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DE60311703T2 - Dichtungssystem für Kreiselverdichter - Google Patents

Dichtungssystem für Kreiselverdichter Download PDF

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DE60311703T2
DE60311703T2 DE60311703T DE60311703T DE60311703T2 DE 60311703 T2 DE60311703 T2 DE 60311703T2 DE 60311703 T DE60311703 T DE 60311703T DE 60311703 T DE60311703 T DE 60311703T DE 60311703 T2 DE60311703 T2 DE 60311703T2
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure
compressor
annular chamber
line
sealing system
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60311703T
Other languages
English (en)
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DE60311703D1 (de
Inventor
Riccardo Beccaluva
Stefano Mantellassi
Antonio Pumo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nuovo Pignone Holding SpA
Nuovo Pignone SpA
Original Assignee
Nuovo Pignone Holding SpA
Nuovo Pignone SpA
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Publication date
Application filed by Nuovo Pignone Holding SpA, Nuovo Pignone SpA filed Critical Nuovo Pignone Holding SpA
Publication of DE60311703D1 publication Critical patent/DE60311703D1/de
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Publication of DE60311703T2 publication Critical patent/DE60311703T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/083Sealings especially adapted for elastic fluid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dichtungssystem für Kreiselverdichter, die giftige Gase verarbeiten.
  • Wie bekannt ist, ist ein Kreiselverdichter eine Maschine, in die ein komprimierbares Fluid eingebracht wird, wobei dieses Fluid unter einem Druck abgegeben wird, der größer ist als sein Druck beim Eintritt.
  • Ein Kreiselverdichter kann eine oder mehrere Stufen haben und kann für mittlere und/oder hohe Drücke verwendet werden.
  • Eine typische Anwendung für Kreiselverdichter liegt in der Reinjektion von Erdgas.
  • Beispielsweise sind die von der General Electric Oil & Gas – Nuovo Pignone Company hergestellten Reinjektionskreiselverdichter durch Abgabedrücke von bis zu 600 bar und gelegentlich durch die Gegenwart von Fremdstoffen in dem Prozessgas gekennzeichnet, die selbst bei geringen Konzentrationen höchst giftig sind. Als ein Beispiel kann Schwefelwasserstoff (H2S), ein Sauergas, das giftig ist, wenn es in Konzentrationen von mehr als 1 % vorliegt, genannt werden.
  • Bis zur Gegenwart ist keine strukturierte Lösung zur Minimierung der Leckverluste von Prozessgas je erarbeitet worden, die für die Sicherheit des Personals, das in der Anlage arbeitet, und für die Umwelt äußerst gefährlich sein würden.
  • Die vorliegende Erfindung strebt deshalb danach, das vorerwähnte technische Problem und insbesondere das Problem der Bereitstellung eines Dichtungssystems für Kreiselverdichter, die giftige Gase verarbeiten, zu lösen, das dem verarbeiteten Gas ermöglicht, eingeschlossen und kontrolliert bzw. gesteuert zu werden, um die Gasleckverluste und die Ansammlung eines schädlichen Gases in den Zwischenräumen zwischen dem Gehäuse eines Verdichters und seinem Endflansch auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Die vorliegende Erfindung strebt ferner danach, ein für Kreiselverdichter, die giftige Gase verarbeiten, vorgesehenes Dichtungssystem bereitzustellen, das dem Sauergas ermöglicht, von den Endabdeckungen eines Verdichters gänzlich eliminiert zu werden, um eine Ausführung von Instandsetzungsmaßnahmen an dem Verdichter bei voller Betriebssicherheit zu ermöglichen. US-A-2002 2031 437 veranschaulicht allgemein ein System zur Zuführung von Gas zu Dichtungen, um ein Zufrieren der Dichtungen während einer Instandsetzung und Reparatur zu verhindern, während US-A-3 532 444 eine Flüssigkeitsdichtung zwischen einer Pumpvorrichtung und einem Antriebsmotor für die Pumpvorrichtung veranschaulicht. Jedoch ist keine von diesen auf eine Gegebenheit eines kontaminierten Gases gerichtet.
  • Die vorliegende Erfindung strebt ferner nach einer Bereitstellung eines Dichtungssystems für Kreiselverdichter, die giftige Gase verarbeiten, das sich durch eine maximale Einfachheit und Robustheit auszeichnet, um bei ziemlich geringen Kosten eine Betriebssicherheit zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Dichtungssystem für einen Kreiselverdichter zur Verarbeitung giftiger Gase geschaffen, das aufweist:
    ein Verdichtergehäuse,
    eine erste ringförmige Kammer, die mit einer Auslassleitung verbunden ist, die in einem Niederdruck-Auslasssammler endet,
    eine Dichtungseinrichtung, die zwischen dem Verdichtergehäuse und einem Endflansch des Gehäuses eingefügt ist und die enthält:
    eine innere Lippendichtung und eine äußere Lippendichtung;
    eine zweite ringförmige Kammer zwischen der inneren Lippendichtung (18) und der äußeren Lippendichtung;
    eine dritte ringförmige Kammer stromaufwärts in Bezug auf die erste ringförmige Kammer (14), wobei die dritte ringförmige Kammer zwischen einer inneren Ringdichtung (20) und einer äußeren Ringdichtung angeordnet ist;
    eine erste Inertgasleitung zur Zuführung eines unter Druck stehenden Gases zu der dritten ringförmigen Kammer;
    eine zweite Inertgasleitung, in der ein Absperrventil vorgesehen ist, zur Zuführung eines unter Druck stehenden Inertgases zu der ersten und der zweiten Kammer in Abhängigkeit von einer Öffnung des Absperrventils, GEKENNZEICHNET DURCH
    eine erste Leitung, die die zweite ringförmige Kammer mit einem ersten Druckmessgerät verbindet;
    eine zweite Leitung, die mit der Auslassleitung strömungsmäßig verbunden ist und die erste ringförmige Kammer mit einem zweiten Druckmessgerät verbindet,
    wobei die Auslassleitung stromaufwärts der zweiten Leitung an die erste Leitung mittels einer dritten Leitung (41) angeschlossen ist, die ein Absperrventil aufweist; und
    eine Steuereinheit (45), die zur Steuerung des Verdichters dient und mit dem ersten sowie dem zweiten Druckmessgerät verbunden ist, wobei die Steuereinheit auf einen schnellen Druckanstieg, der durch das erste Druckmessgerät erfasst wird, anspricht, um den Verdichter zu veranlassen abzuschalten, und auf einen schnellen Druckanstieg, der durch das zweite Druckmessgerät erfasst wird, anspricht, um den Verdichter zu veranlassen abzuschalten.
  • Wenn ein schneller Druckanstieg auftritt, der durch das erste Druckmessgerät erfasst wird, kann das erste Messgerät eine Anweisung an eine Steuereinheit (45) senden, die den Verdichter zum Abschalten veranlasst.
  • Wenn ein schneller Druckanstieg auftritt, der durch das zweite Druckmessgerät erfasst wird, kann das zweite Messgerät eine Anweisung an eine Steuereinheit senden, die den Verdichter zum Abschalten veranlasst.
  • Das Gas, das in dem Kreiselverdichter verarbeitet wird, kann ein Sauergas mit einem Gehalt von Schwefelwasserstoff (H2S) von über 1 % sein.
  • Die Erfindung ist nachstehend in größeren Einzelheiten zu Beispielszwecken mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, deren einzige Figur ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Dichtungssystems für Kreiselverdichter, die giftige Gase verarbeiten, veranschaulicht.
  • Mit Bezug auf die Figur ist dort ein Dichtungssystem veranschaulicht, das im Ganzen mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und zwischen einem Gehäuse 13 und einem Endflansch 11 eines Kreiselverdichters, der ein giftiges Gas verarbeitet, angeordnet ist.
  • In dem veranschaulichten Beispiel gemäß der vorliegenden Erfindung weist das Dichtungssystem 10 drei Ringkammern 12, 14 und 16 auf, die in Reihe hintereinander angeordnet sind.
  • Eine erste Ringkammer 14 ist zwischen einer äußeren Lippendichtung 19 und einer inneren Ringdichtung 20 angeordnet.
  • Eine zweite Ringkammer 12 ist zwischen einer Dichtungseinrichtung, beispielsweise einer inneren Lippendichtung 18, die dem Einlassdruck des Verdichters ausgesetzt ist, und einer weiteren Dichtungseinrichtung, beispielsweise der äußeren Lippendichtung 19, angeordnet.
  • Eine dritte Ringkammer 16 ist zwischen dieser inneren Ringdichtung 20 und einer äußeren Ringdichtung 21 angeordnet.
  • Die zweite Ringkammer 12 ist mit einem ersten Druckmessgerät 30 über eine erste Leitung 31 verbunden.
  • Die erste Ringkammer 14 ist mit einer Auslassleitung 32 verbunden, die in einen Niederdruck-Auslasssammler 33 einmündet.
  • Die Auslassleitung 32 weist eine Drosselblende 36 auf. Eine zweite Leitung 39 für ein zweites Druckmessgerät 38 ist stromaufwärts der Drosselblende 36 an die Auslassleitung 32 angeschlossen.
  • Stromaufwärts der Anschlussstelle der zweiten Leitung 39 ist die Auslassleitung 32 mit der ersten Leitung 31 mittels einer dritten Leitung 41 strömungsmäßig verbunden, die ein Absperrventil 40 aufweist.
  • Die dritte Ringkammer 16 wird mit einem Inertgas, beispielsweise Stickstoff, von einer ersten Leitung 50 aus versorgt. Der ersten Ringkammer 12 und der zweiten Ringkammer 14 kann ein Inertgas über eine zweite Leitung 53 zugeführt werden, wenn ein zweites Absperrventil 52 betätigt ist.
  • Genauer gesagt, zweigt die zweite Druckleitung 53 in einen ersten Abschnitt 54 und einen zweiten Abschnitt 55 ab, die jeweils mit der zweiten Kammer 12 bzw. der ersten Kammer 14 verbunden sind und ein erstes Ventil 56 bzw. ein zweites Ventil 58 aufweisen.
  • Die Funktion des Dichtungssystems 10, das beschrieben worden ist, variiert in Abhängigkeit davon, ob der Verdich ter normal arbeitet oder einer Instandsetzungsmaßnahme unterworfen wird.
  • Im normalen Betrieb des Verdichters sind die Ventile 40 und 52 geschlossen.
  • Die Hauptdichtungswirkung wird durch die innere Lippendichtung 18 erzielt, die dazu eingerichtet ist, der Druckdifferenz zwischen dem Verdichtereinlass und dem Atmosphärendruck zu widerstehen.
  • Während der Druckbeaufschlagung durch den Verdichter vor dem Start lassen die niedrigen Drücke jedoch keine optimale Funktion der Dichtung 18 zu, so dass folglich ein kleiner Gasleckstrom auftritt, der durch die zweite Ringkammer 12 hindurch in die erste Ringkammer 14 eintritt.
  • Diese Gasströmung wird erzeugt, weil die äußere Lippendichtung 19, die über die Auslassleitung 32 mit dem Auslasssammler 33 verbunden ist, sich unter einem niedrigeren Druck befindet im Vergleich zu demjenigen, dem die innere Lippendichtung 18 ausgesetzt ist.
  • In der Praxis wird im normalen Betrieb der Gasleckstrom in die Auslassleitung 32 hinein geleitet und strömt in den Auslasssammler 33 hinaus.
  • Um sicherzustellen, dass der gesamte Gasaustritt unter sämtlichen Betriebsbedingungen ordnungsgemäß in den Auslasssammler 33 geleitet wird, so dass die Gasemission in die Atmosphäre verhindert wird, ist eine dritte Ringkammer 16 vorgesehen, wobei diese Kammer im Allgemeinen mit Stickstoff unter Druck gesetzt wird.
  • Der Stickstoff wird von der ersten Druckleitung 50 aus unter einem relativen Druck von 1 bar geliefert. Da der Auslasssammler 33 sich normalerweise unter einem relativen Druck von 0,1 bar oder von höchstens 0,5 bar befindet, ist das Sauergas von der Atmosphäre vollständig isoliert.
  • Die Druckmessgeräte 30 und 38 melden die Drücke der Kammern 12 bzw. 14.
  • Wenn die innere Lippendichtung 18 beschädigt ist, erfasst das erste Druckmessgerät 30 einen schnellen Druckanstieg. Wenn dieser Druck zu hoch ist, sendet das erste Messgerät 30 eine Anweisung an eine Steuereinheit 45 des Kreiselverdichters, die den Verdichter anhält.
  • Während der Abschaltung und des Druckablassübergangsstadiums des Verdichters wirkt die äußere Lippendichtung 19, die die gleichen Abmessungen wie die innere Lippendichtung 18 aufweist, als die Hauptdichtung.
  • Zusätzlich kann das zweite Druckmessgerät 38 jede gleichzeitige Beschädigung von beiden Lippendichtungen 18 und 19 erfassen, was eine sichere Abschaltung des Verdichters zur Folge hat.
  • In diesem Fall ermöglicht die Blende 36 einem Sauergasstrom auszutreten, so dass der Auslasssammler 33 und die Ausrüstung stromabwärts der Auslassleitung 32, die für niedrige Drücke eingerichtet ist, geschützt werden.
  • In der Wartungsphase ermöglicht das Dichtungssystem 10 eine Sicherstellung sicherer Bedingungen bei der Demontage des Kreiselverdichters.
  • Bevor der Endflansch 11 des Verdichters entfernt wird, ist es wichtig, jedes giftige Gas, das in den Ringkammern 12, 14 und 16 eingeschlossen bleibt, abzuführen.
  • Wenn das Absperrventil 52, das erste Ventil 56 und das zweite Ventil 58 anfangs geöffnet werden, werden die Kammern 12 und 14 über die zweite Leitung 53, die erste Leitung 54 und den zweiten Abschnitt 55 mit Stickstoff bei einem relativen Druck von ungefähr 1 bar versorgt.
  • Wenn das Absperrventil 40 auch geöffnet wird, strömt der Stickstoff in die zweite Ringkammer 12 und in die erste Ringkammer 14 hinein, so dass jedes giftige Gas, das vorhanden sein kann, abgeführt wird.
  • Es sollte auch erwähnt werden, dass, wenn die Endflansche 11 des Verdichters abmontiert worden sind, die innere Lippendichtung 18 und die äußere Lippendichtung 19 in einem Schutzbereich platziert werden müssen, um eine toxische Kontaminierung aufgrund der in dem Material, aus dem sie hergestellt sind, eingefangenen Sauer- und Giftgase zu vermeiden.
  • Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass vor dem Niederdruck-Auslasssammler 33 eine Vorrichtung, beispielsweise ein Fackelsystem, zur Verbrennung der Sauergase, die von der Auslassleitung 32 herrühren, angeordnet werden kann.
  • Die obige Beschreibung macht die charakteristischen Eigenschaften des erfindungsgemäßen Dichtungssystems für Kreiselverdichter, die giftige Gase verarbeiten, klar und verdeutlicht auch seine Vorteile, von denen unter anderem genannt werden können:
    • – die zuverlässige Einschließung mit kontinuierlicher Überwachung der Betriebszustände der Lippendichtung 18;
    • – die Garantie einer vollständigen Spülung der einem schädlichen Gas ausgesetzten Bereiche, wodurch ermöglicht wird, Instandsetzungsmaßnahmen durch die Bedienpersonen unter gefahrlosen Bedingungen auszuführen;
    • – die niedrigen Kosten im Vergleich zu dem Stand der Technik.

Claims (4)

  1. Dichtungssystem für einen Kreiselverdichter zur Verarbeitung giftiger Gase, das aufweist: ein Verdichtergehäuse (13), eine erste ringförmige Kammer (14), die mit einer Auslassleitung (32) verbunden ist, die in einem Niederdruck-Auslasssammler (33) endet, eine zwischen dem Verdichtergehäuse (13) und einem Endflansch (11) des Gehäuses eingefügte Dichtungseinrichtung, die enthält: eine innere Lippendichtung (18) und eine äußere Lippendichtung (19); eine zweite ringförmige Kammer (12) zwischen der inneren Lippendichtung (18) und der äußeren Lippendichtung (19); eine dritte ringförmige Kammer (16) stromaufwärts der ersten ringförmigen Kammer (14), wobei die dritte ringförmige Kammer (16) zwischen einer inneren Ringdichtung (20) und einer äußeren Ringdichtung (21) angeordnet ist; eine erste Inertgasleitung (50) zur Zuführung eines unter Druck stehenden Gases zu der dritten ringförmigen Kammer (16); eine zweite Inertgasleitung (33), in der ein Absperrventil (52) vorgesehen ist, zur Zuführung eines unter Druck stehenden Innertgases zu der ersten und der zweiten Kammer in Abhängigkeit von einer Öffnung des Absperrventils, gekennzeichnet durch: eine erste Leitung (31), die die zweite ringförmige Kammer (12) und ein erstes Druckmessgerät (30) miteinander verbindet; eine zweite Leitung (39), die mit der Auslassleitung strömungsmäßig verbunden ist und die erste ringförmige Kammer mit einem zweiten Druckmessgerät (38) verbindet; wobei die Auslassleitung stromaufwärts der zweiten Leitung an die erste Leitung mittels einer dritten Leitung (41) angeschlossen ist, die ein Absperrventil (40) aufweist; und eine Steuereinheit (45) zur Steuerung des Verdichters, die mit dem ersten und dem zweiten Druckmessgerät verbunden ist, wobei die Steuereinheit auf einen schnellen Druckanstieg, der durch das erste Druckmessgerät erfasst wird, anspricht, um den Verdichter zu veranlassen abzuschalten und auf einen schnellen Druckanstieg, der durch das zweite Druckmessgerät erfasst wird, anspricht, um den Verdichter zu veranlassen abzuschalten.
  2. Dichtungssystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall eines schnellen Druckanstiegs, der durch das erste Druckmessgerät (30) erfasst wird, das erste Druckmessgerät (30) eine Anweisung an eine Steuereinheit (45) sendet, die den Verdichter zum Abschalten veranlasst.
  3. Dichtungssystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall eines schnellen Druckanstiegs, der durch das zweite Druckmessgerät (38) erfasst wird, das zweite Messgerät (38) eine Anweisung an eine Steuereinheit (45) sendet, die den Verdichter veranlasst abzuschalten.
  4. Dichtungssystem (10) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem Kreiselverdichter verarbeitete Gas ein Sauergas mit einem Gehalt von Schwefelwasserstoff (H2S) von über 1 % ist.
DE60311703T 2002-06-05 2003-06-04 Dichtungssystem für Kreiselverdichter Expired - Lifetime DE60311703T2 (de)

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