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Anwendungsgebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsquellenvorrichtung, die
ein Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
verwendet, um einen Elektromotor anzutreiben.
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Hintergrund der Erfindung
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Die
durch das japanische Patentamt 2002 veröffentlichte
JP2002-118081A offenbart
eine Antriebsquellenvorrichtung für ein Fahrzeug, die ein Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
und eine sekundäre
Batterie verwendet. Das Fahrzeug wird unter Verwendung eines Synchronelektromotors
angetrieben, der über
einen Inverter geregelt wird.
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Das
Brennstoffzellen-Antriebsaggregat und ein DC/DC-Wandler, der die Spannung der sekundären Batterie
umwandelt, sind parallel geschaltet mit dem Inverter verbunden.
Der Inverter verändert
den von dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
oder dem DC/DC-Wandler gelieferten Gleichstrom in einen dreiphasigen
Wechselstrom einer beliebigen Frequenz. Der resultierende Strom
treibt den Synchronelektromotor an, der für den Antrieb des Fahrzeugs
verwendet wird.
WO 2004/014687 offenbart eine
einen Elektromotor und einen Zusatzeinrichtungs-Stromkreis mit Leistung
versorgende Antriebsquellenvorrichtung, die eine Brennstoffzelle
mit einem Output-Anschlusspunkt umfasst, der parallel mit dem Elektromotor
und dem Zusatzeinrichtungs-Stromkreis
verbunden ist. Eine Energiespeichervorrichtung ist mit dem Output-Anschlusspunkt verbunden
und ein DC/DC-Wandler ist zwischen der Energiespeichervorrichtung
und dem Output-Anschlusspunkt
angeordnet.
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Zusammenfassung der Erfindung
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In
der Antriebsquellenvorrichtung des Standes der Technik ist ein Stromkreis
vorgesehen, um Vorrichtungen anzutreiben, die eine Zusatzeinrichtung
bzw. Zubehör
zu dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat, und eine Zusatzeinrichtung
zu dem Fahrzeug sind. Die Stromversorgung für diesen Stromkreis geschieht
direkt von der sekundären
Batterie, anstatt über
den DC/DC-Wandler. Dies bewirkt, dass, selbst wenn der DC/DC-Wandler
nicht richtig funktioniert, die direkte Leistungsversorgung von
der sekundären
Batterie möglich
ist.
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Als
Ergebnis geht die von dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat an die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise
gelieferte Leistung durch den DC/DC-Wandler hindurch. Dies verursacht
einen Energieverlust, der dem Umwandlungswirkungsgrad des DC/DC-Wandlers
entspricht. Dieser Energieverlust erhöht den Brennstoffverbrauch
des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats.
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Es
ist daher Aufgabe dieser Erfindung, den Energiewirkungsgrad der
Antriebsquellenvorrichtung zu erhöhen, die mit einem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat,
einer Energiespeichervorrichtung und einem Antriebsstromkreis von
Zusatzeinrichtungen ausgestattet ist.
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Um
die obige Aufgabe zu lösen,
stellt diese Erfindung eine Antriebsquellenvorrichtung gemäß Anspruch
1 zur Verfügung.
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Die
Details, wie auch andere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung
sind in den weiteren Ausführungen
der Spezifikation dargelegt, und in den begleitenden Zeichnungen
gezeigt.
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Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Darstellung einer Antriebsquellenvorrichtung für ein Brennstoffzellenfahrzeug
gemäß dieser
Erfindung.
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2A und 2B sind
Ablaufdiagramme, die eine Leistungsregelungsroutine für die Antriebsquellenvorrichtung
zeigen, die von einer Regelungseinrichtung gemäß dieser Erfindung ausgeführt wird.
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3 ist
eine Darstellung, die die in der Regelungseinrichtung gespeicherten
Charakteristiken eines Outputleistungskennfelds für ein Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
zeigt.
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4A–4D sind
Zeitschaubilder, die die Veränderungen
einer geforderten elektrischen Leistung für ein fahrendes Fahrzeug, eine
elektrische Outputleistung des Antriebsaggregats, eine Outputspannung
des Antriebsaggregats und eine elektrische Outputleistung der sekundären Batterie
während
der Fahrzeugbeschleunigung entsprechend der Leistungsregelungsroutine
zeigen.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele
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Bezug
nehmend auf 1 der Zeichnungen, wandelt ein
Inverter 4 einer Antriebsquellenvorrichtung 1 für ein Brennstoffzellenfahrzeug
einen Gleichstromoutput durch ein Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 wie
auch durch eine sekundäre
Batterie 3 in einen dreiphasigen Wechselstrom um, und versorgt einen
Synchronelektromotor 5 mit dem resultierenden Strom. Der
Synchronelektromotor 5 treibt das Fahrzeug durch das Rotieren
der nicht gezeigten Fahrzeugantriebsräder an.
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Während des
Bremsens des Fahrzeugs, wenn Rotationsenergie von den Antriebsrädern in den
Synchronelektromotor eingegeben wird, arbeitet der Synchronelektromotor
als ein Generator, der den Dreiphasenstrom im Leistungserzeugungsbetrieb nutzt.
Der Inverter 4 richtet den dreiphasigen Wechselstrom zu
einem Gleichstrom gleich, der zum Laden der sekundären Batterie 3 verwendet
wird. Der Leistungserzeugungsbetrieb während des Bremsens wird "regeneratives Bremsen" genannt.
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Der
Inverter 4 umfasst ein Paar von Anschlusspunkten 1A für Gleichstrom.
Das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 ist mit den Anschlusspunkten 1A verbunden.
Eine sekundäre
Batterie 3 ist mit den Anschlusspunkten 1A über einen
DC/DC-Wandler 6 verbunden.
Eine Diode 9 befindet sich zwischen dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 und
dem Anschlusspunkt 1A, um zu verhindern, dass Strom von
der sekundären
Batterie oder Strom, der erzeugt wird, wenn der Synchronelektromotor
als ein Generator arbeitet, zu dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 fließt.
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Ein
Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 für das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
ist mit dem Gleichstrom-Stromkreis
verbunden, der den DC/DC-Wandler 6 und die Anschlusspunkte 1A verbindet.
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Der
Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 umfasst zum Beispiel eine
Pumpe zur Versorgung eines Brennstoffzellenstapels mit Wasserstoff
und Luft, eine Pumpe zur Versorgung mit Reformat-Brennstoff und
eine Heizeinrichtung zum Einstellen der Temperatur des Reformers.
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Ein
Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 für das Fahrzeug ist auch mit
dem Gleichstrom-Stromkreis verbunden, der den DC/DC-Wandler 6 und
den Anschlusspunkt 1A verbindet. Der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 umfasst
zum Beispiel eine Fahrzeugbeleuchtung, ein Klimaanlagen-System oder eine Ölpumpe.
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Das
Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 umfasst einen festen
Polymer-Brennstoffzellenstapel, der durch elektrochemische Reaktionen
zwischen Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Leistung erzeugt.
Der Brennstoffzellenstapel kann auch eine lösliches-Karbonat- oder eine
Phosphorsäure-Brennstoffzelle
umfassen. Wasserstoff wird durch Reformieren eines Kohlenwasserstoff-Brennstoffs, wie
Benzin oder Alkohol, erlangt. Es ist auch möglich, in einem Wasserstoffzylinder
oder in einer Wasserstoffspeicherlegierung gespeicherten Wasserstoff
zu verwenden. Diese Erfindung ist nicht auf eine bestimmte Art des
Brennstoffzellen-Antriebsaggregats begrenzt.
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Die
sekundäre
Batterie 3 umfasst eine Nickel-Wasserstoff-Batterie, die für Lade-
wie auch Entladevorgänge
ausgelegt ist. An Stelle einer sekundären Batterie kann ein Kondensator
verwendet werden. Im Allgemeinen kann die Energiespeichervorrichtung
der Ansprüche
in Form der sekundären
Batterie und des Kondensators verwendet werden.
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Die
sekundäre
Batterie 3 führt
Entlade- und Ladevorgänge über den
DC/DC-Wandler 6 aus. Die sekundäre Batterie 3 treibt
den Synchronelektromotor 5 über den DC/DC-Wandler 6 und
den Inverter 4 rotierend an, und versorgt, wenn gefordert,
die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7 und 8 über den DC/DC-Wandler 6 mit
elektrischer Leistung.
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Der
DC/DC-Wandler 6 ist ein Gleichstrom-Spannungswandler für den Entlade- und Ladevorgang
der sekundären
Batterie 3. Mit anderen Worten, der DC/DC-Wandler 6 hat
die Funktion, den Spannungsunterschied zwischen dem Anschlusspunkt 1A und
der sekundären
Batterie 3 zu regeln.
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Der
DC/DC-Wandler 6 stellt die Outputspannung der sekundären Batterie 3 für den Anschlusspunkt 1A ein,
damit sie der Outputspannung der Brennstoffzelle 2 entspricht.
Der DC/DC-Wandler 6 stellt auch die Outputspannung des
Synchronelektromotors 5 ein, wenn er als ein Generator
arbeitet, und die Outputspannung des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2,
um die sekundäre
Batterie 3 zu laden.
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Da
die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7 und 8 mit
dem Gleichstrom-Stromkreis verbunden sind, der den DC/DC-Wandler 6 und
den Anschlusspunkt 1A verbindet, kann die von den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 angeforderte
Leistung direkt von dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 bereitgestellt
werden, ohne dass sie durch den DC/DC-Wandler 6 hindurch
geht, wenn das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 in Betrieb
ist. Andererseits kann, wenn das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 außer Betrieb
gesetzt ist oder anläuft,
die von den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 geforderte
Leistung von der sekundären
Batterie 2 über
den DC/DC-Wandler 6 geliefert werden.
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Da,
wenn das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 in Betrieb
ist, die Leistungsversorgung zu den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 nicht auf
den DC/DC-Wandler 6 angewiesen
ist, kann der Energieverlust in dem DC/DC-Wandler 6 vermieden werden,
wenn die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7 und 8 durch
das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 betrieben
werden. Die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7 und 8 werden öfter in
Betrieb gesetzt, wenn das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 in
Betrieb ist, als wenn das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 außer Betrieb
ist oder sich im Anlaufen befindet. Indem die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7 und 8 in
der obigen Weise verbunden werden, ist es möglich, den Leistungsverlust
in der Antriebsquellenvorrichtung 1 zu verringern.
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Ferner
kann aus dem Leitungswiderstand resultierender Leistungsverlust
auf niedrige Niveaus verringert werden, indem eine Länge der
Leitung, die den Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 und den
Anschlusspunkt 1A verbindet, kürzer festgelegt wird, als eine
Länge der
Leitung, die den Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 mit dem
Anschlusspunkt 1A verbindet, vorausgesetzt, dass der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 viel
mehr elektrische Leistung verbraucht als der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8.
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Der
Betrieb des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2, die Schaltersteuerung
des Inverters 4 und die Regelung des Spannungsunterschiedes
in dem DC/DC-Wandler 6 werden durch eine Regelungseinrichtung 10 geregelt.
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Die
Regelungseinrichtung 10, die die obige Regelung durchführt, umfasst
einen Microcomputer, der mit einer zentralen Verarbeitungseinheit
(CPU), einem Festspeicher (ROM), einem Arbeitsspeicher (RAM) und
einer Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle (I/O-Schnittstelle)
ausgestattet ist. Die Regelungseinrichtung 10 kann eine
Vielzahl von Microcomputern umfassen.
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In
die Regelungseinrichtung 10 werden Signale als erfasste
Daten eingegeben, um diese Regelung durchzuführen. Signale werden von einem
Gaspedal-Herunterdrückungssensor 21,
der den Betrag des Herunterdrückens
eines Gaspedals in einem Fahrzeug erfasst, einem SOC-Sensor 22,
der den Ladezustand bzw. State of Charge (SOC) der sekundären Batterie 3 erfasst,
einem Durchflussratensensor 23, der eine Durchflussrate
des Wasserstoffs in dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 erfasst, und
einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 24, der eine Fahrzeuggeschwindigkeit
erfasst, eingegeben.
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Bezug
nehmend auf 2A und 2B, wird
eine durch die Regelungseinrichtung 10 ausgeführte Leistungserzeugung- Regelungsroutine
für eine
Antriebsquellenvorrichtung 1 beschrieben. Diese Routine
wird, wenn das Fahrzeug fährt,
in Zeitabständen
von 10 ms ausgeführt.
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Zuerst
liest die Regelungseinrichtung 10 in einem Schritt S11
den Herunterdrückungsbetrag
des Gaspedals ein, der durch den Gaspedal-Herunterdrückungssensor 21 erfasst
wird.
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Dann
bestimmt die Regelungseinrichtung 10 in einem Schritt S12,
ob ein Fahrer des Fahrzeugs, basierend auf einer Änderung
des Gaspedal-Herunterdrückungsbetrages,
eine Beschleunigung des fahrenden Fahrzeugs fordert.
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Wenn
festgestellt wird, dass der Fahrer die Beschleunigung des fahrenden
Fahrzeugs fordert, wird in den Schritten S13 bis S18 ein Beschleunigungsverfahren
ausgeführt.
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Wenn,
festgestellt wird, dass der Fahrer keine Beschleunigung des fahrenden
Fahrzeugs fordert, wird in den Schritten S1 bis S4 ein Nicht-Beschleunigungsverfahren
ausgeführt.
Wenn der Fahrer keine Beschleunigung des fahrenden Fahrzeugs fordert,
wird das Brennstoffzellenfahrzeug in einem stationären Zustand
fahren oder abbremsen.
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Zuerst
wird eine Nicht-Beschleunigungssituation beschrieben.
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Bezug
nehmend auf 2B berechnet die Regelungseinrichtung 10 zuerst
in dem Schritt S1 die geforderte Outputleistung FCe, die von dem
Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 gefordert
wird. Die geforderte Outputleistung FCe ist die Summe einer von dem
Inverter geforderten Leistung DRe, einer von der Batterie geforderten
Leistung BAe und einer von der Zusatzeinrichtung geforderten Leistung
PEe.
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Die
von dem Inverter geforderte Leistung DRe entspricht der durch den
Synchronelektromotor 5 zum Antreiben des Fahrzeugs verbrauchten
Leistung und wird in dem folgenden Verfahren berechnet.
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Insbesondere
werden für
den Synchronelektromotor 5 eine Ziel-Rotationsdrehzahl
und ein Ziel-Outputdrehmoment festgestellt. Speziell wird die Ziel-Rotationsdrehzahl
des Synchronelektromotors 5 durch Nachschlagen in einem
Kennfeld erlangt, das diese entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit als
einen Parameter definiert. Das Ziel-Outputdrehmoment des Synchronelektromotors 5 wird
durch Nachsehen in einem Kennfeld erlangt, das dieses entsprechend
dem Gaspedal-Herunterdrückungsbetrag
als einen Parameter definiert. Diese Kennfelder sind in dem ROM
der Regelungseinheit 10 vorgespeichert.
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Das
Produkt aus der Ziel-Rotationsdrehzahl und dem Ziel-Outputdrehmoment
stellt die Ziel-Outputleistung des Synchronelektromotors 5 dar.
Die Regelungseinrichtung 10 berechnet die erforderliche Inputleistung
des Synchronelektromotors 5, indem die Ziel-Outputleistung
durch den Betriebswirkungsgrad des Synchronelektromotors 5 geteilt
wird. Die Regelungseinrichtung 10 berechnet dann die von dem
Inverter geforderte Leistung DRe, indem die von dem Synchronmotor 5 geforderte
Inputleistung durch einen Inverterwirkungsgrad geteilt wird, welcher
die an den Synchronelektromotor 5 gelieferte Leistung geteilt
durch die von dem Inverter 4 verbrauchte Leistung ist.
Wenn der Synchronelektromotor 5 während des regenerativen Bremsens
als Generator betrieben wird, ist das Zieldrehmoment ein negativer
Wert. Somit ist die von dem Inverter geforderte Leistung DRe auch
ein negativer Wert.
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Die
von der Batterie geforderte Leistung BAe ist die Leistung, die erforderlich
ist, um den SOC der sekundären Batterie 3 in
einem vorbestimmten Bereich zu erhalten. Der Wert von BAe wird durch
die Regelungseinrichtung 10 als Antwort auf den von dem
SOC-Sensor 22 erfassten SOC eingestellt. Mit anderen Worten,
wenn der SOC unter den vorbestimmten Bereich fällt, stellt die Regelungseinrichtung 10 die
von der Batterie geforderte Leistung BAe auf einen positiven Wert
ein, um so die sekundäre Batterie 3 zu
laden.
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Wenn
der SOC sich auf einen Wert oberhalb des vorbestimmten Bereichs
erhöht,
stellt die Regelungseinrichtung 10 die von der Batterie
geforderte Leistung BAe auf einen negativen Wert ein, so dass die
sekundäre
Batterie 3 Leistung abgibt. Ein Kennfeld, das den SOC zum
Berechnen der von der Batterie benötigten Leistung BAe verwendet,
wird in dem ROM der Regelungseinrichtung 10 vorab gespeichert.
Die Regelungseinrichtung bestimmt die von der Batterie benötigte Leistung
BAe durch Nachsehen in dem Kennfeld auf der Basis des durch den SOC-Sensor 22 erfassten
SOC.
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Die
von der Zusatzeinrichtung geforderte Leistung PEe ist die Summe
der in dem Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 für das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
verwendeten Leistung und der in dem Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 für das Fahrzeug verwendeten
Leistung. Die Regelungseinrichtung 10 stellt die von der
Zusatzeinrichtung geforderte Leistung PEe als Antwort auf den Betrieb
der jeweiligen Zusatzeinrichtungen in den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 ein.
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Nachdem
die geforderte Outputleistung FCe des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 in
Schritt S2 in dieser Weise berechnet worden ist, regelt die Regelungseinrichtung 10 den
Betrieb des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 auf der
Basis des geforderten Outputs FCe. Mit anderen Worten, eine Ziel-Outputspannung
wird für
das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 festgelegt,
und die Durchflussrate des Wasserstoffs wird so geregelt, dass die geforderte Outputleistung
FCe erreicht wird. Die Ziel-Outputspannung des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 wird
unter Verwendung der geforderten Outputleistung FCe durch Nachsehen
in einem in dem ROM vorab gespeicherten Kennfeld berechnet, das
die in 3 gezeigten Charakteristiken aufweist.
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3 zeigt
die Beziehung zwischen Leistung und Strom und Strom und Spannung.
Die Regelungseinrichtung 10 berechnet einen erforderlichen Strom
lfc durch Eintragen der erforderlichen Outputleistung FCe auf einer
Leistung-Strom-Kurve.
Dann wird die erforderliche Spannung Vfc durch Eintragen des erforderlichen
Stroms If auf der Strom-Spannung-Kurve
berechnet.
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Eine
Ziel-Durchflussrate des Wasserstoffs wird bestimmt, um den geforderten
Leistungsoutput FCe bei der erforderlichen Spannung Vfc zu realisieren.
Das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 wird dann geregelt,
um die Ziel-Durchflussrate zu erreichen.
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In
dem folgenden Schritt S3 stellt die Regelungseinrichtung 10 die
Ziel-Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 ein.
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Wenn
die sekundäre
Batterie 3 Leistung abgibt, mit anderen Worten, wenn die
von der Batterie geforderte Leistung BAe ein negativer Wert ist,
erhält der
DC/DC-Wandler 6 einen Inputstrom von der sekundären Batterie 3 und
gibt einen Strom an den Anschlusspunkt 1A oder die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7, 8 ab.
In diesem Fall stellt die Regelungseinrichtung 10 die Ziel-Outputspannung
des DC/DC-Wandlers 6 auf
einen Wert ein, der gleich der von dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 geforderten
Spannung Vfc ist.
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Wenn
die sekundäre
Batterie 3 die Ladevorgänge
ausführt,
mit anderen Worten wenn die von der Batterie geforderte Leistung
BAe ein positiver Wert ist, erhält
der DC/DC-Wandler 6 von dem Anschlusspunkt 1A einen
Strom und gibt an die sekundäre
Batterie 3 einen Strom ab. In diesem Fall stellt die Regelungseinrichtung 10 die
Ziel-Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 auf einen Wert
ein, der geeignet ist, die sekundäre Batterie 3 zu laden.
Diese Ziel-Outputspannung kann ein festgelegter Wert sein, oder
kann als Antwort auf die von der Batterie geforderten Leistung BAe
in einem vorbestimmten Bereich variieren.
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In
dem folgenden Schritt S4 regelt die Regelungseinrichtung 10 den
DC/DC-Wandler 6 derart, dass die Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 mit
der Ziel-Outputspannung übereinstimmt,
und regelt den Inverter 4 derart, dass die von dem Synchronelektromotor 5 geforderte
Inputleistung dem Synchronelektromotor 5 zur Verfügung gestellt
wird. Nach dem Verfahren in Schritt S4 beendet die Regelungseinrichtung 10 die
Routine.
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Während des
stationären
Betriebs regelt die Regelungseinrichtung 10 den Output
des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2,
die dem Synchronelektromotor 5 über den Inverter 4 bereitgestellte
Spannung und die Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 auf
diese Weise alle 10 Millisekunden.
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Wenn
es bei der Outputverstärkung
des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 in Bezug auf die
Zunahme der geforderten Outputleistung FCe eine Ansprechverzögerung gibt,
wird der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Output des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 und
der erforderlichen Outputleistung FCe durch die Outputänderung
der sekundären
Batterie 3 kompensiert. In diesem Fall wird, da der tatsächliche
Output des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 sich der
geforderten Outputleistung FCe annähert, der Output der sekundären Batterie 3 allmählich auf
die von der Batterie geforderte Leistung BAe verringert. Die sekundäre Batterie 3 hat
die Funktion, die Antwortcharakteristiken der Leistungsversorgung
bezüglich
der Veränderungen der
geforderten Outputleistung FCe zu verbessern.
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In
dieser Antriebsquellenvorrichtung 1 sind der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 für das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
und der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 für das Fahrzeug
direkt mit dem Anschlusspunkt 1A verbunden, ohne durch
den DC/DC-Wandler 6 zu gehen.
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Wenn
das Fahrzeug nicht beschleunigt, wird die von dem Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 für das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat
und von dem Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 für das Fahrzeug
geforderte Leistung von dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 geliefert,
oder während
des regenerativen Bremsbetriebs von dem Synchronelektromotor 5.
Da die an die Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7, 8 in
dieser Situation gelieferte Leistung nicht durch den DC/DC-Wandler 6 geht,
wird der Leistungsverlust in der Antriebsquellenvorrichtung 1 auf
ein niedriges Niveau heruntergedrückt, so dass der Energiewirkungsgrad
der Vorrichtung 1 größer als
bei der Antriebsquellenvorrichtung des Standes der Technik ist.
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Wenn
die sekundäre
Batterie 3 Leistung abgibt, kann ein Teil der von den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 verbrauchten
Leistung über
den DC/DC-Wandler 6 von der sekundären Batterie 3 geliefert
werden. In diesem Fall tritt in dem DC/DC-Wandler 6 ein
Leistungsverlust auf, aber dies stellt kein Problem für den Energiewirkungsgrad
dar, da die von der sekundären
Batterie 3 abgegebene Leistung die Überschussleistung der sekundären Batterie 3 ist.
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Wieder
Bezug nehmend auf 2A, berechnet die Regelungseinrichtung 10,
wenn in Schritt S12 festgestellt worden ist, dass der Fahrer keine
Beschleunigung des fahrenden Fahrzeugs fordert, im folgenden Schritt
S13 die geforderte Outputleistung FCe des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2.
Da die sekundäre
Batterie 3 nicht geladen wird, wenn die Beschleunigung
des fahrenden Fahrzeugs gefordert wird, ist die geforderte Outputleistung
FCe in dieser Situation die Summe der von dem Inverter geforderten
Leistung DRe und der von der Zusatzeinrichtung geforderten Leistung
PEe.
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Die
von dem Inverter geforderte Leistung DRe wird durch die Regelungseinrichtung 10 mit
dem oben in Schritt S1 beschriebenen Verfahren berechnet. Die von
dem Inverter geforderte Leistung DRe erhöht sich, wenn die Beschleunigung
des fahrenden Fahrzeugs gefordert wird.
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Die
von der Zusatzeinrichtung geforderte Leistung PEe wird von der Regelungseinrichtung 10 als
Antwort auf den Antriebszustand der Zusatzeinrichtungen in den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8,
wie in dem Schritt S1 oben beschriebenen, eingestellt. Da der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 für das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 die
Heizeinrichtung oder die Pumpen umfasst, die für den Betrieb des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 benötigt werden,
erhöht
sich auch die von der Zusatzeinrichtung geforderte Leistung PEe,
wenn die Beschleunigung des fahrenden Fahrzeugs gefordert wird.
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Somit
erhöht
sich, wie durch die durchgezogene Linie in 4A gezeigt,
der geforderte Leistungsoutput FCe von der Zeit t1 an, zu der die
Beschleunigung des fahrenden Fahrzeugs zum ersten Mal gefordert
wird.
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Dann
regelt in Schritt S14 die Regelungseinrichtung 10 die Durchflussrate
des Wasserstoffs in dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2,
um die geforderte Outputleistung FCe zu realisieren.
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Dann
wird in Schritt S15 ein Wert für
die lieferbare Leistung FCe1 berechnet, der innerhalb der Leistungsfähigkeit
des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 liegt. Da die
Erhöhung
der Outputleistung des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 bezüglich der
Erhöhung
der geforderten Outputleistung FCe verzögert ist, wird die Leistung,
die zu diesem Zeitpunkt tatsächlich
geliefert werden kann, als die lieferbare Leistung FCe1 berechnet.
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Die
zeitliche Verzögerung
bei der Wasserstoffversorgung stellt einen möglichen Grund für die Verzögerung der
Reaktionen in dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 dar. Die
Regelungseinrichtung 10 erhöht die an das Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 gelieferte
Wasserstoffmenge entsprechend der Erhöhung des geforderten Leistungsoutputs
FCe. Es wird jedoch Zeit benötigt,
damit sich die tatsächliche
Durchflussrate des Wasserstoffs erhöhen kann, wenn Wasserstoff
von Reformierungsreaktionen mit einem Kohlenwasserstoff-Brennstoff
erlangt wird.
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Wie
in 4B gezeigt, berücksichtigt die lieferbare Leistung
FCe1 die zeitliche Verzögerung. Wie
durch 4A gezeigt, fällt, wenn
die lieferbare Leistung FCe1 unter den geforderten Leistungsoutput
FCe fällt,
die Outputspannung Vfc des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2,
wie durch die gestrichelte Linie in 4C gezeigt.
Wenn die Erhöhungen
bei der lieferbaren Leistung FCe1 der geforderten Outputleistung
FCe folgen, kehrt die Outputspannung Vfc zu ihrem ursprünglichen
Wert zurück.
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Um
Spannungsabfälle
auszugleichen, berechnet die Regelungseinrichtung 10 in
einem Schritt S16 die Outputleistung BAe der sekundären Batterie 3 als
den Unterschied zwischen dem geforderten Output FCe und der lieferbaren
Leistung FCe1.
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Dann
stellt die Regelungseinrichtung 10 in einem Schritt S17
die Ziel-Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 auf eine vorbestimmte
Nennspannung ein, mit anderen Worten, auf den Wert vor der Zeit
t1 in 4C.
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Dann
regelt die Regelungseinrichtung 10 in einem Schritt S18
die Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 auf die Ziel-Outputspannung.
Der Inverter 4 wird so geregelt, dass die von dem Synchronelektromotor 5 geforderte
Leistung geliefert wird. Nach dem Verfahren von Schritt S18 beendet die
Regelungseinrichtung 10 die Routine.
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Auf
diese Weise wird, wenn die lieferbare Leistung FCe1 als Ergebnis
einer Beschleunigung zeitweise unter die geforderte Outputleistung
FCe fällt,
eine Verringerung der Outputspannung Vfc des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 vermieden,
indem von der sekundären
Batterie 3 Leistung geliefert wird. Entsprechend gibt es
auf den Antrieb der Zusatzeinrichtungen in den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 keine
Auswirkung.
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Nach
dem Beschleunigen des Fahrzeugs wird, wenn das Fahrzeug mit einer
konstant hohen Geschwindigkeit betrieben wird, in einem Schritt
S12 festgestellt, dass keine Beschleunigung gefordert wird, und
das Verfahren in den Schritten S1 bis S4 wird erneut durchgeführt.
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Auf
diese Weise verbindet die Antriebsquellenvorrichtung 1 die
Zusatzeinrichtungs-Stromkreise 7 und 8 parallel
geschaltet mit dem Anschlusspunkt 1A, der mit dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 verbunden
ist. Da die sekundäre
Batterie 3 über
den DC/DC-Wandler 6 mit dem Anschlusspunkt 1A verbunden
ist, ist es möglich,
die Zusatzeinrichtungen in den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 unter Verwendung
des Ausgangsstroms des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 ohne
einen mit dem DC/DC-Wandler 6 verbundenen
Leistungsverlust anzutreiben.
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Ferner
können
aus dem Leitungswiderstand sich ergebende Leistungsverluste auf
niedrige Niveaus verringert werden, indem die Länge der Leitung, die den Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 und den
Anschlusspunkt 1A verbindet, kürzer gestaltet wird als die
Länge der
Leitung, die den Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8 mit dem
Anschlusspunkt 1A verbindet, unter der Voraussetzung, dass
der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 7 viel mehr elektrische
Energie verbraucht als der Zusatzeinrichtungs-Stromkreis 8. Somit
wird der Energiewirkungsgrad des Brennstoffzellenfahrzeugs verbessert.
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Während der
Fahrzeugbeschleunigung gibt es, da die zeitweise Spannungsverringerung,
die sich aus einer Antwortverzögerung
in dem Brennstoffzellen-Antriebsaggregat 2 ergibt, durch
die Regelung der Outputspannung des DC/DC-Wandlers 6 kompensiert wird,
keine Schwankung bei der den Zusatzeinrichtungs-Stromkreisen 7 und 8 während der Fahrzeugbeschleunigung
gelieferten Leistung.
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Der
DC/DC-Wandler 6 regelt das Laden/Entladen der sekundären Batterie 3.
Somit ist es möglich,
sehr genaues Laden durch regeneratives Bremsen oder Laden, wenn
der SOC abgefallen ist, und Entladen, wenn der Output des Brennstoffzellen-Antriebsaggregats 2 nicht
ausreichend ist, durchzuführen.
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Obwohl
die Erfindung oben mit Bezug auf gewisse Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen
Ausführungsbeispiele
begrenzt. Modifikationen und Änderungen
der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
werden dem Fachmann innerhalb des Schutzumfangs der Ansprüche einfallen.
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Die
Ausführungsbeispiele
dieser Erfindung, an denen ein exklusives Eigentum oder Vorrecht
beansprucht wird, sind wie folgt definiert: