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DE60308875T2 - Rollentraegervorrichtung zum kontinuierlichen duennanbandgiessen - Google Patents

Rollentraegervorrichtung zum kontinuierlichen duennanbandgiessen Download PDF

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DE60308875T2
DE60308875T2 DE60308875T DE60308875T DE60308875T2 DE 60308875 T2 DE60308875 T2 DE 60308875T2 DE 60308875 T DE60308875 T DE 60308875T DE 60308875 T DE60308875 T DE 60308875T DE 60308875 T2 DE60308875 T2 DE 60308875T2
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DE
Germany
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roller
assembly
rolls
rollers
movable support
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60308875T
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English (en)
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DE60308875D1 (de
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W. The Croft 1130 Brian BOTHAM
Andrea De Luca
Alfredo Poloni
Edi Faggiani
Nuredin Kapaj
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danieli and C Officine Meccaniche SpA
Original Assignee
Danieli and C Officine Meccaniche SpA
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Publication date
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Publication of DE60308875T2 publication Critical patent/DE60308875T2/de
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0622Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars formed by two casting wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B22D11/0682Accessories therefor for cooling the cast product during its passage through the mould surfaces by cooling the casting wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung für Gussbrammen-Gießwalzen zum kontinuierlichen Gießen von Metallbändern und insbesondere eine die Reibung reduzierende Vorrichtung für die Walzen während der Einstellungs-Bewegung. Sie betrifft ebenso ein Verfahren zum Steuern der Distanz zwischen den die Gussbrammen-Form ausbildenden Walzen.
  • Stand der Technik
  • Metallische Bänder werden üblicherweise aus kontinuierlich vergossenen Gussblöcken oder -brammen als Startmaterial, welche aus einer Serie von nachfolgenden Operationen, die das Vorschmieden, die Heiß- und Kalt-Lamination zusammen mit anderen Zwischenbehandlungen, beispielsweise Wärmebehandlungen umfassen, in ihrer Dicke reduziert werden, produziert.
  • Diese Operationsverfahren benötigen sehr teure Anlagen und beträchtliche Energieverbräuche.
  • Somit besteht seit einiger Zeit die Tendenz, die Anlagen- und Geschäftskosten durch Gussprodukte mit einer Dicke zu reduzieren, die so nah wie möglich am abschließenden Produkt liegt; infolgedessen wird der Einführung des kontinuierlichen Brammengusses folgend die Dicke der Bramme vom konventionellen 200 × 300 mm-Querschnitt auf die im sogenannten "Dünnbrammenguss" erhaltene Querschnittsgröße von 60-100 mm reduziert. Auch der Übergang von 60 mm auf 2-3 mm, was eine typische Dicke von Warmband ist, erfordert jedoch eine Reihe von Energie verbrauchenden Schritten.
  • Im Hinblick auf die inhärenten Nachteile beim Gießen von Körpern mit signifikanter Dicke für die Reduktion zu Dünnband wurde der inhärente Vorteil beim Direktvergießen von metallischen Bändern seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erkannt, als Thomas Bessemer eine Maschine für das kontinuierliche Vergießen von Stahlband patentierte, welche eine Form mit gekühlten metallischen, in Gegenrichtung rotierenden Walzen, die mit einem kleinen Abstand zueinander eingestellt waren, zur Verfügung stellte; das Metall wurde in dem Raum zwischen den Walzen vergossen, erstarrte bei Kontakt mit den kalten Oberflächen der letzteren und wurde schließlich mit einer Dicke extrahiert, die gleich der Distanz zwischen den sich gegenüberliegenden Oberflächen der Walzen selbst war.
  • Solch eine extrem attraktive Technologie hat praktische Anwendungen beim Generator von Metallen so wie Kupfer und Aluminium aber nur in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gefunden, während für Metalle und Legierungen mit hohem Schmelzpunkt, so wie Stahl, derzeit die tatsächliche industrielle Verbreitung einer derartigen Technologie nicht bekannt ist.
  • Verschiedene Anstrengungen wurden auf diesem Gebiet im Wesentlichen dahingehend gemacht, die Produktionskosten, den Energieverbrauch sowie die Umwelteinflüsse zu reduzieren und dünne Bänder zu erzeugen, die direkt im Ist-Zustand verwendbar sind, insbesondere bei Anwendungen, in denen beispielsweise die Oberflächenqualität nicht ein besonderes Erfordernis ist, oder die wie heiß laminierte Bänder für diese Verwendungen angesehen wurden, in denen Dicken von weniger als 1 mm notwendig sind.
  • Dabei hat sich herausgestellt, dass die von Bessemer in seiner Zeit entwickelte Maschine in ihrer generellen Form immer noch die am meisten ideale Form für das kontinuierliche Metallbandgießen ist, aber es besteht immer noch eine Vielzahl von bei deren effektiver Verwendung zu lösender Probleme, wobei diese vom Sicherstellen der Dichtigkeit der Walzen an deren flachen Enden über die am meisten geeigneten Materialien zum Überstehen der erforderlichen Arbeitsbedingungen über die automatische Steuerung sämtlicher Operationen und der Gießgeschwindigkeit und der Abzugsgeschwindigkeit des Bands bis zu dessen Aufhaspeln in ein Coil reichen.
  • Einer der besonders beanspruchten Punkte in der Anlage sind die Gießwalzen, die üblicherweise beim Vorliegen hoher thermischer Belastungen eine konstante Qualität des gegossenen Bands sowie eine geeignete Laufzeit sicherstellen müssen.
  • Ein kennzeichnendes Merkmal der Technologie des kontinuierlichen Bandgusses ist, dass die Banddicke von der Walzenrotationsgeschwindigkeit unter den gleichen Gießbedingungen sowie der Stahl-Erstarrungstemperatur usw. abhängt.
  • Die Gießwalzen sind dabei eines der komplexesten Teile der Gussanlage, da sie unter anderem ein Kühlsystem für die Walzen selbst sowie ein empfindliches Stützsystem umfassen müssen, welches unter anderem auch die Einstellung der Dicke des gegossenen Bands ermöglichen muss. Diese Erfordernisse beinhalten das Vorliegen einer Anzahl von Elementen, die die durch die Anlage erforderten verschiedenen Funktionen implementieren. Eine in bekannten Anlagen angewendete Lösung ist das Anordnen der Walzen zusammen mit den eine Vielzahl von Funktionen durchführenden Vorrichtungen, die direkt zu deren Betrieb dazugehören, sowie das Abkühlsystem sowie die Steuerung der Walzendistanz in einer komplexen Zusammenbauplattform, die deren schnelles Ersetzen entweder im Falle einer Routine-Instandhaltung oder einer außerordentlichen Überholung erlaubt.
  • Eine kontinuierliche Bandguss-Anlage mit einer Gießwalzen-Stützplattform, die ein komplexes System für die Walzen-Stützung umfasst, ist aus den EP-A-903190 und EP-A-903191 bekannt. Um die Verschiebung der Walzen während deren seitlicher Bewegungen der Entfernung und Annäherung während des Gießens zu begünstigen, ist in einer solchen Anlage ebenfalls ein lineares Lagersystem bereitgestellt.
  • Ein in den Anlagen dieser Art zu lösendes Problem ist, die Bewegungen der Annäherung und Entfernung, die auch im Hinblick auf Notfallbedingungen, beispielsweise dann, wenn eine schnelle und nahezu direkte Beabstandung der Walzen erforderlich ist, um das geschmolzene Metall, das immer noch auf den Walzen aufliegt, abtropfen zu lassen, so schnell wie möglich ist, zu gewährleisten.
  • Ein anderes zu lösendes Problem ist, die Verlässlichkeit der Stützungen zu verbessern, um die Gefahr einer Verschweißung während des Betriebs, was die Walzen-Anordnung selbst mit schwerwiegenden Konsequenzen beeinflussen kann, zu minimieren.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten Probleme durch Bereitstellung einer Stützvorrichtung zu lösen, welche während des kontinuierlichen Gießens von Metallband, eine maximale Zuverlässigkeit, ein gleichmäßig dickes Band gewährleistet und die bei Vorliegen einer hohen Temperatur verwendet werden kann und die erforderliche Verschiebung der Walzen mit koordinierten und ausreichend präzisen Bewegungen er Abstützungen der zwei gegenüberliegenden Enden jeder Walze ermöglicht, um ein Fehlen von Symmetrie oder Ebenheitsdefekte der Banddicke zu verhindern.
  • Derartige Probleme werden durch die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 sowie durch das Verfahren gemäß Anspruch 6 gelöst.
  • Liste der Zeichnungen
  • Weitere mit der vorliegenden Erfindung erreichbare Vorteile werden dem Fachmann durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung einer besonderen und nicht beschränkenden Ausführungsform einer Stützvorrichtung für die Walzen beim kontinuierlichen Vergießen von metallischen Bändern und unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren mehr ersichtlich, in denen:
  • 1 schematisch einen Schnitt in der vertikalen Ebene einer Gießanlage für metallisches Band zeigt;
  • 2 schematisch eine axonometrische Ansicht eines Walzen-Stützgehäuses zeigt;
  • 3 schematisch einen Querschnitt der Walzen-Stützvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt;
  • 4 einen Querschnitt einer Verbindung für die Zufuhr von Kühlflüssigkeit zu den Walzen zeigt, die ein Teil einer Vorrichtung gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung ist.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Infolge der innovativen Eigenschaften der vorliegenden Erfindung reduzieren die Walzabstützungen, die durch Bereitstellen von hydrostatischen Lagern, die einen Fluidfilm zwischen den Walzen selbst und der Stützplattform gewährleisten, erzeugt sind, einen Großteil des Reibkoeffizienten in der Abstützung. Diese Lösung ermöglicht es, bessere Ergebnisse auch für Anwendungen nahe der Wärmequelle und bei hoher Temperatur zu erhalten.
  • Dank der Eigenschaften der Abstützungen, die während der Bewegung in Richtung der hin- und herlaufenden Distanzierung und Annäherung der Walzen eine minimale Reibung sowohl zwischen den Walzenabstützungen als auch dem stationären Rahmen des Gehäuses sowie zwischen der Verbindung für die Zufuhr und den Abzug des Walz-Kühlwassers bereithält, Gießprozesse auf einem optimalen Niveau gehalten. Die mit der Stützvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung erzielte Reib-Minimierung ist ebenso dafür wichtig, einen symmetrischen Prozess zu gewährleisten, da andernfalls unterschiedliche Bedingungen an der gleichen Rolle mit zwei unterschiedlichen Abstützungen eintreten können und das gegossene Band infolgedessen über seine Breite eine variable Dicke aufweisen wird.
  • Unter Bezugnahme auf die oben erwähnten Figuren stellt die kontinuierliche Gießvorrichtung eine Pfanne 1 zur Verfügung, die die flüssige Stahllast durch ein Entlade-Gleitventil 2 sowie eine Leitung 3 in einen Tundish 4 ablädt. Aus dem letzteren verläuft der Stahl durch eine weitere Leitung 5 in einen optionalen Unter-Tundish (nicht gezeigt), oder durch eine Abladevorrichtung in eine Gussblock-Form 10, die aus einem Paar sich gegenläufig drehender abgekühlter Gießwalzen 11, 11' besteht, die sich um deren jeweilige und gegenseitig parallele Achsen X, X' drehen. Zwei durch das Bezugszeichen 30 in 2 gekennzeichnete Abschottungen sind dafür vorgesehen, die Gussblock-Form 10 zu komplettieren und das flüssige Metall in Richtung der Walzenachsen zwischen den Walzen selbst durch geeignete Mittel zurückzuhalten, die diese gegen die Walzen-Endoberflächen aufschlagen.
  • In einer solchen Gussblock-Form 10 erstarrt das flüssige Metall in Kontakt mit den Walzen 11, 11' und wird aus der Gussblock-Form in der Form eines Bands bei hoher Temperatur herausgezogen, wobei dieses Band unterhalb der Gussblock-Form durch Schwerkraft einem im Wesentlichen vertikalen Pfad 12 folgt. Die Walzen sowie eine Anzahl anderer mit diesen verbundener Vorrichtungen sind in einem Gehäuse 7 angeordnet, das in 2 teilweise detailreicher gezeigt ist. Hierbei ist ein Abschnitt des Rahmens 14 des Gehäuses und insbesondere der Boden sowie die in dem Gehäuse enthaltenen Zusammenbauten gezeigt.
  • Die Walzen-Stützvorrichtung 11, 11' gemäß der vorliegenden Erfindung ist im Wege eines den Schutzbereich nicht beschränkenden Beispiels gezeigt und ein Ziel der Erfindung ist in den 2 und 3 in einer möglichen Ausführungsform gezeigt.
  • Die Gießwalzen 11, 11' sind an vier Abstützelementen 17, 17', 19, 19', vorzugsweise zwei für jede Walze, befestigt, welche wiederum auf dem Rahmen 14 des Gehäuses 7 ruhen. Zwischen den Stützelementen 17 und dem Rahmen 14 des Gehäuses 7 sind einige hydraulische Lager 13, 13' vorgesehen, wobei eines dieser Lager 13, 13' vorzugsweise nahe jedem Stützelement 17, 17' vorgesehen ist. Während des Gießbetriebs wird die Walze 11 durch Drücken jedes Lagers 17, 19 der Walze 11 gegen einen Stopper 16 mittels eines oder mehrerer hydraulischer Zylinder 18, 18', vorzugsweise zwei, die diese auf die zweite Walze 11' hin drücken, stationär gehalten.
  • Diese Walze 11 ist konventioneller Weise als "stationäre" Walze bekannt, da sie während des Gießbetriebs gegen das anstoßende Ende 16 ruht, während die andere Walze 11' als "bewegliche" Walze bekannt ist, da sie während des Gießbetriebs diejenige Walze ist, die die für eine korrekte Gießoperation erforderlichen Operationen ausführt. Die Walze 11' wird mittels zumindest eines magnetostriktiven Aktuators 15, dessen Anzahl in einer bevorzugten Ausführungsform zwei Aktuatoren 15, 15', die jeweils an jedem Walzenende angeordnet sind, umfasst, gedrückt. Die Zylinder 18, 18' sind mit der stationären Walze 11 verbunden und die magnetostriktiven Aktuatoren 15, 15' sind mit der beweglichen Walze 11' mit deren jeweiligen ersten Ende verbunden und an deren zweiten jeweiligen Ende mit dem Rahmen 14 des Gehäuses 7, beispielsweise an dessen Seiten, die für eine bessere Sicht auf das System nicht in 3 gezeigt sind, verbunden.
  • Die magnetostriktiven Aktuatoren sind Vorrichtungen, die auf dem intensiven magnetostriktiven Effekt einiger metallischer Legierungen basieren. Derartige Materialien sind in der Lage, sich in Richtung eines darauf aufgebrachten magnetischen Felds zu verlängern, die sogenannte negative Magnetostriktion. Sie sind ebenso in der Lage, die Ausrichtung der magnetischen Domänen als Folge der Kompression oder Traktion, der sie unterworfen sind, zu variieren.
  • Eine Erhöhung der magnetostriktiven Effekte tritt in Eisen und seltene Erde-Legierungen so wie Samarium, Terbium, Dysprosium usw. auf. Ein derartiger Effekt ist dann maximal, wenn das magnetische Feld die Sättigungsschwelle des Materials erreicht. Darüber hinaus wird sie beendet, wenn die Curie-Temperatur erreicht wurde. In der Tabelle 1 unten sind die Hauptmerkmale einiger magnetostriktiver Materialien aufgelistet, die besonders für die Verwendung im Aufbau magnetostriktiver Aktuatoren geeignet sind.
  • Figure 00080001
  • Da derartige magnetostriktive Materialien vergleichsweise fragil sind, ist ein Vorlasssystem einer Stange, die aus einem derartigen Material erzeugt ist, geeigneter Weise in den Aktuatoren vorgesehen, um die Stange von einer Belastung durch die Traktion während des Betriebs mit zerstörerischen Folgen zu verhindern.
  • Derartige Aktuatoren bieten optimale Eigenschaften in der Anwendung, unter anderem ein gutes Ansprechverhalten bei hoher Frequenz zusätzlich zur kurzen Reaktionszeit und der hohen aufbringbaren Kraft. Beispielsweise stellt eine der magnetostriktiven Legierungen ein optimales Frequenzintervall von 0-5 kHz zur Verfügung und darüber hinaus kann eine Stange aus einem derartigen Material mit 10 cm Länge sich um mehr als 0,1 mm in 50 μs verlängern und eine Stange mit einem Durchmesser von 30 mm kann eine Kraft von 2 Tonnen aushalten.
  • In der Stützvorrichtung sind Lager 13, 13' dazu vorgesehen, den Reibkoeffizienten während der Bewegung der Gießwalzen 11, 11' in der Richtung der gegenseitigen Annäherung und Distanzierung von deren Achsen X, X' zu reduzieren. Derartige Bewegungen der Walzen 11, 11', die ausgeführt werden müssen, während die Parallelität zwischen deren Achsen X, X' mit der größtmöglichen Genauigkeit beibehalten wird, haben zum Zweck, die Dicke des gegossenen Bands zu steuern. Die verwendeten Lager sind vorteilhafter Weise des hydrostatischen Typs, wie dies detailliert in 3 gezeigt ist. Auf diese Weise liegt zwischen den Abstützungen 17, 17', 19, 19' sowohl der beweglichen als auch der stationären Walzen und dem Rahmen 14 des Gehäuses 7 ein Fluidfilm vor, der die Reibung dramatisch reduziert.
  • Der Betrieb der Stützvorrichtung des Paars von Walzen gemäß der Erfindung wird hierin im Folgenden nur für einen magnetostriktiven Aktuator beschrieben, es ist jedoch selbstverständlich, dass die zweite Abstützung der Walze am zweiten Ende des Paars von Walzen ebenso die gleichen technischen Eigenschaften aufweist und auf die gleiche Weise betrieben wird. In dem Fall, dass während des Gießprozesses die Bandproduktionsgeschwindigkeit oder ein anderer Gießparameter sowie die Überhitzung des flüssigen Stahls verändert wird, kann die Walze 11' sich der Walze 11 annähern oder die Distanz zu dieser vergrößern, um die Trennkraft der Walzen selbst dazu konstant zu halten und somit konstante Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, und insbesondere zu gewährleisten, dass der Erstarrungs-Verbindungspunkt der gleiche, vorzugsweise nahe dem sogenannten "Kusspunkt" (KP) bleibt.
  • Wenn sich die Trennkraft der Gießwalzen 11, 11' beginnt zu verändern, bedeutet dies, dass sich der Erstarrungspunkt weg vom KP-Punkt bewegt. In diesem Fall muss die Position der beweglichen Walze 11' verändert werden, um die Separationskraft durch Bewegung der beweglichen Walze enger an oder weiter entfernt von der stationären Walze auf den vorab eingestellten Wert zurückzubewegen und dies führt zu einer Beibehaltung des Erstarrungs-Verbindungspunkt nahe dem KP-Punkt.
  • Um die Position der beweglichen Walze 11' einzustellen, ist der magnetostriktive Aktuator 15 mit der Abstützung 17 der beweglichen Walze 11' verbunden, und eine Kraftmesszelle ist ebenso zwischen diesen vorgesehen. Das Gleiche gilt für das zweite Ende der der beweglichen Walze 11', die durch den zweiten magnetostriktiven Aktuator 15' angetrieben ist. Die magnetostriktive Stange 15a ist mit einem geeigneten Vorlastsystem 15c vorbelastet und die ursprüngliche Position der beweglichen Walze 11' wird durch einen Positions-Überträger gewährleistet. In der ursprünglichen Position wird die magnetostriktive Stange durch einen vorab eingestellten Wert unter der Aktion des magnetischen Felds, das von den elektrischen Spulen 15b erzeugt wird, verlängert, und dies gewährleistet, dass die Abstützung 17' gegen das gegossene Band gedrückt wird.
  • Sobald wie die Intensität der Walzen-Trennkraft variiert, variiert das Steuerungssystem die Intensität des magnetischen Felds entweder, um die magnetostriktive Stange als Funktion der Variation der Trennkraft zu verlängern oder zu verkürzen, und als Ergebnis hiervon wird ebenso die Positionierung der Walzen auf eine solche Weise variiert, dass durch Beibehalten einer konstanten Kraft die Bindung der Erstarrung am KP-Punkt ebenso gewährleistet wird.
  • Das Ansprechverhalten des Systems ist sehr schnell, da die Distanz zwischen den Walzen in einigen 10 μs variiert werden kann.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfasst die Stützvorrichtung vorzugsweise des Weiteren eine oder mehrere Verbindungs-Zusammenfügungen für Leitungen der Kühlflüssigkeit für die Walzen, die insgesamt durch das Bezugszeichen 20 gekennzeichnet sind. Eine dieser Verbindungen ist schematisch in 4 dargestellt. Die Kühlung ist erforderlich, um die Oberflächentemperatur der Walzen 11, 11' durch Abführen der Metall-Erstarrungshitze so konstant wie möglich zu halten. Angenommen, dass die erforderliche Menge an Wärme abgeführt werden muss, müssen die Leitungen für die Kühlflüssigkeit in ihrer Größe geeignet eingestellt sein. Das Kühlsystem muss ebenso die gegenseitigen Annäherungs- und Entfernungsbewegungen der Walzen 11, 11', auch wenn sie klein sind, beispielsweise dann, wenn die Banddicke variiert wird oder wenn sie groß sind, wenn die Walzen 11, 11' beispielsweise dazu voneinander entfernt werden, um den flüssigen Stahl aus der Gussblock-Form 10, in der er enthalten ist, zu leeren, ermöglichen.
  • Der Anschluss 20 umfasst ein Teleskoprohr 21, das im Wesentlichen horizontal angeordnet ist, und in den Flüssigkeits-Leitungen sowohl in Zufuhrrichtung zu den Walzen als auch in Auslassrichtung von den Walzen nach der Abkühlung eingeführt sind. Vorzugsweise sind zwei Anschlüsse für jede Walze 11, 11' vorgesehen, die an jedem Ende jeder Walze platziert sind, eine zur Zufuhr der Flüssigkeit zur Walze und die andere zur Entfernung der Flüssigkeit weg von der Walze. Das Teleskoprohr 21 ist koaxial in ein Gehäuse 22, das mit geeigneten Dichtungen 23, 24, die die axiale Gleit-Verschiebung des Rohrs 21 in dem Gehäuse 22 in dem Fall zur Verschiebungen der Walzen 11, 11' ermöglicht, eingeführt. Solche Verschiebungen können im Notfall in Situationen mittels hydraulischer Zylinder durchgeführt werden, die nahe jeder Abstützung 17, 17', 19, 19' angeordnet sind, welche im Falle der beweglichen Walze 11' in Reihe mit dem magnetostriktiven Aktuator angeordnet sind.
  • Wie aus 4 ersehen werden kann, welche eine der vier Walzenabstützungen 11 und 11' zeigt, nimmt, da die anderen drei Abstützungen auf die gleiche Weise gefertigt sind und infolgedessen Balge oder ein Kompensator 27 es der Walze 11 ermöglichen, kleinere Verschiebungen der Walzen während dies Gießens in Richtung der Pfeile 28, 28' auch dann auszuführen, wenn das axiale Gleiten des Rohrs 21 im Gehäuse 22 nicht eintritt und mit kleinen Verschiebungen der oszillatorischen Art des Anschlusses 20 in der Richtung des Pfeils 29 während des Betriebs der Gießmaschine erfolgen. Derartige Bewegungen müssen mit einer so niedrigen Reibung wie möglich eintreten und das Vorliegen von vertikalen Balgen 27 ermöglicht dies, und sie werden mit keinem Widerstand wiedergewonnen, während das axiale Gleiten des Rohrs 21 eine größere Verteilung involvieren würde.
  • Wenn große Verschiebungen der gleichen Art, wie diejenigen erforderlich sind, die dann ins Auge gefasst werden, wenn das Öffnen der Walzen für die Notfall-Evakuierung des zwischen den Walzen in der Gussblock-Form enthaltenen Metalls erfolgt, ermöglichen Balge oder der Kompensator 27 der "stationären" Walze 11 es dem Gehäuse 22, eine erste Verschiebung auszuführen, bis sie in engen Kontakt mit einem der Stopps oder der Elemente 25 am abschließenden Ende kommen und diese beiden nicht unter Verformungen, die diese zerstören könnten, leiden, und infolgedessen tritt das axiale Gleiten des Rohrs 21 ein, was das axiale Verschieben der Walzen voneinander weg ermöglicht. Sowohl die stationäre Walze 11 als auch die bewegliche Walze 11' werden auf die gleiche Weise geöffnet.
  • Andere Balge können vorzugsweise um das Rohr 21 herum vorgesehen sein, beispielsweise um dieses vor Staub oder anderen Fremdelementen zu schützen. Es liegen ebenso Stütz- und Dicht-Elemente 23 und 24, die einen "O-Ring" umfassen, vor, um hierdurch eine Abdichtung gegenüber dem zwischen dem Rohr 21 und dem Gehäuse 22 strömenden Wasser zu gewährleisten.
  • Das Kühlwasser strömt in vertikaler Richtung, beispielsweise in der Richtung des Pfeils 31 im Rohr, das die vertikalen Balge 27 umfasst, verläuft dann durch Löcher, die in den Figuren nicht gezeigt sind, in das horizontale Teleskoprohr 21 und im Anschluss in die jeweilige Gießwalze 11, 11'. Das Wasser folgt nach der Ausführung seiner Abkühlfunktion dem gegenläufigen Weg und verläuft von der Walze 11, 11' zum Teleskoprohr 21, dann durch Löcher in dem die Balge 27 umfassenden vertikalen Rohr.
  • Mittels dieses Anschlusses für die Wasserleitungen oder jede andere Art von Kühlflüssigkeit, die dazu vorgesehen ist, eine solche Funktion auszuführen, wird der gesamte Widerstand der Stützvorrichtung in Bezug auf die zu den Walzen 11, 11' vorgegebenen Verschiebungen reduziert und dies stellt einen Vorteil dahingehend zur Verfügung, dass die Distanz zwischen den Walzen in einer sehr präzisen Weise beispielsweise gemäß der Gießgeschwindigkeit selbstreguliert wird, und dass die Banddicke über dessen gesamte Breite gleich ist. Eine exzessive Reibung in den Abstützungen könnte tatsächlich die Integrität der Gleichmäßigkeit der Banddicke nachteilig beeinflussen.

Claims (6)

  1. Stützvorrichtung auf einer Baugruppe (14) von ersten und zweiten gekühlten Gusswalzen (11, 11') mit einem Paar von Platten (30, 30'), die an jedem Ende des Paars von Walzen (11, 11') anliegen, welche als Block-Kokille (10) für das kontinuierliche Metallband-Gießen dient, wobei die ersten und zweiten Walzen (11, 11') parallele Achsen (X, X') aufweisen und jede der Walzen (11, 11') durch zumindest ein bewegliches Stützelement (17, 17', 19, 19') nahe von deren axialen Enden abgestützt wird, wobei die beweglichen Abstützelemente (17, 17', 19, 19') in der Lage sind, eine gegenseitige Bewegung der Annäherung und der Entfernung der Walzen (11, 11') dieses Paars zu ermöglichen, jedes bewegliche Abstützelement (17, 19), das der ersten Walze (11) zugeordnet ist, mit der Baugruppe mittels seines jeweiligen hydraulischen Aktuators (18, 18'), der in der Lage ist, die erste Walze (11) in der Richtung auf die zweite Walze (11') zu beaufschlagen und in der Lage ist, jedes Abstützelement (17, 17') gegen ein anliegendes Endelement (16) zu beaufschlagen, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes bewegliches Abstützelement (17', 19'), das der zweiten Walze (11') zugeordnet ist, mit der Baugruppe mittels eines jeweiligen magnetostriktiven Aktuators und einer Kraftmesszelle (15, 15'), die in der Lage ist, die zweite Walze (11') dazu zu bringen, Bewegungen des gegenseitigen Annäherns und Entfernens von der ersten Walze (11) durchzuführen, verbunden ist, dass ein Gestänge des magnetostriktiven Aktuators mit einem Vorlastsystem versehen ist und dass zwischen jedem beweglichen Abstützelement (17, 17', 19, 19') und der Baugruppe (14) zumindest ein jeweiliges hydraulisches Lager (13, 13') vorgesehen ist, das in der Lage ist, eine Gleitbewegung jedes der beweglichen Abstützelemente (17, 17', 19, 19') in Bezug auf die Baugruppe (14) zu erlauben.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei zumindest eine Verbindung (20) vorgesehen ist, die eine Kühlflüssigkeits-Leitung zwischen den Walzen (11, 11') und der Baugruppe, die in der Lage ist, eine gegenseitige Annäherung und Distanzierung der Walzen (11, 11') in einer orthogonalen Richtung zu den Achsen zu erlauben, vorgesehen ist.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei diese Verbindung (20) ein Teleskoprohr (21) umfasst, das im Wesentlichen horizontal in einem Gehäuse (22), das mit der Baugruppe verbunden ist, eingeführt ist, wobei das Rohr in der Lage ist, entlang seiner eigenen Achse in dem Gehäuse zu gleiten.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei ein Federungskörper oder ein Kompensator (27) zwischen der Baugruppe und dem Gehäuse eingesetzt ist.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, wobei ein Widerlagerelement (25, 26) dafür vorgesehen ist, die Verschiebungen des Gehäuses in der Richtung der Achse des Teleskoprohrs (21) zu begrenzen.
  6. Verfahren zur Steuerung und Einstellung der axialen Distanz der Gießwalzen (11, 11') für das kontinuierliche Metallband-Gießen, das in der Vorrichtung gemäß Anspruch 1 ausgeführt wird, umfassend die folgenden Stufen: a) Betreiben des hydraulischen Aktuators (18, 18'), um zu bewirken, dass sich eine erste Walze (11) in der Richtung auf die zweite Walze (11') annähert, bis zumindest ein jeweiliges bewegliches Abstützelement (17, 19), das der ersten Walze (11) zugeordnet ist, in engem Kontakt gegen ein angrenzendes Endelement (16) kommt; b) Ausgeben von Steuerungssignalen zu den Betätigungselementen (15, 15') abhängig von empfangenen Signalen, die relevant für geeignete Prozessparameter sind, um die Intensität der magnetischen Felder zu variieren, um die magnetostriktiven Gestänge, die in den magnetostritiven Aktuatoren (15) umfasst sind, entweder zu verlängern oder zu verkürzen; c) Betreiben der magnetostriktiven Aktuatoren (15, 15'), um eine Kraft auf die beweglichen Abstützelemente (17', 19'), die mit der zweiten Walze (11') verbunden sind, in der Richtung eines gegenseitigen Annäherns an oder Entfernens von der ersten Walze (11) durch Gleiten auf zumindest einem jeweiligen hydraulischen Lager (13, 13') abhängig von der Intensitätsvariierung der Walzen-Separationskraft aufzubringen, so dass ein minimaler Spalt zwischen den Walzen (11, 11') konstant gehalten wird.
DE60308875T 2002-07-10 2003-07-10 Rollentraegervorrichtung zum kontinuierlichen duennanbandgiessen Expired - Lifetime DE60308875T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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