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DE60311601T2 - Vorrichtung zum Anfasen von Filz - Google Patents

Vorrichtung zum Anfasen von Filz Download PDF

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DE60311601T2
DE60311601T2 DE60311601T DE60311601T DE60311601T2 DE 60311601 T2 DE60311601 T2 DE 60311601T2 DE 60311601 T DE60311601 T DE 60311601T DE 60311601 T DE60311601 T DE 60311601T DE 60311601 T2 DE60311601 T2 DE 60311601T2
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DE
Germany
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felt
edge
felt material
cutting
cutting device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60311601T
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English (en)
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DE60311601D1 (de
Inventor
Shuho Koshigaya-City Motoda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
San-Ai Industries Inc Koshigaya
San-Ai Industries Inc
Original Assignee
San-Ai Industries Inc Koshigaya
San-Ai Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by San-Ai Industries Inc Koshigaya, San-Ai Industries Inc filed Critical San-Ai Industries Inc Koshigaya
Publication of DE60311601D1 publication Critical patent/DE60311601D1/de
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Publication of DE60311601T2 publication Critical patent/DE60311601T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • B26D7/10Means for treating work or cutting member to facilitate cutting by heating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
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  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Beschneiden des Rands von Filzmaterial wie z.B. von so genanntem „Nadelvlies" in einem genau gefasten oder abgeschrägten Winkel, um zum Beispiel die Dicke der überlappenden Enden eines Filzbezugs mit der des Bezugs, wenn er um eine Walze einer Bügelmaschine für flächige Textilien gewickelt ist, gleich zu machen.
  • Ein Beispiel für eine Vorrichtung zum Schneiden des Rands eines Filzmaterials mit einem gefasten Winkel ist in US-A-2691417 vorgesehen.
  • Im Fall einer konventionellen Bügelmaschine für flächige Textilien ist eine mit federnden Druckstücken bedeckte Walze mit einem Filztuch bezogen und bügelt die durchlaufenden Gegenstände wie Laken. Wie z.B. in 12 gezeigt wird, ist der Rumpf der Walze D zweimal mit Filz F umwickelt, der bis zu 7–8 mm dick ist, und das äußerste Ende des Filzes ist um das Ende seines verdeckten inneren Teils abgeschnitten und der Filz ist durch ungefähres Überlappen der beiden Enden befestigt.
  • Während die mit Filz F umwickelte Walze D rotiert, presst sie fortgesetzt gegen die erhitzte Mulde, die ihre Außenfläche berührt. Daher wird Filz F unweigerlich länger. Dann wird das überlappte Ende des äußersten Teils verdreifacht, wobei der verdreifachte Teil eine Art von Grat bildet. Aufgrund dieses Grats kann die Walze nicht wirklich rund sein. Wenn der überschüssige Überlappungsteil abgeschnitten wird, wird der Teil um die Grenzlinie herum schwach, und bei Verwendung ohne ihn abzuschneiden kann man aufgrund der Unebenheit kein gleichmäßiges Aussehen der gebügelten Gegenstände erwarten. Zu allem Überfluss ist der Presskraft um den Grat herum außerdem nicht nur ungleichmäßig, sondern das Material um ihn herum wird auch schwächer, und während der Rest des Teils noch intakt ist, zerfällt der Teil um den Grat. Dann muss der Bezug ersetzt werden.
  • Selbst wenn die Enden des Filzes jeweils nebeneinander gelegt werden, um diese Überlappung zu vermeiden, erzeugt das doppelte Umwickeln mit dem Filz unweigerlich den Grat, so dass einfaches Umwickeln angewendet werden muss. Andernfalls ist ein Bruch auf die Dauer unvermeidlich. Die einfache Umwicklung neigt aber dazu, nach langem Gebrauch das seitliche Verschieben von Filz F auf der Walze zu bewirken und seine Oberfläche wird wellig, weil es dazu kommt, dass seine einander gegenüberliegenden Enden auseinandergehen oder überlappen.
  • Die Idee, sowohl das innere als auch das äußere Ende des Filzes schräg dünner zu schneiden und die beiden gehobelten Enden zu überlappen, um die Gesamtdicke des Filzes gleichmäßig zu machen, scheint plausibel zu sein, aber weil der Filz genadelt ist, ergeben Schneidarbeiten feinen Baumwollabfall und erfordern eine Abfallsammelvorrichtung und sind außerdem äußerst schwierig.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die oben erwähnten Schwierigkeiten zu bewältigen. Indem die Ränder des Filzes vor dem Schneiden gekühlt und gehärtet werden, kann er leicht abgeschrägt abgeschnitten werden und das Erzeugen von Faserabfällen im Lauf von Schneidarbeiten kann vermieden werden. Beim Überlappen der abgeschrägt abgeschnittenen Ränder wird die Höhe des überlappten Teils so hoch wie der Rest des Filzes, weshalb der Querschnitt der Walze fast echt kreisförmig wird. Folglich kann man gleichen Druck auf die Wäsche ausüben. Aufgabe dieser Erfindung ist das Bereitstellen einer Vorrichtung zum Abschneiden des Rands von Filz in der oben beschriebenen Weise.
  • Der vorliegenden Erfindung gemäß ist eine Vorrichtung zum Anfasen eines Rands von Filzmaterial vorgesehen, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: einen Arbeitstisch zum Aufnehmen und Tragen des Rands des Filzmaterials; eine Laufführung, die entlang dem Rand des Filzmaterials auf dem Arbeitstisch bereitgestellt ist; und eine Zusammenfügungs- oder Befestigungsvorrichtung, die eine Schneidvorrichtung trägt zum Entlanglaufen am Rand des Filzmaterials in einem bestimmten Winkel, um den Rand des Filzmaterials mit einer gleichmäßigen Fase zu schneiden, und die von der Laufführung geführt frei auf dem Arbeitstisch gleitet; eine Fixiervorrichtung zum Anbringen und Fixieren des Filzmaterials mithilfe von Saugkraft auf einer Arbeitsfläche des Arbeitstisches und ein Mittel zum Hervorstoßen eines gefrierenden Gases auf einen eingeweichten Rand des Filzmaterials, wobei die Filzfixiervorrichtung einen Sensor hat zum Erkennen des Gefrierens des Filzmaterials.
  • Bevorzugte und/oder fakultative Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis einschließlich 7 dargelegt.
  • Die Erfindung wird nur beispielhaft mit Bezug auf die Begleitzeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist;
  • 2 eine Seitenansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung ist;
  • 3 eine Vorderansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung ist;
  • 4 eine bruchstückhafte perspektivische Ansicht der in 1 gezeigten Vorrichtung ist;
  • 5 eine Vorderansicht der Winkeleinstellvorrichtung ist, die teilweise in Durchsicht dargestellt wird, um ihr Inneres zu zeigen;
  • 6 ein seitlicher Querschnitt der Winkeleinstellvorrichtung ist;
  • 7 eine Draufsicht ist, die die auf dem Schneidtisch laufende Schneidvorrichtung zeigt;
  • 8 eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung ist;
  • 9 eine weitere Seitenansicht des Hauptabschnitts der Schneidvorrichtung in Gebrauch ist;
  • 10 ein seitlicher Querschnitt der Walze mit Filz auf ihrer Rollfläche ist;
  • 11 ein Ablaufdiagramm ist, das ein Beispiel für ein Verfahren zum Benutzen der Vorrichtung zeigt; und
  • 12 ein seitlicher Querschnitt der auf die konventionelle Weise mit Filz umwickelten Walze ist.
  • Um den Rand von Filzmaterial abgeschrägt (angefast) zu schneiden, müssen die folgenden Prozesse durchlaufen werden: Prozess S1 zum Benetzen des Rands von Filz F mit tiefgekühltem Wasser, Prozess S2 zum Kühlen und Härten des Rands durch Ausstoßen kühler Luft gegen den Rand, Prozess S3 zum Einstellen des Winkels der Schneidvorrichtung 13, um den benötigten Abschrägungswinkel am Rand gerecht zu werden, Prozess S4, um Schneidvorrichtung 13 mit einem bestimmten Winkel am Rand entlang laufen zu lassen, und Prozess S5 zum Beschneiden des Rands in einem bestimmten Winkel zum Herstellen einer abgeschrägten (angefasten) Stirnfläche am Filz.
  • Die Filzschneidvorrichtung besteht aus einem Schneidarbeitstisch 1 zum Positionieren des Rands von Filz F, einer Laufführung 11, die entlang dem Rand auf dem Schneidtisch 1 befestigt ist, einer gleitfähig auf dem Schneidtisch 1 sitzenden Zusammenfügungs-(oder Befestigungs-)vorrichtung 20, die in einem beliebigen Winkel zur Stirnseite eines Filzrands von der Laufführung 11 geführt wird, und einer Kühlvorrichtung 50, die an der Vorderseite der Schneidvorrichtung 13 befestigt ist und den Filzrand durch Ausstoßen von Kühlgas auf den Filz kühlt und härtet.
  • Laufführung 11 umfasst drei Führungsschienen 12, die an der oberen, der linken und der rechten Seite fest befestigt sind.
  • Die Zusammenfügungsvorrichtung 20 umfasst einen Basiskörper 21, der in einem beliebigen Winkel an Führungsschiene 12 angebracht ist, eine auf- und abwärts verstellbare Gleitbasis 26, die mit der Basis 21 zusammengefügt ist, und die Basis 31, die die Schneidvorrichtung 13 durch Winkeleinstellvorrichtung 35 fest trägt und mit Gleitbasis 26 verbindet.
  • Die Basis 31 zum Tragen der Schneidvorrichtung 13 umfasst ein Paar Fixierplatten 32, die einen Satz am Oberteil von Gleitbasis 26 bilden und die einander an der Vorder- und Rückseite der Schneidvorrichtung zugekehrt sind, ein Paar beweglicher Platten 33, die durch die Winkeleinstellvorrichtung 35 zusammengefügt sind, so dass sie sich nach links und nach rechts entlang der Stirnfläche der Fixierplatten 32 frei bewegen können, und eine Zusammenfügungsvorrichtung 41, die die Schneidvorrichtung 13 mit der Gleitplatte 33 zusammenfügt.
  • Die Winkeleinstellvorrichtung 35 wird von einem Führungsstift 37, der in einer gekrümmten Aussparung 36 an der inneren Wand der Fixierplatte 32 gleiten kann, an der Außenseite der beweglichen Platte 33 gehalten und ist mit einer von der Außenseite der Fixierplatte 32 eingesetzten Befestigungsschraube 39 durch die bogenförmige Öffnung 38 an der beweglichen Platte 33 befestigt.
  • Die Verbindungsvorrichtung 41 besteht aus einer Trägerplatte 42, die auf dem vorderen und hinteren Teil der beweglichen Platte 33 ruht, Fixierplatte 43, die an dem Befestigungsteil um die Mitte der Schneidvorrichtung 13 herum befestigt ist und mit Trägerplatte 42 zusammengefügt ist, und Zusammenfügungsstütze 44, die mit der Trägerplatte 42 zusammengefügt ist.
  • Außerdem kann die Filzfixiervorrichtung 5, die Filz F durch starkes Ansaugen von Luft an der Saugvorrichtung 8 durch in der Arbeitsfläche des Schneidtisches 1 offene Sauglöcher 6 fest auf dem Arbeitstisch 1 fixieren kann, bereitgestellt sein und diese Filzfixiervorrichtung 5 kann als Reaktion auf eine Sensorvorrichtung 9 betätigt werden, die das Gefrieren von Filz F erkennt.
