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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft vorwiegend eine Dampffraktion von Samen von Glycine
max (L.) Merr., die eine Wirkung bei der Behandlung von Hautverletzungen,
bei der Behandlung von dermatologischen Störungen, bei der Stimulierung
der Zellregeneration und bei der Stimulierung des Haarwachstums
entfaltet.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Glycine
max (L.) Merr., einschließlich
Sojabohne und schwarze Sojabohne, stellt weltweit eine der wichtigsten
Quellen für Öl und Proteine
dar. Beispielsweise können
Sojabohnen zur Gewinnung eines halbtrocknenden Speiseöls verwendet
werden, das als Salatöl
oder zur Herstellung von Margarine und Backfett verwendet wird.
Sojaöl
kann auch zur Herstellung von Anstrichmitteln, Linoleum, Öltuch, Druckfarben,
Seifen, Insektiziden und Desinfektionsmitteln verwendet werden.
Ferner können
Lecithin-phospholipide, die als Nebenprodukte der Ölindustrie
anfallen, als Netzmittel und Stabilisatoren in Nahrungsmitteln,
Kosmetika, Pharmazeutika, Lederwaren, Anstrichmitteln, Kunststoffen,
Seifen und Detergentien verwendet werden. Sojamehl stellt für die Viehzucht
ein sehr vitaminreiches Futtermittel dar. Außerdem kann Sojaprotein zur
Herstellung von synthetischen Fasern, Klebstoffen, Schlichtemitteln
für Textilien,
wasserfest ausrüstenden
Mitteln, Schaum zur Feuerbekämpfung
und dergl. verwendet werden.
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Auf
dem Gebiet der medizinischen Anwendung finden sich Berichte, dass
Sojabohnen bei zahlreichen Krankheiten wirksam sind.
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Sojabohnen
können
als Nahrungsergänzungsmittel
zur Regulierung der Funktionen von Darm, Herz, Nieren, Leber und
Magen verwendet werden. Da Sojaöl
einen hohen Anteil an ungesättigten
Fettsäuren
enthält,
kann es zur Bekämpfung
von Hypercholesterinämie
verwendet werden. Medizinisches Lecithin aus Sojabohnen wirkt als
lipotropes Mittel. Ferner wurden aus Sojabohnen Tigmasterol, das
als Antisteifigkeitsfaktor bekannt ist, und Sitosterol, das als
Ersatz für
Diosgenin in einigen antihypertonischen Arzneistoffen verwendet wird,
hergestellt. Ferner wurde angegeben, dass Isoflavone und Phyto-östrogene,
die in Sojabohnen auftreten, eine prophylaktische Wirkung gegen
verschiedene Krebsarten, einschließlich Brust-, Prostata- und
Kolonkrebs, aufweisen (H. Adlercreutz, Phyto-oestrogens and cancer, The Lancet Oncology,
Bd. 3(2002), S. 364–373).
Ferner wurde festgestellt, dass bei Verzehr von mit Phytosterol
ergänzter
Margarine das Gesamtcholesterin im Plasma und die Plasmakonzentrationen
von LDL-Cholesterin bei Personen mit Hypercholesterinämie des
späten
mittleren Alters gesenkt wird (O. A. Matvienko, D. S. Lewis, M.
Swanson, B. Aendt, D. L. Rainwater, J. Stewart und D. L. Alekel,
A single daily dose of soybean phytosterols in ground beef decreases serum
total cholesterol and LDL cholesterol in young, mildly hypercholesterolemic
men, Am. J. Clin. Nutr., Bd. 76(2002), S. 57–64).
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Von
einigen Extrakten aus Sojabohnen wurde berichtet, dass sie pharmazeutische
Wirkungen besitzen. Für
einen mit 70%igem wässrigen
Aceton hergestellten Extrakt aus der Samenhülle der braunen Sojabohnen-Varietät Akita-Zairai
wurde eine 1,1-Diphenyl-2-picrylhydrazyl (DPPH)-Radikal-Abfangaktivität beschrieben
(Y. Takahata, M. O.-Kameyama, S. Furuta, M. Takahashi und I. Suda,
Highly polymerized procyanidins in brown soybean seed coat with
a high radical-scavenging activity, J. Agric. Food Chem., Bd. 49(2001), S.
5843–5847).
Ein Extrakt aus Keimextrakten, Sojabohnen, Reiskleie, Tear-Grass,
Sesam, Weizen, Zitrone, grünem
Tee, grünem
Blattextrakt und gemälztem
Reis, die sehr langsam unter einer pulverisierten "Oure" bei weniger als
60°C geröstet und
3 Tage mit Aspergillus oryzae fermentiert worden waren, um die einzelnen
Bestandteile in niedermolekulare Substanzen umzuwandeln, zeigte
antioxidative Wirkungen (Y. Minamiyama, T. Yoshikawa, T. Tanigawa,
S. Takahashi, Y. Naito, H. Ichikawa und M. Kondo, Antioxidative
effects of a processed grain food, J. Nutr. Sci. Vitaminol., Bd.
40(1994), S. 467–477).
Gekochte Extrakte von grünen
Blättern von
Karotten, Kreuzblütern
und Bohnen, einschließlich
schwarze Bohnen, rote Bohnen, Mungobohnen und Sojabohnen, zeigten
starke Aktivitäten
gegen Tumor-Promotoren und als Radikalfänger (H. Maeda, T. Katsuki, T.
Akaike und R. Yasutake, High correlation between lipid Peroxide
radical and tumor-promoter effect: suppression of tumor Promotion
in the Epstein-Barr virus/B-lymphocyte system and scavenging of
alkyl Peroxide radicals by various vegetable extracts, Jpn. J. Cancer
Res., Bd. 83(1992), S. 923–928).
Auch von einem wässrigen Extrakt
von schwarzen Bohnen wurde berichtet, dass er eine durch Acetaminophen
induzierte Leberschädigung
bewirkte, und zwar durch Messung der Aktivitäten von Serum-Glutamat-Oxalat-Transaminase
(sGOT) und Serum-Glutamat-Pyruvat-Transaminase (sGPT) bei Ratten
(S.-J. Wu, J.-S. Wang und C.-H. Chang, Evaluation of hepatoprotective
activity of legumes, Phytomedicine, Bd. 8(3) (2001), S. 213–219). Ein
Extrakt von Sojasamen mit einer Extraktionsflüssigkeit, die aus einem gemischten
System eines niederen aliphatischen Alkohols und eines niedrigsiedenden
Esters bestand, erwies sich als erfrischendes Getränk zur Durstlöschung (
JP-Patent 1117767 ).
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Einige
spezielle Extrakte aus Sojabohnen wurden in Kosmetika oder Pharmazeutika
bei der Behandlung einiger Hautkrankheiten eingesetzt.
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Die
Verwendung eines Sojaextrakts, der Sphingomyeline und Phospholipide
in definierten Verhältnissen
enthielt, in Kosmetika zur Behandlung von trockener Haut wurde in
US-2002/0009509-A1 beschrieben. Ein
derartiger Extrakt wurde hergestellt, indem reife, ganze Sojabohnen
oder ölfreies
Sojamehl mit aliphatischen Alkoholen allein oder im Gemisch mit
Wasser extrahiert wurden und anschließend eine Behandlung mit aliphatischen
Kohlenwasserstoffen und aliphatischen Ketonen vorgenommen wurde.
Somit erhielt man einen lipolöslichen
Extrakt.
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Ein
Akne-Arzneimittel, ein Inhibitor der Komedonenbildung oder eine
kosmetische Zusammensetzung mit einem Gehalt an einem oder mehreren
Pflanzenextrakten, die aus Molke und einem Phellodendeon amurense
Ruprecht-Extrakt ausgewählt
sind, und ferner einer oder mehrere Extrakte, die aus Scutellaria
baicalensis Geoegi, Symphytum officinale Linne und Glycine max (L.)
Merrill ausgewählt
sind, haben sich als wirksam zur Prophylaxe oder Behandlung von
Hautkrankheiten, wie Akne oder entzündliche, rissige Haut, die
durch Akne verursacht wird, erwiesen (
JP-Patent
2001097842 ). Die Zusammensetzung kann zur Herstellung von
allgemeinen Getränken,
Nahrungsmitteln und dergl. verwendet werden.
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Malonylisoflavon-glycosid,
das aus Sojabohnen oder einer Extraktlösung von Sojabohnen mit Wasser erhalten
worden ist, und beispielsweise Malonyldaizin und dergl., wurden
als Promotor der Proliferation von Epithelzellen verwendet (
JP-Patent 9059166 ). Das
Glycosid wird erhalten, indem man geschälte Sojabohnen in Wasser, das
mit Natriumhydroxid auf einen pH-Wert von 7,5 bis 9,0 eingestellt
ist, 2 bis 4 Stunden bei 45–65°C eintaucht,
die Sojabohnen entnimmt, wobei die Eintauchlösung als eine wässrige Extraktlösung zurückbleibt,
das Protein aus der Extraktlösung
mit einer Ultrafiltrationsmembran unter Bildung eines Filtrats entfernt,
das Filtrat in Kontakt mit einem Adsorptionsmittel bringt und das
Glycosid aus dem adsorbierten Material unter Verwendung einer wässrigen
Lösung
eines Alkohols oder einer wässrigen
Alkalilösung
eines Alkohols eluiert.
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Produkte,
die durch Fermentation von Sojabohnen mit Mikroorganismen erhalten
worden waren, wurden ebenfalls als Zusammensetzungen, Mittel, Nahrungsmittel,
Kosmetika und Arzneimittel mit Wirkung gegen aktiven Sauerstoff
verwendet (
JP-Patent 4139132 ).
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Jedoch
wird im Stand der Technik weder beschrieben noch nahegelegt, dass
eine Dampffraktion von Glycine max (L.) Merr., die eine geringe
Alkoholkonzentration aufweist oder frei von Alkohol ist und sich
leicht herstellen lässt,
zur Behandlung von Hautverletzungen und dermatologischen Störungen verwendet
werden kann.
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Zusammenfassende Darstellung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Dampffraktion aus den Samen von
Glycine max (L.) Merr. bereit, die erhebliche Wirkungen bei der
Behandlung von Hautverletzungen, bei der Behandlung von dermatologischen
Störungen,
bei der Stimulation der Zellregeneration und bei der Stimulation
des Haarwachstums zeigt.
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Die
erfindungsgemäße Dampffraktion
wird durch ein Verfahren hergestellt, das die folgenden Stufen umfasst:
- (a) Bereitstellen eines rohen Extrakts der
Samen in einer Alkohollösung
mit einem Gehalt an Alkohol in einer Konzentration von weniger als
15 Gew.-% oder in Wasser; und
- (b) Verdampfen des rohen Extrakts bei einem barometrischen Druck
unter etwa 1 atm und einer Temperatur unter etwa 110°C, um die
Dampffraktion zu erhalten.
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Die
Dampffraktion unterscheidet sich von allen bekannten Samenextrakten
von Glycine max (L.) Merr., da ihr Fingerprint bei Hochleistungs-Flüssigchromatographie
(HPLC) ein einzigartiges Profil zeigt. Insbesondere umfasst das
HPLC-Spektrogramm von 50 μl
der Dampffraktion, das bei 200 nm unter Verwendung einer Waters
SphersorbTM-ODS2-Säule mit einem Innendurchmesser
(I. D.) von 4,6 mm, einer Länge
(L) von 250 mm und einer Teilchengröße von 5 μm aufgenommen worden ist, Peaks
bei einer Retentionszeit von 2,910, 5,190, 13,190 und 50,815 Minuten
bei einem Variationskoeffizienten von 8% umfasst, wobei es sich
bei der mobilen Phase von 0 bis 5 Minuten um 95% H2O/5%
CH3CN; bei 5 bis 30 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN als Gradient;
von 30 bis 80 Minuten um 75% H2O/25% CH3CN als Gradient; von 80 bis 100 Minuten
um 0% H2O/100% CH3CN
als Gradient; von 100 bis 101 Minuten um 0% H2O/100%
CH3CN als Gradient; und bei 101 Minuten
um 95% H2O/5% CH3CN
handelt und die Fließgeschwindigkeit
1 ml/min beträgt.
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Erfindungsgemäß wird ferner
eine Zusammensetzung bereitgestellt, die die erfindungsgemäße Dampffraktion
umfasst. Insbesondere kann die Zusammensetzung für eine pharmazeutische Zusammensetzung,
eine kosmetische Zusammensetzung oder eine Hautreinigungszusammensetzung
verwendet werden.
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Erfindungsgemäß wird somit
eine Dampffraktion aus Samen von Glycine max (L.) Merr. bereitgestellt, die
erhältlich
ist durch ein Verfahren, das folgendes umfasst:
- (a)
Bereitstellen eines rohen Extrakts der Samen in einer Alkohollösung mit
einem Gehalt an Alkohol in einer Konzentration von weniger als etwa
15 Gew.-% oder in Wasser; und
- (b) Verdampfen des rohen Extrakts bei einem barometrischen Druck
unter etwa 1 atm und einer Temperatur unter etwa 110°C, um die
Dampffraktion zu erhalten;
wobei ein Spektrogramm von
50 μl der
Dampffraktion, das bei 200 nm durch Hochleistungs-Flüssigchromatographie
(HPLC) unter Verwendung einer Waters SphersorbTM-ODS2-Säule mit
einem Innendurchmesser (ID) von 4,6 mm, einer Länge (L) von 250 nm und einer
Teilchengröße von 5 μm aufgenommen
worden ist, Peaks bei einer Retentionszeit von 2,910, 5,190, 13,190
und 50,815 Minuten bei einem Variationskoeffizienten von 8% umfasst,
wobei es sich bei der mobilen Phase von 0 bis 5 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN; von
5 bis 30 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN als Gradient; von 30 bis 80 Minuten um
75% H2O/25% CH3CN
als Gradient; von 80 bis 100 Minuten um 0% H2O/100%
CH3CN als Gradient; von 100 bis 101 Minuten
um 0% H2O/100% CH3CN
als Gradient; und bei 101 Minuten um 95% H2O/5%
CH3CN handelt und die Fließgeschwindigkeit
1 ml/min beträgt.
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Die
Erfindung stellt ferner folgendes bereit:
- – eine Dampffraktion
aus Rohmaterialien, die Samen von Glycine max (L.) Merr. und mindestens
einen der Samen von Sesamum indicum, Samen von Phaseolus radiatus
L. oder Material aus einer antimikrobiellen Kräuterpflanze umfasst, wobei
die Dampffraktion durch ein Verfahren erhältlich ist, das folgendes umfasst:
- (a) Bereitstellen eines rohen Extrakts der Rohmaterialien in
einer Alkohollösung
mit einem Gehalt an Alkohol in einer Konzentration von weniger als
etwa 15 Gew.-% oder in Wasser; und
- (b) Verdampfen des rohen Extrakts bei einem barometrischen Druck
unter etwa 1 atm und einer Temperatur unter etwa 110°C, um die
Dampffraktion zu erhalten;
wobei ein Spektrogramm von 50 μl der Dampffraktion,
das bei 200 nm durch Hochleistungs-Flüssigchromatographie (HPLC)
unter Verwendung einer Waters SphersorbTM-ODS2-Säule mit
einem Innendurchmesser (ID) von 4,6 mm, einer Länge (L) von 250 mm und einer
Teilchengröße von 5 μm aufgenommen
worden ist, Peaks bei einer Retentionszeit von 2,910, 5,190, 13,190
und 50,815 Minuten bei einem Variationskoeffizienten von 8% umfasst,
wobei es sich bei der mobilen Phase von 0 bis 5 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN; von
5 bis 30 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN als Gradient; von 30 bis 80 Minuten um
75% H2O/25% CH3CN
als Gradient; von 80 bis 100 Minuten um 0% H2O/100%
CH3CN als Gradient; von 100 bis 101 Minuten
um 0% H2O/100% CH3CN
als Gradient; und bei 101 Minuten um 95% H2O/5%
CH3CN handelt und die Fließgeschwindigkeit
1 ml/min beträgt;
- – die
Verwendung der erfindungsgemäßen Dampffraktion
bei der Herstellung eines Arzneimittels zur Verwendung bei der Behandlung
von Hautschädigungen
oder dermatologischen Störungen
oder zur Stimulation der Zellregeneration oder zur Stimulation des
Haarwachstums;
- – eine
Zusammensetzung, die die erfindungsgemäße Dampffraktion umfasst;
- – ein
Verfahren zur Herstellung einer Dampffraktion aus Samen von Glycine
max (L.) Merr., wobei das Verfahren folgendes umfasst:
- (a) Bereitstellen eines rohen Extrakts der Samen in einer Alkohollösung mit
einem Gehalt an Alkohol in einer Konzentration von weniger als etwa
15 Gew.-% oder in Wasser; und
- (b) Verdampfen des rohen Extrakts bei einem barometrischen Druck
unter etwa 1 atm und einer Temperatur unter etwa 110°C, um die
Dampffraktion zu erhalten;
- – ein
Verfahren zur Herstellung einer Dampffraktion aus Rohmaterialien,
die Samen von Glycine max (L.) Merr. und mindestens einen der Samen
von Sesamum indicum, Samen von Phaseolus radiatus L. oder ein Material
aus einer antimikrobiellen Kräuterpflanze
umfasst, wobei das Verfahren folgendes umfasst:
- (a) Bereitstellen eines rohen Extrakts der Rohmaterialien in
einer Alkohollösung
mit einem Gehalt an Alkohol in einer Konzentration von weniger als
etwa 15 Gew.-% oder in Wasser; und
- (b) Verdampfen des rohen Extrakts bei einem barometrischen Druck
unter etwa 1 atm und einer Temperatur unter etwa 110°C, um die
Dampffraktion zu erhalten.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt das HPLC-Spektrogramm von Fraktion
1, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
erhalten worden ist; 1a: 0 bis 20 Minuten; 1b:
20 bis 40 Minuten; 1c: 40 bis 60 Minuten.
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2 zeigt das HPLC-Spektrogramm von Fraktion
3, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
erhalten worden ist; 2a: 0 bis 20 Minuten; 2b:
20 bis 40 Minuten; 2c: 40 bis 60 Minuten.
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3 zeigt
eine Abbildung von Hautwunden von voller Dicke, die mit der erfindungsgemäßen Salbe von
Beispiel 3 behandelt worden sind.
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4 zeigt das Haarwachstum an Hautwunden
von voller Dicke, die mit der erfindungsgemäßen Salbe von Beispiel 3 behandelt
worden sind; 4a: Salben, die die Fraktionen
1 bis 3 umfassen; 4b: Salben, die die Fraktionen
4 bis 6 umfassen.
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5 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung von tiefen Verbrennungswunden
von partieller Dicke ohne Behandlung gemäß Beispiel 5.
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6 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung von tiefen Verbrennungswunden
von partieller Dicke, die mit dem Silbersulfadiazin-Arzneistoff
von Beispiel 5 behandelt worden sind.
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7 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung tiefer Verbrennungswunden
von partieller Dicke bei Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
von Beispiel 5.
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8 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung großflächiger Hautwunden
von voller Dicke bei Behandlung mit Silbersulfadiazin-Arzneistoff
gemäß Beispiel
6.
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9 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung großflächiger Hautwunden
von voller Dicke bei Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
von Beispiel 6.
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10 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung einer strahlungsgeschädigten Haut
bei Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe von Beispiel 7.
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11 zeigt
das Ergebnis einer histologischen Untersuchung einer durch Strahlung
geschädigten Haut
ohne die Behandlung von Beispiel 7.
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12 zeigt
das Ergebnis von normalem Gewebe in Beispiel 7.
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13 ist
eine Abbildung von Dermatitis am Kaninchenohr vor der Behandlung
gemäß Beispiel
8.
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14 ist
eine Abbildung von Dermatitis am Kaninchenohr nach Behandlung mit
der erfindungsgemäßen Salbe
von Beispiel 8 am Tag 1.
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15 ist
eine Abbildung von Dermatitis am Kaninchenohr nach Behandlung mit
der erfindungsgemäßen Salbe
von Beispiel 8 am Tag 2.
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16 ist
eine Abbildung von Dermatitis am Kaninchenohr nach Behandlung mit
der erfindungsgemäßen Salbe
von Beispiel 8 am Tag 3.
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17 ist
eine Abbildung von Diabetes mellitus-Wunden gemäß Beispiel 9.
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18 ist
eine Abbildung von Diabetes mellitus-Wunden gemäß Beispiel 9.
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19 ist
eine Abbildung von Diabetes mellitus-Wunden nach 2-monatiger Behandlung
mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
9.
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20 ist
eine Abbildung von Diabetes mellitus-Wunden nach 5-monatiger Behandlung
mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
9.
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21 ist
eine Abbildung von Diabetes mellitus-Wunden nach 5-monatiger Behandlung
mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
9.
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22 ist
eine Abbildung eines chronischen Stauungsgeschwürs gemäß Beispiel 10.
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23 ist
eine Abbildung eines chronischen Stauungsgeschwürs nach 2-wöchiger Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
10.
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24 ist
eine Abbildung eines chronischen Stauungsgeschwürs nach 4-wöchiger Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
10.
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25 ist
eine Abbildung von Ekchymose gemäß Beispiel
11.
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26 ist
eine Abbildung von Ekchymose nach 3-tägiger Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
11.
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27 ist
eine Abbildung von Ekchymose nach 7-tägiger Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
11.
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28 ist
eine Abbildung von Abriebwunden gemäß Beispiel 12.
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29 ist
eine Abbildung von Ekchymose nach 7-tägiger Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
12.
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30 ist
eine Abbildung von Nahtwunden bei Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
13.
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31 ist
eine Abbildung von atopischer Dermatitis gemäß Beispiel 14.
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32 ist
eine Abbildung von atopischer Dermatitis nach 1-wöchiger Behandlung
mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
14.
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33 ist
eine Abbildung von atopischer Dermatitis nach 4-wöchiger Behandlung
mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
14.
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34 ist
eine Abbildung von atopischer Dermatitis nach 6-wöchiger Behandlung
mit der erfindungsgemäßen Salbe
gemäß Beispiel
14.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Erfindungsgemäß wurde überraschenderweise
festgestellt, dass die Dampffraktion von Glycine max (L.) Merr.
starke Wirkungen bei der Behandlung von Hautschädigungen, bei der Behandlung
von dermatologischen Störungen,
bei der Stimulation der Zellregeneration und bei der Stimulation
des Haarwachstums ausübt.
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Demzufolge
wird erfindungsgemäß eine Dampffraktion
aus Samen von Glycine max (L.) Merr. durch ein Verfahren hergestellt,
das die folgenden Stufen umfasst:
- (a) Bereitstellen
eines rohen Extrakts der Samen in einer Alkohollösung mit einem Gehalt an Alkohol
in einer Konzentration von weniger als etwa 15 Gew.-% oder in Wasser;
und
- (b) Verdampfen des rohen Extrakts bei einem barometrischen Druck
unter etwa 1 atm und einer Temperatur unter etwa 110°C, um die
Dampffraktion zu erhalten.
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Es
wurde überraschenderweise
festgestellt, dass eine Dampffraktion, die aus einem rohen Extrakt
von Samen in einer Alkohollösung
mit einem Gehalt an Alkohol in einer Konzentration von weniger als
etwa 15 Gew.-% oder in Wasser erhalten worden ist, in der Dermatologie
Wirkungen zeigt. Die Dampffraktionen lassen sich leicht herstellen.
Medizinische oder kosmetische Produkte, die aus dem Samen von Glycine
max (L.) Merr. hergestellt worden sind, sind insofern vorteilhaft,
als (1) Sojabohnen seit langer Zeit verzehrt werden und als nicht-toxisch
gelten; und (2) Sojabohnen kostengünstig sind.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung wird der rohe Extrakt aus den Samen von Glycine max (L.)
Merr. durch eine Extraktion mit einer Alkohollösung in einer Konzentration
von weniger als 15 Gew.-% oder mit Wasser erhalten. Beliebige Verfahren
zur Gewinnung von rohen Extrakten aus Pflanzensamen, die gemäß dem Stand
der Technik gebräuchlich
sind, können
in der erfindungsgemäßen Praxis
verwendet werden. Beispielsweise kann der rohe Extrakt erhalten
werden, indem man die Samen auf herkömmliche Weise, z. B. durch
Mahlen, Rühren,
Aufwirbeln, Schneiden oder Zerhacken, zerteilt und sie in eine Alkohollösung mit
einer Konzentration von weniger als etwa 15 Gew.-% taucht. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform
liegt die Alkoholkonzentration unter etwa 10 Gew.-%, vorzugsweise
bei etwa 3 Gew.-% oder etwa 2 Gew.-%. Erfindungsgemäß kann der
rohe Extrakt auch mit Wasser extrahiert werden. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
werden die Samenstücke
in Alkohol oder Wasser in einer Menge von etwa 5 bis etwa 10 Gew.-teilen getaucht.
Beliebige Wege zum Zerteilen der Samen und zum Extrahieren der zerteilten
Samen, die gemäß dem Stand
der Technik gebräuchlich
sind, können
in der erfindungsgemäßen Praxis
eingesetzt werden.
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Erfindungsgemäß wird der
rohe Extrakt bei einem barometrischen Druck unter etwa 1 atm und
bei einer Temperatur unter etwa 110°C, vorzugsweise bei etwa 60
bis etwa 110°C,
verdampft. Die Dampffraktion kann in flüssiger Form durch Abkühlen des
Dampfes gewonnen werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kann das Verfahren zum Verdampfen des rohen Extrakts
bei einem vorgegebenen barometrischen Druck und einer vorgegebenen
Temperatur und zum Gewinnen der Dampffraktion durch Abkühlen des
Dampfes in einem Rotationsverdampfer vorgenommen werden, wobei der
Dampf auf das mit kaltem Wasser versorgte Kondensatorrohr gedampft
wird und anschließend der
Dampf durch Durchleiten durch das Kondensatorrohr abgekühlt wird,
um die Dampffraktion in flüssiger Form
zu gewinnen. Diese Vorgehensweise ist einfach und kostengünstig.
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Die
erfindungsgemäße Dampffraktion
kann durch Hochleistungs-Flüssigchromatographie
(HPLC) analysiert und identifiziert werden. Beispielsweise umfasst
das HPLC-Spektrogramm von 50 μl
einer Dampffraktion, das bei 200 nm unter Verwendung einer Waters
SphersorbTM-ODS2-Säule mit einem Innendurchmesser
(I. D.) von 4,6 mm, einer Länge
(L) von 250 mm und einer Teilchengröße von 5 μm aufgenommen worden ist, Peaks
bei einer Retentionszeit von 2,910, 5,190, 13,190 und 50,815 Minuten
bei einem Variationskoeffizienten von 8%, wobei es sich bei der
mobilen Phase von 0 bis 5 Minuten um 95% H2O/5%
CH3CN; von 5 bis 30 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN als Gradient;
von 30 bis 80 Minuten um 75% H2O/25% CH3CN als Gradient; von 80 bis 100 Minuten
um 0% H2O/100% CH3CN
als Gradient; von 100 bis 101 Minuten um 0% H2O/100%
CH3CN als Gradient; und bei 101 Minuten
um 95% H2O/5% CH3CN
handelt und die Fließgeschwindigkeit
1 ml/min beträgt.
