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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Inhalationsvorrichtung
zur Verwendung mit einer Blisterpackung als auch auf die Verwendung
von solch einer Inhalationsvorrichtung.
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Stand der Technik
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Inhalationsvorrichtungen
sind zur Verwendung mit Blisterpackungen, in denen die Substanz, die
abgegeben werden soll, aufbewahrt wird, bekannt.
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Eine
solche Vorrichtung ist aus der
US 5590654 bekannt,
in der eine Dosiervorrichtung mit mehreren Einheiten beschrieben
ist, wobei die abzugebenden Substanzen Medikamente sind, die in
einer Blisterpackung gespeichert werden. Die Blisterpackung ist
aus zwei Bögen
hergestellt, die lösbar aneinander
befestigt sind, wobei einzelne Einheiten des Medikamentes in separaten
Blisterbehältern,
die in einer Blisterpackung angeordnet sind, gespeichert werden.
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Die
Blisterpackung ist in einer spiralenförmigen Anordnung aufgewickelt
und innerhalb der Vorrichtung angeordnet. Ein Endteil von einem
der lösbaren
Bögen ist
an einem ersten drehbaren Bauelement angebracht und der zweite Bogen
der Blisterpackung ist an einem zweiten drehbaren Bauelement angebracht.
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In
dem Körper
der Vorrichtung ist ein Mundstück
ausgeformt. Ein verschiebbares Bauelement kann in eine erste geschlossene
Position, in der es das Mundstück
zu der Blisterpackung hin abschließt, und in eine zweite offene
Position, in der die Blisterpackung durch das Mundstück freigegeben
wird, gebracht werden. Wenn das verschiebbare Bauelement, das Mundstück freigelegt
hat, kann ein Aufladebauelement, das zum Beispiel an dem verschiebbaren
Bauelement angeordnet ist, aktiviert werden. Dieses Aufladebauelement
umfasst Kupplungsmittel und Zahnräder, so dass, wenn das Bauelement
durch einen Benutzer, der einen Hebel bedient, aktiviert wird, die
beiden Bögen
von der Blisterpackung getrennt werden, wodurch die Medikamenteneinheit
in Pulverform vor dem Mundstück
abgegeben wird.
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Es
sind Mittel vorgesehen, so dass, wenn der Anwender durch das Mundstück inhaliert,
ein Luftstrom, der an dem Medikamentenbehälter in der Blisterpackung
entlang verläuft,
verursacht, dass das trockene Pulver aus der Blisterpackung herausgesaugt wird
und in den Luftstrom, der durch die Inhalation des Benutzers verursacht
wird, abgegeben wird.
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Eine
spezielle Anordnung kann zwischen der offenen Blisterpackung und
dem Auslass von dem Mundstück
vorgesehen werden, wodurch Turbulenzen in dem Luftstrom verursacht
werden, so dass die Pulverpartikel voneinander gelöst, besser
verteilt und in den Inhalationsluftstrom abgegeben werden.
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Bi
einer weiteren Ausführungsform
der Vorrichtung gemäß der
US 55906456 ist eine zusätzliche Stufe
eingefügt,
so dass eine Verbindung zwischen dem Auslass des Mundstückes und
der Blisterpackung erstellt wird, wenn die Abdeckung geöffnet wird.
Wenn zusätzlich
ein zweiter Knopf gedrückt wird,
wird der Ablösemechanismus
ausgelöst,
wodurch die Medikamenteneinheit abgegeben wird und durch den weiteren
Schritt, dass der Anwender durch das Mundstück inhaliert, wird das Pulver,
das in der Blisterpackung enthalten ist, in den Luftstrom, der an der
Blisterpackung vorbei und durch den Inhalationsauslass hinaus verläuft, abgegeben
und dadurch auf die Gleiche Weise, wie vorher mit Bezug auf die
erste Ausführungsform
beschrieben wurde, in den oralen Hohlraum der Inhalationsvorrichtung
freigegeben.
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Verglichen
mit anderen Arten von Trockenpulverinhalationsvorrichtungen, bei
denen die Partikelgröße des Pulvers
3–5 μm groß sein kann,
hat die Art von Inhalationsvorrichtungen, bei denen die Einheiten
in Blistern verpackt sind, eine Reihe von Vorteilen.
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Bei
einer anderen Art von Vorrichtung, wie z.B. mit Bezug auf die
EP 1067979 A1 dargestellt, sind
eine Anzahl von Einheiten in einem Reservoir gespeichert. Diese
Art von Vorrichtung muss eine Dosiereinheit umfassen, so dass, wenn
der Anwender die Vorrichtung zum Anwenden vorbereitet, eine einzelne
volle Einheit in die integrierte Dosiereinheit abgemessen wird.
Diese Arten von Vorrichtungen umfassen normalerweise eine große Anzahl
von Einheiten. Ferner ist es bei einer Anzahl von bekannten Vorrichtungen
erforderlich, sie auf eine bestimmte Weise zu betreiben, nämlich, so
dass die Langsachse durch das Inhalationsmundstück vertikal sein muss, während die
Einheit abgemessen wird, um diese Aufgabe auf eine zuverlässige Weise
auszuführen.
Die Folge davon, wenn die Vorrichtung nicht vertikal gehalten wird,
ist die, dass nur ein Teil der ganzen Dosis oder gar nichts für den Anwender
während der
Vorbereitungsphase verfügbar
wird. Da die Dosen normalerweise sehr gering sind, z.B. einige wenige
Milligramm, ist es unmöglich
für den
Anwender, zu beurteilen, ob eine volle Dosis (oder gar nichts) abgegeben
wurde. Auch mit Bezug auf den Einheitenzähler hat diese Art von Abgabe/Inhalationsvorrichtung
eine Reihe von Nachteilen. Wenn die Vorrichtung gehandhabt wird,
um die Abgabe einer Einheit vorzubereiten, wird der Einheitenzähler um
eine Rastung vorwärts
bewegt. Der Anwender weiß dann, wie
viele Einheiten verbleiben oder bereits abgegeben wurden. Jedoch
zählt der
Einheitenzähler
in den Fällen,
wenn die Vorrichtung nicht in einer vertikalen Stellung während des
Abmessens einer Einheit gehalten wird, so dass nur ein Teil der
Einheit für
den Anwender verfügbar
gemacht wird, eine volle Einheit. In den Fällen, wenn das Medikament teuer
ist, ist der Verlust auf Grund von Gezähltem aber nicht Abgegebenem
beträchtlich.
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Ein
weiteres Problem mit dieser Art von Vorrichtung ist die Tatsache,
dass wenn die Vorrichtung zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Abmessen einer
Einheit geöffnet
und geschlossen wird, es für Feuchtigkeit
aus der Umgebungslust möglich
ist, Zugang zu dem Vorratsbehälter,
in dem das Medikament in Pulverform gespeichert ist, zu erlangen. Wenn
die Pulverpartikel so klein sind, wie oben beschrieben wurde, kann
ein Zusammenkleben auf Grund von Wasseraufnahme in so einem Maße geschehen,
dass es nicht möglich
ist, die gewünschte Menge
an Pulver durch die Messeinheit abzugeben oder das das Pulver kann
innerhalb von dem Vorratsbehälter
in so einem Maße
zusammenkleben, dass es nicht möglich
ist, alle Einheiten, die in dem Behälter enthalten sind, zu verteilen.
Ein weiteres Problem liegt in der Tatsache, dass feines Pulver die
Tendenz hat zu quellen, wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Dies
kann verursachen, dass Verklumpungen oder größere Partikel von der Vorrichtung
abgegeben werden. Da es wünschenswert
ist, feines Pulver zu inhalieren, um sicherzustellen, dass das Pulver
in die Lungen transportiert wird, kann aus der Bildung von größeren Partikeln
folgen, dass die Medikamenteneinheit nicht in den Luftstrom abgegeben
wird, sondern in der Mundhöhle
abgelagert wird, wodurch die besondere Medikation, zum Beispiel
Asthma Medikation, keine Wirkung auf den Anwender haben wird. Die
einheitliche Dosierung, die wünschenswert
ist, kann aus einem oder mehreren Gründen, wie oben diskutiert,
mit dieser Art von Vorrichtungen nicht erzielt werden.
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Aus
der
WO 03/013633 ist
eine weitere Vorrichtung bekannt, bei der die Medizin in separaten Teilen
in einem Blister verpackt ist und der Blister so ausgerichtet ist,
dass wenn ein Anwender die Vorrichtung auslöst und an dem Mundstück saugt,
die Medizin in den Luftstrom abgegeben wird, der von dem Anwender
verursacht wird. Die
WO 03/013633 offenbart
alle Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 und wird als nächstliegenden
Stand der Technik der vorliegenden Erfindung betrachtet.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Inhalationsvorrichtung
zur Verfügung
zu stellen, bei der die Substanz, die inhaliert werden soll, unabhängig davon,
ob es ein Medikament oder ähnliches ist,
in der Vorrichtung in einer Blisterpackung gespeichert wird. Ein
weiteres Ziel der Erfindung ist es, sicherzustellen, dass wenn eine
Einheit durch das Mundstück
freigegeben wird, diese von dem Anwender inhaliert wird. Dies ist
gegensätzlich
zu der oben erwähnten
in der
US 5590645 offenbarten
Vorrichtung, bei der die Einheit abgegeben werden kann, ohne dass
der Anwender die Einheit inhaliert, da die Einheit zufällig in
die Vorrichtung oder durch das Mundstück entleert werden kann, wenn
z.B. eine Zeitspanne zwischen der Abgabezeit der Einheit und der
Inhalation durch den Anwender auf Grund des Ablösevorgangs innerhalb der Vorrichtung
auftritt.
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Kurze Zusammenfassung der
Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Inhalationsvorrichtung zur Verwendung mit einer Blisterpackung
zur Verfügung
gestellt, bei der die Blisterpackung eine Basisfolie und eine Deckfolie, die
lösbar
aneinander befestigt sind, umfasst, wobei die Blisterpackung eine
Mehrzahl von Behältern
zum Aufnehmen einer Substanz aufweist, die entweder in der Basisfolie
oder der Deckfolie ausgebildet sind, wobei die Behälter entlang
der Länge
von der Blisterpackung beabstandet sind, wobei die Inhalationsvorrichtung
umfasst:
- – eine äußere Hülle, wobei
an einem ersten Ende der äußeren Hülle ein
Mundstück
vorgesehen ist;
- – einen
inneren Wickler, der koaxial innerhalb der äußeren Hülle angeordnet ist, mit Mitteln
zum Aufnehmen und Halten eines Endes von einer der Folien, die die
Blisterpackung bilden;
- – einen
durch Atem auslösbaren
Auslösemechanismus
umfassend Ausrichtmittel zum Drehen des inneren Wicklers um eine
vorbestimmte Strecke, wenn die Auslösevorrichtung ausgelöst wird.
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Auf
diese Weise wird sichergestellt, dass durch einen durch Atem auslösbaren Auslösemechanismus,
der allein durch den Inhalationsvorgang von einem Anwender ausgelöst wird,
die Einheit nur durch eine Inhalation abgegeben wird und dadurch auf
Grund von einem Luftstrom von der Inhalation die Exposition und
Abgabe von einer Einheit in die Mundhöhle von einem Anwender durchgeführt wird.
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Wie
oben beschrieben ist, weist die Verpackung von Substanzen, wie z.B.
Medikamenten oder anderem trockenen Pulvermaterial in Blisterpackungen
eine Reihe von Vorteilen auf. Erstens ist es unter Fabrikbedingungen
möglich,
die gewünschte
Einheit sehr exakt abzumessen und sie sicher in einer Blisterpackung
anzuordnen, so dass die Größe der Einheit
sehr genau bestimmt werden kann. Ferner kann durch Auswahl geeigneter
Blisterpackungsmaterialien, d.h. Materialien, die die Basisfolie
und die Deckfolie bilden, als auch des Klebstoffes, der die beiden Folien
miteinander verbindet, eine feuchtigkeitsunempfindliche Verpackung
hergestellt werden. Das Verfahren zum Befestigen der beiden Folien
aneinander kann aus einer Anzahl von geeigneten Lösungen gewählt werden,
jedoch ist die Verwendung von Klebstoffen gemäß den Materialien, aus denen
die Blisterpackung hergestellt ist, oder Heißverbindung der beiden Folien
oder Verschweißen
bevorzugt.
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Abhängig von
dem Verfahren der Verbindung der beiden Blisterfolien sollen sowohl
die Anforderungen in Bezug auf die Feuchtigkeitsbeständigkeit
erfüllt
werden als auch eine ausreichend starke Haftverbindung zwischen
den beiden Folien gebildet werden, um die in jedem Blister gespeicherte
Substanz zu speichern und zu handhaben, ohne dass diese durch Umgebungseinflüsse beschädigt wird. Es
ist natürlich
vorteilhaft, den Bereich von dem Blister zu minimieren, der für das Aneinanderbefestigen der
beiden Folien vorgesehen ist, so dass mehr Platz für weitere
Einheiten auf der Blisterpackung bleibt oder dadurch eine kleine
Vorrichtung zur Verfügung gestellt
wird.
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Der
Auslösemechanismus
wird dann durch den Atem des Anwenders ausgelöst und gibt den inneren Wickler,
der drehbar ausgerichtet ist, frei, so dass eine der Folien, die
die Blisterpa ckung bilden, auf den inneren Wickler aufgewickelt
wird und dadurch die Substanz, die in der Blisterpackung gespeichert
ist, abgibt. Da diese nur während
der Inhalation freigegeben wird, ist es sichergestellt, dass der
Anwender das Mundstück
im Mund hat. Die freigegebene Substanz wird auf Grund des Luftstromes
durch die Vorrichtung und an dem Behälter in der Blisterpackung
vorbei in die Mundhöhle
von dem Anwender transportiert. Verglichen mit Vorrichtungen des
Standes der Technik, wie sie vorher genannt sind, bei denen die
Einheiten oder Substanzen vor der Inhalation abgegeben werden, gibt
die neue erfinderische Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
die Einheit nur während
der Inhalation ab, wodurch es sichergestellt ist, dass die Substanz
mit dem Luftfluss der Inhalation in die Mundhöhle des Anwenders transportiert
wird.
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Der
Auslösemechanismus
ist drehbar ausgestaltet auf Grund des Ausrichtmittels, so dass
er sich ein Stück
entsprechend einem Behälter
auf der Blisterpackung dreht, wonach ein Begrenzungsbauelement eingreift
und eine weitere Drehung verhindert, bis der Auslösemechanismus
das nächste
mal betätigt
wird.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
weist die äußere Hülle einen
zylindrischen Aufbau auf, der optional im Wesentlichen kreisförmig oder
oval im Querschnitt ist, und bei dem an der Innenseite der äußeren Hülle Rillen
in der Längsrichtung
vorgesehen sind, die im Wesentlichen in der Größe den Blisterbehältern entsprechen,
wobei sich die Rillen im Wesentlichen in der Längsrichtung der äußeren Hülle erstrecken.
Durch das Vorsehen von Rillen entsprechend der Größe der Blisterbehälter kann
die Blisterpackung auf eine sichere Weise innerhalb der Vorrichtung
positioniert und gehalten werden, so dass der Vorgang des Abwickeln
der Folie von der Blisterpackung und dadurch das Abgeben der Substanzen auf
eine zuverlässige
Weise durchgeführt
werden kann. Ferner wird sich die Blisterpackung auf Grund der Drehung
von dem inneren Wickler nicht drehen, da die Rillen einen Widerstand
gegen eine Drehbewegung zur Verfügung
stellen. Die Rillen bieten auch eine Längsführung für die gesamte Blisterpackung
in Bezug auf die äußere Hülle von
der Vorrichtung.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird ein Auslösemechanismus
zur Verfügung
gestellt, wobei der Auslösemechanismus
umfasst:
- – eine
oder mehr Auskragungen, die einstückig mit dem Umfang des inneren
Wicklers vorgesehen sind;
- – ein
Ausrichtelement, das koaxial innerhalb des inneren Wicklers angeordnet
ist und das eine im wesentlichen konstante rotatorische Ausrichtkraft auf
den inneren Wickler ausübt;
- – eine
zentrale Achse mit einem Querschnitt, der eine Anzahl von Vorsprüngen umfasst,
die an einem Ende der Achse angeordnet sind;
- – eine
Klappe, die um eine Achse senkrecht zu der Längsachse der Vorrichtung schwenkbar
ist, umfassend wenigstens einen Vorsprung, der für einen lösbaren Eingriff mit einer Auskragung
des inneren Wicklers angeordnet ist, wobei die Klappe angrenzend
an das gegenüberliegende
Ende des Mundstücks
angeordnet ist und wobei die Klappe eine Fläche und Form aufweist, die
im Wesentlichen dem inneren Querschnitt der äußeren Hülle entspricht;
- – ein
Aktivierungselement, das optional in Wirkverbindung steht mit einer
Mundstückkappe
oder einem Aktivierungsknopf, wobei das Aktivierungselement einen
Eingriffsabschnitt umfasst, wobei der Abschnitt zum lösbaren Eingriff
mit einer Auskragung des inneren Wicklers angeordnet ist.
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Durch
diesen Aufbau ist sichergestellt, dass die Vorrichtung beabsichtigt
ausgelöst
wird, indem der Auslösemechanismus
wie eine erste Auskragung gelöst
wird, die Vorrichtung ist dann bereit für die Anwendung und der Anwender
kann sie in den Mund nehmen. Danach wird durch das Inhalieren von
Luft durch die Vorrichtung die Klappe, die schwenkbar innerhalb
der Vorrichtung an einer Achse senkrecht zu der Längsrichtung
angeordnet ist, schräg
gestellt. Auf Grund dieser Kippbewegung wird ein Knopf, der in eine
weitere Auskragung an dem inneren Wickler eingreift, aus dem Eingriff
kommen und dadurch es dem inneren Wickler ermöglichen, sich zu drehen und
somit die Folie von der Blisterpackung zu lösen und die Substanz von dem
Blisterpackungsbehälter abzugeben.
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Das
Vorsehen von einer im Wesentlichen konstanten Drehausrichtkraft
zum Beispiel in Form von einer Feder erleichtert die Drehbewegung
von dem inneren Wickler im Wesentlichen sofort, wenn die Vorrichtung
ausgelöst
wird, wodurch es sichergestellt wird, dass die Substanz in dem Blisterpackungsbehälter in
einem sehr frühen
Stadium während
der Inhalation durch den Anwender freigegeben wird, so dass es angenommen
werden kann, dass genügend
Luft durch den offenen Behälter
in die Blisterpackung gelangt, um es der Substanz zu ermöglichen,
in den Luftstrom an dem Blisterbehälter abgegeben zu werden.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Inhalationsvorrichtung
zusätzlich
eine Blisterabdeckung, die einen Längsschlitz aufweist, wobei
die Blisterabdeckung koaxial innerhalb der äußeren Hülle in einem Abstand angeordnet ist,
der die Unterbringung einer helixartig gewundenen Blisterpackung
erlaubt und außerhalb
des inneren Wicklers angeordnet ist.
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Durch
das Vorsehen der Blisterabdeckung ist es möglich, dass der Winkel zwischen
der Blisterpackung und dem inneren Wickler konstant ist. Indem dieser
Winkel konstant gehalten werden kann, kann die Kraft, die notwendig
ist, um die Deckfolie von der Basisfolie abzulösen im Wesentlichen ebenfalls
als konstant angenommen werden. Auf diese Weise ist es möglich, den
Abstand zwischen den zwei Behältern
von der Blisterpackung darin zu optimieren, dass die Kraft die erforderlich
ist, die zwei Folien voneinander zu trennen, sehr genau festgelegt werden
kann und gleichzeitig die Feuchtigkeitsdurchgangsrate zwischen den
beiden Folien berechnet werden kann.
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Um
möglichst
viele Blisterpackungsbehälter und
damit Einheiten in der Vorrichtung zu speichern, kann die Blisterpackung
vorteilhaft als Helix aufgewickelt gelagert werden, so dass die
gesamte Blisterpackung als ein Zylinder geformt wird, wobei sich
jeder Behälter
in der selben Längslinie
wie der angrenzende Behälter
entprechend den Rillen in der äußeren Hülle befindet.
Wenn die Vorrichtung zusammengesetzt wird, passt eine Anzahl übereinander
liegender Behälter,
die in der selben Linie angeordnet sind in eine Längsrille
in der äußeren Hülle, so
dass eine feste Aufbewahrung der Blisterpackung in Bezug auf die
Vorrichtung erreicht werden kann. Es ist klar, dass ein Minimieren
die Bereiche auf der Blisterpackung, die zum lösbaren Befestigen der Folien
aneinander verwendet werden, darin resultiert, dass mehr Einheiten
innerhalb der Vorrichtung aufbewahrt werden können. In der Praxis hat sich
gezeigt, dass 60 Behälter
in einer Blisterpackung, wie sie beschrieben wurde, einen guten
Kompromiss zwischen der Größe der Vorrichtung
und der Erzielung einer Vorrichtung mit vielen Einheiten darstellt.
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Es
sollte jedoch innerhalb der Rahmenbedingungen der vorliegenden Erfindung
liegen, dass jede Anzahl von Behältern
in der Blisterpackung realisiert werden kann. In diesem Zusammenhang
und insbesondere bei der helixartigen Konfiguration ist es möglich, zwei,
drei oder mehr Schichten von helixartig gewundenen Blisterträgern, die
ineinander angeordnet sind, zu haben, und durch das Vorsehen von
einer Blisterabdeckung einen einheitlichen Lösevorgang zu erzielen.
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In
Verbindung mit dem voneinander Lösen der
zwei Folien, die die Blisterpackung bilden, wird der äußerste Rand,
wo die zwei Folien immer noch miteinander verbunden sind, Löserand genannt.
Es ist wichtig, dass wenn der innere Wickler gedreht wird, der Löserand sich über einen
Blisterbehälter
bewegt und in dem Bereich zwischen zwei Blisterbehältern anhält, so dass
die Subtanzen, die in dem Blisterbehälter gespeichert sind, nicht
nach der Inhalation abgegeben werden. Dies kann durch die Anordnung
von den Vorsprüngen
an dem inneren Wickler in Bezug auf die Position der Vorsprünge zu den
Knoten und Rasten von dem Auslösemechanismus
und der Klappe gesteuert werden.
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Gemäß der Anzahl
von Vorsprüngen
oder Anzahl von Knoten und Rasten, wird der Winkel um den der innere
Wickler sich bewegen muss, um den Blisterbehälter freizulegen, eingestellt.
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Für einige
Subtanzen ist es notwendig, um den gewünschten Effekt einer Behandlung
in Fällen, wenn
ein Medikament verwendet wird, zu erzielen, dass die Blisterbehälter eine
bestimmte Größe aufweisen,
wodurch der innere Wickler sich um einen gravierenden Winkel drehen
muss.
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Für andere
Substanzen, die ebenfalls Medikamente sein können, ist eine sehr kleine
Einheit erforderlich. In diesen Fällen kann der Abstand zwischen
zwei Blisterbehältern
relativ gering sein, so dass nur eine geringe Winkeländerung
durch den inneren Wickler erforderlich ist. Wiederum kann dies durch
das Vorsehen von mehr oder weniger Vorsprüngen an dem inneren Wickler
in Relation zu den Knoten, die an dem Auslösemechanismus und der Klappe
vorgesehen sind, erreicht werden.
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Obwohl
es vorgesehen ist, die selbe Vorrichtung mit verschiedenen Arten
von Substanzen zu verwenden, so dass die Drehung von dem inneren Wickler
auf einen relativ großen
Winkel gesetzt werden kann, um in der Lage zu sein, die Deckfolie
von Behältern
jeder Größe zu lösen, sollte
insbesondere bei Ausführungsformen,
bei denen die Vorrichtung für
verschiedene Anwendungen hergestellt ist, den Rillen innerhalb der
Vorrichtung die maximale Größe in Bezug
auf die Blisterbehälter
gegeben werden. Diese Ausführungsform
erfordert es jedoch, dass die Blisterträger so angepasst werden, dass
der Löserand
immer zwischen zwei Behältern
positioniert ist, wenn die Vorrichtung nicht ausgelöst ist.
Dieser Bereich zwischen zwei Behältern
muss daher eine entsprechende Länge
aufweisen. Für
die Vorrichtungen mit diesem Zweck und insbesondere für Einwegvorrichtungen
ist es möglich,
die Anzahl von Behältern, die
an der Blisterpackung angeordnet sind, und den Drehwinkel von dem
inneren Wickler zu optimieren, so dass der Löserand zwischen zwei Behältern angeordnet
wird, wenn die Vorrichtung nicht ausgelöst ist.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist eine angeklenkte
Kappe zum Abdecken des Mundstücks
vorgesehen und die Kappe so mit dem Aktivierungselement verbunden,
dass ein Schwenken der Kappe den Eingriffsabschnitt in Eingriff
bringt oder aus dem Eingriff bringt. Durch das Vorsehen der Kappe
kann sichergestellt werden, dass Fremdkörper, Dreck oder ähnliches
nicht in die Vorrichtung gelangen oder in dem Mundstück fest hängen bleiben.
Durch Verbinden der angeklenkten Klappe mit dem Aktivierungselement
wird erreicht, dass wenn die Kappe von ihrer geschlossenen in ihre geöffnete Stellung
bewegt wird, das Aktivierungselement aktiviert wird und dadurch
der Auslösemechanismus
ausgelöst
wird. Es besteht eine Beziehung für den Anwender zwischen dem
physischen in Betrieb nehmen der Vorrichtung durch das Entfernen/Schwenken
der Kappe und der Vorrichtung selber durch das Betätigen des
Auslösemechanismus, um
eine Einheit abzugeben. Ferner kann das Öffnen und Schließen der
Kappe ausgeführt
werden, ohne eine Einheit abzugeben, wodurch der Anwender, der die
Kappe wiederholt öffnet
und schließt,
gedankenabwesend sein kann, ohne durch diesen Öffnungs- und Schließvorgang
Einheiten abzugeben und diese zu vergeuden. Nur beim Inhalieren
und dadurch dem Auslösen
des Auslösemechanismus
wird die Substanz zur selben Zeit abgegeben, zu der ein Luftstrom
durch die Vorrichtung erzeugt wird.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Aktivierungsknopf an der äußeren Hülle entweder als Schiebeknopf
oder als Druckknopf zur Verfügung
gestellt, wobei der Knopf mit dem Aktivierungselement verbunden
ist, so dass die Aktivierung des Knopfes den Eingriffsabschnitt
in Eingriff bringt oder aus dem Eingriff bringt.
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Bei
dieser Konfigurierung erfordert die Vorrichtung auch, wie es beim
Schwenken der Kappe der Fall war, eine Aktion, um die Vorrichtung
für die Anwendung
vorzubereiten. Und wiederum, wie es bei der angelenkten Kappe der
Fall war, wird ein Spielen des Anwenders mit dem Knopf nicht eine
Substanz freigeben oder abgeben, die sich in der Blisterpackung
befindet, sondern lediglich die Vorrichtung für einen Vorgang vorbereiten.
Dadurch werden die selben Vorteile, wie sie oben genannt wurden,
nämlich, dass
die Substanz nur auf Grund einer Bildung von einem Luftstrom durch
die Vorrichtung auf Grund der Inhalation durch einen Benutzer abgegeben
wird, erzielt werden. Im Stand der Technik kann die Einheit vor
dem Bilden des Luftstroms abgegeben werden, wodurch es nicht sichergestellt
ist, dass die Einheit nicht verschwunden ist, bevor der Luftstrom
durch die Inhalation gebildet wird.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Vorrichtung
für Substanzen
geeignet, die aus feinen oder groben Pulvern wie z.B. Medikamenten,
Süßigkeiten,
oder Feststoffen wie z.B. Tabletten, Kapseln, Süßigkeiten oder Flüssigkeiten wie
z.B. Medikamenten, Mundwasser, Süßigkeiten und
dergleichen ausgewählt
sind.
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Obwohl
es bekannt ist, dass die Mehrheit der Anwendungen für diese
Art von Vorrichtungen in der Abgabe von Medikamenten liegt, die
oral eingenommen werden, macht es die vorliegende Erfindung auf Grund
ihrer einfachen und zuverlässigen
Konstruktion möglich,
andere Substanzen abzugeben, egal ob diese feine oder grobe Pulver
oder Feststoffe, wie z.B. Pillen, Kapseln oder ähnliches sind. Bei Ausführungsformen
bei denen es wünschenswert
ist, Pulver oder Flüssigkeiten
abzugeben, kann das Mundstück vorteilhafter weise
mit Mitteln ausgestattet sein, die einen turbulenten Luftstrom erzeugen,
so dass das Pulver oder die Flüssigkeit
besser und gleichmäßiger im
erzeugten Luftstrom verteilt werden.
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Ferner
muss der Patient bei einigen Anwendungen aus verschiedenen Gründen Medizin
in Pillen- oder Kapselform verwenden, dies kann vorteilhaft mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
wie sie in der vorliegenden Erfindung beschrieben ist, zur Verfügung gestellt
werden. Wenn die Medizin in Pillen- oder Kapselform in der traditionellen
Glas- oder Blisterpackung zur Verfügung gestellt wird, ist nicht sichergestellt,
dass wenn ein Anwender einmal eine Pille aus dem Glas nimmt oder
eine Pille aus der Blisterpackung herausdrückt, dass die Pille wirklich
in dem Mund genommen wird. Der Anwender kann abgelenkt werden, kann
die Pille verlieren oder in eine andere Situation kommen, in der
die Pille verschwunden ist oder in der der Anwender vergessen hat,
dass eine Pille aus der Packung genommen wurde. Insbesondere in
Fällen,
wenn entweder das Medikament sehr teuer ist oder sehr wichtig für die Gesundheit von
dem Anwender ist, stellt dies eine ungewünschte Situation dar. Ferner
können
Anwender, die an Gedächtnisdefekten
leiden, glauben, dass das Medikament, das einmal abgegeben wurde
auch eingenommen wurde. Es ist daher unter diesen und anderen Umständen vorteilhaft,
dass die Substanz, die abgegeben werden soll, unabhängig davon,
ob es eine Kapsel oder eine Pille ist, die das Medikament oder dergleichen
enthält,
nur auf Grund von einer aktiven Inhalation von dem Anwender abgegeben
wird, wodurch sichergestellt wird, dass die Pille oder Kapsel im
Mund von dem Anwender ankommt. Natürlich kann nicht garantiert
werden, dass der Anwender die Pille oder Kapsel auch schluckt, wenn
sie sich in seine Mundhöhle
befindet, jedoch können
die vorher genannten Nachteile alle durch diese Art der Abgabe einer
Einheit verringert werden.
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In
den Fällen,
wenn die Substanz zum Beispiel ein Mundwasser ist, kann es wünschenswert
für den
Anwender sein, die Vorrichtung in einer Bekleidungstasche, einer
Tasche oder ähnlichem
aufzubewahren, so dass die Einheit diskret abgegeben werden kann.
Ferner kann durch Optimierung der Blisterpackung die Substanz frisch
gehalten werden, während
diese Arten von Subtanzen, wenn sie in Flaschen oder dergleichen
aufbewahrt werden, die Tendenz haben, sich mit der Zeit auf Grund
der Aussetzung an die Umgebungsluft zu verschlechtern.
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In
einigen Fällen
kann es vorteilhaft sein, eine Medizin in Pulverform zur Verfügung zu
stellen, die normalerweise in Pillen oder Kapselform eingenommen
wird. Für
Asthmamedizin muss die Partikelgröße von dem Pulver sehr fein
sein, so dass das Pulver effektiv von dem Luftstrom, der durch die
Inhalation verursacht wird, in die Atemwege und die Lunge transportiert
wird. Für
andere Medikamente, bei denen die Medizin durch den Darm aufgenommen werden
muss, ist es wünschenswert,
ein grobes Pulver zu verwenden, so dass die Medizin die Speiseröhre erreicht.
In einigen Fällen
bestand ein Problem darin, dass der Darm von dem Patienten nicht
oder nur sehr schlecht eine Pille oder Kapsel zersetzen konnte.
Dies kann an der Unterstützung
von Trägerstoffen,
die für
die Herstellung von Pillen oder Kapseln notwendig sind, liegen.
Durch das Zuführen
der Medizin in Pulverform wird die Notwendigkeit von Hilfs- oder
Trägerstoffen,
wie z.B. Gelatine oder anderen Substanzen vermieden und die Oberfläche von
den Medizinpartikeln ist wesentlich größer, als die von einer Pille
oder Kapsel, so dass die Fähigkeit des
Körpers
die Medizin aufzunehmen stark erhöht wird. Dies kann auch für den Zeitfaktor
zutreffen, so dass die Medizin schneller wirkt.
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Mit
der vorliegenden Vorrichtung wird eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt,
die einfacher anzuwenden ist als Vorrichtungen des Standes der Technik.
Die Anwendung der Vorrichtung ist selbsterklärend; die Kappe wird entfernt
und es wird inhaliert. Ferner ist die Dosierung der Substanz unempfindlich gegenüber der
Orientierung von der Vorrichtung und auf Grund der Verwendung von
Blisterpackungen wird das Problem mit der Feuchtigkeit vermieden.
Da der Einheitenzähler
nur als Folge von einem aktuellen Abgeben einer Einheit aktiviert
wird, wird eine zuverlässige
und exakte Einheitenzählvorrichtung
erzielt, die des Weiteren eine Warnung umfasst, wenn nur wenige
Einheiten in der Vorrichtung verblieben sind.
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Traditionell
benötigt
der Arzt, der zum Beispiel Asthmamedizin verschreibt, Zeit, um den
Patienten zu instruieren, wie er die Vorrichtung verwenden soll.
Mit der vorliegenden Erfindung ist eine sehr intuitive und einfache
Bedienung gegeben, wodurch die Notwendig keit für den Arzt Instruktionen zu
geben minimiert wird und gleichzeitig, auf Grund der einfachen Bedienung
der Anwender sich bei der Bedienung der Vorrichtung sicher fühlt.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird mehr im Detail mit Bezug auf die
beigefügten
nicht einschränkenden
Figuren beschrieben, in denen:
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1 eine
Explosionsdarstellung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt,
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2 eine
Querschnittsansicht einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt,
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3 eine
Explosionsdarstellung einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellt,
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4 eine geschlossene bzw. offene Vorrichtung
gemäß der Erfindung
darstellt,
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5a–d die Abfolge
von einem Abgeben einer Substanz darstellen,
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6 eine
Einheitenzählvorrichtung
darstellt,
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7 zeigt
eine alternative Einheitenzählvorrichtung
und
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8 zeigt
eine Blisterpackung.
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Die
selben oder entsprechende Merkmale werden mit den selben Bezugszeichen
in der gesamten Beschreibung bezeichnet.
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1 zeigt
eine Explosionsdarstellung einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung umfasst eine äußere Hülle 1 und
einen inneren Wickler 2. In einigen Ausführungsformen
kann es vorteilhaft sein, ergänzend
eine Blisterabdeckung 3 vorzusehen. Ferner wird eine Blisterpackung 4 zur
Anwendung mit einer Ausführungsform
der Erfindung dargestellt.
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Die
Vorrichtung wird zusammengebaut, indem die Blisterpackung 4 koaxial
innerhalb der äußeren Hülle 1 angeordnet
wird. Innerhalb der äußeren Hülle 1 sind
Rillen 6 vorgesehen, die in der Längsrichtung von der äußeren Hülle 1 angeordnet
sind. Die Größe der Rillen
entspricht der Größe des Behälters 5 der
Blisterpackung 4. Durch Aufwinden der Blisterpackung 4 wird
es erreicht, dass die einzelnen Behälter 5 in seinen Windungen übereinander
zum Liegen kommen, so dass eine Anzahl von Behältern 5 in einer Blisterpackung
innen hereinpassen und durch die Rillen 6, die in der äußeren Hülle 1 vorgesehen
sind, gehalten werden.
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Wenn
eine Blisterabdeckung 3 vorgesehen ist, ist diese koaxial
innerhalb der Blisterpackung 4 angeordnet und ein Ende 7 von
der Blisterpackung 4 ist durch einen Schlitz 8,
der längsseitig
in der Blisterabdeckung 3 vorgesehen ist, geschraubt.
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In 8,
wird eine Blisterpackung 4, die mit der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, aus zwei Folien 9, 10 aufgebaut.
In der Basisfolie 9 sind eine Anzahl von Blisterbehältern 5 vorgesehen.
Eine Substanz kann danach in dem Behälter 5 angeordnet
werden, wonach die Deckfolie 10 an der Basisfolie 9 befestigt
wird, so dass die Deckfolie von der Basisfolie 9 abgelöst werden
kann und die Substanzen, die in den Behältern 5 aufbewahrt
werden, freigegeben werden.
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In 1 ist
eine der Folien 9, 10 der Blisterpackung 4 an
dem inneren Wickler 2 angebracht. Durch Drehen des inneren
Wicklers 2 wird eine der Folien 9, 10 um
den inneren Wickler 2 gewickelt und dadurch ein oder mehrere
der Behälter 5 geöffnet und
damit die Substanz, die in dem Behälter aufbewahrt wird, freigegeben.
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Dieser
Aspekt ist in 2 dargestellt, welches ein Querschnitt
durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung
darstellt.
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Bei
dieser Ausführungsform
wurde die Deckfolie 10 an dem inneren Wickler 2 befestigt,
so dass durch Drehen von dem inneren Wickler in eine Richtung, die
durch den Pfeil 12 angegeben ist, die Deckfolie von der
Basisfolie 9 abgelöst
wird und dadurch die Substanz in einem Behälter 5 freigegeben
wird.
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Der
Punkt an dem die Deckfolie gerade von der Basisfolie abgelöst wird,
wird als Ablöseseite 11 bezeichnet.
Sowie die Deckfolie von der Blisterpackung 4 abgelöst wird,
wird die Deckfolie 10 helixartig auf den inneren Wickler 2 entsprechend
der helixartig aufgewickelten Blisterpackung 4 aufgewickelt.
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An
einem Ende von der äußeren Hülle 1 ist ein
Mundstück 14 (siehe 1)
vorgesehen. Wenn der Anwender das Mundstück in dem Mund nimmt, um eine
Einheit von der Substanz, die in den Blisterpackungsbehältern 5 gespeichert
ist zu inhalieren, wird ein Luftstrom in dem Hohlraum 13 erzeugt,
siehe 2. Wenn der Luftstrom an der freigegebenen Substanz
in dem Behälter 5 vorbei
gelangt, wird die Substanz in dem Luftstrom verteilt, durch die
Vorrichtung geleitet und nach außen durch das Mundstück 14 in
die Mundhöhle
von dem Anwender geleitet.
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Insbesondere,
wenn die Substanz in den Behältern 5 Medikamente
sind, ist es wichtig, dass die richtige Dosis eingestellt wird.
Dies wiederum erfordert, dass wenn der innere Wickler 2 zum
Drehen gebracht wird, wie durch den Pfeil 12 dargestellt
ist, nur ein Behälter 5 freigegeben
wird. Die Drehung 12 soll daher die Löseseite um eine genau definierte
und vorbestimmte Distanz bewegen, nämlich exakt die Distanz von
dem Bereich, bei dem die Basisfolie und die Deckfolie 9, 10 aneinander
befestigt sind, weiter als ein Behälter 5 und das Ablösen an dem
folgenden Platz, an dem die Deckfolie und die Basisfolie aneinander
befestigt sind, stoppen. Zu diesem Zweck ist ein Auslösemechanismus
vorgesehen.
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Dieser
Auslösemechanismus
ist in 3 dargestellt und wird mit Bezug darauf erklärt. Zusätzlich ist
eine Kappe 15 vorgesehen. Die Kappe 15 ist an
der äußeren Hülle 1 mittels
geeigneter Gelenkmittel (nicht dargestellt) befestigt. Die Kappe 15 ist
ferner mit dem Aktivierungselement 16 verbunden.
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Das
Aktivierungselement kann mit Mitteln 17 zur manuellen Handhabung,
wie z.B. Verschiebemittel 17 in Längsrichtung der äußeren Hülle 1 versehen sein,
was die Kappe 15 zum schwenken bringt und dadurch das Mundstück 14 freigibt.
An der entgegen gesetzten Seite, wo die Kappe 15 an dem
Aktivierungselement 15 befestigt ist, ist ein Eingriffsabschnitt 18 vorgesehen.
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Ferner
sind an dem oberen Ende von dem inneren Wickler 2 eine
Anzahl von Vorsprüngen 19 vorgesehen.
Koaxial innerhalb des inneren Wicklers 2 sind Ausrichtmittel 20,
zum Beispiel eine helixartige Feder oder jedes andere Mittel, das
den Wickler so ausrichtet, dass er sich wie in 2 dargestellt
dreht, vorgesehen.
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Der
Auslösemechanismus
umfasst ferner ein Klappenelement 21. An der Klappe 21 ist
wenigstens ein Knopf 22 vorgesehen und die Klappe ist so
gestaltet, dass sie schwenkbar um eine Achse senkrecht zu der Längsachse
von der Inhalationsvorrichtung ist.
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Um
die Funktionsweise von dem Auslösemechanismus
und das Zusammenwirken insbesondere mit dem inneren Wickler und
dadurch das Freisetzen der Substanz, die in den Behältern 5 von
der Blisterpackung 4 aufbewahrt wird, zu erklären, wird nun
auf die 5a-d Bezug genommen. 5 illustriert das Zusammenwirken zwischen
den Vorsprüngen 19 von
dem inneren Wickler 2, dem Eingriffsabschnitt 18,
dem Aktivierungselement 16 und dem Knopf 22, der
an der Klappe 21 vorgesehen ist.
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Wenn
die Vorrichtung geschlossen ist, wie es in 4a dargestellt
ist, wenn also die Kappe 15 das Mundstück abdeckt, wird die entsprechende
Position von dem Auslösemechanismus
mit Bezug auf die 5a dargestellt.
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Eine
erste Auskragung 23 ist gegen die Ausrichtkraft von dem
Federelement 20 in Richtung auf die Drehung 12 durch
eine erste Raste 24, die an dem Eingriffsabschnitt 18 von
dem Aktivierungselement 16 vorgesehen ist, an einer Drehung
gehindert. Ferner greift eine zweite Auskragung 25 in einen
ersten Knopf 26 an dem schwenkbar angeordneten Klappenelement 21 ein.
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Wenn
die Vorrichtung geöffnet
wird, wie in 4b dargestellt ist, wenn die
Kappe 15 geschwenkt wurde, um das Mundstück 14 freizugeben, befindet
sich der Auslösmechanismus
in der Stellung, die in 5b dargestellt
ist.
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Das
Schwenken von der Kappe 15 bewegt den Eingriffsabschnitt 18 so,
dass die erste Raste 24 aus dem Eingriff mit der ersten
Auskragung 23 gelöst wird.
Der innere Wickler 2 ist weiterhin an einer Drehung durch
den Eingriff zwischen der zweiten Auskragung 25 und dem
ersten Knopf 26 von der Klappe gehindert.
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Wenn
ein Anwender durch die Vorrichtung inhaliert, indem er das Mundstück 14 in
den Mund nimmt und einen Luftstrom in den Raum 13 erzeugt, schwenkt
die Klappe 21, wodurch der Knopf 26 aus dem Eingriff
mit der zweiten Auskragung 25 kommt, wie in 5c dargestellt
ist. Dadurch wird sich der innere Wickler drehen und die Deckfolie
ablösen,
d.h. die Ablöseseite 11 wird
sich um einen vorbestimmten Abstand entsprechend der zweiten Auskragung,
der sich aus dem Eingriff mit dem Knopf 26 zu einem Eingriff
mit dem Knopf 22, der an dem Eingriffsabschnitt 18 vorgesehen
ist, bewegt, bewegen. Diese Distanz entspricht der Löseseite,
wenn diese sich von einem Bereich, wo die Basis- und die Deckfolie
aneinander befestigt sind zu dem folgenden Bereich, wo die Folien
aneinander befestigt sind, bewegt, wobei genau ein Behälter freigegeben
wird und dadurch eine Einheit von der Substanz, die in dem Behälter 5 gespeichert
ist, freigeben wird.
