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DE60311829T2 - Verflechtungsanlage und mit dergleicher anlage versehene palettisiervorrichtung - Google Patents

Verflechtungsanlage und mit dergleicher anlage versehene palettisiervorrichtung Download PDF

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DE60311829T2
DE60311829T2 DE60311829T DE60311829T DE60311829T2 DE 60311829 T2 DE60311829 T2 DE 60311829T2 DE 60311829 T DE60311829 T DE 60311829T DE 60311829 T DE60311829 T DE 60311829T DE 60311829 T2 DE60311829 T2 DE 60311829T2
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DE
Germany
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portal frame
entanglement
products
transport pallet
palletizing
Prior art date
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Application number
DE60311829T
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Yves Roesch
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PACK'INDUSTRIE SA
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PACK IND SA
PACK'INDUSTRIE SA
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verflechtungsanlage für eine Maschine zur Palettierung länglicher Produkte, sowie eine Maschine zur Palettierung, die mit einer solchen Vorrichtung ausgerüstet ist, wobei die Palettierungsmaschine mindestens einen Portalrahmen, ein Fahrgestell, welches auf dem Portalrahmen in einer vertikalen Translationsbewegung bewegbar angebracht ist, und eine Greifvorrichtung aufweist, die in Form einer horizontalen Translationsbewegung auf dem Fahrgestell bewegbar angebracht und dafür vorgesehen ist, die Produkte von einer Lagerungsrampe zu entnehmen und sie auf einer Transportpalette abzulegen.
  • Diese Art von Palettierungsmaschine ist sehr gut in Bezug auf die automatische oder halbautomatische Palettierung länglicher Produkte bekannt, zum Beispiel von zylindrischen Rohren, und zwar direkt und ununterbrochen an dem Ausgang ihrer Fabrikationslinie. Die Palettierung von Rohren ist ein heikler Vorgang, da sie dann, wenn sie Seite an Seite und in Lagen übereinander abgelegt werden, eine Neigung aufweisen, übereinander zu rollen. Man schafft dieser Unannehmlichkeit Abhilfe, indem eine Verflechtung der Reihen von Rohren mittels einer Verbindung geschaffen wird, die eine Schnur, ein Streifen, ein Zopf, ein Band, eine Bahn mit Maschinenbreite, ein Film oder jedes andere gleichwertige Mittel aus Fasern, Fäden, natürlichen und/oder synthetischen Werkstoffen sein kann, wobei diese Verbindung gewebt, nicht gewebt, extrudiert oder durch jedes andere Mittel erhalten sein kann, wobei die Funktion der Verbindung in der Aufrechterhaltung der Reihen untereinander, und in der Verhinderung des Fallens der Rohre vor der Umschnürung der Palette besteht. Diese Verflechtung wird gewöhnlich manuell durch einen Bediener durchgeführt, der die Verbindungsspule oder Verbindungsspulen von einer Seite auf die andere Seite der Palette verlagern muss, und zwar in Abhängigkeit von dem Vorschub der Reihen. Wenn die Rohre sehr lang sind, können diese bis zu 10 Meter Länge erreichen, wobei die Anzahl von Verflechtungsspulen mindestens verdoppelt werden muss, was mehr als einen Bediener mobilisiert.
  • In der Veröffentlichung WO 02/06121 desselben Inhabers ist eine Palettierungsmaschine beschrieben, die eine Verflechtungsanlage aufweist, welche die automatische Verflechtung der Rohre während ihrer Palettierung ermöglicht. Diese Verflechtungsanlage weist zwei Träger auf, die beiderseits der Transportpalette angeordnet sind, und angeordnet sind, um alternativ eine oder mehrere Verflechtungsbandspulen aufzunehmen. Die Vorrichtung weist auch Greifeinrichtungen auf, die auf der Greifvorrichtung der Rohre oder auf einer zusätzlichen Greifvorrichtung angebracht sind, und angeord net sind, um die Verflechtungsspule oder Verflechtungsspulen von einem Träger zu dem anderen in Abhängigkeit von dem Vorschub der Reihen von Rohren zu verlagern, die auf der Transportpalette abgelegt sind. Da diese Verflechtungsanlage fest mit der Palettierungsmaschine verbunden ist, führt sie keine optimale industrielle Lösung herbei. In der Tat ist es dann, wenn die Greifeinrichtungen auf der Greifvorrichtung der Rohre angebracht sind, notwendig, den Palettierungszyklus zu unterbrechen, um die Verflechtungsbandspule von einem Träger zu dem anderen zu verlagern, wodurch der Gesamtertrag der Palettierungsmaschine erniedrigt wird. Wenn die Greifeinrichtungen auf einer zusätzlichen Greifvorrichtung zu der Greifvorrichtung der Rohre angebracht sind, wird die Verwirklichung der Verflechtungsanlage komplex, was die Gesamtkosten der Palettierungsmaschine erhöht.
  • In der Veröffentlichung US-A-5,769,601 wird eine Verflechtungsanlage vorgeschlagen, deren Funktion im Vergleich zu derjenigen des Gegenstandes der Erfindung umgekehrt ist. Die Rohre werden in dem oberen Teil der Maschine durch einen Förderer zurückgebracht und auf einer Palette durch Schubkolben abgelegt, um eine Reihe auszubilden. Nach jeder Reihe senkt sich die Palette um ein Niveau ab, um die Ausbildung einer neuen Reihe zu ermöglichen. Eine Verflechtungshaspel, die in Form einer Translation senkrecht zu den Reihen von Rohren beweglich ist, rollt ein Papierband oder Kunststofffilmband zwischen den Reihen von Rohren ab, um sie zu halten. Diese Verflechtungsanlage ist nicht zu der Palettierungsmaschine der Erfindung umlagerbar, und ermöglicht nicht die Verflechtung von Rohren großer Länge.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Beseitigung der Unannehmlichkeiten, indem eine wirtschaftliche Verflechtungsanlage vorgeschlagen wird, um nicht deren Ertrag zu beeinträchtigen, und die für jede Länge von Rohren geeignet ist.
  • Die Aufgabe wird durch eine Verflechtungsanlage gelöst, wie sie in dem Oberbegriff definiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Verflechtungsportalrahmen aufweist, der dazu bestimmt ist, sich praktisch parallel zu den Produkten über mindestens einen Teil ihrer Länge zu erstrecken, wobei der Verflechtungsportalrahmen mindestens eine Führung aufweist, die durch mindestens eine Spule mit Verflechtungsband beschickt wird, wobei die Verflechtungsanlage ebenfalls Antriebseinrichtungen aufweist, die mit dem Verflechtungsportalrahmen verbunden und dafür vorgesehen sind, ihn alternativ zwischen mindestens zwei Endpositionen so zu verlagern, dass die Führung auf mindestens einer Verflechtungsebene praktisch senkrecht zu den palettierten Produkten alternativ von einer auf die andere Seite der Transportpalette verlagert wird.
  • Die Antriebseinrichtungen können dafür vorgesehen sein, den Verflechtungsportalrahmen zu mindestens ei ner alternativen Schwenkbewegung und/oder einer alternativen Translationsbewegung zu veranlassen.
  • Die Antriebseinrichtungen können aus der Gruppe ausgewählt sein, die mindestens die Elektromotoren, die Hydraulik- und Pneumatikzylinder umfasst. Gemäß den ausgewählten Antriebseinrichtungen können sie auch mindestens ein Übertragungssystem umfassen, welches aus der Gruppe ausgewählt ist, die mindestens die Zahnritzel und Ketten, die Seilrollen und Riemen umfasst.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Verflechtungsanlage mindestens ein Gestell auf, welches mit Einrichtungen zur Führung des Verflechtungsportalrahmens in Form einer Translationsbewegung versehen ist, wobei die Führungseinrichtungen mindestens eine Laufschiene aufweisen können, die in das Gestell eingearbeitet ist, um fest mit den Vertikalpfosten des Verflechtungsportalrahmens verbundene Rollenelemente aufzunehmen.
  • Auf vorteilhafte Art und Weise weist die Verflechtungsanlage mindestens zwei Führungen auf, die auf dem Verflechtungsportalrahmen angeordnet sind, um mindestens zwei Verflechtungsbänder auf mindestens zwei praktisch parallel verlaufenden Verflechtungsebenen zu verteilen, die mindestens über die Länge der palettierten Produkte aufgeteilt sind.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante ist mindestens eine der Führungen mit Betätigungseinrichtungen verbunden, die dafür vorgesehen sind, sie in Form einer alternativen Translationsbewegung entlang des Verflechtungsportalrahmens auf einer zuvor festgelegten Distanz zu verlagern, um die Verflechtungsebene praktisch parallel zu sich selbst zu verlagern, wobei die Betätigungseinrichtungen aus der Gruppe ausgewählt sein können, die mindestens die Elektromotoren, die Hydraulik- und Pneumatikzylinder umfasst.
  • Die Aufgabe wird ebenfalls durch eine Palettierungsmaschine gelöst, wie sie in dem Oberbegriff definiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens Verflechtungsanlage umfasst, wie sie oben definiert ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Verflechtungsanlage mindestens einen Verflechtungsportalrahmen mit solchen Abmessungen auf, dass er sich in das Innere des Portalrahmens der Palettierungsmaschine unter der Greifvorrichtung und außerhalb der Transportpalette und der palettierten Produkte integriert.
