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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Statorbaugruppe, eine Statoranordnung,
einen Motor, der diese verwendet, und ein Verfahren zur Herstellung der
Statoranordnung.
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Ein
Schrittmotor wird weitgehend als ein Motor verwendet, der für eine rotierende
Komponente und dergleichen einer OA-Vorrichtung (OA = Office Automation,
Büroautomatisierung)
oder eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird. Der Schrittmotor wandelt in
Abhängigkeit
von elektrischen Signalen ein digitales elektrisches Eingangssignal
in eine mechanische Bewegung um und rotiert schrittweise um einen
für jeden
Schritt festgesetzten Winkel, wodurch eine hohe Genauigkeit bei
der Positionierung erzielt wird. Zu einer Bauart eines derartigen
Schrittmotors gehört ein
PM-(Permanentmagnet)-Schrittmotor,
in dessen Rotorgruppe ein Permanentmagnet verwendet wird.
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Ein
herkömmlicher
PM-Schrittmotor ist mit einer Statoranordnung 100 versehen,
wie sie in 9 veranschaulicht ist. Die Statoranordnung 100 weist
zwei Statorbaugruppen 101 und 101 auf, die Rücken an
Rücken
aneinander befestigt sind.
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EP-A-0289043
beschreibt einen Permanentmagnet-Schrittmotor, der zwei koaxiale
Statorbaugruppen aufweist. Jede von diesen stellt ein inneres Statorjoch,
ein äußeres Statorjoch
und eine zwischen den Statorjochen angeordnete Spulenwicklung bereit.
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10 veranschaulicht
eine Explosionsansicht einer der beiden Statorbaugruppen 101 und 101.
Die Statorbaugrup pe 101 weist ein zylindrisches becherförmiges äußeres Statorjoch 102,
ein inneres Statorjoch 103, das aus einer ringförmigen Stahlplatte
hergestellt ist, und eine Wicklung 104 auf.
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Das äußere Statorjoch 102 und
das innere Statorjoch 103 sind in einer derartigen Weise
ausgebildet, dass nach dem Ausstanzen ihrer jeweiligen weichmagnetischen
Materialien ihre zugehörigen mehreren
Polzähne 102a und 103a mit
einem Spalt dazwischen ineinander greifen. Die Wicklung 104 ist durch
Wicklung eines Spulendrahts W um einen geflanschten Spulenkörper 105,
der aus einem Kunstharz hergestellt ist, gebildet. Der geflanschte
Spulenkörper 105 enthält einen
Anschlussblock 107, der aus seinem zylindrischen Flansch
im Wesentlichen senkrecht zu seiner axialen Richtung vorragt, und weist
der mehrere Anschlussstifte 106 auf, die von dem Anschlussblock 107 aus
vorragen und an diesem fixiert sind. Zuleitungsdrähte der
Wicklung 104 sind hakenartig um die Anschlussstifte gelegt
und an diese angelötet.
Die Anschlussstifte 106 sind mit einer Antriebsschaltung
einer Vorrichtung verbunden, an der der Schrittmotor montiert ist.
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In
dem äußeren Statorjoch 102 ist
eine Aussparung oder ein Ausschnitt 102b ausgebildet, der dem
Anschlussblock 107 ermöglicht,
nach außen vorzuragen.
Bezugnehmend auf 11 ist eine Weite des Ausschnitts 102b im
Wesentlichen gleich einer Weite des Anschlussblocks 107 festgelegt,
wodurch die Wicklung 104 in den aneinander gekoppelten
Statorbaugruppen 101 und 101 sicher fixiert wird.
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Die
Statoranordnung 100 wird derart gebildet, dass die beiden
Statorbaugruppen 101 und 101, die jeweils den
vor stehend beschriebenen Aufbau aufweisen, beispielsweise mit einer
Harzmasse miteinander vergossen werden, wobei ihre jeweiligen inneren
Joche miteinander in Berührung
stehen. Hier sind die beiden Statorbaugruppen 101 und 101 derart miteinander
gekoppelt, dass ihre jeweiligen mehreren Polzähne um einen optischen elektrischen
Winkel von beispielsweise 90 Grad zueinander versetzt angeordnet
sind.
