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DE60309145T2 - Antriebsanordnung für eine Pumpe - Google Patents

Antriebsanordnung für eine Pumpe Download PDF

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DE60309145T2
DE60309145T2 DE60309145T DE60309145T DE60309145T2 DE 60309145 T2 DE60309145 T2 DE 60309145T2 DE 60309145 T DE60309145 T DE 60309145T DE 60309145 T DE60309145 T DE 60309145T DE 60309145 T2 DE60309145 T2 DE 60309145T2
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DE
Germany
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rider
drive element
pump
piston
plunger
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60309145T
Other languages
English (en)
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DE60309145D1 (de
Inventor
Todd Bordewyk
Ian R. Thornthwaite
Daniel J. Hopley
Detlev SCHÖPPE
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delphi Technologies Operations Luxembourg SARL
Original Assignee
Delphi Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Delphi Technologies Inc filed Critical Delphi Technologies Inc
Publication of DE60309145D1 publication Critical patent/DE60309145D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60309145T2 publication Critical patent/DE60309145T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/0404Details or component parts
    • F04B1/0413Cams
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04B1/0404Details or component parts
    • F04B1/0426Arrangements for pressing the pistons against the actuated cam; Arrangements for connecting the pistons to the actuated cam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung zum Gebrauch in einer Pumpe solcher Art, die für eine Verwendung in einem "common rail"-Kraftstoffeinspritzsystem für einen Verbrennungsmotor geeignet ist. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Antriebsanordnung für eine Pumpe mit wenigstens einem Pumpenkolben, der mittels eines Antriebselementes, das mit einem auf der Nockenwelle eines Motors befestigten Nockenreiter zusammen wirkt, angetrieben wird.
  • Bei einer bekannten "common rail"-Kraftstoffpumpe von radialer Pumpenbauart, wie sie beispielsweise in der EP 1 184568 A beschrieben ist, sind drei Pumpenkolben an gleichwinklig voneinander beabstandeten Stellen um eine mittels eines Motors angetriebene Nockenwelle angeordnet. Jeder Kolben ist in einer in einem Pumpengehäuse vorgesehenen entsprechenden Kolbenbohrung befestigt. Wenn die Nockenwelle angetrieben wird, wird jeder der Kolben dazu gebracht, sich hin- und herzubewegen. Da sich die Kolben hin- und herbewegen, verursacht jeder eine Verdichtung von Kraftstoff in einer zugehörigen Pumpenkammer. Die Ausgabe von Kraftstoff von den Pumpenkammern zu einer üblichen Hochdruckversorgungsleitung wird mittels entsprechender Auslassventile gesteuert bzw. geregelt, die mit jeder der Pumpen verbunden sind. Die Hochdruckleitung liefert für eine Zufuhr zu in Förderrichtung nachfolgenden Einspritzventilen des "common rail" Kraftstoffsystems Kraftstoff an eine gemeinsame Leitung ("common rail") oder ein anderes Speichervolumen.
  • In einer bekannten Kraftstoffpumpe der zuvor erläuterten Art ist jeder Kolben mit einem entsprechenden Antriebselement in Form eines Stößels verbunden. Die Nockenwelle trägt einen Nockenring oder Nockenreiter, der sich über die Fläche der Nockenwelle bewegt, wenn diese durch den Motor angetrieben wird. Jeder Stößel ist in einer Stößelbohrung platziert, die in einem Hauptpumpengehäuse vorgesehen ist, und ist derart angeordnet, dass jeder Stößel dazu gebracht wird, sich in seiner entsprechenden Bohrung hin- und herzubewegen, wenn die Nockenwelle angetrieben wird, was zu einer hin- und her führenden Bewegung der Kolben führt.
  • Wenn sich der Reiter über die Fläche der Nockenwelle bewegt, um auf den Stößel einen Antrieb in einer axialen Richtung auszuüben, wird eine Basisfläche des Stößels dazu gebracht, sich lateral über einen zusammenwirkenden Bereich der Reiteroberfläche zu verschieben. Da der Stößel in eine von der Welle radial nach außen gerichtete Richtung angetrieben wird, wird sein entsprechender Kolben derart angetrieben, dass sich das Volumen in der Pumpenkammer verringert. Dieser Teil des Pumpzyklusses wird als der Pumphub des Kolbens bezeichnet, während welchem Kraftstoff innerhalb der entsprechenden Pumpenkammer auf ein relativ hohes Maß verdichtet wird.
  • Wenn der Stößel von der Welle nach außen angetrieben wird und die Stößelbasis über die Fläche des Nockenreiters gleitet, wird zwischen den beiden Flächen eine Reibungskraft erzeugt. Dieses führt zu einem lokalen Ansteigen der Flächentemperatur des Stößels, was zu einem Haftverschleiß oder Fressen führt. Dieses ist unerwünscht und kann schlimmstenfalls zu einem Versagen der Pumpe führen.
  • Als Hintergrund der Erfindung wird eine ähnliche Art einer Pumpe in der US 6,077,056 beschrieben, die wenigstens einen Kolben besitzt, der in einer in einem Gehäuse vorgesehenen Kolbenführung versetzbar geführt ist und darin eine Arbeitskammer ausbildet. Der Kolben wird von einer Gleitlagerfläche von einem Hubring (stroke ring) geführt, der rotierbar auf einem Kurbelelement einer Antriebswelle getragen ist, so dass der Kolben durch die Antriebswelle betätigt werden kann. Durch eine Ausnehmung in einer Gleitfläche des Kolbens ist eine Entlastungskammer ausgebildet und in Richtung der Gleitlagerfläche an dem Hubring geöffnet, so dass sie mit der Arbeitskammer verbunden ist. Ebenfalls als Hintergrund der Erfindung offenbart die US 6,350,107 eine Radialkolbenpumpe, die eine Mehrzahl von in einer entsprechenden Zylinderkammer angeordneten Kolben umfasst, die jeweils eine Platte besitzen, die mit einem Ende verbunden ist. Eine Mitte jeder der Platten besitzt eine Ausnehmung, so dass die während eines Betriebes an dieser Stelle auftretenden Belastungen verringert werden.
  • Es ist bekannt, zwischen den Gleitflächen der Stößelbasis und des Nockenreiters ein Schmiermittel vorzusehen, um diese nachteiligen Effekte zu verringern. Gewöhnlicherweise wird dieses erreicht, indem ein verhältnismäßig dünner Fluidfilm zwischen den beiden Oberflächen vorgesehen ist, um zwischen ihnen einen Übergangsfluiddruck zu erzeugen, der die Last auf den Stößel trägt und die Schmierung verbessert. Diese Lösung ist allerdings bei der Erfüllung der hohen Erwartungen bei der Einführung von Kraftstoffpumpen der zuvor erwähnten Art, insbesondere der Art, die für eine Verwendung in "common rail" Dieselkraftstoffmotoren bestimmt ist, nicht zufriedenstellend.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, das zuvor erläuterte Problem zu vermindern oder zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird eine Antriebsanordnung für einen Pumpenkolben einer Pumpeneinheit vorgesehen, wobei die Antriebsanordnung ein Antriebselement aufweist, das erstens mit dem Pumpenkolben und zweitens mit einem Nockenreiter derart zusammenwirken kann, dass dem Kolben ein axialer Schub verliehen wird, so dass dieser einen Kolbenpumpenhub durchführen kann, während eine seitliche Gleitbewegung des Reiters relativ zu dem Antriebselement möglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement und der Nockenreiter zum Zwecke des Zusammenwirkens so geformt sind, dass sie (i) ein über den Pumpenzyklusses hinweg veränderliches Volumen für Schmierfluid und (ii) ein Mittel für einen beschränkten Strömungsfluss bilden, durch welches Fluid innerhalb des genannten Volumens in relativ geringer Menge pro Zeiteinheit verdrängt wird bzw. ausgetrieben wird, während der Kolben über den gesamten Pumpenhub hinweg angetrieben wird, um einen Übergangsfluiddruck innerhalb des Volumens über denjenigen Zeitraum des Pumpenhubs hinweg zu verlängern, für welchen die Belastung des Antriebselements in Rückwärtsrichtung ein Maximum besitzt.
  • Aus der folgenden Beschreibung geht hervor, dass die variable Rückhublast auf das Antriebselement auf Grund des Hydraulikdrucks ansteigt, der auf das Antriebselement durch den Kraftstoff innerhalb der Pumpenkammer ausgeübt wird, deren Druck während eines Pumpenzyklusses ansteigt und abnimmt, und dass die maximale Rückhublast, die auf das Antriebselement wirkt, auf einem Teilweg zwischen BDC und TCD auftritt, wenn Kraftstoff in der Pumpenkammer auf seinen maximalen Wert verdichtet wird, kurz bevor das dazugehörige Auslass- oder Abgabeventilmittel der Pumpenkammer geöffnet wird, um eine Ausgabe von Kraftstoff unter hohem Druck zu ermöglichen.
  • Die Erfindung schafft den Vorteil, dass die Schmierung zwischen dem Antriebselement und dem Nockenreiter während des Kolbenpumpenhubes verbessert wird. Der "Quetschfilmeffekt", der geschaffen wird, wenn ein Fluid innerhalb des variablen Volumens durch das beschränkte Strömungsmittel ausgetrieben wird, wird verlängert, um das Vorliegen eines Übergangsfluiddruckzustandes sicherzustellen, um die Rückhublast auf das Antriebselement während des Bereiches des Pumpenzyklusses aufzunehmen, in dem sich diese bei ihrem Maximum befindet. Der Übergangsfluiddruck innerhalb des variablen Volumens trägt daher die Rückhublast auf das Antriebselement für eine längere Zeitdauer als es bei bekannten Antriebsanordnungen ähnlicher Art vorgesehen ist.
  • Gewöhnlicherweise tritt der Zustand des Übergangsfluiddrucks auf einem Teilweg zwischen dem unteren Totpunkt (BDC) ("bottom-dead-centre") und dem oberen Totpunkt (TDC) ("top-dead-centre") des Pumpenhubs auf. Das hat den vorteilhaften Effekt, dass die Rückhublast auf das Antriebselement während des kritischsten Punktes des Pumpenzyklusses (d. h., wenn sich die Rückhublast bei ihrem Maximalwert befindet) getragen wird und dass die Reibung zwischen den zusammenwirkenden Flächen des Nockenreiters und des Antriebselementes verringert wird. Die Verschleißeffekte auf Grund eines "scuffing" werden daher eingeschränkt.
  • Die Antriebsanordnung kann in einer Pumpeneinheit einer solchen Art beinhaltet sein, die drei Kolben besitzt, wobei die Kolben um einen für alle drei Kolben gemeinsamen Nockenreiter radial voneinander beabstandet sind, d. h. bei einer so genannten Radialkraftstoffpumpe.
  • In einer Ausführungsform ist das Antriebselement und/oder der Reiter geformt, um zusammen mit einer Fläche des jeweils anderen der beiden eine vertiefte oder zurückspringende Fläche auszubilden, das variable Fluidvolumen.
  • Die Oberfläche des Antriebselementes kann beispielsweise im Wesentlichen konkav geformt sein.
  • Der Nockenreiter kann in diesem Fall alternativ oder zusätzlich eine im Wesentlichen abgeflachte Fläche beinhalten, die zusammen mit der konkaven Fläche des Antriebselements das variable Fluidvolumen ausbildet.
  • Der Nockenreiter kann alternativ oder zusätzlich eine im Wesentlichen konkave Fläche beinhalten, die zusammen mit der Fläche des Antriebselementes das variable Fluidvolumen definiert.
  • Das Antriebselement kann in einer Ausführungsform so geformt sein, dass es eine Antriebselement-Seitenwand von ringförmiger Gestalt beinhaltet, die eine ringförmige Fläche ausbildet, die mit der Fläche des Reiters zusammenwirken kann, um das eingeschränkte Strömungsmittel auszubilden. Das Antriebselement kann beispielsweise mit einer vertieften oder zurückspringenden Fläche von im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt vorgesehen sein.
  • In jeder der Ausführungsformen der Erfindung kann das Antriebselement derart geformt sein, dass es eine gekrümmte Fläche ausbildet, um mit der Fläche des Reiters das eingeschränkte Strömungsmittel auszubilden. Dieses bietet den Vorteil, dass das Schmierfluid dazu gebracht wird, während des Rückhubs des Antriebselementes in das variable Fluidvolumen zu strömen. In einigen Ausbildungsformen (configurations) schafft es außerdem den Vorteil, dass der oberflächliche Kontaktbereich zwischen dem Antriebselement und dem Nockenreiter vergrößert wird, wodurch Kontaktbelastungen verringert werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst eine Antriebsanordnung für einen Pumpenkolben einer Pumpeneinheit:
    ein Antriebselement, das während der Verwendung erstens mit dem Pumpenkolben und zweitens mit dem Nockenreiter zusammenwirken kann, um einen Antrieb auf den Kolben auszuüben, um einen Pumpenkolbenhub durchzuführen, während dem Kraftstoff in einer Pumpenkammer auf ein hohes Maß verdichtet wird, wobei sich der Reiter während der Verwendung relativ zu dem Antriebselement lateral bewegt, und wobei entsprechende Flächen des Antriebselementes und des Nockenreiters zusammenwirkend geformt sind, um ein variables Volumen für ein Schmierfluid während des Pumpenzyklusses auszubilden und um zwischen den Flächen während eines Zustandes des Pumpenhubs, bei dem die relative Geschwindigkeit zwischen der lateralen Bewegung des Antriebselementes und des Reiters im Wesentlichen Null beträgt, einen Übergangszustand zu schaffen.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Pumpeneinheit vorgesehen, die einen Kolben und eine Antriebsanordnung für den Kolben umfasst, wie sie in dem beigefügten Anspruchssatz beansprucht wird.
  • Bevorzugte und/oder optionale Merkmale des ersten Aspektes der Erfindung können daher außerdem in dem zweiten Aspekt der Erfindung alleine oder in einer geeigneten Kombination vorgesehen sein.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nimmt das Antriebselement die Form eines Stößels an, beispielsweise eines "Eimerstößels" von im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt.
  • Die vorliegende Erfindung im Nachfolgenden lediglich beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
  • die 1 eine Pumpeneinheit der Art zeigt, in der die Antriebsanordnung der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann,
  • die 2 eine vergrößerte Ansicht eines Stößels und einer Nockenreiterfläche zeigt, die einen Teil einer ersten Ausführungsform der Antriebsanordnung der vorliegenden Erfindung ausbilden,
  • die 3 ein Diagramm zeigt, um die relative Geschwindigkeit zwischen dem Stößel und der NockenreiterFläche während eines 360°-Pumpenzuklusses darzustellen,
  • die 4 ein Diagramm zeigt, um den Versatz des Stößels bezogen auf die Zeit über den Pumpenzyklusses darzustellen, wobei außerdem die Position des Stößels relativ zu der Nockenreiterfläche angezeigt ist,
  • die 5(a) bis (c) Ansichten des Stößels während eines ersten, eines zweiten und eines dritten Zustandes des Pumpenhubes des Pumpenzyklusses darstellen, und
  • die 6, 7 und 8 zu der 2 ähnliche vergrößerte Ansichten von alternativen Ausbildungen von Stößel und Nockenreiterfläche für eine Verwendung in der Pumpeneinheit der 1 darstellen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung für eine Pumpeneinheit im Allgemeinen der in der 1 dargestellten Art. Die Pumpeneinheit 10 beinhaltet ein erstes Gehäuseteil 12 in der Form eines Hauptpumpengehäuses, das mit einer sich axial erstreckenden Öffnung versehen ist, durch die sich eine Nockenantriebswelle erstreckt, wenn die Einheit 10 in einem Motor eingebaut ist. In dem in der 1 dargestellten Schnitt ist die Mittelachse 16 der Antriebsachse gekennzeichnet, obwohl die Antriebsachse selbst nicht sichtbar ist. Die Antriebsachse wirkt mit einer Antriebsanordnung zusammen, die eine exzentrisch befestigte Nockenwelle 18 beinhaltet, die einen Nockenring oder-reiter 20 mit einem im Allgemeinen kreisähnlichen Querschnitt trägt.
  • Um die Nockenwelle herum sind erste, zweite und dritte Pumpenköpfe odereinheiten befestigt, die allgemein mit 22a, 22b und 22c bezeichnet sind. Die Pumpeneinheiten sind identisch, weshalb lediglich Eine detailliert beschrieben werden wird.
  • Der erste Pumpenkopf 22a umfasst einen Kolben 24, der sich innerhalb einer Kolbenbohrung 26 hin- und herbewegt, um eine Verdichtung des Kraftstoffs innerhalb einer Pumpenkammer 28 zu verursachen, die an einem Sackende der Bohrung 26 ausgebildet ist. Kraftstoff wird unter einem verhältnismäßig geringen Druck während des Gebrauchs der Pumpenkammer 28 zugeführt und wird auf ein für eine Einspritzung geeignetes hohes Maß verdichtet, wenn der Kolben 24 angetrieben wird und dabei einen Pumpenhub durchführt, d. h. zwischen dem unteren Totpunkt (BDC) und dem oberen Totpunkt (TDC).
  • Die 2 zeigt eine erste Ausführungsform einer Antriebsanordnung für die Pumpeneinheit der 1. Der Kolben hat ein zugehöriges Antriebselement 30 in der Form eines Stößels, der mit dem Kolben 24 zusammenwirken kann. Der Stößel 30 kann ein "Eimer"-Stößel von im Allgemeinen U-förmigen oder kanalartigen Querschnitt sein und beinhaltet eine Basis 32 und erste und zweite seitliche Wandungen 34. Die obere Fläche der Stößelbasis 32 kann mit einer (nicht dargestellten) Ausnehmung versehen sein, um ein Ende einer Kolbenrückholfeder (in der 1 der Gegenstand 36) anzuordnen, die konzentrisch bezüglich des Kolbens 24 befestigt ist und dazu dient, einen Rückhub des Kolbens zwischen dem oberen Totpunkt und dem unteren Totpunkt zu bewirken. Ein (nicht dargestellter) Seegerring verbindet die Rückholfeder 36 mit dem Kolben 24 an dessen unterem Ende. Obwohl der Stößel 30 und der Kolben 24 nicht körperlich miteinander verbunden sind, so dass zwischen diesen Teilen 24 und 30 eine relative axiale Bewegung ermöglicht wird, bewirkt die Feder 36, dass der Stößel und der Kolben während einer Bewegung miteinander in Kontakt bleiben.
  • Beispiele, wie der Stößel und der Kolben miteinander, falls erforderlich, verbunden werden können, sind in der parallel anhängigen britischen Patentanmeldung GB 0229367.8 des Anmelders beschrieben.
  • Eine untere Fläche 37 der Stößelbasis 32 kann mit einem abgeflachten oder flachen Flächenbereich 38 des Reiters 20 zusammenwirken. Der im Allgemeinen ringförmige Nockenreiter 20 ist insgesamt mit drei abgeflachten Flächenbereichen 38 versehen, die um den Reiter 20 herum gleichwinklig voneinander beabstandet sind, so dass jeder mit einem entsprechenden der drei Stößel zusammenwirken kann. Der Reiter kann daher als im Allgemeinen von prismenartiger Form betrachtet werden. Die untere Fläche 37 der Stößelbasis 32 definiert eine Flächenkante 37a und die abgeflachte Fläche 38 des Reiters 20 definiert eine Flächenkante 38a. Die Flächenkante 37a des Stößels ist von ringförmiger Form und definiert gewissermaßen eine "Flächenlinie".
  • Bei bekannten Kraftstoffpumpen der Art, die einen einen Kolben antreibenden Stößel umfassen, sind die einander gegenüberliegenden und zusammenwirkenden Flächen des Stößels und des Reiters flach und parallel ausgerichtet, um zwischen ihnen einen sehr geringen Abstand auszubilden, der einen dünnen Film oder ein Schmierfluid trägt. Wenn der Stößel während des Pumpenzyklusses angetrieben wird, dient der dünne Fluidfilm zwischen diesen beiden Flächen dazu, die Reibung zwischen den aufeinander gleitenden Flächen zu verringern. Da das Fluid zwischen den Flächen ausgetrieben wird, trägt ein Übergangsfluiddruck die Rückhublast des Stößels. Dieser sogenannte "Quetschfilmeffekt" ist allgemein bekannt. Die darauf beruhenden Mechanismen sind bekannt, um eine verringerte Reibung zu bewirken. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass dieser Quetschfilmeffekt die Reibung zwischen dem Stößel und dem Reiter nicht in einem ausreichenden Maß verringert, so dass ein nicht zufriedenstellendes Maß eines Verschleißes des Stößels auftritt.
  • Es ist ein besonderes Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass die Fläche 37 der Stößelbasis 32 und die gegenüberliegende abgeflachte Fläche 38 des Nockenreiters 20 miteinander zusammenwirkend geformt sind, um zwischen ihnen ein vergrößertes Volumen für ein Schmierfluid vorzusehen. In der 2 ist beispielsweise die untere Fläche der Stößelbasis 32 mit einer Ausnehmung versehen, um eine im Wesentlichen konkave Fläche 37 zu definieren, anstelle dass sie flach ist, wie bei bekannten herkömmlichen Stößelantriebsanordnungen. Das verhältnismäßig große Fluidvolumen 44 ist über den Pumpenzyklus variabel und schafft einen Zustand eines verlängerten Übergangsfluiddrucks, was zu einer verringerten Reibung zwischen den Flächen 37 und 38 führt, wenn sie sich während des Gebrauches gegeneinander verschieben oder relativ zueinander gleiten. Der Grund dafür wird genauer im Nachfolgenden beschrieben. Es sollte beachtet werden, dass das Maß, um das die Fläche 37 der Stößelbasis 32 konkav ist, in der 2 deutlich übertrieben ist.
  • Wenn der Nockenreiter 20 während einer Verwendung dazu gebracht wird, auf Grund einer Rotation der Antriebsachse über die Fläche der Steuerkurve 18 zu gleiten, wird auf den Stößel 30 und wiederum auf den Kolben 24 eine axiale Antriebskraft ausgeübt, die dazu führt, dass sich der Kolben 24 in seiner Bohrung 26 hin- und herbewegt. Der Stößel 30 und der Kolben 24 werden daher zusammen angetrieben, um einen Pumpenzyklus, umfassend einen Pumphub und einen Rückhub, durchzuführen. Während des Pumphubs werden der Stößel 30 und der Kolben 24 von der Achse radial nach außen angetrieben (d. h. in der 1 vertikal nach oben), um das Volumen der Pumpenkammer 28 zu verringern. Während des Rückhubs des Kolbens, der durch die Rückholfeder 36 bewirkt wird, werden der Stößel 30 und der Kolben 24 in eine radial nach innen gerichtete Richtung gedrängt (d. h. in der 1 vertikal nach unten), um das Volumen der Pumpenkammer 28 zu vergrößern. Da der Stößel 30 in eine radial nach außen gerichtete Richtung angetrieben wird, um einen Antrieb auf den Kolben 24 in einer axialen Richtung auszuüben, tritt ein (gewisses) Maß einer Seit- oder Gleitbewegung des Stößels 30 über die abgeflachte Fläche 38 des Reiters auf, und zwar nach vorwärts und rückwärts. Während des Rückhubs gleitet der Stößel in einer ähnlichen Weise über die abgeflachte Fläche 38 des Reiters.
  • Die Pumpeneinheit ist mit einem geeigneten Zufuhrdosierungsventil (nicht dargestellt) versehen, wobei für jede der drei Pumpenkammern geeignete (ebenfalls nicht dargestellte) Einlass- und Auslassventile vorgesehen sind. Während einer Zeitdauer, in der sowohl das Einlassventil als auch das Auslassventil geschlossen sind, tritt während des Pumpenhubs des Kolbens 24 in der Pumpenkammer 28 eine Verdichtung des Kraftstoffs auf. Wenn der Kraftstoff auf ein Maß verdichtet wurde, dass ausreicht, um das Auslassventil zu öffnen, wird der verdichtete Kraftstoff durch eine Abgabeleitung der gemeinsamen Leitung (common rail) zugeführt. Der Druck des durch das Auslassventil zugeführten Kraftstoffs liegt gewöhnlicherweise in dem Bereich zwischen 1500 und 2000 bar. Während des Rückhubs des Kolbens 24 ist der Kraftstoffdruck in Förderrichtung hinter der Pumpenkammer 28 größer als innerhalb der Pumpenkammer 28, weshalb das Auslassventil in einen geschlossenen Zustand gedrängt wird. Während der Zeitdauer des Rückhubs, für den das Einlassventil in einen offenen Zustand gedrängt wird, wird der Pumpenkammer 28 Kraftstoff unter einem verhältnismäßig geringen Druck zugeführt, um die Kammer 28 bereit für den Beginn des nachfolgenden Pumpenhubes zu füllen.
  • Da der Stößel 30 und der Kolben 24 über den Pumpenzyklus angetrieben werden, bewegt sich die Fläche 37 des Reiters 20 relativ zu der Fläche 37 des Stößels 30 seitlich, vorwärts und rückwärts. Die relative Geschwindigkeit zwischen den gleitenden Flächen 37 und 38 variiert über den Pumpenzyklus, wie in der 3 dargestellt ist (es sollte insbesondere beachtet werden, dass die vertikale Achse in der 3 die relative Geschwindigkeit und nicht den Versatz des Stößels darstellt). Da die Flächen 37 und 38 relativ zueinander lateral versetzt werden, füllt sich das zwischen ihnen ausgebildete Volumen 44 in einer zyklischen Weise mit einem Schmierfluid und treibt dieses aus, wie nachfolgend mit Bezug auf die 4 und 5 beschrieben wird.
  • Für den Zweck der nachfolgenden Beschreibung sollte insbesondere beachtet werden, dass der Stößel 30 in der Praxis seitlich geführt ist und sich daher der Reiter 20 relativ zu dem Stößel 30 bewegt und die relative Bewegung zwischen ihren entsprechenden Flächen 37 und 38 erzeugt. Zum Zwecke der Klarheit der folgenden Beschreibung stellt allerdings die 4 den relativen Versatz zwischen dem Stößel 30 und dem Reiter 20 dar, wobei der Stößel 30 relativ zu dem sich bewegenden Reiter 20 in unterschiedlichen relativen Stößelpositionen dargestellt ist.
  • Die 5a zeigt den Stößel 30 und den Kolben 24 bei dem Beginn des Pumpenhubes bei oder gerade nach dem unteren Totpunkt BDC (ein erster Zustand des Pumpenhubes), zu dem die relative Geschwindigkeit zwischen den Gleitflächen 37 und 38 ungefähr bei ihrem Maximalwert liegt. In der 4 ist dieser Punkt in dem Pumpenzyklus mit der Bezugsnummer 50 identifiziert. Bei diesem Punkt ist der Kraftstoffdruck in der Pumpenkammer 28 relativ gering, so dass durch den Kraftstoffdruck in der Kammer 28 lediglich eine verhältnismäßig geringe Rückhublast auf den Kolben 24 und den Stößel 30 ausgeübt wird. In diesem Zustand ist das Volumen 44 des Schmierfluids zwischen den Flächen 37 und 38 auf Grund der Konkavität der Nockenbasis 32 groß, wobei das Volumen 44 einen kleinen, zwischen den Flächen 37 und 38 in dem Bereich der Stößelkante 37a bei der Flächenlinie definierten Abstand umfasst. Es ist dieses große Volumen 44 des Fluids zwischen den Flächen 37 und 38, das die auf Grund des Kraftstoffdrucks in der Pumpenkammer 28 auf den Stößel 30 wirkende hydraulische Rückhublast trägt.
  • Die 5b zeigt den Stößel 30 und den Kolben 24 an einem Punkt später im Pumpenhub, nach einem Teil des Weges zwischen dem unteren Totpunkt BDC und dem oberen Totpunkt TDC, bei dem die relative Geschwindigkeit zwischen der abgeflachten Fläche 38 des Reiters und der Fläche 37 des Stößels progressiv auf einen Minimalwert abgenommen hat (ein zweiter Zustand des Pumpenhubes). Die Rückhublast auf den Kolben 24 und dem Stößel 30 steigt bei diesem Zustand an, da der Kraftstoffdruck in der Pumpenkammer 28 ansteigt. Die Stößelbasis 32 besitzt ein gewisses Maß an Nachgiebigkeit, so dass die Basis 32 bei ansteigender Rückhublast dazu gebracht wird, leicht zusammengerückt zu werden, wodurch das Volumen 44 zwischen den Flächen 37 und 38 verringert wird. Wenn das Volumen 44 verringert wird, wird das Schmierfluid in einer verhältnismäßig geringen Rate, die durch die Größe des Spaltes oder des Zwischenraumes zwischen der Stößelkante 37a an der Flächenlinie und der abgeflachten Fläche 38 bestimmt ist, aus dem Volumen 44 ausgetrieben. Das Austreiben des Fluids aus dem Volumen 44 erzeugt einen Quetschfilmeffekt, der dazu dient, die Reibung zwischen den Flächen 37 und 38 zu verringern.
  • Teilweise auf Grund des großen Volumens des Schmierfluids zwischen den Flächen 37 und 38, das aus dem Volumen 44 ausgetrieben wird, und teilweise auf Grund des eingeschränkten Zwischenraumes zwischen den Flächen an den Stößelkanten 37a wird der Übergangsfluiddruck zwischen den Flächen 37 und 38 derart verlängert, dass der Übergangsfluiddruck zwischen den Flächen 37 und 38 ausreicht, um die Rückhublast auf den Stößel 30 an einem Punkt zu tragen, bei dem die Rückhublast auf den Kolben 24 und den Stößel 30 einen Maximalwert besitzt und die Reibung zwischen den Flächen 37 und 38 höchstwertig ist. Dieser kritische Punkt des Pumpenzyklusses tritt gerade vor der Öffnung des Auslassventils zur Abgabe des verdichteten Kraftstoffs innerhalb der Pumpenkammer 38 an die Leitung auf, da bei diesem Punkt der Kraftstoffdruck in der Kammer 28 einen Maximalwert besitzt.
  • Bei einem fortgeführten Pumpenhub wird das zwischen den Flächen 37 und 38 des Stößels und des Reiters ausgebildete Volumen 44 weiterhin verringert, wobei das Fluid zwischen den Flächen 37 und 38 durch den begrenzten Abstand bei einer geringen Rate weiterhin ausgetrieben wird. Dieses ist der in der 5c dargestellte zweite Zustand des Pumpenhubes.
  • Gegebenenfalls stehen die Flächen 37 und 38 an dem oberen Totpunkt (dem Punkt 52 in der 4) in einem effektiven Kontakt, so dass das im Wesentlichen gesamte Fluid aus dem nunmehr zusammengebrochenen Volumen ausgetrieben wurde, wodurch in diesem kein Fluid vorliegt. Dieses ist der dritte, in der 5c dargestellte Zustand des Pumpenhubes.
  • Zwischen dem zweiten und dem dritten Zustand des Pumpenhubes steigt ein progressiver Kantenflächenkontakt zwischen den Flächen 37 und 38 möglicherweise an, bis sich die Flächen kontaktieren. Es ist daher begrüßenswert, dass das Fluid durch die Verringerung des Volumens 44 nur bei einem Teil des Pumpenhubes ausgetrieben wird. Im Vergleich zu bekannten Anordnungen, die den Quetschfilmeffekt verwenden, ist allerdings die Zeitdauer, in der der Übergangsfluiddruck die auf den Stößel wirkende Rückhublast trägt, wesentlich verlängert.
  • Es wird insbesondere in der 4 erkannt werden, dass die Flächen 37 und 38 in sämtlichen Zuständen des Pumpenhubes trotzdem im Wesentlichen ausgerichtet sind, da die Flächen 37 und 38 sich relativ zueinander vorwärts und rückwärts bewegen. Das Maß, um dass das Fluid aus dem Volumen 34 zwischen den Flächen der Stößelkante 37a ausgetrieben wird, wird daher verhältnismäßig gering gehalten. Es ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung, dass der Strömungsbereich, durch den der Kraftstoff aus dem Volumen 44 ausgetrieben wird, klein ist, um so den Übergangsfluiddruck innerhalb des Volumens 44 für eine signifikante Zeitdauer aufrecht zu halten, insbesondere während des Teils des Pumpenhubes, wenn die Last auf den Stößel einen Maximalwert besitzt (ein Teil des Weges zwischen dem unteren Totpunkt BDC und dem oberen Totpunkt TDC). Dieses wird durch eine Formung der Stößelbasis 32 und des Nockenreiters 20 erreicht, so dass ein beschränktes Strömungsmittel zwischen der Stößelflächenkante 37a und der abgeflachten Fläche 38 des Reiters 20 geschaffen wird. Jeder vergrößerte Bereich, der für eine Fluidströmung aus dem Volumen 44 zur Verfügung steht, wird dazu dienen, die Zeit, in der der Übergangsfluiddruck die Rückhublast auf den Stößel 30 trägt, zu verringern, was nicht erwünscht ist. Bei dieser Ausführungsform ist es daher beispielsweise wichtig, dass die Fläche 37 des Stößels genau konkav hergestellt ist, um die begrenzte Fluidströmung zwischen den Flächen 37 und 38 aus dem Volumen 44 in sämtlichen Zuständen des Pumpenhubes aufrecht zu erhalten.
  • Nachdem der Stößel den oberen Totpunkt erreicht hat und nachfolgend seinen Rückhub beginnt, wird ein Hohlraum zwischen die beiden kantenkontaktierenden Flächen 37 und 38 gezogen, da der Kolben 24 aus der Pumpenkammer 28 herausgezogen wird und das Volumen 44 zwischen den Flächen 37 und 38 daher beginnt, zu wachsen. Wenn die Last auf den sich zurückziehenden Kolben ausreichend abgesunken ist, wird die Dichtung zwischen den Flächen 37 und 38 gegebenenfalls aufgebrochen, bis nach einem Teilweg durch den Rückhub an einen Punkt des Hubes, bei dem der Stößel 30 relativ zu der Reiterfläche um ein ausreichendes Maß in eine positive Richtung versetzt wird, so dass die Kante 37a der Stößelfläche 37 sich über die Kante 38a der abgeflachten Fläche 38 des Reiters 20 erstreckt, ein Befüllen des Volumens 44 beginnt. Die Zeitdauer, in der sich das Volumen 44 ausdehnt und füllt, wird durch den dunkel gefärbten Bereich 46 in der 4 identifiziert (für nachfolgende Pumpenzyklen sind zwei dunkel gefärbte Bereiche 46 dargestellt). Während des Anfangszustandes des Rückhubs wird das Schmierfluid durch den Abstandspalt zwischen den Kanten 37a und 38a der Flächen 37 und 38 in das Volumen 44 eingezogen. Nach einem teilweisen Ablauf des Rückhubs kehrt sich die Bewegungsrichtung des Stößels 30 um und folglich hört die Befüllung des Volumens 44 an dem Punkt des Zyklusses kurz vor dem unteren Totpunkt auf, wenn die Kante 37a der Stößelfläche 37 wieder mit der Kante 38a der abgeflachten Reiterfläche 38 ausgerichtet ist, um den Abstandspalt zu schließen.
  • Wie zuvor beschrieben wurde, verbleiben die Flächen 37 und 38 des Stößels und des Reiters während des folgenden Pumpenhubes ausgerichtet und der Übergangsfluiddruck innerhalb des Volumens trägt die auf den Stößel wirkende Rückhublast, da das verhältnismäßig große Volumen 44 des Fluids zwischen den Flächen 37 und 38 in einer sehr geringen Rate bei der Stößelkante 37a für eine verlängerte Zeitdauer ausgetrieben wird.
  • Die 6 zeigt eine alternative Ausführungsform zu der in den 2 und 5 Dargestellten, in der die Fläche 137 der Stößelbasis 32 nicht konkav ausgeführt ist, sondern stattdessen mit einer Ausnehmung von im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt versehen ist, um eine ringförmige äußere Wandung 48 auszubilden. Eine untere ringförmige Fläche 137a der äußeren Wandung 48 ist im Wesentlichen flach und definiert zusammen mit der Fläche 38 des Nockenreiters ein eingeschränktes Strömungsmittel, um zu ermöglichen, dass das Fluid in dem Volumen 44 in einem verhältnismäßig geringen Maß ausgetrieben wird, wenn der Stößel 30 den Pumpenhub durchführt. Es ist ein Vorteil dieser Ausführungsform, dass der Kontaktbereich zwischen den beiden Flächen 137a und 38 während der letzten Phase des Pumpenhubes vergrößert wird, was den Effekt einer Verringerung von Flächenkontaktbelastungen bewirkt.
  • Der Betrieb dieser Ausführungsform ist ähnlich zu der zuvor mit Bezug auf die 2 bis 5 beschriebenen, mit der Ausnahme, dass das beschränkte Strömungsmittel zwischen einer ringförmigen Fläche 137a der äußeren Wandung 48 definiert ist, anstatt durch eine Flächenkante wie der Flächenkante 37a in den 2 bis 5 definiert zu sein. Wie zuvor wird das Volumen 44 während der Anfangsphasen des Pumpenhubes schrittweise verringert, wenn die auf den Stößel 30 wirkende Last ansteigt, und die Basis 32 des Stößels 30 leicht zusammengedrückt, um das Fluid aus dem Volumen 44 auszutreiben. Während der letzten Phase des Pumpenhubes, kurz vor dem oberen Totpunkt, bewirkt die Nachgiebigkeit der Stößelbasis 32, dass sich dessen untere zurückspringende Fläche 137 im Wesentlichen abflacht, wobei der Flächenkontakt zwischen der ringförmigen Fläche 137a der äußeren Wandung 48 des Stößels und der Reiterfläche 38 gegebenenfalls eine Dichtung ausbildet.
  • Es ist ein weiteres Merkmal der Ausführungsform der 6, dass sich die Stößelbasis 32 auf Grund der Formgebung der zurückspringenden Fläche 137 nicht so stark verformen kann wie in der ersten Ausführungsform, so dass das Volumen 44 zwischen den Flächen 137 und 38 in der dritten Phase des Pumpenhubes nicht vollständig zusammenfällt.
  • In einer weiteren alternativen Ausführungsform, die in der 7 dargestellt ist, sind sowohl die Fläche 37 der Stößelbasis 32 als auch die Fläche 138 des Nockenreiters 20 konkav geformt, um so das für das Schmierfluid verfügbare Volumen 44 weiter zu vergrößern. In diesem Fall ist es wichtig, dass beide Flächen 138 und 37 mit einem hohen Maß an Genauigkeit geformt sind, so dass sichergestellt ist, dass ein ausreichend beschränkter Strömungsbereich für das Fluid zu allen Zeiten während des Pumpenhubes in dem Bereich ihres Oberflächenkontaktes erhalten wird.
  • Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass das Maß, mit dem die Fläche 137 des Stößels 30 in der 6 als zurückspringend dargestellt ist, und das Maß, mit dem die Flächen 37 und 138 des Stößels 30 und des Reiters 20 in der 7 als konkav seiend dargestellt sind, deutlich übertrieben ist.
  • Die 8 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform, in der der Stößel 30 in einer ähnlichen Weise geformt ist, wie in den 2 bis 5 dargestellt ist, wobei die Stößelbasis 32 mit einer wesentlich zurückspringenden unteren Fläche 237 versehen ist, wobei allerdings deren Kantenfläche 237a mit einem Radius versehen oder "gerollt" ist. Das Abrunden der Kantenfläche 237a schafft einen ersten Vorteil darin, dass die abgerundete äußere Kante ein Einziehen des Fluids zwischen die Flächen 237a und 38 in das Volumen 44 während des Rückhubs des Kolbens und des Stößels fördert, wenn das Volumen 44 durch den Abstandspalt zwischen den Kanten 237a und 38a mit dem Schmierfluid gefüllt wird. Ein zweiter Vorteil wird dadurch erhalten, dass der Kontaktbereich zwischen den beiden Flächen 237a und 38 während der letzten Phase des Pumpenhubes vergrößert wird, wodurch die Flächenkontaktbelastung verringert wird.
  • In anderen Variationen können die Anordnungen des Stößels und des Reiters, die die allgemein in den 6 und 8 dargestellten Konstruktionen besitzen, außerdem so ausgebildet sein, dass die Flächenkante des Stößels, die mit der Fläche des Reiters zusammenwirkt, um das beschränkte Strömungsmittel zu bilden, abgerundet oder gerollt ist.
  • In jeder der zuvor erwähnten Ausführungsformen kann es des Weiteren erwünscht sein, die zurückspringende Fläche 37, 137 und 237 des Stößels 30 mit einer Mehrzahl von Einkerbungen oder Taschen zu versehen, um das für das Schmierfluid zur Verfügung stehende Volumen 44 weiter zu vergrößern. Dieses kann beispielsweise erreicht werden, indem Lasertaschen über der zurückspringenden Stößelfläche 37, 137 und 237 ausgebildet werden, oder in dem die zurückspringende Fläche grob geschliffen und nachfolgend fein bearbeitet wird.
  • In einer Drei-Kolben-Radialpumpe ist es vorteilhaft, wenn jede der drei abgeflachten Flächen des Reiters 20 und die entsprechenden zusammenwirkenden Flächen der drei Stößel in der gleichen Weise geformt sind, wie für jede der zuvor erwähnten Ausführungsformen beschrieben wurde, oder in einer anders zusammenwirkend geformten Weise, um die funktionellen Vorzüge der Antriebsanordnung zu schaffen, die in den angehängten Ansprüchen dargestellt ist.
  • Es ist zu beachten, dass die Antriebsanordnung der vorliegenden Erfindung als den Nocken 18 und/oder den Kolben 24 umfassend oder nicht umfassend hergestellt werden kann. Es ist außerdem zu beachten, dass die Antriebsanordnung der vorliegenden Erfindung in anderen Arten von Pumpeneinheiten und nicht notwendigerweise in radialen Pumpeneinheiten und nicht notwendigerweise in Pumpeneinheiten mit drei Kolben verwendet werden kann.

Claims (11)

  1. Antriebsvorrichtung für einen Pumpenkolben (24) einer Pumpenanordnung, wobei die Antriebsvorrichtung ein Antriebselement (30) aufweist, das mit dem Pumpenkolben (24) und mit einem Nockenreiter (20) derart zusammenwirken kann, dass dem Kolben (24) ein axialer Schub verliehen wird, sodass dieser einen Kolbenpumpenhub durchführen kann, während eine seitliche Gleitbewegung des Reiters (20) relativ zu dem Antriebselement (30) möglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (30) und der Nockenreiter (20) zum Zwecke des Zusammenwirkens so geformt sind, dass sie (i) ein über den Pumpenzyklus hinweg veränderliches Volumen (44) für Schmierfluid und (ii) ein Mittel für einen beschränkten Strömungsfluss bilden, durch welches Fluid innerhalb des genannten Volumens (44) in relativ geringer Menge pro Zeiteinheit verdrängt wird bzw. ausgetrieben wird, während der Kolben (24) über den gesamten Pumpenhub hinweg angetrieben wird, um einen Übergangsfluiddruck innerhalb des Volumens (44) über denjenigen Zeitraum des Pumpenhubs hinweg zu verlängern, für welchen die Belastung des Antriebselements (30) in Rückwärtsrichtung ein Maximum besitzt.
  2. Antriebsvorrichtung wie in Anspruch 1 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der beiden, des Antriebselements (30) und des Reiters (20), so geformt ist, dass es/er eine vertiefte oder zurückspringende Oberfläche (37,38; 137,38; 37,138; 237,38) bildet, die zusammen mit einer Oberfläche des jeweils anderen der beiden, des Antriebselements (30) und des Reiters (20), das genannte veränderliche Fluidvolumen (44) bildet.
  3. Antriebsvorrichtung wie in Anspruch 2 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die vertiefte oder zurückspringende Oberfläche (37) des Antriebselements (30) im Wesentlichen konkav ist.
  4. Antriebsvorrichtung wie in Anspruch 2 oder Anspruch 3 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenreiter (20) eine im Wesentlichen abgeflachte Oberfläche (38) besitzt, die zusammen mit der konkaven Oberfläche (37) des Antriebselements (30) das veränderliche Fluidvolumen (44) bildet.
  5. Antriebsvorrichtung wie in einem der Ansprüche 2 oder 3 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenreiter (20) eine im Wesentlichen konkave Oberfläche (138) bildet, die zusammen mit der Oberfläche (37) des Antriebselements (30) das veränderliche Fluidvolumen (44) bildet.
  6. Antriebsvorrichtung wie in einem der Ansprüche 3 bis 5 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel für einen beschränkten Strömungsfluss durch eine Oberflächenkante (37a) der vertieften oder zurückspringenden Oberfläche (37) des Antriebselements (30) und die Oberfläche (38) des Reiters (20) gebildet ist.
  7. Antriebsvorrichtung wie in Anspruch 2 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (30) mit einer im Wesentlichen U-förmigen Vertiefung ausgestattet ist, um die vertiefte oder zurückspringende Oberfläche (137) zu bilden.
  8. Antriebsvorrichtung wie in Anspruch 7 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (30) so geformt ist, dass es eine ringförmige Antriebselement-Seitenwand (48) bildet, die eine ringförmige Oberfläche (137a) bildet, die mit der Oberfläche des Reiters (20) zusammenwirken kann, um das Mittel für einen beschränkten Strömungsfluss zu bilden.
  9. Antriebsvorrichtung wie in einem der Ansprüche 6 bis 8 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel für einen beschränkten Strömungsfluss durch eine gerundete Oberfläche (237a) des Antriebselements (30) und die Oberfläche (38) des Reiters (20) gebildet wird.
  10. Antriebsvorrichtung wie in einem der Ansprüche 1 bis 9 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement ein Stößel (30) ist.
  11. Pumpenanordnung, umfassend einen Kolben und eine Antriebsvorrichtung für den Kolben wie in einem der Ansprüche 1 bis 10 beansprucht.
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