  • Die Greifvorrichtung weist vorteilhafterweise Rückführungseinrichtungen ihrer Antriebseinrichtungen auf, die mit den Rückführungseinrichtungen der Palettierungsmaschine verbunden sind, um den Verflechtungsportalrahmen alternativ von einer auf die andere Seite der Transportpalette praktisch parallel zu den Verflechtungsebenen in Abhängigkeit von dem Fortschritt der Palettierung von auf der Transportpalette abgeleg ten Produkten und entsprechend eines zuvor festgelegten Verschachtelungsplanes zu verlagern.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante ist mindestens eine der Führungen der Verflechtungsanlage mit Betätigungseinrichtungen versehen, die dafür vorgesehen sind, sie in Form einer alternativen Translationsbewegung entlang des Verflechtungsportalrahmens auf einer zuvor festgelegten Distanz zu verlagern, um die Verflechtungsebene praktisch parallel zu sich selbst zu verlagern.
  • In diesem Fall sind die Rückführungseinrichtungen zur Steuerung der Betätigungseinrichtungen der Führung vorgesehen, so dass das Verflechtungsband in Abhängigkeit von dem Fortschritt der Palettierung von Produkten und von dem zuvor festgelegten Verflechtungsplan um Pfosten der Transportpalette herumgewickelt wird.
  • Die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile werden in der nachfolgenden Beschreibung unterschiedlicher Ausführungsformen besser verständlich, die beispielhaft und nicht begrenzend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gegeben wird, wobei:
  • 1 eine Vorderansicht der Palettierungsmaschine ist, die mit einer Verflechtungsanlage gemäß der Erfindung ausgerüstet ist,
  • 2 eine Vorderansicht der Verflechtungsanlage alleine ist,
  • 3 eine Seitenansicht der Verflechtungsanlage von 2 ist, die in ihren zwei äußersten Endpositionen dargestellt ist,
  • 5 ein Verflechtungsbeispiel von Rohren veranschaulicht, die in Lagen auf einer Palette übereinangergelegt sind,
  • 6 und 7 Seitenansichten und Draufsichten einer Ausführungsvariante der Verflechtungsanlage der Erfindung sind, und
  • 8 eine Detailansicht einer Fadenführung der Variante von 6 und 7 ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren ist die Verflechtungsanlage 10, 10' gemäß der Erfindung dazu bestimmt, mit einer Maschine 1 zur Palettierung länglicher Produkte ausgerüstet zu werden, zum Beispiel von zylindrischen Rohren 2, deren Länge von ungefähr 1 bis 10 Metern variieren kann.
  • Diese Palettierungsmaschine 1 ist gewöhnlich, jedoch nicht zwingend an dem Ausgang einer ununterbrochenen Fabrikationslinie dieser Rohre 2 angeordnet, und ermöglicht deren automatische oder halbautomatische Palettierung gemäß einem ununterbrochenen oder unterbrochenen Verfahren. Zu diesem Zweck weist sie einen Portalrahmen 3 auf, auf dem ein in Form einer vertikalen Translation bewegbares Fahrgestell 4 angebracht ist. Mindestens eine Greifvorrichtung 5 mit Klauen, Saugnäpfen oder jedem anderen angepassten Mittel ist auf dem Fahrgestell 4 in Form einer horizontalen Translation bewegbar angebracht und angeordnet, um die Seite an Seite und parallel auf einer geneigten Lagerungsrampe 6 angeordneten Rohre 2 zu entnehmen und sie Seite an Seite und parallel auf mindestens einer Transportpalette 7 oder jedem anderen festen oder bewegbaren Träger abzulegen. In dem dargestellten Beispiel besteht die Greifvorrichtung 5 aus einem Greifbalken 5, der sich über die gesamte Länge der Rohre 2 erstreckt, wobei der Greifbalken 5 mit Saugsystemen 5' ausgerüstet ist, um die Rohre 2 durch Ansaugen zu tragen. Auch bei dem dargestellten Beispiel wird die Transportpalette 7 durch ein bewegliches Fahrgestell 8 getragen, kann jedoch auch zwischen den festen und/oder entfernbaren Pfosten angeordnet sein.
