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DE60306295T2 - Schleifmaschine und Verfahren zum Schleifen von Werkstücken - Google Patents

Schleifmaschine und Verfahren zum Schleifen von Werkstücken Download PDF

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Publication number
DE60306295T2
DE60306295T2 DE60306295T DE60306295T DE60306295T2 DE 60306295 T2 DE60306295 T2 DE 60306295T2 DE 60306295 T DE60306295 T DE 60306295T DE 60306295 T DE60306295 T DE 60306295T DE 60306295 T2 DE60306295 T2 DE 60306295T2
Authority
DE
Germany
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slurry
grinding wheel
workpiece
grinding
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60306295T
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English (en)
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DE60306295D1 (de
Inventor
Norihiko C/o Fujikoshi Machinery Cor Moriya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujikoshi Machinery Corp
Original Assignee
Fujikoshi Machinery Corp
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Publication date
Application filed by Fujikoshi Machinery Corp filed Critical Fujikoshi Machinery Corp
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Publication of DE60306295D1 publication Critical patent/DE60306295D1/de
Publication of DE60306295T2 publication Critical patent/DE60306295T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/04Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifmaschine und ein Verfahren zum Abschleifen eines Werkstücks. Eine bevorzugte Ausführungsform betrifft eine Schleifmaschine, die eine obere Schleifscheibe und eine untere Schleifscheibe aufweist, um beide Oberflächen eines Werkstücks abzuschleifen, sowie ein Verfahren zum Abschleifen eines Werkstücks mit dieser Maschine.
  • Bei einer herkömmlichen Schleifmaschine, die eine obere und eine untere Schleifscheibe aufweist, wird ein Werkstück zwischen den Schleifscheiben angeordnet und die Schleifscheiben in entgegengesetzten Richtungen gedreht, wobei dem Werkstück eine Aufschlämmung zugeführt wird, sodass beide Oberflächen des Werkstück abgeschliffen werden können. Diese herkömmliche Schleifmaschine (vgl. das japanische Patentblatt Nr. 11-262862) ist in 5 abgebildet. Diese Schleifmaschine umfasst: eine obere Schleifscheibe 10 und eine untere Schleifscheibe 12, die in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden, ein Sonnenrad 14, ein Innenrad 16 und Träger 18. Die Träger 18 sind zwischen den Schleifscheiben 10 und 12 vorgesehen, und ein Zahnrad (nicht dargestellt), das in das Sonnenrad 15 und das Innenrad 16 eingreift, ist entlang dem Außenrand eines jeden Trägers 18 ausgebildet. Durch diese Struktur sind die Träger 18 imstande, sich um die eigene Achse zu drehen und entlang dem Innenrad eine Umlaufbewegung auszuführen. Durch die Drehung der Schleifscheiben 10 und 12 können die oberen und die unteren Flächen von Werkstücken 20, die jeweils in einem Durchgangsloch der Träger 18 gehalten werden, mit den Schleifscheiben 10 und 12 abgeschliffen werden.
  • Die untere Schleifscheibe 12 wird von einer unteren Halterung 22 gehalten, und die untere Halterung 22 ist auf einer Basis 24 drehbar gelagert. Die untere Halterung 22 wird durch eine Drehwelle 22a gedreht, sodass die untere Schleifscheibe 12 in Drehung versetzt wird. Die obere Schleifscheibe 10 wird von einer Antriebswelle 26 und Eingreifelementen 28 und 29 gedreht.
  • Das Sonnenrad 14 wird von einer Drehwelle 30 gedreht. Ein Gehäuse 32 lagert das Innenrad 16.
  • Bei der in 5 dargestellten Schleifmaschine ist eine Scheibe 40 oberhalb der oberen Schleifscheibe 10 bereitgestellt, ein Aufschlämmungsring 42, dessen Querschnittsform die Form eines U aufweist, ist an der Scheibe 40 bereitgestellt und Verbindungsleitungen 44 und Verbindungsrohre 46 sind mit dem Aufschlämmungsring 42 verbunden, sodass der Aufschlämmungsring 42 mit den Aufschlämmungslöchern 48, die in der oberen Schleifscheibe 10 ausgebildet sind, kommuniziert. Ventile 50 zur Steuerung der Durchflussmenge sind jeweils an den Verbindungsrohren 46 bereitgestellt. Die Scheibe 40 wird gemeinsam mit der oberen Schleifscheibe 10 in ein und dieselbe Richtung gedreht, und die dem Aufschlämmungsring 42 zugeführte Aufschlämmung wird über die Verbindungsleitungen 44, die Verbindungsrohre 46 und die Aufschlämmungslöcher 48 zu den Werkstücken 20 geleitet. Die Ventile 50 regeln die den Aufschlämmungslöchern 48 zugeführte Menge an Aufschlämmung. Beispielsweise wird den Aufschlämmungslöchern 48 in der Umgebung der Mitte der oberen Schleifscheibe 10 eine große Menge an Aufschlämmung zugeführt.
  • Bei der herkömmlichen Schleifmaschine wird die Aufschlämmung den Werkstücken 20 gleichmäßig zugeführt, indem die zu den Aufschlämmungslöchern 48 der oberen Schleifscheibe 10 geleitete Menge an Aufschlämmung eingestellt wird. Wie in 5 gezeigt ist, fließt die Aufschlämmung, bedingt durch die Schwerkraft oder ihr Eigengewicht, vom Aufschlämmungsring 42 nach unten. Daher ist es schwierig, die Menge der Aufschlämmung zu regeln, da die Aufschlämmungslöcher 48 passend ausgewählt und der Aufschlämmungsdurchfluss präzise gesteuert werden müssen.
  • Bei Schleifmaschinen wird beim Austauschen der Werkstücke 20, bei der Durchführung von Wartungsarbeiten usw. die obere Schleifscheibe 10 angehoben und bewegt, bis sie eine oberste Position einnimmt. Dabei kam es vor, dass Werkstücke 20, die an der Schleiffläche der oberen Schleifscheibe 20 anhafteten, gemeinsam mit der oberen Schleifscheibe 10 angehoben wurden. Werden Werkstücke 20 gemeinsam mit der oberen Schleifscheibe 10 angehoben, so fallen diese ab und werden beschädigt. Heutzutage sind Werkstücke 20 groß und dünn, sodass sie leicht an der oberen Schleifscheibe 10 hängen bleiben. Insbesondere bei einer Schleifmaschine, die sich automatisch mit Werkstücken beladen und diese wieder abgeben kann, muss ein solches Anhaften von Werkstücken an der oberen Schleifscheibe verhindert werden.
  • Um dieses Problem des Anhaftens von Werkstücken an der oberen Schleifscheibe zu lösen, wurden bereits einige Verfahren vorgeschlagen. Beispielsweise wird ein vernebeltes Fluid von der oberen Schleifscheibe auf die Werkstücke gespritzt (vgl. das japanische Patentblatt Nr. 11-226864); Spritzlöcher sind in der oberen Schleifscheibe ausgebildet und Hochdruckluft wird aus den Spritzlöchern zu den Werkstücken gesprüht, um die Werkstücke abzuziehen (vgl. das japanische Patentblatt Nr. 9-66448); ein Auswurfelement, das üblicherweise von der oberen Schleifscheibe entfernt angeordnet ist, wird mechanisch betätigt, um Werkstücke von der oberen Schleifscheibe auszuwerfen (vgl. das japanische Patentblatt Nr. 6-55436); ein verdichtetes Fluid, z. B. Druckluft, wird von der oberen Schleifscheibe aus ausgesprüht, um die Werkstücke abzuziehen (vgl. das japanische Patentblatt Nr. 58-171825).
  • Selbst wenn jedoch Spritzlöcher zum Sprühen eines verdichteten Fluids in der oberen Schleifscheibe ausgebildet sind, liegen diese Spritzlöcher unabhängig von den Aufschlämmungslöchern vor. Wenn nun die Anordnung der Aufschlämmungslöcher gegenüber jener der Spritzlöcher Priorität hat, so ist die Anordnung der Spritzlöcher eingeschränkt, wodurch die Spritzlöcher nicht an den idealen Stellen ausgebildet werden können. Zudem können bei Schleifmaschinen, die verschiedene Arten von Werkstücken abschleifen können, die Spritzlöcher nicht immer an den idealen Stellen angeordnet sein, da die Positionen der Spritzlöcher unveränderlich sind.
  • Die US-A 4,502,252 offenbart eine Schleifmaschine und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 bzw. 10, bei denen eine Aufschlämmung durch Aufschlämmungszufuhr-Durchgangslöcher, die in der oberen Schleifscheibe ausgebildet sind, zugeführt wird. Die Aufschlämmungszufuhrlöcher kommunizieren über Aufschlämmungspfade mit einer Aufschlämmungsquelle. Die Aufschlämmungspfade kommunizieren miteinander, weshalb die Menge der Aufschlämmung, die den einzelnen Aufschlämmungslöchern zugeführt wird, nicht unabhängig gesteuert werden kann. Außerdem ist für die einzelnen Aufschlämmungspfade kein Ventilsteuermechanismus bereitgestellt.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, eines oder mehrere der oben aufgeführten Probleme bei herkömmlichen Schleifmaschinen zu lösen.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Schleifmaschine, die imstande ist, eine geeignete Menge an Aufschlämmung, der Anordnung eines Werkstücks entsprechend, zuzuführen, um das Werkstück präzise abzuschleifen. Die vorliegende Erfindung verhindert gegebenenfalls zudem, dass das Werkstück an der oberen Schleifscheibe automatisch anhaftet, um so das automatische Beladen mit und Abnehmen von Werkstücken zu unterstützen.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung liegt in der Bereitstellung eines Verfahrens zum Abschleifen eines Werkstücks unter Verwendung der Schleifmaschine der vorliegenden Erfindung.
  • Die Schleifmaschine gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst Folgendes:
    eine obere Schleifscheibe, die sich zum Abschleifen einer oberen Fläche eines Werkstücks dreht, wobei die obere Schleifscheibe eine Vielzahl an Aufschlämmungslöchern zum Zuführen einer Aufschlämmung zum Werkstück aufweist;
    eine untere Schleifscheibe, die sich zum Abschleifen einer unteren Fläche des Werkstücks dreht, wobei die untere Schleifscheibe mit der oberen Schleifscheibe das Werkstück zwischen diesen eingeschoben hält, um beide Flächen des Werkstücks abzuschleifen;
    eine Aufschlämmungszuführungseinheit, welche die Aufschlämmung unter Druck setzt und zuführt;
    eine Vielzahl an Aufschlämmungspfaden, die jeweils die Aufschlämmungslöcher mit der Aufschlämmungszuführungseinheit verbinden;
    eine Vielzahl an Ventilmechanismen, die jeweils für die Aufschlämmungspfade bereitgestellt sind, um den Fluss der jeweiligen Aufschlämmungen zu steuern; und
    einen Steuerabschnitt zum Steuern der Ventilmechanismen beim Abschleifen des Werkstücks.
  • Vorzugsweise werden die einzelnen Ventilmechanismen unabhängig voneinander gesteuert.
  • In der Schleifmaschine kann es sich bei der Aufschlämmungszuführungseinheit um eine Druckaufbaueinheit handeln, die zum Zuführen der Aufschlämmung mit festgelegtem Druck imstande ist,
    die Aufschlämmungszuführungseinheit kann über einen Verteiler mit den Aufschlämmungslöchern verbunden sein, und
    die Ventilmechanismen können elektromagnetische Ventile sein.
  • Die Schleifmaschine umfasst gegebenenfalls zudem Folgendes:
    einen Träger mit einem Durchgangsloch, in dem das Werkstück angeordnet ist, um die beiden Flächen des Werkstücks abzuschleifen, wobei der Träger zwischen der oberen Schleifscheibe und der unteren Schleifscheibe bereitgestellt ist;
    eine Trägerhalterung, die einen Außenrand des Trägers festhält; und
    einen Kurbelmechanismus, um die Trägerhalterung zum Umlaufen zu bringen.
  • Die Schleifmaschine umfasst gegebenenfalls zudem Folgendes:
    eine mit der oberen Schleifscheibe verbundene Welle;
    einen Drehmechanismus zum Drehen der Welle; und
    ein in der Welle bereitgestelltes Aufschlämmungszuführungsrohr,
    worin die Aufschlämmungspfade Verbindungsrohre miteinander verbinden, die jeweils die Aufschlämmungslöcher mit dem Aufschlämmungszuführungsrohr verbinden.
  • Bei der Schleifmaschine umfasst die Welle gegebenenfalls einen Wasserpfad, um Wasser zum Kühlen der oberen Schleifscheibe zuzuführen.
  • Die Schleifmaschine umfasst gegebenenfalls zudem Folgendes:
    einen Träger mit einem Durchgangsloch, in dem das Werkstück angeordnet ist, um die beiden Flächen des Werkstücks abzuschleifen, wobei der Träger zwischen der oberen Schleifscheibe und der unteren Schleifscheibe bereitgestellt ist;
    ein Sonnenrad, das in den Außenrand des Trägers eingreift;
    und ein Innenrad, das in den Außenrand des Trägers eingreift, worin der Träger sich dreht und entlang dem Innenrad eine Umlaufbewegung ausführt.
  • Die Schleifmaschine umfasst gegebenenfalls zudem Folgendes:
    eine Lagerplatte, die für die obere Schleifscheibe bereitgestellt ist, wobei die Lagerplatte einen Verteiler lagert; und
    eine Vielzahl an Verbindungsrohren, die jeweils die Aufschlämmungslöcher mit dem Verteiler verbinden.
  • Das Verfahren gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Schleifen eines Werksstücks in einer Maschine, die Folgendes umfasst:
    eine obere Schleifscheibe, die sich zum Abschleifen einer oberen Fläche eines Werkstücks dreht, wobei die obere Schleifscheibe eine Vielzahl an Aufschlämmungslöchern zum Zuführen einer Aufschlämmung zum Werkstück aufweist;
    eine untere Schleifscheibe, die sich zum Abschleifen einer unteren Fläche des Werkstücks dreht, wobei die untere Schleifscheibe mit der oberen Schleifscheibe das Werkstück zwischen diesen eingeschoben hält, um beide Flächen des Werkstücks abzuschleifen;
    eine Aufschlämmungszuführungseinheit, welche die Aufschlämmung unter Druck setzt und zuführt;
    eine Vielzahl an Aufschlämmungspfaden, die jeweils die Aufschlämmungslöcher mit der Aufschlämmungszuführungseinheit verbinden;
    eine Vielzahl an Ventilmechanismen, die jeweils für die Aufschlämmungspfade bereitgestellt sind, um den Fluss der jeweiligen Aufschlämmungen zu steuern; und
    einen Steuerabschnitt zum Steuern der Ventilmechanismen, wobei der Steuerabschnitt die Ventilmechanismen so steuert, dass die Menge der Aufschlämmung, die beim Schleifen des Werkstücks jedem der Aufschlämmungslöcher von der Aufschlämmungszuführungseinheit zugeführt wird, geregelt wird.
  • Vorzugsweise wird die Menge der Aufschlämmung, die den einzelnen Löchern zugeführt wird, unabhängig geregelt.
  • Beim Verfahren kann der Steuerabschnitt die Aufschlämmung über das ausgewählte Aufschlämmungsloch zuführen, sodass das Werksstück durch Flüssigkeitsdruck von der oberen Schleifscheibe gelöst wird, wenn die obere Schleifscheibe von der unteren Schleifscheibe weg bewegt wird.
  • Durch den Einsatz der Schleifmaschine und des Verfahrens der vorliegenden Erfindung kann die Aufschlämmung dem Werkstück geeignet zugeführt werden, sodass das Werkstück präzise abgeschliffen werden kann. Da der Steuerabschnitt die Ventilmechanismen der Aufschlämmungspfade steuert, kann die Menge an Aufschlämmung, die den einzelnen Aufschlämmungslöchern zugeführt wird, so geregelt werden, dass verschiedene Arten von Werkstücken korrekt abgeschliffen werden können. Außerdem kann die Aufschlämmung von den Aufschlämmungslöchern auf das Werkstück gespritzt werden, sodass das Werkstück sicher von der oberen Schleifscheibe abgenommen werden kann. Dadurch kann eine Beschädigung des Werkstücks selbst dann verhindert werden, wenn die obere Schleifscheibe nach oben bewegt wird, und die Zuverlässigkeit der Maschine kann verbessert werden.
  • Nun werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mithilfe von Beispielen und anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Schnittansicht der Schleifmaschine einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 eine erklärende Ansicht ist, die eine Anordnung von Aufschlämmungslöchern zeigt, die in der oberen Schleifscheibe der ersten Ausführungsform ausgebildet sind;
  • 3 eine Schnittansicht der Schleifmaschine einer zweiten Ausführungsform ist;
  • 4 eine erklärende Ansicht ist, die eine Anordnung von Aufschlämmungslöchern zeigt, die in der oberen Schleifscheibe der zweiten Ausführungsform ausgebildet sind; und
  • 5 eine Schnittansicht einer herkömmlichen Schleifmaschine ist.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun detailliert anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine Schnittansicht eines Hauptteils einer Schleifmaschine einer ersten Ausführungsform. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet die obere Schleifscheibe, das Bezugszeichen 12 bezeichnet die untere Schleifscheibe, das Bezugszeichen 18 bezeichnet einen Träger, und das Bezugszeichen 20 bezeichnet Werkstücke. Die Werkstücke 20 sind jeweils in den Durchgangslöchern 18a des Trägers 18 angeordnet.
  • Ein Außenrand des Trägers 18 wird von einer Trägerhalterung 19 festgehalten, die Trägerhalterung 19 ist mit Kurbeln 21 in Eingriff, die durch eine Basis 100 drehbar gelagert sind. Die Kurbeln 21 sind entlang einer Kreislinie in regelmäßigen Abständen entlang dem Außenrand der Basis 100 bereitgestellt. Die Kurbeln 21 sind über Kettenräder 104 mit einem Motor 102 verbunden, sodass de Kurbeln 21 synchron gedreht werden können.
  • Dreht der Motor 102 die Kurbeln 21 synchron, so führt der Träger 18 ohne Drehung um die eigene Achse eine Umlaufbewegung aus. Demzufolge führen auch die Werkstücke 20, die vom Träger 18 gehalten werden, gemeinsam mit dem Träger eine Umlaufbewegung aus, sodass die oberen und die unteren Flächen der Werkstücke 20, die zwischen den Schleifscheiben 10 und 12 eingeschoben gehalten oder eingeklemmt sind, gleichzeitig abgeschliffen werden können.
  • Die untere Schleifscheibe 12 wird von einem Motor 106 in Drehung versetzt. Eine Zahnwelle 108 ist mit dem Mittelpunkt der oberen Schleifscheibe 10 verbunden. Die Welle 108 wird von einem Antriebsmechanismus (Motor) 108a gedreht, um die obere Schleifscheibe 10 in Drehung zu versetzen. Die obere Schleifscheibe 10 und die untere Schleifscheibe 12 werden vom Motor 106 und den Antriebsmechanismen 108a in entgegengesetzte Richtungen gedreht.
  • Aufschlämmungslöcher 48 sind Durchgangslöcher, die vertikal durch die obere Schleifscheibe 10 hindurch verlaufen. Ein Rohr 110 zur Zuführung der Aufschlämmung und ein Wasserpfad 108b, durch den Wasser zum Kühlen der oberen Schleifscheibe 10 zugeführt wird, sind in der Welle 108 ausgebildet. Das Rohr 110 kommuniziert jeweils über Verbindungsrohre 112 mit den Aufschlämmungslöchern 48. Durch diese Struktur kann die Aufschlämmung, die dem Rohr 110 zugeführt wird, über ein Verbindungsrohr 112 zu jedem der Aufschlämmungslöcher 48 geleitet werden.
  • Ein Merkmal der Schleifmaschine der ersten Ausführungsform besteht darin, dass die Aufschlämmung unter Druck gesetzt wird, wenn sie den Werkstücken 20 zugeführt wird. Eine Druckaufbaueinheit (Aufschlämmungszuführungseinheit) 60 setzt die Aufschlämmung unter Druck und leitet sie zum Rohr 110. Ein Verteiler 61 ist am oberen Ende der Welle 108 bereitgestellt, kommuniziert mit dem Rohr 110 und ist durch eine Radialdichtungseinheit (nicht dargestellt) flüssigkeitsdicht abgedichtet. Die Aufschlämmungszuführungseinheit 60 kommuniziert mit dem Rohr 110 über den Verteiler 61. Durch die Kommunikation der Aufschlämmungszuführungseinheit 60 mit dem Rohr 110 über den Verteiler 61 kann die Aufschlämmung immer zugeführt werden, während die obere Schleifscheibe 10 gedreht wird. Anzumerken ist, dass das Kühlwasser ebenfalls über den Verteiler 61 zugeführt und entsorgt wird.
  • In der ersten Ausführungsform sind Einstellventile 70, die als Ventilmechanismen wirken, jeweils den Aufschlämmungslöchern 48 der oberen Schleifscheibe 10 zugeordnet. Der Fluss der Aufschlämmung aus der Aufschlämmungszuführungseinheit 60 zu den Aufschlämmungslöchern 48 wird jeweils von den Ventilen 70 geregelt.
  • Die Ventile 70 sind beispielsweise elektromagnetische Ventile, und der Öffnungsgrad der Ventile 70 wird jeweils von einem Steuerabschnitt 71 gesteuert. Durch Steuern des Öffnungsgrads der Ventile 70 kann die Zufuhrmenge der Aufschlämmung geregelt werden; durch Verschließen der Ventile 70 kann die Zuführung der Aufschlämmung unterbrochen werden. Die Ventile 70 können gesteuert werden, während die Schleifscheiben 10 und 12 die Werkstücke abschleifen.
  • Eine planare Anordnung der oberen Schleifscheibe 10, des Trägers 18 und der Werkstücke 20 ist in 2 abgebildet. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Werkstücke 20 Halbleiterwafer, und acht Wafer 20 sind in Umfangsrichtung angeordnet. Wie oben beschrieben sind die Werkstücke 20 in den Durchgangslöchern 18a des Trägers 18 angeordnet. Die Werkstücke 20 führen aufgrund der Umlaufbewegung des Trägers 18 ebenfalls eine Umlaufbewegung aus und werden abgeschliffen.
  • Eine Vielzahl an Aufschlämmungslöchern 48 ist in der oberen Schleifscheibe 10 ausgebildet, wie in 2 dargestellt ist. Die Aufschlämmung wird jeweils über Aufschlämmungslöcher 48 den Werkstücken 20 zugeführt.
  • Die Positionen der Aufschlämmungslöcher 48 in der oberen Schleifscheibe 10 sind festgelegt; relative Positionen der Aufschlämmungslöcher 48 in Bezug auf die Werkstücke 20 werden durch die Umlaufbewegung des Trägers 18 geändert, wenn die Werkstücke 20 geschliffen werden. In 2 ist der Träger 18 in seiner Ausgangsposition dargestellt.
  • In der ersten Ausführungsform setzt die Aufschlämmungszuführungseinheit 60 die Aufschlämmung unter Druck und leitet sie weiter, sodass die Menge der Aufschlämmung, die durch die einzelnen Aufschlämmungslöcher 48 hindurchtritt, durch Steuern der einzelnen Ventile 70 geeignet eingestellt werden kann.
  • Unterscheidet sich beispielsweise die Menge an Aufschlämmung, die dem innen gelegenen Teil der oberen Schleifscheibe 10 zugeführt wird von jener, die einem außen gelegenen Teil zugeführt wird, so werden die den Aufschlämmungslöchern 48 im innen gelegenen Teil entsprechenden Ventile 70 anders gesteuert als jene, die den Aufschlämmungslöchern 48 im außen gelegenen Teil entsprechen, um so der gesamten Schleifscheibe 10 die Aufschlämmung gleichmäßig zuzuführen.
  • Außerdem kann die Aufschlämmung ausschließlich ausgewählten Aufschlämmungslöchern 48 zugeführt und den verbleibenden Aufschlämmungslöchern 48 keine Auf schlämmung zugeführt werden. Das bedeutet, dass die Positionen der Aufschlämmungszufuhr in der oberen Schleifscheibe 10 gesteuert werden können.
  • Im Falle einer herkömmlichen Schleifmaschine, bei der die Aufschlämmung aufgrund ihres Eigengewichts nach unten fließt, variiert die Durchflussmenge der Aufschlämmung, sodass die präzise Regelung der Zufuhrmenge der Aufschlämmung schwierig wird. Bei der Schleifmaschine der ersten Ausführungsform hingegen leitet die Aufschlämmungszuführungseinheit 60 die Aufschlämmung durch Anlegen eines vorbestimmten Drucks weiter. Daher kann die Zufuhrmenge der Aufschlämmung durch Steuern der Ventile 70 präzise eingestellt werden. Dies ist ein einzigartiger Vorteil, den die erste Ausführungsform bietet.
  • Die Zufuhrmenge der Aufschlämmung kann an jedem Aufschlämmungsloch 48 eingestellt werden, und zudem können die elektromagnetischen Ventile 70, die jeweils den Aufschlämmungslöchern 48 entsprechen, einzeln ein- und ausgeschaltet werden, sodass das Verfahren zur Zuführung der Aufschlämmung präzise und der Art Werkstück 20 und dergleichen entsprechend gesteuert werden kann. Dadurch wird ein präziser Schleifvorgang ermöglicht.
  • In der ersten Ausführungsform können die Ventile 70 gesteuert werden, während die Schleifmaschine in Betreib ist, sodass die Zufuhrmenge der Aufschlämmung mit Fortschreiten des Schleifvorgangs geregelt werden kann. Beispielsweise kann die Zufuhrmenge der Aufschlämmung mit fortschreitendem Schleifprozess langsam gesteigert oder verringert werden. Dadurch kann die Aufschlämmung effizient genutzt werden. Zudem kann die Zufuhrmenge der Aufschlämmung dem Zustand der Werkstücke 20, der Schleifscheiben 10 und 12 usw. entsprechend geregelt werden.
  • In der ersten Ausführungsform kann die Form der Schleiffläche der oberen Schleifscheibe 10 durch den Druck der Aufschlämmung eingestellt werden. Steigt beispielsweise die Temperatur der oberen Schleifscheibe 10 an und weicht die Form ihrer Schleiffläche von einer vorgeschriebenen Form ab, so kann die Form der Schleiffläche durch Einstellen des Drucks der Aufschlämmung korrigiert werden. Da die Aufschlämmungszuführungseinheit 60 die Aufschlämmung mit festgelegtem Druck weiterleitet, wird der Druck der Aufschlämmung, die aus den Aufschlämmungslöchern 48 herausspritzt und zur Schleiffläche der Schleifscheibe 10 vordringt, durch die Ventile 70 eingestellt.
  • Wenn der Schleifvorgang beendet ist, wird die obere Schleifscheibe 10 angehoben oder nach oben bewegt, um das abgeschliffene Werkstück 20 umlagern zu können. Hier wird nun die Aufschlämmung auf die Werkstücke 20 gespritzt, um die Werkstücke sicher aus der Schleiffläche der oberen Schleifscheibe 10 auszuwerfen.
  • Kehrt der Träger 18 in seine Ausgangsposition zurück, sobald der Schleifvorgang beendet ist, so kann die Aufschlämmung aus den spezifischen, zuvor ausgewählten Aufschlämmungslöchern 48 gespritzt werden, wenn die obere Schleifscheibe 10 nach oben bewegt wird.
  • Bei der herkömmlichen Schleifmaschine werden die Werkstücke durch ein verdichtetes Fluid, z. B. Druckluft, ausgeworfen. Bei der ersten Ausführungsform hingegen handelt es sich bei der Aufschlämmung zum Auswerfen der Werkstücke 20 von der oberen Schleifscheibe und bei der Aufschlämmung zum Abschleifen der Werkstücke 20 um die gleiche Aufschlämmung. Deshalb kommt es zu keiner Beeinträchtigung der Werkstücke 20 durch die Aufschlämmung zum Auswerfen.
  • Nun wird anhand der 3 und 4 eine zweite Ausführungsform der Schleifmaschine der vorliegenden Erfindung erläutert.
  • In 3 bezeichnet das Bezugszeichen 10 die obere Schleifscheibe, das Bezugszeichen 12 bezeichnet die untere Schleifscheibe, und die Bezugszeichen 18 bezeichnen Träger, die von einem Sonnenrand 14 und einem Innenrad 16 gedreht und in eine Umlaufbewegung versetzt werden. Die Werkstücke 20 sind jeweils in einem Träger 18 gehalten und zwischen den Schleifscheiben 10 und 12 eingeschoben gehalten oder eingeklemmt. Die obere und die untere Fläche der Werkstücke 20 werden durch die Dreh- und Umlaufbewegung der Träger 18 von den Schleifscheiben 10 und 12 gleichzeitig abgeschliffen.
  • Die Schleifmaschine weist eine untere Halterung 22, eine Basis 24, eine Drehwelle 22a der unteren Halterung 22, eine Antriebswelle 26 zur Drehung der oberen Schleifscheibe 10, eine Welle 30 zur Drehung des Sonnenrads 14 usw., auf, so wie auch die in 5 abgebildete herkömmliche Schleifmaschine. Deshalb sind diesen die gleichen Bezugszeichen zugeordnet, und auf eine erneute Erklärung wird verzichtet.
  • Eine Aufschlämmungszuführungsvorrichtung 60 setzt die Aufschlämmung unter Druck und leitet diese weiter. Ein Verteiler 62 kommuniziert mit der Aufschlämmungszuführungseinheit 60, und Aufschlämmungslöcher 48 in der oberen Schleifscheibe 10 kommunizieren jeweils über Verbindungsrohre 64 mit dem Verteiler 62. Eine Lagerplatte 68 ist an der oberen Schleifscheibe 10 bereitgestellt, und Ventile 70 sind an der Lagerplatte 68 bereitgestellt. Die Ventile 70 entsprechen jeweils den Verbindungsrohren 64, um die Zufuhrmenge der Aufschlämmung, die den einzelnen Aufschlämmungslöchern 48 zugeführt wird, zu regeln.
  • In der zweiten Ausführungsform sind die Ventile 70 an der Lagerplatte 68 der oberen Schleifscheibe 10 bereitgestellt, Mittel zum Halten der Ventile 70 sind aber nicht auf die vorliegende Weise eingeschränkt.
  • Eine planare Anordnung der Aufschlämmungslöcher 48 ist in 4 gezeigt. In 4 nehmen die Träger 18 ihre Ausgangsposition ein.
  • Auch in der zweiten Ausführungsform kann die Zufuhrmenge der den einzelnen Aufschlämmungslöchern 48 der oberen Schleifscheibe 10 zugeführten Aufschlämmung durch die Ventile 70 präzise geregelt werden, die wiederum so wie in der ersten Ausführungsform von einer Steuervorrichtung gesteuert werden. Dadurch können die Werkstücke 20 präzise abgeschliffen werden. Durch Einstellen der Zufuhrmenge der Aufschlämmung zu den einzelnen Aufschlämmungslöchern 48 kann die Schleifma schine zahlreiche Arten von Werkstücken korrekt abschleifen. Die Zufuhrmenge der Aufschlämmung zu den einzelnen Aufschlämmungslöchern 48 kann der Art der Werkstücke und dergleichen entsprechend definiert werden.
  • Auch in der zweiten Ausführungsform können, wenn sich die Menge an Aufschlämmung, die dem innen gelegenen Teil der oberen Schleifscheibe 10 zugeführt wird von jener, die einem außen gelegenen Teil zugeführt wird, unterscheidet, die den Aufschlämmungslöchern 48 im innen gelegenen Teil entsprechenden Ventile 70 anders gesteuert werden als jene, die den Aufschlämmungslöchern 48 im außen gelegenen Teil entsprechen, um so der gesamten Schleifscheibe 10 die Aufschlämmung gleichmäßig zuzuführen. Die Ventile 70 können gesteuert werden, während die Schleifmaschine in Betrieb ist, sodass die Zufuhrmenge der Aufschlämmung mit Fortschreiten des Schleifvorgangs geregelt werden kann. Die Form der Schleiffläche der oberen Schleifscheibe 10 kann durch Einstellen des Drucks der Aufschlämmung korrigiert werden. Wenn der Schleifvorgang beendet ist und die obere Schleifscheibe 10 nach oben bewegt wird, kann die Aufschlämmung auf die Werkstücke 20 gespritzt werden, um diese sicher von der Schleiffläche der oberen Schleifscheibe 10 auszuwerfen.

Claims (12)

  1. Schleifmaschine, umfassend: eine obere Schleifscheibe (10), die sich zum Abschleifen einer oberen Fläche eines Werkstücks (20) dreht, wobei die obere Schleifscheibe (10) eine Vielzahl an Aufschlämmungslöchern (48) zum Zuführen einer Aufschlämmung zum Werkstück (20) aufweist; und eine untere Schleifscheibe (12), die sich zum Abschleifen einer unteren Fläche des Werkstücks (20) dreht, wobei die untere Schleifscheibe (12) mit der oberen Schleifscheibe (10) das Werkstück (20) zwischen diesen eingeschoben hält, um beide Flächen des Werkstücks (20) abzuschleifen, gekennzeichnet durch: eine Aufschlämmungszuführungseinheit (60), welche die Aufschlämmung unter Druck setzt und zuführt; eine Vielzahl an Aufschlämmungspfaden (112), die jeweils die Aufschlämmungslöcher (48) mit der Aufschlämmungszuführungseinheit (60) verbinden; eine Vielzahl an Ventilmechanismen (70), die jeweils für die Aufschlämmungspfade (112) bereitgestellt sind, um den Fluss der jeweiligen Aufschlämmungen zu steuern; und einen Steuerabschnitt (71) zum Steuern der Ventilmechanismen (70) beim Abschleifen des Werkstücks.
  2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, worin der Steuerabschnitt (71) die einzelnen Ventilmechanismen (70) unabhängig steuert, sodass der Fluss der Aufschlämmung zum jeweiligen Aufschlämmungsloch unabhängig gesteuert wird.
  3. Schleifmaschine nach Anspruch 1, worin der Steuerabschnitt (71) den Öffnungsgrad der Ventilmechanismen (70) steuert, um die Zufuhr der Aufschlämmung zu den einzelnen Aufschlämmungslöchern (48) zu steuern.
  4. Schleifmaschine nach Anspruch 1, worin die Aufschlämmungszuführungseinheit (60) eine Druckaufbaueinheit ist, die zum Zuführen der Aufschlämmung mit festgelegtem Druck imstande ist, die Aufschlämmungszuführungseinheit (60) über einen Verteiler (61) mit den Aufschlämmungslöchern (48) verbunden ist, und die Ventilmechanismen (70) elektromagnetische Ventile sind.
  5. Schleifmaschine nach Anspruch 1, weiters umfassend: einen Träger (18) mit einem Durchgangsloch (18a), in dem das Werkstück (20) angeordnet ist, um die beiden Flächen des Werkstücks (20) abzuschleifen, wobei der Träger (18) zwischen der oberen Schleifscheibe (10) und der unteren Schleifscheibe (12) bereitgestellt ist; eine Trägerhalterung (19), die einen Außenrand des Trägers (18) festhält; und einen Kurbelmechanismus (21), um die Trägerhalterung (19) zum Umlaufen zu bringen.
  6. Schleifmaschine nach Anspruch 5, weiters umfassend: eine mit der oberen Schleifscheibe (10) verbundene Welle (108); einen Drehmechanismus (108a) zum Drehen der Welle (108); und ein in der Welle (108) bereitgestelltes Aufschlämmungszuführungsrohr (110), worin die Aufschlämmungspfade Verbindungsrohre (112) miteinander verbinden, die jeweils die Aufschlämmungslöcher (48) mit dem Aufschlämmungszuführungsrohr (110) verbinden.
  7. Schleifmaschine nach Anspruch 6, worin die Welle (108) einen Wasserpfad (108b) umfasst, um Wasser zum Kühlen der oberen Schleifplatte (10) zuzuführen.
  8. Schleifmaschine nach Anspruch 1, weiters umfassend: einen Träger (18) mit einem Durchgangsloch (18a), in dem das Werkstück (20) angeordnet ist, um die beiden Flächen des Werkstücks (20) abzuschleifen, wobei der Träger (18) zwischen der oberen Schleifscheibe (10) und der unteren Schleifscheibe (12) bereitgestellt ist; ein Sonnenrad (14), das in den Außenrand des Trägers (18) eingreift; und ein Innenrad (16), das in den Außenrand des Trägers (18) eingreift, worin der Träger (18) sich dreht und entlang dem Innenrad (18) eine Umlaufbewegung ausführt.
  9. Schleifmaschine nach Anspruch 8, weiters umfassend: eine Lagerplatte (68), die für die obere Schleifscheibe (10) bereitgestellt ist, wobei die Lagerplatte (68) einen Verteiler (62) lagert; und eine Vielzahl an Verbindungsrohren (64), die jeweils die Aufschlämmungslöcher (48) mit dem Verteiler (62) verbinden.
  10. Verfahren zum Schleifen eines Werksstücks (20) in einer Maschine, umfassend: eine obere Schleifscheibe (10), die sich zum Abschleifen einer oberen Fläche eines Werkstücks (20) dreht, wobei die obere Schleifscheibe (10) eine Vielzahl an Aufschlämmungslöchern (48) zum Zuführen einer Aufschlämmung zum Werkstück (20) aufweist; eine untere Schleifscheibe (12), die sich zum Abschleifen einer unteren Fläche des Werkstücks (20) dreht, wobei die untere Schleifscheibe (12) mit der oberen Schleifscheibe (10) das Werkstück (20) zwischen diesen eingeschoben hält, um beide Flächen des Werkstücks (20) abzuschleifen; eine Aufschlämmungszuführungseinheit (60), welche die Aufschlämmung unter Druck setzt und zuführt; eine Vielzahl an Aufschlämmungspfaden (112), die jeweils die Aufschlämmungslöcher (48) mit der Aufschlämmungszuführungseinheit (60) verbinden; eine Vielzahl an Ventilmechanismen (70), die jeweils für die Aufschlämmungspfade (48) bereitgestellt sind, um den Fluss der jeweiligen Aufschlämmungen zu steuern; und einen Steuerabschnitt (71) zum Steuern der Ventilmechanismen (70) beim Abschleifen des Werkstücks; dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerabschnitt (71) die Ventilmechanismen (70) so steuert, dass die Menge der Aufschlämmung, die beim Schleifen des Werkstücks (20) jedem der Aufschlämmungslöcher (48) von der Aufschlämmungszuführungseinheit (60) zugeführt wird, geregelt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, worin der Steuerabschnitt (71) jedes Ventil unabhängig steuert, sodass der Fluss der Aufschlämmung zum jeweiligen Aufschlämmungsloch unabhängig gesteuert wird.
  12. Schleifmaschine nach Anspruch 10 oder 11, worin der Steuerabschnitt (71) die Aufschlämmung über das ausgewählte Aufschlämmungsloch (48) zuführt, sodass das Werksstück (20) durch Flüssigkeitsdruck von der oberen Schleifscheibe (10) gelöst wird, wenn die obere Schleifscheibe (10) von der unteren Schleifscheibe (10) weg bewegt wird.
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