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DE60310999T2 - Vorrichtung zum walzen von metallbändern - Google Patents

Vorrichtung zum walzen von metallbändern Download PDF

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DE60310999T2
DE60310999T2 DE60310999T DE60310999T DE60310999T2 DE 60310999 T2 DE60310999 T2 DE 60310999T2 DE 60310999 T DE60310999 T DE 60310999T DE 60310999 T DE60310999 T DE 60310999T DE 60310999 T2 DE60310999 T2 DE 60310999T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rolling
belt
diameter
rolling device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60310999T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60310999D1 (de
Inventor
Hendricus Cornelis VAN OIRSCHOT
Jacobus Gerardus BRASPENNING
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Transmission Technology BV
Original Assignee
Van Doornes Transmissie BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Van Doornes Transmissie BV filed Critical Van Doornes Transmissie BV
Application granted granted Critical
Publication of DE60310999D1 publication Critical patent/DE60310999D1/de
Publication of DE60310999T2 publication Critical patent/DE60310999T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/14Making other particular articles belts, e.g. machine-gun belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B5/00Extending closed shapes of metal bands by rolling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/14Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories having counter-pressure devices acting on rolls to inhibit deflection of same under load; Back-up rolls
    • B21B13/147Cluster mills, e.g. Sendzimir mills, Rohn mills, i.e. each work roll being supported by two rolls only arranged symmetrically with respect to the plane passing through the working rolls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Walzen von Endlosmetallriemen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Solche Riemen bilden Teil eines allgemein bekannten Metallschubgliederbands, wie zum Beispiel zur Verwendung in einem stufenlosen Getriebe, und sind zum Beispiel aus der EP-A 0 950 830 bekannt. Solch ein Getriebe ist allgemein bekannt und wird unter anderem in PKWs verwendet. Bei solch einem Schubgliederband wird ein Riemen als Teil eines Zugelements verwendet, das mehrere solcher konzentrisch verschachtelten Riemen umfasst. Die Riemen werden durch Aufwalzen eines flächigen Teils zur Herstellung eines Rohrs und Schließen des Rohrs durch Schweißen hergestellt, wobei von dem Rohr anschließend ein Ring abgetrennt oder abgeschnitten wird. Schließlich wird der Ring dann zu einer relativ geringen Riemendicke gewalzt, was erwünscht ist, um Flexibilität des Riemens und relativ geringe innere Materialspannungen zu erhalten, wenn der Riemen mit einer Drehbewegung über ein Lager mit relativ kleinem Durchmesser beaufschlagt wird. Aufgrund der entscheidenden Bedeutung dieser Eigenschaft für die Qualität eines Schubgliederbands wird die erwünschte Form des Riemens insbesondere sehr genau für jeden einzelnen Riemen des Zugelements erreicht. Nach dem Walzvorgang erfährt der Riemen im Allgemeinen mehrere weiteren Bearbeitungs- oder Behandlungsschritte, bevor der Riemen zur Verwendung in einem Schubgliederband bereit ist.
  • Das Walzen der Metallriemen erfolgt bei der Anmelderin durch ein Verfahren, das sich seit der Erfindung des Schubgliederbands im Jahre 1970 durch die Anmelderin nicht geändert hat, und die Grundzüge des Verfahrens wurden vor kurzem in der japanischen Patentveröffentlichung JP-11-290908 veröffentlicht. Mit zunehmender Einsicht in die Eigenschaften des Schubgliederbands und der Riemen darin und zunehmender Beliebtheit der stufenlosen Getriebe hat sich das Erfordernis einer Verbesserung der Grundzüge des Walzverfahrens und der Walzvorrichtung ergeben, nicht zuletzt hinsichtlich der Qualitätsanforderungen eines Riemens gemäß dem derzeitigen Stand der Technik, aber auch zum Erreichen eines vollkommen modernen Verfahrens und einer entsprechenden Vorrichtung, in dem bzw. der die jahrelange Erfahrung der Anmelderin, die Erfordernisse eines modernen Schubgliederbands und der Fortschritt der allgemeinen Entwicklung der Technik reflektiert werden. Unter anderem erfordert der Fortschritt bei der Technik des Schubgliederbands, dass die pro Masseneinheit des Schubgliederbands übertragende Kraft erhöht wird, wozu auch eine technologisch sehr fortschrittliche Ausführung jedes Teils des Produktionsprozesses eines Schubgliederbands erwünscht ist.
