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Diese
Erfindung betrifft Gabelstapler und insbesondere Gabelstapler des
Typs zum Anbringen am Heck eines Trägerfahrzeugs, wobei der Gabelstapler ein
U-förmiges
Chassis mit einem hinteren Querbalken und einem Paar von Seitenplatten,
die an den Enden des hinteren Querbalkens angebracht sind und nach
vorne von diesem vorstehen, ein Rad angebracht angrenzend an die
Vorderseite jeder der Seitenplatten, ein lenkbares Hinterrad, das
sich mittig an dem hinteren Querbalken befindet, eine Fahrerstation
positioniert auf einer Seite des Chassis und ein Triebwerk aufweist,
das auf der gegenüberliegenden Seite
des Chassis positioniert ist, wobei der Gabelstapler weiter eine
Hubbaugruppe angebracht an dem Chassis aufweist.
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Auto-Gabelstapler,
ansonsten als Huckepackgabelstapler bezeichnet, sind seit vielen
Jahren bekannt. Diese Huckepackgabelstapler können zu und von den Geländen der
Kunden des Gabelstaplerbesitzers an der Rückseite eines Sattelzugchassis oder
Anhängers
transportiert werden und werden dann zum Laden und Entladen von
Waren auf den oder von dem Anhänger
auf diesen Geländen
verwendet. Typischerweise sind diese Huckepackgabelstapler notwendigerweise
leicht und äußerst wendig, und
müssen
problemlos über
unebenes Gelände
fahren können.
Diese Huckepackgabelstapler sind nicht mit anderen Gabelstaplern
allgemeinerer Anwendung zu verwechseln, da es zahlreiche für Auto-Gabelstapler
geltende Probleme und Konfigurationsbeschränkungen gibt, die nicht streng
für andere
Typen von Gabelstaplern gelten. Zwei der wichtigsten starren Konfigurationsbeschränkungen,
die für
Auto-Gabelstapler gelten, sind das Gesamtgewicht und die Länge des
Auto-Gabelstaplers. Es ist unbedingt erforderlich, das Gesamtgewicht
des Huckepackgabelstaplers bei einem absoluten Minimum zu halten,
da jegliches zusätzliches
Gewicht das Gesamtladegewicht des Trägerfahrzeugs reduzieren wird,
an dem der Huckepackgabelstapler angebracht ist. Außerdem ist
die Gesamtlänge
des Huckepackgabelstaplers aufgrund der Beschränkungen, die dem maximalen Überstand
von Huckepackgabelstaplern an Trägerfahrzeugen
auferlegt sind, auch von großer
Wichtigkeit.
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Die
bekannten Huckepackgabelstapler können weiter in zwei verschiedene
Typen von Gabelstaplers kategorisiert werden, Gabelstapler mit vertikalem
Mast, wie sie in GB-A-2
259 292 offenbart sind, und Gabelstapler mit Teleskopauslegern.
Gabelstapler mit vertikalem Mast weisen typischerweise einen leichten
Standardmast auf, der bei Anbringung an der Rückseite eines Trägerfahrzeugs
platzsparende Lagerung sowie zuverlässige Leistung zulässt. Zusätzlich hierzu
werden die Gabelstapler mit vertikalem Mast als äußerst stabil und einfach lenkbar
anerkannt.
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Gabelstapler
mit Teleskopausleger andererseits weisen einen Teleskopausleger
auf, der schwenkbar angrenzend an und über dem Hinterrad des Gabelstaplers
zwischen der Fahrerstation und einer Motoreinheit angebracht ist.
Diese Teleskopgabelstapler haben den Vorteil, dass die Sicht der
Bedienungsperson von der Fahrerstation nicht durch einen vertikalen
Mast behindert wird, und sie durch Vorliegen des Teleskopauslegers
verbesserte Fähigkeit
hinsichtlich ihrer Reichweite haben.
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Es
gibt jedoch Probleme bei den bekannten Typen von Huckepackgabelstaplern.
Eins der mit Huckepackgabelstaplern mit vertikalem Mast verknüpften Hauptprobleme
besteht darin, dass sie inhärent
in ihrer Reichweite begrenzt sind. Dieses Problem wird besonders
wichtig, wenn der Huckepackgabelstapler für sogenannte Beladung der "entfernten Seite" einer Zugmaschine
oder eines Anhängers
verwendet wird und der Huckepackgabelstapler Waren zu der entgegengesetzten
Seite eines Anhängers
befördern
oder von dieser entladen muss, um den er stationiert ist. Zahlreiche
verschiedene Geräte
sind vorgeschlagen worden, um die Probleme von Reichweite der meisten
Gabelstapler mit vertikalem Mast zu überwinden, wie zum Beispiel
Bereitstellen ausfahrbarer Gabeln und zahlreicher verschiedener
Pantographgeräte, die
Vorwärtsbewegen
des Gabelträgers,
an dem die Gabeln angebracht sind, unabhängig von dem Mast zulassen.
Obwohl wirksam, erhöhen
diese Geräte das
Gewicht des Huckepackgabelstaplers und Abstriche müssen an
anderer Stelle gemacht werden, um das Gesamtgewichts des Gabelstaplers
so niedrig wie möglich
zu halten. Zusätzlich
zur Erhöhung des
Gesamtgewichts des Huckepackgabelstaplers haben diese Geräte die zusätzliche
Auswirkung, das Ausmaß zu
vergrößern, um
das der Huckepackgabelstapler von der Rückseite des Trägerfahrzeugs vorsteht,
was dem Huckepackgabelstapler wiederum weitere Konfigurationsbeschränkungen
auferlegt. Ein anderes Problem bei den bekannten Typen von Gabelstaplern
mit vertikalem Mast besteht darin, dass das Sichtfeld der Bedienungsperson
immer in einem bestimmten Ausmaß durch
den vertikalen Mast blockiert sein wird. Dies ist unerwünscht.
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Eins
der mit Huckepackgabelstaplern des Teleskopauslegertyps verknüpften Hauptprobleme besteht
darin, dass, wenn sie ohne eine Last gelenkt werden, der Großteil des
Gewichts an der hinteren Seite des Huckepackgabelstaplers über dem
Hinterrad konzentriert ist, wo der Teleskopausleger angebracht ist.
Das Vorliegen dieser Konzentration von Gewicht zum Hinterrad hin
in einem dreirädrigen Fahrzeug
bewirkt Probleme in der Seitenstabilität und folglich Wendigkeit des
Huckepackgabelstaplers. Der Huckepackgabelstapler wird eine Tendenz haben,
zu einer Seite zu kippen, insbesondere, wenn er irgendwelchen scharfen
Wendungen ausgesetzt wird, wenn er keine Last trägt. Dies kann oft sowohl Beschädigung des
Fahrgestells des Huckepackgabelstaplers bewirken als auch unerwünschten
Druck auf das Hinterrad ausüben.
Außerdem
kann jegliches Kippen des Huckepackgabelstaplers auch zu Sicherheitsrisiken
für die
Bedienungsperson oder Personal in der Nähe führen. Zum Vermeiden einer jeglichen Möglichkeit
von Kippen muss der Huckepackgabelstapler bei niedrigeren Geschwindigkeiten
gelenkt werden, als es die Bedienungsperson normalerweise wünschen würde, wodurch
ein jeglicher Lade- oder Entladevorgang verlangsamt wird. Dies ist
wiederum unerwünscht,
da es die Nutzmöglichkeit
des Huckepackgabelstaplers vermindert.
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Ein
anderes Problem, das mit Teleskopausleger aufweisenden Huckepackgabelstaplern
verknüpft
ist, besteht darin, dass sich die Huckepackgabelstapler während des
Prozesses von Anbringung oder Abnahme derselben von einem Trägerfahrzeug in
einem Bogen zu dem Trägerfahrzeug
hin oder von diesem weg bewegen, anstatt direkt nach oben und nach
unten wie in dem Fall eines Huckepackgabelstaplers mit vertikalem
Mast. Diese bogenförmige Bewegung übt unakzeptablen
Druck auf die Teleskoparmkomponenten aus, und kann bedeutende Abnutzung
und Verschleiß an
den Armkomponenten bewirken, die schließlich zu vorzeitigem Ausfall
des Teleskoparms führen
können.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gabelstapler
zum Anbringen am Heck eines Trägerfahrzeugs
zu schaffen, der mindestens einige der mit den bekannten Huckepackgabelstaplern
verknüpften
Probleme überwindet und
der sowohl einfach, zuverlässig
als auch effizient zu verwenden ist.
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Aussagen der
Erfindung
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Der
Erfindung zufolge wird ein Huckepackgabelstapler zur Anbringung
am Heck eines Trägerfahrzeugs
geschaffen, der ein U-förmiges
Chassis mit einem hinteren Querbalken und einem Paar von Seitenplatten,
wobei jede der Seitenplatten mit einem Ende des hinteren Querbalkens
verbunden ist und von diesem nach vorne vorsteht, ein bodenergreifendes
Rad angebracht angrenzend an das vorderste Ende jeder der Seitenplatten
und ein lenkbares Hinterrad angebracht mittig an dem hinteren Querbalken,
eine Fahrerstation angebracht auf einer Seite des Chassis und ein
Triebwerk angebracht auf der anderen Seite des Chassis, und eine
Hubbaugruppe angebracht an dem Chassis aufweist, wobei die Hubbaugruppe
ferner aufweist:
einen Wagen, der verschiebbar an dem Chassis
angebracht ist, wobei der Wagen in Richtung auf den hinteren Querbalken
und von diesem weg verschiebbar ist;
Mittel zum Zurück- und
Vorwärtsbewegen
des Wagens entlang dem Chassis;
eine aufrechte Auslegerstütze angebracht
an dem Wagen;
gekennzeichnet durch
einen ausfahrbaren
Ausleger, der schwenkbar angrenzend an sein nahes Ende an der Auslegerstütze angrenzend
an das oberste Ende der Auslegerstütze angebracht ist;
einen
Gabelträger,
der an dem entfernten Ende des ausfahrbaren Auslegers angebrachte
Gabeln trägt; und
Mittel
zum Schwenken des Auslegers um den Schwenkpunkt an der aufrechten
Auslegerstütze.
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Dies
wird als ein besonders nützlicher
Aufbau eines Huckepackgabelstaplers betrachtet. Indem der ausfahrbare
Ausleger schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze angebracht wird, wird der ausfahrbare
Ausleger nach außen
von der Auslegerstütze
weg schwenken können,
wodurch verbesserte Reichweite für
den Gabelstapler bereitgestellt wird. Außerdem ist die Auslegerstütze ihrerseits
an einem Wagen angebracht, der auch vorwärts und rückwärts in Bezug zu dem hinteren
Querbalken entlang dem Chassis bewegt werden kann, was weiter die
Reichweite des Geräts
verbessern wird. Dies wird Verwendung des Gabelstaplers in einer
breiten Vielfalt von Anwendungen einschließlich Beladen und Entladen von
Waren "auf der entfernten
Seite" ermöglichen und
wird die Funktionalität
des Gabelstaplers verbessern, ohne bedeutend das Gewicht des Gabelstaplers
zu erhöhen.
Aufgrund der Tatsache, dass ein schwenkbar angebrachter Ausleger
an der Auslegerstütze
vorhanden ist, wird ein platzsparenderes Hubmittel bereitgestellt,
das den Betrieb des Gabelstaplers vereinfachen wird.
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Ein
anderer Vorteil dieses Typs von Huckepackgabelstapler besteht darin,
dass die gesamte Hubbaugruppe nach vorne auf dem Gabelstaplerchassis
in Bezug zum hinteren Querbalken bewegt werden kann, so dass sich
die Hubbaugruppe angrenzend an die Vorderräder des Gabelstaplers befindet.
Dies ist besonders nützlich,
wenn der Huckepackgabelstapler ohne eine Last auf den Gabeln betätigt wird.
Mit dem zur Vorderseite des Huckepackgabelstaplers verschobenen
Gewicht der Hubbaugruppe wird eine gleichmäßigere Gewichtsverteilung über den
Huckepackgabelstapler erreicht. Dies wird die Stabilität und folglich
Wendigkeit des Huckepackgabelstaplers verbessern und wird eine jegliche
Tendenz des Huckepackgabelstaplers reduzieren, während Bewegung zu kippen. Die
erhöhte
Stabilität
und Wendigkeit des Huckepackgabelstaplers wird ihrerseits die Bedienungsperson
des Gabelstaplers in die Lage versetzen, Waren in einer schnelleren
und effizienteren Weise zu laden oder zu entladen, als es bisher
möglich
war. Ein weiterer Vorteil des Huckepackgabelstaplers der vorliegenden
Erfindung besteht darin, dass die Reichweite des Huckepackgabelstaplers
insbesondere beim Laden oder Entladen von Waren von einer erhöhten Position
im Vergleich zu Huckepackgabelstaplern mit Standardteleskopausleger
vergrößert werden
wird.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
die aufrechte Auslegerstütze
und der ausfahrbare Ausleger Abmessungen aufweisen, um Schwenken
des Auslegers zu und aus einer geschlossenen Position, wodurch der
Ausleger im wesentlichen orthogonal zum Boden ist, und einer offenen
Position zuzulassen, wodurch das freie Ende des Auslegers nach oben
und vom Boden weg zeigt. Durch Vorliegen eines ausfahrbaren Auslegers,
der in eine im wesentlichen vertikal nach unten gerichtete, geschlossene Position
schwenken kann, wird das Laden und Entladen des Huckepackgabelstaplers
weiter vereinfacht und die Abnutzung und der Verschleiß der Auslegerkomponenten
werden reduziert. Der Huckepackgabelstapler kann an einem Trägerfahrzeug
angebracht werden, wenn der ausfahrbare Ausleger sich in dieser
Position befindet, indem die Gabeln in Aufnahmefassungen an dem
Trägerfahrzeug
in der bekannten Weise eingeführt
werden, und danach können
die Gabeln in einer vertikalen Richtung abgesenkt werden, die den
Huckepackgabelstapler nach oben in Bezug zum Trägerfahrzeug anheben wird. Der
Huckepackgabelstapler wird nicht an dem Trägerfahrzeug in einem weiten
Bogen angebracht werden müssen,
wie es der Fall mit anderen bekannten Huckepackgabelstaplern mit
Teleskopauslegern ist. Dies wird die dem Ausleger auferlegten Belastungen sowie
den Verschleiß und
die Abnutzung an den Komponenten des Auslegers und der Auslegerstütze reduzieren
und wird weiter schnelle und effiziente Anbringung des Huckepackgabelstaplers
an dem Trägerfahrzeug
und Abnahme desselben von diesem vereinfachen. Außerdem ist
es möglich,
leichtere Auslegerkomponenten zu verwenden, da die dem Ausleger
während
Laden und Entladen auferlegten Belastungen deutlich reduziert werden.
Diese durch die Auslegerkonfiguration gebotene Möglichkeit von X-Y-Bewegung
ermöglicht
viel einfachere Maschinenmanipulation durch die Bedienungsperson
während
Stapleranbringung und hält
ein Standardverfahren aufrecht, das Installierung von Druckentlastungseinrichtungen
zulassen wird.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, in dem
die aufrechte Auslegerstütze
weiter ein Paar beabstandeter Stützarme
aufweist, wobei der ausfahrbare Ausleger schwenkbar zwischen diesen
angebracht und innerhalb der beabstandeten aufrechten Stützarme verschachtelt
werden kann, wenn er sich in einer geschlossenen Position befindet.
Dies wird als eine besonders gute Konfiguration betrachtet, da sie
ausreichend robust sein wird, um den auf die Hubbaugruppe einwirkenden
Betriebskräften
standzuhalten, während
sie gleichzeitig leicht bleibt. Außerdem wird diese Konfiguration
Verschachteln des ausfahrbaren Auslegers innerhalb der Arme ermöglichen,
wodurch der ausfahrbare Ausleger orthogonal zum Boden direkt nach
unten gerichtet sein kann. Dies wird sowohl Laden und die Funktionsweise
des Huckepackgabelstaplers vereinfachen als auch eine raumsparende
Einheit bereitstellen, die den Fahrer des Fahrzeugs mit verbesserter
Sicht versehen wird, wenn der ausfahrbare Ausleger sich in einer
vollständig
geschlossenen Position befindet.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der ausfahrbare Ausleger schwenkbar an der aufrechten Auslegerstütze mittels
eines Zapfengelenks angebracht ist, wobei das Zapfengelenk ein Paar
Schwenkarme aufweist, die nach außen entweder von dem ausfahrbaren
Ausleger oder der aufrechten Auslegerstütze vorstehen, so dass der
ausfahrbare Ausleger zu einer geschlossenen Position schwenken kann,
wobei der Ausleger im wesentlichen parallel zu der aufrechten Auslegerstütze ist. Dies
wird wiederum als eine nützliche
Konfiguration angesehen, da die Schwenkarme die Hauptkörperteile
des ausfahrbaren Auslegers und der aufrechten Auslegerstütze voneinander
beabstanden werden, wodurch Schwenken des Auslegers nach unten zugelassen
wird, bis er im wesentlichen parallel mit der aufrechten Auslegerstütze ist.
Die Schwenkarme könnten
sich natürlich
entweder an der aufrechten Auslegerstütze nach vorne von der Auslegerstütze vorstehend
oder an dem ausfahrbaren Ausleger nach hinten vorstehend und orthogonal
zu der Hauptlängsachse
des ausfahrbaren Auslegers befinden. Alternativ könnte ein
Schwenkarm an der aufrechten Auslegerstütze vorgesehen sein und der
andere Schwenkarm könnte
an dem ausfahrbaren Ausleger vorgesehen sein. Der wichtige Punkt
besteht darin, dass der ausfahrbare Ausleger und die aufrechte Auslegerstütze durch
die Schwenkarme in solchem Ausmaß voneinander beabstandet gehalten
werden, dass der Ausleger zu einer Position im wesentlichen parallel zu
der aufrechten Auslegerstütze
schwenken kann, um dadurch vertikales Anheben des Huckepackgabelstaplers
zuzulassen, das seinerseits sowohl Vorteile für den Ladevorgang als auch
die Funktionsweise des Huckepackgabelstaplers aufweist.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Ausleger weiter einen zweitteiligen Ausleger mit einem Innengehäuse und
einem Außengehäuse aufweist,
wobei das Innengehäuse
verschiebbar in Bezug zum Außengehäuse angebracht
ist. Dies wird als eine besonders einfache und kostenwirksame Art
zum Bereitstellen eines ausfahrbaren Auslegers betrachtet. Der Ausleger
wird sowohl relativ einfach als auch kostengünstig herzustellen sein, und
wird dennoch robust und zuverlässig
im Gebrauch sein. Außerdem
wird diese Konstruktion des Auslegers relativ leicht sein, was bei
Auto-Gabelstaplern zu bevorzugen ist, da es nicht weiter das Ladegewicht
des Trägerfahrzeugs
senken wird, an dem der Auto-Gabelstapler zu platziert ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
das Außengehäuse schwenkbar
an der aufrechten Auslegerstütze
angebracht ist und das Innengehäuse
in Bezug zum Außengehäuse verschiebbar
ist. Dies wird als eine besonders einfache und robuste Konstruktion
des Auslegers betrachtet, die relativ einfach herzustellen ist.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
ein Auslegerausfahrkolben vorgesehen ist, der an einem seiner Enden
mit dem Innengehäuse
und an seinem anderen Ende mit dem Außengehäuse verbunden ist, um Schiebebewegung
des Innengehäuses
in Bezug zum Außengehäuse zu verursachen.
Dies wird als eine einfache und kostenwirksame Art betrachtet, Bewegung
der beiden Auslegerabschnitte in Bezug zueinander zu bewirken, die
auch relativ kostengünstig
herzustellen sein wird.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
das Mittel zum Anheben des Auslegers weiter einen Hydraulikhubkolben
aufweist, wobei der Hydraulikhubkolben an einem Ende mit dem Wagen und
an seinem anderen Ende mit dem Ausleger verbunden ist. Dies ist
ein besonders einfaches und robustes Mittel zum Schwenken des Auslegers
um seine Anbringung herum.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
ein Paar von Hubkolben vorgesehen ist, wobei jeder der Hubkolben
an einem ihrer Enden mit dem Wagen und an ihrem anderen Ende mit
dem Ausleger verbunden ist, und einer des Paars von Hubkolben ein
Hochdruckhubkolben und der andere Hubkolben ein Niederdruckhubkolben
ist. Durch Vorliegen eines Paars von Hubkolben zum Anheben des Auslegers
kann mindestens einer der Hubkolben ein Hochdruckhubkolben sein,
der seinerseits mit einem anderen Hydraulikkolben an anderer Stelle
an der Maschine zum Transfer von Flüssigkeit zwischen dem Hochdruckhubkolben
und dem anderen Hydraulikkolben verbunden sein kann.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
ein Ausgleichsheber angebracht an dem Ausleger vorgesehen ist, wobei
ein Ende des Ausgleichshebers mit dem Ausleger verbunden ist und
das andere Ende des Ausgleichshebers mit dem Gabelträger gekoppelt
ist. Auf diese Weise ist es möglich,
die Gabeln in einer im wesentlichen feststehenden Ausrichtung in
Bezug zum Boden zu halten, wenn der Ausleger angehoben oder abgesenkt
wird.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
ein Mittel zum Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung des Ausgleichshebers
mit der Flüssigkeitsversorgung
des Hubkolbens vorgesehen ist. Durch Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung
des Hubkolbens mit der Flüssigkeitsversorgung
des Ausgleichshebers wird der Ausgleichsheber auf Änderungen
in dem Druck der Flüssigkeit
in dem Hubkolben reagieren. Wenn der Hubkolben betätigt wird,
um den Ausleger entweder anzuheben oder abzusenken, wird die sequenzierte
Flüssigkeitsversorgung des
Ausgleichshebers wirken, um die Gabeln in einer feststehenden Ausrichtung
in Bezug zum Boden zu halten.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
Mittel zum Sequenzieren der Flüssigkeitsversorgung
des Ausgleichshebers mit der Flüssigkeitsversorgung
des Hochdruckhubkolbens vorgesehen sind. Durch Sequenzieren der
Flüssigkeitsversorgung
des Hochdruckhubkolbens mit dem Ausgleichsheber, wird dies die Notwendigkeit
des Vorsehens jeglicher weiterer Kolben oder Steuerungen beseitigen,
die zum Verbinden mit dem Ausgleichskolben vorzusehen sind. Die
minimale Anzahl von Kolben wird genutzt, wodurch das Gesamtgewicht
der Maschine reduziert wird. In einer Ausführungsform der Erfindung wird
ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem ein Mittel zum Überführen von überschüssigem Flüssigkeitsdruck
von dem Ausgleichsheber zu dem Hochdruckhubkolben vorgesehen ist.
Dies wird ermöglichen, überschüssigen Flüssigkeitsdruck
von dem Ausgleichsheber zum Hubkolben auszutauschen, wenn eine Last
auf dem Ausgleichsheber vorliegt. Dieser Druck kann dann beim Manipulieren
des Auslegers wie gewünscht
eingesetzt werden. Dies wird als besonders nützlich betrachtet, da der Druckaufbau
in dem Ausgleichsheber, der primär
durch das Vorliegen des zusätzlichen Gewichts
auf den Gabeln bewirkt wird, wenn die Last angehoben wird, zu dem
Hubkolben übertragen
werden kann, was zum Heben dieser Last beitragen wird. Auf diese
Weise wird das Eigengewicht der Last zum Vereinfachen ihres Anhebens
verwendet.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Ausgleichsheber weiter einen Ausgleichskolben und einen Kippkolben
aufweist, wobei der Kippkolben zum Kippen der Gabeln nach oben oder
nach unten in Bezug zu den horizontalen Längsachsen bedienbar ist. Durch
Vorliegen eines Kippkolbens können
die Gabeln einfach betätigt
werden, um sowohl Waren zu laden und entladen, als auch den Gabelstapler
an dem Trägerfahrzeug
anzubringen und von diesem abzunehmen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Kippkolben weiter einen Kippkolbenzylinder mit einer Innenbohrung
und einem darin aufgenommenen Kippkolbenstempel aufweist, und der Ausgleichskolben
ferner einen Ausgleichskolbenzylinder mit einer Innenbohrung und
einem darin aufgenommenen Ausgleichsstempel aufweist, wobei die Innenbohrung
des Kippkolbenzylinders einen größeren Durchmesser
als die Innenbohrung des Ausgleichskolbenzylinders aufweist. Durch
Vorliegen des Kippkolbenzylinders mit größerer Innenbohrung als die
Ausgleichskolbenbohrung wird es möglich sein, dass größere Drucke
auf die Flüssigkeiten
in der Kippkolbenbohrung ausgeübt
werden. Auf diese Weise wird der Kippkolben nicht durch Änderungen im
Druck von Flüssigkeit
in dem Ausgleichskolben beeinflusst und wird durchgehend relativ
konstant bleiben. Außerdem
wird dies Verwendung einer bedeutend kürzeren Kippkolbenbohrung ermöglichen, die
raumsparend ist und keinen wertvollen Raum einnehmen wird.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Kippkolben und der Ausgleichskolben miteinander in einer Art
von Ende an Ende verbunden sind, wobei das Ende des Ausgleichskolbenzylinders
mit dem Ende des Kippkolbenzylinders verbunden ist. Dies wird als
besonders nützlich
betrachtet, da die beiden Kolben in einer raumsparenden Weise angebracht werden
können,
in der sie den kleinstmöglichen Raum
einnehmen. Außerdem
wird dies als eine relativ robuste Konfiguration angesehen.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Ausgleichsheber mittels eines Gestängemechanismus an den Gabelträger gekoppelt
ist, wobei der Gestängemechanismus
ein Paar länglicher
Gestängearme
aufweist, und jeder der länglichen
Gestängearme
an einem Ende schwenkbar mit dem Ausgleichsheber und an dem anderen
Ende schwenkbar mit dem Gabelträger
verbunden ist, die voneinander beabstandet sind. Einer der Gestängearme
kann eine gebogene Form aufweisen. Durch Vorliegen eines solchen
Gestängemechanismus
wird die Richtung von auf den Ausgleichsheber einwirkenden Kräften, die
durch eine Last auf den Gabeln ausgeübt werden, in einem kleineren
Winkel zu der Hauptachse des Ausgleichshebers als bei Standardgestängemechanismen
sein, die eine massive einzige Einheit enthalten. Dies wird sicherstellen,
dass die auf den Ausgleichsheber ausgeübten Drucke und Kräfte stärker als
vorher leitbar sind. Früher
hätten die
Kräfte
in beinahe rechten Winkeln zu dem Ausgleichsheber gerichtet sein
können,
was umfassend den Betrieb des Ausgleichshebers behinderte und außerdem große Kräfte auf
den Ausgleichsheber ausübte,
die Betriebsausfall des Ausgleichshebers bewirken und in einigen
Fällen
zum vollständigen Ausfall
des Ausgleichshebers führen.
Der Gestängemechanismus
ermöglicht
Arbeit des Ausgleichshebers unter bedeutend niedrigeren Kräften als
vorher, was Verwendung eines leichteren Ausgleichshebers zulässt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Ausgleichsheber innerhalb des ausfahrbaren Auslegers aufgenommen
ist. Auf diese Weise wird der Ausgleichsheber nicht anfällig für Stöße sein und
wird durch das Auslegergehäuse
geschützt
werden.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
ein Seitenverschiebemechanismus vorgesehen ist, der zwischen den
Gabeln und dem Gabelträger
angebracht ist, um Seitenbewegung der Gabeln in Bezug zur Längsachse
des Gabelstaplers bereitzustellen. Dies wird Feinanpassung der Platzierung
der Gabeln vereinfachen und wird deshalb weiter das Laden und Entladen
von Waren beschleunigen. Es wird weiter das Laden und Entladen des
Staplers auf das Trägerfahrzeug
unterstützen.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
reibungssenkende Mittel zwischen dem Innen- und dem Außengehäuse vorgesehen
sind. Durch Vorliegen von reibungssenkenden Mitteln wird der Betrieb
des Gabelstaplers nicht behindert und das Gehäuse wird weniger anfällig für Abnutzung
und Verschleiß sein.
