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DE602004001836T2 - Transportabler Gabelhubwagen - Google Patents

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DE602004001836T2
DE602004001836T2 DE602004001836T DE602004001836T DE602004001836T2 DE 602004001836 T2 DE602004001836 T2 DE 602004001836T2 DE 602004001836 T DE602004001836 T DE 602004001836T DE 602004001836 T DE602004001836 T DE 602004001836T DE 602004001836 T2 DE602004001836 T2 DE 602004001836T2
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DE
Germany
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boom
forklift
piston
piggyback forklift
piggyback
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE602004001836T
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English (en)
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DE602004001836D1 (de
Inventor
Kevin Turnbull
Barry Mcgrane
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Moffett Research and Development Ltd
Original Assignee
Moffett Research and Development Ltd
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Publication date
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Publication of DE602004001836T2 publication Critical patent/DE602004001836T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/07563Fork-lift trucks adapted to be carried by transport vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/065Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks non-masted

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  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
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Description

  • Diese Erfindung betrifft Gabelstapler und insbesondere Gabelstapler des Typs zum Anbringen am Heck eines Trägerfahrzeugs, wobei der Gabelstapler ein U-förmiges Chassis mit einem hinteren Querbalken und einem Paar von Seitenplatten, die an den Enden des hinteren Querbalkens angebracht sind und nach vorne von diesem vorstehen, ein Rad angebracht angrenzend an die Vorderseite jeder der Seitenplatten, ein lenkbares Hinterrad, das sich mittig an dem hinteren Querbalken befindet, eine Fahrerstation positioniert auf einer Seite des Chassis und ein Triebwerk aufweist, das auf der gegenüberliegenden Seite des Chassis positioniert ist, wobei der Gabelstapler weiter eine Hubbaugruppe angebracht an dem Chassis aufweist.
  • Auto-Gabelstapler, ansonsten als Huckepackgabelstapler bezeichnet, sind seit vielen Jahren bekannt. Diese Huckepackgabelstapler können zu und von den Geländen der Kunden des Gabelstaplerbesitzers an der Rückseite eines Sattelzugchassis oder Anhängers transportiert werden und werden dann zum Laden und Entladen von Waren auf den oder von dem Anhänger auf diesen Geländen verwendet. Typischerweise sind diese Huckepackgabelstapler notwendigerweise leicht und äußerst wendig, und müssen problemlos über unebenes Gelände fahren können. Diese Huckepackgabelstapler sind nicht mit anderen Gabelstaplern allgemeinerer Anwendung zu verwechseln, da es zahlreiche für Auto-Gabelstapler geltende Probleme und Konfigurationsbeschränkungen gibt, die nicht streng für andere Typen von Gabelstaplern gelten. Zwei der wichtigsten starren Konfigurationsbeschränkungen, die für Auto-Gabelstapler gelten, sind das Gesamtgewicht und die Länge des Auto-Gabelstaplers. Es ist unbedingt erforderlich, das Gesamtgewicht des Huckepackgabelstaplers bei einem absoluten Minimum zu halten, da jegliches zusätzliches Gewicht das Gesamtladegewicht des Trägerfahrzeugs reduzieren wird, an dem der Huckepackgabelstapler angebracht ist. Außerdem ist die Gesamtlänge des Huckepackgabelstaplers aufgrund der Beschränkungen, die dem maximalen Überstand von Huckepackgabelstaplern an Trägerfahrzeugen auferlegt sind, auch von großer Wichtigkeit.
  • Die bekannten Huckepackgabelstapler können weiter in zwei verschiedene Typen von Gabelstaplers kategorisiert werden, Gabelstapler mit vertikalem Mast, wie sie in GB-A-2 259 292 offenbart sind, und Gabelstapler mit Teleskopauslegern. Gabelstapler mit vertikalem Mast weisen typischerweise einen leichten Standardmast auf, der bei Anbringung an der Rückseite eines Trägerfahrzeugs platzsparende Lagerung sowie zuverlässige Leistung zulässt. Zusätzlich hierzu werden die Gabelstapler mit vertikalem Mast als äußerst stabil und einfach lenkbar anerkannt.
  • Gabelstapler mit Teleskopausleger andererseits weisen einen Teleskopausleger auf, der schwenkbar angrenzend an und über dem Hinterrad des Gabelstaplers zwischen der Fahrerstation und einer Motoreinheit angebracht ist. Diese Teleskopgabelstapler haben den Vorteil, dass die Sicht der Bedienungsperson von der Fahrerstation nicht durch einen vertikalen Mast behindert wird, und sie durch Vorliegen des Teleskopauslegers verbesserte Fähigkeit hinsichtlich ihrer Reichweite haben.
  • Es gibt jedoch Probleme bei den bekannten Typen von Huckepackgabelstaplern. Eins der mit Huckepackgabelstaplern mit vertikalem Mast verknüpften Hauptprobleme besteht darin, dass sie inhärent in ihrer Reichweite begrenzt sind. Dieses Problem wird besonders wichtig, wenn der Huckepackgabelstapler für sogenannte Beladung der "entfernten Seite" einer Zugmaschine oder eines Anhängers verwendet wird und der Huckepackgabelstapler Waren zu der entgegengesetzten Seite eines Anhängers befördern oder von dieser entladen muss, um den er stationiert ist. Zahlreiche verschiedene Geräte sind vorgeschlagen worden, um die Probleme von Reichweite der meisten Gabelstapler mit vertikalem Mast zu überwinden, wie zum Beispiel Bereitstellen ausfahrbarer Gabeln und zahlreicher verschiedener Pantographgeräte, die Vorwärtsbewegen des Gabelträgers, an dem die Gabeln angebracht sind, unabhängig von dem Mast zulassen. Obwohl wirksam, erhöhen diese Geräte das Gewicht des Huckepackgabelstaplers und Abstriche müssen an anderer Stelle gemacht werden, um das Gesamtgewichts des Gabelstaplers so niedrig wie möglich zu halten. Zusätzlich zur Erhöhung des Gesamtgewichts des Huckepackgabelstaplers haben diese Geräte die zusätzliche Auswirkung, das Ausmaß zu vergrößern, um das der Huckepackgabelstapler von der Rückseite des Trägerfahrzeugs vorsteht, was dem Huckepackgabelstapler wiederum weitere Konfigurationsbeschränkungen auferlegt. Ein anderes Problem bei den bekannten Typen von Gabelstaplern mit vertikalem Mast besteht darin, dass das Sichtfeld der Bedienungsperson immer in einem bestimmten Ausmaß durch den vertikalen Mast blockiert sein wird. Dies ist unerwünscht.
  • Eins der mit Huckepackgabelstaplern des Teleskopauslegertyps verknüpften Hauptprobleme besteht darin, dass, wenn sie ohne eine Last gelenkt werden, der Großteil des Gewichts an der hinteren Seite des Huckepackgabelstaplers über dem Hinterrad konzentriert ist, wo der Teleskopausleger angebracht ist. Das Vorliegen dieser Konzentration von Gewicht zum Hinterrad hin in einem dreirädrigen Fahrzeug bewirkt Probleme in der Seitenstabilität und folglich Wendigkeit des Huckepackgabelstaplers. Der Huckepackgabelstapler wird eine Tendenz haben, zu einer Seite zu kippen, insbesondere, wenn er irgendwelchen scharfen Wendungen ausgesetzt wird, wenn er keine Last trägt. Dies kann oft sowohl Beschädigung des Fahrgestells des Huckepackgabelstaplers bewirken als auch unerwünschten Druck auf das Hinterrad ausüben. Außerdem kann jegliches Kippen des Huckepackgabelstaplers auch zu Sicherheitsrisiken für die Bedienungsperson oder Personal in der Nähe führen. Zum Vermeiden einer jeglichen Möglichkeit von Kippen muss der Huckepackgabelstapler bei niedrigeren Geschwindigkeiten gelenkt werden, als es die Bedienungsperson normalerweise wünschen würde, wodurch ein jeglicher Lade- oder Entladevorgang verlangsamt wird. Dies ist wiederum unerwünscht, da es die Nutzmöglichkeit des Huckepackgabelstaplers vermindert.
  • Ein anderes Problem, das mit Teleskopausleger aufweisenden Huckepackgabelstaplern verknüpft ist, besteht darin, dass sich die Huckepackgabelstapler während des Prozesses von Anbringung oder Abnahme derselben von einem Trägerfahrzeug in einem Bogen zu dem Trägerfahrzeug hin oder von diesem weg bewegen, anstatt direkt nach oben und nach unten wie in dem Fall eines Huckepackgabelstaplers mit vertikalem Mast. Diese bogenförmige Bewegung übt unakzeptablen Druck auf die Teleskoparmkomponenten aus, und kann bedeutende Abnutzung und Verschleiß an den Armkomponenten bewirken, die schließlich zu vorzeitigem Ausfall des Teleskoparms führen können.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gabelstapler zum Anbringen am Heck eines Trägerfahrzeugs zu schaffen, der mindestens einige der mit den bekannten Huckepackgabelstaplern verknüpften Probleme überwindet und der sowohl einfach, zuverlässig als auch effizient zu verwenden ist.
  • Aussagen der Erfindung
  • Der Erfindung zufolge wird ein Huckepackgabelstapler zur Anbringung am Heck eines Trägerfahrzeugs geschaffen, der ein U-förmiges Chassis mit einem hinteren Querbalken und einem Paar von Seitenplatten, wobei jede der Seitenplatten mit einem Ende des hinteren Querbalkens verbunden ist und von diesem nach vorne vorsteht, ein bodenergreifendes Rad angebracht angrenzend an das vorderste Ende jeder der Seitenplatten und ein lenkbares Hinterrad angebracht mittig an dem hinteren Querbalken, eine Fahrerstation angebracht auf einer Seite des Chassis und ein Triebwerk angebracht auf der anderen Seite des Chassis, und eine Hubbaugruppe angebracht an dem Chassis aufweist, wobei die Hubbaugruppe ferner aufweist:
    einen Wagen, der verschiebbar an dem Chassis angebracht ist, wobei der Wagen in Richtung auf den hinteren Querbalken und von diesem weg verschiebbar ist;
    Mittel zum Zurück- und Vorwärtsbewegen des Wagens entlang dem Chassis;
    eine aufrechte Auslegerstütze angebracht an dem Wagen;
    gekennzeichnet durch
    einen ausfahrbaren Ausleger, der schwenkbar angrenzend an sein nahes Ende an der Auslegerstütze angrenzend an das oberste Ende der Auslegerstütze angebracht ist;
    einen Gabelträger, der an dem entfernten Ende des ausfahrbaren Auslegers angebrachte Gabeln trägt; und
    Mittel zum Schwenken des Auslegers um den Schwenkpunkt an der aufrechten Auslegerstütze.
  • Dies wird als ein besonders nützlicher Aufbau eines Huckepackgabelstaplers betrachtet. Indem der ausfahrbare Ausleger schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze angebracht wird, wird der ausfahrbare Ausleger nach außen von der Auslegerstütze weg schwenken können, wodurch verbesserte Reichweite für den Gabelstapler bereitgestellt wird. Außerdem ist die Auslegerstütze ihrerseits an einem Wagen angebracht, der auch vorwärts und rückwärts in Bezug zu dem hinteren Querbalken entlang dem Chassis bewegt werden kann, was weiter die Reichweite des Geräts verbessern wird. Dies wird Verwendung des Gabelstaplers in einer breiten Vielfalt von Anwendungen einschließlich Beladen und Entladen von Waren "auf der entfernten Seite" ermöglichen und wird die Funktionalität des Gabelstaplers verbessern, ohne bedeutend das Gewicht des Gabelstaplers zu erhöhen. Aufgrund der Tatsache, dass ein schwenkbar angebrachter Ausleger an der Auslegerstütze vorhanden ist, wird ein platzsparenderes Hubmittel bereitgestellt, das den Betrieb des Gabelstaplers vereinfachen wird.
  • Ein anderer Vorteil dieses Typs von Huckepackgabelstapler besteht darin, dass die gesamte Hubbaugruppe nach vorne auf dem Gabelstaplerchassis in Bezug zum hinteren Querbalken bewegt werden kann, so dass sich die Hubbaugruppe angrenzend an die Vorderräder des Gabelstaplers befindet. Dies ist besonders nützlich, wenn der Huckepackgabelstapler ohne eine Last auf den Gabeln betätigt wird. Mit dem zur Vorderseite des Huckepackgabelstaplers verschobenen Gewicht der Hubbaugruppe wird eine gleichmäßigere Gewichtsverteilung über den Huckepackgabelstapler erreicht. Dies wird die Stabilität und folglich Wendigkeit des Huckepackgabelstaplers verbessern und wird eine jegliche Tendenz des Huckepackgabelstaplers reduzieren, während Bewegung zu kippen. Die erhöhte Stabilität und Wendigkeit des Huckepackgabelstaplers wird ihrerseits die Bedienungsperson des Gabelstaplers in die Lage versetzen, Waren in einer schnelleren und effizienteren Weise zu laden oder zu entladen, als es bisher möglich war. Ein weiterer Vorteil des Huckepackgabelstaplers der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Reichweite des Huckepackgabelstaplers insbesondere beim Laden oder Entladen von Waren von einer erhöhten Position im Vergleich zu Huckepackgabelstaplern mit Standardteleskopausleger vergrößert werden wird.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem die aufrechte Auslegerstütze und der ausfahrbare Ausleger Abmessungen aufweisen, um Schwenken des Auslegers zu und aus einer geschlossenen Position, wodurch der Ausleger im wesentlichen orthogonal zum Boden ist, und einer offenen Position zuzulassen, wodurch das freie Ende des Auslegers nach oben und vom Boden weg zeigt. Durch Vorliegen eines ausfahrbaren Auslegers, der in eine im wesentlichen vertikal nach unten gerichtete, geschlossene Position schwenken kann, wird das Laden und Entladen des Huckepackgabelstaplers weiter vereinfacht und die Abnutzung und der Verschleiß der Auslegerkomponenten werden reduziert. Der Huckepackgabelstapler kann an einem Trägerfahrzeug angebracht werden, wenn der ausfahrbare Ausleger sich in dieser Position befindet, indem die Gabeln in Aufnahmefassungen an dem Trägerfahrzeug in der bekannten Weise eingeführt werden, und danach können die Gabeln in einer vertikalen Richtung abgesenkt werden, die den Huckepackgabelstapler nach oben in Bezug zum Trägerfahrzeug anheben wird. Der Huckepackgabelstapler wird nicht an dem Trägerfahrzeug in einem weiten Bogen angebracht werden müssen, wie es der Fall mit anderen bekannten Huckepackgabelstaplern mit Teleskopauslegern ist. Dies wird die dem Ausleger auferlegten Belastungen sowie den Verschleiß und die Abnutzung an den Komponenten des Auslegers und der Auslegerstütze reduzieren und wird weiter schnelle und effiziente Anbringung des Huckepackgabelstaplers an dem Trägerfahrzeug und Abnahme desselben von diesem vereinfachen. Außerdem ist es möglich, leichtere Auslegerkomponenten zu verwenden, da die dem Ausleger während Laden und Entladen auferlegten Belastungen deutlich reduziert werden. Diese durch die Auslegerkonfiguration gebotene Möglichkeit von X-Y-Bewegung ermöglicht viel einfachere Maschinenmanipulation durch die Bedienungsperson während Stapleranbringung und hält ein Standardverfahren aufrecht, das Installierung von Druckentlastungseinrichtungen zulassen wird.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, in dem die aufrechte Auslegerstütze weiter ein Paar beabstandeter Stützarme aufweist, wobei der ausfahrbare Ausleger schwenkbar zwischen diesen angebracht und innerhalb der beabstandeten aufrechten Stützarme verschachtelt werden kann, wenn er sich in einer geschlossenen Position befindet. Dies wird als eine besonders gute Konfiguration betrachtet, da sie ausreichend robust sein wird, um den auf die Hubbaugruppe einwirkenden Betriebskräften standzuhalten, während sie gleichzeitig leicht bleibt. Außerdem wird diese Konfiguration Verschachteln des ausfahrbaren Auslegers innerhalb der Arme ermöglichen, wodurch der ausfahrbare Ausleger orthogonal zum Boden direkt nach unten gerichtet sein kann. Dies wird sowohl Laden und die Funktionsweise des Huckepackgabelstaplers vereinfachen als auch eine raumsparende Einheit bereitstellen, die den Fahrer des Fahrzeugs mit verbesserter Sicht versehen wird, wenn der ausfahrbare Ausleger sich in einer vollständig geschlossenen Position befindet.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der ausfahrbare Ausleger schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze mittels eines Zapfengelenks angebracht ist, wobei das Zapfengelenk ein Paar Schwenkarme aufweist, die nach außen entweder von dem ausfahrbaren Ausleger oder der aufrechten Auslegerstütze vorstehen, so dass der ausfahrbare Ausleger zu einer geschlossenen Position schwenken kann, wobei der Ausleger im wesentlichen parallel zu der aufrechten Auslegerstütze ist. Dies wird wiederum als eine nützliche Konfiguration angesehen, da die Schwenkarme die Hauptkörperteile des ausfahrbaren Auslegers und der aufrechten Auslegerstütze voneinander beabstanden werden, wodurch Schwenken des Auslegers nach unten zugelassen wird, bis er im wesentlichen parallel mit der aufrechten Auslegerstütze ist. Die Schwenkarme könnten sich natürlich entweder an der aufrechten Auslegerstütze nach vorne von der Auslegerstütze vorstehend oder an dem ausfahrbaren Ausleger nach hinten vorstehend und orthogonal zu der Hauptlängsachse des ausfahrbaren Auslegers befinden. Alternativ könnte ein Schwenkarm an der aufrechten Auslegerstütze vorgesehen sein und der andere Schwenkarm könnte an dem ausfahrbaren Ausleger vorgesehen sein. Der wichtige Punkt besteht darin, dass der ausfahrbare Ausleger und die aufrechte Auslegerstütze durch die Schwenkarme in solchem Ausmaß voneinander beabstandet gehalten werden, dass der Ausleger zu einer Position im wesentlichen parallel zu der aufrechten Auslegerstütze schwenken kann, um dadurch vertikales Anheben des Huckepackgabelstaplers zuzulassen, das seinerseits sowohl Vorteile für den Ladevorgang als auch die Funktionsweise des Huckepackgabelstaplers aufweist.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausleger weiter einen zweitteiligen Ausleger mit einem Innengehäuse und einem Außengehäuse aufweist, wobei das Innengehäuse verschiebbar in Bezug zum Außengehäuse angebracht ist. Dies wird als eine besonders einfache und kostenwirksame Art zum Bereitstellen eines ausfahrbaren Auslegers betrachtet. Der Ausleger wird sowohl relativ einfach als auch kostengünstig herzustellen sein, und wird dennoch robust und zuverlässig im Gebrauch sein. Außerdem wird diese Konstruktion des Auslegers relativ leicht sein, was bei Auto-Gabelstaplern zu bevorzugen ist, da es nicht weiter das Ladegewicht des Trägerfahrzeugs senken wird, an dem der Auto-Gabelstapler zu platziert ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem das Außengehäuse schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze angebracht ist und das Innengehäuse in Bezug zum Außengehäuse verschiebbar ist. Dies wird als eine besonders einfache und robuste Konstruktion des Auslegers betrachtet, die relativ einfach herzustellen ist.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Auslegerausfahrkolben vorgesehen ist, der an einem seiner Enden mit dem Innengehäuse und an seinem anderen Ende mit dem Außengehäuse verbunden ist, um Schiebebewegung des Innengehäuses in Bezug zum Außengehäuse zu verursachen. Dies wird als eine einfache und kostenwirksame Art betrachtet, Bewegung der beiden Auslegerabschnitte in Bezug zueinander zu bewirken, die auch relativ kostengünstig herzustellen sein wird.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem das Mittel zum Anheben des Auslegers weiter einen Hydraulikhubkolben aufweist, wobei der Hydraulikhubkolben an einem Ende mit dem Wagen und an seinem anderen Ende mit dem Ausleger verbunden ist. Dies ist ein besonders einfaches und robustes Mittel zum Schwenken des Auslegers um seine Anbringung herum.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Paar von Hubkolben vorgesehen ist, wobei jeder der Hubkolben an einem ihrer Enden mit dem Wagen und an ihrem anderen Ende mit dem Ausleger verbunden ist, und einer des Paars von Hubkolben ein Hochdruckhubkolben und der andere Hubkolben ein Niederdruckhubkolben ist. Durch Vorliegen eines Paars von Hubkolben zum Anheben des Auslegers kann mindestens einer der Hubkolben ein Hochdruckhubkolben sein, der seinerseits mit einem anderen Hydraulikkolben an anderer Stelle an der Maschine zum Transfer von Flüssigkeit zwischen dem Hochdruckhubkolben und dem anderen Hydraulikkolben verbunden sein kann.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Ausgleichsheber angebracht an dem Ausleger vorgesehen ist, wobei ein Ende des Ausgleichshebers mit dem Ausleger verbunden ist und das andere Ende des Ausgleichshebers mit dem Gabelträger gekoppelt ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Gabeln in einer im wesentlichen feststehenden Ausrichtung in Bezug zum Boden zu halten, wenn der Ausleger angehoben oder abgesenkt wird.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Mittel zum Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichshebers mit der Flüssigkeitsversorgung des Hubkolbens vorgesehen ist. Durch Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Hubkolbens mit der Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichshebers wird der Ausgleichsheber auf Änderungen in dem Druck der Flüssigkeit in dem Hubkolben reagieren. Wenn der Hubkolben betätigt wird, um den Ausleger entweder anzuheben oder abzusenken, wird die sequenzierte Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichshebers wirken, um die Gabeln in einer feststehenden Ausrichtung in Bezug zum Boden zu halten.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem Mittel zum Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichshebers mit der Flüssigkeitsversorgung des Hochdruckhubkolbens vorgesehen sind. Durch Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Hochdruckhubkolbens mit dem Ausgleichsheber, wird dies die Notwendigkeit des Vorsehens jeglicher weiterer Kolben oder Steuerungen beseitigen, die zum Verbinden mit dem Ausgleichskolben vorzusehen sind. Die minimale Anzahl von Kolben wird genutzt, wodurch das Gesamtgewicht der Maschine reduziert wird. In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Mittel zum Überführen von überschüssigem Flüssigkeitsdruck von dem Ausgleichsheber zu dem Hochdruckhubkolben vorgesehen ist. Dies wird ermöglichen, überschüssigen Flüssigkeitsdruck von dem Ausgleichsheber zum Hubkolben auszutauschen, wenn eine Last auf dem Ausgleichsheber vorliegt. Dieser Druck kann dann beim Manipulieren des Auslegers wie gewünscht eingesetzt werden. Dies wird als besonders nützlich betrachtet, da der Druckaufbau in dem Ausgleichsheber, der primär durch das Vorliegen des zusätzlichen Gewichts auf den Gabeln bewirkt wird, wenn die Last angehoben wird, zu dem Hubkolben übertragen werden kann, was zum Heben dieser Last beitragen wird. Auf diese Weise wird das Eigengewicht der Last zum Vereinfachen ihres Anhebens verwendet.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausgleichsheber weiter einen Ausgleichskolben und einen Kippkolben aufweist, wobei der Kippkolben zum Kippen der Gabeln nach oben oder nach unten in Bezug zu den horizontalen Längsachsen bedienbar ist. Durch Vorliegen eines Kippkolbens können die Gabeln einfach betätigt werden, um sowohl Waren zu laden und entladen, als auch den Gabelstapler an dem Trägerfahrzeug anzubringen und von diesem abzunehmen.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Kippkolben weiter einen Kippkolbenzylinder mit einer Innenbohrung und einem darin aufgenommenen Kippkolbenstempel aufweist, und der Ausgleichskolben ferner einen Ausgleichskolbenzylinder mit einer Innenbohrung und einem darin aufgenommenen Ausgleichsstempel aufweist, wobei die Innenbohrung des Kippkolbenzylinders einen größeren Durchmesser als die Innenbohrung des Ausgleichskolbenzylinders aufweist. Durch Vorliegen des Kippkolbenzylinders mit größerer Innenbohrung als die Ausgleichskolbenbohrung wird es möglich sein, dass größere Drucke auf die Flüssigkeiten in der Kippkolbenbohrung ausgeübt werden. Auf diese Weise wird der Kippkolben nicht durch Änderungen im Druck von Flüssigkeit in dem Ausgleichskolben beeinflusst und wird durchgehend relativ konstant bleiben. Außerdem wird dies Verwendung einer bedeutend kürzeren Kippkolbenbohrung ermöglichen, die raumsparend ist und keinen wertvollen Raum einnehmen wird.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Kippkolben und der Ausgleichskolben miteinander in einer Art von Ende an Ende verbunden sind, wobei das Ende des Ausgleichskolbenzylinders mit dem Ende des Kippkolbenzylinders verbunden ist. Dies wird als besonders nützlich betrachtet, da die beiden Kolben in einer raumsparenden Weise angebracht werden können, in der sie den kleinstmöglichen Raum einnehmen. Außerdem wird dies als eine relativ robuste Konfiguration angesehen.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausgleichsheber mittels eines Gestängemechanismus an den Gabelträger gekoppelt ist, wobei der Gestängemechanismus ein Paar länglicher Gestängearme aufweist, und jeder der länglichen Gestängearme an einem Ende schwenkbar mit dem Ausgleichsheber und an dem anderen Ende schwenkbar mit dem Gabelträger verbunden ist, die voneinander beabstandet sind. Einer der Gestängearme kann eine gebogene Form aufweisen. Durch Vorliegen eines solchen Gestängemechanismus wird die Richtung von auf den Ausgleichsheber einwirkenden Kräften, die durch eine Last auf den Gabeln ausgeübt werden, in einem kleineren Winkel zu der Hauptachse des Ausgleichshebers als bei Standardgestängemechanismen sein, die eine massive einzige Einheit enthalten. Dies wird sicherstellen, dass die auf den Ausgleichsheber ausgeübten Drucke und Kräfte stärker als vorher leitbar sind. Früher hätten die Kräfte in beinahe rechten Winkeln zu dem Ausgleichsheber gerichtet sein können, was umfassend den Betrieb des Ausgleichshebers behinderte und außerdem große Kräfte auf den Ausgleichsheber ausübte, die Betriebsausfall des Ausgleichshebers bewirken und in einigen Fällen zum vollständigen Ausfall des Ausgleichshebers führen. Der Gestängemechanismus ermöglicht Arbeit des Ausgleichshebers unter bedeutend niedrigeren Kräften als vorher, was Verwendung eines leichteren Ausgleichshebers zulässt.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausgleichsheber innerhalb des ausfahrbaren Auslegers aufgenommen ist. Auf diese Weise wird der Ausgleichsheber nicht anfällig für Stöße sein und wird durch das Auslegergehäuse geschützt werden.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Seitenverschiebemechanismus vorgesehen ist, der zwischen den Gabeln und dem Gabelträger angebracht ist, um Seitenbewegung der Gabeln in Bezug zur Längsachse des Gabelstaplers bereitzustellen. Dies wird Feinanpassung der Platzierung der Gabeln vereinfachen und wird deshalb weiter das Laden und Entladen von Waren beschleunigen. Es wird weiter das Laden und Entladen des Staplers auf das Trägerfahrzeug unterstützen.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem reibungssenkende Mittel zwischen dem Innen- und dem Außengehäuse vorgesehen sind. Durch Vorliegen von reibungssenkenden Mitteln wird der Betrieb des Gabelstaplers nicht behindert und das Gehäuse wird weniger anfällig für Abnutzung und Verschleiß sein. Die beiden Gehäuse werden sich stoßfrei in Bezug zueinander bewegen.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem die reibungssenkenden Mittel weiter Nylonklötze aufweisen, die zwischen dem Innen- und Außengehäuse positioniert sind. Der Nylonklotz wird als ein Schmiermittel zwischen dem Außen- und Innengehäuse wirken, die anfällig für Abnutzung sein werden, wenn sie sich in Bezug zueinander bewegen. Der Nylonklotz wird besonders nützlich sein, da er leicht aber haltbar ist. Es ist geplant, dass eine Hülse aus Nylon auf der Innenseite des Außengehäuses vorgesehen werden kann, oder alternativ könnte eine Anzahl getrennter Nylonklötze um den Innenraum des Außengehäuses herum positioniert werden.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem die reibungssenkenden Mittel weiter Kugellager aufweisen, die zwischen dem Innen- und dem Außengehäuse positioniert sind. Diese werden als eine nützliche Alternative zu den Nylonklötzen betrachtet.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der ausfahrbare Ausleger weiter einen Teleskopausleger mit einer Vielzahl von miteinander verschachtelten Auslegerkomponenten aufweist. Dies wird als eine nützliche alternative Konstruktion des ausfahrbaren Auslegers betrachtet, der raumsparend und effizient in der Benutzung ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der ausfahrbare Ausleger zu einer geschlossenen Position schwenkbar ist, in der sich der Ausleger in einem Winkel von zwischen ± 3° der Orthogonalen in Bezug zum Boden befindet. Durch Vorliegen eines Auslegers, der in diesem Ausmaß schwenkbar ist, wird es möglich sein, den Huckepackgabelstapler praktisch vertikal anstatt über einen Bogen auf ein Trägerfahrzeug hochzuheben, was wiederum bedeutend weniger Abnutzung an den Auslegerkomponenten einbringt, während es gleichzeitig dem Benutzer des Fahrzeugs größere Flexibilität bei seiner Arbeit ermöglicht.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausleger einen hexagonalen Querschnitt aufweist. Der hexagonale Schnitt wird als besonders nützlich betrachtet und wird einen robusten Ausleger schaffen, der aufgrund des hohen Widerstands der Formen gegen Biegung in einem leichteren Material geliefert werden kann. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausleger einen quadratischen Querschnitt aufweist.
  • In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Wagen weiter mit einer Mehrzahl von Rollen versehen ist und jede der Seitenplatten weiter mit einer Schiene zum Aufnehmen mindestens einer Wagenrolle versehen ist, wobei der Wagen vorwärts und rückwärts auf dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken entlang der Rollen in den Schienen gleitet. Dies wird als eine einfache und robuste Art angesehen, Verschieben des Wagens in Bezug zum Chassis zuzulassen. Die Schienen können integriert mit den Seitenplatten für maximale Starrheit der gesamten Baugruppe ausgebildet sein, oder alternativ können sie getrennt vorgesehen sein und an den Seitenplatten des Chassis befestigt werden.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die Erfindung wird deutlicher anhand der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsformen derselben verstanden werden, die nur als Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen angeführt sind, in denen:
  • 1 eine perspektivische Frontansicht eines Huckepackgabelstaplers gemäß der Erfindung mit dem ausfahrbaren Ausleger in einer geschlossenen, vollständig ausgefahrenen Konfiguration ist;
  • 2 eine perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstapler von 1 mit dem ausfahrbaren Ausleger in einer geschlossenen, vollständig eingezogenen Konfiguration ist;
  • 3 eine perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 mit dem ausfahrbaren Ausleger angehoben und vollständig eingezogen ist;
  • 4 eine perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 ist, in der der Wagen vorwärts auf dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken bewegt ist und der ausfahrbare Ausleger angehoben und vollständig ausgefahren ist;
  • 5 eine perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 ist, in der der Wagen vorwärts auf dem Chassis in Bezug zu dem hinteren Querbalken bewegt ist und der ausfahrbare Ausleger sich in einer offenen, vollständig ausgefahrenen Konfiguration befindet;
  • 6 eine perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 ist, in der der Wagen vorwärts auf dem Chassis in Bezug zu dem hinteren Querbalken bewegt ist und der Ausleger sich in einer geschlossenen, vollständig ausgefahrenen Konfiguration befindet;
  • 7(a) bis 7(g) Seitenansichten des Huckepackgabelstaplers gemäß der Erfindung sind, der eine Last trägt, wobei sich der Wagen und der ausfahrbare Ausleger in zahlreichen verschiedenen Konfigurationen befinden;
  • 8(a) bis 8(d) Seitenansichten eines Huckepackgabelstaplers gemäß der Erfindung sind, der an einem Trägerfahrzeug angebracht ist;
  • 9 eine Seitenansicht eines Auto-Gabelstaplers gemäß der Erfindung ist, der eine Last "auf der nahen Seite" ergreift;
  • 10 eine Seitenansicht des Auto-Gabelstaplers gemäß der Erfindung ist, der eine Last "auf der entfernten Seite" ergreift;
  • 11 eine perspektivische Frontansicht einer Hubbaugruppe zum Gebrauch mit einem Huckepackgabelstapler gemäß der Erfindung ist;
  • 12 eine perspektivische Rückansicht der Hubbaugruppe von 11 ist;
  • 13 eine Seitenquerschnittansicht der Hubbaugruppe der 11 und 12 ist;
  • 14(a) und 14(b) Seitenansichten des Gestängemechanismus sind, der mit der Hubbaugruppe gemäß der Erfindung verwendet wird, wobei der Gabelträger sich an verschiedenen Kippwinkeln in Bezug zum Ausleger befindet;
  • 15(a) und 15(b) Seitenansichten eines Standardgestängemechanismus mit dem Gabelträger in verschiedenen Kippwinkeln in Bezug zum Ausleger sind;
  • 16(a) bis 16(d) schematische Darstellungen der verschiedenen Hydraulikkolben sind, die an der Hubbaugruppe bedienbar sind, und des Flusses von Flüssigkeit zwischen denselben; und
  • 17 ein Stabilitätsdreiecksdiagramm ist, das den Schwerpunkt eines unbeladenen Huckepackgabelstaplers der vorliegenden Erfindung mit dem Schwerpunkt eines bekannten, nichtbeladenen Huckepackgabelstaplers mit Teleskopausleger vergleicht.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen und zuerst auf die 1 bis 6 derselben, ist dort ein Huckepackgabelstapler 1 zur Anbringung am Heck eines Trägerfahrzeugs gezeigt, der ein U-förmiges Chassis 3 mit einem hinteren Querelement 5 und einem Paar von Seitenplatten 7 aufweist, die an den Enden des hinteren Querelements 5 angebracht sind und nach vorne von diesem vorstehen. Ein Rad 9 befindet sich angrenzend an die Vorderseite jeder der Seitenplatten und ein lenkbares Hinterrad 11 befindet sich mittig an dem hinteren Querelement. Eine Fahrerstation 13 und ein Triebwerk 15 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Chassis in Bezug zueinander angebracht und es ist weiter eine Hubbaugruppe vorgesehen, die allgemein durch die Bezugziffer 17 angezeigt ist. Die Hubbaugruppe 17 umfasst weiter einen Wagen 19, der verschiebbar angebracht und vorwärts und rückwärts in Bezug zu dem hinteren Querbalken entlang der Seitenplatten verschiebbar ist, und eine aufrechte Auslegerstütze 21, die auf dem Wagen angebracht ist und nach oben von diesem vorsteht; ein ausfahrbarer Ausleger 23 ist schwenkbar angrenzend an sein nahes Ende an der Auslegerstütze angrenzend an das oberste Ende der Auslegerstütze angebracht und weist einen Gabelträger 25 auf, der an dem entfernten Ende von dem ausfahrbaren Ausleger angebracht ist und an dem ein Paar Hubgabeln 27 getragen wird. Der Wagen ist mit Rollen (nicht gezeigt) versehen, die in Schienen 29, von denen nur eine gezeigt ist, auf den Seitenplatten angebracht sind, und es sind Mittel zum Bewegen des Wagens (nicht gezeigt) vorwärts und rückwärts entlang der Schienen auf den Seitenplatten vorgesehen.
  • Nun bezugnehmend insbesondere auf die 3 bis 5 einschließlich, sind dort Mittel zum Schwenken des Auslegers um seine durch ein Paar von Hubkolben 31, 33 bereitgestellte Anbringung gezeigt, die an einem Ende an dem Wagen und an ihrem anderen Ende an dem Ausleger angebracht sind. Ausfahren der Hubkolben 31, 33 wird Schwenken des Auslegers nach oben aus einer geschlossenen Konfiguration, in der der Ausleger im wesentlichen vertikal nach unten und im wesentlichen orthogonal zum Boden gerichtet ist, zu einer offenen Konfiguration bewirken, in der der Ausleger nach außen und nach oben von der aufrechten Auslegerstütze weg gerichtet ist. Der ausfahrbare Ausleger 23 weist weiter einen zweiteiligen Ausleger mit einem Außengehäuse 35, das schwenkbar an der Auslegerstütze angebracht ist, und einem Innengehäuse auf, das verschiebbar in Bezug zum Außengehäuse angebracht ist und darin festgehalten wird. Ein länglicher Hydraulikausfahrkolben 39 ist vorgesehen und an einem Ende mit dem Außengehäuse und an seinem anderen Ende mit dem Innengehäuse verbunden. Betrieb des Ausfahrkolbens 39 wird Ausfahren oder Einziehen des Innengehäuses in Bezug zum Außengehäuse bewirken. Nylonklötze (nicht gezeigt) sind zwischen dem Innen- und Außengehäuse vorgesehen, um übermäßige Abnutzung und übermäßigen Verschleiß zu verhindern und Bewegung zwischen dem Außen- und Innengehäuse zu vereinfachen.
  • Die aufrechte Auslegerstütze umfasst ferner ein Paar beabstandeter aufrechter Stützarme 22a und 22b. Der ausfahrbare Ausleger umfasst weiter ein Zapfengelenk, das seinerseits ein Paar von Schwenkarmen 24a, 24b aufweist und schwenkbar an den beabstandeten aufrechten Stützarmen 22a, 22b mittels der Schwenkarme 24a und 24b angebracht ist. Der ausfahrbare Ausleger 23 kann um die Schwenkarme an den beabstandeten aufrechten Stützarmen aus einer vollständig offenen Position zu einer vollständig geschlossenen Position schwenken, wodurch der ausfahrbare Ausleger im wesentlichen parallel zu der aufrechten Auslegerstütze und orthogonal zum Boden ist. In der vollständig geschlossenen Position (1, 2 und 6) kann der ausfahrbare Ausleger innerhalb der beabstandeten aufrechten Stützarme 22a, 22b verschachtelt werden.
  • Bezugnehmend auf die 7(a) bis 7(g) einschließlich, ist dort eine Anzahl von Seitenansichten des Gabelstaplers in Betrieb gezeigt. In 7(a) befindet sich der Hubbaugruppenwagen des Gabelstaplers in einer vollständig hinteren Position auf den Seitenplatten 7 und der Ausfahrkolben 39 ist ausgefahren, so dass die Hubgabeln 27 sich angrenzend an den Boden zwischen den beiden Seitenplatten 7 befinden. Auf diese Weise kann eine Last, die hier als eine Palette von Ziegelsteinen gezeigt ist, zwischen den Seitenplatten 7 zur maximalen Stabilität angehoben werden. In 7(b) wird die Last vom Boden durch Einziehen des Ausfahrkolbens 39 bis zu seiner vollständig eingezogenen Position gehoben, wobei die Last dann in dieser Konfiguration zu ihrem gewünschten Bestimmungsort befördert werden kann. Wenn der Ausfahrkolben vollständig eingezogen worden ist, wird die Last durch Schwenken des ausfahrbaren Auslegers 23 durch Betätigung der Hubkolben 31, 33 weiter nach oben gehoben, die betätigt werden können, bis der ausfahrbare Ausleger sich in einer vollständig offenen Position befindet, in der der Ausleger nach oben und von der Auslegerstütze weg gerichtet ist, wie in 7(c) zu sehen ist. Der Ausleger wird dann durch Betätigung des Ausfahrkolbens 39 bis in eine vollständig ausgefahrene Position ausgefahren, wie in 7(d) zu sehen ist, wonach die Last an der gewünschten Stelle abgeladen werden kann.
  • Maximale Reichweite nach vorne wird durch Schwenken des Auslegers 23 durch Betätigung der Hubkolben 31, 33, bis der Ausleger orthogonal zu der Auslegerstütze und im wesentlichen parallel zu Boden ist (wie in 7(e) gezeigt), und anschließendes Vorwärtsbewegen des Wagens und folglich der gesamten Hubbaugruppe in Bezug zu den Seitenplatten erreicht, bis sich der Gabelstapler in der in 7(f) gezeigten Konfiguration befindet. Schließlich kann der Gabelstapler zum Hochnehmen von Waren verwendet werden, die vorwärts von den Vorderrädern positioniert sind, indem sich der Ausleger einfach in einer vollständig geschlossenen Position befindet, wobei das Innengehäuse zu einer Position angrenzend an den Boden ausgefahren ist, und anschließend der gesamte Wagen nach vorne bewegt wird, bis die Gabeln in Eingriff mit der Last stehen, wonach die Last wie gewünscht transportiert werden kann. Es wird verstanden werden, dass die obigen Schritte nicht als eine Reihe strenger Abfolgeschritte bestimmt sind und nur zum Demonstrieren der weiten Bewegungsflexibilität des Huckepackgabelstaplers mit der Hubbaugruppe gezeigt sind. Das Ausfahren des Auslegers könnte ausgeführt werden, bevor der Ausleger zu der wie in 7(c) gezeigten, vollständig offenen Konfiguration gebracht wird, oder könnte sogar gleichzeitig mit dem Anheben des Auslegers ausgeführt werden.
  • Es wird verstanden werden, dass Stabilisatoren (nicht gezeigt) an dem Gabelstapler vorgesehen sein werden, die zu geeigneten Zeiten eingesetzt werden, um Auftreten von Übergewicht des Gabelstaplers während Lade- und Entladevorgängen zu verhindern. Dies wird beinahe sicher notwendig sein, wenn versucht wird, maximale Reichweite mit schweren Lasten auf den Gabeln zu erreichen. Die Beschaffenheit der Stabilisatoren und ihr Einsatz würde einfach durch den Fachmann verstanden werden und soll in dieser Anwendung nicht weiter erörtert werden.
  • Bezugnehmend auf die 8(a) bis 8(d) einschließlich sind dort die Abfolgeschritte beim Anbringen eines Auto-Gabelstaplers 1 gemäß der Erfindung am Heck eines Trägerfahrzeugs 41 gezeigt. In 8(a) befindet sich der Wagen des Auto-Gabelstaplers in einer im wesentlichen vorderen Position in Bezug zu den Seitenplatten, und der Ausleger ist in einer eingezogenen, obwohl nicht unbedingt vollständig eingezogenen Position. Die Hubgabeln 27 werden in speziell angepasste Gabelaufnahmefassungen 43 eingeführt, die an dem Fahrgestell des Trägerfahrzeugs 41 angebracht sind, bis der Anschlag der Hubgabeln an dem Eingang der Fassungen lagert. Wenn die Hubgabeln vollständig in die Fassungen (8(b)) eingeführt sind, bewirkt die Bedienungsperson des Fahrzeugs (nicht gezeigt) ein manuelles Kippen der Gabeln über einen passenden Kippmechanismus, um die Gabeln nach oben zu kippen, was den oberen Teil des Gabelstaplers veranlassen wird, sich in Bezug zu dem Trägerfahrzeug nach innen zu lehnen. Der Ausfahrkolben 39 wird dann betätigt, um den Ausleger auszufahren, was Anheben des Huckepackgabelstapler vom Boden (8(c)) bewirkt.
  • Wenn der Huckepackgabelstapler vollständig vom Boden abgehoben ist, werden die Mittel zum Bewegen des Wagens vorwärts und rückwärts entlang dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken betätigt, um den Wagen zu einer vollständig hinteren Position in Bezug zum hinteren Querelement zu bewegen. Dies wird seinerseits Vorwärtsbewegung des Rests des Huckepackgabelstaplers in Bezug zum Trägerfahrzeug bewirken, bis die Räder und ein Teil der Seitenplatten 7 sich unter dem Fahrgestell des Trägerfahrzeugs befinden, wie in 8(d) gezeigt ist. Die Räder 9 werden auf den Stufen 45 ruhen. Zusätzliche Verriegelungselemente können vorgesehen sein, um den Gabelstapler in richtiger Position in Bezug zum Trägerfahrzeug zu sichern. Durch Einbau eines solchen Systems ist die Anbringungsbewegung des Huckepackgabelstaplers an dem Trägerfahrzeug praktisch vertikal im Gegensatz zu den bekannten Teleskopauslegereinrichtungen, bei denen der Huckepackgabelstapler in einem gebogenen Weg auf das Trägerfahrzeug gehoben werden würde, was Abnutzung und Verschleiß an den Hubkomponenten bewirken kann. Außerdem kann die Bedienungsperson jederzeit während des Anbringungs- und Abnahmevorgangs im Fahrzeug bleiben.
  • Bezugnehmend auf die 9 und 10 ist dort ein Huckepackgabelstapler gemäß der Erfindung in Betrieb beim Entladen von Waren von einem Pritschenwagen gezeigt. In 10 kann der Ausleger vollständig ausgefahren und der Wagen zu einer vordersten Position in Bezug zu den Seitenarmen bewegt werden, um ein Abnehmen einer Last "auf der entfernten Seite" durch den Gabelstapler zuzulassen. Es werden keine zusätzlichen Rollen oder kein zusätzliches Pantographsystem zum Erreichen der entfernten Seite des Pritschenwagens benötigt.
  • Bezugnehmend auf die 11 und 12 ist dort ein Paar perspektivischer Ansichten der Hubbaugruppe 17 zum Gebrauch mit dem Huckepackgabelstapler gemäß der Erfindung gezeigt. Die Hubbaugruppe 17 umfasst einen Wagen 19, auf dem eine vertikale Auslegerstütze 21 angebracht ist, die nach oben von diesem vorsteht. Ein ausfahrbarer Ausleger 23, der ein Außengehäuse 35 und ein Innengehäuse 37 aufweist, ist schwenkbar angrenzend an den oberen Teil der Auslegerstütze angebracht. Das Innengehäuse 37 ist verschiebbar innerhalb des Außengehäuses 35 angebracht, das seinerseits schwenkbar an der Auslegerstütze angebracht ist. Ein Paar Hubkolben 31, 33 ist vorgesehen, um den Ausleger in Bezug zu der Auslegerstütze um seine Anbringung zu schwenken, und ein Ausfahrkolben 39 ist vorgesehen, um das Innengehäuse des Auslegers in Bezug zum Außengehäuse auszufahren und einzuziehen. Einer der Hubkolben ist ein Hochdruckhubkolben, der Drücken bis zu 450 Bar standhalten kann, während der andere ein Niederdruckkolben ist, der Drücken bis zu 330 Bar standhalten kann. Rollen 51 sind an dem Wagen zum Eingriff in die Schienen (nicht gezeigt) der Seitenplatten vorgesehen. Es sind ferner Mittel zum Zurück- und Vorbewegen des Wagens entlang dem Chassis gezeigt, die durch einen Kolben 52 bereitgestellt werden, der an einem Ende mit dem Wagen 19 und an seinem anderen Ende mit dem Chassis (nicht gezeigt) verbunden ist. Betrieb des Kolbens 52 wird Laufen des Wagens auf den Rollen 51 in den Schienen nach vorne und nach hinten auf dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken bewirken.
  • Bezugnehmend auf 13 ist dort eine Querschnittseitenansicht der in den 11 und 12 gezeigten Hubbaugruppe gezeigt. Die Hubbaugruppe weist ferner einen Ausgleichsheber 53 und einen Gestängemechanismus 55 auf, die nachfolgend detaillierter beschrieben werden sollen. Der Ausgleichsheber ist an einem seiner Enden mit dem Ausleger verbunden und ist an seinem anderen Ende mit dem Gabelträger über den Gestängemechanismus verbunden, und weist weiter einen aufeinanderfolgend angeordneten Doppelkolben auf, der einen Ausgleichsheberkolben 57 und einen steuerbaren Kippkolben 59 umfasst. Der Ausgleichsheberkolben 57 reagiert auf die Ausrichtung des Auslegers und ist an dem Gabelträger bedienbar, um die Gabeln während Anheben und Absenken des Auslegers in einer feststehenden Ausrichtung in Bezug zum Boden zu halten. Der steuerbare Kippkolben 59 ist als eine steuerbare Kippeinrichtung zur Betätigung durch die Bedienungsperson des Gabelstaplers bedienbar, um die Gabeln manuell um ein vorbestimmtes Ausmaß zu kippen. Die Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichsheberkolbens ist mit der Flüssigkeitsversorgung des Hochdruckhubkolbens 31 sequenziert, so dass, wenn sich die Flüssigkeitsversorgung in dem Hochdruckhubkolben ändert, wenn der Ausleger angehoben oder abgesenkt wird, sich auch die Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichsheberkolbens ändern wird. Die Flüssigkeitsversorgung zu dem Ausgleichsheberkolben ist umgekehrt proportional zu der Flüssigkeitsversorgung zu dem Hochdruckhubkolben.
  • Wenn in Gebrauch der ausfahrbare Ausleger angehoben wird, werden die Hubkolben 31, 33 durch Pumpen von Flüssigkeit in die Zylinderbohrung (nicht gezeigt) des Niederdruckhubkolbens und das Stangenende des Ausgleichshebers ausgefahren, wobei die Bohrung des Ausgleichshebers direkt in die Bohrung des Hochdruckhubkolbens führt. Dies bewirkt Schwenken des Auslegers um seinen Anbringungspunkt 61 an der Auslegerstütze. Wenn der Ausleger nach oben steigt, wird Flüssigkeit aus der Zylinderbohrung 63 des Ausgleichsheberkolbens gesaugt, die dem Hochdruckhubkolben 31 über einen nicht gezeigten Hydraulikkreis zugeführt werden kann. Wenn die Flüssigkeit aus der Zylinderbohrung 63 gesaugt wird, wird der Stempel 65 in die Zylinderbohrung eingezogen, wobei derselbe auch unter dem Gewicht der Gabeln 27 und des Gabelträgers 25 wirkt. Auf diese Weise werden beim Anstieg des Auslegers nach oben die Gabeln und der Gabelträger im Uhrzeigersinn um den Schwenkpunkt 69 schwenken (in der gezeigten Ausrichtung), der den Gabelträger mit dem Ausleger verbindet, dies wird die Gabeln veranlassen, in einer feststehenden Ausrichtung zum Boden zu bleiben, wenn der Ausleger angehoben wird. Unter bestimmten Umständen kann es erwünscht sein, Flüssigkeit in den Hohlraum 71 auf der Stempelseite des Ausgleichshebers zu pumpen, um den Stempel positiv nach innen zu drängen, wodurch Rotieren der Gabeln bewirkt wird. Dies kann erforderlich sein, wenn keine Last auf den Gabeln vorliegt und ihr Gewicht nicht ausreichend ist, um die Gabeln in einem feststehenden Verhältnis zum Boden zu halten. Es wird verstanden werden, dass, wenn der Ausleger abgesenkt wird, die entgegengesetzte Bewegung der Hydraulikflüssigkeit erfolgt, nämlich, Flüssigkeit wird in die Zylinderbohrung des Ausgleichsheberkolbens 63 gepumpt und aus den Hubkolben 31, 33 gesaugt, um zu bewirken, dass die Gabeln horizontal bleiben bzw. der Ausleger abgesenkt wird. Ein Rückstellventil ist an dem Ausgleichsheber vorgesehen, um Neukalibrierung der Sequenzierung des Ausgleichshebers und des Hubkolbens zuzulassen.
  • Der steuerbare Kippkolben 59 umfasst einen in einer Kippkolbenzylinderbohrung 77 angebrachten Stempel 75. Der Stempel ist an einem Ende des Auslegers befestigt. Der steuerbarer Kippkolben 59 hat einen größeren Zylinderbohrungsdurchmesser als der des Ausgleichsheberkolbens. Unter bestimmten Umständen, zum Beispiel beim Anbringen an einem Trägerfahrzeug, kann es für die Bedienungsperson des Fahrzeugs wünschenswert sein, den Gabeln zusätzliche Neigung zu verleihen, wodurch ihre Ausrichtung in Bezug zum Boden geändert wird. Dies wird nicht den Betrieb des Ausgleichsheberkolbens behindern, der lediglich die Ausrichtung der Gabeln in Bezug zum Boden aufrechterhält, die durch den steuerbaren Kippkolben bestimmt worden ist. Zum Beispiel kann es wünschenswert sein, den Gabeln beim Absetzen oder Hochnehmen einer Last zusätzliche Neigung hinzuzugeben. Die Bedienungsperson eines Fahrzeugs kann entscheiden, den Gabeln eine Abwärtsvorneigung beim Absetzen von Waren oder den Gabeln eine Aufwärtsvorneigung zu geben, wenn sie ergriffen worden und zu transportieren sind. Zu diesem Zweck wird Flüssigkeit entweder zu der Kippkolbenzylinderbohrung geliefert oder aus derselben gesaugt. Dies bewirkt Bewegung des gesamten Ausgleichshebers zu dem von dem Gabelträger entfernten Ende des Auslegers hin oder von diesem weg, da die Menge von Flüssigkeit in der Zylinderbohrung des Ausgleichsheberkolbens konstant bleiben wird, außer wenn der Ausleger auch zu diesem Zeitpunkt bewegt wird. Dies wird seinerseits auf den Gestängemechanismus einwirken, um Rotieren der Gabeln um den Schwenkpunkt 69 zu veranlassen. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson im wesentlichen Rotieren der Gabeln veranlassen, so dass sie nicht mehr parallel zum Boden sind und bedarfsgemäß nach oben oder nach unten kippen.
  • Es ist wichtig, festzustellen, dass der Ausgleichsheber die Gabeln in einer feststehenden Ausrichtung zum Boden halten wird. Die Position der Gabeln in Bezug zum Ausleger wird durch den Ausgleichskolben als Reaktion auf durch den Hubkolben bewirkte Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des gesamten Auslegers geändert, aber die Gabeln werden ihre Ausrichtung zum Boden durchgehend aufrechterhalten. Nur wenn der Kippkolben angepasst wird, wird die Gabelausrichtung zum Boden geändert. Der Kippkolben kann deshalb bei Bedarf zum wirksamen Außerkraftsetzen des Ausgleichskolbens verwendet werden, obwohl der Kippkolben verglichen mit dem Ausgleichskolben nur in einem sehr kleinen Ausmaß anpassbar ist, da der Hub des Kippkolbens bedeutend kleiner als der Hub des Ausgleichskolbens ist.
  • Nun bezugnehmend auf die 14(a) bis 15(b) einschließlich, ist dort der Gestängemechanismus 55 der vorliegenden Erfindung detaillierter im Vergleich mit einem bekannten Gestängemechanismus gezeigt. Nun besonders bezugnehmend auf die 14(a) und 14(b), umfasst der Gestängemechanismus weiter ein erstes Gestängeelement 81, das schwenkbar an seinen Enden an dem Ausgleichsheberkolbenstempel 65 an einem Ende und an seinem anderen Ende an dem Gabelträger 25 angebracht ist, und ein zweites Gestängeelement 83, das schwenkbar an dem Ausgleichsheberkolbenstempel 65 an einem seiner Enden und dem ausfahrbaren Ausleger 23 an seinem anderen Ende angebracht ist, um die Belastung auf dem Ausgleichskolben zu verteilen und die auf den Ausgleichskolben einwirkenden Kräfte umzuleiten. Das zweite Gestängeelement 83 hat eine gebogene Form. Durch Vorliegen eines solchen Gestängemechanismus ist zu sehen, dass der Winkel zwischen der Richtung von Kraft, die durch die Gabeln angelegt wird, angezeigt durch Pfeil R1 und R3, und der Längsachse des Ausgleichshebers ungeachtet dessen ausreichend klein ist, ob die Gabeln senkrecht zu der Längsachse des Auslegers sind, so wie in dem Fall, wenn der Ausleger vollständig abgesenkt ist, oder ob die Gabeln im wesentlichen parallel zu der Längsachse des Auslegers sind, so wie in dem Fall, wenn der Ausleger vollständig angehoben ist. Dies ermöglicht dem Ausgleichskolben, eine gleiche aber entgegengesetzte Kraft zu liefern und den Gabeln bei Bedarf Neigung zu verleihen. Durch Vorliegen des Gestängemechanismus kann der beschriebene Winkel jederzeit relativ klein gehalten werden. Durch Kleinhalten des Winkels zu jeder Zeit sind die auf die Gabeln ausgeübten Drucke nicht übermäßig und deshalb kann kontinuierlicher Betrieb des Ausgleichshebers mit einem weniger leistungsstarken Ausgleichsheber erhalten werden.
  • Bezugnehmend auf die 15(a) und 15(b) ist der Gestängemechanismus durch einen Standardfestträger ersetzt worden. Es ist zu sehen, dass der Winkel zwischen der Kraftrichtung R2 und der Längsachse des Ausgleichshebers praktisch identisch mit dem Winkel zwischen der Kraftrichtung R1 und der Längsachse des Ausgleichshebers für den Gestängemechanismus ist, wenn die Gabeln im wesentlichen senkrecht zu der Längsachse des Auslegers sind. Wenn der Ausleger jedoch angehoben wird und die Gabeln im wesentlichen parallel zu der Längsachse des Auslegers sind, ist der Winkel zwischen der Position und der Kraftrichtung R4 und der Längsachse des Ausgleichshebers viel größer als der Winkel zwischen der Kraftrichtung R3 und der Längsachse des Ausgleichshebers für den Gestängemechanismus. Dies verursacht erhöhte Spannungen und Belastungen auf dem Ausgleichsheber, da der Aktionswinkel viel größer für die gleiche Kraft ist und der Ausgleichsheber im schlechtesten Fall nicht funktionieren können wird. Dies erfordert deshalb das Vorsehen eines größeren, schwereren Ausgleichshebers, was unerwünscht ist, da es das Gewicht der Vorrichtung erhöhen würde und einen Ausleger mit größerem Durchmesser erforderlich machen würde. Der Gestängemechanismus beseitigt die Notwendigkeit von robusteren Ausgleichskolben.
  • In der oben beschriebenen Ausführungsform wurden die Gabeln als im wesentlichen parallel zu der Längsachse des Auslegers beschrieben. Tatsächlich hätten sich die Gabeln über einen Winkel im Bereich von 110° von ihrer Position senkrecht zu der Längsachse des Auslegers gewendet, hätten so die Parallele durchquert und sind tatsächlich 20° jenseits der Parallelen abgewinkelt. Es ist wichtig, festzustellen, dass die Gabeln in ihrer neutralen Position gezeigt sind und eine weitere Neigung von –8° durch die Bedienungsperson angelegt werden könnte, um dadurch die Gabel weiter im Uhrzeigersinn zu rotieren, was einen noch größeren Winkel für die bekannten Systeme erzeugen würde. Der beschriebene Gestängemechanismus kann deshalb die Größe des Ausgleichshebers, die benötigt wird, bedeutend verkleinern.
  • Bezugnehmend auf 16(a) bis 16(d) einschließlich, ist dort eine schematische Darstellung der an der Hubbaugruppe bedienbaren Hydraulikkolben gezeigt, wobei gleichen Teilen die gleiche Bezugzugsziffer wie vorhergehend gegeben wurde, einschließlich sowohl des Ausgleichsheberkolbens 57 und des steuerbaren Kippkolbens 59, die mit den Gabeln 27 über einen Gabelträger (nicht gezeigt) verbunden sind, als auch der mit dem Ausleger (nicht gezeigt) verbundenen Hubkolben 31, 33. Der Ausgleichsheberkolben kann weiter ein Ausgleichsheberkolben-Phasenabgleichventil 91 aufweisen und der Hochdruckkippkolben 31 weist weiter ein Auslegerstützenzylinder-Phasenabgleichventil 93 auf. Steuerung von Anheben und Absenken des ausfahrbaren Auslegers wird durch einen Kontroller 95 und ein zugehöriges Auslegerventil 97 ausgeführt, während Steuerung der Anpassung des steuerbaren Kippkolbens 59 durch einen Kippkontroller 99 und einen zugehörigen Kippzylinder 101 ausgeführt wird. Es ist weiter ein Ausgleichsventil 103 vorgesehen.
  • Wenn in Gebrauch der ausfahrbare Ausleger angehoben wird (16(a) & 16(b)) wird Flüssigkeit zu den verschiedenen Zylindern in der durch die Pfeile gezeigten Weise geliefert oder von diesen abgesaugt. Flüssigkeit wird der Zylinderbohrung 107 des Niederdruckhubkolbens 33 und dem Zyklinderstangenende 71 des Ausgleichskolbens 57 zugeführt. Die Zylinderbohrung dieses Zylinders führt direkt in die Zylinderbohrung 105 des Hochdruckhubkolbens 31. Der in der Zylinderbohrung 105 des Hochdruckhubkolbens 31 erzeugte Druck ist die kumulative Summe des Drucks, der durch die Flüssigkeitszufuhr in das Stangenende 57 und den durch das Beladen der Gabeln 27 induzierten Druck verursacht wird.
  • Wenn der ausfahrbare Ausleger abgesenkt wird (16(c) & 16(d)), wird Flüssigkeit zu den Zylinderstangenenden 109 und 111 des Hochdruckhubkolbens 31 bzw. Niederdruckhubkolbens 33 geliefert. Die in der Zylinderbohrung 105 des Hochdruckhubkolbens 31 bewirkte Verschiebung wird zur Zylinderbohrung 63 des Ausgleichskolbens 57 umgeleitet. Diese Anordnung lasst das Gewicht des Mechanismus arbeiten, um die Gabel ausgerichtet zu halten, während der Mechanismus abgesenkt wird. Der Fluss von Öl aus der Zylinderbohrung 107 des Niederdruckhubkolbens 33 wird durch ein Sprungventil 97 gesteuert, um sicherzustellen, dass der Ausleger immer durch beide Hubkolben abgestützt wird.
  • Der Ausleger verwendet weiter eine Rückstellfunktion, um einer Bedienungsperson Neuausrichtung des Hochdruckhubkolbens 31 und des Ausgleichskolbens 57 zu ermöglichen. Dies wird mittels Ventilen 91 und 93 erreicht, die in den Stempelböden des Ausgleichskolbens 57 bzw. des Hochdruckhubkolbens 31 installiert sind. Diese Ventile erlauben freien Fluss durch den Stempelboden, wenn die jeweiligen Zylinder sich in der geschlossenen Position befinden. Diese Rückstellfunktion kann nur unter unbeladenen Bedingungen ausgeführt werden. Diese Ventile erlauben keinen freien Fluss von Öl unter Bedingungen, die Absenken des Auslegers bewirken würden. Während Rückstellung würde eine Bedienungsperson den Auslegermechanismus vollständig schließen und Druck 5 Sekunden lang anlegen müssen. Dies legt Druck an die Zylinderstangenenden 109 und 111 des Hochdruckhubkolbens 31 bzw. Niederdruckhubkolbens 33 an. Wenn der Hochdruckhubkolben 31 das Ende seines Hubs vor dem Ausgleichskolben 57 erreicht, dann würde das Ventil im Stempelboden des Hochdruckhubkolbens 31 freien Fluss von dem Stangenende 31 zum Bohrungsende 105 dieses Zylinders zulassen, und würde anschließend den Ausgleichskolben 57 zu der vollständig offenen Position ausfahren, wodurch die Kolben neu ausgerichtet werden.
  • Wenn jedoch der Ausgleichskolben 57 das Ende seines Hubs vor dem Hochdruckhubkolben 31 erreichen würde, dann würde diese Aktion nicht den Fehler korrigieren. Deshalb würde die Bedienungsperson als Teil des Rückstellvorgangs auch den Auslegermechanismus vollständig öffnen und Druck 5 Sekunden lang anlegen müssen. Dies legt Druck an das Zylinderstangenende 57 des Ausgleichskolbens 57 an. Der Ausgleichskolben 57 würde seine geschlossene Position vor dem Hochdruckhubkolben 31 erreichen. Das Ventil im Stempelboden des Ausgleichskolbens 57 würde dann freien Fluss von dem Zylinderstangenende 57 zur Zylinderbohrung 63 zulassen und würde anschließend den Hochdruckhubkolben 31 zu seiner vollständig offenen Position ausfahren, wodurch die Kolben vollständig neu ausgerichtet werden. Diese Aktion könnte nur in einem unbeladenen Zustand ausgeführt werden, da der Niederdruckhubkolben 33 den Mechanismus allein anheben und abstützen können muss. Wenn man diese Aktion unternehmen würde, wenn die Maschine beladen wäre, dann würde Rückdruck Anhalten des freien Flusses über den Zylinderkopf in dem Ausgleichskolben 57 bewirken, und die Kolben würden sich nicht neu ausrichten, sondern der Mechanismus würde fortfahren, sich selbst unter Verwendung beider Hubkolben 31 und 33 abzustützen.
  • Bezugnehmend auf 17 der Zeichnungen ist dort ein Stabilitätsdreiecksdiagramm des Gabelstaplers gemäß der vorliegenden Erfindung verglichen mit einem typischen Gabelstapler mit Auslegerkonfiguration gezeigt. Bei einer Maschine mit einer typischen Auslegerkonfiguration befindet sich der Schwerpunkt der Maschine nahe dem Hinterrad der Maschine. Dies bedeutet, dass der Abstand zwischen dem Schwerpunkt und der Seite des Stabilitätsdreiecks sehr klein sein wird (angezeigt als X in dem Diagramm). Wenn sich der Schwerpunkt so nahe zu der Stabilitätsdreiecksseite befindet, wird die Maschine weniger stabil sein. Bei dem Gabelstapler gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Schwerpunkt nach vorne auf der Maschine weiter von dem Hinterrad weg bewegt. Dies wird eine Vergrößerung des Abstands des Schwerpunkts zur Seite des Stabilitätsdreiecks (angezeigt als X1 in dem Diagramm) bewirken, wodurch die Stabilität der Maschine erhöht wird. Die gezeigten Positionen sind für Gabelstapler, die nicht beladen sind. Der unter Aufrechterhalten von Stabilität mögliche Neigungsbereich ist viel größer für den Auto-Gabelstapler gemäß der Erfindung.
  • In den gegebenen Ausführungsformen ist der ausfahrbare Ausleger als ein zweiteiliger Ausleger mit einem Außengehäuse und einem Innengehäuse beschrieben, das in Bezug zum Außengehäuse verschoben wird. Es wird verstanden werden, dass durch ausfahrbar in diesem Fall nicht unbedingt der Ausleger gemeint ist, der in der Länge ausfahrbar ist, sondern stattdessen der Ausleger, der in seiner Reichweite ausfahrbar ist. Anstelle des zweiteiligen Auslegers ist es geplant, dass ein ausfahrbarer Teleskopausleger auch vorgesehen werden könnte, bei dem mindestens ein Auslegerstützenabschnitt innerhalb eines anderen Auslegerstützenabschnitts verschachtelt ist und Ausfahren des Auslegers zulassen wird, wodurch die Reichweite des Ausleger verlängert wird. Der Teleskopausleger ist auch deshalb ein ausfahrbarer Ausleger innerhalb der Bedeutung der Beschreibung.
  • In den beschriebenen Ausführungsformen ist erwähnt, dass die Flüssigkeitsversorgung des Hochdruckhubkolbens mit dem Ausgleichsheberkolben sequenziert werden kann. Es ist geplant, dass ein Flüssigkeitsverbinder zwischen der Zylinderbohrung des Ausgleichskolbens und der Zylinderbohrung des Hubkolbens mit einer Reihe von Ventilen vorgesehen werden kann. An den Gabeln mit der darauf gelegten Last wird zusätzlicher Druck auf die in der Ausgleichskolben-Zylinderbohrung enthaltene Flüssigkeit aufgrund der Tatsache induziert werden, dass das Gewicht der Last auf den Gabeln die Tendenz haben wird, den Stempel nach innen in die Zylinderbohrung zu schieben. Der zusätzliche Druckausbau kann dann zu der Zylinderbohrung des Hochdruckhubkolbens mittels des Flüssigkeitsverbinders und der Reihe von Ventilen übertragen werden, um beim Anheben des Auslegers zu helfen.
  • In den beschriebenen Ausführungsformen ist der Abschnitt des Auslegers mit hexagonalem Querschnitt gezeigt. Alternativ könnte der Ausleger tatsächlich einen quadratischen Querschnitt aufweisen. Es ist geplant, dass sich der Ausleger, anstatt direkt senkrecht zum Boden zu sein, in einem Winkel von zwischen ± 10° der Orthogonalen in Bezug zum Boden befinden könnte. Dies ist ausreichend, um die Hauptvorteile der Erfindung zu erhalten. Es ist weiter geplant, dass der Gabelträger mit einem Verschiebemechanismus versehen sein könnte, um Seitenbewegung der Gabeln in Bezug zum Gabelträger zuzulassen. Dies wird Anpassung der Gabeln zulassen, ohne die Position des Gabelstaplers neu anpassen zu müssen. In den oben beschriebenen Ausführungsformen ist der Gestängemechanismus nur in Bezug zu Huckepackgabelstaplern beschrieben worden. Es wird jedoch deutlich verstanden werden, dass der Gestängemechanismus auch in Verbindung mit vielen anderen verschiedenen Typen von Schwenkauslegern und nicht einzig mit den beschriebenen schwenkenden ausfahrbaren Auslegern verwendet werden könnte. Zusätzlich hierzu ist der Gestängemechanismus in keiner Weise auf Gebrauch einzig mit Auto-Gabelstaplern beschränkt, und könnte Anwendungen in anderen Typen von Gabelstaplern und Industriemaschinen finden. Außerdem könnte der Gestängemechanismus in Verbindung mit anderen Endbefestigungen wie zum Beispiel einem Eimer oder einer anderen Einrichtung verwendet werden und ist nicht einzig auf Gebrauch mit den oben beschriebenen Gabeln beschränkt. Der Gestängemechanismus würde gleich gut an Maschinen größeren oder kleineren Ausmaßes arbeiten, die Gabelstapler einschließen, aber nicht auf diese begrenzt sind, bei denen ein schwenkendes Element vorhanden ist, das zum Schwenken unter der Einwirkung eines Kolbens veranlasst wird. Schließlich könnten die Gestängearme beide gerade sein, oder einer oder beide könnten eine gebogene Form aufweisen. Durch Vorliegen des Gestängearms mit gebogener Form wird größere Bewegungsflexibilität des Gestänges erreichbar sein, ohne das Gehäuse des ausfahrbaren Auslegers zum Aufnehmen des Gestänges ändern zu müssen.
  • In dieser Beschreibung werden die Ausdrücke "aufweisen, aufweist, aufwies und aufweisend" und die Ausdrücke "einschließen, einschließt, einschloss und einschließend" als völlig austauschbar erachtet und ihnen sollte die breitestmögliche Interpretation gewährt werden.
  • Diese Erfindung ist in keiner Weise auf die hier vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann sowohl in Aufbau als auch Detail innerhalb des Umfangs der Ansprüche variiert werden.

Claims (28)

  1. Huckepackgabelstapler (1) zur Anbringung am Heck eines Trägerfahrzeugs, der ein U-förmiges Chassis (3) mit einem hinteren Querbalken (5) und einem Paar von Seitenplatten (7), wobei jede der Seitenplatten (7) mit einem Ende des hinteren Querbalkens (5) verbunden ist und von diesem nach vorne vorsteht, ein bodenergreifendes Rad (9) angebracht angrenzend an das vorderste Ende jeder der Seitenplatten, und ein lenkbares Hinterrad (11) angebracht mittig an dem hinteren Querbalken, eine Fahrerstation (13) angebracht auf einer Seite des Chassis (3) und ein Triebwerk (15) angebracht auf der anderen Seite des Chassis, und eine Hubbaugruppe (17) angebracht an dem Chassis aufweist, wobei die Hubbaugruppe ferner aufweist: einen Wagen (19), der verschiebbar auf dem Chassis (3) angebracht ist, wobei der Wagen in Richtung den hinteren Querbalken (5) und von diesem weg verschiebbar ist; Mittel zum Zurück- und Vorbewegen des Wagens entlang dem Chassis; eine aufrechte Auslegerstütze (21) angebracht an dem Wagen (19); gekennzeichnet durch einen ausfahrbaren Ausleger (23), der schwenkbar angrenzend an sein nahes Ende an der Auslegerstütze (21) angrenzend an das oberste Ende der Auslegerstütze angebracht ist; einen Gabelträger (25), der an dem entfernten Ende des ausfahrbaren Auslegers (23) angebrachte Gabeln (27) trägt; und Mittel (31, 33) zum Schwenken des Auslegers um den Schwenkpunkt der aufrechten Auslegerstütze.
  2. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 1, bei dem die aufrechte Auslegerstütze (21) und der ausfahrbare Ausleger (23) Abmessungen aufweisen, um Schwenken des ausfahrbaren Auslegers (23) zu und aus einer geschlossenen Position, wodurch der ausfahrbare Ausleger im wesentlichen orthogonal zum Boden ist, während das entfernte Ende des ausfahrbaren Auslegers dem Boden zugewandt ist, und einer offenen Position zuzulassen, wodurch das freie Ende des ausfahrbaren Auslegers nach oben und vom Boden weg zeigt.
  3. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 2, bei dem die aufrechte Auslegerstütze (21) weiter ein Paar beabstandeter aufrechter Stützarme (22a, 22b) aufweist, wobei der ausfahrbare Ausleger (23) schwenkbar zwischen diesen angebracht und innerhalb der beabstandeten aufrechten Stützarme (22a, 22b) verschachtelt werden kann, wenn er sich in der geschlossenen Position befindet.
  4. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 2 oder 3, bei dem der ausfahrbare Ausleger (23) schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze (21) mittels eines Zapfengelenks angebracht ist, wobei das Zapfengelenk ein Paar Schwenkarme (24a, 24b) aufweist, die nach außen entweder von dem ausfahrbaren Ausleger (23) oder der aufrechten Auslegerstütze (21) vorstehen, so dass der ausfahrbare Ausleger (23) zu einer geschlossenen Position schwenken kann, wobei der ausfahrbare Ausleger (23) im wesentlichen parallel zu der aufrechten Auslegerstütze (21) ist.
  5. Huckepackgabelstapler (1) nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem der ausfahrbare Ausleger (23) weiter einen zweiteiligen Ausleger mit einem Innengehäuse (37) und einem Außengehäuse (35) aufweist, wobei das Innengehäuse (37) verschiebbar in Bezug zum Außengehäuse (35) angebracht ist.
  6. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 5, bei dem das Außengehäuse (35) schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze (21) angebracht ist und das Innengehäuse (37) in Bezug zum Außengehäuse verschiebbar ist.
  7. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 5 oder 6, bei dem ein Auslegerausfahrkolben (39) vorgesehen ist, der an einem seiner Enden mit dem Innengehäuse (37) und an seinem anderen Ende mit dem Außengehäuse (35) verbunden ist, um Schiebebewegung des Innengehäuses in Bezug zum Außengehäuse zu verursachen.
  8. Huckepackgabelstapler (1) nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Mittel zum Anheben des Auslegers (31, 33) weiter einen Hydraulikhubkolben aufweist, wobei der Hydraulikhubkolben an einem Ende mit dem Wagen (19) und an seinem anderen Ende mit dem ausfahrbaren Ausleger (23) verbunden ist.
  9. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 8, bei dem ein Paar von Hubkolben (31, 33) vorgesehen sind, wobei jeder der Hubkolben an einem ihrer Enden mit dem Wagen (19) und an ihrem anderen Ende mit dem Ausleger (23) verbunden ist, und einer des Paars von Hubkolben ein Hochdruckhubkolben (31) und der andere Hubkolben ein Niederdruckhubkolben (33) ist.
  10. Huckepackgabelstapler (1) nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Ausgleichsheber (53) angebracht an dem ausfahrbaren Ausleger (23) vorgesehen ist, wobei ein Ende des Ausgleichshebers mit dem Ausleger verbunden ist und das andere Ende des Ausgleichshebers mit dem Gabelträger (25) verbunden ist.
  11. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 10 wenn abhängig von Anspruch 8 oder 9, bei dem ein Mittel zum Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichshebers (53) mit der Flüssigkeitsversorgung des Hubkolbens (31, 33) vorgesehen ist.
  12. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 10 wenn abhängig von Anspruch 9, bei dem Mittel zum Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichsheber (53) mit der Flüssigkeitsversorgung des Hochdruckhubkolbens (31) vorgesehen ist.
  13. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 12, bei dem ein Mittel zum Überführen von überschüssigem Flüssigkeitsdruck von dem Ausgleichsheber (53) zu dem Hochdruckhubkolben (31) vorgesehen ist.
  14. Huckepackgabelstapler (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13 einschließlich, bei dem der Ausgleichsheber (53) weiter einen Ausgleichskolben (57) und einen steuerbaren Kippkolben (59) aufweist, wobei der steuerbare Kippkolben (59) zum Kippen der Gabeln (27) nach oben oder nach unten in Bezug zu ihren Längsachsen bedienbar ist.
  15. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 14, bei dem der steuerbare Kippkolben (59) ferner einen Kippkolbenzylinder mit einer Innenbohrung (77) und einem darin aufgenommen Kippkolbenstempel (75) aufweist, und der Ausgleichskolben (57) ferner einen Ausgleichskolbenzylinder mit einer Innenbohrung (63) und einem darin aufgenommenen Ausgleichsstempel (65) aufweist, wobei die Innenbohrung (77) des Kippkolbenzylinders einen größeren Durchmesser als die Innenbohrung des Ausgleichskolbenzylinders (63) aufweist.
  16. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 14, bei dem der steuerbare Kippkolben (59) und der Ausgleichskolben (57) miteinander in einer Art von Ende an Ende verbunden sind, wobei das Ende des Ausgleichskolbenzylinders mit dem Ende des Kippkolbenzylinders verbunden ist.
  17. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 10, bei dem der Ausgleichsheber (53) an den Gabelträger (25) mittels eines Gestängemechanismus (55) gekoppelt ist, wobei der Gestängemechanismus (55) ein Paar länglicher Gestängearme (81, 83) aufweist, und jeder der länglichen Gestängearme (81, 83) an einem Ende mit dem Ausgleichsheber (53) und an dem anderen Ende mit dem Gabelträger (25) verbunden ist, die voneinander beabstandet sind.
  18. Huckepackverladegerät (1) nach Anspruch 17, bei dem einer der Gestängearme (83) eine gebogene Form aufweist.
  19. Huckepackgabelstapler (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 18, bei dem der Ausgleichsheber (53) innerhalb des ausfahrbaren Auslegers (23) aufgenommen ist.
  20. Huckepackgabelstapler (1) nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem ein Seitenverschiebemechanismus vorgesehen ist, der zwischen den Gabeln (27) und dem Gabelträger (25) angebracht ist, um Seitenbewegung der Gabeln (27) in Bezug zur Längsachse des Gabelstaplers bereitzustellen.
  21. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 5 oder 6, bei dem reibungssenkende Mittel zwischen dem Innengehäuse (37) und dem Außengehäuse (35) vorgesehen sind.
  22. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 21, bei dem die reibungssenkenden Mittel weiter Nylonklötze aufweisen, die zwischen dem Innengehäuse (37) und dem Außengehäuse (35) positioniert sind.
  23. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 21, bei dem die reibungssenkenden Mittel weiter Kugellager aufweisen, die zwischen dem Innengehäuse (37) und dem Außengehäuse (35) positioniert sind.
  24. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der ausfahrbare Ausleger (23) weiter einen Teleskopausleger mit einer Vielzahl von miteinander verschachtelten Auslegerkomponenten aufweist.
  25. Huckepackgabelstapler (1) nach Anspruch 2 und irgendeinem davon abhängigen Anspruch, bei dem der ausfahrbare Ausleger (23) zu einer geschlossenen Position schwenkbar ist, in der der ausfahrbare Ausleger (23) in einem Winkel von zwischen ± 3° der Orthogonalen in Bezug zum Boden ist.
  26. Huckepackgabelstapler (1) nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem der ausfahrbare Ausleger (23) einen hexagonalen Querschnitt aufweist.
  27. Huckepackgabelstapler (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 25, bei dem der ausfahrbare Ausleger (23) einen quadratischen Querschnitt aufweist.
  28. Huckepackgabelstapler (1) nach einem vorhergehenden Anspruch, bei dem der Wagen (19) weiter mit einer Mehrzahl von Rollen (51) versehen ist und jede der Seitenplatten (7) weiter mit einer Schiene zum Aufnehmen einer Wagenrolle (51) versehen ist, wobei der Wagen (19) vorwärts und rückwärts auf dem Chassis (3) in Bezug zum hinteren Querbalken (5) entlang der Rollen (5) in den Schienen gleitet.
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