[go: up one dir, main page]

DE60305530T2 - Durchführungsvorrichtung für leitungen zwischen der karosserie und der tür eines fahrzeugs und fahrzeug mit dieser vorrichtung - Google Patents

Durchführungsvorrichtung für leitungen zwischen der karosserie und der tür eines fahrzeugs und fahrzeug mit dieser vorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE60305530T2
DE60305530T2 DE60305530T DE60305530T DE60305530T2 DE 60305530 T2 DE60305530 T2 DE 60305530T2 DE 60305530 T DE60305530 T DE 60305530T DE 60305530 T DE60305530 T DE 60305530T DE 60305530 T2 DE60305530 T2 DE 60305530T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
wall
cables
shell
sheath
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60305530T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60305530D1 (de
Inventor
Christophe Delaine
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Renault SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renault SA filed Critical Renault SA
Application granted granted Critical
Publication of DE60305530D1 publication Critical patent/DE60305530D1/de
Publication of DE60305530T2 publication Critical patent/DE60305530T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/0207Wire harnesses
    • B60R16/0215Protecting, fastening and routing means therefor
    • B60R16/0222Grommets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/0207Wire harnesses
    • B60R16/0215Protecting, fastening and routing means therefor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0462Tubings, i.e. having a closed section
    • H02G3/0468Corrugated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Durchführung einer Verkabelung bzw. von Kabeln zwischen der Karosserie und einer Tür eines Kraftfahrzeugs.
  • Sie wendet sich insbesondere, jedoch nicht beschränkend an Verkabelungsdurchführungen, welche zwischen einer seitlichen Mittelsäule eines Kraftfahrzeugs, welches zwei seitliche Türen aufweist, und der seitlichen hinteren Tür, welche an dieser Säule angelenkt ist, auch bezeichnet als „Mittelfuß", realisiert werden müssen.
  • Es ist hinlänglich bekannt, dass man zwischen der Karosserie eines Fahrzeugs und einer Tür den Durchgang von elektrischen Leitungen sicherstellen muss, die für den Betrieb von bestimmten Einrichtungen, wie z.B. Motoren von elektrischen Fensterhebern oder Türverrigelungssystemen, notwendig sind. Im Allgemeinen sind diese Kabel durch eine Hülle aus einem nachgiebigen Material geführt und geschützt, welche auf dichte Art und Weise jeweilige Wände der Karosserie und der Tür verbindet, wobei diese Wände im Wesentlichen auf Höhe der Schmalseite der Tür einander gegenüberliegen. Die Hülle kann sich in Biegung verformen, um die Unterschiede einer Entfernung zwischen den genannten Wänden während dem Schwenken der Tür auszugleichen, und weist zu diesem Zweck eine Form einer U-förmigen Schlaufe derart auf, dass die Hülle zwischen den zwei genannten Wänden untergebracht ist, wenn die Tür geschlossen ist, in einer Aufnahme, die zu diesem Zweck in der Karosserie vorgesehen ist, und wobei dieses U gespreizt ist, wenn die Tür offen ist. Die Hülle ist herkömmlicherweise aus einer Art ringförmigem Rohr aus Kautschuk gebildet, was ihr die geforderte Biegenachgiebigkeit verleiht.
  • Um die notwendige Ausfederung der Hülle und somit ihre Länge zu begrenzen, befindet sich dieser Durchgang für Kabel herkömmlicherweise auf einer Höhe, auf welcher die Entfernungsvariation zwischen den Wänden, an welchen die Enden der Hülle befestigt sind, minimal ist und somit auf einem im Wesentlichen mittleren Niveau auf der Höhe der Tür unter Berücksichtigung der üblichen Rundung von Türen und der Stelle von Schwenkscharnieren.
