-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue Piperazinderivate, auf
Verfahren und Zwischenprodukte zu deren Herstellung, auf pharmazeutische
Zusammensetzungen, die diese enthalten, und auf ihre medizinische
Verwendung. Die aktiven Verbindungen der vorliegenden Erfindung
sind bei der Behandlung von Fettleibigkeit und anderen Störungen nützlich.
-
Die
Erfindung betrifft insbesondere Verbindungen der Formel I und ihre
pharmazeutisch akzeptablen Salze, Solvate und Ester
worin
R
1 Wasserstoff,
Halogen, Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl, Alkoxycarbonylalkenyl, Alkoxy,
Alkoxyalkyl, Anlalkoxy, Hydroxyalkyl, Cyano, Cycloalkylalkoxyalkyl,
Alkoxyalkoxyalkyl, Arylalkoxyalkyl, Amino, Halogenalkyl, Hydroxyalkoxy,
Alkoxyalkoxy, Hydroxyalkoxyalkyl, Alkylcarbonyl, Halogenalkylcarbonyl,
Alkyl-S-, Alkenyl-S-, A
1 oder A
2 ist;
R
2 Wasserstoff, Alkyl oder Alkoxy ist;
R
3 Alkyl, Hydroxyalkyl oder Alkoxyalkyl ist;
R
4 Wasserstoff oder Alkyl ist;
A
1 R
a Wasserstoff
Alkyl, Cycloalkyl oder Cycloalkylalkyl ist;
R
b Wasserstoff
oder Alkyl ist; oder R
a und R
b zusammen
mit dem Sauerstoffatom und dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden
sind, Tetrahydrofuranyl bilden;
R
c Halogenalkyl,
Alkyl, Alkoxyalkyl oder Thiazolyl ist;
A
2 ist;
R
d Alkyl,
Cycloalkyl, Aryl, Aralkyl oder Alkenyl ist;
R
e Wasserstoff
oder Alkyl ist; oder R
d und R
e zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Pyrrolidinyl oder
Benzyloxycarbonylpiperazinyl bilden;
R
f Wasserstoff
oder Alkyl ist;
R
g Wasserstoff oder
Alkyl ist.
-
Es
ist erkannt worden, daß Fettleibigkeit
ein Krankheitsprozeß ist,
der durch Umweltfaktoren beeinflußt wird, bei dem die traditionellen
Gewichtsverlustverfahren wie Diät
und Sport durch therapeutische Produkte ergänzt werden müssen (S.
Parker, „Obesity:
Trends und Treatments",
Scrip Reports, PJB Publications Ltd, 1996).
-
Ob
jemand als übergewichtig
oder fettleibig eingestuft wird, wird im allgemeinen auf der Grundlage
des Body-Mass-Indexes (BMI) bestimmt, der durch Teilen des Körpergewichts
(kg) durch die Größe im Quadrat (m2) berechnet wird. Daher sind die Einheiten
des BMI kg/m2 und es ist möglich, den
BMI-Bereich, der mit minimaler Sterblichkeit verbunden ist, in jedem
Jahrzehnt des Lebens zu berechnen. Übergewicht wird als ein BMI
in dem Bereich von 25 bis 30 kg/m2 und Fettleibigkeit
als ein BMI von mehr als 30 kg/m2 definiert.
Es gibt Probleme mit dieser Definition, indem es das Verhältnis der
Körpermasse,
das Muskeln in bezug auf Fett (Fettgewebe) ist, nicht berücksichtigt.
Um dies zu berücksichtigen,
kann die Fettleibigkeit ebenso auf der Grundlage des Körperfettgehalts
definiert werden: mehr als 25 % und 30 % bei Männern bzw. Frauen.
-
Wenn
sich der BMI erhöht,
besteht ein erhöhtes
Todesrisiko aus einer Vielzahl von Ursachen, was unabhängig von
anderen Risikofaktoren ist. Die bekanntesten Krankheiten mit Fettleibigkeit
sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (speziell Hypertension), Diabetes
(Fettleibigkeit verschlimmert die Entwicklung von Diabetes), Gallenblasenerkrankung
(speziell Krebs) und Krankheiten der Fortpflanzung. Die Forschung
zeigte, daß sogar
eine einfache Reduktion des Körpergewichts
einer signifikanten Reduktion des Risikos der Entwicklung von koronarer
Herzerkrankung entsprechen kann.
-
Verbindungen,
die als Appetitzügler
vermarktet werden, umfassen Orlistat (XENICAL®) und
Sibutramin. Orlistat (ein Lipaseinhibitor) inhibiert die Fettabsorption
direkt und erzeugt gewöhnlich
eine hohe Häufigkeit
von unangenehmen (obgleich relativ unschädlichen) Nebenwirkungen, wie
Diarrhöe.
Sibutramin (ein gemischter 5-HT/Noradrenalin-Wiederaufnahmeinhibitor)
kann den Blutdruck und die Herzfrequenz bei einigen Patienten erhöhen. Es
ist berichtet worden, daß die
Serotonin-Freisetzungs-/Wiederaufnahmeinhibitoren Fenfluramin (Pondimin®)
und Dexfenfluramin (ReduxTM) die Nahrungsaufnahme
und das Körpergewicht über einen längeren Zeitraum
(mehr als 6 Monate) verringern. Jedoch wurden beide Produkte nach
Berichten über
frühzeitige
Nachweise von Herzklappenabnormalitäten, die mit ihrer Verwendung
in Verbindung stehen, vom Markt genommen. Daher besteht die Notwendigkeit
für die
Entwicklung eines sicheren Appetitzüglers.
-
WO
00/44753 stellt Pirazino(aza)indol-Derivate als selektive, direkt
wirkende 5HT2-Rezeptorliganden zur Verwendung
in der Therapie und insbesondere zur Verwendung als Appetitzügler bereit.
-
Es
ist ein Gegenstand dieser Erfindung, selektive, direkt wirkende
5HT2-Rezeptorliganden zur Verwendung in
der Therapie und insbesondere als Appetitzügler bereitzustellen. Es ist
ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung, direkt wirkende Liganden,
die für
5-HT2B- und/oder 5-HT2C-Rezeptoren
selektiv sind, zur Verwendung in der Therapie und insbesondere zur
Verwendung als Appetitzügler
bereitzustellen. Es ist ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung,
selektive, direkt wirkende 5-HT2C-Rezeptorliganden,
vorzugsweise 5-HT2C-Rezeptoragonisten, zur
Verwendung in der Therapie und insbesondere zur Verwendung als Appetitzügler bereitzustellen.
-
Die
Verbindungen der Formel (I) sind bei der Behandlung und/oder Vorbeugung
von Erkrankungen. einschließlich
erhöhten
Plasmablutzucker, speziell Diabetes mellitus (einschließlich Typ
II oder nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus (NIDDM); Typ
I oder insulinpflichtiger Diabetes mellitus (IDDM); und Typ III
oder mit Malnutrition verbundener Diabetes), nützlich. Der Diabetes kann Diabetes
sein, der zur Pankreaserkrankung sekundär ist, oder Diabetes, der mit
der Steroidverwendung verbunden ist. Die Verbindungen der Formel (I)
sind ebenso bei der Behandlung und/oder Vorbeugung von Folgeerscheinungen
von Hyperglykämie;
bei der Behandlung und/oder Vorbeugung von diabetischen Komplikationen;
und bei der Behandlung von Insulinabhängigkeit nützlich.
-
Die
Erfindung ist von besonderer Verwendung zur Herstellung eines Medikaments
für die
Behandlung oder Vorbeugung von Diabetes mellitus (einschließlich Typ
II oder nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus (NIDDM); Typ
1 oder insulinpflichtiger Diabetes mellitus (IDDM), und Typ III
oder mit Malnutrition verbundener Diabetes) und insbesondere bei
der Behandlung oder Vorbeugung von Diabetes vom Typ II nützlich.
-
Die
vorliegende Erfindung umfaßt
die Verwendung von Verbindungen nach Formel I zur Herstellung eines
Medikaments für
die akute und/oder chronische Behandlung und/oder Vorbeugung von
Erkrankungen, die mit erhöhtem
Plasmablutzucker verbunden sind, speziell die akute und/oder chronische
Behandlung von Erkrankungen, die mit erhöhtem Plasmablutzucker verbunden
sind, und speziell die akute Behandlung von Erkrankungen, die mit
erhöhtem
Plasmablutzucker verbunden sind.
-
Diabetes
ist eine Krankheit, bei der die Kontrollfähigkeit des Patienten über den
Glukosespiegel im Blut beeinträchtigt
ist, da die richtige Reaktionsfähigkeit
auf die Wirkung von Insulin teilweise verloren gegangen ist. Bei
Diabetes vom Typ II, der oftmals als nicht insulinpflichtiger Diabetes
mellitus (NIDDM) bezeichnet wird und der 80 bis 90 % aller Diabetespatienten
in Industrieländern
betrifft, erzeugen die Langerhans'schen Inseln in der Bauchspeicheldrüse noch
Insulin. Jedoch zeigen die Zielorgane, hauptsächlich Muskeln, Leber und Fettgewebe,
eine starke Resistenz gegen die Insulinstimulation, was der Körper durch
Erzeugung abnormal hoher Niveaus an Insulin ausgleicht. In den späteren Phasen
der Krankheit verringert sich jedoch die Insulinsekretion aufgrund
der Bauchspeicheldrüsenerschöpfung.
-
Die
aktuelle First-Line-Behandlung für
Diabetes umfaßt
im allgemeinen die Aufnahme einer fett- und glukosearmen Diät und die
regelmäßige Ausübung von
Sport. Jedoch kann die Compliance mäßig sein, und wenn die Krankheit
fortschreitet, wird die Behandlung mit Hypoglykämika, beispielsweise Sulfonylharnstoffen oder
Metformin, notwendig. Eine vielversprechende neue Klasse an Arzneimitteln
ist kürzlich
eingeführt
worden, welche die Patienten wieder auf ihr eigenes Insulin sensibilisieren
(Insulinsensibilisatoren), wodurch die Blutzucker- und Triglyceridspiegel
auf normal umschlagen, und wodurch die Notwendigkeit für exogenes
Insulin aufgehoben oder zumindest verringert wird. Troglitazon (ResulinTM) und Rosiglitazon (AvandiaTM)
gehören zu
der Thiazolidindionklasse (TZD-Klasse) von PPARγ-Agonisten und waren die ersten
Vertreter der Klasse, die für
die NIDDM-Behandlung in mehreren Ländern zugelassen wurde. Diese
Verbindungen verursachen jedoch Nebenwirkungen, einschließlich seltener,
aber schwerer Lebertoxizität
(wie mit Troglitazon) und erhöhtes Körpergewicht
bei Menschen. Daher sind neue, bessere und effi zientere Arzneimittel
zur Behandlung von Zuständen,
die mit Hyperglykämie,
speziell NIDDM verbunden sind, dringend notwendig. Jüngste Studien
stellten den Nachweis bereit, daß der Coagonismus von PPARα und PPARγ zu Verbindungen
mit verbessertem therapeutischem Potential führen würde, d. h. mit einer verbesserten
Lipidprofilwirkung auf die Spitze der Normalisierung der Glukose-
und Insulinspiegel (Keller und Wahli: Trends Endocrin. Metab. 1993;
4: 291–296,
Macdonald und Lane: Current Biology Bd. 5 S. 618–621 (1995)). Die neuen Verbindungen
der vorliegenden Erfindung können
als wirksame Arzneimittel zur Behandlung und Vorbeugung von Diabetes,
insbesondere nicht insulinpflichtigen Diabetes mellitus verwendet
werden.
-
In
der vorliegenden Beschreibung bezeichnet der Ausdruck „Alkyl", allein oder in
Kombination, eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine gerade oder verzweigtkettige
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispiele von geradkettigen
und verzweigten C1-C8-Alkylgruppen
sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert-Butyl,
die isomeren Pentyle, die isomeren Hexyle, die isomeren Heptyle
und die isomeren Octyle, vorzugsweise Methyl, Ethyl, Propyl und
Isopropyl. Besonders bevorzugt sind Methyl und Ethyl.
-
Der
Ausdruck „Cycloalkyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet einen Cycloalkylring mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen
und vorzugsweise einen Cycloalkylring mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen.
Beispiele von C3-C8-Cycloalkyl
sind Cyclopropyl, Methylcyclopropyl, Dimethylcyclopropyl, Cyclobutyl,
Methylcyclobutyl, Cyclopentyl, Methylcyclopentyl, Cyclohexyl, Methylcyclohexyl,
Dimethylcyclohexyl, Cycloheptyl und Cyclooctyl, vorzugsweise Cyclopropyl
und Cyclopentyl und insbesondere Cyclopropyl.
-
Der
Ausdruck „Alkoxy", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Gruppe der Formel Alkyl-O-, worin der
Ausdruck „Alkyl" die vorher angegebene
Bedeutung hat, wie Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy,
Isobutoxy, sec-Butoxy und tert-Butoxy, vorzugsweise Methoxy und
Ethoxy.
-
Der
Ausdruck „Halogenalkyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Alkylgruppe, wie zufor definiert, worin
ein oder mehrere Wasserstoffatome, vorzugsweise ein bis drei Wasserstoffatome
durch Halogen ersetzt worden ist/sind. Beispiele von Halogenalkylgruppen
sind Trifluormethyl, Trifluorethyl, Pentafluorethyl und Trichlormethyl.
Bevorzugte Beispiele sind Monofluormethyl, Trifluormethyl und Difluormethyl.
Besonders bevorzugt ist Trifluormethyl.
-
Der
Ausdruck „Carbonyl" bezieht sich auf
eine Gruppe der Formel -C(O)-.
-
Der
Ausdruck „Aryl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Phenyl- oder Naphthylgruppe, die gegebenenfalls
einen bis drei Substituenten trägt,
jeder unabhängig
ausgewählt
aus Alkyl, Alkoxy, Halogen, Carboxy, Alkoxycarbonyl, Aminocarbonyl,
Hydroxy, Amino, Nitro und dergleichen, wie Phenyl, p-Tolyl, 4-Methoxyphenyl,
4-tert-Butoxyphenyl,
4-Fluorphenyl, 2-Chlorphenyl, 3-Chlorphenyl, 4-Chlorphenyl, 4-Hydroxyphenyl, 1-Naphthyl
und 2-Naphthyl.
Bevorzugt sind Phenyl, 4-Fluorphenyl, 1-Naphthyl und 2-Naphthyl
und insbesondere Phenyl.
-
Der
Ausdruck „Aralkyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe, vorzugsweise
eine Alkylgruppe, wie zuvor definiert, in der ein oder mehrere,
vorzugsweise ein Wasserstoffatom durch eine Arylgruppe, wie zuvor
definiert, ersetzt worden ist. Bevorzugt ist Benzyl.
-
Der
Ausdruck „Amino", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe,
die über
das Stickstoffatom gebunden ist, wobei die sekundäre Aminogruppe
einen Alkyl- oder Cycloalkylsubstituenten trägt und die tertiäre Aminogruppe
zwei ähnliche
oder unterschiedliche Alkyl- oder Cycloalkylsubstituenten trägt oder
die zwei Stickstoffsubstituenten zusammen einen Ring bilden, wie
beispielsweise -NH2, Methylamino, Ethylamino,
Dimethylamino, Diethylamino, Methyl-ethylamino, Morpholin-1-yl,
Pyrrolidin-1-yl oder Piperidinyl usw., vorzugsweise Amino, Dimethylamino
und Diethylamino und insbesondere primäres Amino.
-
Der
Ausdruck „Halogen" bezeichnet Fluor
Chlor, Brom oder Iod und vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom und
insbesondere Chlor und Brom.
-
Der
Ausdruck „Carboxy", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine -COOH-Gruppe.
-
Der
Ausdruck „Alkenyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine geradkettige oder verzweigtkettige Kohlenwasserstoffgruppe,
umfassend eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung und 1 bis 10,
vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatome, stärker bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome.
Bevorzugte Beispiele sind Ethenyl und Allyl.
-
Der
Ausdruck „Cyano", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine -CN-Gruppe.
-
Der
Ausdruck „pharmazeutisch
akzeptable Salze" bezieht
sich auf die Salze, die die biologische Wirksamkeit und die Eigenschaften
der freien Basen oder freien Säuren,
die nicht biologisch oder anderweitig unerwünscht sind, beibehalten. Die
Salze werden mit anorganischen Säuren,
wie Salzsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
Phosphorsäure
und dergleichen, vorzugsweise Salzsäure, und organischen Säuren, wie
Essigsäure,
Propionsäure,
Glykolsäure,
Pyruvinsäure,
Oxylsäure,
Maleinsäure,
Malonsäure,
Bernsteinsäure,
Fumarsäure,
Weinsäure,
Zitronensäure,
Benzoesäure,
Zimtsäure,
Mandelsäure,
Methansulfonsäure,
Ethansulfonsäure,
p-Toluolsulfonsäure,
Salicylsäure,
N-Acetylcystein und dergleichen, gebildet. Außerdem können diese Salze aus der Zugabe
einer anorganischen Base oder einer organischen Base zu der freien
Säure hergestellt
werden. Die Salze, die von einer anorganischen Base abgeleitet werden,
umfassen Natrium-, Kalium-, Lithium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesiumsalze
und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt. Salze, die von organischen
Basen abgeleitet werden, umfassen Salze von primären, sekundären und tertiären Aminen,
substituierten Aminen, einschließlich natürlich vorkommenden substituierten
Aminen, cyclischen Aminen und basischen Ionenaustauschharzen, wie
Isopropylamin, Trimethylamin, Diethylamin, Triethylamin, Tripropylamin,
Ethanolamin, Lysin, Arginin, N-Ethylpiperidin, Piperidin, Polyminharze
und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Verbindung der Formel
I kann ebenso in Form von Zwitterionen vorliegen.
-
Die
Erfindung umfaßt
ausdrücklich
pharmazeutisch nutzbare Solvate von Verbindungen gemäß Formel
I. Die Verbindungen der Formel I können solvatisiert, d. h. hydratisiert
werden. Die Solvatisierung kann im Verlauf des Herstellungsverfahrens
bewirkt werden oder kann beispielsweise als Folge der hygroskopischen Eigenschaften
in einer anfangs wasserfreien Verbindung der Formel I stattfinden
(Hydratisierung). Der Ausdruck pharmazeutisch akzeptable Salze umfaßt ebenso
physiologisch nutzbare Solvate.
-
„Pharmazeutisch
akzeptable Ester" bedeuten,
daß die
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) an funktionellen Gruppen
derivatisiert werden können,
um Derivate bereitzustellen, die zur Rückumwandlung zu den Stammverbindungen
in vivo fähig
sind. Beispiele von solchen Verbindungen umfassen physiologisch
akzeptable und metabolisch labile Esterderivate, wie Methoxymethylester,
Methylthiomethylester und Pivaloyloxymethylester. Außerdem liegen
jegliche physiologisch akzeptablen Äquivalente der Verbindungen
der allgemeinen Formel (I) ähnlich
den metabolisch labilen Estern, die zur Erzeugung von Stammverbindungen
der allgemeinen Formel (I) in vivo fähig sind, innerhalb des Umfangs
dieser Erfindung.
-
Ausführlicher
können
beispielsweise die COOH-Gruppen von Verbindungen gemäß Formel
I verestert werden. Die Alkyl- und Arylkylester sind Beispiele von
geeigneten Estern. Die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- und Benzylester
sind bevorzugte Ester. Die Methyl- und Ethylester sind besonders
bevorzugt. Weitere Beispiele von pharmazeutisch nutzbaren Estern
sind Verbindungen der Formel I, worin die Hydroxygruppen verestert werden
können.
Bei spiele von solchen Estern sind Formiat, Acetat, Propionat, Butyrat,
Isobutyrat, Valerat, 2-Methylbutyrat, Isovalerat und N,N-Dimethylaminoacetat.
Bevorzugte Ester sind Acetat und N,N-Dimethylaminoacetat.
-
Der
Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich auf
Verbindungen, die die Wirkung von Lipasen, beispielsweise Magen-
und Pankreaslipasen, inhibieren können. Beispielsweise sind Orlistat
und Lipstatin, wie in US-Patent Nr. 4,598,089 beschrieben, wirksame
Inhibitoren von Lipasen. Lipstatin ist ein natürliches Produkt mirkobiellen
Ursprungs, und Orlistat ist das Ergebnis einer Hydrierung von Lipstatin.
Andere Lipaseinhibitoren umfassen eine Klasse von Verbindungen,
die allgemein als Panclicine bezeichnet wird. Panclicine sind Analoga
von Orlistat (Mutoh et al, 1994). Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich ebenso
auf Polymer-gebundene Lipaseinhibitoren, die beispielsweise in der
Internationalen Patentanmeldung WO 99/34786 (Geltex Pharmaceuticals
Inc.) beschrieben werden. Diese Polymere sind dadurch gekennzeichnet,
daß sie
mit einer oder mehreren Gruppen, die Lipasen inhibieren, subsituiert
worden sind. Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" umfaßt ebenso
pharmazeutisch akzeptable Salze von diesen Verbindungen. Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich vorzugsweise
auf Orlistat.
-
Orlistat
ist eine bekannte Verbindung, die zur Kontrolle oder Vorbeugung
von Fettleibigkeit und Hyperlipämie
nützlich
ist. Siehe US-Patent Nr. 4,598,089, erteilt am 1. Juli 1986, das
ebenso Verfahren zur Herstellung von Orlistat offenbart, und US-Patent
Nr. 6,004,996, das geeignete pharmazeutische Zusammensetzungen offenbart.
Weitere geeignete pharmazeutische Zusammensetzungen werden beispielsweise
in den Internationalen Patentanmeldungen WO 00/09122 und WO 00/09123
beschrieben. Zusätzliche
Verfahren zur Herstellung von Orlistat werden in den Europäischen Patentanmeldungen
Veröffentlichung
Nr. 185,359, 189,577, 443,449, und 524,495 offenbart.
-
Orlistat
wird vorzugsweise von 60 bis 720 mg pro Tag in geteilten Dosierungen
zwei- bis dreimal täglich oral
verabreicht. Bevorzugt ist, wo 180 bis 360 mg, am stärksten bevorzugt
360 mg pro Tag eines Lipaseinhibitors einem Patienten verabreicht
werden, vorzugsweise in geteilten Dosierungen zwei- oder insbesondere dreimal
täglich.
Der Patient ist vorzugsweise ein fettleibiger oder übergewichtiger
Mensch, d. h. ein Mensch mit einem Body-Mass-Index von 25 oder mehr.
Im allgemeinen ist es bevorzugt, daß der Lipaseinhibitor innerhalb etwa
einer oder zwei Stunden nach der Aufnahme einer Fett-enthaltenden
Mahlzeit verabreicht wird. Im allgemeinen ist es für die Verabreichung
eines Lipaseinhibitors, wie oben definiert, bevorzugt, daß die Behandlung bei
einem Menschen erfolgt, der eine starke Familienkrankengeschichte
von Fettleibigkeit aufweist und einen Body-Mass-Index von 25 oder
mehr erreicht hat.
-
Orlistat
kann Menschen in konventionellen oralen Zusammensetzungen verabreicht
werden, wie Tabletten, Tabletten in Hüllenform, harte und weiche
Gelatinekapseln, Emulsionen oder Suspensionen. Beispiele von Trägern, die
für Tabletten,
Tabletten in Hüllenform,
Dragees und harte Gelatinekapseln verwendet werden können, sind
Laktose, andere Zucker und Zuckeralkohole, wie Sorbitol, Mannitol,
Maltodextrin oder andere Füllstoffe;
oberflächenaktive
Mittel wie Natriumlaurylsulfat, Brij 96 oder Tween 80; Lösungsvermittler
wie Natriumstärkeglykolat,
Maisstärke
oder Derivate davon; Polymere wie Povidon, Crospovidon; Talk; Stearinsäure oder
ihre Salze und dergleichen. Geeignete Träger für weiche Gelatinekapseln sind
beispielsweise Pflanzenöle,
Wachse, Fette, halbfeste und flüssige
Polyole und dergleichen. Außerdem
können
die pharmazeutischen Präparate
Konservierungsmittel, Löslichmacher,
Stabilisatoren, Benetzungsmittel, Emulgatoren, Süßungsmittel, Farbmittel, Aromastoffe,
Salze zur Veränderung
des osmotischen Drucks, Puffer, Beschichtungsmittel und Antioxidationsmittel
enthalten. Sie können
ebenso noch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die
Formulierungen können
günstigerweise
in Einheitsdosierungsform vorliegen und können durch jegliche Verfahren,
die in der Pharmazie bekannt sind, hergestellt werden. Vorzugsweise
wird Orlistat gemäß der Formulierung
verabreicht, die in den Beispielen bzw. in US-Patent Nr. 6,004,996
gezeigt wird.
-
In
der Nomenklatur, die in der vorliegenden Anmeldung verwendet wird,
werden die Kohlenstoffatome des basischen Ringsystems der Verbindungen
der Formel I folgendermaßen
beziffert:
worin R
1 an
die 6-Stellung angelagert ist, R
2 an die
9-Stellung angelagert ist und R
3 an die
4-Stellung angelagert ist.
-
Bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch akzeptablen
Salze, Solvate und Ester
worin
R
1 Wasserstoff,
Halogen, Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl, Alkoxycarbonylalkenyl, Alkoxy,
Alkoxyalkyl, Arylalkoxy, Hydroxyalkyl, Cyano, Cycloalkylalkoxyalkyl,
Alkoxyalkoxyalkyl, Arylalkoxyalkyl, Amino oder Halogenalkyl ist;
R
2 Wasserstoff, Alkyl oder Alkoxy ist;
R
3 Alkyl, Hydroxyalkyl oder Alkoxyalkyl ist;
und
R
4 Wasserstoff oder Alkyl ist.
-
Die
gestrichelten Linien in Formel I(markiert als *) stellen eine Einzel-
oder Doppelbindung dar
Folglich sind die Verbindungen
der Formel (I) eine der folgenden Formeln (Ia) und (Ib)
worin
R
1 bis R
4 wie zuvor
definiert sind.
-
Bevorzugte
Verbindungen der Formel I sind die der Formel Ib. Besonders bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, die von Formel Ia sind.
-
Die
Verbindungen der Formel I können
mehrere Asymmetriezentren enthalten und können in Form von optisch reinen
Enantiomeren, Gemischen aus Enantiomeren, wie beispielsweise Racematen,
optisch reinen Diastereoisomeren, Gemischen aus Diastereoisomeren,
diastereoisomeren Racematen oder Gemischen aus diastereoisomeren
Racematen vorliegen. Die optisch aktiven Formen können beispielsweise
durch Trennung der Racemate, durch asymmetrische Synthese oder asymmetrische
Chromatographie (Chromatographie mit einem chiralen Adsorptionsmittel
oder Elutionsmittel) erhalten werden.
-
Unter
dem Ausdruck „asymmetrisches
Kohlenstoffatom (C*)" ist
ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten zu
verstehen. Gemäß der Cahn-Ingold-Prelog-Convention
kann das asymmetrische Kohlenstoffatom die „R"- oder „S"-Konfiguration aufweisen.
-
Bevorzugt
sind chirale Verbindungen der Formel (Ia), worin die Kohlenstoffatomzahl
9a die R-Konfiguration aufweist.
-
Bevorzugt
sind chirale Verbindungen der Formel (Ic),
worin R
1 bis
R
4 wie zuvor definiert sind. Formel (Ic)
bedeutet, daß das
asymmetrische Kohlenstoffatom C*
die R-Konfiguration hat und
R
1 bis R
4 wie zuvor
definiert sind, mit der Maßgabe,
daß, falls
R
3 Alkoxymethyl oder vorzugsweise Hydroxymethyl
bedeutet, C* die S-Konfiguration aufweist. Der R
3-Substituent
nimmt eine äquivalente
stereochemische Stellung in dem dreidimensionalen Raum ein.
-
Weitere
bevorzugte Verbindungen der Formel (I) sind die, worin C* die R-Konfiguration
aufweist und worin R3 Alkyl bedeutet.
-
Außerdem bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel (I), worin C* die S-Konfiguration
aufweist und R3 Alkoxymethyl oder vorzugsweise
Hydroxymethyl bedeutet.
-
Bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch akzeptablen
Salze und Ester. Besonders bevorzugt sind die Verbindungen der Formel
I und ihre pharmazeutisch akzeptablen Salze. Bevorzugte Salze sind
die Hydrochloridsalze.
-
Bevorzugte
Verbindungen der Formel I sind die, worin R2 Wasserstoff
oder Alkyl, vorzugsweise Wasserstoff oder Methyl ist. Besonders
bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin R2 Wasserstoff
ist. Außerdem
besonders bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R2 Methyl ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R3 Alkyl
insbesondere Methyl ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R4 Wasserstoff
ist.
-
Bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R1 Wasserstoff,
Halogen, Alkyl, Cycloalkyl, Alkoxycarbonylalkenyl, Alkoxyalkyl,
Cyano, Cycloalkylalkoxyalkyl, Alkoxyalkoxyalkyl, Amino oder Halogenalkyl
ist.
-
Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Verbindungen
der Forme I, worin R1 Halogen, Alkyl, Cycloalkyl,
Alkenyl, Alkoxycarbonylalkenyl, Alkoxy, Alkoxyalkyl, Arylalkoxy,
Hydroxyalkyl, Cyano, Cycloalkylalkoxyalkyl, Alkoxyalkoxyalkyl, Arylalkoxyalkyl,
Amino oder Halogenalkyl ist.
-
Bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R1 Wasserstoff,
Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Trifluormethyl, Cyclopropyl, Ethoxycarbonylethenyl,
Methoxypropyl. Cyano, Cyclopropylmethoxymethyl, Methoxyethoxymethyl,
Methoxymethyl oder primäres
Amino ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R1 Chlor,
Brom, Methyl, Ethyl, Trifluormethyl, Cyclopropyl, Ethoxycarbonylethenyl,
Methoxypropyl, Cyano, Cyclopropylmethoxymethyl, Methoxyethoxymethyl,
Methoxymethyl oder primäres
Amino ist.
-
Ebenso
bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin R1 Hydroxyalkoxy,
Alkoxyalkoxy, Hydroxyalkoxyalkyl, Alkylcarbonyl, Halogenalkylcarbonyl,
Alkyl-S-, Alkenyl-S-, A1 oder A2 ist.
-
Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R1 Fluormethyl,
Difluormethyl, Hydroxyethyl, Methoxyethyl, Ethoxyethyl, Cyclopropylmethoxyethyl
oder Allyl-S- ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R1 Wasserstoff,
Halogen, Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl, Alkoxycarbonylalkenyl, Alkoxy,
Alkoxyalkyl, Arylalkoxy, Hydroxyalkyl, Cyano, Cycloalkylalkoxyalkyl,
Alkoxyalkoxyalkyl, Arylalkoxyalkyl, Amino, Halogenalkyl, Hydroxyalkoxy,
Alkoxyalkoxy, Hydroxyalkoxyalkyl, Alkylcarbonyl, Halogenalkylcarbonyl,
Alkyl-S- oder Alkenyl-S- ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin R1 A1 ist und insbesondere worin Ra Wasserstoff,
Alkyl, Cycloalkyl oder Cycloalkylalkyl ist; Rb Wasserstoff
oder Alkyl ist; und Rc Halogenalkyl, Alkyl,
Alkoxyalkyl oder Thiazolyl ist.
-
Ebenso
bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin Ra Wasserstoff
oder Methyl ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I, worin Rb Wasserstoff
oder Alkyl ist.
-
Ein
anderer bevorzugter Aspekt der Erfindung sind Verbindungen der Formel
I, worin Rc Trifluormethyl oder Methyl ist.
-
Ebenso
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R1 A2 ist und insbesondere worin Rd Alkyl, Cycloalkyl,
Aryl, Aralkyl oder Alkenyl ist; Re Wasserstoff
oder Alkyl ist; Rf Wasserstoff oder Alkyl
ist; und Rg Wasserstoff oder Alkyl ist.
-
Bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin Rf und
Rg Wasserstoff sind.
-
Bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, worin Rd Alkyl,
Cyclohexyl, Phenyl, Benzyl oder Alkyl ist.
-
Außerdem bevorzugt
sind die Verbindungen der Formeln 1, worin Re Wasserstoff
ist.
-
Beispiele
von bevorzugten Verbindungen der Formel I sind:
- 1.
(R)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 2. (4R,9aR)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 3. (4R,9aS)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 4. (R)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 5. (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 6. (4R,9aS)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 7. (R)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 8. (4R,9aR)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 9. (4R,9aR)-6-Ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 10. (4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluormethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 11. (4R,9aR)-6-Cyclopropyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 12. (4R,9aR)-3-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-acrylsäureethylester;
- 13. (4R,9aR)-6-(3-Methoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 14. (4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-carbonitril;
- 15. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 16. (4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxymethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 17. (4R,9aR)-6-Methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 18. (R)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 19. (4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylamin;
- 20. (R)-6-Chlor-4,9-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 21. (4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 22. (4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 23. (4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 24. (4R,9aR)-2-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yloxy)-ethanol;
- 25. (4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxy)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 26. (4R,9aR)-6-Cyclobutylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 27. (4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 28. (4R,9aR)-6-Cyclohexylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 29. (4R,9aR)-2-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethoxy)-ethanol;
- 30. (4R,9aR)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-methanol;
- 31. (4R,9aR)-6-Isobutyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 32. (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 33. (4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 34. (4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanon;
- 35. (4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-1-on;
- 36. (4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butan-1-on;
- 37. (4R,9aR)-2,2,2-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanon;
- 38. (4R,9aR)-1-(RS)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanol;
- 39. (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 40. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 41. (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 42. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 43. (4R,9aR)-6-(1-(R)-Ethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 44. (4R,9aR)-6-(1-(R)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 45. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Ethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 46. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 47. (4R,9aR)-3,3,3-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-(R)-propan-1-ol;
- 48. (4R,9aR)-3,3,3-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-(S)-propan-1-ol;
- 49. (4R,4aR)-(R)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-thiazol-2-yl-methanol;
- 50. (4R,9aR)-(S)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-thiazol-2-yl-methanol;
- 51. (4R,9aR)-2-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-2-ol;
- 52. (4R,9aR)-3-Methyl-2-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butan-2-ol;
- 53. (4R,9aR)-1-Methoxy-2-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-2-ol;
- 54. (4R,9aR)-5-Chlor-2-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-pentan-2-ol;
- 55. (4R,9aR)-4-Methyl-6-(2-(RS)-methyl-tetrahydro-furan-2-yl)-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 56. (4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 57. (4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 58. (4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 59. (4R,9aR)-6-Ethylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren;
- 60. (4R,9aR)-6-Allylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren;
- 61. (4R,9aR)-6-Propylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren;
- 62. (4R,9aR)-6-Isopropylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren;
- 63. (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Methoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 64. (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Cyclopropylmethoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 65. (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Methoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 66. (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Ethoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 67. (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Cyclopropylmethoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 68. (4R,9aR)-Isopropyl-carbamidsäure 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 69. (4R,9aR)-tert-Butyl-carbamidsäure 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 70. Cyclohexyl-carbamidsäure
4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 71. (4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure
4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 72. (4R,9aR)-Phenyl-carbamidsäure 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 73. (4R,9aR)-Benzyl-carbamidsäure 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 74. (4R,9aR)-Allyl-carbamidsäure
4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester;
- 75. (4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure
1-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propylester;
- 76. (4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure
1-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butylester;
- 77. (4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure
1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester;
- 78. (4R,9aR)-Propyl-carbamidsäure 1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester;
- 79. (4R,9aR)-Isopropyl-carbamidsäure 1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester;
- 80. (4R,9aR)-Pyrrolidin-1-carbonsäure 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
und
- 81. (4R,9aR)-Piperazin-1,4-dicarbonsäurebenzylester 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester.
-
Beispiele
von besonders bevorzugten Verbindungen der Formel I sind:
(4R,9aR)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(R)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluormethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Cyclopropyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(R)-6-Chlor-4,9-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Ethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
und
(4R,9aR)-6-Allylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren.
-
Die
Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel I sind ein
Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Substituenten und Kennziffern,
die in den folgenden Schemen verwendet werden, haben die oben angegebenen
Bedeutungen, wenn nichts Gegenteiliges angegeben ist.
-
Falls
R
3 Hydroxyalkyl ist, kann die Hydroxygruppe
in den folgenden Reaktionen durch in der Technik bekannte Verfahren,
wie beispielsweise tert-Butyl-dimethylsilyl geschützt werden. Schema
1
-
1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorene
der Formel II und III können
gemäß Schema
1 durch ein Verfahren hergestellt werden, wo das 7-Aza-indol-2-carboxylat
der Formel A zunächst
mit einem alpha-Halogenalkannitril (beispielsweise 2-Brompropionitril)
in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise DMF) mit einer geeigneten Base (beispielsweise Natriumhydrid)
umgesetzt wird. Die Verbindungen der Formel II entsprechen den Verbindungen
der Formel I, worin R2 und R4 Wasserstoff
sind. Die Verbindungen der Formel III entsprechen den Verbindungen
der Formel I, worin R2 Alkyl oder Alkoxy
ist und R4 Wasserstoff ist.
-
Das
Zwischenprodukt B wird zu Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluoren II oder
III durch die Umsetzung mit einem geeigneten Reduktionsmittel in
einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise LiAlH4 in THF oder Diethylether)
reduziert oder cyclisiert. Ra in Schema
1 ist eine Alkylgruppe, vorzugsweise eine Niederalkylgruppe, vorzugsweise
Methyl oder Ethyl.
-
Herstellung von Verbindungen
der Formel A:
-
Die
Verbindung der Formel A, worin R1 Wasserstoff
oder Halogen, insbesondere Chlor ist, wird in WO 0044753 beschrieben.
-
Verbindungen
der Formel A, worin R1 wie oben definiert
ist, mit der Maßgabe,
daß R1 kein Wasserstoff ist, können durch ein analoges Verfahren,
wie in WO 0044753 beschrieben, beispielsweise durch Oxidation des
Pyridinstickstoffs zu dem N-Oxid unter geeigneten Oxidationsbedingungen,
wie Meta-chlorperoxybenzoesäure
in Dichlormethan und Behandlung des N-Oxids mit einem nucleophilen
System, wie reines Essigsäureanhydrid
oder Benzoesäurebromid
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise Hexamethyldisilazan
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran, erhalten werden. Der Indolstickstoff
kann gegebenenfalls in diesem Verfahren, vorzugsweise mit einer
Boc-Gruppe geschützt
werden.
-
Die
Verbindung der Formel A, worin R1 wie zuvor
definiert ist, mit der Maßgabe,
daß R1 kein Wasserstoff ist, kann ebenso durch
ein analoges Verfahren, wie in Synthesis 1996, 877 beschrieben,
aus N-geschützten
(vorzugsweise Boc) 3-Alkyl-2-aminopyridinen durch Doppeldeprotonierung
mit einer Base wie N-Butyllithium in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran und anschließender Behandlung des Zwischenprodukts
mit Diethyloxalat und Dehydratisierung des resultierenden Addukts
unter sauren Bedingungen, beispielsweise mit Salzsäure in einem
geeigneten Alkohol, wie beispielsweise Ethanol, erhalten werden.
-
Die
Verbindungen der Formel A, insbesondere falls R2 Alkoxy
ist, können
ebenso in einem Verfahren synthetisiert werden, wo 2-(Ethoxycarbonylmethyl-amino)-nicotinsäureethylester,
die beispielsweise durch die Umsetzung von 2-Amino-nicotinsäureethylester
mit Glyoxal und Perchlorsäure
in Ethanol erhalten werden können,
zu den entsprechenden 3-Hydroxy-1H-pyrrolo[2,3-b]-pyridin-2-carbonsäureethylestern
cyclisiert werden, die wiederum mit geeigneten Alkylierungsmitteln
in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise Ethyliodid in Tetrahydrofuran) alkyliert werden.
-
Alpha-Halogenalkannitrile
können
entweder von kommerziellen Quellen gekauft oder aus beispielsweise
der Umsetzung von Acrylnitril mit Bromalkanen unter UV-Strahlung
in Gegenwart von beispielsweise Triphenylphosphin und einem geeigneten
Katalysator, wie Kupfer(I)-chlorid in einem geeigneten Lösungsmittel, wie
beispielsweise Tetrahydrofuran synthetisiert werden (analog zu dem
Verfahren, das in J. Am. Chem. Soc. 1983, 105 (22), 6719 beschrieben
wird). Alpha-Halogenalkannitrile können ebenso in einem Verfahren
hergestellt werden, wo ein Alkoxyacetonitrilderivat in Gegenwart
eines geeigneten Bromierungsmittels, wie beispielsweise N-Bromsuccinimid
in Tetrahydrofuran bestrahlt wird (analog zu dem Verfahren, das
in J. Org. Chem. 1976, 14 (17), 2846 beschrieben wird). Falls R
3 Hydroxymethyl ist, wird die freie OH-Gruppe
geschützt. Schema
2
-
1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorene
der Formel II und III können
ebenso gemäß Schema
2 durch ein Verfahren hergestellt werden, wo das 7-Aza-indol-2-carboxylat
der Formel A zunächst
mit dem Boc-Sulfamidat X in einem geeigneten Lösungsmittel (beispielsweise
DMF) mit einer geeigneten Base (beispielsweise Kalium-tert-butylat
oder Natriumhydrid) umgesetzt wird, gefolgt von der Entfernung der
Boc-Schutzgruppe (Boc bedeutet tert-Butoxycarbonyl) mit einem geeigneten
Reagens, beispielsweise Trifluoressigsäure (TFA) und Ringschließung in
Gegenwart der Base (beispielsweise Kaliumcarbonat). Die Stereochemie
des Kohlenstoffatoms, das an R3 in Boc-sulfamidat
X angelagert ist, wird in dieser Reaktionsfolge umgekehrt (> 90 % e.e.). Das Zwischenprodukt
Amid D wird mit einem geeigneten Reduktionsmittel in einem geeigneten
Lösungsmittel (beispielsweise
LiAlH4 in tert-Butylmethylether oder Boran-dimethylsulfidkomplex
in THF) reduziert. Ra in Schema 2 ist eine
Alkylgruppe, vorzugsweise eine Niederalkylgruppe, vorzugsweise Methyl
oder Ethyl. Falls R3 Hydroxyalkyl bedeutet,
kann die entsprechende Hydroxygruppe beispielsweise durch eine tert-Butyl-dimethylsilyl-Gruppe
geschützt
werden. Die Verbindungen II und III sind wie in Schema 1 definiert.
-
Die
chiralen Verbindungen gemäß der Formeln
II und III können
beispielsweise folgendermaßen
erhalten werden: Schema
3
-
Wenn
racemisches Boc-Sulfamidat X in diesem Verfahren verwendet wird,
können
die Enantiomere von Zwischenprodukt D durch in der Technik bekannte
Verfahren, beispielsweise durch präparative chirale HPLC, erhalten
werden. Schema
4
-
Die
Enantiomere von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorenen II und
III können
entweder unter Verwendung eines chiralen Sulfamidats X oder durch
Trennung der Enantiomere durch präparative chirale HPLC oder
durch Kristallisierung mit geeigneten chiralen Säuren, Trennung der diastereomeren
Salze und Isolierung der Enantiomere von diesen Salzen erhalten
werden. Ein alternativer Zugang zu den Enantiomeren von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triazafluorenen
II und III umfaßt
die Trennung der Enantiomere des Präkursors C, beispielsweise durch
präparative
chirale HPLC. Schema
5
-
7-Aza-indol-Derivate
H können
gemäß Schema
5, ausgehend von geschützten
o-Iodanilinen (PG1 bezeichnet eine geeignete
Schutzgruppe, wie beispielsweise N-Methoxycarbonyl) durch Kreuzkopplungsreaktion
mit geeignet substituierten und gegebenenfalls geschützten Carbinolen
(bevorzugte Schutzgruppen PG2 sind Silylether,
besonders bevorzugt ist tert-Butyl-dimethylsilyl) hergestellt werden.
Die Reaktion verläuft
in Gegenwart eines geeigneten Katalysators (beispielsweise Bis-triphenylphosphinpalladiumdichlorid
und Kupfer(I)-iodid als Co-katalysator) in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise Triethylamin). Das Zwischenprodukt E wird mit einer
Base (beispielsweise LiOH in THF/Wasser) behandelt, um das Indolderivat
F zu erhalten. Nach der Entschützung
(beispielsweise mit Tetrabutylammoniumfluorid) in einem geeigneten
Lösungsmittel
(beispielsweise THF) wird der resultierende Alkohol oxidiert (beispielsweise
mit Mangandioxid in Dichlormethan), um das Indolderivat G zu erhalten.
Die Alkylierung von G mit dem Boc-Sulfamidat X in einem geeigneten
Lösungsmittel
(beispielsweise DMF) in Gegenwart einer geeigneten Base (beispielsweise
Natriumhydrid oder Kalium-tert-butylat) führt zu Zwischenprodukt H. Die
Stereochemie des Kohlenstoffatoms, das an R3 in
Boc-Sulfamidat X angelagert ist, wird in dieser Reaktionsfolge umgekehrt
(> 90 % e.e.).
-
Alternativ
können
die Verbindungen der Formel H gemäß Schema 6 hergestellt werden: Schema
6
-
7-Aza-indol-Derivate
H können
ebenso gemäß Schema
6, ausgehend von geschützten
o-Iodanilinen (eine geeignete Schutzgruppe, PG
1,
ist beispielsweise N-Methoxycarbonyl) durch Kreuzkopplungsreaktion
mit Propargylalkoholderivaten in Gegenwart eines geeigneten Katalysators
(beispielsweise Bis-triphenylphosphinpalladiumdichlorid und Kupfer(I)-iodid
als Cokatalysator) in einem geeigneten Lösungsmittel (beispielsweise Triethylamin)
hergestellt werden, gefolgt von der Behandlung mit einer Base (beispielsweise
LiOH in THF/Wasser). Das Alkoholzwischenprodukt wird beispielsweise
mit Mangandioxid in Dichlormethan oxidiert, um das Indolderivat
G zu erhalten. Die Alkylierung von G mit dem Boc-Sulfamidat X in
einem geeigneten Lösungsmittel (beispielsweise
DMF) in Gegenwart einer geeigneten Base (beispielsweise Kalium-tert-butylat
oder Natriumhydrid) führt
zu Zwischenprodukt H. Die Stereochemie des Kohlenstoffatoms, das
an R
3 in Boc-Sulfamidat X angelagert ist,
wird in dieser Reaktionsfolge umgekehrt (> 90 % e.e.). Schema
7
-
Wie
in Schema 7 beschrieben, können
die Zwischenprodukte der Formel H außerdem zu Verbindungen der
Formel II entweder durch Entfernung der Boc-Schutzgruppe (beispielsweise
mit Trifluoressigsäure), um
ein Iminzwischenprodukt zu erhalten, das nicht isoliert, aber direkt
mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert wird, um II als ein separates
Gemisch aus Epimeren zu erhalten, oder direkte reduktive Aminierung
(beispielsweise mit Natriumtriacetoxyborhydrid, Molekularsieben
und Essigsäure
in einem geeigneten Lösungsmittel, beispielsweise
Dichlormethan), um Verbindung IV zu erhalten, verarbeitet werdeb,
gefolgt von der Entfernung der Schutzgruppe (beispielsweise mit
Salzsäure
in Ethylacetat). Schema
8
-
Eine
Vielzahl von Substituenten R
2, vorzugsweise
die funktionellen Gruppen, die die Verfahren nicht tolerieren, die
für die
Synthese von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorenen beschrieben
werden, kann eingeführt
werden, ausgehend von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluoren IV
gemäß Schema
8. Zu diesem Zweck kann der Aminstickstoff von II beispielsweise
als das tert-Butylcarbamat geschützt
werden, um die Verbindungen der Formel IV zu erzeugen. Schema
9
-
1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorene
der Formel III, worin R
2 einem Methylsubstituenten
gleicht, können
ebenso, wie in Schema 9 angegeben, aus Zwischenprodukt IV durch
ein Zweischrittverfahren hergestellt werden, wo eine Aldehydeinheit
zunächst
durch beispielsweise eine Vilsmeier-Haack-Formylierungsreaktion
und anschließende
Reduktion des Formylzwischenproduktes unter geeigneten Bedingungen
eingeführt wird
(beispielsweise Triethylsilan und Trifluoressigsäure in Dichlormethan). Unter
diesen Bedingungen kann die Schutzgruppe ebenso abgespalten werden,
wenn sie beispielsweise eine tert-Butylcarbamat-Gruppe ist. Schema
10
-
Die
Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluoren-Derivate der Formel V können, wie
in Schema 10 beschrieben, aus Verbindungen der Formel II oder III
(analog zu WO 0044753) oder IV durch Reduktion mit geeigneten Reduktionsmitteln
in geeigneten Lösungsmitteln
oder Lösungsmittelgemischen
(beispielsweise THF/TFA bzw. NaCNBH
3 in
Essigsäure)
hergestellt werden. Die Verbindungen der Formel V können ebenso
aus Verbindungen der Formel II oder III (analog zu WO 0044753) durch
gleichzeitige Reduktion und Entschützung der tert-Butoxycarbonyl-Gruppe
mit geeigneten Reduktionsmitteln in geeigneten sauren Lösungsmitteln
oder Lösungsmittelgemischen
(beispielsweise THF/TFA) hergestellt werden. Die Verbindungen der
Formel Ia können, wie
in Schema 11 gezeigt, hergestellt werden. Schema
11
-
Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluoren-Derivate
der Formel Ia können
ebenso, wie in Schema 11 angegeben, aus Zwischenprodukt J hergestellt
werden, wo die Indoleinheit mit Magnesium in Methanol reduziert
wird, um Indolinamid K herzustellen, das dann unter geeigneten Bedingungen
reduziert wird (beispielsweise LiAlH
4 in
Diethylether). Schema
12
-
Die
Verbindungen V können
alternativ, wie in Schema 12 angegeben, hergestellt werden. Indolzwischenprodukte
L werden mit einem geeigneten Reduktionsmittel (beispielsweise Magnesium
in Methanol) reduziert. Das Indolinderivat M wird mit einem Alkylierungsmittel,
wie beispielsweise dem Sulfamidat X in Gegenwart einer geeigneten
Base, wie beispielsweise Natriumhydrid in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie N,N-Dimethylformamid alkyliert. Das Zwischenprodukt K kann durch
anschließende
Behandlung des Zwischenproduktes N mit einer Säure (beispielsweise Trifluoressigsäure in Dichlormethan),
gefolgt von einer Base, wie beispielsweise Kaliumcarbonat in Methanol
hergestellt werden. Die Reduktion des Zwischenprodukt K mit einem
geeigneten Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminium hydrid in einem
geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran oder Diethylether ergibt die
Derivate V. Falls R
3 Hydroxyalkyl bedeutet,
kann die entsprechende Hydroxygruppe durch beispielsweise eine tert-Butyldimethylsilyl-Gruppe
geschützt
werden. Schema
13
-
PG
bezeichnet eine Schutzgruppe, die mit der chemischen Umwandlung
kompatibel ist, wie beispielsweise in T. W. Greene und P. G. M.
Wuts, Protective groups in organic synthesis, 2. Auflage, S. 309
beschrieben; vorzugsweise Boc.
-
Ra ist wie oben definiert und R7 ist
Alkyl, Aryl, Cycloalkyl, Alkoxyalkyl oder Aryloxyalkyl.
-
R5 und R6 sind Wasserstoff
oder Alkyl oder R5 und R6 bilden
zusammen mit dem N-Atom, an das sie gebunden sind, einen Ring, wie
Morpholin-1-yl, Pyrrolidinyl oder Piperidinyl.
-
Die
Verbindungen gemäß der Formel
IX können
gemäß Schema
2 und der folgenden Reduktion gemäß Schema 10 erhalten.
-
Eine
Vielzahl von Substituenten R1, vorzugsweise
die funktionellen Gruppen, die die Verfahren nicht tolerieren, die
für die
Synthese von Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluoren beschrieben werden,
kann eingeführt
werden, ausgehend von dem Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluoren-Derivat
IX.
-
Mehrere
Beispiele für
die Elaboration der Verbindung IX werden in Schema 13 hervorgehoben:
- a) Aminderivate O (beispielsweise durch Kreuzkopplungsreaktion
mit Benzophenonimin in Gegenwart einer Base, wie beispielsweise
Natrium-tert-butoxid und einen geeigneten Katalysator, wie beispielsweise Tris(dibenzylidenaceton)dipalladiumchloroformkomplex
und R-(+)-2,2'-Bis(diphenylphosphin)-1,1'-binaphthalin als
Ligand in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Toluol und Spaltung der Iminfunktionalität (mit beispielsweise
Palladium auf Aktivkohle und Ammoniumformiat in Methanol). Der Aminsubstituent
kann außer dem
alkyliert oder in Amide oder Sulfonamide durch in der Technik bekannte
Verfahren umgewandelt werden. In dem Fall, wo die Substituenten
R5 und R6 zusammen
einen Ring bilden, wie in beispielsweise Morpholin, kann der Substituent
mit beispielsweise Palladium(II)-acetat, 2,2'-Dihydroxy-1,1'-dinaphthyl, Natrium-tert-butylat und
Morpholin in Toluol eingeführt
werden.
- b) Ester-substituierte Derivate P (beispielsweise über Brom-Lithium-Austausch,
Quenchen des Lithiumzwischenprodukts mit Kohlendioxid und Veresterung
der Säure)
oder über
Carbonylierungreaktionen (beispielsweise unter einer Kohlenmonoxidatmosphäre mit einem
geeigneten Katalysator, wie beispielsweise Bis(triphenylphosphin)palladium(II)-chlorid
in einem geeigneten Alkohol, wie beispielsweise Methanol oder Ethanol
in Gegenwart einer Base, wie beispielsweise Triethylamin), die weiter
in Amide (T) umgewandelt oder zu Benzylalkoholen (U) reduziert werden
können,
wobei letzteres erneut durch dem Fachmann bekannte Verfahren alkyliert
oder aryliert werden kann.
- c) Cyanoderivate Q (beispielsweise mit Kupfer(I)-cyanid und
Tetraethylammoniumcyanid, Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
als Katalysator und 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen
als Ligand in Dioxan), die weiter zu dem Benzylamin reduziert werden
können,
das wiederum durch dem Fachmann bekannte Verfahren alkyliert und
acyliert werden kann.
- d) α,β-ungesättigte Esterderivate
R (beispielsweise durch Kreuzkopplungsreaktion mit Ethylacrylat
mit Allylpalladiumchloriddimer als Katalysator, einer geeigneten
Base, wie beispielsweise Natriumacetat und Tri(otolyl)phosphin als
Ligand in Toluol), die weiter derivatisiert werden können, um α,β-ungesättigte Amide zu
erhalten, oder zu dem Allylalkoholderivat (W, R7 ist
H) reduziert werden, das erneut durch dem Fachmann bekannte Verfahren
gegebenenfalls alkyliert werden kann.
- e) Alkyl-, Trifluormethyl- oder Cyclopropylderivate S (beispielsweise
kann eine Methylgruppe durch Kreuzkopplungsreaktion mit Trimethylboroxin
in Gegenwart eines Katalysators, wie beispielsweise Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
und einer geeigneten Base, wie beispielsweise Natriumcarbonat in
einem Lösungsmittelgemisch,
wie beispielsweise Dimethoxyethan und Wasser eingeführt werden.
Ein Trifluormethylsubstituent kann durch die Umsetzung des Zwischenproduktes
IX mit beispielsweise Trifluoracetat und Kupfer(I)-iodid in einem geeigneten
Lösungsmittel,
wie beispielsweise 1-Methyl-2-pyrrolidon eingeführt werden. Ein Cyciopropylsubstituent
kann beispielsweise durch Palladium-katalysierte (beispielsweise
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)) Umsetzung von IX mit einem
vorgeformten Komplex von 9-Borabicyclo[3.3.1]nonan und Propargylbromid
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise Natriumhydroxid
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran eingeführt werden.
Schema
14 
-
Die
Spaltung der Schutzgruppe in Verbindungen gemäß der Formel Ic, worin PG eine
Schutzgruppe, vorzugsweise Boc bedeutet, kann beispielsweise mit
Säure,
wie Trifluoressigsäure
oder Hydrogenchlorid in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Ethylacetat
durchgeführt
werden, um eine Verbindung der Formel Id zu erhalten. Schema
15
-
Die
Tetra- und Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluorene der Formel Ib und Ia
können
aus den Verbindungen der Formel II, III bzw. V durch in der Technik
bekannte Verfahren hergestellt werden (beispielsweise March, Advanced
Organic Chemistry, 4. Auflage, Seite 411 ff, 768ff, 898ff, 900ff,
1212ff), beispielsweise Alkylierungsreaktionen (beispielsweise mit
R
4-Br unter basischen Bedingungen), Mannich-Reaktionen
oder Acylierung, gefolgt von Reduktion usw. Schema
16
-
Das
Boc-Sulfamidat X kann gemäß Schema
16 durch Behandeln von Boc-geschützten
Ethanolaminderivaten mit Thionylchlorid in einem geeigneten Lösungsmittel,
beispielsweise THF oder Ethylacetat in Gegenwart einer geeigneten
Base, beispielsweise Triethylamin oder Imidazol und Oxidieren des
Zwischenprodukts (beispielsweise mit Natriummetaperiodat und Ruthenium(IV)-oxid)
in einem geeigneten Lösungsmittel (beispielsweise
Ethylacetat) hergestellt werden. Wo R3 kein
Wasserstoff ist, bleibt die Stereochemie des Kohlenstoffatoms, das
an R3 angelagert ist, über die Reaktionsfolge unverändert (e.e. > 97 %).
-
Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, Verbindungen gemäß Formel
I zur Verwendung als therapeutisch aktive Substanzen bereitzustellen.
-
Es
ist ein anderer Gegenstand der Erfindung, Verbindungen der Formel
I, wie oben beschrieben, zu Herstellung von Medikamenten für die Prophylaxe
und Therapie von Krankheiten, die durch Erkrankungen verursacht
werden, welche mit den 5-HT2-Rezeptoren,
den 5-HT2A-, 5-HT2B-
und 5-HT2C-Subtypen, speziell den 5-HT2C-Subtyp, verbunden sind, bereitzustellen.
-
Es
ist ebenso ein Gegenstand der Erfindung, pharmazeutische Zusammensetzungen
bereitzustellen, die eine Verbindungen der Formel I und einen therapeutisch
inerten Träger
umfassen.
-
Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine Verbindung gemäß Formel
I zur Verwendung bei der Herstellung von Medikamenten für die Behandlung
und Prophylaxe von Eßstörungen und
Fettleibigkeit bereitzustellen. Ebenso bevorzugt ist die Verwendung
einer Verbindung gemäß Formel
I für die
Herstellung von Medikamenten zur Behandlung und Prophylaxe von Diabetes
mellitus (DM), einschließlich
Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger Diabetes mellitus (IDDM)),
Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus (NIDDM)),
Diabetes, der zur Pankreaserkrankung sekundär ist, Diabetes, der mit der
Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes vom Typ III (mit Malnutrition
verbundener Diabetes), Diabetes insipidus, Hyperglykämie, diabetischen
Komplikationen und Insulinresistenz.
-
Besonders
bevorzugt ist die Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I zur Herstellung von Medikamenten für die Behandlung von Diabetes
mellitus (DM), Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger Diabetes mellitus
(IDDM)), Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger Diabetes
mellitus (NIDDM)), Diabetes, der zur Pankreaserkrankung sekundär ist, Diabetes,
der mit der Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes vom Typ III
(mit Malnutrition verbundener Diabetes), Hyperglykämie, diabetischen
Komplikationen und Insulinresistenz.
-
Es
ist ein weiterer bevorzugter Gegenstand der Erfindung, eine Verbindung
gemäß Formel
I zur Verwendung bei der Herstellung von Medikamenten für die Behandlung
von Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus
(NIDDM)) bereitzustellen.
-
Ein
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Verbindungen gemäß Formel
I zur Herstellung von Medikamenten für die Behandlung und Prophylaxe
von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen,
Diabetes insipidus und Schlafapnoe.
-
Insbesondere
ist ein Gegenstand der Erfindung die obige Verwendung, wobei die
Erkrankungen des zentralen Nervensystems ausgewählt sind aus Depression, atypische
Depression, bipolaren Erkrankungen, Angststörungen, obsessiv-kompulsiven
Störungen,
sozialen Phobien oder Panikzuständen,
Schlafstörungen, Sexualdysfunktion,
Psychosen, Schizophrenie, Migräne
und anderen Zuständen,
verbunden mit Kopfschmerz oder anderem Schmerz, erhöhtem Gehirndruck,
Epilepsie, Persönlichkeitsstörungen,
altersverbundenen Verhaltensstörungen,
Verhaltensstörungen,
verbunden mit Demenz, organischen psychischen Störungen, psychischen Störungen in
der Kindheit, Aggressivität,
altersverbundenen Gedächtnisstörungen,
chronischem Ermüdungssyndrom,
Arzneimittel- und Alkoholabhängigkeit,
Bulimie, Magersucht, prämenstruelle
Spannung, Trauma, Schlaganfall, neurodegenerativen Erkrankungen,
Enzephalitis und Meningitis.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die obengenannte Verwendung der Verbindungen
gemäß Formel
I, wobei die Herz-Kreislauf-Erkrankung Thrombose ist.
-
Ebenso
bevorzugt ist die zuvor genannte Verwendung der Verbindungen gemäß Formel
I, wobei die Magen-Darm-Erkrankung
die Funktionsstörung
der Magen-Darm-Motalität
ist.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung sind Verbindungen gemäß Formel
I, wenn sie gemäß den hierin
beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer Verbindung
der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
und Vorbeugung von Fettleibigkeit bei einem Patienten, der ebenso
die Behandlung mit einem Lipaseinhibitor erhält, und wobei insbesondere
der Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer Verbindung
der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
und Vorbeugung von Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM)) bei einem Patienten, der ebenso die Behandlung
mit einem Lipaseinhibitor erhält,
und wobei insbesondere der Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die
Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung und Vorbeugung
von Diabetes mellitus (DM), Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (IDDM)), Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM)), Diabetes, der zur Pankreaserkrankung
sekundär
ist, Diabetes, der mit der Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes
vom Typ III (mit Malnutrition verbundener Diabetes), Diabetes insipidus,
Hyperglykämie,
diabetischen Komplikationen und Insulinresistenz bei einem Patienten,
der ebenso die Behandlung mit einem Lipaseinhibitor erhält, wobei
insbesondere der Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die
Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung und Vorbeugung
von Diabetes mellitus (DM), Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (IDDM)), Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM)), Diabetes, der zur Pankreaserkrankung
sekundär
ist, Diabetes, der mit der Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes
vom Typ III (mit Malnutrition verbundener Diabetes), Hyperglykämie, diabetischen
Komplikationen und Insulinresistenz bei einem Patienten, der ebenso
die Behandlung mit einem Lipaseinhibitor erhält, wobei insbesondere der
Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Es
ist ebenso ein Gegenstand der Erfindung, eine pharmazeutische Zusammensetzung
bereitzustellen, die eine Verbindung der Formel I, einen therapeutisch
inerten Träger
und eine therapeutisch wirksame Menge eines Lipaseinhibitors umfaßt, wobei
der Lipaseinhibitor insbesondere Orlistat ist.
-
Andere
Kombinationen, die betrachtet werden können, sind Sibutramin-umfassende
Kombinationen.
-
Es
ist ebenso ein bevorzugter Gegenstand der Erfindung, die Verwendung
einer Verbindung gemäß Formel
I zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung und/oder Vorbeugung
von Erkrankungen bei Säugern
bereitzustellen, wo eine Reduktion der Blutzuckerkonzentration vorteilhaft
ist, umfassend die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge
einer Verbindung der Formel I. Besonders bevorzugt ist diese Verwendung
oder das Verfahren, wobei die Erkrankungen Erkrankungen sind, die
mit erhöhtem
Plasmablutzucker verbunden sind.
-
Die
Verbindungen der Formel (I) können
für die
Herstellung eines Medikaments für
die Behandlung (einschließlich
prophylaktischer Behandlung) von Erkrankungen, die mit der 5-HT2-Rezeptorfunktion verbunden sind, verwendet
werden. Die Verbindungen können
als Rezeptoragonisten oder -antagonisten fungieren. Vorzugsweise
können
die Verbindungen zur Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
(einschließlich prophylaktischer
Behandlung) von Erkrankungen, die mit der 5-HT2B-
und/oder 5-HT2C-Rezeptorfunktion verbunden
sind, verwendet werden. Vorzugsweise können die Verbindungen zur Herstellung
eines Medikaments für
die Behandlung (einschließlich
prophylaktischer Behandlung) von Erkrankungen, wo ein 5-HT2C-Rezeptoragonist erforderlich ist, verwendet
werden.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer
Verbindung der Formel I, umfassend eine der folgenden Reaktionen:
- a) Reduktion einer Verbindung gemäß Formel
B, um eine Verbindung der Formel Ib zu erhalten worin
R1 bis R3 wie in
Anspruch 1 definiert sind, R4 Wasserstoff
bedeutet und Ra Alkyl, vorzugsweise Methyl oder
Ethyl bedeutet; ein bevorzugtes Reduktionsmittel ist beispielsweise
LiAlH4, insbesondere in THF oder Diethylether;
- b) Reduktion einer Verbindung gemäß Formel D, vorzugsweise mit
beispielsweise LiAlH4, insbesondere in tert-Butylmethylether
oder Boran-dimethylsulfidkomplex in THF, um eine Verbindung der
Formel Ib zu erhalten worin
R1 bis R3 wie in
Anspruch 1 definiert sind und worin R4 Wasserstoff
ist;
- c) Reduktion einer Verbindung gemäß Formel Ib vorzugsweise mit
einem Reduktionsmittel in einem geeigneten Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemischen,
beispielsweise THF/TFA oder NaCNBH3 in Essigsäure, um
eine Verbindung der Formel Ia zu erhalten worin
R1 bis R4 wie in
Anspruch 1 definiert sind und worin R4 vorzugsweise
Wasserstoff bedeutet;
- d) Reduktion einer Verbindung gemäß Formel K, vorzugsweise mit
beispielsweise LiAlH4, insbesondere in Diethylether
oder THF worin
R1 bis R4 wie zuvor
definiert sind;
- e) Spaltung der Schutzgruppe (PG) einer Verbindung gemäß Formel
Ic, vorzugsweise in Gegenwart einer Säure, wie Trifluoressigsäure oder
HCl, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Ethylacetat, um eine Verbindung der Formel Id zu erhalten worin
R1 bis R3 wie in
Anspruch 1 definiert sind. Eine bevorzugte Schutzgruppe (PG) ist
die Boc-Gruppe.
-
Ein
anderer bevorzugter Aspekt dieser Erfindung sind die folgenden Zwischenprodukte:
(4R,10aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester;
7-Oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester;
6-Brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester;
6-Brom-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester;
6-Hydroxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
und
6-Hydroxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester.
-
Die
Verfahren, wie oben beschrieben, können durchgeführt werden,
um eine erfindungsgemäße Verbindung
in Form einer freien Base oder als ein Säureadditionssalz zu erhalten.
Wenn die erfindungsgemäße Verbindung
als ein Säureadditionssalz
erhalten wird, kann die freie Base durch Alkalisieren einer Lösung des Säureadditionssalzes
erhalten werden. Wenn umgekehrt das Produkt des Verfahrens eine
freie Base ist, kann ein Säureadditionssalz,
insbesondere ein pharmazeutisch akzeptables Säureadditionssalz, durch Lösen der freien
Base in einem geeigneten organischen Lösungsmittel und Behandeln der
Lösung
mit einer Säure
gemäß konventionellen
Verfahrensweisen zur Herstellung von Säureadditionssalzen aus basischen
Verbindungen erhalten werden.
-
Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
in konventioneller Weise unter Verwendung von ein oder mehreren
pharmazeutisch akzeptablen Trägern
formuliert werden. Daher können
die erfindungsgemäßen aktiven
Verbindungen zur oralen, bukkalen, intranasalen, parenteralen (beispielsweise
intravenösen,
intramuskulären
oder subkutanen) transdermalen oder rektalen Verabreichung oder
in einer Form, die für die
Verabreichung durch Inhalation oder Insufflation geeignet ist, formuliert
werden.
-
Zur
oralen Verabreichung können
die pharmazeutischen Zusammensetzungen die Form von beispielsweise
Tabletten oder Kapseln annehmen, die durch konventionelle Mittel
mit pharmazeutisch akzeptablen Trägerstoffen, wie Bindemitteln
(beispielsweise quellbare Maisstärke,
Polyvinylpyrrolidon oder Hydroxypropylmethylcellulose); Füllstoffen
(beispielsweise Lactose, mikrokristalline Cellulose oder Calciumphosphat); Schmiermitteln
(beispielsweise Magnesiumstearat, Talk oder Siliciumdioxid); Lösungsvermittlern
(beispielsweise Kartoffelstärke
oder Natriumstärkeglycollat);
oder Benetzungsmitteln (beispielsweise Natriumlaurylsulfat) hergestellt
werden. Die Tabletten können
durch in der Technik allgemein bekannte Verfahren beschichtet werden.
Flüssige
Präparate
zur oralen Verabreichung können
die Form von beispielsweise Lösungen,
Sirups oder Suspensionen annehmen, oder sie können als ein Trockenprodukt
zur Konstitution mit Wasser oder anderen geeigneten Vehikeln vor
der Verwendung vorliegen. Diese flüssigen Präparate können durch konventionelle Mittel
mit pharmazeutisch akzeptablen Additiven, wie Suspendiermitteln
(beispielsweise Sorbitolsirup, Methylcellulose oder hydrierte eßbare Fette);
Emulgatoren (beispielsweise Lecithin oder Akazie); nicht wässerige
Vehikel (beispielsweise Mandelöl, ölige Ester
oder Ethylalkohol); und Konservierungsmittel (beispielsweise Methyl-
oder Propyl-p-hydroxybenzoate oder Sorbinsäure) hergestellt werden.
-
Zur
bukkalen Verabreichung kann die Zusammensetzung die Form von Tabletten
oder Pastillen, die in konventioneller Weise formuliert werden,
annehmen.
-
Die
aktiven Verbindungen der Erfindung können zur parenteralen Verabreichung
durch Injektion, einschließlich
unter Verwendung konventioneller Katheterungstechniken, oder Infusion
formuliert werden. Die Formulierungen zur Injektion können in
Einzeldosierungsform, beispielsweise in Ampullen oder in Mehrfachdosierungsbehältern mit
einem zusätzlichen
Konservierungsmittel vorliegen. Die Zusammensetzungen können Formen
wie Suspensionen, Lösungen
oder Emulsionen in öligen
oder wässerigen
Vehikeln annehmen, und können
Formulierungsmittel, wie Suspendier-, Stabilisierungs- und/oder
Dispergiermittel, enthalten.
-
Alternativ
kann der Wirkstoff in Pulverform zur Rekonstitution mit einem geeigneten
Vehikel, beispielsweise steriles Pyrogen-freies Wasser, vor der
Verwendung vorliegen.
-
Die
aktiven Verbindungen der Erfindung können ebenso in rektalen Zusammensetzungen,
wie Zäpfchen
oder Retentionseinlauf beispielsweise enthaltend konventionelle
Zäpfchengrundlagen,
wie Kakaobutter oder andere Glyceride, formuliert werden.
-
Zur
intranasalen Verabreichung oder Verabreichung durch Inhalation werden
die aktiven Verbindungen der Erfindung günstigerweise in Form einer
Lösung
oder Suspension aus einem Pumpsprühbehälter, der durch den Patien ten
unter Druck gesetzt oder gepumpt wird, oder als ein Aerosolspraypräparat aus
einem unter Druck gesetzten Behälter
oder ein Vernebler unter Verwendung eines geeigneten Treibmittels,
beispielsweise Dichlordifluormethan, Trichlorfluormethan, Dichlortetrafluorethan,
Kohlendioxid oder einem anderen geeigneten Gas, geliefert. Bei einem
unter Druck gesetzten Aerosol kann die Dosierungseinheit durch Bereitstellen
eines Ventils bestimmt werden, um eine dosierte Menge abzugeben.
Der unter Druck gesetzte Behälter oder
Vernebler kann eine Lösung
oder Suspension der aktiven Verbindung enthalten. Kapseln und Patronen (aus
beispielsweise Gelatine) zur Verwendung in einem Inhalator oder
Insufflator können
formuliert werden, enthaltend eine Pulvermischung aus einer erfindungsgemäßen Verbindung
und einer geeigneten Pulvergrundlage, wie Laktose oder Stärke.
-
Eine
vorgeschlagene Dosierung der erfindungsgemäßen aktiven Verbindungen zur
oralen, parenteralen oder bukkalen Verabreichung für einen
Durchschnittserwachsenen für
die Behandlung der obengenannten Zustände (beispielsweise Fettleibigkeit)
beträgt
0,1 bis 500 mg Wirkstoff pro Dosiereinheit, die beispielsweise ein-
bis viermal täglich
verabreicht werden würde.
-
Die
Erfindung wird nun in bezug auf die folgenden Beispiele ausführlich beschrieben.
Es ist zu verstehen, daß die
Erfindung nur durch die Beispiele beschrieben wird und Modifikationen
von Einzelheiten ohne Abweichung vom Umfang der Erfindung gemacht
werden können.
-
Assayverfahren
-
1. Bindung an Serotoninrezeptoren
-
Die
Bindung von Verbindungen der Formel (I) an Serotoninrezeptoren wurde
in vitro durch Standardverfahren bestimmt. Die Präparate wurden
gemäß den hierin
nachstehend angegebenen Assays untersucht.
- Verfahren (a):
Für das
Binden an den 5-HT2C-Rezeptor wurden die
5-HT2C-Rezeptoren mit [3H]-5-HT
radioaktiv markiert. Die Affinität
der Verbindungen für
5-HT2C-Rezeptoren in einer CHO-Zellinie
wurde gemäß der Verfahrensweise
von D. Hoyer, G. Engel und H. O. Kalkman, European J. Pharmacol.,
1985, 118, 13–23
bestimmt.
- Verfahren (b): Für
das Binden an den 5-HT2B-Rezeptor wurden
die 5-HT2B-Rezeptoren mit [3H]-5-HT
radioaktiv markiert. Die Affinität
der Verbindungen für
menschliche 5-HT2B-Rezeptoren in einer CHO-Zellinie
wurde gemäß der Verfahrensweise
von K. Schmuck, C. Ullmer, P. Engels und H. Lubbert, FEBS Lett.,
1994, 342, 85–90 bestimmt.
- Verfahren (c): Für
das Binden an den 5-HT2A-Rezeptor wurden
die 5-HT2A-Rezeptoren mit [125I]-DOI
radioaktiv markiert. Die Affinität
der Verbindungen für
5-HT2A-Rezeptoren in einer CHO-Zellinie
wurde gemäß der Verfahrensweise
von D. J. McKenna und S. J. Peroutka, J. Neurosci., 1989, 9, 3482–90 bestimmt.
-
Die
dadurch bestimmte Aktivität
der Verbindung des Beispiels wird in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle
1
-
Bevorzugte
Verbindungen der Formel I, wie oben beschrieben, weisen Ki-(2C)-Werte unter 10.000 nM auf; besonders
bevorzugte Verbindungen weisen Ki-(2C)-Werte
unter 1000 nM auf, besonders bevorzugte Verbindungen weisen Ki-(2C)-Werte unter 100 nM auf. Am stärksten bevorzugte
Verbindungen weisen Ki-(2C)-Werte unter
30 nM auf.
-
2. Funktionelle Aktivität
-
Die
funktionelle Aktivität
von Verbindungen der Formel (I) wurde unter Verwendung eines fluorometrischen
Bildplattenlesers (FLIPR) analysiert. Die CHO-Zellen, die die menschlichen
5-HT
2C- oder menschlichen 5-HT
2A-Rezeptoren exprimieren,
wurden gezählt
und in Standard-96-Loch-Mikrotiterplatten an dem Tag vor dem Testen
plattiert, um eine konfluierende Einzelschicht zu erhalten. Die
Zellen wurden dann mit dem Calcium-empfindlichen Farbstoff Fluo-3-AM,
gefärbt.
Der nicht eingeführte
Farbstoff wurde unter Verwendung eines automatischen Zellwaschers
entfernt, wodurch ein Gesamtvolumen von 100 μl/Loch Assaypuffer verbleibt (Hanks-Mineralsalzmedium,
enthaltend 20 mM Hepes und 2,5 mM Probenecid). Das Arzneimittel
(gelöst
in 50 μl
Assaypuffer) wurde bei einer Rate von 70 μl/s zu jedem Loch der FLIPR-96-Loch-Platte
während
der Fluoreszenzmessungen zugegeben. Die Messungen wurden bei Intervallen
von 1 s vorgenommen und das maximale Fluoreszenzsignal wurde gemessen
(ungef. 10 bis 15 s nach der Arzneimittelzugabe) und mit der Reaktion,
erzeugt durch 10 μM
5-HT (definiert als 100 %), die als prozentuale Reaktion (relative
Wirksamkeit) ausgedrückt
wird, verglichen. Dosis-Wirkungs-Kurven wurden unter Verwendung
von Graphpad Prism (Graph Software Inc.) ausgearbeitet. Tabelle
2

-
Die
Verbindungen der Formel (I) haben Aktivität an dem h5-HT2C-Rezeptor
in dem Bereich von 10.000 bis 0,01 nM.
-
Bevorzugte
Verbindungen der Formel I, wie oben beschrieben, haben Aktivität an dem
h5-HT2C-Rezeptor unter 10.000 nM; besonders
bevorzugte Verbindungen unter 1000 nM, besonders bevorzugte Verbindungen
unter 100 nM. Am stärksten
bevorzugte Verbindungen haben Aktivität an dem h5-HT2C-Rezeptor
unter 30 nM.
-
3. Regulierung des Nahrungsaufnahmeverhaltens
-
Die
in vivo-Aktivität
von Verbindungen der Formel (I) wurde hinsichtlich ihrer Fähigkeit
zur Regulierung des Nahrungsaufnahmeverhaltens durch Aufzeichnen
des Nahrungsverbrauchs bei Tieren unter Nahrungsentzug bewertet.
-
Ratten
wurden dahingehend trainiert, daß sie für 2 h am Tag Zugang zu Futter
hatten und ihnen für
22 h das Futter entzogen wurde. Wenn sie unter diesem Zeitplan trainiert
wurden, war die Menge an Futter, die jeden Tag während dieses zweistündigen Futteraufnahmezeitraums
aufgenommen wurde, Tag für
Tag gleichmäßig.
-
Um
die Fähigkeit
der 5-HT2C-Rezeptoragonisten, die Nahrungsaufnahme
zu verringern, zu testen, wurden 8 Tiere in einer Cross-over-Studie
verwendet. Die Ratten wurden einzeln in Plexiglasboxen mit einem Gitter
auf dem Boden untergebracht und Papier wurde unter den Käfigboden
gelegt, um Verschüttetes
zu sammeln. Ein Futterspender (Becher), gefüllt mit einer zuvor abgewogenen
Menge an Futter, wurde ihnen 2 h hingestellt. Am Ende des Futteraufnahmezeitraums
kehrten die Ratten in ihre Heimkäfige
zurück.
Jede Ratte wurde vor Beginn des Experimentes gewogen und die Menge
an Futter, die während
dieses zweistündigen
Futteraufnahmezeitraums verbraucht wurde, wurde aufgezeichnet. Es
wurden entweder verschiedene Dosierungen der Testverbindung oder
Vehikel oral 60 min vor dem zweistündigen Futteraufnahmezeitraum
verabreicht. Ein positives Kontrollsibutramin wurde in das Experiment
einbezogen.
-
Eine
Anova-Analyse mit wiederholten Messungen wurde verwendet, gefolgt
von einem posthoc-Test Student Neumann-Keuls. *P < 0,05 im Vergleich
zu Salzlösung-behandelten
Ratten.
-
Die
minimale wirksame Dosis (m.e.d.) wird als niedrigste Dosis definiert,
die eine statistisch signifikante Reduktion der Futteraufnahme erzeugt.
Die minimalen wirksamen Dosierungen für ausgewählte besonders bevorzugte Verbindungen
der Formel I betragen 30 mg/kg p.o. und darunter.
-
Beispiele
-
Beispiel 1
-
(R)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren:
Hydrochlorid
-
Zu
einer Lösung
aus 0,3 g (1,3 mmol) (R)-6-Chlor-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on in
20 ml tert-Butylmethylether wurden 0,20 g (5,1 mmol) Lithiumaluminiumhydrid
zugegeben, und die Suspension wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt und auf Raumtemperatur
abgekühlt.
Das Reaktionsgemisch wurde in 20 ml gesättigte wässerige Kaliumnatriumtartratlösung gegossen
und über
Dicalite Speed Plus filtriert. Das Filtrat wurde viermal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol (49 : 1) als Elutionsmittel gereinigt.
Das farblose Öl (81
%) wurde in Ethylacetat gelöst,
und 0,6 ml einer 2M Salzsäurelösung in
Ethylacetat wurden zugegeben. Die resultierende Suspension wurde
bei 0 °C
für 15
min gerührt
und filtriert; der Filterkuchen wurde mit Ethylacetat gewaschen
und unter hohem Vakuum getrocknet.
ISP-MS: m/e = 222,2 ([M+H
+])
Elementaranalyse: C
11H
13Cl
2N
3 (258,152)
- #) Berechnet mit 1 mol C11H13Cl2N3;
und 0,18 mol C4H8O2
-
Zwischenprodukte
-
a) (R)-1-(2-tert-Butoxcaycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-6-chlor-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethlester
-
Eine
Lösung
aus 3,0 g (13,3 mmol) 6-Chlor-1N-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
in 70 ml N,N-Dimethylformamid
wurde auf 0 °C
abgekühlt,
und 1,58 g (14,0 mmol) Kalium-tert-butoxid wurden zugegeben. Nach 30
min wurden 3,49 g (14,7 mmol) (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
in einem Teil zugegeben. Das Kühlbad
wurde entfernt, und nach 1,5 h wurde das Reaktionsgemisch in 100
ml 10%ige wässerige
Zitronensäure
gegossen. Die Schichten wurden abgetrennt, und die wässerige
Phase wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden viermal mit Wasser, einmal mit Salzlösung gewaschen
und wurden dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Nach der Filtration wurde das Lösungsmittel
auf einem Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest wurde durch Flash-Chromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit n-Hexan Ethylacetat (9 : 1, dann 5 : 1) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch das Produkt als gelbes Öl (98,0 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 382,3 ([M+H+])
-
b) (R)-6-Chlor-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Eine
Lösung
aus 6,70 g (17,5 mmol) (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-6-chlor-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
in 80 m) Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt, und 27 ml (0,35 mol) Trifluoressigsäure wurden über 4 min
zugegeben. Das Kühlbad
wurde entfernt, und nach 1 h wurden die flüchtigen Komponenten auf einem
Rotationsverdampfer entfernt. Der Rest wurde in 40 ml Methanol gelöst und 9,70
g (70,2 mmol) Kaliumcarbonat wurden zugegeben. Nach dem Rühren für 2,5 h
wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser und Ethylacetat verdünnt und
die Phasen wurden abgetrennt. Die wässerige Phase wurde dreimal
mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Nach der Eindampfung wurde
der Rest in 50 ml tert-Butylmethylether aufgenommen, woraufhin das
Produkt ausfiel. Der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt,
mit 20 ml tert-Butylmethylether gewaschen und unter hohem Vakuum
getrocknet, wodurch das Produkt als hellgelbes Pulver erhalten wurde.
Die konzentrierten Mutterlaugen wurden durch Flashchromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat als Elutionsmittel gereinigt, wodurch eine weitere
Charge des Produkts (86,6 % gesamt) erhalten wurde.
EI-MS:
m/e = 235,2 ([M+H+])
-
Beispiel 2
-
(4R,9aR)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Eine
Lösung
aus 0,50 g (1,54 mmol) (4R,9aR)-6-Chlor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt und mit 2,5 ml (3,72 g,
32,7 mmol) Trifluoressigsäure
behandelt. Das Kühlbad
wurde entfernt, und nach 1 h bei Raumtemperatur wurden die flüchtigen
Komponenten auf einem Rotationsverdampfer entfernt und der Rest
wurde durch Chromatographie über
Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (9 : 1 : 0,1) als Elutionsmittel
gereinigt. Die so erhaltene freie Base wurde in 8 ml Ethylacetat
gelöst
und mit 0,85 ml einer 2M Salzsäurelösung in
Ethylacetat behandelt. Nach 1 h wurde die resultierende Suspension
filtriert; der Filterkuchen wurde unter hohem Vakuum getrocknet,
wodurch das Produkt als farblose Kristalle (55,5 %) erhalten wurde.
EI-MS:
m/e = 224,2 ([M+H
+])
Elementaranalyse:
C
11H
14ClN
3·HCl
(266,731)
- #) Berechnet mit 1 mol C11H14ClN3 (HCl) 1,18
und 0,088 mol C4H8O,
und 3,59 % Wasser
-
Zwischenprodukte
-
a) (R)-6-Chlor-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 1,94 g (8,75 mol) (R)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
in 20 ml Dichlormethan wurden nacheinander 2,3 g (10,5 mmol) Di-tert-butyldicarbonat
und 53,5 mg (0,44 mmol) N,N-Dimethylaminopyridin
zugegeben. Nach 3 h wurde das Lösungsmittel
auf einem Rotationsverdampfer entfernt und der Rest wurde. durch
Chromatographie über
Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (7 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die gewünschte
Verbindung als gelbes Öl
(97,6 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 322,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Chlor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,65 g (2,0 mmol) (R)-6-Chlor-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 10 ml Essigsäure
wurden 0,64 g (10,1 mmol) Natriumcyanoborhydrid zugegeben. Nach
3 h wurde das Reaktionsgemisch in 10%ige wässerige Natriumcarbonatlösung gegossen
und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Schichten
wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Chromatographie über
Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (4 : 1) als Elutionsmittel gerreinigt,
wodurch die gewünschte
Verbindung als farbloses Öl
(65,7 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 324,3 ([M+H+])
-
Beispiel 3
-
a) (4R,9aS)-6-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren:
Hydrochlorid
-
Zu
einer Lösung
aus 1,0 g (4,27 mmol) (R)-6-Chlor-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
(Beispiel 1, Zwischenprodukt b) in 30 ml Methanol wurden 0,62 g
(25,5 mmol) Magnesiumdrehspäne zugegeben.
Nach wenigen Minuten begann die Gasproduktion. Die Temperatur wurde
bei Umgebungstemperatur mit einem Kühlbad gehalten. Nach 2,5 h
wurde das Reaktionsgemisch in ein Gemisch aus 60 ml 1N Salzsäure, Eis
und 90 ml Puffer pH 7 gegossen und zweimal mit Ethylacetat extrahiert.
Die organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Nach der Eindampfung des Lösungsmittels
wurde das übrige
hellbraune Öl
(350 mg) in 20 ml tert-Butylmethylether, 0,25 g (6,60 mmol) gelöst. Zu der
Lösung
wurde Lithiumaluminiumhydrid zugegeben und das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt.
Das Ölbad
wurde entfernt und das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Die
Suspension wurde in 7 ml gesättigte
wässerige
Kaliumnatriumtartratlösung
gegossen und über
Dicalite Speed Plus filtriert. Das Filtrat wurde zweimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Das Rohprodukt wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol (49 : 1) als Elutionsmittel gereinigt.
Das farblose Öl
(28 mg) wurde in 2 ml Ethylacetat gelöst und 0,1 ml einer 2M Salzsäurelösung in
Ethylacetat wurden zugegeben. Die resultierende Suspension wurde
bei 0 °C
für 45
min gerührt und
filtriert. Der Filterkuchen wurde mit Ethylacetat gewaschen und
unter hohem Vakuum getrocknet, wodurch die gewünschte Verbindung als farbloses
Pulver (2,1 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 224,1 ([M+H+])
-
Beispiel 4
-
(R)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren:
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on hergestellt.
Hellgelbe
Kristalle (45,4 %).
ISP-MS: m/e = 266,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) Pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 80,9 g (0,43 mol) 1H-Pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
in 1800 ml Acetonitril wurden 111,4 g (0,51 mol) Di-tert-butyldicarbonat
zugegeben, gefolgt von 2,60 g (0,02 mol) 4-Dimethylaminopyridin.
Nach 1 h wurde das Lösungsmittel
auf einem Rotationsverdampfer entfernt und der Rest wurde durch
Flashsäulenchromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (9 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als gelbes Öl
(96,6 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 291,2 ([M+H+])
-
b) 7-Oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 88,7 g (0,31 mol) Pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 1600 ml Dichlormethan wurden 150,5 g (0,61 mol) 3-Chlorperoxybenzoesäure zugegeben. Nach
7 h wurden weitere 150,5 g (0,61 mol) 3-Chlorperoxybenzoesäure zugegeben.
Nach 24 h wurde das Reaktionsgemisch in 960 ml gesättigte wässerige
Kaliumcarbonatlösung
gegossen. Wasser und Dichlormethan (1750 ml, 1 : 1) wurden zugegeben,
nach 5 min wurde die wässerige
Phase abgetrennt und jeweils dreimal mit 900 ml Dichlormethan extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen wurden mit 1000 ml Wasser und
1000 ml Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde auf einem Rotationsverdampfer
entfernt, bis sich eine weiße
Suspension bildete. Ein 150-ml-Anteil von tert-Butylmethylether
wurde zugegeben und die Suspension wurde filtriert. Der Filterkuchen
wurde mit 70 ml tert-Butylmethylether gewaschen und unter hohem
Vakuum getrocknet, wodurch das gewünschte Produkt als weißer Feststoff (59,5
%) erhalten wurde.
EI-MS: m/e = 306,2 ([M])
-
c) 6-Brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Suspension aus 30,0 g (0,098 mol) 7-Oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester in Toluol
wurden gleichzeitig Lösungen
aus 20,5 ml (15,8 g, 0,098 mol) Hexamethyldisilazan in 420 ml Toluol
und 29,4 ml (45,3 g, 0,24 mol) Benzoylbromid in 420 ml Toluol über 1 h
zugegeben. Nach einer weiteren Stunde wurde das Reaktionsgemisch
in 400 ml 10%ige wässerige
Natriumcarbonatlösung
gegossen und die Phasen wurden abgetrennt. Die wässerige Phase wurde zweimal
mit 500 ml Ethylacetat extrahiert und die vereinigten organischen
Schichten wurden zweimal mit 600 ml gesättigter Natriumcarbonatlösung und
Salzlösung
gewaschen. Nach der Filtration und Entfernung des Lösungsmittels
wurde der Rest durch Chromatographie über Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit n-Hexan : Ethylacetat (24 : 1 dann 19 : 1) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch das Produkt als farbloser Feststoff (50,9 %)
erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 371,1 ([M+H+])
-
d) 6-Brom-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
-
Die
Lösung
aus 18,4 g (0,05 mol) 6-Brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester in 165
ml Dichlormethan wurde auf 0 °C
abgekühlt
und dann wurden 38,0 ml Trifluoressigsäure innerhalb 5 min zugegeben.
Das Kühlbad
wurde entfernt und nach 2 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch
in 500 ml gesättigte
wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Die organische Schicht wurde dreimal mit 150 ml Dichlormethan
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit 200 ml
Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde eingedampft
und der Rest wurde unter hohem Vakuum getrocknet, wodurch 12,0 g
(95,5 %) des gewünschten
Produktes als farbloser Feststoff erhalten wurden.
ISP-MS:
m/e = 269,2 ([M+H+])
-
e)(R)-6-Brom-1-(2-tert-butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl-1H-pyrrolo[2,3b]pyridin-2-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt a) aus 6-Brom-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester,
Kalium-tert-butoxid und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-burylester hergestellt.
Gelbes
Gummi (93,2 %).
ISP-MS: m/e = 426,3 ([M+H+])
-
f)(R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt b) aus (R)-6-Brom-1-(2-tert-butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (73,6 %).
ISP-MS: m/e
= 282,0 ([M+H+])
-
Beispiel 5
-
(4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (37,1 %).
ISP-MS: 268,2
([M+H
+])
Elementaranalyse: C
11H
15BrClN
3 (304,619)
- #) Berechnet
mit 0,51 % Wasser
-
Zwischenprodukte
-
a) (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt a) aus (R)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren,
4-(Dimethylamino)pyridin und Di-tert-butyldicarbonat hergestellt.
Hellgelber
Schaum (97,3 %).
ISP-MS: m/e = 366,1 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt b) aus (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Farbloser Feststoff
(82,5 %).
ISP-MS: m/e = 370,3 ([M+H+])
-
Beispiel 6
-
(4R,9aS)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aS)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (77,8 %).
ISP-MS: m/e
= 270,2 ([M+H
+])
Elementaranalyse:
C
11H
15BrClN
3 (304,619)
- #) Berechnet mit 1 mol C11H15BrClN3 und 0,0154
mol C6H14 und 0,07
% Wasser
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aS)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt b) aus (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Farbloser Feststoff
(6,2 %).
ISP-MS: m/e = 370,3 ([M+H+])
-
Beispiel 7
-
(R)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (R)-4,6-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (57,0 %).
ISP-MS: m/e
= 204,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(R)-4,6-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,20 g (0,55 mmol) (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt a) in 10 ml 1,2-Dimethoxyethan wurden
63 mg (55 μmol)
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium zugegeben. Nach 30 min wurden
5 ml gesättigte
wässerige Natriumcarbonatlösung und
0,09 ml (0,65 mmol) einer 1M Trimethylboroxinlösung in THF zugegeben und die resultierende
Suspension wurde unter Rückfluß für 5 h erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, in
20 ml 1M wässerige
Natriumhydroxidlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das gewünschte
Produkt als gelber Feststoff (71,1 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 302,3 ([M+H+])
-
Beispiel 8
-
(4R,9aR)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-4,6-Dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (75,9 %).
ISP-MS: m/e
= 204,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-4,6-Dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 19,5 g (0,053 mol)(4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 800 ml 1,2-Dimethoxyethan wurden
12,2 g (0,01 mol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) zugegeben
und die Suspension wurde für
30 min bei Raumtemperatur gerührt.
Wasser (400 ml), 16,8 g (0,16 mol) Natriumcarbonat und 13,3 g (0,10
mol) Trimethylboroxin wurden zugegeben und das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß erhitzt
und für
3 h unter Rückfluß gerührt. Die
Suspension wurde in 10%ige wässerige
Natriumbicarbonatlösung
und Ethylacetat gegossen und die Phasen wurden abgetrennt. Die organische
Schicht wurde mit Salzlösung
gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (4 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die Verbindung als hellgelbes Öl (52,6 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 304,3 ([M+H+])
-
Beispiel 9
-
(4R,9aR)-6-Ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gebrochen weißer
Feststoff (94,5 %).
ISP-MS: m/e = 218,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,70 g (1,90 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 14 ml N,N-Dimethylformamid wurden
73,0 mg [1,1'-Bis(diphenylphosphin)ferrocen]-dichlorpalladium(II)
zugegeben und nach 15 min wurden 4,8 ml einer 1M Triethylboranlösung in
THF und 0,79 g (5,70 mmol) Kaliumcarbonat zugegeben. Nach 4 h wurden
weitere 2,4 ml Triethylboranlösung
zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei 65 °C gerührt. Das
Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und die Suspension wurde
in Wasser gegossen und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch
Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit tert-Butyl-methylether
: n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel gereinigt, wodurch das Produkt
als farbloses Öl
(89,5 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 318,4 ([M+H+])
-
Beispiel 10
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluormethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluormethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (73,0 %).
ISP-MS: m/e
= 258,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluormethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,8 g (2,17 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 12 ml 1-Methyl-2-pyrrolidon wurden
2,36 g (17,4 mmol) Natriumtrifluoracetat zugegeben. Nach der Bildung
einer Lösung
wurden 1,65 g (8,7 mmol) Kupferiodid zugegeben und das Reaktionsgemisch
wurde auf 180 °C
für 2 h
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, Ethylacetat
und Wasser wurden zugegeben und die Suspension wurde durch ein Bett
aus Dicalite Speed Plus filtriert. Die Phasen wurden abgetrennt,
die wässerige
Schicht wurde mit Ethylacetat gewaschen und die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Chromatographie über
Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit tert-Butylmethylether : n-Hexan (1 : 5) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch die gewünschte
Verbindung als farbloses Öl
(27,7 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 358,3 ([M+H+])
-
Beispiel 11
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Cyclopropyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (62,0 %).
ISP-MS: m/e
= 230,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Suspension aus 150,0 mg (1,23 mmol) 9-Borabicyclo[3.3.1]nonan und
47 μl (0,62
mmol) Propargylbromid in 1 ml Tetrahydrofuran wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, dann wurden 0,61 m) (1,83
mmol) einer entgasten 3M Natriumhydroxidlösung zugegeben und nach 1 h
wurde ein Gemisch aus 0,20 g (0,54 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (Beispiel
5, Zwischenprodukt b) und 19,0 mg Tetrakis(triphenylphosphin)palladium
in 1 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Das Gemisch wurde unter Rückfluß für 16 h erhitzt,
dann auf Raumtemperatur abgekühlt
und in Wasser und Ethylacetat gegossen; die Phasen wurden abgetrennt.
Die wässerige
Phase wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert und die vereinigten
organischen Schichten wurden mit 1M wässeriger Natriumhydroxidlösung und
Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Chromatographie auf Kieselgel (0,032–0,063 mm) mit n-Hexan als
Elutionsmittel gereinigt, wodurch das gewünschte Produkt als farbloses Öl (35,2
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 330,4 ([M+H+])
-
Beispiel 12
-
(4R,9aR)-3-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-acrylsäureethylester;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(2-Ethoxycarbonyl-vinyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Gelber Feststoff (66,5 %).
ISP-MS: m/e = 288,3
([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(2-Ethoxycarbonyl-vinyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 1,0 g (2,71 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) und 0,36 ml (3,25 mmol) Ethylacrylat
in 30 ml Toluol wurden 0,67 g (8,15 mmol) Natriumacetat, 82,6 mg
(0,27 mmol) Tri(o-tolyl)phosphin und 0,04 mg (0,1 mmol) Allylpalladiumchloriddimer
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 20 h erhitzt, dann in gesättigte wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde
mit 10%iger wässeriger
Zitronensäurelösung und
Salzlösung
gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Das Rohprodukt wurde durch
Säulenchromatographie auf
Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit n-Hexan Ethylacetat (9 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die gewünschte
Verbindung als gelber Feststoff (91,2 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 388,3 ([M+H+])
-
Beispiel 13
-
(4R,9aR)-6-(3-Methoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(3-Methoxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(90,5 %).
ISP-MS: m/e = 262,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
a)(4R,9aR)-6-(3-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 245,0 mg (0,63 mmol) (4R,9aR)-6-(2-Ethoxycarbonyl-vinyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetra-hydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 12, Zwischenprodukt) in 10 ml Diethylether wurden 50,0
mg (1,32 mmol) Lithiumaluminiumhydrid zugegeben. Nach 2 h wurde
das Reaktionsgemisch in gesättigte
wässerige
Kaliumnatriumtartratlösung
und Ethylacetat gegossen, dann durch ein kurzes Pad aus Dicalite
Speed Plus filtriert. Die wässerige
Phase wurde viermal mit Ethylacetat extrahiert und die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan als Elutionsmittel gereinigt, wodurch
die Verbindung als farbloser Feststoff erhalten wurde (50,5 %).
ISP-MS:
m/e = 348,6 ([M+H+])
-
b)(4R,9aR)-6-(3-Methoxy-propyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 160,0 mg (0,46 mmol) (4R,9aR)-6-(3-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 4 ml Tetrahydrofuran wurde auf 0 °C abgekühlt und mit 24,0 mg (0,51 mmol,
60 % Dispersion in Mineralöl)
Natriumhydrid behandelt. Nach 30 min wurden 32 μl (0,51 mmol) Methyliodid zugegeben
und das Kühlbad
wurde entfernt. Nach 6 h wurden weitere 0,64 μl (1,02 mmol) Methyliodid zugegeben
und die Reaktion wurde über
Nacht gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in Wasser gegossen und wurde dreimal
mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und auf einem Rotationsverdampfer
konzentriert. Der Rest wurde durch Chromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die gewünschte
Verbindung als farbloses Öl
(73,9 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 362,4 ([M+H+])
-
Beispiel 14
-
(4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-carbonitril:
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Cyano-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (62,3 %).
ISP-MS: m/e
= 215,4 ([M+H+].
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyano-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,20 g (0,54 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 5 ml Dioxan wurden 195,0 mg (2,17
mmol) Kupfer(I)-cyanid, 22,5 mg (22 μmol) Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0),
48,2 mg (87 μmol) 1,1'-Bis(diphenylphosphin)ferrocen
und 0,13 g (0,81 mmol) Tetraethylammoniumcyanid zugegeben und die Suspension
wurde unter Rückfluß erhitzt
und für
1,5 h gerührt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, filtriert und das Filtrat
wurde nacheinander mit wässeriger
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung,
wässeriger
10%iger Zitronensäurelösung, Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde direkt durch
Flashsäulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) gereinigt, wodurch die gewünschte
Verbindung als farbloser Schaum (98,4 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 315,3 ([M+H+])
-
Beispiel 15
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahxdro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbe Kristalle (89,6 %).
ISP-MS: m/e
= 274,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a)(4R,9a)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,6-dicarbonsäure-2-tert-butylester-6-methylester
-
Zu
einer Lösung
aus 6,0 g (16,3 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 60 ml Methanol wurden 0,57 g (0,8
mmol) und 3,4 ml (2,5 g, 24,4 mmol) Triethylamin zugegeben und das
Reaktionsgemisch wurde bei 80 °C für 24 h unter
einer Kohlenmonoxidatmosphäre
von 40 bar gerührt.
Die Suspension wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, in ein Gemisch aus Wasser,
Ethylacetat und Salzlösung
gegossen und wurde mit weiteren Teilen von Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden abgetrennt, über Magnesiumsulfat getrocknet
und filtriert. Der Rest wurde durch Chromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) gereinigt, wodurch das Produkt als hellgelber Schaum (74,4 %)
erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 348,5 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 4,2 g (12,1 mmol) (4R,9aR)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,6-dicarbonsäure-2-tert-butylester-6-methylester
in 100 ml Tetrahydrofuran wurde auf 0 °C abgekühlt und tropfenweise mit 48,4
ml Diisobutylaluminiumhydrid (48,4 mmol; 1M Lösung in THF) behandelt. Das
Kühlbad wurde
entfernt und nach 1 h bei Raumtemperatur wurde die Reaktion mit
einer 10%igen wässerigen
Kaliumnatriumtartratlösung
gequencht und Ethylacetat wurde zugegeben. Das Zweiphasensystem
wurde durch ein Bett aus Dicalite Speed Plus filtriert; das Filtrat
wurde mit Ethylacetat extrahiert und die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach der Filtration und Eindampfung wurde der Rest durch
Chromatographie auf Kieselgel (0,032–0,062 mm) mit Ethylacetat
als Elutionsmittel gereinigt, wodurch das gewünschte Produkt als hellgelber
Schaum (67,3 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 320,4 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 1,2 g (37,6 mmol) (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 30 ml N,N-Dimethylfrmamid wurden 0,18 g (41,4 mmol) Natriumhydrid
zugegeben. Nach 30 min wurden 0,72 ml (1,01 g, 75,2 mmol) (Brommethyl)cyclopropan zugegeben
und die Reaktion wurde für
3 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in 10%ige wässerige Natriumbicarbonatlösung und
Ethylacetat gegossen. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit einem Gradienten von Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1 bis 100
: 0) als Elutionsmittel gereinigt, wodurch Verbindung als hellgelbes Öl (67,1
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 374,5 ([M+H+])
-
Beispiel 16
-
(4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxymethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxymethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
EI-MS: m/e = 278,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxymethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c) aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und 2-Bromethylmethylether
hergestellt.
Farbloses Öl
(33,8 %).
ISP-MS: m/e = 378,5 ([M+H+])
-
Beispiel 17
-
(4R,9aR)-6-Methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(95,3 %).
ISP-MS: m/e = 234,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahvdro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c) aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Methyliodid hergestellt.
Hellgelbes Öl (75,8 %).
ISP-MS: m/e
= 334,4 ([M+H+])
-
Beispiel 18
-
(R)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid 1 : 1,45
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (R)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (51,7 %).
EI-MS: m/e
= 189,2 ([M])
Elementaranalyse: C
11H
14ClN
3·1,45HCl
(242,130)
- #) Berechnet
mit 0,48 % Wasser
-
Zwischenprodukte
-
a) (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt a) aus 1H-Pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester,
Kalium-tert-butoxid und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester hergestellt.
Gelbes Öl (100 %).
ISP-MS:
m/e = 348,4 ([M+H+])
-
b) (R)-4-Methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt b) aus (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (70,2 %).
EI-MS: m/e
= 201,1 ([M])
-
(R)-4-Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (R)-4-Methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(79 %).
ISP-MS: m/e = 188,3 ([M+H+])
-
d) (R)-4-Methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt a) aus (R)-4-Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren,
4-(Dimethylamino)pyridin und Di-tert-butyldicarbonat hergestellt.
Gelbes Öl (96,1
%).
EI-MS: m/e = 287,3 ([M])
-
e) (R)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt 6) aus (R)-4-Methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Hellbraunes Öl (83,4
%).
ISP-MS: m/e = 290,3 ([M+H+])
-
Beispiel 19
-
(4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylamin
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Amino-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Weißer
Schaum (78,2 %).
EI-MS: m/e = 205,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a)(4R,9aR)-6-(Benzhydryliden-amino)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butyester
-
Ein
Gemisch, bestehend aus 0,20 g (0,54 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
91 μl (0,54
mmol) Benzophenonimin, 73,0 mg (0,76 mmol) Natrium-tert-butoxid, 5,6 mg (0,01
mmol) Tris(dibenzylidenaceton)dipalladiumchloroformkomplex und 10,1
mg (0,02 mmol) R-(+)-2,2'-Bis(diphenylphosphin)-1,1'-binaphthalin in
3 ml Toluol, wurde unter Rückfluß für 1 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, in 10%ige wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (2 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als gelber Schaum (94,3 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 469,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Amino-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,23 g (0,49 mmol) (4R,9aR)-6-(Benzhydryliden-amino)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2,5 ml Methanol wurden 0,46 g (7,4 mmol) Ammoniumformiat und
104 mg (0,05 mmol) 5 % Palladium auf Aktivkohle zugegeben und die
Suspension wurde für
1 h bei 60 °C
gerührt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde durch ein kurzes Bett aus Dicalite Speed Plus
filtriert, mit 10%igen wässerigen
Natriumbicarbonat, Salzlösung
extrahiert, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Chromatographie auf Kieselgel (0,032–0,063 mm) gereinigt, wodurch
das Produkt als farbloses Öl
(58,9 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 305,3 ([M+H+])
-
Beispiel 20
-
(R)-6-Chlor-4,9-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Eine
Lösung
aus 0,25 g (0,71 mmol) (R)-6-Chlor-9-formyl-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt. Trifluoressigsäure (5,0
ml) und nach 5 min 0,68 ml (4,30 mmol) Triethylsilan wurden zugegeben.
Das Kühlbad
wurde entfernt und nach 7 h bei Raumtemperatur wurde die Lösung in
gesättigte
wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und wurde viermal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (49 : 1 : 0,1) als Elutionsmittel
gereinigt. Das resultierende Öl
wurde in 5 ml Ethylacetat gelöst
und tropfenweise mit 0,22 ml einer 2,1M Salzsäurelösung in Ethylacetat behandelt.
Die Suspension wurde filtriert; der Filterkuchen wurde mit Ethylacetat
gewaschen und unter hohem Vakuum getrocknet, wodurch die Verbindung
als farbloser Feststoff (69,4 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e
= 236,2 ((M+H
+])
Elementaranalyse:
C
11H
15Cl
2N
3 (272,179)
- #) Berechnet
mit 0,46 % Wasser
-
Zwischenprodukt
-
(R)-6-Chlor-9-formyl-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
N,N-Dimethylformamid
(10 ml) wurde auf 1 °C
abgekühlt
und tropfenweise mit 5,1 ml (56,0 mmol) Phosphoroxychlorid behandelt.
Nach der Zugabe wurde die Temperatur erneut auf 1 °C abgekühlt und
eine Lösung
aus 1,0 g (3,11 mmol) (R)-6-Chlor-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 2, Zwischenprodukt a) in 10 ml N,N-Dimethylformamid wurde
zugegeben. Das Kühlbad
wurde entfernt und nach 1,5 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch
in gesättigte
wässerige Natriumbicarbonatlösung gegossen
und wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
wurden mit Wasser und Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Chromatographie auf Kieselgel (0,032–0,063 mm) mit Ethylacetat
: n-Hexan (1 : 3) als Elutionsmittel gereinigt, wodurch die gewünschte Verbindung
als gelber Schaum (55,2 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 350,3
([M+H+]
-
Beispiel 21
-
(4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(93,7 %).
ISP-MS: m/e = 296,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3,0 g (8,15 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 30 ml Toluol wurden 0,20 g (0,29 mmol)
(S)-(–)-2,2'-Bis(di-p-tolylphosphino)-1,1'-binaphthyl und 0,12
g (0,12 mmol) Di-palladium-tris(dibenzyliden-aceton)chloroformkomplex zugegeben.
Nach 30 min wurden 1,0 ml (1,06 g, 9,80 mmol) Benzylalkohol und 0,70
g (16,0 mmol) Natriumhydrid (55–65
% Dispersion in Öl)
zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde für 3,5 h bei 70 °C gerührt. Nach
Abkühlung
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 10%ige wässerige
Natriumcarbonatlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Nach Eindampfung der flüchtigen
Komponenten wurde der Rest auf Kieselgel (0,032–0,063 mm) mit Ethylacetat
: n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel chromatographiert.
Gelbes Öl (62,0
%).
ISP-MS: m/e = 396,4 ([M+H+])
-
Beispiel 22
-
(4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (95,4 %).
ISP-MS: m/e
= 220,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-buylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3,90 g (9,86 mmol) (4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 21, Zwischenprodukt) in 30 ml Methanol : Ethylacetat (1
: 1 Volumen/Volumen) wurden 0,20 g 10 % Palladium auf Aktivkohle
zugegeben und die Reaktion wurde bei Atmosphärendruck für 2 h hydriert. Nach der Filtration über Dicalite
Speed Plus wurde das Filtrat eingedampft und der Rest wurde auf
Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch die gewünschte
Verbindung als farbloser Schaum (82,0 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 306,4 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,25 g (0,82 mmol) (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2 ml N,N-Dimethylformamid wurden 40 mg (0,90 mmol) Natriumhydrid
(55–65
% Dispersion in Öl)
zugegeben. Nach 30 min wurden 0,10 ml (0,23 g, 1,64 mmol) Methyliodid
zugegeben. Nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch auf Wasser gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Schichten
wurden zweimal mit Wasser, dann Salzlösung gewaschen und wurden über Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach der Filtration und Eindampfung des Lösungsmittels
wurde das Produkt durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 5) als Elutionsmittel gereinigt.
Farbloses Öl
(80,3 %).
ISP-MS: m/e = 320,4 ([M+H+])
-
Beispiel 23
-
(4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(87,8 %).
ISP-MS: m/e = 234,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 22, Zwischenprodukt b) aus (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Farbloses Öl (64,6
%).
ISP-MS: m/e = 334,3 ([M+H+])
-
Beispiel 24
-
(4R,9aR)-2-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yloxy)-ethanol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(2-Hydroxy-ethoxy)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (84,1 %).
ISP-MS: m/e
= 250,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(2-Hydroxy-ethoxyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 22, Zwischenprodukt b) aus (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und 2-Bromethanol hergestellt.
Farbloses Öl (48,9
%).
ISP-MS: m/e = 350,5 ([M+H+])
-
Beispiel 25
-
(4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxy)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxy)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(97,3 %).
ISP-MS: m/e = 264,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(2-Methoxy-ethoxy)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 22, Zwischenprodukt b) aus (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und 2-Bromethylmethylether hergestellt.
Farbloses Öl (72,3
%).
ISP-MS: m/e = 364,3 ([M+H+])
-
Beispiel 26
-
(4R,9aR)-6-Cyclobutylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Cyclobutylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(78,8 %).
ISP-MS: m/e = 288,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyclobutylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c) aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und (Brommethyl)cyclobutan hergestellt.
Hellgelbes Öl (16,2
%).
ISP-MS: m/e = 388,4 ([M+H+])
-
Beispiel 27
-
(4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(93,6 %).
ISP-MS: m/e = 248,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c) aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Hellgelbes Öl (69,6
%).
ISP-MS: m/e = 348,5 ([M+H+])
-
Beispiel 28
-
(4R,9aR)-6-Cyclohexylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Cyclohexylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(45,5 %).
ISP-MS: m/e = 316,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyclohexylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c) aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-burylester,
Natriumhydrid und (Brommethyl)cyclohexan hergestellt.
Hellgelbes Öl (19,0
%).
ISP-MS: m/e = 416,4 ([M+H+])
-
Beispiel 29
-
(4R,9aR)-2-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethoxy)-ethanol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(2-Hydroxy-ethoxymethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-burylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(82,8 %).
ISP-MS: m/e = 264,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-4-Methyl-6-[2-(tetrahydro-pyran-2-yloxy)-ethoxymethyl]-3,4,9,9a-tetrahvdro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butlester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c) aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und 2-(2-Bromethoxy)tetrahydro-2H-pyran
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(30,3 %).
ISP-MS: m/e = 448,5 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-(2-Hydroxy-ethoxymethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
der Lösung
aus 0,16 g (0,36 mmol) (4R,9aR)-4-Methyl-6-[2-(tetrahydro-pyran-2-yloxy)-ethoxymethyl]-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 3 ml Methanol wurden 0,136 g (0,71 mmol) para-Toluolsulfonsäure zugegeben.
Nach 30 min wurde das Lösungsmittel
auf einem Rotationsverdampfer ent fernt und der Rest wurde auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (19 : 1 : 0,1) als Elutionsmittel
chromatographiert, wodurch die gewünschte Verbindung als hellgelbes Öl (71,6
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 364,2 ([M+H+])
-
Beispiel 30
-
(4R,9aR)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-methanol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 15, Zwischenprodukt b) hergestellt. Weißer Feststoff
(25,6 %).
ISP-MS: m/e = 220,4 ([M+H+])
-
Beispiel 31
-
(4R,9aR)-6-Isobutyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Isobutyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (62,5 %).
ISP-MS: m/e
= 246,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Isobutyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 2,0 g (5,43 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 50 ml 1,2-Dimethoxyethan wurden
0,75 g (0,65 mmol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium zugegeben.
Nach 20 min wurden 16,3 ml (16,3 mmol) Triisobutylaluminium (1M
Lösung
in n-Hexan) zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 66 h erhitzt.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurden weitere 8,1 ml (8,1 mmol) Triisobutylaluminium
(1M Lösung
in n-Hexan) zugegeben
und die Reaktion wurde erneut unter Rückflußt erhitzt. Nach 5 h wurde
die Reaktion auf 1M wässerige
Natriumhydroxidlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und eingedampft. Der Rest wurde auf Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 3) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch die gewünschte
Verbindung als hellbraunes Öl
(76,2 %) erhalten wurde
ISP-MS: m/e = 346,4 ([M+H+])
-
Beispiel 32
-
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro- 1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(98,0 %).
ISP-MS: m/e = 240,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-Formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 2,0 g (5,43 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 15 ml Tetrahydrofuran wurde auf –75 °C abgekühlt und
mit 4,40 ml (0,65 mmol) tert-Butyllithium (1,5M Lösung in
N-Pentan) behandelt. Nach 30 min wurden 0,60 ml (0,63 g, 8,15 mmol)
N,N-Dimethylformamid tropfenweise zugegeben. Nach 2,5 h wurde das
Reaktionsgemisch auf 10%ige wässerige
Zitronensäurelösung gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Flash-Chromatographie auf Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 3) als Elutionsmittel gerinigt, wodurch
die gewünschte
Verbindung als gelbes Öl
(40,1 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 319,5 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 83,0 μl
(0,10 g, 0,63 mmol) Diethylaminosulfurtrifluorid in 3 ml Dichloromethan wurden
0,20 g (0,63 mmol) (4R,9aR)-6-Formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester, gelöst in 3
ml Dichlormethan, zugegeben, und die Reaktion wurde bei Raumtemperatur
für 5,5
h gerührt.
Nach 1 h unter Rückfluß wurde
die Reaktion auf Wasser gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel flashchromatographiert,
wodurch die gewünschte
Verbindung als hellbraunes Öl
(28,1 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 340,3 ([M+H+])
-
Beispiel 33
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(88,6 %).
ISP-MS: m/e = 222,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 82,0 μl
(0,11 g, 0,63 mmol) Diethylaminosulfurtrifluorid in 2 ml Dichlormethan
wurde auf –78 °C abgekühlt und
mit einer Lösung
aus 0,20 g (0,63 mmol) (4R,9aR)-6-(2-Hydroxy-ethoxymethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 15, Zwischenprodukt b) in 2 ml Dichlormethan behandelt.
Das Kühlbad
wurde entfernt und die Reaktion für 1 h bei Raumtemperatur gerührt. Die
Lö sung
wurde mit 10%iger wässeriger
Natriumbicarbonatlösung
extrahiert, mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch die gewünschte
Verbindung als farbloses Öl
(51,7 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 322,4 ([M+H+])
-
Beispiel 34
-
(4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl-ethanon
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-Acetyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(93,9 %).
ISP-MS: m/e = 232,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Acetyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Verfahren 1:
-
Die
Lösung
aus 0,50 g (1,0 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) in 20 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt und
tropfenweise mit 1,0 ml (1,5 mmol) tert-Butyllithium (1,5M Lösung in
n-Pentan) behandelt. Nach 30 min wurden 0,14 ml N,N-Dimethylacetamid
zugegeben, und die Reaktionstemperatur wurde auf –75 °C erhöht. Nach
30 min wurde die Reaktion mit 10%iger wässeriger Ammoniumchloridlösung gequencht
und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Heptan (1 : 1) als Elutionsmittel flashchromatographiert.
Gelbes Öl (55,4
%).
ISP-MS: m/e = 332,2 ([M+H+])
-
Verfahren 2:
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-ethyl)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 38, Zwischenprodukt) (229 mg) in CH2Cl2 (4 ml) wurde MnO2 (598 mg)
unter Argon zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 24 Stunden
gerührt.
Weiteres MnO2 (299 mg) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde für
2 Tage gerührt.
Das Gemisch wurde durch ein Celite®-Pad
filtriert, mit CH2Cl2 gewaschen
und das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (4 : 1)] gereinigt.
Ein Teil (15 mg) des gereinigten Zwischenprodukts wurde gemäß dem Verfahren,
das für
Beispiel 56 beschrieben wird, entschützt, wodurch (4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanon-di-trifluoracetat
(37 mg) als gelbes Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 20/50; 235 nm] 98,7 %, 1,11 min; MS
(ES) 231,0 (MH+).
-
Beispiel 35
-
(4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-1-on
-
(4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-1-on-di-trifluoracetat (40
mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (190 mg)
gemäß dem Verfahren
2, das in Beispiel 34 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das
Produkt als gelbes Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 20/50; 220 nm] 98,0 %, 2,46 min; MS
(ES) 245,0 (MH+).
-
Beispiel 36
-
(4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl-butan-1-on
-
(4R,9aR)-1-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butan-1-on-di-trifluoracetat (35
mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(142 mg) gemäß der Verfahrensweise
2, die in Beispiel 34 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das
Produkt als gelbes Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 220 nm] 99,3 %, 1,08 min; MS
(ES) 259,0 (MH+).
-
Beispiel 37
-
(4R,9aR)-2,2,2-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanon
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluoracetyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelber Feststoff (40,7 %).
ISP-MS: m/e =
304,3 ([M+Na+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-trifluoracetyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,30 g (0,86 mmol) (4R,9aR)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,6-dicarbonsäure-2-tert-butylester-6-methylester
(Beispiel 15, Zwischenprodukt a) in 5 ml Toluol wurden 0,16 ml (0,15
g, 1,08 mmol) (Trifluormethyl)trimethylsilan zugegeben. Die Lösung wurde
auf –75 °C abgekühlt und
22 μl (0,022
mmol) Tetrabutylammoniumfluorid (1M in Tetrahydrofuran) wurden zugegeben.
Das Kühlbad wurde
entfernt und nach 2 h bei Raumtemperatur wurde die Reaktion auf
1M Salzsäure
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel flashchromatographiert,
wodurch die gewünschte
Verbindung als hellgelbes Öl
(23,7 %) erhalten wurde.
-
Beispiel 38
-
(4R,9aR)-1-(RS)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanol
Diese Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(77,6 %).
ISP-MS: m/e = 234,3 (M+H+)
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 6,0 g (16,3 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 250 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt und mit 11,9 ml (17,9 mmol)
tert-Butyllithium
(1,5M in n-Pentan) behandelt. Nach 15 min wurden 1,0 ml (0,79 g,
17,9 mmol) Acetaldehyd zugegeben und die Reaktion wurde für 40 min
bei derselben Temperatur gerührt.
Nach dem Erwärmen
auf –75 °C wurde das
Reaktionsgemisch auf 10%ige wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde auf Kieselgel
(0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (2 : 3) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch eine erste Charge der Verbindung erhalten wurde. Die übrigen Produkt-enthaltenden
Fraktionen wurden gesammelt und erneut chromatographiert, wodurch
eine zweite Charge der Verbindung (56,9 gesamt) erhalten wurde.
Hellbraunes Öl.
ISP-MS:
m/e = 334,3 (M+H+)
-
Beispiele 39 und 40
-
(4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
und
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Eine
Lösung
aus 3,09 g (9,27 mmol) (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 38, Zwischenprodukt) in 33 ml Dichlormethan wurde auf
0 °C abgekühlt und
mit 8,8 ml (12,7 g, 0,11 mol) Trifluoressigsäure behandelt. Das Kühlbad wurde
entfernt und die flüchtigen
Komponenten wurden auf einem Rotationsverdampfer entfernt. Der Rest wurde
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol: Ammoniak (19 : 1 : 0,1) chromatographiert.
Das übrige Öl wurde
in Dichlormethan und gesättigter
wässeriger
Natriumbicarbonatlösung
gelöst
und extrahiert, bis das gesamte Produkt aus der wässerigen
Phase extrahiert war. Die vereinigten organischen Schichten wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Das übrige hellbraune Öl wurde
auf einer Chiralpak-AD-Säule
mit 7 % Ethanol/n-Heptan chromatographiert, wodurch zwei Diastereomere
erhalten wurden, wobei das R-Diastereomer zuerst eluiert wurde.
-
Beispiel 39: (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
- Hellbrauner Feststoff (36,5 %).
- ISP-MS: m/e = 234,2 (M+H+)
-
Beispiel 40: (4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
- Hellbraunes Öl
(38,4 %).
- ISP-MS: m/e = 234,2 (M+H+)
-
Beispiel 41
-
(4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(87,8 %).
ISP-MS: m/e = 248,2 (M+H+)
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-btylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,68 g (2,91 mmol) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
(Beispiel 39) in 5 ml Dichlormethan wurden 0,70 g (0,32 mmol) Di-tert-butyldicarbonat
und 17,8 mg (0,15 mmol) 4-(Dimethylamino)pyridin zugegeben. Nach
1 h wurde das Lösungsmittel
eingedampft und der Rest wurde auf Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Heptan (1 : 2) als Elutionsmittel chromatographiert.
Farbloser
Schaum (77,7 %).
ISP-MS: m/e = 334,3 (M+H+)
-
b) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,75 g (2,25 mmol) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml N,N-Dimethylformamid wurden 0,12 g (2,70 mmol) Natriumhydrid
(55–65
% Dispersion in Öl)
zugegeben. Nach 30 min wurden 0,28 ml (0,64 g, 4,50 mmol) Methyliodid
zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde bei 50 °C für 2 h gerührt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur
wurde das Reaktionsgemisch auf 10%ige wässerige Ammoniumchloridlösung gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Heptan (1 : 2) als Elutionsmittel chromatographiert.
Gelbes Öl (89,6
%).
ISP-MS: m/e = 348,4 (M+H+)
-
Beispiel 42
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(94,2 %).
ISP-MS: m/e = 248,2 (M+H+)
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 41, Zwischenprodukt a) aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
(Beispiel 40), Di-tert-butyldicarbonat und 4-(Dimethylamino)pyridin hergestellt.
Farbloser
Schaum (94,4 %).
ISP-MS: m/e = 334,3 (M+H+)
-
Alternativ
wurde diese Verbindung in der folgenden Weise erhalten:
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (R)-Me-CBS-Oxazaborlidin (770 μl, 1M in Toluol) in THF (3 ml)
wurde Boran-dimethylsulfid (770 μl,
2M in THF) bei 0 °C
unter Stickstoff zugegeben. Eine Lösung wurde für 5 min gerührt, dann
wurde 6-Acetyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 34, Zwischenprodukt b) (255 mg) in THF (2,5 ml) tropfenweise über 45 min
zugegeben. Eine Lösung
wurde bei 0 °C
für 3 Stunden
gerührt,
mit Methanol gequencht und zwischen wässerigem Ammoniumchlorid und
EtOAc aufgeteilt. Die Phasen wurden abgetrennt und the organische
Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde durch Säulenchromatographie [SiO2; Isohexan-Ethylacetat (1 : 1)] gereinigt,
wodurch 6-((1S)-1-Hydroxy-ethyl)-(4R,9aR)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (185
mg) als farbloses Öl
erhalten wurde: 1H NMR (400 MHz, CDCl;):
7,16 (1H, d, J 7 Hz), 6,35 (1H, d, J 7 Hz), 4,37–4,31(1H, br s), 4,31–4,19 (1H,
br s), 4,09–3,95
(1H, m), 3,95–3,85
(1H, m), 3,13–2,94
(2H, m), 2,79–2,55
(1H, br s), 2,54 (1H, dd, J 6 und 16 Hz), 1,48 (9H, s), 1,44 (3H,
d, J 6,5 Hz) und 1,24 (3H, d, J 6,5 Hz); MS (ES) 334,3 (MH+).
-
b) (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 41, Zwischenprodukt b) aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(88,7 %).
ISP-MS: m/e = 348,4 (M+H+)
-
Beispiel 43
-
(4R,9aR)-6-Ethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-ethoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
hergestellt analog zu Beispiel 41, Zwischenprodukte a) und b), hergestellt.
Hellgelbes Öl (86,1
%).
ISP-MS: m/e = 262,2 (M+H+)
-
Beispiel 44
-
(4R,9aR)-6-(1-(R)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
hergestellt analog zu Beispiel 41, Zwischenprodukte a) und b), hergestellt.
Hellgelbes Öl (90,4
%).
ISP-MS: m/e = 288,2 (M+H+)
-
Beispiel 45
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Ethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-ethoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
hergestellt analog zu Beispiel 41, Zwischenprodukte a) und b), hergestellt.
Farbloses Öl (96,1
%).
ISP-MS: m/e = 262,2 (M+H+)
-
Beispiel 46
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
hergestellt analog zu Beispiel 41, Zwischenprodukte a) und b), hergestellt.
Hellgelbes Öl (89,9
%).
ISP-MS: m/e = 288,2 (M+H+)
-
Beispiele 47 und 48
-
(4R,9aR)-3,3,3-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-(R)-propan-1-ol
und
-
(4R,9aR)-3,3,3-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-(S)-propan-1-ol
-
Diese
Verbindungen wurden analog zu den Beispielen 39 und 40 aus (4R,9aR)-4-Methyl-6-((RS)-3,3,3-trifluor-1-hydroxy-propyl)-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und der anschließenden
Trennung der Diastereomere hergestellt.
-
Beispiel 47: (4R,9aR)-3,3,3-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-(R)-propan-1-ol
-
- Hellbrauner Feststoff (50,9 %).
- ISP-MS: m/e = 302,1 ([M+H+])
-
Beispiel 48: (4R,9aR)-3,3,3-Trifluor-1-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-(S)-propan-1-ol
-
- Farbloser Feststoff (36,4 %).
- ISP-MS: m/e = 302,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-((RS)-3,3,3-trfluor-1-hydroxy-propyl)-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,
5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 38, Zwischenprodukt aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b), tert-Butyllithium und 3,3,3-Trifluorpropanal
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(50,5 %).
ISP-MS: m/e = 402,4 ([M+H+])
-
Beispiele 49 und 50
-
(4R,9aR)-(R)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-thiazol-2-yl-methanol
und
-
(4R,9aR)-(S)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-thiazol-2-yl-methanol
-
Diese
Verbindungen wurden analog zu den Beispielen 39 und 40 aus (4R,9aR)-6-((RS)-Hydroxy-thiazol-2-yl-methyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und der anschließenden
Trennung der Diastereomere hergestellt.
-
Beispiel 49: (4R,9aR)-(R)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a
5-triaza-fluoren-6-yl)-thiazol-2-yl-methanol
-
- Hellgelber Schaum (29,6 %).
- ISP-MS: m/e = 303,2 ([M+H+])
-
Beispiel 50: (4R,9aR)-(S)-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-thiazol-2-yl-methanol
-
- Hellgelber Schaum (41,9 %).
- ISP-MS: m/e = 303,2 ([M+H+))
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-((RS)-Hydroxy-thiazol-2-yl-methyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 38, Zwischenprodukt aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b), tert-Butyllithium und 2-Thiazolcarboxaldehyd
hergestellt.
Farbloser Schaum (82,3 %).
ISP-MS: m/e =
403,4 ([M+H+])
-
Beispiel 51
-
(4R,9aR)-2-(4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-1-methyl-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(73,5 %).
ISP-MS: m/e = 248,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-1-methyl-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 0,30 g (0,81 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml Tetrahydrofuran wurde auf –78 °C abgekühlt und mit 0,61 ml (0,98 mmol)
n-Butyllithiumlösung (1,6M
in n-Hexan) behandelt. Nach 30 min wurden 80 μl (71 mg, 1,22 mmol) Aceton
zugegeben. Nach 30 min wurde die Reaktion mit 10%igem wässerigem
Ammoniumchlorid gequencht und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde auf einem
Rotationsverdampfer entfernt und der Rest wurde auf Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch die Verbindung als hellgelber Schaum (24,4 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 348,5 ([M+H+))
-
Beispiel 52
-
(4R,9aR)-3-Methyl-2-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-1,2-dimethyl-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(79,5 %).
ISP-MS: m/e = 276,2 ([M+H+))
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-1,2-dimethyl-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,
5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 51, Zwischenprodukt aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b), n-Butyllithium und 3-Methyl-2-butanon
hergestellt.
Farbloses Öl
(39,8 %).
ISP-MS: m/e = 374,5 ([M+H+])
-
Beispiel 53
-
(4R,9aR)-1-Methoxy-2-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-2-methoxy-1-methyl-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(84,6 %).
ISP-MS: m/e = 278,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-2-methoxy-1-methyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 51, Zwischenprodukt aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b), n-Butyllithium und Methoxy-2-propanon
hergestellt.
Farbloses Öl
(46,5 %).
ISP-MS: m/e = 378,4 ([M+H+])
-
Beispiel 54
-
(4R,9aR)-5-Chlor-2-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-pentan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-6-(4-Chlor-1-(RS)-Hydroxy-1-methyl-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(77,8 %).
ISP-MS: m/e = 310,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(4-Chlor-1-(RS)-hvdroxy-1-methyl-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 0,30 g (0,81 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 20 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt und tropfenweise mit 65 μl (0,97 mmol)
tert-Butyllithium (1,5M Lösung
in n-Pentan) behandelt. Nach 15 min wurden 0,12 g (0,11 ml, 0,98
mmol) 5-Chlor-2-pentanon zugegeben, die Temperatur konnte sich auf –75 °C erhöhen, und
nach weiteren 15 min wurde die Reaktion mit 10%iger wässeriger
Ammoniumchloridlösung
gequencht und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde auf einem
Rotationsverdampfer entfernt und der Rest wurde auf Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch die Verbindung als farbloses Öl (50,9 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 410,4 ([M+H+])
-
Beispiel 55
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-(2-(RS)-methyl-tetrahydro-furan-2-yl)-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-4-Methyl-6-(2-methyl-tetrahydro-furan-(RS)-2-yl)-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(94,1 %).
ISP-MS: m/e = 274,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-(2-methyl-tetrahydro-furan-(RS)-2-yl)-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,20 g (0,49 mmol) (4R,9aR)-6-(4-Chlor-1-(RS)-Hydroxy-1-methyl-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 49, Zwischenprodukt) in 2,0 ml N,N-Dimethylformamid wurden
25,5 mg (0,59 mmol) Natriumhydrid (55–65 % Dispersion in Öl) zugegeben.
Nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch auf 10 %ige wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde
mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde auf einem
Rotationsverdampfer entfernt und der Rest wurde auf Kieselgel (0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 3) als Elutionsmittel chromatographiert,
wodurch die Verbindung als farbloses Öl (78,5 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 347,5 ([M+H+])
-
Beispiel 56
-
(4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Di-trifluoracetat
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(92 mg) in CH2Cl2 (3
ml) wurde bei 0 °C
unter Argon DAST (73 μl)
zugegeben.
-
Die
Lösung
wurde für
1 Stunde gerührt
und zwischen CH2Cl2 und
wässerigem
NaHCO3 aufgeteilt. Die Phasen wurden abgetrennt,
die organischen Verbindungen mit Salzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und im Vakuum konzentriert. Der
Rest wurde durch Säulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (4 : 1)] gereinigt.
Das gereinigte Produkt wurde in CH2Cl2 (1 ml) gelöst und Trifluoressigsäure (1 ml)
wurde zugegeben. Die Lösung
wurde bei Raumtemperatur für
1 Stunde stehengelassen und im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat (50
mg) als gelbes Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 235 nm] 97 %, 0,71 min; MS
(ES) 235,0 (MH+).
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert- butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b) (2 g) in THF (24 ml) bei –78 °C wurde n-Butyllithium
(2,72 ml, 2,5M in Hexanen) tropfenweise zugegeben. Die Lösung wurde
bei –78 °C für 45 min
gerührt und
Acetaldehyd (604 μl)
in THF (2 ml) wurde tropfenweise zugegeben. Die Lösung wurde
für weitere
2 Stunden gerührt,
konnte sich langsam auf Raumtemperatur erwärmen und wurde für weitere
4,5 Stunden gerührt. Die
Reaktion wurde mit wässerigem
Ammoniumchlorid (20 ml) gequencht, mit Ethylacetat verdünnt und
die Phasen abgetrennt. Die organischen Verbindungen wurden nacheinander
mit Wasser und Salzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und im Vakuum
konzentriert. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie [SiO2; Isohexan-Ethylacetat (3 : 2)] gereinigt,
wodurch (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(742 mg) als gelbes Öl
erhalten wurde: 1H NMR (400 MHz, CDCl3) 7,16 (1H, d, J 7 Hz), 6,35 (1H, d, J 7
Hz), 4,37–4,31
(1H, br s), 4,31–4,19
(1H, br s), 4,09–3,95
(1H, m), 3,95–3,85
(1H, m), 3,13–2,94
(2H, m), 2,79–2,55
(1H, br s), 2,54 (1H, dd, J 6 und 16 Hz), 1,48 (9H, s), 1,44 (3H,
d, J 6,5 Hz), 1,25 (1,5H, R-Epimer, d, J 6,5 Hz) und 1,24 (1,5H,
S-Epimer, d, J 6,5 Hz); MS (ES) 334,3 (MH+).
-
Beispiel 57
-
(4R 9aR)-6-((RS)-1-Fluor-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
(59 mg) wurde aus (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(52 mg) unter Verwendung der Verfahrensweise, die in Beispiel 56
beschrieben wird, hergestellt, wodurch das Produkt als farbloses Öl erhalten
wurde: HPLC [Xterra; 20/50; 250 nm] 100 %, 2,17 min.; MS (ES) 250,3
(MH+).
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
(4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (465 mg)
wurde aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren (Beispiel
5, Zwischenprodukt b) (1 g) unter Verwendung von Propionaldehyd
(390 μl)
anstelle von Acetaldehyd gemäß der Verfah rensweise,
die in Beispiel 56, Zwischenprodukt beschrieben wird, hergestellt,
wodurch das Produkt als hellgelber Feststoff (465 mg) erhalten wurde: 1H NMR (400 MHz, CDCl3)
7,15 (1H, d, J 7 Hz), 6,33 (1H, d, J 7 Hz), 4,47 (1H, t, J 5,5 Hz),
4,42–4,30
(1H, br s), 4,29–4,14
(1H, br s), 4,02–3,92
(2H, m), 3,92–3,83 (1H,
br s), 3,11–2,94
(2H, m), 2,81–2,58
(1H, br s), 2,52 (1H, dd, J 6 und 16 Hz), 1,85–1,72 (1H, m) 1,72–1,56 (1H,
m), 1,48 (9H, s), 1,24 (1,5H, Epimer 1, d, J 7 Hz), 1,23 (1,5H,
Epimer 2, d, J 7 Hz), 0,95 (1,5H, Epimer 1, t, J 7,5 Hz) und 0,94
(1,5H, Epimer 2, t, J 7,5 Hz); MS (ES) 348,0 (MH+).
-
Beispiel 58
-
(4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-((RS)-1-Fluor-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
(47 mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (54 mg)
gemäß den Verfahrensweisen,
die in Beispiel 56 beschrieben werden, hergestellt, wodurch das
Produkt als farbloses Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 98,6 %, 1,60 min; MS
(ES) 264,0 (MH+).
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
(4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (430 mg)
wurde aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren (Beispiel
5, Zwischenprodukt b) (1 g) unter Verwendung von Butyraldehyd (487 μl) anstelle
von Acetaldehyd gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 56, Zwischenprodukt beschrieben wird, hergestellt,
wodurch das Produkt als gebrochen weißer Feststoff (420 mg) erhalten
wurde: 1H NMR (400 MHz, CDCl3)
7,14 (1H, d, J 7 Hz), 6,33 (1H, d, J 7 Hz), 4,56–4,48 (1H, m), 4,40–4,29 (1H,
br s), 4,26–4,13
(1H, br s), 4,03–3,93
(2H, m), 3,93–3,86
(1H, br s), 3,11–2,92
(2H, m), 2,77–2,57
(1H, br s), 2,51 (1H, dd, J 6 und 16 Hz), 1,77–1,58 (2H, m), 1,48 (9H, s),
1,48–1,39
(2H, m), 1,24 (1,5H, Epimer 1, d, J 7 Hz), 1,23 (1,5H, Epimer 2,
d, J 7 Hz), 0,94 (1,5H, Epimer 1, t, J 7,5 Hz) und 0,93 (1,5H, Epimer
2, t, J 7,5 Hz); MS (ES) 362,1 (MH+).
-
Beispiel 59
-
(4R,9aR)-6-Ethylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-Ethylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
THF
(5 ml) wurde auf –78 °C unter einer
Argonatmosphäre
abgekühlt.
n-Butyllithium (1,6M in Hexanen, 0,5 ml, 0,8 mmol) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde bei –78 °C für 5 min
gerührt.
Ein Gemisch aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (Beispiel
5, Zwischenprodukt b) (0,2 g, 0,54 mmol) in THF (5 ml) wurde tropfenweise
zugegeben, wobei die Temperatur unter –70 °C gehalten wurde. Die resultierende
dunkelrote Lösung
wurde bei –78 °C für 30 min gerührt und
Ethyldisulfid (0,13 ml, 1,08 mmol) wurde zugegeben. Das Gemisch
wurde bei –78 °C für 2 h gerührt und
zum Erwärmen
auf Raumtemperatur über
2 h stehengelassen. Wasser (1 ml) wurde zugegeben und das Gemisch
wurde auf eine Isolute HM-N SPE-Patrone gegossen und mit Ethylacetat
(10 ml) eluiert. Das Elutionsmittel wurde unter reduziertem Druck
eingedampft und das Rohmaterial wurde durch präparative Umkehrphasen HPLC
(Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm Säule,
UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und
10 mmol Ammoniumacetat, Gradient: 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis
10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt, wodurch
die Titelverbindung (0,071 g, 53 % Ausbeute) als hellgelbes Öl erhalten
wurde: m/z 350,14 (MH+); HPLC (50 % bis
80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 220
nm XTERRA 2,0 ml/min) 6,21 min.
-
(4R,9aR)-6-Ethylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren
-
Ein
Gemisch aus (4R,9aR)-6-Ethylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,02 g, 0,057 mmol), DCM (2 ml) und TFA (2 ml) wurde bei Raumtemperatur für 2 h geschüttelt. Das
Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck eingedampft. Das
Rohmaterial wurde in Methanol gelöst und zu einer SCX-2-Ionaustauschsäule (500
mg) überführt und
mit Methanol (10 ml) gewaschen, Ammoniak in Methanol (2M, 3 ml)
wurde zugegeben und das Elutionsmittel gesammelt und unter reduziertem
Druck eingedampft, wodurch die Titelverbindung (0,014 g, 100 % Ausbeute)
als hellgelbes Öl
erhalten wurde: m/z 250,25 (MH+); HPLC (50
% bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
220 nm XTERRA 2,0 ml/min) 1,23 min.
-
Beispiel 60
-
(4R,9aR)-6-Allylulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-Allylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von Allyldisulfid
hergestellt, wodurch 0,0578 g (30 % Ausbeute) des Produktes als
hellgelbes Öl
hergestellt wurden: m/z 462,16 (MH+); HPLC
(50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
220 nm XTERRA 2,0 ml/min) 6,45 min.
-
(4R,9aR)-6-Allylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Allylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,014 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden: m/z 262,19
(MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95
: 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammonium acetat] 220 nm XTERRA 2,0 ml/min)
1,49 min.
-
Beispiel 61
-
(4R,9aR)-6-Propylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-propylsulfanyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von Propyldisulfid
hergestellt, wodurch 0,053 g (27 % Ausbeute) des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt
wurden: m/z 364,24 (MH+); HPLC (50 % bis
80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 220
nm XTERRA 2,0 ml/min) 6,94 min.
-
(4R,9aR)-6-Propylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, aus (4R,9aR)-4-Methyl-6-propylsulfanyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt, wodurch 0,015 g des Produktes als hellgelbes Öl erhalten
wurden: m/z 264,24 (MH+); HPLC (50 % bis
80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 220
nm XTERRA 2,0 ml/min) 2,02 min.
-
Beispiel 62
-
(4R,9aR)-6-Isopropylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-Isopropylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von Isopropyldisulfid
hergestellt, wodurch 0,051 g (26 % Ausbeute) des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt
wurden: m/z 364,31 (MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 1,25 (3H, d, J 7,0 Hz), 1,36
(6H, d, J 6,5 Hz), 1,48 (9H, s), 2,55 (1H, dd, J 16,5 und 6,0 Hz),
3,02–3,11
(4H, m), 3,84–4,02
(4H, m), 6,36 (1H, d, J 7,0 Hz) und 7,0 (1H, d, J 7,0 Hz).
-
(4R,9aR)-6-Isopropylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Isopropylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt, wodurch 0,0146 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt
wurden: m/z 264,3 (MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 1,37 (3H, d, J 7,0 Hz), 1,39
(6H, d, J 7,0 Hz), 2,55 (1H, dd, J 16,0 und 5,5 Hz), 2,69–3,15 (5H,
m), 4,06–4,13
(1H, m), 4,46–4,50
(2H, m), 5,31 (1H, br s), 6,40 (1H, d, J 7,5 Hz) und 7,04 (1H, d,
J 7,0 Hz).
-
Beispiel 63
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Methoxypropyl-)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(52 mg) in DMF (1 ml) wurde NaH (12 mg) unter Argon zugegeben. Das
Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 25 Minuten geschüttelt, Methyliodid
(19 μl)
wurde zugegeben und das Gemisch wurde für weitere 24 Stunden geschüttelt. Das
Gemisch wurde zwischen CH2Cl2 und
wässerigem NH4Cl aufgeteilt, die Phasen wurden abgetrennt
und die getrocknete organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde durch präparative
HPLC (Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm Säule,
UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und
10 mmol Ammoniumacetat, Gradient: 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis
10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt. Das gereinigte
Produkt wurde gemäß der Verfahrensweise,
die für
Beispiel 56 beschrieben wird, entschützt, wodurch (4R,9aR)-6-(1-(RS)-methoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
als farbloses Öl
(53 mg) erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 100 %, 0,74
min; MS (ES) 262,1 (MH+).
-
Beispiel 64
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Cyclopropylmethoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Cyclopropylmethoxy-propyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-ditrifluoracetat
(32 mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(52 mg) unter Verwendung von Cyclopropylmethylbromid (29 μl) anstelle von
Methyliodid gemäß den Verfahrensweisen,
die in Beispiel 63 beschrieben werden, hergestellt, wodurch das
Produkt als farbloses Öl
erhalten wurde. HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 100 %, 1,44 min; MS
(ES) 302,1 (MH+).
-
Beispiel 65
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Methoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Methoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
(69 mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (54 mg)
gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 63 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das Produkt
als farbloses Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm) 99,8 %, 1,05 min; MS
(ES) 276,0 (MH+).
-
Beispiel 66
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Ethoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Ethoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
(41 mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (54 mg)
unter Verwendung von Ethyliodid (21 μl) anstelle von Methyliodid
gemäß den Verfahrensweisen,
die in Beispiel 63 beschrieben werden, hergestellt, wodurch das
Produkt als gelbes Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 99,8 %, 1,46 min; MS
(ES) 290,3 (MH+).
-
Beispiel 67
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Cyclopropylmethoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Cyclopropylmethoxy-butyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-ditrifluoracetat
(53 mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(54 mg) unter Verwendung von Cyclopropylmethylbromid (29 μl) anstelle
von Methyliodid gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 63 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das Produkt als
farbloses Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 99,6 %, 2,29 min; MS
(ES) 316,4 (MH+).
-
Beispiel 68
-
(4R,9aR)-Isopropyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-6-Isopropylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 15, Zwischenprodukt b) (0,01 g, 0,03 mmol) und DCM (1
ml) wurde zu PS-BEMP
(2,2 mmol/g, 0,03 g, 0.06 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde bei
Raumtemperatur für
5 min geschüttelt,
Isopropylisocyanat (17 μl,
0,15 mmol) wurde zugegeben, das Gemisch wurde bei 40 °C erhitzt
und zum Schütteln
für 24
h stehengelassen. PS-Trisamin (4,7 mmol/g, 0,06 g, 0,3 mmol) und
DCM (1 ml) wurden zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde zum Schütteln bei
Raumtemperatur für
4 h stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert und der
Feststoff wurde mit DCM (3 ml) gewaschen. Das Filtrat wurde eingedampft
und das Rohprodukt durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Prep Nova-Pak HR C18 6 μm 60 Å 30 mm × 300 mm Säule, UV-Detektion bei 254 nm,
mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und 10 mmol Ammoniumacetat,
Gradient: 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis 10 min, dann 100 % Methanol
bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (0,053
g, 44 % Ausbeute) als hellgelbes Öl erhalten wurde: m/z 405,29 (MH+); NMR δH (400 MHz, CDCl3)
1,15 (6H, d, J 6,5 Hz), 1,24 (3H, d, J 6,5 Hz), 1,47 (9H, s) 2,50–2,60 (2H,
m), 3,0–3,1
(2H, m), 3,8–3,9
(1H, m), 3,9–4,1
(2H, m), 4,5–4,6
(2H, m), 4,7–4,8
(1H, br s), 5,04 (2H, s), 6,50 (1H, d, J 7,0 Hz) und 7,18 (1H, d,
J 7,0 Hz).
-
(4R,9aR)-Isopropyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2-4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Isopropylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0033 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden: m/z 305,33
(MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 1,15 (6H, d, J 6,5 Hz), 1,33
(3H, d, J 7,0 Hz), 2,46 (1H, dd, J 16,0 und 6,5 Hz), 2,62 (1H, t,
J 11,5 Hz), 2,84 (1H, d, J 12,0 Hz), 2,95–3,01 (2H, m), 3,05 (1H, dd,
J 12,0 und 3,5 Hz), 3,79–3,88
(1H, m), 3,95–4,02
(1H, m), 4,35–4,39
(1H, m), 4,59 (1H, br s), 4,98 (2H, s), 6,44 (1H, d, J 7,0 Hz) und
7,11 (1H, d, J 7,0 Hz) (Anmerkung: NH unbeobachtet).
-
Beispiel 69
-
(4R,9aR)-tert-Butyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-6-tert-Butyl-carbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 68 beschrieben wird, unter Verwendung von tert-Butylisocyanat hergestellt,
wodurch 0,0061 g (49 % Ausbeute) des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden:
m/z 419,28 (MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 1,24 (3H, d, J 7,0 Hz), 1,32
(9H, s), 1,47 (9H, s), 2,52–2,57
(4H, m), 3,01–3,08
(2H, m), 3,99–4,05
(2H, m), 4,50 (1H, br s), 4,98 (2H, s), 6,47 (1H, d, J 7,0 Hz) und
7,17 (1H, d, J 7,0 Hz).
-
(4R,9aR)-tert-Butyl-carbamidsäure-4-methyl-1.2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-tert-butylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt, wodurch 0,003 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt
wurden: m/z 319,32 (MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 3,31 (3H, d, J 7,0 Hz), 3,32
(9H, s), 2,45 (1H, dd, J 16,0 und 6,0 Hz), 2,61 (1H, t, J 12,0 Hz),
2,80 (1H, d, J 12,0 Hz), 2,94 (1H, m), 3,01 (1H, dd, J 11,5 und
3,5 Hz), 3,91–3,98
(2H, m), 4,34–4,36
(2H, m), 4,74 (1H, br s), 4,94 (2H, s); 6,41 (1H, d, J 7,0 Hz) und
7,1 (1H, d, J 7,0 Hz).
-
Beispiel 70
-
Cycloohexyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-6-Cyclohexylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 68 beschrieben wird, unter Verwendung von Cyclohexylisocyanat
hergestellt, wodurch 0,0058 g (44 % Ausbeute) des Produktes als
hellgelbes Öl
hergestellt wurden: m/z 445,28 (MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 1,08 (6H, d, J 6,5 Hz), 1,23
(3H, d, J 7,0 Hz), 1,28 (6H, d, J 7,5 Hz), 1,44 (9H, s), 2,60 (2H,
m), 3,0–3,16
(2H, m), 3,84–4,0
(2H, m), 4,44–4,96
(1H, m), 5,18 (2H, s), 6,48 (1H, d, J 7,0 Hz), 7,24 (1H, d, J 7,0
Hz) und 8,25 (1H, br s).
-
Cyclohexyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Cyclohexylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0039 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden: m/z 345,31
(MH+); NMR δH (400
MHz, CDCl3) 1,1–1,21 (6H, m), 1,31 (3H, d,
J 7,0 Hz), 1,56–1,61
(4H, m), 1,66–1,72 (2H,
m), 1,91–1,96
(4H, m), 2,45 (1H, dd, J 16,0 und 6,5 Hz), 2,60 (1H, t, J 11,0 Hz),
2,78 (1H, d, J 12,5 Hz), 2,93–2,97
(1H, m), 3,01 (1H, dd, J 12,0 und 3,5 Hz), 3,49–3,54 (1H, m), 3,91–3,98 (1H,
m), 4,31–4,37
(1H, m), 4,68 (1H, br s), 4,98 (2H, s), 6,42 (1H, d, J 7,0 Hz) und
7,10 (1H, d, J 7,0 Hz).
-
Beispiel 71
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-6-Ethylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Ethylisocyanat
(22 ml, 0,31 mmol) wurde zu einem Gemisch aus DMAP (0,008 g, 0,063
mmol) (4R,9aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 15, Zwischenprodukt b) (0,02 g, 0,063 mmol), 4-Å-Molekularsieben
(0,02 g, zerkleinert) und DCM (2 ml) zugegeben. Der Reaktionsbehälter wurde
verschlossen und bei 140 °C
in einer CEM-DiscovererTM Mikrowelle für 15 min
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, DCM
(2 ml) und AP-Trisamin (2,49 mmol/g, 0,25 g, 0,63 mmol) wurden zugegeben,
der Reaktionsbehälter
wurde verschlossen und bei 130 °C
in einer CEM-DiscovererTM Mikrowelle für 5 min
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert und der Feststoff
wurde mit DCM (4 ml) gewaschen, das Filtrat wurde eingedampft und
das Rohprodukt durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Prep Nova-Pak HR C18 6 μm 60 Å 30 mm × 300 mm Säule, UV-Detektion bei 254 nm,
mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und 10 mmol Ammoniumacetat,
Gradient: 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis 10 min, dann 100 % Methanol
bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (0,053
g, 22 % Ausbeute) als hellgelbes Öl erhalten wurde: m/z 391,28
(MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95
: 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255 nm XTERRA 2,0 ml/min)
2,98 min, 99 %.
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Ethylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0011 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden: m/z 291,28 (MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95 : 5
MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255 nm XTERRA 2,0 ml/min)
0,55 min, 98,3 %.
-
Beispiel 72
-
(4R,9aR)-Phenyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-phenylcarbamoyloxymethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 71 beschrieben wird, unter Verwendung von Phenylisocyanat
hergestellt, wodurch 0,0106 g (38 % Ausbeute) des Produktes als
hellgelbes Öl
hergestellt wurden: m/z 439,28 (MH+); HPLC
(50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255
nm XTERRA 2,0 ml/min) 5,76 min, 82 %.
-
(4R,9aR,-Phenyl-carbamidsäure 4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-4-methyl-6-phenylcarbamoyloxymethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0023 g des Produktes als hellgelbes Öl erhalten wurden: m/z 339,11 (MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95 : 5
MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255 nm XTERRA 2,0 ml/min)
1,33 min, 99,2 %.
-
Beispiel 73
-
(4R,9aR)-Benzyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-6-Benzylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 71 beschrieben wird, unter Verwendung von Benzylisocyanat
hergestellt, wodurch 0,008 g (29 % Ausbeute) des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt
wurden: m/z 453,08 (MH+); HPLC (50 % bis
80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255
nm XTERRA 2,0 ml/min) 5,28 min, 98,7 %.
-
(4R,9aR)-Benzyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Benzylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0023 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden: m/z 353,30 (MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95 : 5
MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255 nm XTERRA 2,0 ml/min)
1,10 min, 99,8 %.
-
Beispiel 74
-
(4R,9aR)-Allyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-6-Allylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 71 beschrieben wird, unter Verwendung von Allylisocyanat
hergestellt, wodurch 0,0094 g (37 % Ausbeute) des Produktes als
hellgelbes Öl
erhalten wurden: m/z 403,04 (MH+); HPLC
(50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
255 nm XTERRA 2,0 ml/min) 3,51 min, 98 %.
-
(4R,9aR)-Allyl-carbamidsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Allylcarbamoyloxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0012 g des Produktes als hellgelbes Öl hergestellt wurden: m/z 303,09 (MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95 : 5
MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255 nm XTERRA 2,0 ml/min)
0,60 min, 96,3 %.
-
Beispiel 75
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-1-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-propylester
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-6-(1-Hydroxy-propyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(52 mg) in THF (1 ml) wurde NaH (12 mg) zugegeben. Das Gemisch wurde
für 5 min
geschüttelt,
Ethylisocyanat wurde zugegeben und das Gemisch für 18 Stunden geschüttelt. Das
Gemisch wurde zwischen CH2Cl2 und
wässerigem
Ammoniumchlorid aufgeteilt, die Phasen wurden abgetrennt und die
organischen Verbindungen wurden im Vakuum konzentriert. Der Rest
wurde durch präparative
HPLC (Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm Säule,
UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und
10 mmol Ammoniumacetat, Gradient: 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis
10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt. Das
gereinigte Produkt wurde gemäß dem Verfahren, das
für Beispiel
56 beschrieben wird, entschützt,
wodurch (4R,9aR)- Ethyl-carbamidsäure-1-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,S-triaza-fluoren-6-yl)-propylester-di-trifluoracetat
(59 mg) als farbloses Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 100 %, 0,78 min; MS
(ES) 319,2 (MH+).
-
Beispiel 76
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-1-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butylester
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-1-(RS)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-butylester-di-trifluoracetat
(50 mg) wurde aus 6-(1-Hydroxy-butyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(54 mg) gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 75 beschrieben wird, hergestellt, wodruch das Produkt
als farbloses Öl
erhalten wurde: HPLC [Xterra; 50/80; 255 nm] 100 %, 1,09 min; MS
(ES) 333,3 (MH+).
-
Beispiel 77
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-Ethyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester-di-trifluoracetat
(50 mg) wurde aus 6-(1S)-(1-Hydroxy-ethyl)-(4R,9aR)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(40 mg) gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 75 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das Produkt
als farbloses Öl
erhalten wurde: HPLC [Xtena; 20/50; 250 nm] 99,5 %, 1,90 min; MS
(ES) 304,0 (MH+).
-
Beispiel 78
-
(4R,9aR)-Propyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl-ethylester-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-Propyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester-di-trifluoracetat
(55 mg) wurde aus 6-((1S)-1-Hydroxy-ethyl)-(4R,9aR)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(40 mg) unter Verwendung von Propylisocyanat (22 μl) anstelle
von Ethylisocyanat gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 75 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das Produkt
als farbloses Öl
erhalten wurde. HPLC [Xterra; 20/50; 250 nm] 99,9 %, 3,45 min; MS
(ES) 318,0 (MH+).
-
Beispiel 79
-
(4R,9aR)-Isopropyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-Isopropyl-carbamidsäure-1-(S)-(4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethylester-di-trifluoracetat
(58 mg) wurde aus 6-(1S)-(1-Hydroxy-ethyl)-(4R,9aR)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(40 mg) unter Verwendung von Isopropylisocyanat (24 μl) anstelle von
Ethylisocyanat gemäß der Verfahrensweise,
die in Beispiel 75 beschrieben wird, hergestellt, wodurch das Produkt
als farbloses Öl
erhalten wurde. HPLC [Xterra; 20/50; 255 nm] 100 %, 3,17 min; MS
(ES) 318,4 (MH+).
-
Beispiel 80
-
(4R,9aR)-Pyrrolidin-1-carbonsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-(pyrrolidin-1-carbonyloxymethyl)-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Ein
Gemisch aus 6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (0,02
g, 0,063 mmol) und DCM (1 ml) wurde auf 0 °C abgekühlt, und Carbonyldiimidazol (0,010
g, 0,063 mmol) wurde zugegeben, das Gemisch wurde bei 0 °C für 2 h gerührt und
bei Raumtemperatur für
3 h gerührt.
Ein Gemisch aus Pyrrolidin (10 ml, 0,13 mmol) und DCM (1 ml) wurde
zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde verschlossen und bei 60 °C für 48 h geschüttelt. Das
Reaktionsgemisch wurde abgekühlt
und Wasser (2 ml) zugegeben, das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 1 h
geschüttelt,
dann durch eine PTFE-Fritte filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft
und das Rohprodukt durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Prep Nova-Pak HR C18 6 μm 60 Å 30 mm × 300 mm Säule, UV-Detektion bei 254 nm,
mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und 10 mmol Ammoniumacetat,
Gradient: 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis 10 min, dann 100 % Methanol
bis 13 min) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (0,16 g, 61 %
Ausbeute) als hellgelbes Öl
erhalten wurde: m/z 417,07 (MH+); HPLC (50
% bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
255 nm XTERRA 2,0 ml/min) 4,20 min, 99,3 %.
-
(4R,9aR)-Pyrrolidin-1-carbonsäure-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-4-Methyl-6-(pyrrolidin-1-carbonyloxymethyl)-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt,
wodurch 0,0018 g des Produktes als hellgelbes Öl erhalten wurden: m/z 317,21
(MH+); HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95
: 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 255 nm XTERRA 2,0 ml/min)
0,76 min, 100 %.
-
Beispiel 81
-
(4R,9aR)-Piperazin-1,4-dicarbonsäurebenzylester-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethyl
-
(4R,9aR)-Piperazin-1,4-dicarbonsäurebenzylester-2-tert-butoxycarbonyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 80 beschrieben wird, unter Verwendung von Piperazin-1-carbonsäurebenzylester
hergestellt, wodurch 0,0143 g (40 % Ausbeute) des Produktes als
hellgelbes Öl
hergestellt wurden: m/z 566,30 (MH+); HPLC
(50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
255 nm XTERRA 2,0 ml/min) 6,03 min, 99,6 %.
-
(4R,9aR)-Piperazin-1,4-dicarbonsäurebenzylester-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
-
Dieser
wurde gemäß dem Verfahren,
das in Beispiel 59 beschrieben wird, unter Verwendung von (4R,9aR)-Piperazin-1,4-dicarbonsäurebenzylester-2-tert-butoxycarbonyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-ylmethylester
hergestellt, wodurch 0,0035 g (31 % Ausbeute) des Produktes als
hellgelbes Öl
hergestellt wurden: m/z 466,26 (MH+); HPLC
(50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
255 nm XTERRA 2,0-ml/min) 1,93 min, 95,6 %.
-
BEISPIEL A
-
Tabletten,
die die folgenden Inhaltsstoffe enthalten, können in einer konventionellen
Weise hergestellt werden:
-
BEISPIEL B
-
Kapseln,
die die folgenden Inhaltsstoffe enthalten, können in einer konventionellen
Weise hergestellt werden:
-
BEISPIEL C
-
Injektionslösungen können die
folgende Zusammensetzung haben: