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DE60311137T2 - Vorrichtung zur durchführung einer oberflächenbehandlung von substraten unter vakuum - Google Patents

Vorrichtung zur durchführung einer oberflächenbehandlung von substraten unter vakuum Download PDF

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DE60311137T2
DE60311137T2 DE60311137T DE60311137T DE60311137T2 DE 60311137 T2 DE60311137 T2 DE 60311137T2 DE 60311137 T DE60311137 T DE 60311137T DE 60311137 T DE60311137 T DE 60311137T DE 60311137 T2 DE60311137 T2 DE 60311137T2
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DE
Germany
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housing
chambers
revolver
recesses
housing halves
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Expired - Lifetime
Application number
DE60311137T
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English (en)
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DE60311137D1 (de
Inventor
Henrik Ljungcrantz
Torsten Rosell
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Impact Coatings AB
Original Assignee
Impact Coatings AB
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Publication date
Application filed by Impact Coatings AB filed Critical Impact Coatings AB
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H10P72/0462
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/22Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material characterised by the process of coating
    • C23C14/56Apparatus specially adapted for continuous coating; Arrangements for maintaining the vacuum, e.g. vacuum locks
    • C23C14/564Means for minimising impurities in the coating chamber such as dust, moisture, residual gases
    • C23C14/566Means for minimising impurities in the coating chamber such as dust, moisture, residual gases using a load-lock chamber
    • H10P72/0441
    • H10P72/0466

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem allgemeinen Teil des Anspruchs 1.
  • Die Behandlung der Oberfläche eines Objektes oder dessen Beschichtung mit einem dünnen Film mit dem Ziel dem Objekt verbesserte Eigenschaften zu verleihen, ist ein Verfahren, das schon lange in der Technik bekannt ist. Zusätzlich zur Verwendung der Oberflächenbehandlung für rein dekorative Anwendungen werden neben anderen Dingen auch Werkzeuge, Maschinenteile und elektronische Komponenten oberflächenbehandelt. Solche Behandlungen werden des weiteren in medizinischen und optischen Kontexten verwendet.
  • Die Mehrheit der Oberflächenbehandlungsverfahren werden unter Vakuum durchgeführt. Beispiele für solche Verfahren beinhalten neben anderen Dingen zur Oberflächenreinigung so genanntes PVD, CVD und Sputtern.
  • Der Stand der Technik enthält ein sogenanntes Clustersystem für die Oberflächenbehandlung von Substraten unter Vakuum, welches einen Roboter zur Bewegung der Substrate zwischen einer Reihe von Verfahrenskammern umfasst, in denen das jeweilige Oberflächenbehandlungsverfahren durchgeführt wird. Ein solcher Roboter muss die Systemverfahrenskammern nacheinander bedienen, welches die Effizienz des Systems begrenzt. Ein Roboter dieses Typs kann hoch entwickelte Elektronik und Software erfordern. Mit Clustersystemen kann es zusätzlich die Schwierigkeit geben, diese so einzustellen, dass die Zeit, die jedes Substrat im Vakuum verbringt, für alle Substrate gleich ist. Manche Clustersysteme sind so entwickelt, dass nur eine Art von Substraten verwendet werden kann, und wenn das System andere Arten von Substraten behandeln soll, wird eine Systemumstellung notwendig, die schwierig und kostspielig durchzuführen ist.
  • US 5,415,729 offenbart einen Vakuumbehandlungsapparat, der eine Vakuumsbehandlungskammer besitzt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur verbesserten Bewegung von Substraten zwischen Kammern, die in der Vorrichtung enthalten sind, bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung des allgemeinen Typs gelöst, welche die charakterisierenden Merkmale gemäß des Anspruchs 1 der Erfindung aufweist.
  • In der Vorrichtung gemäß der Erfindung werden darüber hinaus die Mehrzahl der Oberflächenbehandlungsverfahren parallel durchgeführt, was die Oberflächenbehandlung effizienter als in dem Stand der Technik macht.
  • Des weiteren bietet die vorliegende Erfindung dadurch einen Vorteil, dass die gesamte Oberflächenbehandlungszeit, die in der Vorrichtung verbracht wird, für alle Substrate gleich ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird unten mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genauer erklärt, in denen:
  • 1 einen schematischen Grundriss einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zeigt, und
  • 2 einen schematischen Schnitt durch die Vorrichtung in 1 in zwei Positionen zeigt, wobei der linksseitige Teil zeigt eine erste Position und der rechtsseitige Teil zeigt eine zweite Position.
  • Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse 1, welches eine obere und untere Gehäusehälfte 6, 7 aufweist, zwischen denen ein Revolver 9 mittig befestigt ist. In einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Gehäusehälften 6, 7 symmetrisch verteilte, gegenüberliegende und übereinstimmende Aussparungen 8, vorzugsweise von gleicher Dimension, die die Kammern 2 bis 5 bilden. Von den Kammern 2 bis 5 bildet eine die Vakuumschleusenkammer 2 zu den verbleibenden Kammern 3 bis 5, welche die Verfahrenskammern bilden, wie in 1 dargestellt. Die Vorrichtung ist mit einer externen Vakuumquelle ausgestattet, wie z.B. eine Vakuumpumpe, die mit den Kammern 2 bis 5 durch eine Öffnung in jeder Kammer (in der Zeichnung nicht gezeigt) kommuniziert, welche so gestaltet sind, dass die Kammern nur in einem vernachlässigbaren Ausmaß miteinander in Kommunikation stehen.
  • Es ist aus 2 ersichtlich, dass die Gehäusehälften 6, 7 so gestaltet sind, dass sie eine von zwei Positionen annehmen, wobei sie in der ersten in Kontakt mit dem Revolver 9 sind, der dann vom Drehen abgehalten wird. In der zweiten Position sind die Gehäusehälften von dem Revolver 9 getrennt, so dass dieser rotieren kann. Zwischen den Gehäusehälften arbeiten hydraulische Teile 12, wie z.B. Zylinder, die so gestaltet sind, dass die Gehäusehälften 6, 7 zu der zweiten Position mittels hydraulischer Kraft gebraucht werden können, dargestellt durch einen Pfeil 13. Die oberen und unteren Gehäusehälften 6, 7 sind des weiteren so gestaltet, dass sie an die erste Position zurückkehren, wenn die hydraulische Kraft nicht länger auf die Gehäusehälften 6, 7 wirkt. Die unteren und oberen Gehäusehälften 6, 7 werden daher lediglich unter der Wirkung des atmosphärischen Drucks auf die erste Position gesetzt, dargestellt durch einen Pfeil 14, was bedeutet, dass keine externe Kraft angewendet werden muss.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Revolver 9 hindurchgehende Aussparungen 10, die so angeordnet sind, dass bei Drehung des Revolvers 9, dargestellt durch einen Pfeil 11, zu vordefinierten Drehpositionen, die Aussparungen 10 mit den Aussparungen 8 übereinstimmen. Die durchgehenden Aussparungen 10 sind gemäß den Substraten, die oberflächenbehandelt werden, gestaltet.
  • Der Revolver 9 ist so gestaltet, dass er mit einem Revolver austauschbar ist, der Aussparungen 10 unterschiedlicher Gestaltungsform für die Oberflächenbehandlung von Substraten besitzt, die verschiedene Dimensionen aufweisen.
  • Es kann 2 entnommen werden, dass die Gehäusehälften 6, 7 miteinander durch eine flexible Manschette 15 verbunden sind, vorzugsweise eine Metallbalgdichtung, die so gestaltet ist, dass die Innenräume des Gehäuses 1 von der Atmosphäre abgeschlossen sind. Die Vakuumschleusenkammer 2 wird mit dynamischen Manschetten 16, z.B. O-Ringe, bereitgestellt, die äußerlich die Kammer 2 umgeben. Diese werden gestaucht, wenn die Gehäusehälften 6, 7 in der ersten Position sind, wobei die Vakuumkammer 2 von dem Rest des Gehäuses 1 und dem Revolver 9 abgedichtet wird. Dies bedeutet, dass die Vakuumschleusenkammer 2 zur Atmosphäre hin geöffnet werden kann und mittels einer Vakuumquelle evakuiert werden kann, ohne das Vakuum in anderen Teilen des Gehäuses 1 zu stören.
