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Hintergrund der Erfindung
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Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spielzeugwaffe, bei
der das Schießen
der in einer Ladekammer geladenen Kugel und die automatische Versorgung
der Ladekammer mit Kugeln durch die Wirkung von Gasdruck verursacht
werden und bei der insbesondere die in die Ladekammer geladenen
und verschossenen Kugeln als Farbe enthaltende Kugeln für die Abgabe
von Farbe im Fall des Zusammenpressens ausgeführt sind.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Im
Bereich der Modellwaffen, bezeichnet als Spielzeugwaffen (oder Softairwaffen),
bei denen eine Kugel aus einem Lauf entsprechend der Betätigung eines
Abzugs abgeschossen wird und bei denen ein entlang des Laufs angeordneter
Schlitten für
die Zuführung
einer nächsten
Kugel bewegt wird, ist eine Spielzeugwaffe bekannt, bei der das
Verschießen
einer in einer Ladekammer auf der Rückseite des Laufs angeordneten
geladenen Kugel unter Verwendung von Gasdruck durchgeführt wird
und bei der die automatische Zuführung
einer Kugel zu der Ladekammer durch die Bewegung des Schlittens
ebenso unter Verwendung von Gasdruck durchgeführt wird.
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Allgemein
ist bei diesen Spielzeugwaffen der Griff mit einem Magazin für das Bereithalten
einer Mehrzahl von Kugeln und einer Vorratskammer für die Speicherung
von Gas versehen. Jedes Mal, wenn die in die Ladekammer geladene
Kugel unter Verwendung des Gasdrucks aus der Vorratskammer, die in
dem Griff ausgebildet ist, verschossen wird, wird der Gasdruck aus
der Vorratskammer weiterhin dazu benutzt, den Schlitten nach hinten
und sodann vorwärts
in Richtung entlang des Laufs zu bewegen, sodass die in dem in dem
Griff angeordneten Magazin bereitgehaltenen Kugeln in die entleerte
Ladekammer befördert
werden und automatisch verschossen werden. Gewöhnlich wird bei diesen Spielzeugwaffen,
bei denen der Gasdruck zum Verschießen der in die Ladekammer geladenen
Kugel und für
die Zuführung
der Kugel zu der Ladekammer verwendet wird, das in der Vorratskammer
bereitgehaltene Gas als ein verflüssigtes Gas unter niedrigem
Druck bereitgehalten und die Kugel, die in die Ladekammer geladen wird,
ist eine imitierte, die als „BB-Kugel" bezeichnet wird,
die aus Kunststoff hergestellt ist und die einem relativ geringen
Durchmesser wie etwa ungefähr
6 mm aufweist.
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Abgesehen
von den Spielzeugwaffen, die die zuvor erwähnten Imitationskugeln mit
einem Durchmesser von ungefähr
6 mm benutzen, ist andererseits auch eine Spielzeugwaffe bekannt,
die eine Farbe enthaltende Kugel (die als „Farbkugel" bezeichnet wird) mit einem relativ
großen
Durchmesser, der 10 mm überschreitet,
so etwa 17 mm, verwendet und auch leicht zusammenpressbar ausgeführt ist,
um die Farbe abzugeben (z. B. wie erwähnt in der Nicht-Patentveröffentlichung: „monthly
magazine gun, Oktober" herausgegeben
am 01. Oktober 1992 durch Kokusai Shuttan Kabushikigaisha, Seiten
66 bis 75).
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Bei
der Spielzeugwaffe, die die Farbkugeln mit einem relativ großen Durchmesser
und aufgrund des Inhalts an Farbe einem relativ schweren Gewicht verwendet,
wie offengelegt in der zuvor erwähnten Nicht-Patentveröffentlichung,
ist ein Gastank, der mit Kohlensäuregas
(d. h. CO2-Gas) unter hohem Druck befüllt ist,
in dem Rahmen angeordnet und ein Magazin, als „Lader" bezeichnet, das in der Lage ist, eine Mehrzahl
von Farbkugeln bereitzuhalten, ist so in dem hinteren Abschnitt
des Laufs mit einem nach oben gerichteten Vorsprung durch eine Zuführöffnung montiert.
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In
dem Rahmen sind weiterhin ein bewegliches Element, das durch das
Kombinieren eines oberen Bolzens und eines unteren Bolzens gebildet
wird, und ein Ventilmechanismus angeordnet, der durch das bewegbare
Anordnen eines Auslassventils in einer durch ein Zylinderelement
gebildeten Luftkammer verwirklicht ist. Der Ventilmechanismus ist
mit ersten und zweiten Gasdurchführungen
und einer Gasverbindungsdurchführung
für die
Verbindung dieser Gasdurchführungen
ausgestattet. Wenn der Abzug gezogen wird, um die in den hinteren
Abschnitt des Laufs geladene Farbkugel zu verschließen, wird weiterhin
das bewegliche Element durch die Vorspannungskraft eines Federelements
bewegt, um auf das bewegliche Element zu wirken und dadurch eine Verbindung
zwischen der ersten in dem Ventilmechanismus ausgebildeten Gasdurchführung und
dem Lauf zu bewirken und das Auslassventil von der Position, in
der der Gasdruck aus dem Gastank nicht in die Gasverbindungsdurchführung geleitet
wird, zu der Position zu bewegen, in der der Gasdruck von dem Gastank
in die Gasverbindungsdurchführung geleitet
wird. Im Ergebnis fließt
der Gasdruck von dem Gastank sowohl in die erste und als auch zweite Gasdurchführung über die
Gasverbindungsdurchführung.
Der Gasdruck, der in die erste Gasdurchführung gekommen ist, wird in
den Lauf geleitet, sodass er für
das Verschießen
der Farbkugel genutzt wird.
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Wenn
die Farbkugel verschossen ist, wird weiterhin das bewegliche Element,
das beim Voranschieben zum Einnehmen einer Position für das Verschließen einer
Zuführöffnung gegenüber dem
Lauf gebracht wird, durch den angestiegenen Gasdruck zurückgezogen,
der aus dem Gastank kommt, und wirkt über die zweite in dem Ventilmechanismus
ausgebildete Gasdurchführung.
Im Ergebnis wird das Auslassventil von der Position, in der der
Gasdruck aus dem Gastank in die Gasverbindungsdurchführung geleitet
wird, zu der Position bewegt, in der der Gasdruck aus dem Gastank
nicht in die Gasverbindungsdurchführung geleitet wird und der
Zuführabschnitt
und der hintere Abschnitt des Laufs werden in Verbindung gebracht,
sodass eine der in dem Lader bereitgehaltenen Kugeln durch ihr eigenes
Gewicht in den hinteren Abschnitt des Laufs über den Zuführabschnitt herabfüllt und
geladen wird. Jedes Mal, wenn die in den hinteren Abschnitt des
Laufs geladenen Farbkugeln verschossen werden, wird der entleerte
Lauf automatisch an seinen hinteren Abschnitt mit einer neuen Farbkugel
versorgt.
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Bei
der zuvor erwähnten
Spielzeugwaffe, bei der das Verschießen der in dem hinteren Abschnitt des
Laufs, der im Wesentlichen als Ladekammer wirkt, geladenen und die
Zuführung
der Farbkugel in den hinteren Abschnitt des Laufs unter Verwendung von
Gasdruck durchgeführt
werden, wird der Gasdruck aus dem Gastank in die erste Gasdurchführung über die
Gasverbindungsdurchführung
mittels der Bewegung des Auslassventils geleitet, wie sie durch die
Vorwärtsbewegung
des beweglichen Elements bewirkt wird, und der Gasdruck aus dem
Gastank wird ebenso teilweise in die zweite Gasdurchführung über die
Gasverbindungsdurchführung
geleitet, wenn diese für
das Verschießen
der Farbkugel verwendet wird. Jedoch bedeutet die Einleitung des
Gasdrucks in die zweite Gasdurchführung im Wesentlichen den Verlust
des Gasdrucks aus der Gasverbindungsdurchführung für den Zeitraum vom Beginn der
Einleitung bis zu dem Moment, wenn die Farbkugel durch den in die
erste Gasdurchführung
eingeleiteten Gasdruck verschossen wird, sodass der von dem Gastank
zu der Gasverbindungsdurchführung
für das Verschießen der
Farbkugel geleitete Gasdruck teilweise verloren geht. Bei einer
Spielzeugwaffe, die dazu konstruiert ist, diese Situation zu vermeiden,
in der der für
das Verschießen
der Farbkugel verwendete Gasdruck andererseits teilweise verloren
geht, muss weiterhin Gas unter hohem Druck einsetzen, sodass der
Gastank als Gasversorgungsquelle mit Hochdruckgas wie etwa CO2-Gas aufgeladen ist, um das Verschießen der
Farbkugel sicherzustellen, die ein relativ großes Gewicht hat.
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Bei
einer Spielzeugwaffe, die zum Verschießen der Farbkugel und zum Zuführen der
Farbkugel zur Ladekammer unter Verwendung von Gasdruck eingerichtet
ist, ist es daher wünschenswert,
die Situation zu vermeiden, bei der der Gasdruck, der für das Verschießen der
in die Ladekammer geladenen Kugel verwendet wird, andererseits teilweise
verloren geht. Es ist dementsprechend erwünscht, dass die in die Ladekammer
geladene Farbkugel zuverlässig
sogar bei Verwendung von Niederdruckgas verschossen wird. Im Stand
der Technik jedoch fand sich keine Spielzeugwaffe, die diese Anforderungen
erfüllen kann.
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Die
europäische
Patentveröffentlichung
EP 0 647 825 A1 ,
die die Grundlage für
den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, beschreibt eine Modellwaffe mit
einem automatischen Kugelzuführmechanismus, der
einen entlang des Laufs beweglich vorgesehenen Schlitten aufweist,
ein bewegliches Element, das zwischen Bewegungsrichtungen des Schlittens
zwischen einer Kugelhaltekammer, die an der Hinterseite des Laufs
vorgesehen ist, und einem Druckaufnahmeabschnitt, befestigt in dem
Schlitten, um an der Rückseite
des Laufs positioniert zu werden und mit dem Schlitten beweglich,
bewegbar ist, und einer bewegbar in dem beweglichen Element vorgesehenen Gasdurchführungssteuerung,
wobei die Gasdurchführungssteuerung
so wirkt, um selektiv eine erste Gasdurchführung, die sich von einer Druckvorratskammer
durch das bewegliche Element zu der Kugelhaltekammer erstreckt,
so zu steuern, dass diese offen ist, sodass Gas, das sich aus der
Druckvorratskammer entlädt,
durch die erste Gasdurchführung
zu der Kugelhaltekammer zugeführt
wird, und eine zweite Gasdurchführung,
die sich von der Drucksammelkammer durch das bewegliche Element
zu dem Druckaufnahmeabschnitt erstreckt, so zu steuern, dass diese
offen ist, sodass aus der Drucksammelkammer entladenes Gas über die
zweite Gasdurchführung
auf den Druckaufnahmeabschnitt wirkt, um als erstes den Schlitten
zum Zurückbewegen
zu bringen und dann auch das bewegliche Element zum Rückwärtsbewegen
zu bringen, um Vorbereitungen für
das Zuführen
einer Imitationskugel in die Kugelhaltekammer aus einem Magazin
für das
Bereithalten von Imitationskugeln zu treffen.
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Aufgaben und
Zusammenfassung der Erfindung
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Dementsprechend
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spielzeugwaffe
vorzusehen, die geeignet ist, eine Farbkugel zu verschießen und
die Farbkugel einer Ladekammer unter Verwendung von Gasdruck zuzuführen und
die die zuvor erwähnten
Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
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Es
ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spielzeugwaffe
vorzusehen, bei der die Situation verhindert werden kann, dass Gasdruck,
der für
das Verschießen
einer Kugel aus einer Ladekammer verwendet wird, andererseits teilweise verloren
geht, wenn das Verschießen
der in die Ladekammer geladenen Kugel, die in einem Lauf angeordnet
ist, und die Zuführung
der Kugel zu der Ladekammer unter Verwendung von Gasdruck erfolgen, und
die zuverlässig
eine in die Ladekammer geladene Farbkugel verschießen kann,
sogar wenn die in die Ladekammer zu ladende Kugel eine Farbkugel mit
einem relativ großen
Gewicht ist und wenn das zu verwendende Gas als Gas mit niedrigem
Druck wie etwa CO2-Gas zur Verfügung steht.
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Entsprechend
einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine Spielzeugwaffe vorgesehen
mit: einem Rahmen mit einem Lauf, einer Ladekammer, die in dem Lauf
ausgebildet ist, einem Magazin für
das Bereithalten der Kugeln, die in die Ladekammer geladen werden
sollen, und einem Abzug, einem beweglichen Element in dem Rahmen, das
mit einem Druckaufnahmeabschnitt ausgestattet ist, und in einer
ersten Richtung zu der Ladekammer und in einer zweiten Richtung entgegengesetzt
zu der ersten Richtung beweglich ausgeführt ist, einem Antriebsmechanismus,
der im mechanischen Eingriff mit dem beweglichen Element steht,
um in der ersten und zweiten Richtung bewegbar zu sein, einer Gaszuführsteuerung
mit einem Steuerventil und verbunden mit einer Gasauslassdurchführung, um
in einen Gaszuführzustand
versetzt zu werden, in dem ein Gas durch das Steuerventil zu der
Gasauslassdurchführung
zugeführt
wird. Die Spielzeugwaffe weist weiter einen Gasflusssteuermechanismus
mit einem die Gasdurchführung
bildenden Element, das im Eingriff mit dem beweglichen Element steht,
um in der ersten und zweiten Richtung in Bezug auf das bewegliche
Element bewegbar zu sein und eine erste Gasdurchführung für das Zuführen des
Gases in die Ladekammer zu bilden und eine zweite Gasdurchführung zum
Zuleiten des Gases zu dem Druckaufnahmeabschnitt und ein bewegliches
Ventil auf, das dazu vorgesehen ist, in der ersten und zweiten Richtung
in dem die Gasdurchführung
bildenden Element bewegbar und während
eines Zeitraums aktiv zu sein, in dem die Gaszuführsteuerung in den Gaszuführzustand
versetzt ist, um von einem ersten Zustand, indem die erste Gasdurchführung zum Öffnen und
die zweite Gasdurchführung
zum Schließen
gebracht werden, damit das in der Gasauslassdurchführung enthaltene
Gas zu der Ladekammer über
die erste Gasdurchführung
zugeführt
wird, in einen zweiten Zustand umzuschalten, damit das Schließen der ersten
Gasdurchführung
erreicht wird und die zweite Gasdurchführung geöffnet wird, damit das in der Gasauslassdurchführung enthaltene
Gas auf den Druckaufnahmeabschnitt über die zweite Gasdurchführung beaufschlagt
wird, sodass das bewegliche Element mit dem Antriebsmechanismus
in der zweiten Richtung bewegt wird und dadurch die Vorbereitungen
getroffen werden für
das Zuführen
der Kugel aus dem Magazin in die Ladekammer, wobei der Antriebsmechanismus
in Reaktion auf die Betätigung des
Abzugs aktiv ist, um sich mit dem beweglichen Element in der ersten
Richtung zu bewegen. Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist
der Antriebsmechanismus weiter in Reaktion auf die Betätigung des
Abzugs aktiv, um gegen das Steuerventil so anzuschlagen, dass das
Steuerventil sich bewegt und die Gaszuführsteuerung in den Gaszuführzustand versetzt.
Weiter weist die Gaszuführsteuerung
ein Verriegelungselement und eine Spiralfeder für das Verriegeln des Steuerventils
in dem Gaszuführzustand
auf, solange bis das Zurückziehen
des beweglichen Elements das Verriegelungselement entriegelt, sodass
das Steuerventil in den geschlossenen Zustand zurückkehrt.
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Unter
einem zweiten Gesichtspunkt der Erfindung sind die Kugeln, die in
dem Magazin bereitgehalten werden, Farbkugeln zum Abgeben von Farbe
im Fall des Zusammenpressens.
