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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Anschlussstecker,
der bei einem Überkreuzverbindungsbetrieb
in einem optischen Netzwerk verwendet wird, welcher durch automatisches
Verbinden oder Lösen
von optischen Fasern bzw. Lichtleitern mittels der optischen Anschlussstecker
durchgeführt
wird, indem eine Handhabungsvorrichtung verwendet wird.
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Ein
Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät verbindet
oder löst
vorgegebene Lichtleiter in einer Gruppe von betriebsseitigen Lichtleitern
mit und von einer Gruppe stationärer
Lichtleiter. In der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nummer
7-318820 (1995) wurde ein solches Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät offenbart,
welches den optischen Überkreuzverbindungsbetrieb
automatisiert. In diesem Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät verbindet
die Handhabungsvorrichtung die an vorderen Endabschnitten von Lichtleiterkabeln
angeschlossenen optischen Anschlussstecker und löst selbige durch freies Bewegen
in einem dreidimensionalen Raum mittels einer Bewegungseinrichtung,
die entlang einer horizontalen Ebene in einer X-Richtung, senkrecht
zu der X-Richtung und entlang der horizontalen Ebene in einer Y-Richtung
und entlang einer Vertikalrichtung in einer Z-Richtung beweglich
ist.
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In 33 ist
eine schematische Draufsicht eines herkömmlichen Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts gezeigt und
in 34 ist dessen Seitenansicht gezeigt. In 33 und 34 hat
das Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät 100 einen
Anschlussblock 103, einen optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104,
ein Handhabungssystem 105, ein Betätigungssystem 108,
eine Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung 106 und
eine Redundantkabelspeichereinheit 107. Der Anschlussblock 103 hat
eine Vielzahl von optischen Adaptern 111 zum Verbinden der
optischen Anschlussstecker 110, wobei jeder davon mit einem
Lichtleiterkabel 101 an einer Ausgangsseite verbunden ist,
mit optischen Anschlusssteckern 109, die jeweils an einer
Eingangsseite mit einem Lichtleiterkabel 102 verbunden
sind. Der optische Anschlusssteckerausrichtblock 104 ist
so angeordnet, dass er dem Anschlussblock 103 gegenüberliegt,
und hat ein Feld von Stützlöchern zum
Halten der optischen Anschlussstecker 109 der eingangsseitigen
Lichtleiterkabel 102 in einer vorbestimmten Ausrichtung.
Das Handhabungssystem 105 hält einen optischen Anschlussstecker 109,
um das Lichtleiterkabel 102 aus dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104 herauszuziehen,
und verbindet und löst
den optischen Anschlussstecker 109 mit und von dem optischen
Adapter 111. Das Betätigungssystem 108 bewegt
das Handhabungssystem 105 auf eine vorbestimmte Position
an dem Anschlussblock 103 und an dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104.
Die Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung 104 zieht
das Lichtleiterkabel 104, dessen optischer Anschlussstecker 109 aus
dem optischen Adapter 111 herausgezogen wurde, hinter den
optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104 zurück. Die
redundante Kabelspeichereinheit 107 nimmt das zurückgezogene
Lichtleiterkabel 102 auf.
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Die
Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung 106 hat
eine Rückziehwalze 106a,
die das eingangsseitige Lichtleiterkabel 102 trägt und es
hat eine Leerlaufwalze 106b, die über den Rückziehwalzen 106a angeordnet
ist und durch das Betätigungssystem 108 entlang
der Achse der Rückziehwalze 106a bewegt wird.
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Das
herkömmliche
Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät 100 verbindet
die Lichtleiterkabel auf folgende Weise überkreuz. Als Erstes werden
die Lichtleiterkabel 102, deren optischen Anschlussstecker 109 durch
das Handhabungssystem 105 von den optischen Adaptern 111 in
dem Anschlussblock 103 gelöst wurden, durch die Rückzugswalze 106a und
die Leerlaufwalze 106b der Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung 106 hinter
den optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104 in Richtung
der redundanten Kabelspeichereinheit 107 zurückgezogen,
welche das Kabel aufnimmt. Gleichzeitig werden die an den Enden
der Lichtleiterkabel 102 angeschlossenen optischen Anschlussstecker 109 in
einer vorbestimmten Ausrichtung in den Stützlöchern in dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104 aufgenommen.
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Wenn
die in dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104 aufgenommenen
optischen Anschlussstecker 109 zu dem Anschlussblock 103 bewegt
werden, dann wird ein vorgegebener optischer Anschlussstecker 109 eines
Lichtleiterkabels 102 aus dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 104 durch
das Handhabungssystem 105 über das Betätigungssystem 108 herausgezogen
und wird so eingestellt, dass es einen vorgegebenen optischen Adapter 111 an
dem Anschlussblock 103 zugewandt ist und wird dort hineingesetzt,
wodurch die Überkreuzverbindung
des Lichtleiterkabels 102 vollendet wird.
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In
dem herkömmlichen
Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät gibt es
Raum für
folgende Verbesserungen. Wenn aus dem optischen Adapter des Anschlussblocks
durch eine Handhabungsvorrichtung ein optischer Anschlussstecker
herausgezogen wird und dessen Lichtleiterkabel durch die Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung
so zurückgezogen
wird, dass es in der redundanten Kabelspeichereinheit aufgenommen
wird, dann kann sich ein Flansch des optischen Anschlusssteckers
mit anderen Kabeln verheddern und dadurch gefangen werden, was ein
normales Zurückziehen
des Kabels unmöglich
macht.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten optischen
Anschlussstecker zu schaffen, mit dem ein Verheddern nach dem Herausziehen
des optischen Anschlusssteckers aus dem optischen Adapter verhindert
werden kann.
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Erfindungsgemäß wird die
vorstehende Aufgabe durch einen optischen Anschlussstecker gelöst, der
die Merkmale von Anspruch 1 hat. Ein optischer Anschlussstecker
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist in der
US 5 666 449 offenbart.
Weitere Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
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Der
optische Anschlussstecker gemäß der vorliegenden
Erfindung ist an ein vorderes Ende eines Lichtleiterkabels gefügt, welches
einen Lichtleiter bedeckt und ist abnehmbar in ein Ende eines optischen
Adapters eingesetzt, der ein Verriegelungselement zum Verriegeln
des optischen Anschlusssteckers in einem Eingriffszustand aufweist,
wobei der optische Anschlussstecker folgendes aufweist: Einen eingesetzten
Abschnitt, der abnehmbar in ein Ende des optischen Adapters eingesetzt
ist, einen Steckerkörper,
der an ein vorderes Ende des Lichtleiterkabels gefügt ist,
einen Verriegelungsabschnitt, der zwischen dem Steckerkörper und
dem eingesetzten Abschnitt ausgebildet ist und der durch das Verriegelungselement
des optischen Adapters verriegelt wird, und eine Rotationsphasenreferenzfläche, die
von dem Verriegelungsabschnitt beabstandet an dem Steckerkörper ausgebildet
ist.
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Bei
dem optischen Anschlussstecker gemäß der vorliegenden Erfindung
wird der eingesetzt Abschnitt in ein Ende des optischen Adapters
derart eingesetzt, dass die Rotationsphasenreferenzfläche des optischen
Anschlusssteckers ein vorbestimmtes Positionsverhältnis bezüglich des
optischen Adapters aufweist. Das Verriegelungselement des optischen Adapters
kommt mit einem Verriegelungsabschnitt des optischen Anschlusssteckers
in Eingriff, um den Stecker mit dem optischen Adapter integral zu
verbinden.
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Der
optische Anschlussstecker weist ferner folgendes auf: einen Flanschabschnitt,
der zwischen dem eingesetzten Abschnitt und dem Steckerkörper ausgebildet
ist und der einen größeren Durchmesser als
jenen des eingesetzten Abschnitts und des Steckerkörpers hat,
einen abgeschrägten
Abschnitt, der zwischen dem Flanschabschnitt und dem Steckerkörper ausgebildet
ist und der eine konische geneigte Fläche hat, die sich von dem Flanschabschnitt
in Richtung des Steckerkörpers
verjüngt,
und einen ausgesparten Abschnitt, der in dem abgeschrägten Abschnitt
und Bezugnahme auf die Rotationsphasenreferenzfläche ausgebildet ist und an
dem Flanschabschnitt angrenzt, wobei der ausgesparte Abschnitt als
der Verriegelungsabschnitt dienen kann. Wenn in diesem Fall das
Verriegelungselement des optischen Adapters von dem Verriegelungsabschnitt des optischen
Anschlusssteckers gelöst
wird und der Stecker von dem optischen Adapter herausgezogen und
rückwärts bewegt
wird, verfangen sich andere Lichtleiterkabel, die in der Nähe liegen,
nicht mit dem Flanschabschnitt des zurückgezogenen Steckers, sondern
sie reiten über
einen abgeschrägten
Abschnitt des Steckers, wodurch es möglich wird, dass der optische
Anschlussstecker problemlos zurückgezogen
wird. Ferner kann durch in Eingriff gelangen eines ausgesparten
Abschnitts mit dem Verriegelungselement der betriebsseitige optische
Anschlussstecker zudem daran gehindert werden, sich relativ zu dem
optischen Adapter zu drehen, wodurch eine zuverlässigere Fixierung des optischen
Anschlusssteckers bezüglich
des optischen Adapters sichergestellt ist.
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Die
Rotationsphasenreferenzfläche
kann aus einem Paar zueinander paralleler Ebenen bestehen, die entlang
eines Umfangs des Steckerkörpers um
180 Grad getrennt sind. In diesem Fall kann der optische Anschlussstecker
einfach in einer vorbestimmten Rotationsposition oder in Ausrichtung
gehalten werden, indem der Stecker an der Rotationsphasenreferenzfläche gegriffen
wird.
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Das
Lichtleiterkabel kann eine solche Querschnittsgestalt aufweisen,
dass seine Abmessung entlang einer zu einer Längsrichtung des Kabels senkrecht
verlaufenden ersten Richtung und seine Abmessung entlang einer zu
der Längsrichtung
und der ersten Richtung senkrecht verlaufenden zweiten Richtung
voneinander verschieden sind, der Steckerkörper kann an das vordere Ende
des Lichtleiterkabels gefügt
sein, wobei die erste und die zweite Richtung der Rotationsphasenreferenzfläche zugeordnet sind.
Wenn der optische Anschlussstecker in diesem Fall an das vordere
Ende des Lichtleiterkabels gefügt ist,
dann kann die Rotationsphase des Lichtleiterkabels einfach mit der
Rotationsphasenreferenzfläche des
optischen Anschlusssteckers passend gemacht werden.
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Der
Lichtleiter kann eine mit Bezug auf eine optische Achse des Leiters
geneigte Verbindungsendfläche
haben und die Rotationsphasenreferenzfläche ist unter Bezugnahme auf
eine Neigungsrichtung der Verbindungsendfläche des Lichtleiters ausgebildet.
In diesem Fall ist es möglich,
eine höchst zuverlässige optische
Verbindung selbst dann herzustellen, wenn der optische Anschlussstecker
ein optischer APC-Anschlussstecker
ist.
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Die
vorgenannten und weitere Aufgaben, Wirkungen, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung ihrer
Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlicher. 9 bis 13 und 16 bis 20 zeigen
Vorrichtungen und Geräte,
die keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindung bilden.
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1 ist
eine Seitenansicht, die eine Kontur eines Ausführungsbeispiels eines optischen
Anschlusssteckers gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie II-II aus 1;
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3 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie III-III aus 1;
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4 ist
eine Perspektivansicht des optischen Anschlusssteckers aus 1 gesehen
von vorne;
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5 ist
eine Perspektivansicht des optischen Anschlusssteckers aus 1 gesehen
von hinten;
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6 ist
eine Seitenansicht, die den optischen Anschlussstecker aus 1 zeigt,
wie er durch einen Steckerverriegelungshaken verriegelt ist;
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7 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII aus 6;
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8 ist
eine zu 7 ähnliche Schnittansicht eines
weiteren Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
eine perspektivische Konturansicht einer Handhabungsvorrichtung
in einem geöffneten Zustand
zum Halten des optischen Anschlusssteckers aus 1;
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10 ist
eine perspektivische Konturansicht einer Handhabungsvorrichtung
in einem geschlossenen Zustand zum Halten des optischen Anschlusssteckers
aus 1;
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11 ist
eine Seitenansicht, die eine Kontur eines Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts schematisch
zeigt, wobei ein betriebsseitiger optischer Anschlussstecker von
dem Anschlussblock gelöst
ist;
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12 ist
eine Seitenansicht, die eine Kontur des Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts von 11 zeigt,
wobei ein betriebsseitiger optischer Anschlussstecker von der Handhabungsvorrichtung freigegeben
ist;
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13 ist
eine Seitenansicht, die eine Kontur des Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts aus 11 schematisch
zeigt, wobei der betriebsseitige optische Anschlussstecker in einer
vorbestimmten Ausrichtung in dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock
aufgenommen ist;
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14 ist
eine Perspektivansicht, die einen abgeschrägten Abschnitt des optischen
Anschlusssteckers aus 1 zeigt, kurz bevor er zwischen Lichtleiterkabeln
hindurch dringt;
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15 ist
eine Perspektivansicht, die den abgeschrägten Abschnitt des optischen
Anschlusssteckers aus 1 zeigt, wie er gerade zwischen Lichtleiterkabeln
hindurch dringt;
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16 ist
eine Perspektivansicht, die eine Kontur eines Ausführungsbeispiels
eines optischen Anschlusssteckerausrichtblocks schematisch zeigt;
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17 bis 20 sind
Frontansichten, die Beziehungen zwischen Lichtleiterkabeln und Rückziehwalzen
zeigen, die mit Führungsnuten
unterschiedlicher Querschnittsgestalten in der Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung
ausgebildet sind;
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21 bis 25 sind
schematische Schaubilder, die verschiedene Querschnittsgestalten von
Lichtleiterkabeln gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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26 bis 32 sind
schematische Schaubilder, die verschiedene Querschnittsgestalten einer
Rotationspositionsreferenzfläche
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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33 ist
eine Gesamtdraufsicht, die ein Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät schematisch zeigt,
auf welches die vorliegende Erfindung angewendet wird;
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34 ist
eine Seitenansicht des Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts von 33.
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Nun
werden Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben. 1 bis 3 sind Seitenansichten
eines optischen Anschlusssteckers dieser Erfindung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
und Schnittansichten entlang der Linien II-II und III-III. 4 und 5 sind
Gesamtperspektivansichten des optischen Anschlusssteckers gesehen
von vorne und von hinten. 6 bis 8 sind
Seitenansichten, die den durch einen Steckerverriegelungshaken verriegelten
optischen Anschlussstecker, eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII
und eine zu 7 ähnliche Schnittansicht eines
Steckerverriegelungshakens gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
zeigen. 9 und 10 sind
Perspektivansichten einer Handhabungsvorrichtung zum Halten eines
optischen Anschlusssteckers in einem geöffneten Zustand und in einem
geschlossenen Zustand. 11 bis 13 sind
Gesamtseitenansichten eines Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts, wobei 11 einen
Zustand wiedergibt, in dem ein betriebsseitiger optischer Anschlussstecker von
dem Anschlussblock gelöst
ist, 12 einen Zustand wiedergibt, in dem der betriebsseitige
optische Anschlussstecker von der Handhabungsvorrichtung freigegeben
ist und 13 einen Zustand wiedergibt,
in dem der betriebsseitige optische Anschlussstecker in einer vorbestimmten
Ausrichtung in dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock aufgenommen
ist.
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Es
soll nun zunächst
der Aufbau eines optischen Anschlusssteckers erklärt werden
und dann soll beschrieben werden, wie der optische Anschlussstecker,
das Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät und der
optische Anschlusssteckerausrichtblock in einem Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät betrieben
werden.
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Wie
in 1 bis 5 gezeigt ist, hat der optische
Anschlussstecker 1 einen eingesetzten Abschnitt 2,
der an der vorderen Endseite für
die optische Verbindung angeordnet ist, einen Steckerkörper 5,
der den eingesetzten Abschnitt 2 aufnimmt und hält, einen
Flanschabschnitt 3, der an dem vorderen Ende des Steckerkörpers 5 vorgesehen
ist, von dem der eingesetzte Abschnitt 2 vorsteht, einen
Positionierungs-/Greifabschnitt 6, der an dem Steckerkörper 5 an
dessen hinterem Ende vorgesehen ist, und sich von einem Außendurchmesser
des Flanschabschnitts 3 in Richtung eines Außendurchmessers
des Steckerkörpers 5 erstreckende
Vorsprünge 4.
Der optische Anschlussstecker 1 hat ein dort hindurch führendes
Lichtleiterkabel F2, welches durch in Eingriff gelangen eines vorderen
Endes des eingesetzten Abschnitts 2 mit einem gegenüberliegendem
eingesetzten Abschnitt (nicht gezeigt) optisch verbunden ist.
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Der
hier verwendete eingesetzte Abschnitt 2 hat den Aufbau
eines APC-Steckers (optischer Anschlussstecker mit abgewinkeltem
physikalischem Kontakt), dessen vorderes Ende bei einem bestimmten
Winkel zusammen mit einer nicht gezeigten Lichtleiterverbindungsendfläche poliert
ist. Der eingesetzte Abschnitt 2 ist auf keinen besonderen
Aufbau oder Material beschränkt,
solange er eine optische Verbindung sicherstellen kann.
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Der
Steckerkörper 5 des
optischen Anschlusssteckers 1 hat einen zylindrisch ausgebildeten
vorderen Endabschnitt 9, der an der vorderen Endseite eine Öffnung hat,
in die der eingesetzte Abschnitt 2 eingesetzt ist, und
hat einen zylindrischen Abschnitt 8, der hinter dem vorderen Endabschnitt 9 zylindrisch
ausgebildet ist, wobei sein Durchmesser kleiner als der des vorderen
Endabschnitts 9 ist. Der Steckerkörper 5 kann auch einheitlich
im Durchmesser ausgebildet sein, solange er den eingesetzten Abschnitt 2 und
das Lichtleiterkabel F2 zum Sichern der optischen Verbindung aufnehmen
und halten kann.
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Wie
in 1 bis 7 gezeigt ist, ist der Flanschabschnitt 3 des
optischen Anschlusssteckers 1 wie ein Ring einer vorbestimmten
Breite ausgebildet, der von dem vorderen Endabschnitt 9 so
nach außen
vorsteht, dass sein Durchmesser größer als der des vorderen Endabschnitts 9 des
Steckerkörpers 5 ist.
Der Flanschabschnitt 3 hat einen abgerundeten Abschnitt 3a,
der entlang dessen Umfangs ausgebildet ist, um eine abgewinkelte
Kante zu beseitigen und er hat eine Hakeneingriffsfläche 3b,
die an einer hinteren Fläche
davon ausgebildet ist, welche dem vorderen Endabschnitt 9 zugewandt
ist. Dieser Flanschabschnitt 3 kommt mit Steckerverriegelungselementen 12 eines
optischen Adapters 11 in Eingriff (siehe 11 bis 13).
Während
der Flanschabschnitt 3 in diesem Ausführungsbeispiel von vorne gesehen
kreisförmig
ausgebildet ist, kann er jede gewünschte Gestalt annehmen, bspw.
quadratisch, rechteckig oder sogar polygonal.
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Wie
in 1 bis 5 gezeigt ist, haben die Vorsprünge 4 des
optischen Anschlusssteckers 1 abgeschrägte Flächen 4a einer vorbestimmten
Breite, die sich von einem Außendurchmesserabschnitt
des Flanschabschnitts 3 zu dem Zylinderabschnitt 8 des Steckerkörpers 5 erstrecken.
In diesem Ausführungsbeispiel
sind vier Vorsprünge 4 an
einem Umfang des Steckerkörpers 5 mit
gleichen Abständen (90
Grad voneinander beabstandet) ausgebildet. Endabschnitte der Vorsprünge 4 an
der Seite des Flanschabschnitts 3 sind mit Rückflächen des
Flanschabschnitts 3 in Eingriff und entgegengesetzte Endabschnitte
an der Seite des Zylinderabschnitts 8 gehen fortlaufend
mit den abgeschrägten
Flächen 4a in eine
geneigte Fläche,
einen ringförmigen
abgeschrägten
Abschnitt 4b über.
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Die
Vorsprünge 4 können aus
dem gleichen Material wie der Steckerkörper 5 und einstückig damit
ausgebildet sein oder sie können
aus unterschiedlichen Materialien als jenes des Steckerkörpers 5 ausgebildet
sein und an dem Steckerkörper 5 angeklebt
oder angefügt
sein. Während
die Länge der
Vorsprünge 4 in
der Richtung der Achse des Steckerkörpers 5 auf den Bereich
von der Hakeneingriffsfläche 3b des
Flanschabschnitts 3 zu dem vorderen Ende des zylindrischen
Abschnitts 8 eingestellt ist, kann sie sich ferner bis
zu einem zentralen Teil des Zylinderabschnitts 8 erstrecken,
falls die Vorsprünge 4 nicht
mit dem Greifbetrieb einer später
beschriebenen Handhabungsvorrichtung 30 in störenden Eingriff
gelangen.
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Ferner
haben die Vorsprünge 4,
wie in 1 bis 3 und 6 bis 7 gezeigt
ist, eine ebene Fläche 4c,
die mit dem Außendurchmesser
des Flanschabschnitts 3 bündig ist, wodurch eine derartige abgeschrägte Fläche 4a ausgebildet
wird, bei der eine Kontaktfläche
zwischen Seitenflächen
eines jeden Vorsprungs 4 und den Verriegelungshaken 13 der
Steckerverriegelungselemente 12 vergrößert wird. Der ebene Abschnitt 4c eines
jeden Vorsprungs 4 muss nicht vorgesehen werden, falls
zwischen den eingreifenden Verriegelungshaken 13 und den
Vorsprüngen 4 ein
ausreichender Kontaktbereich sichergestellt werden kann, um eine
mögliche
Drehung des optischen Anschlusssteckers 1 in einer Umfangsrichtung
des eingesetzten Abschnitts 2 zu verhindern.
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Ferner
muss, wie in 4 bis 7 gezeigt ist,
das Intervall in der Steckerumfangsrichtung, in der die Vorsprünge 4 vorgesehen
sind, lediglich so sein, dass der Eingriff der Vorsprünge 4 mit
den Steckerverriegelungselementen 12 des optischen Adapters 11 (siehe 11 bis 13)
die Drehung des optischen Anschlusssteckers 1 in der Umfangsrichtung
des eingesetzten Abschnitts 2 verhindern kann. Die Vorsprünge 4 sind,
wie in 7 gezeigt ist, so ausgebildet, dass sie sich kreuzweise
so erstrecken, dass vertikal angeordnete Vorsprünge 4 in zwischen paarweise
angeordnete obere Verriegelungshaken 13 und in zwischen
paarweise angeordnete untere Verriegelungshaken 13 der
Steckerverriegelungselemente 12 eingesetzt werden. Die
Vorsprünge 4 sind nicht
auf eine bestimmte Anzahl, Breite und Gestalt beschränkt, solange
sie eine mögliche
Drehung des Steckers verhindern können. Somit kann, falls die Verriegelungshaken 13A der
Steckerverriegelungselemente 12 nicht mit den vertieften
Abschnitten 13a versehen sind, die Drehung des Steckers
in der Umfangsrichtung verhindert werden und die Lage des Steckers
für die
optische Verbindung kann beibehalten werden, indem Nuten vorgesehen
werden, die an die Verriegelungshaken 13A oder an die den
Verriegelungshaken 13A benachbarten Vorsprünge 14 gepasst
sind, wie dies in 8 gezeigt ist.
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Wie
in 1 bis 5 gezeigt ist, hat der Positionierungs-/Greifabschnitt 6 an
dem hinteren Ende des Steckerkörpers 5 des
optischen Anschlusssteckers 1 ein Paar paralleler Rotationsphasenreferenzflächen 6a,
die sich vertikal erstrecken, so dass sie erhobene oder vertiefte
Abschnitte (in diesem Fall vertiefte Abschnitte) in einem Umfangsaußendurchmesserabschnitt
ausbilden, der im Durchmesser größer als
der Zylinderabschnitt 8 ist. Der Positionierungs-/Greifabschnitt 6 wird
an einem entsprechenden Eingriffsreferenzabschnitt 16 der Handhabungsvorrichtung 30,
die den optischen Anschlussstecker 1 greift und bewegt,
so gehalten, dass die Lage des Steckers für die optische Verbindung beibehalten
werden kann.
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Die
Rotationsphasenreferenzflächen 6a sind nicht
auf eine besondere Gestalt oder Position (Seitenfläche oder
obere oder untere Fläche)
beschränkt, solange
sie erhobene oder vertiefte Abschnitte in dem Umfangsaußendurchmesserabschnitt
bilden und eine vorbestimmte optische Verbindungslage beibehalten.
Beispielsweise können
sie so ausgebildet sein, wie in 27 bis 32 gezeigt
ist.
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Der
Positionierungs-/Greifabschnitt 6 kann so ausgebildet sein,
wie in 27 gezeigt ist, in dem ein Positionierungs-/Greifabschnitt 6B ein
Paar rechtwinkliger erhobener Abschnitte 6b hat, die von einem
zylindrischen Abschnitt an der hinteren Endseite des Zylinderabschnitt 8 vorstehen.
In einem anderen Beispiel, wie es in 28 gezeigt
ist, kann ein Positionierung-/Greifabschnitt 6C ein Paar
halbkugelförmiger
erhobener Abschnitte 6c haben, die von dem zylindrischen
Abschnitt an der hinteren Endseite des Zylinderabschnitts 8 vorstehen.
Ferner kann, wie in 29 gezeigt ist, ein Positionierungs-/Greifabschnitt 6D ein
Paar Nuten 6d haben, die in dem zylindrischen Abschnitt
an der hinteren Endseite des Zylinderabschnitts 8 vertieft
sind.
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Ferner
kann, wie in 30 gezeigt ist, ein Positionierungs-/Greifabschnitt 6E ein
Paar Verzahnungsabschnitte 6e haben, die sich an der hinteren Endseite
des Zylinderabschnitts 8 entlang der Länge des zylindrischen Abschnitts
in Längsrichtung
erstrecken. In einem weiteren Beispiel, wie es in 31 gezeigt
ist, kann ein Positionierungs-/Greifabschnitt 6F einen rechtwinkligen
erhöhten
Abschnitt 6f haben, der von dem zylindrischen Abschnitt
an der hinteren Endseite des Zylinderabschnitts 8 vorsteht.
In noch einem weiteren Beispiel, das in 32 gezeigt
ist, kann ein Positionierungs-/Greifabschnitt 6G ein Paar Rotationsphasenreferenzflächen 6a aus 26 und ein
Paar Vorsprünge 6g haben,
die von den Referenzflächen 6a vorstehen.
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Für die in 26 bis 32 gezeigten
Konstruktionen ist es natürlich
nötig,
dass der Eingriffsreferenzabschnitt 16 (siehe 9, 10)
der Handhabungsvorrichtung (9, 10)
zu den Gestalten der Positionierungs-/Greifabschnitte 6 bis 6G passt.
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Der
Positionierungs-/Greifabschnitt 6 des optischen Anschlusssteckers 1 hat
an seinem hinteren Abschnitt einen eingreifenden gestützten Abschnitt 7 der
in einem Stützloch 25 eines
optischen Anschlusssteckersausrichtungsblocks 21 aufgenommen
und gestützt
ist, wenn der Stecker in einer vorbestimmten Ausrichtung in dem
Block 21 aufgenommen wird. Der eingreifende gestützte Abschnitt 7 hat eine
geneigte Fläche
in einer Umfangsrichtung und wenn der optische Anschlussstecker 1 in
der vorbestimmten Ausrichtung in dem optischen Anschlusssteckerausrichtungsblock 21 aufgenommen
ist, wird er in dem Block so gestützt, dass die Handhabungsvorrichtung 30 das
Paar Rotationsphasenreferenzflächen 6a und
den Zylinderabschnitt 8 greifen kann.
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Das
an den optischen Anschlussstecker 1 gefügte Lichtleiterkabel F2 kann
außer
einem runden Querschnitt auch einen elliptischen Querschnitt aufweisen,
wie dies in dem in 4 und 5 gezeigten
Faserband mit zwei Kernen der Fall ist. Dabei ist das Lichtleiterkabel
F2 im Querschnitt in einer nahezu elliptischen Gestalt ausgebildet,
die einen längeren
Radius und einen kürzeren
Radius hat, damit der optische Anschlussstecker 1 immer
in einer vorbestimmten Lage in dem optischen Anschlusssteckerausrichtungsblock 21 gestützt wird.
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Das
heißt,
wie in 21 bis 25 gezeigt ist,
sind die Lichtleiterkabel F2 bis F2d in einem Querschnitt, der senkrecht
zu der Längsrichtung
verläuft und
der einen längeren
Radius und einen kürzeren Radius
hat, die durch seinen Querschnittsschwerpunkt laufen, in einer nahezu
ovalen Gestalt ausgebildet. Zusätzlich
zu der nahezu elliptischen Gestalt kann das Lichtleiterkabel in
einer rechteckigen Gestalt, einer schalenartigen Gestalt und auch
in einer Gestalt ausgebildet sein, in der an dem Außenumfang
entlang der Länge
des Lichtleiterkabels F2 ein Verzahnungspaar ausgebildet ist. Das
Kabel kann jede andere gewünschte
Querschnittsgestalt annehmen, solange der Kabelquerschnitt den optischen Anschlussstecker 1 so
zurückhalten
kann, dass dann, wenn der Stecker in dem später beschriebenen optischen
Anschlusssteckerausrichtblock 21 aufgenommen und gestützt ist,
der Stecker immer eine besondere Lage annimmt.
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Als
nächstes
werden unter Bezugnahme hauptsächlich
auf 11 bis 13 ein
Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät A und
ein optischer Anschlusssteckerausrichtblock 21 beschrieben,
die beide die vorstehend beschriebenen optischen Anschlussstecker 1 als
die betriebsseitigen optischen Anschlussstecker verwenden.
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Das
Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät A hat
einen Anschlussblock 10, eine Handhabungsvorrichtung 30 und
ein Aufnahme-/Ausrichtungssystem 20. Der Anschlussblock 10 hat
eine Vielzahl von Buchsen oder optischen Adaptern 11, die in
einer vorbestimmten Ausrichtung ausgerichtet sind, von denen jede
zumindest ein Ende (ein erstes Ende) eines stationärseitigen
optischen Anschlusssteckers 1B aufnimmt, und an dem anderen
Ende (zweiten Ende) einen betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 abnehmbar
aufnimmt, um diese optisch miteinander zu verbinden. Die Handhabungsvorrichtung 30 hat
ein Querbewegungssystem (nicht gezeigt), um den betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1 in das zweite Ende eines vorgegebenen
optischen Adapters 11 des Anschlussblocks 10 einzusetzen.
Das Aufnahme-/Ausrichtungssystem 20 ist so vorgesehen,
dass es dem Anschlussblock 10 gegenüber liegt und ist dazu angepasst,
die betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 überkreuz
zu verbinden. Das Aufnahme-/Ausrichtsystem 20 hat einen
optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21, um die betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1 in einer vorbestimmten Lage
oder Ausrichtung einzustellen; eine Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung 22, die
hinter dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 vorgesehen
ist, und eine Überschusskabelspeichereinheit 23,
die hinter der Lichtleiterkabelrückzugsvorrichtung 22 vorgesehen
ist.
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Der
Anschlussblock 10 hat ein Feld von optischen Adaptern 11,
die in Reihen und Spalten angeordnet sind. Ein Positionierungssensor
(nicht gezeigt) kann an einer Stelle vorgesehen sein, die der Handhabungsvorrichtung 30 zugewandt
ist, um die Position der Handhabungsvorrichtung 30 präzise zu bestimmen,
wenn dies nötig
ist.
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Die
optischen Adapter 11 bilden zwischen den stationären optischen
Anschlusssteckern 1b, die in einem Längsende davon eingesetzt sind,
und den betriebsseitigen optischen Anschlusssteckern 1,
die in das andere Ende eingesetzt sind, optische Verbindungen. In
diesem Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich die Konstruktion eines für die stationären optischen
Anschlussstecker 1b nicht gezeigten Lichtleiterüberkreuzverbindungsgeräts von jener
eines Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät A für die betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1. Die in die optischen Adapter 11 eingesetzten
betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 sind von
einer herkömmlich
gebräuchlichen
Bauweise, die beispielsweise in ihrer Konstruktion identisch mit
SC oder MU-Steckern sind. Das heißt, sie haben eine (nicht gezeigte)
Schraubenfeder darin, welche den eingesetzten Abschnitt 2 des
Steckers 1 in Richtung des stationären optischen Anschlusssteckers 1B gedrückt hält, wenn
der betriebsseitige optische Anschlussstecker 1 in den
optischen Adapter 11 eingesetzt wird.
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Wie
in 11 bis 13 und 6 bis 7 gezeigt
ist, ist der optische Adapter 11 mit einer (nicht gezeigten)
Spalthülse
ausgebildet, in welche die eingesetzten Abschnitte 2 der
optischen Anschlussstecker 1, 1B eingesetzt werden,
und hat zudem eine (nicht gezeigte) zylindrische Pressklemme zum
optischen Verbinden dieser Stecker. Der optische Adapter 11 hat
zudem ein Paar oberer und unterer Steckerverriegelungselemente 12,
die sich von dessen zweitem Ende horizontal erstrecken, in welche
der betriebsseitige optische Anschlussstecker 1 eingesetzt
wird.
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Wie
in 6 und 7 gezeigt ist, sind die Steckerverriegelungselemente 12 an
Positionen angeordnet, die um einen Abstand vertikal von einander beabstandet
sind, der geringfügig
größer als
ein Außendurchmesser des Flanschabschnitts 3 ist.
Jeder der oberen und unteren Steckerverriegelungselemente 12 hat
ein Paar Verriegelungshaken 13 mit einem dazwischen ausgebildeten
vertieften Abschnitt 13a. Die vertieften Abschnitte 13a zwischen
den paarweise angeordneten Verriegelungshaken 13 der oberen
und unteren Haken haben eine solche Breite, dass die paarweise angeordneten
Verriegelungshaken 13 über
jedem der Vorsprünge 4 eingreifen
können.
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Die
Steckerverriegelungselemente 12 sind aus einem Material
gefertigt, das eine elastische Kraft hervorbringt, gegen welche
sie durch die Presswirkung der später beschriebenen Handhabungsvorrichtung 30 vertikal
geöffnet
werden, und welche dann, wenn sie von der Presseinwirkung der Handhabungsvorrichtung 30 freigegeben
werden, diese dazu bringt, zu ihren vor eingestellten Positionen
zurück
zu kehren. Während
in diesem Ausführungsbeispiel
die Steckerverriegelungselemente 12 so angeordnet sind,
dass sie die betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 von
oben und unten halten, können
sie so angeordnet sein, dass sie den Stecker von quer liegenden
Seiten klemmen. Es ist zudem möglich,
die Steckerverriegelungselemente 12 an Positionen anzuordnen,
die den in dem betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 ausgebildeten
Vorsprüngen 4 entsprechen,
so dass die Haken an die Vorsprünge 4 angrenzen.
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Die
Handhabungsvorrichtung 30 hat, wie in 6 bis 13 gezeigt
ist, ein Paar Finger 31 zum Halten des betriebsseitigen
optischen Anschlusssteckers 1 und wird durch ein Querbewegungssystem (nicht
gezeigt) bewegt, das sich zwischen dem Anschlussblock 10 und
dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 in x, y
und z Richtungen (in einer Vertikalrichtung, einer ersten Horizontalrichtung und
einer zweiten Horizontalrichtung, die senkrecht zu den ersten beiden
Richtungen verläuft)
frei bewegen kann. Diese Handhabungsvorrichtung 30 ist
so ausgebildet, dass sie zu der Gestalt des betriebsseitigen optischen
Anschlusssteckers 1 passt und die paarweise angeordneten linken
und rechten Finger 31 sind quersymmetrisch ausgebildet.
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Jeder
der paarweise angeordneten Finger 31 ist wie ein Buchstabe
L geformt und hat ein Paar oberer und unterer Eingriffs-/Drückabschnitte 32,
an den Vorsprüngen 4 entsprechenden
Positionen ausgebildete Kerbabschnitte 33, einen Körperstützabschnitt 34 zum
in Eingriff gelangen und Halten des Steckerkörpers 5 des betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1 und einen von paarweise angeordneten
Eingriffsreferenzabschnitten 16, die mit dem Positionierungs-/Greifabschnitt 6 des
betriebsseitigen optischen Anschlusssteckers 1 in Eingriff
gelangen, um den betriebsseitigen Stecker zu jeder Zeit in einer
vorbestimmten Lage oder Ausrichtung zu halten.
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Die
Handhabungsvorrichtung 30 ist nicht auf eine besondere
Konfiguration oder Gestalt beschränkt, solange sie den betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1 so bewegen kann, dass dieser mit
den Steckerverriegelungselementen 12 in Eingriff gelangen
oder davon gelöst
werden kann und hat zudem die vorstehend beschriebenen Eingriffsreferenzabschnitte 16.
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Als
nächstes
wird der Aufbau des Aufnahme-/Ausrichtungssystems 20 erläutert. Wie
in 11 bis 13 gezeigt
ist, stützt
der optische Anschlusssteckerausrichtblock 21 die betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1 in einer Reihe bei einer vorbestimmten
Höhe, wobei
die Stecker in einer vorbestimmten Ausrichtung horizontal vorstehen.
Der optische Anschlusssteckerausrichtblock 21 hat Ausrichtungsdurchlöcher 25,
die als Führungsdurchlässe für die Lichtleiterkabel
F2 der betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 dort
hindurchführen.
Die Ausrichtungsdurchlöcher 25 sind
so gemacht, dass sie zu der Gestalt der Lichtleiterkabel F2 passen
und diese dorthin durch empfangen. Die Ausrichtungsdurchlässe 25 haben
einen Führungsabschnitt 21a an
einem Ende.
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Die
Ausrichtungsdurchlöcher 25 in
dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 sind als Durchlöcher ausgebildet,
deren Querschnitte zu ovalen oder flachen Querschnitten der Lichtleiterkabel F2
der betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 passen.
In diesem Ausführungsbeispiel,
welches keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, sind die Ausrichtungsdurchlöcher 25 so
eingestellt, dass die Richtung ihres längeren Radius vertikal verläuft und die
Richtung des kürzeren
Radius horizontal verläuft. Dies
lässt die
Lichtleiterkabel F2 der betriebsseitigen Stecker durch die Ausrichtungsdurchlöcher 25 in
einer solchen Lage hindurchführen,
dass die Richtung ihres längeren
Radius vertikal verläuft
und die Richtung des kürzeren
Radius horizontal verläuft.
Die Führungsabschnitte 21a des
optischen Anschlusssteckerausrichtblocks 21 haben eine
konische geneigte Fläche
(siehe 16), die den eingreifenden gestützten Abschnitt 7 des
betriebsseitigen optischen Anschlusssteckers 1 eingreift.
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Die
Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 22, wie
sie in 16 gezeigt ist, hat eine Rückziehwalze 19 und
eine Leerlaufwalze 24, die beide hinter dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 und
vor der Überschusskabelspeichereinheit 23 bei
vorbestimmten Abständen
von dem Ausrichtblock 21 und der Speichereinheit 23 vorgesehen
sind. Die Leerlaufwalze 24 ist in einer solchen Weise über der Rückziehwalze 19 angeordnet,
dass sie durch ein Querbewegungssystem 26 in einer Axialrichtung
der Rückziehwalze 19 bewegt
werden kann. Die Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 22 hat
einen ersten Führungsblock 29,
der an der Seite des optischen Anschlusssteckerausrichtblocks 21 (Vorderseite)
vorgesehen ist, die der Rückziehwalze 19 zugewandt
ist, und hat einen zweiten Führungsblock 35,
der an der Seite der Überschusskabelspeichereinheit 23 (Rückseite)
vorgesehen ist, die der Rückziehwalze 19 zugewandt
ist.
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Wie
in 16 und 17 gezeigt
ist, ist die Rückziehwalze 19 über ein
Drehantriebssystem 18 drehbar an einem Stützrahmen 17 gestützt und
hat Führungsnuten 19a,
die in ihrer Außenumfangsfläche bei
vorbestimmten Intervallen ausgebildet sind. Die Höhe, bei
der die Rückziehwalze 19 an
dem Stützrahmen 17 vorgesehen
ist, ist so, dass die Lichtleiterkabel F2 der betriebsseitigen optischen
Anschlussstecker 19, die in einer vorbestimmten Ausrichtung
in dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 aufgenommen
werden sollen, auf geeignete Weise an der Rückziehwalze 19 geführt werden
können.
Da in diesem Beispiel die Lichtleiterkabel F2 der betriebsseitigen
Stecker durch den ersten Führungsblock 29 geführt werden,
gibt es einen hohen Freiheitsgrad beim Einstellen des Abstands zwischen dem
optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 und der Rückziehwalze 19.
Auf ähnliche
Weise hat auch der Abstand zwischen der Überschusskabelspeichereinheit 23 und
der Rückziehwalze 19 einen hohen
Freiheitsgrad, da die Lichtleiterkabel F2 durch den zweiten Führungsblock 35 geführt werden.
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Die
Rückziehwalze 19 hat
die gleiche Anzahl von Führungsnuten 19a,
die bei gleichen Intervallen durch Anschlussflächenabschnitte 19b oder
Abstandshalter getrennt sind, wie die Lichtleiterkabel F2 der betriebsseitigen
Stecker 1, die regelrichtig in den optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 zurückzuziehen
sind. Die Führungsnuten 19a müssen nicht über die
gesamte axiale Länge
der Rückziehwalzen 19 ausgebildet
sein, sondern lediglich an Positionen, an denen aus vergangenen
Daten beim tatsächlichen
Gebrauch vernutet wird, dass die Lichtleiterkabel F2 wahrscheinlich
bleibende Verformungen, etwa Verdrillungen und Verbiegungen entwickeln.
Sie können
zudem an jeder gewünschten
Position von drei in der axialen Länge der Rückziehwalze 19 gleich
unterteilten Abschnitten, beispielsweise an einem mittleren Abschnitt
oder an Seitenabschnitten ausgebildet sein.
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Die
Führungsnuten 19a sind
nicht auf eine besondere Konfiguration beschränkt und können jede gewünschte Konfiguration
annehmen, wie dies in 17 bis 20 gezeigt
ist, solange sie auf geeignete Weise die Lichtleiterkabel F2 fördern können, die
zwischen der Leerlaufwalze 24 und der Rückziehwalze 19 gehalten
sind.
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Das
heißt,
wie in 17 gezeigt ist, sind die Führungsnuten 19a so
ausgebildet, dass ihre Breite W1 kleiner als ein längerer Durchmesser
L der Lichtleiterkabel F2 ist, und dass ihre Tiefe d1 tief genug
ist, um die Lichtleiterkabel F2 kontaktfrei mit deren Boden 19c zu
halten. Während
die Tiefe d1 der Führungsnuten 19a kleiner
als ein kürzerer
Durchmesser S der Lichtleiterkabel F2 eingestellt ist, kann er so eingestellt
sein, dass die Lichtleiterkabel F2 mit dem Boden 19c in
Kontakt kommen.
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Ferner
haben die Führungsnuten 19a1 in einer in 18 gezeigten
Konfiguration eine Breite W2, die gleich oder größer als der längere Durchmesser
L der Lichtleiterkabel F2 ist, und sie haben eine Tiefe d2, die
derart ist, dass die Lichtleiterkabel F2 mit einem Boden 19c1 der Führungsnuten 19a1 in Kontakt sind. Die Tiefe d2 der
Führungsnuten 19a1 ist kleiner als der kürzere Durchmesser S
der Lichtleiterkabel F2 eingestellt. Somit haben die Führungsnuten 19a1 einen größeren Kontaktbereich mit jedem
Lichtleiterkabel F2 und daher können
sie die Lichtleiterkabel F2 stabil führen.
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In
einer anderen in 19 gezeigten Konfiguration haben
die Führungsnuten 19a2 eine Breite W3, die gleich oder größer als
der längere
Durchmesser L der Lichtleiterkabel F2 ist und sie haben eine Tiefe
d3, die derart ist, dass die Lichtleiterkabel F2 mit einem Boden 19c2 der Führungsnuten 19a2 in Kontakt kommen. Die Tiefe d3 der
Führungsnuten 19a2 ist größer als der kürzere Durchmesser
S der Lichtleiterkabel F2 eingestellt. Daher ist die Leerlaufwalze 24 in
einer Breite ausgebildet, die ihren Eingriff mit dem Lichtleiterkabel
F2 ermöglicht
oder sie ist mit einem dünnen
Abschnitt 24b (siehe 20) versehen,
der in die Führungsnut 19a3 eingesetzt werden kann. Als ein Ergebnis
ist das Lichtleiterkabel F2 beim Zurückziehen in der Führungsnut 19a2 aufgenommen, so dass das Kabel selbst
dann, wenn das Lichtleiterkabel F2 eine bleibende Verformung, etwa eine
Verdrillung oder eine Biegung hervorbringt, auf geeignete Weise
zurückgezogen
werden kann.
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In
einer noch weiteren in 20 gezeigten Konfiguration haben
die Führungsnuten 19a3 eine Breite W4, die gleich oder größer als
der längere Durchmesser
L der Lichtleiterkabel F2 ist, und sie haben eine Tiefe d4, die
derart ist, dass die Lichtleiterkabel F2 mit einem Boden 19c3 der Führungsnuten 19a3 in Kontakt sind. Die Tiefe d4 der
Führungsnuten 19a3 ist 1,5 mal oder mehr größer als
der kürzere Durchmesser
S des Lichtleiterkabels F2 eingestellt. Daher ist die Leerlaufwalze 24 in
einer Breite ausgebildet (siehe 19), die
ihren Eingriff mit dem Lichtleiterkabel F2 ermöglicht, oder sie ist an ihrem Umfang
mit einem dünnen
Abschnitt 24b (siehe 20) versehen,
der mit dem Lichtleiterkabel F2 in Eingriff gelangen kann. Als ein
Ergebnis können
selbst dann, wenn das Lichtleiterkabel F2 eine bleibende Verformung,
etwa eine Verdrillung oder eine Biegung hervorbringt, diese ungleichmäßigen Verformungen
innerhalb der Führungsnut 19a3 absorbiert werden, wenn das Kabel
durch die Nut geführt
wird, wodurch ein geeigneter Transport des Kabels sichergestellt wird.
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Obwohl
die Querschnitte der Führungsnuten 19a bis 19a3 in 17 bis 20 so
beschrieben wurden, dass sie beispielsweise rechtwinklig sind, können sie
in der Gestalt eines Dreieckes, eines Trapezes, eines Halbkreises
oder einer halben Ellipse ausgebildet sein, die zu der Querschnittsgestalt
des Lichtleiterkabels F2 passt. Die Führungsnuten 19a bis 19a3 oder die Anschlussflächenabschnitte 19b bis 19b3 können
direkt an der Rückziehwalze 19 ausgebildet
sein. Alternativ kann ein zylindrisches Element, welches mit den
Führungsnuten 19a, 19a3 oder den Anschlussflächenabschnitten 19b, 19b3 ausgebildet ist, auf ein säulenförmiges Kernelement
pressgepasst werden, um die Rückziehwalze 19 zu
bilden. Es ist zudem möglich,
in dem Teil der Rückziehwalze 19,
der mit dem Lichtleiterkabel F2 in Eingriff gelangt, eine Fläche mit
großer
Reibung auszubilden, beispielsweise mit einer feinen Welligkeit
(nicht gezeigt) oder indem ein Material mit großem Reibungswiderstand, etwa
Gummi (nicht gezeigt), verwendet wird.
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Wie
in 16 gezeigt ist, dreht das Drehantriebssystem 18 die
Rückziehwalze 19 ferner
bei einer vorbestimmten Drehzahl und schaltet die Drehung mittels
eines an dem Stützrahmen 17 gesicherten
Antriebsmotors (mit oder ohne (Untersetzung) nach Bedarf zwischen
einer Uhrzeigersinnrichtung und einer Gegenuhrzeigersinnrichtung
um.
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Als
Nächstes
wird die Leerlaufwalze 24 der Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 22 beschrieben. Wie
in 16 und 17 gezeigt
ist, ist die Leerlaufwalze 24 drehbar an einem Halter 28 gestützt, der wiederum
so an einem Schieber 15 gestützt ist, dass er zu der Rückziehwalze 19 hin
oder davon weg vertikal beweglich ist. Der Schieber 15 ist
an einer Förderschraube 27 als
eine sich in der Richtung der Achse der Rückziehwalze 19 erstreckende
Bewegungsführung
montiert. Die Leerlaufwalze 24 ist in einer solchen Breite
ausgebildet, dass sie mit einem vorgegebenen Lichtleiterkabel F2
in Eingriff gelangen kann. Wie die Rückziehwalze 19 kann
die Leerlaufwalze 24 ebenso so aufgebaut sein (nicht gezeigt), dass
sie eine erhöhte
Reibung für
das Lichtleiterkabel F2 hervorbringt.
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Die
Leerlaufwalze 24 wird durch die Drehung der Rückziehwalze 19 so
angetrieben, dass sie sich in Kontakt mit dem Lichtleiterkabel F2
dreht. Es ist zudem möglich,
für die
Leerlaufwalze 24 ein von dem Antriebssystem für die Rückziehwalze 19 unabhängiges Antriebssystem
vorzusehen und die Leerlaufwalze 24 synchron zu der Rückziehwalze 19 zu
drehen.
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Das
Querbewegungssystem 26 zum Bewegen der Leerlaufwalze 24 in
der Axialrichtung der Rückziehwalze 19 hat
in einem in 16 gezeigten Beispiel einen
Antriebsmotor 26a zum Drehen der Förderschraube 27, einen
Antriebsriemen 26b und eine Übertragungsscheibe 26c.
Das Drehen der Förderschraube 27 kann
den Schieber 15 und daher die Leerlaufwalze 24 entlang
der Förderschraube 27 auf eine
Position an einem vorgegebenen Lichtleiterkabel F2 bewegen.
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Der
Schieber 15 hat einen (nicht gezeigten) Hebemechanismus
zum Anheben oder Absenken des Halters 28, und wenn der
Schieber 15 in der Axialrichtung der Rückziehwalze 19 bewegt
wird, dann wird die Leerlaufwalze 24 aus dem Kontakt mit
dem Lichtleiterkabel F2 heraus angehoben. Nachdem die Leerlaufwalze 24 eine
Position direkt über
dem vorgegebenen Lichtleiterkabel F2 erreicht, wird der Schieber 15 gestoppt
und der Halter 28 auf die Rückziehwalze 19 abgesenkt,
um die Leerlaufwalze 24 gegen das Lichtleiterkabel F2 in
Eingriff zu bringen.
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Wie
in 16 gezeigt ist, ist der erste Führungsblock 29 eine
Wandplatte einer bestimmten Dicke, die als Führungsdurchlässe dieser
Erfindung die gleiche Anzahl von Führungsdurchlöchern 29a wie jene
der Lichtleiterkabel F2 der betriebsseitigen Stecker 1 hat,
die in einer vorbestimmten Ausrichtung in dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 aufzunehmen
sind. Die Führungsdurchlöcher 29a in dem
ersten Führungsblock 29 sind
in einer Höhe
eingestellt, die dem Lichtleiterkabel F2 ermöglicht, auf geeignete Weise
in die Führungsnuten 19a der
Rückziehwalze 19 geführt zu werden.
Bei diesem Aufbau kann der erste Führungsblock 29 entlang
der Mittellinie der Führungsdurchlöcher 29a in
einen oberen und einen unteren Abschnitt (nicht gezeigt) geteilt werden.
Es ist zudem möglich,
an Stelle der Führungsdurchlöcher 29a in
dem ersten Führungsblock 29 Führungsnuten 29A zu
verwenden, die durch imaginäre
Linien in 16 angezeigt sind. In diesem Ausführungsbeispiel,
welches keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, sind die
Führungsdurchlöcher 29a horizontal
ausgerichtet, indem die Richtung ihres längeren Radius horizontal und
die Richtung des kürzeren
Radius vertikal eingestellt wird, so dass die Lichtleiterkabel F2
durch die Führungsdurchlöcher 29a in
einer solchen Ausrichtung hindurchführen, dass die Richtung des
längeren
Radius des Lichtleiterkabels F2 horizontal und die Richtung des kürzeren Radius
vertikal verläuft.
Das heißt,
die Lichtleiterkabel F2 werden zwischen dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 und
dem ersten Führungsblock 29 um
90 Grad verdrillt. Somit haben die Lichtleiterkabel F2, nachdem
sie durch den zweiten Führungsblock 35 hindurchgeführt wurden,
ihren kürzeren
Radius vertikal gerichtet und somit können sie einfach in vertikalen
Lagen gefaltet werden, wenn sie in der Überschusskabelspeichereinheit 23 aufgenommen
werden. Dies verhindert ein mögliches
Verdrillen der Kabel, wodurch ihr effizientes Speichern sichergestellt
wird.
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In
dem Fall des ersten Führungsblocks 29 mit
den Führungsnuten 29A können die
Führungsnuten 29A in
einer (nicht gezeigten) L-Gestalt ausgebildet sein, um eine vertikale
Bewegung der Lichtleiterkabel F2 zu beschränken. Der zweite Führungsblock 35 hat
den gleichen Aufbau wie der erste Führungsblock 29. Das
heißt,
er hat eine Reihe von Führungsdurchlöchern 35a,
die in einer vorbestimmten Ausrichtung eingestellt sind, wobei ihre
Richtung des längeren
Radius horizontal eingestellt ist und die Richtung des kürzeren Radius
vertikal eingestellt ist. Somit sind die sich zwischen dem ersten
Führungsblock 29 und
dem zweiten Führungsblock 35 befindlichen Lichtleiterkabel
F2 in einer geraden Reihe bzw. Linie gehalten.
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In
Abhängigkeit
der Querschnittsgestalt der Lichtleiterkabel F2 ist es möglich, den
ersten Führungsblock 29 oder
den zweiten Führungsblock 35 auszulassen.
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Als
nächstes
hat der in 16 gezeigte optische Anschlusssteckerausrichtblock 21 die
gleiche Anzahl von Führungsabschnitten 29a,
die die eingreifenden gestützten Abschnitte 7 an
dem hinteren Ende der betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 stützen, wie
jene der betriebsseitigen Stecker 1, und er hat zudem die
gleiche Anzahl von Ausrichtungsdurchlöchern 25, die zu der äußeren Gestalt
der Lichtleiterkabel F2 passen, wie die der Lichtleiterkabel F2.
Wenn die Lichtleiterkabel F2 in die Ausrichtdurchlöcher 25 des
Ausrichtungsblocks 21 zurückgezogen werden, dann werden
die eingreifenden gestützten
Abschnitte 7 der betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 in
die Führungsabschnitte 21a eingesetzt,
und zwar mit dem Ergebnis, dass die betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 senkrecht
von dem Ausrichtungsblock 21 vorstehen (siehe 13).
Da in diesem Fall dem Innenumfang eines jeden Ausrichtungsdurchlochs 25 eine
bestimmte Direktivität
oder Ausrichtung gegeben ist, wird der betriebsseitige optische
Anschlussstecker 1 in einer Drehrichtung so eingestellt,
dass seine paarweise angeordneten Rotationsphasenreferenzflächen 6a parallel
zu der Richtung des längeren
Radius des Lichtleiterkabels F2 verlaufen, welches an dem betriebsseitigen
Stecker 1 angefügt
ist.
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Die Überschusskabelspeichereinheit 23,
wie sie in 16 gezeigt ist, hat eine Vielzahl
von Speicherabteilen 23A, von denen jedes eine zwischen den
einzelnen Lichtleiterkabeln F2 angeordnete Trennplatte und eine über der
Trennplatte 23a angeordnete Deckplatte 23b hat,
um die von der Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 22 herausgezogenen Lichtleiterkabel
F2 in einer ordentlichen Art und Weise aufzunehmen, ohne sie zu
verheddern. Zusätzlich zu
einer Anordnung, bei der die Trennplatten 23a in der Überschusskabelspeichereinheit 23 vertikal
eingestellt sind, wie in diesem Ausführungsbeispiel, welches keinen
Teil der vorliegenden Erfindung bildet, können sie bei einem vorbestimmten
Winkel geneigt sein. In jedem Fall sind die Trennplatten 23a mit
solchen Breiten- und
Höhenabmessungen
ausgebildet, dass verhindert wird, dass sich angrenzende Lichtleiterkabel
F2 miteinander verheddern.
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Obwohl
in der vorstehend erwähnten
Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 22 die
Rückziehwalze 19 mit
den Führungsnuten 19a ausgebildet
ist, um ein geeignetes Zurückziehen
der Lichtleiterkabel F2 selbst dann sicher zu stellen, wenn sie
bleibende Verformungen, etwa ein Verdrillen oder Biegen hervorbringen,
ist es möglich,
eine zu den in 17 und 18 gezeigten
Führungsnuten 19a, 19a1 ähnliche Führungsnut
in der Umfangsfläche
der Leerlaufwalze 24 auszubilden und die gesamte Oberfläche der Rückziehwalze 19 planar
ausgebildet zu haben.
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Ferner
ist das Querbewegungssystem zum Bewegen der Leerlaufwalze in der
Axialrichtung der Rückziehwalze 19 nicht
auf eine bestimmte Konfiguration beschränkt, solange es die Leerlaufwalze 24 auf
geeignete Weise bewegen kann. Beispielsweise kann die Förderschraube 27 durch
einen Riemenantrieb ersetzt werden.
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Als
nächstes
wird ein durch das Lichtleiterüberkreuzverbindungsgerät A durchgeführter Überkreuzverbindungsbetrieb
unter Bezugnahme hauptsächlich
auf 6 bis 13 beschrieben. Wie in 11 und 9 bis 10 beschrieben
ist, greift die Handhabungsvorrichtung 30 einen der im
Feld angeordneten betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1,
die in einer vorbestimmten Ausrichtung oder Lage in dem optischen
Anschlusssteckerausrichtblock 21 gestützt sind. Während dieses Greifprozesses
kommen die paarweise angeordneten Rotationsphasenreferenzflächen 6a des
Positionierungs-/Greifabschnitts 6 des
betriebsseitigen optischen Anschlusssteckers 1 mit den
entsprechenden Eingriffsbezugsabschnitten 16 der beiden
Finger 31 in Eingriff und der Steckerkörper 5 kommt mit den Körperstützabschnitten 34 in
Eingriff.
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Das
Greifen der in dem Ausrichtblock 21 gestützten betriebsseitigen
optischen Anschlussstecker 1 mit der Handhabungsvorrichtung 30 kann
den betriebsseitigen Stecker 1 in einer Lage oder Ausrichtung
einstellen und beibehalten, die zum Einsetzen in den optischen Adapter 11 für den optischen
Anschluss geeignet ist.
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Der
auf diese Weise in der Anschlussausrichtung gehaltene betriebsseitige
optische Anschlussstecker 1 wird durch die Handhabungsvorrichtung 30 zu
der Front eines optischen Zieladapters 11 transportiert.
Dann, wenn die Handhabungsvorrichtung 30 vorrückt, die
den betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 hält, drücken die
Eingriffs-/Drückabschnitte 32 die
Verriegelungshaken 13 des Paars oberer und unterer Steckerverriegelungselemente 13 gegen
die elastische Kraft der Haken auf, um den eingesetzten Abschnitt 2 des
betriebsseitigen optischen Anschlusssteckers 1 in den optischen
Adapter 11 einzusetzen. Wenn sich der Flanschabschnitt 3 hinter
die Verriegelungshaken 13 bewegt, dann schnappen die Steckerverriegelungselemente 12 durch
ihre elastische Kraft auf ihre Ausgangspositionen zurück, um den
Flanschabschnitt 3 mit den Verriegelungshaken 13 zu
verriegeln, wodurch der betriebsseitige optische Anschlussstecker 1 an
dem zweiten Ende des optischen Adapters 11 einstückig in
Eingriff gelangt, um einen optischen Anschluss mit dem stationären optischen
Anschlussstecker 1B herzustellen. Durch Bewegen der Handhabungsvorrichtung 30 so,
dass ihre Eingriffs-/Drückabschnitte 32 aufhören, gegen
die Verriegelungshaken 13 der Steckerverriegelungselemente 12 zu
drücken, können die
Steckerverriegelungselemente 12 auf ihre Ausgangspositionen
zurückgestellt
werden.
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Da
zu diesem Zeitpunkt die Vorsprünge 4 des
betriebsseitigen optischen Anschlusssteckers 1 in den vertieften
Abschnitten 13a der Verriegelungshaken 13 gehalten
sind, wird die Drehung der betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 durch die
Verriegelungshaken 13 blockiert, wodurch zu jeder Zeit
eine geeignete optische Verbindung mit einem eingesetzten Abschnitt
(nicht gezeigt) des in das erste Ende des optischen Adapters 11 eingesetzten stationären optischen
Anschlusssteckers 1B beibehalten wird.
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Als
nächstes
werden dann, wenn der betriebsseitige optische Anschlussstecker 1 von
dem optischen Adapter 11 gelöst werden soll, die Eingriffs-/Drückabschnitte 32 der
Finger 31 gegen die geneigten Abschnitte der Verriegelungshaken 13 gepresst,
um sie radial auswärts
zu drücken,
wodurch die Steckerverriegelungselemente 12 vertikal geöffnet werden,
wie dies in 12 und 6 gezeigt
ist. Als ein Ergebnis wird der Flanschabschnitt 3 des betriebsseitigen
optischen Anschlusssteckers 11 von den Verriegelungshaken 13 freigegeben.
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Gleichzeitig
drückt
eine in den betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 eingebaute Schraubenfeder
den eingesetzten Abschnitt 2 von dem zweiten Ende des optischen
Adapters 11 auswärts,
um ihn von dem eingesetzten Abschnitt des stationären optischen
Anschlusssteckers 1B zu trennen und ihn aus dem optischen
Adapter 11 herauszubewegen. Dann kann nun der aus dem optischen
Adapter 11 herausgedrückte
betriebsseitige optische Anschlussstecker 1 von dem Anschlussblock 10 durch
die Handhabungsvorrichtung 30 rückwärts wegbewegt werden, wobei
dessen Vorsprünge 4 immer noch
in den eingekerbten Abschnitten 33 der Handhabungsvorrichtung 30 in
Eingriff sind und diese einen optischen Anschluss zulassende Lage
kann beibehalten werden.
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Als
nächstes öffnet die
Handhabungsvorrichtung, die den betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 von
den optischen Adaptern 11 gelöst hat, ihre Finger 31,
um das Freigeben des betriebsseitigen Steckers 1 zu vollenden.
Da zu diesem Zeitpunkt der betriebsseitige Stecker 1 eine
von dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 herausgezogene Position
annimmt und so ausgerichtet ist, dass sein längerer Radius vertikal verläuft, kann
eine vertikale Abweichung des betriebsseitigen Steckers 1 durch sein
eigenes Gewicht minimiert werden. In diesem Zustand wird die Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 32 aktiviert,
um den betriebsseitigen optischen Anschlussstecker 1 in
Richtung des optischen Anschlusssteckerausrichtblocks 21 zu
ziehen.
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Zu
diesem Zeitpunkt verhindern die anderen Lichtleiterkabel F2 eine
problemlose Bewegung des betreffenden Kabels, wie in 14 und 15 gezeigt
ist. Jedoch schwächen
die abgeschrägten
Flächen 4a der
Vorsprünge 4 ein
Verfangen einer zwischen dem Steckerkörper 5 und dem Flanschabschnitt 3 ausgebildeten
Stufe ab, was es dem betreffenden Lichtleiterkabel F2 möglich macht,
durch den Zwischenraum anderer Lichtleiterkabel F2 hindurch zu schlüpfen, die
sich zwischen dem Anschlussblock 10 und dem optischen Anschlusssteckerausrichtblock 21 ausbreiten.
Dann zieht die Lichtleiterkabelrückziehvorrichtung 22 das
Lichtleiterkabel F2 des betriebsseitigen Steckers 1 in
die Überschusskabelspeichereinheit 23 ein.
Da gleichzeitig das Lichtleiterkabel F2 durch den Führungsabschnitt 21a des
optischen Anschlusssteckerausrichtblocks 21 geführt wird, wird
der eingreifende gestützte
Abschnitt 7 des betriebsseitigen optischen Anschlusssteckers 1 in engen
Eingriff mit dem Führungsabschnitt 21a des optischen
Anschlusssteckerausrichtblocks 21 gebracht. Daher nimmt
der betriebsseitige optische Anschlussstecker 1 immer eine
Ausrichtung an und hält diese
bei, die einen optischen Anschluss erlaubt, wenn er durch den optischen
Anschlusssteckerausrichtblock 21 gestützt wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele ausführlich beschrieben
und es wird aus dem Vorgenannten nun dem Fachmann ersichtlich, dass Änderungen
und Modifikationen durchgeführt
werden können,
ohne von den Ansprüchen
abzuweichen.