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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Stirlingmaschine,
die eine rekuperative Heizvorrichtung enthält, und insbesondere auf eine rekuperative
Heizvorrichtung mit einem Abgaswärmetauscher.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Heizvorrichtung
zum Zuführen
von Arbeitswärme
zu einer Stirlingmaschine, die in einem Kraft-Wärme-Kopplungssystem verwendet wird.
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Stand der Technik
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Eine
Anzahl von thermodynamischen Maschinen mit geschlossenem Kreislauf
arbeitet mit Wärme
einer hochwertigen Quelle, typischerweise in Form eines Fossilbrennstoff-Brenners,
um direkt einen Wärmetauscher
oder einen Heizkopf zu heizen, der in Baueinheit mit der Maschine
ausgebildet ist. Eine Stirlingmaschine ist ein Beispiel einer solchen thermodynamischen
Maschine mit externer Verbrennung.
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Stirlingmaschinen
sind für
Kraft-Wärme-Kopplungsanwendungen
(oder kombinierte Wärme-
und Kraftanwendungen) gut geeignet und bieten signifikante potenzielle
Vorteile. Stirlingmaschinen weisen ein externes Verbrennungssystem
mit geringen Emissionen auf, was die Verwendung einer Vielzahl von
Brennstoffen erlaubt, verhindert, dass innere Teile durch die Verbrennungsprodukte
beeinträchtigt
werden, und einen leisen Betrieb bewirkt. Um jedoch diese Vorteile
in Systemen für
den Massenmarkt zu verwirklichen, sind nicht nur Probleme der Betriebslebensdauer,
der Geräu sche
und der Emissionen wichtig, sondern es sind auch die Effizienz der Kraftstoffnutzung
und die Erhaltung eines kühlen
Maschinenraumes Schlüsselaspekte.
Für eine
maximale Effizienz ist es notwendig, einen Teil der latenten sowie
der sensiblen Wärme
des Wasserdampfes zurückzugewinnen,
der im Verbrennungsprozess gebildet wird. Außerdem sind insbesondere für Haushaltsanwendungen
die Größe, die
Kosten, die Einfachheit der Konstruktion und die Wartung der Systeme
sehr bedeutende Aspekte.
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Ein
Brenner des Entwurfs des Anmelders für die Verwendung in einer Stirlingmaschine
ist in
WO/9940309 beschrieben.
Das darin verwendete Heizsystem ist ein System, in welchem die Verbrennungsprodukte
aus dem Brenner zuerst durch einen Wärmetauscher oder einen Heizkopf
geschickt werden, um Wärme
auf das Arbeitsfluid der Stirlingmaschine zu übertragen. Dieser Kompaktbrenner
stellt ein rekuperatives Wärmetauschermittel
in einer Vorrichtung zur Verfügung,
die wirtschaftlich hergestellt werden kann. Bei Gebrauch in einem
Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungssystem
gelangen die Abgase aus dem Brenner zu einem separaten (vorzugsweise
kondensierenden) Abgaswärmetauscher
für die
Erzeugung von heißem
Wasser zur Raum- und Trinkwassererwärmung.
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Dieser
Konfigurationstyp weist jedoch Nachteile in diesem und anderen Systemen
auf, die einen herkömmlichen
Abgaswärmetauscher
verwenden. Die Nachteile entstehen hauptsächlich durch den Einbau des
Wärmetauschers
als eine nachträgliche Ergänzung der
Maschine, statt als integrales Maschinengestaltungselement. Die
Nachteile in herkömmlichen
Systemen umfassen insbesondere:
- – Der Wärmetauscher
erfordert eine Verbindung zum Maschinenauslass über eine bestimmte Form von
Verbindung oder Kanal. In einer typischen Konfiguration ist ein
starr montierter Wärmetauscher
mit einer auf Schwingungsisolatoren montierten Maschine verbunden,
weshalb eine flexible Auslassverbindung erforderlich ist. Die Komplexität und die
Kosten der Herstellung einer zuverlässigen Auslassverbindung werden
durch die rauen Umgebungsbedingungen erhöht, die die Wirkungen von korrosiven
Hochtemperaturabgasen enthalten.
- – Wärme geht
direkt aus der Verbindung verloren. Die inhärenten Gestaltungseinschränkungen
einer nicht-integrierten flexiblen Auslassverbindung beeinträchtigen
die effiziente Verhinderung von Wärmeverlusten.
- – Eingeschränkte und/oder
ungleichmäßige Gasströmung.
- – Erhöhte Fertigungs-
und Betriebssystemkomplexität
und somit Kosten.
- – Wärme wird
nur aus den Abgasen und nicht aus anderen erhitzten Maschinenoberflächen/Komponenten
zurückgewonnen.
- – Es
ist eine separate Wärmeisolation
erforderlich, die die Maschine umgibt, um Wärmeverluste und unerwünschte hohe
Außenoberflächentemperaturen
zu verhindern.
- – Zusätzliche
Wärmetauscherfluidverbindungen sind
notwendig.
- – Erhöhte Systemabmessungen
- – Erhöhtes Systemgewicht
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Das
US-Patent Nr. 3.717.993 offenbart
eine Luftvorheizvorrichtung für
eine Maschine mit externer Verbrennung, in der ein vielwandiger
Wärmetauscher um
die Brennkammer die Einlassluft für die Brennkammer vorheizt.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obengenannten Probleme
zu lösen,
oder wenigstens der Öffentlichkeit
eine nützliche
Wahlmöglichkeit
zur Verfügung
zu stellen.
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Weitere
Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich
anhand der folgenden Beschreibung, die lediglich beispielhaft gegeben wird.
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Offenbarung der Erfindung
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Stirlingmaschine geschaffen,
die eine rekuperative Heizvorrichtung enthält, wie in Anspruch 1 definiert
ist.
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Es
ist ferner davon auszugehen, dass das Fluid irgendein strömungsfähiges Gas
oder eine Flüssigkeit
sein kann, die fähig
ist, eine thermische Wärmeübertragung
von Wärme
weg vom beheizten Verbrennungsabschnitt zu bewerkstelligen, und
nicht auf Wasser, Öl
und Luft beschränkt
ist.
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Durch
Einbauen des Abgaswärmetauschers in
eine Stirlingmaschine gemäß der obigen
Konfiguration werden zahlreiche Vorteile verwirklicht.
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Erstens,
nahezu die gesamte im Verbrennungsabschnitt erzeugte Wärme kann
in das Wärmetauscherfluid
fließen
und somit die Effizienz der aus dem Brennstoff gewonnenen Energie
signifikant erhöhen.
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Zweitens,
wenn der Wärmetauscher
als ein starr befestigter Abschnitt der Maschinenstruktur ausgebildet
werden kann, besteht keine Notwendigkeit für eine flexible Verbindung
zwischen dem Wärmetauscher
und dem Verbrennungsproduktauslass aus dem Verbrennungsabschnitt.
Dies kann die Fertigungs- und Systemkosten sowie die Komplexität reduzieren,
während
die Zuverlässigkeit
verbessert wird.
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Statt
einer asymmetrischen Gewichtsbelastung, die der Maschine durch die
Verbindung eines externen Wärmetauschers
mit dem Hochtemperaturverbrennungsabgasauslass mit oder ohne einer
flexiblen Verbindung auferlegt wird, kann ferner der Wärmetauscher
so konfiguriert sein, dass er der Maschine eine gleichmäßige Belastung
auferlegt.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt ist somit der Fluidwärmetauscher um den Verbrennungsabschnitt angeordnet,
um der Maschine eine symmetrische Gewichtsbelastung aufzuerlegen.
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik umfassen:
- – die
aus dem Wärmetauscher
austretenden Abgase weisen eine niedrige Temperatur auf, wobei irgendein
flexibler Kanal oder eine flexible Verbindung, die immer noch erforderlich
ist, aus kostengünstigen
anpassbaren Materialien gebildet sein kann, wie z. B. einem flexiblen
Polymer;
- – die
Strömung
der Verbrennungsabgase kann so konfiguriert sein, dass sie gleichmäßig verteilt
ist; und
- – ein
Rekuperator (d. h. ein Wärmetauscher,
der die Verbrennungsprodukte nutzt, um ein oder mehrere der Vorverbrennungskomponenten,
wie z. B. Luft, vorzuheizen) kann leicht in die Maschinenanordnung
eingebaut werden.
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Durch
wenigstens teilweises Umschließen der
Brennkammer und des rekuperativen Wärmetauschers ist das Fluid
im Mantel fähig,
Wärme zu
absorbieren, die ansonsten verloren gehen würde. Das Fluid ist vorzugsweise
eine Flüssigkeit
(z. B. Wasser), die durch den Mantel zirkuliert. Der Abgaswärmeaustausch
findet während
eines einzigen axialen Durchlaufs statt, bevor die Verbrennungsprodukte zum
Rauchabzug gelangen. Dieser einzelne Durchlauf nähert sich vorzugsweise einer
Gegenstromwirkung mit der Fluidströmung durch den Mantel an. Die Verbrennungsprodukte
werden vorzugsweise in einen zylindrischen Durchlass neben der Innenwand des
Mantels geleitet. Es sind Mittel vorgesehen, um den Wärmeübergang
von den Verbrennungsprodukten zu verbessern, die vorzugsweise auf
der Innenwand des Wassermantels ausgebildete und in den Abgasdurchlass
ragende Rippen umfassen.
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Der
rekuperative Wärmetauscher
enthält vorzugsweise
mehrere parallele langgestreckte Kanäle, die abwechselnd Verbrennungsproduktkanäle und dazu
benachbarte Einlassluftkanäle
für einen Wärmeaustausch
zwischen diesen umfassen. Die Kanäle umgeben wenigstens teilweise
die Brennkammer, wobei ein erstes Ende jedes Verbrennungsproduktkanals
Verbrennungsprodukte aus der Brennkammer aufnimmt und ein gegenüberliegendes
Ende jedes Verbrennungsproduktkanals die Verbrennungsprodukte dem
Abgaswärmetauscher
zuführt. Die
Kanäle
sind zwischen zwei koaxialen zylindrischen Oberflächen ausgebildet,
die an den Scheitelpunkten einer gewellten dünnen wärmeleitenden Führung anliegen.
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Der
Abgaswärmetauscher
ist vorzugsweise durch einen Isolator von dem Rekuperator-Axialströmungsabschnitt
getrennt.
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Der
rekuperative Wärmetauscher
enthält
ferner vorzugsweise einen äußeren Raum
oder eine äußere Sammelkammer,
die zu einer Außenoberfläche der
Heizvorrichtung benachbart ist und so ausgelegt ist, dass die in
die äußere Sammelkammer
geleitete Einlassluft die Außenoberfläche kühlt. Die
Außenoberfläche kann
eine obere Abdeckung sein, die den Heizköpfen oder dem heißen Ende
der Maschine gegenüberliegt,
wobei der Wassermantel die Seiten und die Abdeckung der Oberseite
der Heizvorrichtung begrenzt. Der rekuperative Wärmetauscher enthält ferner
vorzugsweise eine innere Umschließung oder eine innere Sammelkammer,
die von der äußeren Sammelkammer
durch eine wärmeleitende
Wand getrennt ist, wobei die innere Sammelkammer einwärts der äußeren Sammelkammer
in einem Raum angeordnet ist, der im Wesentlichen durch eine Wand der
Brennkammer und die wärmeleitende
Wand begrenzt ist, und so ausgelegt ist, dass Einlassluft aus der äußeren Sammelkammer
durch die Kanäle
in die innere Sammelkammer geleitet wird, aus der sie in die Brennkammer
geleitet wird. Paare von Strömungspfaden
zwischen der Verbrennungsluft in der äußeren Sammelkammer und der
inneren Sammelkammer, sowie zwischen der Verbrennungsluft in der inneren
Sammelkammer und den Verbrennungsprodukten in der Brennkammer nähern sich
Gegenstromdurchläufen
an.
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Im
Abgaswärmetauscher
werden vorzugsweise die Verbrennungsprodukte gekühlt, um wenigstens einen Teil
der Verbrennungsprodukte zu veranlassen, zu kondensieren.
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Vorzugsweise
ist die Heizvorrichtung auf einer Stirlingmaschine installiert,
die einen Teil eines Kraft-Wärme-Kopplungssystems
zur Bereitstellung von Wärme
und Elektrizität
bildet, wobei die Maschine einen elektrischen Generator antreibt
und eine von der Maschine und dem Abgaswärmetauscher erhitzte Flüssigkeit
einem Heizkreislauf zuführt.
Alternativ kann die Heizvorrichtung in anderen Maschinen mit externer
Verbrennung verwendet werden, um für eine verbesserte Energieeffizienz
innerhalb einer einzigen kompakten Vorrichtung zu sorgen.
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Die
Heizvorrichtung ist kompakt und kann leicht hergestellt werden.
Ohne äußere Isolierung stellen
alle äußeren Komponenten
keine Verbrennungsgefahr für
den Benutzer dar, wobei der Wassermantel die Seiten kühlt und
die Sammelkammeranordnung die obere Abdeckung kühlt. Sie ist effektiv und effizient
im Betrieb, kann wirtschaftlich konstruiert werden und weist eine
insgesamt einfache Gestalt auf, die die Fertigungskosten minimiert
und die Leistungsfähigkeit
maximiert, und vereinfacht die Wartung, indem eine im Wesentlichen
modulare Anordnung geboten wird.
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In
einer alternativen Ausführungsform
können
die zusätzlich
erhitzten Produkte (typischerweise Luft und/oder Verbrennungsprodukte),
die von außerhalb
der Maschine zugeführt
werden, in die Strömung
der Maschinenverbrennungsprodukte eingeleitet werden, die vom Rekuperator
zum Abgaswärmetauscher
geleitet werden.
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Eine
solche Konfiguration ist für
Haushaltsanwendungen besonders geeignet, bei denen das erhitzte
Fluid, das vom Abgaswärmetauscher
erzeugt wird, eine Nachkonditionierung durch einen zusätzlichen
Brenner erfordert, um die Gesamthaushaltsbedürfnisse zu befriedigen.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Weitere
Aspekte der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung
deutlich, die lediglich beispielhaft und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
gegeben wird, in welchen:
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1 eine
Halbschnittseitenansicht durch eine zentrale Ebene der rekuperativen
Heizvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist; und
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2 eine
Teilschnittansicht längs
der Linie XX der 1 ist.
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Beste
Ausführungsformen
der Erfindung Wie in den 1 und 2 gezeigt
ist, ist eine erste bevorzugte Ausführungs form der rekuperativen
Heizvorrichtung 100 der vorliegenden Erfindung auf einer Stirlingmaschine 2 installiert.
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Die
in der bevorzugten Ausführungsform
gezeigte genaue Konfiguration ist nur ein Beispiel zahlreicher Fertigungskosten
und maximiert die Leistungsfähigkeit,
und vereinfacht die Wartung, indem eine im Wesentlichen modulare
Anordnung geboten wird.
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In
einer alternativen Ausführungsform
können
die zusätzlich
erhitzten Produkte (typischerweise Luft und/oder Verbrennungsprodukte),
die von außerhalb
der Maschine zugeführt
werden, in die Strömung
der Maschinenverbrennungsprodukte eingeleitet werden, die vom Rekuperator
zum Abgaswärmetauscher
geleitet werden.
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Eine
solche Konfiguration ist für
Haushaltsanwendungen besonders geeignet, bei denen das erhitzte
Fluid, das vom Abgaswärmetauscher
erzeugt wird, eine Nachkonditionierung durch einen zusätzlichen
Brenner erfordert, um die Gesamthaushaltsbedürfnisse zu befriedigen.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Weitere
Aspekte der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung
deutlich, die lediglich beispielhaft und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
gegeben wird, in welchen:
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1 eine
Halbschnittseitenansicht durch eine zentrale Ebene der rekuperativen
Heizvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist; und
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2 eine
Teilschnittansicht längs
der Linie XX der 1 ist.
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Beste Ausführungsformen der Erfindung
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt ist, ist eine erste
bevorzugte Ausführungsform
der rekuperativen Heizvorrichtung 100 der vorliegenden
Erfindung auf einer Stirlingmaschine 2 installiert.
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Dabei
ist hervorzuheben, dass, obwohl eine Stirlingmaschine in der bevorzugten
Ausführungsform
gezeigt ist, die vorliegende Erfindung nicht unbedingt auf diese
beschränkt
ist. Fachleute können erkennen,
dass das Konzept des Integrierens eines Abgaswärmetauschers in die Struktur
einer Verbrennungsmaschine gleichermaßen auf Maschinen mit interner
sowie externer Verbrennung angewendet werden kann. Ferner ist die
in der bevorzugten Ausführungsform
gezeigte genaue Konfiguration, nur ein Beispiel zahlreicher möglicher
Implementierungen, die ebenso in den Umfang der Erfindung fallen.
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Wie
in den Zeichnungen gezeigt ist, ist die vorliegende Erfindung in
die Struktur einer Stirlingmaschine 2 integriert, die eine
Achse A mit vier vertikalen Zylindern 30 in einer quadratischen
Anordnung aufweist. Die Hauptkomponenten der Heizvorrichtung 100 sind
im Wesentlichen symmetrisch um die Achse A, welche sich parallel
zu den Achsen C der Zylinder 30 erstreckt. Die Heizvorrichtung 100 umgibt das
heiße
Ende oder die Heizvorrichtungsköpfe 3 der Maschine 2 und
dient zum Erhitzen einer Brennkammer 1 zum Zuführen von
Arbeitswärme
zur Maschine 2. Die Heizvorrichtung 100 bildet
vorzugsweise einen Teil eines (nicht gezeigten) Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungssystems,
wobei elektrischer Strom aus der Maschine 2 gewonnen wird
und die Heizvorrichtung 100 ferner einer (nicht gezeigten)
Last Wärme zuführt.
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Zentral
an der Oberseite der Heizvorrichtung 100 positioniert ist
ein Brennstoffverteiler 4 (schematisch dargestellt) vorgesehen,
durch den Brennstoff (z. B. Erdgas, Dieselöl oder dergleichen) der Brennkammer 1 zugeführt werden
kann. Die Brennkammer 1 ist nach außen durch eine gewölbte Brennkammerwand 5a und
nach innen durch den Heizkopf 3 der Maschine 2 und
einen zentral angeordneten Isolator 31 begrenzt. Die Brennkammerwand 5a ist
ein Abschnitt einer Hülle,
die auch einen zylindrischen Zwischenabschnitt 5b enthält, der
von einem koaxialen Peripherieabschnitt 5c mit größerem Durchmesser umgeben
ist.
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Ein
rekuperativer Wärmetauscher
(nicht separat bezeichnet), durch den die Einlassluft geleitet wird,
wenn sie vorgeheizt wird, enthält
eine innere Kammer oder Sammelkammer 6, ein äußeres Gehäuse oder
Sammelkam mer 18 und einen axial verlaufenden Einzeldurchlauf-Luft/Abgas-Gegenstromabschnitt,
der abwechselnd Einlassluft- und Abgaskanäle 11 bzw. 12 umfasst
(in 2 am besten gezeigt).
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Die
innere Sammelkammer 6 ist ein Raum, der von der Brennkammer 1 ausgehend
nach außen angeordnet
ist. Eine zylindrische Wand 8 der inneren Kanäle 11 ist
vom zylindrischen Abschnitt 5c radial beabstandet, und
ist mit einer aufrechtstehenden konischen Sammelkammerwand 7 verbunden,
um die Wand 8 in untere und obere Abschnitte 8a bzw. 8b zu unterteilen.
Die innere Sammelkammer 6 ist im Wesentlichen durch Hüllenabschnitte 5a und 5b,
den unteren zylindrischen Abschnitt 8a und die konische Sammelkammerwand 7 begrenzt.
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Die
Einlassluft- und Abgaskanäle 11 und 12 werden
von einer gewellten Führung 26 gebildet,
die in einem Raum zwischen der zylindrischen Wand 8 und
einem radial getrennten zylindrischen Isolator 27 aufgenommen
ist. Die Einlassluftkanäle 11 sind
auf der Innenseite der Führung 26 ausgebildet,
wobei die Scheitelpunkte der Wellen mit der zylindrischen Wand 8 in
Kontakt sind, um dazwischen Durchlässe 11 einzuschließen. Die
Verbrennungsproduktkanäle 12 sind
in ähnlicher
Weise auf der Außenseite
der Führung 26 ausgebildet
und durch den Isolator 27 begrenzt, so dass die Kanäle 11 und 12 sich
in Radialrichtung abwechseln und einen Ring bilden, der die Brennkammer 1 umschließt. Das
obere Ende der gewellten Führung 26 ist
an einer scheibenartigen oberen Abdeckung 17 befestigt,
wobei ihr unteres Ende mittels eines Rings 9 mit der unteren
Umfangskante der Hülle 5 verbunden
ist.
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Die äußere Sammelkammer 18 ist
ein Raum, der zwischen der konischen Sammelkammerwand 7, dem
oberen zylindrischen Abschnitt 8b und einer oberen Abdeckung 17 ausgebildet
ist. Die obere Abdeckung 17 umschließt die Oberseite der Heizvorrichtung 100 und
nimmt den Brennstoffverteiler 4 auf. Die obere Abdeckung 17 erstreckt
sich zwischen den inneren Wassermantelwänden 13 und ist mit
einer Dichtung 19 um seinen Umfang versehen. Verbrennungsluft
wird durch eine Öffnung 20 in
der oberen Abdeckung 17 in die äußere Sammelkammer 18 zugeführt.
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Ein
(nicht separat bezeichneter) Abgaswärmetauscher zum Extrahieren
von Wärme
aus den Abgasen weist die Form eines axial verlaufenden Einzeldurchlauf-Abgas/Wasser-Gegenstromabschnitts
auf, der einen gerippten Abgasdurchlass 15 und einen benachbarten
zylindrischen Wassermantel 16 umfasst. Der Abgaswärmetauscher
umgibt wenigstens teilweise die Brennkammer 1 und den rekuperativen
Wärmetauscher,
um die radial nach außen
fließende
Wärme aufzufangen.
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Die
Brennkammer 1 und der rekuperative Wärmetauscher befinden sich innerhalb
des Wassermantels 16, der diese teilweise umschließt. Der
zylindrische Wassermantel 16 umschließt die Heizvorrichtung 100 und
weist innere und äußere Wände 13 bzw. 14 auf.
Ein Wassereinlass 23 und ein Wasserauslass 24 sind
am oberen bzw. unteren Ende des Wassermantels 16 angeordnet.
Der Wassereinlass und der Wasserauslass 23, 24 sind
mit einem (nicht gezeigten) Kreislauf verbunden, um der Last Wärme zuzuführen (z.
B. zur Raum- oder Trinkwassererwärmung).
Ablenkbleche (nicht gezeigt) leiten die Wasserströmung gleichmäßig durch
den Wassermantel 16.
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Der
ringförmige
Durchlass 15 ist zwischen der inneren Wassermantelwand 13 und
einer zylindrischen Auslassdurchlasswand 10 ausgebildet,
die an der Außenfläche des
Isolators 27 anliegt. Auf der inneren Wassermantelwand 13 sind
Wärmetauscherrippen 25 ausgebildet,
die in den Durchlass 15 ragen. Eine Kondensat- und Abgaskammer 21,
die einen Rauchabzug 22 aufweist, umringt die Heizvorrichtung 100 an
der Basis des Durchlasses 15.
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Der
Abgaswärmetauscher
ist an der Oberseite der Maschine 2 montiert und wird aus
dem gegossenen Aluminiumwassermantel 16 und der separat
gefertigten Auslassdurchlasswand 10 zusammengesetzt. Der
rekuperative Wärmetauscher
ist eine Schweißkonstruktion,
wobei die Hülle 5,
die zylindrische Wand 8, der Ring 9 und die gewellte
Führung 26 aus
rostfreiem Stahlblech geformt sind. Diese Anordnung wird anschließend axial
innerhalb des Abgaswärmetauschers
aufgenommen, auf einer Schulter unterstützt, die zwischen den Abschnitten 5b und 5c auf
dem Außenring
des Isolators 31 ausgebildet ist, und ist um den Heizkopf 3 abgedichtet.
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Ausgehend
vom kalten Ruhezustand wird zuerst im Startvorgang Brennstoff durch
den Brennstoffverteiler 4 längs des Weges F an der Basis
des Brennstoffverteilers 4 zugeführt, wobei Brennstoff und Luft
gemischt werden und in die Brennkammer 1 geleitet werden,
wo das Luft/Brennstoff-Gemisch gezündet und verbrannt wird.
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Die
Einlassverbrennungsluft strömt
in den rekuperativen Wärmetauscher
und folgt dem Pfad, der in 1 schematisch
mit der Linie I dargestellt ist. Die durch die Öffnung 20 zugeführte Luft
tritt in die äußere Sammelkammer 18 ein,
kühlt die
konische Sammelkammerwand 7 und die obere Abdeckung 17 und
gelangt durch den in Umfangsrichtung verlaufenden Spalt zwischen
der Führung 26 und
der Oberseite des zylindrischen Wandabschnitts 8b in die
Durchlässe 11.
In den Durchlässen 11 wird
die Luft durch die entgegenströmenden
Abgase, die die Durchlässe 12 durchlaufen,
erhitzt. Am unteren Ende der Durchlässe 11 gelangt die
Luft durch eine Umfangsöffnung zwischen
dem unteren Wandabschnitt 8a und dem Hüllenabschnitt 5c in
die innere Sammelkammer 6. Die Luft in der inneren Sammelkammer 6 streicht über eine
Seite der Brennkammerwand 5a, wodurch auf die Wand eine
Kühlwirkung
ausgeübt
wird. Die Luft wird teilweise durch die Brennkammerwand 5a erhitzt
und anschließend
durch Öffnungen
in die Basis des Brennstoffverteilers 4 geleitet, wo sie
mit dem Brennstoff gemischt wird, bevor sie in die Brennkammer 1 gelangt,
wo sie verbrannt wird.
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Die
Linie E in 1 repräsentiert schematisch den Weg,
dem die Verbrennungsprodukte folgen. Nach Überstreichen des Heizkopfes 3 strömen die
Verbrennungsprodukte zuerst zum rekuperativen Wärmetauscher und anschließend durch
den Abgaswärmetauscher.
Aus der Brennkammer 1 strömen die Verbrennungsprodukte
radial nach außen,
dann axial, üben
auf den Heizkopf 3 der Maschine 2 eine Heizwirkung
aus, bevor sie in die Sammelkammer 32 und anschließend durch
einen Umfangsspalt zwischen der Isolation 27 und der Führung 26 in
das untere Ende der Kanäle 12 gelangen.
Die Sammelkammer 32 ist unmittelbar über einem unteren Keramikisolator 33 angeordnet,
der die Breite der Brennkammer 1 überspannt und dazu dient, die
Maschine vor korrosiven Verbrennungsprodukten und hohen Temperaturen
zu schützen.
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Das
obere Ende der Wand 10 ist von der oberen Abdeckung 17 axial getrennt,
wodurch ein Raum geschaffen wird, durch den das Abgas in den Durchlass 15 gelangt.
Beim Strömen
abwärts
durch den Durchlass 15 wird Wasserdampf im Abgas wenigstens
teilweise durch die Kühlwirkung
des Wassers im Wassermantel 16 kondensiert. Das (nicht
gezeigte) Kondensat und die Abgase werden in der Sammelkammer 21 gesammelt,
von wo sie durch den Rauchabzug 22 abziehen.
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Durch
den Wassermantel 16 strömt
Wasser in einem Kreislauf (z. B. zu einer nicht gezeigten Last),
dessen Weg schematisch durch die Linie W dargestellt ist, die sich
zwischen dem Einlass und dem Auslass 23, 24 erstreckt.
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Es
ist davon auszugehen, dass der Strahlungswärmeübergang und der konvektive
Wärmeübergang
in der Heizvorrichtung 100 in näherungsweise gegenstromartigen
Anordnungen sowohl im rekuperativen Wärmetauscher als auch im Abgaswärmetauscher
stattfinden, wobei die Wärme
von der inneren Sammelkammer 6 zur äußeren Sammelkammer 18,
von der Brennkammer zur inneren Sammelkammer 6 und von
den Kanälen 11 zu
den Kanälen 12 (für eine rekuperative
Erwärmung
der Einlassluft) und vom Durchlass 15 zum Wassermantel
(für eine
Rückgewinnung
der Wärme
aus dem Abgas) fließt.
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Obwohl
dargestellt ist, dass der obere Abschnitt der Maschine
2 im
Wesentlichen umschlossen ist, ist klar, dass dies hauptsächlich auf
der Konfiguration der weiteren Komponenten beruht, die im eigenen
Stirlingmaschinenentwurf des Anmelders vorhanden sind (wie in
WO/9940309 beschrieben ist).
Folglich kann der Abgaswärmetauscher
so gestaltet sein, dass er einen größeren Abschnitt der Maschine
im Wesentlichen umhüllt,
oder sogar diesen vollständig
umschließt.
Die größte Wärme wird
naturgemäß in Bereichen
nahe dem Verbrennungsabschnitt der Maschine erzeugt, obwohl es immer
noch möglich
ist, Wärme
von Bereichen zurückzugewinnen,
die weiter entfernt vom Verbrennungsprozess angeordnet sind.
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Aspekte
der vorliegenden Erfindung wurden lediglich beispielhaft beschrieben,
wobei davon auszugehen ist, dass Modifikationen und Ergänzungen daran
vorgenommen werden können,
ohne vom Umfang derselben, der in den Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.