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Es
gibt verschiedene Vorrichtungen zum Transport von Trommeln oder
Fässern
von einem Ort zum anderen. Gelegentlich werden die Trommeln oder
Fässer
auf einer Palette gelagert oder können auf dem Boden oder einer
anderen Fläche
gelagert werden. Die bekannte Form von Vorrichtungen schließt im Allgemeinen
einen Klemmmechanismus ein, der in die Zarge einer Trommel bzw.
eines Fasses, eingreifen würde
und enthält
auch Elemente zum Kontaktieren der Trommel bzw. des Fasses unterhalb
des Klemmmechanismus zum Stabilisieren der Trommel bzw. des Fasses,
wenn sie angehoben wird. Beispiele für kommerzielle Trommel- bzw.
Fasshandhabungseinrichtungen, umfassend die Modelle DCMJ und DCM
von Liftomatic Material Handling, Inc., und den Roboter-Drum-Carrier
von Osaka Taiyu Co., Ltd. Die DCMJ- und DCM-Modelle sind Befestigungen
bzw. Anbauten für
einen Gabelstapler. Der Roboter-Drum-Carrier ist eine autonome Anlage, aber
ist in einer Weise konstruiert, die Schenkel einschließt, welche
in Bezug aufeinander bemessen und beabstandet sind, wodurch die
Schenkel zweckmäßig eine
Palette überspreizen
können.
US-Patent Nr. 5 618 154 beschreibt
einen Trommel- bzw. Fasstransporter, der insbesondere zur Bewegung
einer Trommel bzw. eines Fasses beliebiger Größe auf oder von Paletten, Wagen
oder Behältnispaletten und
zum Bewegen innerhalb eines Werks nützlich ist.
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Jeder
von diesen Typen von Trommel- bzw. Fasstransportern erfüllt die
Aufgabe wofür
er konstruiert ist. Das heißt,
Bewegen einer Trommel bzw. eines Fasses von einem Ort zum anderen,
typischerweise von einem Lagerort zu einem anderen Ort, wobei der
Inhalt der Trommel bzw. des Fasses bewegt wird. Ein Problem, das
diese Trommel- bzw. Fasstransporter allerdings nicht ansprechen,
ist ein rascher und einfacher Mechanismus zum Entfernen des Inhalts
der Trommel bzw. des Fasses in einer genauen, messbaren und sicheren
Weise, insbesondere wenn es erwünscht
ist, die Trommel bzw. das Fass von einem Ort zum anderen ohne wiederholtes
Befestigen und Entfernen der Trommel bzw. des Fasses aus einem Trommel-
bzw. Fasstransporter zu bewegen. Die übliche Ausführung besteht entweder im Anordnen
der Trommel bzw. des Fasses auf einer Waage und Pumpen oder Gießen des
Inhalts daraus, während
die Gewichtsänderung
gemessen wird, Verwenden einer Dosierpumpe zum Messen des entfernten
Volumens oder Pumpen oder Gießen
des Inhalts aus der Trommel bzw. dem Fass in einen kalibrierten
Messbehälter.
Jedes von diesen Verfahren erfordert die Handhabung der Trommel
bzw. des Fasses über
ausschließliches
Bewegen hinaus und kann zur Exposition des Bedienenden mit dem Trommel- bzw.
Fassinhalt führen.
Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn der Trommel- bzw. Fassinhalt
ein Gefahrenstoff ist.
