-
Hintergrund der Erfindung
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Verbesserungen
auf dem Gebiet der Faseroptik und insbesondere auf vorteilhafte
Aspekte von Systemen und Verfahren zum Reduzieren einer Spleißdämpfung in
Optikfasern.
-
Beschreibung des Stands der
Technik
-
Eine
Optikfaser-Übertragungsleitung
umfasst typischerweise mehr als einen Typ von Faser. Um z. B. eine
erwünschte
Gesamtdispersionscharakteristik zu erzielen, könnte eine Faser mit inverser Dispersion
(IDF; IDF = inverse dispersion fiber), die eine stark negative Dispersionssteigung
aufweist, an einen anderen Typ von Faser mit einer positiven Dispersionssteigung
gespleißt
werden. Eine IDF weist typischerweise jedoch einen relativ schmalen
Modenfelddurchmesser auf, während
andere Typen von Fasern, wie z. B. eine Faser mit supergroßer Fläche (SLA-Faser;
SLA = super large area), einen Modenfelddurchmesser aufweisen, der
wesentlich größer ist
als der IDF-Modenfelddurchmesser. Diese fehlende Übereinstimmung
der Modenfelddurchmesser könnte
zu einer inakzeptabel großen
Menge an Spleißdämpfung führen, wenn
die beiden Fasern direkt aneinander gespleißt werden.
-
Eine
Technik, die entwickelt wurde, um eine Spleißdämpfung zwischen einer ersten
und einer zweiten Faser mit unter schiedlichen Modenfelddurchmessern
zu reduzieren, ist die Verwendung einer Brückenfaser mit einem dazwischenliegenden Modenfelddurchmesser.
Anstellen eines direkten Spleißens
der ersten Faser an die zweite Faser wird die erste Faser an ein
erstes Ende der Brückenfaser gespleißt und die
zweite Faser wird an ein zweites Ende der Brückenfaser gespleißt. Abhängig von
den jeweiligen Eigenschaften der ersten Faser, der zweiten Faser
und der Brückenfaser
ist es möglich,
dass die Gesamtspleißdämpfung unter
Verwendung einer Brückenfaser
wesentlich kleiner ist als die Spleißdämpfung, die resultiert, wenn
die erste Faser direkt an die zweite Faser gespleißt wird.
-
Bestimmte
Probleme sind jedoch in Verbindung mit gegenwärtig verwendeten Brückenfasern und
Brückenfasertechniken
aufgetaucht. Unter der gegenwärtigen
Praxis beträgt
eine typische Länge
für eine
Brückenfaser
z. B. zwei Meter oder mehr. Da ein typisches optisches Kabel dutzende
einzelner Fasern umfassen könnte,
die jeweils an eine separate Brückenfaser
gespleißt
werden sollen, bewirkt die Verwendung einer 2-Meter-Brückenfaser
Probleme beim Häusen
der Brückenfasern
in ein Standardspleißgehäuse, insbesondere
an dem Einsatzort. Zusätzlich
geht, obwohl gegenwärtig
verwendete Brückenfasern
und Brückenfasertechniken
eine Spleißdämpfung wesentlich
reduzieren können,
die Suche nach Wegen, um eine Spleißdämpfung noch weiter zu reduzieren,
weiter.
