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DE60311376T2 - System zum Einstellen der Ausricht- und Taktgeschwindigkeit - Google Patents

System zum Einstellen der Ausricht- und Taktgeschwindigkeit Download PDF

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DE60311376T2
DE60311376T2 DE60311376T DE60311376T DE60311376T2 DE 60311376 T2 DE60311376 T2 DE 60311376T2 DE 60311376 T DE60311376 T DE 60311376T DE 60311376 T DE60311376 T DE 60311376T DE 60311376 T2 DE60311376 T2 DE 60311376T2
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DE
Germany
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speed
sheet
time
speed adjustment
marking device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60311376T
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English (en)
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DE60311376D1 (de
Inventor
Michael T. Honeoye Dobbertin
Alan Earl Pittsford Rapkin
Thomas K. Webster Sciurba
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE60311376T2 publication Critical patent/DE60311376T2/de
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Bilderzeugungssysteme und insbesondere die Verbesserung der Arbeitsweise eines Ausrichtsystems in dem Bilderzeugungssystem.
  • Bilderzeugungssysteme, wie zum Beispiel elektrografische Hochleistungsdrucker und -kopierer, werden zum Übertragen von Bildern auf eine Vielzahl von Blättern aus Papier oder einem anderen Medium verwendet. Bei einem typischen Bilderzeugungsauftrag überträgt oder druckt das Bilderzeugungssystem ein oder mehrere Bilder auf ein oder mehrere Blätter. Bei der Übertragung von mehreren Bildern werden die Bilder im Bilderzeugungsprozess gewöhnlich so übertragen, dass die Anordnung der ausgegebenen Blätter dem Bilderzeugungsauftrag entspricht. Die Reihenfolge, mit der die Blätter ausgegeben werden, entspricht typischerweise der Reihenfolge, mit der die Bilder in das Bilderzeugungssystem eingegeben werden. Durch diese geordnete Eingabe und ent-sprechende Ausgabe wird vermieden, dass die Blätter neu geordnet oder auf andere Weise kompiliert werden müssen.
  • Viele Bilderzeugungssysteme verfügen über ein Markierungsgerät, ein Einfügegerät und eine Finishingvorrichtung. Das Markierungsgerät überträgt oder druckt Bilder auf die Blätter. Wenn der Bilderzeugungsauftrag dies erfordert, fügt das Einfügegerät einen Tabulator, ein vorgedrucktes Blatt, ein leeres Blatt oder ein anderes Vorratsblatt in die Blattausgabe des Markierungsgeräts ein. Die Finishingvorrichtung sammelt die ausgegebenen Blätter, um den Bilderzeugungsauftrag abzuschließen oder die Blätter für eine weitere Verarbeitung vorzubereiten.
  • Verschiedene andere Bilderzeugungssysteme werden in früher erteilten Patenten erörtert. Die in US-A-S 415 387 (Suzuki) erörterte Blattfördereinrichtung betrifft eine Blattfördereinrichtung für Bilderzeugungsanlagen, bei der ein Blattförderabschnitt und ein Ausrichtabschnitt jeweils über einen eigenen Antrieb verfügen. Ein in einem Bilderzeugungsabschnitt erzeugtes Förderstartsignal veranlasst den Bildförderabschnitt, die Förderung eines Blatts zum Ausrichtabschnitt einzuleiten. Der Zeitpunkt, an dem der Blattförderabschnitt veranlasst wird, die Förderung eines Blatts einzustellen, oder der Zeitpunkt, an dem der Ausrichtabschnitt veranlasst wird, den Antrieb des Blatts einzuleiten, wird zum Anpassen an eine Druckgeschwindigkeit verzögert. Infolgedessen stellt der Blattförderabschnitt ein Blatt mit ausreichender Entspannung bereit, während der Ausrichtabschnitt das Blatt genau mit einem Bild ausrichtet und die Position eines Bildes auf dem Blatt nach oben und unten verändern kann.
  • Das in DE-A-4444755 (Krueger) erörterte Verfahren zum Fördern von Blättern in einem Förderbereich eines Blattverarbeitungsgeräts und die dort beschriebene Vorrichtung betreffen Blätter, die einzeln von einem Vorratsstapel abgezogen und auf den Tisch der Fördereinrichtung abgelegt werden, wo ein endloses Band sie dem Prozess in versetzter Anordnung zuführt. Das endlose Band wird von einem eigenen Elektromotor angetrieben. Dabei messen Überwachungseinrichtungen an der Prozesswalze und der Transportwalze die Prozess- und Fördergeschwindigkeiten. Eine Steuereinheit regelt die Fördergeschwindigkeit auf einen Mindestwert, wenn sich die Vorderkante eines Blatts dem Übergabepunkt an den Prozess nähert und ein neues Blatt auf den Tisch geladen wird. Die Überlappung der Blätter auf dem Tisch entspricht einem einfachen Bruch der Tischlänge. Die überwachten Signale werden mit einem gespeicherten Geschwindigkeitsverlauf verglichen, und die Geschwindigkeit des Gesamtsystems kann mit einem Bedienfeld eingestellt werden. Der Fördergeschwindigkeitsverlauf weist Höchst- und Mindestwerte sowie konstante Werte zwischen diesen Punkten auf.
  • Der in US-A-S 931090 (Ohkawa) erörterte Drucker betrifft einen Drucker, bei dem ein Zwischenoriginal um eine Druckwalze geschlungen und ein Blatt gegen das Zwischenoriginal mit der Druckwalze oder einer Pressenwalze gedrückt wird. Eine Impulsscheibe an der Pressenwalze überwacht Änderungen der Drehgeschwindigkeit der Pressenwalze, sodass ein Zeitpunkt für die Förderung der Vorderkante des Blatts zu einer Klemmvorrichtung gesteuert werden kann. Die Klemmvorrichtung kann die Vorderkante eines Blatts sicher klemmen und verhindern, dass diese sich aufrollt. Das Blatt kann stabil und zuverlässig gefördert und daher genau ausgerichtet werden.
  • Das in US-A-6 144 814 (Newell) erörterte Verfahren zum automatischen Ausführen einer Seitenstoppvorgabe in einer Druckvorrichtung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Kalibrieren von Medienförderzeiteinstellungsoperationen für den internen Medientransport und für die Übergabe von Medien zwischen gekoppelten Förder- und Empfangsvorrichtungen. Jede dieser Vorrichtungen ist mit einem Mikroprozessor und einem Festspeicher (ROM) zum Speichern von Programmen ausgerüstet. Für die Medienförderbahn einer jeden Aufnahmevorrichtung wird ein Anhaltepunkt bestimmt. Zusätzlich ist die Medienbahn einer jeden Fördervorrichtung in der Nähe ihres Austritts mit einem Mediumerkennungssensor ausgerüstet. Der Abstand zwischen diesem Sensor und dem Austritt der Medienbahn der Fördervorrichtung kann durch manuelles Messen bestimmt werden. Außerdem muss jede Fördervorrichtung die Geschwindigkeit „kennen", mit der sie Blätter entlang der Medienbahn transportiert. Jeder Fördervorrichtung werden beim Booten des Systems die Seitenstoppvorgaben gegebenenfalls angebauter Empfangsvorrichtungen über einen Kommunikationsbus mitgeteilt. Anhand dieser Informationen stellt die Fördervorrichtung dann den Zeitgeber ihres Seitenfördermotors auf einen Wert ein, der bewirkt, dass Medienseiten von der Fördervorrichtung zum richtigen Punkt in der Empfangsvorrichtung bewegt werden.
  • Das Markierungsgerät umfasst gewöhnlich Bilderzeugungsausrüstungen, eine Blattfördereinrichtung und ein Ausrichtsystem. Die Blattfördereinrichtung stellt das ausgewählte Papier oder andere Medium für das Bilderzeugungssystem zum Übertragen oder Drucken eines Bildes an einem Abbildungs- und Ausrichtsystem in dem Markiergerät bereit. Das Abbildungssystem verfügt über eine Abbildungsschleife. Das Ausrichtsystem bringt den Fotoleiter zum richtigen Zeitpunkt in die richtige Position und Ausrichtung. Das ausgewählte Papier kann zu einem beliebigen Zeitpunkt von verschiedenen Teilen des Bilderzeugungssystems am Ausrichtsystem ankommen. Die Ungenauigkeit oder Schwankung, mit der das Papier am Ausrichtsystem ankommt, kann eine wirksame Ausrichtung und Orientierung des Papiers durch das Ausrichtsystem vor Durchlaufen des Ausrichtsystems behindern. Ferner ist es bei einem elektrografischen Markierungsgerät wünschenswert, die Geschwindigkeit, mit der ein Bild für einen gegebenen Durchsatz verarbeitet und fixiert wird, zu minimieren. Zu diesem Zweck werden die Blätter in der Förderrichtung mit verhältnismäßig geringem Abstand zueinander positioniert. Andererseits ist für Papierfördereinrichtungen im Allgemeinen eine höhere Transportgeschwindigkeit wünschenswert, und zwar deswegen, weil Hochleistungsfördereinrichtungen mit Unterdruck arbeiten und daher zuverlässiger und leistungsfähiger sind als Fördereinrichtungen anderer Art. Zur Maximierung der Leistung erfordern diese mit Unterdruck arbeitenden Fördersysteme eine signifikante Zeitspanne zwischen den einzelnen Blättern, damit diese vor dem Fördern sicher mit Unterdruck erfasst werden. Zu diesem Zweck wird das Blatt während der Förderung mit einer höheren Geschwindigkeit transportiert, sodass zwischen aufeinander folgenden Fördervorgängen mehr Zeit zum Erfassen des nächsten Blatts verbleibt. Diese Geschwindigkeit übersteigt zuweilen die für einen zuverlässigen Betrieb des Ausrichtsystems zulässige Grenze. Es besteht somit ein Konflikt zwischen der gewünschten relativ niedrigeren Geschwindigkeit des Abbildungssystems und der gewünschten höheren Geschwindigkeit für die Blattfördereinrichtungen.
  • Es besteht daher ein Bedarf für ein Bilderzeugungssystem, das Papierblätter an ein Ausrichtsystem zu einem Zeitpunkt übergeben kann, der mit der Zeiteinstellung des Ausrichtsystems abgestimmt ist.
  • Die Erfindung betrifft eine für den Einsatz in einem Bilderzeugungssystem mit einem Markierungsgerät geeignete Vorrichtung und ein dafür geeignetes Verfahren. Solche Systeme können auch ein Papiervorratsmodul, ein Einfügegerät und eine Finishingvorrichtung beinhalten. Das Bilderzeugungssystem verfügt über ein Markierungsgerät, das mindestens ein Blatt und vorzugsweise eine Vielzahl von Blättern empfängt, auf das bzw. die ein Bild übertragen wird. Eine Blattfördereinrichtung transportiert das Blatt mit einer ersten Geschwindigkeit zum Markierungsgerät. Das Markierungsgerät verfügt über ein Abbildungssystem, welches das Bild auf das Blatt überträgt. Ein dem Abbildungssystem vorgeschaltetes Ausrichtsystem richtet das Blatt zum Abbildungssystem aus und bewegt das Blatt mit einer zweiten Geschwindigkeit durch das Abbildungssystem. Das Markierungsgerät weist einen Ausgang auf, der dem Abbildungssystem nachgeschaltet ist. Ein Geschwindigkeitseinstellsystem ist dem Ausrichtsystem vorgeschaltet. Das Geschwindigkeitseinstellsystem ist derart verbunden, dass es das Blatt von der Blattfördereinrichtung mit der ersten Geschwindigkeit empfängt und das Blatt mit der zweiten Geschwindigkeit an das Ausrichtsystem übergibt. Vorzugsweise bestimmt das Geschwindigkeitseinstellsystem auch den richtigen Zeitpunkt für die Förderung des mindestens einen Blatts zum Ausrichtsystem.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Markierungsgerät eine Markierungsgerätesteuerung und ein Geschwindigkeitseinstellsystem. Das Geschwindigkeitseinstellsystem weist eine Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit auf. Das Markierungsgerät überträgt ein Synchronisierungsimpulssignal zur Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit. Das Geschwindigkeitseinstellsystem überträgt bei Ankunft des Blatts ein Signal an den Geschwindigkeitseinstellsystem-Sensor. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit vergleicht die gemessene Ankunftszeit mit dem Synchronisierungsimpulssignal, um eine Geschwindigkeit des Blatts einzustellen, bevor dieses zum Ausrichtsystem überführt wird.
  • Andere Systeme, Verfahren, Merkmale und Vorteile der Erfindung wird der Fachmann bei Prüfung der folgenden Abbildungen und ausführlichen Beschreibung erkennen. Alle diese zusätzlichen Systeme, Verfahren, Merkmale und Vorteile sollen in diese Beschreibung und den Schutzumfang der Erfindung eingeschlossen und von den folgenden Ansprüchen geschützt werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Markierungsgeräts des Bilderzeugungssystems;
  • 2 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Einfügegeräts und einer Finishingvorrichtung des Bilderzeugungssystems;
  • 3 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Geschwindigkeitseinstellsystems;
  • 4 ein Ablaufdiagramm eines Algorithmus oder eines Verfahrens, das beispielhaft zeigt, wie die Erfindung in dem Bilderzeugungssystem verwertet wird;
  • 5 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit und einer Markierungsgerätesteuerung; und
  • 6 einen Impulsplan des in 3 dargestellten Geschwindigkeitseinstellsystems.
  • In der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung werden gleiche Bauteile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Diese Beschreibungen haben nur beispielhaften Charakter und sollen den Schutzumfang der Erfindung nicht begrenzen.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Bilderzeugungssystem 100 umfasst: ein Markierungsgerät 103 (1), ein Einfügegerät 105 (2), eine Finishingvorrichtung 107 (2) und eine Ausgabehilfe 109 (2).
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Markierungsgeräts des Bilderzeugungssystems. Das Markierungsgerät 103 ist ein Modul, welches das gewünschte Bild auf das Papier oder ein anderes Medium druckt. Es wird auch als elektrofotografisches Prozessmodul bezeichnet. Das Markierungsgerät 103 umfasst vorzugsweise eine Abbildungseinheit 121, eine Fördereinrichtung 123 und eine Markierungsgerätesteuerung 127. Die Abbildungseinheit 121 kann auch als Abbildungssystem bezeichnet werden. Das Markierungsgerät kann auch ein über Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 verbundenes Einfügegerät 131 aufweisen. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform empfängt die Papiertransporteinrichtung 135 das Blatt von der Papiertransporteinrichtung 133. Ein Geschwindigkeitseinstellsystem 129 ist mit einer Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 versehen. Das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 stellt die Geschwindigkeit und vorzugsweise den Zeitpunkt, an dem die Blätter an das Ausrichtsystem 176 übergeben werden, ein.
  • Als Transporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 können beliebige geeignete Fördermechanismen für den Transport von Blättern im gesamten Markierungsgerät 103 verwendet werden. So können die Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 beispielsweise als Walzensätze, Förderband, Plattenförderer oder in einer anderen geeigneten Konfiguration ausgebildet sein. Die Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 können massiv oder gelocht ausgeführt werden und mit Druckluft, Unterdruck oder einem Kombinationssystem arbeiten, um die Blätter, beispielsweise an der Transporteinrichtung, festzuhalten. Führungen und ähnliche Vorrichtungen (nicht dargestellt) können vorgesehen werden, um die Blätter auf eine andere Papiertransporteinrichtung oder in eine bestimmte Richtung zu lenken oder umzulenken. Die Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 wirken mit Papiertransportwalzen 119a zusammen, von denen eine oder mehrere motorisch angetrieben sein können. In der offenbarten Ausführungsform sind die Papiertransportwalzen 119a als paarweise einander gegenüberliegend an den Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 angeordnete Walzen konfiguriert. Die Papiertransportwalzen 119a können auch andere für den Transport der Blätter geeignete Konfigurationen aufweisen. Stattdessen können die Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 auch als Durchlass oder Bahn für die Blätter ausgebildet sein. Die Papiertransportwalzen 119a können so angeordnet werden, dass mindestens eine Walze oder ein Walzenpaar mit jedem Blatt an einer beliebigen Stelle entlang den Papiertransporteinrichtungen 133, 135, 137 und 139 in Berührung steht.
  • Vorzugsweise führt die Fördereinrichtung 123 der Abbildungseinheit 121 Papier oder ein anderes Medium zu. Die Fördereinrichtung 123 arbeitet vorzugsweise mit Unterdruck. Wie bereits erwähnt, wird die Förderung mit Unterdruck bevorzugt, weil sie zuverlässiger und leistungsstärker arbeitet als Fördereinrichtungen anderer Art. Das Markierungsgerät 103 kann zum Umgehen der Fördereinrichtung 123 eine Förderposition A aufweisen. An der Förderposition A kann ein Benutzer ein Blatt oder ein anderes Medium auf die Eingabe-Papiertransporteinrichtung 135 laden. Die Fördereinrichtung 123 umfasst ein oder mehrere Blattvorratsmagazine 141a, 141b und 141c mit jeweils einer oder mehreren Papierfördereinrichtungen 143a, 143b und 143c. Papierfördereinrichtungen können als Blattfördereinrichtungen bezeichnet werden.
  • Die Blattvorratsmagazine 141a, 141b und 141c nehmen Blätter aus Papier oder einem anderen Medium auf. Es können auch andere mehrfache Blattvorratsmagazine, auch in verschiedenen Größen, verwendet werden. Die Blätter können gleiches, unterschiedliches und eine Kombination von Formaten aufweisen. Die Blätter können ferner auch aus gleichen, unterschiedlichen und einer Kombination von Papierarten und anderen Medien bestehen.
  • Im Betrieb entnehmen die Papierfördereinrichtungen 143a, 143b und 143c den Vorratsmagazinen 141a, 141b und 141c ein Blatt und geben dieses auf eine Papiertransporteinrichtung 133 aus. Die Papiertransporteinrichtung 133 bewegt das Blatt auf die Eingabe-Papiertransporteinrichtung 135, die das Blatt zur Abbildungseinheit 121 transportiert.
  • Die Abbildungseinheit 121 ist der Ort im Markierungsgerät 103, an dem die Bilder auf die Papierblätter übertragen oder gedruckt werden. Die Abbildungseinheit 121 kann Bestandteil eines Kopierers, eines Faxgeräts, eines elektrofotografischen Bilderzeugungsgeräts und dergleichen sein.
  • Ein Ausrichtsystem 176 richtet das Blatt zur Fotoleiter- oder Bildschleife in der richtigen Position und Orientierung und zu dem für die Abbildung richtigen Zeitpunkt aus. Das Ausrichtsystem 176 korrigiert zum Beispiel die Schräglage, die zeitliche Position und die Seitenausrichtung der Blätter, bevor diese an die Bildschleife des Markierungsgeräts 103 übergeben werden. Im Einzelnen justieren dabei Ausrichtwalzen im Ausrichtsystem 176 die Schräglage, die zeitliche Position und die Seitenausrichtung der Blätter so, dass das Papier mit der richtigen Orientierung an der Abbildungseinheit 121 ankommt. Das Ausrichtsystem 176 kann auch mit der Markierungsgerätesteuerung 127 verbunden sein. Bei einer Ausführungsform umfasst die Abbildungseinheit 121 einen Fotoleiter 145, Stützwalzen 147, eine motorisch angetriebene Walze 149, eine Primärladevorrichtung 151, ein Belichtungsgerät 153, eine Tonungsstation 155, eine Fixierstation 159, eine Reinigungsvorrichtung 161 sowie zugehörige Ausrüstungen und Zubehörteile. Der Fotoleiter 145 ist in Wirkverbindung auf den Stützwalzen 147 montiert. Die motorisch angetriebenen Walze 149 bewegt den Fotoleiter 145 in der von dem Pfeil B angezeigten Richtung. Die Primärladevorrichtung 151, das Belichtungsgerät 153, die Tonungsstation 155, die Fixierstation 159 und die Reinigungsvorrichtung 161 sind in Wirkverbindung neben dem Fotoleiter 145 angeordnet. Vorzugsweise wird der Fotoleiter 145 mit einem Band und Walzen konfiguriert, eine Trommel- oder andere geeignete Konfiguration ist jedoch ebenfalls möglich.
  • Zur Erzeugung eines Bildes lädt die Primärladevorrichtung 151 den Fotoleiter 145 elektrostatisch auf, und das Belichtungsgerät 153 übernimmt dann die optische Belichtung und die Erzeugung eines elektrostatischen Bildes auf dem Fotoleiter 145. In der Tonungsstation 155 wird der Fotoleiter 145 mit aufgeladenem Toner beaufschlagt. Die Ladung des Toners bewirkt, dass dieser an dem elektrostatischen Bild haftet. Eine Transferladevorrichtung (nicht dargestellt) überträgt den Toner von dem Fotoleiter 145 auf ein Blatt. Die Fixierstation 159 empfängt das Blatt von der Transferladevorrichtung und fixiert den Toner auf dem Blatt, um ein bedrucktes Blatt herzustellen.
  • Wie aus 1 ersichtlich, kann in dem Markierungsgerät 103 eine Wendevorrichtung 131 für die Herstellung beidseitig bedruckter Blätter vorgesehen werden. Wenn kein beidseitig bedrucktes Blatt hergestellt werden soll, wird die Wendevorrichtung 131 nicht benutzt. Die Wendevorrichtung 131 umfasst eine als Wendevorrichtung verwendbare Papiertransporteinrichtung 137, die aus einem beliebigen, zum Wen den der Blätter geeigneten Mechanismus bestehen kann. Die Wendevorrichtung 131 dreht das beidseitig zu bedruckende Blatt um, bevor dieses auf die Eingabe-Papiertransporteinrichtung 135 übergeben wird. Zur Unterstützung beim Wenden des beidseitig zu bedruckenden Blatts kann die Wendevorrichtung 131 mit einem Transfermagazin (nicht dargestellt) oder einer ähnlichen Vorrichtung versehen werden. Nach Übertragung eines ersten Bildes auf eine erste Seite eines beidseitig zu bedruckenden Blatts gelangt das beidseitig zu bedruckende Blatt aus der Abbildungseinheit 121 auf die Ausgabe-Papiertransporteinrichtung 139. Anschließend wird das beidseitig zu bedruckende Blatt auf die als Wendevorrichtung verwendbare Papiertransporteinrichtung 137 umgelenkt, die das beidseitig zu bedruckende Blatt wendet und an die Eingabe-Papiertransporteinrichtung 135 übergibt. Das beidseitig zu bedruckende Blatt läuft dann in die Abbildungseinheit 121, wo ein zweites Bild auf eine zweite Seite eines beidseitig zu bedruckenden Blatts übertragen wird. Aus der Abbildungseinheit 121 und dem Markierungsgerät 103 gelangt das beidseitig bedruckte Blatt unter Umgehung der Wendevorrichtung 137 auf die als Ausgang des Markierungsgeräts 103 dienende Ausgabe-Papiertransporteinrichtung 139.
  • Der elektrofotografische Drucker beinhaltet ferner ein Geschwindigkeitseinstellsystem. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Geschwindigkeitseinstellsystems 129. Wie bereits erwähnt, ist das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 dem Ausrichtsystem 176 vorgeschaltet. Bei dieser Ausführungsform umfasst das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 vorgeschaltete Quetschwalzen 120, mindestens einen Geschwindigkeitseinstellsensor 175, Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 und eine Geschwindigkeitseinstell-Steuereinheit 125. Außerdem steht das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 in Wirkverbindung mit der Markierungsgerätesteuerung 127. Der Geschwindigkeitseinstellsensor 175 steht in Wirkverbindung mit der Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 steuert den Betrieb des Geschwindigkeitseinstellsystems 129 in Abhängigkeit von Informationen, welche die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 von dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 empfängt. In der bevorzugten Ausführungsform korrigiert das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 die Zeiteinstellung von Blättern für Papierfördereinrichtungen A, Wendevorrichtung 131, 43a, 143b, 143c vor Übergabe der Blät ter an das Ausrichtsystem 176 in einer Weise, die im Folgenden ausführlicher beschrieben wird.
  • In dieser Ausführungsform sind die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 über mindestens einen Riemen und Riemenscheiben mit einem an die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 angeschlossenen Schrittmotor 128 verbunden. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 bedient sich des Schrittmotors 128, um die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 so zu steuern, dass die Zeiteinstellung der am Ausrichtsystem 176 ankommenden Blätter korrigiert wird. Auf diese Weise fördert das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 das Blatt mit einer justierten Geschwindigkeit und vorzugsweise mit einer justierten Zeiteinstellung in das Ausrichtsystem 176, welches das Papier für die Bildübertragung an der Abbildungseinheit 129 genau positioniert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 in der Markierungsgerätesteuerung 127 oder ist Bestandteil derselben.
  • Die Markierungsgerätesteuerung 127 wird vorzugsweise mit einer Benutzerschnittstelle verbunden, die es einem Benutzer ermöglicht, den Betrieb des Bilderzeugungsgeräts zu steuern. Als Benutzerschnittstelle kann eine grafische Benutzeroberfläche oder eine beliebige andere Benutzerschnittstelle verwendet werden.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Einfügegeräts und einer Finishingvorrichtung des Bilderzeugungssystems. Aus dem Markierungsgerät 103 an die Ausgabe-Papiertransporteinrichtung 139 übergebene Blätter gelangen anschließend beim Einlauf der Blätter in das Einfügegerät 105 zu einer Durchlauf-Papiertransporteinrichtung 163. Die Ausgabe-Papiertransporteinrichtung 139 und die Durchlauf-Papiertransporteinrichtung 163 bilden eine Blatt-Ausgabebahn und können mit der Papiertransporteinrichtung identisch sein. Die Blatt-Ausgabebahn kann die Ausgabe-Papiertransporteinrichtung 139 oder andere Papiertransporteinrichtungen, wie zum Beispiel eine oder mehrere Finishing-Papiertransporteinrichtungen 173a, 173b und 173c umfassen.
  • Das Einfügegerät 105 ist ein Papierhilfsmodul, das Blätter aus den Blattvorräten aus dem Markierungsgerät 103 vor der Finishingvorrichtung 107 mischt. Wenn der Bilderzeugungsauftrag keine eingefügten Blätter vorsieht, gelangen die Blätter aus dem Einfügegerät 105 in die Finishingvorrichtung 107. Wenn Blätter eingefügt werden sollen, fügt das Einfügegerät 105 die einzufügenden Blätter zwischen den entsprechenden Ausgabeblättern des Markierungsgeräts 103 ein.
  • Das Einfügegerät 105 umfasst vorzugsweise Einfüg-Vorratsmagazine 165a, 165b, und 165c mit Papierfördereinrichtungen 167a, 167b und 167c. Es können ein oder mehrere Magazine und entsprechend auch nur ein oder mehrere Papierfördereinrichtungen verwendet werden. An der richtigen Stelle in der Blattausgabe des Markierungsgeräts 103, einer Blatteinfügeposition, führen ein oder mehrere Papierfördereinrichtungen 167a, 167b und 167c der Einfüg-Papierfördereinrichtung 169 aus den Vorratsmagazinen 165a, 165b und 165c einzufügende Blätter zu. Die Papierfördereinrichtungen 167a, 167b und 167c entnehmen den Vorratsmagazinen 165a, 165b und 165c ein einzufügendes Blatt und übergeben dieses an die Einfüg-Papiertransporteinrichtung 169.
  • Die Einfüg-Papiertransporteinrichtung 169 bietet eine Möglichkeit, das eine oder mehrere Blätter (eine Vielzahl von Blättern) auf eine Durchlauf-Papiertransporteinrichtung 156 zu überführen. Die Papiertransporteinrichtungen 156 und 169 wirken mit den Papiertransportwalzen 119b, von denen eine oder mehrere motorisch angetrieben sein können, zusammen. Die Papiertransportwalzen 119b können als paarweise einander gegenüberliegend an den Papiertransporteinrichtungen 156 und 169 angeordnete Walzen konfiguriert sein. Die Papiertransportwalzen 119b können aber auch andere, dem Fachmann bekannte Konfigurationen aufweisen, soweit diese für den Transport von Blättern geeignet sind. Stattdessen können die Papiertransporteinrichtungen 156 und 169 auch einen Durchlauf oder eine Bahn für die Blätter bereitstellen. Die Papiertransportwalzen 119b können so angeordnet werden, dass mindestens eine Walze oder ein Walzenpaar mit jedem Blatt an einer beliebigen Stelle entlang den Papiertransporteinrichtungen 156 und 169 in Berührung steht.
  • Die Papiertransporteinrichtung 156 überträgt das mindestens eine eingefügte Blatt oder mehrere eingefügte Blätter von dem Einfügegerät 105 an die Papiertransporteinrichtung 171 der Finishingvorrichtung 107. Die Einfüge-Papiertransporteinrichtung 169 übergibt die eingefügten Blätter an die Durchlass-Papiertransporteinrichtung 156. Die Papiertransporteinrichtung 156 überträgt das mindestens eine eingefügte Blatt von dem Einfügegerät 105 an die Papiertransporteinrichtung 171 der Finishingvorrichtung 107. Die Einfüge-Papiertransporteinrichtung 169 übergibt die eingefügten Blätter an die Durchlass-Papiertransporteinrichtung 156.
  • Die Blatt-Vorratsmagazine 165a, 165b und 165c nehmen eingefügte Blätter auf, die als leere Blätter, Vordrucke und dergleichen vorliegen können. Die eingefügten Blätter können dieselbe Größe, unterschiedliche Größen und eine Kombination von Größen aufweisen. Die eingefügten Blätter können die gleiche, unterschiedliche und eine Kombination von Papierarten und anderen Medien aufweisen. Die eingefügten Blätter können dieselbe Größe haben wie die von der Fördereinrichtung 123 für die Abbildungseinheit 121 bereitgestellten Blätter oder eine davon abweichende Größe. Die eingefügten Blätter können ferner aus dem gleichen Papier bestehen wie die von der Fördereinrichtung 123 bereitgestellten Blätter oder aus einem anderen Medium.
  • Vorzugsweise wird eine Finishingvorrichtung 107 vorgesehen, welche die Blattausgabe sammelt, um den Bilderzeugungsauftrag abzuschließen oder ihn für eine weitere Verarbeitung, wie zum Beispiel Heften, Binden, Kollationieren und dergleichen, vorzubereiten. In der Finishingvorrichtung 107 werden die Blätter auf eine der Papiertransporteinrichtungen 173a, 173b und 173c der Finishingvorrichtung übergeben. Jede der Papiertransporteinrichtungen 173a, 173b und 173c der Finishingvorrichtung kann zu einem oder mehreren Finishingvorgängen (nicht dargestellt) führen, wie zum Beispiel Heften, Binden, Kollationieren und dergleichen. Eine der Papiertransporteinrichtungen 173a, 173b und 173c der Finishingvorrichtung kann mit der Durchlass-Papiertransporteinrichtung 171 identisch sein. Die Finishingvorrichtung 107 übergibt die Blätter an eine Ausgabehilfe 109, welche die Darstellung der Blätter in einem Dokument oder einem Druckauftrag in einer bestimmten Weise erleichtert. Eine oder mehrere optionale Ausgabehilfen 109 können der Finishingvorrichtung 107 nachgeschaltet werden.
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer mit der Markierungsgerätesteuerung verbundenen Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 ist eine Vorrichtung, die im Zusammenwirken mit anderen Komponenten des Geschwindigkeitseinstellsystems 129 die Ankunftszeit eines Blattes oder einer Vielzahl von Blättern am Geschwindigkeitseinstellsystem 129 misst. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 steuert beispielsweise die Bewegung der Vielzahl von Blättern im Geschwindigkeitseinstellsystem 129 durch Steuern des Schrittmotors 128, der die Bewegung der in 2 dargestellten Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 steuert. Die Markierungsgerätesteuerung 127 hat die Aufgabe, die Funktionen mehrerer Subsysteme in dem Markierungsgerät 103, einschließlich der Abbildungseinheit 121, zu koordinieren.
  • Die Markierungsgerätesteuerung 127 umfasst eine Eingabe-Schnittstelle 127a, eine Ausgabe-Schnittstelle 127c und einen Mikroprozessor 127b. In einer bevorzugten Ausführungsform wird als Mikroprozessor 127b ein M68332-Prozessor verwendet. Die Markierungsgerätesteuerung 127 ist über ihre Eingabe-Schnittstelle 127a mit verschiedenen Komponenten und Sensoren im Markierungsgerät 103, wie zum Beispiel einem Sensoreinlass (nicht dargestellt) neben einem Fotoleiter 145 der Abbildungseinheit 121, verbunden. Der Sensoreinlass tastet Perforationen oder Indices auf der Fotoleiterschleife 145 ab. Jedes Mal, wenn der Sensoreinlass eine Perforation auf dem Fotoleiter 145 entdeckt, empfängt die Eingabe-Schnittstelle 127a ein Signal, das der Perforation entspricht, worauf der Mikroprozessor 127 ein F-PERF-Signal erzeugt. Der Mikroprozessor 127b sendet das F-PERF-Signal über eine Ausgabe-Schnittstelle 127c an einen Gerätzeiteinstellungsbus 126. Die Walzen 147 sind mit einer Impulsscheibe versehen. Die Walzen 147 treiben den Fotoleiter 145 an. Die Impulsscheibe erzeugt pro 2,54 cm (1 Zoll) vom Fotoleiter 145 zurück-gelegter Wegstrecke 600 Zählimpulse. Die Markierungsgerätesteuerung 127 ist über die Eingabe-Schnittstelle 127a mit der Impulsscheibe verbunden, sodass die Markierungsgerätesteuerung 127 Zählimpulse empfängt und diese Zählimpulse über ihre Ausgabe-Schnittstelle 127c auf den Gerätzeiteinstellungsbus 126 gibt. Die Eingabe-Schnittstelle 127a überwacht außerdem die Funktionen der Subsysteme auf Fehlerzustände in der Verdrahtung der Subsysteme.
  • Der Gerätzeiteinstellungsbus 126 wird vorzugsweise als digitale Schaltung dargestellt, welche die Möglichkeit bietet, die Zeiteinstellung der Subsysteme im Markierungsgerät 103 zu koordinieren. Die Eingabe-Schnittstelle 127a übernimmt darüber hinaus weitere Funktionen, wie zum Beispiel den Empfang von Informationen aus anderen Subsystemen im Markierungsgerät 103, beispielsweise der Abbildungseinheit 121.
  • Die Ausgabe-Schnittstelle 127c hat die Aufgabe, Befehle von dem Mikroprozessor 127b zu empfangen und diese in eine für den Betrieb der verschiedenen Subsysteme im Markierungsgerät, beispielsweise den Betrieb der Abbildungseinheit 121, geeignete Form zu bringen.
  • Der Mikroprozessor 127b kann außerdem einen Takt-/Zeitgeber, einen elektrisch löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM) oder Flash-Speicher, einen statischen Direktzugriffsspeicher (RAM) und einen Festspeicher (ROM) aufweisen. Der Mikroprozessor 127b verfügt ferner über ein Softwareprogramm, das ihn in die Lage versetzt, Messungen aus der mit verschiedenen Systemen im Markierungsgerät 105, wie zum Beispiel dem Sensoreinlass am Fotoleiter 145, verbundenen Eingabe-Schnittstelle 127a ständig zu überwachen.
  • Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 umfasst eine Eingabe-Schnittstelle 125a, einen Mikroprozessor 125b und eine Ausgabe-Schnittstelle 125c. In einer bevorzugten Ausführungsform dient als Mikroprozessor 125b ein 8051-Prozessor. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 ist über ihre Eingabe-Schnittstelle 125a mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 im Geschwindigkeitseinstellsystem 129 verbunden. Wenn eine Vorderkante eines jeden der Vielzahl von Blättern mit dem Geschwindigkeitseinstellseneor 175 in Berührung gelangt, sendet der Geschwindigkeitseinstellsensor 175 ein Signal zur Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125. Die Eingabe-Schnittstelle 125a ist ferner mit einem Ausgang 127c verbunden, an dem die Eingabe-Schnittstelle 125a ein Synchronisierungsimpulssignal von der Ausgabe 127c empfangen kann.
  • Die Ausgabe-Schnittstelle 125c hat die Aufgabe, Befehle vom Mikroprozessor 125b zu empfangen und diese in eine für den Betrieb der verschiedenen Komponenten, wie zum Beispiel des Schrittmotors 128, geeignete Form zu bringen. Der Mikroprozessor 125b kann auch einen Takt-/Zeitgeber, einen elektrisch löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM) oder Flash-Speicher, einen statischen Direktzugriffsspeicher (RAM) und einen Festspeicher (ROM) aufweisen. Der Mikroprozessor 125e verfügt ferner über ein Softwareprogramm, das ihn in die Lage versetzt, die Zeit vom Synchronisierungsimpulssignal bis zum Zeitpunkt des Signals vom Geschwindigkeitseinstellsensor 175 als tatsächlich gemessene Zeit zu messen. Der Mikroprozessor 125b vergleicht dann die tatsächlich gemessene Zeit mit einer Nominalzeit, um den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem die Blätter verlangsamt werden müssen. In der bevorzugten Ausführungsform beträgt die Nominalzeit 0,095 Sekunden. Die Nominalzeit ist ein theoretischer Wert der Zeitspanne zwischen der Übertragung eines Synchronisierungsimpulssignals an den Mikroprozessor 125b und dem Zeitpunkt, an dem eine Vorderkante mindestens eines Blatts aus dem Markierungsgerät 103 den Geschwindigkeitseinstellsensor 175 berühren sollte. Die Nominalzeit wird vorzugsweise bestimmt und im Speicher des Mikroprozessors 125b der Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 gespeichert. Über die Ausgabe-Schnittstelle 125c weist der Mikroprozessor 125b den Schrittmotor 128 an, die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177, und damit die Blätter, zu verlangsamen.
  • Das Ausrichtsystem 176 kann ebenfalls eine Eingabe-Schnittstelle (nicht dargestellt), einen Mikroprozessor (nicht dargestellt) und eine Ausgabe-Schnittstelle (nicht dargestellt) wie in der Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 umfassen. Der Mikroprozessor im Ausrichtsystem 176 verfügt jedoch über ein besonderes Softwareprogramm, das die optimale Nominalzeit relativ zu einem Synchronisierungsimpuls der Blattverlangsamung durch die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 bestimmt. Das Ausrichtsystem 176 steht ferner in Wirkverbindung mit der Markierungsgerätesteuerung 127, wobei das Ausrichtsystem 176 diese optimale Nominalzeit über seine Ausgabe-Schnittstelle an die Eingabe-Schnittstelle 127a überträgt. Die Eingabe-Schnittstelle 127a überträgt die optimale Nominalzeit über den Mikroprozessor 127b und die Ausgabe-Schnittstelle 127c an die Eingabe-Schnittstelle 125a. Die Eingabe-Schnittstelle 125a überträgt die optimale Zeit an den Mikroprozessor 125b, der das Blatt ausrichtet.
  • 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Algorithmus oder eines Verfahrens, das beispielhaft zeigt, wie die Erfindung in dem Bilderzeugungssystem 100 verwertet wird. Bei der hier beschriebenen Ausführungsform folgen die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 einem vorbestimmten Geschwindigkeitsprofil und wechseln dabei zu einem auf der Ankunftszeit mindestens eines Blattes aus einer Vielzahl von Blättern am Geschwindigkeitseinstellsensor 175 basierenden Zeitpunkt von der Eingangsgeschwindigkeit zu der gewünschten Ausgangsgeschwindigkeit.
  • Bei 301 wird mindestens ein Blatt, vorzugsweise eine Vielzahl von Blättern, von den Papierfördereinrichtungen 143a, 143b und 143c an den Papiertransporteinrichtungen 133, 135 des Markierungsgeräts 103 zum Geschwindigkeitseinstellsystem 129 befördert oder überführt. Die Blätter werden dabei mit einer gängigen Geschwindigkeit, beispielsweise 168 cm/s (66 Zoll pro Sekunde) überführt. Nominal Förderzeiteinstellungssysteme im Markierungsgerät 103 steuern den Zeitpunkt, an dem die Blätter aus dem Gerät austreten und zu der Abbildungseinheit 121 transportiert werden. Für jedes Blatt empfängt die Markierungsgerätesteuerung 127, vorzugsweise an ihrer Eingabe-Schnittstelle 127a, mit zeitlicher Verzögerung nach einem F-PERF-Signal 3200 Zählimpulse.
  • Nach Empfang der 3200 Zählimpulse überträgt die Markierungsgerätesteuerung 127 bei 303 für jedes Blatt ein Synchronisierungsimpulssignal an die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125, wenn, und nur wenn, sich eines der Blätter dem Geschwindigkeitseinstellsystem 129 nähert. Die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 empfängt an einer Eingabe-Schnittstelle 125a das Synchronisierungsimpulssignal, welches anzeigt, dass sich mindestens ein Blatt der Vielzahl von Blättern dem Geschwindigkeitseinstellsystem 129 nähert. Dieses Signal dient als Grundlage für den Beginn einer Messzeit. Das Synchronisierungsimpulssignal dient außerdem als ein Bezugspunkt, der anzeigt, wann das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern an die Abbildungseinheit 121 übergeben werden sollte. Bei dieser Ausführungsform wird das Synchronisierungsimpulssignal dazu verwendet, die Geschwindigkeit der Einstellwalzen 177 auf die Geschwindigkeit des ankommenden Blatts von 168 cm/s (66 Zoll pro Sekunde) zu beschleunigen.
  • Bei 305 übergibt die Papiertransporteinrichtung 135 das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern an das Geschwindigkeitseinstellsystem 129. Nachdem das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern die vorgeschalteten Quetschwalzen 120 durchlaufen hat, gelangt die Vorderkante des mindestens einen Blatts mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 in Berührung. Wenn die Vorderkante des mindestens einen Platz aus der Vielzahl von Blättern den Geschwindigkeitseinstellsensor 175 berührt, überträgt der Geschwindigkeitseinstellsensor 175 an die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 ein Signal, welches anzeigt, dass „Papier vorhanden" ist.
  • Bei 307 erkennt der Geschwindigkeitseinstellsensor 175 die Ankunftszeit des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern, die das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 passieren, und überträgt ein Signal, das eine Ankunft anzeigt, an die Eingabe-Schnittstelle 125a.
  • Bei 309 bestimmt der Mikroprozessor 125b eine Ankunftszeit aus dem Signal des Geschwindigkeitseinstellsensors 175. Der Mikroprozessor 125b vergleicht dann die von der Eingabe-Schnittstelle 125a empfangene gemessene Ankunftszeit mit dem Synchronisierungsimpulssignal und bestimmt eine von der Nominalzeit abweichende Zeitdifferenz zwischen dem Synchronisierungsimpulssignal und der Ankunftszeit.
  • Bei 311 ermittelt der Mikroprozessor 125b entweder durch Berechnung oder Nachschlagen der gemessenen Zeit in einer in der Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 gespeicherten Nachschlagtabelle einen Zeitpunkt (Einstellzeitpunkt) für den Wechsel der Geschwindigkeitseinstellwalzen von der ersten Eingangsgeschwindigkeit, d.h. 168 cm/s (66 Zoll pro Sekunde), in die gewünschte zweite Ausgangsgeschwindigkeit des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern, beispielsweise 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde).
  • Bei 313 weist der über eine Ausgabe-Schnittstelle 125c mit dem Schrittmotor 128 verbundene Mikroprozessor 125b den Schrittmotor 128 an, die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 auf die Geschwindigkeit von 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde) abzubremsen, sodass die Ankunftszeit des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern am Ausrichtsystem 176 mit der Zeiteinstellung des Fotoleiters 145 an der Abbildungseinheit 121 korreliert. Je nach Ankunftszeit des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern am Geschwindigkeitseinstellsystem 129 gibt es vier, als Optionen 314, 315, 316 und 317 dargestellte Möglichkeiten, das mindestens eine Blatt abzubremsen.
  • Bei 314 kommt das mindestens eine Blatt zur Nominalzeit an. Entsprechend der berechneten Zeit für die Förderung des mindestens einen Blatts zum Ausrichtsystem zum richtigen Zeitpunkt wird daher die Geschwindigkeit der Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 von 168 cm/s auf 84 cm/s (66 Zoll pro Sekunde auf 33 Zoll pro Sekunde) verlangsamt.
  • Da das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern mit gleich bleibenden Zeitintervallen an dem Ausrichtsystem 176 ankommen muss, verstellt das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 auch die Zeiteinstellung für den Austritt der Blätter aus den Geschwindigkeitseinstellwalzen 177, wenn das mindestens eine Blatt früher oder später als zum nominalen Zeitpunkt ankommt. Wenn das mindestens eine Blatt, wie bei 315 gezeigt, früher ankommt, weist der Mikroprozessor 125b die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 an, das Blatt früher abzubremsen. Auf diese Weise wird das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern länger mit der niedrigeren Geschwindigkeit angetrieben, um das Blatt entsprechend zu verlangsamen. Wenn zum Beispiel die Vorderkante des mindestens einen Blatts 90 Millisekunden nach Übertragung des Synchronisierungsimpulssignals an die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 129 am Geschwindigkeitseinstellseneor 175 erkannt wird, weist die Geschwindigkeitseinstell-Steuereinheit 129 den Schrittmotor 128 an, die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 (45 + (90 – 95) = 40 Millisekunden nach Entdeckung des mindestens einen Blatts durch den Geschwindigkeitseinstellsensor 175 abzubremsen.
  • Wenn das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern, wie bei 317 gezeigt, später als zum nominalen Zeitpunkt ankommt, weist der Mikroprozessor 125b die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177b an, das Blatt später abzubremsen. Auf diese Weise wird das Blatt länger mit der höheren Geschwindigkeit angetrieben, um die Zeitdifferenz auszugleichen. Wenn zum Beispiel die Vorderkante des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern nach 100 Millisekunden statt zum nominalen Zeitpunkt von 95 Millisekunden am Geschwindigkeitseinstellsensor 175 entdeckt wird, weist der Mikroprozessor 125b den Schrittmotor 128 über die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 an, das mindestens eine Blatt 50 Millisekunden nach seiner Entdeckung durch den Geschwindigkeitseinstellsensor 175 abzubremsen. Der Zeitpunkt, an dem die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 die Blätter abbremsen sollten, wird wie folgt berechnet: (45 + (100 – 95) = 50 Millisekunden).
  • Bei dieser Ausführungsform wird der größte theoretische Einstellbereich anhand der Differenz zwischen Eingabegeschwindigkeit und gewünschter Geschwindigkeit, des Abstands des Geschwindigkeitseinstellsensors 175 und eines Eintrittssensors (nicht dargestellt) von der nachgeschalteten Vorrichtung und der zum Abbremsen des Blatts erforderlichen Wegstrecke bestimmt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform wird der Spielraum für die Zeiteinstellung durch Verwendung einer größeren Geschwindigkeitsdifferenz für die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 vergrößert. Bei dieser Ausführungsform wird die Geschwindigkeit der Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 auf Werte gesteuert, die höher sind als die Eingangsgeschwindigkeit für die Blätter, die zu spät ankommen, um auf andere Weise korrigiert werden zu können. Die Blätter werden beispielsweise pro Millisekunde mit der 3-fachen Ausgangsgeschwindigkeit von 251 cm/s (99 Zoll pro Sekunde) transportiert. Dabei werden 2 Millisekunden eingespart.
  • Entsprechend wird das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die unter der Ausgangsgeschwindigkeit für zu früh ankommende Blätter liegt. Wenn das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern beispielsweise zu früh ankommt, um unmittelbar nach Ankunft des Blatts am Geschwindigkeitseinstellsensor 175 durch Abbremsen der Ausgangsgeschwindigkeit der Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 auf 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde) korrigiert werden zu können, kann die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 anweisen, das mindestens eine Blatt auf eine Geschwindigkeit zu verlangsamen, die noch unter der Ausgangsgeschwindigkeit von 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde) liegt, um die zusätzliche „Vorzeitigkeit" des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern auszugleichen. Wenn die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 sich mit einer Geschwindigkeit bewegen, die unter der Ausgangsgeschwindigkeit von 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde) liegt, wird für den Transport des mindestens einen Blatts über die gleiche Wegstrecke mehr Zeit aufgewendet, sodass die „Vorzeitigkeit" des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern korrigiert werden kann. Die Geschwindigkeit des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern wird daher von den Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 auf 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde) beschleunigt und das Blatt dem Ausrichtsystem 176 zum richtigen Zeitpunkt zugeführt. Aufgrund der Drehmomentbegrenzungen des Motors und der zum Beschleunigen auf diese höheren Geschwindigkeiten und Abbremsen auf diese niedrigeren Geschwindigkeiten erforderlichen Wegstrecke erhöht dies den Spielraum.
  • In einer anderen Ausführungsform wird das Blatt am Geschwindigkeitseinstellsystem 129 eine Zeit lang angehalten, wie bei 316 in 4 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform wird das Blatt nach Entdeckung der Vorderkante durch den Geschwindigkeitseinstellsensor 175 über ein vorbestimmtes Geschwindigkeitsprofil angehalten. Bei 316 werden die Blätter angehalten oder verspätet, wenn der Mikroprozessor 125b die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 anweist, die Blätter anzuhalten, nachdem eine Vorderkante des Blatts aus der Vielzahl von Blättern mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 in Berührung gelangt ist. Vorzugsweise dauert dieses Anhalten etwa 5–50 Millisekunden. Die Verspätung der Blätter hält an, bis eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Synchronisierungsimpulssignal verstrichen ist. Dadurch wird die Ankunftszeit der Blätter am Geschwindigkeitseinstellsystem 129 automatisch ausgeglichen. Nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums weist der Mikroprozessor 125b den Schrittmotor 128 über die Ausgabe-Schnittstelle 125c an, die Geschwindigkeitseinstellwalzen 175 zu bewegen, sodass das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern veranlasst wird, sich mit einer Geschwindigkeit von 84 cm/s (33 Zoll pro Sekunde) in Richtung der Abbildungseinheit 121 zu bewegen. Dieses Verfahren greift zwar das Papier und den Mechanismus an, bietet aber einen sehr großen Spielraum für die Zeiteinstellung. Eine gute Lösung ist diese Steuerung für Systeme mit größeren Zeiteinstellungsschwankungen oder einem kurzen Transportweg, beispielsweise für Systeme mit einer externen Fördereinrichtung, wie zum Beispiel einer Rollen-/Blattzuführung.
  • Da das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 nur über einen begrenzten Spielraum für die Eingangszeiteinstellung verfügt, ist es wünschenswert, die nominale Förderzeiteinstellung für alle Fördereinrichtungen zu optimieren. Wenn die Tendenz des mindestens einen zu früh ankommenden Blatts aus der Vielzahl von Blättern die gleiche ist wie die des zu spät ankommenden Blatts, sollte die Zeiteinstellung so gewählt werden, dass sie den Einstellungsspielraum für zu früh ankommende Blätter und zu spät ankommende Blätter zentriert. In diesem Fall liegt die optimale nominale Blattankunftszeit in der Mitte zwischen der nominalen Betätigung des Geschwindigkeitseinstellsensors 175 und dem spätesten Zeitpunkt, an dem die Abbremsung der Blätter von den Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 eingeleitet werden kann und die Blätter immer noch mit der gewünschten Geschwindigkeit von 33 Zoll pro Sekunde an der Abbildungseinheit 121 ankommen. Diese optimale nominale Blattankunftszeit beträgt etwa 0,095 Sekunden ±0,032 s. Bei dieser Ausführungsform muss die Abbremsung des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern unabhängig von der tatsächlichen Ankunftszeit zwangsläufig nominal relativ zur Ankunftszeit des Blatts am Geschwindigkeitseinstellsensor 175 erfolgen. Wenn mehrere Blätter aus der Vielzahl von Blättern aus einem der Papiervorräte, beispielsweise dem Markierungsgerät 103, gefördert werden, wird die mittlere Ankunftszeit am Ausrichtsystem 176 gemessen. Nach erfolgter Bestimmung der mittleren Ankunftszeit kann ein Zeitpunkt für die Papiervorratsförderung des Markierungsgeräts 103 so geändert werden, dass mindestens ein Blatt aus der Vielzahl von Blättern nominal am Geschwindigkeitseinstellsystem 129 ankommt.
  • In 5 benötigen die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 zum Beschleunigen oder Abbremsen der Blätter periphere Vorrichtungen, wie zum Beispiel Magnetkupplungen (nicht dargestellt), einen Elektromagneten (nicht dargestellt), einen Kleinmotor (nicht dargestellt) und kraftarme Walzen (nicht dargestellt), die sämtlich neben den vorgeschalteten Quetschwalzen 120 angeordnet sind und mit diesen in Wirkverbindung stehen. Die Eingabe-Schnittstelle 127a empfängt zum Beispiel über ihre Verbindung mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 ein Signal, das anzeigt, ob „Papier vorhanden" ist. Die Eingabeschnittstelle 127a überträgt das Signal an den Mikroprozessor 127b, der die Ausgabe-Schnittstelle 127c anweist, die Geschwindigkeit der Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 einzustellen. Der Mikroprozessor 127b überträgt die Anweisungen über die Ausgabe-Schnittstelle 127c an eine Verbindung mit den Magnetkupplungen, um die vorgeschalteten Quetschwalzen 129 zu zwingen, das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern auf der Papiertransporteinrichtung 135 freizugeben, damit die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 die Transportgeschwindigkeit des Blatts einstellen können. Bei einem anderen Beispiel überträgt der Mikroprozessor 127b Anweisungen über die Ausgabe-Schnittstelle 127c an eine Verbindung mit dem Elektromagneten oder einem Kleinmotor, um die Quetschwalzen 120 zu öffnen, damit die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 die Transportgeschwindigkeit des Blatts einstellen können. Bei einem weiteren Beispiel lassen die kraftarmen Walzen das Blatt durchschlüpfen, ohne es anhalten zu können, sodass die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 in der Lage sind, die Transportgeschwindigkeit des Blatts einzustellen.
  • Für ein Blatt, dessen Größe das Normalformat übersteigt, können Sondermaßnahmen erforderlich sein. Sondermaßnahmen sind insbesondere dann erforderlich, wenn das Blatt so groß ist, dass eine Hinterkante des Blatts bei normaler Abbremsung oder Verlangsamung nicht freigegeben werden kann. So kann zum Beispiel, wenn die Größe des Blatts das Normalformat übersteigt, also beispielsweise das Format 45 cm (18 Zoll) hat, die Abbremsung des Blatts durch die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 nicht erfolgen, wenn der Geschwindigkeitseinstellsensor 175 mit der Vorderkante des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern in Berührung gelangt. Die Abbremsung des mindestens einen Blatts muss erfolgen, wenn das mindestens eine Blatt die vorgeschalteten Quetschwalzen 120 durchlaufen hat und die Vorderkante des Blatts sich dem Ausrichtsystem 176 nähert. Der Mikroprozessor 127b stellt den Zeitpunkt für die Förderung der Blätter aus dem Papiervorrat oder der Papierfördereinrichtung 143b zu den Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 auf einen späteren Zeitpunkt ein, was zur Folge hat, dass auch die Abbremsung des Blatts später erfolgt. Die Verspätung kann auch ab einer Papierfördereinrichtung 143a, 143c, A, 131, oder wo immer sich das zu fördernde Blatt gerade befindet, eingestellt werden.
  • In 4 sollte der Abstand zwischen den Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 und der Ausrichtwalze 176 bei einer bevorzugten Ausführungsform etwa 18–20 cm (7–8 Zoll) betragen. Dieser Abstand ist insofern optimal, als er gewährleistet, dass die Vorderkante mindestens eines Blatts aus der Vielzahl von Blättern am Ausrichtsystem 176 ankommt, bevor eine Hinterkante des Blatts die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 verlässt. Wenn die Vorderkante des mindestens einen Blatts aus der Vielzahl von Blättern etwa 2,54 cm (1 Zoll) aus dem Ausrichtsystem 176 ragt, sollte die Hinterkante des Blatts die Geschwindigkeitseinstellwalzen 177 verlassen. Das Ausrichtsystem 176 ist dann in der Lage, das mindestens eine Blatt für ein Bild, mit dem es bedruckt werden soll, richtig zu orientieren und zu positionieren.
  • Bei 319 durchläuft das mindestens eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern auf seinem Weg zum Ausrichtsystem zur Gänze das Geschwindigkeitseinstellsystem 129. Der Ablauf endet bei 321.
  • 6 zeigt einen Impulsplan des Geschwindigkeitseinstellsystems. Wie bereits erwähnt, werden beim Transport des Fotoleiters 145 um die Walzen 147 F-PERF-Signale erzeugt und an den Mikroprozessor 127b übertragen. Der Mikroprozessor 127b der Markierungsgerätesteuerung 127 erzeugt das Synchronisierungsimpulssignal (Sync) zu einem festen Zeitpunkt relativ zu den F-PERF-Signalen, wenn sich die Vorderkante mindestens eines Blatts aus der Vielzahl von Blättern dem Geschwindigkeitseinstellsystem 129 nähert. Ferner versetzt der Mikroprozessor 127b das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 über den Mikroprozessor 125b in die Lage, ein Signal (Motor ein) für den Schrittmotor 128 auszulösen, das die Geschwindigkeitseinstellsystem-Steuereinheit 125 veranlasst, den Schrittmotor 128 zu bestromen und auf das erste Synchronisierungsimpulssignal zu warten. Wenn der Schrittmotor 128 eingeschaltet wird, erhöht sich die Geschwindigkeit des Schrittmotors 128 von 0 cm auf 84 cm/s (0 Zoll pro Sekunde auf 33 Zoll pro Sekunde).
  • Wenn sich das erste Blatt oder mindestens das eine Blatt aus der Vielzahl von Blättern dem Geschwindigkeitseinstellsystem 129 nähert, wird das Synchronisierungsimpulssignal erzeugt. Die Geschwindigkeit des Schrittmotors 128 erhöht sich dann auf 168 cm/s (66 Zoll pro Sekunde). Anschließend wartet das Geschwindigkeitseinstellsystem 129, bis das Blatt mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 (Sensor) in Berührung gelangt oder diesen betätigt. Wenn das Blatt mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 in Berührung gelangt, misst der Mikroprozessor 125b die Zeit zwischen dem Synchronisierungsimpulssignal und der Sensorbetätigung (Ts). Anhand von Ts verändert der Mikroprozessor 125b die Zeit bis zum Abbremsen (Td). Wenn zum Beispiel das Blatt zu früh mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 in Berührung gelangt, ist Ts kleiner als der gewünschte Wert und Td kurz. Das Blatt wird dann früher abgebremst. Wenn das Blatt zu spät mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor in Berührung gelangt, ist Ts größer als der gewünschte Wert und Td lang. Das Blatt wird daher später abgebremst. In beiden Fällen wird die Ankunft des Blatts am Ausrichtsystem korrigiert.
  • Der Abstand zwischen dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 und dem Ausrichtsystem 176 kann Schwankungen unterliegen. Das Gleiche gilt auch für die Geschwindigkeit des Markierungsgeräts 103. Diese Schwankungen wirken sich zum Nachteil der optimalen Zeit zwischen dem Synchronisierungsimpuls und der gewünschten Übergabe des Blatts an das Ausrichtsystem 176 aus. Eine Möglichkeit, dies auszugleichen, besteht darin, die Zeiteinstellung des Synchronisierungsimpulses zu präzisieren. Ein dafür geeignetes Mittel ist ein besonderes Softwareprogramm ähnlicher Art wie das zum Einstellen des Förderzeitpunkts für die Fördereinrichtungen verwendete Programm. In diesem Fall wird das Geschwindigkeitseinstellsystem 129 eingeschaltet, um die Zeiteinstellung des Blatts auszugleichen, wie dies im normalen Betrieb geschieht. Wenn mehrere Blätter aus einem der Papiervorräte, beispielsweise dem Markierungsgerät 103, gefördert werden, wird die mittlere Ankunftszeit am Ausrichtsystem 176 gemessen. Nach erfolgter Bestimmung der mittleren Ankunftszeit kann die Zeiteinstellung des von der Markierungsgerätesteuerung 127 übertragenen Synchronisierungsimpulssignals so geändert werden, dass die Blätter nominal am Ausrichtsystem 176 ankommen. Sollte sich die Geschwindigkeit des Markierungsgeräts 103 im Laufe der Zeit ändern, könnte sie gemessen und durch Modifizierung der Zeiteinstellung des Synchronisierungsimpulses ausgeglichen werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt der Ausgleich dieser Änderung wie nachstehend beschrieben. Zuerst wird die Änderung in der Zeiteinstellung des Blatts relativ zur Geschwindigkeit des Markierungsgeräts charakterisiert. Anschließend wird mittels einer linearen Beziehung zwischen der Geschwindigkeit des Markierungsgeräts und der Zeiteinstellung des Synchronisierungsimpulses durch Approximation ein Ausgleichalgorithmus bestimmt. Die Geschwindigkeit des Geräts wird aus dem Signal des Gerätzeiteinstellungsbus zu Beginn eines jeden Laufs berechnet und mit der Geschwindigkeit des Geräts bei Aufruf des Synchronisierungsimpuls-Einstellprogramms verglichen. Auf diese Weise wird die Zeiteinstellung des Synchronisierungsimpulses modifiziert, wenn in der Geschwindigkeit des Markierungsgeräts 103 und dem Abstand zwischen dem Geschwindigkeitseinstellsensor 175 und dem Ausrichtsystem 176 Schwankungen auftreten.
  • Das erfindungsgemäße Geschwindigkeitseinstellsystem bietet somit im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mehrere Vorteile. Das System ermöglicht die Förderung von Blättern aus den Papiervorräten mit Geschwindigkeiten, die über der Akzeptanz der Ausrichtung liegen. Infolgedessen steht mehr Zeit für die Erfassung der Blätter durch mit Unterdruck arbeitende Förderköpfe zur Verfügung. Das System minimiert ferner Schwankungen in der Zeiteinstellung von Blatt zu Blatt bei der Übergabe der Blätter an das Ausrichtsystem. Darüber hinaus ermöglicht das erfindungsgemäße System die Verwendung einer Hilfsfördereinrichtung, die sich im Vergleich zu dem starr integrierten Markierungsgerät und den Papiervorräten durch eine größere Veränderbarkeit des Förderungszeitpunkts auszeichnet.
  • Die vorangehende ausführliche Beschreibung soll die Erfindung nur veranschaulichen und keineswegs begrenzen. Der Schutzumfang der Erfindung soll ausschließlich durch die folgenden Ansprüche, einschließlich aller Äquivalente, abgegrenzt werden.

Claims (17)

  1. Bilderzeugungssystem (100) mit: einem Markierungsgerät (103), das eine Markierungsgerätesteuerung (127) umfasst, wobei das Markierungsgerät mindestens ein Blatt aufnimmt, auf das ein Bild übertragbar ist, und wobei das Markierungsgerät (103) ein Abbildungssystem (121) aufweist, welches das Bild auf das mindestens eine Blatt überträgt; einer Blattfördereinrichtung (123), die das mindestens eine Blatt mit einer ersten Geschwindigkeit zum Markierungsgerät (103) transportiert; einem Ausrichtsystem (176), welches das mindestens eine Blatt auf dem Abbildungssystem (121) ausrichtet und mit einer zweiten Geschwindigkeit bewegt, wobei das Markierungsgerät (103) einen dem Abbildungssystem (121) nachgeschalteten Ausgang aufweist, ein Geschwindigkeitseinstellsystem (129), das eine Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) aufweist, die dem Ausrichtsystem (176) vorgeschaltet ist, wobei das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) derart verbunden ist, dass es das mindestens eine Blatt von der Blattfördereinrichtung (123) mit der ersten Geschwindigkeit empfängt und das mindestens eine Blatt mit der zweiten Geschwindigkeit an das Ausrichtsystem (176) übergibt; worin die Markierungsgerätesteuerung (127) ein eine Nominalzeit anzeigendes Synchronisierimpulssignal zur Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) überträgt, wenn das Blatt sich dem Geschwindigkeitseinstellsystem (129) nähert; wobei das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) derart konfiguriert ist, dass es ein Signal zur Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) überträgt und eine Ankunft des Blattes anzeigt; und wobei die Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) derart konfiguriert ist, dass eine gemessene Ankunftszeit des mindestens einen Blattes bestimmt und die gemessene Ankunftszeit mit dem Synchronisierimpulssignal verglichen wird, um eine Geschwindigkeit des Blattes von der ersten auf die zweite Geschwindigkeit umzustellen, ehe das Blatt zum Ausrichtsystem (176) überführt wird.
  2. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) den Zeitpunkt einstellt, zu dem das mindestens eine Blatt an das Ausrichtsystem übergeben wird, um den Zeitpunkt zu präzisieren, an dem das mindestens eine Blatt an das Ausrichtsystem (176) übergeben wird.
  3. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1, worin: das Markierungsgerät (103) das Synchronisierimpulssignal überträgt, das einen nominalen Zeitpunkt anzeigt, an dem das mindestens eine Blatt beim Geschwindigkeitseinstellsystem (129) ankommen muss; das Geschwindigkeitseinstellsystem die tatsächliche Ankunftszeit des mindestens einen Blattes beim Geschwindigkeitseinstellsystem (129) bestimmt; und das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) das Synchronisierimpulssignal mit der tatsächlichen Ankunftszeit vergleicht und das Ergebnis des Vergleichs dazu verwendet, einen Einstellzeitpunkt zu bestimmen, wenn das Geschwindigkeitseinstellsystem die Geschwindigkeit des mindestens einen Blattes von der ersten auf die zweite Geschwindigkeit umstellt.
  4. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 3, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) die Geschwindigkeit des mindestens einen Blattes von der ersten in die zweite Geschwindigkeit verlangsamt, wobei, wenn 1) das mindestens eine Blatt zu einem früheren Zeitpunkt ankommt als zum nominalen Zeitpunkt, das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) zu einem früheren Zeitpunkt als dem Einstellzeitpunkt von der ersten in die zweiten Geschwindigkeit wechselt, und wobei, wenn 2) das Blatt zu einem späteren Zeitpunkt als zum nominalen Zeitpunkt ankommt, das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) zu einem späteren Zeitpunkt als dem Geschwindigkeitseinstellzeitpunkt von der ersten in die zweite Geschwindigkeit wechselt.
  5. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) die Geschwindigkeit des mindestens einen Blattes in eine sich von der ersten und zweiten Geschwindigkeit unterscheidende dritte Geschwindigkeit umstellt, ehe die Geschwindigkeit zur zweiten Geschwindigkeit wechselt.
  6. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem zuerst das mindestens eine Blatt anhält, nachdem es angekommen ist, und dann die Geschwindigkeit von der Geschwindigkeit vor dem Anhalten in die zweite Geschwindigkeit umstellt.
  7. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) Geschwindigkeitseinstellwalzen (177) und mindestens einen Geschwindigkeitseinstellsensor (175) aufweist.
  8. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 7, worin der Geschwindigkeitseinstellsensor (175) derart konfiguriert ist, dass er das Signal zur Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) überträgt, wenn das Blatt in Berührung mit dem Geschwindigkeitseinstellsensor (175) gelangt.
  9. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1, mit einem Schrittmotor (128) zum Einstellen der Geschwindigkeit des Geschwindigkeitseinstellsystems (129).
  10. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 9, worin der Schrittmotor (128) mit den Geschwindigkeitseinstellwalzen (177) verbunden ist und diese derartig steuert, dass die Geschwindigkeit des mindestens einen Blattes einstellbar ist.
  11. Verfahren zum Ausgleichen von Schwankungen in der Ankuftszeit des mindestens eines Blattes in einem Bilderzeugungssystem (100), welches ein Abbildungssystem (121) aufweist, ein Ausrichtsystem (176), ein Markierungsgerät (103) mit einer Markierungsgerätesteuerung (127), eine Blattfördereinrichtung (123) und ein Geschwindigkeitseinstellsystem (129) mit einer Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125), die dem Ausrichtsystem (176) vorgeschaltet ist, mit den Schritten: Überführen des mindestens einen Blattes zum Ausrichtsystem (176); Erzeugen eines Synchronisierimpulssignals, das verwendet wird zum Anzeigen eines nominalen Zeitpunktes, an dem das mindestens eine Blatt an einem Geschwindigkeitseinstellsystem (129) ankommen soll, das dem Ausrichtsystem (176) vorgeschaltet ist, wobei die Markierungsgerätesteuerung (127) das Synchronisierimpulssignal zur Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) überträgt; Abtasten und Bestimmen der Ankunftszeit des mindestens einen Blattes am Geschwindigkeitseinstellsystem (129) und Erzeugen eines gemessenen Ankunftszeitsignals, welches die Ankunftszeit anzeigt, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) ein Signal der Ankunftszeit des Blattes zur Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) überträgt und diese die gemessene Ankunftszeit des Blattes bestimmt; Vergleichen des Synchronisierimpulssignals mit dem gemessenen Ankunftszeitsignal, um eine Zeitdifferenz zwischen dem Synchronisierimpulssignal und dem gemessenen Ankunftszeitsignal bei Ankunft an der Geschwindigkeitseinstell-Systemsteuereinheit (125) zu bestimmen; und Umstellen einer Fördergeschwindigkeit des mindestens einen Blattes von einer ersten in eine zweite Geschwindigkeit auf der Grundlage der Zeitdifferenz am Geschwindigkeitseinstellsystem (129); Überführen des mindestens einen Blattes mit der zweiten Geschwindigkeit vom Geschwindigkeitseinstellsystem (129) zum Ausrichtsystem (176); am Ausrichtsystem (176) Empfangen des mindestens einen Blattes mit der zweiten Geschwindigkeit und Einstellen mindestens der Schräglage, der zeitlichen Position oder der Seitenausrichtung des mindestens einen Blattes für den Transport zum Abbildungssystem, wobei das Ausrichtsystem (176) das mindestens eine Blatt auf dem Abbildungssystem (121) mit der zweiten Geschwindigkeit bewegt; und Übertragen eines Bildes auf das mindestens eine Blatt.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, worin das Einstellen das Verändern der Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Blattes durch Verlangsamen der Transportgeschwindigkeit des mindestens einen Blattes umfasst.
  13. Verfahren nach Anspruch 11, worin das Einstellen beim Geschwindigkeitseinstellsystem (129) das Verlangsamen des mindestens einen Blattes von der ersten in die zweite Geschwindigkeit zu einem Geschwindigkeitseinstellzeitpunkt für Blätter umfasst, die zum nominalen Zeitpunkt ankommen, und wenn 1) das mindestens eine Blatt zu einem früheren Zeitpunkt ankommt als zum nominalen Zeitpunkt, Wechseln von der ersten zur zweiten Geschwindigkeit zu einem früheren Zeitpunkt als dem Einstellzeitpunkt, und wenn 2) das Blatt zu einem späteren Zeipunkt als dem nominalen Zeitpunkt ankommt, Wechseln von der ersten zur zweiten Geschwindigkeit zu einem späteren Zeitpunkt als dem Geschwindigkeitseinstellzeitpunkt.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) die Geschwindigkeit des mindestens einen Blattes in eine sich von der ersten und zweiten Geschwindigkeit unterscheidende dritte Geschwindigkeit umstellt, ehe die Geschwindigkeit zur ersten Geschwindigkeit wechselt.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, mit dem Schritt des Anhaltens des mindestens einen Blattes, nachdem es am Geschwindigkeitseinstellsystem (129) angekommen ist und ehe dieses die Geschwindigkeit auf die zweite Geschwindigkeit einstellt.
  16. Verfahren nach Anspruch 11, worin das Geschwindigkeitseinstellsystem (129) das mindestens eine Blatt aus der ersten Geschwindigkeit abbremst.
  17. Verfahren nach Anspruch 11, mit dem Schritt des Einstellens des Zeitpunkts, an dem das mindestens eine Blatt vom Geschwindigkeitseinstellsystem (129) an das Ausrichtsystem (176) übergeben wird, um den Zeitpunkt zu präzisieren, an dem das mindestens eine Blatt dem Ausrichtsystem (176) übergeben wird.
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