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DE60311127T2 - Ladeboden mit einziehbaren rollenelementen - Google Patents

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DE60311127T2
DE60311127T2 DE60311127T DE60311127T DE60311127T2 DE 60311127 T2 DE60311127 T2 DE 60311127T2 DE 60311127 T DE60311127 T DE 60311127T DE 60311127 T DE60311127 T DE 60311127T DE 60311127 T2 DE60311127 T2 DE 60311127T2
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DE
Germany
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ball bearing
grid
bearing elements
openings
zone
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Pierre Marcelli
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Rotobloc Sarl
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kugellagervorrichtung zur Verlagerung einer Last auf einer praktisch horizontalen Ebene, und eine mit einer solchen Kugellagervorrichtung ausgerüstete Handhabungsvorrichtung, wobei die Vorrichtung mindestens einen praktisch horizontalen Tisch aufweist, auf dem Kugellagerelemente und mindestens ein den Tisch bedeckendes Gitter angebracht sind, welches mit den Kugellagerelementen gegenüberliegenden Öffnungen versehen ist, wobei das Gitter eine ebene Auflagefläche festlegt, die zum Tragen der Last in der Lage ist, wenn sie statisch ist, wobei die Kugellagerelemente in einer Ebene enthalten sind, die praktisch parallel zu der Oberfläche verläuft, und die zum Tragen der Last in der Lage sind, wenn sie sich in Bewegung befindet, und Betätigungseinrichtungen aufweist, die mit mindestens einer dieser Konstruktionen verbunden sind, um im Verhältnis zueinander zwischen mindestens einer unteren Position und einer oberen Position beweglich zu sein, in denen die Last entweder durch das Gitter oder durch den Tisch getragen wird, wobei die Betätigungseinrichtungen zur Verlagerung der beweglichen Konstruktion min destens in Form einer horizontalen Translation angeordnet sind.
  • In der Industrie ist die Verwendung von Handhabungsgeräten wie zum Beispiel Hubwagen, Gabelstaplern zur Handhabung bedeutender Lasten geläufig. Bedeutende Lasten sind zum Beispiel Werkzeuge für Werkzeugmaschinen oder Pressen, die beim Schneiden oder Prägen von Blechen, Gießformen oder Matrizen verwendet werden, die beim Einspritzen von Kunststoffen usw. verwendet werden. Auf allgemeine Art und Weise werden Lasten unter 2 Tonnen auf plattenförmigen Handhabungsvorrichtungen transportiert, während Lasten von 2 bis 10 Tonnen auf Handhabungsgeräten mit Gabeln transportiert werden. Oberhalb von 10 Tonnen werden die Lasten zum Beispiel mittels Laufkränen transportiert.
  • Um die Übertragung dieser Lasten auf der Horizontalebene von dem Handhabungsgerät zu der Werkzeugmaschine und umgekehrt vereinfachen zu können, sind die Handhabungsmaschinen des Handels mit einer in die Platte integrierten Kugellagervorrichtung ausgerüstet und angeordnet, um die Last zu tragen und sie ohne Reibung auf freie Rollenelemente zu verlagern. Die Handhabungsgeräte können auch mit gelenkig gelagerten Armen ausgerüstet sein, die angeordnet sind, um diese Last zu schieben oder zu ziehen. Die Kugellagervorrichtung weist außerdem eine „Kugellagerträgerkonstruktion" auf, die von einer „Lastenträgerkonstruktion" überragt wird. Die Funktion der Lastenträgerkonstruktion besteht im Tragen der Last während des Rollens des Hand habungsgerätes, während die Funktion der Kugellagerträgerkonstruktion im Tragen derselben ohne Reibung besteht, um deren Übertragung bewirken zu können. Der Durchgang der Last von einer zur anderen Konstruktion wird umgekehrt durch eine relative Verlagerung einer Konstruktion im Verhältnis zu der anderen erhalten, wodurch es ermöglicht wird, die Rollenelemente der Kugellagerträgerkonstruktion im Verhältnis zu der Lastenträgerkonstruktion einzufahren, wobei diese relative Verlagerung durch manuelle oder automatische Betätigungseinrichtungen gesteuert wird.