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Wenn
die Statoranordnung 100 in der vorstehend beschriebenen
Weise aufgebaut ist, muss jedoch ein Versatz des relativen elektrischen
Winkels zwischen den beiden Arten von Polzähnen angepasst werden, wodurch
bewirkt wird, dass eine Verstellung zwischen den beiden Anschlussblöcken, die einander
gegenüberliegen,
auftritt, wie dies in 11 veranschaulicht ist. Demgemäß ist es
schwierig oder kompliziert, zwischen dem Schrittmotor, der mit der vorstehend
beschriebenen Statoranordnung 100 versehen ist, und einer
Vorrichtung, an der der Schrittmotor montiert ist, eine glatte,
problemlose elektrische Verbindung zu schaffen.
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Beispielsweise
ist es im Falle einer Verbindung der Anschlussstifte 106 mit
einer flexiblen Leiterplatte (FPC, Flexible Printed Circuit) 109,
die in 12 veranschaulichte Verbindungslöcher 108 aufweist,
erforderlich, eine derart spezielle Gestaltung zu schaffen, dass
aufgrund des Versatzes zwischen den beiden Anschlussblöcken, die
einander gegenüberliegen,
eher große
Verbindungslöcher
gebohrt werden. Eine Vergrößerung der
Verbindungslöcher umfasst
jedoch Fehler, wie beispielsweise eine unvollkommene Lötstelle,
wodurch die Zuverlässigkeit der
Lötverbindung
verringert ist.
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Kurz
gesagt, weist die herkömmliche
Statoranordnung 100 insofern einen Mangel auf, als der Versatz
zwischen den beiden Anschlussblöcken 107 und 107,
die einander gegenüberliegen,
auftreten kann, der die Fehler der elektrischen Verbindung zwischen
dem Motor mit der Statoranordnung und der Vorrichtung, an der der
Motor montiert ist, zur Folge hat, wodurch ggf. die Zuverlässigkeit
bei der Herstellung der Statoranordnung und des Motors verringert wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist im Lichte des Vorstehenden geschaffen
worden, und ihre Aufgabe besteht darin, eine Statorbaugruppe, eine
Statoranordnung und einen Motor, die ihnen ermöglichen, jeweils eine problemlose
elektrische Verbindung mit einer Vorrichtung, an der sie montiert
sind, zu haben, und ferner ein Verfahren zur Herstellung eines sehr zuverlässigen Stators
zu schaffen.
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Um
die vorstehende Aufgabe zu erzielen, weist eine Statorbaugruppe
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Spulenkörper, der einen Zylinder mit
einer Wicklung eines um diesen herum gewickelten Spulendrahts aufweist,
und einen Anschlussblock, der mit Anschlussstiften versehen ist,
die mit Zuleitungsdrähten
der Wicklung verbunden sind; sowie miteinander gekoppelte Statorjoche
auf, in denen der Spulenkörper
aufgenommen ist und die einen Ausschnitt bzw. eine Aussparung aufweisen,
der bzw. die dem Anschlussblock ermöglicht, durch diesen bzw. diese
vorzuragen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschnitt (15b)
eine Weite aufweist, die angepasst ist, um dem Anschlussblock (20)
zu ermöglichen,
durch eine Drehung um das Zentrum einer Axialrichtung des Spulenkörpers (17)
in Umfangsrichtung verschoben zu werden.
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In
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann ein erster Winkel, der durch zwei Radiuslinien
gebildet ist, die das Zentrum der miteinander gekoppelten Statorjoche
(15, 16) mit beiden in Umfangsrichtung ausgerichteten
Enden des Anschlussblocks (20) verbinden, kleiner als ein
zweiter Winkel festgelegt sein, der durch zwei Radiuslinien gebildet
ist, die das Zentrum der miteinander gekoppelten Statorjoche (15, 16)
mit beiden in Umfangsrichtung weisenden Enden des Ausschnitts (15b) verbinden.