  • Sie kann ferner auch mit einem Abfallsammelbeutel 62, der den vom Messer 13 abgeschnittenen Abfall von Filz F aufsammelt, und einer Abfallsammelvorrichtung 60, die eine Trockenvorrichtung 64 hat, die den Abfall trocknet, versehen sein.
  • Wie oben beschrieben, wird der Rand des Filzes mit tiefgekühltem Wasser benetzt, durch einen Strahl kühler Luft gehärtet und von Messer 13 in einem bestimmten präzisen Abschrägungswinkel abgeschnitten, woraufhin die Dicke der überlappenden Ränder mit dem übrigen Teil fast gleichförmig wird, was die bezogene Walze insgesamt fast echt zylindrisch macht.
  • Die Basis der Zusammenfügungsvorrichtung 20, die mit drei Seiten von Führungsschiene 12 der Laufführung 11 am Schneidtisch 1 zusammengefügt ist, lässt die Schneidvorrichtung 13 ruhig auf dem Rand gleiten, selbst wenn nur eine Seite der schweren Schneidvorrichtung 13 von der Zusammenfügungsvorrichtung 20 getragen wird. Und durch Fixieren von Filz F auf dem Schneidtisch 1 laufen die Zusammenfügungsvorrichtung 20 und die Schneidvorrichtung 13 auch auf dem langen Filz F reibungslos.
  • Winkeleinstellvorrichtung 35 von Vorrichtung 20 stellt den Schrägungswinkel von Schneidvorrichtung 13 durch Verschieben von „Gleitplatte 33" oder Festschrauben im richtigen Winkel sowie Einstellen der Höhe durch die Verbindungsvorrichtung 41 ein und bildet so eine sauber abgeschrägte Stirnfläche durch Abschneiden des Filzrands in einem bestimmten Winkel. Zu diesem Zeitpunkt wird das Schneiden mit Schneidvorrichtung 13 leicht gemacht und es kommt nicht zu einem Auffasern oder feinen Auftrennen der Fasern des ungewirkten Filzes F, da der Filzrand durch Ausstoßen von kühler Luft auf ihn gefroren wird.
  • Verbindungsvorrichtung 41 von Vorrichtung 20 verbindet die Schneidvorrichtung 13, die an ihrer Stirnseite einen Höhenunterschied aufweist, durch Trägerplatte 42 mit der beweglichen Platte 33, was die Einstellung des Schrägungswinkels der beweglichen Platte 33 selbst gegen die Fixierplatte 32 ermöglicht, und verbindet Schneidvorrichtung 13 fest mit der kooperativen Einstellvorrichtung 20 und dem Träger.
  • Filzfixiervorrichtung 5 spannt den Filz F auf dem Arbeitstisch fest, um seine Bewegung während des Schneidvorgangs zu verhindern.
  • Abfallsammelvorrichtung 60 verhindert, dass pulverförmiger Faserabfall, Baumwollabfall und sonstige Abfälle fliegen, und macht durch Trocknen des gefrorenen Abfalls seine Wiederverwendung möglich.
  • Im Folgenden wird die Funktionsweise dieser Erfindung mit Bezug auf 1 bis 11 erläutert.
  • Bezugsnummer 1 bezeichnet den Schneidarbeitstisch. Die Länge dieses Tisches 1 entspricht dem Filzbezug, der zum Beispiel um den Umfang von Walze D einer Bügelmaschine für flächige Textilien anzubringen ist, und ist ein wenig breiter als die Breite, die notwendig ist, um die Schneidvorrichtung 13 laufen zu lassen und Filz F wie an späterer Stelle beschrieben zu fixieren, und hat eine vorgeschriebene Tischplattenhöhe.
  • Auf diesem Schneidarbeitstisch 1 ist die Filzfixiervorrichtung 5 angeordnet, die einen Filz F, der auf der oben erwähnten Tischplatte liegt, ansaugt und fixiert. Filzfixiervorrichtung 5 umfasst eine Saugmulde 7, die eine Mehrzahl von Sauglöchern 6 über ihre ganze Oberseite unter der Arbeitsfläche hat und durch ein geeignetes Saugrohr mit Saugvorrichtung 8, z.B. einer Vakuumpumpe, verbunden ist. Diese Saugvorrichtung 8 wird von Sensorvorrichtung 9 in der Form eines Wärmefühlers zum Erkennen der Tiefkühltemperatur gesteuert, wenn Filz F von der im Folgenden noch genannten Kühlvorrichtung 50 gefroren wurde. Außerdem ist sie so ausgelegt, dass sie anhält, wenn der Schneidprozess endet, da auf Saugvorrichtung 8 folgende Funktionen der Filzerhärtungsvorrichtung 5 eingeschaltet werden, wenn der Gefrierprozess von Filz F anfängt.
  • Schneidarbeitstisch 1 ist aus Stahl mit einem bestimmten Profil und oben auf seiner Tischplatte ist eine Laufführung 11 befestigt, auf der die Schneidvorrichtung 13 am Rand des mit einer bestimmten Abschrägung zu schneidenden Filzes F entlang läuft. Diese Laufführung 11 ist aus Stahl hergestellt und hat die Form einer umgekehrten Rinne. An der oberen, der rechten und der linken Wand von ihr befinden sich fest fixierte Führungsschienen 12 und durch Zusammenfügen mit der an späterer Stelle erläuterten Zusammenfügungsvorrichtung (oder Befestigungsvorrichtung) 20 wird die Schneidvorrichtung 13 gleitfähig befestigt und Kühlvorrichtung 50 wird ebenfalls angebracht.
  • Schneidvorrichtung 13, die von den Führungsschienen 12 geführt wird, hat einen Schneidkörper 14, hauptsächlich aus rechteckig gegossenem Metall, der von seinem Eigengewicht in seiner Lage gehalten wird, und Laufvorrichtung 15, die mit dem Schneidkörper 14 zusammengefügt ist, so dass sie auf der Arbeitsfläche des Schneidarbeitstisches 1 läuft, und Messer 16, das mit einem angeordneten Vorsprungsmaß an der Unterseite des Schneidkörpers 14 frei aus- und eingefahren wird.
  • Dieses Messer 16 ist symmetrisch, z.B. im Winkel von 180°, oder an der genau entgegengesetzten Stelle in der Laufvorrichtung 15 (d.h. der Laufrolle, die selbstdrehend angetrieben wird) angeordnet, die auf freilegbare Weise an der Unterseite der Schneidvorrichtung 14 sitzt, und beschneidet den Rand von Filz F auf eine bestimmte Tiefe, während es durch die Drehung dieser Laufrolle am Filzrand entlang läuft. Wie weit die Messerklinge freiliegt, ist unter Berücksichtigung dessen, wie tief sie den Filz beschneidet, einstellbar. An der Rückseite dieses Messers 16 befinden sich Öffnungen, d.h. Saugkanal 61, der Abfallsammelvorrichtung 60, die an späterer Stelle noch beschrieben wird.
  • Diese Schneidvorrichtung 13 ist durch die Zusammenfügungsvorrichtung 20, die gleitfähig auf Führungsschiene 12 sitzt, mit Laufführung 11 zusammengefügt. Diese Zusammenfügungsvorrichtung 20 weist Winkeleinstellvorrichtung 35 auf, die den Neigungswinkel von Messer 16 in der Schneidvorrichtung 13 einstellt, nämlich den Winkel der gesamten Schneidvorrichtung 13.
  • Diese Zusammenfügungsvorrichtung 20 umfasst eine Basis 21, die gleitfähig auf der Führungsschiene 12 befestigt ist, eine Gleitbasis 26, die so mit der Basis 21 zusammengefügt ist, dass sie auf- und abwärts verschiebbar ist, und einen Fixierbasiskörper 31 zum Tragen der Schneidvorrichtung 13 und fügt sie durch die Winkeleinstellvorrichtung 35 mit der Basis 21 zusammen.
  • Basis 21 ist an der Seite von Basisoberteil 22, das sich oben auf der Laufführung 11 befindet, und Schneidvorrichtung 13 von Laufführung 11 angeordnet und ist mit dem seitlichen Gleitbasisteil 23, das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Laufführung 11 befindet, wo keine Schneidvorrichtung 13 ist, und mit Basisseitenteil 24 in einer umgekehrten Rinnenform ausgebildet, die so hoch ist wie die Oberseite des Basisoberteils 22. In jedem Basisteil 22, 23, 24 ist Gleitstück 25 beweglich und schwenkbar an der oberen, der linken und der rechten Seite der Laufführung 11 angeordnet. Dieses die Laufführung 11 umgebende Gleitstück 25 ist mit der jeweiligen Führungsschiene 12 in Eingriff und Schneidvorrichtung 13 wird ruhig an Laufführung 11 entlang geführt.
  • Gleitbasis 26 kann durch Ein- und Herausschrauben der Aufwärts-/Abwärts-Einstellschraube 27, die sich auf der Seite des seitlichen Gleitbasisteils 23 befindet, auf- bzw. abwärts verschoben werden. Diese Auf-/Abwärts-Einstellschraube 27 hat eine Schmetterlingsform, wie in der Zeichnung gezeigt, kann aber auch einen Griff haben (nicht abgebildet).
  • Tragende Basis 31 hat verschiedene Formen passend zur äußeren Form der Schneidvorrichtung 13, wie in 4 gezeigt. Wie in der Zeichnung zu sehen ist, hat sie auf der Vorder- und Rückseite der Schneidvorrichtung 13 ein Paar Fixierplatten 32 an der Gleitbasis 26, ein Paar beweglicher Platten 33 vorn und hinten, die von der Winkeleinstellvorrichtung 35 koordiniert werden, wodurch sie sich rechts und links entlang dieser Befestigungsplatte 32 bewegen kann, und Zusammenfügungsvorrichtung 41 zum Zusammenfügen von Schneidvorrichtung 13 und beweglicher Platte 33.
  • Fixierplatte 32 und bewegliche Platte 33 sind rechteckige Platten, die rechts und links entlang der Schneidvorrichtung 13 liegen, und können entlang Fixierplatte 32 fest befestigt sein.
  • Wie in den 4 und 6 gezeigt, fixiert Winkeleinstellplatte 35 den Führungsstift 37 in einer bogenförmigen Führungsaussparung 36 in Fixierplatte 32 an der Außenseite der beweglichen Platte 33. Der Stift 37 steckt gleichzeitig in dem bogenförmigen Befestigungsloch 38. Dann wird Befestigungsschraube 39 von der Außenseite der Fixierplatte 32 in die bewegliche Platte 33 geschraubt. Durch Lockern der Fixierschraube 39 kann die bewegliche Platte 33 an Führungsschlitz 36 entlang gegen Fixierplatte 32 bewegt werden. Durch Fixierschraube 39 kann der Winkel der beweglichen Position aufrecht erhalten werden.
  • Zusammenfügungsvorrichtung 41 besteht aus Trägerplatte 42 an der vorderen und hinteren beweglichen Platte 33, Fixierplatte 43, die am hochstehenden Teil in der Mitte der Schneidvorrichtung 13 befestigt ist und mit Trägerplatte 42 zusammengefügt ist, und Zusammenfügungsstütze 44, die auf der hinteren Oberseite der Schneidvorrichtung 13 ruht und mit Trägerplatte 42 zusammengefügt ist. Zeichen 45 in der Zeichnung zeigt einen Ausweichausschnitt zum Vermeiden von Betätigungsgriff 14, der sich oben auf Schneidvorrichtung 13 befindet.
  • Der Aufbau der Zusammenfügungsvorrichtung 41 hat die Aufgabe, die bewegliche Platte 33 mit dem unebenen Oberteil der Schneidvorrichtung 13 zusammenzupassen, daher ist ihr Aufbau je nach der Form der Schneidvorrichtung 13 nicht auf das Beispiel in dieser Zeichnung begrenzt.
  • Andererseits befindet sich die Kühl- und Härtungsvorrichtung 50 an der Vorderseite der Schneidvorrichtung 13, wie in den 1, 3, 7 und 8 gezeigt, und stößt Tiefkühlgas wie flüssigen Stickstoff aus, um das auf den Rand des schräg abzuschneidenden Filzes F ausgestoßene kalte Wasser zu gefrieren. Wie in den Zeichnungen gezeigt wird, hat diese Kühlvorrichtung 50 ein Zuleitungsrohr 51, das mit einem Kühlungsgas enthaltenden Gaszylinder (nicht abgebildet) und mehreren Strahlrohren 52 verbunden ist, die von Zuleitungsrohr 51 abgehen und Strahlauslässe am Rand von Filz F haben. Und dadurch, dass das Zuleitungsrohr 51 am Basiskörper 21 der Zusammenfügungsvorrichtung 20 befestigt ist, ist sie zum Entlanglaufen mit der Bewegung der Schneidvorrichtung 13 gestaltet.
  • Diese Kühl- und Härtungsvorrichtung 50 ist außerdem so gestaltet, dass sie mittels eines Umschalters (nicht gezeigt) kaltes Wasser zum Kühlen ausstößt, weshalb ein zusätzlicher Auslass zum Hervorstoßen von Kühlwasser überflüssig wird. In diesem Fall läuft die Kühl- und Härtungsvorrichtung 50, als erster Schritt, rückwärts, wobei Schneidvorrichtung 13 und koordinierter Satz 20 auf dem Schneidarbeitstisch 1 Wasser auf den Rand von Filz F ausstößt, dann, als zweiten Schritt, durch Warten, bis das kalte Wasser den Filzrand ausreichend durchdrungen hat, Umschalten des Schalters und Ausstoßen von Tiefkühlgas, während Vorrichtung 50 mit Schneidvorrichtung 13 und Zusammenfügungsvorrichtung 20 vorwärts gefahren wird, kann der gefrorene Rand mit Schneidvorrichtung 13 im vorgegebenen Winkel beschnitten werden.
  • Zuleitungsrohr 51 ist in Richtung auf die Vorderseite der Schneidvorrichtung 13 auf Basis 21 gewendet und ist entlang dem vorderen Rand der Schneidvorrichtung 13 aufwärtsgebogen und dann am vorderen Rand entlang gelegt. Mehrere Strahlrohre 52 gehen an diesem vorderen Rand entlang von ihm ab. Strahlrohre 52 sind jeweils mit mehren hohlen Strukturen biegungsfähig ausgebildet, wie in den Zeichnungen gezeigt wird, und ihre Strahldüse ist horizontal lang ausgebildet, so dass sie am vorderen Rand der Schneidvorrichtung 13 entlang liegt.
  • In 9 ist eine weitere Ausgestaltung abgebildet. Sie hat eine Abfallsammelvorrichtung 60, die den durch das Schneiden von Filz F mit der Schneidvorrichtung 13 entstehenden Abfall aufsammelt. Diese Abfallsammelvorrichtung hat einen Abfallsammelbeutel 62, der den durch Schneiden von Filz F mit der Schneidvorrichtung 13 entstehenden Abfall sammelt, und eine Trockenvorrichtung 63, die den Abfall trocknet.
  • Sie hat z.B. in dem kastenartigen Aufsatz auf der Rückseite der Schneidvorrichtung 13 einen Abfallsammelbeutel 62, der mit Saugkanal 61 verbunden ist, der an der Rückseite der Schneidvorrichtung 13 mündet, und am Ende des Beutels ist eine Saugvorrichtung 63 in der Form einer Vakuumpumpe koordiniert und unter dem Abfallsammelbeutel 62 befindet sich die Trockenvorrichtung 64.
  • Diese Abfallsammelvorrichtung 60 braucht nicht unbedingt an der Schneidvorrichtung 13 angebracht zu sein. Die Zeichnung ist zwar gekürzt, es kann aber ein geeignetes Abfallsammelrohr mit Saugkanal 61 verbunden werden (das Rohr ist biegsam auszuführen), dann kann man es zum Beispiel zur Abfallsammelvorrichtung 62, Saugvorrichtung 63 und Trockenvorrichtung 64 verlegen, die an einer geeigneten Stelle am Rand des Schneidtisches 1 platziert sind.
  • In 10, auf die als nächstes Bezug genommen wird, stellen wir die Erläuterung eines Beispiels für diese Erfindung dar. Filz F, der um die Walze D der Bügelmaschine für flächiges Material gewickelt werden soll, auf Schneidtisch 1 auslegen. Die Seite des Filzrandes, die schräg beschnitten werden soll, muss nach oben gekehrt sein. Dann gekühltes Wasser auf die Oberseite zuführen und den Rand einweichen (Einweichungsprozess – Schritt 1: S1). Beim Einweichen das gekühlte Wasser mittels des Umschalters aus dem Strahlrohr 52 von Kühlvorrichtung 50 ausstoßen lassen und Schneidvorrichtung 13 laufen lassen. In diesem Augenblick das Messer 16 der Schneidvorrichtung 13 noch nicht laufen lassen und nur auf den zu bearbeitenden Rand fahren lassen. In diesem Prozess hat man die Wahl zwischen Einweichen des Rands durch Bespritzen mit kaltem Wasser oder durch Eintauchen des Rands in gespeichertes kaltes Wasser.
  • Dann ist das Messer 16 von Schneidvorrichtung 13 so einzustellen, dass seine Klinge auf die richtige Breite aus der Unterseite herausgeschoben ist, und dann ist die Schneidvorrichtung 13 durch Betätigen der Winkeleinstellvorrichtung 35 der Zusammenfügungseinheit 20 um 10 Grad o. ä. zu neigen (PROZESS ZUM EINSTELLEN DES NEIGUNGSWINKELS – Schritt 3: S3). Dann wird die Höhe der Schneidvorrichtung 13 durch Bewegen der Gleitbasis 26 entsprechend der erforderlichen Höhe und Dicke des Filzrandes eingestellt.
  • Abgesehen von der Einstellung der Neigung der Schneidvorrichtung 13 bereitet man das Ausstoßen von flüssigem Stickstoffkühlgas aus Strahlrohr 52 der Kühl- und Härtungsvorrichtung 50 durch Drehen des Umschalters vor. Wenn flüssiges Stickstoffgas ausgestoßen wird, wird, weil seine Temperatur – 196°C beträgt, ein wassergetränkter Filzrand von dem Kühlgasstrahl sofort gefroren (Kühl- und Härtungsprozess – Schritt 2: S2).
  • Der Kühl- und Härtungsprozess S2 durch Kühl- und Härtungsvorrichtung 50 kann vor dem Neigungswinkeleinstellprozess S3 durchgeführt werden, wenn das Ausstoßen von Gas aus der vor der Schneidvorrichtung 13 stationierten Kühl- und Härtungsvorrichtung 50 gegen den Filzrand durch den Betrieb der kooperierenden Einstellvorrichtung 20 und Schneidvorrichtung 13 durchgeführt wird.
  • Kurz, da die Schneidvorrichtung 13, deren Neigungswinkel eingestellt ist, nur in Betrieb zu sein braucht, nachdem der Filzrand gekühlt und gehärtet worden ist, wie an späterer Stelle angegeben wird, kann entweder der Neigungswinkeleinstellprozess S3 zum Einstellen des Winkels der auf dem Filzrand laufenden Schneidvorrichtung 13 oder der Kühl- und Härtungsprozess S2 zum Kühlen und Härten des Rands zuerst stattfinden. Übrigens wird der Filz F zu dem Zeitpunkt, wenn Filz F steifgefroren ist, von der Filzfixiervorrichtung 5 an der Arbeitstischoberseite festgespannt.
  • Nach dem Einstellen des Neigungswinkels der Schneidvorrichtung 13 durch den Neigungseinstellungsprozess S3 muss als nächstes die Schneidvorrichtung 13 mit geneigtem Messer 16 entlang der Laufführung 11 am Rand des Filzes F entlang laufen (VERFAHRPROZESS – Schritt 4: S4) Indem das geneigte Messer 16 am Rand von Filz F entlang gefahren wird, schneidet das Messer 16 der Schneidvorrichtung 13 den gekühlten und gehärteten Rand von Filz F so ab, dass eine geneigte Ebene mit einer bestimmten Abschrägung entsteht (Schneidprozess – Schritt 5 – S5).
  • Wenn die Schneidarbeit an der Oberfläche einer Seite fertiggestellt ist, muss der Filz F umgedreht werden und der Rand des anderen Endes muss schräg abgeschnitten werden. Dann wird, wie in 11 gezeigt wird, der fertige Filz F auf eine aus Federn hergestellte gefederte Auflage aufgewickelt, die die gesamte Oberfläche der Walze D der Bügelmaschine bedeckt, indem beide Ränder der entgegengesetzten Seiten der abgeschrägt bearbeiteten Enden überlappt werden.
  • Gemäß der Zusammensetzung dieser Erfindung können die Ränder, indem die Ränder vor dem Schneiden gefroren werden, durch Schrägschneiden der Ränder des Filzes F leicht genauso präzise beschnitten werden wie beim Schneiden von Metall. Daher ist die Dicke oder Höhe der überlappten bearbeiteten Abschnitte fast die gleiche wie die des übrigen Filzes F auf Walze D der Bügelmaschine, weshalb der Querschnitt von Walze D fast kreisförmig ist. Walze D kann daher einheitlichen Druck auf die gesamte Oberfläche des flächigen Materials ausüben.
  • Dies erfolgt durch Gefrieren des Rands durch Hervorstoßen von Tiefkühlgas auf den Rand nach dem Benetzen des Rands mit kaltem Wasser und dann Schneiden der Ränder mit der am Rand entlang laufenden geneigten Schneidvorrichtung 13, wodurch der abgeschrägte Abschnitt mit einer bestimmten Schrägung hergestellt wird. Diese Erfindung produziert Filz zum Bespannen von Walze D mit gleicher Dicke, dessen Ränder mit einer bestimmten Schrägung beschnitten sind. Außerdem ist die Oberfläche des bearbeiteten Filzes F glatt und ohne Unebenheiten.
  • Da diese Erfindung solche Prozesse wie S1 zum Benetzen des Rands von Filz F mit kaltem Wasser, S2, den Gefrierprozess zum Gefrieren des Rands, S3, die Einstellung von Messer 16 und die Einstellung des Winkels von Schneidvorrichtung 13, S4, den Verfahrprozess von Schneidvorrichtung 13 auf dem Rand, und S5 zum Beschneiden der Ränder mit einer Abschrägung hat, kann sie den ungewirkten Filz/Vliesstoff F genauso leicht mit einer präzisen Abschrägung schneiden wie Metall geschnitten wird.