Gemäß dem Spektrogramm
zeigen Substanzen in der Dampffraktion eine starke Polarität. Sie unterscheiden
sich stark von anderen Bestandteilen, die im Stand der Technik beschrieben
worden sind. Beispielsweise weisen Daidzein und Genistein vier Ringe
in ihren Strukturen auf und besitzen eine schwache Polarität.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung werden mehrere Kräuterpflanzen
zugesetzt, um die Samen von Glycine max (L.) Merr. bei der Behandlung
von Hautschädigungen,
bei der Behandlung von dermatologischen Störungen, bei der Stimulation
der Zellregeneration und bei der Stimulation des Haarwachstums zu
unterstützen.
Erfindungsgemäß wird eine
Dampffraktion aus Rohmaterialien erhalten, die Samen von Glycine
max (L.) Merr. und mindestens ein Material, das aus der Gruppe Samen
von Sesamum indicum, Samen von Phaseolus radiatus L. und antimikrobiellen
Kräuterpflanzen
ausgewählt
ist, umfasst. Die Herstellung der Dampffraktion aus dem Rohmaterial
und die Analyse und Identifizierung der Dampffraktion sind vorstehend
beschrieben. Vorzugsweise wird die antimikrobielle Kräuterpflanze
aus der Gruppe ausgewählt,
die aus trockenen Rhizomen von Rheum palmatum L., trockenen Rhizomen
von Rhei Rhizoma, trockenen Rinden von Phellodendron amurense Rupr.
und trockenen Rinden von Phellodendri Cortex besteht. Gemäß einem
weiteren Aspekt umfassen die Rohmaterialien vorzugsweise etwa 40
bis etwa 100% Samen von Glycine max (L.) Merr., 0 bis 50% Samen
von Sesamum indicum, 0 bis etwa 50% Samen von Phaseolus radiatus
L. und 0 bis etwa 30% einer antimikrobiellen Kräuterpflanze.
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Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Rohmaterial etwa 70% Samen von Glycine
max (L.) Merr., etwa 20% Samen von Sesamum indicum, etwa 5% trockene
Rhizomen von Rheum palmatum L. oder trockene Rhizomen von Rhei Rhizoma
und etwa 5% trockene Rinden von Phellodendron amurense Rupr. oder
trockene Rinden von Phellodendri Cortex. Das Rohmaterial liegt in
etwa 2%igem Alkohol vor.
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Gemäß einer
weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen
die Rohmaterialien etwa 80% Samen von Glycine max (L.) Merr. und
etwa 20% Samen von Phaseolus radiatus L. Das Rohmaterial liegt in
etwa 2%igem Alkohol vor.
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Gemäß einer
weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen
die Rohmaterialien etwa 80% Samen von Glycine max (L.) Merr. und
etwa 20% Samen von Sesamum indicum. Das Rohmaterial liegt in etwa
2%igem Alkohol vor.
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Gemäß einer
weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen
die Rohmaterialien etwa 90% Samen von Glycine max (L.) Merr. und
etwa 10% trockene Rhizomen von Rheum palmatum L. oder trockene Rhizomen
von Rhei Rhizoma. Das Rohmaterial liegt in Wasser vor.
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Gemäß einer
weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen
die Rohmaterialien etwa 80% Samen von Glycine max (L.) Merr., etwa
10% Samen von Sesamum indicum und etwa 10% trockene Rhizomen von
Rheum palmatum L. oder trockene Rhizomen von Rhei Rhizoma. Das Rohmaterial liegt
in Wasser vor.
-
Erfindungsgemäß wird ferner
eine Zusammensetzung bereitgestellt, die die erfindungsgemäße Dampffraktion
umfasst. Vorzugsweise wird die Zusammensetzung aus einer Gruppe
ausgewählt,
die aus einer pharmazeutischen Zusammensetzung, einer kosmetischen
Zusammensetzung und einer Hautreinigungszusammensetzung besteht.
Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung umfasst die Zusammensetzung ferner ein antimikrobielles
Mittel, wie Borneol. Vorzugsweise beträgt der Anteil der erfindungsgemäßen Dampffraktion
etwa 70 bis etwa 80%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung umfasst die Zusammensetzung ferner Borneol, Stearinsäure, Stearylalkohol,
Palmitinsäure,
Cetylalkohol, Bienenwachs und Polyoxyethylensorbitanmonostearat (POE),
um eine Salbe zu bilden, die bei einem Subjekt leicht aufgetragen
werden kann.
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Ein
Verfahren zur Behandlung von Hautschädigungen oder dermatologischen
Störungen
umfasst das Auftragen der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer
zur Behandlung von Hautschädigungen,
zur Behandlung von dermatologischen Störungen, zur Stimulation der
Zellregeneration und zur Stimulation des Haarwachstums ausreichenden
Menge.
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Die
erfindungsgemäße Dampffraktion
eignet sich zur Behandlung von Hautschädigungen, zur Behandlung von
dermatologischen Störungen,
zur Stimulation der Zellregeneration und zur Stimulation des Haarwachstums.
Beispielsweise umfassen die Hautschädigungen oder dermatologischen
Störungen
folgendes: Brandverletzungen, Sonnenbrand, Strahlenverletzungen,
akute und chronische Traumata, Ekchymose, Dermatitis, Flecken, Papeln,
Knötchen,
Vesikel, Bläschen,
Pusteln, Quaddeln, Plaques, Zysten, Schuppen, Krusten, Schrunden,
Geschwüre,
Akne, Xerodermie, Abschuppungen, Jucken, allergische Dermatitis,
Exanthem und Haarfollikeldefekte. Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Zusammensetzung
wirksam bei Brandverletzungen, Strahlenverletzungen, akuten und
chronischen Traumata, Dermatitis, Gangrän, chronischem Stauungsgeschwür, Abrieb,
atopischer Dermatitis, Nahtwunden, Diabetes mellitus-Wunden und
Haarfollikeldefekten.
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Beim
nachstehend beschriebenen Tiermodell hat sich die erfindungsgemäße Zusammensetzung
als wirksam zur Behandlung von großen Hautflächen mit Mangelzuständen erwiesen,
ohne dass es zu Granulation, Epulose und Allergien kommt. Ferner
konnten Haarfollikeldefekte geheilt werden und ein erneutes Haarwachstum
ohne Erytheme oder Schorfbildung konnte erreicht werden. Die Heilungsgeschwindigkeiten
und die Zustände
der Wunden, die mit der erfindungsgemäßen Dampffraktion behandelt
werden, sind wesentlich besser als bei herkömmlichen Arzneistoffen. Die
mit der erfindungsgemäßen Dampffraktion
behandelten Wunden heilten ohne Narbenbildung und die Hautfarbe
der geheilten Wunde entsprach der normalen Hautfarbe. Außerdem zeigten
die Hautgewebe der mit der erfindungsgemäßen Dampffraktion behandelten
Wunden bei einer histologischen Untersuchung keine faserartigen
Degenerationen, die üblicherweise
erhebliche Schäden
in Bezug auf das Erscheinungsbild hervorrufen und komplizierte Nachoperationen
zur Rekonstruktion erfordern.
-
Ferner
wurden bei mit der erfindungsgemäßen Dampffraktion
behandelten Wunden keine allergischen Reaktionen, Entzündungen,
Blasenbildungen oder Rötungen
festgestellt. Nach der Behandlung wuchsen die begleitenden Organe
und Zellen der Wunde wie bei normaler Haut. Dagegen weisen die mit
einem herkömmlichen
Arzneistoff behandelten Wunden eine geringere Anzahl an begleitenden
Organen und Zellen auf und die Faserbreite der Wunden ist größer als
im Normalzustand.
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Ferner
erweist sich die erfindungsgemäße Dampffraktion
als wirksam bei der Behandlung von Strahlenschäden. Bisher gibt es keine Arzneistoffe,
die bei der Behandlung von Strahlenschäden wirksam sind. Überraschenderweise
wurde festgestellt, dass bei einem Subjekt, das an Strahlenschäden litt,
die Wunden nach der Behandlung mit der Dampffraktion nur geringe
Haarschäden
und keine Allergien aufwiesen.
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Ferner
werden weder Entzündungen
noch Gewebekontraktionen, die üblicherweise
bei der Wundheilung auftreten, bei Wunden, deren Heilung unter Einwirkung
der erfindungsgemäßen Dampffraktion
erfolgt ist, festgestellt. Die Dampffraktion erweist sich als wirksam
bei der Heilung von Wunden, bei denen die Dermis geschädigt ist.
Daher eröffnet
die Erfindung einen besseren, zweckmäßigeren wirtschaftlicheren
Weg zur Behandlung von großflächigen dermatologischen
Wunden.
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Die
nachstehenden Beispiele dienen lediglich der Erläuterung.
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Beispiel 1: Herstellung einer Dampffraktion
aus Samen von Glycine max (L.) Merr.
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Rohmaterialien,
die Samen von Glycine max (L.) Merr., Samen von Sesamum indicum,
Samen von Phaseolus radiatus L., trockene Rhizomen von Rheum palmatum
L. oder trockene Rhizomen von Rhei Rhizoma und trockene Rinden von
Phellodendron amurense Rupr. oder trockene Rinden von Phellodendri
Cortex umfassten, wurden gemahlen und mit 8 gew.-%igem Alkohol oder
destilliertem Wasser unter Bildung eines rohen Extrakts extrahiert.
Die Bestandteile sind in Tabelle 1 angegeben. Die Dampffraktion
wurde durch Verdampfen des rohen Extrakts in einem Rotationsverdampfer
(EYELA N-1000S, 1000S-W) bei einem Druck von weniger als 1 atm und
einer Temperatur von 60°C
und durch Durchleiten durch ein mit kaltem Wasser versorgtes Kondensationsrohr
erhalten. Tabelle 1
| Rohmaterialien | Fraktion
Nr. |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| Samen
von Glycine max (L.) Merr (%) | 100 | 70 | 53 | 80 | 0 | 80 | 90 | 80 |
| Samen
von Sesamum indicum (%) | 0 | 20 | 20 | 0 | 0 | 20 | 0 | 10 |
| Samen
von Phaseolus radiatus L. | 0 | 0 | 17 | 20 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| trockene
Rhizomen von Rheum palmatum L. oder trockene Rhizomen von Rhei Rhizoma
(%) | 0 | 5 | 5 | 0 | 0 | 0 | 10 | 10 |
| trockene
Rinden von Phellodendron amurense Rupr. oder trockene Rinden von
Phellodendri Cortex (%) | 0 | 5 | 5 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Lösung |
| destilliertes
Wasser (%) | 98 | 98 | 98 | 98 | 100 | 98 | 100 | 100 |
| Ethanol
(%) | 2 | 2 | 2 | 2 | 0 | 2 | 0 | 0 |
-
Die
HPLC-Ergebnisse für
50 μl der
Fraktion 1 sind in 1 dargestellt.
Die HPLC wurde an einer Waters SphersorbTM-ODS2-Säule mit
einem Innendurchmesser (I. D.) von 4,6 mm, einer Länge (L)
von 250 mm und einer Teilchengröße von 5 μm durchgeführt, wobei
es sich bei der mobilen Phase von 0 bis 5 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN; von
5 bis 30 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN als Gradient; von 30 bis 80 Minuten um 75%
H2O/25% CH3CN als
Gradient; von 80 bis 100 Minuten um 0% H2O/100%
CH3CN als Gradient; von 100 bis 101 Minuten
um 0% H2O/100% CH3CN
als Gradient; und bei 101 Minuten um 95% H2O/5%
CH3CN handelte und die Fließgeschwindigkeit
1 ml/min betrug. Die HPLC wurde mit einem Waters Alliance 2795 HT-Gerät durchgeführt und
das Spektrogramm wurde von 190 bis 400 nm mit einem Waters Photo
Diode Array 2996-Gerät
aufgenommen. Wie in dem bei 200 nm aufgenommenen Spektrogramm dargestellt
ist, traten scharfe Peaks bei einer Retentionszeit von 2,910, 5,190,
13,190 und 50,815 Minuten mit einem Variationskoeffizienten von 8%
auf.
-
Das
Ergebnis der HPLC für
50 μl der
Fraktion 3 ist in 2 dargestellt. Die
HPLC wurde an einer Waters SphersorbTM-ODS2-Säule mit
einem Innendurchmesser (I. D.) von 4,6 mm, einer Länge (L)
von 250 mm und einer Teilchengröße von 5 μm durchgeführt, wobei
es sich bei der mobilen Phase von 0 bis 5 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN; von
5 bis 30 Minuten um 95% H2O/5% CH3CN als Gradient; von 30 bis 80 Minuten um 75%
H2O/25% CH3CN als
Gradient; von 80 bis 100 Minuten um 0% H2O/100%
CH3CN als Gradient; von 100 bis 101 Minuten
um 0% H2O/100% CH3CN
als Gradient; und bei 101 Minuten um 95% H2O/5%
CH3CN handelte und die Fließgeschwindigkeit
1 ml/min betrug. Die HPLC wurde mit einem Waters Alliance 2795 HT-Gerät durchgeführt und
das Spektrogramm wurde von 190 bis 400 nm mit einem Waters Photo
Diode Array 2996-Gerät
aufgenommen. Wie in dem bei 200 nm aufgenommenen Spektrogramm dargestellt
ist, traten scharfe Peaks bei einer Retentionszeit von 2,896, 5,111,
12,944 und 46,603 Minuten mit einem Variationskoeffizienten von 8%
auf.
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Beispiel 2: Herstellung einer Salbe
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Ein
Beispiel für
eine erfindungsgemäße Salbe
ist in Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 2
| | Gehalt
(Gew.-%) |
| Fraktion | 77% |
| Borneol | 0,6% |
| Stearinsäure | 5% |
| Stearylalkohol | 4% |
| Palmitinsäure | 4% |
| Cetylalkohol | 5% |
| Bienenwachs | 2% |
| Polyoxyethylensorbitanmonostearat | 2,4% |
-
Die
erfindungsgemäßen Salben
lassen sich nach beliebigen, gemäß dem Stand
der Technik üblichen Verfahren
herstellen.
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Beispiel 3: Einflüsse auf Hautwunden von voller
Dicke bei Kaninchen
-
Behandlung der Tiere
-
Fünf weibliche
ausgewachsene New Zealand White-Kaninchen mit einem Gewicht von
2,9 bis 3,1 kg wurden als Tiermodell herangezogen. Die Kaninchen
wurden einzeln im Käfig
gehalten und mit Futter und Wasser versorgt. Die Kaninchen wurden
mit 25 bis 40 mg/kg Ketamin-HCl betäubt. Der Rücken der Kaninchen wurde gründlich rasiert
und sechs Hautflächen
von voller Dicke (wobei jede Fläche
die Abmessungen 1,5 × 1,5 cm2 aufwies) wurden ausgeschnitten, wobei die
Haut voller Dicke die Epidermis, die Dermis und den Panniculus carnosus
umfasste.
-
Dosierung und Frequenz
-
Die
sechs Wundflächen
der Kaninchen wurde 2-mal täglich
mit den Salben, die die Fraktionen 1 bis 6 umfassten, behandelt.
Die Salben wurden topisch auf die Wunden in einer Menge von 0,35
g pro cm2 aufgetragen.
-
Klinische Wundbewertung
-
Die
Wunden wurden täglich
begutachtet und mit einer Referenzskala 3-mal wöchentlich unter gleichmäßigen Bedingungen
in Bezug auf Licht, Brennweite und Apertur photographiert, um den
Vorgang der Wundheilung festzuhalten. Ferner wurden die Größen der
Wunden gemessen. Die Angaben finden sich in Tabelle 3. Tabelle 3
| Tag | Mit der
Salbe mit einem Gehalt der entsprechenden Fraktion behandelten Wunde
(%) |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 |
| 2 | 105,5 | 103,1 | 103,8 | 105,1 | 120,9 | 117,3 |
| 5 | 108,9 | 110,2 | 105,5 | 100,4 | 134,4 | 130,0 |
| 8 | 80,0 | 72,9 | 78,3 | 75,3 | 93,0 | 96,0 |
| 11 | 49,4 | 47,1 | 49,4 | 39,2 | 54,0 | 55,1 |
| 14 | 17,9 | 15,1 | 17,0 | 16,5 | 21,0 | 20,4 |
| 17 | 7,7 | 6,2 | 9,4 | 9,1 | 10,2 | 10,7 |
| 19 | 3,6 | 4,1 | 4,1 | 4,4 | 7,4 | 5,0 |
| 22 | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 1,7 | 0,5 |
| 25 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
-
Die
Ergebnisse zeigen, dass sämtliche
Wunden abheilten (wie in 3 dargestellt). Das erfindungsgemäße Exzipiens
(Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 5) wies ebenfalls eine Behandlungswirkung
bei Hautwunden von voller Dicke auf.
-
Bewertung des Haarwachstums
-
Die
Länge eines
neuen Haars wurde gemessen. Haare sämtlicher Wunden, die mit den
Salben mit einem Gehalt an den Fraktionen 1 bis 6 behandelt wurden,
wiesen eine durchschnittliche Länge
von etwa 1,76 cm auf (wie in 4 dargestellt).
Haare außerhalb
der Behandlungsfläche
wiesen eine durchschnittliche Länge
von 0,1 bis 0,2 cm auf.
-
Die
Ergebnisse zeigen, dass die erfindungsgemäße Dampffraktion zur Reparatur
von Haarfollikeldefekten befähigt
war und das Haarwachstum stimulierte. Ferner erwies sich auch das
erfindungsgemäße Exzipiens
als wirksam zur Förderung
des Haarwachstums.
-
Beispiel 4: Einflüsse auf Hautwunden von voller
Dicke bei Ratten
-
Behandlung der Tiere
-
Männliche
ausgewachsene Sprague-Dawley-Ratten wurden vom Laboratory Animal
Center of the National Cheng Kung University, Taiwan, bezogen. Ratten
mit einem Gewicht von 300 bis 350 g wurden mit 25 bis 40 mg/kg Ketamin-HCl
betäubt.
Der Rücken
der Ratten wurde gründlich
unter Verwendung eines elektrischen Rasiergeräts rasiert. Die Ratten wurden
einzeln im Käfig
gehalten und mit Futter und Wasser versorgt. Bei jeder Ratte wurde
Haut in voller Dicke in einer Fläche
von 2,5 × 2,5
cm2 ausgeschnitten. Die Haut voller Dicke
umfasste die Epidermis, die Dermis und den Panniculus carnosus (B.
Hafemann et al., Use of a collagen/elastin-membrane for the tissue
engineering of dermis, Burns, Bd. 25(1999), S. 373–384; H.-J.
Wang et al., Use of a Porcine Dermis Template to Enhance Widely
Expanded Mesh Autologus Split-Thickness Skin Graft Growth, J. Trauma,
Bd. 42(2) (Februar 1997), S. 177–182).
-
Dosierung und Frequenz
-
Zwei
experimentelle Gruppen von Ratten wurden mit den Salben mit einem
Gehalt an den Fraktionen 7 und 8 gemäß Beispiel 2 behandelt. Jede
Gruppe umfasste drei Ratten. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen
wurden topisch auf die Wunden in einer Menge von 0,35 g pro cm2 und in einer Höhe von 0,1 bis 0,2 cm aufgebracht.
Sämtliche
Wunden wurden mit steriler Gaze und einem elastischen Verband verbunden. Der
Verband wurde täglich
gewechselt.
-
Es
wurden analoge Bewertungsverfahren wie in Beispiel 3 herangezogen.
Die Größen der
Wunden wurden gemessen und sind in Tabelle 4 angegeben. Tabelle 4
| Tag | Mit der
Salbe mit einem Gehalt der entsprechenden Fraktion behandelten Wunde
(%) |
| 7 | 8 |
| 0 | 100 | 100 |
| 2 | 85,3 | 102,5 |
| 5 | 64,3 | 71,4 |
| 9 | 24 | 34,5 |
| 12 | 18,6 | 25,2 |
| 15 | 9,3 | 13,4 |
| 17 | 3,1 | 8,4 |
| 20 | 0,4 | 2,5 |
| 23 | 0,0 | 0,0 |
-
Die
mit Salben mit einem Gehalt an den Fraktionen 7 und 8 behandelten
Wunden heilten ab. Insbesondere zeigte sich bei den mit der pharmazeutischen
Zusammensetzung mit einem Gehalt an der Fraktion 7 behandelten Wundflächen eine
raschere Verringerung.
-
Beispiel 5: Einflüsse auf die Heilung von tiefen,
partiellen Hautverbrennungswunden
-
Behandlung der Tiere
-
Weibliche
ausgewachsene Sprague-Dawley-Ratten wurden vom Laboratory Animal
Center of the National Cheng Kung University, Taiwan, bezogen. Neun
Ratten mit einem Gewicht von 230 bis 280 g wurden mit 25 bis 40
mg/kg Ketamin-HCl betäubt.
Der Rücken
der Ratten wurde unter Verwendung eines elektrischen Rasiergeräts an der
vorgesehenen Wundfläche
in der Mitte des Rückens
gründlich
rasiert. Die Ratten wurden einzeln im Käfig gehalten und mit Futter
und Wasser versorgt. Verbrennungswunden wurden an den Ratten gemäß dem Verfahren
von Walker und Mason erzeugt (Z.-R. Gao et al., Porcine dermal collagen
as a wound dressing for skin donor sites and deep partial skin thickness
burns, Burns, Bd. 18(6) (1992), S. 492–496), wobei die dorsale Hautfläche 15 Sekunden
durch eine Maske mit Wasser von 75°C behandelt wurde, wobei die
Maske so ausgebildet war, dass sich eine tiefe, partielle Hautverbrennung
mit einer Fläche
von 4 × 4
cm2 ergab.
-
Dosierung und Frequenz
-
Die
experimentelle Gruppe (G3) von Ratten wurde mit der erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzung behandelt, die die Fraktion 9 ähnlich der Fraktion 3 enthielt,
mit der Ausnahme, dass der Alkoholgehalt wie in Beispiel 2 3% betrug.
Eine Kontrollgruppe (G1) von Ratten, die unbehandelt blieb, und
eine Vergleichsgruppe (G2) von Ratten, die mit dem Arzneistoff Silbersulfadiazin
(SWISS PHARMACEUTICAL Co., LTD.) behandelt wurde, wurde mitgeführt. Die
Gruppen umfassten jeweils drei Tiere. Die Arzneistoffe wurden topisch
auf die Wunden in einer Menge von 0,35 g pro cm2 2-mal
täglich
aufgetragen, bis das Haarwachstum erfolgte.
-
Klinische Bewertung der Wunden
-
Analoge
Bewertungsverfahren wie in Beispiel 3 wurden herangezogen. Die Größen der
Wunden wurden gemessen und sind in Tabelle 5 aufgeführt. Tabelle 5
| Tag | G1 | G2 | G3 |
| Wundfläche (mm2) | Veränderung
der anfänglichen Fläche (%) | Wundfläche (mm2) | Veränderung
der anfänglichen Fläche (%) | Wundfläche (mm2) | Veränderung
der anfänglichen Fläche (%) |
| 1 | 1260,00 | 100,00 | 1140,67 | 100,00 | 1776,33 | 100,00 |
| 5 | 938,67 | 74,50 | 1053,33 | 92,34 | 744,00 | 41,88 |
| 11 | 285,33 | 22,65 | 428,00 | 37,52 | 154,67 | 8,71 |
| 14 | 188,00 | 14,92 | 234,67 | 20,57 | 34,67 | 1,95 |
| 18 | 0,00 | 0,00 | 141,33 | 12,39 | 0,00 | 0,00 |
| 24 | 0,00 | 0,00 | 64,67 | 5,67 | 0,00 | 0,00 |
| 31 | 0,00 | 0,00 | 41,33 | 3,62 | 0,00 | 0,00 |
| 37 | 0,00 | 0,00 | 32,37 | 2,86 | 0,00 | 0,00 |
-
Im
Verlauf der Wundheilung heilten die mit der erfindungsgemäßen Salbe
behandelten Wunden ohne Narbenbildung ab und die Hautfarbe entsprach
der normalen Farbe. Bei mit dem Arzneistoff Silbersulfadiazin behandelten
Wunden kam es zur Narbenbildung. Ferner waren die Wunden der Ratten
am Tag 18 abgeheilt, was im Vergleich zum herkömmlichen Arzneistoff Silbersulfadiazin
schneller erfolgte, bei denen am Tag 37 noch 2,86% der Wundfläche vorhanden
waren.
-
Ferner
wurde das neue Haarwachstum bewertet und aufgezeichnet. Für das Wachstum
von neuen Haaren wurde folgende Definition herangezogen: "–2": kein neues Haarwachstum mit gewisser
Schorf- und Erythembildung; "–1": kein neues Haarwachstum
mit gewisser Erythembildung; "0": kein neues Haarwachstum mit
normaler Haut; "+1": gewisses neues
Haarwachstum; und "+2": neues Haarwachstum
auf etwa 50% der Wundfläche.
-
Die
Bewertung für
das Wachstum von neuem Haar ist in Tabelle 6 angegeben. Tabelle 6
| Tag | Bewertung |
| G1 | G2 | G3 |
| 15 | –2 | –2 | 0 |
| 18 | –2 | –2 | 1 |
| 21 | –1 | –1 | 1 |
| 24 | –1 | –1 | 1 |
| 27 | –1 | –1 | 1 |
| 30 | –1 | –1 | 1 |
| 33 | –1 | –1 | 1 |
| 35 | –1 | –1 | 1 |
-
Wie
aus Tabelle 6 hervorgeht, erwies sich die erfindungsgemäße Salbe
in Bezug auf Wachstum von neuem Haar im Vergleich zum herkömmlichen
Arzneistoff Silbersulfadiazin als wirksamer. Das Wachstum von neuem
Haar wurde bei Behandlung der erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzung
am Tag 18 festgestellt. Am Tag 35 wurde ein 50%iges Wachstum von
neuem Haar beobachtet. Bei den Wunden, die mit der erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzung behandelt worden waren, wurden weder Erythem- noch
Schorfbildungen festgestellt. Bei Behandlung mit dem herkömmlichen
Arzneistoff wurde kein Haarwachstum festgestellt.
-
Histologische Bewertung der
Haut
-
Nach
vollständiger
Abheilung der Wunden wurden von den betäubten Ratten Hautproben für die histologische
Untersuchung unter Anwendung der Bewertungsverfahren von B. Hafemann
et al. (B. Hafemann et al., Use of a collagen/elastin-membrane for
the tissue engineering of dermis, Burns, Bd. 25(1999), S. 373–384) entnommen.
Die Proben wurden nach der Entnahme in Formaldehyd aufbewahrt. Die
einzelnen Prüfkörper wurden
in einen Paraffinblock eingebettet. Dünnschnitte wurden unter Anwendung
des Hämatoxylin-Eosin-Verfahrens
gefärbt.
Die Prüfkörper wurden
unter einem optischen Mikroskop und einem Transmissionselektronenmikroskop
betrachtet.
-
Die
Ergebnisse der histologischen Untersuchung zeigten, dass die Dicke
der Epithelgewebe der Ratten ohne Behandlung (gemäß Darstellung
in 5) ungleichmäßig war
und die granuläre
Schicht verdickt war. Die Faserschicht wurde in der tiefen Dermis
beobachtet. In der Gruppe von Ratten, die mit dem herkömmlichen Arzneistoff
Silbersulfadiazin behandelt worden waren, (wie in 6 dargestellt)
ergab sich ebenfalls eine ungleichmäßige Dicke der Epithelgewebe.
Die Faserschicht wurde in der tiefen Dermis festgestellt und die
Haarfollikel waren zerstört.
Auf der anderen Seite ergab sich bei Behandlung mit der erfindungsgemäßen Salbe
ein normales Erscheinungsbild und eine große Anzahl von Haarfollikeln
waren regeneriert. Die Faserschicht wurde an der Oberfläche der
Dermis beobachtet.
-
Beispiel 6: Einflüsse auf großflächige Hautwunden von voller
Dicke bei Ratten
-
Behandlung der Tiere
-
Männliche
ausgewachsene Sprague-Dawley-Ratten wurden vom Laboratory Animal
Center of the National Cheng Kung University, Taiwan, bezogen. Die
Ratten mit einem Gewicht von 300 bis 350 g wurden mit 25 bis 40
mg/kg Ketamin-HCl betäubt.
Der Rücken
der Tiere wurde unter Verwendung eines elektrischen Rasiergeräts gründlich rasiert.
Die Tiere wurden einzeln im Käfig
gehalten und mit Futter und Wasser versorgt. Bei jeder Ratte wurde
Haut in voller Dicke in einer Fläche
von 4,0 × 4,0
cm2 ausgeschnitten, wobei die Haut voller
Dicke die Epidermis, die Dermis und den Panniculus carnosus umfasste.
-
Dosierung und Frequenz
-
Die
experimentelle Gruppe von Ratten wurde mit der Salbe mit einem Gehalt
an der Fraktion 9 gemäß Beispiel
5 behandelt. Eine Vergleichsgruppe (G2) von Ratten, die mit dem
Arzneistoff Silbersulfadiazin (SWISS PHARMACEUTICAL CO., LTD.) behandelt
wurde, wurde mitgeführt.
Jede Gruppe umfasste fünf
Ratten. Die Salben wurden topisch auf die Wunden in einer Menge
von 0,75 g pro cm2 und in einer Höhe von 0,1
bis 0,2 cm aufgetragen. Sämtliche
Wunden wurden mit steriler Gaze und einem elastischen Verband verbunden.
Der Verband wurde täglich
gewechselt.
-
Es
wurden analoge Bewertungsverfahren wie in Beispiel 3 herangezogen.
Die Größen der
Wunden wurden gemessen. Sie sind in Tabelle 7 aufgeführt. Tabelle 7
| Tag | Silbersulfadiazin-Arzneistoff | Salbe mit
einem Gehalt an der Fraktion 3 |
| Wundfläche (mm2) | Veränderung
der ursprünglichen Fläche (%) | Wundfläche (mm2) | Veränderung
der ursprünglichen Fläche (%) |
| 1 | 1977,60 | 100,00 | 1957,60 | 100,00 |
| 3 | 1763,20 | 89,16 | 1784,80 | 91,17 |
| 5 | 1444,80 | 73,06 | 1506,40 | 76,95 |
| 7 | 990,40 | 50,08 | 1265,60 | 64,65 |
| 9 | 556,00 | 28,11 | 768,80 | 39,27 |
| 11 | 429,60 | 21,72 | 456,80 | 23,33 |
| 13 | 368,80 | 18,65 | 385,60 | 19,70 |
| 15 | 283,20 | 14,32 | 299,20 | 15,28 |
| 17 | 208,80 | 10,56 | 236,80 | 12,10 |
| 19 | 166,00 | 8,39 | 238,40 | 12,18 |
| 21 | 131,00 | 6,62 | 161,60 | 8,26 |
| 23 | 119,00 | 6,02 | 123,20 | 6,29 |
| 25 | 87,00 | 4,40 | 88,00 | 4,50 |
| 27 | 45,00 | 2,28 | 76,00 | 3,88 |
| 29 | 40,00 | 2,02 | 56,00 | 2,86 |
| 31 | 35,00 | 1,77 | 34,40 | 1,76 |
| 35 | 18,00 | 0,91 | 20,00 | 1,02 |
| 33 | 16,00 | 0,81 | 8,00 | 0,41 |
| 37 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
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Im
Verlauf der Wundheilung heilten die mit der erfindungsgemäßen Salbe
behandelten Wunden ohne Allergieerscheinung ab. An den mit dem Arzneistoff
Silbersulfadiazin behandelten Wunden kam es zur Narbenbildung. Ferner
wurde bei den mit dem Arzneistoff Silbersulfadiazin behandelten
Wunden eine starke Allergie festgestellt. Die Heilungsgeschwindigkeit
der mit der erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzung behandelten Ratten (etwa 25 bis 31 Tage) war schneller
als bei den mit dem Arzneistoff Silbersulfadiazin behandelten Ratten
(etwa 37 Tage).
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Histologische Bewertung der
Haut
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Das
Verfahren für
die histologische Bewertung ist in Beispiel 5 beschrieben.
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Die
Ergebnisse der am Tag 45 durchgeführten histologischen Bewertung
zeigten, dass die mit dem herkömmlichen
Arzneistoff Silbersulfadiazin behandelten Wunden eine Faserschicht
in der tiefen Dermis aufwiesen. Einige Epithelzellen starben ab
und bildeten Callus. In der Dermis wurde eine chronische Entzündung und
eine Infiltration von Eosinophilen festgestellt. Ferner bildeten
sich auch einige Fasern in einem Abstand von 0,5 cm von der Wunde.
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Bei
der Gruppe von Ratten, die mit der erfindungsgemäßen Salbe behandelt worden
waren, entstand gleichmäßiges frisches
Epithel und eine große
Anzahl von Haarfollikeln wurde gebildet. Es kam nur zu geringer Faserbildung.
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Die
Ergebnisse der histologischen Untersuchung am Tag 95 zeigten, dass
die mit dem herkömmlichen Arzneistoff
Silbersulfadiazin behandelten Wunden eine ungleichmäßige Epithelschicht
aufwiesen (gemäß Darstellung
in 8). Eine Faserschicht wurde in der tiefen Dermis
gebildet. Nur eine geringe Menge an Haarfollikeln wurde erzeugt.
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Bei
der Gruppe von Ratten, die mit der erfindungsgemäßen Salbe behandelt worden
war, war das frische Epithel gleichmäßig und eine große Menge
an Haarfollikeln wurde erzeugt (gemäß Darstellung in 9).
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Beispiel 7: Einflüsse auf Hautschädigungen
durch Elektronenstrahlen
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Behandlung der Tiere
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Weibliche
ausgewachsene Sprague-Dawley-Ratten wurden vom Laboratory Animal
Center of the National Cheng Kung University, Taiwan, bezogen. Die
Ratten mit einem Gewicht von 250 bis 300 g wurden einzeln im Käfig gehalten
und mit Futter und Wasser versorgt.
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Die
Bestrahlung der Tiere wurde nach einem analogen Verfahren gemäß John E.
Moulder und James J. Fischer (RADIATION REACTION OF RAT SKIN: The
role of the Number of Fractions and the Overall Treatment Time,
Cancer, Bd. 37(6) (Juni 1976), S. 2762–2767) durchgeführt. Die
Ratten wurden vor der Bestrahlung durch intraperitoneale Verabreichung
von 40 bis 50 mg/kg Pentobarbital-natriumsalz (TCI, TOKYO) betäubt. Die
Haut über
der Glutens-Fläche
wurde vollständig
rasiert und die Fläche
für die
vorgesehene Bestrahlung in einer Größe von 2 × 2 cm2 wurde
am rechten und linken Gluteus vor der Bestrahlung markiert. Ein
Elektronenstrahl mit einer Energie von 6 MeV, der von einem Linearbeschleuniger
erzeugt worden war (Varian Associates, Inc., CA, USA), wurde für die Bestrahlung
herangezogen.
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Fraktionelle
und Einzeldosierungs-Bestrahlungen wurden getestet. Bei der fraktionellen
Bestrahlung wurden drei Ratten auf der rechten und linken Gluteus-Fläche bestrahlt.
Die Bestrahlung wurde 5 Wochen lang 2- mal jede Woche vorgenommen. Die Gesamtdosis
betrug 37,5 Gy an jeder Fläche.
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Dosierung und Frequenz
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Die
Strahlungsschädigungen
bei der fraktionellen Bestrahlung wurden mit der Salbe mit einem
Gehalt an der Fraktion 9 (G1) gemäß Beispiel 5 nach der Bestrahlung
1-mal täglich
in einer Dosierung von 0,25 g/cm2 behandelt.
Die Behandlung der Strahlungsschädigungen
bei Einzeldosierungsbestrahlung erfolgte 2-mal täglich. Unbehandelte Ratten
wurden als Kontrolle (G2) herangezogen. Eine Leerwertgruppe (G3)
von Ratten ohne Bestrahlung wurde als Leerwert mitgeführt.
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Klinische Bewertung
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Die
Bewertung der Hautreaktion erfolgte 30 Tage nach der Bestrahlung
und wurde aufgezeichnet (Yoshinao Abe und Muneyasu Urano, Fraction
side-dependent Acute
Skin Reaction of Mice after Multiple Twice-A-Day Doses, Int. J.
Radiation Oncology Biol. Phys., Bd. 18(2) (Februar 1990), S. 359–364; Yu-Jen Chen
et al., The Effect of Tetrandrine and Extracts of Centella asiatica
an Acute Radiation Dermatitis in Rats, Biol. Pharm. Bull., Bd. 22(7)
(Juli 1999), S. 703–706).
Die Bewertungen der Hautreaktion entsprachen der folgenden Definition: "0": normale Haut; "0,5":
leichte Epilation auf weniger als 50% der bestrahlten Fläche oder Haarentfärbung; "1,0": Epilation auf etwa
50% der bestrahlten Fläche; "1,5": Epilation bei mehr
als 50% der bestrahlten Fläche
und eine gewisse Epilation unter Hautrötung; "2,0":
vollständige
Epilation und trockene Abschuppung auf mehr als 50% der bestrahlten
Fläche; "2,5": trockene Abschuppung
auf mehr als 50% der bestrahlten Fläche; "3,0" eine
gewisse feuchte Abschuppung; "3,5": feuchte Abschuppung
auf dem Großteil
der Fläche.
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Die
Bewertungen für
die Hautreaktion sind in Tabelle 8 aufgeführt.
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Tabelle 8
| Tag | Bewertung
der Hautreaktion |
| G1 | G2 | G3 |
| 0 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3 | 0,00 | 0,50 | 0,00 |
| 6 | 0,00 | 0,50 | 0,00 |
| 9 | 0,00 | 0,83 | 0,00 |
| 12 | 0,00 | 0,83 | 0,00 |
| 15 | 0,00 | 0,83 | 0,00 |
| 18 | 0,00 | 0,83 | 0,00 |
| 21 | 0,10 | 0,83 | 0,00 |
| 24 | 0,00 | 0,83 | 0,00 |
| 29 | 0,00 | 1,00 | 0,00 |
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Bei
G1 wurde in den Wunden eine geringe Haarschädigung festgestellt. Die Haut
zeigte keine Allergie.
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Die
Ergebnisse sind ähnlich
denen beim fraktionellen Bestrahlungstest.
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Histologische Bewertung der
Haut
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Es
wurden analoge Bewertungsverfahren wie in Beispiel 5 herangezogen.
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Bei
G1 (wie in 10 dargestellt) wurde festgestellt,
dass die epidermalen Zellen mehrschichtige Epithelzellen bedeckten.
Ferner ergab sich eine große
Mengen an regenerierten Haarfollikeln.
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Bei
G2 (wie in 11 dargestellt) wurde nur eine
geringe Menge an Haarfollikeln festgestellt.
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Bei
G3 (wie in 12 dargestellt) dienten die
Gewebe als Kontrolle.
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Die
Gewebe der behandelten Wunden waren dicht, während sie bei unbehandelten
Wunden locker waren.
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Beispiel 8: Einflüsse auf Dermatitis bei Kaninchenohren
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Als
Symptome bei Dermatitis am Kaninchenohr wurden Rötungen, Schwellungen, Entzündungen,
Geschwüre
und Blutungen festgestellt, wie in 13 gezeigt
ist.
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Auf
die Wunden wurde die erfindungsgemäße Salbe, die die Fraktion
10 enthielt (ähnlich
Fraktion 3, mit der Ausnahme, dass der Alkoholgehalt 0% betrug),
gemäß Beispiel
2 für 3
Tage aufgetragen.
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Am
Tag 1 verschwand das Geschwür
und die Rötung
erfuhr eine Minderung. Es traten Haarfollikel auf, wie in 14 dargestellt
ist.
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Am
Tag 2 erholte sich das Hautgewebe und es wurde nur eine geringfügige Rötung beobachtet.
Die Haarfollikel waren offensichtlich, wie in 15 dargestellt.
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Am
Tag 3 erwiesen sich das Hautgewebe und die Farbe als normal. Das
Haarwachstum an den Haarfollikeln erfolgte gemäß Darstellung in 16.
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Beispiel 9: Einflüsse auf Diabetes mellitus-Wunden
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Ein
68-jähriger
männlicher
Patient litt seit 20 Jahren an Diabetes mellitus. An den Zehen seines
linken Fußes
wurden Amputationen vorgenommen. Die Wunden zeigten eine schwere
Gangränveränderung,
wie in 17 dargestellt ist. Sämtliche
Zehen am rechten Fuß wurden
amputiert, wobei sich jedoch keine gute Wundheilung ergab, wie in 18 dargestellt
ist.
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Die
Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 9 wurde 2- bis 3-mal täglich auf
die Wunden aufgetragen.
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Nach
2-monatiger Behandlung des linken Fußes (gemäß Darstellung in 19)
wurde ein gewisser Anteil an granuliertem Gewebe festgestellt. Die
Wundheilung begann ohne weitere Nekrose.
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Nach
5-monatiger Behandlung des linken Fußes (gemäß Darstellung in 20)
kam es zur vollkommenen Wundheilung ohne Narbenbildung. Der rechte
Fuß (gemäß Darstellung
in 21) heilte ebenfalls ohne Narbenbildung vollständig ab.
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Beispiel 10: Einflüsse auf chronisches Stauungsgeschwür
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Ein
80-jähriger
Patient litt seit 20 Jahren an Hyperpigmentierung und Stauungsgeschwüren an beiden unteren
Beinen, wie in 22 dargestellt ist.
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Die
Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 9 wurde 2- bis 3-mal täglich auf
die Wunden aufgetragen.
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Nach
2-wöchiger
Behandlung der Beine setzte die Wundheilung ein (gemäß Darstellung
in 23).
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Nach
4-wöchiger
Behandlung der Beine heilten die Wunden vollständig ohne Narbenbildung ab
(gemäß Darstellung
in 24).
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Beispiel 11: Einflüsse auf Ekchymose
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Eine
weibliche Patientin litt unfallbedingt an Ekchymose (Darstellung
in 25).
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Die
Wunden wurden 3 Tage lang 1-mal täglich mit einer kalten Kompresse
vorbehandelt. Anschließend wurde
die Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 9 2- bis 3-mal täglich aufgetragen.
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Die
Ekchymose verschwand und die Wunden heilten 3 Tage nach der Behandlung
ab (Darstellung in 26). Die Farbe der Narbe, die
bereits vor dem Autounfall bestand, schwächte sich nach 7-tägiger Behandlung
ebenfalls ab und wurde heller (wie in 27 dargestellt).
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Beispiel 12: Einflüsse bei Abrieb
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Eine
weibliche Patientin erlitt einen unfallbedingten Hautabrieb (Darstellung
in 28).
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Die
Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 9 wurde 2- bis 3-mal täglich auf
die Wunde aufgetragen.
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Die
Wunden heilten nach 7-tägiger
Behandlung (Darstellung in 29).
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Beispiel 13: Einflüsse auf Nahtwunden
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Ein
männlicher
Patient wies schwere Risswunden am Lippenphiltrum mit einem Riss
von 3 cm und 20 Nahtstichen, am Nasenrücken mit einer Größe von 0,8
cm und 4 Nahtstichen und an der Oberlippe mit einem Riss von 1 cm
und 6 Nahtstichen und einen Riss von 1,5 cm und 8 Nahtstichen auf.
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Die
Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 9 wurde 2- bis 3-mal täglich auf
die Wunden aufgetragen.
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Die
Wunden heilten ohne Narbenbildung vollständig ab (Darstellung in 30).
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Beispiel 14: Einflüsse auf atopische Dermatitis
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Eine
4,5-jährige
weibliche Patientin litt an chronischer atopischer Dermatitis. Die
Haut am Hals und oberen Thorax wies Ekzeme, Rötungen, Schwellungen, Risse,
Nässebildung,
Krustenbildung und Schuppenbildung nach einer topischen Langzeitbehandlung
mit Corticosteroiden auf (Darstellung in 31).
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Die
Salbe mit einem Gehalt an der Fraktion 10 wurde 2- bis 3-mal täglich auf
die Wunden aufgetragen.
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Nach
1-wöchiger
Behandlung (Darstellung in 32) kam
es zu einer Verringerung von Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, Rissbildungen,
Nässeerscheinungen,
Krustenbildungen und Abschuppungen.
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Nach
4-wöchiger
Behandlung (Darstellung in 33) waren
die Hautläsionen
fast beseitigt.
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Nach
6-wöchiger
Behandlung (Darstellung in 34) waren
die Hautläsionen
vollständig
abgeheilt, ohne dass später
Rückfälle auftraten.
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Vorstehend
wurden erfindungsgemäße Ausführungsformen
erläutert
und beschrieben. Der Fachmann kann darin verschiedene Modifikationen
und Verbesserungen vornehmen. Die erfindungsgemäßen Ausführungsformen dienen daher nur
der Erläuterung
und stellen keine Beschränkung
dar.