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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Systeme zum Kultivieren von biologischen
Proben, insbesondere eine anabolische Kammer mit mehreren Zugangsöffnungen,
verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten,
eine verbesserte Reinigungsfähigkeit
und einem geringeren Gewicht verglichen mit den vorbekannten Systemen.
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2. Hintergrund des Standes
der Technik
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Inkubatoren
werden verwendet, um gegenüber
der Umgebung empfindliche Proben, etwa menschliche Embryos, unter
gewünschten
Bedingungen zu erhalten. Die Verwendung von Gehäusen aus rostfreiem Stahl für Inkubatoren
ist in dem Stand der Technik gut bekannt. Im Allgemeinen bildet
ein Gehäuse
aus rostfreiem Stahl eine Innenkammer, die von einem Wassermantel
umgeben wird, um die Temperatursteuerung zu erhalten. Alternativ
kann direkte Wärme
auf das Äußere der
Kammer aufgebracht werden, um eine Temperatursteuerung zu erhalten.
Ablagen in der Innenkammer tragen die Proben. Es wurden auch Techniken
entwickelt, um eine konstante, auch gefilterte Luft in der Innenkammer
zu erhalten.
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Gehäuse aus
rostfreiem Stahl sind sowohl schwer als auch schwierig herzustellen.
Die geschweißten
Ecken und Verbindungen müssen
poliert werden, um eine glatte Fläche zu erhalten, die gereinigt
werden kann. Das Schweißen
und Polieren ist ein teurer und schwieriger Vorgang. Wenn das Polieren
und Reinigen schlecht ausgeführt
wird, können Pilze,
Sporen und Bakterien wachsen. Weitere bildet die Innenkammer rechtwinklige
Ecken aus, die einen Bereich für
eine unerwünschte
Kombination für
Ansammlungen bilden, die schwierig von Technikern erfolgreich gereinigt
werden können.
Zusätzlich
benötigen Beobachtungs-
und andere Einrichtungen wie etwa Videokameras, akustische Sensoren,
Luftfiltereinheiten und dgl. die aufwendige Hinzufügung von Befestigungselementen
im Inneren der Kammer. Weiter ist die Verbindung von internen Geräten an die äußere Vorrichtung
schwierig, insbesondere wenn ein Wassermantel verwendet wird. Bei üblichen
rostfreien Stahlkammern ist das Hinzufügen von weiteren Merkmalen
nach der Herstellung und die Erzeugung von Durchführungen
zu dem Inneren der Kammer unmöglich
oder jedenfalls problematisch.
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Es
wurden verschiedene Systeme verwendet zum Ermöglichen des Zugangs zu und
zum Steuern der Bedingungen im Inneren eines Inkubators. Einige
Beispiele sind dem
US Patent
Nr. 6 013 119 , das Cecchi und anderen erteilt worden ist,
das
US Patent Nr. 5 792 427 ,
das Hugh und anderen erteilt worden ist und das
US Patent Nr. 6 225 110 , das Cecchi
und anderen erteilt worden ist. Beispielsweise ist ein erwünschter
Parameter zum Steuern in dem Inkubator die Reinheit der Luft. Im
Allgemeinen weist ein Luftzirkulationssystem ein Gebläse auf,
um die Luft in dem Inneren durch einen Filtermechanismus und zurück in das
Innere zu zwingen. Fortgeschrittene Rückkopplungsmechanismen können verwendet werden,
um die Feuchtigkeit und die Temperatur innerhalb vorgegebener Bereiche
zu halten.
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Wenn
für die
besondere Anwendung geeignet, können
eine Mehrzahl von Befestigungs- oder Stützstrukturen im Inneren vorgesehen
sein. Mit großen
Aufwendungen und Schwierigkeiten können beispielsweise übliche rostfreie
Stahlinkubatoren Ankerpunkte haben, die zum sichern von Schalen
und anderen von dem Verwender auswählbaren Befestigungen angeschweißt sind.
