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Allgemeiner Stand der Technik
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen Halbleiterschaltkreis und im Besonderen
einen Halbleiterschaltkreis mit einer stark verbesserten elektrostatischen
Durchbruchspannung.
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Beschreibung des Stands der Technik
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Mobile
Kommunikationsvorrichtungen, wie etwa tragbare Telefone, verwenden
häufig
Mikrowellen im GHz-Band, und in ihren Antennenschaltkreisen, Sende-
und Empfangsschaltkreisen usw. werden häufig Schaltelemente verwendet,
um Hochfrequenzen dieser zu schalten. Als ein solches Element wird
aufgrund der Verwendung von Hochfrequenzen häufig ein Feldeffekttransistor
(hierin in Folge als FET bezeichnet) eingesetzt, der Galliumarsenid
(GaAs) verwendet, und dementsprechend wurde die Entwicklung zur
Ausbildung monolithisch integrierter Mikrowellenschaltkreise (MMIC)
durch Integrieren der obgenannten Schaltkreise vorangetrieben.
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In
den 29A bis 32C ist
ein Beispiel für
einen gewöhnlichen
Halbleiterschaltkreis, der GaAs-FETs verwendet, dargestellt. 29A zeigt ein Beispiel für ein theoretisches Schaltbild
eines Verbindungshalbleiterschaltkreises, der GaAs-FETs verwendet
und als SPDT (Single Pole Double Throw, ein einpoliger Umschalter)
bezeichnet wird.
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Sources
(oder Drains) des ersten und des zweiten FET, FET1 und FET2, sind
mit einem gemeinsamen Eingangsanschluss IN verbunden, und Gates
des jeweiligen FET1 und FET2 sind über Widerstände R1 und R2 mit einem ersten
und einem zweiten Steueranschluss Ctl-1 und Ctl-2 verbunden, und
Drains (oder Sources) der jeweiligen FETs sind mit einem ersten
und einem zweiten Ausgangsanschluss OUT-1 und OUT-2 verbunden. An
den ersten und den zweiten Steueranschluss Ctl-1 und Ctl-2 anzulegende
Signale sind Komplementärsignale,
und der FET, an den ein Hochpegelsignal angelegt wurde, wird auf
ON geschaltet und das an den Eingangsanschluss IN angelegte Signal
wird an den entsprechenden Ausgangsanschluss übertragen. Die Widerstände R1 und
R2 sind angeordnet, um einen Verlust von Hochfrequenzsignalen über die
Gateelektroden zum Gleichstrompotential der Steueranschlüsse Ctl-1
und Ctl-2 zu verhindern, die wechselstromgeerdet sind.
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29B ist eine Draufsicht auf eine Vorrichtung,
in der der obige Verbindungshalbleiterschaltkreis eingebaut ist.
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Wie
in der Zeichnung dargestellt ist, sind der FET1 und der FET2 (beide
mit einer Gatebreite von 600 μm)
zum Schalten in den mittleren Bereichen des GaAs-Substrats angeordnet
und die Widerstände
R1 und R2 mit den Gateelektroden der jeweiligen FETs verbunden.
Zudem sind Inseln I, O1, O2, C1 und C2, die dem gemeinsamen Eingangsanschluss
IN, den Ausgangsanschlüssen
OUT-1 und OUT-2 und den Steueranschlüssen Ctl-1 und Ctl-2 entsprechen,
am Umfangsrand des Substrats bereitgestellt. Außerdem handelt es sich bei
der Verdrahtung der zweiten Schicht, die mit punktierten Linien
dargestellt ist, um eine Gate-Metallschicht
(Ti/Pt/Au) 168, die gleichzeitig mit der Ausbildung der
Gateelektrode der jeweiligen FETs ausgebildet wurde, und bei der
Verdrahtung der dritten Schicht, die mit durchgehenden Linien dargestellt
ist, um eine Insel-Metallschicht (Ti/Pt/Au) 177 zur
Verbindung jeweiliger Elemente und zur Ausbildung einer Insel. Eine
Ohm-Metallschicht
(AuGe/Ni/Au), die mit dem Substrat der ersten Schicht leitend verbunden
ist, bildet die Sourceelektroden und die Drainelektroden der jeweiligen FETs
und bildet an beiden Enden der jeweiligen Widerstände Elektroden
aus, wobei sie aufgrund der Überlappung
mit der Insel-Metallschicht in den 29 nicht
abgebildet ist.
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In
einem Bereich, zu dem jede Elektrodeninsel und Verdrahtung benachbart
ist, sind Störstellengebiete 160 und 161 in
Kontakt mit der gesamten unteren Oberfläche oder einem Umfangsrandbereich der
Elektrodeninsel und der Verdrahtung bereitgestellt. Die Störstellengebiete 160 und 161 sind
so ausgebildet, dass sie von einem Kontaktbereich der Elektrodeninsel
oder der Verdrahtung zum Substrat hin vorstehen, und stellen eine
vorbestimmte Isolierung sicher.
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In
den 30 ist eine Schnittansicht eines Teils
eines FET des Schaltkreises aus 29B dargestellt.
FET1 und FET2 für
den Schaltbetrieb und FET3 und FET4 als Shunt-FETs weisen die gleiche Struktur
auf, und eine Sourceelektrode 175 (165), eine Drainelektrode 176 (166)
und eine Gateelektrode 169 sind in jedem FET in der Form
von Kammzinken angeordnet, wobei ein Satz dieser veranschaulicht
ist.
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In
den 30 sind auf dem Substrat 151 eine
durch eine Ionenimplantationsschicht vom n-Typ gebildete Betriebsschicht 152 und
an beiden Seiten dieser Störstellengebiete
vom n+-Typ zur Bildung eines Sourcegebiets 156 und
eines Draingebiets 157 bereitgestellt, auf der Betriebsschicht 152 ist
eine Gateelektrode 169 bereitgestellt, und auf den Störstellengebieten
sind eine Drainelektrode 166 und eine Sourceelektrode 165 bereitgestellt,
die aus der Ohm-Metallschicht der ersten Schicht gebildet sind. Ferner
sind darauf eine Drainelektrode 176 und eine Sourceelektrode 175 bereitgestellt,
die wie oben beschrieben aus der Insel-Metallschicht 177 der
dritten Schicht gebildet sind, wodurch die Verdrahtung der jeweiligen
Elemente ausgeführt
ist.
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Wie
in 30B gezeigt ist, weist ein
MESFET so wie der oben exemplarisch beschriebene eine geringe Kapazität an einem
Gate-Schottky-Übergang
auf und ist gegen elektrostatischen Durchbruch, wenn eine Stoßspannung
zwischen der Gateelektrode G und der Sourceelektrode S oder zwischen
der Gateelektrode G und der Drainelektrode D angelegt wird, wobei
die Seite der Gateelektrode G negativ bereitgestellt ist, am wenigsten
beständig.
In diesem Fall wird statische Elektrizität sperrvorgespannt an eine
Schottky-diode 115 angelegt, die an einer Grenzfläche zwischen
einem Kanalgebiet 144 und der an der Oberfläche des
Kanalgebiets 144 bereitgestellten Gateelektrode 169 ausgebildet
ist. Was die Ersatzschaltung betrifft, so ist die Schottky-diode 115 zwischen
der Gateelektrode G und der Sourceelektrode S sowie zwischen der
Gateelektrode G und der Drainelektrode D geschaltet.
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Außerdem ist
in den 31A bis 32C ein
Beispiel für
ein Verfahren zur Herstellung von FETs, Inseln und Verdrahtungen
des Schaltkreises aus 29B gezeigt.
Auch wenn hierin nur eine Elektrodeninsel beschrieben wird, so sind
dennoch die an den oben beschriebenen gemeinsamen Eingangsanschluss,
an den ersten und zweiten Steueranschluss sowie an den ersten und
zweiten Ausgangsanschluss anzuschließenden Elektrodeninseln alle
von gleicher Struktur.
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Die
gesamte Oberfläche
eines aus GaAs oder dergleichen gebildeten Verbindungshalbleitersubstrats 151 wird
durch Ionenimplantation mit einem Siliciumnitridfilm 153 überzogen,
der eine Dicke von etwa 100 Å bis
200 Å aufweist.
Dann wird GaAs am äußersten
Umfangsrand des Chips oder an einem vorbestimmten Gebiet der Maske
geätzt,
um Ausrichtungsmarkierungen (nicht dargestellt) zu bilden, ein Photolithographieverfahren
wird durchgeführt,
um in einer Resistschicht selektiv Fenster zu öffnen, und eine Fremdionenimplantation
(24 Mg+) vom p--Typ
und eine Fremdionenimplantation (29 Si+) vom
n-Typ werden durchgeführt.
Dadurch werden ein Gebiet vom p--Typ 155 und
eine Betriebsschicht vom n-Typ 152 am Gebiet 155 in
einem nicht dotierten Substrat 151 ausgebildet.
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Danach
wird die im vorangegangenen Schritt verwendete Resistschicht 154 entfernt
und eine Resistschicht 158 neu bereitgestellt, ein Photolithographieverfahren
wird durchgeführt,
um selektiv Fenster zu öffnen,
und eine Fremdionenimplantation (29 Si+) vom
n-Typ wird durchgeführt.
Dadurch werden ein Sourcegebiet 156 und ein Draingebiet 157 vom n+-Typ ausgebildet, und gleichzeitig werden
Gebiete vom n+-Typ 160 und 161 an
der Substratoberfläche unter
einer vorbestimmten Elektrodeninsel 170 und Verdrahtung 162 ausgebildet.
Zudem werden ebenfalls gleichzeitig die Widerstände R1 und R2 von gewünschter
Bauart ausgebildet (31A).
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Dadurch
sind die Verdrahtung 162 und Elektrodeninsel 170 und
das Substrat 151 voneinander getrennt, und keine Sperrschicht
erstreckt sich zur Elektrodeninsel 170 oder der Verdrahtung 162,
wodurch die benachbarte Elektrodeninsel 170 und Verdrahtung 162 in
einem stark angenäherten
Trennungsabstand voneinander angeordnet werden können. Danach wird ein Siliciumnitridfilm 153 zum
Ausheilen mit einer Dicke von etwa 500 Å aufgebracht und ein Vorgang
des aktivierten Ausheilens des Ionenimplantationsgebiets vom p-Typ, der Betriebsschicht
vom n-Typ und der Gebiete vom n+-Typ ausgeführt.
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In
der Folge wird ein Photolithographieverfahren durchgeführt, um
in einer neuen Resistschicht 163 selektiv Fenster zu öffnen, die
Oberfläche
des Sourcegebiets 156 und des Draingebiets 157 wird durch Ätzen des
Siliciumnitridfilms an den Fenstern freigelegt, und drei Schichten,
AuGe/Ni/Au, die eine Ohm-Metallschicht 164 sein werden,
werden in dieser Reihenfolge aufgedampft. Danach wird die Resistschicht 163 entfernt,
um durch Abheben eine erste Sourceelektrode 165 und eine
erste Drainelektrode 166 am Sourcegebiet 156 und
dem Draingebiet 157 in Kontakt zurückzulassen. Danach werden durch
eine Legier-Wärmebehandlung
ohmsche Übergange
zwischen der ersten Sourceelektrode 165 und dem Sourcegebiet 156 und
der ersten Drainelektrode 166 und dem Draingebiet 157 gebildet (31B).
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Nun
wird ein Photolithographieverfahren durchgeführt, um in einer neuen Resistschicht 167 selektiv
Fenster zu öffnen,
und die Betriebsschicht 152 wird in einem vorbestimmten
Bereich für
die Gateelektrode 169 freigelegt, das Substrat 151 wird
in vorbestimmten Bereichen für
die Verdrahtung 162 und für die Elektrodeninsel 170 freigelegt,
drei Schichten, Ti/Pt/Au, werden in dieser Reihenfolge aufgedampft
(31C), und danach werden durch Abheben eine Gateelektrode 169,
eine erste Elektrodeninsel 170 und die Verdrahtung 162 ausgebildet (31D).
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Außerdem wird
die Oberfläche
des Substrats 151 mit einem aus einem Siliciumnitridfilm
gebildeten Passivierungsfilm überzogen,
ein Photolithographieverfahren wird auf dem Passivierungsfilm durchgeführt, um
an Kontaktbereichen mit der ersten Sourceelektrode 165,
der ersten Drainelektrode 166, der Gateelektrode 169 und
der ersten Elektrodeninsel 170 selektiv Fenster zu öffnen, der
Passivierungsfilm wird in diesen Bereichen trockengeätzt, und
eine Resistschicht 171 wird entfernt (32A).
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Danach
wird für
ein Photolithographieverfahren eine neue Resistschicht
173 auf
der gesamten Oberfläche
des Substrats
151 aufgebracht und ein Photolithographieverfahren
durchgeführt,
um auf einer vorbestimmten zweiten Sourceelektrode
175,
einer zweiten Drainelektrode
176 und einer zweiten Elektrodeninsel
177 selektiv
Fenster im Resist zu öffnen.
In der Folge werden drei Schichten, Ti/Pt/Au, die eine Insel-Metallschicht
174 als
Elektroden der dritten Schicht sein werden, in dieser Reihenfolge
aufgedampft, wodurch eine zweite Sourceelektrode
175 und
eine zweite Drainelektrode
176 sowie eine zweite Elektrodeninsel
177,
die in Kontakt zur ersten Sourceelektrode
165, zur ersten
Drainelektrode
166 und zur ersten Elektrodeninsel
170 ste hen,
ausgebildet werden (
32B). Da die anderen Bereiche
der Insel-Metallschicht
174 auf der Resistschicht
173 abgeschieden
wurden, hinterlässt
die durch Abheben entfernte Reistschicht
173 nur die zweite
Sourceelektrode
175, die zweite Drainelektrode
176 und
die zweite Elektrodeninsel
177, während die anderen Bereiche
entfernt werden. Da hier einige Verdrahtungsteile durch die Verwendung
dieser Insel-Metallschicht
174 gebildet
werden, verbleibt natürlich
auch die Insel-Metallschicht
174 dieser Verdrahtungsteile (
32C), wie in der veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 2002-231898 beschrieben
ist.
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In
den letzen Jahren hat sich drahtloses Breitband in einem 2,4-GHz-Band
weit verbreitet. Seine Übertragungsgeschwindigkeit
beträgt
11 Mbps, was deutlich höher
ist als die Übertragungsgeschwindigkeit
von Mobiltelefonen, und es erfreut sich in gewöhnlichen Haushalten großer Beliebtheit,
wo beispielsweise ADSL über
Telefonleitungen Drahtlosdienste in einem ganzen Haushalt bereitstellt
oder Signale drahtlos an schnurlose Flüssigkristallfernseher übermittelt
werden. In jüngster
Zeit wurde einem 5-GHz-Band als drahtloses Breitband der nächsten Generation
besondere Aufmerksamkeit geschenkt, und es ist zudem zu erwarten,
dass seine Verwendung im Freien bald in Folge überarbeiteter Gesetzesvorschriften
ermöglicht
werden wird und seine Anwendungsmöglichkeiten stark erweitert
werden. Da das 5-GHz-Band
im Vergleich zum 2,4-GHz-Band die Übertragung einer größeren Informationsmenge bei
einer Übertragungsgeschwindigkeit
von 54 Mbps ermöglicht,
wird erwartet, dass hochpräzise
bewegliche Bilder ohne Komprimierung usw. gesendet werden können, und
Geräte
und Netzwerke, die diesem Zweck dienen, wurden mit großem Eifer
entwickelt und aufgebaut.
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In
5-GHz-Band-Breitbandgeräten
werden ähnlich
wie bei solchen mit einem 2,4-GHz-Band integrierte GaAs-Schaltkreise
für die
Ein-/Ausgabeschaltung und die Antennenschaltung verwendet. Da die
Frequenz doppelt so hoch wie 2,4-GHz ist, hat eine parasitäre Kapazität großen Einfluss
auf eine Verschlechterung in der Isolierung. Als Gegenmaßnahme ist
ein Mittel zur Verbesserung der Isolierung unabdingbar geworden,
wie beispielsweise in einem Schaltkreis, der Shunt-FETs verwendet,
die in einem integrierten Schaltkreis mit 2,4-GHz-Band nicht verwendet
wurden, zum Ableiten von Signalverlusten zum FET der OFF-Seite hin
zur Hochfrequenzerdung.
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Da
diese Shunt-FETs aber eine schmale Gatebreite aufweisen, neigen
sie zu einer niedrigen elektrostatischen Durchbruchspannung durch
geringe parasitäre
Kapazität.
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Es
ist somit eine Aufgabe der Erfindung, einen Schaltkreis bereitzustellen,
der zum Betrieb im 5-GHz-Breitband geeignet ist und eine höhere elektrostatische
Durchbruchspannung aufweist.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Lösung
der Aufgabe gemäß der Erfindung
liegt in den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs und vorzugsweise in jenen der abhängigen Ansprüche.
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Die
Erfindung stellt einen Halbleiterschaltkreis bereit, der ein Substrat
mit einem Isoliergebiet und einen ersten Feldeffekttransistor, einen
zweiten Feldeffekttransistor, einen dritten Feldeffekttransistor und
einen vierten Feldeffekttransistor aufweist. Der erste, zweite,
dritte und vierte Transistor weisen jeweils eine Sourceelektrode,
eine Gateelektrode und eine Drainelektrode auf. Der Schaltkreis
weist zudem einen gemeinsamen Eingangsanschluss verbunden mit den
Sourceelektroden oder den Drainelektroden des ersten und zweiten
Transistors, einen ersten Ausgangsanschluss verbunden mit der Sourceelektrode
oder der Drainelektrode des ersten Transistors, die nicht mit dem
gemeinsamen Eingangsanschluss verbunden ist, und verbunden mit der
Sourceelektrode oder der Drainelektrode des dritten Transistors, und
einen zweiten Ausgangsanschluss verbunden mit der Sourceelektrode
oder der Drainelektrode des zweiten Transistors, die nicht mit dem
gemeinsamen Eingangsanschluss verbunden ist, und verbunden mit der
Sourceelektrode oder der Drainelektrode des vierten Transistors
auf. Der Schaltkreis weist auch einen ersten Steueranschluss verbunden
mit den Gateelektroden des ersten und vierten Transistors, einen
zweiten Steueranschluss verbunden mit den Gateelektroden des zweiten
und dritten Transistors und einen Hochfrequenz-Erdanschluss verbunden
mit den Sourceelektroden oder den Drainelektroden des dritten und
vierten Transistors, die nicht mit den entsprechenden Ausgangsanschlüssen verbunden
sind, auf. Der Schaltkreis weist zudem ein Schutzelement mit einem
ersten Störstellengebiet
hoher Konzentration, einem zweiten Störstellengebiet hoher Konzentration
und mindestens einem Teil des Isoliergebiets des Substrats auf.
Dieser Teil des Isoliergebiets befindet sich zwischen dem ersten
und zweiten Störstellengebiet
hoher Konzentration. Das Schutzelement ist zwischen den ersten Ausgangsanschluss und
die Gateelektrode des dritten Transistors oder zwischen den zweiten
Ausgangsanschluss und die Gateelektrode des vierten Transistors
geschaltet und zum mindestens teilweisen Entladen elektrostatischer
Energie externen Ursprungs durch das Schutzelement ausgebildet,
so dass die elektrostatische Energie genügend verringert wird, dass
sie keine elektrostatische Durchbruchspannung zwischen der Gateelektrode
und der entsprechenden Source- oder Drainelektrode des Transistors
bereitstellt, der mit dem Schutzelement verbunden ist.
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Die
Erfindung verbessert den elektrostatischen Schutz durch das Bereitstellen
des zwischen den Gate- und Sourceelektroden (oder Drainelektroden)
des dritten und/oder vierten Transistors („Shunts") parallel geschalteten Schutzelements.
Dadurch ist ein Weg bereitgestellt, der als Nebenweg für eine mindestens
teilweise Entladung angelegter elektrostatischer Energie dient.
Dadurch ist insbesondere der schwache Gateelektrodenübergang
vor elektrischem Durchbruch aufgrund der elektrostatischen Ladungen,
die in der Nähe
des Übergangs
von einer dem Schaltkreis externen Quelle induziert werden, geschützt. Das
Verhindern, dass die elektrostatische Energie den Gateelektrodenübergang,
der gegenüber
elektrostatischem Durchbruch am schwächsten ist, erreicht, schützt den
dritten und/oder den vierten Transistor vor elektrostatischem Durchbruch.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Die 1A und 1B sind
Schaltbilder eines Schaltkreises einer ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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2 ist
eine schematische Ansicht eines Schutzelements der ersten Ausführungsform.
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Die 3A und 3B sind
Schnittansichten der Vorrichtung aus 2.
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4 ist
eine Draufsicht auf den Schaltkreis der ersten Ausführungsform.
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5 ist
eine Schnittansicht der Vorrichtung aus 4.
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6A ist
eine Schnittansicht, 6B ist ein schematisches Schaltbild
und 6C ist ein schematisches Schaltbild der Vorrichtung
aus 5.
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Die 7, 8, 9A, 9B, 10A-10D, 11A-11C und 12A-12C zeigen Bearbeitungsschritte eines Verfahrens
zur Herstellung des Schaltkreises aus 4.
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13 ist
eine Draufsicht auf einen Schaltkreis einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
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14A ist eine Schnittansicht, 14B ist eine Schnittansicht, 14C ist ein schematisches Schaltbild und
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14D ist ein weiteres schematisches Schaltbild
eines Schutzelements der Vorrichtung aus 13.
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15 ist
ein Modelldiagramm einer Vorrichtungssimulation für das Schutzelement
im Querschnitt.
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16 ist
ein Diagramm der Verteilung der Elektronenstromdichte der Vorrichtungssimulation.
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17 ist
ein Diagramm der Verteilung der Löcherstromdichte der Vorrichtungssimulation.
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18 ist
ein Diagramm der Verteilung der Rekombinationsdichte der Vorrichtungssimulation.
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19A ist eine schematische Darstellung des Stromwegs
einer α-Struktur
und 19B eine schematische Darstellung
der Stromwege einer b-Struktur.
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20 ist
ein Strom-Spannung-Diagramm der Vorrichtungssimulation.
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21 zeigt
die simulierte Stromdichte als Funktion der X-Koordinate.
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Die 22A und 22B zeigen
Ergebnisse der Simulation, und 22C ist
eine schematische Darstellung der Stromwege der b-Struktur.
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23 zeigt Verhältnisse
simulierter Ströme.
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24A zeigt die simulierte Entladungsspannung als
Funktion eines geometrischen Faktors, und 24B zeigt
den geometrischen Faktor als Teil der Modellierung.
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25A zeigt einen geometrischen Faktor als Teil
der Modellierung, und 25B zeigt
die simulierte Stromdichte.
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26A zeigt einen geometrischen Faktor als Teil
der Modellierung, und 26B zeigt
die simulierte Entladungsspannung als Funktion des geometrischen
Faktors.
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27 ist eine schematische Darstellung der Stromwege
einer c-Struktur.
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28 ist eine schematische Draufsicht bei einer
anderen Modellierung.
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29A ist ein Schaltbild und 29B ist eine
Draufsicht eines gewöhnlichen
Schaltkreises.
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30A ist eine Schnittansicht und 30B ist ein schematisches Schaltbild der Vorrichtung
aus 29B.
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Die 31A-31D und 32A-32C zeigen
Bearbeitungsschritte eines Verfahrens zur Herstellung der Vorrichtung
aus 29A.
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Detaillierte Beschreibung
der Ausführungsformen
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1A ist
ein Ersatzschaltbild und 1B ist
ein schematisches Schaltbild entlang einer Chipstruktur eines Schaltkreises
einer ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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In
5-GHz-Band-Breitbandgeräten
werden ähnlich
wie bei solchen mit einem 2,4-GHz-Band integrierte GaAs-Schaltkreise
für die
Ein-/Ausgabeschaltung und die Antennenschaltung verwendet. Da die
Frequenz doppelt so hoch wie 2,4 GHz ist, hat eine parasitäre Kapazität einen
starken Einfluss auf die Verschlechterung in der Isolierung. Als
Gegenmaßnahme
werden zur Verbesserung der Isolierung Shunt-FETs, die in einem
integrierten Schaltkreis mit 2,4-GHz-Band nicht verwendet wurden,
zum Ableiten von Signalverlusten, die zum FET der OFF-Seite hin gehen,
zur Hochfrequenzerdung verwendet.
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In
dieser Schaltung sind die Shunts FET3 und FET4 zwischen den Ausgangsanschlüssen OUT-1
und OUT-2 des FET1 und FET2 zum Schalten und der Erdung geschaltet,
und an Gates der Shunts FET3 und FET4 werden Komplementärsignale
der Steueranschlüsse
Ctl-2 und Ctl-1 zum FET2 und FET1 angelegt. Infolgedessen ist der
Shunt FET4 eingeschaltet, wenn der FET1 eingeschaltet ist, und der
FET2 und der Shunt FET3 sind ausgeschaltet.
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Wenn
in dieser Schaltung der Signalweg vom gemeinsamen Eingangsanschluss
IN zum Ausgangsanschluss OUT-1 eingeschaltet und der Signalweg vom
gemeinsamen Eingangsanschluss IN zum Ausgangsanschluss OUT-2 ausgeschaltet
ist, so wird, da der Shunt FET4 eingeschaltet ist, ein zum Ausgangsanschluss
OUT-2 gehender Eingangssignalverlust über einen geerdeten Kondensator
C zur Erdung geleitet, so dass die Isolierung im Vergleich zu gewöhnlichen
Vorrichtungen ohne Shunt-FETs verbessert werden kann.
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In
diesem Schaltkreis ist der Steueranschluss Ctl-1 über einen
Widerstand R1 mit der Gateelektrode des FET1 und über einen
Widerstand R4 mit der Gateelektrode des FET4 verbunden. Außerdem ist
der Steueranschluss Ctl-2 über
einen Widerstand R2 mit der Gateelektrode des FET2 und über einen
Widerstand R3 mit der Gateelektrode des FET3 verbunden. Die Sourceelektrode
(oder Drainelektrode) des Shunt FET3 ist mit dem Ausgangsanschluss
OUT-1 verbunden, und die Sourceelektrode (oder Drainelektrode) des
Shunt FET4 ist mit dem Ausgangsanschluss OUT-2 verbunden.
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In
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Schutzelement 200 zwischen
der Gateelektrode und der Sourceelektrode (oder Drainelektrode)
der Shunt-FETs parallel geschaltet, nämlich zwischen dem Ausgangsanschluss
OUT-1 und dem Steueranschluss Ctl-2, die mit dem FET3 verbunden sind,
und dem Ausgangsanschluss OUT-2 und dem Steueranschluss Ctl-1, die
mit dem FET4 verbunden sind.
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Zum
Schutz vor elektrostatischem Durchbruch reicht es aus, die an einen
Gateelektroden-Schottky-Übergang,
bei dem es sich um einen schwachen Übergang handelt, angelegte
elektrostatische Energie zu verringern. In dieser Ausführungsform
ist dadurch, dass ein Schutzelement 200 zwischen den Source-(oder
Drain-) und den Gateelektroden der Shunts FET3 und FET4 parallel
geschaltet ist, ein Weg bereitgestellt, der als Nebenweg für die teilweise
Entladung elektrostatischer Energie dient, die zwischen den zwei
entsprechenden Elektroden angelegt wird. Somit ist der schwache Übergang
vor elektrostatischem Durchbruch aufgrund der elektrostatischen
Ladungen, die in der Nähe
des Übergangs von
einer dem Schaltkreis externen Quelle induziert werden, geschützt.
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Es
wird nämlich
die elektrostatische Energie, die einen Gate-Schottky-Übergang
an einem FET-Kanalgebiet 44 erreicht, der gegenüber elektrostatischem
Durchbruch am schwächsten
ist, verringert, wodurch der FET3 und der FET4 vor elektrostatischem
Durchbruch geschützt
werden können.
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Hierin
wird das Schutzelement 200 anhand 2 beschrieben.
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Das
Schutzelement 200 ist ein Element, in dem ein Isoliergebiet 203 zwischen
einem ersten Störstellengebiet
hoher Konzentration 201 und einem zweiten Störstellengebiet
hoher Konzentration 202, die nah zueinander angeordnet
sind, angeordnet ist. Das erste und das zweite Störstellengebiet hoher
Konzentration 201 und 202 sind durch Ionenimplantation
oder -diffusion in einem Substrat 51 ausgebildet. Diese
Störstellengebiete
hoher Konzentration werden hierin in Folge als erstes Gebiet vom n+-Typ 201 und als zweites Gebiet
vom n+-Typ 202 bezeichnet. Das
erste und das zweite Gebiet vom n+-Typ 201 und 202 sind
durch einen Abstand, der den Durchgang von elektrostatischer Energie
ermöglicht,
beispielsweise einen Abstand von etwa 4 μm, voneinander getrennt, und
bei beiden beträgt
die Fremdionenkonzentration 1 × 1017 cm-3 oder mehr. Das
Isoliergebiet 203 ist in Kontakt zwischen dem ersten und
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 201 und 202 angeordnet.
Hier ist das Isoliergebiet 203 elektrisch kein vollständiger Isolator,
sondern Teil eines halbisolierenden Substrats oder eines Isoliergebiets, das
durch Implantation von Fremdionen in das Substrat 51 ausgebildet
wurde. Das Isoliergebiet 203 weist vorzugsweise eine Fremdionenkonzentration von
1 × 1014 cm-3 oder weniger
und einen spezifischen Widerstand von 1 × 103 Ω·cm oder
mehr auf.
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Durch
Anordnen der Gebiete vom n+-Typ 201 und 202 in
Kontakt mit den entsprechenden Enden des Isoliergebiets 203 und
durch Beabstanden des ersten und des zweiten Gebiets vom n+-Typ 201 und 202 voneinander
um in etwa 4 μm,
kann elektrostatische Energie, die von außen zwischen die beiden Elektroden
des FET angelegt wird, mit denen das erste und das zweite Gebiet
vom n+-Typ 201 und 202 jeweils
verbunden sind, über
das Isoliergebiet 203 entladen werden.
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Der
Abstand von 4 μm
zwischen diesen beiden Gebieten vom n+-Typ ist ein Abstand,
der für
den Durchgang von elektrostatischer Energie geeignet ist, und bei
einem Abstand von 10 μm
oder mehr kommt es nicht zuverlässig
zu einer Entladung zwischen diesen beiden Gebieten vom n+-Typ. Des Weiteren besteht im Fall einer
höheren
Fremdionenkonzentration im Isoliergebiet als 1 × 1014 cm-3 oder einem spezifischen Widerstand von
unter 1 × 103 Ω·cm die
Möglichkeit
eines Signalverlusts zwischen diesen beiden Gebieten vom n+-Typ, was die Eigenschaften des FET verschlechtert.
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Da
beim normalen FET-Betrieb keine so hohe Spannung wie jene statischer
Elektrizität
angelegt wird, tritt kein Signal durch das 4-μm-Isoliergebiet durch. Gleichermaßen tritt
auch im Fall eines Hochfrequenzbetriebs, etwa Mikrowellen, kein
Signal durch das 4-μm-Isoliergebiet.
Somit verändert
das Schutzelement im Normalbetrieb die Vorrichtungseigenschaften überhaupt
nicht, da es die Eigenschaften des FET in keiner Weise beeinflusst.
Statische Elektrizität
ist jedoch ein Phänomen,
bei dem plötzlich
Hochspannung angelegt wird, und in diesem Fall tritt elektrostatische
Energie durch das 4-μm-Isoliergebiet
und wird zwischen zwei Gebieten vom n+-Typ entladen.
Beträgt
die Dicke des Isoliergebiets 10 μm oder
mehr, so wird der Widerstand selbst für statische Elektrizität groß, und eine
Entladung tritt mit geringerer Wahrscheinlichkeit ein.
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Das
erste Gebiet vom n+-Typ 201 und
zweite Gebiet vom n+-Typ 202 sind
zwischen zwei Elektroden des FET parallel geschaltet, der den Schaltkreis als
ein geschütztes
Element bildet. Das erste und zweite Gebiet vom n+-Typ 201 und 202 können als Anschlüsse für das Schutzelement 200 verwendet werden,
oder es können
zusätzlich
an diesen Gebieten vom n+-Typ Metallelektroden
bereitgestellt sein.
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Die 3 zeigen einen Fall, in dem Metallelektroden 204 am
Schutzelement 200 bereitgestellt sind. Diese Metallelektroden 204 sind
mit Bondinseln, die mit den Elektroden der geschützten Elemente FET3 und FET4
verbunden sind, oder mit einer Verdrahtung, die mit den Bondinseln
verbunden ist, verbunden. Hierin wird als Beispiel ein Fall beschrieben,
in dem ein Schutzelement 200 und Metallelektroden 204 auf
einem halbisolierenden Substrat 51 bereitgestellt sind.
Obwohl das Isoliergebiet 203 des Schutzelements 200 Teil
des halbisolierenden Substrats 51 ist, ist diese Ausführungsform
nicht darauf eingeschränkt,
und das Isoliergebiet 203 kann ein mit Fremdionen implantiertes
Isoliergebiet sein. In diesem Fall sind Gebiete der Substratoberfläche, die
mit den Metallelektroden 204 Schottky-Übergänge bilden, auch das mit den
Fremdionen implantierte Isoliergebiet.
-
In 3A bilden
Metallelektroden 204 mit den Oberflächen eines ersten Gebiets vom
n+-Typ 201 und/oder zweiten Gebiets
vom n+-Typ 202 Schottky-Übergänge. Die
Elektroden sind an den Oberflächen
des ersten und des zweiten Gebiets vom n+-Typ 201 und 202 ausgebildet
und unter Berücksichtigung
der Ausrichtungsgenauigkeit der Maske und der Widerstände der
beiden Gebiete vom n+-Typ 201 und 202 um
0,1 μm bis
0,5 μm von
den Enden des Isoliergebiets 203 beabstandet. Ein Trennungsabstand
von 5 μm
oder mehr sorgt für
einen großen
Widerstand und lässt
den Durchgang von statischer Elektrizität nicht rasch zu. Metallelektroden 204 können nur
am ersten und am zweiten Gebiet vom n+-Typ 201 und 202 ausgebildet
sein, oder aber ein Teil von ihnen kann sich zum halbisolierenden Substrat 51 erstrecken
und mit der Substratoberfläche
einen Schottky-Übergang
bilden.
-
Außerdem kann,
wie in 3B gezeigt ist, eine Struktur
eingesetzt werden, bei der die Metallelektrode 204 nicht
in unmittelbarem Kontakt zum ersten und/oder zweiten Gebiet vom
n+-Typ 201 und 202 steht
und die Metallelektrode 204 mit der Oberfläche 51 einen
Schottky-Übergang
bildet, der etwa 0 μm
bis 5 μm
zur Außenseite
des Endteils der Gebiete vom n+-Typ 201 und 202 positioniert
ist. Wie in 3B gezeigt ist, stehen nämlich das
erste und das zweite Gebiet vom n+-Typ 201 und 202 und
die Metallelektroden 204 nicht notwendigerweise in Kontakt,
und die Gebiete vom n+-Typ und die Metallelektroden 204 können über das
halbisolierende Substrat eine ausreichende Verbindung sicherstellen,
wenn der Abstand innerhalb von 5 μm
liegt.
-
Eine
solche Metallelektrode 204 kann Teil einer Bondinsel sein,
die dem jeweiligen Anschluss des Schaltkreises entspricht, oder
Teil einer Verdrahtung sein, die mit einer Bondinsel verbunden ist,
die den jeweiligen Anschluss des Schaltkreises verbindet, und durch
die Verwendung derartiger Bondinseln und Verdrahtungen kann, wie
nachstehend detaillierter beschrieben wird, verhindert werden, dass
die Chip-Fläche
durch den Einbau des Schutzelements 200 vergrößert wird.
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4 ist
eine Draufsicht, die ein Beispiel für einen Verbindungshalbleiterschaltkreis
zeigt, in dem der Halbleiterschaltkreis aus 1 integriert
ist.
-
Das
Substrat ist beispielsweise ein Verbindungshalbleitersubstrat 51 (zum
Beispiel GaAs), auf diesem Substrat sind ein FET1 und ein FET2 zum Schalten
(beide weisen eine Gatebreite von 500 μm auf) im linken und im rechten
Mittelbereich angeordnet, ein Shunt FET3 und ein Shunt FET4 (beide
weisen eine Gatebreite von 300 μm
auf) sind an in Bezug darauf unteren Bereichen angeordnet, und die
Widerstände
R1, R2, R3 und R4 sind mit Gateelektroden der jeweiligen FETs verbunden.
Zudem sind Elektrodeninseln I, O1, O2, C1, C2 und G, die dem gemeinsamen
Eingangsanschluss IN, den Ausgangsanschlüssen OUT-1 und OUT-2, den Steueranschlüssen Ctl-1
und Ctl-2 sowie dem Erdanschluss GND entsprechen, am Umfangsrand
des Substrats bereitgestellt. Der FET1 und der FET2 zum Schalten sind
bereitgestellt, und des Weiteren sind die Sourceelektroden (oder
Drainelektroden) des Shunt FET3 und des Shunt FET4 mit dem FETs
und dem FET2 verbunden, und Drainelektroden (oder Sourceelektroden)
des Shunt FET3 und des Shunt FET4 sind mit der Elektrodeninsel G
verbunden, die einer Hochfrequenzerdung entspricht. Auch wenn dies
hierin nicht abgebildet ist, so ist die Elektrodeninsel G über einen externen
Kondensator C mit dem Erdungsanschluss GND verbunden. Außerdem handelt
es sich bei der mit punktierten Linien dargestellten Verdrahtung
der zweiten Schicht um eine Gate-Metallschicht 68 (Pt/Mo/Ti/Pt/Au),
die gleichzeitig mit der Ausbildung der Gateelektroden der jeweiligen
FETs ausgebildet wurde und mit der Oberfläche des halbisolierenden Substrats 51 einen
Schottky-Übergang
bildet, und die durch durchgehende Linien dargestellte Verdrahtung
der dritten Schicht ist eine Insel-Metallschicht 77 (Ti/Pt/Au)
zur Verbindung jeweiliger Elemente und der Ausbildung der Inseln.
Eine Ohm-Metallschicht (AuGe/Ni/Au),
die zum Substrat in leitendem Kontakt steht, bildet Sourceelektroden
und Drainelektroden der jeweiligen FETs, bildet Elektroden an beiden
Enden der jeweiligen Widerstände
aus und ist aufgrund der Überlappung
mit der Insel-Metallschicht in 4 nicht
abgebildet.
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In 4 ist
beim FET1 (das gleiche trifft auch auf den FET2 zu) eine Insel-Metallschicht 77 der
dritten Schicht von der Form eines sechszinkigen Kamms, die sich
von der unteren Seite aus erstreckt, eine mit dem Ausgangsanschluss
OUT-1 (OUT-2) zu verbindende Sourceelektrode 75 (oder eine
Drainelektrode), und darunter befindet sich eine Sourceelektrode 65 (oder
eine Drainelektrode), die aus einer Ohm-Metallschicht der ersten
Schicht gebildet ist. Zudem ist die kammförmige Insel-Metallschicht 77 der
dritten Schicht, die sich von der oberen Seite aus erstreckt, eine
mit dem gemeinsamen Eingangsanschluss IN zu verbindende Drainelektrode 76 (oder eine
Sourceelektrode), und darunter befindet sich eine Drainelektrode 66 (oder
eine Sourceelektrode), die aus einer Ohm-Metallschicht der ersten
Schicht gebildet ist. Diese Elektroden sind in der Form eingreifender
Kammzinken angeordnet, und eine Gateelektrode 69, die aus
einer Gate-Metallschicht 68 der zweiten Schicht ausgebildet
ist, ist zwischen diesen in Kammzinkenform angeordnet, wodurch ein FET-Kanalgebiet
entsteht.
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Zudem
ist beim FET3 als Shunt-FET (das gleiche trifft auch auf den FET4
zu) eine Insel-Metallschicht 77 der dritten Schicht in
der Form eines vierzinkigen Kamms, die sich von der unteren Seite
aus erstreckt, eine mit dem Erdungsanschluss zu verbindende Sourceelektrode 75 (oder
eine Drainelektrode), und darunter befindet sich eine Sourceelektrode 65 (oder
eine Drainelektrode), die aus einer Ohm-Metallschicht der ersten
Schicht gebildet ist. Zudem ist die kammförmige Insel-Metallschicht 77 der
dritten Schicht, die sich von der oberen Seite aus erstreckt, eine
mit dem Ausgangsanschluss OUT-1 (OUT-2) zu verbindende Drainelektrode 76 (oder eine
Sourceelektrode), und darunter befindet sich eine Drainelektrode 66 (oder
eine Sourceelektrode), die aus einer Ohm-Metallschicht der ersten
Schicht gebildet ist. Diese beiden Elektroden sind in der Form eingreifender
Kammzinken angeordnet, und eine Gateelektrode 69, die aus
einer Gate-Metallschicht 68 der zweiten Schicht ausgebildet
ist, ist zwischen diesen in Kammzinkenform angeordnet, wodurch ein FET-Kanalgebiet
entsteht.
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Des
Weiteren ist der Steueranschluss Ctl-1 über einen Widerstand R1 mit
der Gateelektrode des FET1 verbunden und über den Widerstand R4 mit der
Gateelektrode des FET4 verbunden. Zudem ist der Steueranschluss
Ctl-2 über
einen Widerstand R2 mit der Gateelektrode des FET2 verbunden und über einen
Widerstand R3 mit der Gateelektrode des FET3 verbunden. Diese Widerstände R1-R4
sind beispielsweise Fremdionendiffusionsgebiete vom n+-Typ,
und ihre Fremdionenkonzentration beträgt 1 × 1017 cm-3 oder mehr.
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Des
Weiteren ist auf der Substratoberfläche in der Nähe der Gateelektroden 69 der
jeweiligen FETs beispielsweise ein Störstellengebiet hoher Konzentration
vom n+-Typ 100a bereitgestellt.
Im Detail ist dies ein Bereich, an dem der vordere Endteil 69a der
kammförmigen
Gateelektrode 69 des FET1 und der vordere Endteil 69a der
kammförmigen
Gateelektrode 69 des FET2 mindestens benachbart zu den gegenüberliegenden
FET3 und FET4 sind. Hierin bezeichnet der vordere Endteil 69a der
Gateelektrode eine der Basisseite der Kammstruktur gegenüberliegende
Seite und ist ein Gebiet, in dem sich die Gateelektrode 69 vom
Kanalgebiet aus erstreckt und mit dem Substrat einen Schottky-Übergang
bildet. Ein Störstellengebiet
hoher Konzentration 100a ist in einem Trennungsabstand
von 4 μm
vom vorderen Endteil 69a der jeweiligen Gateelektrode entfernt
angeordnet.
-
Zudem
ist das Störstellengebiet
hoher Konzentration 100a in einem Trennungsabstand von
4 μm vom
vorderen Endteil 69a der Gateelektrode des FET3 und vom
vorderen Endteil 69a der Gateelektrode des FET4 entfernt
angeordnet, die dem FET1 und dem FET2 gegenüberliegen. Bei der Bauart dieser Ausführungsform
ist nämlich
das Störstellengebiet hoher
Konzentration 100a zwischen dem FET1 und dem FET2 für den Schaltbetrieb
und dem FET3 und dem FET4 als gegenüberliegende Shunt-FETs angeordnet.
-
Dadurch
kann das Störstellengebiet
hoher Konzentration 100a die Ausdehnung einer Sperrschicht,
die sich von der Gateelektrode 69, die mit dem Substrat
einen SchottkyÜbergang
bildet, in das Substrat hinein verhindern. An der Metallschicht
zur Bildung eines Schottky-Übergangs
mit dem Substrat schwankt das elektrische Feld der Sperrschicht,
die sich zum Substrat erstreckt, in Abhängigkeit der Hochfrequenzsignale,
die von der Metallschicht übertragen
werden, weshalb die Hochfrequenzsignale einen Signalverlust zu benachbarten
Elektroden usw., zu denen die Sperrschicht hinreicht, aufweisen
können.
-
Ist
aber das Störstellengebiet
hoher Konzentration vom n+-Typ 100a an
der Oberfläche
des Substrats 51 zwischen dem FET1 und dem FET3 sowie zwischen
dem FET2 und dem FET4 bereitgestellt, die so angeordnet sind, dass
die Gateelektroden 69 benachbart sind, so wird die Fremdionenkonzentration
hoch (der Ionentyp ist 29 Si+ und die Konzentration
beträgt
1 – 5 × 1018 cm-3). Die reine
Oberfläche
des Substrats 51, die keine Störstellen aufweist, hat einen
Widerstand von etwa 1 × 10 – 1 × 108 Ω·cm. Dadurch
sind die Gateelektroden 69 der jeweiligen FETs isoliert,
und es erstreckt sich keine Sperrschicht zu benachbarten FETs (Störstellengebiete
der Sourcegebiete, Draingebiete sowie Kanalgebiete und Gateelektroden),
weshalb die benachbarten FETs in einem stark aneinander angenäherten Trennungsabstand
bereitgestellt werden können.
-
Durch
Bereitstellen des Störstellengebiets hoher
Konzentration 100a als solches wird verhindert, dass sich
eine Sperrschicht, die sich von der Gateelektrode des FET1 und des
FET2 zum Substrat hin ausdehnt, die Gateelektrode, das Sourcegebiet und
das Draingebiet sowie das Kanalgebiet des gegenüberliegenden FET3 und FET4,
die benachbart angeordnet sind, erreicht, wodurch der Verlust von Hochfrequenzsignalen
verhindert werden kann.
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Im
Detail ist das Festsetzen des Trennungsabstands zwischen dem vorderen
Endteil 69a der Gateelektrode 69 und dem Störstellengebiet
hoher Konzentration 100a auf 4 μm ausreichend, um eine vorbestimmte
Isolierung zu sicherzustellen.
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Ähnlich wie
bei R1-R4 beträgt
auch die Fremdionenkonzentration dieses Störstellengebiets hoher Konzentration 100a 1 × 1017 cm-3 oder mehr. Wenn
wie in 4 ein Teil dessen mit einer Bondinsel oder mit
einer mit der Bondinsel verbundenen Metallschicht, etwa einer Verdrahtung,
verbunden ist und ein Gleichspannungspotential, ein Erdungspotential
und ein Hochfrequenzerdungspotential angelegt werden, so zeigt die
Verbesserung der Isolierung größere Wirkung.
-
Zudem
ist auch ein Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b in der Nähe einer aus der Gate-Metallschicht 68 gebildeten
Elektrodeninsel 70 und Verdrahtung 62 angeordnet,
die gemeinsam mit dem Substrat einen Schottky-Übergang bilden. Des Weiteren
ist auch ein Störstellengebiet
hoher Konzentration 100c in einem Gebiet ausgebildet, in
dem eine FET-Gateelektrode zu der aus der Gate-Metallschicht 68 gebildeten
Elektrodeninsel 70 und Verdrahtung 62 benachbart
ist. Dadurch kann ein Verlust von Hochfrequenzsignalen aufgrund
einer Sperrschicht, die sich von der Gateelektrode 68,
der Elektrodeninsel 70 und der Verdrahtung 62,
die mit dem Substrat einen Schottky-Übergang bilden, in das Substrat
hinein ausdehnt, verhindert werden.
-
Hierin
werden die Störstellengebiete
hoher Konzentration 100a-100c nur deshalb durch
Kennzeichen unterschieden, um klarzustellen, an welchen Stellen
die gleichen Strukturen angeordnet sind, und in dieser Ausführungsform
sind diese Komponenten hinsichtlich der Wirkung zur Verbesserung
der Isolierung völlig
identisch. So beträgt
wie beim Störstellengebiet
hoher Konzentration 100a die Fremdionenkonzentration der
Störstellengebiete
hoher Konzentration 100b und 100c 1 × 1017 cm-3 oder mehr.
Zudem ist das Verbinden von Metallelektroden mit diesen Störstellengebieten
hoher Konzentration 100b und 100c und das Verbinden
der Metallelektroden mit der Erdung GND, auch wenn dies nicht dargestellt
ist, zur Verbesserung der Isolierung wirksam.
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Das
Schutzelement 200 ist zwischen der Sourceelektrode (oder
Drainelektrode) und der Gateelektrode eines Shunt-FET parallel geschaltet,
indem ein Widerstand als ein Fremdionendiffusionsgebiet vom n+-Typ und ein Teil eines Störstellengebiets
hoher Konzentration 100 verwendet werden.
-
Wie
oben beschrieben wurde, ist die elektrostatische Durchbruchspannung
in einem FET am Schottky-Übergangsbereich
zwischen der Gateelektrode und der Betriebsschicht 52 am
niedrigsten. Erreicht nämlich
zwischen der Gate- und der Drainelektrode oder zwischen der Gate-
und der Sourceelektrode angelegte elektrostatische Energie den Gate-Schottky-Übergang,
so wird der Gate-Schottky-Übergang
beschädigt,
wenn die elektrostatische Energie die elektrostatische Durchbruchspannung zwischen
der Gateelektrode und der Sourceelektrode oder zwischen der Gateelektrode
und der Drainelektrode des Kanalgebiets überschreitet.
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Da
die FET3-Seite und die FET4-Seite symmetrisch und völlig identisch
sind, wird hierin eine Beschreibung unter Verwendung der FET3-Seite
als Beispiel gegeben.
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Als
Verfahren zum Herabsetzen der elektrostatischen Energie kann ein
Verfahren zur Erhöhung des
Widerstandswerts von R3 in Betracht gezogen werden, aber wenn R3 übermäßig erhöht wird,
so wird die Schaltzeit des Schaltkreises übermäßig lang. Deshalb wird in dieser
Ausführungsform
die elektrostatische Energie durch die Verwendung des Schutzelements 200 herabgesetzt.
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Hierin
sind, wie oben beschrieben, die Widerstände R1-R4 aus Störstellengebieten
vom n+-Typ gebildet. Am Umfangsrand der
jeweiligen Elektrodeninsel 70 ist als Isoliermaßnahme ein
Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b angeordnet, um einen Verlust von
Hochfrequenzsignalen aus den jeweiligen Elektrodeninseln 70 zu
verhindern.
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Durch
Anordnen des Widerstands R3 und der Ausgangsanschlussinsel O1 in
aneinander angenäherter
Weise mit einem Trennungsabstand von etwa 4 μm ergeben das den Widerstand
R3 ausbildende Gebiet vom n+-Typ und das
angenäherte
Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b ein Schutzelement 200 mit
einem dazwischen angeordneten halbisolierenden Substrat 51.
Ein Teil des Widerstands R3 als Verbindungsmittel zwischen der Steueranschlussinsel
C2 und der Gateelektrode 69 des FET3 ist beispielsweise
ein erstes Gebiet vom n+-Typ 201, und
ein Teil des Störstellengebiets
hoher Konzentration 100b am Umfangsrand der Ausgangsanschlussinsel
O1 ist beispielsweise ein zweites Gebiet vom n+-Typ 202.
Zudem ist das erste Gebiet vom n+-Typ 201 des
Schutzelements 200 mit der Steueranschlussinsel C2 verbunden,
und das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 ist
mit der Ausgangsanschlussinsel O1 verbunden. Dies bedeutet, dass
das Schutzelement 200 zwischen dem Steueranschluss Ctl-2
und dem Ausgangsanschluss OUT-1, d.h. zwischen der Source- und der
Gateelektrode (oder zwischen der Drain- und der Gateelektrode) des
FET3, parallel geschaltet ist.
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Durch
dieses Schutzelement 200 kann die extern zwischen der Gateelektrode
und der Sourceelektrode oder zwischen der Gateelektrode und der Drainelektrode
angelegte elektrostatische Energie zwischen den beiden Gebieten
vom n+-Typ 201 und 202 des
Schutzelements 200 entladen werden. Elektrostatische Energie,
die zwischen der Gateelektrode und der Sourceelektrode oder zwischen
der Gateelektrode und Drainelektrode ankommen wird, kann nämlich um
ein solches Ausmaß herabgesetzt
werden, dass sie eine elektrostatische Durchbruchspannung zwischen
den beiden Elektroden nicht überschreitet.
Im Detail kann die elektrostatische Durchbruchspannung zwischen
der Gateelektrode und der Sourceelektrode oder zwischen der Gateelektrode und
der Drainelektrode der Shunt-FETs (FET3 und FET4) um 20 V oder mehr
verbessert werden, verglichen mit jener vor der Verbindung mit dem
Schutzelement 200, wodurch die elektrostatische Durchbruchspannung
für einen
Schaltkreis mit 200 V oder mehr bereitgestellt werden kann.
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Obwohl
dies nicht dargestellt ist, kann hierin das erste Gebiet vom n+-Typ 201 mit einer Steueranschlussinsel
C2 oder mit einer mit der Steueranschlussinsel C2 verbundenen Verdrahtung
verbunden sein. Zudem kann das zweite Gebiet vom n+-Typ mit
einer mit der Steueranschlussinsel O1 verbundenen Verdrahtung verbunden
sein.
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Zudem
ist das Schutzelement 200 in zur Ausgangsanschlussinsel
O1 angenäherter
Weise und entlang einer Seite der Ausgangsanschlussinsel O1 angeordnet.
Außerdem
kann das Schutzelement 200 auf halbem Weg eines Wegs von
der Steueranschlussinsel C2 verbunden sein, wo Signale zum Kanalgebiet
angelegt werden. Dadurch kann während des Übertragungsvorgangs
die elektrostatische Energie, die zwischen dem Ausgangsanschluss
OUT-1 und dem Steueranschluss Ctl-2 des Schaltkreises angelegt wird,
herabgesetzt werden, bevor sie zwischen der Sourceelektrode (oder
Drainelektrode) und der Gateelektrode des FET3 ankommt.
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Hierin
ist es wünschenswert,
dass der Abstand, um den das Schutzelement 200 entlang
der Insel angenähert
angeordnet ist, 10 μm
oder mehr beträgt,
da die elektrostatische Energie umso mehr herabgesetzt werden kann,
je größer der
Abstand ist.
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In 4 ist
eine Ansicht gezeigt, in der das Schutzelement 200 entlang
einer Seite der Ausgangsanschlussinsel O1 angeordnet ist, jedoch
ist die Wirkung auf das Herabsetzen der elektrostatischen Energie
größer, wenn
der Widerstand R3 gebogen und L-förmig entlang zweier Seiten
der Ausgangsanschlussinsel O1 angeordnet ist, da die Länge des
in zur Insel angenäherter
Weise anzuordnenden Schutzelements 200 verlängert werden
kann. Andererseits kommt es zu keiner durch die Verbindung des Schutzelements 200 verursachten
Verringerung der Wirkungsfläche
innerhalb des Chips, wenn so wie in der Zeichnung das Schutzelement 200 zwischen
der Ausgangsanschlussinsel O1 und der Schnittlinie des Chips angeordnet
wird.
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5 zeigt
eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A in der Nähe der Elektrodeninsel.
Hierin sind die entsprechenden Elektrodeninseln des Schaltkreises
alle identisch aufgebaut.
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Wie
in der Zeichnung dargestellt ist, bildet die zuunterst unter der
Elektrodeninsel 70 angeordnete Gate-Metallschicht 68 einen
Schottky-Übergang mit
einem halbisolierenden GaAs-Substrat,
und ein Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b sowie jeweilige Elektrodeninseln,
die in der Nähe
bereitgestellt sind, sind über
das Substrat 51 verbunden. Ein Teil des Widerstands R3
und ein Teil des Störstellengebiets
hoher Konzentration 100b, das ein drittes Störstellengebiet
hoher Konzentration sein wird, bilden ein Schutzelement 200 mit
einem dazwischen angeordneten halbisolierenden Substrat 51,
wodurch eine Struktur erhalten wird, in der das zweite Gebiet vom
n+-Typ 202 über das halbisolierende Substrat 51 (Isoliergebiet 203)
mit der Metallelektrode 204 verbunden ist. Die Metallelektrode 204,
die um 0 μm
bis 5 μm
zur Außenseite
hin von einem Endteil des Störstellengebiets
hoher Konzentration 100b getrennt ist, bildet mit einer
Oberfläche
des Substrats einen Schottky-Übergang.
Obwohl in diesem Fall die Metallelektrode 204 ein Teil
der Ausgangsanschlussinsel O1, die aus der Gate-Metallschicht 68 gebildet
ist, ist, kann es sich auch um einen Teil einer Verdrahtung handeln,
die mit der Ausgangsanschlussinsel O1 verbunden ist (siehe 3B).
Hierin ist dieses Verbindungsbeispiel nur ein Beispiel, und Verbindungsarten
wie in den 3 dargestellt, können auch
in Betracht gezogen werden.
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In
den 6 sind eine Schnittansicht und
ein schematisches Schaltbild eines Teils des Schaltkreises aus 4 dargestellt. 6A ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie B-B aus 4 und
zeigt einen FET-Satz. Hierin sind die jeweiligen Elektrodeninseln,
FET1 und FET2 für
den Schaltbetrieb und FET3 und FET4 als Shunt-FETs, die einen Schaltkreis
bilden, alle identisch aufgebaut.
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Wie
in 6A dargestellt ist, sind auf dem Substrat 51 eine
durch eine Ionenimplantationsschicht vom n-Typ gebildete Betriebsschicht 52 sowie,
an beiden Seiten dieser, Störstellengebiete
vom n+-Typ zur Bildung eines Sourcegebiets 56 und
eines Draingebiets 57 bereitgestellt, auf der Betriebsschicht 52 ist
eine Gateelektrode 69 bereitgestellt, und auf den Störstellengebieten
sind eine Drainelektrode 66 und eine Sourceelektrode 65 bereitgestellt, die
aus der Ohm-Metallschicht 77 der
ersten Schicht gebildet sind. Des Weiteren sind darauf eine Drainelektrode 76 und
eine Sourceelektrode 75 bereitgestellt, die wie oben beschrieben
aus der Insel-Metallschicht 77 der dritten Schicht gebildet
sind, wodurch die Verdrahtung der jeweiligen Elemente ausgeführt ist.
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In
dieser Ausführungsform
ist so wie in 4 ein Schutzelement 200 zwischen
den beiden Elektroden, der Sourceelektrode S (Drainelektrode D)
und der Gateelektrode G, des FET3 (FET4), nämlich zwischen dem Ausgangsanschluss
OUT-1 und dem Steueranschluss Ctl-2, parallel geschaltet. Dadurch ist
für elektrostatische
Energie, die von zwischen den entsprechenden zwei Anschlüssen aus
angelegt wird, ein Weg gebildet, der als Nebenweg dienen wird, um
diese teilweise zu entladen, wodurch elektrostatische Energie, die
an einen Schottky-Übergang
der Gateelektrode 69 des FET3 als schwacher Übergang
angelegt werden wird, verringert werden kann.
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Zudem
ist in dieser Ausführungsform
im Unterschied zu einem gewöhnlichen
FET, der durch Ti mit dem Kanalgebiet einen Schottky-Übergang
bildet, eine Gateelektrode 69 dieser Ausführungsform als
eingebettetes Pt-Gate 69 bereitgestellt, um den Sättigungsstromwert
des FET zu erhöhen
und den ON-Widerstandswert
zu senken. Zudem ist auf einem Nitridfilm, der die Umgebung der
Drainelektrode 66 und der Sourceelektrode 65 bedeckt,
entlang der Drainelektrode 66 und der Sourceelektrode 65 ein Oxidfilm 120 bereitgestellt.
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Diese
Oxidfilme 120, die nachstehend noch beschrieben werden,
werden in einem Schritt der Herstellung von FETs der Ausführungsform
benötigt, und
um die Maskenausrichtungsgenauigkeit der Gateelektrode 69 zu
erhöhen,
werden diese auf den Gebieten vom n+-Typ
zur Bildung eines Sourcegebiets 56 und eines Draingebiets 57 eines
FETs ausgebildet. Was die Oxidfilme 120 betrifft, die jeweils
durch das Herstellungsverfahren entlang dem Sourcegebiet 65 und
dem Draingebiet 66 doppelt ausgebildet sind, so ist eine
Seitenfläche
fast deckungsgleich mit dem Endteil des Sourcegebiets 56 oder
des Draingebiets 57, und die andere Seitenfläche ist
fast deckungsgleich mit dem Endteil der Sourceelektrode 65 und
der Drainelektrode 66. Durch das Bereitstellen dieser Oxidfilme 120 ist
die Maskenausrichtungsgenauigkeit verbessert und der Abstand zwischen dem
Sourcegebiet und dem Draingebiet sowie der Abstand zwischen der
Sourceelektrode und der Drainelektrode im Vergleich zu gewöhnlichen
Werten verkürzt.
Das bedeutet, dass der Sättigungsstromwert des
FET erhöht
und der ON-Widerstandswert
verringert ist.
-
Die
Länge Lg
der im Kanalgebiet 44 (Betriebsschicht 52) zwischen
dem Sourcegebiet 56 und dem Draingebiet 57 vorhandenen
Gateelektrode 69 ist als 0,5 μm konzipiert, bei der normalerweise
kein Kurzkanaleffekt auftritt. Die Gatebreite Wg bezeichnet die
Breite (die Gesamtheit der Kammzinken) der Gateelektrode 69,
die im Kanalgebiet 44 (Betriebsschicht 52) entlang
dem Sourcegebiet 56 und dem Draingebiet 57 vorhanden
ist, und die Gatebreite Wg der FETs für den Schaltbetrieb, die gewöhnlich 600 μm betrug,
ist auf 500 μm
verkürzt.
Zudem beträgt
die Gatebreite der Shunt-FETs 300 μm.
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Somit
hat die Verringerung der OFF-Kapazität der FETs durch die Verringerung
der Gatebreite Wg der FETs selbst auch eine starke isolierungsverbessernde
Wirkung. Im Allgemeinen verursacht jedoch eine Verringerung der
Gatebreite Wg der FETs von 600 μm
auf 500 μm
eine Abnahme des Sättigungsstromwerts,
was zu einer Erhöhung
des ON-Widerstandswerts
führt.
Deshalb ist es zur Aufrechterhaltung der gewöhnlichen Werte des Sättigungsstroms
und des ON-Widerstands
auch nach einer Verringerung der Gatebreite Wg notwendig, die Leistung
der FETs als Basiselemente zu verbessern. In der Ausführungsform
umfasst ein FET eine Gateelektrode mit eingebettetem Pt. Gewöhnlicherweise wurde
dafür jedoch
Ti verwendet.
-
Die
Gateelektrode 69 ist eine abgeschiedene mehrschichtige
Metallschicht aus, von der untersten Schicht nach oben, Pt/Mo/Ti/Pt/Au
und weist eine Elektrodenstruktur auf, bei der ein Teil der Pt-Schicht eingebettet
wurde. Nach einer Wärmebehandlung zur
Einbettung wird jener Bereich, wo ursprünglich an der untersten Schicht
Pt vorlag, hauptsächlich
zu PtGa, und der Bereich, wo Pt in GaAs hineindiffundiert wurde,
wird hauptsächlich
zu PtAs2.
-
Da
Pt als ein Metall zur Bildung eines Schottky-Übergangs mit einem Kanalgebiet
eines GaAs-FET eine höhere
Sperre zu GaAs als Ti aufweist, werden bei einem FET mit eingebetteten Pt-Gate
im Vergleich zu einem gewöhnlichen
FET, der durch Ti einen Schottky-Übergang bildet, ein hoher Sättigungsstromwert
und ein niedriger ON-Widerstandswert erhalten. Außerdem liegt
bei einem FET mit eingebettetem Pt-Gate durch das Einbetten eines Teils
der Gateelektrode in das Kanalgebiet jener Bereich, in dem der Strom
unmittelbar unter der Gateelektrode fließt, in Bezug auf die Oberfläche des Kanalgebiets
weiter unten. Da nämlich
aufgrund der Berücksichtigung
eines einzubettenden Teils der Gateelektrode das Kanalgebiet von
vornherein tief liegend ausgebildet wurde, damit gewünschte FET-Eigenschaften
erhalten werden, ist das Kanalgebiet so konzipiert, dass, abgesehen
von einem Sperrschichtgebiet natürlicher
Oberfläche,
Strom durch ein Gebiet geeigneter Kristalle fließt, das einen niedrigen Widerstand
aufweist. Auch für
das obige Gebiet gilt, dass der FET mit eingebettetem Pt-Gate hinsichtlich des
Sättigungsstromwerts,
des ON-Widerstandswerts
und der Hochfrequenz-Verzerrungseigenschaften
im Vergleich zu dem FET mit Ti-Gate stark verbessert ist.
-
Des
Weiteren weisen FETs dieser Ausführungsform
durch die Verbesserung der der Maskenausrichtungsgenauigkeit und
die Gestaltung von Herstellungsverfahren einen im Vergleich zur
gewöhnlichen
Ausführungsform
verkleinerten Abstand zwischen der Source und dem Drain auf und
sind somit hinsichtlich der Eigenschaften als Basiselemente weiter
verbessert. zu diesem Zweck werden jedoch gleichzeitig Oxidfilme 120 für die Maskenausrichtung auf
den Gebieten vom n+-Typ, die zu einem Sourcegebiet 56 und
einem Draingebiet 57 werden, ausgebildet, und eine Gateelektrode 69 wird
durch Einbetten der Pt-Schicht ausgebildet. Folglich können die Umfangsrandgebiete
vom n+-Typ 160 und 161,
die in Kontakt zur Elektrodeninsel 70 und Verdrahtung 62 gebracht
werden, wie in der gewöhnlichen
Ausführungsform
gezeigt ist, nicht ausgebildet werden, was nachstehend noch im Detail
beschrieben wird.
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Um
die Ausdehnung einer Sperrschicht zu verhindern, die sich von der
Gate-Metallschicht 68, die zu einer Elektrodeninsel 70 und
Verdrahtung 62 auf einem Chip wird, zum Substrat hin erstreckt,
sind an einem Bereich, wo diese Gate-Metallschicht 68 und ein beliebiger
der FETs, eine andere Gate-Metallschicht 68 (eine andere
Verdrahtung 62 und eine andere Elektrodeninsel 70)
sowie die Widerstände R1-R4,
die aus Fremdionendiffusionsbereichen gebildet sind, mindestens
benachbart, oder an einem Bereich, wo die Gateelektrode eines FETs,
die Gate-Metallschicht 68 und die Widerstände R1-R4 mindestens
benachbart sind, die Störstellengebiete hoher
Konzentration 100b und 100c bereitgestellt, die
nicht mit der Gate-Metallschicht 68 verbunden sind. Des
Weiteren ist durch das Bereitstellen des Gebiets hoher Konzentration 100a zwischen
den angenäherten
FETs die Isolierung verbessert, und der Trennungsabstand zwischen
den jeweiligen FETs kann stark verringert werden.
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Durch
das Bereitstellen des Oxidfilms 120 zur Maskenausrichtung
bei der Ausbildung von FETs ist es außerdem ausreichend, für die Maskenfehlausrichtung
höchstens
0,1 μm zwischen
der Gateelektrode 69 und dem Sourcegebiet 56 oder
dem Draingebiet 57 sicherzustellen. Da gewöhnlich 0,2 μm sichergestellt
werden mussten, wird der Abstand zwischen der Gateelektrode 69 und
dem Sourcegebiet 56 oder dem Draingebiet 57 um
die Differenz von 0,1 μm
verringert. Im Detail können
die Abstände
zwischen dem Sourcegebiet 56 oder dem Draingebiet 57 und
der Gateelektrode 69 von 0,6 μm auf 0,5 μm verringert werden, und zudem
sind aus demselben Grund der Abstand vom Ende des Sourcegebiets 56 zum
Ende der Sourceelektrode 65 und der Abstand vom Ende des
Draingebiets 57 zum Ende der Drainelektrode 66 von
0,4 μm auf
0,3 μm verringert.
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Die
Maskenausrichtungsgenauigkeit des Sourcegebiets 56 oder
des Draingebiets 57 und der Gateelektrode 69 ist
verbessert, und die Abstände zwischen
dem Sourcegebiet 56 oder dem Draingebiet 57 zum
Gateelektrode 69 sind jeweils um 0,1 μm verringert. Auch ist die Maskenausrichtungsgenauigkeit
zwischen dem Sourcegebiet 56 und der Sourceelektrode 65 und
zwischen dem Draingebiet 57 und der Drainelektrode 66 verbessert,
und der Abstand vom Ende des Sourcegebiets 56 zum Ende
der Sourceelektrode 65 und der Abstand vom Ende des Draingebiets 57 zum
Ende der Drainelektrode 66 ist jeweils um 0,1 μm verringert.
Deshalb kann der Abstand zwischen der Sourceelektrode und der Drainelektrode
insgesamt um 0,4 μm
verringert werden, und eine Verbesserung des Sättigungsstromwerts und eine
Verringerung des ON-Widerstandswerts
können erzielt
werden. Durch die Kombination dieses Effekts mit dem Effekt der
obgenannten Änderung
von einem FET mit Ti-Schottky-Gate auf den FET mit eingebettetem
Pt-Gate kann selbst bei der auf 500 μm verkleinerten Gatebreite Wg
des FETs für
den Schaltbetrieb ein gewöhnlicher
Wert des Sättigungsstroms
und des ON-Widerstands
sichergestellt werden. Somit ist dies ein großer Beitrag zur Verbesserung
der Isolierung durch die Verringerung der Gatebreite Wg.
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Zur
Verbesserung der Leistung der FETs als Basiselemente können außerdem die
Umfangsrandgebiete vom n+-Typ 160 und 161,
die unter der Elektrodeninsel 70 und der Verdrahtung 62 durch
deren Herstellungsverfahren bereitgestellt wurden, nicht ausgebildet
werden, jedoch kann gewöhnlich
durch das Bereitstellen der Störstellengebiete
hoher Konzentration 100b in der Nähe der Elektrodeninsel 70 und
Verdrahtung 62 eine vorbestimmte Isolierung sichergestellt
werden.
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In
dieser Ausführungsform
ist das Schutzelement 200 wie in den 6B und 6C dargestellt, durch
die Verwendung dieser Störstellengebiete
hoher Konzentration 100b und der Widerstände R3 und R4
bereitgestellt, wodurch der Übergang
zwischen der Sourceelektrode (oder Drainelektrode) und der Gateelektrode
der Shunts FET3 und FET4 mit schwachem Übergang geschützt werden
kann. Durch die Verwendung der für
einen Halbleiterschaltkreis notwendigen Komponenten und außerdem noch
ohne besondere Inanspruchnahme von Raum für das Verbinden eines Schutzelements 200 ist
die elektrostatische Durchbruchspannung des Schaltkreises stark
verbessert.
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Wie
im Obigen beschrieben wurde ist in dieser Ausführungsform die Betriebsschicht
des FET durch Ionen implantation gebildet, und die Gate-Metallschicht 68 bildet
mit der Oberfläche
des halbisolierenden Substrats 51 einen Schottky-Übergang.
Ist die Betriebsschicht eines FET beispielsweise aus einer Epitaxieschicht
gebildet, die im selben Verbindungshalbleiter ebenfalls vorhanden
ist, ist die Isolierung durch ein durch Ionenimplantation isoliertes
Gebiet notwendig, und in einem solchen Fall bildet die Gate-Metallschicht 68 einen
Schottky-Übergang
mit dem Isoliergebiet. Die Fremdionenkonzentration des isolierten
Gebiets beträgt
1 × 1014 cm-3 oder weniger und
der spezifische Widerstand beträgt
1 × 103 Q·cm oder
mehr. Ist der FET in dieser Ausführungsform aus
einer Epitaxieschicht gebildet, so ist ein Gebiet, das nicht das
Kanalgebiet 44, die Widerstände R1-R4, das Kontaktgebiet
zwischen dem Widerstand und der Gateelektrode oder dem Widerstand
und der Elektrodeninsel, die Störstellengebiete
hoher Konzentration 100, das erste Gebiet vom n+-Typ 201 und das zweite Gebiet
vom n+-Typ 202 ist, ein Isoliergebiet.
Des Weiteren ist die Isolierung durch ein durch Ionenimplantation
erhaltenes Isoliergebiet nicht auf eine Isolierung durch einen Verbindungshalbleiter eingeschränkt, und
das gleiche gilt auch für
die Isolierung in einem Si-Halbleitersubstrat. Ein solcher Bereich
eines halbisolierenden Substrats und ein Gebiet, das durch Fremdionenimplantation
in ein Substrat isoliert wurde, werden im Allgemeinen als Isoliergebiete
bezeichnet.
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Obwohl
die oben beschriebenen FETs jeweils unter Verwendung von MESFETs
als Beispiel beschrieben wurden, kann es sich bei diesen auch um Übergangs-FETs
oder um Transistoren mit hoher Ladungsträgerbeweglichkeit (HEMTs) handeln.
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Nun
wird ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 7 bis 12 beschrieben, indem der oben beschriebene
Schaltkreis als Beispiel herangezogen wird.
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Hier
wird nun eine Elektrodeninsel beschrieben. Wird beispielsweise ein
Halbleiterschaltkreis, wie er in 4 gezeigt
ist, durch das folgende Herstellungsverfahren hergestellt, so wird
eine Elektrodeninsel für
einen gemeinsamen Eingangsanschluss, Elektrodeninseln für einen
ersten und zweiten Steueranschluss, Elektrodeninseln für einen
ersten und zweiten Ausgangsanschluss auf ähnliche Weise ausgebildet.
Zudem werden die Störstellengebiete
hoher Konzentration 100a-100c aus identischen
Komponenten hergestellt und variieren in ihrer Anordnung, wodurch
diese hierin in Folge als Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 bezeichnet werden.
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Erster
Schritt: Zunächst
wird, wie in 7 dargestellt ist, eine Betriebsschicht 52 an
der Oberfläche
eines Substrats 51 ausgebildet.
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Die
gesamte Oberfläche
eines aus GaAs oder dergleichen gebildeten Verbindungshalbleitersubstrats 51 wird
mit einem durch Ionenimplantation erhaltenen Siliciumnitridfilm 53 mit
einer Dicke von etwa 100 Å bis
200 Å bedeckt.
Nun wird GaAs an den äußersten
Stellen des Chips oder an einem vorbestimmten Gebiet des Chips geätzt, um
Ausrichtungsmarkierungen (nicht dargestellt) auszubilden, und ein Photolithographieverfahren
wird durchgeführt,
um in einer Resistschicht 54 an einer vorbestimmten Betriebsschicht 52 selektiv
ein Fenster zu öffnen.
Danach wird durch die Verwendung dieser Resistschicht 54 als
Maske eine Implantation von Fremdionen (24 Mg+)
zum Erhalt eines p--Typs und eine Implantation von Fremdionen
(29 Si+) zum Erhalt eines n-Typs
durchgeführt,
um eine Betriebsschicht für
die vorbestimmte Betriebsschicht 52 auszubilden. In der Folge
sind ein Gebiet vom p--Typ 55 und
darauf eine Betriebsschicht vom n-Typ 52 im undotierten
Substrat 51 ausgebildet. Nun wird ein Siliciumnitridfilm
zum Ausheilen mit einer Dicke von etwa 500 Å abgeschieden.
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Zweiter
Schritt: Nun werden, wie in 8 dargestellt
ist, durch Implantation oder -diffusion von Fremdionen eines einzigen
Leitungstyps in die Substratoberfläche Source- und Draingebiete
in Kontakt zur Betriebsschicht ausgebildet, und gleichzeitig werden
Störstellengebiete
hoher Konzentration in der Nahe eines Gebiets ausgebildet, wo eine
Gate-Metallschicht
zur Bildung eines Schottky-Übergangs
mit dem Substrat bereitgestellt ist.
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Die
Resistschicht 54, die im vorangegangenen Schritt verwendet
wurde, wird entfernt und erneut ein Photolithographieverfahren durchgeführt, um
in einer Resistschicht 58 in der Nähe eines vorbestimmten Sourcegebiets 56 und
Draingebiets 57 und einer vorbestimmten Schottky-Metallschicht selektiv Fenster
zu öffnen.
Da die Schottky-Metallschicht (hierin
in Folge als Gate-Metallschicht bezeichnet) die Gateelektrode und
die untersten Schichten der Verdrahtung und der Elektrodeninsel
für die
Bildung eines Schottky-Übergangs
mit einem halbisolierenden Substrat ist, wird die Umgebung des Teils
der vorbestimmten Verdrahtung 62 und der vorbestimmten
Elektrodeninsel 70 freigelegt.
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Danach
wird unter Verwendung dieser Resistschicht 58 als Maske
eine Implantation von Fremdionen (29 Si+)
zum Erhalt eines n-Typs an der Substratoberfläche des vorbestimmten Sourcegebiets 56 und
Draingebiets 57 und des vorbestimmten Störstellengebiets
hoher Konzentration 100 durchgeführt. Dadurch werden das Sourcegebiet 56 und
das Draingebiet 57 vom n+-Typ ausgebildet
und gleichzeitig Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 ausgebildet. Um eine vorbestimmte
Isolierung zu gewährleisten,
werden die Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 an zumindest einem Gebiet bereitgestellt, wo
die Gate-Metallschicht zu anderen Gate-Metallschichten oder Störstellengebieten
benachbart ist. Außerdem
werden die Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 an der Substratoberfläche mit
einem Trennungsabstand von etwa 4 μm zum Endteil der Gate-Metallschicht
bereitgestellt.
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Am äußersten
Umfangsrand des Chips oder an einem vorbestimmten Gebiet wurde der
Resist 58 für
Ausrichtungsmarkierungen für
die Maskenausrichtung in einem späteren Schritt entfernt. Zudem werden
die Widerstände
R1-R4, was in der
Zeichnung nicht veranschaulicht ist, durch ein Verfahren der Ionenimplantation
oder -diffusion der gleichen Fremdionen vom n+-Typ
in einem vorbestimmten Gebiet ausgebildet.
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In
der Schnittansicht der 8 ist eine Ansicht dargestellt,
in der Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 in der Nähe des FET-Kanalgebiets 44, der
vorbestimmten Verdrahtung 62 und vorbestimmten Elektrodeninselschicht 70 bereitgestellt
sind, um diese jeweils zu isolieren. Wie in 4 dargestellt
ist, sind diese jedoch in Gebieten ausgebildet, wo eine Gateelektrode 69 eines
FETs zu einem anderen FET benachbart ist (einem Störstellengebiet
hoher Konzentration 100a), oder in der Nähe einer
Gate-Metallschicht
in Gebieten ausgebildet, wo die Gate-Metallschicht, die zur Elektrodeninsel 70 und
der Verdrahtung 62 wird, zu einem beliebigen der FETs,
anderen Elektrodeninseln 70 und Verdrahtungen 62 sowie den
aus Störstellengebieten
(einem Störstellengebiet hoher
Konzentration 100b) gebildeten Widerständen R1-R4 mindestens benachbart
ist.
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Dadurch
bilden die angenäherten
Widerstände
R3 oder R4 und das Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b ein Schutzelement 200 mit
dem dazwischen angeordneten halbisolierenden Substrat 51.
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Dritter
Schritt: Nun werden, wie in 9 dargestellt
ist, Isolierfilme am Sourcegebiet und am Draingebiet und den Störstellengebieten
hoher Konzentration ausgebildet. Während der Resist 58,
mit dem das Sourcegebiet 56, das Draingebiet 57 und die
Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 ausgebildet wurden, verbleibt,
werden Oxidfilme 120 auf der gesamten Oberfläche (9A)
abgeschieden. Danach bleiben durch das Entfernen des Resists 58 durch
Abheben die Oxidfilme 120 am Sourcegebiet 56 und
am Draingebiet 57 und den Störstellengebieten hoher Konzentration 100 (9B)
zurück.
Oxidfilme 120 bleiben ebenfalls am Bereich für die Ausrichtungsmarkierungen
zurück,
und diese Oxidfilme 120 werden in den folgenden Schritten
als Ausrichtungsmarkierungen 130 verwendet. Nun wird ein
Vorgang des aktivierten Ausheilens des Ionenimplantationsgebiets
vom p--Typ, der Betriebsschicht vom n-Typ
und der Gebiete vom Typ des des Sourcegebiets, des Draingebiets
und der Störstellengebiete hoher
Konzentration durchgeführt.
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Vierter
Schritt: Nun werden, wie in den 10 dargestellt
ist, eine erste Source- und eine erste Drainelektrode durch Abscheiden
einer Ohm-Metallschicht am Source- und Draingebiet durch ein Photolithographieverfahren
mit Maskenausrichtung mithilfe des Isolierfilms ausgebildet.
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Zunächst wird
ein neuer Resist 63 bereitgestellt und ein Photolithographieverfahren
durchgeführt,
um in Bereichen, an denen eine vorbestimmte erste Sourceelektrode 65 und
erste Drainelektrode 66 ausgebildet werden, selektiv Fenster
zu öffnen (10A). Die freigelegten Oxidfilme 120 und
der darunter liegende Siliciumnitridfilm 53 werden mithilfe
von CF4-Plasma entfernt, um ein Sourcegebiet 56 und
ein Draingebiet 57 freizulegen (10B),
wonach drei Schichten AuGe/Ni/Au die zu einer Ohm-Metallschicht 64 werden,
in dieser Reihenfolge aufgedampft werden (10C).
Danach wird der Resist 63 entfernt und hinterlässt durch
Abheben die erste Sourceelektrode 65 und die erste Drainelektrode 66 am
Sourcegebiet 56 und am Draingebiet 57 in Kontakt.
In der Folge werden durch eine legierende Wärmebehandlung ohmsche Übergange
zwischen der ersten Sourceelektrode 65 und dem Sourcegebiet 56 und
der ersten Drainelektrode 66 und dem Draingebiet 57 gebildet
(10D).
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Gewöhnlich wurden
die Schritte zur Ausbildung der Betriebsschicht 52, der
Source- und Draingebiete 56 und 57, der Source-
und Drainelektrode 65 und 66 unter Verwendung
einer Ausrichtungsmarkierung aus geätztem GaAs durchgeführt, und
die Ausrichtungsgenauigkeit der Maskenausrichtungsvorrichtung betrug
0,1 μm,
sodass eine Maskenfehlausrichtung zwischen dem Sourcegebiet 56 und der
Sourceelektrode 65 und zwischen dem Draingebiet 57 und
der Drainelektrode 66 einen maximalen Fehler von 0,2 μm zur Folge
haben konnte. Da der Abstand zwischen dem Ende des Sourcegebiets 56 und
dem Ende der Sourceelektrode 65 sowie der Abstand zwischen
dem Ende des Draingebiets 57 und dem Ende der Drainelektrode 66 von
0,2 μm der Grenzwert
zur Verhinderung des Durchbruchs ist, musste ein Trennungsabstand
von 0,4 μm
als Konzeptionsmittelpunkt sichergestellt werden, um die Fehlausrichtung
zu berücksichtigen.
Da aber in dieser Ausführungsform
die Maskenausrichtung für
das Sourcegebiet und das Draingebiet und die Sourceelektrode und
die Drainelektrode direkt erfolgen kann, indem das Sourcegebiet 56 und
das Draingebiet 57 gleichzeitig während der Ausbildung der Ausrichtungsmarkierungen 130 ausgebildet
werden, kann der Abstand zwischen dem Ende des Sourcegebiets 56 und
dem Ende der Sourceelektrode 65 sowie der Abstand zwischen
dem Ende des Draingebiets 57 und dem Ende der Drainelektrode 66 verringert
werden. Das bedeutet, dass das Sicherstellen eines Abstands von
0,3 μm als
Konzeptionsmittelpunkt ausreichend ist, da eine Maskenfehlausrichtung
zwischen dem Sourcegebiet 56 und der Sourceelektrode 65 sowie
zwischen dem Draingebiet 57 und der Drainelektrode 66 auf
einen Maximalwert von 0,1 μm gesenkt
werden kann.
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Fünfter Schritt:
Des Weiteren werden, wie in den 11 dargestellt
ist, eine Gateelektrode, eine erste Elektrodeninsel und Verdrahtung
durch Aufbringen einer Gate-Metallschicht
zur Bildung eines Schottky-Übergangs
mit der Betriebsschicht und der Substratoberfläche durch ein Photolithographieverfahren
mit Maskenausrichtung mithilfe des Isolierfilms ausgebildet.
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Zuerst
wird in 11A ein Photolithographieverfahren
durchgeführt,
um an vorbestimmten Bereichen für
die Gateelektrode 69, die Elektrodeninsel 70 und
die Verdrahtung 62 selektiv Fenster zu öffnen. Der durch die vorbestimmten
Bereiche für
die Gateelektrode 69, die Elektrodeninsel 70 und
die Verdrahtung 62 freigelegte Siliciumnitridfilm 53 wird
trockengeätzt,
um im vorbestimmten Bereich für
die Gateelektrode 69 die Betriebsschicht 52 freizulegen
und in den vorbestimmten Bereichen für die Verdrahtung 62 und
Elektrodeninsel 70 das Substrat 51 zu freizulegen.
Ein Öffnungsbereich
des vorbestimmten Bereichs für
die Gateelektrode 69 ist mit 0,5 μm vorgesehen, sodass eine feine
Gateelektrode 69 ausgebildet werden kann.
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Nun
werden in 11B eine Gateelektrode 69,
Verdrahtung 62 und eine erste Elektrodeninsel 70 durch
Abscheiden einer Gate-Metallschicht 68 als Elektrode der
zweiten Schicht mit der Betriebsschicht 52 und dem freigelegten
Substrat 51 ausgebildet. Es werden fünf Schichten, Pt/Mo/Ti/Pt/Au,
die zu einer Gate-Metallschicht 68 als Elektrode der zweiten Schicht
werden, in dieser Reihenfolge auf das Substrat 51 aufgedampft.
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Danach
wird, wie in 11C dargestellt ist, die Resistschicht 67 entfernt,
um durch Abheben die Gateelektrode 69 mit einer Gatelänge von
0,5 μm,
die in Kontakt zur Betriebsschicht 52 steht, die erste Elektrodeninsel 70 und
die Verdrahtung 62 zu bilden, und eine Wärmebehandlung
zum Einbetten von Pt wird durchgeführt. Dadurch wird, während die
Gateelektrode 69 einen Schottky-Übergang mit dem Substrat aufrechterhält, ein
Teil dieser in die Betriebsschicht 52 eingebettet. Hier
ist in diesem Fall die Tiefe der Betriebsschicht 52 aufgrund
der Berücksichtigung
eines einzubettenden Teils dieser Gateelektrode 69 tief
ausgebildet, sodass gewünschte
FET-Eigenschaften erhalten werden können.
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Die
Oberfläche
der Betriebsschicht 52 (beispielsweise etwa 500 Å von der
Oberfläche)
lässt kein
Fließen
eines Stroms zu, da eine natürliche Sperrschicht
auftritt oder Kristalle in diesem Gebiet unebenmäßig sind, wodurch sie als Kanalgebiet
unwirksam ist. Durch das Einbetten eines Teils der Gateelektrode 69 in
das Kanalgebiet 52 sinkt ein Bereich, in dem ein Strom
unmittelbar unterhalb der Gateelektrode 69 fließt, von
der Oberfläche
des Kanalgebiets 52 nach unten. Da das Kanalgebiet 52 aufgrund
der Berücksichtigung
eines einzubettenden Teils der Gateelektrode 69 von vornherein
tief ausgebildet wurde, damit gewünschte FET-Eigenschaften erhalten
werden, kann dieses Gebiet wirksam als Kanal verwendet werden. Im
Detail besteht der Vorteil, dass die Stromdichte, der Kanalwiderstand
und die Hochfrequenz-Verzerrungseigenschaften
stark verbessert werden.
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Hierin
werden die Ausrichtungsmarkierungen 130 auch für die Maske
zur Ausbildung einer Gateelektrode 69 verwendet. Die Maskenausrichtung des
Source- und des Draingebiets erfolgt direkt. Kurz ausgedrückt entspricht
dadurch die Fehlausrichtung zwischen der Gateelektrode 69 und
dem Sourcegebiet 56 oder dem Draingebiet 57 der
Ausrichtungsgenauigkeit der Maskenausrichtungsvorrichtung und kann
auf einen Höchstwert
von 1 μm
gesenkt werden. Die Maskenausrichtung für die Gateelektrode 69 und
das Sourcegebiet 56 oder das Draingebiet 57 erfolgte
gewöhnlicherweise
indirekt über
Ausrichtungs-markierungen, die jeweils durch Ätzen von GaAs bereitgestellt
wurden. Da in diesem Fall die Ausrichtungsgenauigkeit der Maskenausrichtungsvorrichtung
0,1 μm beträgt, erreicht
die Fehlausrichtung zwischen der Gateelektrode 69 und dem
Sourcegebiet 56 oder dem Draingebiet 57 maximal
0,2 μm.
Andererseits kann keine vorbestimmte Durchbruchspannung sichergestellt
werden, wenn das Sourcegebiet 56 oder das Draingebiet 57 nicht
um mindestens 0,4 μm
von der Gateelektrode getrennt sind. Deshalb war es gewöhnlich erforderlich,
einen Trennungsabstand von 0,6 μm
zu konzipieren, um die Herstellungsungenauigkeit aufgrund von Maskenausrichtungsfehlern
zu berücksichtigen,
während es
gemäß dieser
Ausführungsform
ausreicht, 0,5 μm am
Konzeptionsmittelpunkt sicherzustellen.
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Hierin
werden die Oxidfilme 120 auch an den Störstellengebieten hoher Konzentration 100 ausgebildet,
die gleichzeitig mit dem Sourcegebiet 56 und dem Draingebiet 57 ausgebildet
werden. Werden nämlich
Störstellengebiete
hoher Konzentration 100 zur Verbesserung der Isolierung
an der gesamten Oberfläche
(oder dem Umfangsrandbereich) unter der Elektrodeninsel 70 oder
der Verdrahtung 62 ausgebildet, so werden die Gate-Metallschichten 68 auf den
Oxidfilmen 120 abgeschieden. Im Besonderen wird in dieser
Ausführungsform
zur Verbesserung der Grundleistung des FET die Gateelektrode 69 durch Einbetten
von Pt ausgebildet. Obwohl Pt auf den Oxidfilmen 120 anzuordnen
ist, weisen die Oxidfilme 120 und Pt eine geringe Haftfestigkeit
auf, sodass ein Problem des Abschälens der Gate-Metallschicht 68 vom
Oxidfilm 120 auftritt.
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Deshalb
wird, wie in 5 und 11C dargestellt
ist, das Störstellengebiet
hoher Konzentration 100 zwischen der Gate-Metallschicht
und benachbarten anderen Gate-Metallschichten,
FETs oder Störstellengebieten
angeordnet, ohne in Kontakt zur Elektrodeninsel 70 oder
der Verdrahtung 62 gebracht zu werden. Dadurch wird verhindert,
dass eine Sperrschicht, die sich von der Gate-Metallschicht zum Substrat
erstreckt, die benachbarte andere Gate-Metallschicht, den FET oder das Störstellengebiet
erreicht.
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Es
handelt sich hierbei um ein Herstellungsverfahren, das die Grundleistung
von FETs verbessern kann, und zudem kann die Ausdehnung der Sperrschicht
von der Gate-Metallschicht für
den Aufbau der Elektrodeninsel 70 und der Verdrahtung 62 aus
durch das in der Nähe
bereitgestellte Störstellengebiet
hoher Konzentration 100 verhindert werden, wodurch ein
Verlust von Hochfrequenzsignalen verhindert werden kann.
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Siebter
Schritt: Des Weiteren werden die zweite Source-, die zweite Drainelektrode
und eine zweite Elektrodeninsel durch Abscheiden einer Insel-Metallschicht
als Elektrode der dritten Schicht an der ersten Source-, der ersten
Drainelektrode und der ersten Elektrodeninsel ausgebildet.
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Nach
der Ausbildung der Gateelektrode 69, der Verdrahtung 62 und
der ersten Elektrodeninsel 70 wird die Oberfläche des
Substrats 51 mit einem Passivierungsfilm 72 aus
einem Siliciumnitridfilm überzogen,
um die Betriebsschicht 52 rund um der Gateelektrode 69 zu
schützen.
Ein Photolithographieverfahren wird auf diesem Passivierungsfilm 72 durchgeführt, um
im Resist an den Bereichen des Kontakts mit der ersten Sourceelektrode 65,
der ersten Drainelektrode 66, der Gateelektrode 69 und
der ersten Elektrodeninsel 70 selektiv Fenster zu öffnen, wonach
der Passivierungsfilm 72 an diesen Bereichen trockengeätzt wird.
Danach wird die Resistschicht 71 entfernt (12A).
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Ferner
wird eine neue Resistschicht 73 auf der gesamten Oberfläche des
Substrats 51 aufgebracht und ein Photolithographieverfahren
durchgeführt,
um an der vorbestimmten zweiten Sourceelektrode 75, der
zweiten Drainelektrode 76 und der zweiten Elektrodeninsel 77 selektiv
Fenster im Resist zu öffnen.
Danach werden drei Schichten Ti/Pt/Au die zur Insel-Metallschicht 74 als
Elektrode der dritten Schicht werden, in dieser Reihenfolge aufgedampft, wodurch
eine zweite Sourceelektrode 75, eine zweite Drainelektrode 76 und
eine zweite Elektrodeninsel 77, die in Kontakt zur ersten
Sourceelektrode 65, ersten Drainelektrode 66 und
ersten Elektrodeninsel 70 stehen, ausgebildet werden (12B). Da die anderen Bereiche der Insel-Metallschicht 74 auf
der Resistschicht 73 abgeschieden wurden, wird die Resistschicht 73 entfernt,
um durch Abheben ausschließlich
die zweite Sourceelektrode 75, die zweite Drainelektrode 76 und
die zweite Elektrodeninsel 77 zurückzulassen, während die
anderen Bereiche entfernt werden. Da hierin einige Bereiche der
Verdrahtung durch diese Insel-Metallschicht 74 gebildet
werden, bleibt natürlich
auch die Insel-Metallschicht 74 dieser Verdrahtungsbereiche
zurück
(12C).
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Hierin
ist das Anordnungsbeispiel der Störstellengebiete hoher Konzentration 100 schlichtweg ein
Beispiel, und eine beliebige andere Anordnung kann verwendet werden,
so lange verhindert wird, dass die an die Gate-Metallschicht 68 zur
Bildung eines Schottky-Übergangs
mit dem Substrat angelegten Hochfrequenzsignale über das Substrat 51 an eine
andere Gate-Metallschicht 68 übertragen werden.
-
Zudem
wird anhand 13 und der 14 eine
zweite Ausführungsform
veranschaulicht. Die Ausführungsform
ist ein Beispiel für
einen Halbleiterschaltkreis, in den FETs, die durch ein gewöhnliches Herstellungsverfahren
hergestellt wurden (siehe 31 und 32), integriert wurden.
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Eine
Maskenausrichtung durch Oxidfilme 120 wird nicht durchgeführt, aber
es werden durch Ätzen
des GaAs-Substrats 51 am äußersten Rand des Chips oder
an einem vorbestimmten Gebiet der Maske Ausrichtungsmarkierungen
ausgebildet, und alle Photolithographiemasken werden mithilfe dieser Markierungen
ausgerichtet.
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Da
in diesem Fall kein Oxidfilm 120 ausgebildet wird, kann
am Umfangsrand einer Elektrodeninsel 70 ein Umfangsrandgebiet
vom n+-Typ 160 eines dritten Störstellengebiets
hoher Konzentration zur Bildung eines Schottky-Übergangs mit der Insel ausgebildet
werden. Ein Schutzelement 200 ist nämlich aus einem Teil eines
Umfangsrandgebiets vom n+-Typ 160,
einem Widerstand R3 (R4) und einem halbisolierenden Substrat dazwischen
aufgebaut.
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Außerdem ist
dieses Umfangsrandgebiet vom n+-Typ 160 in 13 am
Umfangsrand der Elektrodeninsel 70 in einer teilweise mit
der Elektrodeninsel 70 überlappenden
Weise bereitgestellt, jedoch kann das Gebiet 160 auch derart unterhalb
der Elektrodeninsel 70 bereitgestellt sein, dass es mit
der Elektrodeninsel 70 überlappt
und von der Elektrodeninsel 70 vorsteht.
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Alternativ
dazu kann das Gebiet 160 auf teilweise überlappende Weise am Umfangsrand
einer Verdrahtung bereitgestellt sein, die mit der Elektrodeninsel 70 verbunden
ist, oder aber derart unterhalb der Verdrahtung bereitgestellt sein,
dass es mit der Verdrahtung überlappt
und von der Verdrahtung vorsteht.
-
In
den 14 sind eine Schnittansicht in
der Nähe
einer Insel entlang einer Linie C-C (14A), eine
Schnittansicht eines FET entlang einer Linie D-D (14B) und ein schematisches Schaltbild eines FET
(14C) gezeigt.
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In 14A bildet eine Gate-Metallschicht 68,
die zuunterst unter der Ausgangsanschlussinsel O1 (O2) angeordnet
ist, mit einem halbisolierenden GaAs-Substrat einen Schottky-Übergang, und ein zweites Gebiet
vom n+-Typ 202 als Teil des Umfangsrandgebiets
vom n+-Typ 160 ist in Kontakt zur Gate-Metallschicht 68 angeordnet,
um einen Schottky-Übergang
zu bilden. Ein Teil des Widerstands R3 (R4) und ein Teil des Umfangsrandgebiets
vom n+-Typ 160 bilden nämlich ein
Schutzelement 200 mit dem dazwischen angeordneten halbisolierenden Substrat 51,
und das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 ist
mit einer Metallelektrode verbunden (siehe 3A).
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14B zeigt eine Schnittansicht entlang einer Linie
D-D aus 13. Hierin sind die jeweiligen Elektrodeninseln,
der FET1 und der FET2 für
den Schaltbetrieb und der FET3 und der FET4 als Shunt-FETs, die
einen Schaltkreis bilden, alle identisch aufgebaut.
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Wie
veranschaulicht ist, sind auf dem Substrat 51 eine Betriebsschicht 52 aus
einer Ionenimplantationsschicht vom n-Typ und, an beiden Seiten
dieser, Störstellengebiete
vom n+-Typ zur Bildung eines Sourcegebiets 56 und
eines Draingebiets 57 bereitgestellt, auf der Betriebsschicht 52 ist
eine Gateelektrode 69 bereitgestellt, und auf den Störstellengebieten
sind eine Drainelektrode 66 und eine Sourceelektrode 65,
die aus einer Ohm-Metallschicht der ersten Schicht gebildet sind,
bereitgestellt. Des Weiteren sind darauf wie oben beschrieben eine
Drainelektrode 76 und eine Sourceelektrode 75 bereitgestellt,
die aus einer Insel-Metallschicht 77 der
dritten Schicht gebildet sind, wodurch die Verdrahtung für die jeweiligen
Elemente ausgeführt
ist. Die Betriebsschicht 52 und die Gateelektrode 69 bilden
einen Schottky-Übergang
mit Ti.
-
In
der Ausführungsform
ist, wie in den 14C und 14D dargestellt
ist, ein Schutzelement 200 zwischen der Sourceelektrode
S (oder der Drainelektrode D) des FET3 (FET4) und der Gateelektrode
G, nämlich
zwischen dem Ausgangsanschluss OUT-1 und dem Steueranschluss Ctl-2,
parallel geschaltet. Dadurch ist ein Weg bereitgestellt, der als
Nebenweg für
eine teilweise Entladung elektrostatischer Energie dient, die zwischen
den entsprechenden zwei Elektroden angelegt wird, wodurch die an
einen Schottky-Übergang
der Gateelektrode 69 des FET3 als schwachen Übergang
anzulegende Energie verringert werden kann.
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Nun
werden die Form und die Verbindungsposition des Schutzelements 200 näher beschrieben. Da
angenommen wird, dass beim Anlegen statischer Elektrizität an das
Schutzelement 200 ein elektrostatischer Strom erzeugt wird,
kann die Schutzwirkung verbessert werden, indem eine größere Menge
an elektrostatischem Strom zum Fließen durch das Schutzelement 200 veranlasst
wird. Das heißt,
dass die Form und die Verbindungsposition des Schutzelements 200 darauf
abzielend gewählt
werden soll, eine größere Menge
an elektrostatischem Strom zum Fließen durch das Schutzelement 200 zu
veranlassen.
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Wie
oben beschrieben wurde, weist das Schutzelement der Ausführungsform
eine Struktur auf, bei der ein erstes Gebiet vom n+-Typ 201 und
ein zweites Gebiet vom n+-Typ 202 in
einander gegenüberliegender
Weise angeordnet sind und ein Isoliergebiet 203 am Umfangsrand
der beiden Bereiche angeordnet ist.
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Wie
in 15 dargestellt ist, weist das Gebiet vom n+-Typ 201 eine Seitenoberfläche, die
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 gegenüberliegt,
und eine Seitenoberfläche
an der gegenüberliegenden Seite
auf. Gleichermaßen
weist das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 ebenfalls
eine Seitenoberfläche,
die dem ersten Gebiet vom n+-Typ 201 gegenüberliegt, und
eine Seitenoberfläche
an der gegenüberliegenden
Seite auf. Die Seitenoberfläche
an jener Seite, an der die beiden Gebiete einander gegenüberliegen,
wird als gegenüberliegende
Oberfläche
OS bezeichnet.
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Zudem
ist das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 dieser
Ausführungsform
nicht auf ein einziges Diffusionsgebiet eingeschränkt. Das
heißt,
dass in dieser Bezeichnung all jene Störstellengebiete hoher Konzentration
eingeschlossen sind, die derart angeordnet sind, dass sie dem ersten
Gebiet vom n+-Typ 201 gegenüberliegen,
und die zur Entladung elektrostatischer Energie verwendet werden.
Das bedeutet, dass das zweite Gebiet vom n+-Typ 202,
so lange es derart angeordnet ist, dass es einem einzigen ersten Gebiet
vom Typ 201 gegenüberliegt,
als ein einziges Fremdionendiffusionsgebiet oder als ein Satz aus mehreren
unterteilten Störstellengebieten
bereitgestellt sein kann.
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Außerdem müssen in
einem Fall, in dem das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 in
mehrere Typen unterteilt ist, die unterteilten Bereiche nicht direkt
kontinuierlich sein, sondern können
auch diskontinuierlich sein. Das bedeutet, dass bei zweiten Gebieten
vom n+-Typ 202, die mit demselben
Anschluss desselben geschützten
Elements verbunden sind und einem gemeinsamen ersten Gebiet vom
n+-Typ 201 gegenüberliegen,
in einem Fall, in dem Metallelektroden an zweiten Gebieten vom n+-Typ 202 angeordnet sind, Unterschiede
in den Fremdionenkonzentrationen vorliegen können, so lange angemessen hohe
Fremdionenkonzentrationen beibehalten werden können, mithilfe derer das Schutzelement
selbst nicht aufgrund einer eine Metallelektrode erreichenden Sperrschicht
als Resultat einer Spannung aufgrund statischer Elektrizität durchbricht.
Auch wenn solche Gebiete eine unterschiedliche Fremdionenkonzentration,
unterschiedliche Größe, unterschiedliche
Form und verschiedene andere Unterschiede aufweisen, so sind sie
dennoch in der Bezeichnung zweites Gebiet vom n+-Typ 202 eingeschlossen.
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Gleichermaßen sind
erste Gebiete vom n+-Typ 201, die
mit demselben Anschluss desselben geschützten Elements verbunden sind
und einem gemeinsamen zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 gegenüberliegen,
in der Bezeichnung erstes Gebiet vom n+-Typ 201 eingeschlossen,
selbst wenn unterschiedliche Fremdionenkonzentrationen, unterschiedliche Größen, unterschiedliche
Formen und verschiedene andere Unterschiede vorliegen.
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Obwohl
nachstehend ein Teil eines GaAs-Substrats 51 als ein Beispiel
für ein
Isoliergebiet 203 beschrieben wird, so kann gleichermaßen auch
ein isoliertes Gebiet, das durch Fremdionenimplantation in ein Substrat
isoliert wurde, verwendet werden.
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15 zeigt
ein Querschnittsmodell einer Vorrichtungssimulation der Strom-Spannungskennlinie
eines Schutzelements 200 mittels eines ISE-TCAD (TCAD hergestellt
von ISE Corp.). Das Schutzelement 200 wird ausgebildet,
indem ein erstes Gebiet vom n+-Typ 201 und
ein zweites Gebiet vom n+-Typ 202 durch
das Durchführen
einer Ionenimplantation in ein 50-μm-dickes halbisolierendes GaAs-Substrat
mit einer Dosis von 5 × 13
cm-3 und einer Nachbeschleunigungsspannung
von 90 keV und anschließendem
Ausheilen ausgebildet werden. Bei dieser Struktur werden alle Bereiche
zwischen dem ersten Gebiet vom n+-Typ 201 und
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 und
dem Umfangsrand dieser beiden Gebiete zum Isoliergebiet 203.
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Wie
in 15 dargestellt ist, beträgt beim ersten Gebiet vom n+-Typ 201 die Breite α1 in der
von den gegenüberliegenden
Oberflächen
OS der beiden Gebiete weg führenden
Richtung in etwa 5 μm
oder weniger, noch spezifischer 3 μm. Obwohl es umso besser ist,
je schmaler α1
ist, so ist eine Breite von 0,1 μm
oder mehr als Grenze, an der die Anordnung als Schutzelement funktionieren
kann, notwendig. Obwohl in dieser Ausführungsform das erste Gebiet vom
n+-Typ 201 parallel zum zweiten
Gebiet vom n+-Typ 202 und von diesem
um etwa 4 μm
getrennt in einer flachen Bauweise angeordnet ist, kann die Spitze
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 auch
in spitzer Form ausgebildet sein, um die Entladung zu vereinfachen,
mit anderen Worten, die Bauweise kann eine solche sein, bei der
der Abstand in Bezug auf das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 variiert.
Die Gründe
für das
Festsetzen von α1
auf 5 μm
oder weniger werden später
noch beschrieben.
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Wie
in 15 dargestellt ist, sind die Metallelektroden 204 mit
dem ersten Gebiet vom n+-Typ 201 und
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 verbunden.
Die in 3A und 3B veranschaulichten Verfahren
können
als Verfahren zum Verbinden von Metallelektroden 204 mit
dem ersten und dem zweiten Gebiet vom n+-Typ
in Betracht gezogen werden.
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Das
zweite Gebiet vom n+-Typ 202 ist
beispielsweise ein Diffusionsgebiet, das unterhalb einer Elektrodeninsel
angeordnet ist und dessen Breite α2 51 μm beträgt. Beim
ersten und beim zweiten Gebiet vom n+-Typ
ist jeweils eine Metallelektrode 204 vom Rand der Gebiete
vom n+-Typ aus um 1 μm zur Innenseite hin versetzt
angeordnet. Die perspektivische Tiefe, d.h. die Vorrichtungsgröße (im Falle
eines FET beispielsweise die Gatebreite), ist auf 1 μm festgesetzt.
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Hier
wurde eine Simulation durchgeführt,
bei der das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die
positive Seite und das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 die
negative Seite ist und ein Strom mit 1 A zum Fließen veranlasst
wird, unter der Annahme, dass eine elektrostatische Spannung von
700 V bei 220 pF und 0 Ω angelegt
wird.
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16, 17 und 18 zeigen
die Verteilung der Elektronenstromdichte, der Löcherstromdichte bzw. der Rekombinationsdichte,
die sich aus der Simulation ergaben. In allen Fällen sind die Werte in cm-3-Einheiten angegeben. In 16 ist
das Querschnittsmodell aus 15 am
oberen Teil darüber gelegt.
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Bei
der Elektronenstromdichteverteilung aus 16 ist
das p1-Gebiet das Gebiet mit der höchsten Dichte aller Gebiete,
die sowohl das erste Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 überspannen.
Auch wenn der Gesamtstrom der Strom ist, der sich aus der Summe
des Elektronenstroms und des Löcherstroms
ergibt, wird der Elektronenstrom als repräsentativ für den Strom herangezogen, da
der Elektronenstrom weit größer als
der Löcherstrom
ist, und bei dieser Ausführungsform
ist jener Teil des ersten und des zweiten Gebiets vom n+-Typ
und des Substrats, das vom q1-Gebiet, einschließlich des q1-Gebiets, an dem
die Elektronenstromdichte in etwa 10% jener von p1 beträgt, umgeben
ist, als ein Stromweg des Schutzelements 200 definiert.
Der Grund für
die obige Definition besteht darin, dass ein Gebiet, an dem die
Stromdichte kleiner als jene von q1 ist, als den Betrieb nicht beeinflussend
erachtet wurde.
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Wie
aus 16 ersichtlich ist, fließt aufgrund der schmalen Breite
von α1 eine
große
Strommenge um die Seitenoberfläche
an jener Seite des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 herum,
die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt.
Es wird angenommen, dass dieser Umwicklungsstrom gleichermaßen auftritt,
wenn statische Elektrizität
angelegt wird.
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Das
q1-Gebiet an der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 ist
etwa auf 20 μm
an der X-Achse an einer am weitesten entfernt vom ersten Gebiet
vom n+-Typ 201 liegenden Stelle
angeordnet. Die X-Koordinate des äußeren Seitenendes des ersten
Gebiets vom n+-Typ 201 liegt bei
5 μm, wie
in 15 dargestellt ist, und an Bereichen bis zu 15 μm an der
Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 fließen etwa
10% oder mehr des Elektronenstroms des Gebiets mit der höchsten Elektronenstromdichte,
das sowohl das erste Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 überspannt.
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Der
in 17 dargestellte Löcherstrom weist ebenfalls eine
Umwicklung der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201.
auf. Bei dieser Löcherstromdichteverteilung
beträgt
die Löcherstromdichte eines
q2-Gebiets im Bereich von 20 μm
an der X-Achsenkoordinate in etwa 2% der Löcherstromdichte des p2-Gebiets
mit der höchsten
Löcherstromdichte,
das sowohl das erste Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 überspannt.
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Die
in 18 dargestellte Rekombination weist ebenfalls
eine Umwicklung an der Außenseite des
ersten Gebiets vom n+-Typ 201 auf. Bei der Rekombinationsdichteverteilung
aus 18 beträgt
die Rekombinationsdichte eines q3-Gebiets im Bereich von 20 μm an der
X-Achsenkoordinate in etwa 10% der Rekombinationsdichte des p3-Gebiets
mit der höchsten
Rekombinationsdichte, das sowohl das erste Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 überspannt.
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19 zeigt schematische Darstellungen von
Stromwegen, die im Isoliergebiet 203 am Umfangsrand des
ersten Gebiets vom n+-Typ 201 und des
zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 ausgebildet sind,
auf der Grundlage der oben beschriebenen Verteilungsdiagramme. Zum
Zweck des Vergleichs zeigt 19A eine
schematische Darstellung für
einen Fall, bei dem α1
und α2 breit
sind und dieselbe Breite von etwa 51 μm aufweisen (dies wird hierin
in Folge als „a-Struktur" bezeichnet). 19B veranschaulicht den Fall, bei dem das erste
Gebiet vom n+-Typ 201 mit einer
im Vergleich zum zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 angemessen
schmalen Breite bereitgestellt ist, wie in 15 dargestellt
ist (α1 << α2;
dies wird hierin in Folge als „b-Struktur" bezeichnet).
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Bei
den Verteilungsdiagrammen, auf denen 19A basiert,
sind die Dichten symmetrisch verteilt, da α1 und α2 gleich sind. Für die a-Struktur
ist keine Veranschaulichung der Verteilungsdiagramme gegeben, sondern
nur die schematische Darstellung gezeigt.
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Sind
die Breiten α1
und α2 breit
(51 μm),
wie im Fall von 19A, so ist ein Stromweg (vom p1-Gebiet
zur Umgebung des q1-Gebiets) zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen und
in der Nähe
des unteren Oberflächenteils,
wie durch die Pfeile angegeben ist, gebildet. In der vorliegenden Beschreibung
wird der Weg für
den Elektronenstrom und den Löcherstrom,
der in dem Gebiet ausgebildet ist, bei dem es sich um einen in Bezug
auf eine vorbestimmte Tiefe von der Substratoberfläche oberen Teil
handelt, und der zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen OS
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 und
des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 und
an einem Isoliergebiet 203 zwischen den Umgebungen der
unteren Oberflächen
der beiden Gebiete so wie dargestellt gebildet ist, als erster Stromweg
I1 bezeichnet. Das heißt,
der erste Stromweg I1 ist der einzige Stromweg eines Schutzelements
der a-Struktur.
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Ist
hingegen α1,
so wie in 19B dargestellt, auf etwa 5 μm verschmälert, so
ist zusätzlich zum
ersten Stromweg I1, der zwischen den gegenüberliegenden Oberflächen OS
und in den Umgebungen der unteren Oberflächenteile gebildet ist, ein Weg
für den
Elektronenstrom und den Löcherstrom in Gebieten
gebildet, die tiefer als jene des ersten Stromwegs I1 liegen. Dieser
Weg wickelt sich um das erste Gebiet vom n+-Typ 201,
und bei diesem Weg wird die Seitenwand an der Außenseite des ersten Gebiets
vom n+-Typ an jener Seite, die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt,
für den Fluss
des Elektronenstroms und des Löcherstroms genutzt,
und das q1-Gebiet ist im Vergleich zu einer a-Struktur an einer
niedriger liegenden Stelle gebildet.
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Der
Weg des Elektronenstroms und des Löcherstroms, der in Gebieten
gebildet ist, die tiefer liegen als jene des ersten Stromwegs I1,
und der in einem Isoliergebiet vom zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 hin
zur Seitenoberfläche
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 an
jener Seite, die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt,
so wie dargestellt gebildet ist, wird als zweiter Stromweg I2 bezeichnet.
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Da
die Breite des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 51 μm beträgt und somit
angemessen breit ist, ist beim zweiten Stromweg I2 in 19B der Stromweg in horizontaler Richtung an einem
breiteren Teil der unteren Oberfläche in der Umgebung des zweiten
Gebiets vom n+-Typ 202 gebildet
als im Fall des Stromwegs in der Umgebung der Unterseite des zweiten
Gebiets vom n+-Typ der a-Struktur.
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Da
die Breite α1
beim ersten Gebiet vom n+-Typ 201 schmal
ist und wie oben erwähnt
in etwa 5 μm
beträgt,
fließt
der Strom derart, dass er sich um das erste Gebiet vom n+-Typ 201 wickelt, und nicht nur
der Teil der unteren Oberfläche
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201,
sondern auch die Seitenoberfläche
an jener Seite, die der gegenüberliegenden Oberfläche OS gegenüberliegt,
wird ein Teil des Stromwegs.
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Wie
aus den oben beschriebenen Zeichnungen hervorgeht, ist im Falle
der a-Struktur nur der erste Stromweg I1 der Stromweg des Schutzelements,
während
beim Schutzelement 200 der b-Struktur aufgrund des schmalen
ersten Gebiets vom n+- Typ 201 ein zweiter Stromweg
I2 gebildet ist, sodass zwei Stromwege, der erste Stromweg I1 und der
zweite Stromweg I2, gebildet werden.
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Beim
zweiten Stromweg I2 fließt
Strom von der Seitenoberfläche
an der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 ein
und aus. Der zweite Stromweg I2 tritt weiterhin durch Gebiete hindurch, die
tiefer liegen als die Gebiete, durch die der erste Stromweg I1 verläuft, und
stellt durch das Erreichen des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 in
der Art eines Umwegs (kreisartigen Umlaufs) innerhalb des Isoliergebiets 203 einen
langen Weg bereit. Fangstellen (EL2 im Falle von GaAs) im Inneren
des Isoliergebiets 203 können daher genutzt werden,
um die Möglichkeiten
einer Leitfähigkeitsmodulationswirkung
zu erhöhen.
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Bei
der b-Struktur wird somit durch das Bereitstellen des zweiten Stromwegs
I2 der Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
im Vergleich zu einem Fall, in dem nur ein erster Stromweg I1 bereitgestellt ist,
verbessert und das Fließen
einer größeren Strommenge
ermöglicht.
Der Stromwert, der zwischen dem ersten und dem zweiten Gebiet vom n+-Typ fließt, wird erhöht, wodurch
eine größere Menge
an elektrostatischem Strom zum Fließen gebracht werden kann, wenn
statische Elektrizität
angelegt wird, und die Wirkung als Schutzelement ist gesteigert.
-
Das
Verfahren zum Verbessern des Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrads
durch das absichtliche Führen
des Stromwegs in einem Umweg über
eine lange Strecke zur Steigerung der Möglichkeiten, dass die Hauptladungsträger auf
die Träger entgegengesetzter
Polarität
treffen, findet häufig
in Bipolartransistoren mit isolierter Gateelektrode (IGBTs) und
anderen Leitfähigkeitsmodulationsvorrichtungen
Anwendung und wird nun nachstehend detailliert beschrieben.
-
Was
ein Isoliergebiet zu einem Isoliergebiet macht ist im Allgemeinen
das Vorliegen von Fangstellen. Eine einer Donatorfangstelle innewohnende Eigenschaft
ist, dass sie eine positive Ladung aufweist, durch das Einfangen
eines Elektrons neutral wird und zu einem Medium für die Leitfähigkeitsmodulation
werden kann. Im Fall von GaAs ist EL2 die Donatorfangstelle. Fangstellen
gibt es auch in einem durch Fremdionenimplantation gebildeten Isoliergebiet.
-
20 zeigt
die Ergebnisse der Simulation der Strom-Spannungskennlinie bei einer perspektivischen
Tiefe von 1 μm,
wenn bei einer Vorrichtung der in 15 dargestellten
Struktur das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die
positive Seite ist und die entlang dem ersten Gebiet vom n+-Typ 201 und
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 angelegte
Spannung erhöht wird.
Wie in dieser Figur dargestellt ist, beträgt die Durchbruchspannung 20
bis 30 V.
-
Das
Schutzelement 200 bricht somit bei 20 bis 30 V durch, und
wenn eine höhere
Spannung angelegt wird, so kommt es zum Bipolarbetrieb und Leitfähigkeitsmodulation
tritt auf. Da ein Schutzelement verwendet wird, indem sein Durchbruch
verursacht wird, wenn eine elektrostatische Spannung mit mehreren
hundert V angelegt wird, tritt eine Leitfähigkeitsmodulation von der
Anfangsphase des Betriebszustands des Schutzelements 200 an
auf.
-
Wenn
das Auftreten dieser Leitfähigkeitsmodulation
häufiger
wird, weil die auf den Durchbruch folgende Lawinenmultiplikation
intensiv wird und Elektron-Loch-Paarbildung
und -Rekombination aktiver auftreten, fließt mehr Strom.
-
Folglich
kann durch Ausbilden des zweiten Stromwegs I2 im Schutzelement 200 der
Leitfähigkeitsmodulations-wirkungsgrad
in tiefen Gebieten und in der vom ersten Gebiet vom n+-Typ 201 an
jener Seite, die der gegenüberliegenden
Oberfläche OS gegenüberliegt,
nach außen
führenden
Richtung verbessert werden.
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Da
die Breite des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 auf
5 μm oder
weniger verschmälert
ist, um den zweiten Stromweg I2 bereitzustellen, werden im ersten
Stromweg I1 die Elektronen in der Umgebung des ersten Gebiets vom
n+-Typ ferner zusammengedrängt und
stoßen
einander ab, wodurch Elektronen, die die Hauptladungsträger sind,
dazu veranlasst werden, durch Wege zu treten, die im Vergleich zur a-Struktur
tiefer und breiter sind, und somit ist der Stromweg I1 selbst entsprechend
anfälliger
für Leitfähigkeitsmodulation.
-
Der
Graph aus 21 wird verwendet, um den Anteil
des Stromwerts des zweiten Stromwegs I2 in Bezug auf den Gesamtstromwert
der b-Struktur zu bestimmen. Es ist dies ein Graph der X-Koordinatenabhängigkeit
der Elektronenstromdichte in einer Tiefe von 2 μm von der Oberfläche, die
sich aus einer Simulation ergibt, bei der das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die positive Seite ist
und ein Strom mit 1 A zum Fließen
veranlasst wird, bei einer perspektivischen Tiefe von 1 μm, unter
der Annahme, dass eine elektrostatische Spannung von etwa 700 V
bei 220 pF und 0 Ω angelegt
wird.
-
Für die Elektronenstromdichte
in einer Tiefe von 2 μm
von der Oberfläche
wird die Elektronenstromdichte unmittelbar unterhalb des ersten
Gebiets vom n+-Typ 201 entlang
der Breite in der X-Richtung des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 integriert,
um den Wert zu bestimmen, der dem ersten Stromweg I1 entspricht,
die Elektronenstromdichte am Außenbereich, bezogen
auf das erste Gebiet vom n+-Typ 201,
wird entlang der Breite in der X-Richtung des Außenbereichs integriert, um
den Wert zu bestimmen, der dem zweiten Stromweg I2 entspricht, und
der Anteil des Stromwerts des zweiten Stromwegs I2 wird berechnet.
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Das
Ergebnis zeigt, dass der Stromwert des zweiten Stromwegs I2 einen
Anteil von 0,48 (2,89/(3,08 + 2,89)) am Gesamtstromwert und somit einen
Stromwert aufweist, der auf demselben Niveau wie jener des ersten
Stromwegs I1 ist.
-
Weiterhin
weist, wie später
noch beschrieben wird, im Fall der b-Struktur der erste Stromweg
I1 selbst einen größeren Stromwert
als der erste Stromweg I1 im Fall der a-Struktur auf. Mit der b-Struktur fließt also,
da der zweite Stromweg I2 dasselbe Niveau wie der erste Stromweg
I1 aufweist, insgesamt eine sehr viel größere Menge Strom als in der a-Struktur.
-
Da
als Nebeneffekt der erste Stromweg I1 und der zweite Stromweg I2
so wie oben beschrieben kombiniert werden, um den Stromweg im Vergleich zur
a-Struktur deutlich zu vergrößern, sinkt
die Temperatur im Inneren des Kristalls unter jene der a-Struktur,
die Mobilität
von Elektronen und Löchern steigt
dementsprechend und eine entsprechend größere Menge Strom kann daher
zum Fließen
veranlasst werden.
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Da
so der Stromwert des Schutzelements 200 als Ganzes zunimmt,
nimmt auch die Schutzwirkung zu.
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22 zeigt eine Tabelle, in der die Ausbreitung
des Elektronenstroms, des Löcherstroms
und der Rekombinationsdichte verglichen sind. Hier wurden Simulationen
für eine
a-Struktur und eine b-Struktur durchgeführt, und die erhaltenen Werte
für die
gleiche Art der Dichteverteilungen, wie sie in den 16 bis 18 gezeigt
sind, sind unter festgelegten Bedingungen verglichen.
-
In 22A ist „y_2" der nummerische
Wert in μm-Einheiten
der Breite in der X-Richtung eines Schnitts, der im entsprechenden
Dichteverteilungsdiagramm durch einen Schnitt in horizontaler Richtung in
einer Tiefe von 2 μm
von der Oberfläche
erhalten wurde, wo die entsprechende Dichte 105 cm-3 erreicht.
-
„x_0” ist der
nummerische Wert in μm-Einheiten
der Tiefe von der Oberfläche,
wo die entsprechende Dichte im Schnitt in Y-Richtung bei X = 0 μm in dem in 15 gezeigten
Koordinatensystem 105 cm-3 erreicht.
-
„Produkt" ist der Wert, der
durch Multiplizieren des Werts y_2 mit dem Wert x_0 erhalten wurde, und
ist ein Wert, um in Simulation die Fläche der Figur zu vergleichen,
die gebildet wird, wenn die Punkte, an denen die entsprechende Dichte
105 cm-3 erreicht,
ermittelt und miteinander verbunden werden. „Produkt" ist somit eine Kennzahl, die die jeweilige Ausbreitung
von Elektronen, Löchern
und Rekombination ausdrückt.
-
Des
Weiteren bezeichnet „a-Struktur" in der Tabelle eine
a-Struktur, bei
der sowohl das erste Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 eine
breite von 51 μm
(= α1 = α2) aufweisen,
das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 die
positive Seite, das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die
negative Seite ist und die perspektivische Tiefe 1 μm beträgt, und
die Werte für
diese Struktur sind die Berechnungsergebnisse für einen Fall, in dem 0,174
A zum Fließen
veranlasst wird.
-
„b-Struktur-1" bezeichnet eine
b-Struktur, bei der die Breite α1
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 auf
3 μm festgesetzt
ist, die Breite α2
des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 auf
51 μm festgesetzt
ist, das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 die
positive Seite, das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die
negative Seite ist, und die Werte für diese Struktur sind die Berechnungsergebnisse
für einen
Fall, in dem 0,174 A zum Fließen
veranlasst wird, bei einer perspektivischen Tiefe von 1 μm.
-
„b-Struktur-2" bezeichnet eine
b-Struktur, bei der die angelegte Polarität in Bezug auf jene der b-Struktur-1
umgekehrt ist, wobei die Breite α1
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 auf
3 μm festgesetzt ist,
die Breite α2
des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 auf
51 μm festgesetzt
ist, das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die
positive Seite, das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 die
negative Seite ist, und die Werte für diese Struktur sind die Berechnungsergebnisse
für einen
Fall, in dem 0,174 A zum Fließen
veranlasst wird, bei einer perspektivischen Tiefe von 1 μm.
-
Bei
allen drei der oben genannten Dichten sind die Produktwerte der
b-Struktur-1 und der b-Struktur-2 größer als jene der a-Struktur.
-
Dies
weist darauf hin, dass unabhängig
von der Polarität,
d.h. unabhängig
davon, ob das erste Gebiet vom n+-Typ 201 positiv
oder das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 positiv
ist, der Elektronenstrom, der Löcherstrom
und die Rekombination bei der b-Struktur alle über einen größeren Bereich
verteilt sind als bei der a-Struktur, und dass somit der Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
bei der b-Struktur höher als
bei der a-Struktur ist. Ferner gibt die Tatsache, dass der Strom über einen
größeren Bereich
fließt, an,
dass die Temperatur abfällt,
und somit die Mobilität
entsprechend steigt und der Strom weiter erhöht wird.
-
Die
Berechnungsergebnisse für
den Fall, bei dem 1 A zum Fließen
durch eine b-Struktur-3 veranlasst wird, wobei es sich dabei um
eine b-Struktur handelt, bei der das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die positive
Seite ist, sind in 22B gezeigt. Obwohl vom Standpunkt
der Berechenbarkeit bei den drei Berechnungen aus 22A aus ein Vergleich für einen einheitlichen Strom
von 0,174 A gemacht wurde, beträgt
der Strom bei einer perspektivischen Tiefe von 1 μm bei tatsächlicher
statischer Elektrizität
in etwa 1 A, unter den Bedingungen einer elektrostatischen Spannung
von 700 V, 220 pF und 0 Ω.
Die Ergebnisse sind hier aufgeführt,
da die Berechnung durch Simulation für 1 A nur in dem Fall, in dem
das erste Gebiet vom n+-Typ 201 die
positive Seite ist, möglich
war.
-
Im
Vergleich zur b-Struktur-2 aus 22A sind
die Werte der jeweiligen Produkte für die b-Struktur-3 um eine
Größenordnung
oder mehr höher,
wenn der Strom von 0,174 A auf 1 A angehoben wird, obwohl die Polarität die gleiche
ist.
-
Wie
in 22C gezeigt ist breitet sich
daher dann, wenn eine höhere
elektrostatische Spannung an das Schutzelement 200 angelegt
wird und mehr elektrostatischer Strom als der in 16 und 19B, die eine schematische Darstellung der 16 ist,
dargestellte Strom fließt
und das Isoliergebiet 203 angemessen groß ist, das
vom q1-Gebiet umgebene Gebiet (Gebiet mit einer Stromdichte von etwa
10% oder mehr des Gebiets mit der höchsten Dichte), das in 16 dargestellt
ist, sich weiter nach unten hin und in die zur Seite, die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt,
nach außen führende Richtung
ausbreitet, d.h. der Stromweg I2 breitet sich aus. Je mehr sich
der zweite Stromweg I2 ausbreitet, desto mehr kann der Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
gesteigert werden, desto mehr Strom fließt und desto weiter breitet
sich das vom q1-Gebiet umgebene Gebiet nach unten aus, weshalb sich
der zweite Stromweg I2 noch weiter ausbreitet. Da die Kristalltemperatur
des Substrats dadurch gesenkt wird, kann die Mobilität der Ladungsträger weiter
gesteigert werden, mehr Strom zum Fließen veranlasst werden und die
Schutzwirkung weiter verbessert werden.
-
Bei
der b-Struktur gilt also, je höher
die angelegte elektrostatische Spannung, desto höher wird der Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
und desto weiter breitet sich der Stromweg aus, was bedeutet, dass
die Leitfähigkeitsmodulationswirkung
automatisch ein-gestellt werden kann.
-
Was
den ersten Stromweg I1 betrifft, so fließt der Strom umso tiefer, je
höher die
elektrostatische Spannung, und somit kann die Leitfähigkeitsmodulationswirkung
wie beim zweiten Stromweg I2 automatisch eingestellt werden.
-
Wie
nachstehend detailliert erläutert
wird, wird durch das Sicherstellen einer angemessenen Fläche des
Isoliergebiets 203, das zum zweiten Stromweg I2 werden
kann, eine Struktur bereitgestellt, bei der ein geschütztes Element
vor Beschädigung
selbst durch statische Elektrizität von 2500 V bei 220 pF und
0 Ω geschützt werden
kann. Außerdem
werden die Hochfrequenzeigenschaften des geschützten Elements nicht verschlechtert,
da kaum eine parasitäre
Kapazität
vorliegt. Das bedeutet, dass durch Verbinden des vorliegenden Schutzelements
mit einer parasitären
Kapazität
von 20 fF mit einem Element, das selbst eine elektrostatische Durchbruchspannung
von nur etwa 100 V aufweist, die elektrostatische Durchbruchspannung
um das Zwanzigfache oder mehr verbessert werden kann.
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Der
Grund für
die Bevorzugung eines Werts von 5 μm oder weniger für α1 der b-Struktur
wird nun anhand von 23 beschrieben. In 23 werden die Elektronenstromdichten in der b-Struktur-2
aus 22 berechnet, während die
Breite von α1
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 geändert wird.
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Beträgt die Breite α1 des ersten
Gebiets vom n+-Typ 201 5 μm oder weniger,
so steigt der Anteil des zweiten Stromwegs I2 plötzlich an. Da sich der Strom
in horizontaler Richtung und in Richtung der Tiefe ausbreitet, steigt
der Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
entsprechend an und die Temperatur fällt ab, wodurch die Ladungsträgermobilität gesteigert
wird, und somit nimmt der Stromwert deutlich zu und die Schutzwirkung
des Schutzelements steigt stark an.
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Während hier
der Anteil des zweiten Stromwegs I2 im Fall von α1 = 3 μm, der in 21 gezeigt ist,
0,48 beträgt,
beträgt
der I2-Anteil für
den Punkt, der einer Breite des ersten Gebiets vom n+-Typ
von 3 μm
entspricht, für
das gleiche positive erste Gebiet vom n+-Typ
nur 0,3 in der oben genannten 23, weil 23 die Werte für
0,174 zeigt, während
in 21 die Werte für
1 A aufgeführt
sind, und es versteht sich, dass bis zu einem bestimmten festen Stromwert
gilt, dass je größer der
Strom ist, desto größer der
Anteil des zweiten Stromwegs I2. Obwohl aufgrund der beschränkten Berechnungsmöglichkeiten
zur Simulation einer großen
Vorrichtung ein Vergleich mit 0,174 A angestellt wurde, kann mit
diesem Stromwert ein angemessener Vergleich gemacht werden, so lange
es sich um einen relativen Vergleich handelt.
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Nun
wird die Breite β des
Isoliergebiets 203 beschrieben, die an der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 sichergestellt
werden soll. Wie zuvor bereits erwähnt wurde, wird hinsichtlich
des zweiten Stromwegs I2, da sich der zweite Stromweg I2 an jener
Seite des Gebiets vom n+-Typ 201,
die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt, zum
Isoliergebiet 203 hin ausbreitet, das Isoliergebiet 203 mit
einer angemessenen Breite β vorzugsweise an
dieser Seite sichergestellt.
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Nun
wird das Verhältnis
zwischen β einer b-Struktur
und der elektrostatischen Durchbruchspannung unter Bezugnahme auf
die 24 beschrieben. Wie oben erwähnt wurde,
ist das Sicherstellen einer angemessenen Fläche des Isoliergebiets 203 gleichbedeutend
mit dem Sicherstellen eines angemessenen Gebiets, das zum zweiten Stromweg
I2 werden kann, und stellt somit eine hohe Schutzwirkung bereit.
Das bedeutet, dass eine vorbestimmte Isoliergebietbreite β an jener
Seite, die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt, sichergestellt
wird, wie in der Draufsicht aus 24B veranschaulicht
ist. 24A zeigt die Ergebnisse des
Versuchs zur Messung der elektrostatischen Durchbruchspannung bei
Veränderung
des Werts von β.
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Das
geschützte
Element, das zur Messung herangezogen wurde, ist ein Element, in
dem ein Widerstand von 10 kΩ mit
dem Gate eines GaAs-MESFET mit einer Gatelänge von 0,5 μm und einer
Gatebreite von 600 μm
in Serie geschaltet ist. Vor dem Verbinden des Schutzelements 200 beträgt die elektrostatische
Durchbruchspannung entlang der Source- oder der Drainelektrode und
dem Widerstandsende in etwa 100 V. Die elektrostatischen Durchbruchspannungen
werden dann gemessen, wobei die jeweiligen Enden des ersten Gebiets
vom n+-Typ 201 und des zweiten
Gebiets vom n+-Typ n 202 des Schutzelements 200 mit
b-Struktur zwischen der Source- oder Drainelektrode und dem Widerstandsende
parallel geschaltet wurden und der Wert von β variiert. Der Abstand der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS beträgt
60 μm. Die
Kapazität
entlang des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 und
des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 beträgt 20 fF.
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Wie
in 24A gezeigt ist, verbessert
sich die elektrostatische Durchbruchspannung auf 2500 V, wenn β auf 25 μm verlängert wird.
Die elektrostatische Durchbruchspannung liegt bei 700 V, wenn der in 24B gezeigte Wert â 15 μm beträgt. Das bedeutet, dass sich
der zweite Stromweg I2 beim Anheben der elektrostatischen Durchbruchspannung
von 700 V auf 2500 V an jener Seite des ersten Gebiets vom n+-Typ 201, die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt,
um 15 μm
oder mehr in die Außenrichtung
(β) ausbreitet.
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Das
Ansteigen der elektrostatischen Spannung bedeutet ein entsprechendes
Ausbreiten des zweiten Stromwegs I2. Mit anderen Worten wird die Ausbreitung
des Stromwegs I2 eingeschränkt,
wenn keine angemessene Fläche
des Isoliergebiets 203 sichergestellt ist, aber durch das
Sicherstellen einer angemessenen Fläche des Isoliergebiets 203 kann sich
der zweite Stromweg I2 angemessen ausbreiten.
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Daher
kann sich bei der b-Struktur durch Sicherstellen einer Breite β des Isoliergebiets 203 von 10 μm oder mehr
und vorzugsweise von 15 μm
oder mehr an der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 der
zweite Stromweg I2 weiter ausbreiten, um den Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
weiter zu erhöhen.
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Während die
elektrostatische Durchbruchspannung bei der a-Struktur nur um das Zwei- oder Dreifache
erhöht
werden konnte, wenn ein Schutzelement verbunden wurde, wurde für die b-Struktur
bestätigt,
dass eine elektrostatische Spannung von 700 V erhalten wird, wenn β gleich 15 μm ist, und
dass durch Verlängern
von β auf
25 μm die
elektrostatische Spannung um 2500 V, mit anderen Worten um das 25-fache,
erhöht
werden kann. Mit der b-Struktur kann also durch das Sicherstellen
eines vorbestimmten Werts für β ein Strom
zum Fließen
veranlasst werden, der mindestens etwa dem Zehnfachen dessen entspricht,
der zum Fließen
durch ein Schutzelement der a-Struktur veranlasst werden kann.
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Wie
oben erwähnt
wurde, sind der Strom, der durch den ersten Stromweg I1 fließt, und
der Strom, der durch den zweiten Stromweg I2 fließt, in etwa gleichwertig,
und somit bedeutet die Aussage, dass ein Strom zum Fließen veranlasst
werden kann, der mindestens etwa dem Zehnfachen dessen entspricht,
der zum Fließen
durch ein Schutzelement nach dem Stand der Technik veranlasst werden kann,
dass sowohl für
den ersten Stromweg I1 als auch für den zweiten Stromweg I2 gilt,
dass der Strom, der durch jeden Stromweg fließt, jeweils mindestens dem
Fünffachen
von dem entspricht, der zum Fließen durch einen Schutzkreis
nach dem Stand der Technik veranlasst werden kann.
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Es
ist also bevorzugt, dass β 10 μm oder mehr
beträgt,
und dies bedeutet, dass beim Integrieren eines Schutzelements 200 in
einen Chip andere Komponenten, Verdrahtungen usw. nach dem Sicherstellen
eines Isoliergebiets 203 mit einer Breite β an der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 angeordnet
werden sollten.
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Gleichermaßen ist
es, wie in den 25 gezeigt ist, zur
Sicherstellung des zweiten Stromwegs I2 bevorzugt, eine angemessene
Fläche
des Isoliergebiets auch in der Richtung der Tiefe sicherzustellen. 25A ist eine Schnittansicht, und hier ist ein Isoliergebiet 203 mit
einer vorbestimmten Tiefe δ unterhalb
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 und
des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 sichergestellt.
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25B zeigt einen Graph der Elektronenstromdichte
entlang des Schnitts in Y-Richtung an der Koordinate X = 0 μm, wenn eine
Simulation durchgeführt
wird, bei der ein erstes Gebiet vom n+-Typ 201 die
positive Seite ist und bei einer perspektivischen Tiefe von 1 μm 1 A zum
Fließen
veranlasst wird, unter der Annahme, dass eine elektrostatische Spannung
von 700 V bei 220 pF und 0 Ω wird angelegt
wird. Wenn die Elektronenstromdichte entlang der Richtung der Tiefe
von der Oberfläche
dieses Graphen integriert wird, so beträgt das Integral (der schraffierte
Teil) bis zu einer Tiefe (Y) von 19 μm 90% des Integrals bis zur
Gesamttiefe von 50 μm. Die
Tiefe δ des
Isoliergebiets 203 beträgt
somit vorzugsweise 20 μm
oder mehr.
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Obwohl
die Maße
(β und δ) des Isoliergebiets 203,
die am Umfangsrand des Schutzelements 200 sichergestellt
werden sollten, und die Breite (α1) des
ersten Gebiets vom n+-Typ 201 oben
beschrieben wurden, kann es unmöglich
sein, einen angemessenen Wert für β oder δ oder einen
angemessenen Abstand der gegenüberliegenden
Oberflächen OS
zu sicherstellen.
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In
einem solchen Fall, wie er in der Draufsicht von 26A dargestellt ist, ist ein Erweiterungsteil 300 als
erstes Gebiet vom n+-Typ 201 bereitgestellt.
Der dritte Stromweg I3, der zu einem Elektronenstrom- und Löcherstromweg
mit hohem Leitfähigkeitsmodulations-Wirkungsgrad
wird, kann zwischen dem zweiten Gebiet vom n+-Typ
und dem Erweiterungsteil 300 ausgebildet werden, das ein vorbestimmtes
Isoliergebiet γ im
Isoliergebiet 203 sicherstellt.
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Was
den dritten Stromweg I3 betrifft, so kann ein größerer Stromweg im Isoliergebiet 203 zwischen dem
Erweiterungsteil 300 und dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 sichergestellt werden.
In der Figur ist nur eine planare Darstellung bereitgestellt, doch
da der dritte Stromweg I3 auch in der senkrecht zur Papieroberfläche (der
Richtung der Tiefe der Vorrichtung) ausgebildet ist, nimmt der Strom
auch in der Richtung der Tiefe zu. In der Richtung der Tiefe (der senkrecht
zur Papieroberfläche
stehenden Richtung) der gegenüberliegenden
Oberflächen
OS sind der erste Stromweg I1 und der zweite Stromweg I2 gebildet,
und der erste, der zweite und der dritte Stromweg I1 bis I3 werden
zu den Stromwegen der Schutzelemente.
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In 26B sind tatsächlich
gemessene Werte zum Vergleich von γ und der elektrostatischen Durchbruchspannung
angeführt.
Das geschützte Element
und das Schutzelement 200 sind durch das gleiche Verfahren
verbunden, das auch in den 24 verwendet
wurde, wobei die elektrostatische Spannung gemessen wurde, während der
Wert von γ verändert wurde.
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Wie
in 26B gezeigt ist, ist die elektrostatische
Durchbruchspannung auf 1200 V verbessert, wenn γ auf 30 μm angehoben ist. Beträgt γ 25 μm, so beträgt die elektrostatische
Durchbruchspannung 700 V. Das bedeutet, dass bei einer Anhebung
der elektrostatischen Durchbruchspannung von 700 V auf 1200 V der
dritte Stromweg I3 sich um 25 μm
oder mehr im Isoliergebiet 203 zwischen dem Erweiterungsteil 300 und
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ erstreckt.
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Selbst
in einem Fall, in dem ein Erweiterungsteil 300 bereitgestellt
ist, kann sich der Stromweg I3 weiter ausbreiten und der Leitfähigkeitsmodulationswirkungsgrad
weiter gesteigert werden, je höher
die elektrostatische Spannung ist. Mit anderen Worten kann die Leitfähigkeitsmodulationswirkung der
Spannung der angelegten statischen Elektrizität entsprechend automatisch
eingestellt werden. Da die Temperatur des Isoliergebiets dadurch
gesenkt wird und die Mobilität
der Ladungsträger
weiter erhöht werden
kann, wird mehr Strom zum Fließen
veranlasst, und die Schutzwirkung ist verbessert.
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Mit
anderen Worten ist eine angemessene Fläche des Isoliergebiets 203 vorzugsweise
auch am Umfangsrand des Erweiterungsteils 300 sichergestellt,
und durch Sicherstellen eines angemessenen Werts für γ kann ein
Raum sichergestellt werden, in dem sich der dritte Stromweg I3 angemessen
ausbreiten kann, um mehr elektrostatischen Strom in Übereinstimmung
mit der elektrostatischen Spannung zum Fließen zu veranlassen. Die Breite
von γ beträgt also
vorzugsweise 10 μm
oder mehr und noch bevorzugter 20 μm oder mehr. Die Wirkung kann
gesteigert werden, indem γ an
den Seiten beider Seitenoberflächen
des Erweiterungsteils 300 sichergestellt wird.
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Es
ist optimal, γ nach
dem Sicherstellen von β sicherzustellen,
da selbst wenn â nicht
angemessen ist, die Wirkung des Schutzelements durch Sicherstellen
von γ verbessert
wird.
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27 zeigt eine schematische Darstellung von Stromwegen
in einem Fall, in dem sowohl das erste Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 eine
Breite von 5 μm
oder weniger aufweisen (diese Struktur wird als "c-Struktur" bezeichnet).
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Die
c-Struktur ist eine Struktur, bei der die Breite α2 des zweiten
Gebiets vom n+-Typ 202 der b-Struktur
derart verschmälert
ist, dass sie α1
des ersten Gebiets vom n+-Typ entspricht,
und diese Gebiete sind auf einander gegenüberliegende Weise mit einem
Abstand von etwa 4 μm
zueinander angeordnet, wobei an ihrem Umfangsrand das Isoliergebiet 203 angeordnet
ist. Der erste Stromweg I1 und der zweite Stromweg I2 sind bei der
c-Struktur ebenfalls ausgebildet.
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Der
erste Stromweg I1 ist von der Substratoberfläche zu den Bereichen zwischen
den gegenüberliegenden
Oberflächen
OS des ersten und des zweiten Gebiets vom n+-Typ
hin und im Isoliergebiet 203 zwischen den Umgebungen der
unteren Oberflächen
der beiden Gebiete vom n+-Typ gebildet und
ist ein Weg für
den Elektronenstrom und den Löcherstrom.
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Der
zweite Stromweg I2 ist derart ausgebildet, dass er in einem Umweg
geführt
durch Gebiete verläuft,
die angemessen tiefer als der erste Stromweg I1 liegen, und die
Seitenoberflächen
der beiden Gebiete an jenen Seiten, die den gegenüberliegenden
Oberflächen
OS gegenüberliegen,
erreicht. Das heißt,
dass sowohl beim ersten Gebiet vom n+-Typ 201 als
auch beim zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 die Seitenoberflächen an
jenen Seiten, die den gegenüberliegenden
Oberflächen
OS gegenüberliegen,
für den
Stromweg genutzt werden können,
und dass der zweite Stromweg I2 in tieferen Gebieten als der erste Stromweg
I1 gebildet ist.
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Des
Weiteren kann, wie in 28 dargestellt ist, ein erstes
Gebiet vom n+-Typ 201 mit einem
Erweiterungsteil 300a zur Ausbildung eines dritten Stromwegs
I3 ausgestattet sein, der zu einem Weg für den Elektronenstrom und den
Löcherstrom
wird, der die Leitfähigkeitsmodulation
im Isoliergebiet des Erweiterungsteils 300a und des zweiten
Gebiets vom n+-Typ 202 verursacht.
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Gleichermaßen kann
das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 mit
einem Erweiterungsteil 300b zur Ausbildung eines dritten
Stromwegs I3 ausgestattet sein, der zu einem Weg für den Elektronenstrom
und den Löcherstrom
wird, der die Leitfähigkeitsmodulation im
Isoliergebiet des Erweiterungsteils 300b und des ersten
Gebiets vom n+-Typ 201 verursacht.
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Es
kann jeweils nur ein beliebiges der Erweiterungsteile 300a und 300b bereitgestellt
sein, oder es können
beide Gebiete vom n+-Typ mit Erweiterungsteilen
ausgestattet sein. Wie in der Zeichnung dargestellt ist, können diese
in die von der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS weg weisenden Richtung gebogen sein. Da dadurch der Stromweg
I3 gebildet wird, wie in 28 gezeigt
ist, steigen der Stromwert und die Schutzwirkung an.
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Als
Werte für β, γ und δ sind die
oben genannten Werte vorteilhaft, aber auch wenn kleinere oder gleich
große
Werte wie die oben beschriebenen immer noch sicherstellen, dass
die Stromwege größer sind
als jene einer a-Struktur, so ist es dennoch bevorzugt, eine Bauart
bereitzustellen, die die jeweiligen oben beschriebenen Werte weitest
möglich
sicherstellt.
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Das
bedeutet, dass vorzugsweise ein angemessener Raum (β, γ) im Isoliergebiet 203 am
Umfangsrand des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 (im Falle
der c-Struktur auch des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202),
der das Schutzelement 200 bildet, sichergestellt wird,
so dass der zweite Stromweg I2 oder der dritte Stromweg I3 nicht
behindert werden, und das geschützte
Element, mit dem das Schutzelement 200 verbunden ist, sowie
andere Komponenten und Verdrahtungen usw. sind vorzugsweise an der Außenseite
des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 in
einem Abstand von etwa 10 μm
oder mehr angeordnet. Da auch Chipendteile einen Stromweg behindern können, ist
im Fall einer Bauart, bei der das erste Gebiet vom n+-Typ 201 an
einem Chipendteil angeordnet ist, zudem ein Abstand von etwa 10 μm oder mehr
zum Chipendteil sichergestellt.
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Hierin
werden im Folgenden die Bauarten des Schutzelements 200 unter
Bezugnahme auf 4 und 13 beschrieben.
Beim Schaltkreis aus 4 ist das Schutzelement 200 beispielsweise
mit der Ausgangsanschlussinsel O1 und der Ausgangsanschlussinsel
O2 verbunden. Wie oben beschrieben wurde, sind in der Nähe der jeweiligen
Inseln 70 Störstellengebiete
hoher Konzentration 100b angeordnet, die zuunterst unter
den jeweiligern Elektrodeninseln 70 angeordnete Gate-Metallschicht 68 bildet mit
dem halbisolierenden GaAs-Substrat einen Schottky-Übergang, und die Störstellengebiete
hoher Konzentration 100b und die jeweiligen Elektrodeninseln 70 bilden
Schottky-Übergänge.
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Durch
das Anordnen der Widerstände
R3 und R4 in einer zu den Ausgangsanschlussinseln O1 und O2 angenäherten Weise
ergibt sich nämlich
in 4 ein Trennungsabstand von 4 μm zwischen den Gebieten vom
n+-Typ der Widerstände R3 und R4 und den Störstellengebieten
hoher Konzentration 100b am Umfangsrand der Elektrodeninsel,
und ein Isoliergebiet 203 ist in der Umgebung angeordnet, wodurch
ein Schutzelement 200 vervollständigt ist. Ein Teil der Widerstände R3 und
R4 ist ein erstes Gebiet vom n+-Typ 201,
und ein Teil der Störstellengebiete
hoher Konzentration 100b am Umfangsrand der Ausgangsanschlussinseln
O1 und O2 ist ein zweites Gebiet vom n+-Typ 202.
Für ein
Schutzelement 200 ist hierin das Störstellengebiet hoher Konzentration 100b mit
einer Ausgangsanschlussinsel O1 verbunden, und weist eine b-Struktur mit einer breiten
Breite α2
auf. Das bedeutet, dass ein Schutzelement 200 zwischen
dem Steueranschluss und dem Ausgangsanschluss eines Halbleiterschaltkreises
parallel geschaltet ist. Bei dieser Bauart ist die Breite der Widerstände R3 und
R4 α1, und
dieser Wert ist als 5 μm
oder weniger bereitgestellt.
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Außerdem ist
eine Breite β des
Isoliergebiets 203 an der Außenseite der Widerstände R3 und
R4, die zu einem ersten Gebiet vom n+-Typ 201 werden, von
10 μm oder
mehr sichergestellt, und andere Komponenten sind angeordnet. Bei
dieser Bauart ist das Ende von β das
Chipende, und der Abstand β von
den Widerstanden R3 und R4 zum Chipende von 10 μm oder mehr ist sichergestellt.
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In 4 kann
jedoch in einigen Fällen
ein Wert von β von
10 μm oder
mehr nicht sichergestellt werden, und dementsprechend ist ein Strom,
der durch den Stromweg I2 fließt, verringert.
Als Gegenmaßnahme
ist ein Erweiterungsteil 300, das durch Erweiterung vom
ersten Gebiet vom n+-Typ 201 des Schutzelements 200 ausgebildet
ist, bereitgestellt und ein Gebiet für die Ausbildung eines dritten
Stromwegs I3 ist im Isoliergebiet 203 zwischen dem Erweiterungsteil 300 und
dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 sichergestellt.
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In
der Bauart von 4 ergibt ein Isoliergebiet 203 zwischen
den Widerständen
R3 und R4 und dem Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b einen Stromweg I3, weil im Isoliergebiet 203 zwischen dem
Widerstand R3 und dem Störstellengebiet
hoher Konzentration 100b eine Breite von 10 μm oder mehr als
Wert für γ in den zu
den jeweiligen Gebieten orthogonal stehenden Richtungen sichergestellt
ist. Selbst wenn der zweite Stromweg I2 nicht ausreichend sichergestellt
ist, ist ein Schottky-Übergang zwischen
dem Steueranschluss und dem Ausgangsanschluss eines Halbleiterschaltkreises
dennoch ausreichend vor statischer Elektrizität geschützt, da der dritte Stromweg
I3 ausgebildet ist.
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Andererseits
ist, ähnlich
wie in 4, auch im Halbleiterschaltkreis aus 13 ein
Schutzelement 200 mit der Ausgangsanschlussinsel O1 und der
Ausgangsanschlussinsel O2 verbunden. Beim Halbleiterschaltkreis
aus 13 ist am Umfangsrand der jeweiligen Elektrodeninseln 70 ein
Umfangsrandgebiet vom n+-Typ 160 zur
Bildung eines Schottky-Übergangs
mit der Insel angeordnet.
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Durch
Anordnen der Widerstände
R3 und R4 in angenäherter
Weise zu den Ausgangsanschlussinseln O1 bzw. O2 ergibt sich in 13 ein
Trennungsabstand zwischen den Gebieten vom n+-Typ des Widerstands
R3 und R4 und dem Umfangsrandgebiet vom n+-Typ 160 von
4 μm, und
ein Isoliergebiet 203 ist in der Umgebung angeordnet, wodurch
ein Schutzelement 200 vervollständigt ist. Ein Teil der Widerstände R3 und
R4 ist ein erstes Gebiet vom n+-Typ 201,
und ein Teil der Gebiete vom n+-Typ 160 am
Umfangsrand der Ausgangsanschlussinsel O1 und O2 ist ein zweites
Gebiet vom n+-Typ 202. Dies bedeutet, dass
ein Schutzelement 200 zwischen dem Steueranschluss und
dem Ausgangsanschluss eines Halbleiterschaltkreises parallel geschaltet
ist.
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Bei
dieser Bauart ist die Breite der Widerstände R3 und R4 α1, und diese
ist mit einem Wert von 5 μm
oder weniger bereitgestellt. Zudem ist das zweite Gebiet vom n+-Typ 202 in der Bauart aus 13 nicht
die gesamte Oberfläche
unterhalb der Elektrodeninsel, sondern liegt nur im Umfangsrandteil
vor. Im Fall dieser Bauart ist, wie oben beschrieben wurde, eine
b-Struktur bereitgestellt, da eine Seitenoberfläche, die der gegenüberliegenden
Oberfläche
OS gegenüberliegt,
nicht als zweiter Stromweg I2 verwendet wird.
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Auch
bei dieser Bauart ist eine Breite β des Isoliergebiets 203 an
der Außenseite
der Widerstände
R3 und R4, die zu einem ersten Gebiet vom n+-Typ 201 werden,
von 10 μm
oder mehr sichergestellt, und andere Komponenten sind angeordnet.
Bei dieser Bauart ist das Ende von β ein Chipende, und der Abstand β von den
Widerständen
R3 und R4 zum Chipende von 10 μm
oder mehr ist sichergestellt.
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Kann
jedoch ein Wert von β von
10 μm oder mehr
nicht sichergestellt werden, so ist es zufrieden stellend, ein Erweiterungsteil 300 im
ersten Gebiet vom n4-Typ 201 bereitzustellen
und einen dritten Stromweg I3 im Isoliergebiet 203 zwischen
dem Erweiterungsteil 300 und dem zweiten Gebiet vom n+-Typ 202 zu bilden.
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Das
Schutzelement 200 dieser Ausführungsform soll also zwischen
zwei Anschlüssen
des geschützten
Elements geschaltet werden, nachdem die Breite von mindestens einem
der Störstellengebiete hoher
Konzentration des ersten Gebiets vom n+-Typ 201 und
des zweiten Gebiets vom n+-Typ 202 mit
5 μm oder
weniger gebildet wurde und eine angemessene Fläche des Isoliergebiets (β, γ) am Umfangsrand
sichergestellt wurde.
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Obwohl
in den obigen Ausführungsformen ein
aus GaAs hergestelltes Isoliergebiet 203 verwendet wird,
kann das Isoliergebiet 203 auch ein Gebiet sein, das durch
Fremdionenimplantation oder -diffusion in ein Substrat isolierend
gemacht wurde, und ein solches Isoliergebiet kann auch dazu verwendet
werden, eine Basis für
die Schaltkreisherstellung bereitzustellen.