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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein die Kommunikation von Daten
mit Paketformatierung in einem Paket-Funkkommunikationssystem. Konkret betrifft
die vorliegende Erfindung ein Paket-Funkkommunikationssystem gemäß der Präambel von Anspruch
1 und ein Verfahren zur Kommunikation von Daten mit Paketformatierung
gemäß der Präambel von
Anspruch 6. Dieses System und Verfahren sind aus dem Dokument
EP 1 235 413 A bekannt.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Kommunikation von Daten ist in der modernen Gesellschaft unverzichtbar.
Die Kommunikation von Daten erfolgt über die Verwendung eines Kommunikationssystems.
Neue wissenschaftliche Entdeckungen und der technologische Fortschritt
ermöglichten
die Entwicklung und Implementierung neuer Arten von Kommunikationssystemen.
Dieser technische Fortschritt geht kontinuierlich weiter, und ständig werden
neue Kommunikationssysteme entwickelt und bestehende verbessert.
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Fortschritte
im Bereich der digitalen Kommunikationstechniken gehören zu den
technischen Neuerungen, die die Einführung neuer Arten von Kommunikationssystemen
möglich
machten, mit denen zahlreiche vielfältige Kommunikationsdienste
angeboten werden können.
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Ein
Funkkommunikationssystem ist ein Beispiel für ein Kommunikationssystem,
das von den Fortschritten bei den digitalen Kommunikationstechniken
wie auch von anderen technologischen Neuerungen profitiert hat.
In einem Funkkommunikationssystem sind die Kommunikationskanäle auf der
Basis einer Funkverbindung definiert, die zumindest einen Teil eines
Kommunikationspfads zwischen den Kommunikationsstationen des Funkkommunikationssystems
bildet.
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Ein
Funkkommunikationssystem lässt
sich im Allgemeinen kostengünstiger
implementieren als ein leitungsgebundenes Gegenstück, da die
Kosten für
die Infrastruktur bei einem Funkkommunikationssystem im Allgemeinen
niedriger liegen als die Kosten für die Installation einer Netzwerkinfrastruktur
für ein
leitungsgebundenes Kommunikationssystem. Darüber hinaus kann ein Funkkommunikationssystem
als Mobilkommunikationssystem implementiert werden, das eine mobile
Kommunikation ermöglicht. In
einem solchen System ist die Kommunikation von und zwischen Standorten
möglich,
an denen die Verwendung konventioneller, leitungsgebundener Kommunikationssysteme
nicht praktikabel wäre.
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Die
Verwendung digitaler Kommunikationstechniken in einem Kommunikationssystem
erlaubt eine verbesserte Effizienz der Kommunikation im Vergleich
zur Verwendung konventioneller, analoger Kommunikationssystemstechniken.
Bei der Nutzung digitaler Kommunikationstechniken werden die zu übertragenden
Daten typischerweise digitalisiert und anschließend formatiert, beispielsweise
in Paketform als Datenpakete.
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Es
wurden Protokolle zur paketorientierten Kommunikation entwickelt
und standardisiert. Das Internet-Protokoll (IP) ist ein Beispiel
eines paketorientierten Kommunikationsstandards, der regelmäßig zur
paketorientierten Kommunikation genutzt wird. Zu den Standards des
Internet-Protokolls gehören beispielsweise
die Versionen IPv4 und IPv6. In diesen Versionen des Internet-Protokolls
sind operative Parameter wie auch die logische Konfiguration des IP-Netzwerks
definiert.
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Das
IPv4-Protokoll wurde ursprünglich
vor allem zur Verwendung in einem leitungsgebundenen Netz, beispielsweise
einem Büro-Intranet,
oder in Netzwerken mit Verbindung über das Internet entwickelt.
Ein logisches Gerät,
auch als Knoten bezeichnet, wird durch eine IP-Adresse identifiziert.
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Wenn
es sich bei dem Knoten um ein Gerät handelt, das über eine
Leitungsverbindung fest mit anderen Bereichen eines Kommunikationsnetzes verbunden
ist, ist dieser Knoten fest in einem Netzwerk oder in einem Teilnetz
angeschlossen.
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Die
paketorientierte Kommunikation, einschließlich der über das Internet abgewickelten
Kommunikation, erfolgt jedoch zunehmend mit Mobilknoten statt mit
fest angeschlossenen Knoten. Die Weiterleitung von Daten an einen
Mobilknoten wird problematischer, insbesondere wenn der Mobilknoten von
seinem als „Heimatnetz" bezeichneten Netz,
mit dem der Mobilknoten normalerweise verbunden ist, in ein als „besuchtes" oder „Fremdnetz" bezeichnetes Teilnetz
außerhalb
seines Heimatnetzes wechselt („Roaming"). Der Mobilknoten
teilt sein Teilnetz-Präfix
mit dem Heimatnetz.
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Darüber hinaus
werden Netzwerke wegen der Knappheit von IPv4-Adressen manchmal
als private Netze konfiguriert, und ihre Knoten einschließlich der
Mobilknoten werden mit privaten Adressen konfiguriert. Das RFC-Dokument
1918 (Request for Comments) der IETF (Internet Engineering Task Force)
enthält
eine Definition privater Adressen, wobei es sich um nicht registrierte
IPv4-Adressen handelt, die von jedem beliebigen Netz verwendet werden
können.
Eine Netzkonfiguration, die private Adressen verwendet, ist gut
geeignet für
Netze, die keine umfangreichen externen Verbindungen erfordern,
wie beispielsweise das Internet.
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Ein
Knoten oder Host eines privaten Netzes kann nicht direkt mit Knoten
oder Anordnungen kommunizieren, die für das private Netz als extern
gelten, da es sich bei den ihnen zugeordneten IP-Adressen um private
Adressen handelt. Private Adressen können nicht zur Weiterleitung
verwendet werden. Knoten mit einer privaten Adresse werden in diesem
Zusammenhang gelegentlich auch als private Knoten bezeichnet. Wenn
ein privater Knoten mit einem Knoten kommuniziert, der gegenüber dem
privaten Netz als externer Knoten gilt, wird die private IP-Adresse des
Knotens über
ein NAT-Gerät
(Network Address Translation, Netz-Adressumsetzung) einer externen Adresse
zugeordnet, die von der NAT exklusiv für diesen Zweck reserviert wird.
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Es
werden verschiedene Implementierungen von NAT-Geräten genutzt.
Manchmal werden beispielsweise herkömmliche (ausgehende) NAT-Geräte verwendet.
Solche Geräte
ermöglichen
nur eine unidirektionale Kommunikation von aus dem privaten Netz
ausgehenden Daten. Eine als Doppel-NAT-Gerät bezeichnete Anordnung setzt
sowohl die Ausgangs- als auch die Zieladresse um beim Übergang eines
IP-Pakets über
die Grenzen des Adressbereichs. Ein NAPT-Gerät (Network Address Port Translation,
Umsetzung der Port-Netzadresse) führt außerdem Umsetzungsoperationen
durch, bei denen eine Gruppe interner Knoten eine einzige externe Adresse
gemeinsam nutzen und über eine
Transportprotokollkennung, z. B. TCP (Transport Control Protocol)
und UDP-Port-Nummern identifiziert werden kann.
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Ein
bedeutsames Problem tritt auf, wenn ein privater Knoten bei der
Kommunikation mit einem anderen Knoten in ein Fremdnetz wechselt
oder anderweitig Netzgrenzen überschreitet.
Es wurde ein Mobilstandard IPv4 definiert, der mobilen Knoten (MN) die
Kommunikation mit anderen Knoten durch Verwendung der IP-Heimatadresse
des Mobilknotens ermöglichen
soll, auch wenn der Mobilknoten sich außerhalb seines Heimatnetz befindet.
Um eine solche Operation zuzulassen, wird ein IP-Paket-Tunneling
verwendet. Eine IP-in-IP-Kapselung zwischen einem mobilen IP-Home-Agent (HA) in
einem dem mobilen Knoten zugeordneten Heimatnetz und die Care-of-Adresse
(CoA) des mobilen Knotens können beispielsweise
zum Tunneling der Datenpakete verwendet werden.
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Das
Tunneling kann jedoch fehlschlagen, wenn im Tunneling-Pfad ein NAPT-Gerät positioniert ist.
Das verwendete Tunneling-Verfahren, z. B. IP-in-IP-Kapselung, enthält im Allgemeinen
nicht genug Informationen, um dem NAPT-Gerät eine eindeutige Adressumsetzung
zu ermöglichen.
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Darüber hinaus
kann ein Konflikt mit privaten Adressen vorliegen. Das bedeutet,
mehrere Knoten können
dieselbe private IP-Adresse haben. Wenn ein privater Mobilknoten
in ein Fremdnetz wechselt und seine IP-Heimatadresse einen Konflikt
mit der Adresse eines Fest- oder Mobilknotens in dem Fremdnetz oder
mit einem oder mehreren anderen Besucherknoten aufweist, ergibt
sich daraus ein Adresskonflikt. Wenn ein Adresskonflikt auftritt,
kann der Mobile IP-Foreign-Agent des Fremdnetzes eingehende Datenpakete
nicht an den entsprechenden Empfangsknoten weiterleiten. Darüber hinaus
kann der Foreign-Agent
von den am Konflikt beteiligten Mobilknoten ausgehende Pakete nicht
korrekt an den jeweiligen Home-Agent des Mobilknotens weiterleiten.
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Zur Überwindung
dieses Problems wurden verschiedene Vorschläge unterbreitet. So wurde beispielsweise
im Dokument RFC 3024 der IETF ein Reverse-Tunneling-Verfahren (RT)
vorgeschlagen. Auch eine Erweiterung der privaten Adresse für Mobile-IP
(MIP TUP) wurde vorgeschlagen. Und auch ein Mobile-IP NAT/NAPT-Geräteübergang
durch UDP-Tunneling (MIP UDP) wurde vorgeschlagen.
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Jede
der vorgeschlagenen Lösungen
ist in einer bestimmten Hinsicht ungeeignet. Das Reverse-Tunneling-Verfahren
(RT) steht beispielsweise nur zur Verwendung beim NAT-Geräteübergang
in Umkehrrichtung zur Verfügung.
Bei Vorliegen eines NAPT-Geräts
enthält
das vom Reverse-Tunneling-Verfahren verwendete Kapselungsverfahren nicht
die Nummer des Ausgangs-Ports
des Mobilknotens, die vom NAPT-Gerät zur eindeutigen Adressumsetzung
der Care-of-Adresse des Mobilknotens benötigt wird. Außerdem berücksichtigt
das Reverse-Tunneling-Verfahren das Problem der Adresskonflikte
nicht.
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Obwohl
das MIP TUP-Verfahren den NAT-Geräteübergang ermöglicht und auch eine Lösung zum
Problem des Adresskonflikts bietet, unterstützt dieses Verfahren keinen
NAT-Geräteübergang. Außerdem bietet
das MIP TUP-Verfahren einen verschachtelten zweistufigen Tunnel
vom Home-Agent zum Foreign-Agent, was eine Komponente mit hohem
Overhead zur Weiterleitung von Datenpaketen an den Mobilknoten erfordert.
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Das
MIP UDP-Tunnelverfahren ermöglicht den
NAT-Geräte-
wie auch den NAPT-Geräteübergang,
und es vermeidet das Problem der Adresskonflikte. Dieses Verfahren
funktioniert jedoch nur für Mobilknoten
mit Co-Located Care-of-Adresse. Außerdem müssen dafür die Mobilknoten einschließlich öffentlicher
Mobilknoten so lange ein UDP-Tunneling verwenden, wie die Mobilknoten „hinter" dem NAT-Gerät bzw. dem
NAPT-Gerät
kommunizieren. Wenn im Fremdnetz ein Foreign-Agent mit einer öffentlichen
Adresse konfiguriert ist, können
die öffentlichen
Mobilknoten eine reguläre
Mobile-IP-Weiterleitung und ein Reverse-Tunneling des Datenverkehrs verwenden
und somit den für
das UDP-Tunneling erforderlichen Overhead vermeiden.
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Wenn
also ein Verfahren zur besseren Weiterleitung von Datenpaketen in
einem paketorientierten Funkkommunikationssystem bereitgestellt
werden könnte,
das die Mobilität
von Mobilknoten ermöglicht,
so wäre
damit eine verbesserte Kommunikation möglich.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung löst
dieses Problem durch ein System gemäß Anspruch 1 und durch ein
Verfahren gemäß Anspruch
6.
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Die
Erfindung ermöglicht
eine bidirektionale Kommunikation der Daten mit einem in einem Fremdnetz
positionierten Mobilknoten, der von einem Mobile IPv4 Foreign-Agent
bedient und über
eine Care-of-Adresse identifiziert wird. Es wird ein Verfahren bereitgestellt, über das
zwei separate Datenkanäle gebildet
werden zur bidirektionalen Datenkommunikation mit dem Mobilknoten.
NAT/NAPT-Geräteübergang
(Network Address Translation/Network Address Port Translation) und
die Auflösung
von Konflikten mit privaten Adressen werden damit ermöglicht.
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Durch
den Betrieb einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird eine Möglichkeit zur bidirektionalen
Datenkommunikation mit einem Mobilknoten bereitgestellt, der in
einem Fremdnetz positioniert ist und der durch die IP-Heimatadresse des Mobilknotens
und seine Care-of-Adresse identifiziert wird.
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Es
wird ein Verfahren bereitgestellt, über das zwei separate Datentunnel
gebildet werden zur bidirektionalen Datenkommunikation mit dem Mobilknoten.
NAT/NAPT-Geräteübergang
(Network Address Translation/Network Address Port Translation) und die
Auflösung
von Konflikten mit privaten Adressen werden damit ermöglicht.
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In
einer Hinsicht der vorliegenden Erfindung wird ein alternatives
Daten-Tunneling-Verfahren des Typs MIP UDP bereitgestellt. NAT-
und NAPT-Geräteübergang
werden ermöglicht
für die
Kommunikation von Datenpaketen, die mit Mobilknoten kommuniziert
werden, die mit Care-of-Adressen von Foreign-Agents arbeiten. Auch Konflikte mit
privaten Adressen an den Heimatadressen der Mobilknoten werden vermieden.
Es wird ein Protokoll als Ergänzung
zu dem vorhandenen MIP UDP-Verfahren bereitgestellt.
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NAT/NAPT-Geräteübergang
und die Vermeidung des Konflikts mit privaten Adressen wird über die
selektive Verwendung zweier separater Tunnels erzielt, über die
Datenpakete in der Ziel- und der Umkehrrichtung kommuniziert werden.