Wenn der Wassermantel gefüllt
wird, beugen sich die Wände
des Inkubators häufig
und die Befestigungen passen schlecht oder die Anker können miteinander
nicht zusammenwirken. Ablagen können
verwendet werden, um die Luftströmung
und den Zugang zu den Proben zu verbessern.
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In
einer Laborumgebung ist es häufig
erwünscht,
einen Inkubator umzustellen oder neu zu konfigurieren. Das übermäßige Gewicht
von Konstruktionen aus rostfreiem Stahl ist eine Behinderung bei
der Handhabung und bei dem Stapeln. Weiter ist die Möglichkeit
einer Umrüstung
eines Inkubators aus rostfreiem Stahl durch die Kosten unmöglich, wenn überhaupt
möglich.
Infolgedessen ist die das Erfordernis für eine Variation der Konfiguration
des Inkubators von außen
erkannt, um eine Flexibilität der
Konfiguration des Labors zu erlauben. Insbesondere offenbart das
US Patent Nr. 6 117 687 ,
das Hugh erteilt worden ist, eine Inkubatortür, die im Feld durch eine umkehrbare
Scharnieranordnung umgedreht werden kann. Derartige Umrüstungsverfahren haben
sich jedoch nicht als kosteneffektiv erwiesen und bieten nur eine
begrenzte Variation der Konfiguration. Weiter sind keine latenten
Merkmale vorhanden, die eine andere Konfiguration des Inkubators
erlauben. Latente Merkmale erlauben Möglichkeiten wie Ablagen, Montagen
und Zugangsanschlüsse,
die in dem Inkubator vorhanden sind und nach der Verwendung verwendet
werden, wie dies durch die jeweilige Anwendung erwünscht ist.
Es besteht daher ein Bedarf an einem verbesserten Inkubator, der
eine einfache Bewegung und/oder eine andere Konfiguration zulässt, eine
geeignete Reinigungsmöglichkeit schafft
und die gewünschte
Umgebung für
die Proben sicherstellt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein
Inkubator zum Kultivieren von Proben hat einen Körper, der eine Innenkammer
und eine Öffnung
zum Zugang zu der Innenkammer definiert. Der Körper hat integrale Merkmale
zum Vorsehen von Befestigungen und Zugängen. Eine Tür dichtet
wahlweise die Öffnung
ab, ein Steuermodul, das an dem Körperbefestigt ist, hält die Umgebungsbedingungen in
der Innenkammer bei. Die integralen Merkmale schaffen eine Flexibilität zum Modifizieren
der Konfiguration des Inkubators in Abhängigkeit von den bestimmten
gewünschten
Merkmalen.
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Der
Inkubator besteht vorzugsweise aus einem leichtgewichtigen, dauerhaften
Material. Infolgedessen kann der Inkubator leicht bewegt und gereinigt
werden. Ein Stapeln der Inkubatoren ist erleichtert nicht nur durch
die Form der Deckenfläche
und der Bodenfläche,
sondern auch durch die Möglichkeit zum
Rekonfigurieren für
verschiedene Ausbildungen.
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Diese
und andere einzigartigen Merkmalen des hier offenbarten Systems
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, den beiliegenden Zeichnungen
und den beigefügten
Ansprüchen.
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KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN
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Damit
der Fachmann aus dem Stand der Technik, der durch das vorliegende
System angesprochen wird, besser das Herstellen und Verwenden des
Systems verstehen wird, wird auf die Zeichnungen Bezug genommen.
Dabei zeigt:
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1 eine perspektivische Ansicht eines Inkubators
zum Aufnehmen von Proben, das in Übereinstimmung mit einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Offenbarung konstruiert ist, wobei die äußere Wanddecke
gebrochen dargestellt ist, um das Innere des Inkubators zu zeigen;
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2 eine perspektivische Ansicht des Inkubators
von 1, mit Schablonen zum Anordnen
von latenten Merkmalen;
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3 ist eine vergrößerte lokalisierte Ansicht
eines latenten Montageblocks, wie in 1 gezeigt;
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4 ist eine Teil-Querschnittsansicht einer Ablage
entlang der Linie 5-5 von 1;
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5 ist eine Teil-Querschnittsansicht von Stützrippen
entlang der Linie 5-5 von 1;
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6 ist eine Teil-Querschnittsansicht einer anderen
Ablage, die in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, und
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7 ist eine vergrößerte lokalisierte Ansicht
eines weiteren latenten Montageblocks.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG DES
BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Die
vorliegende Erfindung überwindet
viele Probleme des Standes der Technik, die mit üblichen Inkubatoren verbunden
sind. Diese Vorteile und andere Merkmale des hier offenbarten Systems
ergeben sich für
den Fachmann aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung von
bevorzugten Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit den Zeichnungen, die repräsentative Ausführungsbeispiele
der Erfindung wiedergeben, wobei einander entsprechende Bezugszeichen
dieselben strukturellen Elemente angeben.
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Es
wird auf 1 Bezug genommen. Eine anabolische
Kammer, die allgemein durch das Bezugszeichen 100 angegeben
ist, weist einen doppelwandigen Körperabschnitt 102 zum
Definieren einer Innenkammer 104 auf, die Proben 106 in
einer kontrollierten Reinraumumgebung beinhaltet. Es ist berücksichtigt,
dass die Muster humane Embryokulturen oder andere umgebungsempfindliche
Objekte sind. Der im Wesentlichen kastenförmige Körperabschnitt 102 weist
vier äußere Wände 108,
eine obere Decke 110 und einen Basisboden (nicht gezeigt)
auf. Ein Mantelraum 114 ist zwischen den drei Innenwänden 116 und
den entsprechenden äußeren Wänden 108 definiert.
Ein Innenboden 118 erlaubt dem Mantelraum 114 sich über den
Basisboden 112 des Körperbereichs 102 fortzusetzen.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
erlaubt es eine Decke (nicht gezeigt) dem Mantelraum, sich über die
obere Decke des Körperabschnitts
fortzusetzen. Eine Innenwand 112 erstreckt sich zwischen
den Innenwänden
und äußeren Wänden auf
einer Seite des Inkubators 100 zum Definieren eines Rillenbereichs 124.
Der Rillenbereich 124 nimmt einen Abschnitt der Stützelemente
auf, die erforderlich sind, um die Reinraumumgebung der anabolischen
Kammer 100 aufrecht zu erhalten.
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Eine Öffnung 126 in
der vorderen Außenwand
bietet eine Zugang zu dem Inneren 104 in dem Körperabschnitt.
Eine Tür 128 ist
an der vorderen Außenwand
durch ein Scharnier 130 befestigt und dichtet, wenn erwünscht, die Öffnung ab.
Benachbart zu der Öffnung
nimmt ein Schlüsselelement 132,
das einstückig
mit der Außenwandung
ist, die Eingabe eines Verwenders auf. Die obere Decke weist eine
Umfangsöffnung 134 auf
und der Basisboden weist eine (nicht gezeigte) Ausnehmung auf. Wenn
mehrere anabolische Kammern 100 gestapelt werden, nimmt die
Ausnehmung des Bodens die Öffnung 134 auf, um
die anabolischen Kammern 100 an Ort und Stelle zu halten.
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Bei
den bevorzugten Ausführungsbeispielen ist
die anabolische Kammer 100 eine leichtgewichtige monolitische
Konstruktion mit einer Mehrzahl von Befestigungselementen wie Montageträger 136 innerhalb
des Inneren 104. Die Montageträger 136 tragen, wie
gezeigt, eine Mehrzahl von Ablagen 138 zum Halten von Proben 106.
