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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue Piperazinderivate, auf
Verfahren und Zwischenprodukte zu deren Herstellung, auf pharmazeutische
Zusammensetzungen, die diese enthalten, und auf ihre medizinische
Verwendung. Die aktiven Verbindungen der vorliegenden Erfindung
sind bei der Behandlung von Fettleibigkeit und anderen Störungen nützlich.
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Die
Erfindung betrifft insbesondere Verbindungen der Formel I und ihre
pharmazeutisch akzeptablen Salze und Ester
worin
R
1 Wasserstoff,
Alkyl, Cycloalkyl, Halogen, Alkoxy, Cycloalkoxy, Alkoxyalkyl, Cycloalkoxyalkyl,
Cycloalkylalkoxyalkyl, Cycloalkylalkoxy, Hydroxyalkyl, R
8-O-(N=)CR
6-, Alkylsulfanyl
oder Alkyl, substituiert mit Halogen, ist;
R
2 Alkyl,
Cycloalkyl, Alkoxy, Cycloalkoxy, Cycloalkylalkoxy, Halogen, Hydroxy,
Hydroxyalkyl, Alkoxyalkyl, Cycloalkoxyalkyl, Cycloalkylalkoxyalkyl,
Cycloalkylalkoxy, Alkoxyalkoxy, Cycloalkylalkoxyalkyl, Hydroxyalkoxy,
Alkyl-SO
2- oder Aralkoxyalkyl ist;
R
3 Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl,
Alkoxyalkyl, Cycloalkoxyalkyl oder R
7-O-N=CH-
ist;
R
4 Wasserstoff oder Alkyl ist;
R
5 Alkyl ist;
R
6 Wasserstoff
oder Alkyl ist;
R
7 Wasserstoff, Alkyl
oder Cycloalkyl ist und
R
8 Wasserstoff,
Alkyl oder Cycloalkyl ist.
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Es
ist erkannt worden, daß Fettleibigkeit
ein Krankheitsprozeß ist,
der durch Umweltfaktoren beeinflußt wird, bei dem die traditionellen
Gewichtsverlustverfahren wie Diät
und Sport durch therapeutische Produkte ergänzt werden müssen (S.
Parker, „Obesity:
Trends and Treatments",
Scrip Reports, PJB Publications Ltd, 1996).
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Ob
jemand als übergewichtig
oder fettleibig eingestuft wird, wird im allgemeinen auf der Grundlage
des Body-Mass-Index (BMI) bestimmt, der durch Teilen des Körpergewichts
(kg) durch die Größe im Quadrat
(m2) berechnet wird. Daher sind die Einheiten
des BMI kg/m2 und es ist möglich, den
BMI-Bereich, der mit minimaler Sterblichkeit verbunden ist, in jedem
Jahrzehnt des Lebens zu berechnen. Übergewicht wird als ein BMI
in dem Bereich von 25 bis 30 kg/m2 und Fettleibigkeit
als ein BMI von mehr als 30 kg/m2 definiert.
Es gibt Probleme mit dieser Definition, da es das Verhältnis der
Körpermasse,
das Muskeln in bezug auf Fett (Fettgewebe) ist, nicht berücksichtigt.
Um dies zu berücksichtigen,
kann die Fettleibigkeit ebenso auf der Grundlage des Körperfettgehalts
definiert werden: mehr als 25 % und 30 % bei Männern bzw. Frauen.
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Wenn
sich der BMI erhöht,
besteht ein erhöhtes
Todesrisiko aus einer Vielzahl von Ursachen, was unabhängig von
anderen Risikofaktoren ist. Die bekanntesten Krankheiten mit Fettleibigkeit
sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (speziell Hypertension), Diabetes
(Fettleibigkeit verschlimmert die Entwicklung von Diabetes), Gallenblasenerkrankung
(speziell Krebs) und Krankheiten der Fortpflanzung. Die Forschung
zeigte, daß sogar
eine einfache Reduktion des Körpergewichts
einer signifikanten Reduktion des Risikos der Entwicklung von koronarer
Herzerkrankung entsprechen kann.
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Verbindungen,
die als Appetitzügler
vermarktet werden, umfassen Orlistat (XENICAL®) und
Sibutramin. Orlistat (ein Lipaseinhibitor) inhibiert die Fettabsorption
direkt und erzeugt gewöhnlich
eine hohe Häufigkeit
von unangenehmen (obgleich relativ unschädlichen) Nebenwirkungen, wie
Diarrhöe.
Sibutramin (ein gemischter 5-HT/Noradrenalin-Wiederaufnahmeinhibitor)
kann den Blutdruck und die Herzfrequenz bei einigen Patienten erhöhen. Es
ist berichtet worden, daß die
Serotonin-Freisetzungs-/Wiederaufnahmeinhibitoren Fenfluramin (Pondimin®)
und Dexfenfluramin (ReduxTM) die Nahrungsaufnahme
und das Körpergewicht über einen längeren Zeitraum
(mehr als 6 Monate) verringern. Jedoch wurden beide Produkte nach
Berichten über
frühzeitige
Nachweise von Herzklappenabnormalitäten, die mit ihrer Verwendung
in Verbindung stehen, vom Markt genommen. Daher besteht die Notwendigkeit
für die
Entwicklung eines sicheren Appetitzüglers.
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Es
ist ein Gegenstand dieser Erfindung, selektive, direkt wirkende
5HT2-Rezeptorliganden zur Verwendung in
der Therapie und insbesondere als Appetitzügler bereitzustellen. Es ist
ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung, direkt wirkende Liganden,
die für
5-HT2B- und/oder 5-HT2C-Rezeptoren
selektiv sind, zur Verwendung in der Therapie und insbesondere zur
Verwendung als Appetitzügler
bereitzustellen. Es ist ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung,
selektive, direkt wirkende 5-HT2C-Rezeptorliganden,
vorzugsweise 5-HT2C-Rezeptoragonisten, zur
Verwendung in der Therapie und insbesondere zur Verwendung als Appetitzügler bereitzustellen.
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Die
Verbindungen der Formel (I) sind bei der Behandlung und/oder Vorbeugung
von Erkrankungen, einschließlich
erhöhtem
Plasmablutzucker, speziell Diabetes mellitus (einschließlich Typ
II oder nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus (NIDDM); Typ
I oder insulinpflichtigem Diabetes mellitus (IDDM); und Typ III
oder mit Malnutrition verbundenem Diabetes), nützlich. Der Diabetes kann Diabetes,
der zur Pankreaserkrankung sekundär ist, oder Diabetes, der mit
Steroidverwendung verbunden ist, sein. Die Verbindungen der Formel
(I) sind ebenso bei der Behandlung und/oder Vorbeugung von Folgeerscheinungen
von Hyperglykämie;
bei der Behandlung und/oder Vorbeugung von diabetischen Komplikationen
und bei der Behandlung von Insulinabhängigkeit nützlich.
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Die
Erfindung wird insbesondere bei der Herstellung eines Medikaments
für die
Behandlung oder Vorbeugung von Diabetes mellitus (einschließlich Typ
II oder nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus (NIDDM); Typ
I oder insulinpflichtigem Diabetes mellitus (IDDM), und Typ III
oder mit Malnutrition verbundenem Diabetes) und insbesondere bei
der Behandlung oder Vorbeugung von Diabetes vom Typ II verwendet.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
die Verwendung von Verbindungen nach Formel I für die akute und/oder chronische
Behandlung und/oder Vorbeugung von Erkrankungen, die mit erhöhtem Plasmablutzucker
verbunden sind, speziell die akute und/oder chronische Behandlung
von Erkrankungen, die mit erhöhtem Plasmablutzucker
verbunden sind, und speziell die akute Behandlung von Erkrankungen,
die mit erhöhtem Plasmablutzucker
verbunden sind.
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Diabetes
ist eine Krankheit, bei der die Kontrollfähigkeit des Patienten über den
Glukosespiegel im Blut beeinträchtigt
ist, da die richtige Reaktionsfähigkeit
auf die Wirkung von Insulin teilweise verloren gegangen ist. Bei
Diabetes vom Typ II, der oftmals als nicht insulinpflichtiger Diabetes
mellitus (NIDDM) bezeichnet wird und der 80 bis 90 % aller Diabetespatienten
in Industrieländern
betrifft, erzeugen die Langerhans'schen Inseln in der Bauchspeicheldrüse noch
Insulin. Jedoch zeigen die Zielorgane, hauptsächlich Muskeln, Leber und Fettgewebe,
eine starke Resistenz gegen die Insulinstimulation, was der Körper durch
Erzeugung abnormal hoher Niveaus an Insulin ausgleicht. In den späteren Phasen
der Krankheit verringert sich jedoch die Insulinsekretion aufgrund
der Bauchspeicheldrüsenerschöpfung.
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Die
aktuelle First-Line-Behandlung für
Diabetes umfaßt
im allgemeinen die Aufnahme einer fett- und glukosearmen Diät und die
regelmäßige Ausübung von
Sport. Jedoch kann die Compliance mäßig sein, und wenn die Krankheit
fortschreitet, wird die Behandlung mit Hypoglykämika, beispielsweise Sulfonylharnstoffen oder
Metformin, notwendig. Eine vielversprechende neue Klasse an Arzneimitteln
ist kürzlich
eingeführt
worden, welche die Patienten wieder auf ihr eigenes Insulin sensibilisieren
(Insulinsensibilisatoren), wodurch die Blutzucker- und Triglyceridspiegel
auf normal umschlagen, und wodurch die Notwendigkeit für exogenes
Insulin aufgehoben oder zumindest verringert wird. Troglitazon (ResulinTM) und Rosiglitazon (AvandiaTM)
gehören zu
der Thiazolidindionklasse (TZD-Klasse) von PPARγ-Agonisten und waren die ersten
Vertreter der Klasse, die für
die NIDDM-Behandlung in mehreren Ländern zugelassen wurde. Diese
Verbindungen verursachen jedoch Nebenwirkungen, einschließlich seltener,
aber schwerer Lebertoxizität
(wie mit Troglitazon) und erhöhtes Körpergewicht
bei Menschen. Daher sind neue, bessere und effizientere Arzneimittel
zur Be handlung von Zuständen,
die mit Hyperglykämie,
speziell NIDDM verbunden sind, dringend notwendig. Jüngste Studien
stellten den Nachweis bereit, daß der Coagonismus von PPARα und PPARγ zu Verbindungen
mit verbessertem therapeutischem Potential führen würde, d. h. mit einer verbesserten
Lipidprofilwirkung auf die Spitze der Normalisierung der Glukose- und Insulinspiegel
(Keller und Wahli: Trends Endocrin. Metab. 1993; 4: 291–296, Macdonald
und Lane: Current Biology, Bd. 5, S. 618–621 (1995)). Die neuen Verbindungen
der vorliegenden Erfindung können
als wirksame Arzneimittel zur Behandlung und Vorbeugung von Diabetes,
insbesondere nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus, verwendet
werden.
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In
der vorliegenden Beschreibung bezeichnet der Ausdruck „Alkyl", allein oder in
Kombination, eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine gerade oder verzweigtkettige
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispiele von geradkettigen
und verzweigten C1-C8-Alkylgruppen
sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert-Butyl,
die isomeren Pentyle, die isomeren Hexyle, die isomeren Heptyle
und die isomeren Octyle, vorzugsweise Methyl, Ethyl, Propyl und
Isopropyl. Besonders bevorzugt sind Methyl und Ethyl.
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Der
Ausdruck „Cycloalkyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet einen Cycloalkylring mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen
und vorzugsweise einen Cycloalkylring mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen.
Beispiele von C3-C8-Cycloalkyl
sind Cyclopropyl, Methylcyclopropyl, Dimethylcyclopropyl, Cyclobutyl,
Methylcyclobutyl, Cyclopentyl, Methylcyclopentyl, Cyclohexyl, Methylcyclohexyl,
Dimethylcyclohexyl, Cycloheptyl und Cyclooctyl, vorzugsweise Cyclopropyl
und Cyclopentyl und insbesondere Cyclopropyl.
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Der
Ausdruck „Alkoxy", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Gruppe der Formel Alkyl-O-, worin der
Ausdruck „Alkyl" die vorher angegebene
Bedeutung hat, wie Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy,
Isobutoxy, sec-Butoxy und tert-Butoxy, vorzugsweise Methoxy und
Ethoxy.
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Der
Ausdruck „Cycloalkoxy", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Gruppe der Formel Cycloalkyl-O-, worin
der Ausdruck „Cycloalkyl" die vorher angegebene
Bedeutung hat.
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Der
Ausdruck „Hydroxyalkyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Alkylgruppe, wie zuvor definiert, worin
ein oder mehrere Wasserstoffatome, bevorzugt ein Wasserstoffatom,
durch eine Hydroxylgruppe ersetzt wurde. Beispiele sind Hydroxymethyl,
Hydroxyethyl und 2-Hydroxyethyl.
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Der
Ausdruck „Alkyl,
substituiert mit Halogen",
allein oder in Kombination, bezeichnet eine Alkylgruppe, wie zuvor
definiert, worin ein oder mehrere Wasserstoffatome, bevorzugt ein
bis drei Wasserstoffatome, durch Halogen ersetzt ist/sind. Beispiele
von Halogenalkylgruppen sind Trifluormethyl, Trifluorethyl, Pentafluorethyl
und Trichlormethyl. Bevorzugte Beispiele sind Monofluormethyl, Difluormethyl
und Trifluormethyl. Besonders bevorzugt ist Fluormethyl und Difluormethyl.
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Der
Ausdruck „Carbonyl" bezieht sich auf
eine Gruppe der Formel -C(O)-.
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Der
Ausdruck „Aryl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Phenyl- oder Naphthylgruppe, die gegebenenfalls
ein bis drei Substituenten trägt,
jeder unabhängig
ausgewählt
aus Alkyl, Alkoxy, Halogen, Carboxy, Alkoxycarbonyl, Aminocarbonyl,
Hydroxy, Amino, Nitro und dergleichen, wie Phenyl, p-Tolyl, 4-Methoxyphenyl,
4-tert-Butoxyphenyl, 4-Fluorphenyl, 2-Chlorphenyl, 3-Chlorphenyl,
4-Chlorphenyl, 4-Hydroxyphenyl, 1-Naphthyl und 2-Naphthyl. Phenyl
ist bevorzugt.
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Der
Ausdruck „Aralkyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe, vorzugsweise
eine Alkylgruppe, wie zuvor definiert, in der ein oder mehrere,
vorzugsweise ein Wasserstoffatom durch eine Arylgruppe, wie zuvor
definiert, ersetzt worden ist. Bevorzugt ist Benzyl.
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Der
Ausdruck „Aralkoxy", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Gruppe der Formel Aralkyl-O-, worin
der Ausdruck „Aralkyl" die vorher angegebene
Bedeutung hat.
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Der
Ausdruck „Amino", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe,
die über
das Stickstoffatom gebunden ist, wobei die sekundäre Aminogruppe
einen Alkyl- oder Cycloalkylsubstituenten trägt und die tertiäre Aminogruppe
zwei ähnliche
oder unterschiedliche Alkyl- oder Cycloalkylsubstituenten trägt oder
die zwei Stick stoffsubstituenten zusammen einen Ring bilden, wie
beispielsweise -NH2, Methylamino, Ethylamino,
Dimethylamino, Diethylamino, Methylethylamino, Morpholin-1-yl, Pyrrolidin-1-yl oder Piperidinyl
usw., bevorzugt Amino, Dimethylamino und Diethylamino und insbesondere
primäres
Amino.
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Der
Ausdruck „Halogen" bezeichnet Fluor,
Chlor, Brom oder Iod und bevorzugt Fluor, Chlor oder Brom und insbesondere
Fluor und Chlor.
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Der
Ausdruck „Carboxy", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine -COOH-Gruppe.
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Der
Ausdruck „Cyano", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine -CN-Gruppe.
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Der
Ausdruck „Alkylsulfanyl", allein oder in
Kombination, bezeichnet eine Alkyl-S-Gruppe, worin Alkyl wie zuvor
definiert ist.
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Der
Ausdruck „pharmazeutisch
akzeptable Salze" bezieht
sich auf die Salze, die die biologische Wirksamkeit und die Eigenschaften
der freien Basen oder freien Säuren,
die nicht biologisch oder anderweitig unerwünscht sind, beibehalten. Die
Salze werden mit anorganischen Säuren,
wie Salzsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
Phosphorsäure
und dergleichen, vorzugsweise Salzsäure, und organischen Säuren, wie
Essigsäure,
Propionsäure,
Glykolsäure,
Pyruvinsäure,
Oxylsäure,
Maleinsäure,
Malonsäure,
Bernsteinsäure,
Fumarsäure,
Weinsäure,
Zitronensäure,
Benzoesäure,
Zimtsäure,
Mandelsäure,
Methansulfonsäure,
Ethansulfonsäure,
p-Toluolsulfonsäure,
Salicylsäure,
N-Acetylcystein und dergleichen, gebildet. Außerdem können diese Salze aus der Zugabe
einer anorganischen Base oder einer organischen Base zu der freien
Säure hergestellt
werden. Die Salze, die von einer anorganischen Base abgeleitet werden,
umfassen Natrium-, Kalium-, Lithium-, Ammonium-, Calcium-, Magnesiumsalze
und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt. Salze, die von organischen
Basen abgeleitet werden, umfassen Salze von primären, sekundären und tertiären Aminen,
substituierten Aminen, einschließlich natürlich vorkommenden substituierten
Aminen, cyclischen Aminen und basischen Ionenaustauschharzen, wie
Isopropylamin, Trimethylamin, Diethylamin, Triethylamin, Tripropylamin,
Ethanolamin, Lysin, Arginin, N-Ethylpiperidin, Piperidin, Polyminharze
und dergleichen, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Verbindung der Formel
I kann ebenso in Form von Zwitterionen vorliegen.
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Die
Erfindung umfaßt
ausdrücklich
pharmazeutisch nutzbare Solvate von Verbindungen gemäß Formel
I. Die Verbindungen der Formel I können solvatisiert, z. B. hydratisiert,
sein. Die Solvatisierung kann im Verlauf des Herstellungsverfahrens
bewirkt werden oder kann beispielsweise als Folge der hygroskopischen Eigenschaften
in einer anfangs wasserfreien Verbindung der Formel I stattfinden
(Hydratisierung). Der Ausdruck pharmazeutisch akzeptable Salze umfaßt ebenso
pharmazeutisch nutzbare Solvate.
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„Pharmazeutisch
akzeptable Ester" bedeuten,
daß die
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) an funktionellen Gruppen
derivatisiert werden können,
um Derivate bereitzustellen, die zur Rückumwandlung zu den Stammverbindungen
in vivo fähig
sind. Beispiele von solchen Verbindungen umfassen physiologisch
akzeptable und metabolisch labile Esterderivate, wie Methoxymethylester,
Methylthiomethylester und Pivaloyloxymethylester. Außerdem liegen
jegliche physiologisch akzeptablen Äquivalente der Verbindungen
der allgemeinen Formel (I) ähnlich
den metabolisch labilen Estern, die zur Erzeugung von Stammverbindungen
der allgemeinen Formel (I) in vivo fähig sind, innerhalb des Umfangs
dieser Erfindung.
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Ausführlicher
können
beispielsweise die COOH-Gruppen von Verbindungen gemäß Formel
I verestert werden. Die Alkyl- und Aralkylester sind Beispiele von
geeigneten Estern. Die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- und Benzylester
sind bevorzugte Ester. Die Methyl- und Ethylester sind besonders
bevorzugt. Weitere Beispiele von pharmazeutisch nutzbaren Estern
sind Verbindungen der Formel I, worin die Hydroxygruppen verestert werden
können.
Beispiele von solchen Estern sind Formiat, Acetat, Propionat, Butyrat,
Isobutyrat, Valerat, 2-Methylbutyrat, Isovalerat und N,N-Dimethylaminoacetat.
Bevorzugte Ester sind Acetat und N,N-Dimethylaminoacetat.
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Der
Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich auf
Verbindungen, die die Wirkung von Lipasen, beispielsweise Magen-
und Pankreaslipasen, inhibieren können. Beispielsweise sind Orlistat
und Lipstatin, wie in
US-Patent
Nr. 4,598,089 beschrieben, wirksame Inhibitoren von Lipasen.
Lipstatin ist ein natürliches
Produkt mikrobiellen Ursprungs, und Orlistat ist das Ergebnis einer
Hydrierung von Lipstatin. Andere Lipaseinhibitoren umfassen eine
Klasse von Verbindungen, die allgemein als Panclicine bezeichnet
wird. Panclicine sind Analoga von Orlistat (Mutoh et al., 1994).
Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich ebenso
auf Poly mer-gebundene Lipaseinhibitoren, die beispielsweise in der
internationalen Patentanmeldung
WO
99/34786 (Geltex Pharmaceuticals Inc.) beschrieben werden.
Diese Polymere sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer oder mehreren
Gruppen, die Lipasen inhibieren, subsituiert worden sind. Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" umfaßt ebenso
pharmazeutisch akzeptable Salze von diesen Verbindungen. Der Ausdruck „Lipaseinhibitor" bezieht sich vorzugsweise
auf Orlistat.
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Orlistat
ist eine bekannte Verbindung, die zur Kontrolle oder Vorbeugung
von Fettleibigkeit und Hyperlipämie
nützlich
ist. Siehe
US-Patent Nr. 4,598,089 ,
erteilt am 1. Juli 1986, das ebenso Verfahren zur Herstellung von
Orlistat offenbart, und
US-Patent
Nr. 6,004,996 , das geeignete pharmazeutische Zusammensetzungen
offenbart. Weitere geeignete pharmazeutische Zusammensetzungen werden
beispielsweise in den internationalen Patentanmeldungen
WO 00/09122 und
WO 00/09123 beschrieben.
Zusätzliche
Verfahren zur Herstellung von Orlistat werden in den
europäischen
Patentanmeldungen Veröffentlichung
Nr. 185,359 ,
189,577 ,
443,449 und
524,495 offenbart.
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Orlistat
wird vorzugsweise von 60 bis 720 mg pro Tag in geteilten Dosen zwei-
bis dreimal täglich
oral verabreicht. Bevorzugt ist, wo 180 bis 360 mg, am stärksten bevorzugt
360 mg, pro Tag eines Lipaseinhibitors einem Patienten verabreicht
werden, vorzugsweise in geteilten Dosen zwei- oder insbesondere
dreimal täglich.
Der Patient ist vorzugsweise ein fettleibiger oder übergewichtiger
Mensch, d. h. ein Mensch mit einem Body-Mass-Index von 25 oder mehr.
Im allgemeinen ist es bevorzugt, daß der Lipaseinhibitor innerhalb
etwa einer oder zwei Stunden nach der Aufnahme einer Fett-enthaltenden
Mahlzeit verabreicht wird. Im allgemeinen ist es für die Verabreichung
eines Lipaseinhibitors, wie oben definiert, bevorzugt, daß die Behandlung
bei einem Menschen erfolgt, der eine starke Familienkrankengeschichte
von Fettleibigkeit aufweist und einen Body-Mass-Index von 25 oder
mehr erreicht hat.
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Orlistat
kann Menschen in konventionellen oralen Zusammensetzungen verabreicht
werden, wie Tabletten, Tabletten in Hüllenform, harten und weichen
Gelatinekapseln, Emulsionen oder Suspensionen. Beispiele von Trägern, die
für Tabletten,
Tabletten in Hüllenform,
Dragees und harte Gelatinekapseln verwendet werden können, sind
Laktose, andere Zucker und Zuckeralkohole wie Sorbitol, Mannitol,
Maltodextrin oder andere Füllstoffe;
oberflächenaktive
Mittel wie Natriumlaurylsulfat, Brij 96 oder Tween 80; Lösungsvermittler
wie Natrium stärkeglykolat,
Maisstärke
oder Derivate davon; Polymere wie Povidon, Crospovidon; Talk; Stearinsäure oder
ihre Salze und dergleichen. Geeignete Träger für weiche Gelatinekapseln sind
beispielsweise Pflanzenöle,
Wachse, Fette, halbfeste und flüssige
Polyole und dergleichen. Außerdem
können
die pharmazeutischen Präparate
Konservierungsmittel, Löslichmacher,
Stabilisatoren, Benetzungsmittel, Emulgatoren, Süßungsmittel, Farbmittel, Aromastoffe,
Salze zur Veränderung
des osmotischen Drucks, Puffer, Beschichtungsmittel und Antioxidationsmittel
enthalten. Sie können
ebenso noch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die
Formulierungen können
günstigerweise
in Einheitsdosierungsform vorliegen und können durch jegliche Verfahren,
die in der Pharmazie bekannt sind, hergestellt werden. Vorzugsweise
wird Orlistat gemäß der Formulierung
verabreicht, die in den Beispielen bzw. in
US-Patent Nr. 6,004,996 gezeigt wird.
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In
der Nomenklatur, die in der vorliegenden Anmeldung verwendet wird,
werden die Kohlenstoffatome des Grundringsystems der Verbindungen
der Formel I folgendermaßen
beziffert:
worin R
1 an
die 6-Stellung angelagert ist, R
2 an die
7-Stellung angelagert ist, R
3 an die 8-Stellung
angelagert ist und R
5 an die 4-Stellung
angelagert ist.
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Die
gestrichelte Linie in Formel I (markiert als *) stellt eine Einzel-
oder Doppelbindung dar
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Folglich
sind die Verbindungen der Formel (I) eine der folgenden Formeln
(Ia) und (Ib)
worin
R
1 bis R
5 wie zuvor
definiert sind.
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Bevorzugte
Verbindungen der Formel I sind die der Formel Ib. Besonders bevorzugt
sind die Verbindungen der Formel I, die die Formel Ia aufweisen.
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Die
Verbindungen der Formel I können
mehrere Asymmetriezentren enthalten und können in Form von optisch reinen
Enantiomeren, Gemischen aus Enantiomeren, wie beispielsweise Racematen,
optisch reinen Diastereoisomeren, Gemischen aus Diastereoisomeren,
diastereoisomeren Racematen oder Gemischen aus diastereoisomeren
Racematen vorliegen. Die optisch aktiven Formen können beispielsweise
durch Trennung der Racemate, durch asymmetrische Synthese oder asymmetrische
Chromatographie (Chromatographie mit einem chiralen Adsorptionsmittel
oder Elutionsmittel) erhalten werden.
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Unter
dem Ausdruck „asymmetrisches
Kohlenstoffatom (C*)" ist
ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten zu
verstehen. Gemäß der Cahn-Ingold-Prelog-Regel
kann das asymmetrische Kohlenstoffatom die „R"- oder „S"-Konfiguration aufweisen.
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Bevorzugt
sind chirale Verbindungen der Formel (Ia), worin die Kohlenstoffatomzahl
9a die R-Konfiguration aufweist.
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Bevorzugt
sind chirale Verbindungen der Formel (Ic),
worin R
1 bis
R
5 wie zuvor definiert sind. Formel (Ic)
bedeutet, daß das
asymmetrische Kohlenstoffatom C*
die R-Konfiguration hat und
R
1 bis R
5 wie zuvor
definiert sind.
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Weitere
bevorzugte Verbindungen der Formel (I) sind die, worin C* die R-Konfiguration
aufweist und worin R5 Alkyl bedeutet.
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Bevorzugt
sind Verbindungen der Formel I und ihre pharmazeutisch akzeptablen
Salze und Ester. Besonders bevorzugt sind die Verbindungen der Formel
I und ihre pharmazeutisch akzeptablen Salze. Bevorzugte Salze sind
die Hydrochloridsalze.
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Bevorzugt
ist eine Verbindung gemäß Formel
I, worin R1 Wasserstoff, Alkyl, Halogen,
Alkoxy, Alkoxyalkyl, Cycloalkylalkoxyalkyl, Cycloalkylalkoxy, Hydroxyalkyl,
R8-O-(N=)CR6-, Alkylsulfanyl
oder Alkyl, substituiert mit Halogen, ist. Besonders bevorzugte
Verbindungen der Formel I sind die, worin R1 Wasserstoff,
Alkyl, Cycloalkylalkoxyalkyl oder Hydroxyalkyl ist.
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Eine
andere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Verbindung gemäß Formel
I, worin R2 Alkyl, Alkoxy, Halogen, Hydroxy,
Alkoxyalkyl, Cycloalkylalkoxy, Alkoxyalkoxy, Cycloalkylalkoxyalkyl,
Hydroxyalkoxy, Alkyl-SO2- oder Aralkoxyalkyl
ist. Besonders bevorzugt ist eine Verbindung der Formel I, worin
R2 Alkyl, Alkoxy, Halogen oder Alkoxyalkoxy
ist.
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Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
Verbindung gemäß Formel
I, worin R3 Wasserstoff, Alkyl, Hydroxyalkyl,
Alkoxyalkyl oder R7-O-N=CH- ist. Besonders
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin R3 Wasserstoff
ist.
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Weiter
bevorzugt sind die Verbindungen der Formel I, worin die Verbindung
die Formel
aufweist, und worin R
1 bis R
5 wie zuvor
definiert sind.
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Ein
weiterer bevorzugter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
Verbindung gemäß Formel
I, worin R4 Wasserstoff ist.
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Andere
bevorzugte Verbindungen der Formel I sind die, worin die Verbindung
die Formel
aufweist, worin das Kohlenstoffatom
C*, an das R
5 gebunden ist, die R-Konfiguration
aufweist, und R
1 bis R
5 wie
zuvor definiert sind.
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Ebenso
bevorzugt sind Verbindungen der Formel I, worin R5 Methyl
ist. Weiter bevorzugt sind Verbindungen gemäß Formel I, worin R6 Wasserstoff oder Methyl ist. Andere bevorzugte
Verbindungen der Formel I sind die, worin R7 Wasserstoff
oder Alkyl, besonders bevorzugt Wasserstoff oder Methyl, ist.
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Außerdem bevorzugt
sind die Verbindungen gemäß Formel
I, worin R8 Alkyl ist. Besonders bevorzugt sind
die, worin R8 Methyl ist.
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Beispiele
bevorzugter Verbindungen der Formel I sind:
- 1.
(R)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 2. (4R,9aR)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 3. (4R,9aR)-6-Chlor-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 4. (4R,9aR)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 5. (4R,9aR)-7-Chlor-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 6. (4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 7. (4R,9aR)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-7-ol;
- 8. (4R,9aR)-7-Methoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 9. (4R,9aR)-7-Ethoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 10. (4R,9aR)-7-Isopropoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 11. (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 12. (4R,9aR)-7-(2-Methoxy-ethoxy)-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 13. (4R,9aR)-2-(4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-7-yloxy)-1-ethanol;
- 14. (4R,9aR)-4,6,7-Trimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 15. (4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 16. (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 17. (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 18. (4R,9aR)-7-Brom-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 19. (4R,9aR)-6-Ethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 20. (4R,9aR)-6-Ethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triazafluoren;
- 21. (4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 22. (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 23. (4R,9aR)-7-Chlor-6-difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 24. (4R,9aR)-7-Brom-6-difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 25. (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 26. (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 27. (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 28. (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 29. (4R,9aR)-7-Chlor-6-methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 30. (4R,9aR)-7-Brom-6-methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 31. (4R,9aR)-6-Methoxy-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 32. (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 33. (4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 34. (4R,9aR)-6-Ethoxy-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 35. (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triawafluoren;
- 36. (4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 37. (4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 38. (4R,9aR)-7-Chlor-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 39. (4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 40. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 41. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren-7-ol;
- 42. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 43. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 44. (4R,9aR)-7-Ethansulfonyl-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 45. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 46. (4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 47. (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 48. (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 49. (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 50. (4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 51. (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 52. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triazafluoren;
- 53. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 54. (R)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 55. (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 56. (4R,9aR)-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-methanol;
- 57. (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 58. (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-carbaldehyd-O-methyl-oxim;
- 59. 1-(S)-[(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl]-ethanol;
- 60. (4R,9aR)-6-(1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 61. (E)-[4R,9aR]-1-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanon-O-methyl-oxim;
- 62. (4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 63. (4R,9aR)-6-Chlor-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 64. (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 65. (4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 66. (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-4-methoxyphenyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 67. (4R,9aR)-7-Brom-6-ethylsulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 68. (4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 69. (4R,9aR)-1-(RS)-(7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-1-ethanol;
- 70. (4R,9aR)-7-Ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 71. (4R,9aR)-4,7-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 72. (4R,9aR)-7-Ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 73. (4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 74. (4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 75. (4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 76. (4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 77. (4R,9aR)-7-Benzyloxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 78. (4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 79. (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 80. (4R,9aR)-7-Fluor-4,8-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 81. (4R,9aR)-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-yl)-methanol;
- 82. (4R,9aR)-7-Fluor-8-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
- 83. (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-carbaldehydoxim
und
- 84. (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-carbaldehyd-O-methyl-oxim.
-
Beispiele
von besonders bevorzugten Verbindungen der Formel I sind:
(4R,9aR)-7-Ethoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-7-(2-Methoxy-ehoxy)-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-4,6,7-Trimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
1-(S)-[(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl]-ethanol
und
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl)-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren.
-
Die
Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel I sind ein
Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Substituenten und Kennziffern,
die in den folgenden Schemen verwendet werden, haben die oben angegebenen
Bedeutungen, wenn nichts Gegenteiliges angegeben ist.
-
Hydroxygruppen
können
in den folgenden Reaktionen durch in der Technik bekannte Verfahren
geschützt
werden, wie beispielsweise tert-Butyl-dimethylsilyl.
-
-
1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorene
der Formel II können
gemäß Schema
1 durch ein Verfahren hergestellt werden, wo das 7-Aza-indol-2-carboxylat
der Formel A zunächst
mit einem alpha-Halogenalkannitril (beispielsweise 2-Brompropionitril)
in einem geeigneten Lö sungsmittel
(beispielsweise N,N-Dimethylformamid) mit einer geeigneten Base
(beispielsweise Natriumhydrid) umgesetzt wird. Die Verbindungen
der Formel II entsprechen den Verbindungen der Formel I, worin R4 Wasserstoff ist.
-
Das
Zwischenprodukt B wird zu Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluoren II durch
die Umsetzung mit einem geeigneten Reduktionsmittel in einem geeigneten
Lösungsmittel
(beispielsweise LiAlH4 in Tetrahydrofuran
oder Diethylether) reduziert und cyclisiert. Ra in
Schema 1 ist eine Alkylgruppe, bevorzugt eine Niederalkylgruppe, bevorzugt
Methyl oder Ethyl.
-
Herstellung von Verbindungen der Formel
A:
-
Verbindungen
der Formel A, worin R
1 Wasserstoff oder
Halogen, insbesondere Chlor, ist und R
2 Wasserstoff,
insbesondere Chlor, ist und R
3 Wasserstoff
ist, sind in
WO 0044753 beschrieben.
-
Verbindungen
der Formel A, worin R
1, R
2 und
R
3 wie oben definiert sind, mit der Maßgabe, daß R
1 und R
2 kein Wasserstoff
sind, können
durch ein analoges Verfahren, wie in
WO
0044753 beschrieben, beispielsweise durch Oxidation des
Pyridinstickstoffs zu dem N-Oxid unter geeigneten Oxidationsbedingungen
wie meta-Chlorperoxybenzoesäure
in Dichlormethan und Behandlung des N-Oxids mit einem nucleophilen
System wie reines Essigsäureanhydrid
oder Benzoesäurebromid
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise Hexamethyldisilazan,
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran, erhalten werden. Der Indolstickstoff
kann gegebenenfalls in diesem Verfahren, bevorzugt mit einer Boc-Gruppe,
geschützt
werden.
-
Verbindungen
der Formel A, worin R1, R2 und
R3 wie zuvor definiert sind, mit der Maßgabe, daß R1, R2 und R3 kein Wasserstoff sind, können ebenso
durch ein analoges Verfahren, wie in Synthesis 1996, 877 beschrieben,
aus N-geschützten
(vorzugsweise Boc) 3-Alkyl-2-aminopyridinen durch Doppeldeprotonierung
mit einer Base wie N-Butyllithium in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran und anschließender Behandlung des Zwischenprodukts
mit Diethyloxalat und Dehydratisierung des resultierenden Addukts
unter sauren Bedingungen, beispielsweise mit Salzsäure in einem
geeigneten Alkohol, wie beispielsweise Ethanol, erhalten werden.
-
Alpha-Halogenalkannitrile
können
entweder von kommerziellen Quellen gekauft oder aus beispielsweise
der Umsetzung von Acrylnitril mit Bromalkanen unter UV-Bestrahlung
in Gegenwart von beispielsweise Triphenylphosphin und einem geeigneten
Katalysator, wie Kupfer(I)-chlorid in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Tetrahydrofuran, synthetisiert werden (analog
zu dem Verfahren, das in J. Am. Chem. Soc. 1983, 105(22), 6719 beschrieben
wird). Alpha-Halogenalkannitrile können ebenso in einem Verfahren hergestellt
werden, wo ein Alkoxyacetonitrilderivat in Gegenwart eines geeigneten
Bromierungsmittels, wie beispielsweise N-Bromsuccinimid, in Tetrahydrofuran
bestrahlt wird (analog zu dem Verfahren, das in J. Org. Chem. 1976,
14(17), 2846 beschrieben wird). Falls R5 Hydroxymethyl
ist, wird die freie OH-Gruppe geschützt.
-
-
1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorene
der Formel II können
ebenso gemäß Schema
2 durch ein Verfahren hergestellt werden, wo das 7-Aza-indol-2-carboxylat
der Formel A zunächst
mit dem Boc-Sulfamidat IX in einem geeigneten Lösungsmittel (beispielsweise
N,N-Dimethylformamid) mit einer geeigneten Base (beispielsweise
Kalium-tert-butylat oder Natriumhydrid) umgesetzt wird, gefolgt
von der Entfernung der Boc-Schutzgruppe (Boc bedeutet tert-Butoxycarbonyl)
mit einem geeigneten Reagens, beispielsweise Trifluoressigsäure (TFA)
und Ringschluß in
Gegenwart einer Base (beispielsweise Kaliumcarbonat). Die Stereochemie
des Kohlenstoffatoms, das an R5 in Boc-sulfamidat
IX angelagert ist, wird in dieser Reaktionsfolge umgekehrt (> 90 % e.e.). Das Zwischenprodukt
Amid D wird mit einem geeigneten Reduktionsmittel in einem geeigneten
Lösungsmittel
(beispielsweise LiAlH4 in tert-Butylmethylether
oder Boran-dimethylsulfidkomplex in Tetrahydrofuran) reduziert.
Ra in Schema 2 ist eine Alkylgruppe, bevorzugt
eine Niederalkylgruppe, bevorzugt Methyl oder Ethyl. Die Verbindungen
II sind wie in Schema 1 definiert.
-
Die
chiralen Verbindungen gemäß der Formel
II können
beispielsweise folgendermaßen
erhalten werden:
-
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Wenn
racemisches Boc-sulfamidat IX in diesem Verfahren verwendet wird,
können
die Enantiomere von Zwischenprodukt D durch in der Technik bekannte
Verfahren, beispielsweise durch präparative chirale HPLC, erhalten
werden.
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Die
Enantiomere von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorenen II können entweder
unter Verwendung eines chiralen Sulfamidats IX oder durch Trennung
der Enantiomere durch präparative
chirale HPLC oder durch Kristallisierung mit geeigneten chiralen
Säuren,
Trennung der diastereomeren Salze und Isolierung der Enantiomere
von diesen Salzen erhalten werden. Ein alternativer Zugang zu den
Enantiomeren von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorenen II umfaßt die Trennung
der Enantiomere des Präkursors
C, beispielsweise durch präparative
chirale HPLC.
-
-
7-Aza-indol-Derivate
H können
gemäß Schema
5, ausgehend von gegebenenfalls geschützten o-Iodanilinen, 2-Amino-3-iodpyridinen
(PG1 bezeichnet eine geeignete Schutzgruppe,
wie beispielsweise N-Methoxycarbonyl), durch Kreuzkopplungsreaktion
mit geeignet substituierten und gegebenenfalls geschützten Carbinolen
(bevorzugte Schutzgruppen PG2 sind Silylether,
besonders bevorzugt ist tert-Butyl-dimethylsilyl) hergestellt werden.
Die Reaktion verläuft
in Gegenwart eines geeigneten Katalysators (beispielsweise Bis-triphenylphosphinpalladiumdichlorid
und Kupfer(I)-iodid als Cokatalysator) in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise Triethylamin). Das Zwischenprodukt E wird mit einer
Base (beispielsweise LiOH in Tetrahydrofuran/Wasser) behandelt,
um das Indolderivat F zu erhalten. Alternativ kann, wenn das Amin
in Zwischenprodukt E ungeschützt
ist (PG1 ist Wasserstoff), das Zwischenprodukt
F durch Behandlung des Zwischenproduktes E mit Trifluoressigsäureanhydrid, gefolgt
von der Umsetzung mit einem geeigneten Katalysator, wie z. B. Palladium(II)acetat
und Erhitzen des Reaktionsgemisches in einem entsprechenden Lösungsmittel
(z. B. Triethylamin), erhalten werden. Nach der Entschützung (beispielsweise
mit Tetrabutylammoniumfluorid) in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise Tetrahydrofuran) wird der resultierende Alkohol
oxidiert (beispielsweise mit Mangandioxid in Dichlormethan), um
das Indolderivat G zu erhalten. Die Alkylierung von G mit dem Boc-sulfamidat
X in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise N,N-Dimethylformamid) in Gegenwart einer geeigneten
Base (beispielsweise Natriumhydrid oder Kalium-tert-butylat) führt zu Zwischenprodukt
H. Die Stereochemie des Kohlenstoffatoms, das an R5 in
Boc-sulfamidat IX angelagert ist, wird in dieser Reaktionsfolge
umgekehrt (> 90 %
e.e.). Alternativ kann das Zwischenprodukt F der Alkylierung mit dem
Boc-sulfamidat IX unter ähnlichen
Bedingungen, wie oben für
die Umwandlung von G zu H erwähnt,
unterzogen werden, um Zwischenprodukt I zu erhalten, das zu Zwischenprodukt
H durch Entschützung
und Oxidation umgewandelt werden kann, wie in der Umwandlung von
F zu G erwähnt.
-
Alternativ
können
die Verbindungen der Formel H gemäß Schema 6 hergestellt werden:
-
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7-Aza-indol-Derivate
H können
ebenso gemäß Schema
6, ausgehend von geschützten
o-Iodanilinen (eine geeignete Schutzgruppe, PG, ist beispielsweise
N-Methoxycarbonyl), durch Kreuzkopplungsreaktion mit Propargylalkoholderivaten
in Gegenwart eines geeigneten Katalysators (beispielsweise Bis-triphenylphosphinpalladiumdichlorid
und Kupfer(I)-iodid als Cokatalysator) in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise Triethylamin) hergestellt werden, gefolgt von der
Behandlung mit einer Base (beispielsweise LiOH in Tetrahydrofuran/Wasser).
Das Alkoholzwischenprodukt wird beispielsweise mit Mangandioxid
in Dichlormethan oxidiert, um das Indolderivat G zu erhalten. Die
Alkylierung von G mit dem Boc-sulfamidat IX in einem geeigneten Lösungsmittel
(beispielsweise N,N-Dimethylformamid) in Gegenwart einer geeigneten
Base (beispielsweise Kalium-tert-butylat oder Natriumhydrid) führt zu Zwischenprodukt
H. Die Stereochemie des Kohlenstoffatoms, das an R5 in
Boc-sulfamidat IX angelagert ist, wird in dieser Reaktionsfolge
umgekehrt (> 90 %
e.e.).
-
-
Wie
in Schema 7 beschrieben, können
die Zwischenprodukte der Formel H außerdem zu Verbindungen der
Formel II entweder durch Entfernung der Boc-Schutzgruppe (beispielsweise
mit Trifluoressigsäure), um
ein Iminzwischenprodukt zu erhalten, das nicht isoliert, aber direkt
mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert wird, um II als ein separates
Gemisch aus Epimeren zu erhalten, oder direkte reduktive Aminierung
(beispielsweise mit Natriumtriacetoxyborhydrid, Molekularsieben
und Essigsäure
in einem geeigneten Lösungsmittel, beispielsweise
Dichlormethan), um Verbindung III zu erhalten, verarbeitet werden,
gefolgt von der Entfernung der Schutzgruppe (beispielsweise mit
Salzsäure
in Ethylacetat).
-
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Eine
Vielzahl von Substituenten R1, R2 und R3, bevorzugt
die funktionellen Gruppen, die die Verfahren nicht tolerieren, die
für die
Synthese von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluorenen beschrieben werden, kann eingeführt werden,
ausgehend von 1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluoren II gemäß Schema
8. Zu diesem Zweck kann der Aminstickstoff von II beispielsweise
als das tert-Butylcarbamat geschützt
werden, um die Verbindungen der Formel III zu erzeugen.
-
-
1,2,3,4-Tetrahydro[2,4a,5]triaza-fluoren
der Formel II, worin R3 einem Methylsubstituenten
gleicht, können
ebenso, wie in Schema 9 angegeben, aus Zwischenprodukt III durch
ein Zweischrittverfahren hergestellt werden, wo eine Aldehydeinheit
zunächst
durch beispielsweise eine Vilsmeier-Haack-Formylierungsreaktion
und anschließende
Reduktion des Formylzwischenproduktes unter geeigneten Bedingungen
eingeführt wird
(beispielsweise Tri ethylsilan und Trifluoressigsäure in Dichlormethan). Unter
diesen Bedingungen kann die Schutzgruppe ebenso abgespalten werden,
wenn sie beispielsweise eine tert-Butylcarbamat-Gruppe ist.
-
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Die
Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluoren-Derivate der Formel V können, wie
in Schema 10 beschrieben, aus Verbindungen der Formel II (analog
zu
WO 0044753 ) durch
Reduktion mit geeigneten Reduktionsmitteln in geeigneten Lösungsmitteln
oder Lösungsmittelgemischen
(beispielsweise Natriumborhydrid in Tetrahydrofuran/TFA bzw. NaCNBH
3 in Essigsäure) hergestellt werden. Die
Verbindungen der Formel V können
ebenso aus Verbindungen der Formel III (analog zu
WO 0044753 ) durch entweder gleichzeitige
Reduktion und Entschützung
der tert-Butoxycarbonyl-Gruppe mit geeigneten Reduktionsmitteln
in geeigneten sauren Lösungsmitteln
oder Lösungsmittelgemischen
(beispielsweise Tetrahydrofuran/TFA) oder durch Entfernung der Schutzgruppe
von Zwischenprodukten IV hergestellt werden, die wiederum durch
Reduktion der Zwischenprodukte III mit einem geeigneten Reduktionsmittel
in einem geeigneten Lösungsmittel
(z. B. Natriumcyanoborhydrid in z. B. Essigsäure) erhalten werden können.
-
Die
Verbindungen der Formel Ia können,
wie in Schema 11 gezeigt, hergestellt werden:
-
-
Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluoren-Derivate
der Formel Ia können,
mit der Maßgabe,
daß R1, R2 und R3 nicht Brom sind, ebenso, wie in Schema
11 angegeben, aus Zwischenprodukt J hergestellt werden, wo die Indoleinheit
mit Magnesium in Methanol reduziert wird, um Indolinamid K herzustellen,
das dann unter geeigneten Bedingungen reduziert wird (beispielsweise
LiAlH4 in Diethylether). Verbindung J kann
gemäß Schema
2 erhalten werden (R4 ist Wasserstoff).
Falls R4 eine Alkylverbindung ist, kann
J beispielsweise durch die Umsetzung der Verbindung D mit Alkyl-Br
unter basischen Bedingungen erhalten werden.
-
-
Die
Verbindungen V können,
mit der Maßgabe,
daß R1, R2 und R3 nicht Brom sind, alternativ, wie in Schema
12 angegeben, hergestellt werden. Indolzwischenprodukte L werden
mit einem geeigneten Reduktionsmittel (beispielsweise Magnesium
in Methanol) reduziert. Das Indolinderivat M wird mit einem Alkylierungsmittel,
wie beispielsweise dem Sulfamidat IX, in Gegenwart einer geeigneten
Base, wie beispielsweise Natriumhydrid, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie N,N-Dimethylformamid, alkyliert. Das Zwischenprodukt K kann
durch anschließende
Behandlung des Zwischenproduktes N mit einer Säure (beispielsweise Trifluoressigsäure in Dichlormethan),
gefolgt von einer Base wie beispielsweise Kaliumcarbonat in Methanol
hergestellt werden. Die Reduktion des Zwischenproduktes K mit einem
geeigneten Reduktionsmittel wie Lithiumaluminiumhydrid in einem
geeigneten Lösungsmittel
wie beispielsweise Tetrahydrofuran oder Diethylether ergibt die Derivate
V.
-
-
Zwischenprodukte
der Formel IV können
gemäß Schema
13 aus den Zwischenprodukten VII durch dem Fachmann bekannte Verfahren
hergestellt werden. Die Zwischenprodukte VII können wiederum durch Halogenierung
der Zwischenprodukte VI mit einem geeignet Halogenierungsmittel
(z. B. für
Hat = Br mit N-Bromsuccinimid) in einem geeigneten Lösungsmittel
wie beispielsweise Tetrahydrofuran erhalten werden.
-
Die
Zwischenprodukte IV, worin R1 und R2 wie oben definiert sind und R3 Wasserstoff
ist, können
ebenso aus den Zwischenprodukten VII hergestellt werden, worin R1 und R2 wie oben
definiert sind und R3 Wasserstoff ist, analog
zu Schema 13, unter Verwendung der Zwischenprodukte P bis S und
W, die gemäß den Schemen
14 und 15 unter Verwendung des Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluorenderivats
VIII als Ausgangsmaterial synthetisiert werden können.
-
Das
Zwischenprodukt VIII kann gemäß Schema
2 und der folgenden Reduktion gemäß Schema 10 erhalten werden.
-
-
PG
bezeichnet eine Schutzgruppe, die mit der chemischen Umwandlung
kompatibel ist, wie beispielsweise in T. W. Greene und P. G. M.
Wuts, Protective groups in organic synthesis, 2. Auflage, S. 309
beschrieben; bevorzugt Boc.
-
Ra ist wie oben definiert und R8,
R9 und R10 sind
Alkyl, Aryl, Cycloalkyl, Alkoxyalkyl oder Aryloxyalkyl.
-
Die
Verbindungen gemäß der Formel
VIII können
gemäß Schema
2 und der folgenden Reduktion gemäß Schema 10 erhalten werden.
-
Mehrere
Beispiele für
die Elaboration der Verbindung VIII werden in den Schemen 14 und
15 hervorgehoben:
- a) Alkyl/Aryloxy-substituierte
Derivate P können
aus Ester-substituierten Zwischenprodukten O (z. B. durch Brom-Lithium-Austausch,
Quenchen des Lithiumzwischenpro duktes mit Kohlendioxid und Veresterung
der Säure)
oder durch Carbonylierungsreaktionen erhalten werden (z. B. unter
einer Kohlenmonoxidatmosphäre
mit einem geeigneten Katalysator, wie z. B. Bis(triphenylphosphin)palladium(II)chlorid
in einem geeigneten Alkohol, wie z. B. Methanol oder Ethanol, in
Gegenwart einer Base, wie z. B. Triethylamin). Die Zwischenprodukte
O werden zu Benzylalkoholen (P, R8 = H)
reduziert, letzteres kann erneut durch dem Fachmann bekannte Verfahren
alkyliert oder aryliert werden.
- b) Alkyl-, Trifluormethyl- oder Cyclopropylderivate S, beispielsweise
eine Methylgruppe, können
durch Kreuzkopplungsreaktion mit Trimethylboroxin in Gegenwart eines
Katalysators, wie z. B. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0),
und einer geeigneten Base, wie z. B. Natriumcarbonat, in einem Lösungsmittelgemisch,
wie z. B. Dimethoxyethan, und Wasser eingeführt werden. Ein Trifluormethylsubstituent
kann durch die Umsetzung von Zwischenprodukt VIII mit z. B. Trifluoracetat
und Kupfer(I)iodid in einem geeigneten Lösungsmittel, wie z. B. 1-Methyl-2-pyrrolidon,
eingeführt
werden. Ein Cyclopropylsubstituent kann beispielsweise durch Palladium-katalysierte
(z. B. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)) Reaktion von VIII
mit einem vorgeformten Komplex von 9-Borabicyclo[3.3.1]nonan und
Propargylbromid in Gegenwart einer geeigneten Base, wie z. B. Natriumhydroxid,
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Tetrahydrofuran, eingeführt werden.
- c) Alkylsulfanylderivate Q. Verfahren, die die Metallierung
von Arylbromiden und die Reaktion mit Alkyldisulfid beschreiben,
um Alkylsulfanylderivate zu bilden, werden in Heterocycles, 1992,
34, 1169–1175
bereitgestellt.
- d) Alkoxyderivate R. Das Zwischenprodukt VIII wird mit einem
geeigneten Alkohol in einem Lösungsmittel, wie
beispielsweise Toluol, in Gegenwart eines geeigneten Katalysatorsystems,
wie beispielsweise (S)-TOL-BINAP und Pd(dba)3,
und einer Base, wie beispielsweise Natriumhydrid, umgesetzt.
-
-
Zwischenprodukte
der Formel W können
gemäß Schema
15 hergestellt werden. Die Bildung des Ketons U (Aldehyd, wenn R11 Wasserstoff ist), wo R11 als
Wasserstoff, Halogenalkyl, Alkoxyalkyl, Thiazolyl oder Alkyl, bevorzugt
Niederalkyl, definiert ist, kann direkt aus dem Bromid VIII durch
Metallierung mit z. B. tert-Butyllithium in einem geeigneten Lösungsmittel,
z. B. Tetrahydrofuran oder Diethylether, und der Reaktion mit einem
Amid, wie einem N,N-Dialkylamid, z. B. Dimethylacetamid, oder einem
N-Alkoxy-N-alkylamid, wie N-Methyl-N-methoxyacetamid, erreicht werden.
Alternativ kann die Umsetzung eines organometallischen oder Metallhydridreagens,
z. B. eines Grignard-Reagens, Organo-lithiumreagens oder Di-isobutylaluminiumhydrid,
mit dem Amid T (bevorzugt R13 = Methyl, R14 = Methoxy) ebenso das Keton U bereitstellen.
Der Alkohol V, wo R12 als Alkyl definiert
ist, kann aus dem Keton U durch die Umsetzung mit einem Organometallreagens,
z. B. einem Grignard-Reagens oder Organo-lithiumreagens, erhalten
werden. Der Alkohol V, wo R12 als Wasserstoff
definiert ist, kann aus dem Keton U durch Behandlung mit einem Reduktionsmittel,
z. B. Natriumborhydrid, erhalten werden. Für Alkohole der Formel V, wo
R11 ≠ R12, können
die Enantiomere durch dem Fachmann bekannte Verfahren getrennt werden,
z. B. HPLC, gegebenenfalls unter Verwendung einer chiralen Säule. Alternativ können homochirale
Alkohole der Formel V, wo R11 ≠ R12, direkt aus dem Keton U gemäß bekannter
Verfahren erhalten werden, z. B. J. Am. Chem. Soc., 1987, 109 (18),
5551–5553
und ebenda, 1987, 109 (25), 7925–7926.
-
Ether
der Formel W, worin R8 wie zuvor definiert
ist, können
aus dem Alkohol V gemäß dem Fachmann bekannten
Verfahren erhalten werden.
-
-
Das
Zwischenprodukt X kann durch geeignete Basen (wie Alkyllithium,
insbesondere sec-Butyllithium) in einem inerten Lösungsmittel,
wie Toluol, deprotoniert und mit Elektrophilen, wie Methyliodid,
umgesetzt werden, um das Zwischenprodukt Y zu erhalten, oder mit
Dimethylformamid oder Dimethylacetamid, um die Zwischenprodukte
Z zu erhalten (R15 = H oder CH3).
Wie in Schema 15 erwähnt,
können
die Zwischenprodukte Z zu Alkoholen AA umgewandelt und weiter zu
BB gemäß den Verfahren,
die in Schema 15 oben beschrieben sind, umgewandelt werden. Für Alkohole
der Formel AA, worin R15 ≠ R16, können
die Enantiomere durch dem Fachmann bekannte Verfahren getrennt werden,
z. B. HPLC, gegebenenfalls unter Verwendung einer chiralen Säule. Alternativ
können
homochirale Alkohole der Formel AA, worin R15 ≠ R16, direkt aus dem Keton Z gemäß bekannten
Verfahren erhalten werden, z. B. J. Am. Chem. Soc., 1987, 109 (18),
5551–5553
und ebenda, 1987, 109(25), 7925–7926.
-
-
Die
Spaltung der Schutzgruppe in Verbindungen gemäß der Formel Ic, worin PG eine
Schutzgruppe, vorzugsweise Boc, bedeutet, kann beispielsweise mit
einer Säure
wie Trifluoressigsäure
oder Hydrogenchlorid in einem geeigneten Lösungsmittel wie Ethylacetat
durchgeführt
werden, um eine Verbindung der Formel Id zu erhalten.
-
-
Die
Tetra- und Hexahydro[2,4a,5]triaza-fluorene der Formel Ib und Ia
können
aus den Verbindungen der Formel II bzw. IV durch in der Technik
bekannte Verfahren hergestellt werden (beispielsweise March, Advanced
Organic Chemistry, 4. Auflage, Seite 411ff, 768ff, 898ff, 900ff,
1212f, beispielsweise Alkylierungsreaktionen (beispielsweise mit
R4-Br unter basischen Bedingungen), Mannich-Reaktionen
oder Acylierung, gefolgt von Reduktion usw.
-
-
Das
Boc-sulfamidat IX kann gemäß Schema
19 durch Behandeln von Boc-geschützten
Ethanolaminderivaten mit Thionylchlorid in einem geeigneten Lösungsmittel,
beispielsweise Tetrahydrofuran oder Ethylacetat, in Gegenwart einer
geeigneten Base, beispielsweise Triethylamin oder Imidazol, und
Oxidieren des Zwischenprodukts (beispielsweise mit Natriummetaperiodat
und Ruthenium(IV)-oxid) in einem geeigneten Lösungsmittel (beispielsweise
Ethylacetat) hergestellt werden. Wo R5 kein
Wasserstoff ist, bleibt die Stereochemie des Kohlenstoffatoms, das
an R5 angelagert ist, über diese Reaktionsfolge unverändert (e.e. > 97 %).
-
Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, Verbindungen gemäß Formel
I zur Verwendung als therapeutisch aktive Substanzen bereitzustellen.
-
Es
ist ein anderer Gegenstand der Erfindung, Verbindungen der Formel
I, wie oben beschrieben, zu Herstellung von Medikamenten für die Prophylaxe
und Therapie von Krankheiten, die durch Erkrankungen verursacht
werden, welche mit den 5-HT2-Rezeptoren,
den 5-HT2A-, 5-HT2B-
und 5-HT2C-Subtypen, speziell dem 5-HT2C-Subtyp, in Verbindung stehen, bereitzustellen.
-
Es
ist ebenso ein Gegenstand der Erfindung, pharmazeutische Zusammensetzungen
bereitzustellen, die eine Verbindung der Formel I und einen therapeutisch
inerten Träger
umfassen.
-
Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine Verbindung gemäß Formel
I zur Verwendung bei der Herstellung von Medikamenten für die Behandlung
und Prophylaxe von Eßstörungen und
Fettleibigkeit bereitzustellen.
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Ebenso
bevorzugt ist die Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I für die
Herstellung von Medikamenten zur Behandlung und Prophylaxe von Diabetes
mellitus (DM), einschließlich
Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger Diabetes mellitus (IDDM)),
Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus (NIDDM)),
Diabetes, der zur Pankreaserkrankung sekundär ist, Diabetes, der mit Steroidverwendung
verbunden ist, Diabetes vom Typ III (mit Malnutrition verbundener
Diabetes), Diabetes insipidus, Hyperglykämie, diabetischen Komplikationen
und Insulinresistenz.
-
Besonders
bevorzugt ist die Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I zur Herstellung von Medikamenten für die Behandlung von Diabetes
mellitus (DM), Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger Diabetes mellitus
(IDDM)), Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger Diabetes
mellitus (NIDDM)), Diabetes, der zur Pankreaserkrankung sekundär ist, Diabetes,
der mit Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes vom Typ III (mit
Malnutrition verbundener Diabetes), Hyperglykämie, diabetischen Komplikationen
und Insulinresistenz.
-
Es
ist ein weiterer bevorzugter Gegenstand der Erfindung, eine Verbindung
gemäß Formel
I zur Verwendung bei der Herstellung von Medikamenten für die Behandlung
von Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus
(NIDDM)) bereitzustellen.
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Ein
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Verbindungen gemäß Formel
I zur Herstellung von Medikamenten für die Behandlung und Prophylaxe
von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes insipidus und Schlafapnoe.
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Insbesondere
ist ein Gegenstand der Erfindung die obige Verwendung, wobei die
Erkrankungen des zentralen Nervensystems ausgewählt sind aus Depression, atypischer
Depression, bipolaren Störungen, Angststörungen,
obsessiv-kompulsiven Störungen,
sozialen Phobien oder Panikzuständen,
Schlafstörungen, Sexualdysfunktion,
Psychosen, Schizophrenie, Migräne
und anderen Zuständen,
verbunden mit Kopfschmerz oder anderem Schmerz, erhöhtem Gehirndruck,
Epilepsie, Persönlichkeitsstörungen,
altersbedingten Verhaltensstörungen,
Verhaltensstörungen,
verbunden mit Demenz, organischen psychischen Störungen, psychischen Störungen in
der Kindheit, Aggressivität,
altersbedingten Gedächtnisstörungen,
chronischem Ermüdungssyndrom,
Arzneimittel- und Alkoholabhängigkeit,
Bulimie, Magersucht, prämenstrueller
Spannung, Trauma, Schlaganfall, neurodegenerativen Erkrankungen,
Enzephalitis und Meningitis.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die obengenannte Verwendung der Verbindungen
gemäß Formel
I, wobei die Herz-Kreislauf-Erkrankung Thrombose ist.
-
Ebenso
bevorzugt ist die zuvor genannte Verwendung der Verbindungen gemäß Formel
I, wobei die Magen-Darm-Erkrankung eine Funktionsstörung der
Magen-Darm-Motalität
ist.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung sind Verbindungen gemäß Formel
I, wenn sie gemäß den hierin
beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer Verbindung
der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
und Vorbeugung von Fettleibigkeit bei einem Patienten, der ebenso
die Behandlung mit einem Lipaseinhibitor erhält, und wobei insbesondere
der Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer Verbindung
der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung
und Vorbeugung von Fettleibigkeit bei einem Patienten, der ebenso
die Behandlung mit einer Verbindung erhält, ausgewählt aus der folgenden Liste:
Nervenwachstumsfaktoragonist (z. B. Axokin), Wachstumshormonagonist
(z. B. AOD-9604), adrenerger Aufnahmeinhibitor (z. B. GW-320659),
5-HT-Wiederaufnahmeinhibitor (z. B. Prozac), 5-HT/NA-Wiederaufnahmeinhibitor
(z. B. Sibutramin), DA-Wiederaufnahmeinhibitor
(z. B. Buproprion), 5-HT, NA- und Da-Wiederaufnahmeblocker, Steroidpflanzenextrakt
(z. B. P57), NPY1- oder -5-Antagonist, MC4-Agonist, CCKA-Agonist,
MCH-Antagonist (z. B. SNAP 7941), H3-Rezeptorantagonist, H1-Agonist,
CRF-Agonist, Galanin-Antagonist, Entkopplungsprotein, Orexin-Antagonist,
GLP-1-Agonist, IL-6-Agonist,
a-MSH-Agonist, AgRP-Antagonist, 5-HT1B-Agonist, POMC-Antagonist,
NN2211 und Exendin-4-Agonisten.
-
Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer Verbindung
der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung
und Vorbeugung von Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM)) bei einem Patienten, der ebenso die Behandlung
mit einem Lipaseinhibitor erhält,
und wobei insbesondere der Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die
Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung und Vorbeugung
von Diabetes mellitus (DM), Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (IDDM)), Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM)), Diabetes, der zur Pankreaserkrankung
sekundär
ist, Diabetes, der mit Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes
vom Typ III (mit Malnutrition verbundener Diabetes), Diabetes insipidus,
Hyperglykämie,
diabetischen Komplikationen und Insulinresistenz bei einem Patienten,
der ebenso die Behandlung mit einem Lipaseinhibitor erhält, wobei
insbesondere der Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die
Verwendung einer Verbindung gemäß Formel
I bei der Herstellung eines Medikaments für die Behandlung und Vorbeugung
von Diabetes mellitus (DM), Diabetes vom Typ I (insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (IDDM)), Diabetes vom Typ II (nicht insulinpflichtiger
Diabetes mellitus (NIDDM)), Diabetes, der zur Pankreaserkrankung
sekundär
ist, Diabetes, der mit Steroidverwendung verbunden ist, Diabetes
vom Typ III (mit Malnutrition verbundener Diabetes), Hyperglykämie, diabetischen
Komplikationen und Insulinresistenz bei einem Patienten, der ebenso
die Behandlung mit einem Lipaseinhibitor erhält, wobei insbesondere der
Lipaseinhibitor Orlistat ist.
-
Ein
weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung
einer Verbindung gemäß Formel
I bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung von Sexualdysfunktion.
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Es
ist ebenso ein Gegenstand der Erfindung, eine pharmazeutische Zusammensetzung
bereitzustellen, die eine Verbindung der Formel I, einen therapeutisch
inerten Träger
und eine therapeutisch wirksame Menge eines Lipaseinhibitors umfaßt, wobei
der Lipaseinhibitor insbesondere Orlistat ist.
-
Andere
Kombinationen, die in Betracht gezogen werden können, sind Sibutraminumfassende
Kombinationen.
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Es
ist ebenso ein bevorzugter Gegenstand der Erfindung, ein Verfahren
zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Erkrankungen bei Säugern bereitzustellen,
wo eine Reduktion der Blutzuckerkonzentration vorteilhaft ist, umfassend
die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen Menge einer Verbindung
der Formel I. Besonders bevorzugt ist diese Verwendung oder das
Verfahren, wobei die Erkrankungen Erkrankungen sind, die mit erhöhtem Plasmablutzucker
verbunden sind.
-
Die
Verbindungen der Formel (I) können
bei der Behandlung (einschließlich
prophylaktischer Behandlung) von Erkrankungen, die mit der 5-HT2-Rezeptorfunktion verbunden sind, verwendet
werden. Die Verbindungen können
als Rezeptoragonisten oder -antagonisten fungieren. Vorzugsweise
können
die Verbindungen bei der Behandlung (einschließlich prophylaktischer Behandlung)
von Erkrankungen, die mit der 5-HT2B- und/oder
5-HT2C-Rezeptorfunktion verbunden sind,
verwendet werden. Bevorzugt können
die Verbindungen bei der Behandlung (einschließlich prophylaktischer Behandlung)
von Erkrankungen, wo ein 5-HT2C-Rezeptoragonist
erforderlich ist, verwendet werden.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer
Verbindung der Formel I, umfassend eine der folgenden Reaktionen:
- a) Umsetzung einer Verbindung gemäß Formel
Id in Gegenwart eines Reduktionsmittels unter Erhalt einer Verbindung
gemäß Formel
I worin
R1 bis R5 wie zuvor
definiert sind, und die gestrichelte Linie in den Formeln Id und
I eine Einfach- oder Doppelbindung darstellt; ein bevorzugtes Reduktionsmittel
ist z. B. LiAlH4; bevorzugte Lösungsmittel
sind Ether, insbesondere Tetrahydrofuran und Diethylether;
- b) Umsetzung einer Verbindung gemäß Formel B in Gegenwart eines
Reduktionsmittels unter Erhalt einer Verbindung gemäß Formel
II worin
R1 bis R5 wie in
Anspruch 1 definiert sind, und Ra Alkyl,
bevorzugt Methyl oder Ethyl, bedeutet. Ein bevorzugtes Reduktionsmittel
ist z. B. LiAlH4. Bevorzugte Lösungsmittel
sind Ether, besonders Tetrahydrofuran und Diethylether.
-
Ein
weiterer bevorzugter Aspekt dieser Erfindung sind die folgenden
Zwischenprodukte:
(4R,9aR)-7-Fluor-4-mehtyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester;
N-(5-Fluor-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
und
5-Benzoyloxy-6-brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-etylester.
-
Die
Verfahren, wie oben beschrieben, können durchgeführt werden,
um eine erfindungsgemäße Verbindung
in Form einer freien Base oder als ein Säureadditionssalz zu erhalten.
Wenn die erfindungsgemäße Verbindung
als ein Säureadditionssalz
erhalten wird, kann die freie Base durch Alkalisieren einer Lösung des Säureadditionssalzes
erhalten werden. Wenn umgekehrt das Produkt des Verfahrens eine
freie Base ist, kann ein Säureadditionssalz,
insbesondere ein pharmazeutisch akzeptables Säureadditionssalz, durch Lösen der freien
Base in einem geeigneten organischen Lösungsmittel und Behandeln der
Lösung
mit einer Säure
gemäß konventionellen
Verfahrensweisen zur Herstellung von Säureadditionssalzen aus basischen
Verbindungen erhalten werden.
-
Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
in konventioneller Weise unter Verwendung von einem oder mehreren
pharmazeutisch akzeptablen Trägern
formuliert werden. Daher können
die erfindungsgemäßen aktiven
Verbindungen zur oralen, bukkalen, intranasalen, parenteralen (beispielsweise
intravenösen,
intramuskulären
oder subkutanen), transder malen oder rektalen Verabreichung oder
in einer Form, die für
die Verabreichung durch Inhalation oder Insufflation geeignet ist,
formuliert werden.
-
Zur
oralen Verabreichung können
die pharmazeutischen Zusammensetzungen die Form von beispielsweise
Tabletten oder Kapseln annehmen, die durch konventionelle Mittel
mit pharmazeutisch akzeptablen Hilfsmitteln, wie Bindemitteln (beispielsweise
quellbarer Maisstärke,
Polyvinylpyrrolidon oder Hydroxypropylmethylcellulose); Füllstoffen
(beispielsweise Lactose, mikrokristalliner Cellulose oder Calciumphosphat); Schmiermitteln
(beispielsweise Magnesiumstearat, Talk oder Siliciumdioxid); Lösungsvermittlern
(beispielsweise Kartoffelstärke
oder Natriumstärkeglycolat);
oder Benetzungsmitteln (beispielsweise Natriumlaurylsulfat) hergestellt
werden. Die Tabletten können
durch in der Technik allgemein bekannte Verfahren beschichtet werden.
Flüssige
Präparate
zur oralen Verabreichung können
die Form von beispielsweise Lösungen,
Sirups oder Suspensionen annehmen, oder sie können als ein Trockenprodukt
zur Konstitution mit Wasser oder anderen geeigneten Vehikeln vor
der Verwendung vorliegen. Diese flüssigen Präparate können durch konventionelle Mittel
mit pharmazeutisch akzeptablen Additiven, wie Suspendiermitteln
(beispielsweise Sorbitolsirup, Methylcellulose oder hydrierten eßbaren Fetten);
Emulgatoren (beispielsweise Lecithin oder Akazie); nicht wässerigen
Vehikeln (beispielsweise Mandelöl, öligen Estern
oder Ethylalkohol); und Konservierungsmitteln (beispielsweise Methyl-
oder Propyl-p-hydroxybenzoaten oder Sorbinsäure) hergestellt werden.
-
Zur
bukkalen Verabreichung kann die Zusammensetzung die Form von Tabletten
oder Pastillen, die in konventioneller Weise formuliert werden,
annehmen.
-
Die
aktiven Verbindungen der Erfindung können zur parenteralen Verabreichung
durch Injektion, einschließlich
zur Verwendung konventioneller Katheterungstechniken, oder Infusion
formuliert werden. Die Formulierungen zur Injektion können in
Einzeldosierungsform, beispielsweise in Ampullen, oder in Mehrfachdosierungsbehältern mit
einem zusätzlichen
Konservierungsmittel vorliegen. Die Zusammensetzungen können Formen
wie Suspensionen, Lösungen
oder Emulsionen in öligen
oder wässerigen
Vehikeln annehmen, und können
Formulierungsmittel, wie Suspendier-, Stabilisierungs- und/oder
Dispergiermittel, enthalten.
-
Alternativ
kann der Wirkstoff in Pulverform zur Rekonstitution mit einem geeigneten
Vehikel, beispielsweise sterilem Pyrogen-freiem Wasser, vor der
Verwendung vorliegen.
-
Die
aktiven Verbindungen der Erfindung können ebenso in rektalen Zusammensetzungen,
wie Zäpfchen
oder Retentionseinlauf, beispielsweise enthaltend konventionelle
Zäpfchengrundlagen,
wie Kakaobutter oder andere Glyceride, formuliert werden.
-
Zur
intranasalen Verabreichung oder Verabreichung durch Inhalation werden
die aktiven Verbindungen der Erfindung günstigerweise in Form einer
Lösung
oder Suspension aus einem Pumpsprühbehälter, der durch den Patienten
unter Druck gesetzt oder gepumpt wird, oder als ein Aerosolspraypräparat aus
einem unter Druck gesetzten Behälter
oder ein Vernebler unter Verwendung eines geeigneten Treibmittels,
beispielsweise Dichlordifluormethan, Trichlorfluormethan, Dichlortetrafluorethan,
Kohlendioxid oder einem anderen geeigneten Gas, geliefert. Bei einem
unter Druck gesetzten Aerosol kann die Dosierungseinheit durch Bereitstellen
eines Ventils bestimmt werden, um eine dosierte Menge abzugeben.
Der unter Druck gesetzte Behälter oder
Vernebler kann eine Lösung
oder Suspension der aktiven Verbindung enthalten. Kapseln und Patronen (aus
beispielsweise Gelatine) zur Verwendung in einem Inhalator oder
Insufflator können
formuliert werden, enthaltend eine Pulvermischung aus einer erfindungsgemäßen Verbindung
und einer geeigneten Pulvergrundlage, wie Laktose oder Stärke.
-
Eine
vorgeschlagene Dosierung der erfindungsgemäßen aktiven Verbindungen zur
oralen, parenteralen oder bukkalen Verabreichung für einen
Durchschnittserwachsenen für
die Behandlung der obengenannten Zustände (beispielsweise Fettleibigkeit)
beträgt
0,1 bis 500 mg Wirkstoff pro Dosiereinheit, die beispielsweise ein-
bis viermal täglich
verabreicht werden könnte.
-
Die
Erfindung wird nun in bezug auf die folgenden Beispiele ausführlich beschrieben.
Es ist zu verstehen, daß die
Erfindung nur durch die Beispiele beschrieben wird und Modifikationen
von Einzelheiten ohne Abweichung vom Umfang der Erfindung gemacht
werden können.
-
Assayverfahren
-
1. Bindung an Serotoninrezeptoren
-
Die
Bindung von Verbindungen der Formel (I) an Serotoninrezeptoren wurde
in vitro durch Standardverfahren bestimmt. Die Präparate wurden
gemäß den hierin
nachstehend angegebenen Assays untersucht.
-
Verfahren
(a): Für
das Binden an den 5-HT2C-Rezeptor wurden
die 5-HT2C-Rezeptoren mit [3H]-5-HT radioaktiv
markiert. Die Affinität
der Verbindungen für
5-HT2C-Rezeptoren in einer CHO-Zellinie
wurde gemäß der Verfahrensweise
von D. Hoyer, G. Engel und H. O. Kalkman, European J. Pharmacol.,
1985, 118, 13 – 23 bestimmt.
-
Verfahren
(b): Für
das Binden an den 5-HT2B-Rezeptor wurden
die 5-HT2B-Rezeptoren mit [3H]-5-HT radioaktiv
markiert. Die Affinität
der Verbindungen für
menschliche 5-HT2B-Rezeptoren in einer CHO-Zellinie wurde
gemäß der Verfahrensweise
von K. Schmuck, C. Ullmer, P. Engels und H. Lubbert, FEBS Lett.,
1994, 342, 85 – 90
bestimmt.
-
Verfahren
(c): Für
das Binden an den 5-HT2A-Rezeptor wurden
die 5-HT2A-Rezeptoren mit [125I]-DOI radioaktiv
markiert. Die Affinität
der Verbindungen für
5-HT2A-Rezeptoren in einer CHO-Zellinie
wurde gemäß der Verfahrensweise
von D. J. McKenna und S. J. Peroutka, J. Neurosci., 1989, 9, 3482 – 90 bestimmt.
-
Die
dadurch bestimmte Aktivität
der Verbindung des Beispiels wird in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1
| Verbindung | Verfahren
(a) Ki (2C) | Verfahren
(b) Ki (2B) | Verfahren
(c) Ki (2A) |
| Beispiel
23 | 8
nM | 12
nM | 25
nM |
| Beispiel
46 | 9
nM | 84
nM | 195
nM |
| Beispiel
80 | 6
nM | 87
nM | 86
nM |
-
Bevorzugte
Verbindungen der Formel I, wie oben beschrieben, weisen Ki-(2C)-Werte unter 10.000 nM auf; besonders
bevorzugte Verbindungen weisen Ki-(2C)-Werte
unter 1000 nM auf, besonders bevorzugte Verbindungen weisen Ki-(2C)-Werte unter 100 nM auf. Am stärksten bevorzugte
Verbindungen weisen Ki-(2C)-Werte unter
30 nM auf.
-
2. Funktionelle Aktivität
-
Die
funktionelle Aktivität
von Verbindungen der Formel (I) wurde unter Verwendung eines fluorometrischen
Bildplattenlesers (FLIPR) analysiert. Die CHO-Zellen, die die menschlichen
5-HT
2C- oder menschlichen 5-HT
2A-Rezeptoren
exprimieren, wurden gezählt
und in Standard-96-Loch-Mikrotiterplatten an dem Tag vor dem Testen
plattiert, um eine konfluierende Einzelschicht zu erhalten. Die
Zellen wurden dann mit dem Calcium-empfindlichen Farbstoff, Fluo-3-AM,
gefärbt.
Der nicht eingeführte
Farbstoff wurde unter Verwendung eines automatischen Zellwaschers
entfernt, wodurch ein Gesamtvolumen von 100 μl/Loch Assaypuffer verbleibt (Ranks-Mineralsalzmedium,
enthaltend 20 mM Hepes und 2,5 mM Probenecid). Das Arzneimittel
(gelöst
in 50 μl
Assaypuffer) wurde bei einer Rate von 70 μl/s zu jedem Loch der FLIPR-96-Loch-Platte
während
der Fluoreszenzmessungen zugegeben. Die Messungen wurden bei Intervallen
von 1 s vorgenommen, und das maximale Fluoreszenzsignal wurde gemessen
(ungef. 10 bis 15 s nach der Arzneimittelzugabe) und mit der Reaktion,
erzeugt durch 10 μM
5-HT (definiert als 100 %), die als prozentuale Reaktion (relative
Wirksamkeit) ausgedrückt
wird, verglichen. Dosis-Wirkungs-Kurven wurden unter Verwendung
von Graphpad Prism (Graph Software Inc.) ausgearbeitet. Tabelle 2
| Verbindung | h5-HT2C | h5-HT2A |
| EC50 [nM] | Rel.
Wirk. [%] | EC50 [nM] | Rel.
Wirk. [%] |
| Beispiel
23 | 14 | 97 | 70 | 56 |
| Beispiel
46 | 13 | 100 | 273 | 50 |
| Beispiel
80 | 13 | 98 | 178 | 56 |
-
Die
Verbindungen der Formel (I) haben Aktivität an dem h5-HT2C-Rezeptor
in dem Bereich von 10.000 bis 0,01 nM.
-
Bevorzugte
Verbindungen der Formel I, wie oben beschrieben, haben Aktivität an dem
h5-HT2C-Rezeptor unter 10.000 nM; besonders
bevorzugte Verbindungen unter 1000 nM, besonders bevorzugte Verbindungen
unter 100 nM. Am stärksten
bevorzugte Verbindungen haben Aktivität an dem h5-HT2C-Rezeptor
unter 30 nM.
-
3. Regulierung des Nahrungsaufnahmeverhaltens
-
Die
in vivo-Aktivität
von Verbindungen der Formel (1) wurde hinsichtlich ihrer Fähigkeit
zur Regulierung des Nahrungsaufnahmeverhaltens durch Aufzeichnen
des Nahrungsverbrauchs bei Tieren unter Nahrungsentzug bewertet.
-
Die
Ratten wurden so geschult, daß sie
für 2 h
pro Tag Zugang zu Nahrung hatten und 22 h an Nahrungsentzug litten.
Als sie unter diesem Plan geschult waren, war die Menge an Nahrung,
die jeden Tag während
dieses zweistündigen
Nahrungsaufnahmezeitraums aufgenommen wurde, Tag für Tag konstant.
-
Um
die Fähigkeit
der 5-HT2C-Rezeptoragonisten, die Nahrungsaufnahme
zu verringern, zu testen, wurden 8 Tiere in einer Cross-over-Studie
verwendet. Die Ratten wurden einzeln in Plexiglasboxen mit einem Gitter
auf dem Boden untergebracht und ein Papier wurde unter den Käfigboden
gelegt, um Verschüttetes
zu sammeln. Ein Futterspender (Becher), gefüllt mit einer zuvor abgewogenen
Menge an Futter, wurde ihnen 2 h hingestellt. Am Ende des Futteraufnahmezeitraums
kehrten die Ratten in ihre Heimkäfige
zurück.
Jede Ratte wurde vor Beginn des Experimentes gewogen und die Menge
an Futter, die während
dieses zweistündigen Futteraufnahmezeitraums
verbraucht wurde, wurde aufgezeichnet. Es wurden entweder verschiedene
Dosen der Testverbindung oder Vehikel oral 60 min vor dem zweistündigen Futteraufnahmezeitraum
verabreicht. Ein positives Kontrollsibutramin wurde in das Experiment
einbezogen.
-
Eine
Anova-Analyse mit wiederholten Messungen wurde verwendet, gefolgt
von einem posthoc-Test Student Neumann-Keuls. *P < 0,05 im Vergleich
zu Salzlösung-behandelten
Ratten.
-
Die
minimale wirksame Dosis (m.e.d.) wird als niedrigste Dosis definiert,
die eine statistisch signifikante Reduktion der Futteraufnahme erzeugt.
Die minimalen wirksamen Dosen für
ausgewählte
besonders bevorzugte Verbindungen der Formel I betragen 30 mg/kg
p.o. und darunter.
-
BEISPIELE
-
Beispiel 1
-
6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Zu
einer Lösung
aus 0,12 g (0,33 mmol) (R)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 3 ml Dichlormethan wurden 1,5 ml (2,23 g, 19,6 mmol) Trifluoressigsäure zugegeben.
Nach 1 h wurden die flüchtigen
Komponenten eingedampft, und der Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,030–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (19 : 1: 0,1) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch die gewünschte
Verbindung als ein hellgelber Feststoff (89,5 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 268,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) 5-Benzoyloxy-7-oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-carbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt b), aus 5-Benzoyloxypyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
(Beispiel 3, Zwischenprodukt c)) und m-Chlorperbenzoesäure hergestellt.
Farbloser
Feststoff (25,7 %).
ISP-MS: m/e = 427,5 ([M+H+])
-
b) 5-Benzoyloxy-6-chlor-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester.
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt h), aus 5-Benzoyloxy-7-oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester,
Ethylchlorformiat und Hexamethyldisilazan hergestellt.
Farbloses Öl (54,6
%).
ISP-MS: m/e = 445,3 ([M+H+])
-
c) 6-Chlor-5-hydroxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt d), aus 5-Benzoyloxy-6-chlor-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
und Kaliumcarbonat hergestellt.
Farbloser Feststoff (91,4 %).
ISP-MS:
m/e = 341,3 ([M+H+])
-
d) 6-Chlor-5-ethoxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 1,0 g (2,93 mmol) 6-Chlor-5-hydroxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 20 ml N,N-Dimethylformamid wurden 0,14 g (3,23 mmol) Natriumhydrid (60%ige
Dispersion in Mineralöl)
zugegeben. Nach 30 min wurden 0,44 ml (0,64 g, 5,87 mmol) Ethylbromid zugegeben
und die Suspension für
1 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in 10%ige wässerige Zitronensäurelösung gegossen
und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als farbloser kristalliner Feststoff (93,4 %)
erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 369,3 ([M+H+])
-
e) 6-Chlor-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Eine
Lösung
aus 1,0 g (2,71 mmol) 6-Chlor-5-ethoxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 20 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt, 10 ml (14,9 g, 0,13 mol) Trifluoressigsäure wurden
zugegeben, und dann wurde das Kühlbad
entfernt. Nach 1 h wurden die flüchtigen Komponenten
entfernt, und der Rest wurde in 10%ige wässerige Natriumbicarbonatlösung gegossen
und zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der resultierende
weiße
Feststoff (100 %) wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
ISP-MS:
m/e = 269,3 ([M+H+])
-
f) (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-6-chlor-5-ethoxy-1H-pyrrolo-[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde, analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt j), aus
6-Chlor-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester,
Kalium-tert-butoxid und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]-oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(100 %).
ISP-MS: m/e = 426,4 ([M+H+])
-
g) (R)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt k), aus (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-6-chlor-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
hergestellt.
Weißer
Feststoff (66,1 %).
ISP-MS: m/e = 280,2 ([M+H+])
-
h) (R)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
-
Eine
Suspension, bestehend aus 0,51 g (1,82 mmol) (R)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
und 0,28 g (7,30 mmol) Lithiumaluminiumhydrid in 10 ml tert-Butylmethylether,
wurde unter Rückfluß für 1 h erhitzt.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 10%ige wässerige
Kaliumnatriumtartratlösung
gegossen und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen
Fraktionen wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Das so erhaltene
rohe 6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
wurde in 10 ml Dichlormethan gelöst,
und 0,48 g (2,19 mmol) Di-tert-butyldicarbonat und 22,3 mg (0,18
mmol)4-(Dimethylamino)-pyridin wurden zugegeben. Nach 1 h wurde
das Lösungsmittel
eingedampft, und der Rest wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein hellgelber Feststoff (63,9 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 366,3 ([M+H+])
-
Beispiel 2
-
(4R,9aR)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-IH-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Trifluoressigsäure
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(84,4 %).
ISP-MS: m/e = 268,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,30 g (0,82 mmol) (R)-6-Chlor-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 6 ml Essigsäure
wurden 0,26 g (4,10 mmol) Natriumcyanoborhydrid zugegeben. Nach
1 h wurde die Reaktion in 10%ige wässerige Natriumbicarbonatlösung gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein hellgelbes Öl (96,8 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 368,3 ([M+H+])
-
Beispiel 3
-
(4R,9aR)-6-Chlor-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4x,5-triaza-fluoren
-
Zu
einer Lösung
aus 0,20 g (0,59 mmol) (4R,9aR)-6-Chlor-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2 ml Dichlormethan wurden 0,91 ml (1,35 g, 11,8 mmol) Trifluoressigsäure zugegeben.
Nach 30 min wurden alle flüchtigen
Komponenten durch einen Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest
wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (19 : 1: 0,1)
als Elutionsmittel gereinigt, wodurch die gewünschte Verbindung als ein farbloses Öl (95,9
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 238,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) Pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 80,9 g (0,43 mol) 1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
in 1800 ml Acetonitril wurden 111,4 g (0,51 mol) Di-tert-butyldicarbonat,
gefolgt von 2,60 g (0,02 mol)4-Dimethylaminopyridin zugegeben. Nach
1 h wurde das Lösungsmittel
durch einen Rotationsverdampfer eingedampft, und der Rest wurde
durch Flashsäulenchromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (9 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein gelbes Öl (96,6 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 291,2 ([M+H+])
-
b) 7-Oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 88,7 g (0,31 mol) Pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butyl-ester-2-ethylester
in 1600 ml Dichlormethan wurden 150,5 g (0,61 mol) 3-Chlorperoxybenzoesäure zugegeben. Nach
7 h wurden weitere 150,5 g (0,61 mol) 3-Chlorperoxybenzoesäure zugegeben.
Nach 24 h wurde das Reaktionsgemisch in 960 ml gesättigte wässerige
Kaliumcarbonatlösung
gegossen. Wasser und Dichlormethan (1750 ml, 1: 1 V/V) wurden zugegeben,
nach 5 min wurde die wässerige
Phase abgetrennt und dreimal mit 900-ml-Anteilen Dichlormethan extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen wurden mit 1000 ml Wasser und
1000 ml Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde durch einen
Rotationsverdampfer entfernt, bis sich eine weiße Suspension gebildet hatte.
Zu dieser wurden 150 ml tert-Butylmethylether zugegeben, und die
Suspension wurde filtriert. Der weiße Feststoff wurde mit 70 ml
tert-Butylmethylether gewaschen und unter hohem Vakuum getrocknet,
wodurch das gewünschte
Produkt als ein farbloser Feststoff (59,5 %) erhalten wurde.
EI-MS:
m/e = 306,2 ([M])
-
c) 5-Benzoyloxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Eine
Lösung
aus 50,0 g (0,16 mol) 7-Oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
wurde gleichzeitig mit Lösungen
aus 49,0 ml (75,5 g, 0,41 mol) Benzoylbromid in 400 ml Toluol und
34,2 ml (26,3 g, 0,16 mol) Hexamethyldisilazan in 400 ml Toluol
behandelt. Nach 2 h wurde die gelbe wolkige Lösung in 1 l wässeriges
gesättigtes
Natriumbicarbonat gegossen und mit 1 l Ethylacetat extrahiert. Die organische
Phase wurde zweimal mit 1 l 10%iger wässeriger Natriumcarbonatlösung, Salzlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach der Eindampfung des Lösungsmittels wurde das restliche
orangefarbene Öl
durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit einem Gradienten aus Ethylacetat und n-Hexan (1 : 20 – 1: 6)
gereinigt. Die Produkt-enthaltenden Fraktionen wurden in 500 ml
Dichlormethan gelöst
und mit 500 ml 10%iger wässeriger
Natriumcarbonatlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und eingedampft, wodurch das Produkt als ein farbloser Schaum
(9,7 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 411,4 ([M+H+])
-
d) 5-Hydroxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 2,20 g (5,36 mmol) 5-Benzoyloxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 20 ml Methanol wurden 0,81 g (5,90 mmol) Kaliumcarbonat zugegeben. Nach
1 h wurde die Reaktion in Ethylacetat gegossen und mit 10%iger wässeriger
Zitronensäurelösung extrahiert.
Die Phasen wurden abgetrennt und die organische Schicht wurde mit
Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde durch
Säulenchromatographie über Kieselgel (0,030–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) gereinigt, wodurch das Produkt
als ein farbloses Öl
(100 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 307,3 ([M+H+])
-
e) 5-Methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Eine
Lösung
aus 4,0 g (13,1 mmol) 5-Hydroxy-pyrrolqo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 100 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt, und 2,2 ml (1,6 g, 15,7
mmol) Triethylamin und 2,6 ml (4,4 g, 15,7 mmol) Trifluormethansulfonsäure wurden
zugegeben. Nach 2 h bei 0 °C
wurde die Reaktion in 10%ige wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde in 100
ml Tetrahydrofuran gelöst,
und 0,75 g (0,65 mmol) Tetrakis-(triphenylphosphin)-palladium(0)
und 13,1 ml Trimethylaluminium (2M-Lösung in n-Heptan) wurden zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluß für 2 h erhitzt und nach dem
Abkühlen
auf Raumtemperatur in Ethylacetat und Wasser gegossen, durch Speedex
filtriert und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Säulenchromato graphie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein hellgelber Feststoff (64,5 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 205,2 ([M+H+])
-
f) 5-Methyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 1,15 g (5,6 mmol) 5-Methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
in 20 ml Dichlormethan wurden 1,47 g (6,76 mmol) Di-tert-butyldicarbonat
und 68,8 mg (0,56 mmol)4-Dimethylaminopyridin zugegeben. Nach 2
h wurde das Lösungsmittel
eingedampft und der Rest durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein farbloses Öl (86,4 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 305,3 ([M+H+])
-
g) 5-Methyl-7-oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,20 g (0,66 mmol) 5-Methyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 4 ml Dichlormethan wurden 324 mg (1,31 mmol; 70 %) meta-Chlorperbenzoesäure zugegeben.
Nach 5,5 h wurden weitere 324 mg (1,31 mmol; 70 %) meta-Chlorperbenzoesäure zugegeben,
und die Reaktion wurde für
18 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in gesättigte wässerige Kaliumcarbonatlösung gegossen
und mit Dichlormethan extrahiert, bis kein weiteres Produkt in der
wässerigen
Phase detektiert wurde. Die vereinigten organischen Phasen wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Flashsäulenchromatographie über Kieselgel (0,030–0,063 mm)
mit einem Gradienten aus Ethylacetat : n-Hexan (1 : 100 → 1: 1) als
Elutionsmittel gereinigt, wodurch das Produkt als ein hellgelber
Feststoff (35,3 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 321,3 ([M+H+])
-
h) 6-Chlor-5-methyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
0,20
g (0,62 mmol) 5-Methyl-7-oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butyl-ester-2-ethylester
wurden in 12 ml Tetrahydrofuran gelöst, und 0,13 ml (0,10 g, 0,62
mmol) Hexamethyldisilazan und 0,12 ml (0,15 g, 1,56 mmol) Ethylchlorformiat
wurden zugegeben. Nach 2 h wurde die Reaktion in gesättigte wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat: n-Hexan (1 : 7) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein hellgelber Feststoff (71,9 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 339,1([M+H+])
-
i) 6-Chlor-5-methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Eine
Lösung
aus 0,53 g (1,56 mmol) 6-Chlor-5-methyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
in 8 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt, 1,44 ml (2,14 g, 18,8
mmol) Trifluoressigsäure
wurden zugegeben, und das Kühlbad
wurde entfernt. Nach 2 h wurden die flüchtigen Komponenten entfernt,
und der Rest wurde in gesättigte
wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der resultierende gebrochen
weiße
Feststoff (91,1 %) wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
ISP-MS:
m/e = 239,2 ([M+H+])
-
j) (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-6-chlor-5-methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Eine
gerührte
Lösung
aus 0,34 g (1,42 mmol) 6-Chlor-5-methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
in 7 ml N,N-Dimethylformamid wurde auf 0 °C abgekühlt. Kaliumtert-butoxid (0,17
g, 1,50 mmol) wurde zugegeben, und nach 30 min wurden 0,37 g (1,57
mmol) (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
zugegeben, und das Kühlbad
wurde entfernt. Nach 3 h wurde das Reaktionsgemisch in 10%ige wässerige
Zitronensäurelösung gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 5) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein farbloser Feststoff (87,8 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 396,3 ([M+H+]
-
k) (R)-6-Chlor-4,7-dimethyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Zu
einer eiskalten Lösung
aus 0,50 g (1,25 mmol) (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-6-chlor-5-methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
in 6 ml Dichlormethan wurden 1,91 ml (2,85 g, 25,0 mmol) Trifluoressigsäure zugegeben;
das Eis bad wurde nach Beendigung der Zugabe entfernt. Nach 45 min
wurden die flüchtigen
Komponenten entfernt, und der Rest wurde in 3 ml Methanol gelöst, dann
vorsichtig mit 0,70 g (5,0 mmol) Kaliumcarbonat behandelt. Nach
2 h wurde das Reaktionsgemisch in Wasser und Ethylacetat gegossen,
und die abgetrennte wässerige
Phase wurde zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde in Dichlormethan und
tert-Butylmethylether gelöst,
unter Vakuum eingedampft, bis sich eine Suspension zeigte, dann
auf 0 °C
abgekühlt.
Die eiskalte Suspension wurde filtriert, und der Filterkuchen wurde
mit tert-Butylmethylether gewaschen, wodurch das Produkt als ein
farbloser Feststoff (73,7 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e =
250,1 ([M+H+])
-
l) (R)-6-Chlor-4,7-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Zu
einer gerührten
Suspension aus 5 ml tert-Butylmethylether und 0,14 g (3,68 mmol)
Lithiumaluminiumhydrid wurden 0,23 g (0,92 mmol)(R)-6-Chlor-4,7-dimethyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
zugegeben. Die Suspension wurde unter Rückfluß für 15 min gerührt und
wurde nach Abkühlung
auf Raumtemperatur in gesättigte
wässerige
Kaliumnatriumtartratlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Nach der Filtration über Speedex
wurden die Phasen abgetrennt, und die wässerige Phase wurde zweimal
mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Das so erhaltene Produkt
wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
Hellgelber Feststoff
(99,0 %).
ISP-MS: m/e = 236,1 ([M+H+])
-
m)(R)-6-Chlor-4,7-dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,21 g (0,89 mmol)(R)-6-Chlor-4,7-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
in 2 ml Dichlormethan wurden 0,23 g (1,07 mmol) Di-tert-butyldicarbonat
und 54,0 mg (0,04 mmol) 4-(Dimethylamino)-pyridin zugegeben. Nach
30 min wurde das Lösungsmittel
eingedampft, und der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 5) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein hellgelber Schaum (89,6 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 336,2 ([M+H+])
-
n)(4R,9aR)-6-Chlor-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,26 g (0,77 mmol) (R)-6-Chlor-4,7-dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml Essigsäure
wurden 0,24 g (3,87 mmol) Natriumcyanoborhydrid zugegeben. Nach
2 h wurden die flüchtigen
Komponenten durch einen Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest wurde
in Ethylacetat aufgenommen und mit 32%iger wässeriger Natriumhydroxidlösung behandelt,
bis ein pH von 11 erhalten wurde. Die wässerige Phase wurde zweimal
mit Ethylacetat extrahiert, und die vereinigten organischen Schichten
wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde durch
Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat n-Hexan (1 : 7) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein farbloses Öl (80,3 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 338,2 ([M+H+])
-
Beispiel 4
-
(4R,9aR)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Die freie Base wurde in ihr Hydrochloridsalz durch
Behandlung einer Ethylacetatlösung
der freien Base mit Salzsäure
(2,2M-Lösung
in Ethylacetat; 1,1 Moläquivalente),
Filtration der Suspension und Waschen des Niederschlags mit Ether
: n-Hexan (1 : 1) umgewandelt.
Gelber Feststoff (89,4 %).
ISP-MS:
m/e = 312,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) 5-Benzoyloxy-6-brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,30 g (0,70 mmol) 5-Benzoyloxy-7-oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-etylester
(Beispiel 2, Zwischenprodukt b)) in 8 ml Tetrahy drofuran wurden
gleichzeitig 0,15 ml (0,11 g, 0,70 mmol) Hexamethyldisilazan und
0,14 ml (0,21 g, 1,16 mmol) Benzoylbromid in 4 ml Tetrahydrofuran
zugegeben. Nach 2 h wurde die Reaktion in gesättigte wässerige Natriumbicarbonatlösung gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die Verbindung als ein farbloses Öl (62,7 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 489,1 ([M+H+])
-
b) 6-Brom-5-hydroxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt d), aus 5-Benzoyloxy-6-brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-etylester
und Kaliumcarbonat hergestellt.
Hellgelber Feststoff (96,5
%).
ISP-MS: m/e = 387,2 ([M+H+])
-
c) 6-Brom-5-ethoxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-etylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus 6-Brom-5-hydroxypyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-etylester,
Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Farbloser Feststoff
(77,0 %)
ISP-MS: m/e = 415,2 ([M+H+])
-
d) 6-Brom-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt e), aus 6-Brom-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-etylester
und Trifluoressigsäure
hergestellt.
Gebrochen weißer
Feststoff (96,4 %).
ISP-MS: m/e = 315,2 ([M+H+])
-
e) (R)-6-Brom-1-(2-tert-butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt j), aus 6-Brom-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester,
Kalium-tert-butoxid und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelber Schaum (100 %).
ISP-MS: m/e = 470,2
([M+H+])
-
f) (R)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt k), aus (R)-6-Brom-1-(2-tert-butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (92,0 %).
ISP-MS: m/e
= 324,2 ([M+H+])
-
g) (R)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt h), aus (R)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on,
Lithiumaluminiumhydrid und anschließender Reaktion des Amins mit
Di-tert-butyl-dicarbonat und 4-(Dimethylamino)pyridin hergestellt.
Gelber
Feststoff (74,9 %).
ISP-MS: m/e = 412,3 ([M+H+])
-
h) (4R,9aR)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt, aus (R)-6-Brom-7-ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Hellgelber Feststoff
(98,4 %).
ISP-MS: m/e = 414,3 ([M+H+])
-
Beispiel 5
-
(4R,9aR)-7-Chlor-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Gelber Feststoff (90 %).
ISP-MS: m/e = 238,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,20 g (0,66 mmol)(R)-4,6-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2 ml Tetrahydrofuran wurden 92,1 μg (0,69 mmol) N-Chlorsuccinimid
zugegeben. Die Reaktion wurde bei 50 °C für 18 h gerührt, dann wurde das Lösungsmittel
eingedampft, und der Rest wurde durch Säulenchromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : Dichlormethan (1 : 19) als Elutionsmittel
gereinigt.
Hellgelber Feststoff (81,7 %).
ISP-MS: m/e
= 338,2 ([M+H+])
-
b) (R)-4,6-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 19,5 g (0,053 mol)(4R,10aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 800 ml 1,2-Dimethoxyethan wurden 12,2 g (0,01 mol) Tetrakis-(triphenylphosphin)-palladium(0)
zugegeben, und die Suspension wurde für 30 min bei Raumtemperatur
gerührt. Dann
wurden 400 ml Wasser, 16,8 g (0,16 mol) Natriumcarbonat und 13,3
g (0,10 mol) Trimethylboroxin zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluß für 3 h gerührt. Die
Suspension wurde in 10%ige wässerige
Natriumbicarbonatlösung
und Ethylacetat gegossen, und die Phasen wurden abgetrennt. Die
organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit n-Hexan : Ethylacetat (4 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die Verbindung als ein hellgelbes Öl (52,6 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 304,3 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2, Zwischenprodukt, aus (4R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Farbloser Feststoff
(82,5 %).
ISP-MS: m/e = 370,3 ([M+H+])
-
d) (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt h), aus (R)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
und Di-tert-butyldicarbonat hergestellt.
Hellgelber Schaum
(97,3 %).
ISP-MS: m/e = 366,1 ([M+H+])
-
e) (R)-6-Brom-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt k), aus (R)-6-Brom-1-(2-tert-butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (73,6 %).
ISP-MS: m/e
= 282,0 ([M+H+])
-
f) (R)-6-Brom-1-(2-tert-butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt j), aus 6-Brom-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäureethylester
und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester hergestellt.
Gelber
Gummi (93,2 %).
ISP-MS: m/e = 426,3 ([M+H+])
-
g) 6-Brom-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-etylester
-
Eine
gerührte
Lösung
aus 18,4 g (0,05 mol) 6-Brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-etylester
in 165 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt, und dann wurden 38,0 ml
Trifluoressigsäure über 5 min
zugegeben. Das Kühlbad
wurde entfernt, und nach 2 h bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch
in 500 ml gesättigte
wässerige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Die organische Schicht wurde dreimal mit 150-ml-Anteilen Dichlormethan
extrahiert; die vereinigten organischen Phasen wurden mit 200 ml
Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde eingedampft,
und der Rest wurde unter hohem Vakuum getrocknet, wodurch 12,0 g
(95,5 %) des gewünschten
Produkts als ein farbloser Feststoff erhalten wurden.
ISP-MS:
m/e = 269,2 ([M+H+])
-
h) 6-Brom-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Zu
einer gerührten
Suspension aus 30,0 g (0,098 mol) 7-Oxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
(Beispiel 3, Zwischenprodukt b)) in Toluol wurden gleichzeitig Lösungen aus 20,5
ml (15,8 g, 0,098 mol) Hexamethyldisilazan in 420 ml Toluol und
29,4 ml (45,3 g, 0,24 mol) Benzoylbromid in 420 ml Toluol über 1 h
zugegeben. Nach einer weiteren Stunde wurde das Reaktionsgemisch
in 400 ml 10%ige wässerige
Natriumcarbonatlösung
gegossen, und die Phasen wurden abgetrennt. Die wässerige
Phase wurde zweimal mit 500 ml Ethylacetat extrahiert; die vereinigten
organischen Schichten wurden zweimal mit 600 ml gesättigter
Natriumcarbonatlösung
und Salzlösung
gewaschen. Nach der Filtration und Entfernung des Lösungsmittels
wurde der Rest durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit n-Hexan: Ethylacetat (24 : 1, dann 19 : 1) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch das Produkt als ein farbloser Feststoff (50,9
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 371,1 ([M+H+])
-
Beispiel 6
-
(4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Gelber Feststoff (94,8 %).
ISP-MS: m/e = 282,0
([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 0,20 g (0,66 mmol)(R)-4,6-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt b)) in 2 ml Tetrahydrofuran wurden
0,12 g (0,69 mmol) N-Bromsuccinimid zugegeben; die Reaktion wurde
für 1,5
h gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Säulenchromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : Dichlormethan (1 : 19) als Elutionsmittel
gereinigt.
Farbloser Schaum (79,4 %).
ISP-MS: m/e = 382,2
([M+H+])
-
Beispiel 7
-
(4R,9aR)-4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-7-ol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellbrauner Schaum (85,7 %).
ISP-MS: m/e = 220,3
([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
gerührte
Lösung
aus 5,40 g (14,1 mmol)(4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 350 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt, und 6,30 ml (5,13 g, 27,7
mmol) Triisopropylborat wurden zugegeben. Zu dieser Lösung wurden
11,3 ml (16,9 mmol) tert-Butyllithium (1,5 M in n-Pentan) tropfenweise
zugegeben, und die Reaktion wurde bei dieser Temperatur für weitere
15 min gerührt.
Die Reaktion wurde auf –75 °C erwärmt, für weitere
15 min gerührt,
auf 0 °C
erwärmt,
nochmals für
15 min gerührt,
und dann wurden 6,85 ml Essigsäure
(50 % in Wasser) und 0,12 g 35%ige Hydrogenperoxidlösung nacheinander
zugegeben. Das Kühlbad
wurde entfernt, und die Reaktion wurde für 1 h bei Raumtemperatur gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit 10%iger wässeriger Thiosulfatlösung extrahiert,
die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel
wurde durch einen Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest wurde
durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die Verbindung als ein hellgelber Feststoff (75,4 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 320,4 ([M+H+])
-
Beispiel 8
-
(4R,9aR)-7-Methoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Methoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellgelbes Öl
(68,8 %).
ISP-MS: m/e = 234,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Methoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 90,0 mg (0,28 mmol)(4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 7, Zwischenprodukt) in 1,0 ml N,N-Dimethylformamid wurden
14,8 mg (0,34 mmol) Natriumhydrid (55- bis 65%ige Dispersion in Öl) zugegeben,
und die Reaktion wurde für
30 min gerührt.
Dann wurden 35 μl
(80,0 mg, 0,56 mmol) Methyliodid zugegeben. Nach 2 h wurde das Reaktionsgemisch
mit Ethylacetat verdünnt,
mit 10%iger wässeriger
Natriumbicarbonatlösung und
Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde durch einen
Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt.
Hellgelbes Öl (60,7
%).
ISP-MS: m/e = 334,3 ([M+H+])
-
Beispiel 9
-
(4R,9aR)-7-Ethoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren;
Hydrochlorid
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 4 aus (4R,10aR)-7-Ethoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (66,8 %).
ISP-MS: m/e
= 248,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,10aR)-7-Ethoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 7, Zwischenprodukt), Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Gelber Schaum (67,5 %).
ISP-MS: m/e = 348,5 ([M+H+])
-
Beispiel 10
-
(4R,9aR)-7-Isopropoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Isopropoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Gelbes Öl
(87,3 %).
ISP-MS: m/e = 262,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Isopropoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 7, Zwischenprodukt), Natriumhydrid und 2-Brompropan hergestellt.
Hellgelbes Öl (85,7
%).
ISP-MS: m/e = 362,3 ([M+H+])
-
Beispiel 11
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellgelbes Öl
(86,7 %).
ISP-MS: m/e = 274,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butyl ester
(Beispiel 7, Zwischenprodukt), Natriumhydrid und (Brommethyl)cyclopropan
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(81,1 %).
ISP-MS: m/e = 374,4 ([M+H+])
-
Beispiel 12
-
(4R,9aR)-7-(2-Methoxy-ethoxy)-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-(2-Methoxy-ethoxy)-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellgelbes Öl
(80,2 %).
ISP-MS: m/e = 278,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-(2-Methoxy-ethoxy)-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 7, Zwischenprodukt), Natriumhydrid und 2-Bromethylmethylether
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(67,0 %).
ISP-MS: m/e = 378,4 ([M+H+])
-
Beispiel 13
-
(4R-9aR)-2-(4,6-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-7-yloxy)-ethanol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-(2-Hydroxy-ethoxy)-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellgelbes Öl
(88,0 %).
ISP-MS: m/e = 264,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-(2-Hydroxy-ethoxy)-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 0,20 g (0,45 mmol)(4R,10aR)-4,6-Dimethyl-7-[2-(tetrahydropyran-2-yloxy)-ethoxy]-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 3,0 ml Methanol wurden 0,17 g (0,89 mmol) p-Toluolsulfonsäure zugegeben.
Nach 30 min wurde das Lösungsmittel
eingedampft, und der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (19 : 1: 0,1) als Elutionsmittel gereinigt.
Hellgelber
Schaum (83,1 %).
ISP-MS: m/e = 364,2 ([M+H+])
-
b) (4R,10aR)-4,6-Dimethyl-7-[2-(tetrahydro-pyran-2-yloxy)-ethoxy]-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 7, Zwischenprodukt), Natriumhydrid und 2-(2-Bromethoxy)tetrahydro-2H-pyran hergestellt.
Hellgelbes Öl (43,1
%).
ISP-MS: m/e = 448,5 ([M+H+])
-
Beispiel 14
-
(4R,9aR)-4,6,7-Trimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-4,6,7-Trimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (66,5 %).
ISP-MS: m/e
= 218,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-4,6,7-Trimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,30 g (0,78 mmol)(4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 6, Zwischenprodukt) in 15 ml Dimethoxyethan wurden 9 mg
Tetrakis(triphenylphosphin)-palladium zugegeben. Nach 20 min wurden
0,25 g (2,35 mmol) Natriumcarbonat in 8 ml Wasser und 132 μl (0,94 mmol)
Trimethylboroxin zugegeben, und die Reaktion wurde bei 100 °C für 3 h gerührt. Die
Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, dann in 1M wässerige
Natriumhydroxidlösung
gegossen und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch das Produkt als ein hellgelbes Öl (66,0
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 318,4 ([M+H+])
-
Beispiel 15
-
(4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(99,8 %).
ISP-MS: m/e = 248,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Methyliodid hergestellt.
Hellbraunes Öl (53,3
%).
ISP-MS: m/e = 348,5 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 90,0 mg (0,27 mmol)(4R,9aR)-7-Formyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 1 ml Methanol wurden 6,2 mg (0,16 mmol) Natriumborhydrid zugegeben.
Nach 2 h wurde das Reaktionsgemisch in gesättigte wässerige Natriumbicarbonatlösung gegossen
und zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel wurde durch einen Rotationsverdampfer
entfernt, und der Rest wurde unter hohem Vakuum getrocknet, wodurch
die Verbindung als ein hellbrauner Schaum erhalten wurde, der ohne
weitere Reinigung verwendet wurde (99,4 %).
ISP-MS: m/e = 334,3
([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-7-Formyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 0,41 g (1,07 mmol)(4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 6, Zwischenprodukt) in 28 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt und
mit 0,80 ml (1,18 mmol) tert-Butyllithium (1,5M-Lösung in
n-Pentan) behandelt. Nach 15 min wurden 0,12 ml N,N-Dimethylformamid
zugegeben, und die Temperatur wurde auf –78 °C erhöht. Nach 45 min wurde die Lösung in
10%ige wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Das Lösungsmittel
wurde durch einen Rotationsverdampfer entfernt, und der Rest wurde durch
Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,040–0,063
mm) mit Ethylacetat: n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die Verbindung als ein gelber Schaum (80,2 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 332,2 ([M+H+])
-
Beispiel 16
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(80,9 %).
ISP-MS: m/e = 288,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (Beispiel
15, Zwischenprodukt b)), Natriumhydrid und (Brommethyl)-cyclopropan
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(72,8 %).
ISP-MS: m/e = 388,3 ([M+H+])
-
Beispiel 17
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Gelbes Öl
(87,3 %).
ISP-MS: m/e = 252,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,10aR)-6-Ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Gelber Feststoff (72,2 %).
ISP-MS:
m/e = 352,3 ([M+H+])
-
b) (4R,10aR)-6-Ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,70 g (1,90 mmol)(4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt c)) in 14 ml N,N-Dimethylformamid wurden
73,0 mg [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]-dichlorpalladium(II)
zugegeben, und nach 15 min wurden 4,8 ml einer 1M-Triethylboranlösung in
Tetrahydrofuran und 0,79 g (5,70 mmol) Kaliumcarbonat zugegeben.
Nach 4 h wurden weitere 2,4 ml Triethylboranlösung zugegeben und das Reaktionsgemisch über Nacht bei
65 °C gerührt. Die
Suspension wurde in Wasser gegossen und zweimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Das rohe Produkt wurde durch
Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit tert-Butylmethylether : n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel
gereinigt, wodurch das Produkt als ein farbloses Öl (89,5
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 318,4 ([M+H+])
-
Beispiel 18
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(92,0 %).
ISP-MS: m/e = 296,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ehyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,10aR)-6-Ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 17, Zwischenprodukt b)) und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Farbloser
Feststoff (92,9 %).
ISP-MS: m/e = 396,3 ([M+H+])
-
Beispiel 19
-
(4R,9aR)-6-Ethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Ethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (92,9 %).
ISP-MS: m/e
= 232,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Ethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-ehyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (92,2 %).
ISP-MS: m/e
= 332,3 ([M+H+])
-
Beispiel 20
-
(4R,9aR)-6-Ethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Ethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (76,7 %).
ISP-MS: m/e
= 262,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-Ethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Ethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester, Natriumhydrid und
Methyliodid hergestellt.
Gelbes Öl (45,0 %).
ISP-MS: m/e
= 362,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Ethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt b), aus
(4R,9aR)-6-Ethyl-7-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumborhydrid hergestellt.
Brauner Feststoff (96,6 %).
ISP-MS:
m/e = 348,4 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Ethyl-7-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c), aus (4R,9aR)-7-Brom-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelber Feststoff (59,4 %).
ISP-MS: m/e =
346,4 ([M+H+])
-
Beispiel 21
-
(4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Farbloses Öl
(88,0 %).
ISP-MS: m/e = 276,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Ethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (Beispiel
20, Zwischenprodukt b)), Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Farbloser
Feststoff (39,0 %).
ISP-MS: m/e = 376,5 ([M+H+])
-
Beispiel 22
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(83,9 %).
ISP-MS: m/e = 302,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-ethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Ethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und (Brommethyl)cyclopropan hergestellt.
Gelbes Öl (28,2
%).
ISP-MS: m/e = 402,5 ([M+H+])
-
Beispiel 23
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(84,1 %).
ISP-MS: m/e = 274,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Hellgelber Feststoff (86,0
%).
ISP-MS: m/e = 374,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 83,0 μl
(0,10 g, 0,63 mmol) Diethylaminoschwefeltrifluorid in 3 ml Dichlormethan 0,20
g (0,63 mmol) wurde eine Lösung
aus (4R,9aR)-6-Formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
gelöst
in 3 ml Dichlormethan, zugegeben; die Reaktion wurde bei Raumtemperatur
für 5,5
h gerührt,
dann unter Rückfluß erhitzt.
Nach 1 h bei Rückflußtemperatur
wurde die Reaktion auf Raumtemperatur abgekühlt, in Wasser gegossen und
dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 2) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die gewünschte
Verbindung als ein hellbraunes Öl
(28,1 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 340,3 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 2,0 g (5,43 mmol)(4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt c)) in 15 ml Tetrahydrofuran wurde
auf –75 °C abgekühlt und
mit 4,40 ml (0,65 mmol) tert-Butyllithium (1,5M-Lösung in
n-Pentan) behandelt. Nach 30 min wurden 0,60 ml (0,63 g, 8,15 mmol)
N,N-Dimethylformamid tropfenweise zugegeben. Nach 2,5 h wurde das
Reaktionsgemisch auf 10%ige wässerige
Zitronensäurelösung gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der verbleibende
Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 3) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die gewünschte Verbindung
als ein gelbes Öl
(40,1 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 319,5 ([M+H+])
-
Beispiel 24
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellbraunes Öl (91,7
%).
ISP-MS: m/e = 320,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 23, Zwischenprodukt b)) und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Hellbrauner
Schaum (92,2 %).
ISP-MS: m/e = 420,3 ([M+H+])
-
Beispiel 25
-
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellgelber Feststoff (94,4 %).
ISP-MS: m/e = 254,1
([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (Beispiel
24, Zwischenprodukt) hergestellt.
Farbloses Öl (63,9
%).
ISP-MS: m/e = 354,4 ([M+H+])
-
Beispiel 26
-
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-methoxy-methyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(84,2 %).
ISP-MS: m/e = 284,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester, Natriumhydrid
und Methyliodid hergestellt.
Farbloses Öl (31,0 %).
ISP-MS: m/e
= 384,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt b), aus
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester und
Natriumborhydrid hergestellt.
Gelber Feststoff (98,8 %).
ISP-MS:
m/e = 370,3 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c), aus
(4R,9aR)-7-Brom-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 24, Zwischenprodukt b)) hergestellt.
Gelber Feststoff
(69,4 %).
ISP-MS: m/e = 368,2 ([M+H+])
-
Beispiel 27
-
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(89,1 %).
ISP-MS: m/e = 298,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbon säure-tert-butylester (Beispiel
26, Zwischenprodukt b)), Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Farbloses Öl (31,9
%).
ISP-MS: m/e = 398,4 ([M+H+])
-
Beispiel 28
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-difluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt.
Gelbes Öl (90,5
%).
ISP-MS: m/e = 324,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxymethyl-6-difluormethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Difluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (Beispiel
26, Zwischenprodukt b)), Natriumhydrid und (Brommethyl)cyclopropan
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(47,6 %).
ISP-MS: m/e = 424,5 ([M+H+])
-
Beispiel 29
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(98,5 %).
ISP-MS: m/e = 254,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-6-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Farbloser Schaum (48,1 %).
ISP-MS:
m/e = 353,1 ([M])
-
b) (4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,25g (0,82 mmol)(4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2 ml N,N-Dimethylformamid wurden 40 mg (0,90 mmol) Natriumhydrid
(55- bis 65%ige Dispersion in Öl)
zugegeben. Nach 30 min wurden 0,10 ml (0,23 g, 1,64 mmol) Methyliodid
zugegeben. Nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden zweimal mit Wasser, dann Salzlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach der Filtration und dem Eindampfen des Lösungsmittels
wurde das Produkt durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 5) als Elutionsmittel gereinigt.
Farbloses Öl (80,3
%).
ISP-MS: m/e = 320,4 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3,90 g (9,86 mmol)(4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 30 ml Methanol : Ethylacetat (1 : 1 V/V) wurden 0,20 g 10 % Palladium
auf Aktivkohle zugegeben; die Reaktion wurde unter Wasserstoff bei
Atmosphärendruck
für 2 h
gerührt.
Nach der Filtration über
Dicalite speed plus wurde das Filtrat eingedampft, und der Rest wurde
durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die gewünschte
Verbindung als ein farbloser Schaum (82,0 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 306,4 ([M+H+])
-
d) (4R,9aR)-6-Benzyloxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 3,0 g (8,15 mmol)(4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt c)) in 30 ml Toluol wurden 0,20 g (0,29 mmol)
(S)-(-)-2,2'-Bis(di-p-tolylphosphino)-1,1'-binaphthyl und 0,12
g (0,12 mmol) Di-palladium-tris(dibenzylidenaceton)chloroformkomplex
zugegeben. Nach 30 min wurden 1,0 ml (1,06 g, 9,80 mmol) Benzylalkohol
und 0,70 g (16,0 mmol) Natriumhydrid (55- bis 65%ige Dispersion
in Öl)
zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde für 3,5 h bei 70 °C gerührt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 10%ige wässerige
Natriumcarbonatlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und filtriert. Nach der Eindampfung der flüchtigen
Komponenten wurde der verbleibende Rest durch Säulenchromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel gereinigt.
Gelbes Öl (62,0
%).
ISP-MS: m/e = 396,4 ([M+H+])
-
Beispiel 30
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellbraunes Öl
(77,7 %).
ISP-MS: m/e = 298,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 29, Zwischenprodukt b)) und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Farbloser
Schaum (95,2 %).
ISP-MS: m/e = 400,3 ([M+H+])
-
Beispiel 31
-
(4R,9aR)-6-Methoxy-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Methoxy-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(71,5 %).
ISP-MS: m/e = 234,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Methoxy-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 30, Zwischenprodukt) hergestellt.
Farbloses Öl (34,1
%).
ISP-MS: m/e = 334,3 ([M+H+])
-
Beispiel 32
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxy-4-methyl-1‚2,3‚4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(99,8 %).
ISP-MS: m/e = 268,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Gelbes Öl (51,7 %).
ISP-MS: m/e
= 368,2 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 29, Zwischenprodukt c)), Natriumhydrid und Ethylbromid
hergestellt.
Farbloses Öl
(64,6 %).
ISP-MS: m/e = 334,3 ([M+H+])
-
Beispiel 33
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt. Hellbraunes Öl
(33,0 %).
ISP-MS: m/e = 312,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 32, Zwischenprodukt b)) und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Farbloses Öl (78,6
%).
ISP-MS: m/e = 414,2 ([M+H+])
-
Beispiel 34
-
(4R,9aR)-6-Ethoxy-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Ethoxy-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(81,3 %).
ISP-MS: m/e = 248,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Ethoxy-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(31,0 %).
ISP-MS: m/e = 348,4 ([M+H+])
-
Beispiel 35
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(89,2 %).
ISP-MS: m/e = 282,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-6-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Hellgelbes Öl (70,6
%).
ISP-MS: m/e = 382,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,10aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Hellgelbes Öl (69,6
%).
ISP-MS: m/e = 348,5 ([M+H+])
-
c) (4R,10aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 4,2 g (12,1 mmol)(4R,10aR)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,6-dicarbonsäure-2-tert-butylester-6-methylester
in 100 ml Tetrahydrofuran wurde auf 0 °C abgekühlt und tropfenweise mit 48,4
ml Diisobutylaluminiumhydrid (48,4 mmol; 1M-Lösung in Tetrahydrofuran) behandelt. Das
Kühlbad
wurde entfernt, und nach 1 h bei Raumtemperatur wurde die Reaktion
mit einer 10%igen wässerigen
Natriumkaliumtartratlösung
gequencht, dann wurde Ethylacetat zugegeben. Das Zweiphasensystem wurde
durch eine Schicht aus Dicalite speed plus filtriert; das Filtrat
wurde mit Ethylacetat extrahiert und die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat
getrocknet. Nach Filtrierung und Eindampfung wurde der Rest durch
Chromatographie auf Kieselgel (0,032–0,062 mm) mit Ethylacetat
als Elutionsmittel gereinigt, wodurch das gewünschte Produkt als ein hellgelber
Schaum (67,3 %) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 320,4 ([M+H+])
-
d) (4R,10aR)-4-Methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,6-dicarbonsäure-2-tert-butylester-6-methylester
-
Zu
einer Lösung
aus 6,0 g (16,3 mmol)(4R,10aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt c)) in 60 ml Methanol wurden 0,57 g (0,50
mmol) Tetrakis(triphenylphosphinyl)palladium und 3,4 ml (2,5 g,
24,4 mmol) Triethylamin zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde
bei 80 °C
für 24
h unter einer Kohlenmonoxidatmosphäre von 40 bar gerührt. Die
Suspension wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, in ein Gemisch aus Wasser,
Ethylacetat und Salzlösung
gegossen und mit weiteren Teilen Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Der Rest wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) gereinigt, wodurch das Produkt als ein hellgelber Schaum (74,4
%) erhalten wurde.
ISP-MS: m/e = 348,5 ([M+H+])
-
Beispiel 36
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(79,3 %).
ISP-MS: m/e = 326,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Hellgelbes Öl (68,7
%).
ISP-MS: m/e = 428,5 ([M+H+])
-
Beispiel 37
-
(4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-ethoxymethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(83,0 %).
ISP-MS: m/e = 262,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Ethoxymethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Hellgelbes Öl (76,4
%).
ISP-MS: m/e = 362,3 ([M+H+])
-
Beispiel 38
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(87,5 %).
ISP-MS: m/e = 308,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,10aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (synthetisiert analog
zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,10aR)-6-Hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 35, Zwischenprodukt c)), Natriumhydrid und (Brommethyl)cyclopropan)
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Hellgelbes Öl (49,9
%).
ISP-MS: m/e = 408,4 ([M+H+])
-
Beispiel 39
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(89,2 %).
ISP-MS: m/e = 352,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,10aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester und
N-Bromsuccinimid hergestellt.
Hellgelbes Öl (74,6 %).
ISP-MS: m/e
= 454,4 ([M+H+])
-
Beispiel 40
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (91,4 %).
ISP-MS: m/e
= 288,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 39, Zwischenprodukt) hergestellt.
Hellgelbes Öl (71,5
%).
ISP-MS: m/e = 388,4 ([M+H+])
-
Beispiel 41
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-7-ol
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R-9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(58,3 %).
ISP-MS: m/e = 290,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R-9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 7, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 39, Zwischenprodukt) hergestellt.
Hellgelber Feststoff
(20,9 %).
ISP-MS: m/e = 390,3 ([M+H+])
-
Beispiel 42
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-methoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(80,1 %).
ISP-MS: m/e = 304,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-methoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 41, Zwischenprodukt), Methyliodid und Natriumhydrid hergestellt.
Hellgelbes Öl (53,6
%).
ISP-MS: m/e = 404,5 ([M+H+])
-
Beispiel 43
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(84,7 %).
ISP-MS: m/e = 318,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-hydroxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 41, Zwischenprodukt), Ethylbromid und Natriumhydrid hergestellt.
Hellgelbes Öl (53,4
%).
ISP-MS: m/e = 418,4 ([M+H+])
-
Beispiel 44
-
(4R,9aR)-7-Ethansulfonyl-4,6-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Ethansulfonyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(56,2 %).
ISP-MS: m/e = 296,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Ethansulfonyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 0,27 g (0,74 mmol)(4R,9aR)-7-Ethylsulfanyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml Methanol wurde mit einer Lösung aus 1,77 g (1,11 mmol)
Kaliumpermanganat in 2,5 ml Wasser behandelt. Nach 2 h wurden Dichlormethan
und Wasser zugegeben, und die Suspension wurde durch Dicalite speedex
filtriert. Die Phasen wurden abgetrennt, und die wässerige
Schicht wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 1) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein farbloses Öl (17,4 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 396,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-7-Ethylsulfanyl-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 0,50 g (1,31 mmol)(4R,9aR)-7-Brom-4,6-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 6, Zwischenprodukt) in 30 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt und
1,05 ml tert-Butyllithium (1,57 mmol; 1,5M-Lösung
in n-Pentan) wurden tropfenweise zugegeben. Nach 15 min wurde Diethyldisulfid
zugegeben, und die Reaktion wurde bei –78 °C für 1 h gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
mit 10%iger wässeriger
Zitronensäurelösung gequencht
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Säulenchromato graphie über Kieselgel (0,030–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 4) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch das Produkt als ein hellgelber Feststoff (57,2 %) erhalten
wurde.
ISP-MS: m/e = 364,3 ([M+H+])
-
Beispiel 45
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt.
Hellgelbes Öl (78,1
%).
ISP-MS: m/e = 332,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,7-dicarbonsäure-2-tert-butylester-7-methylester
-
Ein
Gemisch aus 1,5 g (3,31 mmol)(4R,9aR)-7-Brom-6-cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
0,11 g (0,50 mmol) Palladium(II)acetat, 0,68 g (1,66 mmol) 1,3-Bis(diphenylphosphino)propan
und 1,4 ml (1,0 g, 10,0 mmol) Triethylamin in 15 ml MeOH wurde für 48 h bei
100 °C unter
einer Kohlenmonoxidatmosphäre
(50 bar) gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, filtriert
und zwischen Ethylacetat und Wasser geteilt. Die organische Phase
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest
wurde durch Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (1 : 3) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch die Verbindung als ein gelbes Öl (87 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 432,4 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 35, Zwischenprodukt c), aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2,7-dicarbonsäure-2-tert-butylester-7-methylester
und Diisobutylaluminiumhydrid hergestellt.
Hellgelbes Öl (43,1
%).
ISP-MS: m/e = 404,5 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Ethylbromid hergestellt.
Hellgelbes Öl (39,3
%)
ISP-MS: m/e = 432,5 ([M+H+])
-
Beispiel 46
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 2 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (89,3 %).
ISP-MS: m/e
= 282,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Hellgelber Feststoff (49,6
%).
ISP-MS: m/e = 382,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,75 g (2,25 mmol)(4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml N,N-Dimethylformamid wurden 0,12 g (2,70 mmol) Natriumhydrid
(55- bis 65%ige Dispersion in Öl)
zugegeben. Nach 30 min wurden 0,28 ml (0,64 g, 4,50 mmol) Methyliodid
zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde bei 50 °C für 2 h gerührt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in 10%ige wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Heptan (1 : 2) als Elutionsmittel gereinigt.
Gelbes Öl (89,6
%).
ISP-MS: m/e = 348,4 (M+H+)
-
c) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,68 g (2,91 mmol)(4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 5 ml Dichlormethan wurden 0,70 g (0,32 mmol) Di-tert-butyldicarbonat
und 17,8 mg (0,15 mmol) 4-(Dimethylamino)-pyridin zugegeben. Nach
1 h wurde das Lösungsmittel
eingedampft, und der Rest wurde durch Säulenchromatographie auf Kieselgel
(0,032–0,063 mm)
mit Ethylacetat : n-Heptan (1 : 2) als Elutionsmittel gereinigt.
Farbloser
Schaum (77,7 %).
ISP-MS: m/e = 334,3 (M+H+)
-
d) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 3,09 g (9,27 mmol)(4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 33 ml Dichlormethan wurde auf 0 °C abgekühlt und mit 8,8 ml (12,7 g,
0,11 mol) Trifluoressigsäure
behandelt. Das Kühlbad
wurde entfernt, und die flüchtigen Komponenten
wurden durch einen Rotationsverdampfer entfernt. Der verbleibende
Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (19 : 1: 0,1) gereinigt.
Das restliche Öl
wurde zwischen Dichlormethan und gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung geteilt
und mit Dichlormethan extrahiert, bis das gesamte Produkt aus der
wässerigen
Phase entfernt war. Die vereinigten organischen Schichten wurden
mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Das verbleibende
hellbraune Öl
wurde durch Säulenchromatographie
auf einer Chiralpak-AD-Säule
mit 7 % Ethanol/n-Heptan gereinigt, wodurch die gewünschte Verbindung
als ein hellbrauner Feststoff (36,5 %) erhalten wurde.
ISP-MS:
m/e = 234,2 (M+H+)
-
e) (4R,9aR)-6-(1-(RS)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Eine
Lösung
aus 6,0 g (16,3 mmol) (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonssäure-tert-butylester
(Beispiel 5, Zwischenprodukt c)) in 250 ml Diethylether wurde auf –100 °C abgekühlt und
mit 11,9 ml (17,9 mmol) tert-Butyllithium (1,5 M in n-Pentan) behandelt.
Nach 15 min wurden 1,0 ml (0,79 g, 17,9 mmol) Acetaldehyd zugegeben,
und die Reaktion wurde für
40 min bei gleicher Temperatur gerührt. Nach dem Erwärmen auf –75 °C wurde das
Reaktionsgemisch in 10%ige wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rest wurde durch Säulenchromatographie
auf Kieselgel (0,032–0,063
mm) mit Ethylacetat : n-Hexan (2 : 3) als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch eine erste Charge der Verbindung erhalten wurde. Die verbleibenden
Produkt-enthaltenden Fraktionen wurden gesammelt und erneut durch
Säulenchromatographie
gereinigt, wodurch ein zweite Charge der Verbindung (56,9 % Gesamt)
erhalten wurde.
Hellbraunes Öl.
ISP-MS: m/e = 334,3
(M+H+)
-
Beispiel 47
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(R)-methoxyethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (86,6 %).
ISP-MS: m/e
= 326,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 46, Zwischenprodukt b)) und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Gelbes Öl (98,3
%).
ISP-MS: m/e = 428,4 ([M+H+])
-
Beispiel 48
-
(4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (94,5 %)
ISP-MS: m/e
= 262,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt c), aus (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 47, Zwischenprodukt) hergestellt.
Gelber Feststoff
(75,5 %).
ISP-MS: m/e = 362,3 ([M+H+])
-
Beispiel 49
-
(4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester hergestellt.
Farbloser
Feststoff (82,1 %).
ISP-MS: m/e = 292,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-(1-(R)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Methyliodid hergestellt.
Gelbes Öl (63,3
%).
ISP-MS: m/e = 392,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt b), aus
(4R,9aR)-7-Formyl-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumborhydrid hergestellt.
Hellgelber Feststoff (92,8
%)
ISP-MS: m/e = 378,4 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-7-Formyl-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c), aus (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(R)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelber Schaum (67,7 %).
ISP-MS: m/e = 376,4
([M+H+])
-
Beispiel 50
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (83,4 %).
ISP-MS: m/e
= 282,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Chlor-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 5, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester (hergestellt
analog zu Beispiel 46, Zwischenprodukte a) bis e); das (4R,9aR)-6-(1-(S)-Hydroxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester-Diastereomer
wird während
der unter Zwischenprodukt d) beschriebenen chiralen Chromatographie erhalten)
und N-Chlorsuccinimid hergestellt.
Gelber Feststoff (76,1 %).
ISP-MS:
m/e = 382,3 ([M+H+])
-
Beispiel 51
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (89,8 %).
ISP-MS: m/e
= 326,2 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 6 aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 40, Zwischenprodukt b)) und N-Bromsuccinimid hergestellt.
Hellbraunes Öl (82,2
%).
ISP-MS: m/e = 428,5 ([M+H+])
-
Beispiel 52
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (88,5 %).
ISP-MS: m/e
= 262,1 ([M+H+])
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-4,7-dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 14, Zwischenprodukt, aus (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Gelbes Öl
(76,7 %).
ISP-MS: m/e = 362,2 ([M+H+])
-
Beispiel 53
-
(4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbrauner Feststoff (84,0 %).
ISP-MS: m/e
= 292,3 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) (4R,9aR)-6-(1-(S)-Methoxy-ethyl)-7-methoxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
Natriumhydrid und Methyliodid hergestellt.
Hellbrauner Feststoff
(85,7 %).
ISP-MS: m/e = 392,3 ([M+H+])
-
b) (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt b), aus
(4R,9aR)-7-Formyl-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumborhydrid hergestellt.
Hellgelber Feststoff (95,9
%).
ISP-MS: m/e = 378,4 ([M+H+])
-
c) (4R,9aR)-7-Formyl-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 15, Zwischenprodukt c), aus (4R,9aR)-7-Brom-6-(1-(S)-methoxy-ethyl)-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Beispiel 51, Zwischenprodukt) hergestellt.
Gelber Schaum (67,2
%).
ISP-MS: m/e = 376,4 ([M+H+])
-
Beispiel 54
-
(R)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluorenhydrochlorid
-
Ein
Gemisch aus 0,152 g R-[2-(5-Fluor-2-hydroxymethyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1-yl)-propyl]-carbamidsäure-tert-butylester
und 2 ml einer 2,3M-Salzsäurelösung in
Ethylacetat wurde bei Raumtemperatur für 5 h gerührt. Der Niederschlag wurde
durch Filtration gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen und getrocknet,
wodurch 0,12 g (R)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluorenhydrochlorid
(100 % Tb.) Smp.: 235–237 °C erhalten
wurden.
-
Beispiel 55
-
(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Eine
Lösung
aus 0,138 g (4R,9R)-7-Fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 1,5 ml Trifluoressigsäure
wurde bei Raumtemperatur für
1 h gehalten. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : ges. Ammoniak (9 : 1: 0,1)
gereinigt, wodurch 0,070 g (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
als hellgelbes Öl
erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 208,4 ([M+H+])
-
Beispiel 56
-
(4R,9aR)-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-methanol
-
Eine
Lösung
aus 0,020 g (4R,9aR)-7-Fluor-6-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2 N Salzsäure
in Dioxan wurde bei Raumtemperatur für 18 h gehalten. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wur de durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : ges. Ammoniak (9 : 1: 0,1)
gereinigt, wodurch 0,011 g (4R,9aR)-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-methanol
als bräunliche
Kristalle erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 238,3 ([M+H+])
-
Beispiel 57
-
(4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-7-Fluor-6-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 3,3 ml Dimethylformamid wurden 0,100 g Natriumhydrid (55 % in Öl) und 0,27
g Cyclopropylbromid portionsweise zugegeben, und das Gemisch wurde
bei Raumtemperatur für 8
h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt
und die konzentrierte organische Phase wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat = 1: 1 gereinigt, wodurch 0,144
g eines hellgelben Öls
erhalten wurden, das in 1,5 ml Trifluoressigsäure aufgenommen und bei Raumtemperatur
für 1 h
gehalten wurde. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : ges. Ammoniak (9 : 1: 0,1)
gereinigt, wodurch 0,095 g (4R,9aR)-6-Cyclopropylmethoxymethyl-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
als ein gelb-orangefarbenes Öl
erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 292,4 ([M+H+])
-
Beispiel 58
-
(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-carbaldehyd-O-methyl-oxim
-
Zu
einer Lösung
aus 0,047 g (4R,9aR)-7-Fluor-6-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 1 ml Ethanol wurden 0,014 g O-Methyl-hydroxylaminhydrochlorid zugegeben,
und das Gemisch wurde bei Umgebungstemperatur für 18 h gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt. Die organische Phase wurde
mit 10 % Zitronensäure,
10 % Natriumbicarbonat und Salzlösung
gewaschen, dann konzentriert und durch Chromatographie auf Kieselgel
mit Heptan : Ethylacetat = 2: 1 gereinigt. Das Produkt wurde mit
1 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur für 30
min behandelt. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : ges. Ammoniak (9 : 1: 0,1)
gereinigt, wodurch 0,027 g (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-carbaldehyd-O-methyl-oxim
als ein hellgelber Feststoff erhalten wurden.
ISP-MS: m/e =
265,3 ([M+H+])
-
Beispiel 59
-
1-(S)-[(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl]-ethanol
-
Eine
Lösung
aus 0,010 g (4R,9aR)-7-Fluor-6-[1-(R)-hydroxy-ethyl]-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 1 ml Dioxan und 0,1 ml 2 M Salzsäure wurde bei Raumtemperatur
für 30
min gehalten. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol: Ammoniak (100: 10 : 1) gereinigt,
wodurch 0,005 g 1-(S)-[(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl]-ethanol
als ein farbloser Gummi erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 252,3
([M+H+])
-
Beispiel 60
-
(4R,9aR)-6-[1-(S)-Cyclopropylmethoxy-ethyl]-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Die
Verbindung wurde in analoger Weise wie in Beispiel 57, ausgehend
von (4R,9aR)-7-Fluor-6-[1-(S)-hydroxy-ethyl]-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
als ein helles orangefarbenes Öl
erhalten.
ISP-MS: m/e = 306,3 ([M+H+])
-
Beispiel 61
-
(E)-[4R,9aR]-1-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-6-yl)-ethanon-O-methyl-oxim
-
Die
Verbindung wurde in analoger Weise wie in Beispiel 58, ausgehend
von [4R,9aR]-6-Acetyl-7-fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester,
als ein beigefarbenes kristallines Pulver; Smp: 128–130 °C, erhalten.
-
Zwischenprodukte (Beispiele 54–61)
-
a) N-(5-Fluor-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
-
Zu
einer Lösung
aus 33,6 ml Triethylamin und 22,5 ml 2-Amino-5-fluorpyridin (0,201
mol) in 200 ml Dichlormethan wurde tropfenweise eine Lösung aus
28 ml Pivaloylchlorid (0,201 mol) in 50 ml Dichlormethan bei einer
solchen Rate zugegeben, daß die
Temperatur 15 °C
nicht überstieg
(Eisbadkühlung).
Das Gemisch wurde dann über
Nacht unter Erwärmen
auf Raumtemperatur gerührt.
Zu der resultierenden braun-schwarzen Suspension wurden 5 g Aktivkohle
zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min
gerührt
und durch Dicalite filtriert. Die orange-gelbfarbene Mutterlauge
wurde durch Filtration über
einer Schicht aus Kieselgel (400 g) mit Heptan : Ethylacetat = 4
: 1 gereinigt. Die hellgelben Produktfraktionen wurden eingedampft,
und der ölige
Rest wurde in einer Kugelrohr-Vorrichtung bei 100 °C und 0,5
mbar destilliert. Die Verbindung kristallisierte beim Stehenlassen
bei Raumtemperatur.
Ausbeute: 33,400 g N-(5-Fluor-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
als farblose Kristalle (84,8 %); Smp: 33,4–35,2 °C.
-
b) N-(5-Fluor-3-iod-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
-
Zu
einer Lösung
aus 33 g frisch destilliertem N-(5-Fluor-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
(0,168 mol) in 500 ml tert-Butylmethylether bei –78 °C wurden tropfenweise 323 ml
einer ca. 1,3M-Lösung
sec-BuLi (0,42 mol) in Cyclohexan bei einer solchen Rate zugegeben,
daß die
Temperatur –60 °C nicht überstieg
(Flüssigstickstoffkühlung; ca.
5 min). Das Gemisch wurde bei –78 °C für 30 min
gerührt.
Zu der resultierenden hellgelben Suspension wurde tropfenweise eine
Lösung
aus 107 g Iod (0,420 mol) in 150 ml Tetrahydrofuran bei einer solchen
Rate zugegeben, daß die
Temperatur –65 °C nicht überstieg
(Flüssigstickstoffkühlung; ca.
5 min). Das Gemisch wurde dann bei –78 °C für 2 h gerührt. Zu der resultierenden
Suspension wurde eine 10%ige Natriumthiosulfatlösung in Wasser (800 ml) zugegeben,
und die Phasen wurden abgetrennt. Die organische Phase wurde mit
einer 10%igen Lösung
aus Natriumthiosulfat in Wasser, 10%iger Zitronensäurelösung in
Wasser, 10%iger Natriumbicarbonatlösung in Wasser und Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet
und unter Aspiratorvakuum konzentriert, wodurch Kristallisation
stattfand. Der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt und mit
Cyclohexan gewaschen und auf ein konstantes Gewicht luftgetrocknet.
Ausbeute:
43,50 g (80 %) N-(5-Fluor-3-iod-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
als weiße
Kristalle; Smp: 141–142,8 °C.
-
c) 5-Fluor-3-iod-pyridin-2-yl-amin
-
Ein
Gemisch aus 43,00 g (0,133 mol) N-(5-Fluor-3-iod-pyridin-2-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
in 400 ml 2 N Schwefelsaure wurde unter Rückfluß für 1,5 h erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit Dichlormethan extrahiert. Die wässerige Phase wurde mit Dichlormethan
gemischt, und der pH wurde auf 12 durch die Zugabe von 25%igem wässerigem
Natriumhydroxid eingestellt. Die Phasen wurden abgetrennt, und die
organische Phase wurde mit halb-konzentrierter Salzlösung gewaschen,
mit Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft.
Ausbeute:
31,3 g 5-Fluor-3-iod-pyridin-2-yl-amin als weiße Kristalle (98 % Th.); Smp:
75,7–77,5 °C.
-
d) 2-[Dimethyl-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silanyloxymethyl]-5-fluor-1H-pyrrolo[2,3-pyridin]
-
Zu
einer Lösung
aus 0,29 g 5-Fluor-3-iod-pyridin-2-yl-amin (0,0012 mol) in 5 ml
Dichlormethan bei 0 °C
wurden tropfenweise 0,30 ml Trifluoressigsäureanhydrid (0,00145 mol) zugegeben.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen Dichlormethan und Puffer pH 7,00
(Merck, Titrisol) geteilt; die organische Phase wurde mit 10%igem
wässerigem
Natriumbicarbonat und Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft, wodurch
das Trifluoracetat als ein weißer
kristalliner Feststoff (275 mg) erhalten wurde. Ein Gemisch aus
0,004 g Kupferiodid (0,00002 mol) und 0,007 g Bis(triphenylphosphin)palladiumdichlorid
(0,00001 mol) in 5 ml Triethylamin wurde unter Rückfluß unter Argon für 30 min
erhitzt. Die resultierende gelbe Lösung wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt,
und das kristalline Trifluoracetat und 0,264 g Dimethyl-prop-2-inyloxy-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silan (0,0013
mol) wurden auf einmal zugegeben, und das Erhitzen unter Rückfluß wurde
für 4 h
fortgesetzt. Das dunkle Reaktionsgemisch wurde zwischen 10%iger
wässeriger
Zitronensäure
und Ethylacetat geteilt, und die organische Phase wurde durch Chromatographie
auf Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat = 3 : 1, dann Kristallisation
aus Methanol, gereinigt, wodurch 0,176 g 2-[Dimethyl-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silanyloxymethyl]-5-fluor-1H-pyrrolo[2,3]-pyridin
als weiße
Kristalle erhalten wurden; Smp: 56,6–58,4 °C.
-
e) (R)-(2-{2-[Dimethyl-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silanyloxymethyl]-5-fluor-pyrrolo[2,3-b]-pyridin-1-yl}-propyl-carbamidsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,31 g 2-[Dimethyl-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silanyloxymethyl]-5-fluor-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin
(0,001 mol) in 5 ml Dimethylformamid wurden 0,048 g Natriumhydrid,
55 % in Öl,
(0,0011 mol) zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 15
min gerührt.
Zu der hellgelben Lösung
wurden 0,286 g (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-2[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
(0,0012 mol) zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 18
h gerührt.
Das Gemisch wurde mit Ethylacetat und 10%iger wässeriger Zitronensäure verdünnt. Die
Phasen wurden getrennt, und die organische Phase wurde mit Natriumbicarbonat
und Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, konzentriert und durch Chromatographie
auf Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat = 3 : 1 gereinigt, wodurch
0,426 g R-(2-{2-[Dimethyl-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silanyloxymethyl]-5-fluor-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1-yl}-propyl)-carbamidsäure-tert-butylester
(91 %) als farbloser Gummi erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 466,5
([M+H+])
-
f) R-[2-(5-Fluor-2-hydroxymethyl-pyrrolo[2,3-blpyridin-1-yl)-propyl]-carbamidsäure-tert-butylester
-
Ein
Gemisch aus 0,42 g R-(2-{2-[Dimethyl-(1,1,2-trimethyl-propyl)-silanyloxymethyl]-5-fluor-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1-yl}-propyl)-carbamidsäure-tert-butylester
und 0,42 g Ammoniumfluorid in 10 ml Methanol wurde unter Rückfluß für 18 h erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt.
Die organische Phase wurde mit Salzlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet, zur Trockne eingedampft und durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat = 1: 1 als Elutionsmittel gereinigt,
wodurch 0,280 g R-[2-(5-Fluor-2-hydroxymethyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1-yl)-propyl]-carbamidsäure-tert-butylester
als farbloser Gummi (96 %) erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 324,5
([M+H+])
-
g) (R)-7-Fluor-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 5,4 g (R)-[2-(5-Fluor-2-hydroxymethyl-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1-yl)-propyl]-carbamidsäure-tert-butylester
in 55 ml Dichlormethan wurden 7,40 g Mangandioxid zugegeben, und
das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 1 h gerührt. Weitere 7,40 g Mangandioxid
wurden zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 4 h gerührt.
-
Die
Feststoffe wurden durch Filtration über Dicalite entfernt. Die
Mutterlauge wurde eingedampft, und der Rest wurde in 50 ml Dichlormethan
und 3,0 ml Essigsäure
aufgenommen, und 10,62 g Natriumtriacetoxyborhydrid wurden zugegeben.
Eine sofortige Gasentwicklung fand statt, und das Gemisch erwärmte sich
auf ca. 35 °C.
Das Gemisch wurde bei Umgebungstemperatur für 18 h gerührt. Zu dem Reaktionsgemisch
wurden 50 ml Wasser zugegeben. Eine ausgeprägte Gasentwicklung fand statt.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 15 min gerührt. Die
Phasen wurden getrennt, und die organische Phase wurde zur Trockne
eingedampft und durch Chromatographie auf Kieselgel mit Heptan :
Ethylacetat = 1: 1 als Elutionsmittel gereinigt, wodurch ein hellgelbes Öl erhalten
wurde, daß beim
Stehenlassen kristallisierte, wodurch 3,80 g (R)-7-Fluor-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als hellgelbe Kristalle; Smp: 85–87 °C, erhalten wurden.
-
h) (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,907 g (R)-7-Fluor-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,0030 mol) in 12 ml Eisessig wurden in 2 Teilen 0,936 g Natriumcyanoborhydrid
(0,015 mol) unter Kühlung
zugegeben. Das Gemisch wurde dann bei Umgebungstemperatur für 2 h gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde zwischen Wasser (auf pH 10–11 durch
Zugabe von wässeriger Natriumhydroxidlösung eingestellt)
und Dichlormethan geteilt. Die organische Phase wurde zur Trockne
eingedampft, dann durch Chromatographie auf Kieselgel mit Heptan
: Ethylacetat (2 : 1) gereinigt, wodurch ein hellgelbes Öl erhalten
wurde, daß sich
beim Stehenlassen verfestigte, wodurch 0,852 g [4R,9aR]-7-Fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(94 % Th.) als hellgelbe Kristalle; Smp: 56,6–58,4 °C, erhalten wurden.
-
i) (4R,9aR)-7-Fluor-6-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und (4R,9aR)-7-Fluor-8-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 2,885 g (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 60 ml Toluol bei –78 °C wurden
8,72 ml einer ca. 1,3M-Lösung
aus sec-Butyllithium in Cyclohexan über 10 min zugegeben. Das orangefarbene
Gemisch wurde bei –78 °C für 30 min gerührt. Zu
der resultierenden viskosen Lösung
wurden 1,00 ml Dimethylformamid zugegeben, und das Gemisch wurde
bei –78 °C für 1,5 h gerührt. Zu
dem Reaktionsgemisch wurden 100 ml einer 10%igen Zitronensäurelösung in
Wasser zugegeben. Die Phasen wurden getrennt, und die organische
Phase wurde zur Trockne eingedampft und durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat = 2: 1 gereinigt, wodurch 0,585
g (4R,9aR)-7-Fluor-6-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als gelb-orangefarbene Kristalle; Smp: 139–140 °C, und 0,800 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 336,3 ([M+H+]).
-
j) [4R,9aR]-6-Acetyl-7-fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
In
derselben Weise wie oben wurde (4R,9aR)-6-Acetyl-7-fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
durch Ersetzen von Dimethylformamid durch Dimethylacetamid hergestellt.
Das Produkt wurde als gelbe Kristalle erhalten; Smp: 178–180 °C.
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k) (4R,9aR)-7-Fluor-6-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,58 g (4R,9aR)-7-Fluor-6-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 10 ml Tetrahydrofuran wurden 0,038 g Lithiumborhydrid zugegeben,
und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 30 min gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt.
Die Phasen wurden getrennt, und die organische Phase wurde zur Trockne eingedampft
und durch Chromatographie auf Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat
= 1: 1 gereinigt, wodurch 0,468 g (4R,9aR)-7-Fluor-6-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als gelbliche Kristalle erhalten wurden; Smp: 91–93 °C.
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Beispiel 62
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(4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(1,0 g) in Tetrahydrofuran (25 ml) wurde N-Bromsuccinimid (0,61
g) zugegeben. Das Gemisch wurde für 2 h gerührt, dann im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (4 : 1)] gereinigt, wodurch (4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein gelbes Öl
(0,84 g) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,29 (1H, s), 5,45 (1H, t, J 11 Hz), 5,33 (1H, t, J 11 Hz), 4,35
(1H, m), 4,22 (1H, m), 4,00 (2H, m), 3,85 (1H, m), 3,04 (2H, m),
2,60 (2H, m), 1,48 (9H, s) und 1,23 (3H, d, J 7 Hz); m/z M+ 400, 402, 403 (M + 1).
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(4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
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Ein
Gemisch aus (4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,050 g), Trifluoressigsäure
(1 ml) und Dichlormethan (1 ml) wurde für 1 h stehengelassen, dann
im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-7-Brom-6-Fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat als
ein orangefarbenes Öl
(0,073 g) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
9,21 (1H, m), 8,76 (1H, m), 7,60 (1H, d, J 1 Hz), 5,39 (1H, dd,
J 12, 10,5 Hz), 5,27 (1H, dd, J 12, 10,5 Hz), 4,43 (1H, dt, J 12,5,
7 Hz), 4,16 (1H, tdd, J 12, 5,5, 3,5 Hz), 3,30 (1H, dd, J 12, 2
Hz), 3,21 (1H, d, J 12 Hz), 3,17 (1H, m), 3,08 (1H, dt, J 12, 4
Hz), 2,89 (1H, q, J 12 Hz), 2,74 (1H, ddt, J 17, 5, 1,5 Hz) und
1,30 (3H, d, J 7 Hz).
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Beispiel 63
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(4R,9aR)-6-Chlor-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
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Zu
einer Lösung
aus 0,23 g (4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Zwischenprodukt h) aus den Beispielen 54–61) in 5 ml Toluol wurden
tropfenweise bei –78 °C 1,4 ml
einer ca. 1,3M-Lösung
t-Butyllithium in Pentan zugegeben. Das Gemisch wurde bei –78 °C für 30 min
gerührt.
Zu dem resultierenden Gemisch wurden 0,3 g Hexachlorethan zugegeben,
und das Gemisch wurde bei –78 °C für 30 min
gerührt
und konnte sich dann auf 0 °C über ca.
30 min erwärmen.
Die Reaktion wurde mit 10%iger Zitronensäure gequencht, und die organische
Phase wurde abgetrennt und eingedampft und der Rest durch Chromatographie
auf Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat (4 : 1) gereinigt. Die Produktfraktionen,
die die zwei Isomere und etwas Ausgangsmaterial enthielten, wurden
eingedampft, und der Rest wurde in 1 ml Trifluoressigsäure aufgenommen
und bei Raumtemperatur für
30 min gehalten. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (9 : 1: 0,1) gereinigt.
Die Produktfraktionen, die das stärker polare Isomer enthielten, wurden
gesammelt, eingedampft und unter Hochvakuum getrocknet, wodurch
0,016 g (4R,9aR)-6-Chlor-7-fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
als hellbrauner Gummi erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 242,3
([M+H+])
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Beispiel 64
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(4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
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Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-6-Fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(56 mg) in Tetrahydrofuran (2 ml) wurde N-Iodsuccinimid (44 mg)
zugegeben. Das Gemisch wurde für
24 h geschüttelt,
dann wurde ein weiterer Teil N-Iodsuccinimid (22 mg) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
24 h geschüttelt,
dann im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde in Ethylacetat (5 ml)
gelöst.
Die resultierende Lösung
wurde durch ein Pad aus Siliciumdioxid (1 g) filtriert, mit weiterem
Ethylacetat (5 ml) gewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde in Dichlormethan (2 ml) und Trifluoressigsäure (1 ml)
gelöst,
für 1 h
stehengelassen, dann im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch
präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min.) gereinigt,
wodurch (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
als ein gelbes Öl
(13 mg) erhalten wurde; NMR δH (400MHz, DMSO-d6)
9,34 (1H, m), 8,92 (1H, m), 7,73 (1H, d, J 1 Hz), 5,39 (1H, app
s), 5,27 (1H, app s), 4,41 (1H, in), 4,16 (1H, in), 3,29 (1H, m),
3,19 (1H, d, J 12 Hz), 3,14 (1H, m), 3,05 (1H, m), 2,86 (1H, qd,
J 12, 1,5 Hz), 2,71 (1H, dt, J 17, 5 Hz) und 1,31 (3H, d, J 7 Hz);
m/z M+ 348 (M + 1).
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Beispiel 65
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-formyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus n-Butyllithium/Hexanen (2,5 M, 0,44 ml) in trockenem Tetrahydrofuran (15
ml) bei –78 °C wurde unter
inerter Atmosphäre
tropfenweise eine Lösung
aus (4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,40 g) in trockenem Tetrahydrofuran (5 ml) zugegeben. Das Gemisch
wurde für
45 Minuten gerührt,
dann wurde Dimethylformamid (0,78 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde
für 2 Stunden
gerührt,
dann auf Raumtemperatur erwärmt und
für weitere
2 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde zwischen wässeriger
Ammoniumchloridlösung
(30 ml) und Ethylacetat (50 ml) geteilt. Die organische Phase wurde
gewaschen (Wasser, Salzlösung),
getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie [SiO2; Isohexan-Ethylacetat (4 : 1) → (3 : 1)]
gereinigt, wodurch (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-formyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,080 g) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
10,07 (1H, d, J 1,5 Hz), 7,67 (1H, s), 5,68 (1H, dd, J 17,5, 11,5
Hz), 5,56 (1H, dd, J 17,5, 11,5 Hz), 4,53 (1H, m), 4,32 (1H, m),
4,12 (2H, m), 3,95 (1H, m), 3,13 (1H, dd, J 16,5, 9 Hz), 3,03 (1H, m),
2,65 (2H, m), 1,49 (9H, s) und 1,27 (3H, d, J 7 Hz).
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-formyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,080 g) in Ethanol (2 ml) wurde Natriumborhydrid (9 mg) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
90 Minuten gerührt,
dann zwischen Wasser (10 ml) und Dichlormethan (10 ml) geteilt.
Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde
durch Säulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (1 : 1)] gereinigt,
wodurch (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein weißer
Feststoff (0,054 g) erhalten wurde; NMR δH (400
MHz, CDCl3) 7,26 (1H, s), 5,48 (1H, dd,
J 12, 10,5 Hz), 5,36 (1H, dd, J 12, 10,5 Hz), 4,60 (2H, d, J 2 Hz),
4,37 (1H, m), 4,19 (1H, m), 3,99 (1H, tdd, J 11,5, 6, 4 Hz), 3,87
(1H, m), 3,04 (1H, ddd, J 16, 8,5, 4 Hz), 2,98 (1H, m), 2,62 (1H,
m), 2,54 (1H, dt, J 16,5, 4,5 Hz), 1,48 (9H, s) und 1,23 (3H, d,
J 6,5 Hz).
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,027 g) in N,N-Dimethylformamid (1 ml) wurde Natriumhydrid (60
%, 0,0035 g) zugegeben. Das Gemisch wurde für 25 Minuten geschüttelt, dann
wurde Iodethan (0,012 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde für 24 Stunden
geschüttelt,
dann zwischen wässeriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
(10 ml) und Dichlormethan (10 ml) geteilt. Die organische Phase
wurde im Vakuum konzentriert; der Rest wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 mm 60 Å 30
mm × 300
mm; UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol: Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt,
wodurch ein hellgelbes Öl
(0,013 g) erhalten wurde. Das Öl
wurde in Dichlormethan (1 ml) und Trifluoressigsäure (1 ml) gelöst und für 1 h stehengelassen.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat als
ein gelbes Öl
(0,029 g) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, DMSO-d6)
9,19 (1H, m), 8,76 (1H, m), 7,39 (1H, s), 7,10 (2H, t, J 51 Hz),
5,38 (1H, dd, J 12, 10,5 Hz), 5,26 (1H, dd, J 12, 10,5 Hz), 4,46 (1H,
dt, J 11, 5, 7 Hz), 4,39 (2H, d, J 2 Hz), 4,13 (1H, tdd, J 12, 6,
3,5 Hz), 3,46 (2H, q, J 7 Hz), 3,30 (1H, d, J 11,5 Hz), 3,21 (1H,
d, J 12,5 Hz), 3,14 (1H, m), 3,07 (1H, m), 2,85 (1H, q, J 11 Hz),
2,71 (1H, dt, J 16,5, 4,5 Hz), 1,31 (3H, d, J 7 Hz) und 1,12 (3H,t,J
7 Hz).
-
Beispiel 66
-
(4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-4-methoxyphenyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-hydrochlorid
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-7-Brom-6-fluormethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,050 g) in Dimethoxyethan (2 ml) wurde Tetrakis-(triphenylphosphin)palladium(0)
(14 mg) zugegeben. Das Gemisch wurde für 5 Minuten stehengelassen,
dann wurden wässerige
Natriumcarbonatlösung
(0,4 M, 1 ml) und 4-Methoxyphenylboronsäure (0,038 g) zugegeben. Das
Gemisch wurde auf 160 °C
für 4 Minuten
unter Mikrowellenbestrahlung erhitzt, dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Das
Gemisch wurde zwischen Dichlormethan (10 ml) und gesättigter
wässeriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
(10 ml) geteilt. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol: Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt,
wodurch ein gelber Feststoff (0,023 g) erhalten wurde. Der Feststoff
wurde in Dichlormethan (1 ml) und Trifluoressigsäure (1 ml) gelöst. Das
Gemisch wurde für
1 Stunde stehengelassen, dann im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde
in Dichlormethan (2 ml) gelöst;
die resultierende Lösung
wurde mit wässeriger
Ammoniaklösung
gewaschen, im Vakuum konzentriert und durch präparative Umkehrphasen-HPLC
(Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion
bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und 10 mmol Ammoniumacetat,
Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis 10 min, dann 100 % Methanol
bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt. Der Rest wurde in HCl-Dioxan (4M,
0,1 ml) gelöst,
dann im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-6-Fluormethyl-7-4-methoxyphenyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-di-hydrochlorid
als ein gelber Feststoff (0,022 g) erhalten wurde; NMR δH (400
MHz, DMSO-d6) 9,57 (1H, m), 9,17 (1H, m),
7,39 (1H, s), 7,25 (2H, dt, J 8,5, 2,5 Hz), 7,01 (2H, dt, J 8,5,
2,5 Hz), 5,21 (1H, dd, J 13, 10 Hz), 5,09 (1H, dd, J 13, 10 Hz),
4,57 (1H, m), 4,24 (1H, m), 3,80 (3H, s), 3,33 (1H, m), 3,21 (2H,
m), 3,10 (1H, m), 2,88 (1H, q, J 11 Hz), 2,77 (1H, dt, J 17, 4,5 Hz)
und 1,37 (3H, d, 7 Hz)
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Beispiel 67
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
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(4R,9aR)-6-Ethylsulfanyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
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Eine
Lösung
aus n-Butyllithium (1,6 M in Hexanen, 0,5 ml, 0,8 mmol) in Tetrahydrofuran
(5 ml) wurde bei –78 °C für 5 min
unter einer Argonatmosphäre
gerührt.
Ein Gemisch aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
(0,2 g, 0,54 mmol) in Tetrahydrofuran (5 ml) wurde tropfenweise
unter Aufrechterhaltung der Temperatur unter –70 °C zugegeben. Die resultierende
dunkelrote Lösung
wurde bei –78 °C für 30 min
gerührt,
dann wurde Ethyldisulfid (0,13 ml, 1,08 mmol) zugegeben. Das Gemisch
wurde bei –78 °C für 2 h gerührt und
konnte sich dann über
2 h auf Raumtemperatur erwärmen.
Wasser (1 ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde auf eine Isolute-HM-N SPE-Patrone
gegossen und mit Ethylacetat (10 ml) eluiert. Das Elutionsmittel
wurde unter reduziertem Druck eingedampft, und das rohe Material
wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 mm 60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion
bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser und 10 mmol Ammoniumacetat,
Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis 10 min, dann 100 % Methanol
bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt, wodurch die Titelverbindung (0,071
g, 53 % Ausbeute) als ein hellgelbes Öl erhalten wurde: m/z M+ 350,14 (M + 1); HPLC (50 % bis 80 % Gradient
[95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 220 nm XTERRA 2,0
ml/min) 6,21 min.
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-6-Ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(10 mg) in Tetrahydrofuran (1 ml) wurde eine Lösung aus N-Bromsuccinimid (5,3
mg) in Tetrahydrofuran (0,5 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde für 18 h geschüttelt, dann
zwischen Dichlormethan (3 ml) und Wasser (2 ml) geteilt. Die organische
Schicht wurde durch eine PTFE-Fritte filtriert; das Filtrat wurde
im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch präparative Umkehrphasen-HPLC
(Säule Prep
Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt,
wodurch (4R,9aR)-7-Brom-6-ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein gelbes Öl
(4,2 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,18 (1H, t, J 1 Hz), 4,29 (1H, tdd, J 8,5, 4,5, 1,5 Hz), 4,16 (1H,
m), 3,96 (1H, m), 3,89 (1H, m), 3,11 (2H, qd, J 7,5, 2,5 Hz), 3,04
(1H, m), 2,97 (1H, qd, J 8,5, 1 Hz), 2,67 (1H, m), 2,49 (1H, ddd, J
16, 6, 1 Hz), 1,48 (9H, s), 1,36 (3H, t, J 7,5 Hz) und 1,23 (3H,
d, J 7 Hz); m/z M+ 428, 430 (M + 1).
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Eine
Lösung
aus (4R,9aR)-6-Ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in Dichlormethan (1 ml) und Trifluoressigsäure (1 ml) wurde für 18 h geschüttelt, dann
im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde in Methanol (1 ml) gelöst und auf
eine Ionenaustauschersäule
(SCX-2, 1 g) geladen. Die Säule
wurde mit Methanol (5 ml) gewaschen, dann mit methanolischer Ammoniaklösung (7
N, 5 ml) gewaschen. Die Ammoniakwäschen wurden im Vakuum konzentriert,
wodurch (4R,9aR)-7-Brom-6-ethansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
als ein braunes Öl
(1,8 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,26 (1H, s), 4,53 (1H, m), 4,24 (1H, m), 3,22 (1H, dd, J 12, 3
Hz), 3,13 (2H, m), 3,10 (1H, dd, J 7,5, 3 Hz), 3,08 (1H, m), 2,80
(1H, t, J 12 Hz), 2,56 (1H, dd, J 16, 6 Hz), 1,46 (3H, d, J 7 Hz)
und 1,37 (3H, t, J 7,5 Hz).
-
Beispiel 68
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-4-Methyl-6-propylsulfanyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Dies
wurde gemäß dem für Beispiel
67 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
und Propyldisulfid hergestellt, wodurch 0,053 g (27 % Ausbeute)
des Produkts als ein hellgelbes Öl
erzeugt wurden: m/z M+ 364,24 (M + 1); HPLC
(50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 220
nm XTERRA 2,0 ml/min) 6,94 min.
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
wurde aus (4R,9aR)-6-Propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
(10 mg) und N-Bromsuccinimid (5,3 mg) gemäß dem für Beispiel 67 beschriebenen
Verfahren hergestellt, wodurch das Produkt als ein braunes Ö1 (4,8 mg)
erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,18 (1H, t, J 1,5 Hz), 4,21 (1H, m), 4,18 (1H, m), 3,96 (1H, m),
3,90 (1H, m), 3,08 (2H, q, J 7 Hz), 3,04 (1H, m), 2,97 (1H, dd,
J 16,5, 8,5 Hz), 2,65 (1H, m), 2,48 (1H, ddd, J 16, 6, 1 Hz), 1,73
(2H, Sextett, J 7 Hz), 1,48 (9H, s), 1,23 (3H, d, J 7 Hz) und 1,03
(3H, t, J 7 Hz); m/z M+ 442,18 und 444,16
(M + 1).
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren wurde aus
(4R,9aR)-7-Brom-6-propansulfanyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(4,2 mg) und Trifluoressigsäure
(1 ml) gemäß dem für Beispiel
67 oben beschriebene Verfahren hergestellt, wodurch das Produkt
als ein braunes Öl
(2,4 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3) 7,25
(1H, s), 4,50 (1H, m), 4,22 (1H, tdd, J 11,5, 6, 3,5 Hz), 3,32 (1H,
dd, J 12, 3,5 Hz), 3,13 (2H, m), 3,09 (2H, m, J 7, 2,5 Hz), 2,79
(1H, t, J 12 Hz), 2,55 (1H, ddd, J 16, 6, 1 Hz), 1,73 (2H, q, J
7 Hz), 1,45 (3H, d, J 7,5 Hz) und 1,04 (3H, t, J 7 Hz).
-
Beispiel 69
-
(4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-6-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(1,0 g) in trockenem Tetrahydrofuran (30 ml) bei –78 °C unter Argon wurde
tropfenweise eine Lösung
aus Butyllithium in Hexanen (2,5 M, 1,2 ml) zugegeben. Das Gemisch
wurde für
1 h gerührt,
dann wurde Acetaldehyd (0,31 ml) tropfenweise zugegeben. Das Gemisch
wurde auf Raumtemperatur erwärmt,
für 30
Minuten gerührt,
dann zwischen Ethylacetat (50 ml) und wässeriger Ammoniumchloridlösung (50
ml) geteilt. Die organische Schicht wurde gewaschen (Wasser), mit
Di-tert-butyldicarbonat (0,5 g) behandelt, für 30 Minuten stehengelassen,
dann im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (9 : 1) → (1 : 1)]
gereinigt, wodurch (4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein klares Öl
(0,43 g) erhalten wurde, NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,13 (1H, dd, J 7,5, 1 Hz), 6,33 (1H, d, J 7,5 Hz), 4,69 (1H, q,
J 6,5 Hz), 4,36 (1H, m), 4,29 – 3,81
(4H, m), 3,06 (1H, m), 3,01 (1H, dd, J 8,5, 8,0 Hz), 2,66 (1H, m),
2,51 (1H, dd, J 16, 6 Hz), 1,48 (9H, s), 1,44 (3H, d, J 6,5 Hz)
und 1,24 (3H, dt, 6,5, 4 Hz); m/z M+ 334
(M + 1).
-
(4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,40 g) in trockenem Tetrahydrofuran (10 ml) bei 0 °C wurde N-Iodsuccinimid
(0,54 g) zugegeben. Das Gemisch wurde für 4 Stunden gerührt, dann
zwischen Ethylacetat (30 ml) und wässeriger Natriummetabisulfitlösung (1M,
30 ml) geteilt. Die organische Schicht wurde gewaschen (Wasser,
Salzlösung)
und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (9 : 1) → (1 : 1)]
gereinigt, wodurch (4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,10 g) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,44 (1H, d, J 1 Hz), 4,85 (1H, Quintett, J 6,5 Hz), 4,36 – 4,15 (3H, m),
4,00 (2H, m), 3,90 (1H, m), 3,02 (2H, q, J 8,5 Hz), 2,66 (1H, m),
2,53 (1H, dd, J 16,5, 6 Hz), 1,38 (3H, d, J 6,5 Hz) und 1,22 (3H,
t, J 7 Hz); m/z M+ 460 (M + 1).
-
(4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Ein
Gemisch aus (4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,012 g), Dichlormethan (0,5 ml) und Trifluoressigsäure (0,5
ml) wurde für
2 Stunden gerührt,
dann zwischen Dichlormethan (5 ml) und wässeriger Natriumhydroxidlösung (2
M, 10 ml) geteilt. Die organische Schicht wurde durch eine PTFE-Membran
filtriert und im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-6-(1(RS)-Ethanol)-7-iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
als ein klares Öl
(0,011 g) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,41 (1H, t, J 1 Hz), 4,84 (1H, q, J 6 Hz), 4,29 (1H, m), 4,00 (1H,
m), 3,08 (1H, tt, J 12, 3,5 Hz), 3,00 (1H, dq, J 9, 1 Hz), 2,94
(1H, dt, J 12, 4 Hz), 2,83 (1H, dd, J 12, 5,5 Hz), 2,62 (1H, q,
J 12 Hz), 2,50 (1H, dd, J 16, 7 Hz), 1,38 (3H, d, J 6,5 Hz) und
(3H, dd, J 8,5, 7,5 Hz); m/z M+ 360 (M +
1).
-
Beispiel 70
-
(4R,9aR)-7-Ethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-7-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellgelbes Öl
(84,4 %).
ISP-MS: m/e = 268,4 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) 5-Ethoxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt d), aus 5-Hydroxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
(Beispiel 3, Zwischenprodukt d)), Natriumhydrid und Ethylbromid
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (68,7 %).
ISP-MS: m/e
= 335,3 ([M+H+])
-
b) 5-Ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt e), aus 5-Ethoxy-pyrrolo[2,3-b]pyridin-1,2-dicarbonsäure-1-tert-butylester-2-ethylester
und Trifluoressigsäure
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (44,1 %).
ISP-MS: m/e
= 235,3 ([M+H+])
-
c) (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-5-ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-blpyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt j), aus 5-Ethoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester,
Kalium-tert-butoxid und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloses Öl
(59,7 %).
ISP-MS: m/e = 392,3 ([M+H+])
-
d) 7-Ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt k), aus (R)-1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-5-ehoxy-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
hergestellt.
Hellgelber Feststoff (73,0 %).
ISP-MS: m/e
= 246,3 ([M+H+])
-
e) (R)-7-Ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1, Zwischenprodukt h), aus 7-Ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
und Lithiumaluminiumhydrid und Schutz des freien Amins mit Di-tert-butyl-dicarbonat
und 4-(Dimethylamino)-pyridin hergestellt.
Farbloses Öl (65,1
%).
ISP-MS: m/e = 332,3 ([M+H+])
-
f) (4R,9aR)-7-Ethoxy-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt i), aus (R)-7-Ethoxy-4-methyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Farbloser Feststoff
(70,3 %).
ISP-MS: m/e = 334,3 ([M+H+])
-
Beispiel 71
-
(4R,9aR)-4,7-Dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 1 aus (4R,9aR)-4,7-Dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Hellbraunes Öl
(86,4 %).
ISP-MS: m/e = 204,0 ([M+H+])
-
Zwischenprodukte
-
a) 1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-5-methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt j), aus 5-Methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
(Beispiel 3, Zwischenprodukt e)), Kaliumtert-butoxid und (S)-5-Methyl-2,2-dioxo-[1,2,3]oxathiazolidin-3-carbonsäure-tert-butylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (75,1 %).
ISP-MS: m/e
= 362,3 ([M+H+])
-
b) (R)-4,7-Dimethyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt k), aus 1-(2-tert-Butoxycarbonylamino-1-methyl-ethyl)-5-methyl-1H-pyrrolo[2,3-b]pyridin-2-carbonsäure-ethylester
hergestellt.
Farbloser Feststoff (55,5 %).
ISP-MS: m/e
= 216,2 ([M+H+])
-
c) (R)-4,7-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt 1), aus (R)-4,7-Dimethyl-3,4-dihydro-2H-2,4a,5-triaza-fluoren-1-on
und Lithiumaluminiumhydrid hergestellt. Das Produkt wurde durch
Säulenchromatographie über Kieselgel
(0,030–0,063
mm) mit Ethylacetat : Methanol (9 : 1, dann 3 : 1) als Elutionsmittel
gereinigt.
Hellgelber Feststoff (51,2 %).
ISP-MS: m/e
= 202,0 ([M+H+])
-
d) (R)-4,7-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt m), aus (R)-4,7-Dimethyl-1,2,3,4-tetrahydro-2,4a,5-triaza-fluoren,
Di-tert-butyl-dicarbonat und 4-(Dimethylamino)-pyridin hergestellt.
Gelbes Öl (71,6
%).
ISP-MS: m/e = 302,2 ([M+H+])
-
e) (4R,9aR)-4,7-Dimethyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäuretert-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu Beispiel 3, Zwischenprodukt n), aus (R)-4,7-Dimethyl-3,4-dihydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Natriumcyanoborhydrid hergestellt.
Farbloses Öl (78,7
%).
ISP-MS: m/e = 304,2 ([M+H+])
-
Beispiel 72
-
(4R,9aR)-7-Ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(95 mg) in Tetrahydrofuran (1 ml) wurde tropfenweise eine Lösung aus
Isopropylmagnesiumchlorid in Tetrahydrofuran (2 M, 0,23 ml) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
30 Minuten geschüttelt, dann
wurde Kupfer(I)iodid (4 mg) zugegeben. Das Gemisch wurde für 1 Stunde
geschüttelt.
Iodethan (0,05 ml) wurde zugegeben und das Gemisch wurde für 18 h geschüttelt. Das
Gemisch wurde zwischen wässeriger
Ammoniumchloridlösung
(10 ml) und Dichlormethan (10 ml) geteilt. Die organische Phase
wurde im Vakuum konzentriert und durch präparative Umkehrphasen-HPLC
(Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300 mm,
UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol: Wasser und
10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0 bis
10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt, wodurch ein
hellgelbes Öl
(15 mg) erhalten wurde. Das Öl
wurde in DCM (1 ml) und TFA (1 ml) gelöst. Das Gemisch wurde für 1 Stunde
stehengelassen, dann im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-7-Ethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
als ein gelber Gummi (21 mg) erhalten wurde; NMR δH (400
MHz, DMSO-d6) 9,50 (1H, m), 9,01 (1H, m),
7,62 (1H, s), 7,58 (1H, s), 4,49 (1H, Quint., J 6,5 Hz), 4,36 (1H,
m), 3,44 (1H, dd, J 12, 3 Hz), 3,32 – 3,19 (3H, m), 3,00 (1H, t,
J 11 Hz), 2,84 (1H, dd, J 17,5, 6Hz), 2,49 (2H, q, J 7,5 Hz), 1,36
(3H, d, J 7 Hz) und 1,13 (3H, t, J 7,5 Hz); HPLC (20 % bis 50 %
Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 250 nm XTERRA
2,0 ml/min.) 3,80 min.
-
Beispiel 73
-
(4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(10 mg) in Tetrahydrofuran (1 ml) wurde eine Lösung aus N-Bromsuccinimid (5,3
mg) in Tetrahydrofuran (0,5 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde für 18 h geschüttelt, dann
zwischen Dichlormethan (3 ml) und Wasser (2 ml) geteilt. Die organische
Schicht wurde durch eine PTFE-Fritte filtriert; das Filtrat wurde im
Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch präparative Umkehrphasen-HPLC
(Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol: Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13min, 20 ml/min) gereinigt,
wodurch (4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein gelbes Öl
(4,7 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,88 (1H, t, J 1 Hz), 7,24 (1H, q, J 1,5 Hz), 4,23 (2H, m), 3,97
(1H, m), 3,89 (1H, m), 3,02 (2H, dd, J 16, 8,5 Hz), 2,65 (1H, m),
2,53 (1H, 16,5, 6,5 Hz), 1,48 (9H, s) und 1,22 (3H, d, J 6,5 Hz).
-
(4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Eine
Lösung
aus (4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in Dichlormethan (1 ml) und Trifluoressigsäure (1 ml) wurde für 18 h geschüttelt, dann im
Vakuum konzentriert. Der Rest wurde in Methanol (1 ml) gelöst und auf
eine Ionenaustauschersäule (SCX-2,
1 g) geladen. Die Säule
wurde mit Methanol (5 ml), dann mit methanolischer Ammoniaklösung (7
N, 5 ml) gewaschen. Die Ammoniakwäschen wurden im Vakuum konzentriert,
wodurch (4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
als ein braunes Öl
(2,5 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,92 (1H, t, J 1 Hz), 7,30 (1H, m), 4,45 (1H, m), 4,18 (1H, tdd,
J 9, 6,5, 3,5 Hz), 3,26 (1H, dd, J 12, 3,5 Hz), 3,11 (1H, t, J 8,5
Hz), 3,06 (1H, d, 7 Hz), 3,04 (1H, dd, J 14, 1,5 Hz), 2,74 (1H,
t, J 11,5 Hz), 2,57 (1H, dd, J 16, 6 Hz) und 1,42 (3H, d, J 7 Hz);
HPLC (50 % bis 80 %, Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
235 nm XTERRA 2,0 ml/min) 1,14 min.
-
Beispiel 74
-
(4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
(4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester wurde
aus (4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(10 mg) und N-Chlorsuccinimid gemäß dem für Beispiel 73 oben beschriebenen
Verfahren hergestellt, wodurch das Produkt als ein gelbes Öl (2,1 mg)
erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,79 (1H, t, J 1 Hz), 7,13 (1H, q, J 1,5 Hz), 4,28 (2H, m), 3,98
(1H, m), 3,90 (1H, m), 3,02 (1H, dd, J 16,5, 9 Hz), 2,66 (1H, m),
2,53 (1H, dd, J 16, 6 Hz), 1,48 (9H, s) und 1,22 (3H, d, J 7 Hz).
-
(4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
wurde aus (4R,9aR)-7-Chlor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester gemäß dem für Beispiel
73 oben beschriebenen Verfahren hergestellt, wodurch das Produkt
als ein braunes Öl
(0,9 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
7,87 (1H, m), 7,25 (1H, m), 4,59 (1H, m), 4,32 (1H, m), 3,39 (1H,
dd, J 12, 3,5 Hz), 3,22 – 3,13
(2H, m), 2,83 (1H, t, J 12 Hz), 2,62 (1H, dd, J 16,5, 6,5 Hz) und
1,47 (3H, d, J 7,5 Hz); HPLC (50 % bis 80 % Gradient: [95 : 5 MeOH
: Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 235 nm XTERRA 2,0 ml/min) 1,03
min.
-
Beispiel 75
-
(4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
(4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester wurde
aus (4R,9aR)-4-Methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(10 mg) und N-Iodsuccinimid gemäß dem für Beispiel
73 oben beschriebenen Verfahren hergestellt, wodurch das Produkt
als ein gelbes Öl (2,3
mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz; CDCl3)
8,01 (1H, t, J 1Hz), 7,38 (1H, q, J 1,5 Hz), 4,25 (2H, m), 3,97
(1H, m), 3,88 (1H, m), 3,01 (2H, dd, 16,5, 9 Hz), 2,62 (1H, m),
2,53 (1H, dd, J 16,5, 6,5 Hz), 1,48 (9H, s) und 1,21 (3H, d, J 7
Hz); MS, GEFUNDEN: e/z+ 416, 360 (M + 1,
M-tBu).
-
(4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
-
(4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren
wurde aus (4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester gemäß dem für Beispiel
73 oben beschriebenen Verfahren hergestellt, wodurch das Produkt
als ein braunes Öl (1,0
mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, CDCl3)
8,09 (1H, t, J 1Hz), 7,50 (1H, q, J 1,5 Hz), 4,59 (1H, m), 4,32
(1H, tdd, J 12, 6, 3,5 Hz), 3,22 – 3,12 (3H, m), 2,83 (1H, t,
J 12 Hz), 2,62 (1H, dd, J 16,5, 6 Hz) und 1,47 (3H, d, J 7,5 Hz);
HPLC (50 % bis 80 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
235 nm XTERRA 2,0 ml/min) 1,34 min.
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Beispiel 76
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(4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-7-Formyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-7-Iod-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(575 mg) in Tetrahydrofuran (6 ml) unter Argon wurde tropfenweise
eine Lösung
aus Isopropylmagnesiumchlorid in Tetrahydrofuran (2 M, 1,39 ml)
zugegeben. Das Gemisch wurde 1 h gerührt, dann wurde Dimethylformamid
(0,30 ml) tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde für 2 Stunden gerührt, dann
zwischen wässeriger
Ammoniumchloridlösung
(20 ml) und Ethylacetat (2 × 20
ml) geteilt. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
[SiO2; Isohexan-Ethylacetat (3 : 1)] gereinigt,
wodurch (4R,9aR)-7-Formyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein gelber Schaum (347 mg) erhalten wurde.
-
(4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-7-Formyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(347 mg) in Ethanol (10 ml) wurde Natriumborhydrid (43 mg) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
3 Stunden gerührt,
dann zwischen Wasser (20 ml) und Dichlormethan (2 × 20 ml) geteilt.
Die vereinigten organischen Schichten wurden mit Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch Flashsäulenchromatographie
(SiO2; Ethylacetat) gereinigt, wodurch (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein hellgelber Schaum (221 mg) erhalten wurde; NMR δH (400
MHz, CDCl3) 7,77 (1H, m), 7,25 (1H, q, J
1,5 Hz), 4,48 (2H, s), 4,32 (1H, m), 4,20 (1H, m), 3,97 (1H, m),
3,90 (1H, m), 3,02 (2H, dd, J 16, 9 Hz), 2,65 (1H, m), 2,53 (1H,
dd, J 16, 6,5 Hz), 1,98 (1H, m), 1,48 (9H, s) und 1,23 (3H, d, J
6,5 Hz); MS, gefunden: (e/z)+ 320, 264 (M
+ 1, M-tBu).
-
(4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(30 mg) in N,N-Dimethylformamid (1 ml) wurde Natriumhydrid (60 %, 6
mg) zugegeben. Das Gemisch wurde für 25 Minuten geschüttelt, dann
wurde Ethyliodid (0,015 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde für 18 h geschüttelt, dann
wurde ein weiterer Teil Natriumhydrid (6 mg) zugegeben. Das Gemisch
wurde auf 60 °C
erhitzt und für
18 h geschüttelt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, dann zwischen Salzlösung (10
ml) und Dichlormethan (10 ml) geteilt. Die organische Schicht wurde mit
wässeriger
Magnesiumsulfatlösung
gewaschen und im Vakuum konzentriert. Der Rest wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C 18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt,
wodurch ein gelbes Öl
(13 mg) erhalten wurde. Das Öl
wurde in DCM (1 ml) und TFA (1 ml) gelöst. Das Gemisch wurde für 2 Stunden
stehengelassen, dann im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-7-Ethoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
als ein gelber Gummi (35 mg) erhalten wurde; NMR δH (400
MHz, DMSO-d6) 9,36 (1H, m), 8,90 (1H, m),
7,76 (1H, s), 7,48 (1H, s), 4,48 (1H, dt, J 11, 6,5 Hz), 4,29 (2H,
s), 4,25 (1H, m), 3,45 (2H, q, J 6,5 Hz), 3,39 (1H, dd, J 12,5,
3,5 Hz), 3,27 (1H, d, J 13 Hz), 3,21 (1H, t, J 8,5 Hz), 3,17 (1H,
m), 2,94 (1H, m), 2,78 (1H, dd, J 16,5, 6 Hz), 1,34 (3H, d, J 7
Hz) und 1,12 (3H, t, J 7 Hz); HPLC (20 % bis 50 % Gradient [95 :
5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 260 nm XTERRA 2,0 ml/min)
1,52 min.
-
Beispiel 77
-
(4R,9aR)-7-Benzyloxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-7-Benzyloxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat wurde
aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(30 mg) und Benzylbromid (0,022 ml) gemäß dem für Beispiel 76 oben beschriebenen Verfahren
hergestellt, wodurch das Produkt als ein gelber Gummi (36 mg) erhalten
wurde; NMR δH (400 MHz, DMSO-d6)
9,35 (1H, m), 8,90 (1H, m), 7,79 (1H, d, J 1,5 Hz), 7,50 (1H, d,
J 1,5 Hz), 7,38 – 7,26
(5H, m), 4,51 (2H, s), 4,48 (1H, m), 4,38 (2H, s), 4,26 (1H, tdd,
J 12, 6, 3,5 Hz), 3,39 (1H, dd, J 12,5, 3,5 Hz), 3,27 (1H, d, J 13
Hz), 3,21 (1H, t, J 8 Hz), 3,17 (1H, m), 2,94 (1H, m), 2,77 (1H,
dd, J 17, 6 Hz) und 1,34 (3H, d, J 7 Hz); HPLC (50 % bis 80 %, Gradient
[95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat] 265 nm XTERRA 2,0
ml/min) 1,53 min.
-
Beispiel 78
-
(4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-7-Hydroxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(80 mg) in DCM (3 ml) bei 0 °C
wurde tropfenweise Diethylaminoschwefeltrifluorid (0,066 ml) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
3 Stunden gerührt,
dann wurde ein weiterer Teil Diethylaminoschwefeltrifluorid (0,033
ml) zugegeben. Das Gemisch wurde für 30 Minuten gerührt, dann
zwischen wässeriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
(10 ml) und Dichlormethan (10 ml) geteilt. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert. Der Rest
wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 %, 0
bis 10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt,
wodurch ein hellgelbes Öl
(15 mg) erhalten wurde. Das Öl
wurde in DCM (1 ml) und TFA (1 ml) gelöst, für 1 Stunde stehengelassen,
dann im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-7-Methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
als ein gelbes Öl
(25 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, DMSO-d6)
9,33 (1H, m), 8,88 (1H, m), 7,76 (1H, d, J 1 Hz), 7,45 (1H, d, J
1 Hz), 4,47 (1H, dt, J 12,5, 7 Hz), 4,25 (2H, s), 4,23 (1H, m),
3,38 (1H, dd, J 12, 3,5 Hz), 3,26 (1H, d, J 13 Hz), 3,24 (3H, s),
3,19 (1H, t, J 8 Hz), 3,16 (1H, m), 2,93 (1H, m), 2,76 (1H, dd,
J 17, 6 Hz) und 1,33 (3H, d, J 7 Hz). MS, Gefunden: e/z+ 234
(M + 1).
-
Beispiel 79
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(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluorendi-trifluoracetat
-
(4R,9aR)-7-Hydroxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus (4R,9aR)-7-Brom-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(0,50 g) in Ether (35 ml) bei –100 °C unter Stickstoff
wurden nacheinander tropfenweise Triisopropylborat (0,607 ml), dann
eine Lösung
aus tert-Butyllithium (1,5 M, 1,04 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde
für 10
Minuten gerührt,
auf –78 °C erwärmt und
für 10
Minuten gerührt,
dann auf –20 °C erwärmt. Ein
Gemisch aus Essigsäure
(0,33 ml) und Wasser (0,33 ml) wurde tropfenweise zugegeben, gefolgt
von wässerigem
Wasserstoffperoxid (27 %, 0,25 ml). Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt, für 2 Stunden
gerührt,
dann zwischen wässeriger
Natriummetabisulfitlösung
(30 ml) und Ethylacetat (30 ml) geteilt. Die organische Phase wurde
mit Salzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert, wodurch ein
gelbes Öl
erhalten wurde. Das Öl
wurde durch Flashsäulenchromatographie
[SiO2; Ethylacetat-Isohexan (1 : 1) → (3 : 2)]
gereinigt, wodurch (4R,9aR)-7-Hydroxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als ein gelber Schaum (0,21 g) erhalten wurde; NMR δH (400
MHz, CDCl3) 7,51 (1H, d, J 2,5 Hz), 6,96
(1H, d, J 2,5 Hz), 4,20 (2H, m), 3,88 (1H, tdd, J 8, 7, 3,5 Hz),
3,04 (1H, m), 2,96 (1H, dd, J 16, 8,5 Hz), 2,66 (1H, m), 2,49 (1H,
dd, J 16, 7 Hz), 1,47 (9H, s) und 1,18 (3H, d, J 6,5 Hz); HPLC (20
% bis 50 % Gra dient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10 mmol Ammoniumacetat]
250 nm XTERRA 2,0 ml/min) 7,16 min.
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(4R,9aR)-7-Cyclopropylmethoxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
-
Zu
einer Lösung
aus (4R,9aR)-7-Hydroxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(51 mg) in N,N-Dimethylformamid (1 ml) wurde Natriumhydrid (60 %,
14 mg) zugegeben. Das Gemisch wurde für 2 Minuten geschüttelt, dann
wurde Cyclopropylmethylbromid (0,033 ml) zugegeben. Das Gemisch
wurde für
18 Stunden geschüttelt,
dann zwischen Dichlormethan (5 ml) und wässeriger Ammoniumchloridlösung (5
ml) geteilt. Die organische Schicht wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rest wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC (Säule
Prep Nova-Pak HR C18 6 μm
60 Å 30
mm × 300
mm, UV-Detektion bei 254 nm, mobile Phase 95 : 5 Methanol : Wasser
und 10 mmol Ammoniumacetat, Gradient 50 % Methanol bis 100 % 0 bis
10 min, dann 100 % Methanol bis 13 min, 20 ml/min) gereinigt, wodurch
ein gelbes Öl
(13 mg). Das Öl
wurde in DCM (1 ml) und TFA (1 ml) gelöst. Das Gemisch wurde für 1 Stunde
stehengelassen, dann im Vakuum konzentriert, wodurch (4R,9aR)-7-Cyclopropylmethxy-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-di-trifluoracetat
als ein braunes Öl
(30 mg) erhalten wurde; NMR δH (400 MHz, DMSO-d6)
9,31 (1H, m), 8,85 (1H, m), 7,46 (1H, d, J 2,5 Hz), 7,36 (1H, m),
4,40 (1H, dt, J 12, 7 Hz), 4,19 (1H, tdd, J 11,5, 6, 3,5 Hz), 3,76
(2H, d, J 6,5 Hz), 3,36 (1H, dd, J 11,5, 2,5 Hz), 3,25 (1H, d, J
13 Hz), 3,17 (1H, dd, J 17, 9 Hz), 3,13 (1H, m), 2,91 (1H, q, J
11 Hz), 2,74 (1H, dd, J 17, 6 Hz), 1,31 (3H, d, J 7 Hz) und 1,18
(1H, m); HPLC (20 % bis 50 % Gradient [95 : 5 MeOH : Wasser, 10
mmol Ammoniumacetat] 250 nm XTERRA 2,0 ml/min) 2,76 min.
-
Beispiel 80
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(4R,9aR)-7-Fluor-4,8-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
-
Zu
einer Lösung
aus 0,068 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 3 ml Dichlormethan wurden 0,0995 g Tetrabrommethan und 0,0786
g Triphenylphosphin zugegeben, und das Gemisch wurde bei Umgebungstemperatur
für 2,5
h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, und der Rest wurde durch
Chromatographie auf Kieselgel mit einem Gemisch aus Heptan : Ethylacetat
(1 : 1) gereinigt, wodurch 0,0695 g eines hellgelben Öls erhalten
wurden.
-
Dieses Öl wurde
in 1 ml Tetrahydrofuran gelöst,
und 3,0 mg Palladiumacetat wurden zugegeben. Zu dem resultierenden
Gemisch wurden 0,05 ml Polymethylhydrosiloxan zugegeben, und das
Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 0,5 h gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt. Die organische Phase wurde
mit Wasser gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde in 0,60
ml Trifluoressigsäure
gelöst
und bei Raumtemperatur für
0,5 h gerührt.
Das Lösungsmittel wurde
eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf Kieselgel
mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (25 % in Wasser) (9 : 1:
0,1) gereinigt, wodurch 0,032 g (4R,9aR)-7-Fluor-4,8-dimethyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
als ein hellgelbes Öl
erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 222,3 ([M+H+]).
-
Zwischenprodukt
-
(4R,9aR)-7-Fluor-8-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
-
Zu
einer Lösung
aus 0,800 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-hexahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
(Zwischenprodukt i), Beispiele 54–61) in 15 ml Tetrahydrofuran
wurden 0,052 g Lithiumborhydrid zugegeben, und das Gemisch wurde
bei Raumtemperatur für
0,5 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt.
Die organische Phase wurde zweimal mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Methylenchlorid : Ethylacetat (3 : 2) gereinigt, wodurch
0,56 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
als farbloser Schaum erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 338,2 ([M+H+]).
-
Beispiel 81
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(4R,9aR)-(7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-yl)-methanol
-
Ein
Gemisch aus 0,040 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 1 ml einer 2M-Salzsäurelösung in
Dioxan wurde bei Raumtemperatur für 18 h gehalten. Die Lösungsmittel
wurden eingedampft und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol: Ammoniak (25 % in Wasser)
(9 : 1: 0,1) gereinigt. Die Produktfraktionen wurden gesammelt und
eingedampft, wodurch 0,0215 g eines gelblichen Schaums erhalten
wurden.
ISP-MS: m/e = 238,4 ([M+H+])
-
Beispiel 82
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(4R,9aR)-7-Fluor-8-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
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Zu
einer Lösung
aus 0,116 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-hydroxymethyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
in 2 ml Dimethylformamid wurden 0,050 g Natriumhydrid (55%ige Suspension
in Öl)
und 0,146 g Methyliodid zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 20
h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde zwischen Wasser und Ethylacetat geteilt.
Die organische Phase wurde eingedampft, und der Rest wurde durch
Chromatographie auf Kieselgel mit Heptan : Ethylacetat gereinigt,
wodurch 0,113 g eines gelblichen Öls erhalten wurden. Das Öl wurde
in 1 ml Trifluoressigsäure
gelöst
und bei Raumtemperatur für
1 h gehalten. Das Lösungsmittel
wurde eingedampft, und der Rest wurde durch Chromatographie auf
Kieselgel mit Dichlormethan : Methanol : Ammoniak (25 % in Wasser)
(9 : 1: 0,1) gereinigt, wodurch 0,074 g (4R,9aR)-7-Fluor-8-methoxymethyl-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren
als ein gelbes Öl
erhalten wurden.
ISP-MS: m/e = 252,3 ([M+H+]).
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Beispiel 83
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(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-carbaldehyd-oxim
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Analog
zu Beispiel 58 wurde, ausgehend von (4R,9aR)-7-Fluor-8-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und Hydroxylaminhydrochlorid,(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-carbaldehyd-oxim,
Smp.: 194,6–196,7 °C, hergestellt.
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Beispiel 84
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(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-carbaldehyd-O-methyl-oxim
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Analog
zu Beispiel 58 wurde, ausgehend von (4R,9aR)-7-Fluor-8-formyl-4-methyl-3,4,9,9a-tetrahydro-1H-2,4a,5-triaza-fluoren-2-carbonsäure-tert-butylester
und O-Methyl- hydroxylaminhydrochlorid,(4R,9aR)-7-Fluor-4-methyl-1,2,3,4,9,9a-hexahydro-2,4a,5-triaza-fluoren-8-carbaldehyd-O-methyl-oxim
hergestellt.
ISP-MS: m/e = 265,3 ([M+H+]).
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BEISPIEL A
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Tabletten,
die die folgenden Inhaltsstoffe enthalten, können in einer konventionellen
Weise hergestellt werden:
| Inhaltsstoffe | pro
Tablette |
| Verbindung
der Formel I | 10,0–100,0 mg |
| Lactose | 125,0
mg |
| Maisstärke | 75,0
mg |
| Talk | 4,0
mg |
| Magnesiumstearat | 1,0
mg |
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BEISPIEL B
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Kapseln,
die die folgenden Inhaltsstoffe enthalten, können in einer konventionellen
Weise hergestellt werden:
| Inhaltsstoffe | pro
Kapsel |
| Verbindung
der Formel I | 25,0
mg |
| Lactose | 150,0
mg |
| Maisstärke | 20,0
mg |
| Talk | 5,0
mg |
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BEISPIEL C
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Injektionslösungen können die
folgende Zusammensetzung haben:
| Verbindung
der Formel I | 3,0
mg |
| Gelatine | 150,0
mg |
| Phenol | 4,7
mg |
| Wasser
für Injektionslösungen | ad
1,0 ml |