  • Eine der Aufgabe der Erfindung besteht deshalb im Erreichen eines hochwertigen Verfahrens und einer hochwertigen Vorriechtung zur Herstellung von gewalzten Riemen mit relativ hoher Qualität oder zumindest mit relativ großer Gleichförmigkeit.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einer Walzvorrichtung gelöst, bei der die Mittelrolle nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 auch die erste Tragrolle bildet, wie aus der FR-A-2124381 bekannt, und der die Maßnahme gemäß dem Kennzeichnen von Anspruch 1 hinzugefügt wurde. Durch diese Maßnahme wurde vorteilhafterweise ermöglicht, dass ein Festklemmen des Riemens, das während des Walzens erforderlich ist, auf sehr kontrollierte und technisch einfache und robuste Weise allein dadurch erreicht werden kann, dass durch die zweite Tragrolle eine Zugkraft ausgeübt wird. Abgesehen davon, dass solch eine Ausführung aufgrund der Verwendung von nur zwei Rollen zum Festklemmen des Riemens, wobei dann die Bewegung von nur einer der Rollen mittels der auf den Riemen ausgeübten Zugkraft gesteuert werden muss, vorteilhafterweise relativ einfach ausgelegt ist, ergibt die Ausführung des Weiteren den Vorteil, dass eine elektronische Steuereinheit, die bei modernen Produktionsmitteln allgemein vorhanden ist, vorteilhafterweise eine Rückkopplung hinsichtlich der auszuübenden Zugkraft bereitstellen kann. Es sei darauf hingewiesen, dass die Schrift FR-A-894106 eine auf zwei Gegendruckrollen gestützte Mittelrolle zeigt, jedoch ohne anzuregen, solch eine Ausführung so auszulegen, dass die Druckrolle durch zwei Zwischenrollen gestützt wird, und alle die beanspruchte Erfindung definierenden Merkmale zu kombinieren. Im Gegensatz zu einer Vorrichtung, bei der die Bewegung von zwei Tragrollen gesteuert werden muss, wie bei der Ausführung, die die Anmelderinnen zuvor verwendeten, kann bei der neuen Ausführung die auf den Riemen auszuübende Zugkraft durch einen Satz von Aktivierungsmitteln vollständig gesteuert werden, was dazu führt, dass die Kraft schneller und genauer auf den Walzprozess einwirkt. Diese Vorteile sind dadurch ermöglicht worden, dass die erste Tragrolle, das heißt die Mittelrolle, die zusammen mit der Walzrolle beim Walzprozess in Dickenrichtung auf den Riemen einwirkt, sehr stabil in der Vorrichtung untergebracht ist. Mit anderen Worten, die durch den Riemen auf die erste Tragrolle ausgeübte Zugkraft, wird in der Vorrichtung praktisch ohne Durchsacken des Riemens aufgenommen. Dazu sind gemäß der Erfindung zwei Stützrollen in der Vorrichtung untergebracht, wobei diese Rollen die erste Tragrolle aus exzentrischen Positionen bezüglich einer gedachten Achse zwischen der Welle der Walzrolle und der Welle der Mittel- oder ersten Tragrolle berühren. Ein Betriebsvorteil besteht darin, dass die neue Ausführung aufgrund der reduzierten Anzahl von Rollen und aufgrund ihrer neuen Konfiguration in sich stabil ist, wodurch relativ hohe Produktionsgeschwindigkeiten gestattet werden und folglich die Zykluszeit pro zu walzenden Riemen reduziert ist.
  • Bei einer alternativen oder zusätzlichen Ausführungsform der Vorrichtung besteht ein beträchtlicher Unterschied bei den Durchmessern der Rollen, die während des Walzvorgangs mit dem Riemen direkt in Kontakt stehen. Dies bedeutet, dass die erhaltene Walzleistung eine sehr hohe Qualität aufweist, weil diese Konfiguration sich dahingehend auswirkt; dass infolge des Krümmungsunterschieds der Flächen, mittels derer die jeweilige Innenseite und Außenseite eines Riemens mit den Rollen in Kontakt steht, bei der zu erreichenden typischen sehr geringen Dicke eines Riemens, bewirkt, dass das Material unter dem in der Vorrichtung angelegten Druck optimal ausgepresst wird.
  • Im Vergleich mit der bekannten Vorrichtung, bei der zwei relativ kleine Rollen mit dem Riemen in Kontakt stehen, weist die vorliegende Erfindung den Vorteil auf, dass die große Walzrolle nicht so schnell verschleißt. Dadurch wird die Gleichförmigkeit des Walzergebnisses verbessert und die Betriebsprozesskosten werden gesenkt, weil eine Rolle weniger oft ausgetauscht werden muss. Der Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung eignet sich deshalb besonders zur Durchführung eines Walzprozesses, bei dem der Riemen auf der Innenseite oder auf der Außenseite mit einem Profil versehen ist, wobei das Profil mittels der kleinen Rolle, das heißt der ersten Tragrolle, vorgesehen wird, die auf relativ einfache Weise und zu geringen Kosten ausgetauscht oder überholt werden kann.