Ein UPA-Tunnel (Unique
Private Address, eindeutige private Adresse) wird zwischen dem Mobilknoten
und dem Foreign-Agent nur gebildet, wenn ein Adresskonflikt mit der
Heimatadresse des Mobilknotens, bei der es sich um eine private
Adresse handelt, vorliegt. Der UPA-Tunnel ist ein eindeutiger Tunnel
zwischen dem Foreign-Agent und dem durch seine UPA identifizierten
Mobilknoten. Darüber
hinaus arbeitet der UPA-Tunnel insofern in ähnlicher Weise wie eine temporäre eindeutige
private Adresse (UPA), die gemäß einem
vorhandenen MIP TUP-Verfahren definiert wurde, als ein an einem
Adresskonflikt beteiligter Mobilknoten von einem Foreign-Agent angewiesen
wird, eine eindeutige private Adresse (UPA) für das Tunneling von Datenpaketen
zwischen dem Mobilknoten und dem Foreign-Agent zu verwenden. Die eindeutige
private Adresse wird dem Mobilknoten beispielsweise vom Foreign-Agent
zugeordnet. Die eindeutige private Adresse kann beispielsweise auch vom
Mobilknoten von einem DHCP-Server abgerufen werden, der dem Fremdnetz
zugeordnet ist, in dem der Mobilknoten liegt. Und zwischen dem Foreign-Agent
und dem Home-Agent des Heimatnetzes des Mobilknotens wird ein UDP/MIP-Tunnel
analog zu dem im derzeitigen MIP UDP-Verfahren beschriebenen nur
dann verwendet, wenn der Foreign-Agent hinter einem NAT/NAPT-Gerät positioniert
ist, d. h. wenn es sich bei der Care-of-Adresse des Foreign-Agent
um eine private Adresse handelt.
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Das
UPA-Tunneling wird verwendet, um Konflikte mit privaten Adressen
zu überwinden.
Und das UDP/MIP-Tunneling wird verwendet, um einen NAT/NAPT-Geräteübergang
zu ermöglichen.
Wenn kein Adresskonflikt hinsichtlich der Heimatadresse des Mobilknotens
vorliegt, ist daher kein UPA-Tunneling
zwischen dem Mobilknoten und dem Foreign-Agent erforderlich. Und,
wenn der Foreign-Agent eine öffentliche
Adresse hat, die als Care-of-Adresse des Mobilknotens verwendet
werden kann, ist kein UDP/MIP-Tunneling erforderlich. Ein MIP UPA-Protokoll
wird dadurch bereitgestellt.
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Das
MIP UPA-Protokoll mit einem Reverse-Tunneling-Verfahren ermöglicht insofern die Kommunikation,
als das neue MIP UPA-Protokoll durch Verwendung des UDP/MIP-Tunneling
den NAT- und NAPT-Übergang
in Ziel- und Umkehrrichtung ermöglicht.
Im Gegensatz dazu ermöglicht
das RT-Verfahren einen umgekehrten NAT-Übergang nur durch die Verwendung
eines Tunnels zwischen dem Foreign-Agent und dem Home-Agent. Und
das MIP UPA-Protokoll einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vermeidet Konflikte mit privaten Adressen
durch die Verwendung eines UPA-Tunnels zwischen dem Mobilknoten
und dem Foreign-Agent. Das Reverse-Tunneling-Verfahren bietet keine
Auflösung
von Konflikten mit privaten Adressen.
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Das
MIP UPA-Protokoll einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich vom MIP TUP-Verfahren auch dadurch,
dass das MIP TUP-Verfahren einen NAT-Übergang
nur über die
Verwendung eines zweistufigen verschachtelten Tunnels zwischen dem
Home-Agent und dem Foreign-Agent ermöglicht zur Weiterleitung von
paketorientiertem Datenverkehr in Zielrichtung und über den
ersten Tunnel vom Foreign-Agent zum Home-Agent als dem Tunnel des
Reverse-Tunnel-Verfahrens für
den Datenverkehr in umgekehrter Richtung. Im Gegensatz dazu ermöglicht das
MIP UPA-Protokoll einen NAT- und NAPT-Geräteübergang durch die Verwendung
des UDP/MIP-Tunneling in Ziel- und Umkehrrichtung zwischen dem Home-Agent
und dem Foreign-Agent.
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Die
Unterschiede zwischen dem MIP UPA-Protokoll und dem MIP UDP-Protokoll
sind nachfolgend beschrieben. Das MIP UPA-Protokoll ermöglicht einen NAT- wie auch
einen NAPT-Geräteübergang.
UDP/MIP-Tunneling wird in Ziel- und Umkehrrichtung zwischen dem
Home- und dem Foreign-Agent verwendet. Das MIP UDP-Protokoll ermöglicht außerdem den
NAT- und NAPT-Geräteübergang
durch Verwendung des UDP/MIP-Tunneling in Ziel- wie auch in Umkehrrichtung
des Datenverkehrs zwischen dem Home-Agent und der Co-Located Care-of-Adresse
des Mobilknotens. Das bedeutet, der Foreign-Agent ist an der Datenzustellung
nicht beteiligt, wenn das MIP UDP-Protokoll verwendet wird. Das
MIP UPA-Protokoll berücksichtigt
das Problem der Konflikte mit privaten Adressen durch die Verwendung
des UPA-Tunnels zwischen dem Mobilknoten und dem Foreign-Agent.
Im Gegensatz dazu berücksichtigt
das MIP UDP-Protokoll
die Konflikte mit privaten Adressen, indem es von jedem Mobilknoten, der
hinter dem NAT/NAPT-Gerät
das Netz wechselt, das Abfragen und Arbeiten mit einer Co-Located
Care-of-Adresse
fordert, bei der es sich um eine eindeutige private Adresse innerhalb
des Fremdnetzes handeln muss, selbst wenn kein Adresskonflikt vorliegt.
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Im
Hinblick auf diesen und andere Punkte werden daher ein Gerät und das
zugehörige
Verfahren für
ein Paket-Funkkommunikationssystem
bereitgestellt. Das Paket-Funkkommunikationssystem
hat ein mobiles Netzwerk mit einem Mobilknoten, der in einem Heimatnetzwerk
betrieben und in ein Fremdnetz wechseln kann. Das Heimatnetz umfasst
einen entsprechend zugeordneten Home-Agent, und das Fremdnetz umfasst
einen entsprechend zugeordneten Foreign-Agent. Der Mobilknoten kann
wahlweise über
eine nicht-universelle Kennungsadresse identifiziert werden. Eine
bidirektionale Weiterleitung von Daten mit dem Mobilknoten wird
ermöglicht,
wenn sich der Mobilknoten im Fremdnetz befindet. Im Fremdnetz befindet
sich ein Ermittler. Dieser Ermittler ermittelt, ob der Mobilknoten
durch die nicht-universelle Kennungsadresse identifiziert ist. Ein
Nachrichtengenerator kann als Reaktion auf die vom Ermittler erhaltenen
Informationen darüber,
ob der Mobilknoten durch die nicht-universelle Kennungsadresse identifiziert
ist, verwendet werden. Der Nachrichtengenerator erzeugt eine Nachricht
zur Kommunikation an den Mobilknoten. Die Nachricht weist zumindest den
Mobilknoten darauf hin, dass er eine eindeutige private Adresse
abrufen soll, falls ein Adresskonflikt vorliegt. Die eindeutige
private Adresse wird zur Bildung eines ersten Datentunnels zwischen
dem Mobilknoten und dem Foreign-Agent verwendet.
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Ein
vollständigeres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und ihres Umfangs lässt sich aus den nachfolgend
kurz zusammengefassten beigefügten
Zeichnungen, den nachfolgenden ausführlichen Beschreibungen der
derzeit bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung und den angehängten Patentansprüchen erzielen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
ein Funktionsblockdiagramm eines Kommunikationssystems, in dem eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung betrieben werden kann.
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2 zeigt
ein exemplarisches Nachrichtenformat einer Nachricht zur Erweiterung
einer eindeutigen privaten Adresse, die während des Betriebs einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wahlweise erzeugt werden kann.
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3 zeigt
ein Flussdiagramm zur Darstellung des Betriebs einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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4 zeigt
ein Flussdiagramm ähnlich
dem in 3, jedoch zu einem anderen exemplarischen Betrieb
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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5 zeigt
ein Diagramm einer Nachrichtenfolge zur Darstellung der erzeugten
Signalfolge und die Datenübertragung beim
Betrieb des in 1 dargestellten Kommunikationssystems
gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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6a und 6b zeigen
Diagramme zur Darstellung des Nachrichtenverlaufs für die beim
Betrieb des in 1 dargestellten Kommunikationssystems
erzeugten Mobile-IP-Signalfolge,
wobei hier die verschiedenen Schichten der Nachrichten dargestellt sind.
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7a und 7b zeigen
Diagramme zur Darstellung der Datenübertragung beim Betrieb einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Mit
Bezug auf 1 ermöglicht ein allgemein an 10 dargestelltes
Kommunikationssystem die Funkkommunikation mit Mobilknoten, von
denen der Mobilknoten 12 repräsentativ dargestellt ist. Die
Mobilknoten bilden Knoten eines Kommunikationsnetzes, hier eines
Funknetzes, in dem Daten zwischen dem Mobilknoten und einer weiteren
entsprechenden Einheit 25 über Kommunikationspfade, die
Funkverbindungen wie die Funkverbindung 14 umfassen, kommuniziert
werden. Als Paket formatierte Daten werden mit den Mobilknoten über eine
Funkverbindung kommuniziert. In der exemplarischen Implementierung
bildet das Kommunikationssystem ein IP-Kommunikationssystem (Internet Protocol),
das gemäß dem IPv4-Protokoll betrieben
werden kann.
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Auch
wenn die folgende Beschreibung im Hinblick auf die exemplarische
Implementierung erfolgt, in der das Kommunikationssystem ein mobiles IP-Kommunikationssystem
bildet, sollte klar sein, dass das Prinzip der vorliegenden Erfindung
analog auch in zahlreichen anderen Arten paketorientierter Kommunikationssysteme
implementiert werden kann. Das Kommunikationssystem und die Elemente,
aus denen es gebildet wird, sind zwar hier funktional dargestellt,
diese hier gezeigten Funktionselemente zur Bildung des Kommunikationssystems
können
jedoch in jeder beliebigen Weise und nicht nur in der hier dargestellten
Weise implementiert werden.
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Hier
umfasst das Kommunikationssystem einen Netzwerkteil, der hier von
einem Heimatnetz 18 gebildet wird, das ein dem Mobilknoten
zugeordnetes Heimatnetz bildet. Eine funktionale Einheit, die hier als
Home-Agent 22 bezeichnet wird, ist dem Heimatnetz zugeordnet.
Der Home-Agent führt
verschiedene Support-Funktionen durch, um die Kommunikation mit
Mobilknoten zu ermöglichen,
die dem Heimatnetz 18 zugeordnet sind. Das Heimatnetz ist
einem Kern- oder einem anderen paketorientierten Netzwerk zugeordnet,
hier dem Internet 24. Ein entsprechender Knoten (Corresponding
Node, CN) 25, mit dem der Mobilknoten 12 Daten
austauscht, ist ebenfalls in der Figur dargestellt.
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Außerdem zeigt
der Netzwerkteil des Kommunikationssystems hier ein Fremdnetz 26,
in das der Mobilknoten mit der durch den Pfeil 28 gezeigten Bewegung
vom Heimatnetz wechselt, um anschließend über das Fremdnetz kommunizieren
zu können.
Ein Foreign-Agent 32 ist dem Fremdnetz zugeordnet. Analog
zum Home-Agent 22 bietet der Foreign-Agent verschiedene
Support-Funktionen
für die Kommunikation
im oder durch das Fremdnetz. Ein dem Fremdnetz zugeordneter DHCP-Server 34 ist ebenfalls
in der Figur dargestellt.
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Wie
zuvor erwähnt,
wird die Weiterleitung von Paketdaten zum und vom Mobilknoten problematisch,
wenn der Mobilknoten mit einer privaten Adresse identifiziert wird
und er aus seinem Heimatnetz heraus in ein Fremdnetz wechselt. Die
vorliegende Erfindung bietet eine Möglichkeit zur Weiterleitung
von Paketdaten zum und vom über
seine private Heimatadresse adressierten Mobilknoten, wenn der Mobilknoten
dem Fremdnetz, hier dem Fremdnetz 26, zugeordnet ist. Hier
umfasst der Foreign-Agent das Gerät 38 einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das Gerät umfasst Funktionselemente,
die in beliebiger Weise implementiert werden können. Die Funktionselemente
werden beispielsweise als Algorithmen implementiert, die von Verarbeitungsschaltungen
ausgeführt
werden können.
In der Darstellung hier wird das Gerät 38 so gezeigt, dass es
aus dem Ermittler 42 und einem Nachrichtengenerator 44 gebildet
wird.
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Beim
Betrieb einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden separate Tunnel, hier ein Datentunnel 48,
zwischen dem Home-Agent 22 und dem Foreign-Agent 32 gebildet,
und ein Datentunnel 52 wird zwischen dem Mobilknoten 12 und dem
Foreign-Agent 32 gebildet, wenn der Mobilknoten 12 in
das Fremdnetz wechselt. Durch die Bildung des Datentunnels 52 können die
Paketdaten zum und vom Mobilknoten weitergeleitet werden, wenn ein
Adresskonflikt zwischen dem Mobilknoten und einer anderen dem Fremdnetz
zugeordneten Anordnung vorliegt. Durch die Bildung des Datentunnels 48 können die
Paketdaten zum und vom Mobilknoten weitergeleitet werden, wenn der
Foreign-Agent hinter einem NAT-Gerät oder einem NAPT-Gerät positioniert
ist.
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Wenn
der Mobilknoten 12 aus seinem Heimatnetz 18 heraus
in das Fremdnetz wechselt, erkennt der Mobilknoten den Foreign-Agent 32.
Und der Mobilknoten fordert Mobile-IPv4-Support vom Home-Agent 22 an,
indem er über
den Foreign-Agent eine Registrierungsnachricht an den Home-Agent sendet.
Nach dem Empfang einer Mobile-IPv4-Nachricht zur Registrierungsanforderung
(RRQ) vom Mobilknoten ermittelt der Foreign-Agent 32 zunächst, ob es
sich bei der Heimat-IP-Adresse
des Mobilknotens um eine private Adresse handelt. Wenn die Heimatadresse
des Mobilknotens eine öffentliche
Adresse ist, fährt
der Foreign-Agent mit der Weiterleitung der Registrierungsanforderung
an den Home-Agent fort. Handelt es sich bei der Heimat-IP-Adresse
des Mobilknotens jedoch um eine private Adresse, prüft der Foreign-Agent,
ob ein Konflikt zwischen der privaten Heimatadresse des Mobilknotens
und anderen Fest- oder Mobilknoten im Fremdnetz vorliegt. Eine solche Ermittlung
wird hier als vom Ermittler 42 durchgeführt dargestellt.
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Liegt
ein Adresskonflikt vor, ermittelt der Foreign-Agent, ob der Mobilknoten
eine UPA als seine neue Identität
hat, um den Adresskonflikt aufzulösen. Der Foreign-Agent führt seine
Ermittlung durch, indem er ermittelt, ob die Ausgangsadresse des
RRQ die UPA des Mobilknotens ist und ob die UPA mit der UPA in einer
an die RRQ angehängte
UPA-Erweiterung identisch ist. Ist dies der Fall, fährt der
Foreign-Agent mit der Weiterleitung der Registrierungsanforderung
an den Home-Agent 22 fort. Hat der Mobilknoten jedoch keine
UPA, weist der Foreign-Agent die Registrierungsanforderung zurück, indem
er eine Antwort an den Mobilknoten schickt mit einem Ablehnungscode,
der auf das Auftreten des Adresskonflikts hinweist. Die Antwort
wird hier als vom Nachrichtengenerator 44 generiert dargestellt.
Die Nachricht umfasst eine Erweiterung, die als UPA-Erweiterung (Unique
Private Address, eindeutige private Adresse) bezeichnet wird und
die an die Antwort angehängt
ist. Die UPA-Erweiterung umfasst beispielsweise die dem Mobilknoten
zugeordnete UPA, sofern der Foreign-Agent ein Set aus privaten Adressen
(UPAs) reservieren kann und eine UPA aus dem Set zuordnen kann,
die noch nicht bereits einem anderen Mobilknoten zugeordnet wurde.
Oder der Foreign-Agent kann eine UPA vom DHCP-Server 34 abrufen,
die anschließend
dem Mobilknoten bereitgestellt wird. Wenn der Foreign-Agent kein
Set der UPAs reservieren kann oder wenn keine verfügbare UPA
innerhalb der reservierten UPAs zur Verfügung steht, oder wenn der Foreign-Agent
keine UPA vom DHCP-Server abrufen kann, enthält die UPA-Erweiterung die UPA
nicht. Wird die UPA bereitgestellt, muss der Mobilknoten die zugeordnete
UPA verwenden. Andernfalls muss der Mobilknoten eine eindeutige
private IP-Adresse vom DHCP-Server des Fremdnetzes als UPA des Mobilknotens
abrufen. Die UPA-Erweiterung
informiert den Mobilknoten auch darüber, welche Kapselungsverfahren
der Foreign-Agent für
das UPA-Tunneling unterstützt.
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2 zeigt
eine exemplarische Nachricht, allgemein an 56 dargestellt, die vom
Nachrichtengenerator 44 als Antwort auf eine Registrierungsanforderung
gebildet wird. Die Nachricht umfasst ein Typenfeld 58,
ein Längenfeld 62,
ein reserviertes Feld 64, ein Kapselungsfeld 66 und
ein Feld 68 für
die eindeutige private Adresse. Der Wert des Typenfeldes kann zugeordnet
werden. Das Längenfeld
gibt die Länge
der Erweiterung in Byte an, z. B. ausschließlich der Bytes für den Typ
und die Länge.
Das reservierte Feld ist reserviert und bis auf Weiteres auf 0 eingestellt,
z. B. beim Senden, und es wird beim Empfang ignoriert. Das Kapselungsfeld
gibt den Typ der Tunneldaten an mit der gleichen Nummerierung wie
das IP-Kopf-Protokollfeld.
Das Feld wird vom Foreign-Agent auf 0 eingestellt, wenn keine eindeutige private
Adresse verfügbar
ist. Und das Feld für
die eindeutige private Adresse gibt die vom Mobilknoten zu verwendende
eindeutige private Adresse beim Empfangen oder Senden der Erweiterung
an. Der Foreign-Agent setzt die Werte der Felder auf 0, wenn keine
eindeutige private Adresse verfügbar
ist. Als Antwort darauf muss der Mobilknoten eine UPA vom DHCP-Server 34 abrufen.
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Wenn
der Mobilknoten die Antwort empfängt mit
der Ablehnung der Registrierungsanforderung, prüft der Mobilknoten die UPA-Erweiterung 68,
um festzustellen, ob der Mobilknoten einer UPA zugeordnet wurde.
Wurde keine UPA zugeordnet, ruft der Mobilknoten eine UPA vom DHCP-Server 34 des Fremdnetzes
ab und ordnet die UPA einer seiner Schnittstellen zu. Anschließend sendet
der Mobilknoten die Registrierungsanforderung erneut mit einer UPA-Erweiterung
an den Foreign-Agent. Die angehängte
UPA-Erweiterung zeigt an, dass der Mobilknoten die UPA für das UPA-Tunneling 52 verwenden wird,
sowie das für
das Tunneling zu verwendenden Kapselungsverfahren, z. B. IP-in-IP-Kapselung. Wenn
das Kapselungsverfahren nicht angegeben ist, d. h. wenn das Kapselungsfeld 66 den
Wert 0 hat, wird in der exemplarischen Implementierung die IP-in-IP-Kapselung
als Standardwert für
das Kapselungsverfahren verwendet.
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Liegt
kein Adresskonflikt mit der Heimatadresse des Mobilknotens vor,
weil die Heimatadresse beispielsweise eine öffentliche Adresse ist oder
weil keine weiteren privaten Knoten mit der gleichen Adresse konfiguriert
sind, oder weil der Mobilknoten bereits eine UPA hat, fährt der
Foreign-Agent mit der Weiterleitung der Registrierungsanforderung
an den Home-Agent fort. Wenn die MIP RRQ eine UPA-Erweiterung enthält, bindet
der Foreign-Agent den Mobilknoten an die UPA des Mobilknotens, baut
einen Tunnel zwischen sich und der UPA des Mobilknotens auf und
entfernt die UPA-Erweiterung vor der Weiterleitung der Registrierungsanforderung
an den Home-Agent.
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Anschließend muss
sich der Foreign-Agent um einen NAT/NAPT-Geräteübergang kümmern. In einer Art der Berücksichtigung
des Übergangs
ermittelt der Foreign-Agent zunächst,
ob das NAT/NAPT-Gerät
zwischen dem Foreign-Agent und dem Home-Agent vorhanden ist. Wenn
es sich bei der Care-of-Adresse
des Mobilknotens um eine öffentliche
Adresse handelt, wird die Adresse vom NAT/NAPT-Gerät nicht
umgesetzt. Somit braucht kein UDP/MIP-Tunneling 48 für den NAT/NAPT-Geräteübergang
bereitgestellt zu werden. Bei diesem Szenario leitet der Foreign-Agent
die Registrierungsanforderung ohne die Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung
an den Home-Agent weiter, wie im MIP UDP-Verfahren beschrieben.
Andernfalls leitet der Foreign-Agent die RRQ mit der Erweiterung
zur UDP-Tunnelanforderung
an den Home-Agent weiter. Dies gibt an, dass der Foreign-Agent das
UDP-Tunneling verarbeiten kann, und es gibt außerdem an, welches Kapselungsverfahren
verwendet werden soll.
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Als
alternative Vorgehensweise erlaubt es der Foreign-Agent dem Home-Agent
zu ermitteln, ob das NAT/NAPT-Gerät dazwischen vorhanden ist.
Der Foreign-Agent leitet die Registrierungsanforderung zusammen
mit der Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung an den Home-Agent
weiter. Beim Empfang der Registrierungsanforderung mit einer Erweiterung zur
UDP-Tunnelanforderung
entscheidet der Home-Agent, ob das UDP-Tunneling erforderlich ist, beispielsweise
anhand einer Nichtübereinstimmung zwischen
der Ausgangs-IP-Adresse der Registrierungsanforderung und der Care-of-Adresse
des in der Registrierungsanforderung angegebenen Mobilknotens, wie
im MIP UDP-Verfahren beschrieben.
-
3 zeigt
ein Kontrolldiagramm, allgemein an 72 dargestellt, als
Muster eines Verfahrens, über das
der Foreign-Agent eine vom Mobilknoten gesendete Registrierungsanforderung
wahlweise verarbeitet. Die Mobile-IPv4-Registrierungsanforderungsnachricht
wird empfangen, was durch den Block 74 vom Foreign-Agent
angegeben wird. Anschließend wird
ermittelt, wie im Entscheidungsblock 76 gezeigt, ob es
sich bei der Heimat-IP-Adresse des Mobilknotens um eine private
Adresse handelt. Ist dies der Fall, wird der Ja-Zweig zum Entscheidungsblock 78 gewählt, wo
ermittelt wird, ob ein Adresskonflikt vorliegt. Ist dies der Fall,
wird von hier aus der Ja-Zweig zum Entscheidungsblock 82 gewählt, wo
ermittelt wird, ob der Mobilknoten eine UPA hat. Ist dies der Fall,
wird von hier aus der Ja-Zweig zum Entscheidungsblock 84 gewählt. Andernfalls
wird der Nein-Zweig zum Block 86 gewählt, die Registrierungsanforderung
wird zurückgewiesen,
und es wird eine UPA-Erweiterung an die somit generierte Nachricht
vom Foreign-Agent an den Home-Agent angehängt.
-
Im
Entscheidungsblock 84 wird ermittelt, ob es sich bei der
Care-of-Adresse um eine öffentliche Adresse
handelt. Ist dies der Fall, wird der Ja-Zweig zum Entscheidungsblock 88 gewählt, und
die Registrierungsanforderung wird ohne Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung
an den Home-Agent weitergeleitet. Andernfalls wird der Nein-Zweig
zum Block 92 gewählt,
und die Registrierungsanforderung wird vom Foreign-Agent mit einer Erweiterung
zur UDP-Tunnelanforderung an den Home-Agent weitergeleitet. Der
Nein-Zweig vom Entscheidungsblock 76 und 78 führt zum
Entscheidungsblock 84.
-
4 zeigt
ein Flussdiagramm, allgemein an 102 dargestellt, als Muster
einer alternativen Vorgehensweise des Foreign-Agent. Auch hier wird
nach dem Empfang der Registrierungsanforderung, dargestellt im Block 104,
im Entscheidungsblock 106 wiederum ermittelt, ob der Mobilknoten
eine UPA hat. Ist dies nicht der Fall, wird von hier aus der Nein-Zweig zum
Entscheidungsblock 108 gewählt, wo ermittelt wird, ob
es sich bei der Heimat-IP-Adresse des Mobilknotens um eine private
Adresse handelt. Ist dies der Fall, wird der Ja-Zweig zum Entscheidungsblock 112 gewählt, wo
ermittelt wird, ob ein Adresskonflikt vorliegt. Ist dies nicht der
Fall, wird der Nein-Zweig zum Entscheidungsblock 114 gewählt. Andernfalls wird
der Ja-Zweig zum Block 116 gewählt, wo die RRQ zurückgewiesen
und eine UPA-Erweiterung an die somit generierte Nachricht vom Foreign-Agent
an den Home-Agent angehängt
wird.
-
Im
Entscheidungsblock 114 wird ermittelt, ob es sich bei der
Care-of-Adresse um eine öffentliche Adresse
handelt. Ist dies der Fall, wird der Ja-Zweig zum Entscheidungsblock 118 gewählt, und
die Registrierungsanforderung wird ohne Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung
weitergeleitet. Andernfalls wird der Nein-Zweig zum Block 122 gewählt, und
die Registrierungsanforderung wird mit einer Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung
an die Heimatadresse weitergeleitet. Der Ja-Zweig vom Entscheidungsblock 106 und
der Nein-Zweig vom Entscheidungsblock 108 führen ebenfalls
zum Entscheidungsblock 114.
-
Wenn
der Home-Agent 22 die Registrierungsanforderung (RRQ) zusammen
mit einer Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung empfängt, verarbeitet
der Home-Agent die Anforderung gemäß der Beschreibung im MIP UDP-Verfahren,
um anzugeben, dass der Home-Agent das UDP-Tunneling verwenden soll.
Anschließend
wird das UDP-Tunneling 48 zwischen dem Home-Agent und dem
Foreign- Agent zur
Kommunikation von Datenpaketen verwendet. Die IP-in-IP-Kapselung ist
das in der exemplarischen Implementierung zu verwendende Standard-Kapselungsverfahren,
falls in der Erweiterung zur UDP-Tunnelanforderung und der Antworterweiterung
nichts anderes angegeben ist.
-
5 zeigt
ein Diagramm der Nachrichtenfolge, allgemein an 132 dargestellt,
als Muster einer Basis-Nachrichtenfolge zwischen dem Mobilknoten 12,
dem Foreign-Agent 32, dem Home-Agent 22 und einem entsprechenden
Knoten 25.
-
Die
Segmente 134, 136, 138, 142, 144 und 146 sind
Muster einer Signalfolge, die während
der Mobile-IP-Registrierung (MIP) erzeugt wird. Die Segmente 148, 152 und 154 sind
Muster des MIP-Datenverkehrs in Umkehrrichtung. Die Segmente 156, 158 und 162 sind
Muster des MIP-Datenverkehrs in Zielrichtung. Das Segment 164 ist
ein Muster für
das Erzeugen von UDP-Keepalive-Paketen,
die regelmäßig vom
Foreign-Agent an den Home-Agent gesendet werden.
-
Bei
den Nachrichtensegmenten 148 und 162 handelt es
sich hier um Muster zur Darstellung von UPA-getunnelten Paketen.
Das UPA-Tunneling zwischen dem Mobilknoten und dem Foreign-Agent, wie oben beschrieben,
ist nur erforderlich und wird nur verwendet, wenn die Heimat-IP-Adresse
des Mobilknotens einen Konflikt mit einem anderen Knoten aufweist.
Die Segmente 152 und 158 sind Muster für die Kommunikation
von UDP/MIP-getunnelten
Paketen. Ebenso ist, wie oben beschrieben, das UDP/MIP-Tunneling 48 zwischen
dem Foreign-Agent und dem Home-Agent
nur erforderlich und wird nur verwendet, wenn der Foreign-Agent
den Mobilknoten keine öffentliche
Adresse als Care-of-Adresse zur Verfügung stellen kann. Das bedeutet,
wenn der Foreign-Agent hinter einem NAT/NAPT-Gerät liegt und die Care-of-Adresse
des Foreign-Agent eine private Adresse ist, wird ein UDP/MIP-Tunneling
bereitgestellt. Die gemäß der Darstellung
der Segmente 164 kommunizierten UDP-Keepalive-Pakete werden zur Aufrechterhaltung
des MIP UDP-Tunnels in ausgewählten
Intervallen vom Foreign-Agent an den Home-Agent gesendet in einer
Weise, die im MIP UDP-Verfahren beschrieben ist.
-
Das
UDP-Tunneling wird durch die Verwendung von IP-in-IP- oder anderen Kapselungsverfahren
zwischen dem Mobilknoten und dem Foreign-Agent implementiert. Anschließend hat
das vom Mobilknoten zum Foreign-Agent UPA-getunnelte Datenpaket
den folgenden Aufbau: IP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten): Die Ausgangsadresse
ist auf die UPA des Mobilknotens eingestellt, die Zieladresse ist
auf die Adresse des Foreign-Agent eingestellt, und das Protokollfeld
hat den Wert 4 (IP-in-IP-Kapselung).
Die IP-Felder der Original-Kopfdaten (der inneren Kopfdaten) lauten
wie folgt: Die Ausgangsadresse ist die Heimatadresse des Mobilknotens,
und die Zieladresse ist die Adresse des entsprechenden Knotens.
-
Das über den
UPA-Tunnel 52 vom Foreign-Agent an den Mobilknoten getunnelte
Datenpaket ist wie folgt aufgebaut: IP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten): Die Ausgangsadresse
ist auf die Adresse des Foreign-Agent eingestellt, die Zieladresse
ist auf die UPA des Mobilknotens eingestellt, und das Protokollfeld
hat den Wert 4 (IP-in-IP-Kapselung). Die IP-Felder der Original-Kopfdaten
(der inneren Kopfdaten) lauten wie folgt: Die Ausgangsadresse ist
die Adresse des entsprechenden Knotens, und die Zieladresse ist
die Heimatadresse des Mobilknotens.
-
Wenn
kein UPA-Tunneling erforderlich ist, d. h. wenn kein Adresskonflikt
vorliegt, wird der Datenverkehr zwischen dem Mobilknoten und dem
Foreign-Agent in konventioneller Weise durchgeführt. Das bedeutet, der Datenverkehr
in Zielrichtung vom Foreign-Agent zum Mobilknoten wird wie im Mobile-IPv4-Protokoll beschrieben
behandelt gemäß der Beschreibung
in RFC 3220, und der Datenverkehr in umgekehrter Richtung
vom Mobilknoten zum Foreign-Agent wird mit einem Reverse-Tunneling-Protokoll
verarbeitet gemäß der Beschreibung
in RFC 3024.
-
Wenn
das UDP/MIP-Tunneling zwischen dem Foreign-Agent und dem Home-Agent über das IP-in-IP-Kapselungsverfahren
durchgeführt
wird, sind die getunnelten Datenpakete vom Foreign-Agent zum Home-Agent
wie folgt eingestellt: IP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten): Die Ausgangsadresse
ist auf die Care-of-Adresse
des Mobilknotens eingestellt, die Zieladresse ist auf die Adresse
des Home-Agent eingestellt, und das Protokollfeld hat den Wert 4
zur Angabe der IP-in-IP-Kapselung.
Die UDP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten): Der Ausgangs-Port ist auf
den vom Mobilknoten ausgewählten
Ausgangs-Port des Mobilknotens eingestellt, und der Ziel-Port ist
auf 434 eingestellt. Die IP-Felder der Original-Kopfdaten (der inneren
Kopfdaten) sind: Die Ausgangsadresse ist die Heimatadresse des Mobilknotens,
und die Zieladresse ist die Adresse des entsprechenden Knotens.
-
Das über den
UDP/MIP-Tunnel 48 vom Home-Agent an den Foreign-Agent getunnelte
Datenpaket ist wie folgt eingestellt: IP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten):
Die Ausgangsadresse ist auf die Adresse des Home-Agent eingestellt,
die Zieladresse ist auf die vom NAT/NAPT-Gerät umgesetzte öffentliche
Adresse für
die Care-of-Adresse des Mobilknotens eingestellt, und das Protokollfeld
hat den Wert 4 zur Angabe der IP-in-IP-Kapselung. Die UDP-Felder der Original-Kopfdaten
(Kapselungs-Kopfdaten)
lauten wie folgt: Der Ausgangs-Port ist auf 434 eingestellt, und
der Ziel-Port ist auf den Ausgangs-Port des Mobilknotens eingestellt,
wenn das Paket über
das NAT-Gerät
geleitet wird, oder auf die vom NAPT-Gerät umgesetzte Port-Nummer für den Ausgangs-Port des
Mobilknotens, wenn das Paket über
das NAPT-Gerät
geleitet wird. Die IP-Felder der Original-Kopfdaten (der inneren Kopfdaten) sind:
Die Ausgangsadresse ist die Adresse des entsprechenden Knotens,
und die Zieladresse ist die Heimatadresse des Mobilknotens.
-
Beachten
Sie, dass das durch das NAT/NAPT-Gerät wandernde eingehende Paket beim
Empfang am Foreign-Agent wie folgt erscheint: die IP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten)
lauten: Die Ausgangsadresse ist die Adresse des Home-Agent, die
Zieladresse ist die Care-of-Adresse des Mobilknotens, und das Protokollfeld
hat den Wert 4 zur Angabe der IP-in-IP-Kapselung. Die UDP-Felder (Kapselungs-Kopfdaten)
lauten: Der Ausgangs-Port ist 434, und der Ziel-Port ist der Ausgangs-Port
des Mobilknotens. Die IP-Felder der Original-Kopfdaten (der inneren
Kopfdaten) sind: Die Ausgangsadresse ist die Adresse des entsprechenden
Knotens, und die Zieladresse ist die Heimatadresse des Mobilknotens.
-
Wenn
kein UPD-Tunneling verwendet wird, d. h. wenn kein NAT/NAPT-Gerät zwischen
dem Foreign-Agent und dem Home-Agent positioniert ist, wird der
Datenverkehr zwischen dem Foreign-Agent und dem Home-Agent in konventioneller
Weise verarbeitet. Das bedeutet, der Datenverkehr in Zielrichtung
zwischen dem Home-Agent und dem Foreign-Agent wird wie im Mobile-IPv4-Protokoll beschrieben
getunnelt, beispielsweise wie in RFC 3220 beschrieben. Der Datenverkehr
in umgekehrter Richtung vom Foreign-Agent zum Home-Agent wird mit einem
Reverse-Tunneling-Protokoll
getunnelt, beispielsweise wie in RFC 3024 beschrieben.
-
6 zeigt ein Diagramm einer Nachrichtenfolge,
allgemein an 172 dargestellt, zur Darstellung einer exemplarischen
Verwendung des MIP UPA-Protokolls einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung für
die Mobile IPv4-Registrierung. Hier handelt es sich bei dem Mobilknoten
um einen privaten Mobilknoten, der in ein Netz außerhalb
seines Heimatnetzes 18 (in 1 dargestellt)
wechselt. Das Heimatnetz ist ein mit einem NAT-Gerät ausgestattetes
privates Netz. Das Fremdnetz 52, in das der Mobilknoten 12 wechselt,
ist ein mit einem NAPT-Gerät ausgestattetes
privates Netz. Hier ist eine Situation dargestellt, in der die Heimat-IP-Adresse des Mobilknotens
einen Konflikt mit einem oder mehreren anderen Knoten des Fremdnetzes 52 aufweist.
-
Das
Diagramm der Nachrichtenfolge 172 zeigt den Nachrichtenfluss,
angegeben durch die Segmente 174, 176, 178, 182, 184, 186, 188 und 190 einer
Mobile-UP-Registrierung, bei der die UPA, zugeordnet oder abgerufen,
vom Mobilknoten als seine nicht mehrdeutige Identifizierung verwendet
wird, d. h. als seine IP-Adresse. Muster der sich daraus ergebenden
Bindungsinformationen im Foreign-Agent 32 und im Home-Agent 22,
zusammen mit Mustern der Adresszuordnungstabellen im NAPT-Gerät und im NAT-Gerät, sind
ebenfalls in der Figur dargestellt.
-
7 zeigt ein Diagramm einer Nachrichtenfolge,
allgemein an 202 dargestellt, das hier zur Darstellung
des Datenverkehrsflusses in Zielrichtung und in umgekehrter Richtung
verwendet wird, wobei das UDP/MIP-Tunneling 48 zwischen
dem Foreign-Agent und dem Home-Agent für den NAPT-Geräteübergang
verwendet wird, und wobei das UPA-Tunneling 52 zwischen
dem Foreign-Agent und dem Mobilknoten zur Behandlung des Adresskonflikts
verwendet wird. Für
beide Tunnel wird eine IP-in-IP-Kapselung verwendet. Hier dienen
die Segmente 204, 206, 208, 212, 214 und 216 zur
Darstellung des Datenverkehrsflusses in umgekehrter Richtung. Die
Segmente 218, 222, 224, 226, 228 und 232 dienen
der Darstellung des Datenverkehrsflusses in Zielrichtung.
-
Die
Figur verdeutlicht, dass die Care-of-Adresse des Mobilknotens (CoApr)
und die Port-Nummer (MNP) vom NAPT-Gerät des Fremdnetzes (NAPTf@)
bzw. einem seiner Ports (NAPTfpa) umgesetzt werden und umgekehrt.
Wenn statt dessen im Fremdnetz ein NAT-Gerät vorhanden ist, bleibt die
Port-Nummer des Mobilknotens intakt, d. h. sie wird vom NAT-Gerät bei der
Registrierung und im Datenverkehr nicht geändert. Die Heimatadresse des
Mobilknotens wird einer NAT-zugeordneten öffentlichen Adresse im Datenverkehr
zugeordnet.
-
Dadurch
wird ein verbessertes Verfahren zur Weiterleitung von Daten zwischen
einem Mobilknoten und einem entsprechenden Knoten bereitgestellt, das
in einem Funkkommunikationssystem betrieben werden kann.
-
Die
vorangegangenen Beschreibungen stellen bevorzugte Beispiele zur
Implementierung der Erfindung dar, der Umfang der Erfindung wird
jedoch durch diese Beschreibung nicht notwendigerweise begrenzt.
Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird durch die folgenden Patentansprüche definiert:
-
1
- 22
- HA
- 25
- CN
- 24
- INTERNET
- 18
- HEIMATNETZ
- 26
- FREMDNETZ
- 12
- MN
- 38
- FA
- 42
- ERMITTLER
- 44
- NACHRICHTENGENERATOR
- 34
- DHCP-SERVER
-
2
- 58
- TYP
- 62
- LÄNGE
- 64
- RESERVIERT
- 66
- KAPSELUNG
- 68
- EINDEUTIGE
PRIVATE ADRESSE
-
5
-
- MIP-REGISTRIERUNG
-
- MIP-DATENVERKEHR
IN UMKEHRRICHTUNG
-
- MIP-DATENVERKEHR
IN ZIELRICHTUNG
- 12
- MN
- 134
- MIP
RRQ (W/P UND T BITS GESETZT)
- 136
- MIP
RRP + <UPA-ERW.>
- 138
- MIP
RRQ (W/P UND T BITS GESETZT) + <UPA-ERW.>
- 144
- MIP
RRP
- 148
- UPA-GETUNNELTE
PAKETE
- 162
- UDA-GETUNNELTE
PAKETE
- 32
- FA
- 142
- MIP
RRQ (W/P UND T BITS GESETZT) + <UDP-TUNNEL
ANF.ERW.>
- 146
- MIP
RRP + <UDP-TUNNEL
ANT.ERW.>
- 152
- UDP-GETUNNELTE
PAKETE
- 158
- UDP-GETUNNELTE
PAKETE
- 164
- UDP
KEEPALIVE-PAKETE
- 22
- HA
- 154
- DIREKTE
PAKETE
- 156
- DIREKTE
PAKETE
- 25
- CN
-
3
- 74
- MOBILE
IPv4 REGISTRIERUNGSANFORDERUNGSNACHRICHT (RRQ)
- 76
- IP-HEIMATADRESSE
DES MN IST EINE PRIVATE ADRESSE?
NEIN
JA
- 78
- ADRESSKONFLIKT
MIT HEIMATADRESSE DES MN?
NEIN
JA
- 82
- MN
HAT UPA?
NEIN
JA
- 84
- IST
COA (ADRESSE DES FA) INE ÖFFENTLICHE
ADRESSE?
NEIN
JA
- 88
- RRQ
WEITERLEITEN OHNE ERWEITERUNG DER UDP-TUNNELANFORDERUNG
-
- AN
HOME-AGENT
- 86
- RRQ
ZURÜCKWEISEN
MIT ANGEHÄNGTER
UPA-ERWEITERUNG
-
- AN
MOBILKNOTEN
- 92
- RRQ
WEITERLEITEN MIT ERWEITERUNG DER UDP-TUNNELANFORDERUNG
-
- AN
HOME-AGENT
-
4
- 102
- MOBILE
IPv4 REGISTRIERUNGSANFORDERUNGSNACHRICHT (RRQ)
- 106
- MN
HAT UPA?
JA
NEIN
- 108
- IP-HEIMATADRESSE
DES MN IST EINE PRIVATE ADRESSE?
NEIN
JA
- 112
- ADRESSKONFLIKT
AN HEIMATADRESSE DES MN?
NEIN
JA
- 114
- IST
COA (ADRESSE DES FA) EINE ÖFFENTLICHE
ADRESSE?
JA
NEIN
- 118
- RRQ
WEITERLEITEN OHNE ERWEITERUNG DER UDP-TUNNELANFORDERUNG
-
- AN
HOME-AGENT
- 116
- RRQ
ZURÜCKWEISEN
MIT ANGEHÄNGTER
UPA-ERWEITERUNG
-
- AN
MOBILKNOTEN
- 122
- RRQ
WEITERLEITEN MIT ERWEITERUNG DER UDP-TUNNELANFORDERUNG
-
- AN
HOME-AGENT
-
6A
-
LEGENDE
- MNpr
- (PRIVATE)
HEIMATADRESSE DES MN
- MNpu
- VON
NATh ZUGEORDNETE ÖFFENTLICHE
HEIMATADRESSE DES MN
- MNta
- UPA
DES MN
- CN@
- ÖFFENTLICHE
ADRESSE DES CN
- HA@
- ÖFFENTLICHE
ADRESSE DES HA
- FAi@
- INTERNE
ADRESSE DES FA
- CoApr
- (PRIVATE)
CoA des FA
- NAPTf@
- ÖFFENTLICHE
ADRESSE DES NAPTf
- NAPTfpa
- DEM
MN ZUGEORDNETER AUSGANGS-PORT DES NAPTf
- MNp
- VON
MN AUSGEWÄHLTER
AUSGANGS-PORT DES MN
PRIVATES FREMDNETZ
PRIVATES HEIMATNETZ
((Alle
Abkürzungen
im Schaubild bleiben unverändert
stehen; all abbreviations in the figure are the same in German))
-
- AN 6B
-
6B
-
- VON 6A
((Alle
Abkürzungen
im oberen Bereich des Schaubilds bleiben unverändert stehen;
all abbreviations
in the upper part of the figure are the same in German))
((unter 190;
below 190))
FA BESUCHS-BINDUNG
MN@
L2@
UPA,
Port
MNpu
MNL2@,
MNta, MNp
((unter 188;
below 188))
NAPTf-ZUORDNUNG
NAPTf-Port-Nr.
interner@
Port
NAPTfp1
NAPTfpa
CoApr,
MNp
((unter 186;
below 186))
NATh-ZUORDNUNG
extern@
intern@
NATh1@
MNpu
MNpr
((unter 184;
below 184))
HA MOBILITÄTS-BINDUNG
MN@
CoA@
MNpr
CoApr
HA
NAT-BINDUNG
MN@
NATed@,
NAT-Port
MNpr
NAPTf@,
NAPTfpa
-
7A
-
LEGENDE
- MNpr
- (PRIVATE)
HEIMATADRESSE DES MN
- MNpu
- VON
NATh ZUGEORDNETE ÖFFENTLICHE
HEIMATADRESSE DES MN
- MNta
- UPA
DES MN
- CN@
- ÖFFENTLICHE
ADRESSE DES CN
- HA@
- ÖFFENTLICHE
ADRESSE DES HA
- FAi@
- INTERNE
ADRESSE DES FA
- CoApr
- (PRIVATE)
CoA des FA
- NAPTf@
- ÖFFENTLICHE
ADRESSE DES NAPTf
- NAPTfpa
- DEM
MN ZUGEORDNETER AUSGANGS-PORT DES NAPTf
- MNp
- VON
MN AUSGEWÄHLTER
AUSGANGS-PORT DES MN
PRIVATES FREMDNETZ
PRIVATES
HEIMATNETZ
((Alle Abkürzungen
im Schaubild bleiben unverändert
stehen; all abbreviations in the figure are the same in German))
-
-
AN 7B
-
7B
-
- VON 7A
((Alle
Abkürzungen
im oberen Bereich des Schaubilds bleiben unverändert stehen;
all abbreviations
in the upper part of the figure are the same in German))
((unter 232;
below 232))
FA BESUCHS-BINDUNG
MN@
L2@
UPA,
Port
MNpu
MNL2@,
MNta, MNp
((unter 228;
below 228))
NAPTf-ZUORDNUNG
NAPTf-Port-Nr.
interner@
Port
NAPTfp1
NAPTfpa
CoApr,
MNp
((unter 226;
below 226))
NATh-ZUORDNUNG
extern@
intern@
NATh1@
MNpu
MNpr
((unter 224;
below 224))
HA MOBILITÄTS-BINDUNG
MN@
CoA@
MNpr
CoApr
HA
NAT-BINDUNG
MN@
NATed@,
NAT-Port
MNpr
NAPTf@,
NAPTfpa