Die beiden Gehäuse
werden sich stoßfrei
in Bezug zueinander bewegen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
die reibungssenkenden Mittel weiter Nylonklötze aufweisen, die zwischen
dem Innen- und Außengehäuse positioniert
sind. Der Nylonklotz wird als ein Schmiermittel zwischen dem Außen- und
Innengehäuse
wirken, die anfällig
für Abnutzung
sein werden, wenn sie sich in Bezug zueinander bewegen. Der Nylonklotz
wird besonders nützlich
sein, da er leicht aber haltbar ist. Es ist geplant, dass eine Hülse aus
Nylon auf der Innenseite des Außengehäuses vorgesehen
werden kann, oder alternativ könnte
eine Anzahl getrennter Nylonklötze
um den Innenraum des Außengehäuses herum
positioniert werden.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
die reibungssenkenden Mittel weiter Kugellager aufweisen, die zwischen
dem Innen- und dem Außengehäuse positioniert
sind. Diese werden als eine nützliche Alternative
zu den Nylonklötzen
betrachtet.
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In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der ausfahrbare Ausleger weiter einen Teleskopausleger mit einer
Vielzahl von miteinander verschachtelten Auslegerkomponenten aufweist.
Dies wird als eine nützliche
alternative Konstruktion des ausfahrbaren Auslegers betrachtet,
der raumsparend und effizient in der Benutzung ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der ausfahrbare Ausleger zu einer geschlossenen Position schwenkbar
ist, in der sich der Ausleger in einem Winkel von zwischen ± 3° der Orthogonalen
in Bezug zum Boden befindet. Durch Vorliegen eines Auslegers, der
in diesem Ausmaß schwenkbar ist,
wird es möglich
sein, den Huckepackgabelstapler praktisch vertikal anstatt über einen
Bogen auf ein Trägerfahrzeug
hochzuheben, was wiederum bedeutend weniger Abnutzung an den Auslegerkomponenten
einbringt, während
es gleichzeitig dem Benutzer des Fahrzeugs größere Flexibilität bei seiner
Arbeit ermöglicht.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem
der Ausleger einen hexagonalen Querschnitt aufweist. Der hexagonale
Schnitt wird als besonders nützlich betrachtet
und wird einen robusten Ausleger schaffen, der aufgrund des hohen
Widerstands der Formen gegen Biegung in einem leichteren Material
geliefert werden kann. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird
ein Huckepackgabelstapler geschaffen, bei dem der Ausleger einen
quadratischen Querschnitt aufweist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Huckepackgabelstapler geschaffen,
bei dem der Wagen weiter mit einer Mehrzahl von Rollen versehen
ist und jede der Seitenplatten weiter mit einer Schiene zum Aufnehmen mindestens
einer Wagenrolle versehen ist, wobei der Wagen vorwärts und
rückwärts auf
dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken entlang der Rollen in
den Schienen gleitet. Dies wird als eine einfache und robuste Art
angesehen, Verschieben des Wagens in Bezug zum Chassis zuzulassen.
Die Schienen können
integriert mit den Seitenplatten für maximale Starrheit der gesamten
Baugruppe ausgebildet sein, oder alternativ können sie getrennt vorgesehen sein
und an den Seitenplatten des Chassis befestigt werden.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Die
Erfindung wird deutlicher anhand der folgenden Beschreibung einiger
Ausführungsformen derselben
verstanden werden, die nur als Beispiel unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen angeführt
sind, in denen:
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1 eine
perspektivische Frontansicht eines Huckepackgabelstaplers gemäß der Erfindung mit
dem ausfahrbaren Ausleger in einer geschlossenen, vollständig ausgefahrenen
Konfiguration ist;
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2 eine
perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstapler von 1 mit
dem ausfahrbaren Ausleger in einer geschlossenen, vollständig eingezogenen
Konfiguration ist;
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3 eine
perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 mit
dem ausfahrbaren Ausleger angehoben und vollständig eingezogen ist;
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4 eine
perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 ist,
in der der Wagen vorwärts
auf dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken bewegt ist und
der ausfahrbare Ausleger angehoben und vollständig ausgefahren ist;
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5 eine
perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 ist,
in der der Wagen vorwärts
auf dem Chassis in Bezug zu dem hinteren Querbalken bewegt ist und
der ausfahrbare Ausleger sich in einer offenen, vollständig ausgefahrenen
Konfiguration befindet;
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6 eine
perspektivische Frontansicht des Huckepackgabelstaplers von 1 ist,
in der der Wagen vorwärts
auf dem Chassis in Bezug zu dem hinteren Querbalken bewegt ist und
der Ausleger sich in einer geschlossenen, vollständig ausgefahrenen Konfiguration
befindet;
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7(a) bis 7(g) Seitenansichten
des Huckepackgabelstaplers gemäß der Erfindung
sind, der eine Last trägt,
wobei sich der Wagen und der ausfahrbare Ausleger in zahlreichen
verschiedenen Konfigurationen befinden;
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8(a) bis 8(d) Seitenansichten
eines Huckepackgabelstaplers gemäß der Erfindung
sind, der an einem Trägerfahrzeug
angebracht ist;
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9 eine
Seitenansicht eines Auto-Gabelstaplers gemäß der Erfindung ist, der eine
Last "auf der nahen
Seite" ergreift;
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10 eine
Seitenansicht des Auto-Gabelstaplers gemäß der Erfindung ist, der eine
Last "auf der entfernten
Seite" ergreift;
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11 eine
perspektivische Frontansicht einer Hubbaugruppe zum Gebrauch mit
einem Huckepackgabelstapler gemäß der Erfindung
ist;
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12 eine
perspektivische Rückansicht der
Hubbaugruppe von 11 ist;
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13 eine
Seitenquerschnittansicht der Hubbaugruppe der 11 und 12 ist;
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14(a) und 14(b) Seitenansichten des
Gestängemechanismus
sind, der mit der Hubbaugruppe gemäß der Erfindung verwendet wird,
wobei der Gabelträger
sich an verschiedenen Kippwinkeln in Bezug zum Ausleger befindet;
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15(a) und 15(b) Seitenansichten
eines Standardgestängemechanismus
mit dem Gabelträger
in verschiedenen Kippwinkeln in Bezug zum Ausleger sind;
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16(a) bis 16(d) schematische
Darstellungen der verschiedenen Hydraulikkolben sind, die an der
Hubbaugruppe bedienbar sind, und des Flusses von Flüssigkeit
zwischen denselben; und
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17 ein
Stabilitätsdreiecksdiagramm
ist, das den Schwerpunkt eines unbeladenen Huckepackgabelstaplers
der vorliegenden Erfindung mit dem Schwerpunkt eines bekannten,
nichtbeladenen Huckepackgabelstaplers mit Teleskopausleger vergleicht.
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Bezugnehmend
auf die Zeichnungen und zuerst auf die 1 bis 6 derselben,
ist dort ein Huckepackgabelstapler 1 zur Anbringung am
Heck eines Trägerfahrzeugs
gezeigt, der ein U-förmiges Chassis 3 mit
einem hinteren Querelement 5 und einem Paar von Seitenplatten 7 aufweist,
die an den Enden des hinteren Querelements 5 angebracht
sind und nach vorne von diesem vorstehen. Ein Rad 9 befindet
sich angrenzend an die Vorderseite jeder der Seitenplatten und ein
lenkbares Hinterrad 11 befindet sich mittig an dem hinteren
Querelement. Eine Fahrerstation 13 und ein Triebwerk 15 sind
auf gegenüberliegenden
Seiten des Chassis in Bezug zueinander angebracht und es ist weiter
eine Hubbaugruppe vorgesehen, die allgemein durch die Bezugziffer 17 angezeigt
ist. Die Hubbaugruppe 17 umfasst weiter einen Wagen 19,
der verschiebbar angebracht und vorwärts und rückwärts in Bezug zu dem hinteren
Querbalken entlang der Seitenplatten verschiebbar ist, und eine
aufrechte Auslegerstütze 21,
die auf dem Wagen angebracht ist und nach oben von diesem vorsteht;
ein ausfahrbarer Ausleger 23 ist schwenkbar angrenzend
an sein nahes Ende an der Auslegerstütze angrenzend an das oberste
Ende der Auslegerstütze
angebracht und weist einen Gabelträger 25 auf, der an
dem entfernten Ende von dem ausfahrbaren Ausleger angebracht ist
und an dem ein Paar Hubgabeln 27 getragen wird. Der Wagen
ist mit Rollen (nicht gezeigt) versehen, die in Schienen 29, von
denen nur eine gezeigt ist, auf den Seitenplatten angebracht sind,
und es sind Mittel zum Bewegen des Wagens (nicht gezeigt) vorwärts und
rückwärts entlang
der Schienen auf den Seitenplatten vorgesehen.
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Nun
bezugnehmend insbesondere auf die 3 bis 5 einschließlich, sind
dort Mittel zum Schwenken des Auslegers um seine durch ein Paar von
Hubkolben 31, 33 bereitgestellte Anbringung gezeigt,
die an einem Ende an dem Wagen und an ihrem anderen Ende an dem
Ausleger angebracht sind. Ausfahren der Hubkolben 31, 33 wird
Schwenken des Auslegers nach oben aus einer geschlossenen Konfiguration,
in der der Ausleger im wesentlichen vertikal nach unten und im wesentlichen
orthogonal zum Boden gerichtet ist, zu einer offenen Konfiguration
bewirken, in der der Ausleger nach außen und nach oben von der aufrechten
Auslegerstütze weg
gerichtet ist. Der ausfahrbare Ausleger 23 weist weiter
einen zweiteiligen Ausleger mit einem Außengehäuse 35, das schwenkbar
an der Auslegerstütze angebracht
ist, und einem Innengehäuse
auf, das verschiebbar in Bezug zum Außengehäuse angebracht ist und darin
festgehalten wird. Ein länglicher Hydraulikausfahrkolben 39 ist
vorgesehen und an einem Ende mit dem Außengehäuse und an seinem anderen Ende
mit dem Innengehäuse
verbunden. Betrieb des Ausfahrkolbens 39 wird Ausfahren
oder Einziehen des Innengehäuses
in Bezug zum Außengehäuse bewirken.
Nylonklötze
(nicht gezeigt) sind zwischen dem Innen- und Außengehäuse vorgesehen, um übermäßige Abnutzung
und übermäßigen Verschleiß zu verhindern
und Bewegung zwischen dem Außen-
und Innengehäuse
zu vereinfachen.
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Die
aufrechte Auslegerstütze
umfasst ferner ein Paar beabstandeter aufrechter Stützarme 22a und 22b.
Der ausfahrbare Ausleger umfasst weiter ein Zapfengelenk, das seinerseits
ein Paar von Schwenkarmen 24a, 24b aufweist und
schwenkbar an den beabstandeten aufrechten Stützarmen 22a, 22b mittels
der Schwenkarme 24a und 24b angebracht ist. Der
ausfahrbare Ausleger 23 kann um die Schwenkarme an den
beabstandeten aufrechten Stützarmen
aus einer vollständig
offenen Position zu einer vollständig
geschlossenen Position schwenken, wodurch der ausfahrbare Ausleger
im wesentlichen parallel zu der aufrechten Auslegerstütze und orthogonal
zum Boden ist. In der vollständig
geschlossenen Position (1, 2 und 6)
kann der ausfahrbare Ausleger innerhalb der beabstandeten aufrechten
Stützarme 22a, 22b verschachtelt werden.
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Bezugnehmend
auf die 7(a) bis 7(g) einschließlich, ist
dort eine Anzahl von Seitenansichten des Gabelstaplers in Betrieb
gezeigt. In 7(a) befindet sich der Hubbaugruppenwagen des
Gabelstaplers in einer vollständig
hinteren Position auf den Seitenplatten 7 und der Ausfahrkolben 39 ist
ausgefahren, so dass die Hubgabeln 27 sich angrenzend an
den Boden zwischen den beiden Seitenplatten 7 befinden.
Auf diese Weise kann eine Last, die hier als eine Palette von Ziegelsteinen
gezeigt ist, zwischen den Seitenplatten 7 zur maximalen Stabilität angehoben
werden. In 7(b) wird die Last vom Boden
durch Einziehen des Ausfahrkolbens 39 bis zu seiner vollständig eingezogenen
Position gehoben, wobei die Last dann in dieser Konfiguration zu
ihrem gewünschten
Bestimmungsort befördert
werden kann. Wenn der Ausfahrkolben vollständig eingezogen worden ist,
wird die Last durch Schwenken des ausfahrbaren Auslegers 23 durch Betätigung der
Hubkolben 31, 33 weiter nach oben gehoben, die
betätigt
werden können,
bis der ausfahrbare Ausleger sich in einer vollständig offenen Position
befindet, in der der Ausleger nach oben und von der Auslegerstütze weg
gerichtet ist, wie in 7(c) zu
sehen ist. Der Ausleger wird dann durch Betätigung des Ausfahrkolbens 39 bis
in eine vollständig
ausgefahrene Position ausgefahren, wie in 7(d) zu
sehen ist, wonach die Last an der gewünschten Stelle abgeladen werden
kann.
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Maximale
Reichweite nach vorne wird durch Schwenken des Auslegers 23 durch
Betätigung
der Hubkolben 31, 33, bis der Ausleger orthogonal
zu der Auslegerstütze
und im wesentlichen parallel zu Boden ist (wie in 7(e) gezeigt), und anschließendes Vorwärtsbewegen des Wagens und folglich
der gesamten Hubbaugruppe in Bezug zu den Seitenplatten erreicht,
bis sich der Gabelstapler in der in 7(f) gezeigten
Konfiguration befindet. Schließlich
kann der Gabelstapler zum Hochnehmen von Waren verwendet werden,
die vorwärts
von den Vorderrädern
positioniert sind, indem sich der Ausleger einfach in einer vollständig geschlossenen
Position befindet, wobei das Innengehäuse zu einer Position angrenzend
an den Boden ausgefahren ist, und anschließend der gesamte Wagen nach
vorne bewegt wird, bis die Gabeln in Eingriff mit der Last stehen, wonach
die Last wie gewünscht
transportiert werden kann. Es wird verstanden werden, dass die obigen Schritte
nicht als eine Reihe strenger Abfolgeschritte bestimmt sind und
nur zum Demonstrieren der weiten Bewegungsflexibilität des Huckepackgabelstaplers mit
der Hubbaugruppe gezeigt sind. Das Ausfahren des Auslegers könnte ausgeführt werden,
bevor der Ausleger zu der wie in 7(c) gezeigten,
vollständig
offenen Konfiguration gebracht wird, oder könnte sogar gleichzeitig mit
dem Anheben des Auslegers ausgeführt
werden.
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Es
wird verstanden werden, dass Stabilisatoren (nicht gezeigt) an dem
Gabelstapler vorgesehen sein werden, die zu geeigneten Zeiten eingesetzt werden,
um Auftreten von Übergewicht
des Gabelstaplers während
Lade- und Entladevorgängen
zu verhindern. Dies wird beinahe sicher notwendig sein, wenn versucht
wird, maximale Reichweite mit schweren Lasten auf den Gabeln zu
erreichen. Die Beschaffenheit der Stabilisatoren und ihr Einsatz
würde einfach
durch den Fachmann verstanden werden und soll in dieser Anwendung
nicht weiter erörtert werden.
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Bezugnehmend
auf die 8(a) bis 8(d) einschließlich sind
dort die Abfolgeschritte beim Anbringen eines Auto-Gabelstaplers 1 gemäß der Erfindung
am Heck eines Trägerfahrzeugs 41 gezeigt.
In 8(a) befindet sich der Wagen
des Auto-Gabelstaplers
in einer im wesentlichen vorderen Position in Bezug zu den Seitenplatten,
und der Ausleger ist in einer eingezogenen, obwohl nicht unbedingt
vollständig
eingezogenen Position. Die Hubgabeln 27 werden in speziell
angepasste Gabelaufnahmefassungen 43 eingeführt, die
an dem Fahrgestell des Trägerfahrzeugs 41 angebracht
sind, bis der Anschlag der Hubgabeln an dem Eingang der Fassungen
lagert. Wenn die Hubgabeln vollständig in die Fassungen (8(b)) eingeführt
sind, bewirkt die Bedienungsperson des Fahrzeugs (nicht gezeigt)
ein manuelles Kippen der Gabeln über
einen passenden Kippmechanismus, um die Gabeln nach oben zu kippen,
was den oberen Teil des Gabelstaplers veranlassen wird, sich in
Bezug zu dem Trägerfahrzeug nach
innen zu lehnen. Der Ausfahrkolben 39 wird dann betätigt, um
den Ausleger auszufahren, was Anheben des Huckepackgabelstapler
vom Boden (8(c)) bewirkt.
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Wenn
der Huckepackgabelstapler vollständig
vom Boden abgehoben ist, werden die Mittel zum Bewegen des Wagens
vorwärts
und rückwärts entlang
dem Chassis in Bezug zum hinteren Querbalken betätigt, um den Wagen zu einer
vollständig
hinteren Position in Bezug zum hinteren Querelement zu bewegen.
Dies wird seinerseits Vorwärtsbewegung
des Rests des Huckepackgabelstaplers in Bezug zum Trägerfahrzeug
bewirken, bis die Räder
und ein Teil der Seitenplatten 7 sich unter dem Fahrgestell
des Trägerfahrzeugs
befinden, wie in 8(d) gezeigt ist. Die Räder 9 werden
auf den Stufen 45 ruhen. Zusätzliche Verriegelungselemente
können
vorgesehen sein, um den Gabelstapler in richtiger Position in Bezug
zum Trägerfahrzeug
zu sichern. Durch Einbau eines solchen Systems ist die Anbringungsbewegung des
Huckepackgabelstaplers an dem Trägerfahrzeug praktisch
vertikal im Gegensatz zu den bekannten Teleskopauslegereinrichtungen,
bei denen der Huckepackgabelstapler in einem gebogenen Weg auf das
Trägerfahrzeug
gehoben werden würde,
was Abnutzung und Verschleiß an
den Hubkomponenten bewirken kann. Außerdem kann die Bedienungsperson
jederzeit während
des Anbringungs- und Abnahmevorgangs im Fahrzeug bleiben.
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Bezugnehmend
auf die 9 und 10 ist dort
ein Huckepackgabelstapler gemäß der Erfindung
in Betrieb beim Entladen von Waren von einem Pritschenwagen gezeigt.
In 10 kann der Ausleger vollständig ausgefahren und der Wagen
zu einer vordersten Position in Bezug zu den Seitenarmen bewegt
werden, um ein Abnehmen einer Last "auf der entfernten Seite" durch den Gabelstapler
zuzulassen. Es werden keine zusätzlichen
Rollen oder kein zusätzliches
Pantographsystem zum Erreichen der entfernten Seite des Pritschenwagens
benötigt.
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Bezugnehmend
auf die 11 und 12 ist
dort ein Paar perspektivischer Ansichten der Hubbaugruppe 17 zum
Gebrauch mit dem Huckepackgabelstapler gemäß der Erfindung gezeigt. Die
Hubbaugruppe 17 umfasst einen Wagen 19, auf dem
eine vertikale Auslegerstütze 21 angebracht
ist, die nach oben von diesem vorsteht. Ein ausfahrbarer Ausleger 23,
der ein Außengehäuse 35 und
ein Innengehäuse 37 aufweist,
ist schwenkbar angrenzend an den oberen Teil der Auslegerstütze angebracht.
Das Innengehäuse 37 ist
verschiebbar innerhalb des Außengehäuses 35 angebracht,
das seinerseits schwenkbar an der Auslegerstütze angebracht ist. Ein Paar
Hubkolben 31, 33 ist vorgesehen, um den Ausleger
in Bezug zu der Auslegerstütze
um seine Anbringung zu schwenken, und ein Ausfahrkolben 39 ist
vorgesehen, um das Innengehäuse
des Auslegers in Bezug zum Außengehäuse auszufahren
und einzuziehen. Einer der Hubkolben ist ein Hochdruckhubkolben, der
Drücken
bis zu 450 Bar standhalten kann, während der andere ein Niederdruckkolben
ist, der Drücken
bis zu 330 Bar standhalten kann. Rollen 51 sind an dem
Wagen zum Eingriff in die Schienen (nicht gezeigt) der Seitenplatten
vorgesehen. Es sind ferner Mittel zum Zurück- und Vorbewegen des Wagens entlang
dem Chassis gezeigt, die durch einen Kolben 52 bereitgestellt
werden, der an einem Ende mit dem Wagen 19 und an seinem
anderen Ende mit dem Chassis (nicht gezeigt) verbunden ist. Betrieb
des Kolbens 52 wird Laufen des Wagens auf den Rollen 51 in
den Schienen nach vorne und nach hinten auf dem Chassis in Bezug
zum hinteren Querbalken bewirken.
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Bezugnehmend
auf 13 ist dort eine Querschnittseitenansicht der
in den 11 und 12 gezeigten
Hubbaugruppe gezeigt. Die Hubbaugruppe weist ferner einen Ausgleichsheber 53 und
einen Gestängemechanismus 55 auf,
die nachfolgend detaillierter beschrieben werden sollen. Der Ausgleichsheber
ist an einem seiner Enden mit dem Ausleger verbunden und ist an
seinem anderen Ende mit dem Gabelträger über den Gestängemechanismus
verbunden, und weist weiter einen aufeinanderfolgend angeordneten
Doppelkolben auf, der einen Ausgleichsheberkolben 57 und
einen steuerbaren Kippkolben 59 umfasst. Der Ausgleichsheberkolben 57 reagiert
auf die Ausrichtung des Auslegers und ist an dem Gabelträger bedienbar,
um die Gabeln während
Anheben und Absenken des Auslegers in einer feststehenden Ausrichtung
in Bezug zum Boden zu halten. Der steuerbare Kippkolben 59 ist
als eine steuerbare Kippeinrichtung zur Betätigung durch die Bedienungsperson
des Gabelstaplers bedienbar, um die Gabeln manuell um ein vorbestimmtes
Ausmaß zu
kippen. Die Flüssigkeitsversorgung
des Ausgleichsheberkolbens ist mit der Flüssigkeitsversorgung des Hochdruckhubkolbens 31 sequenziert,
so dass, wenn sich die Flüssigkeitsversorgung
in dem Hochdruckhubkolben ändert,
wenn der Ausleger angehoben oder abgesenkt wird, sich auch die Flüssigkeitsversorgung
des Ausgleichsheberkolbens ändern wird.
Die Flüssigkeitsversorgung
zu dem Ausgleichsheberkolben ist umgekehrt proportional zu der Flüssigkeitsversorgung
zu dem Hochdruckhubkolben.
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Wenn
in Gebrauch der ausfahrbare Ausleger angehoben wird, werden die
Hubkolben 31, 33 durch Pumpen von Flüssigkeit
in die Zylinderbohrung (nicht gezeigt) des Niederdruckhubkolbens
und das Stangenende des Ausgleichshebers ausgefahren, wobei die
Bohrung des Ausgleichshebers direkt in die Bohrung des Hochdruckhubkolbens
führt.
Dies bewirkt Schwenken des Auslegers um seinen Anbringungspunkt 61 an
der Auslegerstütze.
Wenn der Ausleger nach oben steigt, wird Flüssigkeit aus der Zylinderbohrung 63 des
Ausgleichsheberkolbens gesaugt, die dem Hochdruckhubkolben 31 über einen
nicht gezeigten Hydraulikkreis zugeführt werden kann. Wenn die Flüssigkeit
aus der Zylinderbohrung 63 gesaugt wird, wird der Stempel 65 in
die Zylinderbohrung eingezogen, wobei derselbe auch unter dem Gewicht der
Gabeln 27 und des Gabelträgers 25 wirkt. Auf diese
Weise werden beim Anstieg des Auslegers nach oben die Gabeln und
der Gabelträger
im Uhrzeigersinn um den Schwenkpunkt 69 schwenken (in der
gezeigten Ausrichtung), der den Gabelträger mit dem Ausleger verbindet,
dies wird die Gabeln veranlassen, in einer feststehenden Ausrichtung
zum Boden zu bleiben, wenn der Ausleger angehoben wird. Unter bestimmten
Umständen
kann es erwünscht sein,
Flüssigkeit
in den Hohlraum 71 auf der Stempelseite des Ausgleichshebers
zu pumpen, um den Stempel positiv nach innen zu drängen, wodurch
Rotieren der Gabeln bewirkt wird. Dies kann erforderlich sein, wenn
keine Last auf den Gabeln vorliegt und ihr Gewicht nicht ausreichend
ist, um die Gabeln in einem feststehenden Verhältnis zum Boden zu halten. Es
wird verstanden werden, dass, wenn der Ausleger abgesenkt wird,
die entgegengesetzte Bewegung der Hydraulikflüssigkeit erfolgt, nämlich, Flüssigkeit
wird in die Zylinderbohrung des Ausgleichsheberkolbens 63 gepumpt
und aus den Hubkolben 31, 33 gesaugt, um zu bewirken,
dass die Gabeln horizontal bleiben bzw. der Ausleger abgesenkt wird.
Ein Rückstellventil ist
an dem Ausgleichsheber vorgesehen, um Neukalibrierung der Sequenzierung
des Ausgleichshebers und des Hubkolbens zuzulassen.
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Der
steuerbare Kippkolben 59 umfasst einen in einer Kippkolbenzylinderbohrung 77 angebrachten Stempel 75.
Der Stempel ist an einem Ende des Auslegers befestigt. Der steuerbarer
Kippkolben 59 hat einen größeren Zylinderbohrungsdurchmesser
als der des Ausgleichsheberkolbens. Unter bestimmten Umständen, zum
Beispiel beim Anbringen an einem Trägerfahrzeug, kann es für die Bedienungsperson des
Fahrzeugs wünschenswert
sein, den Gabeln zusätzliche
Neigung zu verleihen, wodurch ihre Ausrichtung in Bezug zum Boden
geändert
wird. Dies wird nicht den Betrieb des Ausgleichsheberkolbens behindern,
der lediglich die Ausrichtung der Gabeln in Bezug zum Boden aufrechterhält, die
durch den steuerbaren Kippkolben bestimmt worden ist. Zum Beispiel
kann es wünschenswert
sein, den Gabeln beim Absetzen oder Hochnehmen einer Last zusätzliche
Neigung hinzuzugeben. Die Bedienungsperson eines Fahrzeugs kann
entscheiden, den Gabeln eine Abwärtsvorneigung
beim Absetzen von Waren oder den Gabeln eine Aufwärtsvorneigung
zu geben, wenn sie ergriffen worden und zu transportieren sind. Zu
diesem Zweck wird Flüssigkeit
entweder zu der Kippkolbenzylinderbohrung geliefert oder aus derselben
gesaugt. Dies bewirkt Bewegung des gesamten Ausgleichshebers zu
dem von dem Gabelträger
entfernten Ende des Auslegers hin oder von diesem weg, da die Menge
von Flüssigkeit
in der Zylinderbohrung des Ausgleichsheberkolbens konstant bleiben
wird, außer
wenn der Ausleger auch zu diesem Zeitpunkt bewegt wird. Dies wird
seinerseits auf den Gestängemechanismus
einwirken, um Rotieren der Gabeln um den Schwenkpunkt 69 zu
veranlassen. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson im wesentlichen
Rotieren der Gabeln veranlassen, so dass sie nicht mehr parallel
zum Boden sind und bedarfsgemäß nach oben
oder nach unten kippen.
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Es
ist wichtig, festzustellen, dass der Ausgleichsheber die Gabeln
in einer feststehenden Ausrichtung zum Boden halten wird. Die Position
der Gabeln in Bezug zum Ausleger wird durch den Ausgleichskolben
als Reaktion auf durch den Hubkolben bewirkte Aufwärts- oder
Abwärtsbewegung
des gesamten Auslegers geändert,
aber die Gabeln werden ihre Ausrichtung zum Boden durchgehend aufrechterhalten.
Nur wenn der Kippkolben angepasst wird, wird die Gabelausrichtung
zum Boden geändert.
Der Kippkolben kann deshalb bei Bedarf zum wirksamen Außerkraftsetzen
des Ausgleichskolbens verwendet werden, obwohl der Kippkolben verglichen
mit dem Ausgleichskolben nur in einem sehr kleinen Ausmaß anpassbar
ist, da der Hub des Kippkolbens bedeutend kleiner als der Hub des
Ausgleichskolbens ist.
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Nun
bezugnehmend auf die 14(a) bis 15(b) einschließlich, ist dort der Gestängemechanismus 55 der
vorliegenden Erfindung detaillierter im Vergleich mit einem bekannten
Gestängemechanismus
gezeigt. Nun besonders bezugnehmend auf die 14(a) und 14(b), umfasst der Gestängemechanismus weiter ein erstes
Gestängeelement 81,
das schwenkbar an seinen Enden an dem Ausgleichsheberkolbenstempel 65 an
einem Ende und an seinem anderen Ende an dem Gabelträger 25 angebracht
ist, und ein zweites Gestängeelement 83, das
schwenkbar an dem Ausgleichsheberkolbenstempel 65 an einem
seiner Enden und dem ausfahrbaren Ausleger 23 an seinem
anderen Ende angebracht ist, um die Belastung auf dem Ausgleichskolben
zu verteilen und die auf den Ausgleichskolben einwirkenden Kräfte umzuleiten.
Das zweite Gestängeelement 83 hat
eine gebogene Form. Durch Vorliegen eines solchen Gestängemechanismus
ist zu sehen, dass der Winkel zwischen der Richtung von Kraft, die
durch die Gabeln angelegt wird, angezeigt durch Pfeil R1 und R3,
und der Längsachse
des Ausgleichshebers ungeachtet dessen ausreichend klein ist, ob
die Gabeln senkrecht zu der Längsachse
des Auslegers sind, so wie in dem Fall, wenn der Ausleger vollständig abgesenkt
ist, oder ob die Gabeln im wesentlichen parallel zu der Längsachse
des Auslegers sind, so wie in dem Fall, wenn der Ausleger vollständig angehoben
ist. Dies ermöglicht
dem Ausgleichskolben, eine gleiche aber entgegengesetzte Kraft zu
liefern und den Gabeln bei Bedarf Neigung zu verleihen. Durch Vorliegen
des Gestängemechanismus
kann der beschriebene Winkel jederzeit relativ klein gehalten werden.
Durch Kleinhalten des Winkels zu jeder Zeit sind die auf die Gabeln
ausgeübten Drucke
nicht übermäßig und
deshalb kann kontinuierlicher Betrieb des Ausgleichshebers mit einem
weniger leistungsstarken Ausgleichsheber erhalten werden.
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Bezugnehmend
auf die 15(a) und 15(b) ist
der Gestängemechanismus
durch einen Standardfestträger
ersetzt worden. Es ist zu sehen, dass der Winkel zwischen der Kraftrichtung
R2 und der Längsachse
des Ausgleichshebers praktisch identisch mit dem Winkel zwischen
der Kraftrichtung R1 und der Längsachse
des Ausgleichshebers für den
Gestängemechanismus
ist, wenn die Gabeln im wesentlichen senkrecht zu der Längsachse
des Auslegers sind. Wenn der Ausleger jedoch angehoben wird und
die Gabeln im wesentlichen parallel zu der Längsachse des Auslegers sind,
ist der Winkel zwischen der Position und der Kraftrichtung R4 und
der Längsachse
des Ausgleichshebers viel größer als der
Winkel zwischen der Kraftrichtung R3 und der Längsachse des Ausgleichshebers
für den
Gestängemechanismus.
Dies verursacht erhöhte
Spannungen und Belastungen auf dem Ausgleichsheber, da der Aktionswinkel
viel größer für die gleiche
Kraft ist und der Ausgleichsheber im schlechtesten Fall nicht funktionieren
können
wird. Dies erfordert deshalb das Vorsehen eines größeren, schwereren
Ausgleichshebers, was unerwünscht
ist, da es das Gewicht der Vorrichtung erhöhen würde und einen Ausleger mit größerem Durchmesser
erforderlich machen würde.
Der Gestängemechanismus
beseitigt die Notwendigkeit von robusteren Ausgleichskolben.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform wurden
die Gabeln als im wesentlichen parallel zu der Längsachse des Auslegers beschrieben.
Tatsächlich
hätten
sich die Gabeln über
einen Winkel im Bereich von 110° von
ihrer Position senkrecht zu der Längsachse des Auslegers gewendet,
hätten
so die Parallele durchquert und sind tatsächlich 20° jenseits der Parallelen abgewinkelt.
Es ist wichtig, festzustellen, dass die Gabeln in ihrer neutralen
Position gezeigt sind und eine weitere Neigung von –8° durch die Bedienungsperson
angelegt werden könnte,
um dadurch die Gabel weiter im Uhrzeigersinn zu rotieren, was einen
noch größeren Winkel
für die
bekannten Systeme erzeugen würde.
Der beschriebene Gestängemechanismus
kann deshalb die Größe des Ausgleichshebers,
die benötigt
wird, bedeutend verkleinern.
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Bezugnehmend
auf 16(a) bis 16(d) einschließlich, ist
dort eine schematische Darstellung der an der Hubbaugruppe bedienbaren
Hydraulikkolben gezeigt, wobei gleichen Teilen die gleiche Bezugzugsziffer
wie vorhergehend gegeben wurde, einschließlich sowohl des Ausgleichsheberkolbens 57 und
des steuerbaren Kippkolbens 59, die mit den Gabeln 27 über einen
Gabelträger
(nicht gezeigt) verbunden sind, als auch der mit dem Ausleger (nicht gezeigt)
verbundenen Hubkolben 31, 33. Der Ausgleichsheberkolben
kann weiter ein Ausgleichsheberkolben-Phasenabgleichventil 91 aufweisen
und der Hochdruckkippkolben 31 weist weiter ein Auslegerstützenzylinder-Phasenabgleichventil 93 auf. Steuerung
von Anheben und Absenken des ausfahrbaren Auslegers wird durch einen
Kontroller 95 und ein zugehöriges Auslegerventil 97 ausgeführt, während Steuerung
der Anpassung des steuerbaren Kippkolbens 59 durch einen
Kippkontroller 99 und einen zugehörigen Kippzylinder 101 ausgeführt wird. Es
ist weiter ein Ausgleichsventil 103 vorgesehen.
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Wenn
in Gebrauch der ausfahrbare Ausleger angehoben wird (16(a) & 16(b)) wird Flüssigkeit
zu den verschiedenen Zylindern in der durch die Pfeile gezeigten
Weise geliefert oder von diesen abgesaugt. Flüssigkeit wird der Zylinderbohrung 107 des
Niederdruckhubkolbens 33 und dem Zyklinderstangenende 71 des
Ausgleichskolbens 57 zugeführt. Die Zylinderbohrung dieses
Zylinders führt
direkt in die Zylinderbohrung 105 des Hochdruckhubkolbens 31.
Der in der Zylinderbohrung 105 des Hochdruckhubkolbens 31 erzeugte
Druck ist die kumulative Summe des Drucks, der durch die Flüssigkeitszufuhr
in das Stangenende 57 und den durch das Beladen der Gabeln 27 induzierten
Druck verursacht wird.
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Wenn
der ausfahrbare Ausleger abgesenkt wird (16(c) & 16(d)), wird Flüssigkeit zu den Zylinderstangenenden 109 und 111 des
Hochdruckhubkolbens 31 bzw. Niederdruckhubkolbens 33 geliefert.
Die in der Zylinderbohrung 105 des Hochdruckhubkolbens 31 bewirkte
Verschiebung wird zur Zylinderbohrung 63 des Ausgleichskolbens 57 umgeleitet.
Diese Anordnung lasst das Gewicht des Mechanismus arbeiten, um die
Gabel ausgerichtet zu halten, während
der Mechanismus abgesenkt wird. Der Fluss von Öl aus der Zylinderbohrung 107 des Niederdruckhubkolbens 33 wird
durch ein Sprungventil 97 gesteuert, um sicherzustellen,
dass der Ausleger immer durch beide Hubkolben abgestützt wird.
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Der
Ausleger verwendet weiter eine Rückstellfunktion,
um einer Bedienungsperson Neuausrichtung des Hochdruckhubkolbens 31 und
des Ausgleichskolbens 57 zu ermöglichen. Dies wird mittels Ventilen 91 und 93 erreicht,
die in den Stempelböden des
Ausgleichskolbens 57 bzw. des Hochdruckhubkolbens 31 installiert
sind. Diese Ventile erlauben freien Fluss durch den Stempelboden,
wenn die jeweiligen Zylinder sich in der geschlossenen Position
befinden. Diese Rückstellfunktion
kann nur unter unbeladenen Bedingungen ausgeführt werden. Diese Ventile erlauben
keinen freien Fluss von Öl
unter Bedingungen, die Absenken des Auslegers bewirken würden. Während Rückstellung
würde eine
Bedienungsperson den Auslegermechanismus vollständig schließen und Druck 5 Sekunden lang
anlegen müssen.
Dies legt Druck an die Zylinderstangenenden 109 und 111 des
Hochdruckhubkolbens 31 bzw. Niederdruckhubkolbens 33 an.
Wenn der Hochdruckhubkolben 31 das Ende seines Hubs vor
dem Ausgleichskolben 57 erreicht, dann würde das
Ventil im Stempelboden des Hochdruckhubkolbens 31 freien Fluss
von dem Stangenende 31 zum Bohrungsende 105 dieses
Zylinders zulassen, und würde
anschließend
den Ausgleichskolben 57 zu der vollständig offenen Position ausfahren,
wodurch die Kolben neu ausgerichtet werden.
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Wenn
jedoch der Ausgleichskolben 57 das Ende seines Hubs vor
dem Hochdruckhubkolben 31 erreichen würde, dann würde diese Aktion nicht den Fehler
korrigieren. Deshalb würde
die Bedienungsperson als Teil des Rückstellvorgangs auch den Auslegermechanismus
vollständig öffnen und
Druck 5 Sekunden lang anlegen müssen.
Dies legt Druck an das Zylinderstangenende 57 des Ausgleichskolbens 57 an.
Der Ausgleichskolben 57 würde seine geschlossene Position
vor dem Hochdruckhubkolben 31 erreichen. Das Ventil im
Stempelboden des Ausgleichskolbens 57 würde dann freien Fluss von dem Zylinderstangenende 57 zur
Zylinderbohrung 63 zulassen und würde anschließend den
Hochdruckhubkolben 31 zu seiner vollständig offenen Position ausfahren,
wodurch die Kolben vollständig
neu ausgerichtet werden. Diese Aktion könnte nur in einem unbeladenen
Zustand ausgeführt
werden, da der Niederdruckhubkolben 33 den Mechanismus
allein anheben und abstützen
können
muss. Wenn man diese Aktion unternehmen würde, wenn die Maschine beladen
wäre, dann
würde Rückdruck
Anhalten des freien Flusses über
den Zylinderkopf in dem Ausgleichskolben 57 bewirken, und
die Kolben würden
sich nicht neu ausrichten, sondern der Mechanismus würde fortfahren,
sich selbst unter Verwendung beider Hubkolben 31 und 33 abzustützen.
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Bezugnehmend
auf 17 der Zeichnungen ist dort ein Stabilitätsdreiecksdiagramm
des Gabelstaplers gemäß der vorliegenden
Erfindung verglichen mit einem typischen Gabelstapler mit Auslegerkonfiguration
gezeigt. Bei einer Maschine mit einer typischen Auslegerkonfiguration
befindet sich der Schwerpunkt der Maschine nahe dem Hinterrad der Maschine.
Dies bedeutet, dass der Abstand zwischen dem Schwerpunkt und der
Seite des Stabilitätsdreiecks
sehr klein sein wird (angezeigt als X in dem Diagramm). Wenn sich
der Schwerpunkt so nahe zu der Stabilitätsdreiecksseite befindet, wird
die Maschine weniger stabil sein. Bei dem Gabelstapler gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der Schwerpunkt nach vorne auf der Maschine weiter
von dem Hinterrad weg bewegt. Dies wird eine Vergrößerung des
Abstands des Schwerpunkts zur Seite des Stabilitätsdreiecks (angezeigt als X1 in dem Diagramm) bewirken, wodurch die
Stabilität
der Maschine erhöht wird.
Die gezeigten Positionen sind für
Gabelstapler, die nicht beladen sind. Der unter Aufrechterhalten von
Stabilität
mögliche
Neigungsbereich ist viel größer für den Auto-Gabelstapler
gemäß der Erfindung.
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In
den gegebenen Ausführungsformen
ist der ausfahrbare Ausleger als ein zweiteiliger Ausleger mit einem
Außengehäuse und
einem Innengehäuse
beschrieben, das in Bezug zum Außengehäuse verschoben wird. Es wird
verstanden werden, dass durch ausfahrbar in diesem Fall nicht unbedingt der
Ausleger gemeint ist, der in der Länge ausfahrbar ist, sondern
stattdessen der Ausleger, der in seiner Reichweite ausfahrbar ist.
Anstelle des zweiteiligen Auslegers ist es geplant, dass ein ausfahrbarer
Teleskopausleger auch vorgesehen werden könnte, bei dem mindestens ein
Auslegerstützenabschnitt
innerhalb eines anderen Auslegerstützenabschnitts verschachtelt
ist und Ausfahren des Auslegers zulassen wird, wodurch die Reichweite
des Ausleger verlängert
wird. Der Teleskopausleger ist auch deshalb ein ausfahrbarer Ausleger
innerhalb der Bedeutung der Beschreibung.
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In
den beschriebenen Ausführungsformen
ist erwähnt,
dass die Flüssigkeitsversorgung
des Hochdruckhubkolbens mit dem Ausgleichsheberkolben sequenziert
werden kann. Es ist geplant, dass ein Flüssigkeitsverbinder zwischen
der Zylinderbohrung des Ausgleichskolbens und der Zylinderbohrung
des Hubkolbens mit einer Reihe von Ventilen vorgesehen werden kann.
An den Gabeln mit der darauf gelegten Last wird zusätzlicher
Druck auf die in der Ausgleichskolben-Zylinderbohrung enthaltene
Flüssigkeit
aufgrund der Tatsache induziert werden, dass das Gewicht der Last
auf den Gabeln die Tendenz haben wird, den Stempel nach innen in
die Zylinderbohrung zu schieben. Der zusätzliche Druckausbau kann dann
zu der Zylinderbohrung des Hochdruckhubkolbens mittels des Flüssigkeitsverbinders
und der Reihe von Ventilen übertragen
werden, um beim Anheben des Auslegers zu helfen.
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In
den beschriebenen Ausführungsformen
ist der Abschnitt des Auslegers mit hexagonalem Querschnitt gezeigt.
Alternativ könnte
der Ausleger tatsächlich
einen quadratischen Querschnitt aufweisen. Es ist geplant, dass
sich der Ausleger, anstatt direkt senkrecht zum Boden zu sein, in
einem Winkel von zwischen ± 10° der Orthogonalen
in Bezug zum Boden befinden könnte.
Dies ist ausreichend, um die Hauptvorteile der Erfindung zu erhalten.
Es ist weiter geplant, dass der Gabelträger mit einem Verschiebemechanismus
versehen sein könnte,
um Seitenbewegung der Gabeln in Bezug zum Gabelträger zuzulassen.
Dies wird Anpassung der Gabeln zulassen, ohne die Position des Gabelstaplers
neu anpassen zu müssen.
In den oben beschriebenen Ausführungsformen
ist der Gestängemechanismus
nur in Bezug zu Huckepackgabelstaplern beschrieben worden. Es wird
jedoch deutlich verstanden werden, dass der Gestängemechanismus auch in Verbindung mit
vielen anderen verschiedenen Typen von Schwenkauslegern und nicht
einzig mit den beschriebenen schwenkenden ausfahrbaren Auslegern
verwendet werden könnte.
Zusätzlich
hierzu ist der Gestängemechanismus
in keiner Weise auf Gebrauch einzig mit Auto-Gabelstaplern beschränkt, und
könnte
Anwendungen in anderen Typen von Gabelstaplern und Industriemaschinen
finden. Außerdem
könnte
der Gestängemechanismus
in Verbindung mit anderen Endbefestigungen wie zum Beispiel einem
Eimer oder einer anderen Einrichtung verwendet werden und ist nicht
einzig auf Gebrauch mit den oben beschriebenen Gabeln beschränkt. Der
Gestängemechanismus
würde gleich
gut an Maschinen größeren oder
kleineren Ausmaßes
arbeiten, die Gabelstapler einschließen, aber nicht auf diese begrenzt sind,
bei denen ein schwenkendes Element vorhanden ist, das zum Schwenken
unter der Einwirkung eines Kolbens veranlasst wird. Schließlich könnten die Gestängearme
beide gerade sein, oder einer oder beide könnten eine gebogene Form aufweisen. Durch
Vorliegen des Gestängearms
mit gebogener Form wird größere Bewegungsflexibilität des Gestänges erreichbar
sein, ohne das Gehäuse
des ausfahrbaren Auslegers zum Aufnehmen des Gestänges ändern zu
müssen.
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In
dieser Beschreibung werden die Ausdrücke "aufweisen, aufweist, aufwies und aufweisend" und die Ausdrücke "einschließen, einschließt, einschloss
und einschließend" als völlig austauschbar erachtet
und ihnen sollte die breitestmögliche
Interpretation gewährt
werden.
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Diese
Erfindung ist in keiner Weise auf die hier vorhergehend beschriebenen
Ausführungsformen
beschränkt,
sondern kann sowohl in Aufbau als auch Detail innerhalb des Umfangs
der Ansprüche variiert
werden.