  • Die Funktion dieser Palettierungsmaschine 1 im automatischen Modus wird durch Rückführungseinrichtungen sichergestellt, die vorteilhafterweise eine Datenverarbeitungseinheit aufweisen, welche die Verwaltung der unterschiedlichen Verlagerungen des Fahrgestells 4 und des Greifbalkens 5 ermöglicht, um eine optimale Kinematik und Funktionszyklus zu erhalten. Dieser Funktionszyklus wird wie folgt unter Bezugnahme auf 4A und 4B zusammengefasst:
    • 1. Verlagerung des Greifbalkens 5 von der linken Seite des Portalrahmens 3, und Absenkung des Fahrgestells 4, um das Rohr oder die Rohre 2 von der Lagerungsrampe 6 zu entnehmen,
    • 2. Erneute Anhebung des Fahrgestells 4 und dann Verlagerung des Greifbalkens 5 von der rechten Seite des Portalrahmens 3 mehr oder weniger gemäß dem Vorschub der auf der Transportpalette 7 abgelegten Reihen von Rohren 2,
    • 3. Absenkung des Fahrgestells 4, um das Rohr oder die Rohre 2 auf der Transportpalette 7 oder auf der letzten Reihe von auf der Palette abgelegten Rohren 2 abzulegen,
    • 4. Erneute Anhebung des Fahrgestells 4, um einen neuen Zyklus zu starten.
  • Eine Verflechtungsanlage 10 ist mit der Palettierungsmaschine 1 verbunden und angeordnet, um eine automatische Verflechtung der Reihen von Rohren 2 auf der Transportpalette 7 zu bewirken, so dass garantiert wird, dass die Rohre im Verhältnis zueinander beieinander gehalten und auch die Reihen im Verhältnis zueinander gehalten werden.
  • Unter Bezugnahme auf 1 bis 5 weist die Verflechtungsanlage 10 mindestens einen Verflechtungsportalrahmen 11 auf, der sich praktisch parallel zu den Rohren 2 über die gesamte oder einen Teil ihrer Länge erstreckt, und sich in den Raumbedarf des Portalrahmens 3 der Palettierungsmaschine 1 integriert. Der Verflechtungsportalrahmen 11 muss sich im Inneren der Palettierungsmaschine 1 unter den Greifbalken 5 und senkrecht zu den palettierten Rohren 2 verlagern können. Der Verflechtungsportalrahmen 11 besteht insbesondere aus zwei vertikalen Pfosten 11a, die im oberen Teil durch einen horizontalen Längsträger 11b und zwei Stützbalken 11c verbunden sind. Wenn er aus einem einzigen Teil ausgebildet ist, erstreckt er sich über die gesamte Länge der Rohre 2. Entsprechend der Länge der Rohre 2 kann er in zwei Teile unterteilt sein, wovon sich einer höchstens über die Hälfte der Rohre 2 erstreckt. Der Verflechtungsportalrahmen 11 wird von einer Seite oder von zwei Seiten durch eine oder mehrere Verflechtungsspulen 12 beschickt, die entweder in einem Spulenträgergehäuse 13 untergebracht sind, welches auf dem Verflechtungsportalrahmen 11 wie in 2 angebracht ist, oder auf dem Boden, wie in 1, oder auf einem Spulenträgerständer (nicht dargestellt) oder auf jedem anderen gleichwertigen bewegbaren oder festen Träger.
  • Der Verflechtungsportalrahmen 11 ist angeordnet, um alternativ in mindestens einer praktisch senkrecht zu den Rohren 2 verlaufenden Richtung zwischen mindestens zwei äußersten Endpositionen bewegbar zu sein, die praktisch beiderseits der Transportpalette 7 angeordnet sind. Diese alternative Bewegung ermöglicht das Abwickeln der Spule oder der Spulen 12 des Verflechtungsbandes 12' auf zueinander praktisch parallelen Verflechtungsebenen P, die senkrecht zu den Rohren 2 verlaufen. Die alternative Bewegung kann ein Schwenken um einen unteren Punkt oder eine Translation gemäß einem Verlauf C wie in dem dargestellten Beispiel sein. Die Verflechtungsanlage 10 umfasst zu diesem Zweck einen Antriebsmechanismus 14, der zum Beispiel aus einem Elektromotor 15 und einem Übertragungssystem über Zahnritzel und Kette 16 oder über Rollen und Riemen, oder aus jedem anderen gleichwertigen System besteht. Der Antriebsmechanismus 14 kann auch aus einem System mit Hydraulik- oder Pneumatikkolben oder aus jedem anderen gleichwertigen Mechanismus bestehen. Der Verflechtungsportalrahmen 11 wird in Form einer Translation durch geeignete Führungseinrichtungen geführt, zum Beispiel durch Rollenelemente 17 wie zum Beispiel Zapfenrollen, die auf mindestens einer Laufschiene 18 umlaufen, die in dem Fahrgestell 19 vorgesehen ist, oder durch jede andere gleichwertige Einrichtung. Die Rollenelemente 17 sind auf jedem Vertikalpfosten 11a des Verflechtungsportalrahmens 11 vorgesehen, um eine gute Führung sicherzustellen. Das Fahrgestell 19 besteht in dem dargestellten Beispiel aus zwei länglichen Sockeln 19', die praktisch parallel zueinander verlaufen, die in der Höhe durch Füße regulierbar sind, und auf jedes äußerste Ende des Verflechtungsportalrahmens 11 verteilt sind, um jeden Vertikalpfosten 11a zu führen. Ein dritter Sockel 19' ist in einer mittleren Zone des Verflechtungsportalrahmens 11 vorgesehen, um die Antriebsbewegung des Elektromotors 15 von der anderen Seite des Verflechtungsportalrahmens 11 durch ein Getriebe und Übertragungsachsen so zu übertragen, dass außerdem ein gleichzeitiger Antrieb der zwei Vertikalpfosten 11a des Verflechtungsportalrahmens 11 sichergestellt ist.
  • Der Verflechtungsportalrahmen 11 umfasst außerdem Führungen 20 zum Führen und Trennen der Verflechtungsbänder 12', die von den Spulen 12 kommen. Diese Führungen 20 sind entsprechend der Art von Verflechtungsband 12' (Faden, Band, Folie, Film) angepasst. Bei dem dargestellten Beispiel ist das Verflechtungsband 12' ein Fadenprodukt und die Führungen 20 sind Fadenführungen, wobei dieser Begriff in der weiteren Beschreibung verwendet wird. Diese Fadenführungen 20 können zum Beispiel aus Umlenk-, Ösen-, Ausstoßrollen und jeder anderen gleichwertigen Fadenführung bestehen, können alleine oder kombiniert verwendet werden. Die Fadenführungen 20 können passiv oder aktiv sein, d. h. mit einer Drehbewegung zum Beispiel für die Umlenkrollen aktiviert sein. Sie sind an mehreren Stellen wie zum Beispiel auf den Pfosten 11a in der Nähe der Ankunft der Verflechtungsbänder 12' auf dem Brückenbalken 11b bei jedem Abgang eines Verflechtungsbandes 12' in dem Winkel des Portalrahmens 11 positioniert, um die Verflechtungsbänder 12' auszurichten usw., wobei ihre Position regulierbar ist. Die Fadenführungen 20 des Brückenbalkens 11b sind in Verflechtungsebenen P positioniert, die für jede Art und Länge von Rohren 2 festgelegt sind. Für Rohre 2 mit kleinen Längen von ungefähr 1 bis 3 Metern wird die Verflechtung in den zwei äußersten Endzonen bewirkt. Bei längeren Rohren muss die Verflechtung in den zwei äußersten Endzonen, und in einer oder zwei mittleren Zonen wie in dem Beispiel von 1 bewirkt werden. Auf Grund dieser Tatsache muss die Verflechtungsanlage 10 durch eine Anzahl von Verflechtungsbandspulen 12 versorgt werden, die der Anzahl von Verflechtungsebenen P entspricht. In Abhängigkeit von der Anzahl von Spulen 12 kann der Verflechtungsportalrahmen 11 von zwei Seiten versorgt werden. Wenn die Spulen 12 leer sind, müssen sie durch volle Spulen 12 ersetzt werden. Das Ende der Spulen 12 kann auf unterschiedliche Arten markiert werden, indem entweder ihr Gewicht oder die Länge des Verflechtungsbandes 12' berücksichtigt wird. Diese Daten werden in die Rückführungseinrichtungen der Verflechtungsvorrichtung 10 eingegeben, um ein sichtbares und/oder hörbares Signal der Erkennung des Endes der Spule auszulösen, um den Bediener zu warnen, dass er die leere Spule gegen eine neue Spule 12 wechseln muss. Die Verbindung zwischen dem Ende der endenden Spule 12, und dem Anfang einer neuen Spule 12 kann manuell oder automatisch mithilfe einer Anknüpfmaschine oder jeder anderen gleichwertigen Einrichtung erfolgen.
  • Die Verflechtungsanlage 10 weist eigene Rückführungseinrichtungen oder solche auf, die in die Rückführungseinrichtungen der Palettierungsmaschine 1 integriert sind. In allen Fällen sind die Rückführungseinrichtungen von dem Betrieb der Palettierungsmaschine 1 abhängig, so dass der Verflechtungsportalrahmen 11 automatisch und wechselweise von einer Seite zur anderen der Transportpalette 7 in Abhängigkeit von dem Vorschub der Reihen von Rohren 2 verlagert wird, die auf dieser Transportpalette 7 abgelegt sind, und gemäß einem zuvor festgelegten Verflechtungsmuster, wovon ein Beispiel durch 5 veranschaulicht ist.
  • Die Verwirklichung dieses Verflechtungsmusters wird unter Bezugnahme auf 4A und 4B erklärt. In diesen Figuren ist der Verflechtungsportalrahmen 11 in seinen zwei äußersten Endpositionen dargestellt: in seiner Ausgangsposition mit gestrichelter Linie und seiner Ankunftsposition mit durchgehender Linie. In diesem Figuren ist der Greifbalken 5 der Rohre 2 in zwei Positionen dargestellt: in einer oberen Position mit durchgehender Linie und in einer unteren Position mit gestrichelter Linie. Dieser Greifbalken 5 umfasst drei Saugsysteme 5', die maximal das Tragen von drei Rohren 2 zulassen.
  • Am Anfang eines Palettierungszyklus wird der Verflechtungsportalrahmen 11 von links nach rechts von der Transportpalette 7 verlagert (siehe 4B), um die Verflechtungsbänder 12' auf die Palette 7 zu verlagern, wobei zugelassen wird, dass ihr äußerstes Ende hervorsteht, um Knoten am Ende der Palettierung verwirklichen zu können. Eine erste Reihe von acht Rohren 2 wird auf der Palette 7 abgelegt, indem das Verflechtungsband 12' auf der Transportpalette 7 geglättet wird. Diese erste Reihe kann aus einer ersten und zweiten Serie S1, S2 von drei Rohren 2, und dann einer dritten Serie S3 von zwei Rohren 2 ausgebildet werden, die Seite an Seite abgelegt werden. Der Verflechtungsportalrahmen 11 wird von rechts nach links von der Transportpalette 7 verlagert (siehe 4A), bevor eine vierte und eine fünfte Serie S4, S5 von drei Rohren 2 Seite an Seite schachbrettförmig auf der ersten Reihe abgelegt wird. Der Verflechtungsportalrahmen 11 wird nach rechts von der Transportpalette 7 zurückgebracht, bevor eine sechste Serie S6 von drei Rohren 2 schachbrettförmig seitlich der fünften Serie S5 abge legt wird, um eine zweite Reihe von Rohren 2 auszubilden. Die Ausbildung von Reihen von übereinandergelegten Rohren 2 in Kombination mit der Einfügung der Verflechtungsbänder 12' erfolgt auf diese Weise bis zur gewollten Höhe. Die Anzahl von Reihen ist selbstverständlich von dem Gewicht und den Abmessungen der Rohre 2 abhängig. Zum Schluss, wenn die letzte Serie Sn von Rohren 2 abgelegt wird, um die letzte Reihe fertigzustellen, wird der Verflechtungsportalrahmen 11 nach links von der Transportpalette 7 zurückgebracht. Der Bediener schneidet das Verflechtungsband 12', verlagert dann das bewegbare Fahrgestell 8, um ein anderes bewegbares Fahrgestell 8 an seinen Platz vor dem Portalrahmen 3 zu bringen, um einen neuen Palettierungszyklus zu starten. Durch die Verwendung eines bewegbaren Fahrgestells 8 wird die Verringerung von Unterbrechungen zwischen zwei Palettierungszyklen um einige Sekunden ermöglicht, um die Ansammlung von Rohren 2 auf der Höhe der Lagerungsrampe zu vermeiden. Der Bediener kann dann das Zuschnüren der äußersten Enden des Verflechtungsbandes 12' fertigstellen, so dass die Transportpalette 7 mittels eines Gabelstaplers oder jeder anderen Einrichtung von Rohren 2 entladen werden kann. Es ist selbstverständlich möglich, die Entleerung des vollen bewegbaren Fahrgestells 8 und das Herbeibringen eines leeren bewegbaren Fahrgestells 8 zu automatisieren.
  • Bei bestimmten Anwendungen kann die Verflechtung verbessert oder verstärkt werden, indem das Verflechtungsband 12' rund um Pfosten 7' herumgeführt wird, die sich zum Beispiel vertikal von den vier Ecken der Palette 7 erstrecken. In 6 bis 8 ist eine Ausführungsvariante der Verflechtungsanlage 10' veranschaulicht, welche die Verwirklichung dieser Art von spezifischer Verflechtung ermöglicht. Die auf dem Verflechtungsportalrahmen 11' vorgesehenen Fadenführungen 20' sind mit Betätigungseinrichtungen 21 verbunden, die angeordnet sind, um sie in Form einer Translation AV/AR wechselweise entlang des Verflechtungsportalrahmens auf einem zuvor festgelegten Verlaufsweg D zu verlagern. Die Betätigungseinrichtungen 21 bestehen in dem in 8 dargestellten Beispiel aus doppeltwirkenden Hydraulik- oder Pneumatikzylindern, die durch die Rückführungseinrichtungen der Verflechtungsanlage 10' oder diejenigen der Palettierungsmaschine 1 gesteuert werden. Bei dieser Ausführungsvariante weist das Fahrgestell 1, welches die Greifvorrichtung 5 trägt, Zusatzteile auf, die Schubelemente 5'' genannt werden, die sich vertikal erstrecken, und deren Rolle darin besteht, das Verflechtungsband 12' entlang der Pfosten 7' abzusenken. Diese Schubelemente 5'' können zum Beispiel fixiert oder mittels Zylindern zu einer wechselweisen Vertikalbewegung veranlasst werden.
  • Der Betrieb dieser Verflechtungsanlage 10' wird unter Bezugnahme auf 6 und 7 erklärt. In Abhängigkeit von den zu palettierenden Rohren 2, ihrer Länge und von dem ausgewählten Verflechtungsmuster wird ausgewählt, die Verflechtungsbänder 12' um Pfosten 7' her umzuführen, um die Rohre 2 fest mit der Palette 7 zu verbinden.
  • Am Anfang eines Palettierungszyklus wird der Verflechtungsportalrahmen 11' von rechts nach links von der Transportpalette 7 von seinem Verlauf C verlagert, um die Verflechtungsbänder 12' auf die Palette 7 zu verlagern, wobei zugelassen wird, dass ihr äußerstes Ende hervorsteht, um Knoten am Ende der Palettierung verwirklichen zu können. Vier Reihen von Rohren 2 werden durch die Greifvorrichtung 5 schachbrettförmig auf der Palette 7 abgelegt. Der Verflechtungsportalrahmen 11' wird von links nach rechts von der Transportpalette 7 verlagert, und die Fadenführungen 20' werden in Form einer Translation AR verlagert, bevor eine Serie von sechs Rohren 2 abgelegt wird. Der Verflechtungsportalrahmen 11' wird nach links von der Transportpalette 7 verlagert, und die Fadenführungen 20' werden in Form einer Translation AV verlagert, bevor eine Serie von sechs Rohren 2 an der Seite der Vorangegangenen abgelegt wird, um die fünfte Reihe von Rohren 2 auszubilden. Der Verflechtungsportalrahmen 11' wird nach rechts verlagert, wobei er die Schleife des Verflechtungsbandes 12' schließt, die um die gegenüberliegenden Pfosten 7' herum ausgebildet ist. Es werden drei weitere Reihen von Rohren 2 schachbrettförmig abgelegt, bevor sich der Verflechtungsportalrahmen 11' nach links verlagert, und sich die Fadenführungen 20' in Form einer Translation AR verlagern, um eine neue Schleife um die Pfosten 7' herum auszubilden. Die Ausbildung von Reihen von übereinandergelegten Rohren 2 in Kombination mit der Einfügung von Verflechtungsbändern 12' erfolgt auf diese Weise bis zur gewollten Höhe. Die Anzahl von Reihen ist selbstverständlich von dem Gewicht und den Abmessungen der Rohre 2 abhängig. Zur Fertigstellung der Verflechtung verknotet der Bediener die äußersten Enden des Verflechtungsbandes 12'. Bei dem Beispiel von 7 wird das Verflechtungsband 12' ein Form einer Schleife um die gegenüberliegenden Pfosten 7' herumgeführt. Er kann selbstverständlich gemäß einem anderen Muster und zum Beispiel in Form einer „8" umgeben sein.
  • Aus dieser Beschreibung geht klar hervor, dass es die Erfindung ermöglicht, die festgelegten Ziele zu erreichen, insbesondere eine Verflechtung der Reihen von Rohren 2 nach und nach bei ihrer Palettierung automatisch, optimal und wirtschaftlich zu bewirken. Außerdem kann sich die Verflechtungsvorrichtung 10 gemäß der Erfindung an die gesamte Länge der Rohre 2 sowie an die gesamte automatische, vorhandene Palettierungsmaschine 1 anpassen, die nach demselben Prinzip arbeitet.
  • Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele begrenzt, sondern erstreckt sich auf jede Abänderung und Variante, die mit dem durch die Ansprüche definierten Gegenstand konform sind.

Claims (15)

  1. Verflechtungsanlage (10, 10') für eine Maschine (1) zur Palettierung länglicher Produkte (2), die zur Ablage in übereinanderliegender Anordnung auf mindestens einer Transportpalette (7) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Verflechtungsportalrahmen (11, 11') aufweist, der dazu bestimmt ist, sich praktisch parallel zu den Produkten (2) über mindestens einen Teil ihrer Länge zu erstrecken, wobei der Verflechtungsportalrahmen (11, 11') mindestens eine Führung (20, 20') aufweist, die durch mindestens eine Spule (12) mit Verflechtungsband (12') beschickt wird, wobei die besagte Verflechtungsanlage (10, 10') ebenfalls Antriebseinrichtungen (14) aufweist, die mit dem Verflechtungsportalrahmen (11, 11') verbunden und dafür vorgesehen sind, ihn alternativ zwischen mindestens zwei Endpositionen so zu verlagern, dass die Führung (20, 20') auf mindestens einer Verflechtungsebene (P) praktisch senkrecht zu den palettierten Produkten (2) alternativ von einer auf die andere Seite der Transportpalette (7) verlagert wird.
  2. Verflechtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtungen dafür vorgesehen sind, den Verflechtungsportalrahmen (11, 11') zu mindestens einer alternativen Schwenkbewegung zu veranlassen.
  3. Verflechtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtungen (14) angeordnet sind, um den Verschachtelungsportalrahmen (11, 11') zu mindestens einer alternativen Translationsbewegung zu animieren.
  4. Verflechtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtungen (14) aus der Gruppe ausgewählt sind, die mindestens die Elektromotoren (15), die Hydraulik- und Pneumatikzylinder umfasst.
  5. Verflechtungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtungen (14) mindestens ein Übertragungssystem umfassen, welches aus der Gruppe ausgewählt ist, die mindestens die Zahnritzel und Ketten (16), die Seilrollen und Riemen umfasst.
  6. Verflechtungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein Gestell (19) aufweist, welches mit Einrichtungen zur Führung des Verflechtungsportalrahmens (11, 11') in Form einer Translationsbewegung versehen ist.
  7. Verflechtungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtungen mindestens eine Laufschiene (18) aufweisen, die in das Gestell (19) eingearbeitet ist, um fest mit den Vertikalpfosten (11a) des Verflechtungsportalrahmens (11, 11') verbundene Rollenelemente (17) aufzunehmen.
  8. Verflechtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Führungen (20, 20') aufweist, die auf dem Verflechtungsportalrahmen (11, 11') angeordnet sind, um mindestens zwei Verflechtungsbänder (12') auf mindestens zwei praktisch parallel verlaufenden Verflechtungsebenen (P) zu verteilen, die mindestens über die Länge der palettierten Produkte (2) aufgeteilt sind.
  9. Verflechtungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Führungen (20') mit Betätigungseinrichtungen (21) versehen ist, die dafür vorgesehen sind, sie in Form einer alternativen Translationsbewegung entlang des Verflechtungsportalrahmens (11') auf einer zuvor festgelegten Distanz (D) zu verlagern, um die Verflechtungsebene (P) praktisch parallel zu sich selbst zu verlagern.
  10. Verflechtungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtungen (21) aus der Gruppe ausgewählt sind, die mindestens die Elektromotoren, die Hydraulik- und Pneumatikzylinder umfasst.
  11. Palettierungsmaschine (1) für längliche zylindrische Produkte (2), die mindestens einen Portalrahmen (3), ein Fahrgestell (4), welches auf dem besagten Portalrahmen (3) in einer vertikalen Translationsbewegung bewegbar angebracht ist, und mindestens eine Greifvorrichtung (5) aufweist, die in Form einer horizontalen Translationsbewegung auf dem Fahrgestell (4) bewegbar angebracht und dafür vorgesehen ist, die Produkte (2) von einer Lagerungsrampe (6) zu entnehmen und sie auf einer Transportpalette (7) abzulegen, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Verflechtungsanlage (10, 10') nach einem beliebigen der vorangegangenen Ansprüche umfasst.
  12. Palettierungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verflechtungsanlage (10, 10') mindestens einen Verflechtungsportalrahmen (11, 11') mit solchen Abmessungen aufweist, dass er sich in das Innere des Portalrahmens (3) der Palettierungsmaschine (1) unter der Greifvorrichtung (5) und außerhalb der Transportpalette (7) und der palettierten Produkte (2) integriert.
  13. Palettierungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifvorrichtung (10, 10') Rückführungseinrichtungen ihrer Antriebseinrichtungen aufweist, die mit den Rückführungseinrichtungen der Palettierungsmaschine (1) verbunden sind, um den Verflechtungsportalrahmen (11, 11') alternativ von einer auf die andere Seite der Transportpalette (7) praktisch parallel zu den Verflechtungsebenen (P) in Abhängigkeit von dem Fortschritt der Palettierung von auf der Transportpalette (7) abgelegten Produkten (2) und entsprechend eines zuvor festgelegten Verschachtelungsplanes zu verlagern.
  14. Palettierungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Führungen (20') der Verflechtungsanlage (10') mit Betätigungseinrichtungen (21) versehen ist, die dafür vorgesehen sind, sie in Form einer alternativen Translationsbewegung entlang des Verflechtungsportalrahmens (11') auf einer zuvor festgelegten Distanz (D) zu verlagern, um die Verflechtungsebene (P) praktisch parallel zu sich selbst zu verlagern.
  15. Palettierungsmaschine nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführungseinrichtungen zur Steuerung der Betätigungseinrichtungen (21) der Führung (20') vorgesehen sind, so dass das Verflechtungsband (12') in Abhängigkeit von dem Fortschritt der Palettierung von Produkten (2) und von dem zuvor festgelegten Verflechtungsplan um Pfosten (7') der Transportpalette (7) herumgewickelt wird.
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