  • Die Entwicklungen von neuen Fahrzeugstrukturen haben jedoch Veränderungen des Mittelfußes mit sich gebracht, wobei dieser insbesondere weniger breit ist. Außerdem mussten, aus Gründen der Sicherheit, welche die Verwendung von transversalen Elementen der Struktur von Türen betreffen, die im Wesentlichen auf mittlerer Höhe der Tür angeordnet sind und welche darauf abzielen, Verformungen der seitlichen Wände der Karosserie zu verhindern oder zu begrenzen, die in den genannten Schmalseitenwänden von Türen angeordneten Öffnungen in Richtung nach unten von der Tür versetzt werden, um den Durchgang von Kabeln zu erlauben, obwohl sie sich, wie zuvor angegeben, auf mittlerer Höhe befanden. Eine Folge ist, dass die erforderliche Ausfederung erhöht ist, was es mit sich bringt, die Länge der Hülle erhöhen zu müssen. Dann jedoch stellt sich ein Problem des Raumbedarfs aus Mangel an Platz, um diese verlängerte Hülle zwischen der Tür und dem Mittelfuß aufzunehmen, wenn die Tür geschlossen ist, und des Weiteren führt die längere Schlaufe, welche durch die Hülle gebildet wird, zu einem Risiko eines Zusammendrückens bzw. Quetschens von dieser während dem Verschließen der Tür.
  • Das Dokument JP-2000-195357 beschreibt einen Schutzbalg eines Kabelbündels, der auf dehnbare Art und Weise angeordnet ist. Es gibt eine Ausführungsform, in welcher das Kabelbündel im Inneren der Hülle gleiten kann und eine Länge von dieser aufweist.
  • Das Dokument DE-3500359, auf welchem der Oberbegriff des Anspruchs basiert, beschreibt eine Hülle aus einem Balg mit variabler Länge, der in einer Art und Weise angeordnet ist, um das Gleiten von Kabeln auf der Seite der Karosserie zu erlauben.
  • Die vorliegende Erfindung hat als Aufgabe, ein verbessertes System für den Durchgang von Kabeln zu liefern und insbesondere ein System, welches einen zuverlässigen Schutz von Kabeln sicherstellt, ohne eine Behinderung in der üblichen Verwendung des Fahrzeugs während Schwenkbewegungen der Tür darzustellen und des Weiteren ohne Verkomplizierung der Montage dieses Systems an dem Fahrzeug während der Herstellung.
  • Im Hinblick auf diese Aufgaben hat die Erfindung ein System für den Durchgang einer Verkabelung zwischen der Karosserie und einer Tür eines Kraftfahrzeugs von der Art zum Gegenstand, welches die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
  • Das System gemäß der Erfindung erlaubt es somit, die Führung und den Schutz von Kabeln zwischen der Karosserie des Fahrzeugs und einer Tür sicherzustellen, selbst wenn die Ausfederung zwischen den Enden der Hülle, welche jeweils mit der genannten Karosserie und der Tür verbunden sind, relativ groß ist, und dies jedoch, ohne einen erhöhten Raumbedarf zwischen der Schmalseite der Tür und der gegenüberliegenden Wand der Karosserie zu erzeugen. Tatsächlich und wie man dies schon verstanden haben wird, wirkt der axial dehnbare Teil der Hülle wie ein Balg, dessen Länge beträchtlich variieren kann, wobei die Längenvariationen auf Höhe von Kabeln durch die freie Länge ausgeglichen werden, welche ihnen im Inneren der Tür gelassen wird, um frei in der Hülle in ihrem zu der Tür am nächsten gelegenen Teil gleiten zu können.
  • Gemäß einer besonderen Vorkehrung der Erfindung ist der axial dehnbare Teil ringförmig und weist eine im Allgemeinen konische Form auf, die auf Seiten der Tür erweitert ist.
  • Diese besondere Vorkehrung erleichtert die axialen Verformungen der Hülle, wobei sie dennoch ihr Zurückkehren in die komprimierte Position während dem Schließen der Tür verbessert und die Erweiterung auf Seiten der Tür erleichtert wie auch das Gleiten der Verkabelung im Inneren der Hülle.
  • Diese Vorkehrung zielt darauf ab, die Verwendung einer gleichen Hülle zu erlauben, wo auch immer ihre Einbaustelle sein mag, z.B. auf der rechten Seite oder auf der linken Seite des Fahrzeugs, wohingegen die Anbringungen von Durchgangsausschnitten für Kabel in der Karosserie des Fahrzeugs nicht notwendigerweise auf gleicher Höhe der zwei Seiten des Fahrzeugs sind oder symmetrische, also unterschiedliche Hüllen für die rechte Seite und für die linke Seite erfordern würden, wie man es besser im Folgenden verstehen wird. Der biegeverformbare Teil, welcher jedoch statisch bleibt, wenn die Hülle einmal mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden ist, erlaubt es tatsächlich, die Form der Hülle zwischen dem Ausschnitt für den Durchgang des Kabels in der Karosseriewand und einem festen Punkt dieser gleichen Wand anzupassen, an welchem das Ende des dehnbaren Teils befestigt ist.
  • In noch vorteilhafterer Weise ist das Ende der an der Karosserie verbunden Hülle durch ein erstes Verbindungselement eines elektrischen Steckers gebildet, der angepasst ist, um an einem zweiten Verbindungselement des Steckers verbunden zu werden, welches fest an der Karosseriewand befestigt ist.
  • Diese Vorkehrung erlaubt es tatsächlich, während der Konstruktion des Fahrzeugs die Verkabelung der Tür separat von derjenigen des Fahrzeugs vorzubereiten und die Hülle, welche die Verkabelung enthält, an der genannten Tür zu befestigen, sodann diese Verkabelung elektrisch mit dem elektrischen Schaltkreis des Fahrzeugs dank dem Stecker auf sehr einfache Art und Weise im Moment der Montage der Tür an der Fahrzeugskarosserie zu verbinden.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Vorkehrung ist das Ende des axial verformbaren Teils an der Wand der Karosserie durch ein Befestigungsbauteil befestigt, welches einen Flansch, der fest mit der Hülle verbunden ist, starr mit der Wand der Karosserie verbindet.
  • Diese Vorkehrung erleichtert die Realisierung von Befestigungsmitteln des dehnbaren Teils an der Karosserie, wobei der Flansch insbesondere aus einem Stück mit der Hülle während dem Gießen von dieser gebildet werden kann.
  • Gemäß anderen besonderen Vorkehrungen:
    • – ist das Befestigungsbauteil an der Wand der Karosserie durch elastisches Einpressen bzw. Einsetzen befestigt. Es handelt sich somit um eine Art von „Clip", welcher an der Wand der Karosserie durch ein einfaches Einklicken befestigt werden kann, was die Montage der Hülle beträchtlich erleichtert.
    • – ist das Befestigungsbauteil eine U-förmige Steckverbindung bzw. ein Bügel, welcher die Hülle umschließt, wobei zwei Laschen der U-formigen Steckverbindung durch jeweilige Löcher des Flansches hindurchgehen, bevor sie in die Wand der Karosserie eingeklipst werden.
    • – weist das Ende der Hülle auf Seiten der Tür eine Nut auf welche an dem Rand der Durchgangsöffnung eingespannt wird, die in der Schmalseitenwand der Tür angeordnet ist, um die Hülle auf dichte Art und Weise an der Schmalseitenwand befestigt zu halten.
    • – gleiten die Kabel, welche aus der Hülle auf Seiten der Tür herauskommen, frei in dem axial verformbaren Teil der Hülle und sind im Inneren der Tür mit einem ausreichenden freien Stück zwischen dem Befestigungspunkt in der Tür und dem Ende der Hülle, welches an der Tür befestigt ist, befestigt. um eine Ausstreckung der Hülle ohne einen Zug auf die Kabel während dem Öffnen der Tür zu erlauben.
  • Die Erfindung hat ebenso ein Kraftfahrzeug zum Gegenstand, welches mindestens eine Tür aufweist, die mit elektrischen Bauteilen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet. dass es zwischen der Tür und seiner Karosserie ein System für einen Durchgang einer Verkabelung aufweist, wie es oben definiert ist.
  • Andere Merkmale und Vorteile werden in der nachfolgenden Beschreibung offenbar werden, welche von einem Kraftfahrzeug erfolgen wird, das ein System für einen Durchgang einer Verkabelung entsprechend der Erfindung aufweist.
  • Man wird sich auf die beigefügten Zeichnungen beziehen, in welchen:
  • 1 eine seitliche Darstellung des Fahrzeugs ist, welche die Positionierung des Systems zwischen dem Mittelfuß und einer hinteren Tür zeigt,
  • 2 eine Detailansicht im Schnitt gemäß der Linie 2-2 aus der 1 ist, wenn die Tür geschlossen ist,
  • 3 eine entsprechende Ansicht ist, wenn die Tür geöffnet ist,
  • 4 eine Ansicht von Befestigungsmitteln der Hülle an dem Mittelfuß vor ihrem Einsetzen ist.
  • In der Zeichnung der 1 hat man ein Fahrzeug gesehen von der linken Seite dargestellt, welches zwei seitliche Türen aufweist, deren Umfänge in punktgestrichelten Linien dargestellt sind, wohingegen die Öffnungen der Karosserie, welche die Türeingänge bilden, in durchgezogenen Linien dargestellt sind.
  • Man wird nun ein System gemäß der Erfindung beschreiben, welches als Kabeldurchgang zwischen der hinteren Tür 1 und der Mittelsäule oder dem „Mittelfuß" 2 der Karosserie verwendet wird. Dieses System weist im Wesentlichen eine Hülle 5 aus gegossenem Kautschuk auf, welche die Unterseite des Mittelfußes mit einem unteren geneigten Teil 11 der Schmalseite 12 der Tür verbindet.
  • Die Hülle 5 weist einen axial dehnbaren Teil 51 auf, welcher ringförmig ist und welcher von einer im Allgemeinen konischen Form ist. wobei das Ende dieses Teils mit dem größeren Durchmesser auf dichte Art und Weise an der Wand des geneigten Teils 11 der Schmalseite der Tür über einen Eingriff eines ringförmigen Kragens 52 in einen Ausschnitt 12 des Blechs der Tür, der zu diesem Zweck realisiert ist, auf herkömmliche Art und Weise für einen Durchgang für Kabel verbunden ist.
  • Die Hülle 5 weist einen zweiten Teil 53 auf, aus einem Stück mit dem ersten Teil 1 und in Verlängerung von diesem auf der Seite des kleineren Durchmessers.
  • Ein Ausschnitt ist im unteren Teil des Mittelfußes realisiert, wobei dieser Ausschnitt ein zweites Verbindungselement 31 eines elektrischen Verbindungssystems 3 einer an sich bekannten Art aufnimmt, z.B. einen Stecker mit Zungen, dessen erstes Element 32 mit dem Ende 56 des zweiten Teils 53 der Hülle verbunden ist und der an dem zweiten Element der Verbindung 31 durch elastisches Einsetzen und Verriegeln angeschlossen wird.
  • Der zweite Teil 53 der Hülle ist statisch, sobald die Hülle an dem Mittelfuß über ein Befestigungsbauteil 6 befestigt ist, welches zwischen den zwei Teilen 51 und 53 der Hülle angeordnet ist und welches an der Wand aus Blech des Mittelfußes fest verbinden ist. Wie man es aus der 4 sieht, weist das Befestigungsbauteil einen Teil in Form eines Flansches 54 auf, der aus einem Stück durch Gießen mit der Hülle gebildet ist. Eine U-förmige Steckverbindung bzw. Bügel 61 presst den Flansch 54 gegen den Mittelfuß, wobei die beiden Äste 62 der U-förmigen Steckverbindung durch Löcher 55 des Flansches hindurchgehen und an ihren Enden elastische Klinken aufweisen, die in entsprechende Löcher 21 des Mittelfußes 2 eingreifen.
  • Vorzugsweise und wie es in den Figuren dargestellt ist, ist der zweite Teil 53 der Hülle ebenso aus begossenem und ringförmigem Kautschuk realisiert, derart, um im Wesentlichen in Biegung verformbar zu sein.
  • Wie man es in der 1 sieht, ist das Verbindungssystem 3 nicht auf der gleichen Höhe wie das Befestigungsbauteil 6 angeordnet. Auf der anderen Seite des Fahrzeugs besteht die gleiche Verlagerung bzw. Verschiebung, jedoch auf symmetrische Art und Weise, was dazu führt, für die beiden Seiten des Fahrzeugs Hüllen verwenden zu müssen, welche im Allgemeinen symmetrische Formen im Verhältnis zur longitudinalen vertikalen Mittelebene des Fahrzeugs und somit unterschiedliche Formen haben. Dank der Verformungsfähigkeit in Biegung des zweiten Teils der Hülle kann man tatsächlich die gleiche Hülle für die beiden Seiten des Fahrzeugs verwenden, und außerdem kann die gleiche Hülle auch im Falle von leichten Variationen der relativen Position des Verbindungssystems 3 und des Befestigungsbauteils 6 verwendet werden, z.B. für unterschiedliche Arten von Fahrzeugen. Dies erlaubt es schließlich, die Anzahl von unterschiedlich herzustellenden Hüllen zu reduzieren.
  • Die Vorbereitung und die Montage der Verkabelungsdurchführung werden wie folgt durchgeführt:
  • Während der Vorbereitung der Tür werden die Kabel des elektrischen Bündels 7 auf an sich bekannte Art und Weise mit dem Element des Steckers 32 verbunden, wobei sie durch die Hülle 5 hindurchgehen und auf der Seite des Kragens 52 münden, von wo sie im Inneren der Tür mit betroffenen elektrischen Bauteilen verbunden werden. Das Kabelbündel 7 wird an einer Wand der Tür durch eine Kunststoffklammer 71 oder ähnliches derart befestigt, um eine Schlaufe 72 zu bilden. die frei ist, sich zu verformen, wie man es im Folgenden sehen wird.
  • Während der Montage der Tür an dem Fahrzeug wird das Element des Steckers 32 an dem festen Element 31 angeschlossen bzw. verbunden, und der Flansch 54 wird an dem Mittelfuß durch die U-förmige Steckverbindung 61 befestigt.
  • Wenn die Tür geschlossen ist, weist der erste Teil 51 der Hülle eine reduzierte Länge auf, und das Kabelbündel bildet die Schlaufe 72 in der Tür, wie in der 2 dargestellt.
  • Wenn die Tür offen ist, wie es in der 3 dargestellt ist, entfernt sich der geneigte Teil 11 der Schmalseite der Tür vom Mittelfuß 2, was eine Ausdehnung des ersten Teils 51 der Hülle hervorruft. Das Kabelbündel 7 verbleibt fest in dem zweiten Teil 53 der Hülle, gleitet jedoch bei seiner Ausdehnung bzw. Streckung in den ersten Teil 51, wobei die Schlaufe 72 zurückgeht, wie man es deutlich in der 3 sieht.
  • Wenn man die Tür wieder schließt, klappt der Teil 51 auf sich selbst in der Art und Weise eines Balgs (bzw. Faltbalgs) um, wobei er hierzu durch seine konische Form unterstützt wird, und der Teil des Kabelbündels, welcher zuvor in das Innere der Hülle geglitten war, kommt aus ihr wieder heraus, wobei er durch den fest in dem festen Teil 53 der Hülle gehaltenen Teil gestoßen wird, wobei das Bündel an sich eine ausreichende Steifigkeit aufweist, um einem Knicken in der Hülle zu widerstehen, und wobei es darüber hinaus durch die Führung unterstützt wird, welche ihm die Hülle bis auf Höhe des Kragens 52 bietet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die lediglich zu Zwecken eines Beispiels beschriebene Ausführungsform beschränkt. Insbesondere können das Befestigungsbauteil der Hülle an der Karosserie und der elektrische Stecker auf jede andere adäquate Art und Weise realisiert werden, welche es erlaubt, einen testen Punkt der Hülle an der Karosserie festzulegen und eine dichte Verbindung der Hülle mit der Wand der Karosserie, an welcher sie befestigt werden, sicherzustellen. Das System gemäß der Erfindung kann selbstverständlich auch für die Verbindung zwischen der Karosserie des Fahrzeugs und anderen Türen als einer hinteren Tür verwendet werden.

Claims (10)

  1. System zur Durchführung einer Verkabelung zwischen der Karosserie und einer Tür (1) eines Kraftfahrzeugs von der Art, welches eine nachgiebige Hülle (5) aufweist, in welcher die elektrischen Kabel (7) hindurchgehen und deren Enden jeweils an einer Schmalseitenwand (11) der Tür und an einer festen Wand (2) der Karosserie verbunden sind, wobei die Hülle einen axial dehnbaren Teil (51) aufweist, von dem ein Ende (54) an der Karosserie befestigt ist und das andere Ende (52) mit der Schmalseitenwand der Tür auf dem Rand einer Öffnung (12) für den Durchgang von Kabeln verbunden ist, die in der Schmalseitenwand derart angeordnet ist, dass der dehnbare Teil (51) der Hülle sich dehnt, wenn die Tür (1) offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (5) über das Ende des axial verformbaren Teils, welches an der Karosserie befestigt ist, durch einen biegeverformbaren Teil (53) verlängert ist, dessen Ende (56) an der Karosserie auf Höhe des Durchgangs der Kabel in der Wand der Karosserie verbunden ist, und die Kabel eine freie Länge (72) im Inneren der Tür derart aufweisen, dass sie in der Hülle gleiten können, um die Längenvariationen von dieser beim Schwenken der Tür aufzunehmen.
  2. System zur Durchführung einer Verkabelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der axial dehnbare Teil (51) ringförmig ist und eine im Allgemeinen konische Form aufweist, die auf Seiten der Tür erweitert ist.
  3. System zur Durchführung einer Verkabelung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Karosserie verbundene Ende (56) des biegeverformbaren Teils (53) der Hülle mit einem ersten Verbindungselement (32) eines elektrischen Steckers (3) verbunden ist, der angepasst ist, um an einem zweiten Verbindungselement (31) des Steckers angeschlossen zu werden, welches fest an der Wand (2) der Karosserie befestigt ist.
  4. System zur Durchführung einer Verkabelung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des axial verformbaren Teils (51) an der Wand (2) der Karosserie durch ein Befestigungsbauteil (6) befestigt ist, welches einen Flansch (54), der fest mit der Hülle verbunden ist, starr mit der Wand (2) der Karosserie verbindet.
  5. System zur Durchführung einer Verkabelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (54) aus einem Stück mit der Hülle (5) gebildet ist.
  6. System zur Durchführung einer Verkabelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsbauteil (6) an der Wand der Karosserie durch elastisches Einpressen bzw. Einstecken befestigt ist.
  7. System zur Durchführung einer Verkabelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsbauteil eine U-förmige Steckverbindung (61) ist, welche die Hülle (5) umschließt, wobei zwei Laschen (62) der U-förmigen Steckverbindung durch jeweilige Löcher (55) des Flansches hindurchgehen, bevor sie in der Wand der Karosserie eingeklipst werden.
  8. System zur Durchführung einer Verkabelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Hülle auf Seiten der Tür eine Nut aufweist, die an dem Rand der Durchgangsöffnung (12) eingespannt wird, die in der Schmalseitenwand (11) der Tür angeordnet ist, um die Hülle auf dichte Art und Weise an der Schmalseitenwand zu halten.
  9. System zur Durchführung einer Verkabelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabel (7), welche aus der Hülle auf Seiten der Tür herauskommen, frei in dem axial verformbaren Teil (51) der Hülle (5) gleiten und im Inneren der Tür mit einem ausreichenden freien Stück (72) zwischen dem Befestigungspunkt (71) in der Tür und dem Ende der Hülle, welches an der Tür befestigt ist, befestigt sind, um eine Streckung der Hülle ohne ein Ziehen an den Kabeln während der Öffnung der Tür zu erlauben.
  10. Kraftfahrzeug, welches mindestens eine Tür (1) aufweist, die mit elektrischen Bauteilen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass es ein System zur Durchführung einer Verkabelung nach einem der vorangegangenen Ansprüche aufweist.
DE60305530T 2002-12-31 2003-12-19 Durchführungsvorrichtung für leitungen zwischen der karosserie und der tür eines fahrzeugs und fahrzeug mit dieser vorrichtung Expired - Lifetime DE60305530T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0216937A FR2849415B1 (fr) 2002-12-31 2002-12-31 Systeme de passage de cablage entre caisse et porte d'un vehicule automobile, et vehicule equipe de ce systeme
FR0216937 2002-12-31
PCT/FR2003/003853 WO2004062969A1 (fr) 2002-12-31 2003-12-19 Systeme de passage de cablage entre caisse et porte d'un vehicule automobile, et vehicule equipe de ce systeme

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60305530D1 DE60305530D1 (de) 2006-06-29
DE60305530T2 true DE60305530T2 (de) 2006-12-14

Family

ID=32480344

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60305530T Expired - Lifetime DE60305530T2 (de) 2002-12-31 2003-12-19 Durchführungsvorrichtung für leitungen zwischen der karosserie und der tür eines fahrzeugs und fahrzeug mit dieser vorrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US7547059B2 (de)
EP (1) EP1578644B1 (de)
JP (1) JP4402598B2 (de)
KR (1) KR101029276B1 (de)
AT (1) ATE327127T1 (de)
DE (1) DE60305530T2 (de)
ES (1) ES2260690T3 (de)
FR (1) FR2849415B1 (de)
WO (1) WO2004062969A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010007619B4 (de) * 2009-02-17 2017-04-06 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Durchführung bzw. Durchführungsanordnung

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2881701B1 (fr) * 2005-02-08 2008-12-19 Valeo Electronique Sys Liaison Montage d'un module electronique dans la portiere d'un vehicule automobile
DE102005043177A1 (de) * 2005-09-09 2007-03-29 Johnson Controls Interiors Gmbh & Co. Kg Innerverkleidung einer Kraftfahrzeugtür mit Kabelübergang
JP2008195313A (ja) * 2007-02-15 2008-08-28 Sumitomo Wiring Syst Ltd ワイヤハーネス保持具
JP2008201385A (ja) * 2007-02-22 2008-09-04 Sumitomo Wiring Syst Ltd ワイヤハーネス部品および該ワイヤハーネス部品が取り付けられたワイヤハーネスの配索構造
JP5173489B2 (ja) * 2008-02-28 2013-04-03 矢崎総業株式会社 車両におけるワイヤハーネス配索構造
US9130298B1 (en) 2014-02-19 2015-09-08 Ford Global Technologies, Llc Grommet assembly for vehicle body panel
RU2557669C1 (ru) * 2014-02-26 2015-07-27 Акционерное общество "Атомэнергопроект" (АО "Атомэнергопроект") Герметичный кабельный ввод сквозь наружную и внутреннюю стены защитной оболочки атомной электростанции
JP2015228759A (ja) * 2014-06-02 2015-12-17 矢崎総業株式会社 コルゲートチューブ及びスライドドア用ワイヤーハーネス
US9937778B2 (en) * 2016-03-15 2018-04-10 Ford Global Technologies, Llc Window seal assembly for limiting air leaks from a vehicle frame into a passenger cabin of a vehicle
JP6854261B2 (ja) * 2018-06-22 2021-04-07 矢崎総業株式会社 グロメット

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1764946A (en) * 1928-12-21 1930-06-17 Ternstedt Mfg Co Spring-clip guide for door-lock bolts
JPS5928226U (ja) * 1982-08-13 1984-02-22 マツダ株式会社 グロメツト
GB2164609B (en) * 1984-08-20 1988-10-12 Yazaki Corp Wire harness mounting structure for motor vehicle door
DE3500359C1 (de) * 1985-01-08 1986-02-13 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Leitungsdurchführung bei Kraftfahrzeugen
JP2574484Y2 (ja) * 1991-06-29 1998-06-11 スズキ株式会社 ドアハーネス収納装置
JP3339347B2 (ja) * 1997-02-06 2002-10-28 矢崎総業株式会社 車両用ドアハーネスの配索構造
FR2771145B1 (fr) * 1997-11-19 2000-02-25 Car X Gaine souple a soufflet pour joint articule et outillages de mise en place de cette gaine
JP4091188B2 (ja) * 1998-12-09 2008-05-28 矢崎総業株式会社 グロメットおよびグロメットの固定構造
JP3558541B2 (ja) * 1998-12-28 2004-08-25 矢崎総業株式会社 蛇腹付きグロメット及び蛇腹付きグロメットを備えたワイヤーハーネス
DE10042985A1 (de) * 2000-09-01 2002-03-21 Leoni Bordnetz Sys Gmbh & Co Kabelsatz
JP2002249002A (ja) * 2001-02-22 2002-09-03 Yazaki Corp ドアヒンジハーネス

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010007619B4 (de) * 2009-02-17 2017-04-06 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Durchführung bzw. Durchführungsanordnung

Also Published As

Publication number Publication date
KR101029276B1 (ko) 2011-04-18
JP2006512252A (ja) 2006-04-13
WO2004062969A1 (fr) 2004-07-29
FR2849415A1 (fr) 2004-07-02
FR2849415B1 (fr) 2006-03-03
EP1578644A1 (de) 2005-09-28
ES2260690T3 (es) 2006-11-01
EP1578644B1 (de) 2006-05-24
DE60305530D1 (de) 2006-06-29
JP4402598B2 (ja) 2010-01-20
US20060219446A1 (en) 2006-10-05
US7547059B2 (en) 2009-06-16
KR20060009813A (ko) 2006-02-01
ATE327127T1 (de) 2006-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2764591B1 (de) Kabeldurchführung und verfahren zur montage einer kabeldurchführung
DE602004004986T2 (de) Struktur für installation eines Kabelbaumes einer Tür
DE10319826B4 (de) Schutzführung für ein ein- und ausziehbares Kabel o. dgl.
DE10114023B4 (de) Montagestütze zur Befestigung eines Zubehörteils an einer Fahrzeugkarosserie
DE60305530T2 (de) Durchführungsvorrichtung für leitungen zwischen der karosserie und der tür eines fahrzeugs und fahrzeug mit dieser vorrichtung
DE19728706B4 (de) Anordnung zum Einbauen eines Kabelbaums in eine Automobiltür
DE102011054563B3 (de) Steckverbinder
DE60106194T2 (de) Installationsgerät
DE102017113063A1 (de) Tragschienenbefestigung
WO2021170175A1 (de) Kabeleinlassvorrichtung für einen schaltschrank sowie anordnung und verfahren zum betrieb derselben
DE19534205C2 (de) Elektrischer Steckverbinder
DE102021207287A1 (de) Kabelbaum und wasserdichte Struktur
EP1595318B1 (de) Kabeldurchführung
DE102018101448A1 (de) Bowdenzugendstück
DE60213732T2 (de) Einstellmechanismus zur Längeneinstellung
DE102017002386A1 (de) Batterieträger für ein Nutzfahrzeug
EP1681206A1 (de) Vorrichtung mit einer Dichtungstülle für einen Leitungsübergang zwischen relativ zueinander bewegbaren Fahrzeugteilen
DE102015104664A1 (de) Vormontierte Schwenkanordnung und Kabelführungsanordnung
WO2002028672A1 (de) Türmodul mit türschloss und türaussengriff für eine fahrzeugtür
DE19942803B4 (de) Elektrisches Installationsgerät
AT523271B1 (de) Führungsanordnung zur Führung wenigstens eines bewegbaren Möbelteils
DE202017006966U1 (de) Montagevorrichtung für einen auf einem Fensterrahmen anordenbaren Rollladenkasten
DE9212795U1 (de) Selbsteinstellbarer Drahtzug
DE102007040562A1 (de) Sensoranordnung
DE102017000796A1 (de) Kabelstranganordnung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition