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Gebiet der Technologie
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Datenübertragungsgebiet,
insbesondere auf ein Flusssteuerungsverfahren einer MAN (= Metropolitan
Area Network = Stadtbereichsnetz)-Übertragungsausrüstung.
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Hintergrund der Erfindung
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Bei
MAN-Vorrichtungen, die auf einer SDH (= Synchronous Digital Hierarchy
= Synchron-Digitalhierarchie) basieren, müssen für eine Übertragung Daten von Benutzern
auf die SDH abgebildet werden. Wenn eine Datenmenge, die von einem
sendenden Ende übertragen
wird, eine Verarbeitungsfähigkeit
eines empfangenden Endes überschreitet,
wird eine Überbelegung
auftreten, daher ist eine Flusssteuerung erforderlich.
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Derzeit
wird für
MAN-Übertragungsausrüstungen
eine Flusssteuerung meist durch Übernehmen
einer Ethernet-Flusssteuerungseinrichtung, die auf einem Datenübertragungsport
basiert und in IEEE-Standards definiert ist, implementiert. Wenn eine
Datenmenge in einem Puffer eines Datenübertragungsports eines empfangenden
Endes eine angegebene maximale Schwelle überschreitet, sendet der Datenübertragungsport
einen Standard-802.3x-Flusssteuerungsrahmen zu dem sendenden Ende,
und das sendende Ende bestimmt gemäß einer Flusssteuerungszeit
in dem Flusssteuerungsrahmen, ob ein Flusssteuerungszustand zu beenden
ist oder nicht. Wenn die Flusssteuerungszeit abgelaufen ist, wird
eine Datenübertragung
fortgesetzt.
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Die
Flusssteuerung des 802.3x-Standards befolgt ein Standard-IEEE-Protokoll,
das ausgereift und leicht implementierbar ist. Hinsichtlich der
Flusssteuerung dieses Standards wird jedoch gemäß der Flusssteuerungszeit,
die durch den Flusssteuerungsrahmen getragen wird, bestimmt, ob
ein Flusssteuerungszustand zu beenden ist, daher tritt eine schlechte
Echtzeitqualität
auf. Andererseits ist die Flusssteuerung des 802.3x-Standards diejenige,
die auf dem Ethernet-Datenübertragungsport
basiert, daher können
eine Flusssteuerung für
eine Übertragungsbaugruppe
und ein Abbildungskanal in einer Ethernet-Stadtbereichs-Übertragungsausrüstung nicht
implementiert werden. Mit der zunehmenden Zahl von Baugruppen und
logischen Teilkanälen
in MAN-Übertragungsausrüstungen
nimmt auch eine Überbelegungswahrscheinlichkeit
einer Baugruppe oder eines logischen Teilkanals zu. Wenn in Baugruppen
oder logischen Teilkanälen
von empfangenden Enden eine Überbelegung
auftritt, werden die Datenübertragungsports
von sendenden Enden eine Datenübertragung
zu Baugruppen und logischen Teilkanälen nicht pausieren, was zu
einem Ausfall von Baugruppen oder logischen Teilkanälen führt, die
nicht in der Lage sind, eine Flusssteuerungsdienst-Erfordernis der
komplizierten Ethernet-Stadtbereichs-Übertragungsausrüstung zu
erfüllen.
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Die
EP-A-0838972 offenbart
ein Schema einer Ratensteuerung zwischen logischen Kanälen (CV)
in einem Schaltsystem für
einen asynchronen Übertragungsmodus
(englisch: Asynchronous Transfer Mode; ATM); wenn die Pufferbelegung
des logischen Kanals (VC) in einem Paket nach der Ankunft der führenden
Zelle des Pakets in der einer Ausgangsleitung entsprechenden Warteschlange
in dem Eingangspuffermodulabschnitt einen Schwellenwert überschreitet,
wird das Paket weggeworfen.
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CHRISTENSEN
K. J. et al: „Comparison
of the Gigabit Ethernet full-duplex repeater, CSMA/CD and 1000/100-Mbps
switched Ethernet" LOCAL COMPUTER
NETWORKS, 1998, LCN '98.
PROCEEDINGS., 23RD ANNUAL CONFERENCE ON
LOWELL, MA, USA 11-14 OCT 1998, LOS ALAMITOS, CA, USA, IEEE COMPUT.
SOC, US, 11. Oktober 1998 (1998-10-11), Seiten 336-344, XP 010310391 ISBN:
0-8186-8810-6 offenbart ein Flusssteuerungsschema in einem Vollduplex-Zwischenverstärker (englisch:
Full-Duplex Repeater; FDR), wobei über eine verlängerte Abfragezeit
ein innerer Gegendruck des Ports implementiert wird. Für jeden
Port des FDR werden eine Schwelle für den Eingangspuffer und eine
Schwelle für
den Ausgangspuffer definiert, und der Gegendruck von einer Ausgangs-
zu einer Eingangswarteschlange wird benötigt, um zu verhindern, dass
mehrere weiterleitende Rosts einen Ausgangspuffer überlaufen
lassen. Wenn die Schwelle des Ausgangspuffers überschritten wird, wird die nächste Abfragezeit
entsprechend verlängert,
und die verlängerte
Abfragezeit erlaubt, dass sich der Ausgangspuffer unter die Schwelle
entleert. Wenn der innere Gegendruck bewirkt, dass sich ein Eingangspuffer über die
Schwelle desselben füllt,
verlängert
eine PAUSE-Flusssteuerung
den Gegendruck zu dem sendenden Host.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Bei
der vorliegenden Erfindung wird ein Flusssteuerungsverfahren einer
MAN-Übertragungsausrüstung geschaffen,
um auf der Grundlage einer herkömmlichen
Ethernet-Datenübertragungsport-Flusssteuerung
eine Flusssteuerung auf Baugruppenebene und Logik-Teilkanal-Ebene
weiter zu implementieren und eine Flusssteuerung von Ethernet-Stadtbereichs-Übertragungsausrüstungen
anziehender zu machen.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch das folgende spezifische Schema
implementiert.
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Ein
Flusssteuerungsverfahren einer MAN-Übertragungsausrüstung weist
auf:
Erfassen, ob in einem Datenübertragungsport einer Übertragungsausrüstung an
einem empfangenden Ende eine Überbelegung
auftritt, wenn ja, Rückkoppeln
eines Ethernet-Flusssteuerungsrahmens
zu einer Übertragungsausrüstung an
einem sendenden Ende durch ein Paketweiterleitungsmodul, wobei die Übertragungsausrüstung an
dem sendenden Ende nach einem Empfangen des Ethernet-Flusssteuerungsrahmens
das Senden von Datenpaketen pausiert; Erfassen, ob eine Überbelegung
in dem Datenübertragungsport
beendet ist, wenn ja, Fortsetzen des Übertragens von Datenpaketen
durch die Übertragungsausrüstung an
dem sendenden Ende, sonst Fortsetzen des Rückkoppelns des Ethernet-Flusssteuerungsrahmens
zu der Übertragungsausrüstung an
dem sendenden Ende durch das Paketweiterleitungsmodul an dem empfangenden
Ende, um dadurch eine Flusssteuerung des Datenübertragungsports einzurichten;
Erfassen,
ob in einer Baugruppe des Datenübertragungsports
eine Überbelegung
auftritt, wenn ja, Rückkoppeln
eines Flusssteuerungsrahmens auf Baugruppenebene zu dem Paketweiterleitungsmodul durch
ein Baugruppen-Abbildungsmodul, wobei das Paketweiterleitungsmodul
nach einem Empfangen dieses Flusssteuerungsrahmens auf Baugruppenebene
das Senden von Datenpaketen zu der Baugruppe pausiert; Erfassen,
ob eine Überbelegung
bei der Baugruppe des Datenübertragungsports
beendet ist, wenn ja, Fortsetzen des Sendens von Datenpaketen zu
der Baugruppe durch das Paketweiterleitungsmodul, sonst Fortsetzen
des Rückkoppeln
des Flusssteuerungsrahmens auf Baugruppenebene zu dem Paketweiterleitungsmodul
durch das Baugruppen-Abbildungsmodul, um dadurch eine Flusssteuerung
der Baugruppe einzurichten;
Erfassen, ob in einem logischen
Teilkanal der Baugruppe eine Überbelegung
auftritt, wenn ja, Rückkoppeln
eines Flusssteuerungsrahmens auf Kanalenebene, der durch das Baugruppen-Abbildungsmodul
weitergeleitet wird, zu dem Paketweiterleitungsmodul durch das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul; wobei
das Paketweiterleitungsmodul nach einem Empfangen dieses Flusssteuerungsrahmens
auf Kanalebene das Senden von Datenpaketen zu dem logischen Teilkanal
pausiert; Erfassen, ob eine Überbelegung
in dem logischen Teilkanal der Baugruppe beendet ist, wenn ja, Fortsetzen
des Sendens von Datenpaketen zu dem logischen Teilkanal durch das Paketweiterleitungsmodul,
sonst Fortsetzen des Rückkoppeln
des Flusssteuerungsrahmens auf Kanalebene zu dem Paketweiterleitungsmodul
durch das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul, um dadurch eine Flusssteuerung
des logischen Teilkanals einzurichten.
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Dabei
weist der Schritt eines Erfassens, ob in einem Datenübertragungsport
der Übertragungsausrüstung an
dem empfangenden Ende eine Überbelegung
auftritt, ein Erfassen, ob eine Datenpaketmenge in dem Datenübertragungsport-Puffer
eine vordefinierte maximale Schwelle überschreitet, auf;
weist
der Schritt des Erfassen, ob in dem Datenübertragungsport eine Überbelegung
beendet ist, ein Erfassen durch das Paketweiterleitungsmodul, ob
eine Datenpaketmenge in dem Datenübertragungsport-Puffer kleiner
als eine vordefinierte minimale Schwelle ist, oder ein Erfassen
durch die Übertragungsausrüstung an
dem sendenden Ende, ob eine Flusssteuerungszeit bei dem Ethernet-Flusssteuerungsrahmen
beendet ist, auf;
wird der Ethernet-Flusssteuerungsrahmen eingerichtet,
nachdem das Paketweiterleitungsmodul ein Gegendrucksignal, das durch
den Datenübertragungsport-Puffer
erzeugt wird, empfängt.
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Als
Nächstes
weist der Schritt des Erfassen, ob in der Baugruppe des Datenübertragungsports eine Überbelegung
auftritt, ein Erfassen, ob eine Datenpaketmenge in dem Baugruppenpuffer
eine vordefinierte maximale Schwelle überschreitet, auf;
weist
der Schritt des Erfassen, ob in der Baugruppe des Datenübertragungsports
eine Überbelegung
beendet ist, ein Erfassen, ob eine Datenpaketmenge in dem Baugruppenpuffer
kleiner als die vordefinierte minimale Schwelle ist, auf;
wird
der Rahmen auf Baugruppenebene eingerichtet, nachdem das Baugruppen-Abbildungsmodul ein
Gegendrucksignal, das durch den Baugruppenpuffer erzeugt wird, empfängt.
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Zusätzlich weist
der Schritt des Erfassens, ob in den logischen Teilkanälen der
Baugruppe eine Überbelegung
auftritt, ein Erfassen, ob eine Datenpaketmenge in einem Logik-Teilkanal-Puffer
eine vordefinierte maximale Schwelle überschreitet, auf;
weist
der Schritt des Erfassen, ob in dem logischen Teilkanal der Baugruppe
eine Überbelegung
beendet ist, ein Erfassen, ob eine Datenpaketmenge in dem Logik-Teilkanal-Puffer
kleiner als eine vordefinierte minimale Schwelle ist, auf.
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Der
Schritt des Rückkoppelns
durch das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul zu dem Paketweiterleitungsmodul
durch das Baugruppen-Abbildungsmodul weist
ein Erzeugen eines
Gegendrucksignals durch den Logik-Teilkanal-Puffer, ein Empfangen
dieses Gegendrucksignals durch das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul,
um den Flusssteuerungsrahmen auf Kanalebene zu erzeugen, und ein
transparentes Übertragen
zu dem Paketweiterleitungsmodul durch das Baugruppen-Abbildungsmodul auf.
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Der
Schritt des Rückkoppeln
durch das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul zu dem Paketweiterleitungsmodul
durch das Baugruppen-Abbildungsmodul weist
ein Erzeugen eines
Gegendrucksignals durch den Logik-Teilkanal-Puffer, ein Empfangen
dieses Gegendrucksignals durch das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul,
ein Erzeugen des Flusssteuerungsrahmens auf Kanalebene, ein Kombinieren
des Flusssteuerungsrahmens auf Kanalebene mit dem Flusssteuerungsrahmen
auf Baugruppenebene als einen einzelnen Flusssteuerungsrahmen auf
Baugruppenebene durch das Baugruppen-Abbildungsmodul, dann ein Rückkoppeln
dieser kombinierten Flusssteuerung auf Baugruppenebene zu dem Paketweiterleitungsmodul
auf.
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Der
Flusssteuerungsrahmen auf Baugruppenebene oder der Flusssteuerungsrahmen
auf Kanalebene ist vorzugsweise ein normales Datenpaket, das Flusssteuerungsinformationen
trägt,
oder ein Null-Rahmen, der Flusssteuerungsinformationen trägt.
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Der
Flusssteuerungsrahmen auf Baugruppenebene oder der Flusssteuerungsrahmen
auf Kanalebene trägt
vorzugsweise Flusssteuerungsinformationen von allen Baugruppen.
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Der
Rahmen auf Baugruppenebene weist vorzugsweise mindestens einen SOF
(= Start of Frame = Rahmenbeginn), eine Baugruppennummer, eine Nummer
eines logischen Teilkanals, Flusssteuerungsinformationen, eine Nutzlast
und ein EOF (= End of Frame = Rahmenende) sequenziell auf; wobei die
Flusssteuerungsinformationen mindestens eine 15-Bit-Baugruppenüberbelegungsinformationsanzeige
und eine 1-Bit-Rahmentypanzeige
aufweisen; die Baugruppennummer 4 Bit hat, die Nummer des logischen
Teilkanals 8 Bit hat.
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Der
Flusssteuerungsrahmen auf Kanalebene weist vorzugsweise mindestens
einen SOF (Rahmenbeginn), eine Baugruppennummer, eine Nummer eines
logischen Teilkanals, Flusssteuerungsinformationen, eine Nutzlast
und ein EOF (Rahmenende) sequenziell auf; wobei die Flusssteuerungsinformationen
mindestens eine 14-Bit-Baugruppenüberbelegungsinformationsanzeige
und eine 1-Bit-Überbelegungsinformationsanzeige
des aktuellen Kanals sowie eine 1-Bit- Rahmentypanzeige aufweisen; die Baugruppennummer
4 Bit hat; die Nummer des logischen Teilkanals 8 Bit hat.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist durch Benutzen einer Hardware-Gegendruckeinrichtung
und Kombinieren mit selbst definierten Flusssteuerungsrahmen durch Übernehmen
eines Modus, bei dem man normale Datenpakete Flusssteuerungsinformationen
tragen lasst oder Null-Rahmen, die Flusssteuerungsinformationen
tragen, erzeugt, eine Flusssteuerungsstrategie einer MAN-Übertragungsausrüstung ausgedehnt
implementiert, so dass die Flusssteuerungsstrategie eines MAN anziehender
ist und eine Flusssteuerungsdienst-Erfordernis einer komplizierten Ethernet-Stadtbereichs-Übertragungsausrüstung mit
den Vorteilen einer einfachen Hardware-Schaltungsanordnung, einer
flexiblen Flusssteuerung, einer leichten Aktualisierung etc. erfüllt. Verglichen
mit einer reinen Hardware-Implementierung ist der Aufwand stark
reduziert, eine Vorrichtungswartung verbessert und eine Echtzeitqualität einer Überbelegungssteuerung
weit besser.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
das allgemeine Technologieschema der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
das Format eines 802.3x-Flusssteuerungsrahmens;
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3 ist
die Skizze des Übertragungszustands
eines Flusssteuerungsbetriebs;
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4 ist
die Skizze einer Flusssteuerung auf Baugruppenebene;
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5a ist
das Nachrichtenformat, das durch einen Datenübertragungsport empfangen wird, 5b ist
das Nachrichtenformat, wenn ein Paketweiterleitungsmodul ein Nachschlag-Weiterleiten durchführt, 5c ist
das Format eines Flusssteuerungsrahmens auf Baugruppenebene;
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6 ist
die Flusssteuerungs-Skizze eines logischen Teilkanals;
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7 ist
das Format eines Flusssteuerungsrahmens auf Kanalebene.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
im Detail beschrieben.
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Gemäß Charakteristika
der MAN-Übertragungsausrüstung wird
bei der vorliegenden Erfindung ein Flusssteuerungsverfahren, das
auf einer „Flusssteuerung
auf Datenübertragungsport-Ebene +
Flusssteuerung auf Baugruppenebene + Flusssteuerung auf Kanalebene" basiert, vorgelegt.
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Unter
Bezugnahme auf 1, nämlich die Skizze des allgemeinen
Technologieschemas der vorliegenden Erfindung, bezeichnet eine dicke
ununterbrochene Linie eine Übertragung
eines Datenflusses und bezeichnet eine dünne ununterbrochene Linie eine Übertragung
eines Flusssteuerungsrahmens. Allgemein gesagt, mehrere Baugruppen
sind mit einem Datenübertragungsport
verbunden, und eine Baugruppe hat mehr als einen logischen Teilkanal.
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Bei
MAN-Übertragungsausrüstungen
werden Datenpakete von dem FE/GE-Datenübertragungsport
zu dem logischen Teilkanal weitergeleitet; der spezifische Ablauf
ist wie folgt: Zunächst
speichert ein Paketweiterleitungsmodul 40 die empfangenen
Datenpakete in einem Datenübertragungsport-Puffer 41,
fügt den
Datenpaketen gemäß dem Resultat
einer Nachschlagtabelle Baugruppennummern- und Kanalnummerninformationen
hinzu und leitet die Datenpakete dann zu einem Baugruppen-Abbildungsmodul 42 weiter;
in der Folge speichert das Baugruppen-Abbildungsmodul 42 die Datenpakete
von dem Paketweiterleitungsmodul 40 in einem Baugruppenpuffer 43 und
leitet die Datenpakete dann zu entsprechenden Übertragungsbaugruppen weiter,
um ein Datenpaketweiterleiten basierend auf Baugruppennummern zu
beenden; schließlich speichert
ein Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul 44 die
Datenpakete von der Baugruppe in einem Logik-Teilkanal-Puffer 45 und
leitet die Datenpakete dann zu entsprechenden logischen Teilkanälen weiter,
um ein Datenpaketweiterleiten basierend auf Logik-Teilkanal-Nummern
zu beenden.
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Wenn
die Datenpakete, die durch den Datenübertragungsport des sendenden
Endes übertragen werden,
die Verarbeitungsfähigkeit
des Paketweiterleitungsmoduls 40 übersteigen, demgemäß die aktuelle
Datenpaketnummer des Datenübertragungsport-Puffers 41 eine
vordefinierte maximale Schwelle überschreitet,
erzeugt der Datenübertragungsport-Puffer 41 ein
Hardware-Gegendrucksignal XEIN/AUS mit einem Wert 1; nach einem
Prüfen
dieses Gegendrucksignals erzeugt das Paketweiterleitungsmodul 40 einen
Standard-802.3x-Flusssteuerungsrahmen und überträgt denselben zu dem Datenübertragungsport
an dem empfangenden Ende; dann überträgt der Datenübertragungsport
in dem empfangenden Ende diesen Flusssteuerungsrahmen zu dem sendenden
Ende; nach dem Empfangen des 802.3x-Flusssteuerungsrahmens pausiert das
sendende Ende das Übertragen
von Datenpaketen zu dem empfangenden Ende; auf die gleiche Weise pausiert
das empfangende Ende, einen Flusssteuerungsrahmen von dem sendenden
Ende empfangend, ebenfalls das Übertragen
von Datenpaketen zu dem sendenden Ende, um eine Flusssteuerung durchzuführen und
eine Überbelegung
zu vermeiden, was eine Flusssteuerung, die auf Datenübertragungsports
basiert, einrichtet.
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Unter
Bezugnahme auf 2 weist ein Format des erwähnten 802.3x-Flusssteuerungsrahmens eine
Ziel-MAC, eine Quell-MAC, ein Feld Typ, einen Op-Code, eine Schlitzzeit, d. h. nämlich die
Flusssteuerungszeit, und eine Paketlänge auf, wobei die Ziel-MAC
als 0180c2000001 konstant ist, die Quell-MAC während des Empfangsablaufs ignoriert wird
und während
des Übertragungsablaufs
auf 000000000000 eingestellt ist, das Feld Typ als 0x0001 konstant
ist, und die Schlitzzeit wie es Benutzer wünschen eingestellt werden kann.
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Unter
Bezugnahme auf 3 ist 3 die Skizze
des Übertragungszustands
eines Flusssteuerungsbetriebs. Wenn das sendende Ende den 802.3x-Flusssteuerungsrahmen
empfängt,
wechselt das sendende Ende von einem Nicht-Flusssteuerungszustand
zu einem Flusssteuerungszustand. Gemäß der Schlitzzeit in dem 802.3x-Flusssteuerungsrahmen
erfasst das sendende Ende, ob der Flusssteuerungszustand zu beenden
ist; wenn die Schlitzzeit beendet ist, werden Datenpakete übertragen;
sonst wird ein Steuerungsrahmen übertragen. Der
Vorgang eines Empfangen eines Flusssteuerungsrahmens beeinflusst
die Übertragung
von aktuellen Datenpaketen nicht, so dass garantiert ist, dass es
während
des Ablaufs eines Flusssteuerungsverarbeitens keinen Datenpaketverlust
gibt.
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Wenn
Datenpakete zu dem Baugruppen-Abbildungsmodul 42 weitergeleitet
werden, erzeugt der Baugruppenpuffer 43, wenn die aktuelle
Datenpaketmenge in dem Baugruppenpuffer 43 eine vordefinierte
Schwelle überschreitet,
ein Hardware-Gegendrucksignal
XEIN/AUS; nach dem Empfang des Hardware-Gegendrucksignals erzeugt
das Baugruppen-Abbildungsmodul 42 einen Flusssteuerungsrahmen
auf Baugruppenebene, der zu dem Paketweiterleitungsmodul 40 rückgekoppelt
wird, und pausiert das Übertragen
von Datenpaketen zu dieser Übertragungsbaugruppe;
wenn die aktuellen Datenpakete in dem Baugruppenpuffer 43 unter
einer vordefinierten minimalen Schwelle liegen, oder wenn die Flusssteuerungszeit
in dem Ethernet-Flusssteuerungsrahmen beendet
ist, erzeugt der Baugruppenpuffer 43 ein Hardware-Gegendrucksignal
XEIN/AUS mit einem Wert 0, und dieses Signal wird zu dem Baugruppen-Abbildungsmodul 42 übertragen,
um das Ausführen
einer Flusssteuerung zu stoppen, so dass eine Flusssteuerung, die
auf Baugruppenebene basiert, eingerichtet wird. Unterdessen wird,
wenn der Datenübertragungsport-Puffer 41 das
Hardware-Gegendrucksignal
erzeugt, so dass das Paketweiterleitungsmodul den 802.3x-Flusssteuerungsrahmen
zu dem sendenden Ende überträgt, eine
Flusssteuerung des Datenübertragungsports
eingerichtet und demgemäß eine „Flusssteuerung
auf Datenübertragungsport-Ebene
+ Flusssteuerung auf Baugruppenebene" implementiert.
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Wenn
Datenpakete zu dem Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul 44 weitergeleitet
werden, erzeugt der Logik-Teilkanal-Puffer 45, wenn die
aktuelle Datenpaketmenge in dem Logik-Teilkanal-Puffer 45 eine
vordefinierte Schwelle überschreitet,
ein Hardware-Gegendrucksignal XEIN/AUS, während eines Empfangen dieses
Gegendrucksignals erzeugt das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul 44 einen Flusssteuerungsrahmen
auf Kanalebene, dann wird dieser Flusssteuerungsrahmen auf Kanalebene
zu dem Baugruppen-Abbildungsmodul 42 rückgekoppelt, das Baugruppen-Abbildungsmodul 42 überträgt dann
diesen Rahmen zu dem Paketweiterleitungsmodul 40, das Paketweiterleitungsmodul 40 stoppt das Übertragen
von Datenpaketen, während
dasselbe diesen Kanal-Flusssteuerungsrahmen empfängt; wenn die Datenpakete in
dem Logik-Teilkanal-Puffer 45 weniger als eine vordefinierte
minimale Schwelle sind, erzeugt der Logik-Teilkanal-Puffer 45 ein
Hardware- Gegendrucksignal
XEIN/AUS mit einem Wert 0, und dieses Signal wird zu dem Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul 44 gesendet,
um das Ausführen
einer Flusssteuerung zu stoppen, was eine Flusssteuerung auf Kanalebene
einrichtet. Unterdessen wird, wenn der Datenübertragungsport-Puffer das
Hardware-Gegendrucksignal
erzeugt, so dass das Paketweiterleitungsmodul den 802.3x-Flusssteuerungsrahmen
zu dem sendenden Ende überträgt, eine Flusssteuerung
des Datenübertragungsports
eingerichtet, demgemäß eine „Flusssteuerung
auf Datenübertragungsport-Ebene
+ Flusssteuerung auf Kanalebene" implementiert.
Ferner kombiniert das Baugruppen-Abbildungsmodul, wenn der Baugruppenpuffer 43 das
Hardware-Gegendrucksignal erzeugt, so dass das Baugruppen-Abbildungsmodul 42 den Flusssteuerungsrahmen
auf Baugruppenebene erzeugt, den Flusssteuerungsrahmen auf Baugruppenebene
und den Flusssteuerungsrahmen auf Kanalebene, überträgt dann den kombinierten Flusssteuerungsrahmen
auf Baugruppenebene zu dem Paketweiterleitungsmodul 40,
was demgemäß eine Flusssteuerung
auf Baugruppenebene einrichtet, demgemäß die Flusssteuerung basierend
auf einer „Flusssteuerung
auf Datenübertragungsport-Ebene
+ Flusssteuerung auf Baugruppenebene + Flusssteuerung auf Kanalebene" einrichtet.
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Unter
weiterem Zuordnen des Flusssteuerungsrahmens auf Baugruppenebene
und des Flusssteuerungsrahmens auf Kanalebene sind die Implementierungsverfahren
einer Flusssteuerung auf Baugruppenebene und einer Flusssteuerung
auf Kanalebene besonders wie folgt beschrieben.
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Unter
Bezugnahme auf sowohl 1 als auch 4 bezeichnet
die dicke ununterbrochene Linie in 4 eine Übertragung
eines Datenstroms und bezeichnet eine dünne ununterbrochene Linie eine Übertragung
eines Flusssteuerungsrahmens. Das Paketweiterleitungsmodul 40 empfängt Datenpakete
von dem FE/GE-Datenübertragungsport,
und basierend auf der Erfordernis eines aktuellen Übertragungsdienstes
werden Datenpakete gemäß einem Datenübertragungsport,
Benutzern, einem VLAN (= Virtual Local Area Network = virtuellen
lokalen Netz) oder sich selbst weitergeleitet.
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Das
Datenübertragungsport-Paketformat
darin ist in 5a gezeigt, das einen SOF (Rahmenbeginn),
eine NUTZLAST (englisch: PAYLOAD) und ein EOF (Rahmenende) aufweist.
Um zu garantieren, dass Datenpakete störungsfrei zu entsprechenden logischen
Teilkanälen
weitergeleitet werden, werden die Baugruppennummern und die Kanalnummern, die
durch ein Tabellennachschlagen erfasst werden, in den Datenpaketen
eingefügt,
um dadurch nach dem Nachschlagen in einer Tabelle ein weitergeleitetes
Paket einzurichten. Das nach dem Nachschlagen in der Tabelle weitergeleitete
Paket wird zu der nächsten
Hierarchie übertragen.
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Das
nach dem Nachschlagen in der Tabelle weitergeleitete Paket ist in 5b gezeigt;
dieses Paket basiert auf dem Datenübertragungsport-Paket und weist
ferner eine 4-Bit-Baugruppennummer,
eine 8-Bit-Kanalnummer und ein 16-Bit-Rev (reserviertes Wort) zwischen
SOF und NUTZLAST auf. Wenn die Datenpaketmenge in dem Baugruppenpuffer 43 die vordefinierte
Schwelle überschreitet,
tritt eine Überbelegung
auf, und es wird das Hardware-Gegendrucksignal XEIN/AUS erzeugt,
dann erzeugt das Baugruppen-Abbildungsmodul 42 den Flusssteuerungsrahmen
auf Baugruppenebene und überträgt diesen
Rahmen zu dem Paketweiterleitungsmodul 40.
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Der
Flusssteuerungsrahmen auf Baugruppenebene ist wie in 5c gezeigt;
diese Rahmenstruktur basiert auf dem nach dem Nachschlagen in der
Tabelle weitergeleiteten Paket. Das reservierte 16-Bit-Wort in dem
nach dem Nachschlagen in der Tabelle weitergeleiteten Paket ist
als eine 16-Bit-Flusssteuerungsinformation, die eine 15-Bit-Baugruppenüberbelegungsanzeige
A0–A14 und
eine 1-Bit-Rahmentypanzeige
B aufweist, eingestellt, wobei jedes Bit von A0–A14 die Überbelegungssituation von jeder
Baugruppe bezeichnet und 15 Baugruppen abgebildet werden; Der Wert
0 bezeichnet eine Nicht-Überbelegung,
und der Wert 1 bezeichnet eine Überbelegung.
Die Typanzeige B bezeichnet, ob der aktuelle Rahmen ein Null-Rahmen
ist, der lediglich Flusssteuerungsinformationen trägt, wobei
der Wert 0 ein normales Datenpaket bezeichnet und der Wert 1 einen
Null-Rahmen, der lediglich Flusssteuerungsinformationen trägt, bezeichnet.