  • Bei den Handhabungsgeräten mit Platten wird diese relative Bewegung im Allgemeinen automatisch entweder mittels eines Knopfes oder eines Hebels gesteuert, der die Drehung der spezifischen Mechanismen wie zum Beispiel von Exzentern oder Pleuelstangensystemen bewirkt.
  • Die bei den aktuellen Kugellagervorrichtungen verwendeten Mechanismen, die den Durchgang der Last der „Lastenträgerkonstruktion" zu der „Kugellagerträgerkonstruktion" und umgekehrt sicherstellen, weisen viele Nachteile auf, die mit ihrer Komplexität, ihren Herstellungskosten und ihrem Raumbedarf in Zusammenhang stehen. Außerdem benötigen bestimmte Mechanismen einen bedeutenden Bewegungsbereich, wodurch die für die Übertragung der Last benötigte Zeit verlängert wird. Außerdem sind diese Mechanismen nicht zur Ausrüstung von bereits im Einsatz befindlichen Handhabungsgeräten vorgesehen.
  • In der Veröffentlichung US 4,930,612 ist eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 beschrieben, wobei die Rollenelemente durch einen Zylinder über gegenüberliegende geneigte Rampen gesteuert werden.
  • Die vorliegende Erfindung zielt auf die Beseitigung dieser Unannehmlichkeiten ab, indem eine Kugellagervorrichtung vorgeschlagen wird, die auf einer einfacheren Kinematik basiert, die eine Begrenzung der Anzahl von Teilen, die Verringerung der Herstellungskosten der Gesamtheit sowie ihres Raumbedarfes und die Ausrüstung neuer Handhabungsgeräte sowie Nachrüstungen ermöglicht.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung eine Kugellagervorrichtung der im Oberbegriff angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen des Gitters ein Profil darstellen, welches mit demjenigen der Kugellagerelemente kompatibel ist, um Hubrampen auszubilden, um eine Vertikalverlagerung der beweglichen Konstruktion gleichzeitig mit ihrer Horizontalverlagerung zu erzeugen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Öffnungen aus Schlitzlöchern, die mindestens eine erste Zone festlegen, die angeordnet ist, um mindestens die Spitze der Kugellagerelemente vorbeigehen zu lassen, eine zweite Zone, die angeordnet ist, um die Kugellagerelemente zu verbergen, und eine Zwischenzone, die angeordnet ist, um in Kombination mit den Kugellagerelementen die Hubrampen auszubilden. Die zweite Zone der Öffnungen kann angeordnet werden, um die Kugellagerelemente so in den Öffnungen des Gitters zu blockieren, dass die Position des Gitters im Verhältnis zu dem Tisch arretiert ist.
  • Die Kugellagerelemente können sphärische Kugeln oder doppeltkonische Rollen sein, wobei die Zwischenzone der Öffnungen dann eine praktisch elliptische oder dreieckige Form aufweist, die in Richtung der zweiten Zone konvergiert. Die ersten und zweiten Zonen der Öffnungen können eine Transversalabmessung von jeweils einschließlich zwischen 60 und 95% und zwischen 10 und 45% des Durchmessers der Kugellagerelemente aufweisen.
  • Vorzugsweise ist das Gitter im Verhältnis zu dem die Kugellagerelemente tragenden Tisch beweglich, der fest ist, wobei das Gitter mit den Betätigungseinrichtungen gekoppelt ist.
  • Bei dieser Ausführungsform umfassen die Betätigungseinrichtungen mindestens einen Handgriff, der in einer fest mit dem Tisch verbundenen Gleitschiene in Form einer Translation bewegbar ist, der in einer praktisch senkrecht zu der Horizontalverlagerung des Gitters verlaufenden Richtung ausgerichtet ist, wobei das Gitter eine Führungsnut aufweist, die von dem Handgriff durchquert wird und im Verhältnis zu der Gleitschiene so winklig verschoben ist, dass sie die Horizontalverlagerung des Gitters erzeugt. Die Betätigungseinrichtungen können mindestens ein Arretierungselement um fassen, welches zur Befestigung des Gitters an dem Tisch mindestens in einer seiner oberen oder unteren Positionen angeordnet ist.
  • Auch zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein plattenförmiges Handhabungsgerät der in dem Oberbegriff angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Kugellagervorrichtung aufweist, wie oben definiert.
  • Die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile werden an Hand der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen besser verständlich, die in Form eines nicht begrenzenden Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen gegeben ist, wobei:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Kugellagervorrichtung gemäß der Erfindung in Form einer Platte ist,
  • 2 eine Teilansicht der Seite der Vorrichtung von 1 ist,
  • 3 ein Blockdiagramm der Vorrichtung von 1 ist,
  • 4 eine Detailansicht eines mit einem Schlitzloch der Vorrichtung von 1 zusammenwirkenden Rollenelementes ist, und
  • 5A eine 4 ähnliche Ansicht einer Ausführungsvariante ist, und 5B das entsprechende Rollenelement veranschaulicht.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren weist die Kugellagervorrichtung 10 gemäß der Erfindung die Form einer Platte auf und ist dazu bestimmt, ein klassisches Handhabungsgerät mit einer Platte (nicht dargestellt) auszubilden. Sie stellt zwei Funktionen sicher: Dass sehr schwere Lasten 1 statisch gehalten werden, die bis etwa 2 Tonnen wiegen, und zwar während des Rollens der Handhabungsgerätes, und dass diese Lasten 1 während ihrer Übertragung auf einer zu der Platte parallelen Ebene ohne Reibung dynamisch gehalten werden. Bei bestimmten Anwendungen kann die Kugellagervorrichtung 10 alleine oder in Kombination mit anderen Ausrüstungen verwendet werden.
  • Die Kugellagervorrichtung 10 umfasst eine Kugellagerträgerkonstruktion 20, die Rollenelemente 23 aufweist, die von einer Lastenträgerkonstruktion 30 überragt wird, die eine ebene Auflagefläche S aufweist, die mit einer Öffnung 32 versehen ist, die mindestens die Spitze der Rollenelemente 23 erscheinen lässt. Bei diesem Ausführungsbeispiel und wie durch 3 schematisch veranschaulicht, ist die Lastenträgerkonstruktion 30 im Verhältnis zu der feststehenden Kugellagerträgerkonstruktion 20 zwischen zwei stabilen Positionen bewegbar: einer oberen Position, in der sie die Rollenelemente 23 verdeckt, wobei die Last 1 in ebener Auflage auf der Oberfläche S der Lastenträgerkonstruktion 30 aufliegt, und einer unteren Position, in der sie die Spitze der Rollenelemente 23 freilegt, wobei die Last 1 in punktueller Auflage auf den Rollenelementen 23 aufliegt. Selbstverständlich ist die umgekehrte Ausgestaltung ebenfalls anvisierbar, d. h. dass die Kugellagerträgerkonstruktion 30 im Verhältnis zu der Lastenträgervorrichtung 20 beweglich ist.
  • Die Lastenträgerkonstruktion 30 ist mit Betätigungseinrichtungen 40 verbunden, die zur Verlagerung derselben in Form einer Horizontaltranslation Th mit einem Verlauf Ch angeordnet sind, und mit Hubeinrichtungen 50, die zur Verlagerung derselben in Form einer vertikalen Translation Tv mit einem Verlauf Cv gleichzeitig zu ihrer Horizontalverlagerung Th angeordnet sind, wobei der Verlauf Cv niedriger als der Verlauf Ch liegt. Die Einzigartigkeit der Kugellagervorrichtungen 10 der Erfindung besteht in der Tatsache, dass die Hubeinrichtungen 50 nicht aus angebrachten, kostspieligen und komplexen Mechanismen bestehen, sondern direkt in die Lastenträgerkonstruktion 30 und Kugellagerträgerkonstruktion 20 integriert sind. Die Gleichzeitigkeit der Vertikal- und Horizontalverlagerungen ist das Ergebnis eines Rollkontaktes zwischen den Öffnungen 32 der Lastenträgerkonstruktion 30 und den Kugellagerelementen 32 der Kugellagerträgerkonstruktion 20, wobei diese Öffnungen 32 und Rollenelemente 23 Profile aufweisen, die spezifisch zur Ausbildung einer Hubrampe ausgewählt werden, wie später erklärt wird.
  • Bei dem dargestellten Beispiel besteht die Lastenträgerkonstruktion 20 aus einem Tisch 21, der zur Verwendung in Horizontalposition bestimmt ist, wobei der Tisch 21 rechteckig ist und Kugelgelenkhalbkäfige 22 trägt, die zur Aufnahme von Kugeln 23 in der Lage sind, die axiale Kugelgelenke ausbilden. Die Kugeln 23 stellen Rollenelemente dieser Kugellagervorrichtung 10 dar und sind einheitlich auf derselben Ebene verteilt, wobei die Spitze dieser Kugeln 23 in einer Ebene enthalten ist, die parallel zu der ebenen Auflagefläche S der Lastenträgerstruktur 30 verläuft. Der Tisch 21 ist angeordnet, um sich an den Ort oder Platz oder in Form einer Überlagerung der vorhandenen Platte eines Standard-Handhabungsgerätes anzupassen.
  • Die Lastenträgerkonstruktion 30 besteht aus einem praktisch rechteckigen Gitter 31, welches über dem Tisch 21 gelagert ist und dessen Längsränder 31' in rechtem Winkel gegen die Ränder 21' des Tisches 21 gefaltet sind, wobei sie Längsführungen ausbilden. Dieses Gitter 31 ist in Form einer horizontalen Translation Th und in Form einer vertikalen Translation Tv entlang der Längsführungen bewegbar. Es ist mit Betätigungseinrichtungen 40 verbunden, die in dem dargestellten Beispiel manuell sind und aus einem Handgriff 41 bestehen, der entsprechend einer Achse angeordnet ist, die senkrecht zu der Oberfläche des Gitters 31 verläuft, der in einer Kugelgleitschiene 42 geführt ist, die fest mit dem Tisch 21 verbunden und senkrecht zu Th ausgerichtet ist. Das Gitter 31 trägt eine Platte 43, die mit einer von dem Handgriff 41 durchquerten Führungsnut 44 versehen ist, wobei sich die Nut über die Länge der Gleitschiene 42 zwischen einem ersten äußersten Ende, welches gegenüber der Gleitschiene 42 angeordnet ist, und einem zweiten äußersten Ende dieser Gleitschiene 42 angeordnet ist, wovon sie entsprechend dem Verlauf Ch des Gitters 31 beabstandet ist. Die Betätigungseinrichtungen 40 umfassen außerdem ein Verriegelungselement 45, welches aus einem beweglichen Knopf besteht, der einer parallel zu dem Handgriff 41 verlaufenden Achse folgt und unter dem Gitter 31 so herausragt, dass er sich in dem Tisch 21 einspannt und die ungewollte Verlagerung des Gitters 31 verhindert. Selbstverständlich können diese Betätigungseinrichtungen 40 aus jeder anderen gleichwertigen Einrichtung bestehen, wie zum Beispiel aus einem Zylinder, einem Schrauben-Mutter-System, einem Kugelgelenk, einem gelenkig gelagerten Hebel, der beim Anlegen des Handhabungsgerätes an der zur Aufnahme der Last bestimmten Werkzeugmaschine usw. automatisch betätigt wird.
  • Die Öffnungen 32 des Gitters 31 bestehen aus praktisch elliptischen Öffnungen 32, die über die gesamte Oberfläche des Gitters 31 verteilt und gegenüber den Kugeln 23 angeordnet sind. Es gibt also so viele Öffnungen 32 wie Kugeln 23. Sie sind in Richtung der Horizontalverlagerung Th des Gitters 31 parallel ausgerichtet und erstrecken sich über eine Länge, die praktisch gleich dem Verlauf Ch des Gitters 31 ist. Unter Bezugnahme auf 4 legt jede Öffnung 32 mindestens eine erste Zone 32a fest, die zum Freilegen der Spitze einer Kugel 23 angeordnet ist, eine zweite Zone 32b, die zur Abdeckung der Kugel 23 angeordnet ist, und eine Zwischenzone 32c, die angeordnet ist, um mit der Kugel 23 Hubeinrichtungen 50 auszubilden. Die erste Zone 32a ist aus einem Halbkreis ausgebildet, dessen Durchmesser zum Beispiel zwischen einschließlich 60 und 95% des Durchmessers der Kugeln 23 beträgt, um die Spitze der Kugel 23 an der Oberfläche des Gitters 31 zu überschreiten. Die zweite Zone 32b ist aus einem fast geschlossenen Kreis mit einem Durchmesser ausgebildet, der kleiner als derjenige der ersten Zone 32a ist, und zum Beispiel zwischen einschließlich 10 und 45% des Durchmessers der Kugeln 23 beträgt, um sie abzudecken und zu arretieren. Diese zweite Zone 32b weist eine ergänzende Verriegelungsfunktion auf, wobei die Spitze der Kugel 23 in dieser Zone festgehalten wird. Durch diese Sicherheit wird die Arretierung der oberen Position des Gitters 31 ermöglicht, wobei die Rückkehr in seine untere Position unter Bedienung des Handgriffes 41 in umgekehrter Richtung erhalten wird. Die Zwischenzone 32c ist praktisch elliptisch und erstreckt sich von der ersten Zone 32a zu der zweiten Zone 32b, wobei sie sich verengt. Die zwei Ränder der Zwischenzone 32c weisen somit ein leicht gekrümmtes und konvergierendes Profil auf, welches in Kombination mit dem kugelförmigen Profil der Kugel 23 eine Hubrampe ausbildet. Die Neigungswinkel von dieser Hubrampe und der Führungsnut 44 sind gleichzeitig ausgewählt, um die auf den Handgriff 41 auszuübende Betätigungskraft zu untersetzen, die zum Beispiel 20 kg beträgt, um eine Last von einer Tonne anzuheben.
  • Die Form der Öffnungen 32 und der Rollenelemente 23 kann selbstverständlich in Abhängigkeit von dem Gewicht der Last 1 variieren. Für schwerere Lasten wird man zum Beispiel, wie durch 5A und 5B veranschaulicht, doppeltkonische Rollen 24 und praktisch dreieckige Öffnungen 33 auswählen. Die Rollen 24 sind fest mit Achsen verbunden, die in auf dem Tisch 21 montierten Lagern geführt sind. Die doppeltkonischen Rollen 24 weisen einen teilweise kugelförmigen Mittelteil und kegelstumpfförmige Seiten auf, deren Profil mit demjenigen der V-förmigen Ränder der Zwischenzone 33c der Öffnungen 33 kompatibel ist. Man findet die ersten und zweiten Zonen 33a und 33b wieder, wobei die erste Zone 33a zum Beispiel aus einem halben Sechseck ausgebildet ist.
  • Es ist klar zu erkennen, dass die Kugellagervorrichtung 10 gemäß der Erfindung aus einer einfachen Konzeption und Kinematik hervorgegangen ist, und auf Grund dieser Tatsache sowohl beim Kauf als auch bei der Wartung wirtschaftlicher, weniger platzraubend und widerstandsfähiger ist.
  • Die Kugellagervorrichtung 10, wie sie beschrieben ist, kann zum Kauf in Plattenform angeboten werden, um bereits im Einsatz befindliche Handhabungsgeräte auszurüsten, oder dann auch in neue Handhabungsgeräte integriert werden. Aus diesem Grund betrifft die Erfindung auch Handhabungsgeräte (nicht dargestellt), die mit einer solchen Kugellagervorrichtung 10 ausgerüstet sind.

Claims (10)

  1. Kugellagervorrichtung (10) zur Verlagerung einer Last (1) auf einer praktisch horizontalen Ebene, die mindestens einen praktisch horizontalen Tisch (21), auf dem Kugellagerelemente (23, 24) und mindestens ein den Tisch (21) bedeckendes Gitter (31) angebracht sind, welches mit den Kugellagerelementen (23, 24) gegenüberliegenden Öffnungen (32, 33) versehen ist, wobei das Gitter (31) eine ebene Auflagefläche (S) festlegt, die zum Tragen der Last in der Lage ist, wenn sie statisch ist, wobei die Kugellagerelemente (23, 24) in einer Ebene enthalten sind, die praktisch parallel zu der Oberfläche (S) verläuft, und die zum Tragen der Last in der Lage sind, wenn sie sich in Bewegung befindet, und Betätigungseinrichtungen (40) aufweist, die mit mindestens einer dieser Konstruktionen (21 oder 31) verbunden sind, um im Verhältnis zueinander zwischen mindestens einer unteren Position und einer oberen Position beweglich zu sein, in denen die Last entweder durch das Gitter (31) oder durch den Tisch (21) getragen wird, wobei die Betätigungseinrichtungen (40) zur Verlagerung der besagten beweglichen Konstruktion (21 oder 31) mindestens in Form einer horizontalen Translation (Th) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (32, 33) des Gitters (31) ein Profil darstellen, welches mit demjenigen der Kugellagerelemente (23, 24) kompatibel ist, um Hubrampen auszubilden, um eine Vertikalverlagerung (Tv) der beweglichen Konstruktion (21 oder 31) gleichzeitig mit ihrer Horizontalverlagerung (Th) zu erzeugen.
  2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (32, 33) aus Schlitzlöchern bestehen, die mindestens eine erste Zone (32a, 33a) festlegen, die angeordnet ist, um mindestens die Spitze der Kugellagerelemente (23, 24) vorbeigehen zu lassen, eine zweite Zone (32b, 33b), die angeordnet ist, um die Kugellagerelemente (23, 24) zu verbergen, und eine Zwischenzone (32c, 33c), die angeordnet ist, um in Kombination mit den Kugellagerelementen (23, 24) die besagten Hubrampen auszubilden.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zone (32b, 33b) der Öffnungen angeordnet ist, um die Kugellagerelemente (23, 24) so in den Öffnungen (32, 33) des Gitters (31) zu blockieren, dass die Position des Gitters (31) im Verhältnis zu dem Tisch (21) arretiert ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugellagerelemente sphärische Kugeln (23) sind und die Zwischenzone (32c) der Öffnungen (32) eine praktisch elliptische Form aufweist, die in Richtung der zweiten Zone (32b) konvergiert.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugellagerelemente doppeltkonische Rollen (24) sind und die Zwischenzone (33c) der Öffnungen (33) eine praktisch dreieckige Form aufweist, die in Richtung der zweiten Zone (33b) konvergiert.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Zonen (32a, 33a, 32b, 33b) der Öffnungen (32, 33) eine Transversalabmessung jeweils einschließlich zwischen 60 und 95% und zwischen 10 und 45% des Durchmessers der Kugellagerelemente (23, 24) aufweisen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter (31) beweglich und mit den Betätigungseinrichtungen (40) gekoppelt ist und der die Kugellagerelemente (23, 24) tragende Tisch (21) fest ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtungen (40) mindestens einen Handgriff (41) umfassen, der in einer fest mit dem Tisch (21) verbundenen Gleitschiene (42) in Form einer Translation bewegbar ist, der in einer praktisch senkrecht zu der Horizontalverlagerung Th des Gitters (31) verlaufenden Richtung ausgerichtet ist, wobei das Gitter (31) eine Führungsnut (44) aufweist, die von dem Handgriff (41) durchquert wird und im Verhältnis zu der Gleitschiene (42) so winklig verschoben ist, dass sie die Horizontalverlagerung des Gitters (31) erzeugt.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtungen (40) mindestens ein Arretierungselement (45) umfassen, welches zur Befestigung des Gitters (31) an dem Tisch (21) mindestens in seiner oberen oder unteren Position angeordnet ist.
  10. Plattenförmige Handhabungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Kugellagervorrichtung (10) nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 9 aufweist.
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