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DE60310806T2 - OFDM Adaptiver Entzerrer - Google Patents

OFDM Adaptiver Entzerrer Download PDF

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Publication number
DE60310806T2
DE60310806T2 DE60310806T DE60310806T DE60310806T2 DE 60310806 T2 DE60310806 T2 DE 60310806T2 DE 60310806 T DE60310806 T DE 60310806T DE 60310806 T DE60310806 T DE 60310806T DE 60310806 T2 DE60310806 T2 DE 60310806T2
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DE
Germany
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value
unit
time
interpolator
channel status
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60310806T
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English (en)
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DE60310806D1 (de
Inventor
Jae-hyon Paldal-gu Suwon-city Kim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Samsung Electronics Co Ltd
Original Assignee
Samsung Electronics Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE60310806D1 publication Critical patent/DE60310806D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60310806T2 publication Critical patent/DE60310806T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/03Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
    • H04L25/03006Arrangements for removing intersymbol interference
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    • HELECTRICITY
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  • Power Engineering (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen OFDM-Equalizer (orthogonal frequency division multiplexing OFDM, Mehrfachzugriff durch Orthogonalfrequenzteilung) und insbesondere einen OFDM-Equalizer, der einen Fehler korrigieren kann, der in einem Sendekanal während der Sendung eines OFDM-Signals erzeugt worden ist, das mittels eines OFDM-Verfahrens in einem das OFDM-Signal empfangenden OFDM-Empfänger moduliert wird.
  • Allgemein setzt sich ein Rundfunksystem für hochauflösendes Fernsehen (high definition television HDTV) aus einer Bildkodiereinheit und einer Modulationseinheit zusammen. Die Bildkodiereinheit komprimiert ungefähr 1 Gbps digitaler Daten aus einer Hochauflösungsbildquelle zu 15 bis 18 Mbps Daten. Die Modulationseinheit sendet einige 10 Mbps digitaler Daten über Bandkanäle mit 6 bis 8 MHz an die Empfangsseite.
  • Der digitale HDTV-Rundfunk bedient sich eines terrestrischen simultanen Rundfunkverfahrens unter Verwendung eines VHF-Kanals (very high frequency VHF) oder eines UHF-Kanals (ultra high frequency), die dem allgemeinen Fernsehrundfunk zugeteilt sind.
  • In Europa wird bislang ein OFDM-Verfahren vom Typ der digitalen Modulation als terrestrisches HDTV-Rundfunkverfahren der nächsten Generation verwendet, um die Datenrate mittels Bandbreiten zu verbessern und Unterbrechungen zu verhindern. Bei diesem OFDM-Verfahren werden seriell eingegebene Symbolreihen in Blockeinheiten zugedachte parallele Daten transformiert und die parallelen Symbole auf verschiedene Unterträgerfrequenzen multiplexiert.
  • Das OFDM-Verfahren weist jedoch Nachteile dahingehend auf, dass ein OFDM-Signal in einem Sendekanal entsprechend einem Kanalzustand beziehungsweise Kanalstatus verzerrt wird und die Verzerrung aufgrund eines Mehrfachweges einen nachteiligen Einfluss auf das OFDM-Signal hat. Daher wird ein Equalizer beziehungsweise Entzerrer zum Korrigieren eines Fehlers in dem Sendekanal während der Wiedergewinnung des Signals auf der Empfangsseite eingebaut, um diese Verzerrung zu ausgleichen.
  • Allgemein berechnet der OFDM-Equalizer einen Fehler in dem Sendekanal dadurch, dass er benachbart zu dem fouriertransformierten OFDM-Signal befindliche Symbole einsetzt und den Fehler in dem Sendekanal des OFDM-Signals korrigiert. Hierbei korrigiert der OFDM-Equalizer den Fehler entsprechend einem Pilotsignal, das einen synchronen Wert zwischen dem Sender und dem Empfänger darstellt.
  • 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das einen allgemeinen OFDM-Empfänger darstellt. Der OFDM-Empfänger umfasst einen Analog-/Digital-Wandler (ADC) 10, eine Oftsetkompensiereinheit 20, eine FFT-Einheit 30 (fast Fourier transform FFT, schnelle Fouriertransformation), eine Fehlererfassungseinheit 40, eine Entzerrungseinheit 50 und eine FEC-Einheit 60 (forward error correction FEC, Vorwärtsfehlerkorrektur).
  • Der ADC 10 wandelt ein eingegebenes OFDM-Signal in ein digitales Signal um. Die Offsetkompensiereinheit 20 kompensiert einen Offset bei Frequenz, Phase und Zeit, der beim Empfang und der digitalen Transformation des OFDM-Signals entstanden ist. Die FEC-Einheit 30 nimmt eine schnelle Fouriertransformation an dem offsetkompensierten OFDM-Signal vor. Die Fehlererfassungseinheit 40 erfasst Offsetwerte bei Frequenz, Phase und Zeit für das OFDM-Signal aus der FEC-Einheit 30. Hierbei stellt die Fehlererfassungseinheit 40 die erfassten Offsetwerte für die Oftsetkompensiereinheit 20 bereit. Entsprechend nimmt die Offsetkompensiereinheit 20 eine Kompensierung des Offsets bei Frequenz, Phase und Zeit für das OFDM-Signal von dem ADC 10 auf Basis der Offsetwerte vor, die in der Fehlererfassungseinheit 40 erfasst worden sind.
  • Die Entzerrungseinheit 50 nimmt eine Kompensierung der Verzerrung des OFDM-Signals aus der FEC-Einheit 30 in dem Sendekanal vor. Hierbei nimmt die Entzerrungseinheit 50 eine Kompensierung der Verzerrung bezüglich des Zeittaktes und der Frequenz der Symbole des OFDM-Signals durch ein Pilotsignal vor. Die FEC-Einheit 60 erfasst einen Fehler mittels eines Fehlererfassungsverfahrens, das für die Daten des OFDM-Signals bestimmt ist. Demgegenüber stellt das OFDM-Signal aus der FEC-Einheit 30 ein OFDM-Signal dar, das in ein I-Signal und ein Q-Signal geteilt ist. Damit nimmt die Entzerrungseinheit 50 jeweils eine Entzerrung der I- und Q-Signale aus der FFT-Einheit 50 vor.
  • 2 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Entzerrungseinheit 50 von 1 darstellt. Die Entzerrungseinheit 50 umfasst eine Teileinheit 51, eine Ratenberechnungseinheit 52, eine Zeitinterpolationseinrichtung beziehungsweise Zeitinterpoliereinrichtung 53, eine Frequenzinterpolationseinrichtung beziehungsweise Frequenzinterpo liereinrichtung 54, einen Puffer 55 und eine Kompensationseinheit beziehungsweise Kompensiereinheit 56.
  • Die Teileinheit 51 teilt das I-Signal und das Q-Signal in ein Pilotelement P beziehungsweise ein Datenelement D. Die Ratenberechnungseinheit 52 berechnet eine Rate des Pilotelementes P aus der Teileinheit 51 entsprechend einem eingegebenen PRBS-Signal (pseudo random binary sequence PRBS, pseudozufällige Binärsequenz). Die Zeitinterpoliereinrichtung 53 nimmt eine Zeitachseninterpolation an dem Pilotelement (P) entsprechend der Rate aus der Ratenberechnungseinheit 52 vor. Die Frequenzinterpoliereinrichtung 54 nimmt eine Frequenzachseninterpolation an dem zeitachseninterpolierten Pilotelement P aus der Zeitinterpoliereinrichtung 53 vor. Der Puffer 55 speichert die Daten der I- und der Q-Signale aus der Teileinheit 51 für eine vorbestimmte Zeit und gibt die Daten aus. Die Kompensiereinheit 56 nimmt eine Kompensation der Verzerrung der Daten D aus dem Puffer 55 in dem Sendekanal auf Basis des in der Frequenzinterpoliereinrichtung 54 interpolierten Pilotelementes vor.
  • Die Entzerrungseinheit 50 nimmt demgegenüber eine Interpolation des Pilotelementes unter Verwendung des vorher eingestellten PRBS-Signals sowie eine Kompensierung der Kanalverzerrung der Daten vor, ohne den Zustand beziehungsweise Status des Kanals zu berücksichtigen, über den das OFDM-Signal gesendet wird. Daher kompensiert der betroffene OFDM-Equalizer die Kanalverzerrung des OFDM-Signals, ohne den Status des Kanals zu berücksichtigen, weshalb das entzerrte OFDM-Signal einen Fehler gegenüber einem ursprünglichen Signal aufweist. Im Ergebnis verringert der betroffene OFDM-Equalizer die Entzerrungsleistung. Darüber hinaus kann der betroffene OFDM-Equalizer, wenn die Werte der OFDM-Symbole in einen statischen Status geändert werden, in dem sich der Status des Sendekanals zeitlich nicht ändert, das OFDM-Signal nicht präzise entzerren.
  • Die Druckschrift US 5,963,592 beschreibt einen adaptiven Kanalequalizer zur Verwenduqg in einem digitalen Kommunikationssystem, bei dem OFDM-Techniken zum Einsatz kommen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen OFDM-Equalizer bereitzustellen, der ein OFDM-Signal entsprechend einem Status eines Sendekanals, über den das OFDM-Signal gesendet wird, adaptiv entzerren kann.
  • Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Definition in dem unabhängigen Anspruch gelöst.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen niedergelegt.
  • Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein OFDM-Equalizer bereitgestellt, der ein OFDM-Signal entsprechend einem Status eines Sendekanals, über den das OFDM-Signal gesendet wird, stabil und präzise entzerren kann.
  • Zur Lösung der vorbeschriebenen Aufgabe der Erfindung wird ein OFDM-Equalizer bereitgestellt, der umfasst: eine Teileinheit zum Teilen des OFDM-Signals in ein Datenelement und ein Pilotelement; eine Ratenberechnungseinheit zum Berechnen einer Rate des Pilotelementes für ein Eingangsbezugssignal durch Multiplizieren des Pilotelementes mit dem Bezugssignal; eine Vielzahl von Zeitinterpoliereinrichtungen, die jeweils eine Interpolation in einer vorgegebenen Anzahl von Piloteinheiten entsprechend einer Zeitachse für die Rate aus der Ratenberechnungseinrichtung durchführen; eine Kanalstatusfeststelleinheit, die entsprechend Größenänderungen des entsprechend der Zeitachse interpolierten Pilotelementes feststellt, ob ein Kanalstatus entweder statisch oder dynamisch ist; eine Mittelwertberechnungseinheit zum selektiven Berechnen eines Mittelwertes jedes entsprechend der Zeitachse interpolierten Pilotelementes entsprechend dem Kanalstatus; eine Frequenzinterpoliereinrichtung zum Durchführen einer Interpolation des Pilotelementes, dessen Mittelwert in der Mittelwertberechnungseinheit berechnet wird, und des Pilotelementes, dessen Mittelwert nicht berechnet wird, entsprechend einer Frequenzachse; einen Puffer zum Speichern der in der Teileinheit geteilten Daten über eine vorgegebene Zeit und zum Ausgeben der Daten; und eine Kompensiereinheit zum Kompensieren der Verzerrung der Daten aus dem Puffer auf einem Sendekanal auf Basis des entsprechend der Frequenzachse interpolierten Pilotelementes.
  • Die Zeitinterpoliereinrichtung umfasst eine erste Zeitinterpoliereinrichtung zum Durchführen einer nichtlinearen Interpolation von vier Pilotelementen mit der gleichen Zeitperiode auf der Zeitachse; und eine zweite Zeitinterpoliereinrichtung zum Durchführen einer linearen Interpolation von zwei Pilotelementen mit der gleichen Zeitperiode auf der Zeitachse.
  • Wenn der durch die Kanalstatusfeststelleinheit festgestellte Kanalstatus dynamisch ist, führt die erste Zeitinterpoliereinrichtung vorzugsweise eine Interpolation durch, und die Mittelwertberechnungseinheit gibt den Wert von der ersten Zeitinterpoliereinrichtung an die Frequenzinterpoliereinrichtung aus. Wenn demgegenüber der Kanalstatus statisch ist, führt die zweite Zeitinterpoliereinrichtung eine Interpolation durch, und die Mittelwertberechnungseinheit berechnet einen Mittelwert der Werte aus der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung und gibt den Mittelwert an die Frequenzinterpoliereinrichtung aus.
  • Entsprechend dem durch die Kanalstatusfeststelleinheit festgestellten Kanalstatus gibt die erste Zeitinterpoliereinrichtung den aufgrund der Interpolation in dem dynamischen Kanalstatus ermittelten Wert an die Frequenzinterpoliereinrichtung aus, gibt die zweite Zeitinterpoliereinrichtung den aufgrund der Interpolation in dem statischen Kanalstatus ermittelten Wert an die Mittelwertberechnungseinheit aus, und berechnet die Mittelwertberechnungseinheit den Mittelwert der Werte aus der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung.
  • Die Zeitinterpoliereinrichtung umfasst des Weiteren eine Schalteinheit, die den in der ersten Zeitinterpoliereinrichtung in dem dynamischen Kanalstatus interpolierten Wert an die Frequenzinterpoliereinrichtung ausgibt und den in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung in dem statischen Kanalstatus interpolierten Wert an die Mittelwertberechnungseinheit ausgibt.
  • Vorzugsweise umfasst die Mittelwertberechnungseinrichtung eine Verzögerungseinheit zum Verzögern des Ausgangswertes, der dem Mittelwert entspricht, um eine vorgegebene Zeit; eine Operationseinheit zum Berechnen des Mittelwertes des Ausgangswertes von der Verzögerungseinheit und des Wertes von der Zeitinterpoliereinrichtung; und eine Ausgangswertberechnungseinheit zum Regulieren des Wertes von der Zeitinterpoliereinrichtung auf Basis des in der Operationseinheit berechneten Mittelwertes und zum Ausgeben des resultierenden Wertes an die Frequenzinterpoliereinrichtung.
  • Vorzugsweise umfasst die Operationseinheit eine Subtrahiereinheit zum Subtrahieren des Ausgangswertes aus der Verzögerungseinheit von dem Ausgangswert aus der Zeitinterpoliereinrichtung; eine Absolutwertberechnungseinheit zum Berechnen eines Absolutwertes des durch Subtraktion ermittelten Wertes; und eine Multipliziereinheit zum Berechnen eines Quadratwertes des Absolutwertes.
  • Die Kanalstatusfeststelleinheit umfasst eine Transformiereinheit für nummerische Werte zum Klassifizieren und Berechnen des in der Zeitinterpoliereinrichtung interpolierten Pilotelementes in einen Betragswert und einen Phasenwert; und eine Kanalstatusbestim mungseinheit zum Bestimmen des Kanalstatus durch Vergleichen des Betragswertes mit einem zuvor eingestellten Schwellenwert und zum Bereitstellen des bestimmten Kanalstatus für die Zeitinterpoliereinrichtung und die Mittelwertberechnungseinrichtung zur selektiven Verarbeitung entsprechend dem Kanalstatus.
  • Zudem umfasst die Kanalstatusbestimmungseinheit eine Differenzwertberechnungseinheit zum Berechnen der Differenz eines ersten Betragswertes und eines zeitlich benachbarten zweiten Betragswertes aus den in der Transformiereinheit für nummerische Werte berechneten Betragswerten; eine Akkumuliereinheit zum Akkumulieren des in der Differenzwertberechnungseinheit berechneten Differenzwertes in OFDM-Symboleinheiten; und eine Bestimmungseinheit zum Bestimmen des Kanalstatus durch Vergleichen des akkumulierten Wertes der Akkumuliereinheit mit dem Schwellenwert und zum Bereitstellen des Ergebnisses für die Zeitinterpoliereinrichtung und die Mittelwertberechnungseinrichtung. Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird das Bezugssignal aus einem Bereich zwischen +0,75 und –0,75 ausgewählt.
  • Ein weitergehendes Verständnis der Erfindung und der vielen mit ihr einhergehenden Vorteile erschließt sich durch Studium der nachfolgenden Detailbeschreibung in Zusammenschau mit der begleitenden Zeichnung, in der gleiche Bezugszeichen die gleichen oder ähnliche Komponenten bezeichnen, wobei sich die Zeichnung wie folgt zusammensetzt.
  • 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das einen betroffenen OFDM-Empfänger zeigt.
  • 2 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das eine Entzerrungseinheit gemäß 1 zeigt.
  • 3 ist ein Blockdiagramm, das einen OFDM-Equalizer entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 4 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das eine Zeitinterpoliereinrichtung gemäß 3 zeigt.
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das ein weiteres Beispiel für eine Zeitinterpoliereinrichtung gemäß 3 zeigt.
  • 6 ist ein Blockdiagramm, das ein weiteres Beispiel für eine Mittelwertberechnungseinheit gemäß 3 zeigt.
  • 7 ist ein Blockdiagramm, das ein drittes Beispiel für die Zeitinterpoliereinrichtung gemäß 3 zeigt.
  • 8 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Mittelwertberechnungseinheit gemäß 3 zeigt.
  • 9 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das eine Operationseinheit gemäß 8 zeigt.
  • 10 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das eine Kanalstatusfeststelleinheit gemäß 3 zeigt.
  • 11 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das eine Kanalstatusfeststelleinheit gemäß 10 zeigt.
  • Es wird ein OFDM-Equalizer entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nachstehend detailliert unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben.
  • 3 ist ein Blockdiagramm, das einen OFDM-Equalizer entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Der OFDM-Equalizer umfasst eine Teileinheit 100, eine Ratenberechnungseinheit 200, eine Zeitinterpolationseinrichtung beziehungsweise Zeitinterpoliereinrichtung 300, eine Mittelwertberechnungseinheit 400, eine Kanalstatusfeststelleinheit 500, eine Frequenzinterpolationseinrichtung beziehungsweise Frequenzinterpoliereinrichtung 600, eine Kompensationseinheit beziehungsweise Kompensiereinheit 700 und einen Puffer 800.
  • Die Teileinheit 100 teilt das I-Signal und das Q-Signal in ein Pilotelement P beziehungsweise ein Datenelement D. Die Ratenberechnungseinheit 200 berechnet eine Rate des Pilotelementes P für ein PRBS-Signal (pseudo random binary signal PRBS, pseudozufälliges Binärsignal), das ein eingegebenes Bezugssignal darstellt, durch Multiplizieren des Pilotelementes P aus der Teileinheit 100 mit dem PRBS-Signal. Hierbei wird das PRBS-Signal aus einem Bereich zwischen +0,75 und –0,75 ausgewählt.
  • Die Zeitinterpoliereinrichtung 300 nimmt eine Interpolation in einer vorab gegebenen Anzahl von Piloteinheiten entsprechend einer Zeitachse für das Pilotelement entsprechend der Rate aus der Ratenberechnungseinheit 200 vor.
  • Die Mittelwertberechnungseinheit 400 berechnet selektiv einen Mittelwert des Pilotelementes gemäß Zeitachseninterpolation in der Zeitinterpoliereinrichtung 300 entsprechend einem Kanalstatus. Die Kanalstatusfeststelleinheit 500 stellt den Kanalstatus entsprechend der Größenänderungen des Pilotelementes dar, das in der Zeitinterpoliereinrichtung 300 zeitachseninterpoliert worden ist. Die Kanalstatusfeststelleinheit 500 stellt die Kanalstatusinformation für die Zeitinterpoliereinrichtung 300 und die Mittelwertberechnungseinheit 400 bereit. Entsprechend nehmen die Zeitinterpoliereinrichtung 300 und die Mittelwertberechnungseinheit 400 entsprechende Operationen entsprechend der Kanalstatusinformation vor.
  • Die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 nimmt eine Frequenzachseninterpolation an dem Pilotelement vor, dessen Mittelwert in der Mittelwertberechnungseinheit 400 berechnet worden ist, sowie an dem Pilotelement, dessen Mittelwert unter den Pilotelementen aus der Zeitinterpoliereinrichtung 300 nicht berechnet worden ist.
  • Der Puffer 800 speichert die Daten der I- und Q-Signale, die von der Teileinheit 100 geteilt worden sind, für eine vorgegebene Zeit und gibt Daten D aus. Die Kompensiereinheit 700 nimmt eine Kompensation der Verzerrung der Daten aus dem Puffer 800 in dem Sendekanal auf Basis des in der Frequenzinterpoliereinrichtung 600 entsprechend der Frequenzachse interpolierten Pilotelementes vor.
  • 4 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Zeitinterpoliereinrichtung 300 von 3 darstellt. Die Zeitinterpoliereinrichtung 300 umfasst eine erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 und eine zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340. Bei diesem Ausführungsbeispiel nimmt die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 eine nichtlineare Interpolation an vier Pilotelementen mit derselben Zeitperiode auf der Zeitachse vor, während die zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 eine lineare Interpolation an den beiden Pilotelementen mit derselben Zeitperiode auf der Zeitachse vornimmt. Daher gibt, wenn die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 einen sich mit der Zeit ändernden dynamischen Status aufweist, die Mittelwertberechnungseinheit 400 den Interpolationswert, der in der ersten Zeitinterpoliereinrichtung 320 interpoliert worden ist, an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 aus, ohne dass das Signal verändert wurde. Darüber hinaus berechnet, wenn die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 einen sich nicht mit der Zeit ändernden statischen Status aufweist, die Mittelwertberechnungseinheit 400 einen Mittelwert der Werte, die in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpoliert worden sind, und gibt den sich ergebenden Wert an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 aus.
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das ein weiteres Beispiel für die Zeitinterpoliereinrichtung 300 von 3 zeigt. Weist die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 den dynamischen Status auf, so interpoliert die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 das eingegebene Pilotelement. In demjenigen Fall, in dem die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 den statischen Status aufweist, interpoliert die zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 das eingegebene Pilotelement. Entsprechend interpoliert, wenn die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 den dynamischen Status aufweist, die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 das eingegebene Pilotelement, woraufhin die Mittelwertberechnungseinheit 400 den Interpolationswert aus der ersten Zeitinterpoliereinrichtung 320 an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 ausgibt, ohne dass das Signal transformiert würde. Darüber hinaus interpoliert, wenn die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 den statischen Status aufweist, die zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 das eingegebene Pilotelement, woraufhin die Mittelwertberechnungseinheit 400 den Mittelwert der Interpolationswerte aus der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 berechnet und den Mittelwert an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 ausgibt.
  • 6 ist ein Blockdiagramm, das ein weiteres Beispiel der Mittelwertberechnungseinheit 400 von 3 darstellt. Wie in 6 gezeigt ist, nimmt entsprechend der von der Kanalstatusfeststelleinheit 500 bereitgestellten Kanalstatusinformation die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 eine Interpolation in dem dynamischen Kanalstatus vor, während die zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 eine Interpolation in dem statischen Kanalstatus vornimmt.
  • Daher gibt die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 den Interpolationswert an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 aus. Die Mittelwertberechnungseinheit 400 ist zwischen der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 und der Frequenzinterpoliereinrichtung 600 zum Zwecke der Berechnung eines Mittelwertes der Interpolationswerte angeordnet, die in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 350 interpoliert werden, sowie zum Zwecke der Ausgabe des Mittelwertes an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600.
  • 7 ist ein Blockdiagramm, das ein drittes Beispiel für die Zeitinterpoliereinrichtung 300 von 3 darstellt. Wie in 7 gezeigt ist, umfasst die Zeitinterpoliereinrichtung 300 eine erste Zeitinterpoliereinrichtung 320, eine zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 und einen Schalter 360.
  • Die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 und die zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 werden gemäß vorstehender unter Bezugnahme auf 4 erfolgender Beschreibung betrieben. Weist die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 den dynamischen Status auf, so gibt der Schalter 360 den in der ersten Zeitinterpoliereinrichtung 320 interpolierten Interpolationswert an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 aus. Darüber hinaus gibt, wenn die Kanalstatusinformation aus der Kanalstatusfeststelleinheit 500 den statischen Status aufweist, der Schalter 360 den in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpolierten Interpolationswert an die Mittelwertberechnungseinheit 400 aus.
  • Entsprechend wird die Interpolation dadurch selektiv vorgenommen, dass die erste Zeitinterpoliereinrichtung 320 mit hoher Leistung in dem dynamischen Kanalstatus und die zweite Zeitinterpoliereinrichtung 340 mit hoher Leistung in dem statischen Kanalstatus verwendet werden. In dem statischen Status wird der Mittelwert der in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpolierten Interpolationswerte berechnet und entsprechend der Frequenzachse interpoliert, wodurch das OFDM-Signal entsprechend dem Kanalstatus adaptiv und präzise entzerrt wird.
  • 8 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Mittelwertberechnungseinheit 400 von 3 darstellt. Die Mittelwertberechnungseinheit 400 umfasst eine Verzögerungseinheit 420, eine Operationseinheit 440 und eine Ausgangswertberechnungseinheit 460.
  • Die Verzögerungseinheit 420 empfängt einen von der Frequenzinterpoliereinrichtung 600 ausgegebenen n-ten Mittelwert, speichert den Mittelwert für eine vorbestimmte Zeit ab und gibt diesen aus. Die Operationseinheit 440 nimmt eine Berechnung des Mittelwertes des n-ten in der Verzögerungseinheit 420 um N verzögerten Mittelwertes Y(n – N) und des n-ten in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 der Zeitinterpoliereinrichtung 400 interpolierten Interpolationswertes X(n) vor. Die Ausgangswertberechnungseinheit 460 reguliert den in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpolierten Interpolationswert auf Basis des in der Operationseinheit 440 berechneten Mittelwertes und des von der Verzögerungseinheit 420 ausgegebenen Mittelwertes Y(n – N) und gibt den sich ergebenden Wert an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 aus.
  • Geht man davon aus, dass der in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpolierte n-te Interpolationswert gleich X(n) und das von der Ausgangswertberechnungseinheit 460 für X(n) ausgegebene Signal gleich Y(n) ist, so speichert die Verzögerungseinheit 420 das Signal Y(n) aus der Ausgangswertberechnungseinheit 460, verzögert die Ausgabe um N und gibt den um N verzögerten Mittelwert Y(n – N) an die Operationseinheit 440 aus.
  • 9 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Operationseinheit 440 von 8 darstellt. Die Operationseinheit 440 umfasst eine Subtrahiereinheit 442, eine Absolutwertberechnungseinheit 444 und eine Multipliziereinheit 446. Die Subtrahiereinheit 442 subtrahiert den von der Verzögerungseinheit 420 ausgegebenen Mittelwert Y(n – N) von dem in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpolierten Interpolationswert X(n), wie in der nachfolgenden Formel 1 angegeben ist. d(n) = X(n) – Y (n – N) Formel 1
  • Die Absolutwertberechnungseinheit 444 berechnet einen Absolutwert des in Formel 1 berechneten Wertes d(n), wie in der nachfolgenden Formel 2 gezeigt ist. D(n) = |d(n)| Formel 2
  • Die Multipliziereinheit 446 berechnet einen Quadratwert des gemäß Formel 2 berechneten Absolutwertes D(n), wie in der nachfolgenden Formel 3 gezeigt ist. Hierbei stellt die Multipliziereinheit 446 den Quadratwert H(n) der Ausgangswertberechnungseinheit 460 zur Verfügung. H(n) = D(n)2 Formel 3
  • Entsprechend vergleicht, wenn die Ausgangswertberechnungseinheit 460 den Quadratwert H(n) aus der Multipliziereinheit 446 empfängt, die Ausgangswertberechnungseinheit 460 den Quadratwert H(n) mit einem vorher eingestellten Koeffizienten A, wie in der nachfolgenden Formel 4 gezeigt ist, und legt einen Ausgangswert fest.
  • Γ(n) = 1 (H(n) > A) Formel 4 Γ(n) = C × H(n) (H(n) ≤ A)
  • Ist der Quadratwert H(n) größer als der Koefffizient A, so setzt die Ausgangswertberechnungseinheit 460 die Gewichtung Γ(n) auf „1". Daher gibt die Ausgangswertberechnungseinheit 460 den Interpolationswert X(n) aus der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 ohne Transformation aus.
  • Ist demgegenüber der Quadratwert H(n) gleich oder kleiner als der Koeffizient A, so setzt die Ausgangswertberechnungseinheit 460 die Gewichtung Γ(n) auf „C × H(n)". Hierbei ist der Koeffizient A eine Konstante, die als Amplitudenbegrenzer dient. Entsprechend transformiert die Ausgangswertberechnungseinheit 460 den in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung 340 interpolierten Interpolationswert X(n), wie in der nachfolgenden Formel 5 gezeigt ist, und gibt den transformierten Wert an die Frequenzinterpofiereinrichtung 600 aus. Y(n) = Γ(n) X(n) + (1 – Γ(n)) Y(n – N) Formel 5mit Γ(n) = C × H(n)
  • Damit stellt die Ausgangswertberechnungseinheit 460 die Gewichtung Γ(n) für das aktuell eingegebene Signal X(n) und die Gewichtung 1 – Γ(n) für das in der Verzögerungseinheit 420 verzögerte Signal Y(n – N) bereit, wodurch verschiedene Ausgangswerte für jedes Symbol des OFDM-Signals berechnet werden. Im Ergebnis addiert die Ausgangswertberechnungseinheit 460 den durch Multiplikation von 1 – Γ(n) mit Y(n – N) ermittelten Wert (1 – Γ(n)) Y(n – N) zu dem durch Multiplikation von Γ(n) mit X(n) ermittelten Wert Γ(n) X(n) und gibt den sich ergebenden Wert Y(n) an die Frequenzinterpoliereinrichtung 600 aus.
  • Entsprechend wird die Gewichtung des eingegebenen Signals durch Berechnung des Mittelwertes des vorher eingegebenen Signals und des aktuell eingegebenen Signals sowie durch Vergleichen des berechneten Mittelwertes mit dem voreingestellten Wert variabel eingesetzt. Es wird auf diese Weise möglich, ein in sämtlichen Frequenzbändern aufgrund von Änderungen der Umgebung des Sendekanals existierendes Rauschen zu entfernen und zudem das OFDM-Signal präzise zu entzerren.
  • 10 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Kanalstatusfeststelleinheit 500 von 3 darstellt. Die Kanalstatusfeststelleinheit 500 umfasst eine Transformiereinheit 520 für nummerische Werte und eine Kanalstatusbestimmungseinheit 540. Die Berechnungseinheit 520 für nummerische Werte klassifiziert das Pilotelement der in der Zeitinterpoliereinrichtung 300 interpolierten I- und Q-Signale in einen Betragswert und einen Phasenwert.
  • Die Kanalstatusbestimmungseinheit 520 vergleicht den in der Transformiereinheit 520 für nummerische Werte berechneten Betragswert mit einem vorher eingestellten Schwellenwert T und bestimmt den Kanalstatus entsprechend den Änderungen des Betragswertes. Hierbei stellt die Kanalstatusbestimmungseinheit 540 die Kanalstatusinformation für die Zeitinterpoliereinrichtung 300 und die Mittelwertberechnungseinheit 400 bereit, damit eine selektive Verarbeitung entsprechend der Kanalstatusinformation erfolgen kann.
  • 11 ist ein detailliertes Blockdiagramm, das die Kanalstatusbestimmungseinheit 540 von 10 zeigt. Die Kanalstatusbestimmungseinheit 540 umfasst einen Puffer 542, eine Differenzwertberechnungseinheit 544, eine Akkumuliereinheit 546 und eine Bestimmungseinheit 548.
  • Mit Blick auf die ersten und zweiten Betragswerte, die von der Transformiereinheit 520 für nummerische Werte ausgegeben werden und zeitlich benachbart sind, speichert der Puffer 542 den vorher eingegebenen ersten Betragswert, bis der zweite Betragswert eingegeben wird. Die Differenzwertberechnungseinheit 544 berechnet die Differenz aus dem ersten Betragswert und dem zweiten Betragswert. Die Akkumuliereinheit 546 akkumuliert den von der Differenzwertberechnungseinheit 544 berechneten Differenzwert in OFDM-Symboleinheiten. Die Bestimmungseinheit 548 bestimmt den Kanalstatus durch Vergleichen des akkumulierten Wertes der Akkumuliereinheit 546 mit dem Schwellenwert T. Hierbei stellt die Bestimmungseinheit 548 die Kanalstatusinformation für die Zeitinterpoliereinrichtung 300 und die Mittelwertberechnungseinheit 400 bereit.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird die Interpolation dadurch selektiv vorgenommen, dass die erste Zeitinterpoliereinrichtung mit hoher Leistung in dem dynamischen Kanalstatus und die zweite Zeitinterpoliereinrichtung mit hoher Leistung in dem statischen Kanalstatus verwendet werden. In dern statischen Status wird der Mittelwert der in der zweiten Zeitinterpoliereinrichtung interpolierten Interpolationswerte berechnet und entsprechend der Frequenzachse interpoliert, wodurch die Entzerrung des OFDM-Signals entsprechend dem Kanalstatus adaptiv und präzise erfolgen kann.
  • Darüber hinaus wird die Gewichtung des eingegebenen Signals dadurch variabel eingesetzt, dass der Mittelwert des vorher eingegebenen Signals und des aktuell eingegebenen Signals berechnet und der berechnete Mittelwert mit dem vorher eingestellten Wert verglichen wird. Hierdurch wird es möglich, das in den gesamten Frequenzbändern aufgrund von Änderungen der Umgebung des Sendekanals auftretende Rauschen zu entfernen und zudem das OFDM-Signal präzise zu entzerren.

Claims (10)

  1. OFDM-Equalizer, der umfasst: eine Teileinheit (100) zum Teilen des OFDM-Signals in ein Daten-Element und ein Pilot-Element; eine Raten-Berechnungseinheit (200) zum Berechnen einer Rate des Pilot-Elementes für ein Eingangs-Bezugssignal durch Multiplizieren des Pilot-Elementes mit dem Bezugssignal; eine Vielzahl von Zeit-Interpolationseinrichtungen (300, 320, 340), die jeweils Interpolation in einer vorgegebenen Anzahl von Pilot-Einheiten entsprechend einer Zeitachse für die Rate von der Raten-Berechnungseinrichtung durchführen; eine Kanalstatus-Feststelleinheit (500), die entsprechend Größenänderungen des entsprechend der Zeitachse interpolierten Pilot-Elementes feststellt, ob ein Kanalstatus entweder statisch oder dynamisch ist; eine Mittelwert-Berechnungseinheit (400) zum selektiven Berechnen eines Mittelwertes des entsprechend der Zeitachse interpolierten Pilot-Elementes, das von einer der Vielzahl von Zeit-Interpoliereinrichtungen ausgegeben wird, die entsprechend dem festgestellten Kanalstatus ausgewählt wird; eine Frequenz-Interpoliereinrichtung (600) zum Durchführen von Interpolation des Pilot-Elementes, dessen Mittelwert in der Mittelwert-Berechnungseinheit berechnet wird, und des Pilot-Elementes, dessen Mittelwert nicht berechnet wird, entsprechend einer Frequenzachse; einen Puffer (800) zum Speichern der in der Teileinheit geteilten Daten über eine vorgegebene Zeit und zum Ausgeben der Daten; und eine Kompensiereinheit (700) zum Kompensieren von Verzerrung der Daten aus dem Puffer auf einem Sendekanal auf Basis des entsprechend der Frequenzachse interpolierten Pilot-Elementes.
  2. OFDM-Equalizer nach Anspruch 1, wobei die Zeit-Interpoliereinrichtung umfasst: eine erste Zeit-Interpoliereinrichtung (320) zum Durchführen nicht linearer Interpolation von vier Pilot-Elementen mit der gleichen Zeitperiode auf der Zeitachse; und eine zweite Zeit-Interpoliereinrichtung (340) zum Durchführen linearer Interpolation von zwei Pilot-Elementen mit der gleichen Zeitperiode auf der Zeitachse.
  3. OFDM-Equalizer nach Anspruch 2, wobei, wenn der durch die Kanalstatus-Feststelleinheit festgestellte Kanalstatus dynamisch ist, die erste Zeit-Interpoliereinrichtung Interpolation durchführt und die Mittelwert-Berechnungseinheit den Wert von der ersten Zeit-Interpoliereinrichtung an die Frequenz-Interpoliereinrichtung ausgibt, und, wenn der Kanalstatus statisch ist, die zweite Zeit-Interpoliereinrichtung Interpolation durchführt und die Mittelwert-Berechnungseinrichtung einen Mittelwert der Werte von der zweiten Zeit-Interpoliereinrichtung berechnet und den Mittelwert an die Frequenz-Interpoliereinrichtung ausgibt.
  4. OFDM-Equalizer nach Anspruch 2, wobei entsprechend dem durch die Kanalstatus-Feststelleinheit festgestellten Kanalstatus die erste Zeit-Interpoliereinrichtung den aufgrund der Interpolation in dem dynamischen Kanalstatus ermittelten Wert an die Frequenz-Interpoliereinrichtung ausgibt, die zweite Zeit-Interpoliereinrichtung den aufgrund der Interpolation in dem statischen Kanalstatus ermittelten Wert an die Mittelwert-Berechnungseinheit ausgibt und die Mittelwert-Berechnungseinheit den Mittelwert der Werte von der zweiten Zeit-Interpoliereinrichtung berechnet.
  5. OFDM-Equalizer nach Anspruch 2, wobei die Zeit-Interpoliereinrichtung des Weiteren eine Schalteinheit (360) umfasst, die den in der ersten Zeit-Interpoliereinrichtung in dem dynamischen Kanalstatus interpolierten Wert an die Frequenz-Interpoliereinrichtung ausgibt und den in der zweiten Zeit-Interpoliereinrichtung in dem statischen Kanalstatus interpolierten Wert an die Mittelwert-Berechnungseinheit ausgibt.
  6. OFDM-Equalizer nach Anspruch 5, wobei die Mittelwert-Berechnungseinrichtung umfasst: eine Verzögerungseinheit (420) zum Verzögern des Ausgangswertes, der dem Mittelwert entspricht, um eine vorgegebene Zeit; eine Operationseinheit (440) zum Berechnen des Mittelwertes des Ausgangswertes von der Verzögerungseinheit und des Wertes von der Zeit-Interpoliereinrichtung; und eine Ausgangswert-Berechnungseinheit (460) zum Regulieren des Wertes von der Zeit-Interpoliereinrichtung auf Basis des in der Operationseinheit berechneten Mittelwertes und zum Ausgeben des resultierenden Wertes an die Frequenz-Interpoliereinrichtung.
  7. OFDM-Equalizer nach Anspruch 6, wobei die Operationseinheit umfasst: eine Subtrahiereinheit (442) zum Subtrahieren des Ausgangswertes von der Verzögerungseinheit von dem Ausgangswert von der Zeit-Interpoliereinrichtung; eine Absolutwert-Berechnungseinheit (444) zum Berechnen eines Absolutwertes des durch Subtraktion ermittelten Wertes; und eine Multipliziereinheit (446) zum Berechnen eines Quadratwertes des Absolutwertes.
  8. OFDM-Equalizer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Kanalstatus-Feststelleinheit umfasst: eine Transformiereinheit (520) für numerische Werte zum Klassifizieren und Berechnen des in der Zeit-Interpoliereinrichtung interpolierten Pilot-Elementes in einen Betragswert und einen Phasenwert; und eine Kanalstatus-Bestimmungseinheit (540) zum Bestimmen des Kanalstatus durch Vergleichen des Betragswertes mit einem zuvor eingestellten Schwellenwert und zum Bereitstellen des bestimmten Kanalstatus für die Zeit-Interpoliereinrichtung und die Mittelwert-Berechnungseinrichtung zur selektiven Verarbeitung entsprechend dem Kanalstatus.
  9. OFDM-Equalizer nach Anspruch 8, wobei die Kanalstatus-Bestimmungseinheit umfasst: eine Differenzwert-Berechnungseinheit (544) zum Berechnen der Differenz eines ersten Betragswertes und eines zeitlich benachbarten zweiten Betragswertes aus den in der Transformiereinheit für numerische Werte berechneten Betragswerten; eine Akkumuliereinheit (546) zum Akkumulieren des in der Differenzwert-Berechnungseinheit berechneten Differenzwertes in OFDM-Symboleinheiten; und eine Bestimmungseinheit (548) zum Bestimmen des Kanalzustandes durch Vergleichen des akkumulierten Wertes der Akkumuliereinheit mit dem Schwellenwert und zum Bereitstellen des Ergebnisses für die Zeit-Interpoliereinrichtung sowie die Mittelwert-Berechnungseinrichtung.
  10. OFDM-Equalizer nach Anspruch 1, wobei das Bezugssignal aus +0,75 und –0,75 ausgewählt wird.
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