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DE60304201T2 - Flüssigkeitsringverdichter - Google Patents

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DE60304201T2
DE60304201T2 DE60304201T DE60304201T DE60304201T2 DE 60304201 T2 DE60304201 T2 DE 60304201T2 DE 60304201 T DE60304201 T DE 60304201T DE 60304201 T DE60304201 T DE 60304201T DE 60304201 T2 DE60304201 T2 DE 60304201T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressor
liquid ring
blade wheel
ring
compressor housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60304201T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60304201D1 (de
Inventor
Johan Haga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roto International AS
Original Assignee
Roto International AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Roto International AS filed Critical Roto International AS
Publication of DE60304201D1 publication Critical patent/DE60304201D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60304201T2 publication Critical patent/DE60304201T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
    • F04C29/0042Driving elements, brakes, couplings, transmissions specially adapted for pumps
    • F04C29/005Means for transmitting movement from the prime mover to driven parts of the pump, e.g. clutches, couplings, transmissions
    • F04C29/0064Magnetic couplings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C19/00Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids
    • F04C19/002Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids with rotating outer members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsringverdichter und/oder eine Vakuumpumpe, umfassend ein rotierendes Verdichtergehäuse mit einem Achszapfen, der exzentrisch relativ zu der Rotationsachse des Verdichtergehäuses angeordnet ist. Um den Achszapfen rotiert ein Verdichterschaufelrad oder rotieren mehrere Verdichterschaufelräder mit zumindest einer Schaufel, mit dem Ergebnis, dass, wenn das Verdichtergehäuse rotiert wird, ein Flüssigkeitsring gegen die Innenwand des rotierenden Verdichtergehäuses erzeugt wird, wobei der Flüssigkeitsring zusammen mit dem Verdichterschaufelrad Verdichterkammern bildet, an denen Einlass- und Auslasskanäle vorhanden sind.
  • Verdichter, welche das Prinzip eines Flüssigkeitsrings in dem Verdichtergehäuse verwenden und bei denen die Verdichterkammern durch den Flüssigkeitsring und die Schaufeln des Verdichterschaufelrads gebildet sind, sind von zwei Typen. Ein Typ weist ein statisches Verdichtergehäuse auf, mit einem Flüssigkeitsring, der in dem statischen Verdichtergehäuse erzeugt wird. Mit einer derartigen Lösung geht ein großer Energieverlust aufgrund der Reibung zwischen dem statischen Verdichtergehäuse und dem rotierenden Flüssigkeitsring einher. In einem zweiten Ausführungstyp ist das Verdichtergehäuse rotierbar gestaltet, welches aufgrund von „Zentrifugalkräften" dadurch einen Flüssigkeitsring entlang der Innenwand des Verdichtergehäuses erzeugt. In dem Verdichtergehäuse ist dort weiter ein frei drehbares, exzentrisch montiertes Verdichterschaufelrad angeordnet. Das Verdichterschaufelrad weist Schaufeln auf, welche sich in den Flüssigkeitsring erstrecken. Wenn das Verdichtergehäuse rotiert wird und einen Flüssigkeitsring erzeugt, welcher der Rotation des Verdichtergehäuses folgt, wird das Verdichterschaufelrad entlang der Rotation aufgrund der Tatsache gezogen, dass die Schaufeln sich in den Flüssigkeitsring erstrecken. Das Volumen der Kammern, die zwischen den Schaufeln des Verdichterschaufelrads und dem Flüssigkeitsring gebildet sind, verändert sich mit der Rotation des Verdichterschaufelrads, da das Verdichterschaufelrad exzentrisch relativ zu der Rotationsachse des Verdichtergehäuses montiert ist, und eine Kompression oder eine Vakuumerzeugung wird erzielt.
  • Ein Problem, welches mit einem solchen Aufbau entsteht, ist, dass in einigen Fällen das Verdichterschaufelrad eine geringere Rotationsgeschwindigkeit aufweist, als das Verdichtergehäuse. Dies tritt zum Beispiel auf, wenn der Verdichter gegen einen hohen Druck oder bei einer niedrigen Rotationsgeschwindigkeit arbeitet. Wenn das Verdichterschaufelrad eine niedrigere Rotationsgeschwindigkeit als das Verdichtergehäuse aufweist, resultiert daraus ein Zusammenbrechen des Flüssigkeitsrings, was wiederum dazu führen kann, dass die Flüssigkeit aus den Auslasskanälen oder dem Auslasskanal herausgezwängt wird. Dies kann dazu führen, dass zu wenig Flüssigkeit in dem Verdichtergehäuse verbleibt, um einen effektiven Flüssigkeitsring zu erhalten, mit dem Ergebnis, dass die Kompressionskapazität verringert ist, bis ein Rückführsystem die Flüssigkeit zu dem Verdichtergehäuse zurückführt. Eine solche Reduzierung der Rotationsgeschwindigkeit des Verdichterschaufelrads relativ zu dem Verdichtergehäuse führt zu einem Verlust und verringerter Effizienz für den Verdichter.
  • Verschiedene Ansätze (siehe zum Beispiel DE-U-296 19 930) wurden unternommen, um Lösungen für den Transfer der Rotationsenergie zwischen dem Verdichtergehäuse und dem Verdichterschaufelrad zu finden, um diese mit gleicher Geschwindigkeit zu rotieren. Mechanische Lösungen wurden ausgetestet, jedoch sind solche Lösungen hoch komplex und schwerfällig aufgrund der Tatsache, dass das Verdichterschaufelrad exzentrisch in dem Verdichtergehäuse montiert ist und deshalb nicht sehr geeignet für diese Zwecke ist.
  • In GB 1 562 828 ist ein Flüssigkeitsringverdichter beschrieben, bei dem ein Ansatz unternommen wurde, einige der vorstehenden Probleme zu lösen. In diesem Flüssigkeitsringverdichter mit einem rotierenden Verdichtergehäuse wird eine ferromagnetische Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsring verwendet, wobei das umgebende Verdichtergehäuse eine Elektrische-Spulen-Einrichtung umfasst, um ein elektrisches Feld in dem Verdichtergehäuse zu erzeugen, so dass die ferromagnetische Flüssigkeit, die durch das elektrische Feld gehalten wird, das Verdichterschaufelrad antreibt. In dieser Lösung wurde gewährleistet, dass der Flüssigkeitsring eine gewünschte Konfiguration relativ zu dem Verdichtergehäuse beibehält. Obwohl die Flüssigkeit eine gewünschte Konfiguration aufgrund des Magnetismus aufweist, kann, unter Berücksichtigung ihrer Flüssigkeitseigenschaften, die Flüssigkeit nichts desto trotz nicht gewährleisten, dass das Verdichterschaufelrad die gleiche Rotationsgeschwindigkeit wie das Verdichtergehäuse aufweist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Flüssigkeitsringverdichter bereit zustellen, der gewährleistet, dass das Verdichterschaufelrad des Flüssigkeitsringverdichters dem Rotationsmuster des Verdichtergehäuses in dem größtmöglichen Ausmaß folgt. Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dass der Energietransfer von dem Verdichtergehäuse zu der Verdichterschaufel einfach, effizient und so wartungsfrei wie möglich sein soll. Es ist auch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Flüssigkeitsringverdichter zu schaffen, in dem Probleme, die mit dem Erwärmen der Schaufeln verbunden sind, so weit wie möglich vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Erfindung, die in den folgenden Ansprüchen gekennzeichnet ist, gelöst.
  • Der Flüssigkeitsringverdichter gemäß der Erfindung kann als herkömmlicher Verdichter/als herkömmliche Pumpe oder als Vakuumpumpe verwendet werden. Der Flüssigkeitsringverdichter gemäß der Erfindung umfasst ein rotierendes Verdichtergehäuse. Das Verdichtergehäuse kann zwei Endwände umfassen, die mittels zweier Lager in zwei Lagerböcken und einem Basisrahmen montiert sind. Zu einem großen Maß liegt es im Bereich des Könnens des Fachmanns, die Montage des Verdichtergehäuses relativ zu einer Basis anzuordnen und anzupassen, abhängig von dem Anwendungsgebiet des Verdichters. Die tatsächliche Montage des Verdichtergehäuses bildet keinen Teil der Erfindung und wird hier deshalb nicht weiter erläutert.
  • Das Verdichtergehäuse weist eine Rotationsachse A auf. In Bezug auf diese Rotationsachse umfasst das Verdichtergehäuse einen exzentrisch angeordneten Achszapfen mit einer Mittelachse B. Der Achszapfen weist ein umgebendes Lager auf. Dieses Lager kann ein standardmäßiges Kugellager sein oder es kann ein magnetisches Lager sein, zum Montieren einer inneren Oberfläche von zumindest einem Verdichterschaufelrad. Das Verdichterschaufelrad, das frei rotierbar an dem Achszapfen in dem Verdichtergehäuse montiert ist, weist zumindest eine nach außen hervorragende Schaufel auf. Die Schaufeln an dem Verdichterschaufelrad können in ihrer Form gerade oder gekrümmt sein. Die Form und die Anzahl der Schaufeln an dem Verdichterschaufelrad hängen von dem Anwendungsgebiet für den Verdichter genauso wie von der Größe und dem Arbeitsdruck des Verdichters ab.
  • Wenn das Verdichtergehäuse rotiert wird, wird ein Flüssigkeitsring gegen die Innenwand des rotierenden Verdichtergehäuses erzeugt. Die Schaufeln des Verdichterschaufelrads erstrecken sich nach außen und in den Flüssigkeitsring. Das Verdichterschaufelrad wird dadurch umrundend durch den erzeugten Flüssigkeitsring gezogen. Die Verdichterkammern in dem Verdichter werden durch den Flüssigkeitsring gemeinsam mit dem Verdichterschaufelrad und dessen Schaufeln gebildet. Unter Berücksichtigung der exzentrischen Montage des Verdichterschaufelrads um eine Rotationsachse B in dem Verdichtergehäuse variiert das Volumen der Verdichterkammern mit einer Rotation des Verdichtergehäuses und des Verdichterschaufelrads. Das Verdichtergehäuse weist Einlass- und Auslasskanäle von den Verdichterkammern auf.
  • Gemäß der Erfindung umfasst der Flüssigkeitsringverdichter weiter zumindest ein magnetisches Element, welches in dem Verdichtergehäuse montiert ist. Das magnetische Element ist (die magnetischen Elemente sind) benachbart zu dem Verdichterschaufelrad angeordnet, mit dem Ergebnis, dass, wenn das Verdichtergehäuse rotiert wird, das magnetische Element (die magnetischen Elemente) das freilaufende Verdichterschaufelrad zum Rotieren mit der gleichen Rotationsgeschwindigkeit wie das Verdichtergehäuse veranlasst. Diese Art der gewährleisteten Rotationsbewegung zwischen Verdichtergehäuse und Verdichterschaufelrad wird für einen Verdichter gemäß der Erfindung mittels einer einfachen Konstruktion hergestellt. Ein guter Energietransfer von dem Verdichtergehäuse zu dem Verdichterschaufelrad ohne signifikante Verluste wird ebenfalls erreicht, da der Energietransfer über kontaktfreie Oberflächen stattfindet, das heißt, es gibt keine Reibungsverluste in dem System. Die Konstruktion weist ebenfalls minimale Wartungsanforderungen auf, da in dem System kein Verschleiß vorliegt.
  • Das magnetische Element (die magnetischen Elemente), das gewährleistet, dass das Verdichterschaufelrad und das Verdichtergehäuse mit der gleichen Geschwindigkeit rotieren, kann an verschiedenen Punkten an dem Verdichtergehäuse montiert sein, jedoch immer in einer solchen Weise, dass diese(s) benachbart zu dem Verdichterschaufelrad angeordnet sind (ist). Eine Alternative ist, dass ein magnetisches Element an der Seite des Verdichterschaufelrads in Längsrichtung der Rotationsachse des Verdichterschaufelrads angeordnet ist. Ein magnetisches Element dieser Art kann nahe der Rotationsachse für das Verdichterschaufelrad oder entlang eines Umfangsrings mit einem Radius, der im Wesentlichen zu einem äußeren Radius der Schaufeln an dem Verdichterschaufelrad korrespondiert, oder entlang eines Umfangs, der in dem Bereich zwischen diesen beiden Extremen angeordnet ist, angeordnet werden. Einzelne magnetische Elemente können für jede Schaufel an dem Verdichterschaufelrad vorgesehen werden, das an/in dem Verdichtergehäuse montiert ist. Die magnetischen Elemente können auch radial außen montiert von dem Verdichterschaufelrad in der inneren Umfangswand des Verdichtergehäuses, gegen welches der Flüssigkeitsring erzeugt ist, vorgesehen werden.
  • Der Verdichter gemäß der Erfindung kann magnetische Elemente an beiden Seiten eines Verdichterschaufelrads in der Längsrichtung der Rotationsachse für das Verdichterschaufelrad umfassen. Ein Vorteil, magnetische Elemente auf beiden Seiten des Verdichterschaufelrads vorzusehen, ist, dass die axialen Kräfte an dem Verdichterschaufelrad ausgeglichen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Verdichter ausgelegt werden kann, um größere Rotationskräfte zu übertragen.
  • Das an dem Verdichtergehäuse montierte magnetische Element ist bevorzugt ein Magnetring. Die Ringform des magnetischen Elements gewährleistet, dass das Verdichterschaufelrad kontinuierlich entlang seines gesamten Umfangs beeinflusst wird, wodurch ein zuverlässigerer Betrieb des Flüssigkeitsringverdichters geschaffen ist. Aus Sicht der Produktion ist es auch bevorzugt, das magnetische Element als Magnetring auszubilden. Der Magnetring kann alternierende Nordpol- und Südpolzonen entlang seines Umfangs aufweisen. Der Magnetring kann zusammengebaut sein aus magnetischen Elementen mit einem Nordpol und einem Südpol oder er kann als nicht-magnetisierter Ring aus einem Material gefertigt werden, welches Komponenten, Fasern oder Pulver beinhaltet, die magnetisiert werden können, und wobei nach der Produktion der Ring in der erforderlichen Weise in einem gewünschten Muster behandelt und magnetisiert werden kann, in Abhängigkeit von dem Verdichterschaufelrad, dessen Anzahl an Schaufeln, dem Anwendungsbereich des Verdichters etc. Wie das magnetische Elemente magnetisiert wird, ist auch von dem Aufbau der Schaufeln abhängig.