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In
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann der erste Winkel um einen elektrischen
Winkel von wenigstens 10 Grad kleiner als der zweite Winkel festgelegt
sein.
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Gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist eine Statoranordnung zwei Statorbaugruppen
auf, wobei die beiden Statorbaugruppen jeweils aufweisen: einen
Spulenkörper, der
einen Zylinder mit einer um diesen herumgewickelten Wicklung eines
Spulendrahts und einen Anschlussblock aufweist, der mit Anschlussstiften
versehen ist, die mit Zuleitungsdrähten der Wicklung verbunden
sind; und miteinander gekoppelte Statorjoche, in denen der Spulenkörper aufgenommen
ist und die einen Ausschnitt aufweisen, der dem Anschlussblock ermöglicht,
durch diesen hindurch vorzuragen, wobei die beiden Statorbaugruppen
derart angeordnet sind, dass die jeweiligen Anschlussblöcke der
beiden Statorbaugruppen aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ausschnitt (15b) eine Weite aufweist, die angepasst
ist, um dem Anschlussblock (20) zu ermöglichen, bei einer Verdrehung
um das Zentrum einer axialen Richtung des Spulenkörpers (17)
in Umfangsrichtung verschoben zu werden.
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In
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann ein erster Winkel, der durch zwei
Radiuslinien gebildet ist, die das Zentrum der miteinander gekoppelten
Statorjoche (15, 16) mit beiden in Umfangsrichtung
weisenden Enden des Anschlussblocks (20) verbinden, kleiner
festgelegt sein, als ein zweiter Winkel, der durch zwei Radiuslinien gebildet
ist, die das Zentrum der miteinander gekoppelten Statorjoche (15, 16)
mit beiden in Umfangsrichtung weisenden Enden des Ausschnitts (15b) verbinden.
In der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann der erste Winkel um einen elektrischen
Winkel von wenigstens 10 Grad kleiner als der zweite Winkel festgelegt
sein.
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In
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
die jeweiligen Anschlussblöcke
(20) der beiden Statorbaugruppen (14) derart positioniert
sein, dass sie einander in Umfangsrichtung überlappen.
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In
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann der Anschlussblock (20)
eine Positionierungseinrichtung (20a, 20b, 20c/20d)
aufweisen.
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In
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
die jeweiligen miteinander gekoppelten Statorjoche (15, 16)
der beiden Statorbaugruppen (14) derart angeordnet sein,
dass zugehörige
Polzähne
(15a, 16a) der jeweiligen Statorjoche (15, 16)
um einen vorbestimmten elektrischen Winkel in Bezug aufeinander
versetzt liegen.
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Gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ein Motor eine Statoranordnung
gemäß den Merkmalen
der ersten und zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung auf.
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Gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer
Statoranordnung geschaffen, die zwei Statorbaugruppen enthält, die
jeweils aufweisen: einen Spulenkörper,
der einen Zylinder mit einer darüber angeordneten
Wicklung eines Spulendrahts und einen Anschlussblock umfasst, der
mit Anschlussstiften versehen ist, die mit Zuleitungsdrähten der
Wicklung verbunden sind; und miteinander gekoppelte Statorjoche,
in denen der Spulenkörper
aufgenommen ist und die einen Ausschnitt aufweisen, der dem Anschlussblock
ermöglicht,
durch diesen hindurch vorzuragen, dadurch gekennzeichnet, dass das
Verfahren aufweist:
einen Prozess, in dem die beiden Statorbaugruppen (14)
derart Rücken
an Rücken übereinander
gelegt werden, dass die jeweiligen miteinander gekoppelten Statorjoche
(15, 16) der beiden Statorbaugruppen (14)
in einer vorbestimmten relativen Stellung zueinander angeordnet
sind, wobei die jeweiligen Anschlussblöcke (20) der beiden
Statorbaugruppen (14) aneinander anliegen, und
einen
Prozess, in dem die jeweiligen Anschlussblöcke (20) derart positioniert
werden, dass sie in einem Zustand, in dem die jeweiligen miteinander
gekoppelten Statorjoche (15, 16) starr aneinander
befestigt sind, in Umfangsrichtung einander überlappen.