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Wir
haben eine Verbesserung für
einen Trommel- bzw. Fasstransporter von
US-Patent
Nr. 5 618 154 gefunden, welche für den sicheren und zweckmäßigen Transport
einer Trommel bzw. eines Fasses und die sichere, genaue und messbare
Entfernung des Trommel- bzw. Fassinhalts sorgt, während gleichzeitig
ein Großteil
des Potenzials für
die Exposition des Bedienenden mit dem Inhalt, was auftritt, wenn
die Trommel bzw. das Fass am Trommel- bzw. Fasstransporter befestigt
oder entfernt wird oder der Materialinhalt der Trommel bzw. des
Fasses in einen anderen Behälter
oder eine Verfahrensanlage ausgegeben wird, beseitigt wird. Die
vorliegende Erfindung ist in ihren verschiedenen Aspekten wie in den
beigefügten
Ansprüchen
angegeben. Das erfindungsgemäße transportierbare
Trommel- bzw. Fassdosierungssystem schließt einen Trommel- bzw. Fasstransporter
mit einem auf Rädern
befestigten Hauptrahmen ein. Eine äußere Gerüst- bzw. Mastanordnung erstreckt
sich im Allgemeinen horizontal von dem Hauptrahmen und umfasst ein
Schenkelpaar, angeordnet bei einem Winkel hinsichtlich zueinander, so
dass die Schenkel eine Trommel bzw. ein Fass überspannen können. Eine
aufrecht stehende Ständeranordnung
erstreckt sich aufwärts
von dem Hauptrahmen an dem äußeren Hubgerüst. Die
Ständeranordnung
umfasst einen feststehenden Leitständer. Ein oberer Klemmmechanismus
ist zum Eingriff in der Zarge einer Trommel bzw. eines Fasses beweglich
an dem feststehenden Ständer
befestigt. Vorzugsweise ist ein Stabilisierungsmechanismus zum Kontaktieren
der Trommel bzw. des Fasses an einem Ort unterhalb des Klemmmechanismus
beweglich an dem feststehenden Ständer unterhalb des Klemmmechanismus
befestigt. Ein Hebemechanismus steuert die vertikale Bewegung des
oberen Klemmmechanismus und des Stabilisierungsmechanismus, damit
eine Trommel bzw. ein Fass von dem Transporter in Eingriff gebracht
werden kann und dann angehoben und dann von einem Ort zum anderen
transportiert werden kann. Eine Wägevorrichtung bzw. Gewichtsmessvorrichtung
ist beweglich an dem feststehenden Ständer befestigt, damit das Gewicht der
Trommel bzw. des Fasses genau ermittelt werden kann. Ein Pumpmechanismus
mit einer Pumpe, einem Tauchrohr, befestigt an der Eingangsseite
der Pumpe, und einer Ausgabeleitung, befestigt an der Ausgabeseite
der Pumpe, wird an dem Klemmmechanismus oder der Trommel bzw. des
Fasses befestigt oder beweglich an dem feststehenden Ständer befestigt
oder an dem Hauptrahmen befestigt. Gegebenenfalls umfasst der Hauptrahmen
eine Gegengewichtsvorrichtung zum Kleinhalten der Tendenz des Transporters,
während
der Handhabung der Trommel bzw. des Fasses zu kippen.
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Der
Hauptrahmen kann eine Kammer enthalten, die durch selektives Lösen einer
Deckplatte freigelegt wird, so dass zur Gewährleistung einer Gegengewichtsfunktion
Gewichte in den Kammern montiert werden können. Eine äußere Hülsenanordnung kann beweglich
auf dem feststehenden Leitständer
befestigt werden, wobei der Klemmmechanismus, der Stabilisierungsmechanismus,
der Wägemechanismus
und gegebenenfalls die Pumpe an der äußeren Hülsenanordnung angebracht sind.
Der Hebemechanismus ist auch an der äußeren Hülsenanordnung angebracht, wodurch
bei Betätigung
des Hebemechanismus dieser veranlasst, dass die äußere Hülse auf und ab bewegt wird.
Die Pumpe selbst kann in einer feststehenden oder beweglichen Weise an
einem beliebigen zweckmäßigen Punkt
des Systems dieser Erfindung befestigt werden, solange der Betrieb
der Pumpe nicht den Betrieb der Gewichtsmessvorrichtung stört.
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Kurzbeschreibung der Zeichnung
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1 ist
eine Seitenansicht eines Trommel- bzw. Fasstransporters gemäß einer
erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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2 ist
eine Seitenansicht des Transporters, der in 1 dargestellt
ist;
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3 ist
eine Draufsicht auf den in 1–2 gezeigten
Transporter;
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4 ist
eine Seitenansicht einer modifizierten Form des erfindungsgemäßen Transporters;
und
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5 ist
eine Seitenansicht einer weiteren Form des erfindungsgemäßen Transporters.
