DE60313693T2 - Hahnsperrmechanismus für Feuerwaffen - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen. Die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sind in der
beschrieben.GB 2060144 - Im Allgemeinen werden in dem Bereich von tragbaren, halbautomatischen oder automatischen Schusswaffen verschiedene Lösungen für den Hahnsperrmechanismus vorgesehen, welcher ein bewegliches Element umfasst, welches den Hammer in der gespannten Stellung hält.
- Auf das absichtliche Ziehen des Abzugs folgend gibt das bewegliche Element den Hammer frei und erlaubt ihm, unter dem Schub eines vorgespannten elastischen Elements gegen einen Schlagbolzen zu schlagen.
- Solch ein bewegliches Element kann zum Beispiel als eine Hahnsperre oder als eine Hahnsperrklaue, welche um ein befestigtes Teil des Körpers der Schusswaffe geschwenkt und durch ein elastisches Elemente vorgespannt wird, realisiert werden. Um seine Funktionen auszuführen, befindet sich solch ein bewegliches Element daher sowohl im Eingriff mit dem Abzug als auch mit dem Hammer.
- Solch ein bewegliches Hahnsperrelement bildet ein schwieriges Detail des Hahnsperrmechanismus, da es mechanisch belastet wird und eine komplizierte Form aufweist und daher im Allgemeinen aus Metall hergestellt wird.
- Da der Hammer und das Hahnsperrelement mit zusätzlichen Eingriffszähnen ausgestattet sind, muss der Hammer aufgrund von Problemen eines Verschleißes der verbindenden Kontaktoberflächen notwendigerweise auch aus Metall hergestellt werden.
- Im Folgenden soll speziell Bezug auf ein Gewehr genommen werden, obwohl der Gegenstand der Erfindung auf alle Schusswaffen angewendet werden kann, was mehrläufige, halbautomatische, gezogene und militärische, usw. einschließt.
- Darüber hinaus wird vorausgesetzt, dass die Erfindung auf Experten in dem Bereich von Schusswaffen gerichtet ist, so dass auf die detaillierte Beschreibung der Struktur und des Betriebs einer Schusswaffe, insbesondere eines Gewehrs wie dem beschriebenen, verzichtet werden kann. Es wird nur an die Funktionen der Teile einer Schusswaffe erinnert, welche das technische Problem, welches die Basis der Erfindung bildet, betreffen.
- Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Beschränkungen nach dem Stand der Technik zu überwinden und zu versuchen, eine Konfiguration des Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen bereitzustellen, welche einfach und zuverlässig ist.
- Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Hahnsperrmechanismus zu realisieren, welcher leichter ist und möglicherweise Elemente, welche aus Kunststoff hergestellt sind, umfasst.
- Eine Aufgabe, welche inhärent zu den vorab erwähnten ist, ist, dass es möglich ist, geringe Betätigungskräfte und einen eingeschränkten Verschleiß zu erzielen.
- Eine noch andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine sehr kosteneffektive Konstruktion und einfache Montage zu erzielen.
- Diese erfindungsgemäßen Aufgaben werden gelöst, indem ein Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen realisiert wird, wie es in Anspruch 1 angegeben ist.
- Weitere Eigenschaften sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Die Eigenschaften und Vorteile eines erfindungsgemäßen Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen sollen aus der folgenden Beschreibung deutlich werden, welche beispielhaft ist, nicht beschränkend ausgelegt werden soll und Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen nimmt.
-
1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen; -
2 ist eine Draufsicht des Hahnsperrmechanismus der1 ; -
3 ist eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie III-III der2 der ersten Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus in einer gespannten Stellung; -
4 stellt eine partielle Ansicht der ersten Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus in einer Stellung, in welcher der Schlagbolzen entriegelt ist, dar; -
5 stellt eine partielle Ansicht der ersten Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus in einer anschlagenden Stellung dar; -
6 ist eine Perspektivdarstellung der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus; -
7 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform; -
8 ist eine Draufsicht des Hahnsperrmechanismus der7 ; -
9 ist eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie IX-IX der8 der zweiten Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus in einer gespannten Stellung; -
10 stellt eine partielle Ansicht der zweiten Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus in einer anschlagenden Stellung dar; -
11 ist eine Perspektivdarstellung der zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus. - Mit Bezug auf die Figuren ist ein Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen dargestellt, welcher insgesamt mit
10 oder mit10' bezeichnet ist und welcher einen Hahnsperrkasten12 umfasst, welcher bei dem Aufbau einer Schusswaffe, zum Beispiel in dem Schaft oder in dem Vorderlauf, eingefügt sein kann. - Die Schusswaffe umfasst einen Verschlussträger
13 , welcher einen Schlagbolzen14 trägt, der nur partiell in den3 bis5 dargestellt und bereits bekannt ist. - Auf dem Hahnsperrkasten
12 ist ein Abzug15 , ein Hammer16 und eine Hahnsperrvorrichtung17 oder17' angebracht, welche, wenn sie durch den Abzug15 gesteuert wird, dem Hammer16 eine Bewegung zwischen einer gespannten Stellung A in Eingriff mit dem Hahnsperrkasten12 und einer gegen den Schlagbolzen14 anschlagenden Stellung verleiht. - Eine erste Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus
10 , welche in den1 -6 dargestellt ist, und eine zweite Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus10' , welche in den7 -11 dargestellt ist, unterscheiden sich in der Konfiguration der Hahnsperrvorrichtung17 oder17' und in ihren funktionalen Eigenschaften. - Die gemeinsamen Elemente der Ausführungsformen des Hahnsperrmechanismus
10 und10' werden hier im Folgenden mit denselben Bezugszeichen beschrieben und aufgeführt. - Der Abzug
15 ist durch einen Drehstift18 , welcher in einem Loch19 aufgenommen ist, an dem Hahnsperrkasten12 angebracht, um so unter dem vorderen Teil des Hahnsperrkastens12 hervorzuragen. - Der Abzug
15 besteht aus einem oberen geteilten Abschnitt20 , welcher beidseitig von einer Anschlagrippe21 des Hahnsperrkastens12 angebracht ist. - Ein Verbindungsstift
24 , an welchem die Hahnsperrvorrichtung17 oder17' gelenkig angebracht ist, wird an dem oberen geteilten Abschnitt20 des Abzugs eingesetzt. Bei dem Hahnsperrmechanismus10 oder10' , welcher nur als ein Beispiel beschrieben wird, ist die Hahnsperrvorrichtung17 oder17' gelenkig in einer versetzten Stellung und bezüglich des Drehstifts18 vorn angebracht. - In der gespannten Stellung A bzw. in der anschlagenden Stellung B des Hammers befindet sich der Stift
24 in einem Anschlag mit einem oberen Oberflächenabschnitt22 bzw. einem unteren Oberflächenabschnitt23 der Rippe21 . - Auf den Abzug
15 wirkt ein elastisches Rückstellelement25 , welches zum Beispiel aus einer Feder besteht und welches den Abzug15 in eine Ruhestellung zurückführt, wenn es nach einem Schießen ausgelöst wird. - Bei der vorgeschlagenen Ausführungsform stellt die Rückstellfeder
25 auch das Zurückführen der Hahnsperrvorrichtung17 oder17' , welche gelenkig an dem Abzug15 angebracht ist, in die Ruhestellung sicher. - Die Rückstellfeder
25 besteht aus einem ersten Ende27 , welches in einem Anschlag auf einem Verschlussverriegelungshebel26 angeordnet ist, einer ersten Wicklung28 , welche um den Drehstift18 des Abzugs herum angeordnet ist, einer zweiten Wicklung29 , welche um den Verbindungsstift24 zwischen der Hahnsperrvorrichtung17 oder17' und dem Abzug15 angeordnet ist, und einem zweiten Ende30 , welches in einem Anschlag auf der Hahnsperrvorrichtung17 oder17' angeordnet ist. - Der Hammer
16 ist an einem hinteren Abschnitt des Hahnsperrkastens12 durch einen Stift des Hammers31 oder31' angebracht, welcher in einem Schlitz32 aufgenommen ist, der in solch einem Hahnsperrkasten12 angeordnet ist. - Auf den Hammer
16 wirkt ein elastisches Schubelement33 , welches in dem dargestellten Beispiel aus einer Feder besteht, welche aus zwei Wicklungen34 ausgebildet ist, die bezüglich einer Mittelebene35 des Hahnsperrkastens12 auf Gehäusebuchsen36 des Stiftes des Hammers31 symmetrisch angeordnet sind, welche von der Seite des Hammers16 hervorragen. - Die vorgespannte Schubfeder
33 ist mit zwei Enden37 , welche mit dem Hahnsperrkasten12 verbunden sind, und mit einem Brückenabschnitt38 zwischen den Wicklungen34 ausgestattet und in einem Anschlag auf einer beweglichen unteren Fläche39 des Hammers16 angeordnet. - In der gespannten Stellung A wird der Hammer
16 durch einen befestigten Hahnsperrzahn41 gehalten, welcher integral mit dem Hahnsperrkasten12 realisiert ist und mit einem Haltezahn40 , welcher auf einer hinteren Wand des Hammers16 angeordnet ist, übereinstimmt. - Da der Hahnsperrzahn
41 befestigt ist, ist es möglich, ihn aus einem Kunststoff auszubilden, so dass es möglich ist, einen Kunststoff auch für den Hammer einzusetzen. Die Masse des Hahnsperrmechanismus wird dadurch wesentlich verringert während dennoch geringe Verschleißbedingungen zwischen in Beziehung stehenden Kontaktoberflächen sichergestellt sind. - Die Hahnsperrvorrichtung
17 oder17' des erfindungsgemäßen Mechanismus für Schusswaffen10 oder10' ist gelenkig an einem ihrer vorderen Enden mit dem Abzug15 verbunden und ist an dem gegenüberliegenden Ende mit einem Element für einen Eingriff mit dem Stift des Hammers31 oder31' ausgestattet. - Bei einer ersten Ausführungsform, welche in
1 bis6 dargestellt ist, besteht die Hahnsperrvorrichtung17 aus einem ersten schiebenden Verbindungshebel42 und aus einer zweiten drehenden und schiebenden Schlagbolzenverriegelung43 , welche durch zusammenpassende Eingriffsmittel gekoppelt sind. - Der Verbindungshebel
42 , welcher ein unterschiedlich geformtes Profil aufweist, weist ein mit einem Loch versehenes vorderes Ende44 auf und ist gelenkig mit dem Verbindungsstift24 in einer seitlichen Stellung bezüglich des Abzugs15 verbunden. Bei einem zentralen Abschnitt45 erstreckt sich der Verbindungshebel42 in der Nähe der inneren Wand des Hahnsperrkastens12 und weist bei dem hinteren Teil einen Arm46 auf, welcher in der mittleren Ebene35 des Hahnsperrkastens12 angeordnet ist und sich nach unten erstreckt, wobei er ein U-förmiges Eingriffselement47 trägt. - Die Schlagbolzenverriegelung
43 , welche auch in der mittleren Ebene35 arbeitet und mit dem Stift des Hammers31 angebracht ist, bildet das Eingriffselement mit dem Stift des Hammers, welches sie in dem Schlitz32 nach vom bewegen kann. Zu diesem Zweck ist der Hammer16 mit einer Vertiefung48 in der mittleren Ebene ausgestattet, um eine Störwirkung bei der Bewegung zu vermeiden. - Die Schlagbolzenverriegelung
43 besteht aus drei Endstücken, welche sich nach unten, nach oben und nach hinten erstrecken. - Ein sich verjüngendes untere Endstück
49 bildet das Eingriffselement, welches mit dem U-förmigen Eingriffselement47 des Verbindungshebels42 übereinstimmt. - Ein oberes Eingriffsendstück
50 , welches sich diagonal zu dem vorderen Teil des Hahnsperrkastens12 erstreckt, gibt den Schlagbolzen14 innerhalb des Verschlusses13 frei, wenn es gegen eine Verriegelung51 des Schlagbolzens14 gedrückt wird. Schließlich ist die Schlagbolzenverriegelung43 mit einem hinteren Endstück52 ausgestattet, welches eine Sicherheitsklaue53 in Eingriff in einer Öffnung54 der hinteren Wand des Hahnsperrkastens12 trägt. - Bei einer zweiten vereinfachten Ausführungsform, welche in
7 bis11 dargestellt ist, besteht die Hahnsperrvorrichtung17' aus einem einzigen schiebenden Verbindungshebel55 , dessen mit einem Loch versehenes vorderes Ende44 gelenkig mit dem Verbindungsstift24 des Abzugs15 in einer vollständig analogen Weise zu derjenigen, welche vorab beschrieben worden ist, verbunden ist. - Das gegenüberliegende Ende ist andererseits mit einem U-förmigen Eingriffsanschluss
56 ausgestattet, welcher das Eingriffselement mit einem Stift des flachköpfigen Hammers31' ausbildet und in der mittleren Ebene35 arbeitet und den Stift31' in dem Schlitz32 vorwärts bewegen kann. - Bei der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hahnsperrmechanismus
10 wird bei einer anfänglichen gespannten Stellung A (3 ) begonnen, bei welcher sich der Abzug15 in einer Ruhestellung befindet und der Hammer16 durch den befestigten Hahnsperrzahn41 gehalten wird, wobei das absichtliche Ziehen des Abzugs15 in der Richtung des Pfeils F folgt, wobei sich der Abzug mit einer Schwenkbewegung bei seinem Drehstift18 dreht, was durch ein Verschieben des ersten Verbindungshebels42 die Vorwärtsbewegung bewirkt. - Der Verbindungshebel
42 verleiht der Schlagbolzenverriegelung43 eine Bewegung, welche anfänglich drehend und dann schiebend ist. - Da die zusammenpassenden Eingriffsmittel zwischen dem Verbindungshebel
42 und der Schlagbolzenverriegelung43 an dem Boden bezüglich des Stifts des Hammers31 versetzt werden, wird die Schlagbolzenverriegelung43 anfänglich in eine Drehung um den Stift des Hammers31 versetzt. - Das obere Eingriffsendstück kommt dann in einen Anschlag gegen die Verriegelung
51 des Schlagbolzens14 und drückt ihn, wobei die Bewegung des Schlagbolzens14 in dem Verschluss13 ausgelöst wird. - Wenn sich der Hahnsperrmechanismus
10 in einer entriegelten Stellung des Schlagbolzens C befindet, welche in4 dargestellt ist, wird die weitere Drehbewegung der Schlagbolzenverriegelung43 verhindert. Der Verbindungshebel42 zieht dann die Schlagbolzenverriegelung43 in eine schiebende nach vorn gerichtete Bewegung, welche auch den Hammer16 umfasst, wobei sich dessen Stift31 in dem Schlitz32 nach vorn bewegt. - Der Haltezahn des Hammers
40 wird dann von dem befestigten Hahnsperrzahn41 gelöst und kommt dann durch einen Schub von der vorgespannten Feder33 in die anschlagende Stellung B (5 ). - Die Bewegung des Hammers
16 zwischen der gespannten Stellung A und der anschlagenden Stellung B wird daher von einem anfänglichen Verschiebungsschritt und einem nachfolgenden Drehschritt unter der Wirkung der elastischen Schubfeder33 gebildet. - Der Abzug
15 , welcher ausgelöst ist, kehrt in die anfängliche Stellung durch die Wirkung der Rückstellfeder25 zurück, was auch die Hahnsperrvorrichtung17 in die anfängliche Stellung zurücksetzt. - Der Hahnsperrmechanismus
10 gemäß der ersten Ausführungsform ist, wenn er sich in der gespannten Stellung A befindet, mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestattet, welche das Abfeuern eines zufälligen Schusses bei harten Stößen, wie solchen, welche bei dem Einsatz der Schusswaffe erzeugt werden, um einen Gegenstand nach unten zu stoßen, oder in dem Fall, dass die Schusswaffe selbst auf den Boden fällt, verhindert. - Die schiebende Bewegung des Stifts des Hammers
31 und des Hammers16 selbst, um den Haltezahn40 von dem befestigten Hahnsperrzahn41 freizugeben, wird durch die Sicherheitsklaue53 der Schlagbolzenverriegelung43 , welche sich in Eingriff mit der Öffnung54 des Hahnsperrkastens12 befindet, in der Tat verhindert. - Nur durch ein Ziehen des Abzugs
15 ist es möglich, die Drehung des hinteren Endstücks52 , welches die Sicherheitsklaue53 trägt, zu bewirken, was sie aus der Öffnung54 des Hahnsperrkastens12 befreit, und die nachfolgende schiebende Bewegung der Schlagbolzenverriegelung43 und damit des Hammers16 ermöglicht. - Bei der zweiten Ausführungsform des Hahnsperrmechanismus
10' ist die Hahnsperrvorrichtung17' aus einem einzigen Verbindungshebel55 ausgebildet. Der Übergang von einer gespannten Stellung A (9 ) zu einer anschlagenden Stellung des Hammers B (10 ) wird genau durch die nach vorn schiebende Bewegung des Verbindungshebels55 realisiert. - Der U-förmige Eingriffsanschluss
56 wirkt in der Tat direkt auf den Stift des flachköpfigen Hammers31' , wodurch er in dem Schlitz32 nach vorn bewegt wird. Solch eine Bewegung befreit den Hammer16 von dem befestigten Hahnsperrzahn41 und der Hammer16 wird dann von dem Schub der vorgespannten Feder32 in die anschlagende Stellung B bewegt. - Der erfindungsgemäße Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen weist den Vorteil auf, dass verhindert wird, dass der Hahnsperrhebel den Hammer in der gespannten Stellung hält.
- Die Tatsache, dass das Anhaken des Haltezahns des Hammers an einem befestigten Zahn des Hahnsperrkastens als vorteilhaft betrachtet worden ist, ermöglicht dem Hammer aus Kunststoff ausgebildet zu werden, was die Struktur wesentlich leichter macht. Aufgrund von Problemen des Verschleißes der in Beziehung stehenden Kontaktoberflächen kann der Hammer nur aus Kunststoff ausgebildet werden, wenn der Hahnsperrzahn auch aus Kunststoff ausgebildet wird.
- Darüber hinaus hat der erfindungsgemäße Hahnsperrmechanismus eine vereinfachte Struktur, welche aus einer geringen Anzahl von Komponenten besteht, wodurch vorteilhafterweise eine große Kosteneffizienz einer Konstruktion und eine Vereinfachung einer Montage erzielt werden kann.
Claims (17)
- Hahnsperrmechanismus für Schusswaffen umfassend, einen Hahnsperrkasten (
12 ), einen Abzug (15 ), welcher an dem Hahnsperrkasten (12 ) auf einem Drehstift (18 ) montiert ist und auf welchem ein elastisches Rückstellelement (25 ) arbeitet, einen Hammer (16 ), welcher auf einem Stift des Hammers (31 ,31' ) an dem Hahnsperrkasten (12 ) montiert ist und auf welchem ein elastisches Schubelement (33 ) arbeitet, wobei der Hammer (16 ) mit einem Haltezahn (40 ) zum Eingriff mit einem Hahnsperrzahn (41 ) ausgestattet ist, und einen Verschlussträger (13 ), welcher einen Schlagbolzen (14 ) trägt, wie auch ebenso eine Hahnsperrvorrichtung (17 ,17' ), um dem Hammer (16 ), wenn er durch den Abzug (15 ) gesteuert wird, eine Bewegung zwischen einer gespannten Stellung (A) im Eingriff mit dem Hahnsperrzahn (41 ) und einer gegen den Schlagbolzen (14 ) anschlagenden Stellung (B) zu geben, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahnsperrzahn (41 ) an dem Hahnsperrkasten (12 ) befestigt und ganzheitlich damit ausgebildet ist, wobei sich der Stift des Hammers (31 ,31' ) in Eingriff mit einem Schlitz (32 ) des Hahnsperrkastens (12 ) befindet, und dass die Hahnsperrvorrichtung (17 ,17' ) an einem Ende ein Eingriffselement (43 ,56 ) mit dem Stift des Hammers (31 ,31' ) umfasst, welches geeignet ist, um ihn in dem Schlitz (32 ) vorwärts zu bewegen, wobei die Bewegung zwischen der gespannten Stellung (A) und der anschlagenden Stellung (B) des Hammers (16 ) aus einem anfänglichen Schiebeschritt und einem nachfolgenden Drehschritt unter der Wirkung des elastischen Schubelements (33 ) aufgebaut ist, wobei die Hahnsperrvorrichtung (17 ,17' ) mit einem gegenüberliegenden Ende davon mit dem Abzug (15 ) verbunden ist. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halmsperrvorrichtung (
17 ,17' ) gelenkig durch einen Verbindungsstift (24 ) mit dem Abzug (15 ) verbunden ist. - Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstift (
24 ) an dem Abzug (15 ) in einer abgesetzten und vorwärts bewegten Position bezüglich des Drehstifts (18 ) aufgebracht ist. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hahnsperrvorrichtung (
17 ) aus einem schiebenden Verbindungshebel (42 ) und einer drehenden und schiebenden Schlagbolzenverriegelung (43 ) besteht, welche das Eingriffselement mit dem Stift des Hammers (31 ) ausbildet, welches geeignet ist, um ihn in dem Schlitz (32 ) vorwärts zu bewegen, wobei die Schlagbolzenverriegelung (43 ) auf dem Stift des Hammers (31 ) angebracht ist und mit einem oberen Eingriffsendstück (50 ) mit einer Verriegelung (51 ) des Schlagbolzen (14 ) ausgestattet ist, welche geeignet ist, um den Schlagbolzen (14 ) innerhalb des Verschlusses (13 ) freizugeben, wobei der Verbindungshebel (42 ) und die Schlagbolzenverriegelung (43 ) mit zusammenpassenden Eingriffsmitteln (46 ,47 ,49 ) ausgestattet sind. - Mechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungshebel (
42 ) geeignet ist, um der sich drehenden und schiebenden Schlagbolzenverriegelung (43 ) eine anfangliche Drehbewegung bis zu dem Eingriff des oberen Endstücks (50 ) und dann eine vorwärts gerichtete Schiebebewegung zu verleihen. - Mechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenpassenden Eingriffsmittel (
46 ,47 ,49 ) auf dem Boden bezüglich des Stifts des Hammers (31 ) abgesetzt sind und geeignet sind, um die anfängliche Drehung der Schlagbolzenverriegelung (43 ) um den Stift des Hammers (31 ) herum zu bewirken. - Mechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagbolzenverriegelung (
43 ) mit einer Sicherheitssperrvorrichtung (53 ) in Eingriff in dem Hahnsperrkasten (12 ) ausgestattet ist, welche geeignet ist, um folgend die drehende und schiebende Bewegung der Schlagbolzenverriegelung (43 ) freizugeben. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hahnsperrvorrichtung (
17' ) aus einem schiebenden Verbindungshebel (55 ) besteht. - Mechanismus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement mit dem Stift des Hammers (
31' ), welches geeignet ist, ihn in dem Schlitz (32 ) vorwärts zu bewegen, ein U-förmiges Eingriffsteil (56 ) des Verbindungshebels (55 ) ist. - Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Rückstellelement (
25 ) des Abzugs (15 ) eine Rückstellfeder ist, welche aus einem Ende (27 ) im Anschlag auf einem Verschlussverriegelungshebel (26 ), einer ersten Wicklung (28 ), welche um den Drehstift des Abzugs (18 ) herum angeordnet ist, einer zweiten Wicklung (29 ), welche um den Verbindungsstift (24 ) zwischen der Hahnsperrvorrichtung (17 ,17' ) und dem Abzug (15 ) herum angeordnet ist, und einem zweiten Ende (30 ) in einem Anschlag auf der Halmsperrvorrichtung (17 ,17' ) ausgebildet ist. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzug (
15 ) aus einem oberen geteilten Abschnitt (20 ) besteht, welcher derart angebracht ist, dass er beiderseits von einer Anschlagrippe (21 ) des Hahnsperrkastens (12 ) liegt. - Mechanismus nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Verbindungsstift (
24 ) der Hahnsperrvorrichtung (17 ,17' ) mit dem Abzug (15 ) in der gespannten Stellung (A) des Hammers bzw. in der anschlagenden Stellung (B) mit einer oberen Oberfläche (22 ) bzw. einer unteren Oberfläche (23 ) der Rippe (21 ) in einem Anschlag befindet. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammer (
16 ) mit Seitenbuchsen (36 ) ausgestattet ist, um den Stift (31 ,31' ) aufzunehmen, wobei das elastische Schubelement des Hammers (33 ) eine Schubfeder ist, welche aus zwei Wicklungen (34 ), die auf den Buchsen (36 ) angeordnet sind, aus zwei Enden (37 ), welche an dem Hahnsperrkasten (12 ) angebracht sind, und einem Überbrückungsabschnitt (38 ) zwischen den Wicklungen (34 ) in einem Anschlag auf einer unteren Fläche (39 ) des Hammers (16 ) ausgebildet ist. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammer (
16 ) mit einer Vertiefung in einer mittleren Ebene (35 ) des Hahnsperrkastens (12 ) für den Eingriff des Eingriffselements (43 ,56 ) mit dem Stift des Hammers (31 ,31' ) ausgestattet ist. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammer (
16 ) und der befestigte Hahnsperrzahn (41 ) aus Kunststoffausgebildet sind. - Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehstift des Abzugs (
18 ) in einem Loch (19 ) des Hahnsperrkastens (12 ) aufgenommen ist. - Mechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenpassenden Eingriffsmittel bestehen aus einem Arm (
46 ), welcher in einer mittleren Ebene (35 ) des Hahnsperrkastens (12 ) angeordnet ist und sich ausgestattet mit einem U-förmigen Eingriffselement (47 ) nach unten erstreckt, und einem abgeschrägten unteren Endstück (49 ) der Schlagbolzenverriegelung (43 ), welches geeignet ist, das Element (47 ) in Eingriff zu bringen.
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