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Diese
Aufgaben sowie weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung
erschließen
sich mehr beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung und
beim Studium der beigefügten
Zeichnungen:
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1 zeigt
einen Querschnitt des Aufbaus eines Schrittmotors gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine Perspektivansicht einer in 1 veranschaulichten
Statoranordnung;
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3 zeigt
eine Explosionsansicht einer in 2 veranschaulichten
Statorbaugruppe;
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4 zeigt
eine ausschnittsweise Darstellung eines Kopplungszustands eines äußeren Statorjochs
mit einem inneren Statorjoch;
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht der in 2 veranschaulichten
Statoranordung, geschnitten entlang einer in Anlage stehenden Kontaktfläche der
beiden Statorbaugruppen mit dem in einem Spulenkörper untergebrachen äußeren Statorjoch;
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6A–6D zeigen
vier Verfahren zur Positionierung eines Anschlussblocks;
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7 veranschaulicht
eine Seitenansicht einer Statoranordnung in einem positionierten
Zustand;
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8 zeigt
eine flexible gedruckte Leiterplatte;
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9 zeigt
eine Perspektivansicht einer herkömmlichen Statoranordung;
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10 zeigt
eine Explosionsansicht der in 9 veranschaulichten
Statorbaugruppe;
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11 zeigt
eine Seitenansicht der in 9 veranschaulichten
Statoranordnung; und
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12 zeigt
eine Konfiguration einer herkömmlichen
flexiblen Leiterplatte.
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Nachstehend
sind bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
erläutert.
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In
den folgenden bevorzugten Ausführungsformen
ist als ein Beispiel ein PM-Schrittmotor beschrieben, der einen
Permanentmagneten verwendet und der als eine rotierende Komponente
oder dergleichen einer OA-Vorrichtung oder eines Kraftfahrzeugs
verwendet wird.
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1 zeigt
im Querschnitt den Aufbau eines Schrittmotors 1, der im
Wesentlichen eine Statoranordnung 12 und eine Rotoranordnung 13 aufweist.
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Bezugnehmend
auf 2 ist die Statoranordnung 12 derart ausgebildet,
dass zwei Statorbaugruppen 14 und 14 direkt hintereinander
bzw. Rücken an
Rücken übereinander
gelegt sind. Wie in einer Explosionsansicht nach 3 ersichtlich,
weist die Statorbaugruppe 14 ein äußeres Statorjoch 15,
ein inneres Statorjoch 16, einen Spulenkörper 17 und
einen Abdeckring 18 auf.
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Das äußere Statorjoch 15 bildet
einen Umfang und eine obere Fläche
der Statorbaugruppe 14 und ist aus einer becherförmigen,
zylindrischen weichmagnetischen Stahlplatte hergestellt, und es weist
mehrere erste Polzähne 15a,
die entlang seines Innenumfangs ausgebildet und nach oben abgebogen
sind, sowie eine Aussparung oder einen Ausschnitt 15b auf,
die bzw. der in seiner äußeren Umfangswand
ausgebildet ist. Die ersten Polzähne
sind durch Biegen der weichmagnetischen Stahlplatte gebildet und
bei einem vorbestimmten elektrischen Winkel gleich weit entfernt
zueinander festgesetzt.
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Ein
Ausschnitt 15b ist in einer Seitenwand des äußeren Statorjochs 15 ausgebildet
und dazu eingerichtet, einem Anschlussblock 20 eines Spulenkörpers 17 zu
ermöglichen,
von diesem hinauszuragen. Der Anschlussblock 20 ist nachstehend
in Einzelheiten beschrieben. Das äußere Statorjoch 15 weist
ferner eine Positionierungskerbe 15c auf.
