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DE60312984T2 - Turbine und komponente - Google Patents

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DE60312984T2 DE60312984T DE60312984T DE60312984T2 DE 60312984 T2 DE60312984 T2 DE 60312984T2 DE 60312984 T DE60312984 T DE 60312984T DE 60312984 T DE60312984 T DE 60312984T DE 60312984 T2 DE60312984 T2 DE 60312984T2
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    • F01D21/045Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for responsive to undesired position of rotor relative to stator or to breaking-off of a part of the rotor, e.g. indicating such position special arrangements in stators or in rotors dealing with breaking-off of part of rotor
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    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG UND STAND DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Turbine mit einem durch Gas angetriebenen Rotor und einem den Rotor einschließenden Gehäuse sowie auf ein Bauelement zum Schutz des Gehäuses, das eine Turbine umschließt, die einen durch Gas angetriebenen Rotor hat. Ein solches Bauelement ist in dem Dokument US-A-4534698 offenbart.
  • Auf dem Gebiet der Gasturbinen, insbesondere in der Luftfahrtindustrie, gibt es viele Sicherheitsvorschriften, die erfüllt werden müssen. Eine von ihnen ist die sogenannte Sicherheitsbehälter- bzw. Containment-Forderung, die bedeutet, dass alle Bruchstücke, beispielsweise wenn sich aus irgendeinem Grund eine Turbinenschaufel oder ein Teil von ihr von dem Rotor der Turbine löst, in dem Gehäuse zurückgehalten werden müssen, welches den Rotor umschließt, um zu verhindern, dass die Bruchstücke andere Teile beschädigen, beispielsweise das Flugzeug. Dies bedeutet wiederum, dass die Wand des Gehäuses so bemessen werden muss, dass diese Anforderung erfüllt wird.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezug auf eine Gasturbine eines Flugzeugmotors und insbesondere in dem Bereich der Turbine beschrieben wird, wo ein erstes den Rotor einschließendes Teil, wie ein Niederdruckturbinengehäuse, und ein zweites stromab von dem ersten Teil bezüglich des Gasstroms angeordnetes Teil, beispielsweise ein rückseitiger Turbinenrahmen, miteinander verbunden sind, ist die Erfindung in keiner Weise auf diese spezielle Ausgestaltung beschränkt, sondern kann auf viele Weise in Turbinen anderer Bauarten verwendet werden.
  • In einer Niederdruckturbine müssen nicht nur das Niederdruckturbinengehäuse sondern auch die Bereiche stromauf und stromab von dem Rotor der Sicherheitsbehälterforderung genügen. Das bedeutet, dass der rückseitige Turbinenrahmen stromab vom Rotor so bemessen werden muss, dass er der Sicherheitsbehälterforderung genügt.
  • Beim Stand der Technik wird die Sicherheitsbehälterforderung dadurch erfüllt, dass die Dicke der Wand des Aufbaus, der den Rotor umschließt oder der auf andere Weise angrenzend an den Rotor angeordnet ist, so bemessen ist, dass alle Bruchstücke, die sich von dem Rotor lösen können, von der Wand aufgehalten werden.
  • In den Fällen, in denen Material mit einer geringen Energieaufnahmefähigkeit verwendet wird, beispielsweise in einem rückseitigen Turbinenrahmen und/oder wenn der Rotor von beispielsweise der Niederdruckturbine eine hohe kinetische Energie hat, könnte eine dicke Wand jedoch Probleme verursachen. Eine solche dicke Wand des rückseitigen Turbinenrahmens oder stattdessen des äußeren Rings des rückseitigen Turbinenrahmens, wenn der äußere Ring nahe an dem Rotor angeordnet ist, bedeutet, dass dieser Ring starrer wird und thermisch langsamer anspricht. Dies führt zu einer kürzeren Betriebslebensdauer des Aufbaus in dem Bereich, wo die erforderlichen Stützen und/oder Leitschaufeln mit dem Ring verbunden sind.