  • In Verbindung mit der geringen Dicke eines Riemens ist es teilweise aufgrund praktischer Erfahrung gemäß der Erfindung besonders wünschenswert, wenn der Durchmesser der Walzrolle mindestens das 3-Fache – und vorzugsweise ca. das 4-Fache – der Größe der ersten Tragrolle aufweist. Deshalb betrifft die Erfindung des Weiteren eine getrennte Walzvorrichtung, bei der sich die Durchmesser der Rollen, die während des Walzvorgangs direkt mit dem Riemen in Kontakt stehen, stark voneinander unterscheiden.
  • In dieser Hinsicht widerspricht die Erfindung der bestehenden Lehre, gemäß der zwei relativ kleine Rollen mit einem Durchmesser von zum Beispiel 40 mm bei gegebenen Walzkräften eine stärkere Walzwirkung haben als zwei relativ große Rollen oder als eine Kombination aus einer großen und einer kleinen Rolle. Um die geringere Wirksamkeit des Walzprozesses bei der vorliegenden Vorrichtung zu kompensieren, wird gemäß der Erfindung die Drehgeschwindigkeit der Walzrolle während des Walzprozesses sehr hoch ausgewählt, so dass die Zykluszeit zum Walzen des Riemens effektiv verkürzt wird. Um dennoch bei einem solchen Aufbau ein optimales Walzergebnis zu erreichen, insbesondere, wenn gleichzeitig ein Profil in den Riemen gewalzt wird, wird gemäß der Erfindung bevorzugt, den Walzprozess in eine Hauptphase und in eine Verlangsamungsphase zu unterteilen. Während der Verlangsamungsphase wird die relativ hohe Drehgechwindigkeit der in der Hauptphase verwendeten Rollen drastisch reduziert, und während der Verlangsamungsphase werden auch vorzugsweise relativ niedrige Walzkräfte verwendet. Während der Verlangsamungsphase wird eine Verringerung der Dicke des Riemens, was während der Hauptphase schnell erreicht wurde, aber zu einem gewissen Grad ungenau ist, dann genau und stabil auf die gewünschte und gleichförmig verteilte Riemendicke abgerundet. Die Verlangsamungsphase wird vorzugsweise für eine kurze Zeitdauer im Vergleich zur Hauptphase durchgeführt.
  • Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf ein Beispiel ausführlicher erläutert, wobei:
  • 1 eine Übersicht des Walzprozesses gemäß der Erfindung betrifft und eine schematische Einsicht in die entsprechende Walzvorrichtung gewährt;
  • 2, 3 und 4 einen Teil des Walzprozesses zeigen;
  • 5 eine Darstellung von Phasen ist, die hinsichtlich der angelegten Drehgeschwindigkeit und Walzkraft zu unterscheiden sind, wobei diese Phasen im Walzprozess gemäß der Erfindung zum optimalen Verkürzen der Zykluszeit verwendet werden; und
  • 6 eine Seitenansicht und einen Querschnitt eines Riemens, wie er durch das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung hervorragend hergestellt wird.
  • In den Figuren werden einander entsprechende Bauteile mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
  • 1 zeigt eine Walzvorrichtung, die schematisch so dargestellt wird, dass der verwendete Walzprozess auch daraus ersichtlich ist. Die Vorrichtung umfasst drei Walzvorrichtungsteile oder -module. Dazu zeigt die Figur von rechts nach links ein erstes Messmodul 1, ein Rollenmodul 2 und ein zweites Messmodul 3. Die Walzvorrichtung und der Walzprozess werden durch eine elektronische Steuereinheit gesteuert, die in der Figur nicht weiter gezeigt wird.
  • Der Riemen 10 in seinem Anfangszustand, mit anderen Worten vor dem Walzen, wird aufgrund seiner runden, relativ starren Beschaffenheit manchmal auch durch den Begriff Ring bezeichnet. Nach dem Walzen wird der Riemen aufgrund seiner flexiblen Beschaffenheit manchmal auch durch den Begriff „Band" bezeichnet.
  • Die Messmodule 1 und 3 umfassen Messrollen 4, 5, um die der gewalzte oder auf andere Weise hergestellte Riemen 10 so angeordnet werden kann, dass die Dicke D des Riemens 10 gemessen werden kann. Mindestens eine der Rollen 4 oder 5 ist vorzugsweise antreibbar, so dass die Dickenmessung an mehreren Stellen um den Umfang des Riemens 10 durchgeführt werden kann, und es kann ein Durchschnittwert dafür bestimmt werden. Die oben erwähnte Antriebsrolle 4 oder 5 kann vorzugsweise von der jeweils anderen Rolle 5 oder 4 weg bewegt werden, wobei dann der Riemen mit einer Zugspannung beaufschlagt wird, die der Genauigkeit und insbesondere der Reproduzierbarkeit der Dickenmessung zugute kommt. Die Dickenmessung kann mittels eines zwischen den Messrollen 4, 5 untergebrachten Bewegungssensors DS durchgeführt werden. Die Dicke oder die Durchschnittsdicke ist gemäß der Erfindung eine entscheidende Messung für das Materialvolumen des zu walzenden Riemens 10 und folglich für die Prozesseinstellungen des Walzprozesses. Die oben erwähnte Messung für das Materialvolumen kann genauer ermittelt werden, wenn die Länge und möglicherweise ebenfalls auch die Breite des zu walzenden Riemens ermittelt werden. Beim vorliegenden Produktionsprozess des Riemens reicht es gemäß der Erfindung aus, allein die Dickenmessung durchzuführen, weil die Länge und die Breite des Riemens 10 als konstant angenommen werden, was in Kombination mit dem bekannten Verfahren, durch das sie zu walzenden Riemen hergestellt werden, gut möglich ist. Bei diesem bekannten Produktionsverfahren wird ein Riemen durch Aufwalzen von flächigem Material zur Bildung eines Zylinders, Miteinanderverschweißen der Seiten des flächigen Materials, die dann aneinander anliegen, und Schneiden des auf diese Weise erzeugten Rohrs zu Ringen hergestellt.
  • Das Rollenmodul 2 umfasst zwei drehbare Tragrollen 6, 7, von denen eine erste Rolle 7 mittig im Rollenmodul 2 angeordnet wird und von denen eine zweite Rolle 6 so im Rollenmodul 2 untergebracht wird, dass sie durch Anlegen einer Zugkraft Fm, Fl beweglich ist, und um die der zu walzende Riemen 10 angeordnet werden kann. Zum Anlegen der oben genannten Zugkraft Fm, Fl umfasst das Rollenmodul 2 erste Aktivierungsmittel 21, die bei dieser beispielhaften Ausführungsform einen Motor M und eine Schraubenspindel S umfassen und einen Rollenhalter 8 mit der drehbar daran angebrachten zweiten Tragrolle 6 bezüglich der ersten Tragrolle 7 bewegen können.
  • Ein Bewegungssensor LS wird gezeigt, mittels dessen mit Hilfe eines Bezugsteils 9 des Rollenhalters 8 die Bewegung des Letzteren ermittelt werden kann und mittels dessen auch die Länge L des gewalzten Riemens 10 ermittelt werden kann. Die tatsächlich ausgeübte Zugkraft kann mittels der auch gezeigten Messdose LC gemessen werden. Nach Beendigung des Walzens kann die erhaltene Riemenlänge L mit Hilfe des Bewegungssensors LS aus dem gemessenen Abstand zwischen den Tragrollen 6 und 7 und ihren Durchmessern genau ermittelt werden, indem der Sensor um die Tragrollen 6 und 7 gedreht wird, ohne dass während des Vorgangs eine Walzkraft Fu oder Schubkraft Fu zwischen der Walzrolle 11 und der ersten Tragrolle 7 ausgeübt wird. Die gemessene Riemenlänge L kann gemäß der Erfindung vorteilhafterweise zur Optimierung der Walzprozesseinstellungen mittels Rückkopplung verwendet werden, kann aber auch als Steuerparameter für die Durchführung nachfolgender Prozessschritte am gewalzten Riemen 10 dienen.
  • Weiterhin umfasst das Rollenmodul 2 ein Paar Stützrollen 12, die auf die erste Tragrolle 7 einwirken, eine Walzrolle 11 und eine auf die Stützrollen 12 einwirkende Druckrolle 13. Die Stützrollen 12 werden jeweils um ihren Umfang mit einer Öffnung versehen, durch die sie nur auf einer Seite neben dem Riemen 10 auf die erste Tragrolle 7 einwirken können. Die Druckrolle 13 ist unter dem Einfluss der zweiten Aktivierungsmittel 22, die bei dieser beispielhaften Ausführungsform einen Motor M und eine Schraubspindel S umfassen, beweglich im Rollenmodul 2 untergebracht, so dass auf die Stützrollen 12 eine Schub- oder Walzkraft Fu ausgeübt werden kann, wobei dieser Schubkraft Fu mittels einer so genannten Messdose LC gemessen werden kann. Infolge der doppelten Abstützung der ersten Tragrolle 7 durch die Stützrollen 12 wird die während des Walzvorgangs durch die Druckrolle 13 ausgeübte Schubkraft mittels der Stützrollen 12 auf ausgeglichene und stabile weise auf die Tragrolle 7 übertragen. Die Tragrolle 7 wird anschließend wieder mittels eines Teils des Riemens 10 auf der Walzrolle 11 gestützt, die durch die Schubkraft Fu während des Walzvorgangs durch eine Reaktionskraft Fr gestützt wird. Hier ist der Riemen untergebracht, so dass er sich während des Walzvorgangs zwischen der ersten Tragrolle 7 und der Walzrolle 11 dreht. Die Drehbewegung des Riemens 10 wird hier durch Antreiben einer oder mehrerer der oben genannten Rollen 6, 7, 11, 12 und 13, wie durch die darin gezeigten Pfeile dargestellt, erreicht. Infolge der Drehbewegung des Riemens 10 und der darauf ausgeübte Schubkraft Fu kommt es zu Materialfluss über den gesamten Umfang vom Dickenmaß des Riemens 10 zu seinem Längen- und Breitenmaß. Die Bewegungs- oder Drehrichtung des Riemens 10 ist für die Qualität des Walzvorgangs wichtig, der ansonsten mit einer kontinuierlichen Zufuhr eines Schmier- oder Kühlmittels auf den Kontakt zwischen dem Riemen 10 und den Rollen 11 und 7 durchgeführt wird, so dass die Tragrolle 7 den Riemen 10 von der Walzrolle 11 abnimmt, wobei die tatsächliche Verformung des Riemens 10 in einem gedehnten Teil des Riemens vorliegt.
  • In Abhängigkeit von der für jeden Riemen 10 vor dem Walzprozess gemessenen Dicke, bestimmt die Steuereinheit eine gewünschte Zugkraft Fl und Schubkraft Fu für den betreffenden Riemen 10, wobei diese Kräfte während des Walzprozesses mittels der Aktivierungsmittel 21 oder 22 angelegt werden sollen.
  • Die 2, 3 und 4 zeigen schematisch die Bewegung der jeweiligen Rollen 6, 7, 11, 12 und 13 zueinander oder umgekehrt voneinander weg, um den Riemen 10 in die Walzvorrichtung anzuordnen oder daraus zu entfernen. Dazu sind gemäß der Erfindung in der Walzvorrichtung (in der Figur nicht weiter gezeigte) elektronisch steuerbare Bewegungseinheiten vorgesehen, die zum Beispiel als elektro-hydraulische Einheiten oder der in 1 gezeigte elektronisch aktivierte Luftzylinder AC ausgestaltet sind. Eine davon wirkt bei der vorliegenden Ausführungsform über einen Tragarm auf die erste Tragrolle 7 ein, so dass sich letztere zu den Stützrollen 12 bewegen kann, was in 2 gezeigt wird. Bei einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung ist es jedoch auch möglich, die Druckrolle 13 zusammen mit den Stützrollen 12 zur ersten Tragrolle 7 zu bewegen. Diese Aufeinanderzubewegung erfolgt, nachdem der zu walzende Riemen 10 um die erste und zweite Tragrolle 6 und 7 herum angeordnet worden ist, und unter Ausübung einer relativ geringen Klemm- oder Zugkraft Fm auf den Riemen 10.
  • Wenn die erste Tragrolle 7 mit den Stützrollen 12 in Kontakt steht, wird an die Welle der Walzrolle 11 eine Kraft Fp angelegt, wie in 3 gezeigt. Dadurch wird Walzrolle 11 auch mit dem Riemen 10 in Kontakt gebracht, wie in 4 gezeigt. Wenn die Walzrolle 11 in Drehrichtung angesteuert worden ist, gewährleistet die oben genannte Kraft Fp, dass der Riemen 10, die Stützrollen 12 und die Druckrolle 13 ihre Drehung übernehmen. Die Klemmkraft Fm gewährleistet, dass die zweite Tragrolle 6 die Drehung des Riemens 10 übernimmt und das sich der Riemen 10 auf ordnungsgemäße und zentrierte Weise über die Tragrollen 6 und 7 bewegt.
  • Während des tatsächlichen Walzprozesses wird nach vollständiger Unterbringung des Riemens 10 in der Walzvorrichtung und nachdem die Rollen 6, 7, 11, 12 und 13 die erforderliche Drehgeschwindigkeit erreicht haben, mittels der zweiten Tragrolle 6 eine Zugkraft Fl ausgeübt, und eine Schubkraft Fu wird mittels der Druckrolle 13 auf den Riemen 10 ausgeübt. Dabei wird die Zugkraft Fl durch die erste Tragrolle 7 aufgenommen, und die Schubkraft Fu wird letztendlich durch die durch die Walzrolle 11 ausgeübte Reaktionskraft aufgenommen.
  • Der Walzprozess selbst zielt gemäß der Erfindung in erster Linie daraufhin ab, eine erwünschte gleichförmige Riemendicke D zu erreichen. Der erfindungsgemäße Walzprozess wird als Verschiebungsprozess verstanden, bei dem ein Materialfluss von der Dicke D des Rings 10 zur Länge L und Breite B des Rings gerichtet wird. Dazu bestimmt die elektronische Steuereinheit auf Grundlage eines dazu geeigneten Algorithmus und in Abhängigkeit von der Messung für das Volumen des Riemens 10 die Schubkraft Fu und die Zugkraft F1, die durch die Vorrichtung auf den Riemen 10 ausgeübt wird.
  • Beim erfindungsgemäßen Walzprozess wird neben einer genauen Riemendicke D auch das Erreichen eines hohen Genauigkeitsgrads hinsichtlich der Länge L des Riemens 10 angestrebt. Die Stabilität der nach dem Walzvorgang erhaltenen Riemenbreiten B ist deshalb in hohem Maße von der Stabilität des Materialvolumens des noch zu walzenden Riemens 10 abhängig. Um die Wirkung einer Streuung der nach dem Walzen erhaltenen Riemenbreiten B aufgrund der begrenzten Stabilität der Größe des Materialvolumens der zu walzenden Riemen 10, eine Wirkung, die in der Praxis nachteilig und deshalb unerwünscht ist, zu verringern, wird gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung die Maßnahme der Unterteilung der zu walzenden Riemen 10 in mindestens zwei Walzgruppen, die durch die nach dem Walzen angestrebte Riemenlänge L unterschieden werden und für die sich die Walzprozesseinstellungen pro Walzgruppe unterscheiden, ergriffen.
  • In der Praxis bedeutet dies, dass Riemen 10 mit einer relativ großen Dicke D in einer ersten Walzgruppe platziert werden, die zu einer relativ großen Länge ausgewalzt wird, und dass Riemen 10 mit einer relativ geringen Dicke D in einer zweiten Walzgruppe platziert werden, die zu einer relativ geringen Länge L ausgewalzt wird. Insbesondere sind die Walzprozesseinstellungen dadurch gekennzeichnet, dass für die erste Walzgruppe das Verhältnis zwischen der Zugkraft Fl und der Schubkraft Fu auf einen höheren Wert ausgewählt wird als bei der zweiten Walzgruppe. Infolge der so gestatteten und sogar angestrebten Streuung der Länge L der gewalzten Riemen 10 weist die nach dem Walzen erhaltene Riemenbreite B zwischen den einzelnen Riemen 10 weniger Streuung auf.
  • Bei dieser speziellen Ausführungsform der Erfindung werden die gewalzten Riemen im Zugelement des Schubgliederbands vorteilhaft verwendet, in dem mehrere Riemen 10 konzentrisch bezüglich einander verschachtelt sind, wozu die Riemen eine unterschiedliche Länge aufweisen müssen. Die Riemen 10 aus der zweiten Walzgruppe sind dann ganz besonders zum Verschachteln in den Riemen 10 der ersten Walzgruppe geeignet. Verschiedene Längen L zwischen den gewalzten Riemen 10 des Zugelements sind deshalb zum Verschachteln der Riemen vorteilhaft und können gemäß der Erfindung auch vorteilhafterweise zur Verringerung einer Variation der Breite B der Riemen 10 im Zugelement verwendet werden. Die Anzahl verschiedener zu definierender Walzgruppen hängt hier natürlich von einer angestrebten maximalen Variation der Breite B der Riemen und von der Anzahl der Riemen 10 pro Zugelement ab.
  • Die Schubkraft Fu und die Zugkraft F, die während des Walzprozesses ausgeübt werden sollen, werden durch die Steuereinheit durch Rückkopplung von den tatsächlich ausgeübten Kräften, die mit Hilfe der Messdosen gemessen worden sind, geregelt. Darüber hinaus wird gemäß der Erfindung die Qualität des Walzprozesses weitgehend dadurch bestimmt, dass er auf Grundlage der oben genannten Kräfte Fl und Fu gesteuert wird. Dies steht einer möglichen Prozesssteuerung auf Grundlage der gegenseitigen Position der Tragrollen 6 und 7 und der der Walzrolle 11 und der Mittelrolle 7 gegenüber.
  • Wie in 1 gezeigt, kann die nach dem Walzen erhaltene Riemendicke D mit Hilfe des zweiten Messmoduls 3 gemessen werden. Eine Dickenmessung wird vorzugsweise außerhalb des Rollenmoduls 2 durchgeführt, um die Vorrichtung effizient zu verwenden. Durch eine solche Messung kann überprüft werden, ob die gewählte Walzprozesseinstellung tatsächlich zum erwünschten Walzergebnis führt, und es kann Verschleiß zum Beispiel der ersten Tragrolle 7 erfasst werden.
  • Gemäß der Erfindung ist es weiterhin möglich, die Geschwindigkeit des Walzprozesses oder die zum Walzen eines Riemens 10 erforderliche Zykluszeit stark zu verkürzen, was durch Wahl der Drehgeschwindigkeit der ersten Tragrolle 7 und folglich auch des Riemens 10 mit einem relativ hohen Wert während einer Hauptphase HF des Walzprozesses erreicht wird. Gemäß der Erfindung ist es hier erforderlich, dass nach der oben genannten Hauptphase HF eine Verlangsamungsphase UF dem Walzprozess hinzugefügt wird, wobei in dieser letzteren Phase die Walzkräfte Fu und Fl und vorzugsweise auch die oben genannte Drehgeschwindigkeit beträchtlich kleiner sind als in der Hauptphase HF. Solch ein Walzprozess wird im Schema von 5 dargestellt, in dem in Abhängigkeit von der Zykluszeit t die
  • Drehgeschwindigkeit U/min des Riemens 10 und eine der beiden Walzkräfte, in diesem Fall Fu, als Beispiel gegeben werden. In 5 zeigen die gestrichelten Linien zum Vergleich einen Walzprozess mit einer einzigen Walzphase WF.
  • Gemäß der Erfindung sollte die oben genannte Verringerung mindestens 10 % betragen, aber vorzugsweise zwischen 25 % und 50 % liegen. Solch ein Walzprozess weist den Vorteil auf, dass in der Hauptphase eine beträchtliche anfängliche Dickenverringerung des Riemens 10 relativ schnell, obgleich zu einem gewissen Grad auf Kosten der Genauigkeit oder Stabilität des Endergebnises des Prozesses, erreicht werden kann, während in der Verlangsamungsphase die gewünschte Dicke D des Riemens 10 genau und stabil erreicht und des Weiteren gleichmäßig über die Riemenlänge L verteilt wird.
  • Abgesehen von den oben genannten Maßnahmen hat sich auf Grundlage praktischer Erfahrung herausgestellt, dass die Merkmale des Walzprozesses, einschließlich der oben besprochenen Reproduzierbarkeit des Walzergebnises und Verkürzung der Zykluszeit t, durch ein besonderes Durchmesserverhältnis zwischen der Walzrolle 11 und der ersten Tragrolle 7, zwischen denen der Riemen 10 gewalzt wird, verbessert werden, wobei eine der Rollen viel größer sein muss als die andere, wie in 1 gezeigt. Insbesondere sollte der Durchmesser der Walzrolle 11 mindestens das 3-Fache, aber vorzugsweise ca. das 4-Fache der Größe der ersten Tragrolle 7 betragen. Solche Durchmesserverhältnisse weisen den zusätzlichen Vorteil auf, dass die Walzrolle 11 wesentlich weniger schnell verschlissen wird, so dass in den meisten Fällen während des Betriebs nur die Tragrolle 7, die sich relativ leicht entfernen und überholen lässt, aufgrund von Verschleiß ausgetauscht werden muss. Folglich besteht eine vorteilhafte Auswirkung auf die Produktionsleistung und die Wartungskosten der Walzvorrichtung.
  • 6 zeigt schematisch eine Seitenansicht und einen Querschnitt eines gewalzten Riemens 10. In dieser Figur werden wieder die Länge L, die Breite B und die Dicke D dargestellt. Des Weiteren wird gezeigt, dass der gewalzte Riemen 10 im Querschnitt betrachtet mit einer Bogenform mit einem Radius R versehen werden kann. Des Weiteren zeigt die Figur, dass das gewalzte Band 10 im Querschnitt betrachtet, mit einer Tonnenform versehen werden kann, mit anderen Worten ist eine mittig am Riemen 10 gemessene Dicke größer als eine in der Nähe der Ränder des Riemens 10 gemessenen Dicke.
  • Die Konfiguration der vorliegenden Walzvorrichtung, insbesondere des spezifischen Durchmesserverhältnisses der Walzrolle 11 und der ersten Tragrolle 7, ist zum Erhalt der gewünschten Riemenformen besonders geeignet. Des Weiteren ist es gemäß der Erfindung möglich, eine gewünschte Form des Querschnitts des Riemens 10 in Abhängigkeit von der Form mindestens einer der Rollen 7, 11 zu erhalten. Zum Beispiel ist es gemäß der Erfindung, insbesondere zum Erhalt der oben genannten Tonnenform, vorteilhafterweise möglich, die jeweilige Rolle 7 oder 11 mit einer nicht zylindrischen Form zu versehen, indem zum Beispiel die Rolle von ihren Rändern zu ihrem Mittelpunkt auf der Rolle leicht verengt wird, mit anderen Worten indem sie mit einer konkaven sanduhrförmigen Gestalt versehen wird.

Claims (11)

  1. Walzvorrichtung zum Walzen eines in sich geschlossenen Endlosriemens (10) für ein Metallschubgliederband, die mit einer ersten und einer zweiten drehbaren Tragrolle (6, 7) versehen ist, um die der Riemen (10) angeordnet und in einer lang gestreckten Form gehalten werden soll, wobei die zweite Tragrolle (6) beweglich in der Vorrichtung untergebracht ist, mit einer Walzrolle (11), die mit dem Riemen (10) in Kontakt steht, einer Mittelrolle (7) gegenüber der Walzrolle (11), die mit dem Riemen (10) in Kontakt steht, und einer Druckrolle (13), die durch eine Stützrolle (12) mit der Mittelrolle (7) in Kontakt steht, wobei in der Vorrichtung eine Druckkraft (Fu) zwischen der Walzrolle (11) und der Mittelrolle (7) erzeugt werden kann, mit der der Riemen (10) beaufschlagt wird, und wobei die Mittelrolle (7) auch die erste Tragrolle (7) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrolle (13) mittels zweier Stützrollen (12) mit der ersten Tragrolle (7) in Kontakt steht, wobei die Stützrollen (12) bezüglich einander in der Vorrichtung auf beiden Seiten einer gedachten Achse durch eine mittlere Welle der Walzrolle (11) und eine mittlere Welle der ersten Tragrolle (7) untergebracht sind.
  2. Walzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Walzrolle (11) viel größer als der Durchmesser der Mittelrolle (7) ist.
  3. Walzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass der Durchmesser der Walzrolle (11) mindestens das 3-Fache – und vorzugsweise ca. das 4-Fache – der Größe des Durchmessers der Mittelrolle (7) beträgt.
  4. Walzvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Walzrolle (11) in einem Bereich von 120 bis 200 mm und der Durchmesser der Mittelrolle (7) in einem Bereich von 30 bis 50 mm liegt.
  5. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Druckrolle (13) dem Durchmesser der Walzrolle (11) im Wesentlichen entspricht.
  6. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Stützrolle (12) größer als der Durchmesser der Mittelrolle (7), aber kleiner als der Durchmesser der Druckrolle (13) ist.
  7. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine gedachte Achse durch die mittlere Welle der Walzrolle (11) und eine mittlere Welle einer der Stützrollen (12) neben der ersten Tragrolle (7) liegt.
  8. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass erste Aktivierungsmittel (21) zum Bewegen der zweiten Tragrolle (6) vorgesehen sind, wobei die Aktivierungsmittel einen Bewegungssensor (LS) zum Ermitteln einer Bewegung, mit der die zweite Tragrolle (6) beaufschlagt wird, und eine Messdose (LC) zum Ermitteln einer Zugkraft (F1), mit der die zweite Tragrolle (6) beaufschlagt wird, umfassen.
  9. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zweite Aktivierungsmittel (22) zum – wenigstens teilweisen – Erzeugen der Schubkraft (Fu) vorgesehen sind, wobei die Aktivierungsmittel zum Beispiel durch eine Welle, mittels der die Druckrolle in der Walzvorrichtung untergebracht ist, auf die Druckrolle (13) einwirken.
  10. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Rollen (6, 7, 11, 12, 13) in der Walzvorrichtung so untergebracht ist, dass sie in einer Drehrichtung antreibbar ist, in der die erste Tragrolle (7) den Riemen (10) von der Walzrolle (11) nimmt, mit anderen Worten die zwischen der Walzrolle (11) und der Mittelrolle (7) erzeugte Schubkraft (Fu) in einem gedehnten Teil des Riemens (10) ausgeübt wird.
  11. Walzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zufuhr von Schmiermittel und Kühlmittel vorgesehen ist, die auf den Teil des Riemens (10) und/oder der Walzrolle (11) gerichtet ist, der sich zum Kontakt zwischen ihnen bewegt.
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