[go: up one dir, main page]

DE60303908T2 - Gegossene Behälter mit mehrwandigem Rand und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Gegossene Behälter mit mehrwandigem Rand und Verfahren zu seiner Herstellung Download PDF

Info

Publication number
DE60303908T2
DE60303908T2 DE60303908T DE60303908T DE60303908T2 DE 60303908 T2 DE60303908 T2 DE 60303908T2 DE 60303908 T DE60303908 T DE 60303908T DE 60303908 T DE60303908 T DE 60303908T DE 60303908 T2 DE60303908 T2 DE 60303908T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
collar
pot
container
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60303908T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60303908D1 (de
Inventor
Jean-Marie Defferrard
Herve Duquet
Christine Millet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Millet Marius
Original Assignee
Millet Marius
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Millet Marius filed Critical Millet Marius
Application granted granted Critical
Publication of DE60303908D1 publication Critical patent/DE60303908D1/de
Publication of DE60303908T2 publication Critical patent/DE60303908T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D11/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
    • B65D11/16Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material with double walls
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/021Pots formed in one piece; Materials used therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/20External fittings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Behälter aus formbarem Material, der mit einem Ende versehen ist, das eine mehrfache Wand aufweist.
  • Sie findet insbesondere bei einem Topf Anwendung, der eine Seitenwand, einen Boden und eine Öffnung aufweist, welche man nachfolgend in willkürlicher Weise obere Öffnung nennen wird. Die vorgenannte mehrfache Wand bildet den oberen Teil der Seitenwand.
  • Sie findet besondere, jedoch nicht ausschließliche Anwendung auf dem Gebiet der Fertigung von Blumentöpfen oder dergleichen, die eine obere Seitenwandzone aufweisen, deren Ausbildung derart ist, dass sie es gestattet, eine doppelwandige Ansicht darzubieten.
  • Um die Gedanken in die richtige Richtung zu lenken, wird man sich im Nachfolgenden, ohne sich darin zu beschränken, was ihre Reichweite angeht, in den Fall dieser bevorzugten Anwendung der Erfindung versetzen.
  • Die Erlangung einer "doppelwandigen" Ansicht kann durch die Anordnung eines Kragens auf einer oberen Zone der Seitenwand erreicht werden.
  • Im bekannten Stand der Technik ist eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, umfassend einen Kragen, der dank eines Systems von einem oder mehreren, "Scharniere" bildenden Organen umgeklappt wird. Diese letztere Vorrichtung ist im französischen Patent FR 2 812 582 im Namen der Anmelderin beschrieben. Diese Vorrichtung ist verhältnismäßig komplex.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden, einen Kragen im Inneren des Topfs anzuordnen.
  • Anhand eines nicht-erschöpfenden Beispiels zeigt die der vorliegenden Beschreibung beigefügte 1 diese Ausführungsform gemäß dem bekannten Stand der Technik.
  • 1 zeigt einen Topf 1 in partiellem Längsschnitt (einen halben Topf). Es wurde angenommen, dass der Topf 1 eine Symmetrie um eine Achse Δ aufweist, die man nachfolgend vertikal nennen wird. Der Topf 1 weist einen Boden 11 auf, der eventuell von einer mittigen Öffnung (nicht dargestellt) durchsetzt wird, sowie eine im Wesentlichen vertikale Seitenwand 10, welche sich mit einer doppelt gekrümmten Zone fortsetzt, zuerst divergierend (Zone 12) und die sich dann zum Inneren des Topfs hin zurückzieht (Zone 120).
  • Der Kragen 2, der die doppelte Wand bildet, weist ebenfalls eine vertikale Achsen-Δ-Symmetrie auf. Derselbige wird von einer vertikalen Wand 20 gebildet, die mit einer ringförmigen Hohlkehle 200 versehen ist. Die Abmessungen dieser Hohlkehle sind derart, dass sie das Einführen des Endes 1200 der umgebogenen oberen Wand 12 gestatten, genauer gesagt des Endes der Zone 120.
  • Der Kragen 2 wird zuallererst durch die obere Öffnung 13 ins Innere des Topfs 1 eingeführt. Durch elastische Wirkung weitet sich der Rand 1200 der Zone 120 auf und dringt dann in die vorgenannte ringförmige Nut oder Einkerbung 200 ein.
  • Die Höhe des Kragens 2 wird so festgelegt, dass sich das untere Ende 201 der Seitenwand 20 auf der Innenseite der Seitenwand des Topfs 1 abstützt, genauer gesagt in der divergierenden Zone 12.
  • Diese Anordnung gestattet es tatsächlich, im oberen Bereich des Topfs 1 eine doppelwandige Wirkung zu erlangen.
  • Der Topf 1 und der Kragen 2 werden gewöhnlich aus Kunststoff hergestellt.
  • Jedoch sind der Topf 1 (und sein Kragen 2) sowie das Fertigungsverfahren nicht frei von Nachteilen.
  • In der Tat überschreitet die Ausbildung, die gerade beschrieben worden ist, beträchtliche Topfwanddicken, und damit in Korrelation eine beträchtlichen Materialmenge, und dies, um eine gute mechanische Festigkeit zu erhalten. Daraus folgt, dass das Fertigungsverfahren wenig wirtschaftlich ist.
  • Andererseits ist eines der am häufigsten zur Fertigung von Töpfen verwendeten Verfahren das "Blasformen" genannte Verfahren.
  • Folglich können ein Topf 1 und sein Kragen 2, in der Ausbildung, die gerade im Hinblick auf 1 beschrieben worden ist, nur sehr schwer alle beide durch Blasformen erhalten werden, und dies im Hinblick auf die diesem Verfahren eigene Genauigkeit.
  • Die Erfindung trachtet danach, diesen Nachteilen der Vorrichtungen und Verfahren des bekannten Standes der Technik abzuhelfen, und von denen gewisse genannt worden sind.
  • Die Erfindung setzt sich einen Behälter zum Ziel, bei dem der obere Teil der Seitenwand ein "mehrwandiges", insbesondere "doppelwandiges" Aussehen darbietet.
  • Dazu ist gemäß einer ersten wichtigen Eigenschaft die Seitenwand mit einer Umfangseinkerbung versehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist diese Einkerbung eine ringförmige runde Einkerbung, wobei angenommen wird, dass der Behälter Kreissymmetrie besitzt, jedoch versteht sich von selbst, dass der Topf und der Kragen alle geeigneten Formen annehmen können: quadratische, rechteckige, ellipsoidische, usw. Querschnitte.
  • Gemäß einer anderen wichtigen Eigenschaft weist das Ende der Seitenwand des Behälters (einfüllöffnungsseitig) einen nach außen hin gekrümmten Rand auf.
  • Gemäß einer auch wichtigen dritten Eigenschaft wird ein Kragen von vorbestimmter Form um den Behälter herum angeordnet. Die Abmessungen dieses Kragens sind derart, dass er einerseits zwischen der in der Seitenwand ausgebildeten Umfangseinkerbung und andererseits dem Rand des Topfs einrasten (Einclipsen) kann. Das Einrasten wird möglich gemacht, indem man Materialien mit elastischen Eigenschaften, wie Kunststoffe, wählt.
  • In bevorzugter Weise ist der vorgenannte Kragen mit einer ausgebauchten Ringform versehen, die es zugleich gestattet, dem oberen Bereich des Behälters das angestrebte doppelwandige Aussehen zu verleihen, sowie jedes vorbestimmte ästhetische Aussehen.
  • Genauer wird das untere Ende der Wand des Kragens in die vorgenannte Einkerbung eingeführt, und das obere Ende wird durch Krafteinwirkung unter dem Rand des Topfs eingeführt.
  • Die Erfindung ist für mehrere Ausführungsformen empfänglich, insbesondere was das Einrasten unter dem Rand und die jeweiligen Ausbildungen der Kragenwandenden und der Topfrandenden betrifft.
  • Die Erfindung hat daher zum hauptsächlichen Gegenstand einen Behälter aus Material mit elastischen Eigenschaften, insbesondere einen Blumentopf oder dergleichen, der mindestens eine Seitenwand, einen Boden und eine Einfüllöffnung genannte Öffnung aufweist, wobei die Wand einen Bereich aufweist, der ein mehrwandig genanntes Aussehen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Behälters eine Umfangseinkerbung aufweist und sich mit einer einen Rand der Einfüllöffnung bildenden Zone fortsetzt, die zur Außenseite des Topfs hin gekrümmt ist, dass mindestens ein äußerer Umfangskragen, aus Material mit elastischen Eigenschaften, vorgesehen ist, der eine Wand mit vorbestimmtem Umriss aufweist, die dazu bestimmt ist, um die Behälterwand herum angeordnet zu werden, und dass die Abmessungen der Kragenwand derart sind, dass sie durch elastische Wirkung ihr Einrasten durch Krafteinwirkung zwischen der Umfangseinkerbung, mit einem ersten Ende, unten genannt, und dem Rand, mit einem zweiten Ende, oben genannt, erlauben, um die mehrwandige Wirkung in einer oberen Zone des Behälters nahe der Einfüllöffnung zu realisieren.
  • Die Erfindung hat auch ein Verfahren zur Fertigung eines solchen Behälters zum Gegenstand.
  • Die Erfindung findet insbesondere bei der Fertigung von Blumentöpfen oder dergleichen Anwendung.
  • Die Erfindung wird nun ausführlicher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, unter denen:
  • 1 schematisch ein Ausführungsbeispiel eines Behälters gemäß dem bekannten Stand der Technik zeigt, der ein doppelwandiges Aussehen darbietet;
  • 2A schematisch in partiellem Schnitt einen Behälter gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, der ein doppelwandiges Aussehen darbietet; und
  • 2B einen Behälter in partiellem Schnitt zeigt, der ein doppelwandiges Aussehen gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung darbietet.
  • Ohne sich im Nachfolgenden hinsichtlich dessen zu beschränken, was die Reichweite ist, wird man sich nachfolgend in den bevorzugten Anwendungsbereich der Erfindung versetzen, vorbehaltlich einer gegenteiligen Erwähnung, das heißt in den Fall von Blumentöpfen oder dergleichen, die eine obere Seitenwandzone aufweisen, deren Ausbildung derart ist, dass sie es gestattet, ein doppelwandiges Aussehen darzubieten, und dies unter Bezugnahme auf die 2A und 2B.
  • 2A zeigt in partiellem Schnitt ein Ausführungsbeispiel, gemäß einer ersten Ausführungsform, eines Blumentopfs 3, der in dem, was in willkürlicher Weise eine obere Zone, das heißt eine Zone nahe seiner Einfüllöffnung 33, genannt werden wird, ein doppelwandiges Aussehen darbietet.
  • Es wird angenommen, dass der Topf 3, bei einer bevorzugten Ausführungsform, eine Kreissymmetrie um eine Achse Δ besitzt, von der man willkürlich annehmen wird, dass sie vertikal ist.
  • Der Topf 3 weist einen Boden 31 (eventuell mit einer nicht dargestellten mittigen Öffnung versehen) und eine in einer unteren Zone (die sich über den größten Teil der gesamten Wand des Topfs 3 erstreckt) im Wesentlichen vertikale Seitenwand 30 auf, die sich mit einer Zone 32 fortsetzt, welche einen vorbestimmten Umriss aufweist und mit einem zur Außenseite des Topfs 3 hin gekrümmten Rand 321 endet, der im Wesentlichen parallel zu einer Ebene ist, in welcher die Öffnung 33 einbeschrieben ist.
  • Mit Ausnahme dieser letzteren Zone 321 weist der Topf 3 eine Ausbildung auf, die derjenigen des Topfs 1 gemäß dem bekannten Stand der Technik im Wesentlichen ähnlich ist.
  • Gemäß einer ersten Eigenschaft des Topfs 3 gemäß der Erfindung ist die Wand 30 mit einer a priori runden ringförmigen Umfangseinkerbung 320 versehen, weil der Topf 3 eine Kreissymmetrie um die Achse Δ aufweisen soll. Jedoch können, wie angegeben worden ist, andere Formen von Töpfen verwendet werden: quadratisch, rechteckig, usw..
  • Gleichfalls soll das Wort "Einkerbung" im Rahmen der Erfindung. in seinem allgemeinsten Sinn genommen werden: es kann sich insbesondere um eine eigentliche Einkerbung aber auch um eine Unebenheit der Verzierung (Umriss der Wand 30 des Topfs 3) handeln.
  • Um das angestrebte «doppelwandige» Aussehen zu erhalten, wird ein Kragen 4 aus einem Material hergestellt, das mit demjenigen des Topfs 3 identisch oder ähnlich ist. Das Profil der Wand 40 des Kragens kann beliebig sein, um eine gewollte ästhetische Form darzubieten.
  • Demgegenüber sind die Abmessungen des Kragens 4, insbesondere die Innendurchmesser des unteren Endes 401 und des oberen Endes 400 der Wand 40 derart, dass diese um die Wand 30 (genauer den Bereich 32) herum auf dem Topf 3 angeordnet werden und mit ihrem unteren Ende 401 in der Einkerbung 320 einrasten sowie unter dem Umfangsende 3210 des Randes 321 mit ihrem oberen Ende 3210 festgeklemmt ruhen kann. Dieses letztere kann vorteilhaft mit einem vorbestimmten Profil versehen werden: zum Beispiel einer Umfangsabflachung in "L"-Form, gepaart mit dem Profil des Endes 3210 des Randes 321, um ein Zusammenfügen der beiden Enden mit besserer Qualität zu erhalten.
  • 2B zeigt in partiellem Schnitt ein Ausführungsbeispiel eines Blumentopfs, künftig mit dem Bezugszeichen 3' bezeichnet, der ebenfalls ein doppelwandiges Aussehen besitzt, gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • Gleichfalls besitzen die Elemente, die mit denjenigen der 2A gemein sind, dieselben Bezugszeichen, jedoch mit dem Anführungsstrich, und werden nur dort, wo dies nötig ist, noch einmal beschrieben.
  • Der hauptsächliche Unterschied zwischen den Ausführungsformen der 2A und 2B beruht hauptsächlich auf der Tatsache, dass der Rand 321' des Topfs 3' nach unten umgebogen ist. Die obere Endzone 3210' der Wand 40' des Kragens 4' ist derart angepasst, dass ihr äußeres Profil im Wesentlichen mit dem inneren Profil des Randes 321' gepaart ist. Sie weist, in dem beschriebenen Beispiel, eine Hohlkehle 402' auf, in welche nach dem Einrasten das Ende 3210' des Randes 321 eingesetzt ist.
  • Das "untere" Einrasten (das heißt zwischen dem unteren Ende 401' der Wand 40' des Kragens 4' und der Einkerbung 320') kann in einer beliebigen Höhe auf der Wand 30' des Topfs 3' realisiert werden, besonders in einer oberen Zone, wie in 2B dargestellt, oder in einer Zone nahe dem Boden 31' des Topfs 3'.
  • Bei den beiden Ausführungsformen erhält man die mechanische Festigkeit der Einheit durch den Topf 3 oder 3' selbst. Die hauptsächliche Funktion des Kragens 4 oder 4' ist eine "Verzierungs"-Funktion, die überdies für das angestrebte "doppelwandige" Aussehen sorgt. Die Wände 40 oder 40' brauchen nicht dick sein, weil der Kragen von oben oder von unten nur schwer anhebbar ist, da er mit Kraft durch elastische Wirkung eingerastet ist. Die notwendige Materialmenge ist daher in Korrelation wenig bedeutend.
  • Daraus folgt, dass man eine einzige Form verwenden kann, um die beiden erfindungsgemäßen Elemente Topf 3 oder 3' und Kragen 4 oder 4' zu fertigen.
  • Man kann unterschiedslos ein Verfahren zum Blasformen oder Spritzgießen von Kunststoff, wie Propylen, Polyethylen usw. verwenden.
  • Bei der Lektüre des Vorangehenden stellt man leicht fest, dass die Erfindung die Ziele, die sie sich gesetzt hat, gut erreicht.
  • Es muss jedoch klar sein, dass die Erfindung nicht allein auf die besonders in Bezug auf die 2A und 2B ausführlich beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist.
  • Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, ist es bei einer nicht explizit beschriebenen Ausführungsform insbesondere möglich, eine mehrfache Wand und nicht nur eine lediglich doppelte Wand vorzusehen. Um dies zu tun, kann man zum Beispiel in der Wand des Behälters Zwischen-Umfangseinkerbungen vorsehen und dort einen oder mehrere Verstärkungskragen unter dem als Verzierung dienenden hauptsächlichen Kragen einrasten.
  • Die Form des Topfs und des damit verbundenen Kragens, der ihm das doppelwandige Aussehen verleiht, kann kreisförmig sein, wie es beschrieben worden ist, jedoch auch beliebig: quadratisch, rechteckig, usw..
  • Gleichfalls folgt die Wahl der Materialien, in der Reichweite des Fachmanns, einer technologischen Wahl, und diese sind nur präzisiert worden, um die technischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Vorrichtung besser zu beschreiben.
  • In der Tat können diese ähnlich, ja identisch mit denjenigen sein, die bei dem bekannten Stand der Technik verwendet werden. Dies bildet aufgrund der bewahrten Kompatibilität einen zusätzlichen Vorteil der Erfindung.

Claims (8)

  1. Behälter aus Material mit elastischen Eigenschaften, insbesondere ein Blumentopf oder dergleichen, mit mindestens einer Seitenwand, einem Boden und einer Einfüllöffnung, wobei die Wand einen Bereich aufweist, der ein mehrwandiges Aussehen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (3030') des Behälters (33') eine Umfangseinkerbung (320320') aufweist und sich mit einer einen Rand (321321') der Einfüllöffnung (3333') bildenden Zone fortsetzt, die zur Außenseite des Topfs (33') hin gekrümmt ist, dass mindestens ein äußerer Umfangskragen (44'), aus Material mit elastischen Eigenschaften, vorgesehen ist, der eine Wand (4040') mit vorbestimmtem Umriss aufweist, die dazu bestimmt ist, um die Wand (3030') des Behälters (33') herum angeordnet zu werden, und dass die Abmessungen der Wand (4040') des Kragens (44') derart sind, dass sie, durch elastische Wirkung, ihr Einrasten durch Krafteinwirkung zwischen der Umfangseinkerbung (320320'), mit einem ersten unteren Ende (401401'), und dem Rand (321321'), mit einem zweiten oberen Ende (400400'), erlauben, um die mehrwandige Wirkung in einer oberen Zone des Behälters (33') nahe der Einfüllöffnung (3333') herzustellen.
  2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenn die Einfüllöffnung (33) in eine Ebene einbeschrieben ist, der Rand (321) im Wesentlichen parallel zu dieser Ebene ist, und dass das obere Ende (400) der Wand (40) des Kragens (4) unter dem Rand (321) eingefügt wird, um das Einrasten durch Krafteinwirkung zu erhalten.
  3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (400) der Wand (40) des Kragens (4) eine Umfangskehle mit einem mit dem Profil des Endes (3210) des Randes (321) gepaarten Profil aufweist.
  4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (321') eine Wand mit einem bestimmten Profil aufweist, die in Richtung des Bodens des Behälters (31') gekrümmt ist, dass das obere Ende der Wand (40') des Kragens (4') eine Wand aufweist, die ein mit dem bestimmten Profil gepaartes Profil besitzt, dass die Wand dem mit gepaarten Profil in engem Kontakt unter die gekrümmte Wand (321') mit bestimmtem Profil eingefügt wird, um das Einrasten durch Krafteinwirkung zu erhalten.
  5. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material, aus dem der Topf (33') und der Kragen (44') besteht, ein Kunststoffmaterial ist.
  6. Fertigungsverfahren für einen Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Schritt des Formens des Topfs (3-3') und des Kragens (44') durch Blasformen umfasst.
  7. Fertigungsverfahren für einen Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Schritt des Formens des Topfs (33') und des Kragens (44') durch Spritzgießen umfasst.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Topf (33') und der Kragen (4-4') aus einer einzigen Form heraus hergestellt werden.
DE60303908T 2002-10-14 2003-10-13 Gegossene Behälter mit mehrwandigem Rand und Verfahren zu seiner Herstellung Expired - Lifetime DE60303908T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0212757 2002-10-14
FR0212757A FR2845664B1 (fr) 2002-10-14 2002-10-14 Recipient en matiere moulable muni d'une extremite comportant une paroi multiple et son procede de fabrication

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60303908D1 DE60303908D1 (de) 2006-05-04
DE60303908T2 true DE60303908T2 (de) 2006-09-07

Family

ID=32039713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60303908T Expired - Lifetime DE60303908T2 (de) 2002-10-14 2003-10-13 Gegossene Behälter mit mehrwandigem Rand und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP1410997B1 (de)
AT (1) ATE319625T1 (de)
DE (1) DE60303908T2 (de)
FR (1) FR2845664B1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3005890B1 (fr) * 2013-05-24 2015-10-16 Georges David Ets Procede de moulage de pots de fleurs bicolores et pot fabrique selon ce procede
NL2011042C2 (nl) * 2013-06-26 2015-01-05 Desch Plantpak B V Plantenpot.

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3247302A (en) * 1961-05-12 1966-04-19 Lewis Jerome Process for manufacturing a plural walled container
FR2731941B1 (fr) * 1995-03-21 1997-04-30 Georges David Ets Procede pour la fabrication d'un recipient a double paroi
US6170144B1 (en) * 1995-08-09 2001-01-09 Enviroworks, Inc. Method of making a decorative container
FR2812582B1 (fr) 2000-08-07 2003-05-16 Millet Marius Procede de fabrication d'un recipient en matiere moulable ayant au moins une paroi laterale, un fond et une ouverture de chargement et recipients ayant une extremite en double paroi pouvant etre obtenus par ce procede

Also Published As

Publication number Publication date
ATE319625T1 (de) 2006-03-15
FR2845664A1 (fr) 2004-04-16
EP1410997A1 (de) 2004-04-21
FR2845664B1 (fr) 2004-12-17
DE60303908D1 (de) 2006-05-04
EP1410997B1 (de) 2006-03-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69927282T2 (de) Behälter mit trinkhalm und herstellungsverfahren
DE202008016471U1 (de) Tierspielbrettdetail und Brettspiel
DE8226875U1 (de) Verpackungsbehaelter mit veraenderbarer Laenge
DE2811612A1 (de) Modellbausystem
DE102004009847A1 (de) Türhaken mit ineinandergreifenden Hakensegmenten
DE6916620U (de) Beschlag zum verbinden zweier aufeinander senkrecht stehender regalteile, vorzugsweise zweier holzbretter
DE60303908T2 (de) Gegossene Behälter mit mehrwandigem Rand und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69924474T2 (de) Mehrschichtiger Behälter und Herstellungsverfahren
DE60111895T2 (de) Behälter mit mehrwandigem Rand und Verfahren zu seiner Herstellung
DE202007013639U1 (de) Nistkasten
DE20206587U1 (de) Kasten mit Griff
AT413813B (de) Behälter mit deckel, mit drehverschluss, aus flachem material
DD244063A5 (de) Kanne oder flasche aus kunststoff, insbesondere kunststoffmantel einer isolierkanne oder -flasche, mit einer relief-verzierung auf der mantelflaeche
DE2543565A1 (de) Spielzeug aus mehreren aufeinandersetzbaren bechern
DE202007005299U1 (de) Spielzeug-Burg
DE8700014U1 (de) Steckkörper für Blumen, Zweige u. dgl.
DE60308766T2 (de) Stuhl
DE3345217A1 (de) Struktur eines eimerfoermigen behaelters
DE19519000A1 (de) Behälter und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2258233A1 (de) Fuss fuer moebelstuecke
DE485222C (de) Verfahren zur Herstellung von Koffern und anderen Behaeltern aus Rohrplatten
DE1582888A1 (de) Zweiteiliger Blumentopf
DE102022119761A1 (de) WC-Körbchen, zweidimensionaler Materialzuschnitt zur Ausbildung eines WC-Körbchens sowie Verfahren zur Herstellung eines WC-Körbchens aus einem zweidimensionalen Materialzuschnitt
DE9116032U1 (de) Form zum Herstellen von gebackenen Tortenböden, insbesondere Springform sowie gebackene Tortenböden o.dgl.
DE1928508U (de) Kuenstlicher pilz fuer dekorationszwecke.

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition