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Hintergrund
der Erfindung
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Lenkungssteuersystem für ein Fahrzeug, insbesondere
für ein
Kraftfahrzeug.
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2. Beschreibung
des verwandten Standes der Technik
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Bei
einem Lenkungsgerät
für ein
Fahrzeug, insbesondere einem Servolenkungsgerät für ein Kraftfahrzeug, ist ein
System mit variablen Übersetzungsverhältnis entwickelt
worden, das ein Umwandlungsverhältnis eines
Lenkwinkels von einem Lenkradbetätigungswinkel
entsprechend einer Fahrstufe des Fahrzeugs ändert, ohne das Umwandlungsverhältnis auf
1:1 festzulegen. Die Fahrstufe wird beispielsweise durch eine Fahrzeuggeschwindigkeit
erfasst. Während
eines Hochgeschwindigkeitsfahrens ist es mittels einer Verkleinerung
des Umwandlungsverhältnisses
bei dem Hochgeschwindigkeitsfahrens möglich, dass das Fahren stabilisiert
wird, indem verhindert wird, dass der Lenkwinkel entsprechend einer
Vergrößerung des
Lenkradbetätigungswinkels schnell
groß wird.
Demgegenüber
kann während
eines Niedriggeschwindigkeitsfahrens eine Vergrößerung des Umwandlungsverhältnisses
der Lenkung eine Lenkraddrehung verkleinern, um ein Ende des Lenkwinkels zu
erreichen, so dass es für
einen Fahrer einfach ist, bei einer großen Lenkwinkelbetätigung,
wie beispielsweise einem Parken oder einem Kolonnenparken, zu fahren.
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Es
ist für
ein System mit variablem Übersetzungsverhältnis allgemein
bekannt, eine Lenkradachse und eine Lenkwelle durch eine Zahnradübertragungsvorrichtung
mit variablem Übersetzungsverhältnis direkt
zu koppeln, was beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 11-334604 offenbart ist. Dieser Aufbau weist einen Mangel hinsichtlich
einer Komplexität
bei dem Getriebe- bzw. Zahnradänderungsmechanismus
der Getriebevorrichtung bzw. der Zahnradübertragungsvorrichtung auf.
Es ist für
System mit variablem Übersetzungsverhältnis allgemein
bekannt, die Lenkradachse und die Lenkwelle mittels einer Ansteuerung
der Lenkwelle durch eine Betätigungseinrichtung,
wie beispielsweise einen Motor und dergleichen, zu trennen, was
beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 11-334628
offenbart ist. Ein Computer dieses Systems berechnet den Lenkwinkel,
der abschließend
erforderlich ist, entsprechend des Lenkradbetätigungswinkels, der durch eine
Winkelerfassungseinrichtung erfasst wird, und dem Umwandlungsverhältnis des
Lenkwinkels und führt
eine Steuerung aus, um die Betätigungseinrichtung
oder den Motor für
die Lenkwelle, die mechanisch von der Lenkradachse getrennt ist,
anzusteuern, um den berechneten Lenkwinkel zu bekommen.
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In
dem allgemein bekannten Lenkungssteuersystem ist eine genaue Überwachung
einer Winkelposition der Lenkwelle erforderlich. Die Erfassung der
Winkelposition wird durch einen Winkelsensor, wie beispielsweise
einen Drehkodierer und dergleichen, ausgeführt. Dieser ist zum Zählen einer
Impulsausgabe erforderlich, um eine absolute Winkelposition in einer
Inkrementalkodiereinrichtung zu erfassen. Das Zählen wird ausgeführt, indem
der Kodiereinrichtungsimpuls bei einem vorbestimmten Intervall abgetastet
wird, um Eins in dem Zähler
entsprechend einem Empfangen eines Impulses hierin hinzuzufügen oder
abzuziehen. Es passiert jedoch, dass die Kodiereinrichtung entsprechend
zweier Impulse bei einer plötzlichen
Beschleunigung des Motors durch eine schnelle Betätigung oder
einen Stoß gedreht
wird. Der Zähler
zählt lediglich
einen Impuls bei einer Abtastung auch bei dieser plötzlichen
Situation, so dass eine Genauigkeit einer Erfassung des Winkels sich
verschlechtert, was eine nicht korrekte Lenkwinkelsteuerung verursacht.
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In
der Druckschrift DE-A-198 41 913, die den Oberbegriff der Patentansprüche 1 und
8 definiert, ist eine elektromechanische Lenkungseinstelleinrichtung,
insbesondere für
eine Steer-By-Wire-Verwendung in Kraftfahrzeugen, offenbart, die
eine schaltbare Kupplung aufweist, welche bei einem Auftreten eines
Fehlers in dem Lenkungssystem das Lenkrad in einer positiven Sperrart
mit einem gesteuerten Element verbindet. Die elektromechanische
Lenkungseinstelleinrichtung weist ein offenes/geschlossenes Regelkreissystem
auf, das zumindest Lenksignale für
einen elektrischen Servomotor erzeugt, der auf ein gesteuertes Element
einer Radlenkungseinheit wirkt. Eine schaltbare Kupplung ist bereitgestellt,
die bei dem Auftreten eines Fehlers in dem Lenkungssystem in Reaktion
auf ein Signal, das durch das Steuerungssystem erzeugt wird, das
Lenkrad in einer positiven Sperrart mit dem gesteuerten Element
verbindet. Das gesteuerte Element ist die Zahnstange einer Zahnstangenlenkungseinheit
und die schaltbare Kupplung ist in der Lenkwelle zwischen dem Lenkrad und
dem Lenkradritzel angeordnet, das in Eingriff mit der Zahnstange
ist.
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Die
Druckschrift US-A-4 747 055 offenbart eine Fahrstatusunterscheidungsvorrichtung
für ein
Motorfahrzeug, die mit einem Mikrocomputer versehen ist, der in
einem Speicher eine Vielzahl der letzten Lenkwinkelsignale speichert,
die von einer Lenkwinkelerfassungseinrichtung jedes Mal ausgegeben
werden, wenn das Fahrzeug eine vorbestimmte Entfernung fährt. Der
Mikrocomputer verarbeitet die Lenkwinkelsignale, die in dem Speicher
gespeichert sind, um einen Unterscheidungswert zu berechnen, und
vergleicht dann den Unterscheidungswert mit einem vorbestimmten
Referenzwert, so dass der Fahrzustand des Fahrzeugs bestimmt werden
kann, um entweder ein Bergstraßenfahren
oder ein Stadtstraßenfahren
zu sein. Um den Unterscheidungswert zu berechnen, sucht der Mikrocomputer
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
den Speicher nach einigen der Lenkwinkelsignale ab, deren Werte
zu einem bestimmten von Klassifikationsintervallen gehört, und berechnet
das Verhältnis
der gesuchten Lenkwinkelsignale zu allen Lenkwinkelsignalen, die
in dem Speicher gespeichert sind. Ebenso berechnet gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
der Mikrocomputer, um den Unterscheidungswert zu berechnen, einen
Mittelwert von Absolutwerten der Lenkwinkelsignale, die in dem Speicher
gespeichert sind.
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KURZZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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In
Anbetracht der vorstehend beschriebenen Umstände und des Standes der Technik
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lenkungssteuersystem
und ein Lenkungssteuerungverfahren für ein Fahrzeug bereitzustellen,
die eine Genauigkeit einer Erfassung einer Winkelposition vergrößern. Insbesondere ist
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lenkungssteuersystem
und ein Lenkungssteuerverfahren für ein Fahrzeug bereitzustellen,
die eine Genauigkeit einer Erfassung einer Winkelposition mittels
einer Eliminierung eines Zählens
durch eine plötzliche
Drehung eines Lenkungsmotors vergrößern. Des Weiteren ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, ein Lenkungssteuersystem und ein Lenkungssteuerverfahren
für ein Fahrzeug
bereitzustellen, die eine Winkelidentifikationsoperation einer Winkelposition
einer Lenkwelle entsprechend einer Motordrehzahl korrekt ausführen.
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Diese
Aufgaben werden durch ein Lenkungssteuersystem gemäß Patentanspruch
1 und ein Lenkungssteuerverfahren gemäß Patentanspruch 8 gelöst. Vorteilhafte
Weiterentwicklungen sind in den abhängigen Patentansprüchen 2 bis
7 angegeben.
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Gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist ein Lenkungssteuersystem
für ein
Fahrzeug bereitgestellt, das zumindest eine Winkelerfassungseinrichtung
und eine Lenkungssteuereinrichtung umfasst. Die Lenkungssteuereinrichtung
identifiziert eine Drehrichtung der Winkelerfassungseinrichtung
auf der Grundlage einer Musterausgabe, führt eine Abtastung der Musterausgabe
bei einem vorbestimmten Intervall aus, identifiziert eine Reihenfolge
einer Kombinationsreihenfolge des identifizierten Musters einer
Winkelphase bei einer ersten Abtastung und einer zweiten Abtastung,
die der ersten Abtastung nachfolgt, und bestimmt eine Musteraustauschzahl
mit der Drehrichtung. Die Lenkungssteuereinrichtung addiert eine
Zahl, die der Musteraustauschzahl entspricht, mit einer Zählzahl,
wenn die Drehrichtung plus ist, und zieht eine Zahl, die der Musteraustauschzahl
entspricht, von der Zählzahl
ab, wenn die Drehrichtung minus ist. Die Lenkungssteuereinrichtung
weist eine Winkelpositionszähleinrichtung
einer Lenkwelle auf, die die Winkelposition der Lenkwelle durch die
Zählzahl
registriert. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der Erfassung der Winkelposition der Lenkwelle durch
die Winkelerfassungseinrichtung oder einen Sensor ausgeführt, der
die Phase eines Drehwinkels der Welle auf der Grundlage des identifizierten
Musters der Winkelphase identifiziert. Beispielsweise weist der Winkelsensor
ein drehbares Element auf, das das identifizierte Muster der Winkelphase
in der vorbestimmten Kombinationsreihenfolge bei dem gleichen Intervall
bildet. Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist der Winkelsensor so aufgebaut, dass er in der Lage
ist, die Winkelphase durch die Art des Musteraustauschs zu lesen und
die Zählzahl
als die Winkelposition der Lenkwelle zu verwenden. Dies ist eine
Art einer Verwendung des inkrementalen Winkelsensors, wobei die
vorliegende Erfindung jedoch die Winkelerfassung nicht erzwungen durch
einen allgemein bekannten Winkelsensor ausführen kann. Wenn die Abtastung
des erfassten Musters der Winkelphase bei einem benachbarten Muster
ausgeführt
wird, ist es für
den Winkelsensor möglich,
eine fortschreitende Zahl oder zurückgehende Zahl in der Reihenfolge
der gebildeten Muster zu erfassen, um den fortschreitenden Drehwinkel,
der in dem Winkelsensor bei dem Abtastintervall durch die Musteraustauschzahl erzeugt
wird, zu identifizieren. Folglich erfasst er gemäß der vorliegenden Erfindung
die Musteraustauschzahl und eine Austauschrichtung von der Reihenfolge
der ersten Abtastung zu der Reihenfolge der zweiten Abtastung und
er addiert die Zahl, die der Musteraustauschzahl entspricht, zu
der Zählzahl,
wenn die Drehrichtung plus ist, und zieht die Zahl, die der Musteraustauschzahl
entspricht, von der Zählzahl
ab, wenn die Drehrichtung minus ist. Hierdurch kann, wenn der Winkelsensor
in mehr als zwei Muster bei lediglich einer Abtastung durch die
plötzliche
Beschleunigung des Motors, die durch eine rasche Betätigung oder
einen Stoß verursacht wird,
gedreht wird, der Winkelsensor bei der Zähleinrichtung entsprechend
der Musteraustauschzahl addieren oder abziehen, um in der Lage zu
sein, die Winkelposition genau zu erfassen, um die Genauigkeit der
Winkelsteuerung zu vergrößern.
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Es
kommt vor, dass eine plötzliche
große
Drehung des Motors durch den Stoß gegen eine Lenkungssteuerung
bei dem Fahren auftritt, um eine Funktionsstörung der Drehung der Lenkwelle
unabhängig
von der Lenkradbetätigung
zu erzeugen. Die Funktionsstörung
sollte bei der Identifikation der Winkelposition der Lenkwelle für die Genauigkeit
der Lenkungssteuerung eliminiert werden. Die zweite Ausgestaltung
der Erfindung besteht darin, dass die Lenkungssteuereinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Zählersteuerungseinrichtung
umfasst, die eine Verhinderungsoperation ausführt, die die Operation zum
Addieren oder Abziehen der Musteraustauschzahl zu oder von der Zählzahl in
dem Winkelpositionszähler
der Lenkwelle verhindert, wenn eine Absolutzahl der Musteraustauschzahl
größer als
eine Referenzmusteraustauschzahl ist. Die Funktion der Zählersteuerungseinrichtung
kann den plötzlichen
großen
fortschreitenden Winkel als eine Anomalie beseitigen, um die hohe
Genauigkeit der Winkelposition der Lenkwelle zu erreichen.
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Es
ist keine Anomalie, eine große
Motordrehgeschwindigkeit bei der schnellen Betätigung zu erzeugen und die
Winkelphase entsprechend der Motordrehung bei dem Abtastintervall
zu erhöhen.
Bei dieser Gelegenheit kommt es bei einer Ausführung der Zählverhinderungsoperation vor,
eine Verkleinerung der Genauigkeit der Winkelposition der Lenkwelle
zu verursachen. Die dritte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dass das Lenkungssteuersystem ein Winkelgeschwindigkeitserfassungselement
aufweist, um eine Winkelgeschwindigkeit eines drehbaren Elements
des Winkelsensors zu berechnen, wobei die Zählersteuerungseinrichtung eine
eingestellte Bedingung, die eingestellt ist, um die Zählverhinderungsoperation
entsprechend der berechneten Winkelgeschwindigkeit auszuführen, ändert. Hierdurch
wird die Zählverhinderung zu
einer beliebigen Zeit entsprechend der Motordrehzahl ausgeführt, um
die Winkelidentifikationsoperation der Winkelposition der Lenkwelle
entsprechend der Motordrehzahl korrekt auszuführen. Eine große Referenzmusteraustauschzahl
kann eingestellt werden, die die Zählverhinderungsoperation entsprechend
der großen
Winkelgeschwindigkeit ausführt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Verschiedene
weitere Aufgaben, Merkmale und viele der begleitenden Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden auf einfache Weise ersichtlich, da
dieselben unter Bezugnahme auf die nachstehende ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele besser verständlich werden,
wenn sie in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung betrachtet werden.
Es zeigen:
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1 ein
schematisches Diagramm, das einen Gesamtaufbau des Lenkungssteuersystems
für ein Fahrzeug
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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2 eine
Querschnittsdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer Ansteuerungseinheit
gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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3 eine
A-A-Querschnittsdarstellung gemäß 2,
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4 ein
Blockschaltbild, das ein Ausführungsbeispiel
eines elektrischen Aufbaus in dem Lenkungssteuersystem für ein Fahrzeug
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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5 ein
Betriebsdiagramm eines bürstenlosen
Drei-Phasen-Motors
für eine
Verwendung in einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
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6 ein
Beispiel für
eine Schaltung eines Stromsensors,
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7 ein
Beispiel für
eine Ansteuerungseinrichtung für
einen bürstenlosen
Drei-Phasen-Motor,
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8 ein
beschreibendes Diagramm einer Drehkodiereinrichtung für eine Verwendung
in dem bürstenlosen
Drei-Phasen-Motor gemäß 5,
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9 eine
schematische Diagrammtabelle, die ein Lenkwinkelumwandlungsverhältnis gegenüber einer
Fahrzeuggeschwindigkeit betrifft,
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10 ein
schematisches Diagramm, das ein Beispiel für ein Muster zeigt, das das
Lenkwinkelumwandlungsverhältnis
entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit variiert,
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11 ein
schematisches Diagramm einer zweidimensionalen Tabelle, um ein Einschaltdauerverhältnis durch
eine Motorenergiequelle gegenüber
einer Winkelabweichung Δθ zu entscheiden,
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12 ein
Flussdiagramm, um ein Beispiel einer Hauptroutine durch einen Computer
in dem Lenkungssteuersystem für
ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung zu zeigen,
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13 ein
Flussdiagramm, um ein Beispiel einer detaillierten Lenkungssteueroperation
in 12 zu zeigen,
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14 ein
Flussdiagramm, um einen Ablauf einer Operation einer Winkelbestimmung
zu zeigen.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
eines Lenkungssteuersystems für
ein Fahrzeug gemäß der vorstehend
genannten Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren
beschrieben. In 1 ist ein schematisches Diagramm
gezeigt, das einem Gesamtaufbau des Lenkungssteuersystems für ein Fahrzeug,
das bei der vorliegenden Erfindung anwendbar ist, beschreibt. Das „Fahrzeug" wird als ein Kraftfahrzeug
beschrieben, das ein Beispiel für
die vorliegende Erfindung ist, wobei sie jedoch nicht auf das Kraftfahrzeug
begrenzt ist, sondern bei einem anderen Fahrzeug anwendbar ist.
Das Lenkungssteuersystem für das
Fahrzeug 1 weist eine Lenkradwelle bzw. Lenkradachse 3,
die direkt mit einem Lenkrad 2 verbunden ist, und eine
Lenkwelle 8 auf. Die Lenkradachse 3 und die Lenkwelle 8 sind
mechanisch getrennt. Die Lenkwelle 8 wird durch einen Motor
als eine Betätigungseinrichtung
angesteuert.
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Ein
Ende der Lenkwelle 8 erstreckt sich in ein Lenkungsgetriebe 9.
Ein Zahnrad bzw. Ritzel 10 wird mit der Lenkwelle 8 gedreht,
um eine Zahnstange 11 axial hin- und herzubewegen, um einen Lenkwinkel
eines jeweiligen gelenkten Rades 13, 13 zu ändern. Gemäß dem Ausführungsbeispiel
des Lenkungssteuersystems für
das Fahrzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Hin- und
Herbewegung der Zahnstange 11 durch eine Servolenkungsvorrichtung 12 ausgeführt, wie
beispielsweise einen allgemein bekannten hydraulischen oder elektrischen
Servomechanismus. Eine Winkelposition φ der Lenkradachse 3 wird
durch eine Winkelerfassungseinrichtung 101 erfasst, die
eine allgemein bekannte Winkelerfassungseinrichtung umfasst, wie
beispielsweise eine Drehkodiereinrichtung und dergleichen. Eine
Winkelposition θ der
Lenkwelle 8 wird durch eine Winkelerfassungseinrichtung 103 erfasst,
die eine allgemein bekannte Winkelerfassungseinrichtung, wie beispielsweise
eine Drehkodiereinrichtung und dergleichen, umfasst. Gemäß dem Ausführungsbeispiel
ist eine Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung oder ein
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 102 für eine Erfassung einer Fahrzeuggeschwindigkeit
V bereitgestellt, um eine Funktion einer Fahrstufenerfassung für das Fahrzeug
aufzuweisen. Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 102 umfasst
eine Dreherfassungseinrichtung, das heißt eine Drehkodiereinrichtung
oder ein Tachometer, um eine Drehung des gelenkten Rads 13 zu
erfassen. Eine Lenkungssteuereinrichtung 101 bestimmt eine
Sollwinkelposition θ' der Lenkwelle 8 entsprechend der
erfassten Winkelposition φ der
Lenkradachse 3 und der erfassten Fahrzeuggeschwindigkeit
V, um eine Betätigung
des Motors 6 durch eine Motoransteuerungseinrichtung 18 zu
steuern, damit die Winkelposition θ der Lenkwelle 8 zu
der Sollwinkelposition θ' wird. Daneben ist
zwischen der Lenkradachse 3 und der Lenkwelle 8 ein
Sperrmechanismus 19 bereitgestellt, der von einem gesperrten
Zustand, der zwei Wellen kombiniert, zu einem entriegelten Zustand,
der den gesperrten Zustand außer
Kraft setzt, änderbar
ist. In dem gesperrten Zustand wird die Drehung der Lenkradachse 3 zu
der Lenkwelle 8 ohne einen Austausch bzw. eine Änderung
der Drehung der Lenkradachse 3, das heißt mit einem Lenkwinkelumwandlungsverhältnis 1:1 übertragen,
um zu einem manuellen Lenken in der Lage zu sein. Die Änderung
zu dem gesperrten Zustand in dem Sperrmechanismus 19 wird
durch einen Befehl von der Lenkungssteuereinrichtung 101 bei
einem Auftreten einer Fehlfunktion ausgeführt.
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In 2 ist
ein konstruktives Beispiel einer Ansteuerungseinheit für die Lenkwelle 8 durch
den Motor 6, der bei dem Fahrzeug angebracht ist, gezeigt.
In der Ansteuerungseinheit 14 wird ein Motorgehäuse 33 mit dem
Motor 6, der innerhalb des Motorgehäuses 33 angebracht
ist, durch eine Drehung der Lenkradachse 3 entsprechend
der Drehung des Lenkrads 2 gedreht. Die Lenkradachse 3 ist
mit einer Eingangswelle 20 über eine universale Verbindung 319 verbunden,
wobei die Eingangswelle mit einem ersten Kopplungselement 22 über Bolzen 21, 21 verbunden
ist. Ein Stift 31 ist bei dem ersten Kopplungselement 22 bei
einer Einheit integriert. Ein Vorsprung des Stifts 31 ist
in einer Hülse 32a gesichert,
die sich nach außen
von einem Mittelabschnitt einer Platte einer zweiten Kopplung 32 erstreckt.
Das rohrförmige
Motorgehäuse 33 ist
integral mit der anderen Platte der zweiten Kopplung 32.
Ein Bezugszeichen 44 bezeichnet eine Abdeckung, die aus
einem Gummi oder Harz besteht und mit der Lenkradachse 3 gedreht
wird. Bezugszeichen 46 bezeichnet ein Gehäuse, das
die Ansteuerungseinheit 14 abdeckt und integral mit einer Cockpitkonsole 48 ist,
und Bezugszeichen 45 bezeichnet einen Dichtungsring, der
zwischen der Abdeckung 44 und dem Gehäuse 46 abdichtet.
Innerhalb des Motorgehäuses 33 ist
ein Stator 23 des Motors 6 eingebaut, der Spulen 35, 35 umfasst.
Innerhalb des Stators 23 ist drehbar eine Motorausgangswelle 36 über ein
Lager 41 eingebaut. Eine Außenseite der Motorausgangswelle 36 ist
integral mit einem Anker 34 eines Dauermagneten, wobei
der Anker 34 zwischen den Spulen 35, 35 angeordnet
ist. Die Spulen 35, 35 sind mit einem Lastanschluss 50 verbunden,
wobei eine Spannung an die Spulen 35, 35 bei dem
Lastanschluss 50 (siehe 3) über ein
Lastkabel 42 angelegt wird. Der Motor 6 umfasst
einen bürstenlosen
Motor und das Lastkabel 42 ist ein integrales Kabel mehrerer
Einzeldrähte,
um jede Phase der Spulen 35, 35 individuell zu
laden. Ein Kabelgehäuse 43,
das einen Sitz 43a aufweist, ist bei der Rückseite
des Motorgehäuses 33 angebracht,
wobei das Lastkabel 42, das spiralförmig gewickelt ist, in dem
Kabelgehäuse 43 installiert
ist. Das andere Ende des Lastkabels 42 bei dem entgegengesetzten
Ende des Lastanschlusses 50 ist bei dem Sitz 43a des
Kabelgehäuses 43 befestigt.
Bei der Drehung der Lenkraddachse 3 mit dem Motorgehäuse 33 und
dem Lastanschluss 50 dient das Lastkabel 42 dazu,
die Drehung des Motorgehäuses 33 zu
absorbieren, indem es sich selbst windet oder zuführt.
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Die
Drehung der Motorausgabewelle 36 wird zu der Lenkwelle 8 über Reduktionszahnräder 7 übertragen,
um auf ein vorbestimmtes Verhältnis
von 1/50 reduziert zu werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind
die Reduktionszahnräder 7 mit
einem Harmonic-Drive-Mechanismus
aufgebaut. Die Motorausgabewelle 36 ist bei einem Lager 37 mit
ovalem inneren Laufring befestigt, wobei ein flexibles dünnes Außenzahnrad 38 außerhalb
des Lagers 37 eingefügt
ist. Innere Zahnräder 39, 139,
die integral mit der Lenkwelle 8 über eine Kupplung 40 sind,
sind in Eingriff mit dem Außenzahnrad 38 bei
der zugehörigen
Außenseite.
Die inneren Zahnräder 39, 139 umfassen
ein erstes inneres Zahnrad 39 und ein zweites inneres Zahnrad 139,
die koaxial angeordnet sind, wobei das erste innere Zahnrad 39 bei
dem Motorgehäuse 33 befestigt
ist, um damit gedreht zu werden, und das zweite innere Zahnrad 139 nicht
bei dem Motorgehäuse 33 befestigt
ist, um relativ hierzu drehbar zu sein. Eine Differenz von Zähnezahlen
zwischen dem inneren Zahnrad 39 und dem äußeren Zahnrad 38,
das damit in Eingriff ist, ist Null, so dass es keine relative Drehung
zwischen ihnen gibt, d.h., das erste innere Zahnrad 39,
das Motorgehäuse 33 und
die Lenkradachse 3 sind mit der Motorausgabewelle 36 mit
einer möglichen
relativen Drehung verbunden. Demgegenüber ist die Zähnezahl
des zweiten inneren Zahnrads 139 größer als die des äußeren Zahnrads 38,
beispielsweise ist die Erstgenannte um Zwei größer als die Letztgenannte.
Folglich wird, wenn die Zahl des inneren Zahnrads 39 N
ist und die Zahldifferenz zwischen den äußeren und inneren Zahnrädern 38, 139n ist,
die Drehung der Motorausgabewelle 36 zu der Lenkwelle 8 mit
einer Reduktion von n/N übertragen.
Die inneren Zahnräder 39, 139 sind
koaxial zu der Eingangswelle 20 der Lenkradachse 3,
der Ausgabewelle 36 und der Lenkwelle 8 angeordnet.
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Der
Sperrmechanismus 19 umfasst ein Sperrelement 51 und
ein Sperraufnahmeelement 52. Das Sperrelement 51 ist
bei einer Sperrbasis, d.h. dem Motorgehäuse 33 gemäß der vorliegenden
Erfindung, befestigt, die nicht unabhängig zu der Lenkradachse 33 gedreht
werden kann, und das Sperraufnahmeelement 52 ist bei einer
Sperraufnahmebasis angebracht, d.h. der Motorausgabewelle 36 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Unter Bezugnahme auf 3 bewegt
sich das Sperrelement 51 zwischen einer Sperrposition und
einer entriegelten Position, das Sperrelement 51 greift
in den Sperraufnahmeabschnitt 53, der in dem Sperraufnahmeelement 52 ausgebildet
ist, in der Sperrposition ein und trennt sich hiervon in der entriegelten
Position. Gemäß der vorliegenden
Erfindung sind eine Vielzahl von Sperraufnahmeabschnitten 53 umfänglich bei
dem Sperraufnahmeelement 52, das mit der Lenkwelle 8 als
eine Einheit gedreht wird, ausgebildet. Ein Sperrabschnitt 51a,
der bei dem Ende des Sperrelements 51 ausgebildet ist,
wird selektiv in Eingriff mit einem der Sperraufnahmeabschnitte 53 entsprechend
einer Phase eines Drehwinkels der Lenkwelle 8 gebracht.
Die Lenkradachse 3 ist mit dem Motorgehäuse 33 ohne relative
Drehung über
die Kupplung 22 und den Stift 31 verbunden. Bei
dem entriegelten Zustand zwischen dem Sperrelement 51 und
dem Sperraufnahmeelement 52 wird die Motorausgabewelle 36 relativ
zu der Motorausgabewelle 36 gedreht und die zugehörige Drehung wird
zu dem ersten inneren Zahnrad 39 und dem zweiten inneren
Zahnrad 139 über
das äußere Zahnrad 38 übertragen.
Das erste innere Zahnrad 39 wird mit der gleichen Geschwindigkeit
wie die Lenkradachse 3 gedreht, da es nicht relativ zu
dem äußeren Zahnrad 38 gedreht
wird, wobei es folglich entsprechend der Lenkradbetätigung gedreht
wird. Das zweite innere Zahnrad 139 überträgt die Drehung zu der Lenkwelle,
um sie von der Motorausgabewelle 36 zu reduzieren, wobei
die Drehung der Lenkwelle 8 ausgeführt wird. In dem Sperrzustand
zwischen dem Sperrelement 51 und dem Sperraufnahmeelement 52 kann
die Motorausgabewelle 36 nicht relativ zu dem Motorgehäuse 33 gedreht
werden. Da das erste innere Zahnrad bei dem Motorgehäuse 33 befestigt
ist, wird die Drehung der Lenkradachse 3 direkt zu der
Lenkwelle 8 über
das erste innere Zahnrad 39, das äußere Zahnrad 38 und
das zweite innere Zahnrad 139 in dieser Reihenfolge übertragen.
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Daneben
ist das Sperraufnahmeelement 52 bei einer Umfangsoberfläche eines
Endes der Motorausgabewelle 36 angebracht, wobei jeder
der Sperraufnahmeabschnitte 53 als eine Vertiefung ausgebildet
ist, die radial von einer Umfangsoberfläche des Sperraufnahmeelements 52 eingeschnitten
ist. Unter Bezugnahme auf 2 und 3 ist
das Sperrelement 51 drehbar um eine Mitte einer Achse,
die parallel zu der Lenkwelle 8 ist, angebracht und ein
hinterer Abschnitt 51b des Sperrelements 51 ist
zu einem herausragenden Abschnitt 55a eines Elektromagneten
bzw. Solenoids 55 gebogen. Das Sperrelement 51 wird
zu einer Ursprungsposition durch ein Federelement 54 zurückgezogen,
wenn der Elektromagnet nicht mit Energie versorgt wird. Folglich wird,
wenn der Elektromagnet 55 mit Energie versorgt wird oder
nicht mit Energie versorgt wird, der Sperrabschnitt 51a in
das Sperraufnahmeelement 52 für den Sperrzustand vorgeschoben
oder aus dem Sperraufnahmeelement 52 für den entriegelten Zustand
zurückgezogen.
Der Sperrzustand oder der entriegelte Zustand kann bei einer Energieversorgung
des Elektromagneten 55 ausgewählt werden, wobei gemäß der vorliegenden
Erfindung für
eine Sicherheitsansteuerung der entriegelte Zustand ausgewählt wird,
wenn der Elektromagnet 55 mit Energie versorgt wird. Folglich
kann, wenn der Elektromagnet 55 durch eine Unterbrechung
eines Stroms nicht mit Energie versorgt wird, ein Fahrer manuell
bei dem Sperrzustand durch das Federelement 54 für die Sicherheitsansteuerung
lenken.
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Unter
Bezugnahme auf 4 ist nachstehend die Lenkungssteuereinrichtung 100 beschrieben. Hauptteile
der Lenkungssteuereinrichtung sind zwei Mikrocomputer 110 und 120.
Der Hauptmikrocomputer 110 umfasst eine Haupt-CPU 111,
ein ROM 112, auf dem ein Steuerungsprogramm installiert
ist, ein Haupt-RAM 113 als ein Arbeitsbereich der Haupt-CPU 111 sowie
eine Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114. Der Unter-Mikrocomputer 120 umfasst
einer Unter-CPU 121, ein ROM 122, auf dem ein
Steuerungsprogramm installiert ist, ein Unter-RAM 133 als
ein Arbeitsbereich der Unter-CPU 121 und eine Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 124.
Der Hauptmikrocomputer 110 steuert direkt einen Betrieb
des Motors 6, d.h. einer Betätigungseinrichtung, die die
Lenkwelle 8 ansteuert. Der Unter-Mikrocomputer 120 bearbeitet
Daten, einschließlich
einer Parameterberechnung usw., die für eine Betriebssteuerung des
Motors 6 erforderlich sind, parallel zu dem Betrieb des
Haupt-Mikrocomputers 110 und kommuniziert mit dem Haupt-Mikrocomputer 110 über Ergebnisse
des Betriebs des Unter-Mikrocomputers 120, um den Betrieb
des Haupt-Mikrocomputers 110 zu beobachten und zu erkennen,
um eine Unterstützungsfunktion
auszuführen,
um erforderliche Informationen zu ergänzen. Die Kommunikation von
Daten zwischen den Haupt- und Untermikrocomputern 110, 120 wird
durch die Kommunikation zwischen den Eingangs-/Ausgangsschnittstellen 114, 124 ausgeführt. Nachdem
das Fahrzeugfahren beendet ist, d.h. nach einem AUS eines Zündschalters,
wird eine Quellenspannung Vcc, beispielsweise
+5V, von einer nicht gezeigten stabilisierten Quelle angelegt, um
Speicherinhalte in den RAM 133, 123 und EPROM 115 zu
halten. Ein Ausgangssignal von jedem der Winkelerfassungseinrichtung 101 der
Lenkradachse, der Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung 102 und
der Winkelerfassungseinrichtung 103 der Lenkwelle wird
der Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114, 124 der
Haupt- und Unter-Mikrocomputer 110, 120 durch
ein Hinsenden eingegeben. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist jede Erfassungseinrichtung eine Drehkodiereinrichtung und ein
Zählsignal
von der Drehkodiereinrichtung wird direkt in einen digitalen Datenanschluss
der Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114, 124 über einen
nicht gezeigten Schmidt-Trigger-Abschnitt eingegeben.
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Die
Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114 des Haupt-Mikrocomputers 110 ist
mit dem Elektromagneten 55, der Ansteuerungsabschnitt des
Sperrmechanismus 19 ist, über den Solenoidtreiber 56 verbunden.
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Unter
Bezugnahme auf 5 ist der Motor 6 ein
bürstenloser
Drei-Phasen-Motor und die Spule 35,35, die in 2 beschrieben
ist, umfasst eine Drei-Phasen-Spule U, V, W, die in einem 120°-Intervall
angeordnet ist. Eine relative Winkelposition zwischen den Spulen
U, V, W und dem Anker 34 wird durch eine Hall-IC erfasst,
die ein Winkelsensor ist, der in dem Motor angebracht ist. Die Motoransteuerungseinrichtung
bzw. der Motortreiber 18, die/der in 1 gezeigt
ist, ändert
den Strom zwischen Spulen U, V, W entsprechend W → U (1),
U → V (3),
V → W (5)
umlaufend im Uhrzeigersinn und rückwärts hierzu
gegen den Uhrzeigersinn. In 8(b) ist
eine Sequenz einer Stromstufe bei jeder Phase von Spulen im Uhrzeigersinn
gezeigt, wobei "H" die Stromstufe zeigt
und "L" eine Nicht-Strom-Stufe
zeigt. Gegen den Uhrzeigersinn wird die Sequenz von links nach rechst
umgekehrt. Die Zahl in der Klammer ist eine Winkelposition des Ankers 34 bei
der entsprechenden Zahl in 5.
-
Zurück zu 4 wird
die Drehung des Motors 6 durch ein Überlappen der Sequenz einer Änderung des
Stroms in jeder Phase der Spule U, V, W auf die Sequenz einer Steuerung
eines Einschaltdauerverhältnisses
durch ein PWM-Signal von der Lenkungssteuereinrichtung 100,
die der Haupt-Mikrocomputer 110 gemäß dem Ausführungsbeispiel
ist, gesteuert. In 7 ist ein Beispiel der Schaltung
für die
Motoransteuerungseinrichtung 18 gezeigt, wobei FET 75 – 80 einem
jeweiligen Anschluss u',
v, v', w, w' der Spulen U, V,
W entsprechen, um verdrahtet zu werden, um eine allgemein bekannte
H-Typ-Brückenschaltung
zu bilden. Bezugszeichen 87 – 92 zeigen Flywheeel-Dioden
(Schwungraddioden), um einen Seitenwegdurchgang eines induzierten
Stroms entsprechend der Änderung
der Spulen U, V, W zu bilden. UND-Gatter 81 – 86 führen eine
Verknüpfung
eines Schaltsignals von der Hall-IC des Motors und eines PWM-Signals
von der Lenkungssteuereinrichtung 100 aus, um das Schalten
der FET 75 – 80 anzusteuern,
wobei der Strom durch die PWM in der Phase der betreffenden Spule
um den Strom selektiv gemacht wird. Das PWM-Signal wird in einen
eines oberen Abschnitt-FET 75, 77, 79 oder
unteren Abschnitt-FET 76, 78, 80 der
H-Typ-Brückenschaltung
eingegeben, wobei es vorgesehen sein kann, das Schaltsignal von
der Hall-IC ohne die Korrespondenz der UND-Gatter 81 – 86 direkt
einzugeben. Daneben kann eine Zeitsteuerung zum sequenziellen Senden
von PWM-Signalen zu den FET 75 – 80 in der Lenkungssteuereinrichtung 100 erkannt
werden, indem ein Signal von der Hall-IC verteilt wird, wobei sie
durch eine Erfassung durch die Drehkodiereinrichtung als die Winkelerfassungseinrichtung,
die individuell gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
vorgesehen ist, erkannt wird. Die Drehkodiereinrichtung erfasst den
Drehwinkel der Motorausgabewelle 36, wobei der erfasste
Winkel hierdurch dem Drehwinkel der Motorausgabewelle 36 in
einem Eins-zu-Eins-Verhältnis entspricht.
Folglich ist die Drehkodiereinrichtung als die Winkelerfassungseinrichtung 103 der
Lenkwelle vorgesehen.
-
Unter
Bezugnahme auf 8(a) wird ein Bitmuster,
d.h. ein Winkelidentifikationsmuster, umfänglich auf einer Platte der
Drehkodiereinrichtung ausgebildet, um ein Spulenstrommuster zu definieren,
das in einer Zeitdifferenz des Stroms bestimmt wird, um die Stromsequenz
in dem bürstenlosen
Motor zu steuern. Das Bitmuster ist ein Schlitzbereich, der in 8 durch
eine Schraffierung markiert ist, wobei mehrere Schlitze, die umfänglich bei
dem vorbestimmten Intervall ausgebildet sind, in drei Gruppen klassifiziert
sind, die radial gebildet sind. Eine Erfassungseinrichtung ist ein
nicht gezeigter Durchdringungsfotosensor, beispielsweise ein Fotokoppler,
um den Schlitz bei jeder radialen Position für ein Ausgeben des Bitmuster,
das die Winkelphase der Platte identifiziert, zu erfassen. Da das
Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung den bürstenlosen
Drei-Phasen-Motor betreibt, sind sechs Arten des Bitmusters entsprechend
den Strommustern (1) bis (6), die in 5 gezeigt
sind, auf der Umfangsplatte mit 60° Intervallen ausgebildet, um
die Stromsequenz in den Spulen U, V, W wie in 8(b) gezeigt
auszuführen.
Folglich gibt entsprechend der Drehung des Ankers 34 des
Motors 36 die Drehkodiereinrichtung, die sich hiermit dreht,
das Bitmuster aus, das die vorbestimmte Spule, in die der Strom
geflossen ist, zu jedem Zeitpunkt identifiziert. Die Lenkungssteuereinrichtung
erfasst das Bitmuster von der Kodiereinrichtung, um selbst den Anschluss
der identifizierten Spule, d.h. die FET 75 – 80,
zu bestimmen, zu dem das PWM-Signal zu senden ist. Da die Drehung
der Motorausgabewelle 36 zu der Lenkwelle 8 über eine
Reduktion übertragen
wird, dreht sich die Motorausgabewelle 36, die die Drehkodiereinrichtung
aufweist, um mehrere Drehungen während
einer Drehung der Lenkwelle 8. Folglich kann eine Absolutwinkelposition
der Lenkwelle 8 nicht von dem Bitmuster der Kodiereinrichtung,
die lediglich die Absolutwinkelposition der Motorausgabewelle 36 zeigt, bestimmt
werden. Folglich weist, wie es in 4 gezeigt
ist, das RAM 133, 123 eine Zähleinrichtung bzw. einen Zähler auf,
der eine Erfassungszahl einer Variation des Bitmusters zählt, um
die Winkelposition (θ)
der Lenkwelle 3 zu bestimmen. Folglich kann die Winkelerfassungseinrichtung 130 der
Lenkwelle einer Inkremental-Kodiereinrichtung als eine Funktion
entsprechen. Danbeben wird, da die Absolutwinkelposition der Motorausgabewelle 36,
d.h. des Ankers des Motors 6, durch die Art des Bitmusters
erfasst wird, eine Drehrichtung der Motorausgabewelle 36,
d.h. die Richtung des Lenkrads, durch eine Überwachung der Änderungssequenz
des Bitmusters bestimmt. Folglich wird der vorstehend identifizierte Zählwert addiert,
wenn die Drehrichtung der Lenkwelle 8 plus ist, und abgezogen,
wenn sie minus ist.
-
Unter
Bezugnahme auf 4 ist eine Fahrzeugbatterie 57 mit
der Motoransteuerungseinrichtung 18 als eine Energiequelle
des Motors 6 verbunden. Die Quellenspannung Vs der
Batterie 57 ist entsprechend einem Lastzustand, der bei
verschiedenen Orten des Fahrzeugs positioniert ist, einem Erzeugungszustand durch
einen Generator usw., änderbar,
beispielsweise 9 bis 14V. Die variable Batteriespannung Vs wird direkt als die Energiequelle ohne
eine stabilisierende Energieschaltung eingegeben. Die Lenkungssteuereinrichtung 100 ist
mit einem Messabschnitt 59 ausgestattet, der die Quellenspannung
Vs misst, um den Motor 6 mit einer weitgehend
variablen Quellenspannung Vs zu steuern.
Der Messabschnitt 59 umfasst Teilungswiderstände 60, 60,
die mit einem Nebenweg bei dem oberen Strom einer Landungsleitung
zu dem Motor 6 verbunden sind, um ein gemessenes Spannungssignal
zu senden. Das gemessene Spannungssignal wird durch einen Kondensator 61 geglättet, um
in einem Eingangsanschluss eines A/D-Wandlers (nachstehend als A/D-Anschluss bezeichnet)
der Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114, 124 über eine
Spannungsfolgestufe 62 eingegeben zu werden. Eine Stromerfassungseinrichtung
ist bei der Ladungsleitung zu dem Motor 6 vorgesehen, um
den Stromzustand des Motors 6 einschließlich eines Zustands einer
Erzeugung eines Überstroms
zu beobachten. Die Stromerfassungseinrichtung umfasst einen Nebenwiderstand 58 bei
der Ladungsleitung und einen Stromsensor 70, wobei der
Stromsensor 70 eine Spannungsdifferenz zwischen beiden
Enden des Nebenwiderstands 58 misst, um diese dem anderen
A/D-Anschluss der
Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114, 124 einzugeben.
Unter Bezugnahme auf 6 legt der Stromsensor 70 eine
Spannung bei beiden Enden des Nebenwiderstands 58 über eine
Spannungsfolgestufe 71, 72 an einen Differenzialverstärker 75,
der einen Operationsverstärker 73 und
Widerstande 74 umfasst, an, um sie zu verstärken und
auszugeben. Das Ausgangssignal von dem Differenzialverstärker 75 ist
proportional zu dem Strom in dem Nebenwiderstand 58, um
in der Lage zu sein, als ein Messstrom Is genutzt
zu werden. Der Nebenwiderstand kann durch eine elektromagnetische
Sonde ersetzt werden, die den Strom erfasst, wie beispielsweise
ein Hall-Element, eine Stromerfassungsspule usw.
-
Zurück zu 4 weisen
die RAM 113, 123 beider Mikrocomputer 110, 120 einen
Speicherbereich wie nachstehend beschrieben auf:
- (1)
Speicher für
gemessene Fahrzeuggeschwindigkeit: registriert die gemessene derzeitige
Fahrzeuggeschwindigkeit von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 102.
- (2) Zählerspeicher
für Winkelposition
(φ) der
Lenkradachse: zählt
das Zählsignal
von der Drehkodiereinrichtung, die die Winkelerfassungseinrichtung 101 für die Lenkradachse
ist, und registriert den gezählten Wert,
der die Winkelposition (φ)
der Lenkradachse zeigt. Die Drehkodiereinrichtung, die in der Lage
ist, die Richtung der Drehung zu erfassen, ist eingebaut, der Zählwert wird
addiert, wenn die Drehrichtung der Lenkwelle 8 plus ist,
und abgezogen, wenn sie minus ist.
- (3) Speicher für
ein berechnetes Lenkwinkelumwandlungsverhältnis (α): registriert das Lenkwinkelumwandlungsverhältnis (α), das auf
der gemessenen Fahrzeuggeschwindigkeit beruht.
- (4) Speicher für
eine berechnete Sollwinkelposition (θ') der Lenkwelle: registriert die Sollwinkelposition
(θ'), die durch φ*α von Werten
der derzeitigen Winkelposition (φ)
der Lenkradachse und des Lenkwinkelumwandlungsverhältnisses
(α) berechnet
wird.
- (5) Zählerspeicher
für Winkelposition
(θ) der
Lenkwelle: zählt
das Zählsignal
von der Drehkodiereinrichtung, die die Winkelerfassungseinrichtung 103 für die Lenkwelle
ist, und registriert den gezählten
Wert, der die Winkelposition (θ)
der Lenkwelle zeigt.
- (6) Zuvor erfasstes Bitmuster: registriert das Bitmuster, das
die vorherige Winkelposition der Lenkwelle zeigt.
- (7) Derzeit erfasstes Bitmuster: registriert das Bitmuster,
das die derzeitige Winkelposition der Lenkwelle zeigt.
- (8) Speicher für
ein berechnetes Δθ: registriert
einen berechneten Wert von Δθ (= θ' – θ), der eine Differenz von der
Sollwinkelposition (θ') zu der derzeitigen
Winkelposition (θ)
ist.
- (9) Speicher für
gemessene Quellenspannung (Vs): registriert
die gemessene Quellenspannung (Vs) des Motors 6.
- (10) Speicher für
bestimmtes Einschaltverhältnis
(η), das
auf der Grundlage von Δθ und der
Quellenspannung Vs bestimmt wird, um den
PWM-Strom dem Motor 6 zu zuführen.
- (11) Speicher für
gemessenen Strom (Is): registriert den durch
den Stromsensor 70 gemessenen Storm Is.
- (12) Speicher für
gemessene Motorwinkelgeschwindigkeit: registriert den Wert der Winkelgeschwindigkeit des
Motors.
-
Die
Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114 des Haupt-Mikrocomputers 110 ist
mit einem EEPROM 115 als ein zweiter Speicher verbunden,
der die Winkelposition der Lenkwelle 8 bei einem Beenden
des Fahrens, d.h. bei einem AUS des Zündschalters registriert. Folglich
ist diese Winkelposition eine abschließende Winkelposition. Bei der
ersten Betriebsspannung (+ 5V), bei der die Haupt-CPU 111 Daten
aus dem RAM 112 ließt und
in das RAM 112 schreibt, kann die Haupt-CPU 111 Daten
von dem EEPROM 115 lesen. Demgegenüber kann bei der zweiten Betriebsspannung
(beispielsweise + 7V gemäß dem Ausführungsbeispiel),
die größer ist als
die erste Spannung, die Haupt-CPU 111 Daten schreiben,
um ein erneutes Schreiben von Inhalten bei einer Fehlfunktion der
Haupt-CPU 111 zu verhindern. Die zweite Spannung erzeugt
eine nicht gezeigte Spannungserhöhungsschaltung
zwischen dem EEPROM 115 und der Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 114.
-
Der
Betrieb des Lenkungssteuersystems für das Fahrzeug ist nachstehend
beschrieben.
-
In 12 ist
ein Flussdiagram einer Hauptroutineoperation des Steuerungsprogramms
durch den Haupt-Mikrocomputer 110 gezeigt. S1 ist eine
Initialisierungsoperation, bei der die abschließende Winkelposition der Lenkwelle 8 von
dem EEPROM 115, die bei einem AUS des Zündschalters geschrieben worden
ist, auszulesen ist und die abschließende Winkelposition als eine
Anfangswinkelposition einzustellen ist. Der gezählte Wert der abschließenden Mittelposition
wird in dem Zählerspeicher
für die
Winkelposition (θ)
der Lenkwelle eingestellt. Ein Kennzeichen bzw. Flag für ein Beenden
des Schreibens der Daten in das EEPROM 115 wird zu diesem
Zeitpunkt gelöscht.
Der nächste
Schritt ist S2 für
die Lenkungssteueroperation. Die Lenkungssteueroperation wird periodisch
bei einem vorbestimmten Intervall, beispielsweise 100 Mikrosekunden
(μs), ausgeführt, um
das Intervall der Parameterabtastung zu mitteln. Die Einzelheiten
der Lenkungssteueroperation werden nachstehend unter Bezugnahme
auf 13 beschrieben. Die gemessene derzeitige Fahrzeuggeschwindigkeit
V wird in S201 eingelesen, die Winkelposition φ der Lenkkradachse wird in
S202 eingelesen. S203 wird das Lenkwinkelumwandlungsverhältnis α, das die
Winkelposition φ der
Lenkkradachse zu der Sollwinkelposition θ' der Lenkwelle austauscht bzw. umwandelt,
auf der Grundlage der berechneten Fahrzeuggeschwindigkeit V bestimmt.
Das Lenkwinkelumwandlungsverhältnis α wird bei
einem unterschiedlichen Wert entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit
eingestellt. Im Einzelnen wird das Lenkwinkelumwandlungsverhältnis α auf einen
kleinen Wert bei mehr als einem vorbestimmten Wert der Fahrzeuggeschwindigkeit
V eingestellt und auf einen großen
Wert bei einer niedrigen Geschwindigkeit, die kleiner ist als ein
vorbestimmter Wert der Fahrzeuggeschwindigkeit V ist, eingestellt,
wie es in 10 gezeigt ist. Unter Bezugnahme
auf 9 gemäß dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weisen die ROM 112, 122 eine
Tabelle auf, die einen voreingestellten Wert des Lenkwinkelumwandlungsverhältnisses α entsprechend verschiedener
Fahrzeuggeschwindigkeiten V registriert hat, wobei das Lenkwinkelumwandlungsverhältnis α, das der
derzeitigen Fahrzeuggeschwindigkeit V entspricht, aus der Tabelle
130 durch ein Interpolationsverfahren berechnet wird. Obwohl die
Fahrzeuggeschwindigkeit V als eine Information benutzt wird, die
die Fahrstufe des Fahrzeugs gemäß dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufzeigt, können andere Informationen,
wie beispielsweise eine Querkraft, ein Straßenneigungswinkel usw. durch
einen Sensor erfasst werden, um das Lenkwinkelumwandlungsverhältnis α einzustellen.
In der Praxis kann ein Referenzwert des Lenkwinkelumwandlungsverhältnisses α entsprechend
der Fahrzeuggeschwindigkeit V bestimmt werden und der Referenzwert kann
auf der Grundlage der anderen Informationen kompensiert werden,
um gemäß dem vorstehend
beschriebenen Verfahren berechnet zu werden. In S204 wird die Sollwinkelposition θ' berechnet, indem
die erfasste Winkelposition φ der
Lenkradachse mit dem bestimmten Lenkwinkelumwandlungsverhältnis α multipliziert wird.
Dann wird die derzeitige Winkelposition θ der Lenkwelle in S205 ausgelesen.
Die Winkelposition θ der Lenkwelle
wird anschließend
benutzt. Die Winkelposition θ der
Lenkwelle wird durch die Winkelpositionszähleinrichtung der Lenkwelle
als ein Zählsignal
einer Änderung
in dem Bitmuster von der Drehkodiereinrichtung, die in 8 gezeigt
ist, berechnet und von diesem Zählwert
bestimmt. Das Bitmuster, das in einer vorangegangenen Periode erfasst
wird, wird in einem Speicher oder in einer Hardware zwischengespeichert,
so dass die Änderungen
des Bitmusters durch eine Koinzidenz eines als nächstes eingegebenen Bitmusters
mit dem zwischengespeicherten vorhergehenden Bitmusters bestimmt
wird. Jedes Bitmuster beschreibt individuell eine Drehphase der
Platte der Drehkodiereinrichtung, so dass eine Drehrichtung der Platte
die Sequenz des geänderten
Bitmusters ändert.
Folglich wird die Drehrichtung des Lenkkrads bestimmt, indem das
Bitmuster, zu dem das Bitmuster verändert wird, erkannt wird, und
es wird bestimmt, ob der Zählwert
addiert oder abgezogen wird.
-
Unter
Bezugnahme auf 14 wird eine Winkelbestimmungsverarbeitung
ausgeführt,
indem der Winkelpositionszähler
der Lenkwelle entsprechend einem Flussdiagramm erneuert wird. Das
Bitmuster wird als eine Abtastung von der Kodiereinrichtung als
eine zweite Abtastung betrieben und das Ergebnis wird in einem vorbestimmten
Speicherbereich des RAM 113, 123, das in 4 gezeigt
ist, registriert, wobei demgegenüber das
Ergebnis einer Abtastung des Bitmusters bei einer vorangegangenen
Periode als eine erste Abtastung ebenso in dem RAM 113, 123 registriert
ist. In S302 wird das Bitmuster der derzeitigen Abtastung mit dem
Bitmuster der vorangegangenen Abtastung verglichen. Im Einzelnen
zeigt unter Bezugnahme auf 8(b) die Winkelposition
der Kodiereinrichtung 1 bis 6 eine Bitmusterreihenfolge, wobei eine
Differenz der bestimmten Musterreihenfolge bei jeder Abtastung berechnet
wird. In S303 wird eine Musteränderungszahl
durch eine veränderte
Zahl, die sich von der vorangegangenen Abtastung zu der derzeitigen
Abtastung des Bitmusters ändert,
auf der Grundlage der berechneten Differenz in S302 bestimmt. In
S304 wird ein Inhalt der Zählererneuerungsoperation
entsprechend der Musteränderungszahl
ausgewählt.
In S305 wird bestimmt, ob die ausgewählte Operation eine Zählverhinderungsoperation
ist oder nicht. Wenn ein Absolutwert der Musteränderungszahl bei einem Abtastintervall
nicht größer als
ein Referenzzahl der Musteränderung
ist (Nein bei S305), geht die Verarbeitung zu S306, um den Inhalt
des Zählers
entsprechend der Musteränderungszahl
zu addieren oder abzuziehen. Demgegenüber wird, wenn der Absolutwert
der Musteränderungszahl
größer als
die Referenzzahl ist (Ja in S305), die Zählverhinderungsoperation ausgeführt, um
ein Addieren oder Abziehen der Musteränderungszahl zu oder von dem
gezählten
Wert des Winkelpositionszählers
der Lenkwelle zu verhindern. Folglich führt die Haupt-CPU 111 oder
die Unter-CPU 112 die Funktion der Zählsteuerungseinrichtung durch eine
Programmieroperation aus. Die Musteränderungszahl ist die Musteränderungszahl,
die die Drehrichtung berücksichtigt,
und wird als eine effektive Musteraustauschzahl bezeichnet, die
einer tatsächlichen
Zählererneuerungszahl
entspricht, um bei einem Pluszeichen addiert zu werden oder bei
einem Minuszeichen abgezogen zu werden. Die Berechnung wird entsprechend
einer nachstehend beschriebenen Theorie ausgeführt.
-
Wenn
eine Musterreihenfolge einer vorangegangenen Abtastung Q1 ist, eine
Musterreihenfolge einer derzeitigen Abtastung Q2 ist, eine Gesamtordnungszahl
NT ist, ist die Musteränderungszahl δN = Q2 – Q1 und die
effektive Musteraustauschzahl ist Y, wobei
- (A)
|δN| < N/2 Y = |δN|, wenn
das Vorzeichen von δN
plus ist, und Y = – |δN|, wenn
das Vorzeichen von δN minus
ist. Folglich stimmt das Vorzeichen von δN mit der Drehrichtung selbst überein.
- (B) bei |δN| > N/2, wenn eine Richtung,
die durch das Vorzeichen von δN
identifiziert ist, die Drehrichtung ist, die Kodiereinrichtung,
d.h. ein Winkelsensor oder ein Motor mehr als 1/2 gedreht wird,
so dass diese Drehung eine anormale hohe Drehung bedeutet, wobei
es folglich natürlich
ist zu berücksichtigen,
dass die Richtung die entgegengesetzte Richtung zu der Richtung
ist, die durch das Vorzeichen von δN identifiziert ist. Folglich
ist die entgegengesetzte Richtung des Vorzeichens von δN die Drehrichtung.
Im entgegengesetzten Fall zu (A) ist die effektive Musteraustauschzahl
Y Y = – (N-|δN|) bei einem
Plus-Vorzeichen von δN und
Y = N-|δN|
bei einem Minus-Vorzeichen von δN.
-
Gemäß der vorstehenden
Beschreibung wird die Drehrichtung auf der Grundlage von groß und klein zwischen
|δN| und
N/2 und ebenso auf der Grundlage des Vorzeichens von δN unterschieden,
wobei die Musterreihenfolgedifferenz durch zwei Abtastungen δN ist. Daneben
kann, wenn N/2 eine ganze Zahl sein kann, bei |δN| und N/2 nicht identifiziert
werden, wie die Drehrichtung ist. Es gibt jedoch zwei mögliche Wege,
dass die Erneuerung des Zählers
durch δN
nicht ausgeführt
wird oder dass die Drehrichtung durch eine Drehrichtung ersetzt
wird, die durch die zuletzt vorangegangene Abtastung bestimmt wird.
Eine nachstehende Tabelle 1 ist ein Beispiel des Inhalts der Zählererneuerungsoperation. Tabelle
1
-
Das
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung verwendet den Drei-Phasen-Motor, wobei
die Kodiereinrichtung eine andere Leistungsfähigkeit als der Winkelsensor
aufweist, der sechs Winkelpositionen des Motors 6 für die Phasenänderung
erfasst, die in 5 gezeigt ist. Folglich ist
die Gesamtordnungszahl N Sechs und die effektive Musteraustauschzahl
Y, die dem Wert der Differenz δN
zwischen jeder Musterreihenfolge entspricht, wird auf der Grundlage
der Theorie bestimmt, die in (A) und (B) definiert ist. Wenn δN Null ist, wird
der Zähler
nicht erneuert, da keine Drehung des Motors stattfindet. Die absolute
Referenzzahl der effektiven Musteraustauschzahl Y, die die Drehrichtung
umfasst, ist "2", wobei die Erneuerungsoperation
ein Addieren oder Abziehen der effektiven Musteraustauschzahl Y
zu oder von dem Zähler
ausführt.
Dem gegenüber
ist der Wert von Y was einem δN
= "3" entspricht. Diese
Situation ist über
der Referenzzahl "2", so dass sie den Zähler als
die Anomalie nicht erneuert. Die Situation von N = "3" entspricht "N/2 = die ganze Zahl", so dass der Weg ausgewählt wird,
dass die Erneuerung des Zählers
durch Y nicht ausgeführt
wird.
-
Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird die Zählverhinderungsoperation
automatisch ausgeführt,
wenn die effektive Musteraustauschzahl Y die Referenzzahl überschreitet,
ohne eine Motorwinkelgeschwindigkeit ω, d.h. die Drehgeschwindigkeit
zu berücksichtigen.
-
Für das andere
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird eine Operation zum Ändern der Referenzzahl
entsprechend der Motorwinkelgeschwindigkeit ω ausgeführt, wie es nachstehend beschrieben ist.
Die Motorwinkelgeschwindigkeit wird auf eine Änderung der Winkelpositionen,
die in dem Winkelpositionszähler
der Lenkwelle registriert werden, berechnet und wird in einem vorbestimmten
Bereich des RAM
113,
123, das in
4 gezeigt
ist, registriert. Es wird eingestellt, dass je größer die
Motorwinkelgeschwindigkeit ist, desto größer ist die Musteränderungsreferenzzahl
zur Ausführung
der Zählverhinderungsoperation.
Beispiele, die in einer Tabelle 2 und einer Tabelle 3 gezeigt sind,
sind nachstehend beschrieben. Tabelle
2 ω < ω
s Tabelle
3 ω > ω
s
-
Ein
erster Winkelgeschwindigkeitsbereich definiert ω < ωs, wobei ωs ein begrenzter Wert ist und der begrenzte
Wert ωs beispielsweise 5 rad/s ist. Ein zweiter
Winkelgeschwindigkeitsbereich, der bei der Seite einer größeren Winkelgeschwindigkeit
neben dem ersten Winkelgeschwindigkeitsbereich angeordnet ist, definiert ω > ωs,
wobei der begrenzte Wert ωs in einem der Bereiche liegt. Die Referenzmusteraustauschzahl
wird als ein vorbestimmter erster Wert, beispielsweise "1" in der Tabelle 2, eingestellt und wird
als ein vorbestimmter zweiter Wert, der größer als der erste Wert ist,
beispielsweise "2", in der Tabelle
3 eingestellt. Folglich ermöglicht
der zweite Winkelgeschwindigkeitsbereich, der an größere Winkel
herankommt, den größeren Absolutwert
der effektiven Musteraustauschzahl in der Zählererneuerungsoperation.
-
Unter
Bezugnahme auf nachstehende Tabelle 4 bis Tabelle 7 ist ein weiteres
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. In einem Bereich einer größeren Winkelposition
kann die Zählverhinderungsoperation
nicht entsprechend der effektiven Musteraustauschzahl, die die Drehrichtung
umfasst, ausgeführt
werden. Beispielsweise wird nur, wenn die größere Motorwinkelgeschwindigkeit
bei einer schnellen Betätigung
vorausgesagt wird, die Erneuerung des Zählers durch die berechnete
effektive Musteraustauschzahl selbst ausgeführt, so dass eine Genauigkeit
der berechneten Winkelposition der Lenkwelle hoch ist. Tabelle
4 ω < ω
s1 Tabelle
5 ω
s2 > ω > ω
s1 Tabelle
6 ω > ω
s2;
die vorangegangene Drehrichtung ist "+"
Tabelle
7 ω > ω
s2;
die vorangegangene Drehrichtung ist "–"
-
Es
gibt einen dritten Winkelgeschwindigkeitsbereich (ω < ωs1), einen vierten Winkelgeschwindigkeitsbereich (ωs2 > ωs1), der bei der Seite einer größeren Winkelgeschwindigkeit
neben dem dritten Winkelgeschwindigkeitsbereich angeordnet ist,
und einen fünften
Winkelgeschwindigkeitsbereich (ω > ωs2),
der bei der Seite einer größeren Winkelgeschwindigkeit
in dem vierten Winkelgeschwindigkeitsbereich in diesen Tabellen angeordnet
ist. Unter Bezugnahme auf Tabelle 4 wird die Referenzzahl der effektiven
Musteraustauschzahl als ein vorbestimmter erster Wert "1" in dem dritten Winkelgeschwindigkeitsbereich
eingestellt. Unter Bezugnahme auf Tabelle 5 wird die Referenzzahl
der effektiven Musteraustauschzahl als ein vorbestimmter vierter
Wert "2", der größer als
der dritte Wert ist, bei dem vierten Winkelgeschwindigkeitsbereich
eingestellt. Unter Bezugnahme auf Tabelle 6 und Tabelle 7 wird die
Zählverhinderungsoperation
nicht entsprechend der effektiven Musteraustauschzahl Y in dem fünften Winkelgeschwindigkeitsbereich
ausgeführt.
Folglich kann dieses weitere Ausführungsbeispiel die Genauigkeit
der Winkelposition der Lenkwelle weiter verbessern. Bei dem fünften Winkelgeschwindigkeitsbereich
ist, wenn die Drehrichtung der vorbestimmten vorangegangenen Abtastung, beispielsweise
die letzte Periode der Abtastung, plus ist, die effektive Musteraustauschzahl
Y der größer Wert von
|δN| und
(N-|δN|),
wie es in Tabelle 6 gezeigt ist. Wenn die Drehrichtung in der vorbestimmten
vorangegangenen Abtastung, beispielsweise die letzte Periode der
Abtastung, minus ist, ist die effektive Musteraustauschzahl Y der
kleinere Wert von |δN|
und (N-|δN|)
mit einem Minuswert, wie es in Tabelle 7 gezeigt ist. Dies beruht
auf dem Grund, dass die vorangegangene Drehrichtung bei der niedrigen
Lenkraddrehgeschwindigkeit sich in der Drehrichtung bei der hohen
Geschwindigkeitsdrehung fortsetzt, wenn der Motor mit einer hohen
Geschwindigkeit als eine schnelle Lenkradbetätigung usw. gedreht wird.
-
Zurück zu 13 wird
nach der Bestimmung des Werts in dem Winkelpositionszähler der
Lenkwelle eine Differenz Δθ (= θ' – θ) zwischen der Sollwinkelposition θ' der Lenkwelle und
der berechneten Winkelposition θ der
Lenkwelle, die durch den Winkelpositionszähler der Lenkwelle bestimmt
wird, in S206 berechnet. In S207 wird ein gemessener Wert der derzeitigen
Quellenspannung Vs gelesen. Der Motor 6 dreht
die Lenkwelle 8, um die Differenz Δθ zwischen der Sollwinkelposition θ' der Lenkwelle und
der berechneten Winkelposition θ der
Lenkwelle zu verkleinern. Der Motor 6 wird mit der großen Geschwindigkeit
gedreht, wenn Δθ groß ist, und
mit der kleinen Geschwindigkeit gedreht, wenn Δθ klein ist, damit sich die
Winkelposition θ der
Lenkwelle unmittelbar der Sollwinkelposition θ' annähert.
Folglich hängt
diese Steuerung proportional von Δθ als ein
Parameter ab. Es kann sinnvoll sein, eine Steuerung durch eine allgemein
bekannte PID-Steuerungseinrichtung mit einer Differenziation oder
einer Integration auszuführen,
um ein Überschreiten
oder ein Einbrechen zu begrenzen, um die Steuerung zu stabilisieren.
Bezüglich
des nächsten
Schritts S208 wird der Motor 6 durch PWM gesteuert und
die Drehgeschwindigkeit wird durch ein zugehöriges Einschaltdauerverhältnis (duty
radio) η eingestellt.
Wenn die Quellenspannung konstant ist, kann die Drehgeschwindigkeit
in Abhängigkeit
von lediglich dem Einschaltdauerverhältnis η eingestellt werden. Die Quellenspannung
gemäß dem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht konstant, so dass das Einschaltdauerverhältnis η auf der
Grundlage der Quellenspannung Vs bestimmt
wird. Wie es in 11 gezeigt ist, registrieren
die ROM 112, 122 eine Einschaltdauerverhältnistabelle 131,
um das Einschaltdauerverhältnis η bei verschiedenen
Kombinationen mit der Quellenspannung Vs und
dem gemessenen Wert Δθ zu bestimmen,
um das geeignete Einschaltdauerverhältnis η in Abhängigkeit von der erfassten
Quellenspannung Vs und dem berechneten Δθ zu bestimmen.
Die Drehgeschwindigkeit des Motors 6 ist einsprechend der
Last variabel. Folglich kann es von Nutzen sein, eine Laststufe
bei dem Motor zu schätzen
und das Einschaltdauerverhältnis η auf der
Grundlage des Messwerts des Motorsstroms Is durch
den Stromsensor 70 zu kompensieren.
-
Die
vorstehend beschriebene Operation wird in dem Haupt-Mikrocomputer 110 und
dem Unter-Mikrocomputer 120, d.h. in der Haupt-CPU 110 und
der Unter-CPU 121 parallel ausgeführt. Der Unter-Mikrocomputer 120 beaufsichtigt
den Haupt-Mikrocomputer 110 auf eine derartige Art und
Weise, dass der Unter-Mikrocomputer 120 berechnete Ergebnisse,
die in dem zugehörigen
RAM 123 registriert werden, mit Inhalten überprüft, die
periodisch von dem RAM 133 des Haupt-Mikrocomputers 110 gesendet
werden, um die Anomalie zu finden.
-
Der
Haupt-Mikrocomputer 110 erzeugt das PWM-Signal entsprechend
den bestimmten Einschaltdauerverhältnis η. Der Haupt-Mikrocomputer 110 steuert
den Motor 6 bei der PWM, indem das PWM-Signal zu dem FET
(in 7) der Motoransteuerungseinrichtung 18 gesendet
wird, der die Phase der Spule in dem Strom unter Bezugnahme auf
das Signal von der Drehkodiereinrichtung in der Winkelerfassungseinrichtung 103 der
Lenkwelle umschaltet.
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Zurück zu 12 wird
in S3 überprüft, ob der
Zündschalter
AUS ist oder nicht, und eine Beendigungsoperation wird in S4 ausgeführt. Wenn
der Zündschalter
AUS ist, ist das Fahren des Fahrzeugs beendet. Folglich wird die
abschließende
Winkelposition der Lenkwelle 8, die in dem Winkelpositionszähler des
Haupt-Mikrocomputers 110 registriert ist, ausgelesen, um
in dem EEPROM registriert zu werden, und ein Beendigungs-Flag eines Datenschreibens
wird in dem RAM 113 gesetzt und die Operation wird beendet.