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Bei
Spielzeugwaffen, die erfindungsgemäß aufgebaut sind, wird die
Gaszuführsteuerung
im Gaszuführstand
für das
Zuführen
des Gases zu der Gasauslassdurchführung gehalten, wenn das bewegliche
Element sich entsprechend in der ersten Richtung zu der Ladekammer
in Übereinstimmung mit
der Betätigung
des Abzugs bewegt. Das so der Gasauslassdurchführung zugeführte Gas wird zu der Ladekammer
so durch die erste Gasdurchführung
in dem Gasflusssteuermechanismus zugeführt, dass es die erste Gasdurchführung öffnet und
die zweite Gasdurchführung
schließt,
sodass es für
das Verschießen
der in die Ladekammer geladenen Kugel verwendet wird. Dieses Verschießen der
Kugel d. h., die Bewegung der Kugel von der Ladekammer senkt den Gasdruck
in dem Gasflusssteuermechanismus. Durch die Funktion des Gasflusssteuermechanismus entsprechend
dem Absinken des Gasdrucks, wird die erste Gasdurchführung von
ihrem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand und die zweite
Gasdurchführung
wird von dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand verändert. Im
Ergebnis wirkt das Gas, das durch die Bewegung des beweglichen Elements
in der ersten Richtung zu der Ladekammer hin zu der Gasauslassdurchführung befördert wird, auf
den an dem beweglichen Element ausgebildeten Druckaufnahmeabschnitt über die
zweite Gasdurchführung
so ein, dass das bewegliche Element in der zweiten Richtung weg
von der Ladekammer bewegt wird, um den Zustand zur Vorbereitung
des Versorgens der Ladekammer mit der Kugel einzunehmen.
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In
dem Gasflusssteuermechanismus wird daher, wenn das zu der Gasauslassdurchführung geförderte Gas
zu der Ladekammer durch die erste Gasdurchführung befördert wird, die zweite Gasdurchführung verschlossen,
um die Situation zu verhindern, in der das Gas in die zweite Gasdurchführung fließt. Im Ergebnis
wird die Situation zuverlässig vermieden,
bei der der für
das Verschießen
der in die Ladekammer geladenen Kugel verwendete Gasdruck teilweise
verloren geht, um das der Gasauslassdurchführung zugeführte Gas effektiv zum Verschießen der
Kugel zu verwenden. Im Ergebnis ist es nicht nur in dem Fall, in
dem die von dem Magazin zu der Ladekammer zugeführte Kugel aus einer Farbkugel
mit einem relativ großen Gewicht
besteht, sondern auch in dem Fall, dass Gas mit niedrigem Druck von
dem Gaszuführmittel
zu der Gasauslassdurchführung
zugeführt
wird, möglich,
die Farbkugel zuverlässig
aus der Ladekammer zu verschießen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise eines Ausführungsbeispiels
einer Spielzeugwaffe präsentiert
wird, entsprechend der Erfindung, wie definiert in irgendeinem der
Ansprüche
1 bis 6.
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2 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Arbeitsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert wird.
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3 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Arbeitsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert wird.
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4 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert
wird.
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5 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert
wird.
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6 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert
wird.
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7 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert
wird und
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8 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise des in 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels
präsentiert
wird.
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Beschreibung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
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1 ist
eine Schnittansicht, die für
die Beschreibung des Aufbaus und der Funktionsweise eines Ausführungsbeispiels
der Spielzeugwaffe präsentiert
wird, die der in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6 definierten Erfindung
entspricht.
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Das
in 1 dargestellte Ausführungsbeispiel ist mit einem
Lauf 2, einer Ladekammer 4, die an der Hinterseite
des Laufs 2 angeordnet ist, einem Magazin 5, einer
Gaskammer 8, einem beweglichen Element 10, einem
Abzug 10 und einem Rahmen 40 mit einem Griff 31 ausgestattet.
Das Magazin 5 ist oberhalb der Ladekammer 4 angeordnet
und dafür eingerichtet,
eine Mehrzahl von Farbkugeln P bereitzuhalten, die einen relativ
großen
Durchmesser von ungefähr 11 mm
haben und Farbe abgeben, wenn sie beispielsweise zusammengepresst
werden. Weiterhin ist das Magazin 5 mit einer Kugelabgabeöffnung 5a ausgestattet,
die einen geringfügig
größeren Durchmesser
als der der Farbkugel 5 aufweist, die in dem Magazin 5 währenddessen
der Ladekammer 4 gegenübersteht,
sodass der Ladekammer 4 eine Farbkugel P zugeführt wird,
wenn diese Farbkugel P durch ihr eigenes Gewicht in die Ladekammer 4 durch
die Kugelzuführöffnung 5a fällt.
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Die
durch ihr eigenes Gewicht aus dem Magazin 5 in die Ladekammer 4 herabgefallene
Farbkugel P nimmt eine Einlassposition 4a und eine Ladeposition 4b vor
der Letzteren in der Ladekammer 4 ein. Das Positionieren
der Farbkugel P auf der Einlassposition 4a in der Ladekammer 4 erfolgt
durch ein Rückhalteelement,
dass ein Paar von schmalen Vorsprüngen 32 (auch wenn
nur eines dargestellt ist) hat und in der Ladekammer 4 angeordnet
ist, und einen Gasflusssteuermechanismus 50, der nachfolgend beschrieben
wird. Auf der anderen Seite wird das Positionieren der Farbkugel
P in der Laderposition 4b in der Ladekammer sowohl durch
ein ringförmiges Dichtelement 33,
das in der Ladekammer 4 angeordnet ist, und den Gasflusssteuermechanismus 50 durchgeführt.
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Mit
der Gaskammer 8 ist eine Gasauslassdurchführung 34 verbunden.
In dieser Gasauslassdurchführung 34 ist
ein Steuerventil 35 angeordnet, das in Richtung entlang
des Laufs 2 bewegbar ist. Die Gasauslassdurchführung 34 erstreckt
sich von der Gaskammer 8 nach oben und hat eine obere Öffnung 34a,
die sich in der Nähe
der Ladekammer 4 öffnet.
Die Gasauslassdurchführung 34 wird
durch das Steuerventil 35, das in dieser angeordnet ist,
so gesteuert, dass sie in einem Zustand offengehalten wird, in dem
sie mit der Gaskammer 8 in Verbindung steht, und in einem
geschlossenen Zustand, in dem deren Verbindung mit der Gaskammer 8 blockiert
ist.
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Das
Steuerventil 35 umfasst ein Ventilfunktionsabschnitt 35a,
der in der Gaskammer 8 sitzt, und einen Kolbenabschnitt 35,
der eine um diesen gewundene Spiralfeder 36 hat. Das Steuerventil 35 wird durch
die Spiralfeder 36 in einer Richtung vorgespannt, um die
Gasauslassdurchführung 34 in
geschlossenem Zustand zu halten. In dem Kolbenabschnitt 35b des
Steuerventils 35 ist weiterhin ein Verriegelungselement 38 eingesetzt,
das sich nach oben und unten bewegen kann. Dieses Verriegelungselement 38 hat
radial vergrößerte obere
und untere Endabschnitte und eine Spiralfeder 39 ist in
dem unteren Endabschnitt angeordnet. Diese Spiralfeder 39 bringt
die nach oben und unten vorspannenden Kräfte des Verriegelungselements 38 auf.
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Wenn
das Steuerventil 35 die Position einnimmt, in der die Gasauslassdurchführung 34 in
dem geschlossenen Zustand durch den Ventilfunktionsabschnitt 35a,
wie dargestellt in 1, gehalten wird, bringt es
den Kolbenabschnitt 35 in unteren Anschlag gegen den unteren
Endabschnitt des Verriegelungselements 38 und blockiert
die Aufwärtsbewegung des
Verriegelungselements 38 gegen die Vorspannkraft der Spiralfeder 39,
um dadurch das Verriegelungselement 38 in einer unteren
Position zu halten.
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Mit
der Gaskammer 8 steht weiterhin eine Gaszufuhrdurchführung 41 in
Verbindung, mit der ein Schlauch 42 verbunden ist, der
von einer externen Gaszufuhrquelle wie z. B. einer Gasflasche herführt. Der
Gaszufuhrdurchlass 41 leitet das Gas, das von der externen
Gasversorgungsquelle über
den Schlauch 42 zugeführt
wird, in die Gaskammer 8.
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Das
sich bewegende Element 10 greift in eine Bohrung 11 ein,
die so in dem Rahmen 40 an der Rückseite des Laufs 2 ausgebildet
ist, dass sie sich in Richtung entlang des Laufs 2 erstreckt,
dass dieses in Richtung zu der Ladekammer 4 und in der
Gegenrichtung weg von der Ladekammer 4 sich bewegen kann.
In Bezug auf das bewegliche Element 10 ist weiterhin der
Gasflusssteuermechanismus bewegbar in Richtung entlang des Laufs 2 angeordnet, während er
teilweise in das bewegliche Element 10 eingesetzt ist.
Mit dem beweglichen Element 10 ist andererseits ein Antriebsmechanismus 15 für dieses verbunden.
Dieser Antriebsmechanismus 15 ist so ausgebildet, dass
er ein sich bewegendes Element, das mechanisch in das bewegliche
Element 10 eingreift, und eine Spiralfeder 43 umfasst,
die sich zu der Außenseite
von einer in dem rückwärtigen Endabschnitt
des sich bewegenden Elements 16 öffnenden Bohrung 17 erstreckt.
Eine Eingriffsstufe 18 ist an dem unteren Abschnitt des
sich bewegenden Elements 16 ausgebildet.
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In
Verbindung mit dem Antriebsmechanismus 15 ist in dem Abschnitt
des Rahmens 40 unterhalb der Bohrung 11 eine geschlossenbödige Zylinderführung angeordnet,
die sich in Richtung entlang des Laufs 2 erstreckt. Ein
Schaft 45 ist an der Rückseite
der geschlossenbödigen
Zylinderführung 44 angeordnet.
In dem Boden dieser geschlossenbödigen Zylinderführung 44 ist
eine Durchgangsbohrung 46 ausgebildet, in die der Kolbenabschnitt 35b des
Steuerventils 35 bewegbar eingesetzt ist. Der Schaft 45 steht
von dem rückseitigen
Abschnitt in dem Rahmen 40 zu der geschlossenbödigen Zylinderführung 44 vor.
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Das
sich bewegende Element 16, das den Antriebsmechanismus 15 bildet,
ist von seiner vorderen Endseite her in die geschlossenbödige Zylinderführung 44 eingesetzt.
Weiterhin ist die Spiralfeder 43, die den Antriebsmechanismus 15 bildet,
um den an dem Rahmen 40 gebildeten Schaft 45 gewunden und
hat einen Abschnitt, der in die Bohrung 17 eingesetzt ist,
die in dem bewegbaren Element 16 ausgebildet ist. Im Ergebnis
wird die Spiralfeder 43 durch die geschlossenbödige Zylinderführung 44 geführt, um
eine solche Vorspannkraft auf das bewegbare Element 16 aufzubringen,
dass dieses nach vorne zusammen mit dem beweglichen Element 10 bewegt wird.
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Das
bewegliche Element 10 umfasst einen Zylinderabschnitt 12,
der dessen Vorderseitenabschnitt bildet, und einen geschlossenbödigen Zylinderabschnitt 13,
der geformt ist, dass er sich zu dem Zylinderabschnitt 12 erstreckt.
Dieser Zylinderabschnitt 12 ist so gebildet, dass der Durchmesser
von dessen formgebenden Innenraum größer ausgebildet ist, als der
Innenraum, der durch den geschlossenbödigen Zylinderabschnitt 13 gebildet
wird, und ist mit einem vorderen Endabschnitt 12a versehen, der
relativ dicker geformt ist. Der Bodenabschnitt des geschlossenbödigen Zylinderabschnitts 13 bildet
einen ersten Druckaufnahmeabschnitt 14, auf den der Gasdruck
aus der Gaskammer 8 zum selektiven einwirken aufgebracht
wird. In dem Bodenabschnitt des geschlossenbödigen Zylinderabschnitts 13 mit
einem solchen ersten Druckaufnahmeabschnitt 14 ist ein Gehäuseabschnitt
ausgebildet, in dem ein Kolben 20 und eine Spiralfeder 21 für das Aufbringen
einer Vorspannkraft auf den Ersteren angeordnet sind. Die vordere
Endfläche
des Kolbens 20 bildet einen zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22,
auf den der Gasdruck aus der Gaskammer 8 selektiv aufgebracht wird.
Kurz, das bewegliche Element 10 ist mit dem ersten Druckaufnahmeabschnitt 14 und
dem zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 ausgestattet, die
an dem Kolben 20 ausgebildet sind.
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Der
Gasflusssteuermechanismus 50 ist, wie er bewegbar in dem
beweglichen Element 10 angeordnet ist, mit einer ersten
Gasdurchführung 51,
einer zweiten Gasdurchführung 52 und
einem eine Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55, der eine Verbindungsdurchführung 53 zur
Verbindung der ersten Gasdurchführung 51 und
der zweiten Gasdurchführung 52 bildet.
Der Gasflusssteuermechanismus 50 ist in Richtung auf den
Boden des geschlossenbödigen
zylindrischen Abschnitts 13 durch eine Spiralfeder 47 vorgespannt,
die zwischen dem Abschnitt in dem eine Gasdurchführung bildenden Abschnitt 55, der
die zweite Gasdurchführung 52 bildet,
und dem Vorderende 12a in dem Zylinderabschnitt 12 des
beweglichen Elements 10 angeordnet ist.
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Die
erste Gasdurchführung 51 in
dem die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 erstreckt sich von der Verbindungsdurchführung 53 zu
der Ladekammer 4 und öffnet
sich zu der Ladekammer 4. Andererseits erstreckt sich die
zweite Gasdurchführung 52 in
dem die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 von der Verbindungsdurchführung 53 zu dem
zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 und öffnet sich zu den ersten und
zweiten Druckaufnahmeabschnitten 14 und 22. Der
die Gasdurchführung
bildende Abschnitt 55 hat seine die zweite Gasdurchführung 52 bildenden
Abschnitt verschiebbar in der Bohrung 11 so eingesetzt,
dass er sich in Richtung entlang der Bewegungsrichtung des beweglichen Elements 10 bewegen
kann, d. h. in Richtung entlang des Laufs 2. Auf dem Abschnitt
in dem die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55, der die zweite Gasdurchführung 52 bilden
soll, ist ein ringförmiges
Dichtelement 56 montiert, das aus einem elastischen Element
hergestellt ist. Dieses ringförmige
Dichtelement 56 stößt gegen
die zylindrischen Innenwände
des geschlossenbödigen
zylindrischen Abschnitts 13, um den Freiraum zwischen der
zylindrischen Innenwand und dem Außenumfang des Abschnitts in
dem die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 abzudichten, der die zweite Gasdurchführung 52 bildet.
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Weiterhin
ist der Gasflusssteuermechanismus 50 mit einem beweglichen
Ventil 60 einschließlich
eines Leitblechabschnitts 57, der sich in der ersten Gasdurchführung 51 erstreckt,
und einem Ventilfunktionsabschnitt 58 ausgestattet, der
sich an der hinteren Endseite des Leitblechabschnitts 57 und
angeordnet in der Verbindungsdurchführung 53 befindet.
Der Leitblechabschnitt 57 wird durch eine Vielzahl von
wechselseitig verbundenen Leitblechen gebildet, um den Fluss des
Gases durch die erste Gasdurchführung 51 zu
vergleichmäßigen. Eine
Spiralfeder 61 steht in Eingriff mit der Rückseite
des Ventilfunktionsabschnitts 58. Das bewegliche Ventil 60, das
so mit dem Leitblechabschnitt 57 und dem Ventilfunktionsabschnitt 58 ausgestattet
ist, öffnet/schließt die erste
Gasdurchführung 51 und
die zweite Gasdurchführung 52 und
wird durch die Spiralfeder 61 in Richtung zu der Ladekammer 4 vorgespannt.
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Der
Abzug 30 ist drehbar über
einen Stift 65 an dem Rahmen 40 angebracht. Der
Abzug 30 greift an seiner oberen Endseite in eine Spiralfeder 66 ein, die
an dem Rahmen 40 so angeordnet ist, dass diese eine anfängliche
Arbeitsposition wie dargestellt in 1 einnimmt,
wenn die Spiralfeder 66 beispielsweise den längsten Zustand
einnimmt. Auf der Rückseite
des Abzugs 30 ist ein plattenförmiger Abschnitt 68 angeordnet,
der selektiv mit dem sich bewegenden Element 16 über ein
Verbindungselement 67 verbunden ist. Der plattenförmige Abschnitt 68 ist
drehbar an dem Abzug 30 über einen Stift 69 angebracht und
ist in eine Richtung durch ein Federelement (wenn auch nicht dargestellt)
vorgespannt, das um den Stift 69 gewunden ist, sodass er
aus der Außenseite
des Hinterendes des Abzugs 30 hervorsteht.
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Das
Verbindungselement 67 ist mit einem vorderen Anschlagabschnitt 67a für den selektiven Anschlag
gegen den plattenförmigen
Abschnitt 68 und einem hinteren Anschlagabschnitt 67 für den selektiven
Anschlag gegen die Eingriffsstufe 18 ausgestattet, die
an dem bewegbaren Element 16 ausgebildet ist. Das Verbindungselement 67 ist
weiter mit einem Schlitz 67c in seinem zentralen Abschnitt
versehen, in den ein an dem Rahmen 40 montierter Stift 70 eingesetzt
ist. An der Vorderseite des Verbindungselements 67 ist
es mit dem anderen Ende einer Spiralfeder 71 verbunden,
deren eines Ende mit dem Rahmen 40 verbunden ist. Diese
Spiralfeder 71 übt
eine solche Vorspannungskraft auf das Verbindungselement 67 aus,
dass dieses sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie zu sehen in 1.
Daher kann das Verbindungselement 67 innerhalb eines solchen
Bereichs durch die Vorspannkraft der Spiralfeder 71 angeordnet
werden, wie er durch den Schlitz 67c mit dem darin eingesetzten
Stift 70 vorgegeben wird. Obwohl nicht dargestellt, ist
der Rahmen 40 mit einem Stoppelement zur Regelung des Schwenkbereichs des
Verbindungselements 67 versehen.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
der entsprechend einem der Ansprüche
1 bis 5 konstruierten Spielzeugwaffe wird, wenn der Abzug 30 die
anfängliche
Arbeitsposition, wie dargestellt in 1, einnimmt,
das Steuerventil 35 durch die Vorspannkraft der Spiralfeder 36 zum
Einnehmen der Stellung gebracht, in der es die Gasauslassdurchführung 34 schließt, um den
Gasfluss von der Gaskammer 8 zu der Gasauslassdurchführung 34 zu
blockieren, wodurch es das Verriegelungselement 38 in der
unteren Position hält.
Weiterhin kommt der plattenförmige
Abschnitt 68 nach oben in Anschlag gegen den vorderen Anschlagabschnitt 67a des
Verbindungselements 67, wodurch er die Drehung des Verbindungselements 67 entsprechend
der Vorspannungskraft der Spiralfeder 71 regelt.
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Zu
diesem Zeitpunkt bringt das Verbindungselement 67 seinen
rückseitigen
Anschlagabschnitt 67b in Anschlag gegen die Eingriffsstufe 18,
die an dem bewegbaren Element 16 ausgebildet ist, sodass das
bewegbare Element 16 eine Bezugsposition einnimmt, in der
das bewegliche Element 10 an der Rückseite des oberen Endabschnitts
des Verriegelungselements 38 ist, damit dieses die untere
Position einnimmt, und eine Anfangsposition einhalten kann, in der
das Vorderende des bewegbaren Elements 16 geringfügig in die
geschlossenbödige
zylindrische Führung 44 eingeführt ist.
Wenn das bewegliche Element 10 eine solche Referenzposition
einnimmt, nimmt der Kolben 20 eine vordere Position entsprechend
der Vorspannungskraft der Spiralfeder 21 ein und stößt gegen
das hintere Ende des die Gasdurchführung bildenden Abschnitts 55 in
dem Gasflusssteuerungsmechanismus 50 an. Bei dem Zustand,
bei dem die Öffnung
der zweiten Gasdurchführung 52 durch
den zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 verschlossen wird,
wird daher der die Gasdurchführung
formende Abschnitt 55 zum Beibehalten der Position geringfügig beabstandet
von dem ersten Druckaufnahmeabschnitt 14 gebracht. Der
die Gasdurchführung
bildende Abschnitt 55, der so an einer Position geringfügig beabstandet
von dem ersten Druckaufnahmeabschnitt 14 platziert ist,
ordnet seinen Abschnitt, der die erste Gasdurchführung 51 bildet, oberhalb
der oberen Öffnung 34a der
Gasauslassdurchführung 34 an.
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Wenn
das bewegliche Element 10 die Bezugsposition einnimmt,
nimmt das bewegliche Ventil 60 des Gasflusssteuerungsmechanismus 50 außerdem die
vordere Position entsprechend der Vorspannungskraft der Spiralfeder 61 ein.
Im Ergebnis nimmt der Ventilfunktionsabschnitt 58 in dem
beweglichen Ventil 60 die Position ein, in der er die erste
Gasdurchführung 51 in
geschlossenem Zustand bringt, um die Verbindung zwischen sich und
der Verbindungsdurchführung 53 zu
blockieren und indem er die zweite Gasdurchführung 52 in den offenen
Zustand bringt, um in Verbindung mit der Verbindungsdurchführung 53 zu
stehen. Entsprechend nimmt der Leitblechabschnitt 57 des
beweglichen Ventils 60 die Position ein, in der seine Vorderende
aus der ersten Gasdurchführung 51 in
die Einlassposition 4a der Ladekammer 4 hervorsteht.
Die Farbkugel P, die durch ihr eigenes Gewicht aus dem Magazin 5 in
die Ladekammer 4 gefallen ist, wird an der Einlassposition 4a der
Ladekammer 4 im Anschlag gegen das Vorderende des Leitblechabschnitts 57 von
der Rückseite
und im Anschlag gegen paarweise kleine Vorsprünge 32 von der rechten
und linken Seite positioniert.
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Wenn
die Farbkugel P so an der Einlassposition 4a der Ladekammer 4 positioniert
ist, wird der Abzug 30 gezogen, um den Stift 65 zu
drehen, während
er die Spiralfeder 66 zusammendrückt, sodass er von der anfänglichen
Arbeitsposition, wie dargestellt in 1, in eine
Endarbeitsposition, wie dargestellt in 2, übergeht.
Entsprechend wird das Verbindungselement 67, das in Eingriff
mit dem Abzug 30 über
den plattenförmigen
Abschnitt 68 ist, in Richtung gegen die Vorspannungskraft
der Spiralfeder 71 gedreht. Im Ergebnis kommt der hintere
Anschlagsabschnitt 67b des Verbindungselements 67 außer Eingriff
mit der Eingriffsstufe 18, die an dem bewegbaren Element 16 ausgebildet
ist, sodass das bewegbare Element 16 sich nach vorne zu
bewegen beginnt, entsprechend der Vorspannungskraft der Springfeder 43.
Das sich bewegende Element 16, das sich so vorwärtsbewegt,
bewegt (oder schiebt vorwärts)
das bewegliche Element 10, das mechanisch mit diesem verbunden
ist, auf die Ladekammer 4 zu, während das Vorderende 12a des
Zylinderabschnitts 12 zum Hinweggehen über das Verriegelungselement 38,
das die untere Position einnimmt, gebracht wird, wodurch das bewegliche
Element 10 angesteuert wird. Das sich bewegende Element 16 geht
in der geschlossenbödigen
Zylinderführung 44 auf
das Kontrollsteuerventil 35 zu.
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Sowie
das bewegliche Element 10 vorangeht, verschließt der Gasflusssteuermechanismus 50 die
Kugelauslassöffnung 5a des
Magazins 5 mit dem Abschnitt des die Gasdurchführung bildenden Abschnitts 55,
der die erste Gasdurchführung 51 bildet,
und verbringt die Farbkugel P in Anschlag gegen den Leitblechabschnitt 57 des
beweglichen Ventils 60 in der Ladekammer 4 aus
der Einlassposition 4a in die Ladeposition 4b,
während
er über
die schmalen Vorsprünge 32 hinweggleitet.
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Das
sich voranbewegliche Element 10 stoppt seine Bewegung in
Richtung der Ladekammer 4, wenn das Vorderende 12a des
Zylinderabschnitts 12 gegen den Anschlagabschnitt 72 anschlägt, der
in dem Rahmen 40 ausgebildet ist, wie dargestellt in 3.
Zu diesem Zeitpunkt trifft das bewegbare Element 16 gegen
den Kolbenabschnitt 35b des Steuerventils 35 von
der Rückseite,
um dadurch das Steuerventil 35 in Richtung gegen die Vorspannkraft
der Spiralfeder 36 zu bewegen. Im Ergebnis wird die Gasauslassdurchführung 34 von
dem geschlossenen Zustand, in dem ihre Verbindung mit der Gaskammer 8 durch
den Ventilfunktionsabschnitt 35a des Steuerventils 35 blockiert
ist, in den offenen Zustand überführt, in
dem es eine Verbindung mit der Gaskammer 8 hat. Entsprechend
dieser Bewegung des Steuerventils 35 von dem geschlossenen
Zustand zu dem offenen Zustand der Gasauslassdurchführung 34 wird
das Verriegelungselement 38 von dem Zustand, bei dem es
in der unteren Position durch den Kolbenabschnitt 35b gehalten
wird, gelöst, sodass
es durch die Vorspannungskraft der Spiralfeder 39 aus der
unteren Position in eine obere Position angehoben wird, in der dessen
oberes Ende gegen den unteren Abschnitt des beweglichen Elements 10 anstößt.
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Das
sich bewegende Element 16, dass das bewegliche Element 10 dadurch
gestoppt hat, dass es dieses in Anschlag gegen einen an dem Rahmen 40 ausgeformten
Anschlagabschnitt 72 bringt, schlägt an seinem Vorderende gegen
den Kolbenabschnitt 35b des Steuerventils 35 in
der Position an, in der es um einen festgelegten Abstand von der
Durchgangsbohrung 36 in dem geschlossenbödigen zylindrischen
Führungsabschnitt 44 beabstandet
ist, um das Steuerventil 35 in eine Position zum Öffnen der Gasauslassdurchführung 34 zu
halten, wodurch ein Gasfluss von der Gaskammer 8 zu der
Gasauslassdurchführung 34 erreicht
wird. Im Ergebnis schlägt der
Kolbenabschnitt 35b gegen das untere Ende des Verriegelungselements 38,
das die obere Position einnimmt, von dessen Rückseite an.
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Wenn
das bewegliche Element 10 seine Bewegung zu der Ladekammer 4 stoppt,
kommt die durch den Gasflusssteuermechanismus 50 verschobene
Farbkugel P in Anschlag gegen das ringförmige Dichtelement 33,
das in der Ladekammer 4 angeordnet ist, und wird in der
Ladeposition 4b in der Ladekammer 4 durch das
ringförmige
Dichtelement 33 und den Gasflusssteuermechanismus 50 positioniert. Die
gegen das ringförmige
Dichtelement 33 anstoßende
Farbkugel P bringt eine Druckkraft in Richtung gegen die Vorspannungskraft
der Spiralfeder 61 auf das bewegbare Ventil 60 auf
und erzeugt eine Druckkraft in Richtung gegen die Vorspannungskraft
der Spiralfeder 21 zum Verbringen des Kolbens 20 in
die vordere Position, zu dem die Gasdurchführung bildenden Abschnitt 55.
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Im
Ergebnis nimmt das bewegbare Ventil 60 die Position ein,
in der die erste Gasdurchführung 51 durch
seinen Ventilfunktionsabschnitt 58 geöffnet ist, um mit der Verbindungsdurchführung 53 in
Verbindung zu stehen, und in dem die zweite Gasdurchführung 52 zum
Blockieren der Verbindung mit der Verbindungsdurchführung 53,
wie dargestellt in 3, blockiert ist. Darüber hinaus
bringt der den Gasdurchführung
bildende Abschnitt 55 den Kolben 20 zum Einnehmen
einer zurückgezogenen
Position gegen die Vorspannungskraft der Spiralfeder 21,
um dadurch dessen Hinterende in Anschlag gegen den ersten und zweiten
Druckaufnahmeabschnitt 14 und 22 zu bringen. Im
Ergebnis wird die Öffnung
der zweiten Gasdurchführung 52 kontinuierlich
durch den zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 verschlossen. Weiter
wird die Verbindungsdurchführung 53 in
dem die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 in Verbindung mit der Gasauslassdurchführung 34 über die obere Öffnung 34a gebracht.
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Auf
der anderen Seite wird das Verbindungselement 67, das seinen
hinteren Anschlagabschnitt 67b von der in dem sich bewegenden
Element 16 ausgebildeten Eingreifstufe 18 losgelöst hat,
durch die Vorspannungskraft der Spiralfeder 61 so wegverschoben,
dass es durch das nicht dargestellte Stoppelement in der Position
eingeregelt wird, in der es weder Kontakt mit dem plattenförmigen Abschnitt 68 noch
mit dem bewegbaren Element 16 hat, wie dargestellt in 3.
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Die
Gasauslassdurchführung 34,
so wie sie durch das Steuerventil 35 geöffnet wird, wird mit Gas aus
der Gaskammer 8 versorgt, das aus der externen Gasversorgungsquelle
zugeführt
wird. Insbesondere bilden die Gaskammer 8, das Steuerventil 35,
die Springfeder 36, das Verriegelungselement 38,
die Springfeder 39 usw. eine Gaszuführsteuerung für die Versorgung
der Gasauslassdurchführung 34 mit Gas,
wenn das bewegliche Element 10 sich zu der Ladekammer 4 bewegt.
Das Gas, das der Gasauslassdurchführung 34 von der Gaskammer 8 zugeführt wird,
strömt
abrupt in die Verbindungsdurchführung 53,
die in Verbindung mit der Gasauslassdurchführung 34 in dem Gasflusssteuermechanismus 50 gebracht
wurde. Das auf diese Weise abrupt in die Verbindungsdurchführung geströmte Gas 53 wird
zur Ladeposition 4b der Ladekammer 4 über die
erste Gasdurchführung 51 geleitet,
die durch den Ventilfunktionsabschnitt 58 des beweglichen
Ventils 60 geöffnet
wird. Im Ergebnis wirkt der hohe Gasdruck aus der Gaskammer 8 auf
die Farbkugel P, die gegen das ringförmige Dichtelement 33 anliegt,
sodass die Farbkugel P durch die Wirkung des Gasdrucks so bewegt
wird, dass sie von der Ladekammer über das kreisförmige Dichtelement 33 vor
das kreisförmige Dichtelement 33,
wie dargestellt in 4, hinweggleitet.
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Die
Farbkugel P, so wie sie aus der Ladekammer 4 in den davor
angeordneten Lauf 2 bewegt wurde, wird zu dem Führungsende
des Laufs 2 beschleunigt, während sie Gasdruck von der
Rückseite erfährt. So
wird die Farbkugel P von der Ladekammer 4 in den Lauf 2 auf
der Vorderseite der Letzteren bewegt und in dem Lauf 2 zu
dem Führungsende
desselben beschleunigt. Entsprechend wie der Raum in dem Lauf 2 hinter
der Farbkugel P abrupt größer wird,
fällt der
Gasdruck in der Ladekammer 4 in der ersten Gasdurchführung 51 des
Gassteuerungsmechanismus 50 ab. So wie der Gasdruck in
der ersten Gasdurchführung 51 abfällt, wird
das bewegliche Ventil 60 in dem Gasflusssteuermechanismus 50 durch
die Vorspannungskraft der Spiralfeder 61 vorangeschoben.
Im Ergebnis wird durch den Ventilfunktionsabschnitt 58 des
beweglichen Ventils 60 der ersten Gasdurchführung 51 verschlossen,
um deren Verbindung mit der Verbindungsdurchführung 53 zu blockieren,
und die zweite Gasdurchführung 52 wird geöffnet, sodass
sie eine Verbindung mit der Verbindungsdurchführung 53 bekommt,
wie dargestellt in 4. Wenn der Gasdruck in der
ersten Gasdurchführung 51 so
abfällt,
wird die Farbkugel P, die in dem Lauf 2 bewegt wurde, von
dem Führungsende
des Laufs 2 abgeschossen, bis das bewegliche Ventil 60 durch
seinen Ventilfunktionsabschnitt 58 dazu gebracht wird,
die Position einzunehmen, in der die erste Gasdurchführung 51 verschlossen
ist und die zweite Gasdurchführung 52 geöffnet wird.
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In
dem Gasflusssteuermechanismus 50, wie er oben beschrieben
wurde, ist die erste Gasdurchführung 51 geschlossen,
aber die zweite Gasdurchführung 52 geöffnet. Im
Ergebnis wird die Gasauslassdurchführung 34 in dem Zustand
gehalten, damit sie mit der zweiten Gasführung 52 über die
Verbindungsdurchführung 53 in
Verbindung steht. Dann bringt das Gas aus der Gaskammer über die
Verbindungsdurchführung 53 und
die zweite Gasdurchführung 52 seinen
Hochdruck auf den zweiten Druckaufnahmeabschnitt 52 auf,
um die Öffnung
der zweiten Gasdurchführung 52 zu
schließen.
Dieser hohe Gasdruck, der auf den zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 wirkt,
zieht das bewegliche Element 10 gegen die Vorspannungskraft
der Spiralfeder 43 zurück,
begleitet von dem bewegbaren Element 16, das mechanisch
mit dem beweglichen Element 10 verbunden ist. Im Ergebnis
wird eine Druckkammer 80 von variabler Kapazität zwischen
erstem und zweiten Druckaufnahmeabschnitt 14 und 22 gebildet.
