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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Netzwerk-Anschlusstechniken
und insbesondere auf ein Verfahren für ein Benutzerendgerät zum schnellen
Anschluss an sein Heimnetz in einem drahtlosen Lokalbereichsnetzwerk
(WLAN).
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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Als
Antwort auf die Benutzernachfrage für zunehmend schnelleren drahtlosen
Anschluss (Zugang) wurde das WLAN entwickelt, welches fähig ist,
hochschnellen Datenanschluss in einem relativ kleinen Bereich zu
gestatten. In WLAN kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, unter
anderen auch der technische Standard IEEE 802.11b für mehrere
Anwendungen. Dieser Standard benutzt das 2,4 GHz Frequenzband mit einer
Datenübertragungsrate
bis zu 11 Mbps. Andere technische Standards, die das gleiche Frequenzband
benutzen, sind IEEE 802.11g und Bluetooth, wobei nach IEEE 802.11g
eine Datenübertragungsrate
von 54 Mbps erzielt wird. Es gibt noch andere neue Standards wie
IEEE 802.11a und ETSI BRAN Hiperlan 2, die das 5 GHz Frequenzband
ebenfalls mit einer Datenübertragungsrate
von 54 Mbps benutzen.
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Obwohl
es verschiedene Standards für
drahtlosen Anschluss gibt, werden die meisten WLANs für die Übertragung
von IP Datenpaketen benutzt. Der von einem drahtlosen IP Netzwerk
adoptierte spezifische WLAN Anschlussstandard ist gewöhnlich bis
zur oberen IP Ebene transparent. Ein derartiges Netzwerk wird normalerweise
mit Anschlusspunkten zum Implementieren von drahtlosem Anschluss
eines Benutzerendgeräts
und mit Steuer- und Verbindungsgeräten zum Implementieren von
IP-Übertragung
konfiguriert.
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Einhergehend
mit der Entwicklung des WLAN hat sich auch der Brennpunkt der Forschung
verschoben und liegt jetzt in einem Bereich für das Interworking von WLAN
mit verschiedenen drahtlosen Mobilkommunikationsnetzen wie GSM,
CDMA, WCDMA, TD-SCDMA und CDMA2000. Gemäß der 3GPP Standards ist ein
Benutzerendgerät
fähig,
sich aber das WLAN Anschlussnetz an das Internet und Internet sowie
auch an das Heimnetz und das Besuchsnetz eines 3GPP Systems anzuschließen. Genauer
ausgedrückt
schließt
sich bei Vornahme eines lokalen Anschlusses, wie in 2 dargestellt,
das Benutzerendgerät über das
WLAN Anschlussnetz an das 3GPP Heimnetz an; beim Roaming wird es über das
WLAN Anschlussnetz mit dem 3GPP Besuchsnetz verbunden. Einige Entitäten des
3GPP Besuchsnetzes sind mit entsprechenden Entitäten des 3GPP Heimnetzes verbunden,
zum Beispiel ist das AAA Proxy (3GPP Authentication, Authorization
and Accounting) im Besuchsnetz mit dem 3GPP AAA Server im Heimnetz
verbunden, und das WLAN Access Gateway (WAG) im Besuchsnetz ist
mit dem Packet Data Gateway (PDG) im Heimnetz verbunden, wie in 1 dargestellt. 1 und 2 sind
schematische Diagramme, die die Netzwerkarchitekturen eines WLAN
darstellen, das beim Roaming bzw. Nicht-Roaming mit einem 3GPP System
zusammenarbeitet (Interworking).
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Wie
in 1 und 2 dargestellt, sind die Hauptkomponenten
eines 3GPP Systems ein Home Subscriber Server (HSS)/ein Home Location
Register (HLR), ein 3GPP AAA Server, ein 3GPP AAA Proxy, ein WAG,
ein PDG, ein Charging Gateway (CGw)/eine Charging Information Collecting
Function (CCF) und ein Online Charging System (OCS). Die Benutzerendgeräte, das
WLAN Anschlussnetz und alle Entitäten des 3GPP Systems stellen
zusammen einen 3GPP-WLAN Netzverbund (Interworking Netzwork) dar,
welcher als WLAN Service-System betrachtet werden kann. In diesem
Service-System ist ein 3GPP AAA Server verantwortlich für die Authentifizierung,
Autorisierung und Fakturierung eines Benutzers, ferner für das Sammeln
der vom WLAN Anschlussnetz gesendeten Gebührenberechnungsinformation
und für
die Übertragung
der Information an das Gebührenberechnungssystem;
PDG ist verantwortlich für
die Übertragung
der Benutzerdaten von einem WLAN Anschlussnetz an das 3GPP Netz
oder an andere Paketdatennetze; und das Gebührenberechnungssystem dient
hauptsächlich
zum Empfang und zur Aufzeichnung der vom Netzwerk übertragenen Gebührenberechnungsinformation
des Benutzers, während
OCS dazu dient das Netzwerk anzuweisen, die Gebührenberechnungsinfomation periodisch
entsprechend der Ausgaben der Online belasteten Benutzer Online
zu übertragen,
sowie Statistiken zu erstellen und die Kontrolle durchzuführen.
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Beim
Nicht-Roaming, wenn ein WLAN Benutzerendgerät sich direkt an das Internet/Intranet
anschließen
möchte,
kann das Benutzerendgerät
den Anschluss an das Internet/Intranet über das WLAN Anschlussnetz
herstellen, nachdem es über
das WLAN Anschlussnetz die Authentifizierung mit dem AAA Server
(AS) durchgeführt
hat. Sollte das WLAN Benutzerendgerät auch den Anschluss an den
Service der 3GPP paketvermittelten (PS) Domäne wünschen, könnte es ferner den Service
von Szenario 3 (WLAN 3GPP IP Access) vom 3GPP Heimnetz anfordern.
Das heißt,
das Benutzerendgerät
leitet eine Service-Autorisierungsanforderung
für Szenario
3 (WLAN 3GPP IP Access) an das AS des 3GPP Heimnetzes ein, welches
Service-Authentifizierung und Autorisierung für diese Anforderung ausführt; wenn
Authentifizierung und Autorisierung erfolgreich sind, sendet das
AS eine „Anschluss
akzeptiert" Nachricht
an das Endgerät
und weist dem Endgerät
eine entsprechende PDG zu. Wenn zwischen dem Endgerät und der
zugewiesenen PDG ein Kanal eingerichtet ist, ist das Endgerät fähig, den
Anschluss an den Service der 3GPP PS Domäne vorzunehmen. In der Zwischenzeit
wird vom Offline-Gebührenberechnungssystem
und dem OCS die Gebührenberechnungsinformation
entsprechend der Netzwerkbenutzung des Endgeräts aufgezeichnet.
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Beim
Roaming, wenn sich ein WLAN Benutzerendgerät direkt an das Internet/Intranet
anschließen möchte, kann
es über
das 3GPP Besuchsnetz eine Anforderung an das 3GPP Heimmetz zum Anschluss
an das Internet/Intranet stellen. Sollte das Benutzerendgerät auch den
Service von Szenario 3 (WLAN 3GPP IP Access) anfordern wollen, um
sich an den Service der 3GPP PS Domäne anzuschließen, so
muss das Benutzerendgerät über das
3GPP Besuchsnetz einen Service-Autorisierungprozess im 3GPP Heimnetz
einleiten. Die Autorisierung wird gleichermaßen auch zwischen dem Endgerät und dem
AS des 3GPP Heimnetzes durchgeführt.
Nach erfolgreicher Autorisierung weist das AS dem Endgerät die entsprechende
Heim-PDG zu, danach ist das Benutzerendgerät fähig, sich an den Service der
3GPP Domäne
des Heimnetzes anzuschließen,
nachdem es einen Kanal mit der zugewiesenen PDG über das WAG des 3GPP Besuchsnetzes
eingerichtet hat.
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Wenn
gemäß 3 in
einem 3GPP-WLAN Netzverbund (Interworking Netz) ein WLAN gleichzeitig
mit einer Mehrzahl von 3GPP Besuchsnetzen verbunden ist, das heißt mit einer
Mehrzahl von in Betrieb stehenden Mobilkommunikationsnetzen (3GPP
Besuchsnetzen, die hier als VPLMN – „Visited Public Land Mobile Networks" bezeichnet sind),
muss ein WLAN Benutzerendgerät
ein gewünschtes
VPLMN für
den Anschluss auswählen,
nachdem es sich an das WLAN angeschlossen hat. In China zum Beispiel
könnte
ein WLAN Anschlussnetz gleichzeitig mit zwei in Betrieb stehenden
VPLMNs – China Mobile
und China Unicom – verbunden sein;
in diesem Fall muss ein Benutzer von China Unicom, nachdem er sich
an das WLAN angeschlossen hat, das WLAN Anschlussnetz anweisen,
den Anschluss für
ihn an das in Betrieb stehende VPLMN von China Unicom herzustellen.
In einem anderen Fall könnte
ein französischer
Benutzer zu einem WLAN in China wandern (Roaming), wenn das Heimnetz
des französischen
Benutzers Roaming Protokolle sowohl mit China Mobile als auch mit
China Unicom hat, und dann, falls das WLAN sowohl an China Mobile
als auch an China Unicom angeschlossen ist, muss der französische Benutzer
ein VPLMN auswählen,
um den Anschluss herzustellen, nachdem er sich an das WLAN angeschlossen
hat. Zum gegenwärtigen
Zeitpunkt informiert bei den oben genannten Gegebenheiten ein WLAN
Benutzerendgerät
durch Netzwerk-auswählende
Information das WLAN Anschlussnetz des selbst-gewählten Netzwerks,
wobei die Netzwerk-auswählende
Information die Information über
das in Betrieb stehende Mobilkommunikationsnetz ist, an welches
sich das Benutzerendgerät
gerade anschließen
möchte,
und welche in ein separat definiertes Feld oder in ein Benutzerkennungsfeld
gesetzt werden kann, welches das Format einer Netzanschlusskennung
(NAI) aufweist.
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Wenn
sich jedoch das aktuelle Benutzerendgerät in einer Netzwerkumgebung
befindet, in der gleichzeitig eine Mehrzahl von WLANS existiert,
können
die Lösungen
nach dem Stand der Technik nicht sicherstellen, dass das Benutzerendgerät fähig ist,
das beste PLMN, typisch das Heimnetz des Benutzerendgeräts, auszuwählen. Wenn
man beispielsweise die in 4 dargestellte
Netzwerkumgebung nimmt, liegt das WLAN Benutzerendgerät gleichzeitig
im Deckungsbereich von WLAN #1, WLAN #2, ..., WLAN #n, wobei WLAN
#1 an die Besuchsnetze des aktuellen Benutzerendgeräts, VPLMN
#1 und VPLMN #2, und wobei WLAN #2 an das Heimnetz und ein Besuchsnetz
des aktuellen Benutzerendgeräts,
HPLMN und VPLMN #3, ..., angeschlossen ist. In diesem Fall ist die
beste Lösung
für das
aktuelle Benutzerendgerät
sich über
WLAN #2 an sein Heimnetz HPLMN anzuschließen. Gemäß den Netzwerk-Auswahl-Lösungen nach
dem Stand der Technik, wie zum Beispiel der Netzwerkauswahl im Entwurf
3GPP TS 23.234 V1.10.0, würde
sich jedoch dieses Benutzerendgerät wahrscheinlich zuerst über WLAN
#1 anschließen,
während
die direkt an WLAN #1 angeschlossenen in Betrieb stehenden Netzwerke
sämtlich
Roaming Netzwerke des Benutzerendgeräts sind, und dann hat das Benutzerendgerät keine
Möglichkeit
sein eigenes Heimnetz auszuwählen,
das direkt an WLAN #2 angeschlossen ist.
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Mit
dem Ziel einem Benutzerendgerät
zu gestatten, jedes Mal das beste Netz für den Anschluss auszuwählen, wurde
in einer anderen Patentanmeldung ein Verfahren vorgeschlagen, die
WLAN Anschlussnetze der Reihe nach abzufragen: Ein Benutzerendgerät, das von
mehr als einem WLAN abgedeckt ist, kann von jedem der detektierten
WLANs der Reihe nach die voreingestellte anfängliche Netzwerk-auswählende Information
abfragen; wenn das aktuelle WLAN Anschlussnetz direkt an das anfänglich ausgewählte Netzwerk
angeschlossen ist, könnte
es sich direkt an dieses anfänglich
ausgewählte
Netzwerk über
das aktuelle WLAN Anschlussnetz anschließen; andernfalls könnte es
das nächste
WLAN in der Reihe abfragen undsoweiter. Obwohl dieses Verfahren
sicherstellt, dass das vom Benutzer gewünschte PLMN, zum Beispiel das
HPLMN, gefunden wird, vorausgesetzt es existiert, führt dieser
Ansatz einer Nacheinander-Abfrage zu einer Verlangsamung der Anschlussgeschwindigkeit.
Bis jetzt wurde keine bestimmte Lösung vorgeschlagen, wie ein
Benutzerendgerät,
das sich nur an sein HPLMN anschließen möchte, am schnellsten das mit
seinem Heimnetz verbundene WLAN finden und sich über dieses WLAN anschließen kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Angesichts
des oben Gesagten besteht das Hauptziel der vorliegenden Erfindung
darin, ein Verfahren zum schnellen Anschließen eines WLAN Benutzerendgeräts an sein
eigenes Heimnetz bereitzustellen, so dass ein von mehr als einem
WLAN abgedecktes Benutzerendgerät
fähig ist,
das WLAN Anschlussnetz zu finden, das direkt an das Heimnetz des
Endgeräts
angeschlossen ist, und sich an dieses Netz über dieses WLAN anzuschließen.
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Zur
Erreichung des obigen Ziels wird die folgende erfindungsgemäße Lösung vorgeschlagen:
Verfahren
für ein
Benutzerendgerät
zum schnellen Anschluss an sein Heimnetz, wobei das Benutzerendgerät von mehr
als einem drahtlosen Lokalbereichsnetzwerk (WLAN) abgedeckt ist,
wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch:
Einholen von
Kennungen der detektierten WLANs;
Auswählen einer Kennung aus den
Kennungen der detektierten WLANs;
Vergleichen der ausgewählten Kennung
mit einer vorgespeicherten Kennung eines WLAN, welches direkt an das
Heimnetz angeschlossen ist;
Anschließen an das Heimnetz über das
WLAN, welches durch die Kennung identifiziert wurde, die sich mit
der vorgespeicherten Kennung des direkt an das Heimnetz angeschlossenen
WLAN deckt.
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Bei
der obigen Lösung
beinhaltet das Verfahren ferner:
Aufzeichnen der Kennung des übereinstimmenden
WLAN,
Bestimmen, ob es mehr als ein übereinstimmendes WLAN gibt,
nachdem alle Kennungen der detektierten WLANs verglichen wurden;
und
Auswählen
eines WLAN aus den übereinstimmenden
WLANs durch das Benutzerendgerät
entsprechend einer vordefinierten Auswahlregel, wenn mehr als ein übereinstimmendes
WLAN vorhanden sind, wobei
das Anschließen an das Heimnetz über das
WLAN, das durch die Kennung identifiziert wurde, die sich mit der vorgespeicherten
Kennung des direkt an das Heimnetz angeschlossenen WLAN deckt, das
Anschließen
an das Heimnetz über
das ausgewählte
WLAN beinhaltet.
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Bei
der obigen Lösung
ist die WLAN Kennung die SSID (Services Set Identification) des
WLAN, und die Auswahlregel umfasst: Auswählen des WLAN Anschlussnetzes
für aktuellen
Gebrauch auf der Basis der Signalintensität oder der Netzwerklast, oder
der Signalintensität
und Netzwerklast aller übereinstimmenden WLANs.
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Das
Verfahren umfasst ferner: Einrichten einer Liste von WLAN Roaming-Beziehungen
im Benutzerendgerät
im Voraus, um die Kennung des direkt an das Heimnetz des Benutzerendgeräts angeschlossenen WLAN
zu speichern, und das Vergleichen umfasst: das Vergleichen der ausgewählten WLAN
Kennung mit der Kennung des WLAN in der Liste der WLAN Roaming-Beziehungen
durch das Benutzerendgerät.
Außerdem wird
Prioritätsinformation
zum Einsatz beim Auswählen
eines WLAN ebenfalls in der Liste der WLAN Roaming-Beziehungen gespeichert,
und dann umfasst die Auswahlregel das Auswählen des WLAN Anschlussnetzes
für aktuellen
Gebrauch entsprechend der vorgespeicherten Prioritätsinformation.
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Das
Verfahren umfasst ferner: Aktualisieren der vorgespeicherten Kennung
des direkt an das Heimnetz angeschlossenen WLAN, periodisch oder
nach Bedarf, durch das Benutzerendgerät, wobei das Aktualisieren
umfasst: das Anweisen des Benutzerendgeräts durch das Netzwerk, die
Aktualisierung vorzunehmen; oder das Ausgeben der Kennung des direkt
an das Heimnetz zum Benutzerendgerät angeschlossenen WLAN durch
das Netzwerk; oder das Abfragen des Heimnetzes als Einleitung durch
das Benutzerendgerät
und das Aktualisieren der vorgespeicherten Kennung des direkt an
das Heimnetz angeschlossenen WLAN.
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Gemäß dieses
erfindungsgemäßen Verfahrens
werden die Kennungen aller WLANs mit direktem Anschluss an das Heimnetz
eines Benutzerendgeräts
in dem Benutzerendgerät
gespeichert. Wenn sich demnach ein Benutzerendgerät in einem
von mehr als einem WLAN abgedeckten Bereich befindet, wird die Kennung
jedes detektierten WLAN Anschlussnetzes mit den vorgespeicherten
Kennungen verglichen, und das Benutzerendgerät wird über ein übereinstimmendes WLAN angeschlossen.
Auf diese Weise ist es möglich,
ein Benutzerendgerät
jedes Mal mit der höchsten
Geschwindigkeit an sein eigenes Heimnetz anzuschließen, wenn
sich ein WLAN Benutzerendgerät
in einem Bereich befindet, der von mehr als einem WLAN abgedeckt ist,
wodurch dem Benutzer ein besserer Service geboten wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Darstellung der Netzwerkarchitektur für das Interworking
zwischen einem WLAN und einem 3GPP System im Roaming Zustand.
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2 ist
eine schematische Darstellung der Netzwerkarchitektur für das Interworking
zwischen einem WLAN und einem 3GPP System im Nicht-Roaming Zustand.
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3 ist
eine schematische Darstellung der Netzwerkarchitektur eines WLAN,
das sich an eine Mehrzahl von VPLMNs anschließt.
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4 ist
eine schematische Darstellung der Netzwerkarchitektur, wenn sich
das aktuelle Benutzerendgerät
in einem von einer Mehrzahl von WLANs abgedeckten Bereich befindet.
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5 ist
das Ablaufdiagramm der Implementierung der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
das Ablaufdiagramm der Implementierung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
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Der
Hauptgedanke der vorliegenden Erfindung ist wie folgt: Die Kennungen
aller WLANs mit direktem Anschluss an das Heimnetz des Benutzen
werden im Voraus in jedem Benutzerendgerät gespeichert. Für ein Benutzerendgerät, das sich
in einem von mehreren WLAN abgedeckten Bereich befindet, wird jede
der detektierten WLAN Kennungen der Reihe nach mit den vorgespeicherten
WLAN Kennungen des aktuellen Benutzerendgeräts verglichen. Wenn ein Vergleich
eine Übereinstimmung
ergibt, heißt
das, dass das entsprechende WLAN Anschlussnetz an das Heimnetz des
aktuellen Benutzerendgeräts
angeschlossen ist, und dass sich das Benutzerendgerät über dieses
WLAN an sein Heimnetz anschließen
kann. Wenn mehr als ein WLAN vorhanden ist, das mit den gespeicherten
Kennungen übereinstimmt,
kann eins der WLANs gemäß einer
vordefinierten Auswahlregel für
den Anschluss ausgewählt
werden. Dabei kann die WLAN Kennung eine SSID sein.
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Gemäß der Netzwerkarchitektur
von 4 sind in jedem Benutzerendgerät die Kennungen aller WLANs,
die direkt an sein Heimnetz angeschlossen sind, vorgespeichert.
Wenn ein WLAN Benutzerendgerät versucht,
sich an ein 3GPP-WLAN Interworking-Netz anzuschließen, detektiert
das Benutzerendgerät
ein drahtloses Anschlussnetz und stellt möglicherweise fest, dass mehr
als ein WLAN existiert. In diesem Fall umfasst das erfindungsgemäße Verfahren
zum schnellen Anschließen
an das Heimnetz des aktuellen Benutzerendgeräts die in 5 dargestellten
folgenden Schritte:
Schritte 501–503: Das aktuelle
Benutzerendgerät
holt die Kennungen aller aktuell detektierten WLANs ein, wählt eine
der Kennungen der detektierten WLANs aus, die nicht verglichen wurden,
und vergleicht die Kennung des ausgewählten WLAN mit jeder der vorgespeicherten
WLAN Kennungen. Es ist zu entscheiden, ob die ausgewählte Kennung
mit einer der vorgespeicherten WLAN Kennungen übereinstimmt, im Falle einer Übereinstimmung
erfolgt der Anschluss an das Heimnetz des Benutzerendgeräts über das
ausgewählte WLAN
Anschlussnetz, und der aktuelle Prozess ist beendet; andernfalls
geht der Prozess zu Schritt 504.
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Der
Vergleich hierbei besteht im Suchen nach einer vorgespeicherten
WLAN Kennung, die identisch mit der Kennung des aktuell ausgewählten WLAN
ist. Wenn sie gefunden wird, bedeutet das eine erfolgreiche Übereinstimmung.
Das Anschließen über das
ausgewählte
WLAN Anschlussnetz umfasst: das aktuelle Benutzerendgerät benutzt
die Information seines Heimnetzes als Netzwerk-auswählende Information
und sendet diese Information an das aktuell ausgewählte WLAN
Anschlussnetz; und das WLAN schließt nach Empfang der Information
den nachfolgenden Anschlussprozess ab. Erfindungsgemäß kann eine
WLAN Roaming Beziehungsliste im Voraus konfiguriert werden, um die
Kennungen aller WLANs, die direkt an das Heimnetz des aktuellen
Benutzerendgeräts
angeschlossen sind, in dieser Liste zu speichern und die in dieser
Liste gespeicherten Kennungen bei Vornahme eines Vergleichs zu vergleichen.
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Schritte 504–505:
es ist zu entscheiden, ob ein WLAN vorhanden ist, das nicht verglichen
wurde; falls ja, geht der Prozess zu Schritt 1 zurück, andernfalls
wird der aktuelle Prozess beendet.
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Wie
in 6 dargestellt, schließt sich gemäß dieser Erfindung das Benutzerendgerät nicht
unbedingt in Schritt 503 an. In diesem Fall wird aus Schritt 503 Schritt 503', wobei die
aktuelle Kennung des WLAN, für das
die Übereinstimmung
erzielt wurde, nur aufgezeichnet wird. Dann geht der Prozess zu
Schritt 504 weiter. Des weiteren wird der aktuelle Prozess
nicht unbedingt beendet, nachdem alle Kennungen der detektierten WLANs
verglichen wurden; stattdessen ist zu entscheiden, ob es mehr als
eine erfolgreiche Übereinstimmung gibt;
falls nein, ist ferner zu entscheiden, ob ein WLAN vorhanden ist,
bei dem eine Übereinstimmung
erzielt wurde; falls ja, erfolgt der Anschluss an das Heimnetz des
aktuellen Benutzerendgeräts über das übereinstimmende
WLAN; falls nein, wird der aktuelle Prozess beendet. Wenn mehr als
ein übereinstimmendes
WLAN vorhanden ist, ist ein WLAN gemäß einer vordefinierten Auswahlregel
auszuwählen.
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Die
vordefinierte Auswahlregel könnte
umfassen: die Auswahl aufgrund der Signalqualität und/oder der Netzwerklast,
die Auswahl aufgrund vordefinierter Prioritäten oder die Auswahl durch
den Benutzer, wobei die ganze aufgezeichnete Information der erfolgreichen Übereinstimmungen
in einem Popup-Fenster für
den Benutzer erscheint. Die hier erwähnte Signalqualität beinhaltet
Information wie Signalintensität,
Stabilität
der Signalintensität
usw.
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Wenn
man als Beispiel die vordefinierte Priorität nimmt, könnte eine Prioritätsspalte
in die konfigurierte WLAN Roaming Beziehunsliste aufgenommen werden – siehe
Tabelle 1.
| WLAN
Kennung | Priorität |
| WLAN
3 | 3 |
| WLAN
6 | 1 |
| WLAN
8 | 2 |
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Wenn
eine WLAN Roaming Beziehungsliste nach Tabelle 1 in Benutzerendgerät A gespeichert
ist, die angibt, dass drei direkt an das Heimnetz von Benutzerendgerät A angeschlossene
WLANs vorhanden sind, wenn sich das aktuelle Benutzerendgerät A in einem
von WLAN1, WLAN3, WLAN5 und WLAN6 abgedeckten Bereich befindet,
wird man feststellen, dass bei einem Vergleich WLAN3 und WLAN6 übereinstimmen.
Dann muss entschieden werden, welches WLAN eine höhere Priorität aufweist.
Da aus Tabelle 1 ersichtlich ist, dass WLAN3 eine höhere Priorität als WLAN6
aufweist, erfolgt der Anschluss via WLAN3.
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Die
in jedem Benutzerendgerät
gespeicherte WLAN Kennungsinformation kann nach Bedarf oder periodisch
aktualisiert werden, wobei es folgende Möglichkeiten gibt: das Netzwerk
weist ein Benutzerendgerät an
die Aktualisierung vorzunehmen, und das Benutzerendgerät führt die
Abfrage in dem vom Heimnetz bereitgestellten Server durch und aktualisiert
die vorgespeicherte Information; oder das Netzwerk gibt die auf
das Benutzerendgerät
bezogenen WLAN Kennungen direkt an jedes Benutzerendgerät aus, und
nach Empfang der ausgegebenen Information entscheidet das Benutzerendgerät, ob sich
etwas geändert
hat; wenn ja, wird die gespeicherte Information aktualisiert; oder
das Benutzerendgerät
führt als
Einleitung eine Abfrage im vom Heimnetz bereitgestellten Server
durch, und wenn sich etwas geändert
hat, aktualisiert es die vorgespeicherte Information. Das Heimnetz
des Benutzerendgeräts
muss dabei zeitmäßig die
Kennungsinformation der WLANs aufzeichnen, bei denen sich die Anschlussbeziehung
des Heimnetzes geändert
hat.
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Es
versteht sich, dass die obige Beschreibung eine bevorzugte Ausführungsform
dieser Erfindung ist und nicht als den geschützten Geltungsbereich dieser
Erfindung einschränkend
ausgelegt werden darf.