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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf dynamische nutzerdefinierbare
Ereigniserzeugung und insbesondere auf ein System und Verfahren
zur Ausführung
nutzerdefinierbarer Ereignisse, die durch einflußbereichsbeschreibende Geopositionsdaten
ausgelöst
werden.
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Hintergrund der Erfindung
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Das
globale Positionsbestimmungssystem (GPS) ist ein Satellitennavigationssystem
bestehend aus 24 Satelliten, die die Erde alle 12 Stunden umkreisen.
Von den Satelliten empfangene GPS-Signale werden durch GPS-Empfänger verarbeitet,
um einen Ort in Breitengrad und Längengrad zu bestimmen. Nichtmilitärische GPS-Empfänger können einen
Ort mit einem Genauigkeitsbereich von sechs Meter bestimmen.
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GPS-Empfänger sind
passive Einrichtungen, die nur relative örtliche bzw. Standortdaten
zur Verfügung
stellen. Die Standortdaten müssen
mit Karten, Tabellen und anderen Navigationshilfen kombiniert werden,
um Bedeutung in die Breitengrad- und Längengradkoordinaten zu bringen.
Somit sind GPS-Navigationsinformationen am nützlichsten, wenn sie in Kombination
mit bevorzugt automatisierten und drahtlosen Technologien verwendet
werden.
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Demgemäß enthalten
viele tragbare und drahtlose Recheneinrichtungen, wie beispielsweise
Mobiltelefone, persönliche
digitale Assistenten, Funkrufeinrichtungen bzw. Pager und drahtlose
elektronische Post (email) Clients, enthalten GPS-Empfänger, um
die zur Verfügung
gestellten Standortinformationen zu verbessern und zu ergänzen. Beispielsweise
können
persönliche
digitale Assistenten mit integrierten GPS-Empfängern Navigationsinformationen
durch eine tragbare Datenbank zur Verfügung stellen, die interessierende Punkte
speichert. Weiterhin unterstützen
die Verarbeitungsfähigkeiten
vieler dieser tragbaren Einrichtungen herunterladbare Elemente bzw.
Module zur Verwendung der vom GPS-Empfänger zur Verfügung gestellten Informationen
für kundenspezifische
bzw. individualisierte Anwendungen.
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Eine
populäre
Verwendung von GPS-Informationen ist eine modifizierte Version eines
Schatzsuchspiels, das als satellitengestützte Schnitzeljagd bzw. „Geocaching" bekannt ist.
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Während eines „Geocaching"-Spiels navigieren
mit einem GPS-Empfänger
ausgestattete Nutzer unter Verwendung von durch korrektes Lösen von
während
der Jagd empfangenen Hinweisen erhaltenen Breitengrad- und Längengradwerten
von Punkt zu Punkt. Spieler bewegen sind von einem Startpunkt, bis
das Ziel, d.h. der Schatz, gefunden ist. Abwandlungen von „Geocaching" enthalten eine drahtlose
Rechentechnologie, um Interaktionen direkt zwischen konkurrierenden
Spielern und eine verwaltete Spieldurchführung zu ermöglichen,
wobei jeder Spieler nachverfolgt wird und die Hinweise auf den individuellen
Fortschritt angepaßt
sind. Andere Verwendungen von GPS-Informationen sind im Stand der
Technik bekannt.
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Das
US-Patent Nr. 6,320,495 offenbart
ein Schatzsuchspiel unter Verwendung von drahtlosen Recheneinrichtungen,
die mit GPS ausgestattet sind. Den Spielern werden Hinweise oder
Richtungen zum Fortschreiten entlang einer von verschiedenen vorbestimmten
Schatzsuchrouten auf der Grundlage ihres Standorts, wie durch einen
GPS-Empfänger
bestimmt, gegeben. Die Position jedes Spielers, zusammen mit der Schatzsuchroute,
wird durch den GPS-Empfänger berechnet
und durch eine drahtlose Recheneinrichtung zu einem Softwareprogramm übertragen.
Der erste Spieler, der am Schatz ankommt, gewinnt das Spiel. Jedoch müssen die
jedem Spieler zur Verfügung
gestellten Hinweise oder Mitteilungen zuerst durch ein zentralisiertes Softwareprogramm
bestimmt werden und werden nicht auf der Grundlage von nutzerdefinierbaren
Bedingungen ausgelöst.
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Das
US-Patent Nr. 5,923,100 offenbart
ein Automobil-Navigationssystem unter Verwendung von GPS-Geopositionsdaten.
Der Fahrzeug(stand)ort und eine Reisezeit werden über eine
drahtlose Recheneinrichtung zu einer zentralen Datenbank gesendet
und verwendet, um Reisezeiten zu planen und optimale Reiserouten
zu bestimmen. Wie erforderlich, wird die Route bereinigt, um an
Abweichungen in Reiserichtung und –zeit anzupassen. Jedoch können nutzerdefinierbare
Ereignisse nicht in den Routenplanungsvorgang programmiert werden.
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Herkömmliche
nicht-GPS-basierte Informationssysteme enthalten tragbare Infrarot-Erzähler. Diese Einrichtungen
speichern ein aufgezeichnetes Manuskript, das zu interessierenden
Punkten innerhalb einer Attraktion, wie beispielsweise eines Kunstmuseums
oder Zoos, gehört.
Die Erzähler
empfangen Infrarot-Eingangssignale von statischen Anzeigepositionen
entlang der Route, die das Abspielen der zu der Anzeige gehörenden Erzählung auslösen. Jedoch
sind diese Einrichtungen passiv und nutzerdefinierbare Ereignisse
können
nicht in das aufgezeichnete Manuskript programmiert werden.
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Herkömmliche
nicht-GPS-basierte Informationssysteme enthalten auch drahtlose
Mitteilungssysteme, wie beispielsweise die „Cooltown"-Technologie, die in http://www.internex.org/hp_world_news/hpw203/03newshtml
offenbart ist. Mittelluft (bzw. mid-air)-Mitteilungen werden durch Kombination
von GPS-Technologie mit drahtlosen Einrichtungen, die für Infrarot
oder Bluetooth geeignet sind, ausgebildet. Eine Informationsausstrahlung
wird ausgelöst,
wann immer ein Nutzer einen geographisch beschriebenen Ort betritt.
Jedoch funktioniert die „Cooltown"-Technologie nur
innerhalb bestimmter Bereiche und nutzerdefinierbare Ereignisse
können
innerhalb des Mittelluft-Mitteilungssystems nicht programmiert werden.
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Die
US-A-6 320 495 offenbart
ein anderes Beispiel für
ein GPS-Spiel vom Schatzsuch-Typ.
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Daher
besteht eine Notwendigkeit für
einen Ansatz zur Erzeugung nutzerdefinierbarer Ereignisse, die durch
Geopositionsdaten, die Einflußbereiche
beschreiben, ebenso wie zeitliche und unabhängige Bedingungen ausgelöst werden.
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Es
gibt eine weitere Notwendigkeit für ein Rahmenwerk zur Herstellung
von nutzerdefinierbaren Ereignissen, die durch Geopositionsdaten,
die Einflußbereiche
ebenso wie zeitliche und unabhängige
Bedingungen beschreiben auslösbar
sind.
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Es
besteht eine weitere Notwendigkeit für einen Ansatz zur Definition
von örtlichen,
zeitlichen und unabhängigen
Ereignisauslösern,
die in einer Kombination von GPS und drahtlosen Rechentechnologien
verwendet werden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Gemäß einem
ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein System wie
in Anspruch 1 definiert ausgebildet.
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Gemäß einem
zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
wie in Anspruch 24 definiert ausgebildet.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein System und Verfahren zur Herstellung
und Verarbeitung von durch örtliche,
zeitliche und unabhängige
Bedingungen beschriebenen Einflußbereichen zur Verfügung. Bevorzugt ist
der Nutzer mit einer draht- bzw. schnurlosen Recheneinrichtung mit
einem GPS-Empfänger
und einem Zeitgeber ausgestattet. Eine Mehrzahl von Einflußbereichen
ist durch Geopositionsdaten, bevorzugt ausgedrückt in Breitengrad und Längengrad,
definiert. Nutzerdefinierbare Ereignisse gehören zu den Einflußbereichen.
Die Ereignisse werden ausgelöst,
wenn ein Nutzer zwischen, innerhalb und rund um die Einflußbereiche übergeht. Zeitlich
festgelegte Ereignisse relativ zu einer anfänglichen Startzeit und unabhängige Ereignisse
können
auch definiert werden. Die zeitlich festgelegten und unabhängigen Ereignisse
werden ausgelöst,
wenn die Zeitgrenzen ablaufen und unabhängige Bedingungen erfüllt werden.
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Ein
Ausführungsbeispiel
stellt ein System und Verfahren zur Ausführung nutzerdefinierbarer Ereignisse,
die durch Geopositionsdaten, die Einflußbereiche beschreiben, ausgelöst werden.
Einer oder mehrere Einflußbereiche
sind definiert. Jeder Einflußbereich
ist durch gespeicherte Geopositionsdaten beschrieben und bildet
einen logisch geschlossenen Raum. Eines oder mehrere nutzerdefinierbare
Ereignisse gehören
zu jedem Einflußbereich.
Jedes nutzerdefinierbare Ereignis bestimmt eine Auslösebedingung
auf der Grundlage der gespeicherten Geopositionsdaten für den zugehörigen Einflußbereich.
Ein (Stand)Ort einer Nutzereinrichtung ist auf der Grundlage weiterer
Geopositionsdaten identifiziert und zumindest ein nutzerdefinierbares
Ereignis wird ausgelöst,
wenn der Ort der Nutzereinrichtung im wesentlichen mit den gespeicherten
Geopositionsdaten für
die Auslösebedingung
des zumindest einen nutzerdefinierbaren Ereignisses korreliert.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
stellt ein System und Verfahren zum Erzeugen von durch Geopositionsdaten,
die Einflußbereiche
beschreiben, auslösbaren
nutzerdefinierbaren Ereignissen. Eine oder mehrere Vorlagen werden
beibehalten. Jede Vorlage bestimmt ein allgemeines Layout für ein in
einer markenbegrenzten Seitenbeschreibungssprache ausgedrücktes Modul.