Der Gasflusssteuermechanismus 50, wie dargestellt in 5, bringt
das Gas von der Gaskammer 8 über die Verbindungsdurchführung 53 und
die zweite Gasdurchführung 52 sowie
dessen hohen Gasdruck nicht nur zu dem zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 sondern auch
zu dem ersten Druckaufnahmeabschnitt 14.
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Dadurch
wird das bewegliche Element 10, um den hohen Gasdruck des
Gases durch die zweite Gasdurchführung 52 an
dem ersten und zweiten Druckabschnitt 14 und 22 aufzunehmen,
abrupt zurückgezogen,
während
es die Druckkammer 80 vergrößert.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird es dem Kolben 20 mit dem zweiten
Druckaufnahmeabschnitt 22 ermöglicht, sich von der zurückgezogenen
Position in die vordere Position entsprechend der Vorspannkraft
der Spiralfeder 21 zu bewegen, weil die Druckkammer von
variabler Kapazität
zwischen dem zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 und dem
Gasflusssteuermechanismus 50 ausgebildet ist.
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Entsprechend
der Rückwärtsbewegung
des beweglichen Elements 10 durch die Wirkung des Gasdrucks
kommt das sich bewegende Element 16, das mechanisch mit
dem beweglichen Element 10 verbunden ist, in Abstand nach
rückwärts zu dem Kolbenabschnitt 35b des
Steuerventils 35, wie dargestellt in 5.
Im Ergebnis beginnt das Steuerventil 35 seine Bewegung
entsprechend der Vorspannkraft der Spiralfeder 36, jedoch
wird diese Bewegung unvermittelt durch den Anschlag des Kolbenabschnitts 35b des
Steuerventils 35 von der Vorderseite gegen das untere Ende
des Verriegelungselements 38 gestoppt, das die obere Position
einnimmt. Im Ergebnis wird kontinuierlich der Zustand beibehalten,
in dem der Ventilfunktionsabschnitt 35a des Steuerventils 35 die
Gasauslassdurchführung 34 in
offenem Zustand hält.
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Das
bewegliche Element 10, das dazu gebracht wurde, die Rückwärtsbewegung
zusammen mit dem sich bewegenden Element 16 durch die Wirkung
des Gasdrucks aus der Gaskammer 8 fortzusetzen, bringt
das sich bewegende Element 16 in Anschlag gegen den hinteren
Anschlagabschnitt 67b des Verbindungselements 67,
wie dargestellt in 6, und bringt das Verriegelungselement 38,
das die obere Position in Richtung gegen die Vorspannkraft der Spiralfeder 39 einnimmt,
durch das Vorderende 12a des zylindrischen Abschnitts 12 dazu,
sich auf diese Weise von der oberen Position in die untere Position
zu bewegen.
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Wenn
das Verriegelungselement 38 von der oberen Position in
die untere Position bewegt wird, wird das Steuerventil 35 durch
die Vorspannkraft der Spiralfeder 36 zur Rückbewegung
aus dem Zustand, in dem der Ventilfunktionsabschnitt 35 die
Gasauslassdurchführung 34 öffnet, um
sie in Verbindung mit der Gaskammer 8 zu bringen, zu dem
Zustand gebracht, in dem der Ventilfunktionsabschnitt 35a die Gasauslassdurchführung 34 verschließt, um die
Verbindung mit der Gaskammer 8 zu blockieren. Im Ergebnis
wird der Fluss des Gases von der Gaskammer 8 in die Gaseinlassdurchführung 34 gestoppt. Der
Kolbenabschnitt 35b des Steuerventils 35, der die
Gasauslassdurchführung
verschlossen hat, schlägt
gegen das untere Ende des Verriegelungselements 38, das
seine untere Position erreicht hat, von der Oberseite an, um dadurch
das Verriegelungselement 38 in der unteren Position zu
halten.
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Sogar,
falls die Gasauslassdurchführung 34 so
durch das Steuerventil 35 verschlossen ist, um dadurch
die Zuführung
von Gas von der Gaskammer 8 zu der Druckkammer 80 von
variabler Kapazität
zu stoppen, setzt das bewegliche Element 10 seine weitere
Rückbewegung
aufgrund der Trägheit
fort. Unmittelbar bevor das bewegliche Element 10, das
sie zusammen mit dem sich bewegenden Element 16 bewegt,
die zurückgezogenste
Position erreicht, in der es die Rückwärtsbewegung aufgrund des Anschlagens
gegen das Hinterende des Rahmens 40, wie dargestellt in 7,
beendet, kommt der Abschnitt des die Gasdurchführung bildenden Abschnitts 55,
der die zweite Gasdurchführung 52 bildet,
außer
Eingriff mit dem geschlossenbödigen
zylindrischen Abschnitt 13, sodass der Gasflusssteuermechanismus 50 als
Ganzes zusammen mit dem beweglichen Element 10 zurückgezogen
wird und sich auf die zurückgezogenste
Position bewegt.
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Als
Ergebnis geht die Dichteigenschaft der Druckkammer 80 aufgrund
des ringförmigen
Dichtelements 56 verloren, sodass das Gas, das sich im
Inneren der Druckkammer 80 befindet, und das Gas, das sich
in der zweiten Gasdurchführung 52 befindet, in
die Atmosphäre über einen
Zwischenraum 81 abgelassen werden, der sich zwischen dem
zylindrischen Abschnitt 12 und dem Abschnitt des die Gasdurchführung bildenden
Abschnitts 55 herausbildet, der die zweite Gasdurchführung 52 bildet.
Das Ablassen des in der zweiten Gasführung 52 befindlichen Gases
in die Atmosphäre
geschieht auch durch die Verbindungsdurchführung 53, die von
der wechselseitigen Verbindung mit der Gasauslassdurchführung 34 gelöst wird.
Weiterhin wird der Abschnitt des die Gasdurchführung bildenden Abschnitts 55,
der die erste Gasdurchführung 51 bildet,
oberhalb der oberen Öffnung 34a der
Gasauslassdurchführung 34 angeordnet.
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Dadurch
kehren das bewegliche Element 10, das die zurückgezogenste
Position erreicht hat, nachdem das in dem Gasflusssteuermechanismus und
in dem beweglichen Element 10 enthaltene Gas in die Atmosphäre abgelassen
wurden, sofort zusammen mit dem sich bewegenden Element 16 oder Ähnlichem
zu dem Zustand zurück,
in dem es auf die Bezugsposition durch die Vorspannkraft der Spiralfeder 43 vorgeschoben
ist und der Gasflusssteuerungsmechanismus 50 wird durch
die Vorspannkraft der Spiralfeder 47 zurückgezogen.
Das Zurückziehen
des Gasflussteuerungsmechanismus 50 durch die Vorspannkraft
der Spiralfeder 47 wird, wie dargestellt in 8,
durch den Anschlag des Hinterendes des den Gasdurchführung bildenden
Abschnitts 55 gegen den Kolben 20 gestoppt, der
seine vordere Position einnimmt. In dieser Situation wird die Öffnung der
zweiten Gasdurchführung 52 in
dem die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 durch den zweiten Druckaufnahmeabschnitt 22 verschlossen
und der Abschnitt des die Gasdurchführung bildenden Abschnitts 55,
der die erste Gasdurchführung 51 bildet,
wird an der Rückseite
der Ladekammer 4 angeordnet, um dadurch die Kugelabgabeöffnung 5a des Magazins 5 in
Verbindung mit der Einlassposition 4a in der Ladekammer 4 zu
bringen. Im Ergebnis fällt
die Farbkugel P aus dem Magazin 5 in die Einlassposition 4a in
der Ladekammer 4. Die Farbkugel P wird, nachdem sie in
die Einlassposition 4a gefallen ist, durch den Leitblechabschnitt 57 in
dem beweglichen Ventil 60, der an die Rückseite der Farbkugel P anstößt, in Position
gebracht und durch paarweise schmale Vorsprünge 32 in Position
gebracht.
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Die
Vorwärtsbewegung
des sich bewegenden Elements 16 aufgrund der Vorspannkraft
der Spiralfeder 43 wird, wie dargestellt in 8,
gestoppt, wenn das sich bewegenden Element 16 in seiner
Position durch das Verbindungselement 67 eingestellt wird,
nachdem die Eingriffsstufe 18, die an dem sich bewegenden
Element 16 ausgebildet ist, gegen den hinteren Anschlagabschnitt 67b des
Verbindungselements 67 von der Hinterseite angeschlagen
ist und das Verbindungselement 67 innerhalb des durch den Schlitz 67c und
den Stift 70 vorgegebenen Bereichs vorangeschoben wurde.
Wenn das sich bewegende Element 16 in seiner Position durch
das Verbindungselement 67 eingestellt wurde, wird das bewegliche
Element 10 an der Bezugsposition, die an der Hinterseite
des oberen Endabschnitts des seine untere Position einnehmenden
Verriegelungselements 38 liegt, angeordnet und das sich
bewegende Element 16 wird an der Anfangsposition positioniert,
in der sein vorderer Endabschnitt geringfügig in den geschlossenbödigen zylindrischen
Führungsabschnitt eingesetzt
ist. Weiterhin drückt
das Verbindungselement 67 zum Einstellen der Position des
sich bewegenden Elements 16 den plattenförmigen Abschnitt 68,
der an dem Abzug 30 ausgebildet ist, mit seinem vorderen
Anschlagabschnitt 67 von der Hinterseite, um dadurch den
plattenförmigen
Abschnitt 68 in Richtung gegen die Vorspannkraft des nicht
dargestellten Federelements zu drehen.
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Wenn
der Abzug 30 in diesem Zustand von seiner gezogenen Arbeitsposition
losgelassen wird, kehrt die Spiralfeder 66 aus dem zusammengepresstem
Zustand in den längsten
Zustand zurück.
Wie dargestellt in 1, wird der Abzug 30 entsprechend zur
Rückkehr
in die Arbeitsstartposition gebracht und der plattenförmige Abschnitt 68 verdrängt das
Verbindungselement 67, während dieses in der Richtung entsprechend
der Vorspannkraft des auf dieses wirkenden Federelements gedreht
wird und stößt gegen den
vorderen Anschlagabschnitt 67a des Verbindungselements 67 von
der Unterseite an, um dadurch die Drehung des Verbindungselements 67 in einer
Richtung entsprechend der Vorspannkraft der Spiralfeder 71 einzustellen.
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Dadurch
wird das Verbindungselement 67 in einem Zustand zum Einstellen
der Position des sich bewegenden Elements 16 durch in Anlage
Verbringen des plattenförmigen
Abschnitts 68 von seiner Unterseite gegen den vorderen
Anschlagabschnitt 67, während
es in seiner Drehung in Richtung entsprechend der Vorspannkraft
der Spiralfeder 71 eingestellt wird, und durch in Anlage
Verbringen des hinteren Anschlagabschnitts 67 gegen die
Eingriffsstufe 18 gehalten, die an dem sich bewegenden,
die Anfangsposition einnehmenden Element 16, ausgebildet
ist. Wenn der Abzug 30, der die Funktionsstartposition
einnimmt, wiederum in diesem Zustand gezogen wird, wird die Farbkugel
P aus der Ladekammer 4 verschossen, wie zuvor beschrieben
wurde, und eine solche wird nachfolgend zu der Ladekammer 4 zugeführt.
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Das
mit dem Gasflusssteuermechanismus 50 versehene Ausführungsbeispiel
der Spielzeugwaffe, wie es zuvor beschrieben wurde, ist frei von folgenden
Situationen. Wenn die Farbkugel P aus der Ladekammer 4 verschossen
werden soll, ist die zweite Gasdurchführung 52 im Gasflusssteuermechanismus 50 verschlossen,
sodass der Gasdruck aus der Gaskammer 8, der zu der Gasauslassdurchführung 34 leitet,
nicht zu der zweiten Gasdurchführung 52 geführt wird.
Dadurch wird zuverlässig
die Situation vermieden, in der der für das Verschießen der
Farbkugel P aus der Ladekammer 4 genutzte Gasdruck andererseits
teilweise verloren gehen kann. Daher wird der Gasdruck aus der Gaskammer 8 effektiv
auf die Farbkugel P, die in der Ladekammer 4 geladen ist, aufgebracht,
sodass die Farbkugel P zuverlässig
aus der Ladekammer 4 sogar in dem Fall verschossen werden
kann, dass das aus der Gaskammer 8 der Gasauslassdurchführung 34 zuzuführende Gas
als ein Gas mit niedrigem Druck ausgelegt ist, wie etwa ein verflüssigtes
Gas.
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Daher
kann eine in den Ansprüchen
beschriebene erfindungsgemäße Spielzeugwaffe,
wie ausgeführt
durch eine Spielzeugwaffe entsprechend der Erfindung des Anspruchs
6 auch aufgebaut werden, in dem man eine Vorratskammer 8' in dem Rahmen 40 vorsieht,
um diese mit einem flüssigen
Gas niedrigen Drucks zu befüllen,
anstatt der Gaskammer 8 in dem in 1 bis 8 dargestellten
Ausführungsbeispiel,
sodass die Gaszufuhrsteuermittel die Vorratskammer 8' umfassen, die
mit flüssigem
Gas niedrigen Drucks befüllt
werden soll, anstelle der Gaskammer 8.
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Weiterhin
ist der Gasflusssteuermechanismus 50 so aufgebaut, dass
er den die Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 beweglich in dem beweglichen Element 10 angeordnet
umfasst und das bewegliche Ventil 60 beweglich in dem die
Gasdurchführung
bildenden Abschnitt 55 angeordnet ist und nicht direkt
in dem Rahmen 40 montiert ist. Daher bewirkt der Gasflusssteuermechanismus 50,
dass die Spielzeugwaffe einfach in der Konstruktion und leicht zu
fertigen ist.
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Bei
einer solcherart erfindungsgemäß aufgebauten
Spielzeugwaffe wird, wie anhand der Gaszuführsteuerung, die in dem Gaszuführzustand
für die Zufuhr
von Gas an die Gasauslassdurchführung
gehalten wird, deutlich wird, in dem Maß wie das bewegliche Element
sich in der ersten Richtung zu der Ladekammer in Übereinstimmung
mit der Funktion des Abzugs bewegt, das der Gasauslassdurchführung zugeführte Gas
so zu der Ladekammer so über die
erste Gasdurchführung
in den Gasflusssteuermechanismus zugeführt, dass so die erste Gasdurchführung geöffnet und
die zweite Gasdurchführung
geschlossen wird, sodass es für
das Schießen
der in die Ladekammer geladenen Kugel verwendet wird.
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Diese
Bewegung der Kugel von der Ladekammer erniedrigt den Gasdruck in
dem Gasflusssteuermechanismus. Durch die Wirkung des Gasflusssteuermechanismus entsprechend
der Erniedrigung des Gasdrucks wird die erste Gasdurchführung von
dem offenen Zustand zu dem geschlossenen Zustand verändert und
die zweite Gasdurchführung wird
von dem geschlossenen Zustand zum offenen Zustand verändert. Im
Ergebnis bringt das Gas, wie es der Gasauslassdurchführung durch
die Bewegung des beweglichen Elements in der ersten Richtung zu der
Ladekammer zugeführt
wird, den Druckaufnahmeabschnitt, der in dem beweglichen Element
ausgeformt ist, über
die zweite Gasdurchführung
dazu, dass das bewegliche Element in der zweiten Richtung weg von
der Ladekammer bewegt wird, um den Zustand für Vorbereitungen für die Versorgung
der Ladekammer mit einer Kugel einzunehmen.
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In
dem Gasflusssteuermechanismus wird daher, wenn das zugeführte Gas
zu der Gasauslassdurchführung
zu der Ladekammer über
die erste Gaszufuhr zugeführt
wird, die zweite Gaszufuhr verschlossen, um die Situation zu vermeiden,
in der Gas in die zweite Gasdurchführung fließt. Im Ergebnis wird die Situation,
in der der für
das Verschießen
der Kugel, die in der Ladekammer geladen ist, verwendete Gasdruck
teilweise verloren wird, zuverlässig
vermieden, um das der Gasauslassdurchführung zugeführte Gas effektiv für das Verschießen der
Kugel zu verwenden. Im Ergebnis ist es nicht nur in dem Fall, wenn
die von dem Magazin zur Ladekammer zuzuführende Kugel als eine Farbkugel
mit einem relativ großen
Gewicht ausgeführt
ist, sondern auch in dem Fall, wenn Gas mit niedrigem Druck von
Gaszuführmitteln
an die Gasauslassdurchführung
zugeführt wird,
möglich,
die Farbkugel zuverlässig
aus der Ladekammer zu verschießen.