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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich auf einen Kartenverbinder zum lösbaren Herstellen
einer elektrischen Verbindung einer Karte mit einer elektrischen Schaltungsvorrichtung,
und insbesondere auf einen solchen Kartenverbinder mit einem Kartenauswurfmechanismus
unter Verwendung eines Schiebers oder einer schiebbaren Platte.
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JP-A
2000-260524 oder JP-A 2001-267013 offenbaren einer Kartenverbinder
mit einem Auswurfmechanismus. Der Auswurfmechanismus hat einen Schieber,
einen Exzentermechanismus und ein Vorspannelement wie z.B. eine
Feder. Der Schieber ist in der Lage, darauf eine Karte wie z.B.
eine Chipkarte, eine Speicherkarte und eine PC-Karte zu tragen.
Der Exzentermechanismus steuert die Position des Schiebers zwischen
einer ersten und einer zweiten Stellung. Wenn der Schieber in der
ersten Stellung angeordnet ist, ist der Schieber sowie die auf dem Schieber
angebrachte Karte in dem Kartenverbinder aufgenommen. Wenn der Schieber
in der zweiten Stellung angeordnet ist, wirft der Schieber die Karte aus
dem Kartenverbinder aus. Das Vorspannelement spannt den Schieber
zu der zweiten Stellung hin vor. Wenn die Karte vollständig in
den Kartenverbinder eingedrückt
ist, hält
der Exzentermechanismus den Schieber in der ersten Stellung. Der
Zustand, in dem der Schieber in der ersten Stellung gehalten wird, wird
als verriegelter Zustand bezeichnet. Wenn die Karte in dem verriegelten
Zustand wieder gedrückt wird,
löst der
Exzentermechanismus den Schieber aus der ersten Stellung, und der
Schieber wird dann von dem Vorspannelement zu der zweiten Stellung hin
gedrückt.
Dieser Zustand, in dem der verriegelte Zustand gelöst ist und
der Schieber in der La ge ist, sich aus der ersten Stellung weg zu
bewegen, wird als unverriegelter Zustand bezeichnet.
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Entsprechend
den herkömmlichen
Techniken tritt bei dem Auswurfvorgang der Karte ein Problem auf.
Eine Vorspringgeschwindigkeit der Karte bei dem Auswurfvorgang hängt von
einer Kraft des Vorspannelements und dem Finger des Bedieners ab.
Wenn der Bediener seinen/ihren Finger nicht unmittelbar, nachdem
der verriegelte Zustand unter Verwendung des Fingers gelöst wurde,
von der Karte weg bewegt, wird das Auswerfen der Karte durch den Finger
blockiert. Damit die einmal blockierte Karte fortfährt, von
dem Kartenverbinder ausgeworfen zu werden, nachdem der Finger des
Bedieners von der Karte wegbewegt wurde, muss das Vorspannelement
eine relativ große
Kraft haben. Wenn jedoch das Vorspannelement eine relativ große Kraft
hat und wenn der Bediener den Finger von der Karte fortbewegt, unmittelbar
nachdem der verriegelte Zustand gelöst wurde, wird die Karte durch
die relativ große Kraft
des Vorspannelements stark aus dem Kartenverbinder herausgedrückt. Demzufolge
springt die Karte unerwünschterweise
aus dem Kartenverbinder vor, so dass die Karte beschädigt wird.
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Der
in JP-A 2001-267013 offenbarte herkömmliche Kartenverbinder beansprucht
eine relativ große
Breite in einem Instrument, auf dem der Kartenverbinder angebracht
ist. Der in JP-A 2000-260524
offenbarte herkömmliche
Kartenverbinder beansprucht eine relativ große Höhe (Dicke). Es gibt auch einen
Bedarf, die Größe des Kartenverbinders
zu verringern.
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Die
US 2002/0142640 offenbart einen Kartenverbinder mit einem Schalenkörper und
einer gegossenen Grundplatte. Die gegossene Grundplatte enthält zumindest
einen Kartenauswurfmechanismus mit einer Druckschraubenfeder, der
daran angepasst ist, eine Karte einzuführen oder auszuwerfen, und
einen Stopper zum Anhalten des von der Druckschraubenfeder gedrückten Kartenauswurfmechanismus. Der
Schalenkörper
enthält
zumindest ein gebo genes Teil zum Befestigen und Schützen des
Stoppers in dreidimensionalen Richtungen. Die Bewegung des Kartenauswurfmechanismus
wird von einem Herzexzenter und einem Nockenhebel gesteuert.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kartenverbinder
bereitzustellen, der verhindert, dass eine Karte aufgrund eines
unerwünschten
Vorspringens der Karte aus dem Kartenverbinder beschädigt wird.
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Die
Aufgabe wird gelöst
gemäß dem Kartenverbinder
von Anspruch 1.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kartenverbinder
bereitzustellen, dessen Größe verringert
ist.
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Die
Aufgabe wird erfüllt
gemäß dem Kartenverbinder
von Anspruch 12.
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Bevorzugte
Entwicklungen der Erfindung sind in den unabhängigen Ansprüchen und
in deren Verfahrenanspruch angegeben.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Schrägansicht
von unten, die einen Kartenverbinder gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Schrägansicht
von unten, die ein in dem Kartenverbinder von 1 enthaltenes Gehäuse zeigt.
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3 ist
eine Schrägansicht
von oben, die das Gehäuse
von 2 zeigt.
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4 ist
eine Schrägansicht
von unten, die einen in dem Kartenverbinder von 1 enthaltenes Schieber
zeigt.
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5 ist
eine Schrägansicht
von oben, die den Schieber von 4 zeigt.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein in dem Kartenverbinder von 1 enthaltenes Exzenterelement
zeigt.
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7 ist
eine Ansicht von unten, die das Exzenterelement von 6 zeigt.
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8 ist
eine Schrägansicht
von unten, die eine Kombination aus dem Gehäuse, dem Schieber und dem Exzenterelement
zeigt, die jeweils in 2, 4 und 6 gezeigt
sind, sowie einen Nockenstößel und
eine Feder, die ebenfalls in dem Kartenverbinder von 1 enthalten
sind.
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9 ist
eine vergrößerte Ansicht,
die einen Abschnitt der Kombination von 8 zeigt,
der durch Einfassung IX angedeutet ist.
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10 ist
eine Schrägansicht
von oben, die eine in dem Kartenverbinder von 1 enthaltene Abdeckung
zeigt.
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11 ist
eine Schrägansicht
von oben, die eine Kombination aus der Abdeckung von 10 und
dem Nockenstößel zeigt.
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12 ist
eine vergrößerte Ansicht,
die einen Abschnitt der Kombination von 11 zeigt,
der durch Einfassung XII angedeutet ist.
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13 ist
eine Schrägansicht
von oben, die einen in dem Kartenverbinder von 1 enthaltenen Stopper
zeigt.
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14 ist
eine Schrägansicht
von oben, die einen Abschnitt des Kartenverbinders von 1 zeigt.
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15 ist
ein Satz perspektivischer Ansichten, die Auswurfvorgänge einer
Karte aus dem Kartenverbinder von 1 zeigt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Mit
Bezug auf 1 bis 15 enthält ein Kartenverbinder 100 gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ein Gehäuse 10,
einen Schieber 20, ein Exzenterelement 30, eine
Feder 40, eine Abdeckung 50, einen Nockenstößel 60,
einen Stopper 70 und eine Drehachse 80. In dieser
Ausführungsform
bestehen das Gehäuse 10,
das Exzenterelement 30 und der Stopper aus Harz. Der Schieber 20,
die Feder 40, die Abdeckung 50, der Nockenstößel 60 und
die Drehachse 80 bestehen aus Metall. Der Kartenverbinder 100 ist
in der Lage, eine Karte 200 darin in einer Empfangsrichtung
YR aufzunehmen, die in 1 durch
einen weißen
Pfeil dargestellt ist. Der Kartenverbinder ist in der Lage, die
Karte 200 daraus in einer Auswurfrichtung YE auszuwerfen,
die in 1 durch einen schwarzen Pfeil dargestellt ist.
Die Empfangsrichtung YR ist der Auswurfrichtung
YE entgegengesetzt.
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Wie
in 2 und 3 dargestellt hat das Gehäuse 10 in
einer Y-Richtung,
d.h. der Empfangsrichtung YR, ein vorderes
Ende und ein hinteres Ende 10a, 10b. Das Gehäuse besteht
aus einem Deckplattenabschnitt 11, gegenüberliegenden
Seitenabschnitten 12, 13 und einem Frontblock 14.
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Die
vorderen Enden 12a, 13a der Seitenabschnitte 12, 13 und
der Frontblock 14 bilden das vordere Ende 10a des
Gehäuses 10.
Das hintere Ende des Deckplattenabschnitts 11 und die hinteren
Enden 12b, 13b der Seitenabschnitte 12, 13 bilden
das hintere Ende 10b des Gehäuses 10.
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Der
Deckplattenabschnitt 11 verbindet die Seitenabschnitte 12, 13 in
einer X-Richtung senkrecht zu der Y-Richtung. Das hintere Ende 11b des Deckplattenabschnitts 11 ist
in der Y-Richtung leicht eingesenkt.
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Die
Seitenabschnitte 12, 13 sind länglich in der Y-Richtung und
erstrecken sich auch von dem Deckplattenabschnitt 11 aus
nach unten in eine Z-Richtung senkrecht zu der X-Richtung und der Y-Richtung.
Ein Seitenabschnitt 13 ist nach oben in die Z-Richtung eingesenkt.
Das vordere Ende 13a des Seitenabschnitts 13 ist
mit einem Halteabschnitt 15 und einem Schlitz 16 versehen.
Der Halteabschnitt 15 besteht aus einer Nut und einem Loch,
das sich von der Nut aus fortsetzt, und erstreckt sich in die X-Richtung.
Der Frontblock 14 ist mit vier Eingreiflöchern 17 versehen,
die sich in der Z-Richtung erstrecken.
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Wie
in 4 dargestellt, hat der Schieber 20 in
der Y-Richtung ein
vorderes Ende und ein hinteres Ende 20a, 20b.
Das vordere Ende 20a ist ein Ende in der Empfangsrichtung
YR und wird auch als Empfangsrichtungsende 20a bezeichnet.
Wenn die Karte 200 in der Empfangsrichtung YR in
den Kartenverbinder 100 eingeführt wird, empfängt das
Empfangsrichtungsende 20a des Schiebers 20 die
Karte 200 und wird von der Karte 200 in die Empfangsrichtung
YR gedrückt.
Wenn der Schieber 20 dagegen in die Auswurfrichtung YE bewegt wird, drückt das Empfangsrichtungsende 20a des
Schiebers 20 die Karte 200, um sie in die Auswurfrichtung
YE zu bewegen. Somit ist der Schieber 20 zusammen
mit der Karte 200 in der Lage, in der Empfangs/Auswurfrichtung
YR, YE zu gleiten.
Das hintere Ende 20b ist ein Ende in der Auswurfrichtung
YE und wird auch als Auswurfrichtungsende
bezeichnet.
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Der
Schieber 20 besteht aus einem Grundplattenabschnitt 21 und
Seitenwandabschnitten 22, 23. Der Grundplattenabschnitt 21 verbindet
die Seitenwandabschnitt 22, 23 in der X-Richtung.
Die Seitenwandabschnitte 22, 23 sind länglich in
der Y-Richtung und
erstrecken sich ebenfalls von dem Grundplattenabschnitt 21 nach
oben in die Z-Richtung. Die Seitenwandabschnitt 22, 23 sind
jeweils mit Laschenabschnitten 24, 25 versehen.
Die Laschenabschnitte 24, 25 bilden jeweils Auswurfsrichtungsendabschnitte
der Seitenwandabschnitte 22, 23. Die Laschenabschnitte 24, 25 liegen
ineinander in der X-Richtung gegenüber. In dieser Ausführungsform enthalten
die Laschenabschnitte 24, 2S erste Eingreifabschnitte 24a, 25a und
Abwärtsvorspringabschnitte 24b, 25b.
Die Abwärtsvorspringabschnitte 24b, 25b springen
nach unten in die Z-Richtung und über den Grundplattenabschnitt 21 hinaus
vor. Die Abwärtsvorspringabschnitte 24b, 25b sind
jeweils mit Aufnahmelöchern 24b1, 25b1 versehen.
Die Positionen der Aufnahmelöcher 24b, 25b,
sind in der Z-Richtung niedriger als der Grundplattenabschnitt 21.
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Der
Seitenwandabschnitt 22 ist kürzer als der andere Seitenwandabschnitt 23,
um Platz für
Einpasspfosten 26a, 26b sicherzustellen. Die Einpasspfosten 26a, 26b sind
in der Y-Richtung näher
zu dem vorderen Ende 20a des Schiebers 20 hin
angeordnet als der Seitenwandabschnitt 22. Die Einpasspfosten 26a, 26b erstrecken
sich von dem Grundplattenabschnitt 21 aus nach oben in
die Z-Richtung. Der Seitenwandabschnitt 22 ist mit einem
Hakenabschnitt 27 versehen, der sich von einem Empfangsrichtungsende
des Seitenwandabschnitts 22 aus in die X-Richtung erstreckt.
An dem Hakenabschnitt 27 ist wie in 9 dargestellt
ein Ende der Feder 40 eingehakt.
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Wie
in 4 und 5 dargestellt ist der Grundplattenabschnitt 21 mit
zwei Schlitzen 28 und vier Erhebungsabschnitten 29a, 29b versehen.
Die Schlitze 28 dienen zum Führen des Gleitens des Schiebers 20 in
der Y-Richtung in Zusammenwirken mit Abschnitten der Abdeckung 50,
die später
detailliert beschrieben wird. Die Erhebungsabschnitte 29a, 29b dienen
als Keilabschnitte, die verhindern, dass die Karte 200 irrtümlicherweise
kopfüber
eingeführt wird.
Zu diesem Zweck weist die Karte 200 ebenfalls Keilabschnitte
auf, die den Erhebungsabschnitten 29a, 29b entsprechen,
aber in den Zeichnungen nicht dargestellt sind.
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Wie
in 6 und 7 dargestellt ist das Exzenterelement 30 ein
längliches
Isolatorstück
in der Y-Richtung. Das Exzenterelement 30 ist mit zwei Eingreiflöchern 31, 32 versehen,
die sich von einer Grundfläche
des Exzenterelements 30 aus nach oben in die Z-Richtung
erstrecken. In die Eingreiflöcher 31, 32 sind
die Eingreifpfosten 26a, 26b des Schiebers 20 presseingepasst,
so dass das Exzenterelement 30 wie in 8 und 9 dargestellt
an den Gleiter 20 angebracht ist.
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Mit
Bezug auf 6 und 7 ist das
Exzenterelement 30 mit einem Exzenter 33 versehen, das
in der YZ-Ebene eine herzartige Form aufweist. Das Exzenterelement 30 ist
weiter mit einer Nut 34 versehen, die die Bewegung des
Nockenstößels 60 zu
dem Exzenter 33 führt.
Ein Ende des Exzenterelements 30 ist in eine Richtung entgegengesetzt
zu der X-Richtung eingesenkt. Dieser eingesenkte Abschnitt wird
Seiteneinsenkabschnitt 35 genannt.
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Mit
Bezug auf 9 enthält der Nockenstößel einen
gehaltenen Abschnitt 61, einen Armabschnitt 62 und
einen Mitlaufabschnitt 63. Der gehaltene Abschnitt 61 wird
von dem Halteabschnitt 15 des Gehäuses 10 so gehalten,
dass der gehaltene Abschnitt 61 sich in der X-Richtung
zu der Mitte des Gehäuses 10 hin
erstreckt. In dem gehaltenen Zustand durchquert der gehaltene Abschnitt 61 auch den
Schlitz 16 des Gehäuses 10 in
der X- Richtung. Der
Armabschnitt 62 erstreckt sich von dem gehaltenen Abschnitt 61 aus.
Der Armabschnitt 62 bildet einen bestimmten Winkel mit
dem gehaltenen Abschnitt 61, wobei der bestimmte Winkel
kleiner als 90° ist,
so dass der Mitlaufabschnitt 63 in der X-Richtung näher an der
Mitte des Gehäuses 10 angeordnet ist
als der Verbindungsabschnitt des gehaltenen Abschnitts 61 und
des Armabschnitts 62. Der Mitlaufabschnitt 63 erstreckt
sich von dem Armabschnitt 62 aus in der X-Richtung zu der Mitte
des Gehäuses 10 hin.
Der Mitlaufabschnitt 63 wird in der Nut 34 des
Exzenterelements 30 aufgenommen und folgt dem herzartig
geformten Exzenter 33, wenn das Exzenterelement 30 sowie
der Schieber 20 in der Y-Richtung bewegt werden. Der bestimmte
Winkel des Nockenstößels 60 hat
so eine Größe, dass
er in geeigneter Weise in der Nut 34 aufgenommen ist, die
in dem Seiteneinsenkabschnitt 35 ausgebildet ist, so dass
die seitliche Größe des Kartenverbinders 100 verringert
ist. Zusätzlich
ist der Seiteneinsenkabschnitt 35 wie in 9 dargestellt
näher an
den gehaltenen Abschnitt 61 des Nockenstößels 60 angeordnet
als der Exzenter 33.
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Wie
in 10 dargestellt hat die Abdeckung 50 ein
vorderes und ein hinteres Ende 50a, 50b. In dieser
Ausführungsform
hat die Abdeckung 50 eine Größe in der Y-Richtung, die größer ist
als die des Gehäuses 10 oder
des Schiebers 20. Das vordere Ende 50a der Abdeckung 50 steht
von dem vorderen Ende 10a des Gehäuses 10 in dessen
zusammengebauten Zustand in der Y-Richtung vor, wie später beschrieben wird. Das hintere
Ende 50b der Abdeckung 50 bildet zusammen mit
dem hinteren Ende 10b des Gehäuses 10 eine Öffnung.
Die Abdeckung 50 und das Gehäuse 10 bilden auch
einen Hohlraum, der mit der Öffnung
in Verbindung steht. Der Schieber 20 kann in dem Hohlraum
durch die Öffnung
aufgenommen werden, und er kann durch die Öffnung teilweise aus der Kombination
von Gehäuse 10 und
Abdeckung 50 vorstehen.
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Das
Gehäuse 50 enthält einen
Grundplattenabschnitt 51 und Seitenabschnitte 52, 53.
An dem Grundplattenabschnitt 51 sind vier Eingreifpfosten 54 ausgebildet.
Die Eingreifpfosten 54 stehen von dem Grundplattenabschnitt 51 aus
in der Z-Richtung nach oben. Die Eingreifpfosten 54 werden
eingreifend in die Eingreiflöcher 17 des
Gehäuses 10 eingeführt, so dass
die Abdeckung 50 an dem Gehäuse 10 angebracht
und befestigt ist und das Gehäuse 10 umgibt, insbesondere
Grund- und Seitenabschnitte des Gehäuses 10. Der Grundplattenabschnitt 51 ist
mit einem Befestigungsabschnitt 55 versehen, der einen Gabelabschnitt 55a aufweist.
Der Befestigungsabschnitt 55 wird passend in den Schlitz 16 des
Gehäuses 10 eingeführt, so
dass der Gabelabschnitt 55a den gehaltenen Abschnitt 61 des
Nockenstößels 60 ergreift.
Die gegriffene Stelle des gehaltenen Abschnitts 61 liegt
wie aus 9, 11 und 12 ersichtlich
näher an
dem Armabschnitt 62 als ein Abschnitt des gehaltenen Abschnitts 61,
der von dem Halteabschnitt 15 gestützt wird.
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Mit
Bezug auf 10 ist der Seitenabschnitt 53,
der näher
an dem Befestigungsabschnitt 55 liegt als der andere Seitenabschnitt 52,
mit einem Nockenstößeldrücker 56 versehen.
Der Nockenstößeldrücker 56 wird
gewonnen, indem zum Bilden eines blattfederartigen Abschnitts Schnitte
in den Seitenabschnitt 53 gemacht werden, gefolgt durch
leichtes Biegen des blattfederartigen Abschnitts zu einer Innenseite
des Gehäuses 50 in
der X-Richtung hin. Der Nockenstößeldrücker 56 hat
ein freies Ende 56a als Empfangsrichtungsende, d.h. ein
Ende des Nockenstößeldrückers 56,
das näher
an dem vorderen Ende 50a der Abdeckung 50 liegt
als an dem hinteren Ende 50b der Abdeckung 50.
Das freie Ende 56a ist in der Z-Richtung breiter als der
verbleibende Abschnitt des Nockenstößelabschnitts 56,
so dass das freie Ende 56a sich über die herzartige Form des
Exzenters 33 erstreckt, wenn es dem Exzenter 33 in
der X-Richtung gegenüberliegt.
Somit drückt
das freie Ende 56a den Armabschnitt 62 immer in
der X-Richtung gegen das Exzenterelement 60.
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Der
Grundplattenabschnitt 51 ist mit geführten Abschnitten 57 versehen,
von denen jeder von dem Grundplattenabschnitt 51 aus in
der Z-Richtung nach oben steht und sich in der Y-Richtung erstreckt. Die
geführten
Abschnitte 57 werden in den Schlitzen 28 des Schiebers 20 aufgenommen,
so dass das Gleiten des Schiebers 20 in der Y-Richtung
in dem zusammengebauten Zustand des Kartenverbinders 10 geeignet
geführt
wird.
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Der
Grundplattenabschnitt 51 ist weiter mit einem Hakenabschnitt 58 versehen.
An dem Hakenabschnitt 58 ist ein Ende der Feder 40 in
dem zusammengebauten Zustand des Kartenverbinders 10 eingehakt.
Somit ist ein vorderes Ende (ein Empfangsrichtungsende) der Feder 40 mit
dem Hakenabschnitt 27 des Schiebers 20 verbunden,
während
das hintere Ende (ein Auswurfrichtungsende) der Feder 40 mit dem
Hakenabschnitt 58 der Abdeckung 50 verbunden ist,
so dass die Feder 40 den Schieber 20 dazu treibt,
von dem Gehäuse 10 und
der Abdeckung 50 aus in der Auswurfrichtung Ye vorzustehen.
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Wie
in 8 und 9 gezeigt wird der Schieber 20 zusammen
mit dem Exzenterelement 30 gleitfähig von dem Gehäuse 10 gehalten.
Der Gleitbereich des Schiebers (20) wird von dem Exzenterelement
(30) und dem Nockenstößel (60)
zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung gesteuert. Somit
bilden das Exzenterelement 30 und der Nockenstößel 60 ein
Steuermittel zum Steuern der Stellung des Schiebers 20.
Das Steuermittel kann den Nockenstößeldrücker 56 enthalten.
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Wenn
der Mitführabschnitt 63 des
Nockenstößels 60 in
Kontakt mit einer Vertiefung 33a des herzartig geformten
Exzenters 33 in Kontakt gebracht wird, während das
Exzenterelement 30 der Auswurfkraft der Feder 40 entgegenwirkt,
wird der Schieber 20 in der ersten Stelle verriegelt. Wenn
er in der ersten Stellung angeordnet ist, ist der Schieber 20 von
dem Gehäuse 10 aufgenommen.
Wenn der Mitführabschnitt 63 des
Nockenstößels 60 aus
der Vertiefung 33a des Exzenters 33 herauskommt,
wird der verriegelte Zustand des Schiebers 20 gelöst, so dass
die Feder 40 den Schieber 20 zwingt, aus dem Gehäuse 10 in
der Auswurfrichtung YE vorzuspringen. Wenn
der Schieber 20 fortfährt,
in der Auswurfrichtung YE vorzuspringen,
wird der Mitlaufabschnitt 63 in Kontakt mit einer Empfangsseitenwand 34a der Nut 34 des
Exzenterelements 30 gebracht. In diesem Zustand ist der
Schieber in der zweiten Stellung angeordnet. Anders ausgedrückt steht
der Schieber 20 teilweise von dem Gehäuse 10 aus vor, wenn
er in der zweiten Stellung angeordnet ist. Die zweite Stellung ist
beispielsweise in 8 dargestellt. Wie aus den oben
erwähnten
Vorgängen
ersichtlich, kann die Feder 40 als Vorspannmittel zum Vorspannen
des Schiebers 20 zu der zweiten Stellung hin bezeichnet werden.
Die Feder 40 kann durch ein anderes Element ersetzt sein,
das als Vorspannmittel dient.
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Mit
Bezug auf 13 ist der Stopper 70 mit einer
Stopperfläche 70a und
einer Betriebsfläche 70b versehen.
In dieser Ausführungsform
ist die Betriebsfläche 70b abgeschrägt. Der
Stopper 70 ist mit einem Aufnahmeabschnitt 71 versehen,
der sich in der X-Richtung erstreckt. Der Aufnahmeabschnitt 71 des
Stoppers 70 sowie die Aufnahmelöcher 24b1, 25b1 des
Schiebers 20 empfangen wie in 14 dargestellt
die Drehachse 80, so dass der Stopper 70 an dem
Auswurfsseitenende 20b des Schiebers 20 drehbar
bereitgestellt ist. Der Stopper 70 ist weiter mit zweiten
Eingreifabschnitten 72 versehen, die entgegengesetzten
Enden des Stoppers 70 in der X-Richtung angeordnet sind.
Die zweiten Eingreifabschnitten 72 sollen in Eingriff gebracht
werden sollen mit den ersten Eingreifabschnitten 24a, 25a,
des Schiebers 20. Sofern die zweiten Eingreifabschnitte 72 in
der Lage sind, in die ersten Eingreifabschnitte 24a, 25a des
Schiebers 20 einzugreifen, sind die zweiten Eingreifabschnitte 72 nicht
an entgegengesetzten Enden des Stoppers 70 angeordnet.
Die zweiten Eingreifabschnitte 72 können beispielsweise benachbart
zu den entgegengesetzten Seiten des Stoppers 70 angeordnet
sein.
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Der
Stopper 70 ist um die Drehachse 80 herum drehbar
zwischen einer ersten und einer zweiten Drehstellung. Wenn er in
der ersten Drehstellung angeordnet ist, greifen die ersten Eingreifabschnitte 24a, 25a des
Schiebers 20 in die zweiten Eingreifabschnitte 72 ein,
so dass der Stopper 70 mit dem Auswurfrichtungsende 20b des
Schiebers 20 verriegelnd eingepasst ist. Wenn die verriegelnde
Passung des Stoppers 70 mit dem Auswurfrichtungsende 20b des Schiebers 20 gelöst wird,
kann der Stopper 70 sich um die Drehachse 80 drehen,
so dass der Stopper 70 in der zweiten Drehstellung angeordnet
ist. Wenn der Stopper 70 in der zweiten Drehstellung angeordnet ist,
behindert der Stopper 70 das Auswerfen der Karte 200 nicht
mehr.
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Mit
Bezug auf 15 wird nun ein Betrieb des
Kartenverbinders 100 erklärt.
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Wenn
in dem Zustand, in dem der Kartenverbinder 100 die Karte 200 aufnimmt,
die Betriebsfläche 70b des
Stoppers 70 durch den Finger eines Bedieners gedrückt wird,
wird der verriegelte Zustand des Schiebers 20 gelöst, so dass
der Schieber 20 zusammen mit der Karte 200 von
dem Kartenverbinder 100 aus in der Auswurfrichtung YE vorspringt.
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Es
sei angemerkt, dass die Karte 200 bei dem verriegelnden
Einpassen des Stoppers 70 in das Auswurfrichtungsende 20b des
Schiebers 20 von der Stopperfläche 70a des Stoppers 70 aufgenommen wird
und von dem Stopper 70 daran gehindert wird, aus dem Kartenverbinder 100 herauszukommen.
Daher kann die Kraft der Feder 40 relativ groß gemacht werden.
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Um
die Karte 200 aus dem Schieber 20 herauszunehmen,
wird das verriegelnde Einpassen des Stoppers 70 in das
Auswurfrichtungsende 20b des Schiebers 20 gelöst. In dem
gelösten
Zustand kann die Karte 200 in der Auswurfrichtung YE aus dem Schieber 20 herausgeschoben
werden.