-
Diese
Publikation basiert auf und beansprucht den Vorteil der Priorität der Japanischen
Patentanmeldung No. 2002469098, angemeldet am 10. Juni 2002.
-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-System
und ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-Verfahren für das Verwalten
von Verbindungsinformation, welche in der Kommunikation zwischen
IC-Karten verwendet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft auch
eine IC-Karte für
die Verwendung in dem zuvor genannten Verbindungsinformation-Verwaltungs-System
und Verbindungsinformation-Verwaltungs-Verfahren.
-
2. Stand der
Technik
-
In
den letzten Jahren sind IC-Karten, aufweisend einmalige IDs (Identitäten), schnell
populär
geworden. Im Allgemeinen wird eine IC-Karte in einen vorgegebenen
Steckplatz eines Mobiltelefons eingesetzt oder mit einem Personalcomputer
verbunden, welcher durch dessen Nutzer mit dem Internet verbunden
ist. Daher kann eine IC-Karte mit anderen IC-Karten kommunizieren,
welche ähnlich
mit anderen Mobiltelefonen, Personal-Computern oder Ähnlichem
verbunden sind.
-
Zum
Beispiel, wenn eine IC-Karte in einen Steckplatz eines Mobiltelefons
eingesetzt ist, wird unter Verwendung von Telefonnummern kommuniziert.
Andererseits, wenn eine IC-Karte mit einem Personal-Computer verbunden
ist, dann wird unter Verwendung von IP-Adressen kommuniziert. Um
solche Kommunikation zwischen IC-Karten zu ermöglichen, sind Endgeräte-Vorrichtungen
wie Mobiltelefone und Personal-Computer,
mit welchen IC-Karten verbunden sind, so ausgebildet, dass Verbindungsinformation,
solche wie Telefonnummern und die IP-Adressen von Endgeräte-Vorrichtungen, mit
welchen andere IC-Karten verbunden sind, im Voraus registriert sind.
-
Jedoch
haben solche IC-Karten das folgende Problem: wenn eine Endgeräte-Vorrichtung,
an welche eine andere IC-Karte angeschlossen ist, von dem Anwender
der anderen IC-Karte durch eine andere Endgeräte-Vorrichtung, aufweisend
unterschiedliche Verbindungsinformation, ausgetauscht wurde, dann
kann Kommunikation nicht länger
durch Verwendung der früher
für die
andere IC-Karte registrierten Verbindungsinformation ausgeführt werden.
-
WO
01/60026 betrachtet ein Verfahren für das Registrieren eines Nutzers
in einem Verzeichnis und/oder für
das Lokalisieren einer Netz-Position (cybernaut) in einem Netzwerk
des Internet-Typs, durch Abfragen eines Servers, um so eine IP-Adresse
verknüpft
mit der Netz-Position zu bestimmen. Das Verfahren besteht in der
Verwendung einer Smart-Card Speicher-Applikation, jede verknüpft mit
einem Registrierungs- und/oder Lokalisierungs-Protokoll. Profile
berechtigter Teilnehmer können
in der Smart-Card gespeichert werden. Einige unterschiedliche Protokolle
können
gespeichert werden, was die Smart-Card in eine Mehrfach-Verzeichnis-Datenbank verwandelt.
Die Karte wird bereitgestellt mit WEB-Client/Server und CGI Funktionalitäts-Fähigkeiten,
um so fähig
zu sein Übertragungen
in Übereinstimmung mit
Internet-Protokollen
zwischen dem Verzeichnis-Server und der Smart-Card zu initiieren und die in dieser
gespeicherten Anwendungen für
die Abwicklung der Registrierungs- und/oder Lokalisierungs-Protokolle
zu aktivieren. Die Erfindung betrifft auch die zugehörige Karte.
-
Um
dieses Problem zu bewältigen
wird betrachtet, dass jede IC-Karte einen Server über die Verbindungsinformation
einer Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher gegenwärtig
die IC-Karte verbunden ist, benachrichtigt und dass die Verbindungsinformation
in dem Server verwaltet wird. Jedoch in dem Fall, dass die IC-Karte
nicht mit dem Server kommunizieren kann, weil die IC-Karte sich
außerhalb
des Bereichs des drahtlosen Kommunikationsgebiets befindet, etc.,
entsteht ein Problem, dass die Verbindungsinformation der IC-Karte nämlich nicht
in dem Server verwaltet werden kann.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-System
und ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-Verfahren bereitzustellen,
in welchem die Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung, aufweisend
eine mit dieser verbundene IC-Karte, in einem Server verwaltet werden
kann, sogar dann, wenn die IC-Karte nicht mit dem Server kommunizieren
kann.
-
Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es eine IC-Karte für die Verwendung
in dem oben beschriebenen Verbindungsinformation-Verwaltungs-System
und Verbindungsinformation-Verwaltungs-Verfahren bereitzustellen.
-
Entsprechend
der vorliegenden Erfindung ist ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-System entsprechend
dem anhängenden
unabhängigen
Anspruch 1, ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-Verfahren entsprechend
dem anhängenden unabhängigen Anspruch
2 und eine IC-Karte entsprechend dem anhängenden unabhängigen Anspruch
3 bereitgestellt. Bevorzugte Verkörperungen der Erfindung sind in
den abhängigen
Ansprüchen definiert.
-
LEGENDEN DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines Verbindungsinformation-Verwaltungs-Systems
für IC-Karten entsprechend
einer Verkörperung
zeigt.
-
2 ist
ein Funktions-Blockdiagramm, darstellend die Konfiguration des Hauptteils
einer in 1 gezeigten IC-Karte.
-
3 ist
ein Funktions-Blockdiagramm, darstellend die Konfiguration des Hauptteils
einer in 1 gezeigten Endgeräte-Vorrichtung.
-
4 ist
ein Funktions-Blockdiagramm, darstellend die Konfiguration des Hauptteils
des in 1 gezeigten Servers.
-
5 ist
ein Zeitablauf-Diagramm, darstellend ein Beispiel des Vorgangs für das Speichern
des ID einer IC-Karte und der Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung
in dem Server.
-
6 ist
ein Zeitablauf-Diagramm, darstellend ein Beispiel des Vorgangs,
welcher ausgeführt wird
wenn eine IC-Karte mit einer anderen IC-Karte kommuniziert.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
-
Ein
erster Aspekt ist ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-System für das Verwalten
von Verbindungsinformation, verwendet in der Kommunikation zwischen
IC-Karten. Jede IC-Karte
umfasst: eine erste Benachrichtigungs-Einheit, konfiguriert um einer
anderen IC-Karte die ID der IC-Karte und die Verbindungsinformation
einer Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher die IC-Karte verbunden ist, bekannt zu machen; eine
Annahme-Einheit, konfiguriert um Benachrichtigung betreffend die
ID der anderen IC-Karte und die Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher die andere IC-Karte verbunden ist, anzunehmen; sowie
eine zweite Benachrichtigungs-Einheit, konfiguriert um einem Server
die ID und die Verbindungsinformation über ein Netzwerk bekannt zu
machen. Der Server umfasst: eine Annahme-Einheit, konfiguriert um die Benachrichtigung
zu ID und Verbindungsinformation anzunehmen; und eine Datenbank,
konfiguriert um während
des Miteinander-Verknüpfens
der ID und Verbindungsinformation die empfangene ID und Verbindungsinformation
zu speichern.
-
In
dem vorliegenden Aspekt, wenn eine IC-Karte durch eine andere IC-Karte über die
ID und Verbindungsinformation benachrichtigt wird, dann benachrichtigt
die IC-Karte den Server über
die ID und die Verbindungsinformation. Daher kann die ID und die
Verbindungsinformation, auch wenn die andere IC-Karte in einem Zustand
ist, in welchem sie nicht direkt mit dem Server kommunizieren kann,
in dem Server verwaltet werden.
-
Hier
bedeutet eine ,Endgeräte-Vorrichtung' ein Mobiltelefon,
einen Personal-Computer oder Ähnliches,
welche, sofern mit einer IC-Karte verbunden, mit einem Netzwerk
verbunden sein können. Darüber hinaus
schließen
,Netzwerke' Telefon-Netze,
das Internet und Ähnliches
ein, einschließend verdrahtete
und drahtlose Netzwerke.
-
Ein
zweiter Aspekt ist ein Verbindungsinformation-Verwaltungs-Verfahren für das Verwalten
der in Kommunikationen zwischen IC-Karten verwendeten Verbindungsinformation.
Jede IC-Karte führt
diese Schritte aus: Benachrichtigen einer anderen IC-Karte über die
ID der IC-Karte und über
die Verbindungsinformation einer Endgeräte- Vorrichtung, mit welcher die IC-Karte
verbunden ist; Annehmen der Benachrichtigung über die ID der anderen IC-Karte und Verbindungsinformation
einer Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher die andere IC-Karte verbunden ist; und Benachrichtigen
eines Servers über die
ID und die Verbindungsinformation über ein Netzwerk. Der Server
führt diese
Schritte aus: Annehmen der Benachrichtigung über die ID und die Verbindungsinformation;
und Speichern der empfangenen ID und Verbindungsinformation, während des
Miteinander-Verknüpfens der
ID und der Verbindungsinformation.
-
Ein
dritter Aspekt ist eine IC-Karte, die mit einer Endgeräte-Vorrichtung
zu verbinden ist, welche fähig
ist mit einem Server über
ein Netzwerk zu kommunizieren. Die IC-Karte umfasst: eine erste
Benachrichtigungs-Einheit, konfiguriert um eine andere IC-Karte über die
ID der IC-Karte und die Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher die IC-Karte verbunden ist, zu benachrichtigen; eine
Annahme-Einheit, konfiguriert um Benachrichtigung betreffend die
ID der anderen IC-Karte und Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher die andere IC-Karte verbunden ist, anzunehmen; und eine
zweite Benachrichtigungs-Einheit, konfiguriert um den Server über die
ID und Verbindungsinformation über
ein Netzwerk zu benachrichtigen.
-
Die
oben beschriebene IC-Karte kann außerdem eine Beglaubigungs-Einheit,
konfiguriert um wechselseitige Beglaubigung mit der anderen IC-Karte
auszuführen,
umfassen. In diesem Fall macht die erste Benachrichtigungs-Einheit
die ID und die Verbindungsinformation nach der wechselseitigen Beglaubigung
mit der anderen IC-Karte bekannt.
-
In
dem vorliegenden Aspekt, in welchem die IC-Karten sich gegenseitig über die
ID und Verbindungsinformation benachrichtigen, führen die IC-Karten wechselseitige
Beglaubigung aus und machen es dadurch möglich zu verhindern, dass die
ID und Verbindungsinformation durch eine gefälschte IC-Karte mitgeteilt/eingeschleust
werden.
-
Die
oben beschriebene IC-Karte kann außerdem eine Beglaubigungs-Einheit,
konfiguriert um wechselseitige Beglaubigung mit dem Server auszuführen, umfassen.
In diesem Fall macht die zweite Benachrichtigungs-Einheit die ID
und die Verbindungsinformation nach der wechselseitigen Beglaubigung
mit dem Server bekannt.
-
In
dem vorliegenden Aspekt führen
die IC-Karte und der Server wechselseitige Beglaubigung aus, bevor
die IC-Karte dem Server die ID und die Verbindungsinformation bekannt
macht, wodurch verhindert wird, dass die durch eine gefälschte IC-Karte mitgeteilte/eingeschleuste
ID und Verbindungsinformation in dem Server gespeichert wird.
-
Die
oben beschriebene IC-Karte kann weiter umfassen: eine Anforderungs-Einheit,
konfiguriert um von dem Server während
des Spezifizierens der ID der anderen IC-Karte Verbindungsinformation
einer Endgeräte-Vorrichtung,
aufweisend eine mit dieser verbundenen anderen IC-Karte, anzufordern;
und eine Erfassungs-Einheit, konfiguriert um die angeforderte Verbindungsinformation
von dem Server zu erfassen.
-
In
dem vorliegenden Aspekt fordert die IC-Karte, wenn eine IC-Karte
mit einer anderen IC-Karte kommuniziert, während des Spezifizierens der
ID einer Ziel-IC-Karte, von dem Server die Verbindungsinformation
einer Endgeräte-Vorrichtung, aufweisend
die mit diesem verbundene Ziel-IC-Karte, an und erfasst so die gegenwärtige Verbindungsinformation
des Ziels. Dieses befähigt
die IC-Karte mit der Ziel-IC-Karte durch das Verwenden der erfassten Verbindungsinformation
zu kommunizieren, auch wenn die Endgeräte-Vorrichtung, mit welcher
die Ziel-IC-Karte verbunden ist, in der Vergangenheit verändert worden
ist.
-
Die
oben beschriebene IC-Karte kann weiter eine Beglaubigungs-Einheit
umfassen, welche konfiguriert ist um wechselseitige Beglaubigung
mit dem Server auszuführen.
In diesem Fall führt
die Anforderungs-Einheit die Verbindungsinformation nach der wechselseitigen
Beglaubigung mit dem Server aus.
-
In
dem vorliegenden Aspekt führen
die IC-Karte und der Server wechselseitige Beglaubigung aus, bevor
die IC-Karte die ID und die Verbindungsinformation betreffend die
Ziel-IC-Karte von dem Server anfordert, wodurch es möglich gemacht wird
zu verhindern, dass die ID und die Verbindungsinformation an eine
gefälschte
IC-Karte gelangen können.
-
In
der oben beschriebenen IC-Karte enthält die Verbindungsinformation
zumindest die Netzwerk-Nummer der Endgeräte-Vorrichtung.
-
In
dem vorliegenden Aspekt enthält
die Verbindungsinformation die Netzwerk-Nummer der Endgeräte-Vorrichtung
als die minimale Information, die für die IC-Karte erforderlich
ist um mit einer anderen IC-Karte zu kommunizieren. Hier bedeutet
,Netzwerk-Nummer' eine
Telefonnummer, eine IP-Adresse oder Ähnliches, welche für die Kommunikations-Verbindungen
zwischen Endgeräte-Vorrichtungen
verwendete Informationen sind.
-
Als
ein erwünschter
Aspekt der Erfindung kann der oben erwähnte Server weiter eine Beglaubigungs-Einheit
umfassen, konfiguriert um wechselseitige Beglaubigung mit der IC-Karte
auszuführen,
wobei die Annahme-Einheit die Benachrichtigung nach der wechselseitigen
Beglaubigung mit der IC-Karte empfängt.
-
Der
oben beschriebene Server kann außerdem einschließen: eine
Such-Einheit, konfiguriert um in der Datenbank für Verbindungsinformation eine korrespondierend
zu der durch eine Anforderung spezifizierte ID gespeicherte Verbindungsinformation zu
suchen, wenn eine IC-Karte während
des Spezifizierens der ID der anderen IC-Karte eine Anforderung
für Verbindungsinformation
der Endgeräte-Vorrichtung, mit
welcher eine andere IC-Karte verbunden ist, getätigt hat; und eine Benachrichtigungs-Einheit,
konfiguriert um die anfordernde IC-Karte über die in der Suche erfasste
Verbindungsinformation zu benachrichtigen.
-
Der
oben beschriebene Server kann außerdem eine Beglaubigungs-Einheit
einschließen,
konfiguriert um wechselseitige Beglaubigung mit der IC-Karte auszuführen. In
diesem Fall empfängt
der Server die Anforderung für
die Verbindungsinformation nach der wechselseitigen Beglaubigung
mit der IC-Karte.
-
In
dem oben beschriebenen Server enthält die Verbindungsinformation
zumindest die Netzwerknummer der Endgeräte-Vorrichtung.
-
Wie
im Blockdiagramm der 1 gezeigt, ist in einem Verbindungsinformation-Verwaltungs-System
für IC-Karten
entsprechend zu einer Verkörperung
eine IC-Karte 1a, aufweisend die ID 001, in einen vorgegebenen
Steckplatz eines Mobiltelefons 2a eingesetzt und eine IC-Karte 1b,
aufweisend die ID 003, ist in einen vorgegebenen Steckplatz eines
Mobiltelefons 2b eingesetzt. Die Mobiltelefone 2a und 2b sind
mit einem Telefonnetz 5 durch drahtlose Kommunikationen
verbunden und ein Server 3 ist mit dem Telefonnetz 5 zum
Beispiel durch eine Telefonleitung verbunden.
-
Eine
IC-Karte 1 kommuniziert über ein Mobiltelefon 2,
mit welchem die IC-Karte 1 verbunden ist, mit einer anderen
IC-Karte, welche
mit einem anderen Mobiltelefon oder einem Personal-Computer verbunden
ist. Wie in dem Funktions-Blockdiagramm der 2 gezeigt,
weist eine IC-Karte 1 in ihrem Hauptteil eine erste Benachrichtigungs-Einheit 11, eine
zweite Benachrichtigungs-Einheit 12, eine Annahme-Einheit 13,
eine Anforderungs-Einheit 14, eine Erfassungs-Einheit 15,
eine Beglaubigungs-Einheit 16 und eine Speicher-Einheit 17 auf.
Die erste Benachrichtigungs-Einheit 11 benachrichtigt eine
andere IC-Karte über
die ID der IC-Karte 1 und die Verbindungsinformation eines
Mobiltelefons 2, mit welchem die IC-Karte 1 verbunden
ist. Die Annahme-Einheit 13 empfängt die Benachrichtigung von der
anderen IC-Karte, betreffend die ID der anderen IC-Karte und die
Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung, wie einem Mobiltelefon
oder einem Personal-Computer, mit welcher die andere IC-Karte verbunden
ist. Außerdem
empfängt
die Annahme-Einheit 13 von dem Mobiltelefon 2 die
Benachrichtigung über
die Verbindungsinformation des Mobiltelefons 2, mit welchem
die IC-Karte 1 verbunden ist. Die zweite Benachrichtigungs-Einheit 12 benachrichtigt
den Server 3 über
die ID und die Verbindungsinformation durch das Telefonnetz 5.
Die Anforderungseinheit 14 fordert von dem Server 3 während des
Spezifizierens der ID der anderen IC-Karte die Verbindungsinformation
einer Endgeräte-Vorrichtung an,
mit welcher die andere IC-Karte verbunden ist. Die Erfassungs-Einheit 15 erfasst
die von dem Server 3 durch die Anforderungs-Einheit 14 angeforderte Verbindungsinformation.
Die Beglaubigungs-Einheit 16 führt wechselseitige Beglaubigung
mit der anderen IC-Karte oder dem Server 3 aus. Die Speicher-Einheit 17 speichert
die ID und die Verbindungsinformation. Hierbei ist angenommen, dass
die Verbindungsinformation die Telefonnummer eines Mobiltelefons 2 enthält. Bemerke,
dass der Vorgang in jeder Einheit ausgeführt werden kann durch eine
zugeordnete LSI oder durch ein in einen vorgegebenen eingebauten
Speicher herunter geladenes Programm.
-
Wie
in dem Funktions-Blockdiagramm der 3 gezeigt,
weist ein Mobiltelefon 2 in seinem Hauptteil eine Speicher-Einheit 21 und
eine Benachrichtigungs-Einheit 22 auf. Die Speicher-Einheit 21 speichert
die IDs von IC-Karten und die Verbindungsinformation von Endgeräte-Vorrichtungen.
Die Benachrichtigungs-Einheit 22 liest die Verbindungsinformation
des Mobiltelefons 2 und die ID einer Ziel-IC-Karte aus
der Speicher-Einheit um eine mit dem Mobiltelefon 2 verbundene
IC-Karte 1 zu benachrichtigen. Der Vorgang in jeder Einheit
kann ausgeführt
werden durch eine zugeordnete LSI oder durch ein in einen vorgegebenen
eingebauten Speicher herunter geladenes Programm.
-
Wie
in dem Funktions-Blockdiagramm der 4 gezeigt,
weist der Server 3 eine Annahme-Einheit 31, eine
Such-Einheit 32, eine Benachrichtigungs-Einheit 33,
eine Beglaubigungs-Einheit 34 und eine Datenbank 4 in
seinem Hauptteil auf. Die Annahme-Einheit 31 empfängt die
Benachrichtigung über
die ID und die Verbindungsinformation von einer IC-Karte 1.
Die Datenbank 4 speichert die durch Annahme-Einheit 31 empfangene
ID und Verbindungsinformation, wobei sie die ID und die Verbindungsinformation
miteinander verknüpft.
Wenn eine IC-Karte 1 die
Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung, mit welcher eine andere
IC-Karte verbunden ist, während
des Spezifizierens der ID der anderen IC-Karte angefordert hat,
sucht die Such-Einheit 32 die in der Datenbank 4 korrespondierend
zu der ID gespeicherte Verbindungsinformation. Die Benachrichtigungs-Einheit 33 benachrichtigt
die anfordernde IC-Karte 1 über die durch die Such-Einheit
gesuchte Verbindungsinformation. Die Beglaubigungs-Einheit 31 führt wechselseitige
Beglaubigung mit der IC-Karte 1 aus. Der Server 3 ist
zum Beispiel durch einen Computer realisiert. Ein Programm führt den
Vorgang in jeder Einheit aus.
-
Als
Nächstes
wird unter Bezug auf die 5 ein Beispiel des Vorgangs
beschrieben, der ausgeführt
wird, wenn eine IC- Karte 1 den
Server 3 veranlasst die ID und die Verbindungsinformation
zu speichern. Vor diesem Vorgang benachrichtigt das Mobiltelefon 2a vorab
die IC-Karte 1a über
die Verbindungsinformation des Mobiltelefons 2a. Ähnlich benachrichtigt
das Mobiltelefon 2b vorab die IC-Karte 1b über die
Verbindungsinformation des Mobiltelefons 2b.
-
In
dem in der 5 gezeigten Vorgang initiieren
die Mobiltelefone 2a und 2b zuerst direkte Kommunikation
um eine Art von unerlässlicher
Kommunikation auszuführen
(d1). Diese direkte Kommunikation verwendet zum Beispiel infrarotes
Licht. Darauf folgend führen
die IC-Karten wechselseitige Beglaubigung aus und bestätigen, dass
der Partner am anderen Ende ein verwaltetes Objekt und nicht eine
gefälschte
IC-Karte ist (d2).
-
Für diesen
Vorgang der wechselseitigen Beglaubigung wird zum Beispiel eine
PKI genannte Technologie verwendet. In dieser Technologie ist die durch
einen vorgegebenen Herausgeber herausgegebene Zertifizierungs-Information
in der IC-Karte 1 und dem Server 3 individuell
registriert und die IC-Karte 1 und der Server 3 beglaubigen
sich gegenseitig durch das Vergleichen dieser Teile der Zertifizierungs-Information.
-
Nach
der wechselseitigen Beglaubigung benachrichtigt die IC-Karte 1a die
IC-Karte 1b über
die ID der IC-Karte 1a und die Verbindungsinformation des
Mobiltelefons 2a (d3). Ähnlich
benachrichtigt die IC-Karte 1b die IC-Karte 1a über die
ID der IC-Karte 1b und die Verbindungsinformation des Mobiltelefons 2b.
Dann, nachdem die IC-Karten 1a und 1b unerlässliche
Kommunikation ausgeführt
haben, wird die Kommunikation zwischen den beiden IC-Karten 1a und 1b und
die direkte Kommunikation zwischen den Mobiltelefonen 2a und 2b beendet
(d4).
-
Hiernach
führt eine
IC-Karte 1, welche fähig ist
mit dem Server 3 zu kommunizieren, den Vorgang für das Benachrichtigen
des Servers 3 über
die von der anderen IC-Karte
empfangenen ID und Verbindungsinformation aus. Es wird nun als ein
Beispiel eine Beschreibung des Falles gegeben, in welchem die IC-Karte 1a nicht
mit dem Server 3 kommunizieren kann, weil das Mobiltelefon 1a sich
außerhalb des
Dienstbereichs befindet und in welchem nur die IC-Karte 1b,
wie in 1 dargestellt, mit dem Server 3 kommunizieren
kann.
-
Die
IC-Karte 1b richtet eine Kommunikationsverbindung zu dem
Server 3 (d5) ein und führt wechselseitige
Beglaubigung mit dem Server 3 aus (d6). In diesem Vorgang
für wechselseitige
Beglaubigung ist zum Beispiel die durch einen vorgegebenen Herausgeber
herausgegebene Zertifizierungs-Information auch in dem Server 3 registriert
und ein Vorgang, ähnlich
zu dem von d2 wird ausgeführt.
Nach wechselseitiger Beglaubigung benachrichtigt die IC-Karte 1b den
Server 3 über
die ID und die Verbindungsinformation betreffend die IC-Karte 1a namens der
IC-Karte 1a (d7). Darüber
hinaus benachrichtigt die IC-Karte 1b auch
den Server 3 über
deren eigene ID und Verbindungsinformation durch das Vorab-Ausführen eines
Vorgangs ähnlich
zu d5 und d7.
-
Der
Server 3 speichert die ID und die Verbindungsinformation
betreffend die IC-Karte 1a, welche durch die IC-Karte 1b übertragen
worden waren, während
des Miteinander-Verknüpfens
der ID und der Verbindungsinformation in der Datenbank 4 (d8). Darüber hinaus,
wenn der Server 3 die ID und die Verbindungsinformation
betreffend die IC-Karte 1b direkt von der IC-Karte 1b empfangen
hat, speichert der Server 3 auch die ID und die Verbindungsinformation
während
diese miteinander verknüpft
werden in der Datenbank 4. Zu diesem Zeitpunkt, wenn die Verbindungsinformation
betreffend eine IC-Karte zum ersten Mal gespeichert wird, wird Registrierung ausgeführt. Andererseits,
wenn diese zum zweiten oder wiederholten Male gespeichert wird,
wird eine Aktualisierung gemacht. Die oben beschriebenen Vorgänge von
d1 bis d8 werden für
alle mit dem Telefonnetz 5 verbundenen IC-Karten 1 ausgeführt.
-
Als
Nächstes
wird mit Bezug auf 6 ein Beispiel des Vorgangs
beschrieben, der ausgeführt wird,
wenn die IC-Karte 1 mit einer anderen IC-Karte kommuniziert.
-
Das
Mobiltelefon 2b benachrichtigt die IC-Karte 1b über die
ID der Ziel-IC-Karte, welche in dieser im Vorhinein gespeichert
ist (d11).
-
Die
IC-Karte 1b, welche die ID empfangen hat, verbindet sich
mit dem Server 3 (d12) und führt wechselseitige Beglaubigung
aus (d13). Die Vorgänge
d12 und d13 werden ähnlich
den in 5 gezeigten Vorgängen d5 und d6 ausgeführt.
-
Nach
wechselseitiger Beglaubigung fordert die IC-Karte 1b während des
Spezifizierens der ID der Ziel-IC-Karte von dem Server 3 die
Verbindungsinformation einer Endgeräte-Vorrichtung an, mit welcher die Ziel-IC-Karte
verbunden ist (d14).
-
Der
Server 3 sucht die in der Datenbank 4 gespeicherte
Verbindungsinformation für
die Verbindungsinformation der zu dem Zeitpunkt der Anforderung
spezifizierten ID (d15). Der Server 3 benachrichtigt dann
die anfordernde IC-Karte 1b über die in der Suche erhaltene
Verbindungsinformation (d16).
-
Die
IC-Karte 1b initiiert Kommunikation mit der Ziel-IC-Karte
unter Verwendung der empfangenen Verbindungsinformation (d17).
-
Wie
oben beschrieben benachrichtigen in der vorliegenden Verkörperung
die IC-Karten 1a und 1b sich gegenseitig über die
IDs und die Verbindungsinformation und eine IC-Karte 1,
die fähig
ist sich mit dem Server 3 zu verbinden, benachrichtigt den
Server 3 über
die ID und die Verbindungsinformation betreffend die andere IC-Karte.
Daher kann, auch wenn eine IC-Karte sich in einem Zustand befindet,
in welchem sie nicht direkt mit dem Server kommunizieren kann, die
ID und die Verbindungsinformation betreffend die IC-Karte in dem
Server 3 verwaltet werden.
-
Entsprechend
der vorliegenden Verkörperung
führen
die IC-Karten wechselseitige
Beglaubigung aus, bevor die IC-Karten 1a und 1b sich
gegenseitig über
die IDs und die Verbindungsinformation benachrichtigen, wodurch
es möglich
gemacht wird zu verhindern, dass eine ID und Verbindungsinformation
durch eine gefälschte
IC-Karte mitgeteilt/eingeschleust wird.
-
Entsprechend
der vorliegenden Verkörperung
führen
die IC-Karte 1 und
der Server 3 wechselseitige Beglaubigung aus, bevor eine
IC-Karte 1 den Server 3 über die ID und die Verbindungsinformation benachrichtigen,
so dass verhindert wird, dass eine durch eine gefälschte IC-Karte
mitgeteilte/eingeschleuste ID und Verbindungsinformation in dem Server 3 gespeichert
wird.
-
Entsprechend
der vorliegenden Verkörperung
sind die ID und die Verbindungsinformation einer jeden IC-Karte 1 miteinander
verknüpft
um in der Datenbank 4 durch den Server 3 gespeichert
zu werden. Wenn eine IC-Karte 1 mit einer anderen IC-Karte
kommuniziert, dann fordert die IC-Karte 1 die Verbindungsinformation
des Ziels während
des Spezifizierens der ID der Ziel-IC-Karte von dem Server 3 an. Dieses
befähigt
die IC-Karte 1 mit der Ziel-IC-Karte durch Verwenden der
erfassten aktuellen Verbindungsinformation zu kommunizieren, auch
wenn die Endgeräte-Vorrichtung,
mit welcher die Ziel-IC-Karte verbunden
ist, in der Vergangenheit ausgetauscht worden ist.
-
Entsprechend
der vorliegenden Verkörperung
führt eine
IC-Karte 1 und
der Server 3 wechselseitige Beglaubigung aus bevor diese
IC-Karte 1 die Verbindungsinformation eines Ziels von dem
Server 3 anfordert, wodurch es möglich gemacht wird zu verhindern,
dass die Verbindungsinformation an eine gefälschte IC-Karte gelangt/mitgeteilt
wird.
-
Übrigens
ist in der vorliegenden Verkörperung
das Telefonnetz 5 als ein Beispiel eines Netzwerks, mit
welchem der Server 3 verbunden ist, verwendet. Jedoch ist
ein Netzwerk, mit welchem der Server 3 verbunden ist, nicht
auf dieses beschränkt. Zum
Beispiel kann der Server 3 mit dem Internet verbunden sein
oder kann mit Beiden, einem Telefonnetz und dem Internet verbunden
sein. In dem Fall, in welchem der Server 3 mit einer Mehrzahl
von Netzwerken verbunden ist, kann Verbindungsinformation außerdem einen
Netzwerk-Typ enthalten, welcher unterschiedliche Arten von Netzwerken,
solchen wie ein Telefonnetz oder das Internet, anzeigt.