  • Eine bekannte alternative Lösung besteht darin, das Niederdruckgehäuse mit solch einer Länge auszulegen, dass es sich über den ganzen Bereich erstreckt, an dem die Sicherheitsbehälterforderung erfüllt werden muss. In diesem Fall besteht ein Nachteil darin, dass der äußere Ring des vorderen Abschnitts des rückseitigen Turbinenrahmens für eine gegebene Gesamtlänge der Turbine sehr kurz wird, was wiederum zu dem gleichen Problem wie vorstehend erörtert führt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Turbine und ein in einer Turbine der eingangs erwähnten Art verwendetes Bauelement bereitzustellen, wobei die Turbine und das Bauelement die Möglichkeit haben, die Sicherheitsbehälterforderung zu erfüllen, während gleichzeitig die erörterten Nachteile solcher zum Stand der Technik gehörenden Turbinen in einem wesentlichen Ausmaß verringert werden. Dieses Ziel wird durch eine Turbine und ein Bauelement nach Anspruch 1 erreicht. Durch Bereitstellen eines Bauelements, das in dem Gehäuse der Turbine aufgehängt ist, wobei das Bauelement so angeordnet ist, dass es alle Bruchstücke, die sich von dem Rotor lösen können, am Durchdringen des Gehäuses in Radialrichtung hindert, d.h. das Gehäuse im Bereich neben dem Rotor, vorzugsweise stromab vom Rotor, schützt, kann in diesem Bereich das Gehäuse so bemessen werden, dass es die Sicherheitsbehälteranforderungen nicht erfüllt, jedoch andere gewünschte Eigenschaften des Gehäuses stromab vom Rotor bietet, wie geringe Steifigkeit und schnelle Wärmereaktion, um die Betriebslebensdauer der Turbine zu steigern, während das Bauelement nach der Erfindung dazu verwendet wird, in diesem Bereich der Turbine der Sicherheitsbehälterforderung zu genügen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hat das Bauelement eine erste Einrichtung, die mit einer zweiten Einrichtung des Gehäuses zum Aufhängen des Bauelements an dem Gehäuse zusammenwirkt, während eine radiale Wärmeausdehnung des Bauelements bezüglich des Gehäuses möglich ist. Vorzugsweise ist das Bauelement ein Ring, der im Wesentlichen konzentrisch bezüglich des Rotors angeordnet ist. Auf diese Weise ist das Bauelement an dem Gehäuse „frei ausdehnbar" in radialer Richtung zu dem Gehäuse hin aufgehängt und es ist möglich, einen guten Schutz längs des Umfangs des Gehäuses zu erreichen, während gleichzeitig das Gehäuse von dem Bauelement nicht beeinflusst wird, auch wenn das Bauelement sich in Radialrichtung zu dem Gehäuse hin aufgrund der Wärmeausdehnung während des Betriebs der Turbine bewegt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hat das Gehäuse ein erstes den Rotor umschließendes Teil und ein zweites stromab von dem ersten Teil bezüglich der Richtung des Gasstroms angeordnetes zweites Teil, wobei das erste Teil und das zweite Teil miteinander verbunden sind. Das Bauelement ist so angeordnet, dass das zweite Teil gegen alle Bruchstücke geschützt wird, die sich von dem Rotor lösen können. Die Erfindung hat in diesem speziellen Fall große Vorteile, da herausgefunden wurde, dass die Probleme des Standes der Technik, wie sie hier bezüglich des Gehäuses der Turbine erörtert wurden, besonders schwierig in Bereichen zu vermeiden sind, wo beide Teile miteinander zur Bildung eines durchgehenden Gehäuses verbunden sind, das die inneren Teile der Turbine umschließt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Bauelement so ausgelegt, dass es den Gasstrom längs eines bestimmten Strömungswegs führt. Dadurch kann ein weiteres Bauelement, beispielsweise ein herkömmliches Führungsblech zur Erzeugung des gewünschten Gasströmungswegs weggelassen werden.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Merkmale der Turbine und des Bauelements nach der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung und den beiliegenden abhängigen Ansprüchen offenbart.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Flugzeugmotor mit einer Turbine oder einem Bauelement nach der Erfindung.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Anhand der beiliegenden Zeichnungen folgt nachstehend eine nähere Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung, die als Beispiele angegeben werden. In den Zeichnungen ist
  • 1 eine Querschnittsansicht eines Teils einer Turbine mit einem Sicherheitsbehälter-Bauelement nach der Erfindung,
  • 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 1 und
  • 3 eine perspektivische Ansicht des Sicherheitsbehälter-Bauelements von 1 und 2.
  • INS EINZELNE GEHENDE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • In 1 und 2 ist eine Turbine mit einem durch Gas angetriebenen Rotor 1 und einem den Rotor 1 umschließenden Gehäuse 2 gezeigt. 1 zeigt einen Abschnitt der Turbine, bei welchem zwei Teile 3, 4 des Gehäuses miteinander zur Schaffung eines durchgehenden Gehäuses verbunden sind. Ein erstes Teil 3, beispielsweise ein Niederturbinengehäuse, umschließt den Rotor 1 während stromab von dem Rotor bezüglich der Gasströmungsrichtung 5 ein zweites Teil 4, beispielsweise ein rückseitiger Turbinenrahmen angeordnet ist. Diese beiden teile 3, 4 sind zur Bildung des Gehäuses 2 mechanisch miteinander verbunden. Innerhalb des Gehäuses 2 ist ein an dem Gehäuse aufgehängtes Bauelement 6 angeordnet. Das Bauelement 6 muss wenigstens teilweise außerhalb des Rotors 1 und vorzugsweise wenigstens teilweise stromab vom Rotor 1 angeordnet werden, um zu verhindern, dass Bruchstücke, die sich von dem Rotor lösen können, das Gehäuse in Radialrichtung oder in einer Richtung durchdringen, die in Radialrichtung wenigstens eine geometrische Komponente hat, d.h. es muss das Gehäuse 2, hauptsächlich den Frontabschnitt 16 des zweiten Teils 4 vor Bruchstücken schützen, die sich von dem Rotor 1 lösen können.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform ist das Bauelement 6 stromab vom Rotor 1 angeordnet und als rohrförmiges Teil ausgelegt, mit anderen Worten, das Bauelement ist ein Ring 6, der sich am Umfang längs des kreisförmigen Umfangs des Gehäuses 2 erstreckt. Der Ring 6 ist im Wesentlichen konzentrisch bezüglich des Rotors 1 angeordnet und hat einen ersten Ab schnitt 7 in Kreisringform und einer Längserstreckung bezüglich der Drehachse 15 des Rotors 1, d.h. in der Hauptrichtung 5 des Gasstroms, um die Innenfläche des zweiten Teils 4 des Turbinengehäuses 2 in dem gewünschten Bereich abzudecken und zu schützen. Der erste Abschnitt 7 erstreckt sich im Wesentlichen konzentrisch zu der Längserstreckung des äußeren Rings 16 des vorderen Abschnitts des zweiten Teils 4 des Gehäuses 2 und an diesem entlang. Der Ring 6 oder stattdessen sein erster Abschnitt 7 können zylindrisch, kegelstumpfförmig oder dergleichen ausgebildet sein. Die Länge des ersten Abschnitts 7 hat eine Größe, die einem Mehrfachen der Dicke des Materials des ersten Teils entspricht und vorzugsweise hat die Länge des ersten Abschnitts 7 die gleiche Größe wie die Länge des äußeren Ring 16 des Frontabschnitts des rückseitigen Turbinenrahmens 4.
  • Weiterhin hat der Ring 6 einen zweiten Abschnitt 9, beispielsweise einen Flansch 9, der so ausgelegt ist, dass er eine Haupterstreckung in der Radialrichtung und im Wesentlichen senkrecht zum ersten Abschnitt 7 hat. Der zweite Abschnitt 9 ist mit einer ersten Einrichtung 10 versehen, die mit einer zweiten Einrichtung 11 des Gehäuses 2 zusammenwirkt, um für die Aufhängung zu sorgen, während noch eine radiale Ausdehnung des Bauelements bezüglich des Gehäuses 2 möglich ist. Beispielsweise wird die zweite Einrichtung von Schlitzen 11 gebildet, die sich in der Radialrichtung für die Aufnahme der entsprechenden ersten Einrichtung erstrecken, die von Stiften 10 gebildet wird, die in dem Ring 6 zum Aufhängen und Führen des Rings 6 angeordnet sind. Anstelle der Schlitze, die sich beispielsweise durch einen Flansch 20 des Gehäuses erstrecken, können jedoch flachere Nuten darin mit den Stiften oder zusammen mit Wulsten oder dgl. verwendet werden, die von dem Ring vorstehen.
  • Der Außendurchmesser des zweiten Abschnitts 9 des Rings 6 ist kleiner als der Innendurchmesser des entsprechenden Teils des Gehäuses 2. Der erste Abschnitt 7 des Rings 6 ist ebenfalls im Abstand von der Innenfläche 8 des Gehäuses 2 angeordnet. Das bedeutet, dass der Ring 6 in der Lage ist, sich in Radialrichtung zu dem Gehäuse auszudehnen, ohne das Gehäuse zu belasten. Durch Bereitstellen eines Bauelements 6 gemäß der Erfindung, das in der Radialrichtung „frei ausdehnbar" aufgehängt ist, ist das Bauelement in der Lage, sich in Radialrichtung aufgrund einer Erhitzung des Bauelements während des Betriebs auszudehnen, ohne das Gehäuse in irgendeinem größeren Ausmaß zu beeinträchtigen.
  • In 3 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bauelements perspektivisch gezeigt. Der Ring 6, d.h. ein Flanschabschnitt 9, ist mit drei Stiften 10 versehen, die in einem Winkelabstand von 120° bezüglich einander auf dem Umfang des Flansches 9 angeordnet sind. Die Führungsstifte 10, die an dem Flansch 9 beispielsweise durch Presssitze festge legt sind, befinden sich in Schlitzen 11 des Gehäuses zum Aufhängen und Führen des Bauelements 6. Die Schlitze 11 sind schematisch durch strichpunktierte Linien gezeigt. Der Flansch 9 des Rings 6 kann vorzugsweise so ausgelegt sein, dass er eine Materialdicke hat, die kleiner ist als die des ersten Abschnitts 7.
  • Obwohl die Schlitze in dem Gehäuse und die Führungsstifte in dem Ring bei der gezeigten Ausführungsform angeordnet sind, können die Führungsstifte auch in dem Gehäuse und die Schlitze in dem Ring angeordnet werden. Die Anzahl der Führungsstifte/Schlitze und die Positionierung kann vielfältig innerhalb des Rahmens der Erfindung variiert werden. Außerdem können die Führungsstifte und Schlitze, wenn sie in dem Gehäuse angeordnet sind, in verschiedenen Teilen des Gehäuses vorgesehen sein, beispielsweise in dem Niederdruckturbinengehäuse oder dem rückseitigen Turbinenrahmen.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform ist das Bauelement so ausgelegt, dass es das Gas so führt, dass es längs eines bestimmten Strömungswegs strömt. Die Innenfläche 12 des Rings 6 bildet eine das Gas in dem Bereich beschränkende Oberfläche, wo das Gas aus dem ersten Teil 3 des Gehäuses 2 austritt. Diese Innenfläche 12 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zur Hauptrichtung 5 des Gasstroms und auf der Längserstreckung des äußeren Rings des Frontabschnitts des zweiten Teils des Gehäuses, um zu gewährleisten, dass das Gas den vorgesehenen Strömungsweg beibehalten möchte und in Axialrichtung bezüglich der Drehachse 15 des Rotors 1 strömt. Dies ist wichtig, um einen Energieverlust aufgrund von Turbulenzen zu vermeiden. Dadurch wird das Bauelement 6 für zwei Hauptzwecke zur gleichen Zeit verwendet, d.h. für die Sicherheitsbehälterforderung und zum Führen des Gases, so dass ein weiteres herkömmliches Bauelement, wie ein Führungsblech zum Führen des Gases in diesem Bereich weggelassen werden kann.
  • Natürlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Stattdessen erkennt der Fachmann, dass viele Änderungen und Modifizierungen innerhalb des Rahmens der beiliegenden Ansprüche ausgeführt werden können. Beispielsweise können die Abmessungen und das Material des erfindungsgemäßen Bauelements in vielfältiger Weise geändert werden.

Claims (12)

  1. Turbine mit einem durch Gas angetriebenen Rotor (1) und mit einem den Rotor (1) umschließenden Gehäuse (2), wobei die Turbine ein Bauelement (6) aufweist, das an dem Gehäuse (2) aufgehängt und innerhalb des Gehäuses sowie wenigstens teilweise stromab von den Rotorschaufeln (1) bezüglich der Richtung (5) des Gasstroms angeordnet ist, um zu verhindern, dass Bruchstücke, die sich von dem Rotor lösen können, in das Gehäuse in der Radialrichtung eindringen, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (6) erste Einrichtungen (10) hat, die mit zweiten Einrichtungen (11) des Gehäuses (2) zum Aufhängen des Bauelements (6) an dem Gehäuse zusammenwirken, während eine radiale Wärmeausdehnung des Bauelements bezüglich des Gehäuses ohne es zu belasten ermöglicht wird.
  2. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement ein Ring (6) ist, der im Wesentlichen konzentrisch bezüglich des Rotors (1) angeordnet ist.
  3. Turbine nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (6) einen Flansch (9) hat, über den das Bauelement an dem Gehäuse (2) aufgehängt ist.
  4. Turbine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) mit den ersten Einrichtungen (10) versehen ist.
  5. Turbine nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Einrichtungen Stifte (10) sind, die in dem Bauelement (6) angeordnet sind.
  6. Turbine nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Einrichtungen Schlitze (11) sind, die in dem Gehäuse (2) angeordnet sind.
  7. Turbine nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) ein den Rotor (1) umschließendes erstes Teil (3) und ein bezüglich der Richtung (5) des Gasstroms stromab von dem ersten Teil (3) angeordnetes zweites Teil (4) aufweist, wobei das erste Teil (3) und das zweite Teil (4) miteinander verbun den sind und dass das Bauelement (6) so angeordnet ist, dass es das zweite Teil (4) vor Bruchstücken schützt, die sich vom Rotor (1) lösen können.
  8. Turbine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil ein Niederdruckturbinengehäuse (3) bildet.
  9. Turbine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil einen rückseitigen Turbinenrahmen (4) bildet.
  10. Turbine nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (6) so ausgelegt ist, dass es das Gas so führt, dass es längs eines bestimmten Strömungswegs strömt.
  11. Turbine nach Anspruch 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (6) so ausgelegt ist, dass es das Gas in dem Bereich führt, in welchem das Gas aus dem ersten Teil (3) des Gehäuses austritt und in den zweiten Teil (4) des Gehäuses (2) gelangt.
  12. Flugzeugtriebwerk mit einer Turbine nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
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