Zumindest ein derartiges Modul ist durch die Vorlagen definiert.
Einer oder mehrere Einflußbereiche
werden durch Geopositionsdaten beschrieben und bilden einen logisch
geschlossenen physikalischen Raum. Jedes nutzerdefinierbare Ereignis
löst eine
Aktion aus, wenn ein Ort im wesentlichen mit den zumindest einen
Einflußbereich
beschreibenden Geopositionsdaten korreliert. Jedes Modul wird in
ein ausführbares
Skript kompiliert.
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In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kann ein System zur Erzeugung nutzerdefinierbarer
Ereignisse, die durch Einflußbereiche
beschreibende Geopositionsdaten auslösbar sind, ausgebildet sein,
wobei das System folgenden aufweist:
Eine Datenbank, die eine
oder mehrere Vorlagen beibehält,
wobei jede Vorlage einen allgemeinen Entwurf für ein Modul bestimmt, das in
einer markenbegrenzten (tag-limited) Seitenbeschreibungssprache
ausgedrückt ist;
wobei zumindest ein derartiges Modul durch Vorlagen definiert ist,
mit: einem oder mehreren Einflußbereichen,
die durch Geopositionsdaten beschrieben sind und einen logisch geschlossenen
physikalischen Raum bilden; und einem oder mehreren nutzerdefinierbaren
Ereignissen, die mit jedem Einflußbereich gespeichert sind,
wobei jedes nutzerdefinierbare Ereignis eine Aktion auslöst, wenn
ein (Stand)Ort im wesentlichen mit den zumindest einen Einflußbereich
beschreibenden Geopositionsdaten korreliert; und einem Compiler
zum kompilieren jedes Moduls in ein ausführbares Skript.
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Ein
derartiges System kann weiterhin die zumindest eine Vorlage aufweisen
und kann weiterhin eines oder mehr zeitlich festgelegte Ereignisse,
die durch eine Startzeit und eine Dauer bestimmt sind, und eines oder
mehrere der nutzerdefinierbaren Ereignisse, die mit jedem zeitlich
festgelegten Ereignis gespeichert sind, aufweisen, wobei jedes nutzerdefinierbare
Ereignis eine Aktion auslöst,
wenn eine vergangene Zeit im wesentlichen gleich der Dauer eines
derartigen zeitlich festgelegten Ereignisses ist.
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Bevorzugt
beinhaltet das zeitlich festgelegte Ereignis in einem derartigen
System eine unabhängige Bedingung,
die zumindest eines von einer globalen Bedingung, einer Bereichs-Bedingung, einer
Nicht-Spieler-Bedingung, einer Spieler-Bedingung und einer Objekt-Bedingung enthält.
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Ein
derartiges System kann auch zumindest ein nutzerdefinierbares Ereignis
beinhalten, das bei zumindest einem Eintritt in oder Ausgangs aus
einem derartigen Einflußbereich
ausgelöst
wird.
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Dieses
System kann auch zumindest ein nutzerdefinierbares Ereignis beinhalten,
das durch Korrelieren einer Nachbarschaft zu einer unabhängigen Bedingung
ausgelöst
werden kann.
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Dieses
System kann ausgebildet sein, wobei die unabhängige Bedingung zumindest eines
einer derartigen Einflußbereichs,
einer Spieler-Figur, einer Nicht-Spieler-Figur und eines Objekts
enthält.
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Bevorzugt
beinhaltet das System das zumindest eine Modul und weiterhin enthält es eine
oder mehrere unabhängige
Auslösebedingungen
und eines oder mehrere der nutzerdefinierbaren Ereignisse auf, die mit
jeder unabhängigen
Auslösebedingung
gespeichert sind, wobei jedes nutzerdefinierbare Ereignis eine Aktion
bei Erfüllung
von zumindest einer unabhängigen
Auslösebedingung
auslöst.
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Das
System könnte
weiterhin zumindest eine nutzerinitiierte unabhängige Auslösebedingung beinhalten. In
einem derartigen System könnte
die unabhängige
Auslösebedingung
zumindest eine von einer globalen Bedingung, einer Bereichs-Bedingung,
einer Selbst-Bedingung, einer Spieler-Bedingung, einer Nicht-Spieler-Bedingung
und einer Objekt-Bedingung enthalten. Dieses System könnte weiterhin
zumindest eine von Spielerunabhängigen
Auslösebedingungen
und Nicht-Spieler-unabhängigen
Auslösebedingungen
beinhalten.
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Bevorzugt
ist jeder Einflußbereich
des Systems als diskret, angrenzend, überlappend und relativ zu zumindest
einem anderen Einflußbereich
verschachtelt bestimmt. Das System kann auch die als Breitengrad- und
Längengraddaten
bestimmten Geopositionsdaten besitzen. Auch kann das System derart
ausgebildet sein, daß die
markenbegrenzte Seitenbeschreibungssprache zumindest eines von HTML
und XML aufweist. Jedes nutzerdefinierbare Ereignis des Systems
könnte
aus zumindest einem von einem Toneffekt, einem optischen Effekt,
einem Tasteffekt, einem Geruchseffekt, einem Texteffekt und einer
Multimediaanzeige bestehen.
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In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kann ein Verfahren zur Erzeugung von
nutzerdefinierbaren Ereignissen, die durch Einflußbereiche
beschreibende Geopositionsdaten auslösbar sind, das Folgende beinhalten:
Beibehalten
einer oder mehrerer Vorlangen, wobei jede Vorlage einen gewöhnlichen
Entwurf für
ein Modul bestimmt, das in einer markenbegrenzten Seitenbeschreibungssprache
ausgedrückt
ist;
Definieren zumindest eines derartigen Moduls mit den Vorlagen,
mit:
Beschreiben eines oder mehrerer Einflußbereiche durch Geopositionsdaten
und Bilden eines logisch geschlossenen physikalischen Raums; und
Speichern
eines oder mehrerer nutzerdefinierbarer Ereignisse mit jedem Einflußbereich,
wobei jedes nutzerdefinierbare Ereignis eine Aktion auslöst, wenn
ein (Stand)Ort im wesentlichen mit den zumindest einen Einflußbereich
beschreibenden Geopositionsdaten korreliert; und
Kompilieren
jedes Moduls in ein ausführbares
Skript.
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Dieses
Verfahren kann weiterhin das Definieren zumindest eines Moduls beinhalten,
mit dem Bestimmen eines oder mehrerer zeitlich festgelegter Ereignisse
durch eine Startzeit und eine Dauer und dem Speichern eines oder
mehrerer nutzerdefinierbarer Ereignisse mit jedem zeitlich festgelegten
Ereignis, wobei jedes nutzerdefinierbare Ereignis eine Aktion auslöst, wenn
eine vergangene Zeit im Wesentlichen gleich der Dauer eines derartigen
zeitlich festgelegten Ereignisses ist.
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In
diesem Verfahren könnte
das zeitlich festgelegte Ereignis eine unabhängige Bedingung enthalten mit
zumindest einem von einer globalen Bedingung, einer Bereichs-Bedingung,
einer Nicht-Spieler-Bedingung, einer Spieler-Bedingung und einer
Objekt-Bedingung.
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Das
Verfahren kann weiterhin das Bestimmen zumindest eines nutzerdefinierbaren
Ereignisses beinhalten, das bei zumindest einem von einem Eintreten
in oder einem Austreten aus einem derartigen Einflußbereich
ausgelöst
wird. Zusätzlich
kann das Verfahren zumindest ein nutzerdefinierbares Ereignis sein,
das durch Korrelieren einer Nachbarschaft zu einer unabhängigen Bedingung
ausgelöst
wird. Die unabhängige
Bedingung kann zumindest eines von einem derartigen Einflußbereich,
einer Spieler-Figur, einer Nicht-Spieler-Figur und einem Objekt
enthalten.
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Bevorzugt
weist das Verfahren weiterhin ein Definieren des zumindest einen
Moduls auf, mit: Bestimmen einer oder mehrerer unabhängiger Auslösebedingungen;
und Speichern eines oder mehrerer der nutzerdefinierbaren Ereignisse
mit jeder unabhängigen
Auslösebedingung,
wobei jedes nutzerdefinierbare Ereignis eine Aktion bei Erfüllung von
zumindest einer unabhängigen
Auslösebedingung
auslöst.
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Das
Verfahren kann ausgebildet sein zum Bestimmen zumindest einer nutzerinitiierten
unabhängigen Auslösebedingung.
Weiterhin könnte
die unabhängige
Auslösebedingung
gemäß dem Verfahren
zumindest eines von einer globalen Bedingung, einer Bereichs-Bedingung, einer
Selbst-Bedingung, einer Spieler-Bedingung, einer Nicht-Spieler-Bedingung
und einer Objekt-Bedingung enthalten. Das Verfahren kann weiterhin
das Bestimmen zumindest einer von Spieler-unabhängigen Auslösebedingungen und Nicht-Spieler-unabhängigen Auslösebedingungen
beinhalten.
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Das
Verfahren kann ausgebildet sein für das Bestimmen jedes Einflußbereichs
als diskret, angrenzend, überlappend
und relativ zu zumindest einem anderen Einflußbereich verschachtelt. Auch
das Verfahren kann ausgebildet sein für das Bestimmen der Geopositionsdaten
als Breitengrad- und Längengradwerte.
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Bevorzugt
ist das Verfahren derart, daß die
markenbegrenzte Seitenbeschreibungssprache zumindest eines von HTML
und XML aufweist. Auch kann das Verfahren derart sein, daß jedes
nutzerdefinierbare Ereignis zumindest eines von einem Toneffekt,
einem optischen Effekt, einem Tasteffekt, einem Geruchseffekt und einer
Multimedia-Anzeige aufweist.
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In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung kann ein computerlesbares Speichermedium
ausgebildet sein zum Halten von Code zur Durchführung des Verfahrens wie vorstehend
beschrieben.
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Noch
andere Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann aus der folgenden
genauen Beschreibung einfach ersichtlich, in der Ausführungsbeispiele
der Erfindung mittels Veranschaulichen der zur Ausführung der
Erfindung als am Besten betrachteten Art beschrieben sind. Wie erkannt werden
wird, kann die Erfindung auch in anderen oder verschiedenen Ausführungsbeispielen
erfolgen und ihre zahlreichen Einzelheiten können in verschiedenen offensichtlichen
Gesichtspunkten modifiziert werden, alle, ohne von der Idee und
vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Demgemäß sind die Zeichnungen
und die genaue Beschreibung als von veranschaulichender Natur und
nicht als beschrankend zu betrachten.
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Kurzbeschreibung der Zeichnung
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1A ist
ein Blockschaltbild, das ein System zur Ausführung von nutzerdefinierbaren
Ereignissen, die durch Einflußbereiche
beschreibende Geopositionsdaten ausgelöst werden, entsprechend der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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1B ist
ein Blockschaltbild, das ein weiteres Ausführungsbeispiel des Systems
gemäß 1A zeigt.
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2A und 2B sind
Vorlagendarstellungen, die beispielhaft einen beliebigen zweidimensionalen vektorbasierten
Einflußbereich
zeigen.
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3A und 3B sind
Vorlagendarstellungen, die beispielhaft einen beliebigen zweidimensionalen Punkt-Radius-Einflußbereich
zeigen.
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4 ist
eine Vorlagendarstellung, die beispielhaft einen beliebigen dreidimensionalen
vektorbasierten Einflußbereich
zeigt.
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5A und 5B sind
Vorlagendarstellungen, die beispielhaft einen beliebigen dreidimensionalen Punkt-Radius-Einflußbereich
zeigen.
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6 ist
eine Kartendarstellung, die beispielhaft in Wechselbeziehung stehende
Einflußbereiche zeigt.
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7 ist
eine Kartendarstellung, die beispielhaft in Wechselbeziehung stehende
Einflußbereiche zeigt.
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8 ist
ein Blockschaltbild, das die funktionalen Softwarekomponenten für ein Herstellungssystem zur
Verwendung mit dem System gemäß 1 zeigt.
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9 ist
eine Datenstrukturdarstellung, die die Modulvorlage zeigt, die durch
den Werkzeugsatz des Systems gemäß 8 verwendet
wird.
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10 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zur Ausführung von nutzerdefinierbaren
Ereignissen zeigt, die durch Einflußbereiche beschreibende Geopositionsdaten
ausgelöst
werden, gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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11 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Überprüfung und Aktualisierung von
Nutzerzustand und –geschichte
zur Verwendung in dem Verfahren gemäß 10 zeigt.
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12 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Überprüfung und Verifizierung eines
Ortszustands zur Verwendung in dem Verfahren gemäß 10 zeigt.
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13 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Überprüfung und Verifizierung von
Modulzustand und –geschichte
zur Verwendung in dem Verfahren gemäß 10 zeigt.
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14 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Überprüfung von Warteschlangenbedingungen zur
Verwendung in dem Verfahren gemäß 10 zeigt.
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15 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Ausführung von anstehenden Aktionen
zur Verwendung in dem Verfahren gemäß 10 zeigt.
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16 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Durchführung eines zeitlich festgelegten
Ereignisses zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 14 zeigt.
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17 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Durchführung einer Warteschlangen- bzw. anstehenden
Aktion und Aktualisierung zur Verwendung in den Abläufen gemäß den 14, 16, 18 und 19 zeigt.
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18 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Durchführung eines nutzerinitiierten
Ereignisses zur Verwendung in den Abläufen gemäß 14 zeigt.
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19 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Durchführung eines Nachbarschaftsereignisses zur
Verwendung in dem Ablauf gemäß 14 zeigt.
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20 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von globalen
Moduleinstellungen zur Verwendung gemäß 10 zeigt.
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21 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von Einflußbereichen
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
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22 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von Elementen
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
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23 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von Ereignissen
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
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24 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von Nicht-Spieler-Figuren
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
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25 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von Modulinitialisierungseinstellungen zur
Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
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26 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf zur Definition von Zoneninformation
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 21 zeigt.
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Genaue Beschreibung
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Glossar
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Modul:
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Modul
ist eine Sammlung von Bereichen, Elementen, Ereignissen und Nicht-Spieler-Figuren,
die eine Nutzererfahrung in der physikalischen Welt unter Verwendung
von Geopositionsdaten erzeugt.
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Element:
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Ein
Element ist ein virtuelles oder physikalisches Objekt, das durch
Modul-Ereignisse,
Spieler-Figuren oder Nicht-Spieler-Figuren manipuliert werden kann.
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Spieler-Figur:
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Eine
Spieler-Figur ist ein menschlicher Spieler, der mit der physikalischen
oder virtuellen Welt unabhängig
von der Systemprogrammierung interagiert.
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Nicht-Spieler-Figur:
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Eine
Nicht-Spieler-Figur ist eine computererzeugte Einheit, mit der die
Spieler- Figur interagieren kann.
Interaktion tritt programmatisch durch Anfrage- und Antwortverhalten
auf.
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Ereignisse:
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Ereignisse
sind Auslöser,
die programmatisch innerhalb eines Moduls auftreten. Es gibt vier
Arten von Ereignissen:
- (1) Wiederkehrende Ereignisse:
zeitbasierte Ereignisse, die in bestimmten Intervallen wieder auftreten,
beispielsweise ein Zeitgeber, der den Spielstand alle 15 Minuten
oder bei einer zufälligen
Bewegung einer Nicht-Spieler-Figur angibt.
- (2) Ausgelöste
Ereignisse: zeitbasierte Ereignisse, die auftreten, nachdem eine
bestimmte Zeitdauer vergangen ist, beispielsweise ein Takt, der
jede Stunde und halbe Stunde schlägt. Alternativ Ereignisse,
die zu einer genauen Zeit auftreten, beispielsweise um 4:00 pm öffnet sich
eine Tür,
dann schließt
sie sich wieder um 4:15 pm.
- (3) bedingt ausgelöste
Ereignisse: zeitbasierte Ereignisse, die auftreten, wenn bestimmte
Bedingungen in bestimmten Zeitintervallen oder zu genauen Zeiten
existieren, beispielsweise, wenn ein Bereich betreten wird und die
Spieler-Figur ein x Element besitzt, wird sich die Tür um 4:00
pm öffnen.
- (4) Nicht zeitlich festgelegte Ereignisse: nicht zeitbasierte
Ereignisse, die auf der Grundlage von örtlichen oder unabhängigen Bedingungen
auftreten. Örtliche
Bedingungen werden erfüllt,
wenn eine Spieler-Figur eintritt, herausgeht oder benachbart zu
einem Einflußbereich,
einer Spieler-Figur, Nicht-Spieler-Figur oder einem Objekt ist.
Eine unabhängige
Bedingung wird erfüllt,
wenn eine nutzerinitiierte, Spieler-Figur oder Nicht-Spieler-Figur Aktion
auftritt.
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Die
vorstehenden Begriffe werden durch diese Druckschrift hindurch verwendet
und ihnen werden, außer
anders angezeigt, die vorstehend dargelegten Bedeutungen zugewiesen.
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1A ist
ein Blockschaltbild, das ein erfindungsgemäßes System 10 zur
Ausführung
von nutzerdefinierbaren Ereignissen, die durch Einflußbereiche
beschreibende Geopositionsdaten ausgelöst werden, zeigt. Das System 10 funktioniert
entsprechend einer Abfolge von Verfahrensschritten, wie weiter nachstehend
unter Bezugnahme auf 10 beschrieben.
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Eine
Konstellation von globalen Positionsbestimmungssystem(GPS)-Satelliten 11 liefert
Geopositionsdaten an eine drahtlose Recheneinrichtung (WCD) 12.
GPS-Satelliten 11 senden Geopositionsdaten einschließlich Breitengrad,
Längengrad,
Höhe und
Genauigkeit. Die drahtlose Recheneinrichtung 12, die einen GPS-Empfänger enthält, empfängt GPS-Signale
von den GPS-Satelliten 11 und verarbeitet die GPS-Signale, um
den (Stand)Ort der drahtlosen Recheneinrichtung 12 zu bestimmen.
Zusätzlich
führt die
drahtlose Recheneinrichtung 12 ein Modul (Cartridge = CRT) 13 aus,
um nutzerdefinierbare Ereignisse auszulösen, wenn der Ort der drahtlosen
Recheneinrichtung mit einen oder mehrere Einflußbereiche beschreibenden Geopositionsdaten
korreliert, wie weiter nachstehend beginnend unter Bezugnahme auf
die 2A und 2B beschrieben.
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Obwohl
eine drahtlose Recheneinrichtung 12 gezeigt ist, könnten andere
Arten und Anordnungen von Einrichtungen verwendet werden. Zumindest
muß die
Einrichtung in der Lage sein, ein Modul 13 auszuführen, einen
Ort aus Geopositionsdaten zu bestimmen, die minimal aus Breitengrad
und Längengrad
bestehen, und irgendeine Form von Ausgabe ansprechend auf ein ausgelöstes Ereignis
zur Verfügung
zu stellen. Verarbeitungseinrichtungen, die in der Lage sind, ein
Modul 13 auszuführen,
enthalten einen Personal- oder Laptopcomputer, entweder einen drahtlosen
oder Standard persönlichen
Datenassistenten, ein programmierbares Mobiltelefon, einen programmierbaren
Funkruf, einen drahtlosen e-mail Client, ein Zwei-Wege-Radio und eine festgeschaltete
Verarbeitungseinrichtung. Lokale bzw. örtliche Einrichtungen, die
einen (Stand)Ort aus Geopositionsdaten bestimmen können, enthalten
einen selbständigen
GPS-Empfänger,
der über
ein herkömmliches
Kabel angeschlossen ist, GPS-Empfängerkomponenten,
die in einer Verarbeitungseinrichtung enthalten sind, wie beispielsweise
einem drahtlosen persönlichen
Datenassistent mit internen GPS-Empfänger, und Empfänger zum
Empfangen von Signale von einem stationären GPS-Ortungsgerät, wie nachstehend
unter Bezugnahme auf 1B beschrieben. Ausgabeeinrichtungen
enthalten irgendeine der Verarbeitungseinrichtungen ebenso wie erweiterte
Realitäts-Einrichtungen,
die in Verbindung mit oder alternativ zu den Verarbeitungseinrichtungen
arbeiten, um eine Ausgabeplattform für eine Darstellung ausgelöster Ereignisse
darzustellen. Erweiterte Realitäts-Einrichtungen enthalten „Head-Up"-Displays bzw. –Anzeigen
(HDUs), virtuelle Realitäts-Brillen, Handschuhe,
Kopfhörer
und Brillen und irgendeine andere Art von Anzeigeeinrichtung, wie
sie im Stand der Technik bekannt ist. Demgemäß wird der Begriff drahtlose
Recheneinrichtung 12 sich breit auf irgendeine Anordnung,
Konfiguration oder Kombination von Verarbeitungs-, örtlichen
und Ausgabeeinrichtungen mit den vorstehend erwähnten Eigenschaften beziehen,
die hier austauschbar verwendet werden könnten, wie durch den Fachmann
erkennbar.
