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DE60305383T2 - Beleuchtungseinheit mit einem dichroischen Spiegelrad und damit versehenes Bildanzeigesystem - Google Patents

Beleuchtungseinheit mit einem dichroischen Spiegelrad und damit versehenes Bildanzeigesystem Download PDF

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DE60305383T2
DE60305383T2 DE60305383T DE60305383T DE60305383T2 DE 60305383 T2 DE60305383 T2 DE 60305383T2 DE 60305383 T DE60305383 T DE 60305383T DE 60305383 T DE60305383 T DE 60305383T DE 60305383 T2 DE60305383 T2 DE 60305383T2
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DE
Germany
Prior art keywords
optical
light
dichroic mirror
illumination unit
dichroic
Prior art date
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Application number
DE60305383T
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English (en)
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DE60305383D1 (de
Inventor
Sung-Ha Kim
Kun-ho Gwonseon-gu Suwon-si Cho
Dae-sik Paldal-gu Suwon-si Kim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Samsung Electronics Co Ltd
Original Assignee
Samsung Electronics Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE60305383T2 publication Critical patent/DE60305383T2/de
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
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    • H04N9/00Details of colour television systems
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Erfindungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine optische Beleuchtungseinheit und ein Bildanzeigesystem mit selbiger und insbesondere eine optische Beleuchtungseinheit, die ein dichroitisches Spiegelrad verwendet, und ein Bildanzeigesystem mit der optischen Beleuchtungseinheit.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • 1 ist ein Diagramm, das ein Beispiel für ein konventionelles Farbbildanzeigesystem mit einem Bildschirm unter Verwendung eines Farbrades zeigt. In 1 umfasst das konventionelle Farbbildanzeigesystem mit einem Schirm eine Lichtquelle 100, eine Fokussierlinse 102, die das von der Lichtquelle 100 auf ein Farbrad 105 auftreffende Licht fokussiert, ein Farbrad 105, welches sequenziell Farben aus dem fokussierten Licht in Reaktion auf verschiedene Farbbildsignale des Farbanzeigesystems aussortiert, Facettenlinsen 107 und 110, die die Intensitätsverteilung jedes farbigen Lichtstrahls, der von dem Farbrad 105 aussortiert worden ist, homogenisiert und eine Bildanzeigevorrichtung 112, welche die optische Modulation an jedem farbigen Lichtstrahl in Reaktion auf ein angelegtes Bildsignal ausführt, sowie eine Projektionslinse 115, die die modulierten Lichtstrahlen auf einen Bildschirm 118 projiziert.
  • Bei dem konventionellen Farbbildanzeigesystem mit einem Schirm lässt das Farbrad 105 während des Drehens von dem von der Lichtquelle, d.h., einer Lampe 100, auftreffenden Licht nacheinander lediglich einen farbigen Lichtstrahl entsprechend jedem Farbfilter in der Reihenfolge Rot, Grün und Blau hindurch. Folglich gehen 2/3 der gesamten Lichtmenge verloren, wodurch der Wirkungsgrad des Lichts abnimmt.
  • 2 ist ein Diagramm, das ein Beispiel für ein konventionelles Farbanzeigesystem mit einem Schirm und unter Verwendung von dichroitischen Spiegeln zeigt. 3 ist ein Diagramm, das optische Wege in einer Mikrolinsenanordnung und einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung (LCD) darstellt, die in 2 abgebildet sind. In 2 und 3 verwendet das konventionelle Farbbildanzeigesystem mit einem Schirm und dichroitischen Spiegeln eine Bogenlampe, drei dichroitische Spiegel 204R, 204G und 204B, die schräg zueinander angeordnet sind, einen Polarisationswandler 205, eine Mikrozellenanordnung 206, eine Flüssigkristallschicht 207, eine Feldlinse 208 und eine Projektionslinse 209. Die Bogenlampe umfasst eine Lampe 202, die weißes Licht emittiert, einen Bogenspiegel 201, der so angebracht ist, dass er eine Seite der Lampe 202 umgibt, und eine Kondensorlinse 203, die divergierendes Licht sammelt, das direkt von der Lampe 202 emittiert wird, und divergierendes Licht, das von dem Bogenspiegel 201 reflektiert wird, und wandelt das gesammelte divergierende Licht in paralleles Licht um.
  • Das von der Bogenlampe emittierte weiße Licht wird von den drei dichroitischen Spiegeln 204R, 204G und 204B in einen roten Lichtstrahl (R), einen grünen Lichtstrahl (G) und einen blauen Lichtstrahl (B) unterteilt. Der dichroitische Spiegel 204R reflektiert den Lichtstrahl R des weißen Lichts, das auf die Bogenlampe auftrifft, und lässt die übrigen farbigen Lichtstrahlen hindurch. Der dichroitische Spiegel 204G reflektiert den Lichtstrahl G der farbigen Lichtstrahlen, die von dem dichroitischen Spiegel 204R durchgelassen wurden, und lässt den verbleibenden farbigen Lichtstrahl, d.h. den Lichtstrahl B, hindurch. Der dichroitische Spiegel 204B reflektiert den Lichtstrahl B.
  • Die dichroitischen Spiegel 204R, 204G und 204B sind so angeordnet, dass der dichroitische Spiegel 204G zu dem dichroitischen Spiegel 204R in einem Winkel von –θ und zu dem dichroitischen Spiegel 204B in einem Winkel von +θ geneigt ist. Hierbei gibt „+" die Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn an und „=" gibt die Uhrzeigerrichtung an. Dementsprechend trifft der Hauptstrahl des Lichtstrahls R in einem Winkel von –θ zu dem Hauptstrahl des Lichtstrahls G auf die Mikrolinsenanordnung 206 auf, und der Hauptstrahl des Lichtstrahls B trifft in einem Winkel von +θ zu dem Hauptstrahl des Lichtstrahls G auf die Mikrolinsenanordnung 206 auf.
  • In der Mikrolinsenanordnung 206 sind ein Mikrolinsenelement 206a, das aus einer Vielzahl zylindrischer Linsen besteht, und ein Mikrolinsenelement 206b, das aus einer Vielzahl zylindrischer Linsen besteht, in horizontaler Richtung angeordnet. Die Mikrolinsenanordnung 206 bündelt den Lichtstrahl R, den Lichtstrahl G und den Lichtstrahl B, die in verschiedenen Winkeln auf die Signalelektroden 207R, 207G bzw. 207B einer Bildanzeigevorrichtung 211 auftreffen, in einem streifenförmigen Muster.
  • Die Bildanzeigevorrichtung 211 ist so aufgebaut, dass eine Flüssigkristallschicht 207 zwischen zwei transparenten Glassubstraten 212 und 213 angeordnet ist. Ein transparenter leitfähiger Film 214 auf der Oberseite der Flüssigkristallschicht 207 und die Signalelektroden 207R, 207G und 207B auf der Unterseite der Flüssigkristallschicht 207 bilden eine Matrixstruktur.
  • Bei dem konventionellen Farbbildanzeigesystem mit einem Schirm und dem obigen Aufbau unterteilen die drei dichroitischen Spiegel 204R, 204G und 204B das von der Bogenlampe auftreffende weiße Licht in einen Lichtstrahl R, einen Lichtstrahl G und einen Lichtstrahl B, die auf den Signalelektroden 207R, 207G und 207B der Bildanzeigevorrichtung 211 gebündelt werden. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Einfallwinkel der Hauptstrahlen der jeweiligen Lichtstrahlen R, G und B sind die Signalelektroden 207R, 207G und 207B in horizontaler Richtung in vorgegebenen Intervallen angeordnet. Die Signalelektroden 207R, 207G und 207B sind Teilpixel, die ein einziges Bildpixel bilden.
  • Jede Mikrolinse der Mikrolinsenelemente 206a und 206b entspricht drei Teilpixeln, die jeweils R, G und B entsprechen. Die drei Teilpixel werden durch die Feldlinse 208 und die Projektionslinse 209 so auf einen Bildschirm 210 projiziert, dass die drei Teilpixel ein einziges Bildpixel bilden. Folglich sieht ein Betrachter ein vollständiges Farbbild, das aus diesen Bildpixeln besteht.
  • Da jedoch drei Teilpixel ein einziges Bildpixel in dem oben beschriebenen konventionellen Farbbildanzeigesystem mit einem Bildschirm bilden, sinkt die Auflösung einer LCD-Vorrichtung auf 1/3. Um die gleiche Auflösung beispielsweise bei Projektions-Bildanzeigesystemen mit einem Schirm unter Verwendung eines Farbrades zu erreichen, wie in den US-Patenten Nr. 5.633.755 und 5.159.485 offen gelegt, muss die physikalische Auflösung einer LCD-Vorrichtung um das Dreifache vergrößert werden. Wenn die physikalische Auflösung der LCD-Vorrichtung um das Dreifache erhöht wird, nimmt der Flächenwirkungsgrad ab und damit auch der optische Wirkungsgrad. Darüber hinaus sinkt die Produktivität der Massenfertigung, wodurch sich die Herstellungskosten erhöhen. Weiterhin wird die LCD-Vorrichtung zu groß, weil die physikalische Auflösung der LCD-Vorrichtung um das Dreifache erhöht werden muss. Wenn die LCD-Vorrichtung groß wird, müssen auch die Kondensorlinse, die Feldlinse bzw. die Projektionslinse groß sein, wodurch die Herstellungskosten steigen.
  • Das Dokument WO 01/72049 legt einen Farbsequenz-Videoprojektor mit Farbmodulationsvorrichtung und segmentiertem Lichtleiter offen, die zusammenwirken und eine hohe Leuchteffizienz bereitstellen. Die Farbmodulationsvorrichtung spaltet das polychrome Licht in drei Lichtstrahlen auf, wobei nacheinander jeweils nur eine Farbe verarbeitet wird und somit ein Lichtventil während eines Einzelbildes allen drei Farben ausgesetzt ist. Um Unterschiede in den Weglängen zu minimieren, legt WO 01/72049 die Verwendung von konischen Ausführungsformen des Farbrades offen. Das Dokument EP 1 024 670 legt einen Videoprojektor offen, der eine hohe Helligkeit eines projizierten Bildes mithilfe eines einzigen Farbrades erreichen kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine leichte, dünne, einfache und kleine optische Beleuchtungseinheit, die den optischen Wirkungsgrad erhöhen kann, indem sie Licht für Beleuchtungszwecke räumlich und zeitlich unterteilt, und ein kostengünstiges, sehr helles Bildanzeigesystem mit hoher Bildqualität, in der diese enthalten ist.
  • Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, die in den beiliegenden Patentansprüchen definiert ist, wird eine optische Beleuchtungseinheit geschaffen, die eine Lichtquelle umfasst, die Licht emittiert, und ein dichroitisches Spiegelrad, welches aus einer Vielzahl von dichroitischen Spiegeln besteht, wobei jeder in wenigstens drei Segmente unterteilt ist, um wenigstens drei Farbige Lichtstrahlen von dem Licht, das von der Lichtquelle auftrifft, auszusortieren und die Lichtstrahlen zu reflektieren.
  • Vorzugsweise ist die Anzahl der dichroitischen Spiegel die gleiche wie die Anzahl der Segmente.
  • Die drei farbigen Lichtstrahlen können ein roter, ein grüner und ein blauer Lichtstrahl sein.
  • Vorzugsweise reflektieren Segmente an entsprechenden Positionen in der Vielzahl der dichroitischen Spiegel Lichtstrahlen verschiedener Farbe.
  • Wenn eine horizontale Abweichung zwischen den Fokuspositionen der Lichtstrahlen einzelner Farben durch „a" dargestellt wird und die senkrechte Achse der dichroitischen Spiegel in Bezug auf die optische Achse in einem Winkel θ geneigt ist, erfüllen die Intervalle d, in denen die dichroitischen Spiegel angeordnet sind, vorzugsweise die folgende Gleichung:
    Figure 00040001
  • Wenn die dichroitischen Spiegel in den Intervallen „d" angeordnet sind und die senkrechte Achse der dichroitischen Spiegel in Bezug auf eine optische Achse im Winkel θ geneigt ist, erfüllt eine vertikale Abweichung „b" zwischen den Fokuspositionen der Lichtstrahlen einzelner Farben die folgende Gleichung:
    Figure 00040002
  • Erfindungsgemäß weist die optische Beleuchtungseinheit weiterhin einen Spiegel in dem Weg des Lichts auf, das von den dichroitischen Spiegeln reflektiert wird, um die vertikale Abweichung aufzuheben.
  • Vorzugsweise umfasst die optische Beleuchtungseinheit weiterhin einen optischen Integrator auf dem optischen Weg zwischen der Lichtquelle und dem dichroitischen Spiegelrad, um das Licht zu homogenisieren.
  • Vorzugsweise umfasst die optische Beleuchtungseinheit weiterhin eine Kollimationslinse auf dem optischen Weg zwischen dem optischen Integrator und dem dichroitischen Spiegelrad, um das Licht in paralleles Licht umzuwandeln.
  • Vorzugsweise umfasst die optische Beleuchtungseinheit weiterhin einen Polarisationswandler auf einem optischen Weg zwischen der Kollimationslinse und dem dichroitischen Spiegelrad, um parallele Lichtstrahlen in einen polarisierten Strahl umzuwandeln. Vorzugsweise umfasst die optische Beleuchtungseinheit des Weiteren eine Fokussierlinse auf einem optischen Weg zwischen dem Polarisationswandler und dem dichroitischen Spiegelrad, um den polarisierten Strahl auf das dichroitische Spiegelrad zu fokussieren. Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Bildanzeigesystem mit einer optischen Beleuchtungseinheit geschaffen, wie sie oben beschrieben wurde.
  • Vorzugsweise umfasst die optische Bildeinheit eine Linsenanordnung, die wenigstens drei farbige Lichtstrahlen, die durch das dichroitische Spiegelrad aussortiert und reflektiert werden, auf verschiedene Positionen bündelt, und einen Schirm, der das von der Linsenanordnung auftreffende Licht moduliert, um ein Bild zu erzeugen.
  • Vorzugsweise umfasst die optische Projektionseinheit eine Projektionslinse, die das Bild der optischen Bildeinheit auf den Bildschirm projiziert. Vorzugsweise umfasst das Bildanzeigesystem des Weiteren eine Feldlinse auf einem optischen Weg zwischen der optischen Bildeinheit und der optischen Projektionseinheit, um von der optischen Bildeinheit emittiertes Licht zu homogenisieren.
  • Die Erfindung schafft eine optische Beleuchtungseinheit mit einem dichroitischen Spiegelrad, welche Licht zeitlich und räumlich unterteilt und dadurch das volle Farbspektrum realisiert. Dementsprechend kann ein optischer Wirkverlust verringert werden, der bei einem konventionellen Bildanzeigesystem mit einem Schirm und Farbrad auftritt, und es kann eine dreifach höhere Auflösung als bei einem konventionellen Farbbildanzeigesystem unter Verwendung eines stationären dichroitischen Spiegels erreicht werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die obigen und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die genauere Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlicher, worin:
  • 1 ein Diagramm ist, welches ein Beispiel für ein konventionelles Farbbildanzeigesystem mit einem Schirm und Farbrad zeigt;
  • 2 ein Diagramm ist, das ein Beispiel für ein konventionelles Farbbildanzeigesystem mit einem Schirm und dichroitischen Spiegeln zeigt; und
  • 3 ein Diagramm ist, welches optische Wege in einer Mikrolinsenanordnung und einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung (LCD) zeigt, die in 2 dargestellt sind;
  • 4 ein Diagramm einer optischen Beleuchtungseinheit und eines Bildanzeigesystems mit selbiger ist;
  • 5A Draufsichten auf die einzelnen Spiegel eines dichroitischen Spiegelrades zeigt, die nach einer Ausführungsform der Erfindung in der optischen Beleuchtungseinheit vorgesehen sind;
  • 5B eine Perspektivansicht des dichroitischen Spiegelrades ist, das nach einer Ausführungsform der Erfindung in der optischen Beleuchtungseinheit vorgesehen ist;
  • 6 ein konzeptionelles Diagramm zur Erläuterung der Lichtteilung und -reflexion des dichroitischen Spiegelrades ist, das nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform in der optischen Beleuchtungseinheit vorgesehen ist;
  • 7 ein Diagramm ist, das optische Wege der einzelnen farbigen Lichtstrahlen zeigt, die eine Mikrolinsenanordnung durchqueren und einen Schirm des Bildanzeigesystems nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung erreichen;
  • 8 ein Diagramm eines Bildanzeigesystems mit einer optischen Beleuchtungseinheit nach einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
  • 9 ein Diagramm zum Erläutern eines Verfahrens zum Entfernen einer vertikalen Abweichung mithilfe eines Spiegels aus 8 ist, und
  • 10 ein Diagramm ist, das ein Pixel eines Bildschirms zeigt, auf den infolge der Drehung eines dichroitischen Spiegelrades in einer optischen Beleuchtungseinheit nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform Lichtstrahlen verschiedener Farbe in verschiedener Reihenfolge fallen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • In 4 umfasst ein Bildanzeigesystem eine optische Beleuchtungseinheit 40, die Licht je nach Wellenlängenband unterteilt und separat ausstrahlt, eine optische Bildeinheit 50, die eine optische Modulation an dem von der optischen Beleuchtungseinheit 40 auftreffenden Licht in Reaktion auf ein angelegtes Bildsignal ausführt, um ein Bild zu erzeugen, und eine optische Projektionseinheit 60, die von der optischen Bildeinheit 50 auftreffendes Licht zu einem Schirm 414 durchlässt. Die optische Beleuchtungseinheit 40 umfasst eine Lampe 401 als Lichtquelle, einen Reflexionsspiegel 402, der von der Lampe 401 divergierendes Licht bündelt, und ein dichroitisches Spiegelrad 407, das aus einer Vielzahl dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c besteht, von denen jeder in wenigstens drei Segmente unterteilt ist, um das von der Lampe 401 auftreffende Licht in wenigstens drei farbige Lichtstrahlen zu unterteilen und die drei farbigen Lichtstrahlen zu reflektieren. Hierbei sind die drei farbigen Lichtstrahlen gewöhnlich ein roter Lichtstrahl (R), ein grüner Lichtstrahl (G) und ein blauer Lichtstrahl (B). Vorzugsweise ist die Anzahl der dichroitischen Spiegel identisch mit der Anzahl der Segmente jedes dichroitischen Spiegels. Wenn z.B. jeder dichroitische Spiegel in drei Segmente unterteilt ist, sind drei dichroitische Spiegel vorhanden, die das dichroitische Spiegelrad 407 bilden. Wenn jeder dichroitische Spiegel in sechs Segmente unterteilt ist, sind sechs dichroitische Spiegel angeordnet, die das dichroitische Spiegelrad 407 bilden. Die optische Beleuchtungseinheit 40 umfasst den ersten bis dritten dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c, wie in 4 abgebildet, und jeder der dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c ist in drei Segmente unterteilt.
  • Darüber hinaus umfasst die optische Beleuchtungseinheit 40 einen optischen Integrator 403 vor der Lampe 401, der die Intensität des von der Lampe 401 emittierten Lichts vereinheitlicht. Ebenso umfasst die optische Beleuchtungseinheit 40 eine Kollimationslinse 404, die das von dem optischen Integrator 403 durchgelassene Licht bündelt, einen Polarisationswandler 405, der das von der Kollimationslinse 404 auftreffende Licht in polarisiertes Licht umwandelt, und eine Fokussierlinse 406, die das Licht von dem Polarisationswandler 405 auf das dichroitische Spiegelrad 407 fokussiert.
  • Die optische Bildeinheit 50 umfasst eine Mikrolinsenanordnung 410, die die Lichtstrahlen R, G und B sammelt, welche von dem dichroitischen Spiegelrad 407 unterteilt und auf verschiedene Positionen reflektiert werden, und einen Schirm 411, der das von der Mikrolinsenanordnung 410 auftreffende Licht moduliert und so ein Bild erzeugt. Auf dem optischen Weg zwischen dem dichroitischen Spiegelrad 407 und der Mikrolinsenanord nung 410 ist weiterhin eine Kollimationslinse 409 vorgesehen, um jeden auf die Mikrolinsenanordnung 410 zu fokussierenden farbigen Lichtstrahl zu bündeln. Wie aus 7 hervorgeht, kann die Mikrolinsenanordnung 410 aus einer ersten Mikrolinsenanordnung 410a und einer zweiten Mikrolinsenanordnung 410b bestehen. Die erste Mikrolinsenanordnung 410a wird als Feldlinse zum Verringern des Lichtverlusts genutzt.
  • Die optische Projektionseinheit 60 enthält eine Projektionslinse 413, die Licht, das entsprechend den Bildsignalen des Schirms 411 moduliert worden ist, auf den Bildschirm 414 projiziert. Weiterhin enthält die optische Projektionseinheit 60 eine Feldlinse 412 auf dem optischen Weg zwischen dem Schirm 411 und der Projektionslinse 413, mit der der Durchmesser der Projektionslinse 413 verringert wird. Das von dem Schirm 411 durchgelassene Licht wird von der Feldlinse 412 gebrochen, damit es auf der Projektionslinse 413 gesammelt werden kann.
  • Das dichroitische Spiegelrad 407 aus 5A und 5B dreht sich so, dass Lichtstrahlen verschiedener Farbe auf jedes Pixel auf dem Schirm 411 auftreffen, wie in 7 abgebildet, wodurch auf dem Bildschirm 414 ein Bild erzeugt wird.
  • 5A zeigt Draufsichten auf den ersten bis dritten dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c des dichroitischen Spiegelrades 407, das nach der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform in der optischen Beleuchtungseinheit 50 vorgesehen ist. 5B ist eine Perspektivansicht des dichroitischen Spiegelrades 407.
  • Wie aus 5A hervorgeht, wird der erste dichroitische Spiegel 407a in ein erstes bis drittes Segment 407a_1, 407a_2 und 407a_3 unterteilt, um nacheinander die Lichtstrahlen R, G und B auszusortieren und zu reflektieren. Genauso ist der zweite dichroitischen Spiegel 407b in ein erstes bis drittes Segment 407b_1, 407b_2 und 407b_3 unterteilt, um die Lichtstrahlen G, B und R nacheinander auszusortieren und zu reflektieren. Ebenso ist der dritte dichroitische Spiegel 407c in das erste bis dritte Segment 407c_1, 407c_2 und 407c_3 unterteilt, um die Lichtstrahlen B, R und G nacheinander auszusortieren und zu reflektieren. Wie in 5B sind der erste bis dritte dichroitische Spiegel 407a, 407b und 407c so angeordnet, dass das erste Segment 407b_1 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b und das erste Segment 407c_1 des dritten dichroitischen Spiegels 407c, die einem bestimmten Segment entsprechen, z.B. dem ersten Segment 407a_1, das einen Lichtstrahl R im ersten dichroitischen Spiegel 407a reflektiert, einen Lichtstrahl G bzw. ein Lichtstrahl B aussortieren und reflektieren.
  • Das erste Segment 407a_1 des ersten dichroitischen Spiegels 407a reflektiert lediglich einen Lichtstrahl R und lässt die Lichtstrahlen G und B hindurch. Anschließend reflektiert das erste Segment 407b_1 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b lediglich den Lichtstrahl G und lässt den Lichtstrahl B hindurch. Daraufhin reflektiert das erste Segment 407c_1 des dritten dichroitischen Spiegels 407c den Lichtstrahl B. Eine solche Lichtunterteilung wird gleichzeitig von den zweiten und dritten Segmenten 407a_2, 407a_3, 407b_2, 407b_3, 407c_2 und 407c_3 des ersten bis dritten dichroitischen Spiegels 407a, 407b und 407c ausgeführt, wodurch das Licht räumlich unterteilt wird.
  • Anders ausgedrückt, das zweite Segment 407a_2 des ersten dichroitischen Spiegels 407a reflektiert nur den Lichtstrahl G und lässt die Lichtstrahlen R und B hindurch, wenn das erste Segment 407a_1 lediglich den Lichtstrahl R reflektiert. Das zweite Segment 407b 2 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b reflektiert lediglich den Lichtstrahl B von den Lichtstrahlen R und B, die von dem zweiten Segment 407a 2 des ersten dichroitischen Spiegels 407a durchgelassen wurden, und lässt den Lichtstrahl R hindurch. Das zweite Segment 407c_2 des dritten dichroitischen Spiegels 407c reflektiert den Lichtstrahl R, der von dem zweiten Segment 407b_2 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b durchgelassen wurde.
  • In gleicher Weise reflektiert das dritte Segment 407a_3 des ersten dichroitischen Spiegels 407a lediglich den Lichtstrahl B und lässt die Lichtstrahlen R und G hindurch. Das dritte Segment 407b_3 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b, das so angeordnet ist, dass es dem dritten Segment 407a_3 des ersten dichroitischen Spiegels 407a entspricht, reflektiert lediglich den Lichtstrahl R und lässt den Lichtstrahl G hindurch. Das dritte Segment 407c_3 des dritten dichroitischen Spiegels 407c, das so angeordnet ist, dass es dem dritten Segment 407b_3 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b entspricht, reflektiert den Lichtstrahl B, der von dem dritten Segment 407b_3 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b hindurch gelassen wurde.
  • Wie bereits beschrieben, unterteilt das dichroitische Spiegelrad 407, indem es von einem Motor gedreht wird, Licht räumlich und zeitlich in farbige Lichtstrahlen. Wenn sich das dichroitische Spiegelrad entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, bewegt sich das erste Segment 407a_1 des ersten dichroitischen Spiegels 407a zu der Position des zweiten Segments 407a_2 und gleichzeitig bewegt sich das zweite Segment 407a_2 zur Position des dritten Segments 407a_3. Dementsprechend wird in räumlicher Hinsicht lediglich der Lichtstrahl R während eines anfänglichen 1/3-Bildes (Frames) von dem ersten Segment 407a_1 des ersten dichroitischen Spiegels 407a an einer vorher festgelegten Position reflektiert; lediglich der Lichtstrahl B wird von dem dritten Segment 407a_3, das durch die Drehung des ersten dichroitischen Spiegels 407a während des nächsten 1/3-Bildes zu der vorgegebenen Position bewegt wird, an der vorgegebenen Position reflektiert; und lediglich der Lichtstrahl G wird von dem zweiten Segment 407a_2, das durch die Drehung des ersten dichroitischen Spiegels 407a während des letzten 1/3-Bildes zu der vorgegebenen Position bewegt wird, an der vorgegebenen Position reflektiert.
  • In ähnlicher Weise wird lediglich der Lichtstrahl G von dem zweiten Segment 407a_2 des ersten dichroitischen Spiegels 407a während eines anfänglichen 1/3-Bildes reflektiert und die Lichtstrahlen R und B an vorgegebener Position hindurch gelassen, während des nächsten 1/3-Bildes wird lediglich der Lichtstrahl R von dem ersten Segment 407a_1, das durch Drehung des ersten dichroitischen Spiegels 407a zu der vorgegebenen Position bewegt wird, an der vorgegebenen Position reflektiert, und die Lichtstrahlen G und B werden hindurch gelassen, und während des letzten 1/3-Bildes wird von dem dritten Segment 407a_3, das von der Drehung des ersten dichroitischen Spiegels 407a zu der vorgegebenen Position bewegt wird, lediglich der Lichtstrahl B an der vorgegebene Position reflektiert, und die Lichtstrahlen R und G werden hindurch gelassen.
  • Der zweite dichroitische Spiegel 407b reflektiert von den Lichtstrahlen G und B lediglich den Lichtstrahl G, der von dem ersten Segment 407a_1 des ersten dichroitischen Spiegels 407 hindurch gelassen wird, an dem ersten Segment 407b_1, welches dem ersten Segment 407a_1 des ersten dichroitischen Spiegels 407a entspricht. Da sich der zweite dichroitische Spiegel 407b in die gleiche Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit wie der erste dichroitischen Spiegel 407a dreht, wenn sich der erste dichroitische Spiegel 407a entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, dreht sich auch der zweite dichroitische Spiegel 407b entgegen dem Uhrzeigersinn. Folglich ändert sich die Positionsübereinstimmung zwischen den Segmenten des ersten und zweiten dichroitischen Spiegels 407a und 407b nicht.
  • Nachdem sich das dritte Segment 407b_3 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b zu einer Position bewegt hat, an der sich zuvor das erste Segment 407b_1 befand, reflektiert das dritte Segment 407b_3 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b von den Lichtstrahlen R und B, die von dem dritten Segment 407a_3 des ersten dichroitischen Spiegels 407a hindurch gelassen wurden, lediglich den Lichtstrahl R und lässt den Lichtstrahl B zu dem dritten dichroitischen Spiegel 407c hindurch.
  • Genau wie der zweite dichroitische Spiegel 407b dreht sich auch der dritte dichroitische Spiegel 407c gleichzeitig entgegen dem Uhrzeigersinn, wenn sich der erste und der zweite dichroitische Spiegel 407a und 407b entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Dementsprechend reflektiert der dritte dichroitische Spiegel 407c den Lichtstrahl B, der von dem ersten Segment 407b_1 des zweiten dichroitischen Spiegels 407b hindurch gelassen wurde, während des anfänglichen 1/3-Bildes an einer vorgegebenen Position, und reflektiert anschließend den Lichtstrahl G, der von dem dritten Segment 407b_3 des zweiten dichroitischen Spiegels 407 hindurch gelassen wurde, während des nächsten 1/3-Bildes an einer vorgegebener Position, nachdem er sich zusammen mit dem ersten und zweiten dichroitischen Spiegel 407a und 407b gedreht hat.
  • 10 ist ein Diagramm, das ein Pixel des Schirms 411 darstellt, der infolge der Drehung des dichroitischen Spiegels 407 aus 5A und 5B in einer optischen Beleuchtungseinheit nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform mit Lichtstrahlen verschiedener Farbe bestrahlt wird.
  • In 10 treffen von dem dichroitischen Spiegelrad 407, das sich wie in 5A und 5B dreht, reflektierte Strahlen auf dem Schirm 411 aus 4 auf. Die von den ersten Segmenten 407a_1, 407b_1 und 407c_1 des jeweiligen ersten bis dritten dichroitischen Spiegels 407a, 407b und 407c reflektierten Lichtstrahlen R, G und B treffen nacheinander auf dem Schirm 411 in einem Muster 411_1 auf, und zwar in einer Häufigkeit, die der Anzahl vertikaler Pixel, dividiert durch 3 entspricht. Wenn sich die zweiten Segmente 407a_2, 407b_2 und 407c_2 aufgrund der Drehung des dichroitischen Spiegelrades 407 wie in 5A und 5B an Positionen befinden, an denen sich zuvor die ersten Segmente 407a_1, 407b_1 und 207c_1 befanden, treffen die Lichtstrahlen G, B und R nacheinander in einem Muster 411 2 auf vertikale Pixel auf dem Schirm 411 auf. Wenn sich die dritten Segmente 407a_3, 407b_3, 407c_3 aufgrund einer weiteren Drehung des dichroitischen Spiegelrades 407 in Uhrzeigerrichtung an Positionen befinden, an denen sich zuvor die zweiten Segmente 407a_2, 407d_2 und 307c_2 befanden, treffen die Lichtstrahlen B, R und G nacheinander in einem Muster 411_3 auf die vertikalen Pixel des Schirms 411 auf.
  • Wenn beispielsweise eine Bildgeschwindigkeit in einem Bildanzeigesystem nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform 60 Hz beträgt, kann durch Drehen eines dichroitischen Spiegelrades mit drei dichroitischen Spiegeln, von denen jeder in drei Segmente für die Lichtstrahlen R, G bzw. B unterteilt ist, ein Vollfarbbild mit einer Geschwindigkeit erreicht werden, die dreimal so hoch ist wie die Bildgeschwindigkeit, d.h. mit 180 Hz. Wenn das dichroitischen Spiegelrad sechs dichroitische Spiegel enthält, von denen jeder in sechs Segmente unterteilt ist, kann ein Vollfarbbild durch Drehen des dichroitischen Spiegelrades mit der halben Geschwindigkeit von der des dichroitischen Spiegelrades mit drei dichroitischen Spiegeln, d.h. bei einer Geschwindigkeit von 90 Hz, erreicht wer den. Mit zunehmender Anzahl von dichroitischen Spiegeln und der Anzahl von Segmenten in jedem dichroitischen Spiegel nimmt die richtige Drehzahl eines dichroitischen Spiegelrades zum Erhalten eines Vollfarbbildes ab.
  • Einzelne Segmente, die sich an entsprechenden Positionen im ersten bis dritten dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c des dichroitischen Spiegelrades 407 befinden, reflektieren unterschiedlich farbige Lichtstrahlen, sodass das Licht räumlich unterteilt wird. Im Unterschied zu einem konventionellen Farbrad drehen sich des Weiteren der erste bis dritte dichroitische Spiegel 407a, 407b und 407c des dichroitischen Spiegelrades 407 nach der vorliegenden Erfindung so, dass das Licht zeitlich in Wellenlängenbänder unterteilt werden kann. Folglich kann das gesamte Licht in drei farbige Lichtstrahlen unterteilt werden, wodurch ein Wirkungsgrad des Lichtes von fast 100 % erreicht wird. Mit anderen Worten unterteilt das dichroitische Spiegelrad 407, das in einer erfindungsgemäßen optischen Beleuchtungseinheit zum Einsatz kommt, Licht sowohl zeitlich als auch räumlich, wodurch es räumlich und zeitlich effektiv genutzt wird.
  • Jeder der dichroitischen Spiegel des dichroitischen Spiegelrades 407 kann entsprechend den Wellenlängenbändern, die zu unterteilen sind, in wenigstens drei Segmente aufgeteilt werden. Wenn beispielsweise Licht in Lichtstrahlen der Farben R, G, B und Y (Gelb) unterteilt wird, besteht das dichroitische Spiegelrad 407 aus vier dichroitischen Spiegeln, und jeder dichroitische Spiegel ist in vier Segmente unterteilt. Wenn als Alternative dazu Licht in Lichtstrahlen R, G und B unterteilt wird, kann jeder der dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c des dichroitischen Spiegelrades 407 in eine beliebige Anzahl von Segmenten unterteilt werden, die ein Vielfaches von drei darstellt, z.B. 6 oder 9, sodass das Licht zeitlich genauer unterteilt wird, um eine höhere Auflösung zu erreichen. In anderen Fällen sind die dichroitischen Spiegel so angeordnet, dass entsprechende Segmente in den einzelnen dichroitischen Spiegeln verschiedenfarbige Lichtstrahlen reflektieren.
  • 6 ist ein konzeptionelles Diagramm zum Erläutern der Lichtunterteilung und Reflexion des dichroitischen Spiegelrades 407. Wie in 6 sind der erste bis dritte dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c, von denen jeder in drei Segmente für die Lichtstrahlen R, G und B unterteilt ist, in Intervallen „d" angeordnet. Eine senkrechte Achse „n" zu den Ebenen des ersten bis dritten dichroitischen Spiegels 407a, 407b und 407c, ist um einen Winkel θ zu einer optischen Achse X geneigt. Der erste bis dritte dichroitische Spiegel 407a, 407b und 407c reflektieren Lichtstrahlen verschiedener Farbe und fokussieren sie an unterschiedliche Positionen. Angrenzende farbige Lichtstrahlen wer den um einen Betrag „a" in horizontaler Richtung, parallel zur optischen Achse X, und um einen Betrag „b" in vertikaler Richtung, quer zur optischen Achse X, voneinander verschoben. Dieser Betrag „a" wird als horizontale Abweichung bezeichnet und der Betrag „b" als vertikale Abweichung.
  • 7 ist ein Diagramm, das optische Wege von Lichtstrahlen verschiedener Farbe zeigt, die die Mikrolinsenanordnung 410 und jedes Pixel auf dem Schirm 411 passieren. Je nach Wellenlängenband haben die Lichtstrahlen unterschiedlicher Farbe eine verschiedene Neigung, und die Lichtstrahlen der gleichen Farbe verlaufen parallel zueinander.
  • In 7 werden die Lichtstrahlen verschiedener Farbe, die von dem dichroitischen Spiegelrad 407 wie in 6 unterteilt werden, von einer ersten Mikrolinsenanordnung 410a gebrochen und anschließend von einer zweiten Mikrolinsenanordnung 410b noch einmal gebrochen, sodass der Lichtstrahl der gleichen Farbe auf einen einzelnen Punkt fokussiert wird, und die Lichtstrahlen anderer Farben auf verschiedene Pixel fokussiert werden. Ein Lichtstrahl R passiert ein oberes Pixel. Ein Lichtstrahl G passiert ein mittleres Pixel. Ein Lichtstrahl B passiert ein unteres Pixel.
  • Wenn beispielsweise eine Mikro-Flüssigkristallanzeigevorrichtung (LCD) der Größe 0,9 Zoll mit einer Auflösung von 1.024 × 768 verwendet wird, ist davon auszugehen, dass ein horizontaler Pixelabstand P 0,018 mm beträgt und ein Pixel-Füllfaktor F 80 %. In diesem Fall beträgt die verfügbare Blendengröße (AS) eines Pixels entsprechend der Formel (1) 0,014 mm. AS = P × F (1)
  • Anders ausgedrückt, die Lichtstrahlen müssen in Abständen von 0,018 mm auf den Schirm 411 aus 7 fokussiert werden. Wenn der Durchmesser der Kollimationslinse aus 4 25 mm beträgt, die Brennweite Fc der Kollimationslinse 409 30 mm beträgt, der Durchmesser einer Mikrolinseneinheit der Mikrolinsenanordnung 410 dreimal größer ist als der Pixelabstand P, d.h. 0,054 mm, und die Brennweite Fm der Mikrolinse 0,135 mm beträgt, kann die horizontale Abweichung „a" mithilfe der Formel (2) berechnet werden und beträgt 4 mm.
  • Figure 00130001
  • Die Intervalle „d", in denen der erste bis dritte dichroitische Spiegel 407a, 407b und 407c des dichroitischen Spiegelrades aus 6 angeordnet sind, können mithilfe der horizontalen Abweichung „a" berechnet werden. Wenn der Winkel θ 45 Grad beträgt, können die Intervalle „d" vom ersten bis zum dritten dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c entsprechend der Formel (3) berechnet werden und betragen 2,83 mm.
  • Figure 00140001
  • Wenn ein divergierender Winkel Φ des monochromatischen parallelen Lichts, das auf die Mikrolinsenanordnung 410 auftrifft, ± 2 beträgt, wird eine Strahlengröße „w" an einem Punkt auf jedem Pixel, auf das Licht in dem Schirm 411 fokussiert wird, entsprechend der Formel (4) berechnet und beträgt 0,0047 mm. Hierbei ist die berechnete Strahlengröße „w" kleiner als die AS, d.h. 0,014 mm jedes Pixels, sodass daraus abgeleitet werden kann, dass Farblicht auf jedes Pixel fokussiert wird. w = Fm × tanΦ (4)
  • Die vertikale Abweichung „b" aus 6 kann entstehen, wenn das Intervall „d" zwischen den dichroitischen Spiegeln 407a, 407b und 407c und der Winkel θ zwischen der senkrechten Achse „n" und der optischen Achse X auf die Formel (5) angewandt werden. Wenn das Intervall „d" 2,83 mm beträgt, wie aus Formel (3) ersichtlich, und der Winkel Θ 45 Grad beträgt, liegt die vertikale Abweichung „b" bei 8 mm.
  • Figure 00140002
  • Ein horizontaler Skalierfaktor M wird mit Formel (6) berechnet und beträgt 0,0045, wenn die Brennweite FC der Kollimationslinse 409 30 mm und die Brennweite FM der Mikrolinse 0,135 mm beträgt. Ein vertikaler Skalierfaktor ist das Quadrat des horizontalen Skalierfaktors M und liegt somit bei 0,00002. Folglich kann die vertikale Abweichung „b" außer Acht gelassen werden.
  • Figure 00150001
  • 8 ist ein Diagramm eines Bildanzeigesystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung mit der optischen Beleuchtungseinheit 40 und weiterhin einem Spiegel 809, der zwischen der optischen Beleuchtungseinheit 40 und der optischen Bildeinheit 50 angeordnet ist. 9 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum Entfernen der vertikalen Abweichung „b" mithilfe des Spiegels 809 aus 8, wenn die vertikale Abweichung „b" nicht außer Acht gelassen werden kann.
  • Wie in 8 und 9 dargelegt, ist der Spiegel 809 zwischen dem dichroitischen Spiegelrad 407 und der Kollimationslinse 409 angeordnet, um die farbigen Lichtstrahlen in einer Richtung 812 quer zu einer Fokusebene 810 zu reflektieren, auf die die farbigen Lichtstrahlen so fokussiert werden, dass erfindungsgemäß die vertikale Abweichung „b" unter den fokussierten Lichtstrahlen, die bei dem Bildanzeigesystem mit der optischen Beleuchtungseinheit 40 aus 4 auftritt, aufgehoben werden kann.
  • In 9 wird Licht, das von der Fokussierlinse 406 hindurch gelassen wurde, von dem ersten bis dritten dichroitischen Spiegel 407a, 407b und 407c in einen Lichtstrahl R, einen Lichtstrahl G und einen Lichtstrahl B unterteilt und separat fokussiert. Wenn dabei der Spiegel 809 wie in 9 angeordnet ist, werden die farbigen Lichtstrahlen von dem Spiegel 809 in Richtung 812, quer zur Fokusebene 810, reflektiert, die die Brennpunkte der farbigen Lichtstrahlen so miteinander verbindet, dass die vertikale Abweichung „b" aufgehoben wird.
  • Neben dem Verfahren unter Verwendung des Spiegels 809 kann die vertikale Abweichung „b" zwischen den Lichtstrahlen unterschiedlicher Farbe mit verschiedenen Wellenlängen entfernt werden, indem der erste bis dritte dichroitische Spiegel 407a, 407b und 407c des dichroitischen Spiegelrades 407 so vorgesehen werden, dass der erste und dritte dichroitische Spiegel 407a und 407c wie die dichroitischen Spiegel 204R, 204G und 204B des konventionellen Farbbildanzeigesystems aus 2 um einen vorgegebenen Winkel δ zu dem zweiten dichroitischen Spiegel 407b geneigt sind.
  • Die Funktionen der optischen Vorrichtungen der optischen Beleuchtungseinheit 40, der optischen Bildeinheit 50 und der optischen Projektionseinheit 60, der optischen Wege zwischen den optischen Vorrichtungen und des dichroitischen Spiegelrades 407 im Bildanzeigesystem nach der erfindungsgemäßen Ausführungsform sind identisch mit jenen im Bildanzeigesystem nach dem hier zuvor angeführten Beispiel.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine optische Beleuchtungseinheit mit einem dichroitischen Spiegelrad, das aus einer Vielzahl von dichroitischen Spiegeln besteht, wobei jeder in eine Vielzahl von Segmenten unterteilt ist, die lediglich den Lichtstrahl einer vorgegebenen Farbe reflektieren und die Lichtstrahlen der übrigen Farben hindurch lassen, und ein Bildanzeigesystem mit dieser optischen Beleuchtungseinheit. Erfindungsgemäß wird Licht zeitlich und räumlich unterteilt, wodurch ein optischer Verlust umgangen und eine hohe Bildauflösung erreicht wird.
  • Wenngleich viele Elemente in der obigen Beschreibung genau beschrieben wurden, so sind sie als bevorzugte Ausführungsformen anzusehen und nicht als eine Einschränkung der vorliegenden Erfindung. Für Fachleute liegt es beispielsweise auf der Hand, dass die Verwendung eines dichroitischen Spiegelrades, das aus einer Vielzahl dichroitischer Spiegel besteht, von denen jeder in eine Vielzahl von Segmenten unterteilt ist, die jeweils nur Lichtstrahlen einer vorgegebenen Farbe reflektieren, nicht auf die obigen Ausführungsformen begrenzt ist und verschiedene Änderungen an ihnen ausgeführt werden können. Daher ist der Schutzumfang der Erfindung durch die beiliegenden Ansprüche und nicht durch die detaillierte Beschreibung der Erfindung definiert.

Claims (14)

  1. Optische Beleuchtungseinheit (40), die umfasst: eine Lichtquelle (401), die einen konvergenten Lichtstrahl entlang einer optischen Achse emittiert; und ein dichroitisches Spiegelrad (407), das aus einer Vielzahl dichroitischer Spiegel (407a-407c) besteht, die in Intervallen (d) angeordnet sind, und wobei die senkrechte Achse der dichroitischen Spiegel (407a-407c) in Bezug auf die optische Achse in einem Winkel θ geneigt ist und jeder Spiegel in wenigstens drei Segmente (407a_1-407a3; 407b_1-407b_3; 407c_1-407c_3) unterteilt ist, um wenigstens drei farbige Lichtstrahlen aus Licht auszusortieren, das von der Lichtquelle (401) auftrifft, und die Lichtstrahlen zu reflektieren, und dadurch gekennzeichnet, dass: sie des Weiteren einen Spiegel (809) auf dem Weg des durch die dichroitischen Spiegel (407a-407c) reflektierten Lichtes in einem vorgegebenen Winkel umfasst, der eine vertikale Abweichung „b", die die Abweichung unter den Fokuspositionen der einzelnen farbigen Lichtstrahlen ist, in einer Richtung senkrecht zu der optischen Achse aufhebt.
  2. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach Anspruch 1, wobei die Anzahl dichroitischer Spiegel (407a-407c) die gleiche ist wie die Anzahl von Segmenten (407a_1-407a_3; 407b_1-407b_3; 407c_1-407c_3).
  3. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die drei farbigen Lichtstrahlen ein roter, ein grüner und ein blauer Lichtstrahl sind.
  4. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei Segmente (407a_1-407a_3; 407b_1-407b_3; 407c_1-407c_3) an entsprechenden Positionen in der Vielzahl dichroitischer Spiegel (407a-407c) Lichtstrahlen verschiedener Farbe reflektieren.
  5. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei, wenn eine horizontale Abweichung in der Richtung der optischen Achse unter den Fokuspositionen der Lichtstrahlen einzelner Farben durch „a" dargestellt wird und die senkrechte Achse der dichroitischen Spiegel (407a-407c) in Bezug auf die optische Achse in einem Winkel θ geneigt ist, Intervalle „d", in denen die dichroitischen Spiegel (407a407c) angeordnet sind, die folgende Gleichung erfüllen:
    Figure 00180001
  6. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Abweichung b
    Figure 00180002
    erfüllt.
  7. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die des Weiteren einen optischen Integrator (403) auf einem optischen Weg zwischen der Lichtquelle (401) und dem dichroitischen Spiegelrad (407) umfasst, um das Licht zu homogenisieren.
  8. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach Anspruch 7, die des Weiteren eine Kollimationslinse (404) auf einem optischen Weg zwischen dem optischen Integrator (403) und dem dichroitischen Spiegelrad (407) umfasst, um das Licht in paralleles Licht umzuwandeln.
  9. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach Anspruch 8, die des Weiteren einen Polarisationswandler (405) auf einem optischen Weg zwischen der Kollimationslinse (404) und dem dichroitischen Spiegelrad (407) umfasst, um parallele Lichtstrahlen in einen polarisierten Strahl umzuwandeln.
  10. Optische Beleuchtungseinheit (40) nach Anspruch 9, die des Weiteren eine Fokussierlinse (406) auf einem optischen Weg zwischen dem Polarisationswandler (405) und dem dichroitischen Spiegelrad (407) umfasst, um den polarisierten Strahl auf das dichroitische Spiegelrad (407) zu fokussieren.
  11. Bildanzeigesystem, das umfasst: eine optische Beleuchtungseinheit (40) nach einem der vorangehenden Ansprüche; eine optische Bildeinheit (50), die von der optischen Beleuchtungseinheit (40) auftreffendes Licht moduliert, um ein Bild zu erzeugen; und eine optische Projektionseinheit (60), die Licht von der optischen Bildeinheit (40) auf einen Bildschirm (419) projiziert.
  12. Bildanzeigesystem nach Anspruch 11, wobei die optische Bildeinheit (50) umfasst: eine Linsenanordnung (410), die wenigstens drei farbige Lichtstrahlen, die durch das dichroitische Spiegelrad (407) aussortiert und reflektiert werden, auf verschiedene Positionen bündelt; und einen Schirm (411), der das von der Linsenanordnung (410) auftreffende Licht moduliert, um ein Bild zu erzeugen.
  13. Bildanzeigesystem nach Anspruch 11 oder 12, wobei die optische Projektionseinheit (60) eine Projektionslinse (413) umfasst, die das Bild der optischen Bildeinheit (50) auf den Bildschirm (414) projiziert.
  14. Bildanzeigesystem nach Anspruch 11, 12 oder 13, die des Weiteren eine Feldlinse (412) auf einem optischen Weg zwischen der optischen Bildeinheit (50) und der optischen Projektionseinheit (60) umfasst, um von der optischen Bildeinheit (50) emittiertes Licht zu homogenisieren.
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