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Die
vorliegende Erfindung stellt daher ein autonomes transportierbares
Trommel bzw. Fassdosierungssystem bereit mit:
- a)
einem Hauptrahmen, wobei der Hauptrahmen ein Beladungsende und ein
von dem Beladungsende fernes Steuerungsende umfasst, einem Radsatz,
befestigt an und unterhalb des Hauptrahmens, zum Ermöglichen
der Bewegung des Hauptrahmens von einem Ort zum anderen, und wobei
der Hauptrahmen gegebenenfalls Gegengewichtsvorrichtungen mit Gewichten
umfasst, um die Tendenz des Transporters während der Handhabung eine Trommel
bzw. ein Fass zu kippen, gering zu halten;
- b) einer äußeren Hubgerüst- bzw.
Mastanordnung, die sich im Allgemeinen horizontal vom Hauptrahmen
am Beladungsende erstreckt, wobei das äußere Hubgerüst ein Paar Schenkel am Beladungsende
umfasst, wobei jeder der Schenkel eine Längsmittellinie aufweist, wobei
die Ausdehnungen der Längsmittellinien
sich im Allgemeinen an der Ständer-
bzw. Pfostenanordnung zur Bildung eines Winkels zwischen den Schenkeln
so schneiden, dass ein im Allgemeinen V-förmiger Raum zwischen den Schenkeln
am Beladungsende gebildet wird, wobei der Winkel hinsichtlich der
Schenkel ausreichend ist, um zu erlauben, dass die Schenkel den
Hauptrahmen nahe einer Trommel bzw. eines Fasses anordnen;
- c) einer aufrecht stehenden Ständer- bzw. Pfostenanordnung,
die sich aufwärts
von dem Hauptrahmen an dem äußeren Hubgerüst erstreckt,
wobei die Ständerordnung
umfasst:
i) einen feststehenden Leitständer,
ii) einen oberen
Klemmmechanismus zum lösbaren
Eingriff der Zarge einer Trommel bzw. eines Fasses, wobei der obere
Klemmmechanismus beweglich an dem feststehenden Leitständer befestigt
ist, und in dem Raum zwischen den Schenkeln zur selektiven vertikalen
Auf- und Ab-Bewegung
hinsichtlich des feststehenden Leitständers angeordnet ist,
iii)
gegebenenfalls einen Stabilisierungsmechanismus zum Kontaktieren
der Trommel bzw. des Fasses an einem Ort unterhalb und entfernt
vom oberen Klemmmechanismus, wobei der Stabilisierungsmechanismus
beweglich an dem feststehenden Leitständer befestigt ist, und in
dem Raum zwischen den Schenkeln zur selektiven vertikalen Auf- und
Ab-Bewegung hinsichtlich
des feststehenden Leitständers
angeordnet ist, wobei der Raum von jeglichem Aufbau außerhalb
des oberen Klemmmechanismus und des Stabilisierungsmechanismus frei
ist,
- d) gegebenenfalls einer Wägevorrichtung
bzw. Gewichtmessvorrichtung, beweglich befestigt an dem feststehenden
Stander, sodass eine Gewichtsänderung
des Trommel- bzw. Fassinhalts bestimmt werden kann;
- e) einem Pumpmechanismus, umfassend eine Pumpe, ein Tauchrohr,
befestigt an der Eingangsseite der Pumpe, und eine Ausgabeleitung,
befestigt an der Ausgabeseite der Pumpe, abmontierbar befestigt
an dem Klemmmechanismus, abmontierbar befestigt an der Trommel bzw.
am Fass, beweglich befestigt an dem feststehenden Ständer, oder
befestigt an dem Hauptrahmen, und
- f) einen Hebemechanismus, der selektiv die vertikale Bewegung
des oberen Klemmmechanismus und von dem wahlweisen Stabilisierungsmechanismus
kontrolliert, um dadurch zu erlauben, dass eine Trommel bzw. ein
Fass von dem System in Eingriff gebracht wird und dann von einem
Ort zum anderen transportiert wird;
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1–3 veranschaulichen
ein transportierbares Trommel- bzw. Fassdosierungssystem 10 gemäß einer
Ausführungsform
dieser Erfindung. Wie darin gezeigt, schließt System 10 einen
Hauptrahmen 12, befestigt auf einem Radsatz 14, 16 ein.
Hinterräder 16 sind
schwenkbar unterhalb und am Hauptrahmen 12 befestigt, um
die Steuerung des Systems 10 zu erleichtern. Räder 16 sind
unterhalb und an dem äußeren Hubgerüst 18 befestigt,
welches sich horizontal auswärts
von dem Hauptrahmen 12 erstreckt. Vorderräder 16 können schwenkbar
befestigt sein, sind aber vorzugsweise feststehend oder nicht schwenkbar
befestigt. Räder 16 sind
vorzugsweise aus chemisch beständigen
Kryptonic-Vollrädern
von 5 Inch mit abgedichteten Präzisionskugellagern
zur Bereitstellung von leichtem Rollen.
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst äußeres Hubgerüst 18 ein
Paar von gespreizten Schenkeln 20, die in einem Winkel
von 90 Grad zueinander angeordnet sind, so dass die Schenkel zweckmäßig die
Ecke einer Palette umspreizen können.
Vorzugsweise sollte der Raum mindestens 90 Grad im Bezug zueinander sein.
Wenn der Winkel unter 90 Grad sinkt, ist es schwieriger die Palette
zu umspreizen. Wenn der Winkel über
90 Grad hinausgeht, wird mehr Raum zum Einpassen der Schenkel erforderlich
sein.
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System 10 schließt auch
eine aufrecht stehende Ständeranordnung 22 ein,
die einen feststehenden Leitständer 24 einschließt. Eine
Hülsenanordnung
wird um den feststehenden Ständer 24 befestigt.
Die Hülsenanordnung
ist als zwei C-förmige Elemente 26, 26 oder
als ein Zylinder, der den feststehenden Leitständer 24 umgibt, ausgebildet.
Wie in 1 gezeigt, umfasst jede Hülse 26 ein Dehnungselement 28,
an das ein oberer Klemmmechanismus 30 lösbar befestigt ist. Oberer
Klemmmechanismus 30 kann von einer beliebigen geeigneten
Konstruktion sein, die in der Lage ist, Zarge 32 einer
Trommel bzw. eines Fasses 34 in Eingriff zu bringen. Die
Erfindung kann ausgeführt
werden, beispielsweise durch einen Klemmmechanismus vom "Parrot-Beak"-Typ, hergestellt
von Liftomatic Material Handling, Inc. oder von Morse Manufacturing
Co. oder von Kriegler Manufacturing Co. Die Klemmmechanismen schließen eine
untere Backe 36 und eine bewegliche obere Backe 38,
angebracht an einer Karosseriekonstruktion 40, ein. Ausdehnungselemente 28, 28 sind
mit einem Satz von ausgerichteten Löchern 42 versehen,
um vertikale Justierung des Befestigungsorts vom Klemmmechanismus 30 zu
gestatten. So erstreckt sich, wie in 1 und 2 gezeigt,
ein Haltestift 44 durch eine Reihe von Löchern 42 und
durch Klemmmechanismus 30 zum Befestigen des Klemmmechanismus 30 an
der Hülse 26.
Wenn es erwünscht
ist, den Ort der Befestigung zu ändern,
wird der Haltestift 44 entfernt, damit der Klemmmechanismus 30 versetzt
wird und dann wieder an Hülsen 26 durch
wiederum Einschieben von Stift 44 durch den geeigneten
Satz von Löchern 42 und
das entsprechende Loch in Klemmmechanismus 30 befestigt.
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Wie
in 1 gezeigt, schließt System 10 einen
wahlweisen Wägemechanismus 90,
eingebaut in die Klemmmechanismushauptaufbau 40, ein. Betriebsfähig befestigt
an Wägemechanismus 40 ist Gewichtauslesemechanismus 98.
Tauchrohr 92 erstreckt sich von Pumpe 96 zum Boden
der Trommel bzw. des Fasses 34. Ausgabeleitung 94 erstreckt sich
von Pumpe 96.
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Wie
am besten in 3 dargestellt, wird der wahlweise
Stabilisierungsmechanismus 46 an Hülse 26 befestigt.
Stabilisierungsmechanismus 46 schließt ein Paar von horizontalen
Armen 48 mit vertikal angeordneten Stiften 50 an
deren unteren Ende zum Eingriff unter dem Ring 52 der Trommel
bzw. des Fasses 34 ein.
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Beim
Betrieb würde
der Benutzer Griff 54 am hinteren Ende des Hauptrahmens 12 ergreifen
und den Transporter 10 zu dem Fass, das bewegt werden soll,
steuern. Wenn das Fass auf einer Palette ist, wie in 4–5,
würde der
Benutzer Transporter 10 so steuern, dass die Schenkel 20, 20 die
Palette umspreizen. Beim Positionieren des Transporters 10 würde der
Benutzer die Stifte 50 unter Ring 52 anordnen.