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Die
drahtlose Recheneinrichtung 12 lädt das Modul 13 von
einem zentralisierten Server 14 über ein Zwischennetzwerk 16,
wie beispielsweise das Internet oder eine ähnliche Einrichtung zur Zwischenverbindung von
Recheneinrichtungen herunter. Der zentralisierte Server 14 enthält einen
Web-Server 17 und einen Datenbankmanager 18. Der
Web-Server 17 liefert Web-Inhalt zu der drahtlosen Recheneinrichtung 12,
um die Bereitstellung des Moduls 13 von einer Moduldatenbank 15,
die mit dem zentralisierten Server 14 verbunden ist, zu
vereinfachen. Der zentralisierte Server 14 enthält auch
einen Datenbankmanager 18, der auf die Moduldatenbank 15 zugreift,
um das angeforderte Modul 13 bereitzustellen. Ein Client 18,
der mit dem zentralisierten Server 14 über das Zwischennetzwerk 16 verbunden
ist, führt
einen Web-Browser 19 aus,
um von dem zentralisierten Server 14 erhaltenen Web-Inhalt
anzuzeigen. Der Client 18 kann verwendet werden, um die
Moduldatenbank 15 zu organisieren und neue Module zur Verwendung
in einer drahtlosen Recheneinrichtung 12 herzustellen,
wie nachstehend unter Bezugnahme auf 8 weiter
beschrieben.
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In
dem Modul 13 ist eine Abfolge von Ereignissen gespeichert.
Ereignisse können
logisch mit einem oder mehreren Einflußbereichen verbunden sein,
die logisch einen geschlossenen Raum definieren, durch den der Nutzer
fortschreitet, oder kann als globales oder „Welt"-Ereignis
definiert sein, unabhängig
von irgendeinem Einflußbereich.
Die Ereignisse werden auf der Grundlage von örtlichen, zeitlichen und unabhängigen Bedingungen
ausgelöst.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird eine Mehrzahl von Einflußbereichen unter
Verwendung von Geopositionsdaten zur Definition eines logisch geschlossenen
Raums beschrieben. Jedes nicht-zeitbasierte und nicht-globale Ereignis
wird ausgelöst,
wenn die drahtlose Rechenrichtung 12 durch die zugehörigen Einflußbereiche
fortschreitet. Der Bediener der drahtlosen Recheneinrichtung 12,
der als Spieler-Figur bezeichnet wird, empfängt einen Dialog in der Form
einer interaktiven, geschichtenähnlichen
Erfahrung durch die Ereignisabfolge über die drahtlose Recheneinrichtung 12.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel
wetteifert die Spieler-Figur mit anderen Spieler-Figuren, die auch
drahtlose Recheneinrichtungen 20 besitzen. Zusätzlich können die
Aktionen anderer Nicht-Spieler-Figuren mit drahtlosen Recheneinrichtungen 21 auch
bei dem Fortschritt der Ereignisabfolge zu berücksichtigen sein.
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Optional
kann die drahtlose Recheneinrichtung 12 auch Informationen
von einer Datenbank interessierender Punkte 22 von dem
zentralisierten Server 14 herunterladen. Die Datenbank
interessierender Punkte 22 enthält allgemeine und spezialisierte
Informationen, die über
die drahtlose Recheneinrichtung 12 in einer interaktiven
Sitzung abgerufen werden können.
Die Informationen über
interessierende Punkte enthalten thematische Daten, wie beispielsweise
Vogelbeobachtungsplätze,
Sushi-Restaurants und Sponsoren-(Stand)Orte. Die drahtlose Recheneinrichtung 12 kann
Richtungen zu einzelnen interessierenden Punkten durch serverausgebildete
Geopositionsdaten bestimmen und zur Verfügung stellen.
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Die
einzelnen Computersysteme einschließlich Server 14 und
Client 18, enthalten programmierten digitalen Allzweck-Recheneinrichtungen
bestehend aus einer Zentraleinheit (CPU), einem Wahlzugriffsspeicher (RAM),
einem nicht-flüchtigen
Zweitspeicher, wie beispielsweise einem Festplattenlaufwerk oder
einem CD-ROM-Laufwerk, Netzwerk oder drahtlosen Schnittstellen,
und peripheren Einrichtungen, einschließlich Nutzerschnittstelleneinrichtungen,
wie beispielsweise Tastatur und Anzeige. Programmcode einschließlich Softwareprogrammen
und Daten werden zur Ausführung
und Verarbeitung durch die CU in den RAM geladen und Ergebnisse
werden zur Anzeige, Ausgabe, Übertragung
oder Speicherung erzeugt.
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1B ist
ein Blockschaltbild, das ein weiteres Ausführungsbeispiel 23 des Systems 10 gemäß 1A zeigt.
Gewöhnlich
können
GPS-Signale nur im Freien durch einen GPS-fähigen
Empfänger
empfangen werden. In einem weiteren Ausführungsbeispiel 23 senden stationäre GPS-Leitstrahlsender
statische Geopositions- und Informationsdaten auf einer im wesentlichen
kontinuierlichen Basis, um herkömmliche
GPS-Signale im Haus und in Bereichen ohne GPS-Abdeckung zur Verfügung zu
stellen. Die Geopositionsdaten identifizieren die (Stand)Orte von
stationären
und nichtstationären
Objekten. Jeder Leitstrahlsender enthält einen Kurzbereichssender,
der GPS-äquivalente
Signale ausbilden kann, wann immer ein GPS-Empfänger reguläre GPS-Signale nicht empfangen
kann und nahe dem Leitstrahlsender ist.
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Beispielsweise
wird ein mit einem GPS-Empfänger
ausgestattetes Fahrzeug 24 gewöhnlich nur GPS-Signale von
der Konstellation von GPS-Satelliten 11 empfangen. Jedoch
können
die GPS-Kurzbereichs-Leitstrahlsender beispielsweise in einem Gebäude 25,
an einem Grenzstein 16, an einer Marineboje 27 und
an einem Verkehrszeichen angeordnet sein und in anderen stationären und
nicht-stationären
Objekten angeordnet sein, um statische Geopositionsdaten zur Verfügung zu
stellen, wobei jedes Kurzbereichs-Leitstrahlsender kontinuierlich
Geopositionsdaten sendet. Zusätzlich
können
die Kurzbereichs-Leitstrahlsender Informationsmitteilungen senden,
die in Verbindung mit einer Ereignisabfolge verwendet werden können.
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In
dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
funktioniert jedes Kurzbereichs-Leitstrahlsender 25 bis 28 als
ein Hochfrequenzsender mit niedriger Energie, wie beispielsweise
gemäß der IEEE
802.11b, „Bluetooth" oder ähnlichen
drahtlosen Protokollen ausgebildet. Die Kurzbereichs-Leitstrahlsender
können
tragbar oder auf einem stationären
Objekt befestigt sein und Standard-GPS-Geopositionsdaten, einschließlich Breitengrad, Längengrad,
Höhe, Datum
und Zeit, Identifikation und optional ausführbarem Programmcode senden.
Andere Anordnungen von GPS und Kurzbereichs-Sendekomponenten sind
möglich,
wie durch den Fachmann erkannt werden würde.
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Alternativ
sendet jeder Kurzbereichs-Leitstrahlsender 25 bis 28 Nicht-Standard
GPS Geopositionsdaten entsprechend einem drahtlosen Protokoll, wie
beispielsweise dem Kurzmitteilungsdienst (Short Message Service
= SMS). Ein Pseudo-GPS-Empfänger
wird kommutativ zwischen der GPS-Empfängerschaltung und dem Allzweck-Prozessor
angeordnet ausgebildet. Der Pseudo-GPS-Empfänger übersetzt von dem Kurzbereichs-Leitstrahlsender
empfangene Pakete in ein Nicht-GPS kompatibles Format und extrahiert
die von dem Leitstrahlsender empfangenen GPS-Signale und leitet
sie weiter. Pseudo-GPS-Empfänger
erlauben eine Rückwärts-Kompatibilität mit Einrichtungen,
die auf ein Empfangen nur von GPS-Signalen beschränkt sind.
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Die 2A und 2B sind
Vorlagendarstellungen, die beispielhaft beliebige zweidimensionale
vektorbasierte Einflußbereiche
zeigen. Vektorbasierte Einflußbereiche
sind durch Bestimmung eines Startpunkts, eines Vektorwinkels und
eines Abstands definierbar. Zuerst auf 2A bezugnehmend
ist ein quadratischer Einflußbereich 30 logisch
durch einen Satz von vier geraden Linienvektoren definiert. Als
Nächstes
bezugnehmend auf 2B ist ein Einflußbereich 31,
der grob wie der Buchstabe „E" geformt ist, logisch
durch einen Satz von zwölf
geraden Linienvektoren definiert. Andere analoge Formen eines Definierens
von vektorbasierten Einflußbereichen,
wie beispielsweise durch Polar- oder kartesische Koordinaten, sind
möglich,
wie durch den Fachmann erkennbar sein würde.
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Die 3A und 3B sind
Vorlagendarstellungen, die beispielhaft beliebige zweidimensionale Punkt-Radius-Einflußbereiche
zeigen. Punkt-Radius-Einflußbereiche
sind durch Bestimmung eines oder mehrerer Zentren oder Schwerpunkte
und zugehöriger
Radien definierbar sind. Zuerst bezugnehmend auf 3A ist
ein kreisförmiger
Einflußbereich 32 durch
Bestimmung eines von einer Mitte projizierten Radius gebildet. Als
Nächstes
bezugnehmend auf 3B ist ein elliptischer Einflußbereich 33 gebildet,
der von einer Mitte projizierte Haupt- und Nebenachsen bestimmt.
Alternativ könnte
der elliptische Einflußbereich 33 durch
ein Pair von Schwerpunkten (nicht gezeigt) bestimmt sein. Andere
Formen von Punkt-Radius-Einflußbereichen
sind möglich,
wie durch den Fachmann erkannt werden würde.
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4 ist
eine Vorlagendarstellung, die beispielhaft einen beliebigen dreidimensionalen
vektorbasierten Einflußbereich
zeigt. Dreidimensionale vektorbasierte Einflußbereiche sind durch Bestimmung
eines Startpunkts, eines Vektorwinkels, eines Abstands und einer
Höhe definierbar.
Ein kubischer Einflußbereich 34 ist durch
einen Satz von 12 individuellen in einen Würfel gebildeten Vektoren definiert.
Andere Formen von dreidimensionalen vektorbasierten Einflußbereichen
sind möglich,
wie durch den Fachmann erkannt werden würde.
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Die 5A und 5B sind
Vorlagendarstellungen, die beispielhaft beliebige dreidimensionale Punkt-Radius-Einflußbereiche
zeigen. Dreidimensionale Punkt-Radius-Einflußbereiche sind durch Bestimmung
eines oder mehrerer Schwerpunkte und zugehöriger Radien und einer Höhe definierbar.
Zuerst bezugnehmend auf 5A ist
ein zylindrischer Einflußbereich 35 durch
einen zweidimensionalen kreisförmigen
Einflußbereich,
der mit einer Höhe
bestimmt ist, definiert. Als Nächstes
bezugnehmend auf 5B ist ein elliptischer zylindrischer
Einflußbereich 36 durch
einen elliptischen Einflußbereich
definiert, der mit einer gegebenen Höhe projiziert ist. Andere Formen
von dreidimensionalen Radien-Einflußbereichen sind möglich, wie
durch den Fachmann erkannt werden könnte.
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6 ist
eine Kartendarstellung 60, die beispielhaft in Wechselbeziehung
stehende Einflußbereiche 61 bis 64 zeigt.
Jeder der Einflußbereiche 61 bis 64 ist
ein nutzerdefinierbarer Vektor, der Geopositionsdaten speichert,
die einen logisch geschlossenen Raum beschreiben. Die Geopositionsdaten
bestimmen Breitengrad, Längengrad,
Höhe, Zeit,
Datum, Identifikation, Sicherheitscode, Signalstärke und ähnlich relevante Daten, wie
durch einen Fachmann erkannt werden würde.
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Ein
Einflußbereich 61 bis 64 kann
irgendeine Form und Größe besitzen,
die jedoch durch die maximale Genauigkeit der GPS-Technologie beschränkt ist.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird eine Genauigkeit von sechs Meter verwendet. Einzelne Einflußbereiche 61 bis 64 können diskret
voneinander, überlappend,
verschachtelt, geschichtet oder angrenzend sein.
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Ebenso
kann irgendein Einflußbereich
Eigenschaften und Ereignisse von anderen Einflußbereichen übernehmen, um Konsistenz über einzelne
Einflußbereiche
zu erlauben. Beispielsweise könnte
ein Herunterzähl-Zeitgeber
für eine
Aktivität,
die ein Lösen
eines Puzzles enthält, eine übernommene
Eigenschaft sein. Ein Übernehmen
ist zwischen irgendeinem Einflußbereich
verfügbar
und erfordert keine a priori Beziehungen, wie beispielsweise Eltern-Kind-Partner. Einfußbereiche
können
Eigenschaften und Ereignisse von einem anderen Einflußbereich übernehmen,
auch, wenn diese Eigenschaften und Ereignisse auch übernommen
wurden. Ein Einflußbereich
kann diskrete Eigenschaften und Ereignisse durch Bestimmung der
Bezeichner für
einen anderen Einflußbereich übernehmen.
Alternativ kann ein Einflußbereich
Eigenschaften und Ereignisse von allen Einflußbereichen übernehmen, wenn keine Bezeichner
bestimmt sind.
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Im
Gegensatz zu einem gitterbeschreibenden geographischen Ort sind
die Einflußbereiche 61 bis 64 flexibel
definiert, um zufällige
Ereignisabfolgen anzuordnen, wie sie durch einen Geschichtenhandlungsfaden oder
Spielablauf, wie mit Geocaching gebildet sein könnte. Im Gegensatz dazu grenzen
geographisch-basierte Gitter aneinander an und können nicht in beliebig definierte
geschlossene Räume
aufgelöst
werden oder in überlappenden
oder verschachtelten Konfigurationen angeordnet werden.
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Der
Zweck eines Einflußbereichs 61 bis 64 besteht
darin, ein geschlossenen Raum zu definieren, der verwendet wird,
um in einem Modul 13 auf einer drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt) gespeicherte nutzerdefinierbare
Ereignisse auszulösen.
Eine Reihe von Einflußbereichen 61 bis 64 kann
zusammen gebildet werden, um eine Geschichte, einen Dialog, ein
Spiel oder eine andere Art von Konversation zu erzeugen, wie durch
die ausgelösten
nutzerdefinierbaren Ereignisse ausgedrückt.
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Jedes
Ereignis kann durch örtliche,
zeitliche oder unabhängige
Bedingungen ausgelöst
werden. Örtliche
Bedingungen werden erfüllt,
wenn die drahtlose Recheneinrichtung 12 eintritt, herausgeht
oder benachbart zu einem Einflußbereich,
einer Spieler-Figur, einer Nicht-Spieler-Figur oder einem Objekt ist. Eine zeitliche Bedingung
wird erfüllt,
wenn ein Zeitgeber relativ zu einer globalen, Bereichs-, Nicht-Spieler-Figur,
Nutzer- oder Objekt-Bedingung abläuft. Eine unabhängige Bedingung
wird erfüllt,
wenn eine nutzerinitiierte, Spieler-Figur- oder Nicht-Spieler-Figur-Aktion
auftritt. Nutzerinitiierte Aktionen treten unter Bezugnahme auf
die Welt im Großen,
einen Einflußbereich,
einen Nutzer, eine Spieler-Figur, eine Nicht-Spieler-Figur oder ein Objekt auf.
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Als
Beispiel tritt eine Spieler-Figur in einen ersten Einflußbereich 61 ein
(Schritt 1). Bei Eintritt in den ersten Einflußbereich 61 wird
ein nutzerdefinierbares Ereignis ausgelöst, um den Ton eines tiefen,
umhüllten Knurrens
begleitet durch die Anzeige der Textmitteilung „Sie können aus Südwesten kommende knurrende Geräusche hören." auf der drahtlosen
Recheneinrichtung 12 abzuspielen. Die Spieler-Figur betritt
dann einen zweiten Einflußbereich
(Schritt 2). Während
sie innerhalb des zweiten Einflußbereichs 62 ist,
werden fortwährend
knurrende Geräusche
auf der drahtlosen Recheneinrichtung 12 abgespielt und
ein Bild einer Türöffnung leuchtet
auf, um der Spieler-Figur anzuzeigen, daß eine Türe nahe ist. Bei Annäherung an
die Tür
betritt die Spieler-Figur einen dritten Einflußbereich 63 (Schritt 3).
Ein neuer Ton von lauteren (und bösartigeren) knurrenden Geräuschen wird
gespielt und ein Videosegment, das auf einer Tür erscheinende Kratzer zeigt,
wird angezeigt. Als Nächstes
betritt die Spieler-Figur einen vierten Einflußbereich 64 (Schritt 4).
Die drahtlose Recheneinrichtung 12 fragt die Spieler-Figur
mit einer Abfrage ab „Möchten Sie
die Tür öffnen?". Bei Annäherung an
die Tür
wird ein weiteres Ereignis ausgelöst, das ein Telefon 69 zum
Klingeln veranlaßt
und eine voraufgezeichnete Mitteilung abzuspielen, die die Spieler-Figur
bittet, die Tür
nicht zu öffnen.
Bei Erregung des vierten Einflußbereichs 64 verbleibt
die Spieler-Figur innerhalb des einschließenden dritten Einflußbereichs 70 (Schritt 5).
Abhängig
von den vorhergehend durch die Spieler-Figur vorgenommenen Aktionen
können
Geräusche
von verblassendem Knurren auf der drahtlosen Recheneinrichtung 12 gespielt
werden, begleitet von einem Text, der erklärt, daß das knurrende Geräusch verblaßt. Wenn
jedoch die Tür
geöffnet
wurde, wird die Spieler-Figur eine vorbestimmte Zeit haben, während der
er den Bereich verlassen kann, bevor ein wildes Tier die Spieler-Figur „ißt". Schließlich verläßt die Spielerfigur
den äußersten
und ersten Einflußbereich 71 (Schritt 6).
Wenn die Tür
geöffnet
wurde und die Spieler-Figur innerhalb der bewilligten Zeit entkommen
ist, werden Punkte zuerkannt. Anderenfalls empfängt die Spieler-Figur keine
Gutschrift für
die Beendigung der vorhergehenden Abfolge.
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7 ist
eine Kartendarstellung 80, die mittels eines weiteren Beispiels
in Beziehung stehende Einflußbereiche 81 bis 88 zeigt.
Wie vorher ist jeder der Einflußbereiche 81 bis 88 durch
Geopositionsdaten beschrieben, um eine logisch geschlossenen Raum
zu erzeugen. In Kombination mit in dem Modul 13 (in 1 gezeigt) gespeicherten Ereignissen verbinden
die Einflußbereiche 81 bis 88 einzelne
durch ein gemeinsames Thema verbundene Ereignisabfolgen, wie beispielsweise
eine Partie Golf zu spielen.
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Die
Einflußbereiche 81 bis 88 enthalten
den Golfplatz- bzw. Golfkurs-Bereich (Golf Course Zone) 81, den
Basis-Bereich (Base Zone) 82, den Cart bzw. Wagen-Fahrweg-Bereich
(Cart Track Zone) 83, den Tee- bzw. Abschlag-Bereich (Tee
Zone) 84, den Fairway-Bereich (Fairway Zone) 85,
den Sandbunker-Bereich (Sand Trap Zone) 86, den Grün-Bereich
(Green Zone) 87 und den Schalen- bzw. Cup-Bereich (Cup
Zone) 88. Der Golfkurs-Bereich 81 stellt die allgemeine
Umgebung zur Verfügung,
in der die Ereignisabfolge abläuft.
Der Basis-Bereich 86 enthält eine Mehrzahl von Zonen,
die jede Eigenschaften von dem Basis-Bereich 82 übernehmen.
Beispielhaft ist der Basis-Bereich 82 das 18te Loch in
dem Golfkurs-Bereich 81. Der Wagen-Fahrweg-Bereich 83 bildet
einen Einflußbereich,
der von dem Basis-Bereich 82 getrennt ist. Der Wagen-Fahrweg-Bereich 83 könnte verwendet
werden, um den Verkehrsfluß über einen
Golfkurs durch Erzeugung eines Ereignisses, wann immer ein bestimmter
Golfwagen den Wagen-Fahrweg-Bereich 83 betritt, nachzuführen. Das
Ereignis würde
das Klubhaus über
die Bewegung informieren. Der Abschlag-Bereich 84 erzeugt
ein Ereignis „im
Spiel", das das
Klubhaus darüber
informiert, daß ein
Nutzer vom 18ten Loch abschlägt.
Das Ereignis fragt auch den Abschlag-Bereich 84 ab, um
zu sehen, ob irgendein anderer Spieler im Spiel ist. Wenn dem so ist,
erzeugt das Ereignis einen Alarm, der anzeigt, daß ein anderer
Spieler auf dem Loch ist und weist den Spieler an, zu warten, bis
der andere Spieler sich entweder aus der Reichweite bewegt hat oder
das Loch beendet hat. Der Fairway-Bereich 85 aktualisiert
einen örtlichen
Parameter auf „auf
dem Fairway", wenn
der Spieler den Fairway betritt. Zusätzlich wird ein Ereignis erzeugt,
das Optionen für
Golfschläger
(Golf Clubs) darstellt, die in Beziehung auf die Fahne und die Position
des Golfballs verwendet werden können.
Der Sandbunker-Bereich 86 erzeugt desgleichen ein Ereignis,
das Wahlmöglichkeiten
von Golfschlägern
anzeigt, wie beispielsweise einen Sandkeil, und zeigt weiterhin
die Position des Golfballs von der Fahne an.
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Ein
Betreten des Grün-Bereichs 87 löst eine
Mehrzahl von Ereignissen aus. Zuerst kann eine erste Liste von Golfschlägern, wie
beispielsweise eine Auswahl eines Putters, angezeigt werden. Ebenso
kann ein Abstand von der Fahne und eine genaue Karte des Grüns zur Verfügung gestellt
werden, um dem Spieler beim Putten zu helfen. Es ist zu beachten,
daß einige
Bereichs-bewußte
Elemente zusätzliche
Ereignisse auslösen können, wie
beispielsweise ein Golfball-Nachführsystem, das Bereichsauslöser erzeugt.
Schließlich
löst der Cup-Bereich 88 eine
Bereichsänderung
aus, wenn der Golfball den Cup betritt, der zum Nutzer angefragt
wird.
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8 ist
ein Blockschaltbild, das die funktionalen Softwarekomponenten eines
Produktionssystems 90 zur Verwendung mit dem System gemäß 1 zeigt. Jede Komponente ist ein Computerprogramm,
-ablauf oder –vorgang,
der als Quellcode in einer herkömmlichen
Programmiersprache, wie beispielsweise der C++-Programmiersprache,
geschrieben ist, und zur Ausführung
durch die CPU als ein Objekt- oder Byte-Code präsentiert wird, wie im Stand
der Technik bekannt. Die verschiedenen Realisierungen des Quellcodes
und von Objekt- und Byte-Codes können
auf einem computerlesbaren Speichermedium gehalten oder auf einem Übertragungsmedium
in einer Trägerwelle
verkörpert
sein.
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Das
Herstellungssystem 90 stellt eine Einrichtung zur Verfügung, mit
der nutzeranpaßbare
Module 98 zur Verwendung mit drahtlosen Recheneinrichtungen 12 (in 1 gezeigt) aufzubauen sind. Die Module 98 werden
durch einen Herstellungsserver 91 auf der Grundlage von
von einem Client 93 empfangenen Nutzer-Anweisungen erzeugt.
Der Herstellungsserver 91 enthält zwei Komponenten: einen
Werkzeugsatz 94 und einen Compiler 95. Auf den
Werkzeugsatz 94 wird über
den Client 93 über
einen Standard-Webbrowser 97 zugegriffen, wie beispielsweise
den Internet Explorer oder Netscape Navigator. Der Werkzeugsatz 94 greift
auf eine Herstellungsdatenbank 92 zu, in der Modulvorlagen 96,
bevorzugt ausgedrückt
in einer Seitenbeschreibungssprache, wie beispielsweise der erweiterbaren
Auszeichnungssprache (Extensible Markup Language = XML), gespeichert
sind, wie nachstehend unter Bezugnahme auf 9 beschrieben.
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Der
Werkzeugsatz 94 ermöglicht
einem Nutzer, eine Reihe von Ereignissen 99 zu definieren,
die durch zeitliche, örtliche
und unabhängige
Bedingungen ausgelöst
werden, und Einflußbereiche
(ZOIs) 100 zu definieren, die durch Geopositionsdaten beschrieben
sind. Bei der Definitionsbeendigung werden Modulvorlagen 96 durch
den Compiler 95 in interpretierbare Module 98 zum
Herunterladen und zur Ausführung
auf einer drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt) kompiliert. Obwohl der Herstellungsserver 91 Komponenten-XML
durch einen Standard-Web-Browser 97 enthält, müssen weder
der Herstellungsserver 91, noch der Werkzeugsatz 94 und
der Compiler 95 als Web-basierte Anwendungen verfügbar gemacht
werden und könnten
als autonome Standard- oder verteilte Anwendungen und andere Variationen
realisiert werden, wie durch den Fachmann erkannt werden könnte.
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9 ist
eine Datenstrukturdarstellung, die die Modulvorlage 105 zeigt,
die durch den Werkzeugsatz des Systems gemäß 8 verwendet
wird. In dem beschriebenen Ausfüh rungsbeispiel
ist die Modulvorlage 105 in XML geschrieben, obwohl irgendeine
andere Form von markenbegrenzter Seitenbeschreibungssprache verwendet
werden könnte,
wie durch den Fachmann erkannt werden würde. Die Modulvorlage 105 enthält eine
Mehrzahl von Marken, um Einflußbereiche
(<Bereiche>), Objekte (<Objekte>) und Nicht-Spieler-Figuren (<npcs>) zu identifizieren.
Jede Marke für
einen Einflußbereich
kann weiterhin Beziehungen durch eine bedingte Marke (<bedingt>) definieren. Zusätzlich kann
die Marke für
jede mobile Einrichtung nutzerbestimmte Ereignisse (<Ereignisse>) definieren. Die Ereignisse
können
allgemein oder Einrichtungsabhängig
sein und enthalten Multimedia-Ereignisse einschließlich Ton-,
visuellen, Tast-, Geruchs-, Text- und Multimediaeffekten, ebenso
wie andere nutzerdefinierbare Mitteilungen und Kommunikationen,
wie beispielsweise ein Auslösen
eines Telefonanrufs. Beispielhaft ist ein Quellcode-Programmausdruck
für ein
Modul, der einen allgemeinen Golfkurs realisiert, wie vorstehend
unter Bezugnahme auf 7 beschrieben, der in der XML-Programmiersprache
geschrieben ist, in dem Anhang enthalten. Andere Programmiersprachen
oder Ablauf- und Datenstrukturierung könnten verwendet werden, wie
durch den Fachmann erkannt werden würde.
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10 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren 110 zur Ausführung von
nutzerdefinierbaren Ereignissen, die durch Einflußbereiche
beschreibende Geopositionsdaten ausgelöst werden, entsprechend der
vorliegenden Erfindung.
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Das
Verfahren 110 funktioniert als eine fortwährende Steuerschleife
(Blöcke 114–119),
die auf einer drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt) ausgeführt wird. Während jeder Wiederholung der
Steuerschleife wird der Zustand verschiedener Gesichtspunkte der
drahtlosen Recheneinrichtung 12 und des Moduls 13 untersucht
und nutzerdefinierbare Ereignisse werden in einer Ereignisgesteuerten
Weise unter Verwendung einer (Warte)Schlange ausgeführt.
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Einleitend
wird ein Modul 13 von dem zentralisierten Server 14 (in 1A gezeigt)
heruntergeladen (Block 111). Optional werden interessierende
Punkte und anderen Daten heruntergeladen (Block 112). Globale Moduleinstellungen
werden dann definiert (Block 113). Der Nutzerzustand und –geschichte
werden überprüft und aktualisiert
(Block 114), wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme
auf 11 beschrieben. Als Nächstes wird der (Stand)Ortzustand überprüft und verifiziert
(Block 115), wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme
auf 12 beschrieben. Der Zustand des Moduls 13 wird überprüft und verifi ziert
(Block 116), wie nachstehend unter Bezugnahme auf 13 beschrieben.
Warteschlangenbedingungen werden überprüft (Block 117), wie
weiterhin unter Bezugnahme auf 14 beschrieben.
Schließlich
werden irgendwelche wartenden Ereignisaktionen ausgeführt (Block 118),
wie weiterhin unter Bezugnahme auf 15 beschrieben.
Die Steuerschleife (Blöcke 114–119)
setzt sich fort, bis alle Aktionen ausgeführt sind (Block 119),
wonach das Verfahren endet.
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11 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 120 zur Überprüfung und
Aktualisierung von Nutzerzustand und –geschichte zur Verwendung
in dem Verfahren gemäß 14 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, historische Nutzerinformationen
betreffend Vorlieben, Eigenschaften und historischer Bewegungen
beizubehalten.
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Wenn
die Nutzerdaten neu sind (Block 121), werden die mit dem
Modul 13 der drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt) gespeicherten Nutzerdaten aktualisiert
(Block 122), um voreingestellte Vorlieben, Eigenschaften
und eine Anfangsposition zu laden. Danach werden die gegenwärtigen Nutzervorlieben und
Einrichtungseinstellungen (Block 123), die gegenwärtigen Nutzereigenschaften
und –zustand
(Block 124) und die historischen Bewegungen (Block 125)
nachgeschlagen. Die Nutzervorlieben enthalten eine Benachrichtigung
des Nutzers bei Eintritt in einen Einflußbereich, wodurch eine Blitz-Rückmeldung
ermöglicht
wird, und zeigt eine Nur-Text-Rückmeldung
anstelle einer graphischen Rückmeldung.
Die Einrichtungseinstellungen steuern Farbe, monochrom, Ton, Bildschirmgröße, Videofähigkeiten,
Telefonfähigkeiten,
elektronische Post, Kurzmitteilungsdienst (SMS), Funkruf und Ausführung eines
Client-seitigen Codes, wie beispielsweise J2EE-Skripten. Der Nutzerzustand
zeigt an, ob der Nutzer in Bewegung ist, Geschwindigkeit, Punktestand, Spielzustand,
Bewegungsgeschichte (Routendaten), letzte bekannte Position, Bewegungsrichtung,
Eigenschaften (Gesundheit, Krankheit, traurig, glücklich und
so weiter), Inventar, Zeitdauern, Figuren und Zugriff auf ein Telefon.
Historische Bewegungen werden durch Ort, Geschwindigkeit, Höhe, Richtung
und Abstand nachgeführt.
Andere Arten und Kombinationen von Nutzervorlieben, Einrichtungen,
Einstellungen und Zustand sind ausführbar, wie durch den Fachmann
erkannt werden würde.
Der Ablauf kehrt dann zurück.
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12 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 130 zur Überprüfung und
Verifizierung eines (Stand)Ortzustands zur Verwendung im Verfahren
gemäß 10 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, eine „Wirklichkeits"-Überprüfung auf eine aktualisierte
Nutzerbewegung durchzuführen.
Unwahrscheinliche Nutzerbewegungen werden zurückgewiesen.
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Zuerst
werden GPS-Signale durch die drahtlose Recheneinrichtung 12 empfangen
(Block 131) und werden in Geopositionsdaten verarbeitet
(Block 132), bevorzugt ausgedrückt durch Breitengrad- und
Längengradwerte.
Die Geopositionsdaten werden mit den historischen Daten verglichen
(Block 133), die als historische Bewegungen in den Nutzerdaten
gespeichert sind. Wenn die Bewegung möglich ist (Block 134)
werden die Nutzergeschichte, gegenwärtige Zeit, Ort, Lage und Abstand
aktualisiert (Block 135). Anderenfalls wird keine Aktualisierung
durchgeführt.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist eine Bewegung möglich,
wenn auf der Grundlage der mit dem Modul 13 in der drahtlosen
Recheneinrichtung 12 gespeicherten Nutzerdaten der gegenwärtige Ort
in dem Zeitblock relativ zum Ort, Geschwindigkeit, Höhe, Richtung
und Abstand von der letzten Aktualisierung erreicht werden kann.
Der Ablauf kehrt dann zurück.
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13 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 140 zur Überprüfung und
Verifizierung eines Modulzustands und –geschichte zur Verwendung
in dem Verfahren gemäß 10 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, den Zustand des Moduls 13 der
drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt)
zu aktualisieren.
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Wenn
gegenwärtig
kein Modul abläuft
(Block 141), wird ein neues Modul mit einer virtuellen
Welt, Objekten und Figuren geladen (Block 142), nach dem
der Ablauf zurückkehrt.
Anderenfalls, wenn ein Modul abläuft
(Block 141), wird eine Weltaktualisierung von dem zentralisierten
Server 14 (in 1 gezeigt)
angefordert (Block 143) und Weltbedingungen werden innerhalb
des ablaufenden Moduls 13 aktualisiert (Block 144).
Es ist zu beachten, daß die
Weltbedingungs-Aktualisierung auch lokal auf ablaufenden Modulen
in einer nichtdrahtlosen Recheneinrichtung, die das Modul autonom
laufen läßt, bestimmt
werden könnten.
Der Ablauf kehrt dann zurück.
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Als
Nächstes
werden der Zustand und Orte von globalen Nutzern vom zentralisierten
Server 14 angefordert (Block 145). Der Zustand
und Orte von Objekten werden von dem zentralisierten Server 14 angefordert (Block 146).
Der Zustand und Orte irgendwelcher Nicht-Spieler-Figuren (NPCs) werden vom zentralisierten Server 14 angefordert
(Block 147). Schließlich
werden der Zustand und Abdeckungsbereiche der Einflußbereiche 61 bis 64 (in 6 ge zeigt)
vom zentralisierten Server 14 angefordert (Block 148).
Der Zustand und Ort der verschiedenen Nutzer, Objekte, Figuren und
Bereiche könnte
physikalisch oder virtuell oder eine Kombination daraus sein. Der
Ablauf kehrt dann zurück.
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14 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 150 zur Überprüfung von
Warteschlangenbedingungen zur Verwendung im Verfahren gemäß 10 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, die Bedingung der Warteschlange
auf der Grundlage einer Spieleraktion zu bestimmen. Die Arten von
Aktionen, die Warteschlangenbedingungen beeinflussen, enthalten
zeitlich festgelegte Ereignisse, Einflußbereichseintritte und –austritte,
Spieler- und Nicht-Spieler-Figur-initiierte Aktionen und Nachbarschaftsaktionen.
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Wenn
die gegenwärtige
Aktion ein zeitlich festgelegtes Ereignis ist (Block 151),
wird ein zeitlich festgelegtes Ereignis verarbeitet (Block 152),
wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 16 beschrieben.
Wenn die Aktion ein Eintritt in einen Einflußbereich 61 bis 64 (gezeigt
in 6) durch den Nutzer ist (Block 153),
wird eine Warteschlangenaktion und Aktualisierung durchgeführt (Block 154),
wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 17 beschrieben. Ähnlich,
wenn der Nutzer den Einflußbereich 31 bis 34 verlassen hat
(Block 155), wird eine Warteschlangenaktion und Aktualisierung
durchgeführt
(Block 156), wie weiterhin unter Bezugnahme auf 17 beschrieben.
Wenn die Aktion eines nutzerinitiierte Aktion ist (Block 157),
wird ein nutzerinitiiertes Ereignis durchgeführt (Block 158), wie
weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 18 beschrieben.
Wenn die Aktion eine Spieler-Figur- oder Nicht-Spieler-Figur-initiierte
Aktion ist (Block 159), wird eine Warteschlangenaktion
und Aktualisierung durchgeführt
(Block 160), wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme
auf 17 beschrieben. Schließlich wird, wenn die Aktion
eine Nachbarschaftsaktion ist (Block 161), ein Nachbarschaftsereignis
durchgeführt
(Block 162), wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme
auf 19 beschrieben. Der Ablauf kehrt dann zurück.
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15 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 170 zur Ausführung von
wartenden Aktionen zur Verwendung im Verfahren gemäß 10 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, in der Ereigniswarteschlange
des Moduls 13 in der drahtlosen Recheneinrichtung 12 (gezeigt
in 1) angeordnete Aktionen abzufragen
und auszuführen.
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Zuerst
wird die Nutzerschnittstelle auf der Grundlage von Nutzervorlieben
aktualisiert (Block 171). Als Nächstes wird ein Ereignis aus
der Warteschlange entfernt (Block 172). Wenn das Ereignis
ein Client-seitiges Ereignis ist (Block 173), wird das
Client-seitige Ereignis auf der drahtlosen Recheneinrichtung 12 durchgeführt (Block 174).
Ein Spielen eines Medienclips oder Tons ist ein Beispiel für ein Client-seitiges
Ereignis. Andere Arten von Client-seitigen Ereignissen sind möglich, wie
durch den Fachmann erkannt werden würde. Anderenfalls, wenn das
Ereignis ein externes Ereignis ist (Block 175), wird ein
Ereignisauslöser
zur externen Einrichtung, wie beispielsweise einem Telefon oder ähnlichen
Instrument gesendet (Block 176). Es ist zu beachten, daß der Ereignisauslöser für ein Team
bzw. eine Mannschaft (in 1 gezeigt)
zum zentralisierten Server gesendet werden könnte, um andere Auslöser, wie
beispielsweise ein Entriegeln einer Tür, zu erzeugen. Schließlich, wenn
die Ereigniswarteschlange nicht leer ist (Block 177), setzt
sich die Verarbeitung fort (Blöcke 172 bis 176),
bis die Warteschlange leer ist (Block 177), wonach der
Ablauf zurückkehrt.
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16 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 180 zur Durchführung eines
zeitlich festgelegten Ereignisses zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 13 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, ein zeitlich festgelegtes
Ereignis relativ zu einem internen Zeitgeber, der durch das Modul 13 in
der drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt)
halten wird, auszuführen.
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Zuerst
wird, wenn das zeitlich festgelegte Ereignis eine zeitlich festgelegte
globale Bedingung ist (Block 181), eine Warteschlangenaktion
und Aktualisierung durchgeführt
(Block 182), wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme
auf 16 beschrieben. Ähnlich wird, wenn das Ereignis
eine zeitlich festgelegte Bereichsbedingung (Block 183),
eine zeitlich festgelegte Nicht-Spieler-Figur-Bedingung (Block 185),
eine zeitlich festgelegte Nutzerbedingung (Block 187) oder
eine zeitlich festgelegte Objektbedingung (Block 189) ist,
eine Warteschlangenaktions-Aktualisierung ebenso durchgeführt (Blöcke 184, 186, 188 bzw. 190),
wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 17 beschrieben.
Der Ablauf kehrt dann zurück.
-
17 ist
ein Ablaufdiagramm zur Durchführung
einer Warteschlangenaktion 205 und Aktualisierung zur Verwendung
in Abläufen
gemäß den 13, 14, 15 und 16.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, Ereignisaktionen in der
Warteschlange des Moduls 13 in der drahtlosen Recheneinrichtung 12 (in 1 gezeigt) anzuordnen.
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Zuerst
wird von dem Modul 13 die Aktion angefordert und priorisiert
(Block 207). In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden Aktionen
sortiert und in die Warteschlange eingeordnet, um die Aktionen zu
priorisieren. Als Nächstes
wird irgendein Medium geladen (Block 208), beispielsweise
wird eine Tondatei abgerufen, um einen Toneffekt zu spielen. Schließlich werden
der Nutzerzustand und –geschichte überprüft und aktualisiert
(Block 209), wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme
auf 13 beschrieben. Der Ablauf kehrt dann zurück.
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18 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 210 zur Durchführung eines
nutzerinitiierten Ereignisses zur Verwendung im Ablauf gemäß 14 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, ein nutzerinitiiertes Ereignis
zu identifizieren und in die Warteschlange einzuordnen.
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Wenn
das nutzerinitiierte Ereignis mit der Welt interagiert (Block 211),
wird eine Warteschlangenaktion und Aktualisierung durchgeführt (Block 212),
wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 16 beschrieben. Ähnlich,
wenn das nutzerinitiierte Ereignis mit einem Einflußbereich 61 bis 64 (in 6 gezeigt) (Block 213),
mit dem Nutzer (Block 215), mit einer Spieler-Figur oder
Nicht-Spieler-Figur (Block 217) oder mit einem Objekt (Block 219)
interagiert, wird eine Warteschlangenaktion und Aktualisierung durchgeführt (Blöcke 214, 216, 218 bzw. 220),
wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 16 beschrieben.
Der Ablauf kehrt dann zurück.
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19 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 230 zur Durchführung eines
Nachbarschaftsereignisses zur Verwendung im Ablauf gemäß 14 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, ein Nachbarschaftsereignis
zu identifizieren und auszuführen.
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Zuerst
wird, wenn das Nachbarschaftsereignis relativ einem Einflußbereich 31 bis 34 (in 2 gezeigt) ist (Block 231), eine
Warteschlangenaktion und Aktualisierung durchgeführt (Block 232), wie
weiterhin unter Bezugnahme auf 16 beschrieben. Ähnlich,
wenn das Nachbarschaftsereignis relativ zu einer Spieler-Figur oder
einer Nicht-Spieler-Figur (Block 233) oder einem Objekt
(Block 235) ist, wird eine Warteschlangenaktion und Aktualisierung
durchgeführt
(Blöcke 234 bzw. 236),
wie weiterhin nachstehend unter Bezugnahme auf 16 beschrieben.
Der Ablauf kehrt dann zurück.
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Während die
Erfindung insbesondere unter Bezugnahme auf die Ausführungsbeispiele
davon gezeigt und beschrieben wurde, wird der Fachmann verstehen,
daß das
Vorstehende und andere Veränderungen
in Form und Einzelheiten erfolgen können, ohne von der Idee und
dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.
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20 ist
ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf 240 zur Definition
globaler Moduleinstellungen zur Verwendung im Verfahren gemäß 8 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, eine Sammlung von Einflußbereichen,
Elementen, Ereignissen und Nicht-Spieler-Figuren zu bestimmen, die gesammelt
eine Nutzererfahrung in der physikalischen Welt unter Verwendung
von Geopositionsdaten zur Verfügung
stellen.
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Zuerst
werden Einflußbereiche
definiert (Block 241), wie weiterhin nachstehend unter
Bezugnahme auf 21 beschrieben. Elemente werden
definiert (Block 242), wie weiterhin nachstehend unter
Bezugnahme auf 22 beschrieben. Ereignisse werden
definiert (Block 243), wie weiterhin nachstehend unter
Bezugnahme auf 23 beschrieben. Nicht-Spieler-Figuren (NPCs) werden
definiert (Block 244), wie weiterhin nachstehend unter
Bezugnahme auf 24 beschrieben. Modulinitialisierungseinstellungen
werden definiert (Block 245), wie weiterhin nachstehend
unter Bezugnahme auf 25 beschrieben. Schließlich wird
das Modul 13 (in 1A gezeigt)
in Programmcode kompiliert (Block 246), der durch die drahtlose
Recheneinrichtung 12 interpretierbar ist. Der Ablauf kehrt
dann zurück.
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21 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf 250 zur Definition von
Einflußbereichen
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, Bereichs-Geopositionsdaten
zu bestimmen und Ereignisse Bereichen beizuordnen.
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Zuerst
werden die Dimensionen jedes Einflußbereichs definiert (Block 251),
wie weiterhin unter Bezugnahme auf 26 beschrieben.
Die Bereichseigenschaften werden dann definiert (Block 252).
Die Eigenschaften enthalten Initialisierung und Zustandseinstellungen
und Beziehungen zu anderen Einflußbereichen. Beispielsweise,
wenn der gegenwärtige
Einflußbereich
von einem Elternbereich übernimmt,
werden die Eigenschaften des Eltern.-Einflußbereichs kopiert. Als Nächstes werden
irgendwelche Ereignisse, die bedingt im Hinblick auf den Einflußbereich
auftreten, definiert (Block 253).
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Zusätzlich werden
Ereignisse, die Interaktionen zwischen Einflußbereichen definieren, definiert
(Block 254). Interaktionsereignisse übertragen zwischen aufeinanderfolgenden
Einflußbereichen,
um einen fortwährenden
Handlungsfaden auszubilden. Schließlich werden die Initialisierungseinstellungen
für den
Einflußbereich
definiert (Block 255), wonach der Ablauf zurückkehrt.
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22 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf 260 zur Definition von
Einflußelementen
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, virtuelle oder physikalische Objekte
zu bestimmen, die durch die verschiedenen zu den Einflußbereichen
gehörigen
Ereignisse manipuliert werden können.
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Zuerst
werden Eigenschaften für
jedes Element definiert (Block 261). Elementeigenschaften
enthalten sowohl logische als auch physikalische Kennzeichen, wie
beispielsweise Farbe, Größe und Beschreibung.
Die Interaktion zwischen Elementen und Ereignissen wird dann definiert
(Block 264). Schließlich
werden Element-Initialisierungseinstellungen definiert (Block 264),
nach denen der Ablauf zurückkehrt.
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23 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf 270 zur Definition von
Ereignissen zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, zeitlich festgelegte Auslöser zu bestimmen,
die programmatisch innerhalb eines Moduls auftreten.
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Zuerst
werden Auslösereigenschaften
definiert (Block 281). Die Auslösereigenschaften enthalten
Eigenschaften, die für
die Art von Auslöser
bestimmt definiert sind, wie beispielsweise Zeitgeberwerte oder
exakte Zeiten. Als Nächstes
werden Auslösebedingungen
definiert (Block 272), wie beispielsweise Bedingungen, die
in bestimmten Zeitintervallen oder zu exakten Zeiten existieren. Ähnlich werden
zeitlich festgelegte und konditionell zeitlich festgelegte Ereignisse
definiert (Block 273). Schließlich werden Ereignisinitialisierungs-Einstellungen, wie
beispielsweise für
wiederkehrende Ereignisse, definiert (Block 274). Der Ablauf
kehrt zurück.
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24 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf 280 zur Definition von
Nicht-Spieler-Figuren
zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs be steht darin, eine fiktionale nicht-teilnehmende
Figur, mit der eine Spieler-Figur durch Abfrage- und Antwort-Verhalten
interagieren kann, zu erzeugen.
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Zuerst
werden die Eigenschaften der Nicht-Spieler-Figur definiert (Block 281).
Diese Eigenschaften sind ähnlich
denen, die für
eine Spieler-Figur definiert sind, mit Hinzufügung von modulspezifischen
Eigenschaften. Interaktionen zwischen den Nicht-Spieler-Figuren
und Ereignissen werden dann definiert (Block 282). Ähnlich werden
auf der Nicht-Spieler-Figur konditionierte Ereignisse definiert
(Block 283). Schließlich werden
Nicht-Spieler-Figur-Initialisierungseinstellungen
definiert (Block 284), wonach der Ablauf zurückkehrt.
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25 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf 290 zur Definition von
Initialisierungseinstellungen zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 20 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, die Anfangswerte für die verschiedenen
Eigenschaften für
ein Modul, das eine Abfolge von Ereignissen für einen Satz von Einflußbereichen
speichert, zu bestimmen.
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Zuerst
werden die Basisebenen-Eigenschaften für das Modul bei Initialisierung
definiert (Block 291). Die Einflußbereiche, Elemente, Nicht-Spieler-Figuren
und globalen Ereignisse, die bei Initialisierung vorhanden sind,
werden definiert (Block 292). Zuletzt werden die Spieler-Figur-Eigenschaften
bei Initialisierung für den
gegenwärtigen
Spieler definiert (Block 293). Der Ablauf kehrt dann zurück.
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26 ist
ein Ablaufdiagramm, das den Ablauf 300 zur Definition von
Bereichsinformationen zur Verwendung in dem Ablauf gemäß 21 zeigt.
Der Zweck dieses Ablaufs besteht darin, die Geopositionsdaten für einen
Einflußbereich
zu bestimmen.
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Zuerst
wird eine Art von Einflußbereich
definiert (Block 301). Wie vorstehend unter Bezugnahme
auf die 2A–B, 3A–B, 4 und 5A–B beschrieben,
können
Einflußbereiche
zwei- oder dreidimensional sein und können durch Vektor- oder Radiuswerte
oder Kombinationen daraus definiert sein. Als Nächstes werden Vektordaten,
die die Einflußbereichsdimensionen
bestimmen, definiert (Block 302). Schließlich wird
die Hierarchie für
den Bereich, das heißt,
die Ebene, definiert (Block 303), wenn anwendbar. Der Ablauf
kehrt dann zurück.
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Während die
Erfindung insbesondere unter Bezugnahme auf die Ausführungsbeispiele
davon gezeigt und beschrieben wurde, wird der Fachmann verstehen,
das das Vorstehende und ande re Veränderungen in Form und Einzelheiten
hierin erfolgen können,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung, wie in den Ansprüchen definiert,
abzuweichen.
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