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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Polierzusammensetzung, die beim
Präzisionspolieren
einer Waferoberfläche
für Halbleiterbauelemente
verwendet wird, und ein Polierverfahren unter Verwendung derselben.
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Ein
aus einem Block geschnittener Wafer wird im Allgemeinen einem groben
Polieren in einem „Wrapping"-Verfahren unterworfen
und anschließend
einem Präzisionspolieren
in einem Poliervorgang unterworfen. Herkömmliche Polierzusammensetzungen,
die im Polierverfahren verwendet werden, sind in der offengelegten
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 49-76470 , der offengelegten
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2-158684 ,
der offengelegten
japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 8-113772 , der offengelegten
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 10-309660 ,
der offengelegten
japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 11-214338 und der offengelegten
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 11-116942 offenbart.
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Während des
Bearbeitens eines Wafers tritt in einigen Fällen auf der Oberfläche des
Wafers ein feiner Schleier bzw. eine Trübung auf. Die Trübung verringert
nicht nur die elektrische Eigenschaft und Nutzen eines Halbleiterbauelements,
sondern wird auch ein Grund für
eine verringerte Detektionsgrenze beim Messen der Partikel sein,
die auf der Oberfläche
des Wafers haften. Da die Qualitätsanforderungen
für Wafer
mit höherer Leistung
und höherer Integration
und Dichte der benötigten
Halbleiterbauelemente noch strenger werden, so ist der Trübungsgrad
der mit herkömmlicher
Polierzusammensetzung präzisionspolierten
Waferoberfläche zum
derzeitigen Zeitpunkt nicht unbedingt zufriedenstellend.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung einer Polierzusammensetzung,
welche die auf einer Waferoberfläche
vorkommende Trübung
außergewöhnlich verringern
kann, und die Bereitstellung eines Polierverfahrens unter Verwendung
derselben.
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Zur
Erreichung der obigen Aufgabe liefert die vorliegende Erfindung
eine Polierzusammensetzung, die beim Präzisionspolieren einer Waferoberfläche eingesetzt
wird. Die Polierzusammensetzung schließt Siliziumdioxid, eine alkalische
Verbindung, ein wasserlösliches
Polymer und Wasser ein. Das Siliziumdioxid ist Kolloid-Siliziumdioxid
oder pyrogenes Siliziumdioxid. Der durchschnittliche Primärpartikeldurchmesser
DSA des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher aus dem spezifischen
Oberflächenbereich
des Kolloid-Siliziumdioxids – gemessen
durch das BET-Verfahren – erhalten
wird, beträgt
von 5 bis 30 nm. Der durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser DN4 des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher durch
ein Laserscattering-Verfahren bestimmt wird, beträgt von 5
bis 120 nm. Der durchschnittliche Primärpartikeldurchmesser DSA des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
von dem spezifischen Oberflächenbereich
des pyrogenen Siliziumdioxids, gemessen durch das BET-Verfahren,
bestimmt wird, beträgt
von 5 bis 30 nm. Der durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser DN4 des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
durch ein Laserscattering-Verfahren bestimmt wird, beträgt 5 bis 200
nm.
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Die
vorliegende Erfindung liefert auch ein Verfahren zum Polieren eines
Wafers. Das Verfahren schließt
das Herstellen einer Polierzusammensetzung und das Präzisionspolieren
der Waferoberfläche
unter Verwendung der Polierzusammensetzung ein. Die Polierzusammensetzung
schließt
Siliziumdioxid, eine alkalische Verbindung, ein wasserlösliches
Polymer und Wasser ein. Das Siliziumdioxid ist Kolloid-Siliziumdioxid oder
pyrogenes Siliziumdioxid. Der durchschnittliche Primärpartikeldurchmesser
DSA des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher
aus dem spezifischen Oberflächenbereich
des Kolloid-Siliziumdioxids – gemessen
durch die BET-Methode – erhalten
wird, beträgt
5 bis 30 nm. Der durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser DN4 des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher durch
ein Laserscattering-Verfahren bestimmt wird, beträgt 5 bis
120 nm. Der durchschnittliche Primärpartikeldurchmesser DSA des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
vom spezifischen Oberflächenbereich
des pyrogenen Siliziumdioxids – bestimmt
durch die BET-Methode – erhalten
wird, beträgt 5
bis 30 nm. Der durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser DN4 des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher durch
ein Laser Scattering-Verfahren bestimmt wird, beträgt 5 bis
200 nm.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft besonders eine Polierzusammensetzung,
die beim Präzisionspolieren
einer Waferoberfläche
eingesetzt wird, wobei die Polierzusammensetzung durch Folgendes
gekennzeichnet ist:
Siliziumdioxid, wobei das Siliziumdioxid
Kolloid-Siliziumdioxid oder pyrogenes Siliziumdioxid ist;
wobei
das Siliziumdioxid, wenn es Kolloid-Siliziumdioxid ist, einen durchschnittlichen
Primärpartikeldurchmesser
DSA des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher
von einem spezifischen Oberflächenbereich
des Kolloid-Siliziumdioxids – gemessen
durch ein BET-Verfahren – erhalten
wird, von 5 bis 30 nm aufweist; wobei ein durchschnittlicher Sekundärpartikel-Durchmesser
DN4 des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher
durch ein Laserscattering-Verfahren gemessen wird, 5 bis 120 nm
beträgt;
wobei
das Siliziumdioxid, wenn es pyrogenes Siliziumdioxid ist, einen
durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
von einem spezifischen Oberflächenbereich
des pyrogenen Siliziumdioxids – gemessen
durch ein BET-Verfahren – erhalten
wird, von 5 bis 30 nm aufweist; und wobei ein durchschnittlicher
Sekundärpartikel-Durchmesser
DN4 des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
durch ein Laserscattering-Verfahren gemessen wird, 5 bis 200 nm
beträgt;
eine
alkalische Verbindung;
ein wasserlösliches Polymer, wobei das
wasserlösliche
Polymer mindestens eines ist ausgewählt aus Hydroxyethylcellulose,
Polyvinylalkohol und Polyethylenoxid, wenn das Siliziumdioxid pyrogenes
Siliziumdioxid ist; und Wasser.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren für das Polieren
eines Wafers, wobei das Verfahren durch Folgendes gekennzeichnet
ist:
Herstellen einer Polierzusammensetzung, wobei die Polierzusammensetzung
einschließt:
Siliziumdioxid,
wobei das Siliziumdioxid Kolloid-Siliziumdioxid oder pyrogenes Siliziumdioxid
ist;
wobei das Siliziumdioxid, wenn es Kolloid-Siliziumdioxid
ist, einen durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser DSA des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher aus
einem spezifischen Oberflächenbereich
des Kolloid-Siliziumdioxids – gemessen
durch ein BET-Verfahren – erhalten
wird, von 5 bis 30 nm aufweist; und wobei ein durchschnittlicher
Sekundärpartikel-Durchmesser
DN4 des Kolloid-Siliziumdioxids, welcher
durch ein Laserscattering-Verfahren gemessen wird, von 5 bis 120
nm beträgt;
wobei
das Siliziumdioxid, wenn es pyrogenes Siliziumdioxid ist, einen
durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
aus einem spezifischen Oberflächenbereich
des pyrogenen Siliziumdioxids gemessen durch ein BET-Verfahren erhalten
wird, von 5 bis 30 nm aufweist; und wobei ein durchschnittlicher
Sekundärpartikel-Durchmesser
DN4 des pyrogenen Siliziumdioxids, welcher
durch ein Laserscattering-Verfahren gemessen wird, 5 bis 200 nm
beträgt;
eine
alkalische Verbindung;
ein wasserlösliches Polymer, wobei das
wasserlösliche
Polymer mindestens eines ist ausgewählt aus Hydroxyethylcellulose,
Polyvinylalkohol und Polyethylenoxid, wenn das Siliziumdioxid pyrogenes
Siliziumdioxid ist; und
Wasser; und
Präzisionspolieren einer Oberfläche des
Wafers unter Verwendung der Polierzusammensetzung.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung,
die beispielhaft die Prinzipien der Erfindung darstellt, ersichtlich.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend beschrieben.
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Eine
Polierzusammensetzung gemäß dieser
Ausführungsform
besteht aus Siliziumdioxid, einer alkalischen Verbindung, einem
wasserlöslichen
Polymer und aus Wasser.
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Das
vorstehend erwähnte
Siliziumdioxid poliert einen zu polierenden Gegenstand mechanisch.
Das Siliziumdioxid ist Kolloid-Siliziumdioxid oder pyrogenes Siliziumdioxid,
wobei Kolloid-Siliziumdioxid bevorzugt ist.
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Der
durchschnittliche Primärpartikeldurchmesser
DSA des Siliziumdioxids, welcher vom spezifischen Oberflächenbereich
des Siliziumdioxids gemessen durch die BET-Methode erhalten wird,
beträgt
5 bis 30 nm, vorzugsweise 5 bis 25 nm und bevorzugter 5 bis 20 nm.
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Wenn
das Siliziumdioxid Kolloid-Siliziumdioxid ist, beträgt der durchschnittliche
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 des Siliziumdioxids bestimmt durch eine
Laserscattering-Methode
5 bis 120 nm, vorzugsweise 5 bis 100 nm, bevorzugter 5 bis 80 nm.
Wenn das Siliziumdioxid pyrogenes Siliziumdioxid ist, dann beträgt der durchschnittliche
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 5 bis 200 nm.
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Der
Gehalt an Siliziumdioxid in der Polierzusammensetzung beträgt vorzugsweise
von 0,1 bis 40 Gew.-%, bevorzugter von 0,5 bis 30 Gew.-%, weiter
bevorzugt von 1 bis 20 Gew.-%.
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Die
vorstehend erwähnte
alkalische Verbindung poliert einen zu polierenden Gegenstand chemisch.
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Besondere
Beispiele für
die alkalische Verbindung schließen anorganische alkalische
Verbindungen ein wie beispielsweise Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid,
Kaliumhydrogencarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat
und Natriumcarbonat; Ammoniak; Ammoniumsalze wie beispielsweise
Tetramethylammoniumhydroxid, Ammoniumhydrogencarbonat und Ammoniumcarbonat;
Amine wie beispielsweise Methylamin, Dimethylamin, Trimethylamin,
Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin, Ethylendiamin, Monoethanolamin, N-(β-Aminoethyl)ethanolamin,
Hexamethylendiamin, Diethylentriamin, Triethylentetramin, wasserfreies
Piperazin, Piperazinhexahydrat, 1-(2-Aminoethyl)piperazin und N-Methylpiperazin.
Eine bevorzugte alkalische Verbindung ist Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid,
Kaliumhydrogencarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat,
Natriumcarbonat, Ammoniak, Tetramethylammoniumhydroxid, Ammoniumhydrogencarbonat,
Ammoniumcarbonat, wasserfreies Piperazin, Piperazinhexahydrat, 1-(2-Aminoethyl)piperazin
oder N-Methylpiperazin; und eine besonders bevorzugte alkalische
Verbindung ist Kalium hydroxid, Natriumhydroxid, Ammoniak, Tetramethylammoniumhydroxid,
wasserfreies Piperazin oder Piperazinhexahydrat. Die Polierzusammensetzung
kann nur einen alkalischen Verbindungstyp enthalten oder sie kann
zwei oder mehrere alkalische Verbindungstypen enthalten.
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Wenn
die alkalische Verbindung eine andere ist als entweder Piperazin
oder Piperazin-Derivate,
so ist der Gehalt der alkalischen Verbindung in der Polierzusammensetzung
bevorzugt 0,01 bis 8 Gew.-%, bevorzugter 0,05 bis 5 Gew.-% und besonders
bevorzugt 0,1 bis 3 Gew.-%. Wenn die alkalische Verbindung wasserfreies
Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin oder N-Methylpiperazin ist,
so beträgt
der Gehalt vorzugsweise 0,005 bis 3 Gew.-%, bevorzugter 0,01 bis 2 Gew.-% und
besonders bevorzugt 0,05 bis 1,5 Gew.-%. Wenn die alkalische Verbindung
Piperazinhexahydrat ist, so beträgt
der Gehalt vorzugsweise 0,01 bis 6 Gew.-%, bevorzugter 0,02 bis
3 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,2 bis 1 Gew.-%.
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Das
vorstehend erwähnte
wasserlösliche
Polymer ist vorzugsweise Hydroxyethylcellulose, Polyvinylalkohol
oder Polyethylenoxid, und bevorzugter Hydroxyethylcellulose. Die
Polierzusammensetzung kann nur einen wasserlöslichen Polymertyp, oder zwei
oder mehrere wasserlösliche
Polymertypen enthalten.
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Das
durchschnittliche Molekulargewicht der Hydroxyethylcellulose beträgt vorzugsweise
300.000 bis 3.000.000; bevorzugter 600.000 bis 2.000.000 und besonders
bevorzugt 900.000 bis 1.500.000. Das durchschnittliche Molekulargewicht
des Polyvinylalkohols beträgt
vorzugsweise von 1.000 bis 1.000.000, bevorzugter von 5.000 bis
500.000 und besonders bevorzugt von 10.000 bis 300.000. Der durchschnittliche
Polymerisationsgrad des Polyvinylalkohols beträgt vorzugsweise 200 bis 3.000
und der Verseifungsgrad des Polyvinylalkohols beträgt vorzugsweise
70 bis 100%. Das durchschnittliche Molekulargewicht des Polyethylenoxids
beträgt
vorzugsweise 20.000 bis 50.000.000, bevorzugter 20.000 bis 30.000.000
und besonders bevorzugt 20.000 bis 10.000.000.
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Ist
das wasserlösliche
Polymer Hydroxyethylcellulose, so beträgt der Gehalt des wasserlöslichen
Polymers in der Polierzusammensetzung vorzugsweise 0,005 bis 1,5
Gew.-%, bevorzugter 0,02 bis 0,8 Gew.-% und besonders bevorzugt
0,05 bis 0,5 Gew.-%. Ist das wasserlösliche Polymer Polyvinylalkohol,
so beträgt
der Gehalt vorzugsweise 0,001 bis 2 Gew.-%, bevorzugter 0,005 bis
1 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,02 bis 0,5 Gew.-%. Ist das wasserlösliche Polymer
Polyethylenoxid, so beträgt
der Gehalt vorzugsweise 0,001 bis 1 Gew.-%, bevorzugter 0,005 bis
0,5 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,01 bis 0,2 Gew.-%.
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Das
vorstehend erwähnte
Wasser dient als Mittel zum Dispergieren oder Lösen der Bestandteile anderer
als Wasser, die in der Polierzusammensetzung enthalten sind. Es
ist bevorzugt, dass das Wasser so wenige Verunreinigungen wie möglich enthalten
sollte. Bevorzugt ist ein durch einen Filter filtriertes Ionenaustauscher-Wasser
oder destilliertes Wasser.
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Nachstehend
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Wafers für Halbleiterbauelemente
beschrieben werden, einschließlich
einem Verfahren für
das Präzisionspolieren
einer Waferoberfläche
mittels der vorstehend genannten Polierzusammensetzung.
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Das
Verfahren zur Herstellung eines polierten Wafers aus einem Block
schließt
ein Schneideverfahren, Abkantverfahren, Wrapping-Verfahren, Ätzverfahren,
Kantenpolierverfahren und ein Polierverfahren ein. Im Schneideverfahren
wird ein Wafer aus einem Block geschnitten. Im anschließenden Abkantverfahren
(beveling process) wird die Kante des Wafers abgeschrägt. Im anschließenden „Wrapping"-Schritt wird die
Oberfläche
des Wafers grob poliert. Im darauf folgenden Ätzverfahren wird eine prozessmodifizierte
Schicht entfernt, die in dem Ätzschritt
vorgeschalteten Verfahren auf der Oberfläche des Wafers erzeugt wurde.
Im anschließenden
Kantenpolierverfahren werden die abgeschrägten Kanten des Wafers poliert.
In dem anschließenden
Polierverfahren wird die Oberfläche
des Wafers präzise
poliert.
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Die
oben erwähnte
Polierzusammensetzung wird im Polierverfahren in der vorgegebenen
Prozessabfolge eingesetzt. Beim Poliervorgang wird die Waferoberfläche poliert,
indem die Waferoberfläche
mit einem Polierelement in Kontakt gebracht wird und indem ein relatives
Gleiten der Waferoberfläche
und des Polierelements während
der Zufuhr der Polierzusammensetzung zu diesem Kontaktbereich ermöglicht wird.
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Die
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung liefert die folgenden Vorteile:
Wenn
die Waferoberfläche
durch die Polierzusammensetzung gemäß dieser Ausführungsform
präzise
poliert wird, wird die auf der Waferoberfläche auftretende Trübung außergewöhnlich verringert.
Die elektrische Eigenschaft und der Ertrag eines Halbleiterbauelements
werden folglich verbessert und auch die Nachweisgrenze der evtl.
auf dem Wafer haftenden Partikel, die mittels eines Partikelzählers gezählt werden,
wird verbessert.
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Der
durchschnittliche Primärdurchmesser
DSA des in der Polierzusammensetzung enthaltenen
Siliziumdioxids beträgt
30 nm oder weniger. Eine stärker
auftretende Trübung
verursacht durch einen übermäßigen durchschnittlichen
Primärdurchmesser
DSA des Siliziumdioxids wird daher verhindert.
Das Auftreten von Kratzspuren auf der Waferoberfläche und
ein Anstieg in der Oberflächenunebenheit
des Wafers, verursacht durch einen übermäßigen durchschnittlichen Primärdurchmesser
DSA des Siliziumdioxids, werden außerdem verhindert.
Die vorstehend genannten Effekte werden verbessert, wenn der durchschnittliche
Primärdurchmesser DSA 25 nm oder weniger beträgt, und
die vorstehend genannten Effekte werden außerdem verbessert, wenn der
durchschnittliche Primärdurchmesser
DSA 20 nm oder weniger beträgt.
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Wenn
das in der Polierzusammensetzung enthaltene Siliziumdioxid Kolloid-Siliziumdioxid
ist, beträgt der
durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 des Siliziumdioxids 120 nm oder weniger,
und wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene Siliziumdioxid
pyrogenes Siliziumdioxid ist, beträgt der durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 des Siliziumdioxids 200 nm oder weniger.
Dies verhindert einen Trübungsanstieg,
der durch einen übermäßigen durchschnittlichen
Sekundärdurchmesser
DN4 des Siliziumdioxids verursacht wird.
Zusätzlich
verhindert wird das Auftreten von Kratzern auf der Waferoberfläche und
ein Anstieg in der Oberflächenrauheit
des Wafers, verursacht durch einen übermäßigen durchschnittlichen Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 des Siliziumdioxids. Die vorstehend
genannten Effekte werden verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene Siliziumdioxid Kolloid-Siliziumdioxid ist und wenn der
durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 des Siliziumdioxids 100 nm oder weniger
beträgt.
Die vorstehend genannten Effekte werden außerdem verbessert, wenn der
durchschnittliche Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 80 nm oder weniger beträgt.
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Das
Auftreten von Kratzern auf der Waferoberfläche wird insbesondere unterbunden,
wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene Siliziumdioxid
Kolloid-Siliziumdioxid ist.
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Eine
extreme Abnahme in der Poliergeschwindigkeit, die durch einen zu
geringen Gehalt verursacht wird, wird verhindert, wenn der Gehalt
des Siliziumdioxids in der Polierzusammensetzung 0,1 Gew.-% oder mehr
beträgt.
Die vorstehend genannten Effekte werden verbessert, wenn der Gehalt
0,5 Gew.-% oder mehr beträgt,
und die vorstehend erwähnten
Effekte werden außerdem
verbessert, wenn der Gehalt 1 Gew.-% oder mehr beträgt.
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Ein
Viskositätsanstieg
der Polierzusammensetzung, der durch einen übermäßigen Gehalt verursacht wird,
wird verhindert, wenn der Gehalt des Siliziumdioxids in der Polierzusammensetzung
40 Gew.-% oder weniger beträgt.
Die vorstehend genannten Effekte werden verbessert, wenn der Gehalt
30 Gew.-% oder weniger beträgt,
und die vorstehend genannten Effekte werden außerdem verbessert, wenn der
Gehalt 20 Gew.-% oder weniger beträgt.
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Die
Poliergeschwindigkeit wird erhöht,
wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung
mindestens eine ist ausgewählt
von Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydrogencarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat, Ammoniak, Tetramethylammoniumhydroxid, Ammoniumhydrogencarbonat,
Ammoniumcarbonat, wasserfreies Piperazin, Piperazinhexahydrat, 1-(2-Aminoethyl)piperazin
und N-Methylpiperazin. Eine durch Metallverunreinigungen in der
Polierzusammensetzung verursachte Verunreinigung des Wafers wird
unterbunden, wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische
Verbindung mindestens eine ist ausgewählt von Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid,
Ammoniak, Tetramethylammoniumhydroxid, wasserfreies Piperazin und
Piperazinhexahydrat.
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Ein
extremer Abfall in der Poliergeschwindigkeit, der durch einen zu
geringen Gehalt verursacht wird, wird verhindert, wenn die in der
Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung eine andere
Verbindung ist als entweder Piperazin oder Piperazin-Derivate und der
Gehalt an alkalischer Verbindung 0,01 Gew.-% oder mehr beträgt; wenn
die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung
wasserfreies Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin oder N-Methylpiperazin
ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung 0,005 Gew.-% oder mehr
beträgt;
und wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung
Piperazinhexahydrat ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung
0,01 Gew.-% oder mehr beträgt. Die
vorstehend genannte Wirkung wird verbessert, wenn die in der Polierzusammensetzung
enthaltene alkalische Verbindung eine andere Verbindung ist als
entweder Piperazin oder Piperazin-Derivate und der Gehalt an alkalischer
Verbindung 0,05 Gew.-% oder mehr beträgt, wenn die in der Polierzusammensetzung
enthaltene alkalische Verbindung wasserfreies Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin
oder N-Methylpiperazin ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung
0,01 Gew.-% oder mehr beträgt
und wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische
Verbindung Piperazinhexahydrat ist und der Gehalt an alkalischer
Verbindung 0,02 Gew.-% oder mehr beträgt. Die vorstehend genannte
Wirkung wird außerdem
verbessert, wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische
Verbindung eine andere Verbindung ist als entweder Piperazin oder
Piperazin-Derivate und der Gehalt an alkalischer Verbindung 0,1
Gew.-% oder mehr beträgt;
wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung
wasserfreies Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin oder N-Methylpiperazin
ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung 0,05 Gew.-% oder mehr
beträgt;
und wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische
Verbindung Piperazinhexahydrat ist und der Gehalt an alkalischer
Verbindung 0,2 Gew.-% oder mehr beträgt.
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Eine
durch einen erhöhten
Gehalt verursachte Gelbildung und Kostenerhöhung der Polierzusammensetzung
wird verhindert, wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene
alkalische Verbindung eine andere Verbindung ist als entweder Piperazin
oder Piperazin-Derivate
und der Gehalt an alkalischer Verbindung 8 Gew.-% oder weniger beträgt; wenn
die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung wasserfreies
Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin oder N-Methylpiperazin ist
und der Gehalt an alkalischer Verbindung 3 Gew.-% oder weniger beträgt; und
wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung
Piperazinhexahydrat ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung
6 Gew.-% oder weniger beträgt.
Eine durch einen erhöhten
Gehalt an alkalischer Verbindung verursachte Oberflächenrauheit
des Wafers wird ebenfalls verhindert. Der vorstehend genannte Effekt
wird verbessert, wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene
alkalische Verbindung eine andere Verbindung ist als entweder Piperazin
oder Piperazin-Derivate und der Gehalt an alkalischer Verbindung
5 Gew.-% oder weniger beträgt;
wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische Verbindung
wasserfreies Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin oder N-Methylpiperazin
ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung 2 Gew.-% oder weniger
beträgt;
und wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische
Verbindung Piperazinhexahydrat ist und der Gehalt an alkalischer
Verbindung 3 Gew.-% oder weniger beträgt. Der vorstehend genannte
Effekt wird weiter verbessert, wenn die in der Polierzusammensetzung
enthaltene alkalische Verbindung eine andere Verbindung ist als entweder
Piperazin oder Piperazin-Derivate und der Gehalt an alkalischer
Verbindung 3 Gew.-% oder weniger beträgt; wenn die in der Polierzusammensetzung
enthaltene alkalische Verbindung wasserfreies Piperazin, 1-(2-Aminoethyl)piperazin
oder N-Methylpiperazin ist und der Gehalt an alkalischer Verbindung
1,5 Gew.-% oder weniger beträgt;
und wenn die in der Polierzusammensetzung enthaltene alkalische
Verbindung Piperazinhexahydrat ist und der Gehalt an alkalischer
Verbindung 1 Gew.-% oder weniger beträgt.
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Die
Trübung
nimmt ab, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer mindestens
eines ist ausgewählt
von Hydroxyethylcellulose, Polyvinylalkohol und Polyethylenoxid.
Die Benetzungseigenschaft des Wafers wird verbessert, wenn das in
der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer Hydroxyethylcellulose
ist.
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Die
Trübung
nimmt ab, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer Hydroxyethylcellulose
ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,005 Gew.-% oder mehr beträgt; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol oder Polyethylenoxid ist und der Gehalt
an wasserlöslichem
Polymer 0,001 Gew.-% oder mehr beträgt. Der vorstehend genannte
Effekt wird verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene
wasserlösliche
Polymer Hydroxyethylcellulose ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,02 Gew.-% oder mehr beträgt; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol oder Polyethylenoxid ist und der Gehalt
an wasserlöslichem
Polymer 0,005 Gew.-% oder mehr beträgt. Der vorstehend erwähnte Effekt
wird außerdem
verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Hydroxyethylcellulose ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,05 Gew.-% oder mehr beträgt; wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,02 Gew.-% oder mehr beträgt; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,01 Gew.-% oder mehr beträgt.
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Der
Viskositätsanstieg
der Polierzusammensetzung, der durch einen erhöhten Gehalt davon verursacht
wird, wird unterdrückt,
wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Hydroxyethylcellulose ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 1,5 Gew.-% oder weniger beträgt; wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 2 Gew.-% oder weniger beträgt; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 1 Gew.-% oder weniger beträgt. Der vorstehend genannte
Effekt wird verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene
wasserlösliche
Polymer Hydroxyethylcellulose ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,8 Gew.-% oder weniger beträgt; wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 1 Gew.-% oder weniger beträgt; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,5 Gew.-% oder weniger beträgt. Der vorstehend genannte
Effekt wird weiter verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Hydroxyethylcellulose oder Polyvinylalkohol ist und der
Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,5 Gew.-% oder weniger beträgt; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid ist und der Gehalt an wasserlöslichem
Polymer 0,2 Gew.-% oder weniger beträgt.
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Trübung wird
verringert, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer Hydroxyethylcellulose
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 300.000 oder mehr
ist, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von
1.000 oder mehr ist, und wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene
wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 20.000 oder mehr ist. Der vorstehend genannte Effekt wird verbessert,
wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Hydroxyethylcellulose mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 600.000 oder mehr ist; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von
5.000 oder mehr ist. Der vorstehend genannte Effekt wird weiter verbessert,
wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Hydroxyethylcellulose mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 900.000 oder mehr ist; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 10.000 oder mehr ist.
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Ein
Viskositätsanstieg
der Polierzusammensetzung, der durch ein übermäßiges durchschnittliches Molekulargewicht
des wasserlöslichen
Polymers verursacht wird, wird verhindert, wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Hydroxyethylcellulose mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 3.000.000 oder weniger ist; wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 1.000.000 oder weniger ist; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 50.000.000 oder weniger ist. Der vorstehend genannte Effekt wird
verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Hydroxyethylcellulose mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 2.000.000 oder weniger ist; wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 500.000 oder weniger ist; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 30.000.000 oder weniger ist. Der vorstehend genannte Effekt
wird außerdem
verbessert, wenn das in der Polierzusammensetzung enthaltene wasserlösliche Polymer
Hydroxyethylcellulose mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 1.500.000 oder weniger ist; wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyvinylalkohol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 300.000 oder weniger ist; und wenn das in der Polierzusammensetzung
enthaltene wasserlösliche
Polymer Polyethylenoxid mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 10.000.000 oder weniger ist.
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Die
Polierzusammensetzung gemäß der Ausführungsform
kann auch bekannte Additive enthalten, die gewöhnlich in herkömmlichen
Polierzusammensetzungen enthalten sind, wie beispielsweise Tenside,
Chelatbildner, Konservierungsmittel und dergleichen.
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Die
Polierzusammensetzung gemäß der Ausführungsform
kann auch durch Verdünnung
unter Verwendung von vorher zubereiteter Grundwasserflüssigkeit
hergestellt werden, so dass andere Bestandteile als Wasser in relativ
hohen Konzentrationen enthalten sind. Der Verdünnungsfaktor beträgt vorzugsweise
nicht mehr als 50, bevorzugter nicht mehr als 40, besonders bevorzugt
nicht mehr als 25.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend weiter durch Beispiele und
Vergleichsbeispiele genau beschrieben werden.
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Siliziumdioxid,
alkalische Verbindungen und wasserlösliche Polymere wurden in durch
Ionenaustauscher vorbehandeltes Wasser gemischt, um Polierzusammensetzungen
der Beispiele 1 bis 15 und Vergleichsbeispiele 1 bis 7 herzustellen.
In den Polierzusammensetzungen enthaltenes Siliziumdioxid, enthaltene
alkalische Verbindungen und wasserlösliche Polymere werden ausführlich in
Tabelle 1 dargestellt.
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In
der Spalte "Siliziumdioxid" in Tabelle 1:
"A1" bedeutet Kolloid-Siliziumdioxid
mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser DSA von 7 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 15 nm,
"A2" bedeutet
Kolloid-Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA von 13 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 32 nm,
"A3" bedeutet
Kolloid-Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA von 26 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 90 nm,
"A4" bedeutet
Kolloid-Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA von 14 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 35 nm,
"A5" bedeutet
Kolloid-Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA von 35 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 70 nm,
"A6" bedeutet
Kolloid-Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA von 90 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 200 nm,
"B1" bedeutet
pyrogenes Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser
DSA von 20 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 100 nm, und
"B2" bedeutet pyrogenes
Siliziumdioxid mit einem durchschnittlichen Primärpartikeldurchmesser DSA von 40 nm und einem durchschnittlichen
Sekundärpartikeldurchmesser
DN4 von 250 nm.
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In
der Spalte "alkalische
Verbindung" in Tabelle
1:
"AM" bedeutet Ammoniak
(29 Gew.-% wässrige
Lösung),
"PHA" bedeutet Kaliumhydroxid,
"TMAH" bedeutet Tetramethylammoniumhydroxid
(25 Gew.-% wässrige
Lösung),
"PIZ" bedeutet wasserfreies
Piperazin.
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In
der Spalte "wasserlösliches
Polymer" in Tabelle
1:
"HEC" bedeutet Hydroxyethylcellulose
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1.200.000,
"PVA" bedeutet Polyvinylalkohol
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 62.000, einem
durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 1.400 und einem Verseifungsgrad
von 95%, und
"PEO" bedeutet Polyethylenoxid
mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 150.000 bis 400.000.
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Die
Oberfläche
des Wafers (zu polierender Gegenstand) wurde mit den Polierzusammensetzungen unter
den folgenden Bedingungen präzise
poliert.
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Polierbedingungen
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Poliermaschine:
einseitige Poliermaschine SPM-15 (Fujikoshi Machinery Corporation)
Zu polierender Gegenstand: Siliziumdioxidwafer von Φ60'' (= 150 mm), der vorher unter Verwendung
eines Poliermaterials "GLANZOX-1101" (Fujimi Incorporated)
poliert wurde (wobei der in der Spalte "zu polierender Gegenstand" in Tabelle 1 durch "P++" dargestellte Siliziumwafer
einen spezifischen Widerstand von weniger als 0,01 Ω·cm aufweist,
der durch "P+" dargestellte Siliziumwafer
einen spezifischen Widerstand von 0,01 Ω·cm oder mehr und weniger
als 0,1 Ω·cm aufweist,
und der durch "P–" dargestellte Siliziumwafer
einen spezifischen Widerstand von 0,1 Ω·cm oder mehr aufweist).
Polierkraft:
9,4 kPa
Oberflächenplattenumdrehung:
30 UpM
Waferumdrehung: 30 UpM
Polierkissen: "Surfin 000" (Fujimi Incorporated)
Polierdauer:
8 Minuten
Zufuhrgeschwindigkeit der Polierzusammensetzung:
500 ml/min (kontinuierlicher Auftrag).
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Bei
einem nach dem Präzisionspolieren
mit reinem Wasser ausgewaschenen Wafer wurde der Trübungsgrad
mittels AMS-AWIS3110 (ADE Corporation) bestimmt. Der mit einem Trübungsgrad
von weniger als 0,05 ppm wurde mit oo bewertet, derjenige mit mindestens
0,05 ppm, jedoch weniger als 0,075 ppm wurde mit o bewertet, derjenige
mit mindestens 0,075 ppm, jedoch weniger als 0,1 ppm wurde mit
bewertet,
derjenige mit mindestens 0,1 ppm, jedoch weniger als 0,2 ppm wurde
mit x bewertet, und derjenige mit mindestens 0,2 ppm wurde mit xx
bewertet. Die Ergebnisse sind in der Spalte "Trübung" in Tabelle 1 dargestellt.
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Die
Oberfläche
des Wafers, der nach dem Präzisionspolieren
mit reinem Wasser scheuergewaschen wurde (scrub-washed), wurde in
einer Dunkelkammer visuell unter Beleuchtung mit einem Strahler
(500 klx) betrachtet. Derjenige, der auf der Waferoberfläche absolut
keinen Kratzer aufwies, wurde mit oo bewertet, derjenige, der kaum
Kratzerspuren aufwies, wurde mit o bewertet, derjenige der leichte
Kratzer aufwies, wurde mit
bewertet,
und derjenige mit signifikanten Kratzspuren wurde mit x bewertet.
Die Ergebnisse sind unter der Spalte "Kratzer" in Tabelle 1 zu sehen.
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Bei
Messung des Trübungsgrades
mittels AMS-AWIS3110 (ADE Corporation) wurde derjenige mit oo bewertet,
bei dem eine Polierdauer von weniger als 2 Minuten erforderlich
war, bis die Zählzahl
vom "Catch A11" 30 oder weniger
betrug. Derjenige wurde mit o bewertet, der eine Polierzeit von
mindestens 2 Minuten, jedoch weniger als 3 Minuten erforderlich
machte, derjenige wurde mit
bewertet,
der eine Polierzeit von mindestens 3 Minuten, jedoch weniger als
5 Minuten erforderlich machte, und derjenige, der eine Polierzeit
von mindestens 5 Minuten erforderlich machte, wurde mit x bewertet.
Die Ergebnisse sind unter der Spalte "HFT" in
Tabelle 1 dargestellt. HFT ist die Abkürzung für "Haze Free Time" (trübungsfreie
Zeit). Tabelle
1
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Wie
in Tabelle 1 dargestellt, zeigten die unter Verwendung der Polierzusammensetzungen
von den Beispielen 1 bis 15 präzise
polierten Wafer exzellente Trübungsgrade
im Vergleich zu Wafern, die unter Verwendung der Polierzusammensetzungen
der Vergleichsbeispiele 1 bis 7 präzise poliert wurden. Daraus
lässt sich
entsprechend ableiten, dass die Polier zusammensetzungen der Beispiele
1 bis 15 eine deutliche Trübungsverringerung
auf der Waferoberfläche
bewirken.
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Die
vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen
dienen zur Erläuterung.