  • Da das Kühlgas zum Gefrieren des Rands von wassergetränktem Filz F Stickstoff ist, gefriert sein Strahl den Rand sofort. Das Gas ist ungefährlich, wenn sich in die Luft zerstreut wird, und hat keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen und die Umgebung (selbstverständlich ist aber eine örtliche Abzugsvorrichtung zu installieren). Außerdem werden die durch die Schneidarbeit verursachten Faserabfälle durch Abfallsammelvorrichtung 60 in Abfallsammelbeutel 62 aufgefangen, was das Verstreuen von Abfall verhindert und zum Sauberhalten der Arbeitsumgebung beiträgt. Der Schneidabfall wird mit Trockenvorrichtung 64 zur Wiederverwertung getrocknet und wird somit nicht vergeudet.
  • Andererseits hat diese Erfindung den Schneidarbeitstisch 1, der den Rand von Filz F festhält und mit einer Laufführung 11 am Rand entlang, Messer 16 an seiner Unterseite, Zusammenfügungsvorrichtung 20, die die Schneidvorrichtung 13 auf einen bestimmten Neigungswinkel beim Verfahren entlang dem Rand von Filz F einstellt und Schneidvorrichtung 13 frei auf dem Schneidarbeitstisch 1 gleiten lässt, und Kühlvorrichtung 50 versehen ist, die an der Vorderseite der Schneidvorrichtung 13 angeordnet ist und den Rand durch Hervorstoßen von Tiefkühlgas gegen den Rand des langen befeuchteten Filzes gefriert. Sie kann daher den Prozess des Gefrierens des nassen Rands von Filz F, jeweils den Prozess von S1, S2, S3, S4 oder S5, wie das Entlanglaufen am Rand und das Beschneiden des Rands mit der geneigten Schneidvorrichtung 13, schnell abschließen.
  • Außerdem ist die Erfindung mit Führungsschiene 12 an der Oberseite und an beiden Seiten der Laufführung 11 des Schneidarbeitstisches ausgestattet und auf dieser Führungsschiene 12 ist der Basiskörper 21 der Zusammenfügungsvorrichtung 20 durch Eingriff mit ihr angebracht. Die schwere Schneidvorrichtung 13 aus Gussmetall kann also schwingungsfrei an Laufführung 11 auf dem Filzrand entlanglaufen, wenn sie nur einseitig vom tragenden Basiskörper 31 der Zusammenfügungsvorrichtung 20 getragen wird, und kann dem Rand von Filz F einen sauberen Schnitt mit vorgegebener Abschrägung frei von feinen Rissen oder Unebenheiten verleihen.
  • Und da die Zusammenfügungsvorrichtung 20 bewirkt, dass der Basiskörper 21 (der durch frei gleitenden Eingriff mit von von Führungsschiene 12 gehalten wird) die tragende Vorrichtung 31 durch Gleitbasis 26 und Winkeleinstellvorrichtung 35 trägt, kann sie die Höhe von Schneidvorrichtung 13 gemäß der Dicke des Rands und dem Neigungswinkel der Schneidvorrichtung und des Messers 16 leicht durch Auf- bzw. Abwärtsverschieben einstellen.
  • Tragender Basiskörper 31 der Zusammenfügungsvorrichtung 20 hat Fixierplatten 32, die ein Satz von Platten sind, die einander zugewandt vorn und hinten auf der Oberseite von Gleitbasis 26 angeordnet sind, bewegliche Platte 33, die durch die bewegliche Winkeleinstellvorrichtung 35 entlang dieser Fixierplatte 32 kooperiert, und Zusammenfügungsvorrichtung 41, die die Schneidvorrichtung 13 mit der beweglichen Platte 33 zusammenfügt. Und Winkeleinstellvorrichtung 35 fixier Führungsstift 37, der frei gleitend in die bogenförmige Führungsausnehmung 36 in der Innenwand der Fixierplatte 32 eingesetzt ist, an der Außenseite der beweglichen Platte 33. Gleichzeitig bewirkt die Winkeleinstellvorrichtung 35, dass die Befestigungsschraube 39, die von der Außenseite der Fixierplatte 32 in die bewegliche Platte 33 eingeschraubt wird, indem sie in das in die Fixierplatte 32 mündende Einstell- und Befestigungsloch 38 gesteckt wird, den Winkel der von der Zusammenfügungsvorrichtung 41 getragenen Schneidvorrichtung 13 frei einstellen kann, indem die Position der bewegten Platte 33 mit Befestigungsschraube 38 sowie mit der Einstellung der beweglichen Platte 33 an der Befestigungsplatte 32 bestimmt und fixiert wird.
  • Da die Zusammenfügungsvorrichtung 41 aus Trägerplatte 42, die von einem Satz beweglicher Platten 33 überbrückt wird, Fixierplatte 43, die mit Trägerplatte 42 zusammengefügt ist, und Zusammenfügungsstütze 44, die mit Trägerplatte 42 zusammengefügt ist, besteht, kann sie mit Schneidvorrichtung 13 zusammen eine gemeinsam tragende Konstruktion bilden, die verschiedene Formen hat, und kann gleichzeitig einen breiten Anwendungsbereich haben.
  • Und da diese Erfindung mit Filzfixiervorrichtung 5 ausgestattet ist, kann sie Filz F auf dem Arbeitstisch 1 fixieren, indem sie in auf der Tischoberfläche festsaugt. Filz F ist beim Schneiden mit Schneidvorrichtung 13, die auf Schneidtisch 1 läuft, fest fixiert. Wenn der Filzrand schräg beschnitten wird, kann der Schnitt daher präzise sein, wodurch die Dicke des Überlappungsteils des Filzes die gleiche wie die des übrigen um die Walze D gewickelten Filzes wird. Daher kann der Querschnitt der Walze D, um die der bearbeitete Filz gewickelt wird, echt kreisförmig sein.
  • Die oben beschriebenen Ausgestaltungen sind nur beispielhaft und fachkundigen Personen sind Modifikationen offensichtlich, die möglich sind, ohne vom Umfang der Erfindung gemäß den angehängten Ansprüchen abzuweichen.
  • D
    Walze
    S
    Elastisches Material
    S1
    Einweichungsprozess
    S3
    Prozess zum Einstellen des Neigungswinkels
    1
    Schneidarbeitstisch
    5
    Filzfixiervorrichtung
    7
    Saugtrichter
    8
    Sensor
    11
    Laufführung
    13
    Schneidvorrichtung
    15
    Laufvorrichtung
    20
    Zusammenfügungs- oder Befestigungsvorrichtung
    21
    Basiskörper
    22
    Basisoberteil
    24
    Basisseitenteil
    26
    Gleitbasis
    31
    Fixierbasiskörper
    33
    Bewegliche Platte
    36
    Führungsaussparung
    38
    Einstell- und Befestigungsloch
    41
    Zusammenfügungsvorrichtung
    43
    Fixierplatte
    45
    Ausweichausschnitt
    50
    Gefriervorrichtung
    52
    Strahlrohr
    60
    Abfallsammelvorrichtung
    62
    Abfallsammelbeutel
    64
    Trockenvorrichtung
    F
    Filzmaterial
    S2
    Gefrierprozess
    6
    Saugloch zum Ansaugen von Filz
    8
    Saugvorrichtung
    12
    Führungsschiene
    14
    Körper der Schneidvorrichtung
    16
    Messer
    23
    Seitlicher Gleitbasisteil
    25
    Gleitstück
    27
    Auf- und Abwärts-Einstellschraube
    32
    Fixierplatte
    35
    Winkeleinstellvorrichtung
    37
    Führungsstift
    39
    Fixierschraube
    42
    Trägerplatte
    44
    Zusammenfügungsstütze
    51
    Zuleitungsrohr
    61
    Saugkanal
    63
    Saugvorrichtung

Claims (7)

  1. Vorrichtung zum Anfasen eines Rands von Filzmaterial, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: a) einen Arbeitstisch (1) zum Aufnehmen und Tragen des Rands des Filzmaterials; a) eine Laufführung (11), die entlang dem Rand des Filzmaterials auf dem Arbeitstisch (1) bereitgestellt ist; und b) eine Zusammenfügungs- oder Befestigungsvorrichtung (20), die eine Schneidvorrichtung (13) trägt zum Entlanglaufen am Rand des Filzmaterials in einem bestimmten Winkel, um den Rand des Filzmaterials mit einer gleichmäßigen Fase zu schneiden, und die von der Laufführung (11) geführt frei auf dem Arbeitstisch (1) gleitet; c) eine Fixiervorrichtung (5) zum Anbringen und Fixieren des Filzmaterials mithilfe von Saugkraft auf einer Arbeitsfläche des Arbeitstisches und d) ein Mittel (50) zum Hervorstoßen eines gefrierenden Gases auf einen eingeweichten Rand des Filzmaterials, dadurch gekennzeichnet, dass die Filzfixiervorrichtung einen Sensor (9) hat zum Erkennen des Gefrierens des Filzmaterials.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Laufführung (11) an der oberen, der linken und der rechten Seite Führungsschienen (12) hat.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei der die Zusammenfügungs- oder Befestigungsvorrichtung (20) einen Basiskörper (21), der an einer Führungsschiene (12) der Laufführung (11) angebracht ist, eine Gleitbasis (26), die mit diesem Basiskörper (21) verbunden ist, und einen Basiskörper (31) zum Tragen der Schneidvorrichtung (13) mit einer Winkeleinstellvorrichtung (35) hat.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der das tragende Basisteil (31) ein Paar einander zugekehrter Fixierplatten (32) an der oberen Vorderseite und der oberen Rückseite der Schneidvorrichtung (13) auf der Gleitbasis (26), ein Paar Gleitplatten (33) vorn und hinten, die durch die Winkeleinstellvorrichtung zusammengefügt sind, die sich nach links und nach rechts entlang der Stirnfläche der Fixierplatte bewegt, und eine Zusammenfügungsvorrichtung (41) zum Zusammenfügen der Schneidvorrichtung mit der Gleitplatte hat.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der die Winkeleinstellvorrichtung (35) einen in die Fixierplatte (32) gelegten verstellbaren Führungsstift (37), der in einen von der Seite betrachtet bogenförmigen Führungsschlitz zu legen ist, durch Einsetzen von Schrauben von der Außenseite der Fixierplatte entlang dem Führungsschlitz in die Einstelllöcher der in dem Bogen gepunkteten Fixierplatte (32) an der beweglichen Platte (33) fixiert.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, bei der die Zusammenfügungsvorrichtung (41) an der Trägerplatte (42) zwischen der vorderen und hinteren beweglichen Platte (33) und an einem vorspringenden Teil um die Mitte der Schneidvorrichtung befestigt ist und auf Fixierplatte (43), die mit Trägerplatte (42) zusammengefügt ist, und auf der hinteren Oberseite der Schneidvorrichtung (13) aufliegt.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die ferner eine Staubsammelvorrichtung (60) mit einem Beutel (62) zum Aufsammeln von unverwertbarem Filzabfall und eine Trockenvorrichtung (64) zum Trocknen von Filzabfall umfasst.
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