Die anabolische Kammer 100 hat weiter eine Mehrzahl von
latenten Merkmalen. Die latenten Merkmale werden verwendet, wie
dies für
die jeweiligen besonderen Anwendungen erforderlich ist.
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Ohne
Beschränkung
können
die latenten Merkmale beispielsweise Luft, Wasser und Probenzugänge als
auch feste Abschnitte für
die Befestigungselemente an diesen aufweisen.
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Vorzugsweise
ist der Körperabschnitt
der anabolischen Kammer 100 konstruiert unter Verwendung
von Drehformvorgängen.
Das Drehformen ist eine Herstellungsoption, die eine monolitische
Ausbildung mit integralen latenten Merkmalen erlaubt. Im Allgemeinen
ordnet ein Drehformvorgang eine Form in eine Formmaschine ein, die
einen Beschickungs-, Beheizungs- und Kühlungsbereich hat. Eine abgemessene
Menge eines Kunststoffharzes wird in jede Form eingebracht und die
Formen werden in einen Ofen bewegt, wo sie langsam sowohl um die
vertikale als auch um die horizontale Achse gedreht werden. Das
schmelzende Harz haftet an der heißen Form und beschichtet jede
Fläche
gleichförmig.
Die Form dreht weiterhin während
des Kühlzyklus,
so dass die Teile eine gleichförmige
Wanddicke bilden. Bei der Abkühlung
werden die Teile von der Form gelöst. Die Drehgeschwindigkeit,
die Erwärmungszeit
und die Kühlzeit
werden während
dieses Vorgangs kontrolliert. In Folge dessen kann das, was aus
rostfreiem Stahl in einer Mehrzahl von Stücken hergestellt werden muss,
einstückig
geformt werden, wobei teure Fabrikationskosten vermieden werden.
Der Vorgang hat weiter eine Anzahl inherenten Ausbildungsfestigkeiten,
etwa eine gleiche Wandstärke
und starke Außenkanten,
die gegeneinander spannungsfrei sind.
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Das
Drehformen erlaubt weiter die Auswahl eines variablen Materials
einschließlich
Materialien, die FDA-Anforderungen entsprechen. Dem Fachmann ist
deutlich, dass ein Polymerharz, Kunststoffharz, Verbundstoffe und
dgl. Kombinationen, aus diesen als das Material für den Körperabschnitt
verwendet werden können.
Weiter können
Zusätze
ausgewählt
werden, um die sich ergebenden Teile wetterresistent, flammhemmend,
antimikrobiell, schimmelhemmend und statisch frei zu machen. Einsätze, Drähte, Griffe,
kleinere Hinterschneidungen, kleine Oberflächeneinzelheiten wie Schnappschlitze
zum Ergreifen von Objekten oder dgl. können in der Form vorgesehen
sein, müssen
also nicht später
zugefügt werden.
Vorzugsweise sind die Ecken des Inneren 104 beschichtet
für eine
einfache Reinigung. Zeitweise Modifikationen einer vorhandenen Form
für besondere
Anwendungen erlauben weitere Produktverwendungen. Alle notwendigen
Merkmale sind also einstückig
an dem Körperabschnitt
ausgebildet und führen
zu einer glatteren Fläche
des geformten Kunststoffs, die einfacher zu reinigen ist.
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Es
wird weiterhin auf 1 Bezug genommen.
Der Mantelraum ist mit Wasser zum Beibehalten der Temperatursteuerung
in der anabolischen Kammer gefüllt.
Strukturelle Rippen in dem Körperabschnitt
verhindern eine Zerstörung
der Wände
der anabolischen Kammer 100 bei dem Füllen. Infolge der strukturellen
Stütze,
die durch die Rippen geschaffen wird, sind die Wände der anabolischen Kammer
relativ dünner,
was wiederum die Speicherkapazität
gegenüber
einem Inkubator von üblicher Größe erhöht. Das
Stapeln der anabolischen Kammer 100 spart zusätzlichen
Bodenraum in dem Labor.
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Ein
Aufnahmebereich 124 der anabolischen Kammer 100 nimmt
zusätzliche
Instrumente auf. Ein Eingang von dem Eingangsfeld wird von einem
Steuermodul in dem Aufnahmebereich aufgenommen um das Steuern der
Umgebungsparameter in dem Inneren 104 zu erleichtern. Zusätzlich nimmt
das Steuermodul Signale von Sensoren und dgl. in dem Innenraum 104 auf
und gibt diese Ergebnisse auf einem Auslesebereich des Eingabefeldes
an. Das Auslesefeld schafft weiter eine Anzeige der jeweilgen Einstellungen
für das
Innere 104. Ein Antrieb 28 nimmt ein Medium auf,
das geeignet ist zum Aufzeichnen von Daten bezüglich der Zustände im Inneren 104.
Der Antrieb kann CD ROMS, VHS-Bänder,
Disketten und dgl. aufnehmen und die darauf gespeicherten Daten können die
Feuchtigkeit, der Luftstrom und dgl. sein, wie es dem Fachmann klar
ist. Dem Fachmann ist auch klar, dass er den Aufnahmebereich an
einem anderen Ort vorsehen kann, wenn dies erwünscht und sich aus der vorliegende
Offenbarung ergibt.
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Im
Inneren 104 sind Ablagen 138 zum Stützen der
Proben gesichert. Es ist berücksichtigt,
dass die Ausbildung. der Ablagen, die Zirkulation der Luft im Inneren 104 verstärkt und
den ungehinderten Zugang zu den Proben 106, die von den
Ablagen getragen werden, ermöglicht.
Vorzugsweise erlauben es die Ablagen einem Techniker, ohne mit andere
Proben in der anabolischen Kammer 100 in Kontakt zu kommen,
die Proben zu erreichen. Ein Befeuchtungsbehälter 140 ist mit destilliertem
Wasser gefüllt, um
den Innenraum 104 zu befeuchten. Der Befeuchtungsbehälter 140 nimmt
eine Leitung 142 auf, so dass zirkulierte Luft durch den
Befeuchtungsbehälter über die
Leitung 142 strömen
kann.
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Es
wird jetzt auf 2 Bezug genommen. Latente
Merkmale erlauben eine Rekonfiguration der anabolischen Kammer 100 in
dem Labor, wie es von dem Verwender gewünscht wird. Beispielsweise kann
bei der Installation und der Verwendung ein Techniker einen zusätzlichen
Anschluss zum Kuppeln von Luftfiltrationsleistung und Sensoreinheiten für das Innere 104 vorsehen
wollen. Bei üblichen rostfreien
Stahlinkubatoren ist die Öffnung
eines zusätzlichen
Zugangsanschlusses nach der Herstellung unpraktisch. Ein latentes
Merkmal der anabolischen Kammer 100 kann jedoch leicht
geöffnet
werden, ohne die Eigenschaften der anabolischen Kammer 100 zu
betreffen. Es ist berücksichtigt,
dass die latenten Merkmale nicht nur zwischen den Wänden und
Böden vorhanden
sind, auch die Decke könnte von
einer geeigneten Dicke zum Ermöglichen
von Abwandlungen ausgebildet sein.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
sind die latenten Merkmale unter Verwendung einer Schablone 144 angeordnet.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
sind vorgegebene Anzeigen einstückig
mit dem Körperabschnitt 102 ausgebildet.
Bei noch weiteren Ausführungsbeispielen
sind Anzeigemarkierungen in den Körperabschnitt 102 eingeschnitten
oder aufgebracht. Die Schablone 144 ist mit den Außenecken der
anabolischen Kammer 100 ausgerichtet, um die Position der
latenten Merkmale anzugeben. Weiter kann die anabolische Kammer 100 mit
Messungen der Anordnung der latenten Merkmale versehen sein. Es
ist berücksichtigt,
dass die latenten Merkmale an jedem gewünschten Ort der anabolischen
Kammer 100 angeordnet sein können.
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Bei
einem anderen Beispiel kann das latente. Merkmal ein Bereich 146 einer
zugefügten
Dicke sein, wie in 3 gezeigt. Unter
Verwendung eines üblichen
Bohrers 148 kann der dicke Bereich 146 gebohrt
und mit einem Gewinde versehen sein, um eine Schraubbefestigung 150 aufzunehmen.
Bei dem Bohren eines Bereichs des Montageblocks zur Erzeugung einer
Bohrung kann die Bohrung mit einem Gewinde versehen werden zum Stützen einer Schraubbefestigung 148.
Ein Montageblock kann ein gewünschtes
Merkmal haben, etwa als Ablagenträger oder zusätzliche
Geräte
und Komponenten für die
anabolische Kammer 100.
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Der
Dickenbereich 146 kann auf den Innenwänden oder den Außenwänden vorgesehen
sein, der oberen Decke, der inneren Decke, dem Basisboden und dem
inneren Boden des Körperabschnitts. Vorzugsweise
wird der Dickenabschnitt 146 während des Formvorgangs durch
Schaffen einer Struktur, auf der sich das Harz sammeln kann, gebildet.
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Es
wird auf 7 Bezug genommen, wobei ein
bevorzugter Montageabschnitt 147 dargestellt ist. Der Abschnitt 147 ist
eine feste Brücke
zwischen der Innenwand 117 und der Außenwand 108. Der Abschnitt 147 ist
benachbart der Stützrippe 156,
obwohl es dem Fachmann offenbar ist, dass der Abschnitt 147 an
einer Mehrzahl von unterschiedlichen Orten angeordnet sein könnte. Der
Abschnitt 147 hat eine Mehrzahl von Bohrungen 148,
von denen einige gestrichelt dargestellt sind. Die Löcher 149 könnten verwendet
werden zum Montieren von Gegenständen im
Inneren oder Äußeren des
Inkubators 100 mit einem Stift 164. Alternativ
könnten
die Bohrungen 149 Durchführungen von dem Äußeren zum
dem Inneren des Inkubators 100 wählen. Es ist dem Fachmann offenbar,
dass erhebliche Variationen von den dargestellten möglich sind
und dass solche Variationen in den Schutzbereich der vorliegenden
Offenbarung fallen. Infolgedessen kann eine einfache Öffnung in
einer Innenwandung 116, einer Außenwandung 108, der
Decke oder dem Boden zum Montieren in Verbindung mit einer Schraube,
einem Bolzen oder dgl. die dem Fachmann bekannt sind, geschaffen
werden.
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Es
wird jetzt auf 4 Bezug genommen. Eine
Ablage 238 ist gezeigt, die eine Probe 106 in dem
Inneren 104 zeigt. Die Ablage 238 ist in ein mit der
Innenwandung 116 einstückiges
Merkmal eingepasst. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist ein Träger an der
Innenwand 116 des Körperabschnitts 102 montiert
zum sicheren Ergreifen der Ablage 238 auf diesem. Der Träger kann
von einem Befestigungselement an der Innenwand montiert sein zum Bilden
eines festen Abschnitts, einer strukturellen Rippe oder einer Kombination
aus diesen. Vorzugsweise besteht die Herstellung aus dem Bohren
und Schneiden des Gewindes des latenten Merkmals. Bei einem anderen
Ausführungsbeispiel
ist eine Oberflächeneinzelheit
wie ein Kanal zum Aufhängen einer
Schiene an der Innenwand vorgesehen, um zuverlässig Ablagen oder zusätzliche
Merkmale durch vorragende Haken, kämmende Flächen und dgl. vorzusehen.
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Es
wird jetzt auf 5 Bezug genommen. Mehrere
Elemente 152 halten die Temperatur des Wassers in dem Mantelraum 114 und
damit in dem Inneren 104 aufrecht. Bei einem Ausführungsbeispiel ohne
den Mantelraum 114 hält
ein Element 152 direkter die Temperatur des Inneren 104 aufrecht.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
heizt das Element 152 das Innere 104 um das anabolische
Wachstum zu fördern.
Es ist berücksichtigt,
dass das Element 152 die Fläche in Berührung mit dieser erwärmen und/oder
kühlen
kann, wie es dem Fachmann bekannt ist. Es ist auch berücksichtigt,
dass die verbleibende Beschreibung sich auf ein Heizelement lediglich
zur Vereinfachung bezieht.
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Vorzugsweise
sind die Elemente 152 flexibel, um an der Kontur der anabolischen
Kammer 100 zu kleben und liefern eine Wärme genau und lokal über den
zu erwärmenden
Bereich. Vorzugsweise sind die Elemente 152 faserverstarkte
Silikongummielemente, die von Elektro-Flex Heat of Bloomfield, Connecticut,
erhältlich
sind. Die erwünschten
Eigenschaften an verschiedenen Orten angebracht werden. Beispielsweisse
können
elektrische Leistungselemente, zusätzliche Ablagenträger, Sensorträger, Passeinheiten,
Kameras, Datenrecorder und dgl. im Inneren oder im Äußeren der
anabolischen Kammer vorgesehen sein, wie es dem Fachmann basierend auf
der vorliegenden Offenbarung verständlich ist.
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Alternativ
kann während
des Formvorgangs ein längerer
Stift 164 verwendet werden, um Harz zu sammeln. Bei dem
Entfernen des Stift 164 wird eine Durchbohrung 160 erzeugt
als auch eine zusätzliche Stütze. Zusätzlich kann
die Durchbohrung 160 mit einem Gewinde versehen werden,
zugestopft werden oder dgl. Bei einem anderen Ort kann der zwischen der
Strecke liegende Stift (nicht gezeigt) Harz sammeln. Bei dem Entfernen
dieses dazwischen liegenden Stifts wird eine Leerstele 162 gebildet
für eine Verwendung,
die dem Fachmann bei dem Lesen der vorliegenden Offenbarung klar
ist.
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Es
wird jetzt auf 6 Bezug genommen. Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
sind die Ablagen 338 einstückig mit dem Körperabschnitt 102 und
gebildet während
des Drehformvorgangs. Die Ablagen 338 hängen von der Innenwandung 116 ab und
definieren eine Höhlung 340,
die in fluidischer Kommunikation mit dem Mantelraum 114 ist.
Eine solche fluidische Kommunikation erlaubt eine verbesserte Temperatursteuerung
nicht nur des Innenraums 104 sondern der tatsächlichen
Fläche,
die mit den Proben 106 in Kontakt ist. Es ist berücksichtigt, dass
weitere Merkmale einstückig
mit dem Körper 102 der
anabolischen Kammer sein kann, dies ergibt sich für den Fachmann
bei der Durchsicht der vorliegenden Offenbarung.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
besteht die Kammer aus Kunststoffharzwänden einer geeigneten Dichte
um das Erzeugen von Befestigungslöchern, Durchführungen
und dgl. an verschiedenen Orten, wie erwünscht, zu schaffen. Die gewünschten
Elemente sind Ablagen, ein Steuermodul, eine Filtereinheit, ein
Heizelement und dgl. und kann nachfolgend an die Herstellung der
Kammer gesichert werden, wie dies für die jeweilige Anwendung erforderlich
ist.
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Obwohl
die Erfindung unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele
beschrieben worden ist, ist dem Fachmann verständlich, dass verschiedene Änderungen
und/oder Abwandlungen der Erfindung gemacht werden können, ohne
sich von dem Schutzbereich der Erfindung, wie er sich aus den beiliegenden
Ansprüchen
ergibt, gemacht werden können.