DE60308029T2 - Anmeldung eines Dualmodusendgerätes in einem zellularen Netzwerk und einem WLAN Netzwerk - Google Patents
Anmeldung eines Dualmodusendgerätes in einem zellularen Netzwerk und einem WLAN Netzwerk Download PDFInfo
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Description
- Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Telekommunikation und speziell ohne Einschränkung Dualmodus-Telekommunikationsverfahren und -systeme.
- Allgemeiner Stand der Technik
- Das drahtlose lokale Netz (WLAN/Wireless local area network) ist eine vielversprechende Technologie, die als eine ergänzende Technologie zu UMTS/GPRS in Hot-Spots verwendet werden kann, um hohe Bandbreite und niedrige Kosten bereitzustellen. Jedoch ist die effiziente Integration von WLAN und UMTS/GPRS weiter eine offene Frage. Verschiedene Herangehensweisen für die WLAN/GPRS-Integration sind in "Mobility management for an integrated network platform" von Kuladinithi, K.; Konsgen, A.; Aust, S.; Fikouras, N.; Gorg, C., Mobile and Wireless Communications Network, 2002, 4th International Workshop, Seiten 621–625; und "Experimentation of TCP schemes over GPRS & WLAN" von Leang Tzeh Yeu; Liew, J.; Seah, W.K.G., Mobile and Wireless Communications Network, 2002, 4th International Workshop, Seiten 234–238, in Betracht gezogen worden.
- WO-A-0001187 zeigt ein Dualmodus-Kommunikationssystem, das aus einem AMPS-Netz aufgebaut ist, und ein GSM-Netz stellt die Kommunikation zu und von den Dualmodus-Endgeräten bereit, die mit entsprechenden SIM-Karten ausgerüstet sind. Für Authentifizierungszwecke verwendet das Dualmodus-System die SIM-basierte elektronische Seriennummer für die schlüsselbasierte Authentifizierung in dem AMPS-Netz.
- Die US-Patentschrift 6073015 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung, um die Kommunikation mit einer wandernden Mobilfunkteilnehmer-Einheit, die über ein Kleinzellen-Kommunikationsnetz hinaus wandert, wie zum Beispiel ein DECT-System (Digital Electronic Cordless Telephone), zu erleichtern. Ein Mobilitätsserver des Kleinzellen-Kommunikationsnetzes ist mit einem Makrozellen-Kommunikationsnetz wie zum Beispiel einem GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) gekoppelt. Weitverkehrs-Mobilitätsverwaltungsfunktionen des Makrozellen-Kommunikationsnetzes werden verwendet, um die Rufumleitung zu und von der wandernden Mobilfunkteilnehmer-Einheit zu erleichtern.
- Ein offenes Problem ist das Bereitstellen von Paketvermittlungsdiensten über heterogene Netze, die sowohl aus WLAN, als auch aus UMTS/GPRS bestehen.
- Kurzdarstellung der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung stellt ein Telekommunikationsverfahren für das erste und das zweite Funknetz bereit, die gekoppelt sind. Die erste Netzanmeldung eines mobilen Endgerätes mit dem ersten Funknetz (d.h. die Art und Weise, wie ein mobiles Endgerät ursprünglich durch das Netz erkannt wird) wird auf der Basis einer Anwendungsschichtkennung, wie zum Beispiel einer permanenten Kennung, insbesondere der MSISDN des mobilen Endgerätes, durchgeführt.
- Zum Beispiel kann die MSISDN eines einzelnen Benutzers eine zugewiesene Dienstbeschreibung aufweisen, die die GPRS- und WLAN-Dienste für diesen Benutzer angibt. Die MSISDN wird dem Benutzer als Teil eines Anmeldeprozesses zugewiesen.
- Die Netzanmeldung – mit anderen Worten das "Einhaken" eines mobilen Endgerätes in ein Netz, um in der Lage zu sein, eine Kommunikationsverbindung aufzubauen – des mobilen Endgerätes mit dem zweiten schnurlosen Endgerät wird mittels einer Vermittlungsschichtkennung durchgeführt, die dem mobilen Endgerät durch das zweite Netz zugewiesen wird. Zum Beispiel ist die Vermittlungsschichtkennung eine temporäre Kennung, wie zum Beispiel eine temporäre IP-Adresse, insbesondere eine WLAN-IP-Adresse. Es ist zu beachten, daß sich die Begriffe "Anwendungs- und Netzebene" auf das OSI-Schichtenmodell beziehen.
- In der Regel wird die Anwendungsschichtkennung für die Anmeldung mit dem ersten Funknetz in einem nichtflüchtigen Speicher innerhalb des mobilen Endgerätes gespeichert, z.B. auf der Karte des Teilnehmerkennungsmoduls (SIM-Karte). Nachdem das mobile Endgerät seine Netzebenenkennung von dem zweiten Funknetz erhalten hat, sendet es seine Netzebenenkennung an das erste Funknetz zur Speicherung in einer Mapping-Tabelle zusammen mit der Anwendungsebenenkennung. Diese Mapping-Tabelle wird für das Routing einer Telekommunikationsverbindung von einer Datenquelle an ein mobiles Endgerät verwendet.
- Wenn sich das mobile Endgerät außerhalb der Hot-Spot-Versorgung bewegt, die durch das zweite Funknetz bereitgestellt ist, sendet es eine entsprechende Nachricht an das erste Funknetz, so daß die temporäre Kennung, die in der Mapping-Tabelle gespeichert ist, ungültig gesetzt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß kein Versuch unternommen wird, eine Telekommunikationsverbindung an das mobile Endgerät über das zweite Funknetz zu leiten, was in diesem Fall fehlschlagen würde. Da das mobile Endgerät selbst das erste Funknetz informiert, daß es den Hot-Spot verlassen hat, verringert sich die Übergabelatenzzeit drastisch.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Paketdatengateway (PDG) für das Mapping der Anwendungsschichtkennung auf die Vermittlungsschichtkennung verwendet. Der Paketdatengateway ist in 3GPP TS 23.234 "3GPP system to wireless focal area network (WLAN) interworking" spezifiziert. In diesem Fall wird die MSISDN des mobilen Endgerätes an den Paketdatengateway als Teil der Anmeldungsprozedur gesendet. Da der Paketdatengateway die Zuweisung einer WLAN-IP-Adresse zu dem mobilen Endgerät durchführt, kennt er diese Adresse und führt folglich das Mapping der MSISDN auf die WLAN-IP-Adresse durch.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Autorisierungs-Authentifizierungs-Abrechnungsserver (AAA-Server) verwendet, um das Mapping durchzuführen.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wählt die Instanz, die das Binding der zwei Netze durchführt, eines der Netze aus, um eine Kommunikationsverbindung aufzubauen, wenn beide Netze zur Verfügung stehen, um solch eine Kommunikationsverbindung zu dem mobilen Endgerät bereitzustellen. Diese Auswahl kann auf einem Kriterium beruhen, wie zum Beispiel der Lastverteilung oder der Sicherheitsstufe.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Einheit, die das Mapping der MSISDN/GPRS-IP-Adresse durchführt, wiederverwendet, um das Mapping der MSISDN/WLAN-IP-Adresse gemäß der vorliegenden Erfindung durchzuführen.
- Kurzbeschreibung der Zeichnungen
- Im Folgenden sind die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung beispielhaft durch Verweisen auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
-
1 ein Blockdiagramm eines Telekommunikationssystems ist, das gekoppelte Funknetze aufweist, -
2 ein Flußdiagramm eines Anmeldungsverfahrens darstellt, -
3 ein Flußdiagramm eines Routingverfahrens darstellt. - Detaillierte Beschreibung
-
1 zeigt das Telekommunikationssystem100 , das das Funknetz102 mittlerer Bandbreite und das Funknetz104 hoher Bandbreite aufweist. Das Netz102 mittlerer Bandbreite und das Netz104 hoher Bandbreite werden mittels der Netzkopplungskomponente106 gekoppelt. Vorzugsweise implementiert die Netzkopplungskomponente106 eine lose Netzkopplungsarchitektur. - Das Netz
102 mittlerer Bandbreite stellt die globale Versorgung bereit, wohingegen das Netz104 hoher Bandbreite die Versorgung für den Hot-Spot108 bereitstellt. Der Hot-Spot108 befindet sich innerhalb der Versorgung des Netzes102 mittlerer Bandbreite. - Die Netzkopplungskomponente
106 ist mit dem Speicher110 verbunden. Der Speicher110 speichert eine Mapping-Tabelle für das Mapping der permanenten Kennungen auf temporäre Kennungen für die Zwecke des Routings. Dies wird im Folgenden detaillierter erläutert. - Das schnurlose Dualmodus-Endgerät
112 ist innerhalb der Versorgung des Netzes102 mittlerer Bandbreite und innerhalb des Hot-Spots108 . Das Dualmodus-Endgerät112 weist einen nichtflüchtigen Speicher114 für die Speicherung der permanenten Kennung auf. Zum Beispiel ist der nichtflüchtige Speicher114 eine SIM-Karte, die in einen Kartenleser des Dualmodus-Endgerätes112 gesteckt ist. In diesem Fall kann die MSISDN, d.h. die Telefonnummer des Dualmodus-Endgerätes112 , als die permanente Kennung dienen. Alternativ kann die IMSI verwendet werden. - Das Dualmodus-Endgerät
112 weist die Komponente116 für den Betrieb im Modus mittlerer Bandbreite auf. Die Komponente116 ist mit dem nichtflüchtigen Speicher114 zum Lesen der permanenten Kennung von dem nichtflüchtigen Speicher114 gekoppelt. - Das Dualmodus-Endgerät
112 weist einen Speicher118 auf, der ein flüchtiger oder nichtflüchtiger Speicher für die Speicherung einer temporären Kennung sein kann. Außerdem weist das Dualmodus-Endgerät112 die Komponente120 für den Betrieb im Modus hoher Bandbreite auf. Die Komponente120 ist mit dem Speicher118 zum Schreiben und Lesen der temporären Kennung gekoppelt. - In Betrieb meldet sich das Dualmodus-Endgerät
112 mit dem Netz102 mittlerer Bandbreite auf der Basis seiner permanenten Kennung an, die im nichtflüchtigen Speicher114 gespeichert ist. Die entsprechende Anmeldungsprozedur wird durch die Komponente116 durchgeführt. - Außerdem meldet sich das Dualmodus-Endgerät
112 mit dem Netz104 hoher Bandbreite an, wenn es innerhalb des Hot-Spots108 ist. Während der Anmeldungsprozedur weist das Netz104 hoher Bandbreite eine temporäre Kennung dem Dualmodus-Endgerät112 zu, die durch die Komponente120 in dem Speicher118 gespeichert ist. Wenn die Anmeldungsprozedur des Dualmodus-Endgerätes112 mit dem Netz104 hoher Bandbreite beendet ist und die temporäre Kennung im Speicher118 gespeichert worden ist, wird das von der Komponente120 an die Komponente116 signalisiert. - Als Antwort liest die Komponente
116 die temporäre Kennung vom Speicher118 und sendet sie an das Netz102 mittlerer Bandbreite. Das Netz102 mittlerer Bandbreite sendet die permanente Kennung und die temporäre Kennung des Dualmodus-Endgerätes112 an die Netzkopplungskomponente106 , die die permanente Kennung und die temporäre Kennung in der Mapping-Tabelle des Speichers110 speichert. - Wenn die Datenquelle
122 Daten an das Dualmodus-Endgerät112 senden will, wie zum Beispiel Multimediadaten, stellt die Datenquelle122 die permanente Kennung des Dualmodus-Endgerätes112 an das Netz102 mittlerer Bandbreite bereit. Das Netz102 mittlerer Bandbreite übermittelt die permanente Kennung an die Netzkopplungskomponente106 , um zu prüfen, ob eine gültige temporäre Kennung im Speicher102 für die permanente Kennung zur Verfügung steht, die durch die Datenquelle122 bereitgestellt wurde. - Mit anderen Worten, die Mapping-Tabelle des Speichers
110 wird auf das Vorhandensein der permanenten Kennung und einer entsprechenden temporären Kennung geprüft. Wenn keine temporäre Kennung im Speicher110 für die permanente Kennung gespeichert ist, wird das von der Netzkopplungskomponente106 an das Netz102 mittlerer Bandbreite signalisiert und eine Kommunikationsverbindung mittlerer Bandbreite wird zwischen der Datenquelle122 und dem Dualmodus-Endgerät112 über das Netz102 mittlerer Bandbreite aufgebaut. - Wenn die Netzkopplungskomponente
106 eine temporäre Kennung für die permanente Kennung, die von der Datenquelle122 bereitgestellt wurde, von der Mapping-Tabelle abruft, die im Speicher110 gespeichert ist, wird die temporäre Kennung von der Netzkopplungskomponente106 an das Netz104 hoher Bandbreite bereitgestellt und eine Kommunikationsverbindung hoher Bandbreite wird zwischen dem Netz104 hoher Bandbreite und dem Dualmodus-Endgerät112 gebildet, um Daten von der Datenquelle122 über die Netzkopplungskomponente106 und das Netz104 hoher Bandbreite an das Dualmodus-Endgerät112 zu übertragen. In einer Anwendung wird eine sogenannte MMS-Nachricht auf diese Weise von der Datenquelle122 an das Dualmodus-Endgerät112 gesendet. - Wenn das Dualmodus-Endgerät
112 außerhalb des Hot-Spots108 bewegt wird, wird das durch die Komponente120 erkannt, da die Versorgung vom Netz104 hoher Bandbreite verloren ist. Das wird von der Komponente120 an die Komponente116 signalisiert, die als Antwort eine Nachricht an das Netz102 mittlerer Bandbreite sendet, die angibt, daß das Dualmodus-Endgerät112 außerhalb der Versorgung des Netzes104 hoher Bandbreite ist. Das ist aufgrund der Tatsache möglich, daß das Netz102 mittlerer Bandbreite die globale Versorgung außerhalb des Hot-Spots108 bereitstellt. - Als Antwort auf die Nachricht, die vom Dualmodus-Endgerät
112 empfangen wurde, sendet das Netz102 mittlerer Bandbreite einen Befehl an die Netzkopplungskomponente106 , um die temporäre Kennung ungültig zu machen, die im Speicher110 gespeichert ist. - Es ist wichtig zu beachten, daß das Dualmodus-Endgerät
112 und nicht das Netz104 hoher Bandbreite die Annullierung der temporären Kennung auslöst, die im Speicher110 gespeichert ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die temporäre Kennung innerhalb des Speichers110 mit minimaler Latenzzeit ungültig gesetzt wird. Folglich, wenn die Datenquelle122 Daten an das Dualmodus-Endgerät112 senden will, wird kein unnötiger Versuch unternommen, eine Kommunikationsverbindung über das Netz104 hoher Bandbreite zu bilden, da die Bewegung des Dualmodus-Endgerätes112 außerhalb des Hot-Spots108 sofort in dem Speicher110 widergespiegelt wird. -
2 zeigt ein entsprechendes Flußdiagramm. In Schritt200 meldet sich das schnurlose Dualmodus-Endgerät mit dem Netz mittlerer Bandbreite an. Das erfolgt mittels der permanenten Kennung des Dualmodus-Endgerätes. In Schritt202 meldet sich das Dualmodus-Endgerät mit dem Netz hoher Bandbreite an, wenn es innerhalb der Hot-Spot-Versorgung ist. Als Teil der Anmeldungsprozedur empfängt das Dualmodus-Endgerät eine temporäre Kennung von dem Netz hoher Bandbreite in Schritt204 . - In Schritt
206 sendet das Dualmodus-Endgerät die temporäre Kennung an das Netz mittlerer Bandbreite. Die temporäre Kennung wird in der Mapping-Tabelle für die Zwecke des Routings der Kommunikationsverbindungen an das Dualmodus-Endgerät gespeichert. Das Routing wird bezüglich3 detaillierter erläutert. - Wenn sich das Dualmodus-Endgerät außerhalb der Versorgung des Netzes hoher Bandbreite in Schritt
210 bewegt, wird eine Nachricht von dem Dualmodus-Endgerät an das Netz mittlerer Bandbreite gesendet, um darauf hinzuweisen, daß das Dualmodus-Endgerät außerhalb der Versorgung des Netzes hoher Bandbreite (Schritt212 ) ist. Als Antwort wird die temporäre Kennung, die in der Mapping-Tabelle gespeichert ist, ungültig gesetzt. -
3 zeigt ein entsprechendes Routingverfahren. In Schritt300 wird eine Anforderung durch das Netz mittlerer Bandbreite empfangen, um eine Kommunikationsverbindung zu einem mobilen Endgerät aufzubauen. Das mobile Endgerät wird in der Anforderung durch seine permanente Kennung identifiziert. In Schritt302 wird geprüft, ob eine gültige temporäre Adresse für die permanente Kennung in der Mapping-Tabelle gespeichert ist. Wenn das der Fall ist, wird eine Kommunikationsverbindung über das Netz hoher Bandbreite zu dem mobilen Endgerät gebildet, um die Daten (Schritt304 ) zu senden. Wenn das Gegenteil der Fall ist, wird eine Kommunikationsverbindung über das Netz mittlerer Bandbreite (Schritt306 ) gebildet. - Es ist zu beachten, daß die vorliegende Erfindung besonders für die Integration des GPRS-Netzes mittlerer Bandbreite und des WLAN-Netzes hoher Bandbreite geeignet ist. In diesem Fall wird die MSISDN als die Anwendungsschichtkennung verwendet und die WLAN-IP-Adresse wird als die Vermittlungsschichtkennung verwendet. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen speziellen Netzstandard beschränkt, sondern ist allgemein auf Telekommunikationssysteme anwendbar, die mindestens zwei Funknetze aufweisen, von denen eines globale Versorgung bereitstellt.
- Im Fall der GPRS/WLAN-Integration kann die temporäre Kennung von dem mobilen Endgerät an das GPRS-Netz mittlerer Bandbreite mittels des IP-Protokolles gesendet werden. Ebenfalls kann das mobile Endgerät das GPRS-Netz mittlerer Bandbreite hinsichtlich seiner Bewegung außerhalb der Hot-Spot-Versorgung mittels einer IP-Protokollnachricht informieren.
- Alternativ sendet das mobile Endgerät eine Kontextaktivierungsanforderung für Paketdatenprotokoll (PDP) als eine Signalisierungsnachricht an das GPRS-Netz mittlerer Bandbreite. Die PDP-Kontextaktivierungsanforderung enthält die temporäre IP-Adresse, die dem mobilen Endgerät durch das WLAN-Netz hoher Bandbreite zugewiesen worden ist. Die PDP- Kontextaktivierungsadresse enthält einen Zugangspunktnamen (APN), welcher der Mapping-Tabelle zugewiesen wird.
- Wenn das SGSN die PDP-Kontextaktivierungsanforderung empfängt, identifiziert es die IP-Adresse der Mapping-Tabelle mittels eines Domänen-Namenservers (DNS/Domain Name Server) auf der Basis des APN der Mapping-Tabelle. Das SGSN übermittelt anschließend die temporäre IP-Adresse des mobilen Endgerätes sowie seine MSISDN an die Mapping-Tabelle über das IP-Protokoll. Ebenfalls wird die temporäre IP-Adresse in der Mapping-Tabelle durch Senden einer PDP-Kontextdeaktivierungsanforderung von dem mobilen Endgerät an das GPRS-Netz mittlerer Bandbreite ungültig gesetzt.
-
- 100
- Telekommunikationssystem
- 102
- Netz mittlerer Bandbreite
- 104
- Netz hoher Bandbreite
- 106
- Netzkopplungskomponente
- 108
- Hot-Spot
- 110
- Speicher
- 112
- Dualmodus-Endgerät
- 114
- Nichtflüchtiger Speicher
- 116
- Komponente
- 118
- Speicher
- 120
- Komponente
- 122
- Datenquelle
Claims (4)
- Ein Telekommunikationsverfahren für das erste und das zweite Funknetz (
102 ,104 ), die gekoppelt sind, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt: – Anmeldung (200 ) eines mobilen Endgerätes (112 ) mit dem ersten Funknetz (102 ) mittels einer Anwendungsschichtkennung als eine permanente Kennung [MSISDN), wobei das erste Funknetz (102 ) die Versorgung für ein erstes Gebiet bereitstellt, – Anmeldung (202 ) des mobilen Endgerätes mit dem zweiten Funknetz (104 ) mittels einer Vermittlungsschichtkennung als eine temporäre Kennung, wobei das zweite Funknetz die Versorgung für ein zweites Gebiet bereitstellt, – Speichern (208 ) der Anwendungsschichtkennung zusammen mit der Vermittlungsschichtkennung für das Routing einer Telekommunikationsverbindung von einer Datenquelle (122 ) an das mobile Endgerät (112 ), – Bereitstellen (300 ) der Anwendungsschichtkennung von der Datenquelle (122 ) an das erste Funknetz (102 ), und – Erhalten (302 ) der Vermittlungsschichtkennung auf der Basis der Anwendungsschichtkennung zum Aufbauen der Telekommunikationsverbindung (304 ) zu dem mobilen Endgerät über das zweite Netz (104 ), dadurch gekennzeichnet, daß – eine Einheit (106 ) zum Durchführen eines MSISDN/GPRS-IP-Adreßmappings wiederverwendet wird, um das MSISDN/WLAN-IP-Adreßmapping durchzuführen, – das erste Netz ein zellulares Netz mittlerer Bandbreite (102 ) und das zweite Netz ein WLAN-Netz (104 ) hoher Bandbreite ist, – das mobile Endgerät (112 ) und nicht das Netz hoher Bandbreite (104 ) eine Annullierung der temporären Kennung auslöst, die in einer Mapping-Tabelle gespeichert ist, durch Senden einer Nachricht (212 ) von dem mobilen Endgerät (112 ) an das erste Netz (102 ), um darauf hinzuweisen, daß sich das mobile Endgerät (210 ) außerhalb des zweiten Gebietes (108 ) bewegt hat, so daß die temporäre Kennung ungültig gesetzt ist. - Ein Telekommunikationssystem (
100 ), umfassend: – ein erstes Funknetz (102 ), das die Versorgung für ein erstes Gebiet bereitstellt, wobei das erste Funknetz Anmeldungseinrichtungen zum Anmelden (200 ) eines mobilen Endgerät (112 ) mittels einer Anwendungsschichtkennung als eine permanente Kennung [MSISDN] aufweist, – ein zweites Funknetz (104 ), das die Versorgung für ein zweites Gebiet (108 ) bereitstellt, wobei das zweite Funknetz (104 ) Anmeldungseinrichtungen für die Anmeldung des mobilen Endgerätes mittels einer Vermittlungsschichtkennung als eine temporäre Kennung aufweist, – eine Netzkopplungskomponente (106 ) zum Koppeln des ersten und des zweiten Funknetzes, – Speicher (110 ) zum Speichern der Anwendungsschichtkennung zusammen mit der Vermittlungsschichtkennung für das Routing einer Telekommunikationsverbindung von einer Datenquelle (122 ) zu dem mobilen Endgerät, – Einrichtungen zum Bereitstellen (300 ) der Anwendungsschichtkennung von der Datenquelle (122 ) an das erste Funknetz (102 ), und – Einrichtungen zum Erhalten (302 ) der Vermittlungsschichtkennung auf der Basis der Anwendungsschichtkennung zum Aufbauen der Telekommunikationsverbindung (304 ) zu dem mobilen Endgerät über das zweite Netz, gekennzeichnet durch – eine Einheit (106 ) zum Durchführen eines MSISDN/GPRS-IP-Adreßmappings, die als Einheit zum Durchführen des MSISDN/WLAN-IP-Adreßmappings wiederverwendet wird, – das erste Netz (102 ), das ein zellulares Netz mittlerer Bandbreite ist, und das zweite Netz (104 ), das ein WLAN-Netz höherer Bandbreite ist, und – Einrichtungen für eine Annullierung der temporären Kennung, die in einer Mapping-Tabelle gespeichert ist, nach der Auslösung durch eine Nachricht (212 ), die von dem mobilen Endgerät an das erste Netz gesendet wurde, wobei die Nachricht darauf hinweist, daß sich das mobile Endgerät (210 ) außerhalb des zweiten Gebietes (108 ) bewegt hat. - Telekommunikationssystem (
100 ) nach Anspruch 2, in welchem ein Paketdatengateway [PDG] von dem mobilen Endgerät (112 ) eine Vermittlungsschichtkennung empfängt, die von dem zweiten Netz (104 ) bekannt ist, das ermöglicht, die Anwendungsschichtkennung [MSISDN] durch Mapping der Anwendungsschichtkennung auf die Vermittlungsschichtkennung abzufragen. - Ein mobiles Endgerät (
112 ) zur Verwendung mit dem ersten und dem zweiten Funknetz (102 ,104 ), die gekoppelt sind, wobei das schnurlose mobile Endgerät (112 ) umfaßt: – Einrichtungen (116 ,114 ) für die Anmeldung mit dem ersten Funknetz (102 ) mittels einer Anwendungsschichtkennung als eine permanente Kennung [MSISDN], wobei das erste Funknetz die Versorgung für ein erstes Gebiet bereitstellt, – Einrichtungen (120 ,118 ) für die Anmeldung mit dem zweiten Funknetz (104 ) mittels einer Vermittlungsschichtkennung als eine temporäre Kennung, wobei das zweite Funknetz die Versorgung für ein zweites Gebiet (108 ) bereitstellt, und – Einrichtungen zum Aufbauen einer Telekommunikationsverbindung (304 ) zu dem mobilen Endgerät von einer Datenquelle (122 ), wobei die Datenquelle (300 ) die Anwendungskennung an das erste Funknetz (102 ) bereitstellt, um die Vermittlungsschichtkennung auf der Basis der Anwendungsschichtkennung zu erhalten, wobei die Anwendungsschichtkennung (208 ) zusammen mit der Vermittlungsschichtkennung gespeichert wird, um die Telekommunikationsverbindung an das mobile Endgerät über das zweite Netz (102 ) zu leiten, gekennzeichnet durch – Einrichtungen zum Auslösen einer Annullierung der temporären Kennung, die in einer Mapping-Tabelle gespeichert ist, durch Senden einer Nachricht (212 ) von dem mobilen Endgerät (112 ) an das erste Netz (102 ), um darauf hinzuweisen, daß sich das mobile Endgerät außerhalb des zweiten Gebietes (108 ) bewegt hat, so daß die temporäre Kennung ungültig gesetzt ist.
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