  • Die Abdichtung in den Verfahrenskammern 3-5 wird durch die Kraft erreicht, die allein durch den atmosphärischen Druck ausgeübt wird, sobald Innenräume des Gehäuses 1 unter Vakuum stehen, und die Gehäusehälften in der ersten Position sind. In einer alternativen Ausführungsform wird das Abdichten, durch Bereitstellung der Verfahrenskammern 3 bis 5 mit Manschetten 16 des zuvor genannten Typs gewährleistet, welche äußerlich die Verfahrenskammern 3 bis 5 umgeben und diese von dem Rest des Gehäuses 1 und dem Revolver 9 abdichten.
  • Bei der Oberflächenbehandlung der Substrate, die in eine Reihe von Oberflächenbehandlungsverfahren unterteilt werden kann, wird hierfür ein erstes Substrat in eine Aussparung 10 in dem Revolver 9 in die Vakuumschleusenkammer 2 platziert, die im folgenden verschlossen wird und mittels einer Vakuumquelle evakuiert wird. Danach sind die oberen und unteren Gehäusehälften wie oben beschrieben getrennt, worauf folgend der Revolver 9 gedreht wird, was die Substrate in die Verfahrenskammer 3 bringt. Sobald die Gehäusehälften 6, 7 zusammen gebracht sind, wird ein erstes Oberflächenbehandlungsverfahren in der Verfahrenskammer 3 durchgeführt, wie Reinigung der Oberfläche durch RF-Sputtering, gepulstes Sputtering in einer Gasatmosphäre oder Metallionisation, in der die Metallionen z.B. durch Bogenentladungsvaporisation erzeugt werden können.
  • Die Vakuumschleusenkammer 2 ist von den anderen Teilen des Gehäuses 1 isoliert und kann geöffnet und evakuiert werden während das Oberflächenbehandlungsverfahren in den anderen Kammern 3 bis 5 des Gehäuses 1 abläuft. Dies bedeutet, dass ein zweites Substrat in einer Aussparung 10 in dem Revolver 9 in der Vakuumschleusenkammer 2 platziert werden kann. Diese wird evakuiert, während das erste Substrat ein Oberflächenbehandlungsverfahren in der Verfahrenskammer 3 durchläuft.
  • Sobald das Oberflächenbehandlungsverfahren in der Verfahrenskammer 3 abgeschlossen ist, trennen sich die Gehäusehälften 6, 7 wieder, worauf folgend der Revolver 9 wieder gedreht wird, und die Substrate in die nachfolgenden Kammern bringt. In dem obigen Fall erreicht das erste eingebrachte Substrat die Verfahrenskammer 4 und das zweite Substrat erreicht daher die Verfahrenskammer 3. Nachdem die Gehäusehälften 6, 7 zusammengebracht wurden, wird das entsprechende Oberflächenbehandlungsverfahren in jeder Verfahrenskammer durchgeführt. In der Verfahrenskammer 4 wird ein weiteres Oberflächenbehandlungsverfahren durchgeführt, wie z.B. Grundbeschichtung des Substrates mit einem Metall, einer Metalllegierung oder Metallionen.
  • Ein drittes Substrat wird in einer Aussparung 10 in der Vakuumschleusenkammer 2 eingebracht, worauf ein Evakuieren folgt, während die oben genannten Oberflächenbehandlungsverfahren durchgeführt werden. Das Verfahren oben wird dann erneut wiederholt, worauf folgend das erste Substrat in eine dritte Verfahrenskammer 5 eingebracht wird, in der ein Oberflächenbehandlungsverfahren, wie z.B. Oberbeschichtung mit einem Oxid, abermals stattfindet. Die nachfolgenden Substrate erreichen daher die nächsten Kammern in dem Gehäuse 1 zur gleichen Zeit, wenn das erste eingebrachte Substrat die Verfahrenskammer 5 erreicht.
  • Nach einer weiteren Drehung des Revolvers 9 wird daher das erste Substrat, das in das Gehäuse 1 eingebracht wurde, das Oberflächenbehandlungsverfahren in jeder der Verfahrenskammern 3 bis 5 durchlaufen haben und wieder die Vakuumschleusenkammer 2 erreichen. Das erste eingebrachte Substrat wird entfernt und ein fünftes Substrat wird in das Gehäuse 1 eingebracht, was bedeutet, dass folglich in allen Kammern 2 bis 5 Substrate sind, und dass die Oberflächenbehandlungsverfahren parallel in allen Verfahrenskammern 3 bis 5 durchgeführt werden.
  • Die Vorrichtung ist so gestaltet, dass die meisten der verschiedenen Oberflächenbehandlungsverfahren durchgeführt werden. Das Substrat kann z.B. im Großen und Ganzen mit allen Metallen des Periodensystems und ihren Legierungen beschichtet werden. Da die Kammern nur in einem vernachlässigbaren Ausmaß in Kommunikation miteinander stehen, kann Plasma für diese Zwecke verwendet werden, und des weiteren können Gase zur Beschichtung der Substrate mit Nitriden, Boriden, Oxiden und Karbiden verwendet werden. Die Vorrichtung ist zusätzlich in der Lage, Substrate mit den meisten chemischen Verbindungen, Legierungen und mehrfachen Schichten der zuvor genannten Materialien zu beschichten.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die Gehäusehälften 6, 7 gegenüberliegende und übereinstimmende Aussparungen 8. Die Oberflächenbehandlungsquellen sind am Boden dieser Aussparungen 8 angeordnet. Die Substrate werden sich daher in demselben Abstand von der Oberflächenbehandlungsquelle befinden, was die Optimierung verschiedener Oberflächenbehandlungsparameter erleichtert. Zusätzlich können die Aussparungen 8 in sowohl der oberen Gehäusehälfte 6 als auch in der unteren Gehäusehälfte 7 mit Oberflächenbehandlungsquellen ausgestattet werden, so dass die Substrate ein Oberflächenbehandlungsverfahren aus zwei Richtungen durchlaufen, was jegliches Erfordernis umgeht, die Substrate zu drehen. Wenn Oberflächenbehandlungsquellen in sowohl der oberen Gehäusehälfte 6 als auch in der unteren Gehäusehälfte 7 bereitgestellt werden, findet auch effizientere Verwendung des Quellenmaterials statt, da die Teile des Materials, die nicht auf dem Substrat kondensieren, stattdessen auf der gegenüberliegenden Oberflächenbehandlungsquelle kondensieren, so dass es wieder verwendet werden kann. Der Fachmann wird bereitwillig begrüßen, dass in einer alternativen Ausführungsform nur eine der Gehäusehälften 6, 7 mit Aussparungen 8 bereitgestellt wird, die sich entweder in der oberen Gehäusehälfte 6 oder der unteren Gehäusehälfte 7 befinden können, so dass die Aussparungen 10 nicht als durchgehende Aussparungen gestaltet werden müssen.
  • Es muss hervorgehoben werden, dass das Gehäuse 1 nicht auf eine Vakuumschleusenkammer und drei Verfahrenskammern, wie in 1 gezeigt, beschränkt ist. In einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient die Mehrheit der Kammern als Vakuumschleusenkammern für die anderen Kammern. Zusätzlich kann das Gehäuse 1 mit einer Reihe von Verfahrenskammern ausgestattet werden, die gleich der benötigten Anzahl von Oberflächenbehandlungsverfahren ist, wobei das Gehäuse so gestaltet ist, dass bei Drehung des Revolvers 9 zu einer vorbestimmten Rotationsposition die Aussparungen 10 immer mit den Aussparungen 8 übereinstimmen. Damit der Revolver 9 jedoch ordnungsgemäß arbeitet, müssen zumindest zwei Kammern vorhanden sein, eine zum Vakuumschleusen und eine für das ausgewählte Oberflächenbehandlungsverfahren. Es sollte auch angemerkt werden, dass auch wenn 2 eine Rotation gegen den Uhrzeigersinn zeigt, von oben gesehen und durch den Pfeil 11 dargestellt, der Revolver 9 gestaltet ist, um sowohl entgegen des Uhrzeigersinns als auch mit dem Uhrzeigersinn rotierbar zu sein.
  • Des weiteren kommunizieren in einer alternativen Ausführungsform eine oder mehrere der Kammern mit einer separaten, individuellen Vakuumquelle zur effizienteren Reduktion des Druckes, und um das Risiko auszuschließen, dass Gas von einer Kammer zu anderen überführt wird.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Durchführung einer Oberflächenbehandlung eines Substrats unter Vakuum, umfassend ein Gehäuse (1), das mindestens zwei Kammern (2-5) besitzt, die mit mindestens einer Vakuumquelle in Kontakt stehen, wobei mindestens eine der Kammern konstruiert ist um als Vakuumschleusenkammer (2) zu dienen, die zur Atmosphäre hin geöffnet und in die das Substrat für den Zugang in die übrigen Kammern eingeführt und entfernt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) eine obere und untere Gehäusehälfte (6, 7) aufweist, mindestens eine der Gehäusehälften (6, 7) mindestens zwei symmetrisch verteilte Aussparungen (recesses) (8) besitzt, die dafür vorgesehen sind zumindest einige der Kammern (2-5) zu bilden, zusammen mit einem Revolver (9), der mittig zwischen den Gehäusehälften (6, 7) befestigt ist und Aussparungen (10) besitzt, die dafür vorgesehen sind das Substrat darin zu platzieren, und die Gehäusehälften konstruiert sind, um sich unter Einwirkung des krafterzeugenden Elements von einer ersten Position, in der die Gehäusehälften (6, 7) durch engen, abdichtenden Kontakt mit dem Revolver (9) dessen Rotation verhindern, wobei die äußeren Kanten der ersten Position von mindestens einer der Aussparungen (8) der Gehäusehälften (6, 7) die äußeren Kanten von mindestens einer der Aussparungen (10) des Revolvers (9) erfassen, zu einer zweiten Position zu bewegen, in der die oberen und unteren Gehäusehälften (6, 7) von dem Revolver (9) getrennt sind, um Rotation des letzteren zu vordefinierten Positionen zu ermöglichen, in denen mindestens eine der Aussparungen (10) in dem Revolver (9) sich zumindest teilweise mit einer der Kammern (2-5) überschneidet und so dem Substrat eine Bewegung zwischen den Kammern (2-5) zu erlauben, wobei die oberen und unteren Gehäusehälften (6, 7) peripher durch eine flexible Manschette (15), wie einer Balgdichtung (bellows), verbunden sind, die in Richtung der Bewegung der Gehäusehälften flexibel ist, wenn diese durch das krafterzeugende Element bewegt werden, so dass die flexible Manschette (15) das Gehäuse (1) und den Revolver (9) von der Atmosphäre unabhängig von der Position der Gehäusehälften (6, 7) abdichtet.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass von der zweiten Position obere und untere Gehäusehälften (6, 7) konstruiert sind um die erste Position anzunehmen, wenn das krafterzeugende Element nicht länger zwischen den Gehäusehälften (6, 7) wirkt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass sowohl die oberen als auch die unteren Gehäusehälften (6, 7) entgegengesetzte und überlappende Aussparungen (8) besitzen, und dass die Aussparungen (10) in dem Revolver (9) Durchbrüche (through-recesses) sind.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet dass die Vakuumschleusenkammer (2) peripher mit einer Manschette (16) versehen ist, konstruiert um die Vakuumschleusenkammer (2) von dem übrigen des Gehäuses (1) und von dem Revolver (9) abzudichten, wenn die Gehäusehälften (6, 7) in ihrer ersten Position sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet dass mindestens eine der übrigen Kammern (3-5) peripher mit einer Manschette (16) versehen ist, konstruiert um diese von dem übrigen des Gehäuses (1) und von dem Revolver (9) abzudichten, wenn die Gehäusehälften (6, 7) in ihrer ersten Position sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet dass die Kammern (2-5) zur Verbindung mit ein und der selben Vakuumquelle konstruiert sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet dass zumindest eine der Kammern (2-5) zur Verbindung mit ein und der selben Vakuumquelle konstruiert ist, die nur zur Verbindung mit der besagten Kammer konstruiert ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet dass die flexible Manschette (15) eine Metallbalgdichtung (metal bellows) ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet dass die Manschette (16) ein O-Ring ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet dass das krafterzeugende Element ein hydraulischer Zylinder (12) ist.
DE60311137T 2002-11-13 2003-11-11 Vorrichtung zur durchführung einer oberflächenbehandlung von substraten unter vakuum Expired - Lifetime DE60311137T2 (de)

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PCT/SE2003/001741 WO2004044263A1 (en) 2002-11-13 2003-11-11 Device for carrying out a surface treatment of substrates under vacuum

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DE60311137D1 DE60311137D1 (de) 2007-02-22
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