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Das
innere Statorjoch 16 ist aus einer weichmagnetischen Stahlplatte
oder dergleichen hergestellt und in Form eines zu einem Ring geformten Streifens
ausgebildet, dessen Außendurchmesser
im Wesentlichen gleich einem Innendurchmesser des äußeren Statorjochs 15 ist.
Das innere und das äußere Statorjoch
sind derart angeordnet, dass sie sich im Wesentlichen konzentrisch
zueinander befinden, wobei das innere Statorjoch 16 in
einem offenen Raum des äußeren Statorjochs 15 in
einer derartigen Weise untergebracht ist, dass es eine untere Fläche der Statorbaugruppe 14 bildet.
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Ein
Innenumfang des inneren Statorjochs 16 weist den gleichen
Durchmesser wie derjenige des äußeren Statorjochs 15 auf.
Auf einer inneren Umfangsseite des inneren Statorjochs 16 sind
durch Biegen der weichmagnetischen Stahlplatte mehrere zweite Polzähne 16a gebildet,
die derart festgesetzt sind, dass sie sich bei einem vorbestimmten
elektrischen Winkel voneinander gleich weit entfernt befinden.
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Die
ersten und die zweiten Polzähne 15a und 16a greifen
in einem Zustand, in dem das äußere und das
innere Statorjoch 15 und 16 richtig positioniert und
miteinander gekoppelt sind, mit einem Spalt dazwischen ineinander. 4 zeigt
eine Teildarstellung dieses Kopplungszustands.
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Erneut
bezugnehmend auf 3 ist durch Abtrennen eines
plankonvexen Abschnitts von einem ringförmigen Umfangsabschnitt des
inneren Statorjochs 16 eine abgeschrägte Kante 16b gebildet.
Und die abgeschrägte
Kante 16b weist eine im Wesentlichen rechteckige Fläche auf,
und sie befindet sich nahe an einem Anschlussblock 20 des
Spulenkörpers 17.
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An
einem Punkt auf einem Umfangsseitenabschnitt des inneren Statorjochs 16 auf
der gegenüberliegenden
Seite in Bezug auf die abgeschrägte Kante 16b ist
ein Positionierungsvorsprung 16c ausgebildet. Der Positionierungsvorsprung 16c ist
dazu eingerichtet, mit einer Positionierungskerbe 15c des äußeren Statorjochs 15 in
Eingriff zu kommen, so dass das äußere und
das innere Statorjoch 15 und 16 richtig und sicher
positioniert und miteinander gekoppelt sind.
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Der
Spulenkörper 17 ist
beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt und umfasst
ein Spulenkörperelement 19 und
den Anschlussblock 20. Das Spulenkörperelement 19 ist
im Wesentlichen zylindrisch mit einem Quer schnitt in Gestalt eines Buchstabens
H ausgebildet und weist einen Spulendraht W auf, der in Form vieler
Windungen um dieses herum gewickelt ist. Die vielen Windungen des
um das Spulenkörperelement 19 gewickelten
Spulendrahts W bilden eine Spule.
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Der
Spulenkörper 19 ist
um die ersten und die zweiten Polzähne 15a und 16a derart
angeordnet, dass er zu dem äußeren und
dem inneren Statorjoch 15 und 16 konzentrisch
liegt.
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Der
Anschlussblock 20 ist ausgehend von einem inneren Flansch
in einer derartigen Weise fortgesetzt ausgebildet, dass er mit einer
vorbestimmten Weite über
eine vorbestimmte Länge
hinweg nach außen
vorragt, so dass er im Wesentlichen rechteckig geformt ist. Der
Anschlussblock 20 ragt mit einer vorbestimmten Weite von
dem Spulenkörper 19 nach außen vor
und ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet. Der Anschlussblock 20 weist
eine zur Aufnahme von Anschlussstiften in der axialen Richtung des Spulenkörperelements 19 bestimmte
Dicke auf. Wenn das innere Statorjoch 16 in dem Spulenkörper 16 aufgenommen
ist, ist die abgeschrägte
Kante 16b des inneren Statorjochs 16 derart gestaltet,
dass sie zu einem emporstehenden Abschnitt des Anschlussblocks 20 passt,
wodurch sie als eine Einrichtung zur Positionierung des Anschlussblocks 20 dient,
die mit diesem lose bzw. locker verbunden ist.
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Wie
nachstehend in Einzelheiten erläutert, bedeutet
die lockere bzw. lose Verbindung, dass der Spulenkörper 17 und
das innere Statorjoch 16 sich in einem bestimmten Maße in ihrer
Umfangsrichtung schrittweise drehen können.
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Eine
Höhe einer
unteren Erhebung des Anschlussblocks 20 ist im Wesentlichen
gleich einer Dicke des inneren Statorjochs 16 festgelegt.
Bei einer lockeren Verbindung der abgeschrägten Kante 16b des
inneren Statorjochs 16 mit dem Anschlussblock 20,
teilt sich der Anschlussblock 20 im Wesentlichen die gleiche
Ebene (eine Fläche
der Statorbaugruppe 14) gemeinsam mit dem inneren Statorjoch 16.
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Der
Anschlussblock 20 weist eine äußere Seitenwand auf, die im
Wesentlichen senkrecht zu der Axialrichtung des Spulenkörpers 19 verläuft, wobei
zwei Anschlussstifte 21 und 21, die jeweils durch ein
aus einem leitfähigen
Metall erzeugtes stabartiges Stück
gebildet sind, an der äußeren Seitenwand des
Anschlussblocks 20 in einer derartigen Weise fixiert sind,
dass sie im Wesentlichen senkrecht zu dieser errichtet sind.
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Beide
Enden des Spulendrahts W, der um den Spulenkörper 19 gewunden ist,
d.h. die Anschlussdrähte,
erstrecken sich jeweils auf einer oberen Hauptfläche des Anschlussblocks 20,
erreichen die Anschlussstifte 21 und 21 und sind
an diesen gefasst und angelötet.
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Die
Anschlussstifte 21 sind dazu eingerichtet, in Anschlusslöcher oder
dergleichen in einer Leiterplatte bzw. gedruckten Schaltung (PCB,
Printed Circuit Board) oder einer flexiblen gedruckten Schaltung
(FPC, Flexible Printed Circuit) eingeführt zu werden, so dass dem
Spulendraht W über
die Anschlussstifte 21 elektrischer Strom zugeführt werden kann,
wodurch von dem Spulenkörper
ein Magnetfeld erzeugt wird.
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5 zeigt
einen Querschnitt der in 2 veranschaulichten Statoranordnung,
geschnitten entlang einer Anlagekontaktfläche der beiden Statorbaugruppen 14 und 14 mit
dem äußeren Statorjoch, das
in einem Spulenkörper
untergebracht ist.
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Ein
Winkel Φ,
den die beiden Radiuslinien ergeben, die einen Mittelpunkt des äußeren Statorjochs
mit zwei Punkten auf einem kleinen Bogen des Anschlussblocks, der
in dem Ausschnitt 15b untergebracht werden soll, verbinden,
ist kleiner als ein Winkel θ des
Ausschnitts 15b festgesetzt. Beispielsweise ist der Winkel θ bei einem
mechanischen Winkel von 44 Grad festgelegt, während der Winkel Φ bei einem mechanischen
Winkel von 40 Grad festgelegt ist. Bevorzugter Weise ist der Winkel Φ derart
festgelegt, dass er um einen elektrischen Winkel von 10 Grad oder
mehr kleiner als der Winkel θ ist.
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Was
den Motor gemäß der vorliegenden
Erfindung anbetrifft, nachdem die Anzahl seiner Magnetpole sechs
beträgt,
entspricht ein mechanischer Winkel von 360/6 Grad einem elektrischen
Winkel von 360 Grad. Nachdem der am meisten bevorzugte Winkel Φ von der
Anzahl der Magnetpole des betroffenen Motors abhängig ist, wird es deshalb bevorzugt,
seinen elektrischen Winkel zu verwenden.
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Demgemäß wird,
indem der Winkel Φ des Anschlussblocks 20 kleiner
als der Winkel θ des
Ausschnitts 15b festgesetzt wird, ein Spalt zwischen dem Anschlussblock 20 und
den Innenwänden
des Ausschnitts 15b erzeugt, wobei der Anschlussblock 20 von
dem Ausschnitt 15b vorragt. Wenn sich der Spulenkörper bewegt,
kann sich folglich der Anschlussblock 20 um einen vorbestimmten
Winkel, d.h. einen durch den erzeug ten Zwischenraum oder Spalt hervorgerufenen
Winkel, in einer Umfangsrichtung des Spulenkörpers 17 bewegen.
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Der
Anschlussblock 20, der in der Lage ist, in der Umfangsrichtung
des Spulenkörpers 17 verdreht zu
werden, beseitigt einen Versatz zwischen den beiden Anschlussblöcken 20 und 20 mit
den beiden Statorjochen 15 und 16, die an ihren
jeweils vorbestimmten Positionen in einem Montagevorgang der Statoranordnung 12 übereinander
angeordnet werden, was in Einzelheiten nachstehend erläutert ist.
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Erneut
bezugnehmend auf 3 ist der Abdeckring 18 aus
einem elastischen Material, beispielsweise einem Kunststoffmaterial,
hergestellt, das durch ein zylindrisches Material gebildet ist,
das seine vorbestimmte Weite und Dicke aufweist. Ein Durchmesser
des Abdeckrings 18 ist gleich dem oder kleiner als der
des Spulenkörpers 17,
der aus Leitungen des Spulendrahts W ausgebildet ist. Der Abdeckring 18 weist
an einem Ende seines Umfangs einen Schlitz 18a auf, und
der Schlitz 18a ist derart eingerichtet, dass der Abdeckring 18 unter
Ausnutzung seiner Elastizität
einfach den Spulenkörper
umfassen bzw. überdecken
kann.
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Die
Weite des Abdeckrings 18 ist gleich oder etwas kleiner
als ein Abstand zwischen den Innenseiten der beiden Flansche des
Spulenkörpers
festgelegt. Demgemäß ist der
in dem Spulenkörper 17 in Presspassung
angeordnete Abdeckring 18 dazu eingerichtet, die Leitungen
eines Spulendrahts W abzudecken und zu schützen.
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Erneut
bezugnehmend auf 1 und 2 wird die
Statoranordnung 12 in dem Schrittmotor 11 derart
gebildet, dass die beiden Statorbaugruppen 14 und 14,
die jeweils den vorstehend beschriebenen Aufbau aufweisen, einander
Rücken
an Rücken überlagert
werden, wobei ihre jeweilige Anschlussbrücke 20 und 20 aneinander
anschließend
angeordnet werden. Die beiden Statoranordnungen 14 und 14 werden
mit einer Harzmasse miteinander vergossen, was nachstehend in größeren Einzelheiten
beschrieben ist.
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Nicht
miteinander in Berührung
stehende Hauptflächen
der beiden übereinander
angeordneten Statorbaugruppen 14 und 14 werden
durch Buckelschweißen
oder dergleichen an einem ersten und einem zweiten Flansch 23 und 24 fixiert,
die bereits durch Ausstanzen einer rostfreien Stahlplatte geformt
worden sind.
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Die
Rotoranordnung 13 weist eine Welle 26, die im
Presssitz in einem metallenen Halter 25 angeordnet ist,
Lager 27 und 27, die durch Abdichtung oder Dichtschweißung oder
dergleichen an dem ersten und dem zweiten Flansch 23 und 24 fixiert
sind und die Welle 26 drehbar haltern, und einen Magneten 28 auf,
der um eine äußere Umfangswand
des Halters 25 herum angeordnet ist. Der Magnet 28 ist durch
Kleben oder Einspritzen derart fixiert, dass er konzentrisch zu
der Welle 26 und ebenfalls konzentrisch zu den beiden Polzähnen 15a und 16a angeordnet
ist und diesen mit einem geringen Luftspalt dazwischen gegenüberliegt.