Klemmmechanismus 30 würde
an Hülse 26 bei dem
geeigneten Ort zum Eingriff mit Zarge 32 befestigt sein.
Der Eingriff würde
durch Anordnen von Backe 36 unterhalb Zarge 32 und
dann Betätigen
der beweglichen Backe 38 in bekannter Weise zum Eingriff
der Trommel bzw. des Fasses bewerkstelligt. Der Benutzer betätigt dann
einen Hebemechanismus 56, der an Hülse 26 zum Anheben
der Hülse 26 und
dadurch auch Anheben des Klemmmechanismus 30 und Stabilisierungsmechanismus 46 befestigt
ist. Weil die Trommel bzw. das Fass durch Klemmmechanismus 30 eingeklemmt
ist, wird die Trommel bzw. das Fass 34 auch angehoben. 1 veranschaulicht
beispielsweise in durchgehenden Linien das anfängliche Eingreifen von Transporter 10 mit Trommel
bzw. Fasses 34, während
sich die Trommel bzw. das Fass in der untersten Position befindet. 1 veranschaulicht
auch als Phantombild die entsprechenden Komponenten, wenn die Trommel
bzw. das Fass 34 angehoben ist.
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Ein
beliebiger geeigneter Anhebemechanismus kann gemäß dieser Erfindung verwendet
werden, wie beispielsweise eine Pressluftflasche, eine pneumatische
Vorrichtung, eine hydraulische Vorrichtung, eine elektrische Vorrichtung,
eine mechanische Vorrichtung oder eine Kombination von zwei oder
mehreren solcher Vorrichtungen. Im Allgemeinen würde der Hebemechanismus ein
Paar von Teleskopelementen mit einigen Mitteln einbeziehen, um Bewegung
des inneren Elements und des äußeren röhrenförmige Elements
im Bezug aufeinander zu veranlassen und um die Auf- und Ab-Bewegung
der Hülsenanordnung 26 zu übertragen,
um dadurch eine entsprechende Vertikalbewegung der Hülsen 26 zu
bewirken. Falls erforderlich, brauchen die Elemente nicht teleskopartig
befestigt zu sein. Stattdessen könnten
die Elemente einfach gleitfähig
gegeneinander befestigt sein. Der Hebemechanismus kann auch in Form
eines Scherenhebers oder etwas ähnlichem vorliegen.
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1 erläutert die
Elemente in Form eines hydraulischen Zylinders 60 mit einem
Kolben 58, der sich aus Zylinder 60 erstreckt.
Eine Klammer 56 verbindet Kolben 58 mit Hülse 26.
Ein geeigneter hydraulischer Zylinder könnte verwendet werden, wie der
Star Hydraulic Foot Operated Lift Model HF500 von Star Hydraulics,
Inc. Der veranschaulichte Hebemechanismus 56 kann auch
einen fußbetätigten Hebel 62 einschließen, der
gepumpt wird, um Hydraulikflüssigkeit
zuzuführen
und dadurch Kolben 58 aus Zylinder 60 anzuheben.
Eine Rückführfeder 64 ist zwischen
Hebel 62 und Zylinder 60 befestigt. Wie in 2–3 gezeigt,
ist auch ein fußbetätigtes Pedal 66 zur
Betätigung
eines Löseventils
bereitgestellt und zum Erlauben, dass die Flüssigkeit zurückgeführt wird,
so dass der Kolben 58 wiederum in den Zylinder 60 gesenkt
werden kann.
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Die
wahlweise Gewichtsmessvorrichtung 90 kann an dem System 10 an
einem Ort und in einer Weise befestigt sein, dass wenn der Inhalt
der Trommel bzw. des Fasses 34 entnommen wird, die Gewichtsänderung
genau gemessen wird. Typischerweise wird die Gewichtsmessvorrichtung 90 an
dem Klemmmechanismus, den Ausdehnungselementen 28 oder
einen anderen Punkt, beispielsweise an dem Hebemechanismus, befestigt.
Gewichtsänderungen der
Trommel bzw. des Fasses und ihres Inhalts werden an der Ablesevorrichtung 98,
die betriebsfähig
an der Gewichtsmessvorrichtung 90 befestigt ist, beispielsweise
elektrisch oder mechanisch registriert. Typische Auslesevorrichtungen
umfassen beispielsweise Messinstrumente, Messdosen, Bildschirme, Digital-
oder Analoganzeigen und Drucker. Solche Vorrichtungen können kalibriert
oder justiert werden zur Abgabe einer sofortigen oder kumulativen
Ablesung der Materialmenge, die in der Trommel bzw. dem Fass verbleibt
oder aus der Trommel bzw. dem Fass ausgegeben wurde. Typische Gewichtsmessvorrichtungen
umfassen beispielsweise elektromechanische Skalen, Druckmessdosen
und mechanische Skalen. Beim Betrieb würde der Benutzer die Gewichtsmessvorrichtung
auf null einstellen, entweder vor oder nach Einklemmen der Trommel
bzw. des Fasses an das System. Wenn der Trommel- bzw. Fassinhalt
ausgegeben wird, kann die Gewichtsänderung genau ermittelt werden
und die aus der Trommel bzw. dem Fass ausgegebene Materialmenge
berechnet werden. Gegebenenfalls kann die Gewichtsmessvorrichtung
oder der Gewichtsablesemechanismus einen Mikroprozessor, Rechner
oder eine andere Vorrichtung zur Umwandlung in das Gewicht bzw. Umrechnung
in das Gewicht, einschließen,
d.h. das Gewicht des ausgegebenen Trommel- bzw. Fassinhalts auf
das Ausgabevolumen unter Berücksichtigung
der Dichte des Trommel- bzw. Fassinhalts. Gegebenenfalls können die
Gewichtsmessvorrichtung und der Pumpmechanismus miteinander so verbunden
werden, dass eine vorbestimmte Menge an Material aus der Trommel
bzw. dem Fass gepumpt werden kann. Gegebenenfalls können die
Gewichtsmessvorrichtung und die wahlweisen Ventile zur Ermöglichung
automatischen Betriebs der Ventile auch miteinander verbunden werden.
Die Gewichtsmessvorrichtung, der Pumpmechanismus und die Ventile können alle
miteinander verbunden sein. Das System 10 kann auch ein
Trommel- bzw. Fassentlastungsmittel
einschließen.
Ein solches Mittel kann ein Teil sein oder verbunden sein mit dem
Tauchrohr 92, Pumpmechanismus 96 oder Ausgabeleitung 94 oder eine
separate Komponente des Systems umfassen. Die Gewichtsmessvorrichtung
kann eine indirekte Gewichtsmessvorrichtung umfassen, wie eine Volumenmessvorrichtung,
beispielsweise ein Strömungsmessgerät, ein Massemessgerät, ein Mag-meter oder
ein Rotometer mit oder ohne Strömungstotalisierer.
Eine Nutzung einer solchen indirekten Gewichtsmessvorrichtung bestimmt
ein Gewicht auf der Basis der Menge an ausgegebenem Material. Vorzugsweise
schließt
das System 10 eine Gewichtsmessvorrichtung 90 ein.
Besonders bevorzugt wird die Gewichtsmessvorrichtung kalibriert
zur Bereitstellung einer direkten Auslesung von entweder der Menge
an Trommel- bzw. Fassinhalt, die ausgegeben wurde, oder der Menge
an Trommel- bzw. Fassinhalt, die in der Trommel bzw. dem Fass verbleibt.
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Der
Pumpmechanismus umfasst eine Pumpe 96, beispielsweise eine
Zahnrad-, Zentrifugal-, Kolben-, Flügel-, peristaltische-, Dosier-
oder Diaphragmapumpe, ein Tauchrohr 92, verbunden an die Pumpe,
und ein Ausgaberohr 94 angeschlossen an die Pumpe. Das
Tauchrohr und das Ausgaberohr können
unabhängig
voneinander starre oder biegsame Schläuche oder Rohre sein. Bei der
Ausführung erstreckt
sich das Tauchrohr bis zum Boden der Trommel bzw. des Fasses durch
eine vorher vorliegende Öffnung
in dem oberen oder durch Durchstechen des oberen der Trommel bzw.
des Fasses. Das Tauchrohr kann in Form einer Lanze vorliegen. Gegebenenfalls
kann das Tauchrohr in eine äußere Hülse oder
ein Rohr zum Isolieren des Tauchrohrs von dem Bedienenden, wie beispielsweise
Schutzhülsen,
die im "DrumventTM"-System
genutzt werden (Container Technology) zurückziehbar sein. Die äußere Hülse kann
in eine Spülvorrichtung
zum Reinigen von beliebigem restlichem Trommel- bzw. Fassinhalt
aus dem Tauchrohr eingebaut sein. Vorzugsweise wird das Tauchrohr
in eine Behältnishülse zur
Bereitstellung eines vollständig
geschlossenen Systems eingebaut. Das Ausgaberohr 94 erstreckt
sich in einer Weise, so dass der Trommel- bzw. Fassinhalt in einen
anderen Behälter
oder in eine Verfahrensvorrichtung gepumpt werden kann. Gegebenenfalls
kann das Ausgaberohr ein oder mehrere Ventile 99, T-Stücke 100 oder beide,
wie in 5 veranschaulicht, einschließen. Das Tauchrohr kann gegebenenfalls
ein oder mehrere Ventile und T-Stücke zum
Füllen
oder Spülen
des Inneren der Trommel bzw. des Fasses einschließen, während die
Pumpe 96 umgangen wird. Das Tauchrohr und das Ausgaberohr
können
unabhängig
voneinander ein oder mehrere Schnelllöseanschlüsse enthalten, einschließlich tropffreier
oder trockenlösbarer
Verbindungsstücke.
Die Pumpe kann an einem beliebigen Ort an dem System befestigt sein,
vorausgesetzt dass die Position nicht beim Betrieb des Hebemechanismus
oder bei der genauen Bestimmung des Gewichts des Trommel- bzw. Fassinhalts,
der ausgegeben wurde, stört. 4 zeigt
Pumpe 96, befestigt auf einem Hauptrahmen. Die Pumpe kann dauerhaft
an dem System angebracht sein oder beweglich an einem beliebigen
Punkt befestigt sein. Vorzugsweise ist die Pumpe an dem Hauptrahmen befestigt.
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Ein
wahlweises Merkmal von System 10 ist, dass Hauptrahmen 12 aus
einem Allzweckmaterial gefertigt sein kann, um als Gegengewichtsmittel
zu dienen und um die Tendenz für
Transporter 10 zum Kippen gering zu halten, wenn er eine
Trommel bzw. ein Fass anhebt und wenn er die Trommel bzw. das Fass
von einem Ort zum anderen bewegt. Falls erforderlich, könnte der
Hauptrahmen 12 schwerer gestaltet werden durch Zugabe von
Gewichten auf der Seite des Hauptrahmens gegenüber Schenkeln 20, 20. 3 erläutert beispielsweise
Hauptrahmen 12, der obere Platte 68 einschließt, die
an Befestigungsvorrichtung 70 lösbar befestigt ist, damit die
obere Platte bzw. das obere Blech 68 entfernt werden kann
und dadurch das Innere des Hauptrahmens 12 freigelegt wird.
Entfernbare Gewichte W könnten
eingesetzt werden in oder entfernt werden aus dem Inneren zum Einstellen
des Gesamtgewichtes des Hauptrahmens gemäß der erforderlichen Gegengewichtkraft.
Je schwerer der Hauptrahmen, desto weniger bestünde die Tendenz zum Kippen.
Andererseits gilt, je schwerer der Hauptrahmen, desto schwieriger
ist es, das System zu drücken.
Folglich erlaubt die Option der Einstellung des Gesamtgewichts die
erforderlich richtige Ausgeglichenheit, um Kippen gering zu halten, während die
Beweglichkeit von System 10 ermöglicht wird. Die Kapazität von System 10 wird
durch Verlängern
oder Verkürzen
der Schenkel 20 eingestellt. Dies erfolgt durch Ausbilden
von Schenkeln 20 zu teleskopartigen Elementen, wie in 3 dargestellt. Einstellen
der Länge
von Schenkeln 20 dient somit auch der Bereitstellung der
Gegengewichtsbildung.
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4 veranschaulicht
einen modifizierten Transporter 10A unter Verwendung einer
alternativen Anhebevorrichtung 56A. Wie darin gezeigt,
ist ein Zahn 72 an dem freiliegenden oberen Ende von Kolben 58A befestigt.
Eine Kette 74 ist an einem Ende an Klammer 76 auf
Zylinder 60A befestigt, während das andere Ende der Kette 74 an
einer Gewichtsmessvorrichtung 90 befestigt ist, die dann
an Klammer 78, befestigt an Hülsen 26A, befestigt
ist und dadurch die Auf- und Ab-Bewegung von Hülsen 26A erleichtert.
Dies weicht von dem System 10 ab, bei dem das obere Ende
von Kolben 58 an der Hülse 26 durch die
verbindende Klammer 59 direkt befestigt ist. 4 veranschaulicht
auch alternativ und bevorzugt Befestigung von Pumpe 96 an
dem Hauptrahmen. 4 veranschaulicht auch den Einschluss
von Walzen bzw. Rollen 80 in der Hülse 26A, um die Auf-
und Ab-Bewegung zu ermöglichen. 4 erläutert einen oberen
Klemmmechanismus 30A.
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1 zeigt
die direkt auf einen Boden zu montierende Trommel bzw. Fass 34. 4 erläutert dagegen
die auf einer Palette 82 zu montierende Trommel bzw. Fass 34.
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5 erläutert einen
Transporter 10B unter Nutzung eines elektronischen Anhebemechanismus 56B.
Wie darin gezeigt, ist ein Schraubenbetätiger innerhalb Außenzylinder 60B befestigt.
Ein Schraubenbetätiger
kann ein bekannter Typ sein, wie ein PPA Linear Actuator. Die Kontrolle
bzw. Steuerung einer Bewegung des inneren teleskopartigen Elements 58B wird
durch einen Schalter 84 an Griff 54 erzielt. Schalter 84 betätigt Motor 86,
der mit Batteriepack 88 gespeist wird. Dehnungselement 58B ist zum
Anheben und Senken der Hülse
durch Klammer 59B an Hülse 26A befestigt.
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5 erläutert auch
eine alternative Befestigung der Gewichtsmessvorrichtung 90 zwischen
Hülsen 26B und
Ausdehnungselementen 28.
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5 veranschaulicht
auch einen oberen Klemmmechanismus 30B.
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In
jeder der Ausführungsformen
dient der feststehende Ständer 24 als
ein Führungselement zum
Erleichtern einer geeigneten vertikalen Bewegung des Klemmmechanismus
und Stabilisierungsmechanismus.
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Es
ist selbstverständlich,
dass verschiedene dargestellte Merkmale hinsichtlich einer beliebigen Ausführungsform
mit anderen Ausführungsformen innerhalb
des Erfindungsgedankens verwendet werden können.
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Das
erfindungsgemäße System
liefert eine sichere ergonomisch konstruierte Art und Weise zur Bewegung
beliebig großer
und bemessener Trommeln bzw. Fässer
auf oder von Paletten, Böden
und anderen Orten, an denen sich die Trommel bzw. das Fass befinden
kann, Bewegung der Trommel bzw. des Fasses innerhalb eines Werks,
während
der Vorteil der genauen Dosierung bzw. Ausgabe oder Abgabe, des
Inhalts der Trommel bzw. des Fasses an eine Verarbeitungsleitung
bzw. -straße
oder an einen anderen Behälter
in sicherer Art und Weise bei verminderter Exposition von Arbeitern,
verglichen mit derzeitig verwendeten Systemen, bereitgestellt wird. Das
System beseitigt Verletzungsgefahren, die normalerweise mit der
Handhabung von Trommeln bzw. Fässern,
die übliche
Drum-Trucks verwenden, einhergehen. Das erfindungsgemäße System
vermeidet somit verspannten Rücken
oder eingeklemmte Finger oder das Aussetzen gefährlichen Trommel- bzw. Fassinhalts.
Der Benutzer braucht nur das leicht rollende System drücken bis
der Klemmmechanismus die Trommel bzw. das Fass kontaktiert. Dann
betätigt der
Benutzer den Anhebemechanismus, um die Trommel bzw. das Fass anzuheben
und die Trommel bzw. das Fass zu ihrem gewünschten Ort zu bewegen, wo
der Inhalt dann durch den Pumpmechanismus dosiert werden bzw. ausgegeben
werden kann. Leere Trommeln bzw. Fässer können wiederbefüllt werden
oder sicher gespült
werden von beliebigem Rückstandsinhalt
durch das Tauchrohr unter Verwendung von T-Verbindern und geeigneten
Ventilen.