Da es in Flusssteuerungsinformationen die Rahmentypanzeige gibt,
bestehen zwei Weisen zum Bezeichnen von Überbelegungsinformationen:
eine ist B = 1, Erzeugen eines Null-Rahmens, der Flusssteuerungsinformationen
trägt;
eine andere ist B = 0, Flusssteuerungsinformationen werden in normalen Datenpaketen
getragen. Um eine Bandbreite wirksam zu benutzen, werden die zwei
vorhergehenden Weisen beide übernommen.
Wenn eine Überbelegung
auftritt und gleichzeitig Datenpakete einer Übertragungsbaugruppe zu dem
FE/GE-Datenübertragungsport übertragen
werden, wird die Weise des Tragens von Flusssteuerungsinformationen
in einem normalen Datenpaket übernommen;
wenn eine Überbelegung
auftritt und gleichzeitig kein Datenpaket zu dem FE/GE-Datenübertragungsport übertragen
wird, wird die Weise des Erzeugen eines Null-Rahmens, der Flusssteuerungsinformationen trägt, übernommen.
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Um
die Echtzeitqualität
einer Baugruppen-Flusssteuerung zu verbessern, trägt außerdem jedes
Datenpaket die Flusssteuerungsinformationen aller Baugruppen.
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Unter
Bezugnahme auf 6 tritt ähnlich zu der Baugruppen-Flusssteuerung,
wenn die Datenpaketmenge in dem Puffer auf Logik-Teilkanal-Ebene die
vordefinierte Schwelle überschreitet,
eine Überbelegung
auf, und es wird das Hardware-Gegendrucksignal
XEIN/AUS erzeugt; dann erzeugt das Logik-Teilkanal-Abbildungsmodul den
Flusssteuerungsrahmen auf Kanalebene und überträgt diesen Rahmen zu dem Paketweiterleitungsmodul 40.
Da es viele logische Teilkanäle
gibt, ist es unmöglich,
in Flusssteuerungsinformationen die Überbelegungszustände aller
Kanäle
zu bezeichnen, daher wird ein Flag, das die Überbelegungssituation eines
aktuellen Kanals anzeigt, zusammen mit der Überbelegungssituation einer Übertragungsbaugruppe
den Flusssteuerungsinformationen hinzugefügt.
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Eine
Rahmenstruktur ist in 7 gezeigt; der Flusssteuerungsrahmen
auf Kanalebene weist einen SOF, eine 4-Bit-Baugruppennummerinformation,
eine 8-Bit-Kanalnummerninformation,
eine 16-Bit-Flusssteuerungsinformation, eine NUTZLAST und ein EOF
auf. Dabei weist die Flusssteuerungsinformation ein 14-Bit-Baugruppenüberbelegungsinformationsflag
A0–A13,
ein 1-Bit-Überbelegungsinformationsflag
C eines aktuellen Kanals und ein 1-Bit-Rahmentypflag B auf. Dies
ist ähnlich
zu den Flusssteuerungsinformationen bei einem Flusssteuerungsrahmen
auf Baugruppenebene, wobei jedes Bit von A0–A13 die Überbelegungsinformation von
jeder Baugruppe bezeichnet und 14 Baugruppen abgebildet werden,
B bezeichnet, ob der aktuelle Rahmen ein Null-Rahmen ist, der lediglich
Flusssteuerungsinformationen trägt,
und C bezeichnet, ob es in einem Kanal, der durch die Baugruppennummer
und die Kanalnummer bestimmt ist, eine Überbelegung gibt.
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Sowohl
die vorhergehende Flusssteuerung auf Baugruppenebene als auch die
vorhergehende Flusssteuerung auf Kanalebene basieren auf einem Hardware-Gegendruck, einem
Hinzufügen
von Flusssteuerungsinformationen zu Datenpaketen oder einem Erzeugen
eines Null-Rahmens, der Flusssteuerungsinformationen trägt, und
einem Durchführen
einer Flusssteuerung für
die überbelegte Übertragungsbaugruppe
oder den überbelegten logischen
Teilkanal. Dann wird durch eine Flusssteuerung, die auf einer Datenübertragungsport-Ebene basiert,
der Standard-802.3x-Flusssteuerungsrahmen
zu der höheren
Vorrichtung rückgekoppelt,
wodurch eine Flusssteuerung auf Baugruppenebene oder eine Flusssteuerung
auf Kanalebene implementiert wird.