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Die
Drehung von dem inneren Wickler geschieht im Wesentlichen gleichzeitig
damit, dass der Luftstrom, der durch die Inhalation von dem Anwender
erzeugt wird, die Klappe schwenkt, wodurch die Substanz in dem Blisterbehälter 5 in
einem sehr frühen
Stadium während
des Inhalationsvorgangs freigegeben wird. Die Inhalation durch den
Anwender löst
dadurch die Bewegung von der Klappe aus, wodurch der Ablösevorgang
eingeleitet wird, so dass die Substanz Zugang zu dem Luftstrom erhält, der
in den Raum 13 erzeugt wird und danach mittels des Luftstroms
in die Mundhöhle
von dem Anwender durch das Mundstück 14 geleitet wird.
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Die
Drehbewegung von dem inneren Wickler 2 wird durch den Eingriff
von der zweiten Auskragung 25 mit der zweiten Raste 22 von
dem Eingriffsabschnitt als auch durch den Eingriff von der dritten Auskragung 27 mit
dem zweiten Knopf 28, der an dem Klappenelement vorgesehen
ist, angehalten (siehe 5c).
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Wenn
die Dreh- und Verschiebebewegungen, wie sie mit Bezug auf 5c erklärt wurden,
abgeschlossen sind, wird der Inhalationsvorgang und dadurch das
Verteilen von der Einheit fortgeführt. Der Anwender wird, um
die Vorrichtung für
eine weitere Abgabe einer Einheit vorzubreiten, die Klappe zurück in die
geschlossene Stellung schließen
müssen,
wie in 4a dargestellt ist. Durch diese
Bewegung wird das Aktivierungselement und dadurch der Eingriffsabschnitt
zurück
in ihre ursprünglichen
Stellungen bewegt werden, wie in 5d dargestellt
ist. Zu der gleichen Zeit wird die Klappe zurück in ihre ursprüngliche
Startposition gedrückt,
so dass eine „neue
Auskragung" 23 in
Eingriff mit der ersten Raste 24 kommt und eine neue „zweite
Auskragung" 25 mit dem
ersten Knopf 26 an der Klappe in Eingriff kommt.
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Danach
wird die Vorrichtung für
eine zusätzliche
Abgabe fertig gemacht, was mit dem Öffnen der Klappe 15 begonnen
wird, wodurch die Verschiebe- und Drehbewegung, wie sie mit Bezug
auf 5a und 5b beschrieben
wurden, stattfinden. Nachfolgend löst die Inhalation die Bewegungen
aus, die mit Bezug auf 5c erklärt wurden und das Rücksetzen
der Vorrichtung sowie das Schließen der Vorrichtung wie sie
mit Bezug auf 4a dargestellt sind, wird durch
die Bewegungen, wie sie in 5b dargestellt
sind, ausgeführt.
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In
der Beschreibung von der Vorrichtung mit Bezug auf 1 und 3 wurde
die Blisterabdeckung 3 erwähnt. Die Blisterabdeckung dient
dazu, sicherzustellen, dass der Lösewinkel mit dem die Basisfolie
von der Deckfolie getrennt/gelöst
wird, immer im Wesentlichen konstant bleibt, so dass die Kraft, die
benötigt
wird, um abzulösen
und damit die Substanzen freizugeben, die sich im Behälter 5 befinden, im
wesentlichen konstant bleiben kann. Ferner kann die Blisterabdeckung
so gestaltet werden, dass wenn die Löseseite 11 einmal
an dem Behälter
vorbeigelangt ist und dadurch die Substanz, die darin aufbewahrt
wird, freigesetzt wird, der freigesetzte Behälter von dem Schlitz 8 in
der Blisterabdeckung überdeckt wird,
so dass der Luftstrom in dem Raum 13 sich darauf konzentriert,
den Be hälter 5 zu
evakuieren, wodurch die Inhalte in den Luftstrom aufgenommen werden
und über
das Mundstück
in die Mundhöhle
von dem Anwender transportiert werden.
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Wenn
die Vorrichtung verwendet wird, um Medikamente, wie z.B. trockene
Asthmapulver abzugeben, ist es wünschenswert,
in der Lage zu sein, anzugeben, wie viele Einheiten abgegeben wurden oder
wie viele Einheiten sich noch in der Vorrichtung befinden. Zu diesem
Zweck kann ein Einheitenzähler in
der Vorrichtung vorgesehen sein. In 6 und 7 sind
zwei alternative Einheitenzähler
dargestellt. Es sollte jedoch klar sein, dass andere Arten von Einheitenzählern als
die dargestellten in der vorliegenden Erfindung verwendet werden
können.
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In 6 ist
eine Einheitenzählvorrichtung dargestellt,
die zwei Scheiben 29, 30 umfasst. Die Scheiben
können
an zum Beispiel einem unabhängigen
Bauelement 37 innerhalb der äußeren Hülle angeordnet sein. An dem
inneren Wickler oder der Blisterabdeckung können Rasten 38 vorgesehen
sein, so dass der innere Wickler dazu gebracht wird, sich wie oben
beschrieben zu drehen, eine von den Rasten 38 wird in Mittel
an der Scheibe 29 eingreifen und verursachen, dass sich
diese dreht und dadurch eine abgegebene Einheit zählt. Auf
der Scheibe 30 sind Nummern von 0 bis 9 markiert und nach
dem eine Umdrehung abgeschlossen ist, wird beim nachfolgenden Zählvorgang
das zweite Rad 29 ausgelöst, bei dem die Zehnergruppe
angegeben ist.
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Um
dem Anwender anzugeben wie viele Einheiten noch verbleiben oder
abgegeben wurden, ist ein Fenster 31 in der äußeren Hülle vorgesehen.
Abhängig
davon, wie der Zählmechanismus,
z.B. die Rasten 38 es verursachen, dass sich die zwei Scheiben 29, 30 drehen,
kann der Zähler
wie gewünscht vorwärts zählend oder
rückwärts zählend ausgeführt werden.
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Das
Auslösen
von der Einheitenzählvorrichtung
kann auch durch den Knopf ausgeführt
werden, der an der Klappe 21 vorgesehen ist. Es ist vorteilhaft,
das Auslösen
von den zwei Einheitenzählrädern 29, 30 mit
der Bewegung der Klappe oder wie oben erklärt mit der Drehbewegung zu
koppeln. Zusätzlich zu
dem Auslösen
der Einheitenzählvorrichtung
gibt die Klappe auch das Ablösen
und dadurch das Freigeben von der Substanz, die in dem Blisterpackungsbehälter 5 gespeichert
ist, an. Auf diese Weise besteht ein sicherer Zusammenhang zwischen
dem Abgeben der Einheit und dem Zählen dieser Einheit.
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Mit
Bezug auf 7 wird eine alternative Einheitenzählvorrichtung
dargestellt. Ein Band 33 ist an einem Scheibenende 32 von
dem inneren Wickler befestigt. Auf dem Band sind die Nummern von
1 bis zu der Anzahl der Einheiten, die in der Blisterpackung enthalten
sind, entweder in aufsteigender oder absteigender Folge, je nach
Einheitenzählverfahren
angegeben. Angrenzend an das Mundstück ist ein Fenster 31 vorgesehen,
durch das die Nummer auf dem Band 33 gelesen werden kann.
In diesem Beispiel kann die Nummer "4" durch
das Fenster 31 gelesen werden.
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Da
sich der innere Wickler auf Grund der Abgabe von Einheiten von den
Behältern
von der Blisterpackung dreht, wie mit Bezug auf die 5a bis 5d erklärt wurde,
wird das Band 33 auf das äußere Ende 32 des inneren
Wicklers 2 aufgewickelt. Ergänzend zu den Nummern kann dem
Band eine Farbe oder verschiedene Farben gegeben werden, so dass
so lange eine bestimmte Anzahl von Einheiten nicht freigesetzt in
der Blisterpackung verbleiben, das Band grün ist und nur wenn eine kritische
Anzahl von Einheiten in der Blisterpackung verbelibt, das Band rot
wird. Die Farbcodierung kann jede geeignete Farbcodierung sein und
das Band kann mit Nummern ergänzend
zu der Farbcodierung versehen, Nummern alleine oder einer Farbcodierung
alleine versehen sein.
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Farbkodieren
ist eine bekannte Art anzugeben, welche Art von Medizin in der Vorrichtung
bereitgestellt wird. Daher kann die Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung auf eine entsprechende Weise mit einem Material versehen
sein oder aus einem Material hergestellt sein, das den Farbecode
entsprechend den Substanzen, die in dem Behälter 5 von der Blisterpackung 4 aufbewahrt
werden, aufweist. Die Farbgebung von der Vorrichtung kann auch darin
bestehen, dass nur das Kappenelement 15 farbig ist, um
die Substanzen, die in der Vorrichtung aufbewahrt werden, anzugeben.
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Um
die koaxial angeordneten Elemente von der Vorrichtung zu erhalten,
als auch die Klappe innerhalb der äußeren Hülle, kann ein Ventilationsstecker 33 vorgesehen
werden. In dem Ventilationsstecker ist eine Anzahl von Löchern vorgesehen,
so dass, wenn der Anwender durch das Mundstück 14 inhaliert, der
Ventilationsstecker ausreichend Luft durch die Löcher einlässt, um einen Luftstrom in
den Raum 13 zu erzeugen, der ausreicht, um die Substanzen,
die in dem Behälter 5 von
der Blisterpackung gespeichert sind, in dem Luftstrom aufzunehmen.
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Wenn
gewünscht,
kann eine farbige Raste 35 auf der dem Ventilationsstecker
zugewandten Seite der Klappe vorgesehen werden. Diese Raste muss übereinanderliegend
mit einem der in den Ventilationsstecker 33 vorgesehenen
Löcher
angeordnet werden. Wenn die Klappe 21 schwenkt, wird die
Raste 35 in dem Ventilationsstecker 33 sichtbar
und gibt daher dem Anwender an, dass die Vorrichtung einsatzbereit
ist. Da die Inhalation durchgeführt
wurde und somit der Löserand
an dem Behälter
vorbeigelangt ist und der Behälter 5 an
dem Blisterträger
freigelegt wurde und dadurch eine Einheit abgegeben wurde, schenkt
die Klappe und wird dadurch die farbige Raste in den Ventilationsstecker
sichtbar. Dies ist eine Anzeige für den Anwender, dass die Abgabe einer
Einheit erfolgreich durchgeführt
wurde.
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Bezug
nehmend auf 8 wird eine Blisterpackung dargestellt,
die geeignet für
eine Verwendung in einer Vorrichtung, wie sie oben beschrieben wurde,
ist. Die Blisterpackung ist ein langer Streifen, an dem die Anzahl
von Blisterbehältern 5 in
einer langen Reihe vorgesehen sind.
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Die
Blisterpackung, wie sie oben beschrieben wurde, ist aus zwei Folien,
einer Deckfolie 10 und einer Basisfolie 9 hergestellt,
wobei in die Basisfolie 9 die Blisterbehälter eingeformt
sind. Nach dem Formen der Behälter
kann eine Substanz, wie z.B. ein Medikament als trockenes Pulver,
eine Flüssigkeit,
eine Pille oder eine Kapsel in dem Behälter angeordnet werden, wonach
die Basisfolie 10 an der Deckfolie befestigt wird. Das
Befestigen der beiden Folien sollte auf solch eine Weise erfolgen,
dass es sichergestellt ist, dass ein Eindringen von Feuchtigkeit,
was schädlich
für die
Substanzen, die in den Behältern
gespeichert sind, sein kann, insbesondere wenn die Substanzen in
Form von trockenen Pul vern sind oder wenn das Eindringen von Feuchtigkeit
die Substanzen in der Blisterpackung zersetzt, verhindert wird.
Auf der anderen Seite sollten die beiden Folien nicht auf solch
eine Weise aneinander befestigt werden, dass es nicht möglich ist,
eine Folie von der anderen Folie zu lösen, um die Substanzen, die in
den Behältern 5 gespeichert
sind, freizusetzen.
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Wenn
die Blisterfolie gestaltet wird, sollten die Behälter so beabstandet sein, dass
wenn die Blisterpackung in eine helixartige Konfiguration gewickelt wird,
wie es in 8 dargestellt ist, die Behälter 5 in verschiedenen
Windungen entlang der selben Längsachse,
wie mit der Linie 36 angegeben, angeordnet sind. Ferner
sollten die Blister 5 in einem Winkel mit Bezug auf die
Längsrichtung
der Blisterpackung 4 angeordnet werden, um das helixartige
Wickeln der Blisterpackung zu kompensieren, sodass da, wo die Behälter eine
langgestreckte Konfiguration aufweisen, wie gezeigt in 8,
die Längsachse dieser
langgestreckten Konfiguration einen Winkel bildet, derart, dass
die Längsrichtung
von den Behältern
der Längsrichtung
von der helixartig aufgewickelten Blisterpackung entspricht und
dadurch der Längsrichtung
der Rillen 6 in der äußeren Hülle 1 der Vorrichtung
entspricht.
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Die
Vorrichtung ist im Allgemeinen zur Inhalation von jeder Art von
Substanz, die in einer Blisterpackung, wie sie oben beschrieben
wurde, verpackt werden können,
geeignet. Traditionell werden die Vorrichtungen verwendet, um Medizin
in trockener Pulverform oder auch Flüssigkeiten bereitzustellen – egal ob
Medizin Mundwasser (oder dergleichen) oder Feststoffe, z.B. Pillen,
Kapseln, Zucker (oder dergleichen) – alles dies kann mit einer
Vorrichtung gemäß der Erfindung
abgegeben werden.
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Die
Vorrichtung stellt eine einfache und sichere Art und Weise zum Abgegeben
der Substanzen und Sicherstellen, dass die Substanz nur abgegeben
wird, wenn der Anwender es beabsichtigt, die Substanz zu inhalieren
und dabei das Mundstück
in den Mund genommen hat, dar. Es ist nur durch das Erzeugen eines
Luftstromes durch die Vorrichtung möglich, das das Abgegeben der
Substanz auftritt und daher wird der Transport von der Substanz
in die Mundhöhle
sichergestellt. Daher wird für
den Benutzer sichergestellt, dass sogar wenn die Kappe oder der
Knopf aktiviert wird, ohne dass eine Einheit abgegeben werden soll,
keine aktuelle Abgabe auftritt und daher der Verlust minimiert wird.
Auch wenn Einheiten aus Versehen abgegeben werden, wird sichergestellt,
dass die aktuelle Menge von Einheiten, sicher in der Blisterpackung 5 verbleibt.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Vorrichtung liegt darin, dass
die Abgabe von einer Einheit nicht davon abhängig ist, in welcher Richtung
die Vorrichtung während
der Abgabe/Inhalation gehalten wird. Daher können bettlägerige Patienten ihre Medizin
liegend, stehend oder in jeder anderen gewünschten Stellung einnehmen.