DE2159460C3 - - Google Patents
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- DE2159460C3 DE2159460C3 DE19712159460 DE2159460A DE2159460C3 DE 2159460 C3 DE2159460 C3 DE 2159460C3 DE 19712159460 DE19712159460 DE 19712159460 DE 2159460 A DE2159460 A DE 2159460A DE 2159460 C3 DE2159460 C3 DE 2159460C3
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- combustion engine
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P3/00—Liquid cooling
- F01P3/12—Arrangements for cooling other engine or machine parts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B67/00—Engines characterised by the arrangement of auxiliary apparatus not being otherwise provided for, e.g. the apparatus having different functions; Driving auxiliary apparatus from engines, not otherwise provided for
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Gas After Treatment (AREA)
- Supercharger (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschine in kompakter Bauform, bei der
neben heißen Maschinenteilen eng benachbart Hilfsmaschinen und Einrichtungen angebaut sind.
Bei kompakt bauenden Brennkraftmaschinen mit hoher spezifischer Leistung wirkt die Wärmestrahlung
von sehr heißen Teilen der Maschine auf benachbarte Hilfsmaschinen und Einrichtungen störend. Ebenso
können beim Einbau von Brennkraftmaschinen in eng begrenzte Einbauräume Störungen auftreten, die auf die
Wärmestrahlung von heißen Teilen der Maschine, beispielsweise von Abgassammeirohren, auf benachbarte
Hilfsmaschinen und Einrichtungen herrühren.
Diese Erscheinung ist besonders bei Maschinen mit Aufladung, bei denen die Abgase eine sehr hohe
Temperatur haben und die Abgassammeirohre in Rohrbündel gegliedert sind, zu beobachten. Hierdurch
wird je nach Lage des Aufladesatzes für die Rohrführung ein beträchtlicher Bauraum beansprucht,
so daß häufig benachbarte Teile durch die Wärmestrahlung beeinflußt werden. Es ist daher üblich, zum
möglichst verlustlosen Energietransport und zum Schutz benachbarter Teile die Auspuffrohre mit einer
wärmeisolierenden Schicht zu umgeben. Hierzu werden in der Regel Asbest oder ähnliche wärmedämmende
Isolierstoffe verwendet, die durch eine äußere Schutzschicht, die auch aus einem dünnen Blech bestehen kann,
gegen mechanische Beschädigung geschützt sind. Nachteilig ist hierbei, daß durch die Vibration, die von
der Kolbenmaschine ausgeht, die verhältnismäßig weiche Wärmeisolierung im Laufe der Zeit zerstört
wird, was bis zur völligen Zerreibung in kleinste Teilchen führen kann. Der Abrieb rieselt dabei auch
durch feinste Fugen der Verkleidung, so daß die Wärmeisolierung im Laufe der Zeit immer geringer und
die Wärmeabstrahlung unzulässig groß wird und benachbarte Teile gefährdet.
Es ist bekannt (DE-OS 9 67 810) bei einer luftgekühlten Brennkrafunuschine aus dem Kühlluftaufnehmer
einen Teilluftstroni abzuzweigen und diesen durch einen Ölkühler zu führen. Nach Austritt der erwärmten
Kühlluft aus dem Ölkühler strömt diese /ur weiteren Kühlung an der Lichtmaschine und dem Motorengehäuse
entlang. Bei wassergekühlten Maschinen wäre die zusätzliche Verwendung von Kühlluft zu aufwendig,
weil sie ein Gebläse mit Luftaufnehmer voraussetzt; außerdem ist die intensive Wärmestrahlung von
Abgasrohren, mit Abgastemperaturen zwischen 500 und 600° C nicht mehr mit einem Kühlluftstrom beherrschbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an die
ίο Brennkraftmaschine angebauten Hilfsmaschtnen und
Einriebtungen wirksam gegen die von heißen Teilen ausgehende Wärmestrahlung zu schützen. Dieses wird
bei einer Brennkraftmaschine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zwischen den Hilfsmaschinen
bzw. Einrichtungen und den heißen Maschinenteilen eine doppelwandige Platte, die von der Kühlflüssigkeit
der Brennkraftmaschine durchströmt wird, angeordnet ist. Hierdurch wird in einfacher Weise ein Wärmeschutz
erreicht, der weder ei:ie zusätzliche Isolierung der wärmeabstrahlenden Teile noch der zu schützenden
Teile erfordert, so daß besonders bei Hilfsmaschinen deren entwickelte Eigenwärme nicht durch besondere
Isolierungen gestaut wird. Um einen günstigen Anschluß an das Kühlsystem der Maschine zu erhalten,
wird vorgeschlagen, daß die doppelwandige Platte durch Flansch- oder Steckverbindungen oder Rohrleitungen
mit den Kühlmittel führenden Räumen des Maschinengehäuses verbunden ist. Zur Steigerung der
Wärmeabfuhr durch schnellen Umlauf des Kühlmittels wird vorgeschlagen, daß die doppelwandige Platte
durch Zwischenwände, Rippen oder Sicken in Kanäle unterteilt ist.
Durch diese Einrichtung ergibt sich ein Wärmeschutz gegenüber der Wärmestrahlung von sehr heißen Teilen
oder Anbauteilen der Maschine und zugleich eine zusätzliche Kühlfläche für das Kühlmittel. Die Temperatur
des Kühlmittels der Maschine ist dabei im Vergleich zu den Oberflächentemperaturen der heißen Teile sehr
gering, so daß benachbarte empfindliche Teile nicht beeinträchtigt werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich
dadurch, daß bei sehr stark wärmeabstrahlenden Teilen, wie z. B. eiern Abgassammeirohr, keine wassergekühlten
doppelwandigen Rohre notwendig sind, denen durch eine solch«; Kühlung wertvolle Wärmeenergie entzogen
würde, die im Abgasturbolader in Arbeit umgesetzt werden kann. In gleicher Weise ist eine hohe
Abgastemperatur bei der katalytischen Abgasentgiftung erforderlich, so daß auch hierfür günstige
Voraussetzungen geschaffen werden.
so In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Abbildung zeigt einen Teil
einer Brennkraftmaschine in V-Bauart im Querschnitt mit angebauten Hilfsmaschinen und Einrichtungen.
In der Abbildung ist das Zylinderkurbelgehäuse 1 mit
■>■) Zylinderkopf 2 einer wassergekühlten Brennkraftmaschine
teilweise im Querschnitt dargestellt. Seitlich ist außen an das Zylinderkurbelgehäuse 1 in einem
halbrunden Sattel 3 ein nicht näher dargestellter elektrischer Anlasser befestigt. Zur Befestigung des
elektrischen Anlassers am Zylinderkurbelgehäuse 1 dienen in bekannter Weise zwei Bügel, die erfindungsgemäß
durch Doppelwände zu einer gekrümmten doppelwandigen Platte 4 verbunden sind und den
elektrischen Anlasser umgeben. Über die durch die
<■> Bügelform gegebenen Umrisse hinaus ist die doppelwandige
Platte weite· am Zylinderkurbelgehäuse bis unterhalb der Zylincerköpfe 2 hochgeführt. Damit
schirmt die doppelwiindige Platte 4 den elektrischen
Anlasser gegenüber der von den Abgassammelrohren 5 ausgehenden Wärmestrahlung ab. Die zwecks Aufladung
der Maschine geteilten Abgassammeirohre 5 haben aus Platzgründen nur eine geringe oder keine
Wärmeisolierung, so daß empfindliche Einrichtungen oder Hilfsmaschinen ohne die erfmd'jngsgemäße
Einrichtung durch die Wärmestrahlung beeinträchtigt wurden. Die Zufuhr und Abfuhr des Kühlmittels aus den
Wasserräiimen 7 in die doppelwandige Platte 4 erfolgt
über Steckverbindungen 8, die neben den Befestigungsschrauben 9 angeordnet sind. Andere Ausführungsformen
für die Zu- und Abfuhr des Kühlmittels, z. B. durch Flanschverbindungen, sind ebenso möglich. Die Strömung
des Kühlmittels in der doppelwandigen Platte 4 ist durch Pfeile gekennzeichnet. Eine besonders günstige
Strömung von unten nach oben ergibt sich bei einem örtlich in den Kurbelraum heruntergeführten Wasserraum.
Hierbei können die Übertrittsstellen von den Kühlräumen der Maschine zur doppelwandigen Platte 4
nahe der unteren Befestigungsschraube angeordnet werden, während die Rückführung in die Kt'hlräume der
Maschine, wie dargestellt, an der höchsten Stelle knapp unterhalb des Zylinderkopfes erfolgen kann. Die Länge
der doppelwandigen Platte kann je nach Bedarf auf die axiale Länge des elektrischen Anlassen; beschränkt
bleiben oder zum Schütze anderer Bauteile, wie z. B. der
in der Abbildung dargestellten Kraftstoffleitungen 10 oder elektrischer Leitungsbündel über die Länge der
wärmesirahlenden Abgassammeirohre geführt werden.
Bei einer ausgedrehnten Länge der doppelwandigen Platte empfiehlt es sich, mehrere Übertrittsstellen für
den Zu- und Abfluß des Kühlmittels vorzusehen. Ebenso ist es günstig, den Innenraum der doppelwandigen
Platte 4 durch Rippen und senkrechte Zwischenwände oder bei einer Ausführung in Blech durch Sicken in
Kanäle einzuteilen, die durch ihre kleineren Querschnitte eine höhere Strömungsgeschwindigkeit erzwingen
und dadurch eine bessere Wärmeabfuhr ermöglichen.
Wenn gemäß der Beschreibung das Kühlmittel dem Kühlkreislauf der Maschine entnommen wurde, womit
sich zwangsläufig eine Anpassung an die Lastzustände der Maschine und damit an die Abgastemperatur ergibt,
so soll die Verwendung eines anderen Kühlmitteis aus einem getrennten Kreislauf nicht ausgeschlossen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschine in kompakter Bauform, bei der neben heißen Maschinenteilen
eng benachbart Hilfsmaschinen und Einrichtungen angebaut sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Hilfsmaschinen bzw. Einrichtungen (10) und den heißen Maschinenteilen (5) eine doppelwandige Platte (4),
die von der Kühlflüssigkeit der Brennkraftmaschine durchströmt wird, angeordnet ist
2. FlüssigkeiEsgekühlte Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
doppelwandige Platte (4) durch Flansch- oder Steckverbindungen (8) oder Rohrleitungen mit den
kühlmittelführenden Räumen (7) des Maschinengehäuses (1) verbunden ist.
3. Flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die doppelwandig Platte (4) durch Zwischenwände, Rippen oder Sicken in Kanäle
unterteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712159460 DE2159460B2 (de) | 1971-12-01 | 1971-12-01 | Brennkraftmaschine in kompakter bauform |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712159460 DE2159460B2 (de) | 1971-12-01 | 1971-12-01 | Brennkraftmaschine in kompakter bauform |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2159460A1 DE2159460A1 (de) | 1973-06-07 |
| DE2159460B2 DE2159460B2 (de) | 1978-01-26 |
| DE2159460C3 true DE2159460C3 (de) | 1978-09-21 |
Family
ID=5826639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712159460 Granted DE2159460B2 (de) | 1971-12-01 | 1971-12-01 | Brennkraftmaschine in kompakter bauform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2159460B2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3414265A1 (de) * | 1984-04-14 | 1985-10-24 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Mehrzylindrige brennkraftmaschine |
| DE102011056838B4 (de) * | 2011-12-21 | 2022-07-07 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Ag | Kühlvorrichtung für ein Nebenaggregat |
-
1971
- 1971-12-01 DE DE19712159460 patent/DE2159460B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2159460B2 (de) | 1978-01-26 |
| DE2159460A1 (de) | 1973-06-07 |
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