  • Magnetringe auf beiden Seiten des Verdichterschaufelrads können die gleichen Polzonen direkt über einander oder um den Umfang relativ zueinander versetzt aufweisen.
  • Teile des oder das gesamte Verdichterschaufelrad(s) können in einem Muster magnetisiert werden, korrespondierend zu den magnetischen Elementen, die an dem Verdichtergehäuse montiert sind. Dies kann zum Beispiel implementiert werden durch die Schaufeln an dem Verdichterschaufelrad mit einem magnetischen Element an deren äußerer Kante oder durch Schaufeln, die aus einem Material gefertigt sind, das magnetisiert werden kann, wie zum Beispiel einem Metall oder einem Verbundwerkstoff, wobei dort Faser/Pulver-Elemente vorhanden sind, die magnetisiert werden können, oder einem Kunststoffmaterial, welches magnetisierbares Pulver umfasst.
  • Die magnetischen Elemente können direkt an dem Verdichtergehäuse montiert sein oder können in Ausnehmungen in dem Verdichtergehäuse angeordnet sein. Ein Grund für das Platzieren der magnetischen Elemente in Ausnehmungen ist, die magnetischen Elemente vor Verschleiß etc. zu schützen. Zum Beispiel kann ein ringförmiges magnetisches Element in einer ringförmigen Ausnehmung in dem Verdichtergehäuse montiert sein, dort wo die ringförmige Ausnehmung ein Zentrum aufweist, welches zu der Rotationsachse des Verdichterschaufelrads korrespondiert, oder mit einem Zentrum, welches zu der Rotationsachse des Verdichtergehäuses korrespondiert. Wenn das Element in einer ringförmigen Ausnehmung montiert wird, kann auch ein Stahlring in der Ausnehmung in solch einer Weise montiert werden, dass der Magnetring benachbart zu dem Verdichterschaufelrad angeordnet ist und der Stahlring an der gegenüberliegenden Seite des Magnetrings relativ zu dem Verdichterschaufelrad angeordnet ist. Der Stahlring agiert dann als ein Rückhalt für die magnetischen Kraftlinien von dem Magnetring.
  • Die magnetischen Elemente werden normalerweise mit einem Spalt von etwa 0,25–0,5 mm zwischen dem Verdichterschaufelrad und den magnetischen Elementen montiert. Dies gewährleistet eine kontaktfreie Konstruktion ohne Reibungsoberflächen, welches dadurch auch wartungsfrei ist.
  • Die Komponenten des Flüssigkeitsringverdichters können ganz oder teilweise aus unterschiedlichen Materialien wie zum Beispiel Kunststoff, Aluminium, Stahlverbindungen oder Verbundwerkstoffen hergestellt sein. Die Teile des Flüssigkeitsringverdichters, die magnetisiert werden sollen, können aus einem magnetisierbaren Material hergestellt werden. Dies schließt Metalle und auch Kunststoffe oder Verbundwerkstoffe ein, die mit Partikeln oder Fasern gemischt sind, die magnetisierbar sind.
  • Das Material des Verdichterschaufelrads kann ein Material sein, welches ein sehr guter Leiter für die magnetischen Kraftlinien ist, zum Beispiel weicher Stahl, kann jedoch auch ein Chromstahl sein, wenn der Bedarf an einer rostfreien Konstruktion besteht. Das Material in den Endwänden des Verdichtergehäuses kann variiert werden, in Abhängigkeit von dem Anwendungsgebiet für den Verdichter, kann aber gut ein Aluminium sein.
  • Wenn eine wesentliche Rotationsenergie von den magnetischen Elementen, die in dem rotierenden Verdichtergehäuse montiert sind, an das freilaufende Verdichterschaufelrad transferiert werden soll, zum Beispiel dort, wo das Verdichterschaufelrad sehr weit ist oder der Verdichter gegen extrem hohen Druck arbeiten muss, kann der Energietransfer durch Gestalten des Verdichterschaufelrads mit einem Material, welches auch magnetisiert werden kann, verstärkt werden. Eine andere Alternative ist es, einen zentralen Teil des Verdichterschaufelrads relativ zu der Rotationsachse, hergestellt aus einem nicht-magnetischen Material, vorzusehen, und die zwei Endteile, welche jeweils zu einem magnetischen Element weisen, aus einem magnetischen Material herzustellen, wobei diese Endteile in einem Muster magnetisiert sind, welches zu den benachbarten magnetischen Elementen korrespondiert. Um eine für die magnetischen Linien und für eine geringere Wärmeerzeugung in den Schaufeln gute Leitung zu erhalten, können in einem Ausführungsbeispiel die Schaufeln des Verdichterschaufelrads mit einer laminierten Struktur ausgebildet sein. Die laminierte Struktur kann mit Schichten ausgebildet sein, die in eine Richtung parallel zu oder quer zu der Rotationsachse des Verdichterschaufelrads unterteilt sind.
  • Der Verdichter gemäß der Erfindung weist eine Anzahl an Einsatzgebieten auf. Einige Beispiele, die aufgeführt werden können, sind: als Teil einer Einheit zum Erwärmen, Kühlen und/oder Belüften von Räumen, Gebäuden – private Häuser oder Geschäftsgebäude –, Wohnhäusern, mobilen Wohnungen, Booten, Fahrzeugen wie Automobile, Züge etc. Der Verdichter kann auch als Teil einer Einheit für kommerzielle Kühlung/Tiefkühlung wie zum Beispiel für Kühlschränke, Kältespeicherkammern, Gefrieranlagen verwendet werden. Der Verdichter gemäß der Erfindung kann auch in Einheiten verwendet werden, die Wärme/Kälte bereit stellen, in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, wie thermische Einheiten, die zum Beispiel vorgegebene Temperaturen für Lebensmittel beibehalten. In dem gewerblichen Bereich kann der Verdichter gemäß der Erfindung dort verwendet werden, wo es erforderlich ist, überschüssige Wärme auszunutzen und/oder von einem Medium auf ein anderes zu transferieren, oder dort, wo ein Medium von einem Druckniveau auf ein anderes komprimiert werden soll, oder um einen Gegendruck zu erzeugen, oder ein Medium von einer Stelle zu einer anderen zu bewegen, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, der pharmazeutischen Industrie oder der verarbeitenden Industrie. Der Verdichter kann auch einen Teil einer Klimaanlage, einer Wärmepumpe oder einer Lüftungszentrale bilden.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter durch eine Ausführungsform mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Längsansicht entlang der Rotationsachse für einen Flüssigkeitsringverdichter gemäß der Erfindung ist,
  • 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie X-X in 1 ist,
  • 3 ein Ausführungsbeispiel des Flüssigkeitsringverdichters mit einer laminierten Struktur in den Schaufeln darstellt,
  • 4 ein zweites Ausführungsbeispiel des Flüssigkeitsringverdichters mit einer laminierten Struktur der Schaufeln darstellt, und
  • 5 ein drittes Ausführungsbeispiel des Flüssigkeitsringverdichters mit einer laminierten Struktur der Schaufeln darstellt.
  • Wie in 1 dargestellt, umfasst der Flüssigkeitsringverdichter gemäß der Erfindung ein zylindrisch geformtes, rotierendes Verdichtergehäuse 1. Das Verdichtergehäuse umfasst zwei Endwände 2, 3, welche eine Orientierung aufweisen, die im Wesentlichen senkrecht zu der Rotationsachse für das Verdichtergehäuse ist. An ihrem zylindrischen Äußeren kann das Verdichtergehäuse Rippen aufweisen, wie in 1 gekennzeichnet, um eine gute Wärmeübertragung von dem Verdichtergehäuse an die Umgebung aufzuweisen. Die Endwände 2, 3 sind jeweils um ein Stützlager 4 beziehungsweise 5 montiert und ermöglichen es so, dass das Verdichtergehäuse 1 mit den Endwänden 2, 3 um eine Rotationsachse, die mit A in den Fig. gekennzeichnet ist, rotiert. Die Stützlager 4, 5 sind jeweils an einem Lagerbock 11 beziehungsweise 12 montiert und die Lagerböcke 11 und 12 sind mit einem Basisrahmen 13 befestigt. Für die Übersichtlichkeit ist die Antriebseinheit zum Rotieren des Verdichtergehäuses nicht in den Fig. dargestellt.
  • In den Lagerböcken 11 und 12 ist ein exzentrisches Teil befestigt, umfassend zwei zylindrische, an den Lagerböcken 11, 12 befestigte Rohrstutzen 6 und 7, von denen jeder mit einem Stützlager 4, 5 verbunden ist. Die Längsrichtung der Rohrstutzen und die Mittelachsen sind im Wesentlichen zusammenfallend mit der Rotationsachse des Verdichtergehäuses ausgebildet. In der Verlängerung der gegenüberliegenden Enden der Rohrstutzen 6, 7 sind zwei zylindrische Kammern 8 beziehungsweise 9 befestigt. Diese zylindrischen Kammern weisen ebenfalls Mittelachsen auf, welche mit der Rotationsachse des Verdichtergehäuses zusammenfallen. Zwischen den zwei Zylinderkammern 8, 9 ist ein Verdichterschaufelrad 14 montiert. Das Verdichterschaufelrad 14 ist in einer frei drehbaren Weise an einem Radlager 15 montiert und das Radlager 15 ist um einen Achszapfen 10 montiert. Der Achszapfen 10 ist an den Zylinderkammern 8, 9 befestigt und weist eine Mittelachse auf, die mit B in 1 bezeichnet ist, die parallel zu der Rotationsachse A des Verdichtergehäuses ausgebildet ist, jedoch dazu exzentrisch angeordnet ist. Dieses führt dazu, dass das Verdichterschaufelrad, das um die Rotationsachse B rotiert, exzentrisch relativ zu der Rotationsachse A des Verdichtergehäuses ist.
  • Wie in 2 dargestellt, umfasst das Verdichterschaufelrad 14 zwölf radial nach außen hervorragende Schaufeln 21. In dem Verdichtersgehäuse befindet sich eine Flüssigkeit, welche, wenn das Verdichtergehäuse 1 rotiert wird, einen Flüssigkeitsring 20 entlang der Innenwand des rotierenden Verdichtergehäuses 1 erzeugt. Die Schaufeln des Verdichterschaufelrads 21 erstrecken sich radial nach außen und in den Flüssigkeitsring 20. Die Verdichterkammern des Verdichters sind durch das Verdichterschaufelrad 14, dessen Schaufeln 21 und den Flüssigkeitsring 20 und die Richtung der Rotationsachsen durch das Verdichtergehäuse 1 und die Zylinderkammern 8, 9 festgelegt. Aufgrund der exzentrischen Montage des Verdichterschaufelrads verändert sich das Volumen der Verdichterkammern mit der Rotation des Verdichtergehäuses 1 und des Verdichterschaufelrads 14. Zumindest sind an zwei unterschiedlichen Punkten entlang der Rotationskurve der Verdichterkammern ein Einlasskanal 22 und ein Auslasskanal 23 vorhanden, oder mit anderen Worten, ein Kanal 22 für das Ansauggas und ein Anschluss 23 für das Druckgas. Diese Kanäle 23, 23 führen von den Verdichterkammern zu den zwei Zylinderkammern 8 beziehungsweise 9, wobei in eine normale Durchflussrichtung ein Fluid von der Zylinderkammer 8, welche für das Verdichterschaufelrad eine Ansaugkammer bildet, durch den Kanal 22 in die Verdichterkammern gefördert wird, und das Fluid wird weiter von den Verdichterkammern durch den Kanal 23 in die Zylinderkammer 9, welche eine Druckkammer ist, gefördert. Alternativ erfolgt dies in umgekehrte Richtung, wenn die Einrichtung als eine Vakuumpumpe verwendet wird.
  • In dem Verdichtergehäuse 1 ist an jeder Seite benachbart zu dem Verdichterschaufelrad 14 eine ringförmige Ausnehmung ausgebildet, in der ein Stahlring 16 an dem Boden der Ausnehmung, und außerhalb dieses Stahlrings, benachbart zu dem Verdichterschaufelrad 14 ein Magnetring 17 angeordnet ist. Wie in 2 dargestellt, kann dieser Magnetring 17 eine Mittelachse aufweisen, die zu der Mittelachse des Verdichtergehäuses 17 korrespondiert. Alternativ kann die Mittelachse ähnlich zu der Mittelachse des Verdichterschaufelrads 14 ausgebildet sein. Die Größe des Magnetrings ist so, dass diese mit den äußeren Teilen der Schaufeln 21 des Verdichterschaufelrads ausgerichtet ist. Die radiale Breite des Magnetrings 17 ist auch so, dass er benachbart zu der Seite der Schaufeln 21 des Verdichterschaufelrads entlang des gesamten Umfelds des Magnetrings angeordnet ist, selbst obwohl das Verdichterschaufelrad 14 und der Magnetring 17 unterschiedliche Mittelachsen aufweisen. Wie in 1 dargestellt, sind magnetische Ringe mit einem Stahlring 16 montiert, der in Relation zu dem Verdichterschaufelrad an beiden Seiten hinter dem Verdichterschaufelrad angeordnet ist.
  • Der Magnetring 17 umfasst alternierende Nordpolzonen 18 und Südpolzonen 19, und eine geeignete Unterteilung des Magnetrings in Nord- und Südpolzonen für ein Verdichterschaufelrad mit zwölf geraden Schaufeln ist in den Fig. dargestellt. Das Muster in dem magnetischen Element/Ring variiert in Abhängigkeit von der Anzahl der Schaufeln und der Form der Schaufeln. Die Nordpol- und Südpolzonen können auf den Magnetring nach der Herstellung in dem für den betreffenden Verdichter erforderlichen Muster aufgebracht werden.
  • Wie in 35 dargestellt, sind in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Schaufeln 21 aus einer laminierten Struktur zusammengesetzt. Wenn magnetische Kräfte für einen zuverlässigeren Betrieb eines Flüssigkeitsringverdichters verwendet werden, falls die Schaufeln aus einem einheitlichen Material verwendet werden, tritt im Allgemeinen ein Problem eines unerwünschten Erwärmens der Schaufeln und von Wirbelströmen in den Kraftlinien um die magnetischen Elemente auf. Durch Ausbilden der Schaufeln 21 des Verdichterschaufelrads 14 mit einer laminierten Struktur, mit dünnen Lagen an leitendem Material mit Isolierungen zwischen den Lagen, wird ein Leiten der Flusslinien durch die Schaufeln erzielt, wodurch das Problem des Erwärmens und des Bildens von Wirbelströmen in den Kraftlinien reduziert wird. Die Schaufeln 21 können durch Ausbilden einer laminierten Struktur parallel zu der Rotationsachse ausgebildet sein, wie in 3 dargestellt, oder durch Ausbilden der laminierten Struktur quer zu der Rotationsachse, wie in 4 und 5 dargestellt. In 3 ist jede Schaufel mit einer laminierten Struktur ausgebildet, so dass die Kraftlinien von einem Punkt an dem Verdichtergehäuse zu einem zweiten Punkt an dem Verdichtergehäuse auf der gleichen Seite wie der erste Punkt, geführt werden. In 4 und 5 weisen die Schaufeln 21 eine laminierte Struktur auf, welche in einer Richtung quer zur Rotationsachse ausgebildet ist, mit dem Ergebnis, dass, neben anderen Dingen, die Kraftlinien von einer Seite des Verdichtergehäuses zu einer anderen Seite des Verdichtergehäuses durch die Schaufeln geführt werden. In 5 ist ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Schaufeln dargestellt, in dem ein Paar an Schaufeln aus einem herkömmlich laminierten Element hergestellt ist. Eine Lage in der laminierten Struktur erstreckt sich durch eine Schaufel, hinein durch einen geraden Teil in dem Inneren des Verdichterschaufelrads und heraus in die zweite Schaufel, mit dem Ergebnis, dass, wenn das laminierte Strukturelement von einer Seite betrachtet wird, dieses ein U-förmiges Element bildet. Der Boden des U-förmigen Elements ist an dem Verdichterschaufelrad befestigt und die Schenkel des U's bilden die Schaufeln. Die Enden der Schaufeln in diesem Ausführungsbeispiel sind mit einem abfallenden Abschluss ausgebildet und bilden somit eine größere Abschlussfläche für die Schichten in der laminierten Struktur, was vorteilhaft ist, um eine gute Leitung der Kraftlinien zu erhalten. Durch paarweises Bereitstellen der Schaufeln auf diese Weise werden Kraftlinien in zwei Richtungen durch die Schaufelstruktur von einer Seite zu der anderen Seite und durch die U-Form von einer Schaufel zu der anderen Schaufel erhalten. Durch paarweises Ausbilden der Schaufeln anhand von herkömmlichen laminierten Strukturelementen lässt sich auch eine einfache Befestigung der Schaufeln mit dem Verdichterschaufelrad erhalten. Die U-Form kann in einer komplementären U-förmigen Ausnehmung in dem Verdichterschaufelrad angeordnet und gesichert sein. Dies kann zum Beispiel mit einer Ausnehmung erreicht werden, die sich nach innen von einer Seite des Verdichterschaufelrads in einer solchen Weise erstreckt, dass das Schaufelelement in die Ausnehmung durch Bewegen dieses in die Ausnehmung mit einer Bewegung parallel zu der Rotationsachse des Verdichterschaufelrads eingefügt ist und bei dem die Schaufeln durch Befestigen eines Halteelements an der Seite des Verdichterlaufrads in Position gehalten werden. Ein Halteelement diese Art kann als Halteelement für ein Paar, mehrere oder alle Paare an Schaufeln wirken.
  • Die laminierte Struktur in den Schaufeln kann zum Beispiel zusammengesetzt sein aus einem Plattenkern, der an beiden Seiten lackiert ist. Blech ist ein sehr guter Leiter für Kraftlinien und eine Schicht an Lack an der Oberfläche des Blechs, welche zu einer zweiten Platte weist, stellt die notwendige Isolierung zwischen den Blechschichten bereit. Andere Materialien können natürlich vorgesehen werden, um sowohl die Kraftlinien zu leiten als auch als Isolierung zwischen den Schichten zu wirken. Die Materialwahl hängt natürlich von der Verwendung des Flüssigkeitsringverdichters und dessen Größe ab.
  • In dem Vorstehenden ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel erläutert. Eine Anzahl an Varianten von diesem kann innerhalb des Geltungsbereichs der Erfindung, wie sie in den folgenden Ansprüchen festgelegt ist, vorgesehen werden. Eine Vielzahl an Verdichterschaufelrädern kann vorgesehen werden, die in dem Verdichtergehäuse in Längsrichtung der Rotationsachse montiert sind, wodurch eine mehrstufige Verdichtereinheit bereitgestellt ist, oder es können mehrere solcher Verdichterlaufräder vorhanden sein. Die Innenwand des Verdichtergehäuses mit den Einlass- und Auslasskanälen und das Verdichterschaufelrad können in einer solchen Weise ausgelegt werden, dass eine Rotation des Verdichtergehäuses zwei „Kompressionszyklen" pro Rotation ergibt. Der Flüssigkeitsringverdichter muss mit Abdichtungen zwischen den einzelnen Teilen ausgerüstet sein. Die Wahl der Dichtungsart hängt nicht von der Erfindung ab und liegt im Können des Fachmanns.

Claims (10)

  1. Flüssigkeitsringverdichter und/oder -pumpe, umfassend ein rotierendes Verdichtergehäuse (1), einen Achszapfen (10) mit einem umgebenden Lager (15), welcher exzentrisch bezüglich der Rotationsachse des Verdichtergehäuses gelagert ist, ein Verdichterschaufelrad (14) oder mehrere Verdichterschaufelräder (14) mit mindestens einer Schaufel (21), welches in dem Verdichtergehäuse gelagert ist, wobei die Innenseite des Verdichterschaufelrads (14) in dem Lager (15) abgestützt ist und um dieses rotiert, und Einlass- und Auslasskanäle für das zu verdichtende Fluid, mit dem Ergebnis, dass, wenn das Verdichtergehäuse rotiert wird, ein Flüssigkeitsring (20) an der Innenwand des Verdichtergehäuses (1) gebildet wird, wobei der Flüssigkeitsring (20) zusammen mir dem Verdichterschaufelrad (14) eine Verdichtungskammer bildet, wobei der Verdichter weiter mindestens ein magnetisches Element umfasst, das in dem Verdichtergehäuse (1) angrenzend an das Verdichterschaufelrad (14) gelagert ist, wobei das magnetische Element bewirkt, dass, wenn das Verdichtergehäuse (1) rotiert wird, das freilaufende Verdichterschaufelrad (14) mit der gleichen Rotationsgeschwindigkeit wie das Verdichtergehäuse (1) rotiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (21) des Verdichterschaufelrads (14) aus einer laminierten Struktur zusammengesetzt sind, wobei die laminierte Struktur gebildet ist, indem sie in Schichten in einer Richtung parallel oder quer zu der Rotationsachse des Verdichterschaufelrads unterteilt ist.
  2. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (21) des Verdichterschaufelrads (14) paarweise sind und aus einem gemeinsamen laminierten Strukturelement zusammengesetzt sind, wobei eine Schicht in dem Strukturelement mindestens einen Oberflächenausdehnungsbereich hat, welcher parallel zu der Rotationsachse des Verdichterschaufelrads ist, und mindestens zwei Oberflächenausdehnungsbereiche quer zur Rotationsachse.
  3. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an das Verdichtergehäuse (1) angrenzenden Enden der Schaufeln (21) einen abfallenden Abschluss haben, um so eine größere Abschlussoberfläche der Schichten des laminierten Strukturelements zu bilden.
  4. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtergehäuse (1) ein magnetisches Element an jeder Seite des Verdichterschaufelrads (14) in Längsrichtung der Rotationsachse umfasst.
  5. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Elemente aus einem Magnetring oder mehreren Magnetringen zusammengesetzt sind, welche alternierend Nordpol- (18) und Südpolzonen (19) entlang ihres Umfangs aufweisen.
  6. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetringe (17) an jeder Seite des Verdichterschaufelrads (14) entweder gleiche Polbereiche aufweisen, oder dass die Polbereiche zueinander versetzt sind.
  7. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetring (17) und ein Stahlring (16) in einer ringförmigen Ausnehmung in dem Verdichtergehäuse (1) angeordnet sind, wobei der Magnetring (17) angrenzend an das Verdichterschaufelrad (14) angeordnet ist, und der Stahlring (16) an der gegenüberliegenden Seite des Magnetrings bezüglich des Verdichterschaufelrads (14) angeordnet ist.
  8. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass Teile er Verdichterschaufelradschaufeln (21) mit einem Muster magnetisiert sind, welches im Wesentlichen dem des Magnetrings/der Magnetringe (17) entspricht.
  9. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichterschaufelrad (14) aus einem Material ausgebildet ist, welches Magnetkraftlinien leitet.
  10. Ein Flüssigkeitsringverdichter gemäß einem der Ansprüche 1–8, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Verdichterschaufelrad (14) oder Teile davon aus einem Material ausgebildet sind, dass mit einem gewünschten Muster magnetisiert werden kann.
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