-
Eine
Brückenfasertechnik
ist in Edvold, B. und Gruner-Nielsen,
L., „New
Technique for Reducing the Splice Loss to Dispersion Compensating
Fiber", European
Conference an Optical Communication, 1996 beschrieben. Die
EP 1184693 A offenbart eine
weitere Brückenfasertechnik,
in der das Modenfeld der Brückenfaser
thermisch nahe an den Punkten erweitert wird, an denen die Brückenfaser
an die erste und zweite Faser gespleißt ist. Die
US 2002/181885 A offenbart eine
Technik zum Auswählen
einer Brückenfaser
basierend auf der theoretischen Verbindungsdämpfung, die aus einem über lappenden
Integral der Nahfeldmuster einer Brückenfaser und einer Dispersionskompensationsfaser nach
einem Fusionsspleißen
erhalten wird. Die
WO 0246716
A offenbart eine Zugtestmaschine für optische Fasern und umfasst
eine Beschreibung der Verwendung wärmeschrumpfbarer Hülsen zum
Schutz von Spleißen
zwischen Optikfasern.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Ein
Verfahren gemäß Anspruch
1 stellt Techniken zum Reduzieren einer Spleißdämpfung durch die Verwendung
einer ultrakurzen Brückenfaser
zum Aneinanderspleißen
einer ersten Faser und einer zweiten Faser mit unterschiedlichen
Modenfelddurchmessern bereit. Die ultrakurze Brückenfaser besitzt einen dazwischenliegenden
Modenfelddurchmesser zwischen den Modenfelddurchmessern der ersten
und der zweiten Faser. Ein erstes Ende der ultrakurzen Brückenfaser
ist an einem ersten Spleißpunkt
an ein vorderes Ende der ersten Faser gespleißt. Die Brückenfaser wird dann in einer
vorbestimmten Entfernung von dem ersten Spleißpunkt abgetrennt. Ein vorderes
Ende der zweiten Faser wird dann an einem zweiten Spleißpunkt an
das abgetrennte Ende der Brückenfaser
gespleißt.
Eine einzelne Schutzschiene wird dann angebracht, die die Brückenfaser
und den ersten und den zweiten Spleißpunkt bedeckt.
-
Zusätzliche
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme
auf die folgende detaillierte Beschreibung und beigefügten Zeichnungen
ersichtlich werden.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt
ein Diagramm einer Optikfaser-Übertragungsleitung
gemäß dem Stand
der Technik.
-
2 zeigt
ein Diagramm, das die jeweiligen Modenfelder der Fasern in der Optikfaser-Übertragungsleitung,
die in 1 gezeigt ist, darstellt.
-
3 zeigt
ein Diagramm, das eine Technik gemäß dem Stand der Technik zum
Häusen
eines direkten Spleißes
zwischen zwei Fasern darstellt.
-
4 zeigt
ein Diagramm einer Optikfaser-Übertragungsleitung
gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung.
-
5 zeigt
ein Diagramm, das die jeweiligen Modenfelder der Optikfasern in
der Übertragungsleitung,
die in 4 gezeigt ist, darstellt.
-
6 zeigt
ein Diagramm, das eine Technik gemäß der vorliegenden Erfindung
zum Häusen
einer Spleißkombination,
die eine ultrakurze Brückenfaser
beinhaltet, darstellt.
-
7 bis 14 sind
eine Serie von Diagrammen, die eine Technik gemäß einem Aspekt der Erfindung
zum Aufbauen einer Optikfaser-Übertragungsleitung
mit einer ultrakurzen Brückenfaser
darstellen.
-
15 zeigt
ein Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß einem weiteren Aspekt der
Erfindung zum Aufbauen einer Optikfaser-Übertragungsleitung mit einer
ultrakurzen Brückenfaser.
-
16 zeigt
einen Graphen, der eine Spleißdämpfung,
die aus der Verwendung einer 2-Meter-Brückenfaser resultiert, und eine
Spleißdämpfung,
die aus der Verwendung einer ultrakurzen Brückenfaser resultiert, vergleicht.
-
17 zeigt
eine Tabelle, die eine Spleißdämpfung,
die aus der Verwendung einer ultrakurzen Brückenfaser resultiert, und eine
Spleißdämpfung, die
aus einem direkten Spleißen
einer Faser mit supergroßer
Fläche
(SLA-Faser) an eine Faser mit inverser Dispersion (IDF × 2) resultiert,
vergleicht.
-
Detaillierte Beschreibung
-
Die
vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 1
stellt eine verbesserte Technik zum Reduzieren einer Spleißdämpfung zwischen
zwei Fasern mit unterschiedlichen Modenfelddurchmessern bereit.
Eine Spleißdämpfung wird
durch die Verwendung einer ultrakurzen Brückenfaser zur Verbindung der
beiden Fasern reduziert. Wie der Ausdruck „ultrakurze Brückenfaser" hierin verwendet
wird, bezieht er sich allgemein auf eine Brückenfaser, die ausreichend
kurz ist, derart, dass zu Zwecken eines Häusen der gespleißten Fasern
der Spleiß zwischen
der ersten Faser und der Brückenfaser
und der Spleiß zwischen der
Brückenfaser
und der zweiten Faser als ein einzelner Spleiß behandelt werden kann.
-
Um
einen Kontext für
ein Verständnis
der vorliegenden Erfindung bereitzustellen, wird zuerst eine kurze
Erläuterung
des Stands der Technik geliefert. 1 zeigt
ein Diagramm einer exemplarischen Optikübertragungsleitung 10 gemäß dem Stand
der Technik, nicht maßstabsgetreu.
Die Übertragungsleitung 10 umfasst
eine erste Faser 12, eine zweite Faser 14 und
eine Brückenfaser 16.
Ein erstes Ende der Brückenfaser 16 ist
an einem ersten Spleißpunkt 18 an
ein vorderes Ende der ersten Faser 12 gespleißt. Ein
zweites Ende der Brückenfaser 16 ist
an einem zweiten Spleißpunkt 20 an
ein vorderes Ende der zweiten Faser 14 gespleißt. Die
Brückenfaser 16 weist
typischerweise eine Länge
von zwei Metern oder mehr auf.
-
Bei
einer gegenwärtigen
Anwendung ist z. B. die erste Faser eine OFS Fitel Super Large Area
Fiber (SLA-Faser), die zweite Faser eine OFS Fitel Inverse Dispersion
Fiber (IDF) und die Brückenfaser 16 eine
OFS Fitel True Wave Fiber. Diese Spleißkombination wird in einer
Unterseebootumgebung verwendet. Aufgrund der Bedürfnisse dieser bestimmten Umgebung
beträgt
die Länge
der Brückenfaser 16 etwa
25,0 Meter. Sobald die zwei Spleiße 18 und 20 ausgeführt wurden,
werden die jeweiligen Spleißregionen
wieder beschichtet, um sicherzustellen, dass die Spleiße 18 und 20 ausreichend
stark und geschützt
gegen die feindliche Betriebsumgebung sind. Aufgrund des Bedarfs,
Spleiße
mit hoher Festigkeit zu erzeugen, einschließlich eines erneuten Beschichtens
der gespleißten
Fasern, müssen
diese Spleiße
typischerweise in der Fabrik durchgeführt werden.
-
2 zeigt
ein Diagramm, das die jeweiligen Modenfelder der ersten Faser 12,
zweiten Faser 14 und Brückenfaser 16 darstellt.
Wie in 2 gezeigt ist, weist das Modenfeld 32 der
ersten Faser einen relativ großen
Durchmesser auf, das Modenfeld 34 der zweiten Faser weist
einen relativ schmalen Durchmesser auf und das Modenfeld 36 der
Brückenfaser
weist einen dazwischenliegenden Durchmesser auf, der kleiner ist
als der Durchmesser des Modenfeldes 32 der ersten Faser
und größer als
der Durchmesser des Modenfelds 34 der zweiten Faser.
-
Wie
weiter in 2 dargestellt ist, gibt es eine
erste Übergangsregion 38 zwischen
dem Modenfeld 32 der ersten Faser und dem Modenfeld 36 der
Brückenfaser
und eine zweite Übergangsregion 40 zwischen
dem Modenfeld 36 der Brückenfaser und
dem Modenfeld 34 der zweiten Faser. Jeder der beiden Übergangsregionen 38 und 40 zugeordnet
ist eine bestimmte Menge einer Spleißdämpfung. Die Summe der Spleißdämpfungen
der beiden Übergangsregionen 38 und 40 jedoch
ist kleiner als die Spleißdämpfung,
die resultieren würde,
wenn die erste Faser 12 ohne die Verwendung einer Brückenfaser 16 direkt
an die zweite Faser 14 gespleißt würde.
-
Wie
oben erwähnt
wurde, wird eine Brückenfaser
häufig
in der Fabrik eingebaut. Es wäre
jedoch wünschenswert,
in der Lage zu sein, eine Brückenfaser
an dem Einsatzort einzubauen. Techniken wurden zum Durchführen und
Häusen
direkter Spleiße zwischen
einem Paar optischer Fasern außerhalb der
Fabrik entwickelt. Es ist jedoch nicht praktisch, diese Techniken
in typischen gegenwärtigen
Spleißkombinationen,
in denen eine Brückenfaser
verwendet wird, einzusetzen.
-
3 zeigt
ein Diagramm, das eine Optikübertragungsleitung 50 darstellt,
die eine Technik gemäß dem Stand
der Technik zum Häusen
eines Direktspleißes
zwischen einem Paar optischer Fasern ausführt. Die Optikübertragungsleitung 50 umfasst ein
erstes optisches Kabel 52 und ein zweites optisches Kabel 54.
Jedes der optischen Kabel 52 und 54 umfasst eine
Mehrzahl einzelner optischer Fasern. Zu Darstellungszwecken sind
einzelne Fasern 56 und 58 als sich von dem ersten
und zweiten Kabel 52 bzw. 54 erstreckend gezeigt.
Die erste und die zweite Faser 56 und 58 sind
an einem Spleißpunkt 60,
durch ein X markiert, aneinander gespleißt, und der Spleißpunkt 60 ist
durch eine Schutzschiene 62 bedeckt. Nachdem die Schiene 62 eingebaut
wurde, werden die freiliegenden Fasern 56 und 58,
einschließlich
des Spleißpunktes 60 und
der Schutzschiene 62 gewickelt und in ein Spleißgehäuse 64 gehäust, wobei
Sorge getragen wird, um scharfe Biegungen oder andere Belastungen
auf die Fasern 56 und 58 zu vermeiden.
-
Es
ist nicht praktisch, die in 3 gezeigte Anordnung
für eine
Spleißkombination
zu verwenden, die eine Brückenfaser
gemäß dem Stand
der Technik umfasst, wie z. B. die in 1 dargestellte Spleißkombination.
Wie oben erläutert
wurde, erfordert eine Brückenfaser
gemäß dem Stand
der Technik üblicherweise
zwei Spleiße,
einen an jedem Ende der Brückenfaser.
Die in 3 gezeigte Anordnung würde zwei Schutzschienen 62 erfordern:
eine erste Schiene zum Schutz des Spleißes zwischen der ersten Faser 56 und
der Brücken faser
und eine zweite Schiene zum Schutz des Spleißes zwischen der Brückenfaser
und der zweiten Faser 58. Ein optisches Kabel könnte jedoch
dutzende einzelner Fasern beinhalten. Gegenwärtig verfügbare Spleißgehäuse sind nicht ausreichend
groß,
um die doppelte Anzahl von Schutzschienen 62 unterzubringen.
-
4 zeigt
ein Diagramm einer Optikfaser-Übertragungsleitung 70 gemäß einem
Aspekt der Erfindung. Die Übertragungsleitung
umfasst eine erste Faser 72 und eine zweite Faser 74,
die miteinander durch eine ultrakurze Brückenfaser (USBF; USBF = ultra-short
bridge fiber) 76 mit einer Länge von etwa 1 mm verbunden
sind. Ein vorderes Ende der ersten Faser 72 ist an einem
ersten Spleißpunkt 78 an
ein erstes Ende der USBF 76 gespleißt und ein vorderes Ende der
zweiten Faser 76 ist an einem zweiten Spleißpunkt 80 an
ein zweites Ende der USBF 76 gespleißt. Da der erste und der zweite Spleißpunkt 78 und 80 nur
1 mm voneinander entfernt sind, wird eine einzelne Schiene 82 verwendet, um
beide Spleißpunkte 78 und 70 zu
bedecken.
-
5 ist
ein Diagramm der jeweiligen Modenfelder der ersten Faser 72,
zweiten Faser 74 und USBF 76. Wie in 5 gezeigt
ist, weist das Modenfeld 92 der ersten Faser einen relativ
großen
Durchmesser auf, das Modenfeld 94 der zweiten Faser weist
einen relativ schmalen Durchmesser auf und das Modenfeld 96 der
USBF weist einen dazwischenliegenden Durchmesser auf, der kleiner
ist als der Durchmesser des Modenfelds 92 der ersten Faser und
größer als
der Durchmesser des Modenfelds 94 der zweiten Faser.
-
Wie
weiter in 5 gezeigt ist, gibt es eine erste Übergangsregion 98 zwischen
dem Modenfeld 92 der ersten Faser und dem Modenfeld 96 der USBF
und eine zweite Übergangsregion 100 zwischen
dem Modenfeld 96 der USBF und dem Modenfeld 94 der
zweiten Faser. Jeder Übergangsregion 98 und 100 ist
eine bestimmte Menge an Spleißdämpfung zugeordnet.
Die Summe der Spleißdämpfungen aus
den beiden Regionen 98 und 100 jedoch ist mit der
USBF 96 kleiner als die Spleißdämpfung, die resultieren würde, wenn
die erste Faser 92 direkt an die zweite Faser 94 gespleißt würde. Wie
unten dargelegt ist, wurde beobachtet, dass ein Verwenden einer USBF 96 typischerweise
zu einer größeren Reduzierung
einer Spleißdämpfung führt als
die Reduzierung einer Spleißdämpfung,
die unter Verwendung einer Brückenfaser
des Stands der Technik, wie z. B. der in 1 gezeigten
Brückenfaser 16,
erzielt wird.
-
6 zeigt
ein Diagramm einer weiteren Optikfaser-Übertragungsleitung 110 gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung. Die Übertragungsleitung 110 umfasst
ein erstes Optikkabel 112 und ein zweites Optikkabel 114.
Jedes Kabel umfasst eine Mehrzahl einzelner Fasern. Zu Darstellungszwecken
sind einzelne Fasern 116 und 118 gezeigt, um sich
von dem ersten Kabel 112 bzw. dem zweiten Kabel 114 zu
erstrecken.
-
Die
erste und die zweite Faser 116 und 118 sind durch
eine USBF 120 verbunden, die an einem ersten und einem
zweiten Spleißpunkt 122 und 124 zwischen
dieselben gespleißt
ist, markiert durch ein Paar von X. Der erste und der zweite Spleißpunkt 122 und 124 sind
durch eine einzelne Schutzschiene 126 bedeckt. Die erste
und die zweite Faser 116 und 118, die USBF 120,
der erste und der zweite Spleißpunkt 122 und 124 und
die Schutzschiene 126 sind in ein Spleißgehäuse 128 gehäust.
-
Wie
in 6 gezeigt ist, erzeugt die Verwendung der USBF 120 und
einer einzelnen Schutzschiene 126 eine Brückenfaseranordnung,
die in etwa die gleiche Größe besitzt
wie ein Direktspleiß zwischen
zwei Fasern. So erlaubt die Verwendung einer USBF 120 es,
dass eine relativ große
Anzahl von Brückenspleißen komfortabel
in ein Standardspleißgehäuse 126 gehäust werden
kann, was es so einfacher macht, die Brückenfasern unter Verwendung gegenwärtig verfügbarer Einsatzort-Spleißausrüstung an
dem Einsatzort einzubauen.
-
Die 7–14 zeigen
eine Serie von Diagrammen, die eine USBF-Technik gemäß einem Aspekt
der Erfindung darstellen. In 7 sind eine erste
Faser 130 und eine Brückenfaser 132 zum Spleißen vorbereitet.
Diese Vorbereitungen umfassen ein Abziehen und Abtrennen eines Endes
jeder Faser 130 und 132 zur Bereitstellung geeigneter Spleißoberflächen. In 8 wurde
eine Fusionsspleißtechnik
verwendet, um die erste Faser 130 und die Brückenfaser 132 an
einem Spleißpunkt 134 aneinander
zu spleißen.
Es ist zu erkennen, dass in den 7–14 entweder
die erste Faser 130 oder die zweite Faser 138 die
Faser mit dem Modenfeld mit größerem Durchmesser
oder dem Modenfeld mit schmalerem Durchmesser sein könnte, ohne
von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
-
In 9 ist
die Brückenfaser 132 an
einem Punkt 136 abgetrennt, der in einer vorbestimmten Entfernung
von dem Spleißpunkt 134 ist.
Wie oben erwähnt
wurde, wurde bestimmt, dass eine geeignete Entfernung zwischen dem
Spleißpunkt 134 und dem
Abtrennpunkt 136 etwa 1 mm ist. 10 zeigt ein
Diagramm der ersten Faser 130 und USBF 132, nachdem
die Brückenfaser 132 abgetrennt
wurde.
-
Es
wird angemerkt, dass, da die Brückenfaser 132 auf
eine derartig kurze Länge
abgetrennt wird, das zweite Ende der Brückenfaser 132 bereits abgezogen
ist. So spart die Verwendung einer ultrakurzen Brückenfaser
an diesem Punkt in dem Spleißvorgang
etwas Zeit.
-
In 11 ist
eine zweite Faser 138 durch Abziehen und Abtrennen eines
vorderen Endes der Faser 138 zum Spleißen vorbereitet. Wie in 11 gezeigt
ist, wurde eine röhrenförmige Schutzschiene 140 über die
zweite Faser 138 geschoben. Es wäre auch möglich, die Schiene 140 über die
erste Faser 130 und die Brückenfaser 132 zu schieben.
Es wäre auch
möglich,
einen anderen Typ von Schiene 140 zu verwenden, ohne von
dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.
-
Die
Schiene 140 ist aus einem wärmeschrumpfbaren Material hergestellt.
Vor einer Wärmeschrumpfung
weist die Schiene 140 einen Innendurchmesser auf, der ausreichend
groß ist,
um es zu ermöglichen,
dass dieselbe ohne Weiteres über
die zu spleißenden
Fasern geschoben werden kann.
-
In 12 ist
das vordere Ende der zweiten Faser 138 an einem zweiten
Spleißpunkt 142 an
das zweite Ende der Brückenfaser 132 gespleißt. In 13 wurde
die Schutzschiene über
den zweiten Spleißpunkten 132 und 134 und
die USBF 132 in Position geschoben. In 14 wurde
Wärme von
einer geeigneten Quelle, wie z. B. einer Heißluftdüse, an die Schutzschiene angelegt,
was bewirkt, dass dieselbe um die beiden Spleißpunkte 132 und 142 und die
USBF 132 herum schrumpft.
-
15 zeigt
ein Flussdiagramm eines Verfahrens 150 gemäß einem
Aspekt der Erfindung. Bei einem Schritt 152 werden das
vordere Ende einer ersten Faser und ein erstes Ende einer Brückenfaser zum
Spleißen
vorbereitet. Wie oben erläutert
wurde, umfasst diese Vorbereitung ein Abziehen und Abtrennen der
Faserenden. Wie oben erläutert
ist, könnte
die erste Faser entweder die Faser mit dem größeren Modenfelddurchmesser
oder dem schmaleren Modenfelddurchmesser sein.
-
Bei
einem Schritt 154 wird eine geeignete Spleißtechnik,
wie z. B. eine Fusionsspleißtechnik, verwendet,
um das vordere Ende der ersten Faser und das erste Ende der Brückenfaser
an einem ersten Spleißpunkt
zu spleißen.
Bei einem Schritt 156 wird die Brückenfaser an einem Punkt, der
sich in einer vorbestimmten Entfernung von dem ersten Spleißpunkt befindet,
abgetrennt. Wie oben erläutert wurde,
ist eine geeignete vorbestimmte Entfernung etwa 1 mm. Bei einem
Schritt 158 wird das vordere Ende einer zweiten Faser zum
Spleißen
an das abgetrennte Ende der Brückenfaser
vorbereitet. Wie oben erläutert
wurde, umfasst die Vorbereitung des vorderen Endes der zweiten Faser
ein Abziehen und Abtrennen der zweiten Faser. Zusätzlich könnte eine wärmeschrumpfbare
Schutzschiene über
entweder das zweite Faserende oder über die abgetrennte Brückenfaser
und die erste Faser geschoben werden.
-
Bei
einem Schritt 160 wird das vordere Ende der zweiten Faser
an einem zweiten Spleißpunkt
an das abgetrennte Ende der Brückenfaser
gespleißt. Bei
einem Schritt 162 wird eine Schutzschiene über dem
ersten und dem zweiten Spleißpunkt
angebracht. Wie oben beschrieben wurde, wird, wenn eine wärmeschrumpfbare
Schiene verwendet wird, dieselbe durch ein Schieben derselben in
eine Position, in der sie den ersten und den zweiten Spleißpunkt bedeckt,
und ein darauf folgendes Erwärmen der
Schiene, um ein Schrumpfen derselben zu bewirken, so dass sie knapp über den
ersten und den zweiten Spleißpunkt
passt, angebracht.
-
Wie
oben erwähnt
wurde, hat sich herausgestellt, dass zusätzlich zu der Bereitstellung
eines effizienteren Häusens
gespleißter
Fasern die Verwendung einer USBF zu einem wesentlichen Rückgang der
Spleißdämpfung verglichen
mit der Spleißdämpfung,
die unter Verwendung einer 2-Meter-Brückenfaser
erhalten wird, führt.
-
16 zeigt
einen Graphen 170, der eine gemessene Spleißdämpfung für eine erste
und eine zweite Probe-Optikfaser-Übertragungsleitung
zeigt. Jede der beiden Probe-Übertragungsleitungen
wurde unter Verwendung einer OFS Fitel Super Large Area(SLA-)Faser,
einer OFS Fitel True Wave-Faser für die Brückenfaser und einer OFS Fitel
Inverse Dispersion Fiber (IDF) für
die zweite Faser aufgebaut. Eine IDF ist kommerziell mit einer Anzahl
unterschiedlicher Steigungen verfügbar. Die IDF, die bei dem
vorliegenden Beispiel verwendet wurde, weist eine negative Steigung
auf, die doppelt so steil wie die Steigung der SLA-Faser ist und
deshalb als IDF × 2
bezeichnet wird. Ein Alcoa-Fujikura GSM-40S-Einsatzort-Spleißer wurde
zur Durchführung
der Spleißung
verwen det. Ein PS-02-Einsatzort-Abzieher wurde verwendet und ein
CT-03-Einsatzort-Abtrenner wurde verwendet.
-
Eine
SLA-Faser besitzt einen Modenfelddurchmesser von etwa 12 Mikrometern.
Eine IDF × 2-Faser
besitzt einen Modenfelddurchmesser von etwa 6 Mikrometern. Eine
True Wave-Faser besitzt einen Modenfelddurchmesser von etwa 9 Mikrometern.
-
Jede
Probe-Übertragungsleitung
wurde zuerst mit einer 2-Meter-Brückenfaser
aufgebaut. Eine Spleißdämpfung wurde
dann unter Verwendung eines GN Model 8000 gemessen, um Optik-Zeitbereich-Reflektometer-(OTDR-)Messungen
durchzuführen
und unter Verwendung eines PK Model 220 zur Durchführung von
Spektrum-Dämpfung-Messungen.
Die OTDR-Messungen wurden bei 1.550 nm und 1.625 nm ausgeführt. Die
Spektrum-Dämpfung-Messungen
wurden von 1.500 nm bis 1.650 nm unter Verwendung von Schritten
von 5 nm durchgeführt.
-
Nach
dem Testen wurde die Brückenfaser
jeder Probe-Übertragungsleitung
nahe an einem Spleißpunkt
abgetrennt, um eine ultrakurze Brückenfaser zu erzeugen. Der
Rest der Brückenfaser
wurde dann weggeschnitten und die Fasern wurden wieder aneinander
gespleißt.
Jede Probe-Übertragungsleitung
wurde dann ein zweites Mal auf eine Spleißdämpfung getestet, unter Verwendung
des OTDR, ausgeführt
bei 1.550 nm und 1.625 nm, sowie Spektrum-Dämpfung-Messungen, durchgeführt von 1.500 nm bis 1.650
nm, unter Verwendung von Schritten von 5 nm.
-
In 16 stellen
die hohlen Rauten 172 OTDR-Messungen, bei 1.550 nm und
1.625 nm, für
eine Probe Nr. 1 mit einer 2-Meter-Brückenfaser dar. Die hohlen Dreiecke 174 stellen
entsprechende OTDR-Messungen für
Probe Nr. 1 mit einer USBF dar. Die ausgefüllten Rauten 176 stellen
Spektrum-Dämpfung-Messungen von 1.500
nm bis 1.650 nm für
Probe Nr. 1 mit einer 2-Meter-Brückenfaser dar.
Die ausgefüllten
Dreiecke 178 stellen entsprechende Spektrum-Dämpfung-Messungen
für Probe Nr.
1 mit einer USBF dar.
-
Ferner
stellen in 16 die hohlen Quadrate 180 OTDR-Messungen bei 1.550
nm und 1.625 nm für
eine Probe Nr. 2 mit einer 2-Meter-Brückenfaser dar. Die hohlen Kreise 182 stellen
entsprechende OTDR-Messungen für
Probe Nr. 2 mit einer USBF dar. Die ausgefüllten Quadrate 184 stellen
Spektrum-Dämpfung-Messungen
von 1.500 nm bis 1.650 nm für
Probe Nr. 2 mit einer 2-Meter-Brückenfaser dar.
Die ausgefüllten
Kreise 186 stellen entsprechende Spektrum-Dämpfung-Messungen für Probe
Nr. 2 mit einer USBF dar. Wie in 16 gezeigt
ist, führt die
Verwendung einer USBF zu einer Reduzierung einer Spleißdämpfung verglichen
mit der Verwendung einer 2-Meter-Brückenfaser.
-
17 zeigt
ein Paar von Tabellen 200 und 220, die eine gemessene
Spleißdämpfung in
einer Anzahl von Versuchen vergleichen, bei denen Herstellungsparameter
variiert wurden. Die obere Tabelle 200 zeigt eine gemessene
Spleißdämpfung in
einer Probe-Übertragungsleitung
mit einer USBF und die untere Tabelle 220 zeigt eine gemessene
Spleißdämpfung in
einer Probe-Übertragungsleitung,
in der die Faser mit größerem Modenfelddurchmesser
direkt an die Faser mit schmalerem Modenfelddurchmesser gespleißt wurde.
Die Faser mit größerem Modenfelddurchmesser
war eine Typ-DP-Faser mit supergroßer Fläche (SLA-Faser) und die USBF
war eine Typ-DL-Brückenfaser.
Die Faser mit schmalerem Modenfelddurchmesser war in einigen Fällen eine
Typ-DV-Faser mit inverser Dispersion (IDF × 2). In anderen Fällen wurde
eine Typ-DW-IDF × 2 verwendet.
-
Wie
in den Tabellen 200 und 220 dargelegt ist, umfassten
die Parameter einen Spleißerhersteller,
ein Spleißermodell,
eine Spleißerverwendung und
einen Fasertyp. Die Tabellen zeigen die beste gemessene Spleißdämpfung bei
1.550 nm. Andere Variationen der Herstellungsparameter und Techniken
sind in der „Kommentar"-Spalte dargelegt.
-
Aus
den Tabellen 200 und 220, die in 17 gezeigt
sind, ist zu sehen, dass in vielen Fällen die Verwendung einer USBF
eine wesentliche Reduzierung einer Spleißdämpfung verglichen mit einem
direkten Spleißen
der ersten Faser an die zweite Faser erzeugen kann. Ferner hat sich
gezeigt, dass eine USBF in etwa sieben Minuten hergestellt werden könnte, einschließlich der
Durchführung
beider Spleiße.
-
Während die
vorstehende Beschreibung Details umfasst, die es Fachleuten auf
dem Gebiet ermöglichen,
die Erfindung zu praktizieren, sollte zu erkennen sein, dass die
Beschreibung darstellender Natur ist, und dass viele Modifizierungen
und Variationen derselben für
Fachleute auf dem Gebiet mit dem Vorzug dieser Lehren ersichtlich
sein werden. Es ist entsprechend beabsichtigt, dass die Erfindung hierin
lediglich durch die beigefügten
Ansprüche
definiert sein soll, und dass die Ansprüche so breit, wie der Stand
der Technik dies zulässt,
interpretiert werden sollen.