Der Magnet 28 ist auf seiner Umfangsfläche entlang der Umfangsrichtung
mit mehreren einander abwechselnden N- und S-Polen, die eine im
Vorfeld festgelegte Weite aufweisen, magnetisiert. Wenn an die Windungen
der Statoranordnung 12 eine vorbestimmte Impulssteuerspannung angelegt
wird, werden die ersten Polzähne 15a z.B. mit
einem S-Pol magnetisiert. Folglich werden N-Pole in der Oberfläche des
Magneten 28 in Richtung auf die ersten Polzähne 15a gezogen.
Auf diese Weise bewegt sich der Rotor 13 um einen vorbestimmten Winkel.
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Nachstehend
ist erläutert,
auf welche Weise der Schrittmotor mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau
zusammenzubauen ist. Die Welle 26 wird unter Krafteinwirkung
in den Halter 25 eingebracht, und der Magnet 28 wird
um den Halter 25 herum fixiert, wodurch die Rotoranordnung 13 gebildet
wird.
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Die
Statoranordnung 12 wird in der nachstehend beschriebenen
Weise aufgebaut. Der Spulenkörper 17 wird
durch Wicklung eines Spulendrahts W um das Spulenkörperelement 19 gebildet.
Ein Durchmesser, eine Anzahl von Windungen, eine Länge, etc.
des Spulendrahts W hängen
von Anwendungen des Schrittmotors 11 ab. Der Abdeckring 18 deckt den
Spulenkörper 17 ab.
Die Statorbaugruppe 14 wird derart gebildet, dass das innere
und das äußere Statorjoch 16 und 15 miteinander
in einer derartigen Weise gekoppelt sind, dass sie den durch den
Abdeckring 18 umfassten Spulenkörper 17 zwischen einander
aufnehmen. Hier sind der Anschlussblock 20 des Spulenkörpers 17,
der Ausschnitt 15b des äußeren Statorjochs 15 und
die abgeschrägte
Kante 16b in einer derartigen Weise angeordnet, dass sie passend
ineinander greifen.
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Anschließend werden
die beiden Statorbaugruppen 14 und 14 unter Verwendung
einer vorbestimmten Halte- und Einspannvorrichtung derart genau
positioniert, dass ihre jeweiligen inneren Statorjoche 16 und 16 Rücken an
Rücken
aneinander anliegen. Alternativ kann die Halte- und Einspannvorrichtung
dazu verwendet werden, jede Komponente der bei den Statorbaugruppen 14 und 14 in
ihrer jeweiligen Montagefolge direkt zu haltern.
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Die
beiden Statorbaugruppen 14 und 14 werden derart übereinander
angeordnet, dass die Polzähne
ihrer jeweiligen Statorjoche 15 und 16 zueinander
fehlausgerichtet bzw. versetzt angeordnet sind, wobei sie jeweils
eine optimale Differenz eines elektrischen Winkels von beispielsweise
90 Grad aufweisen.
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Bei
dem vorbeschriebenen Aufbau der beiden Statorbaugruppen 14 und 14 müssen ihre
jeweiligen Anschlussblöcke 20 und 20 in
Bezug aufeinander passgenau positioniert werden. Es gibt beispielsweise
mehrere Einrichtungen bzw. Mechanismen, um die passgenaue Positionierung
der Spulenblöcke 20 und 20 zu
erreichen, wie dies in den 6A–6D veranschaulicht
ist.
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6A veranschaulicht
eine erste Einrichtung, in der Positionierdurchgangslöcher 20A und 20A für jeden
der Anschlussblöcke 20 und 20 in
diesen in einer zu deren Hauptflächen
im Wesentlichen senkrechten Richtung (einer Axialrichtung des zylindrischen
Spulenkörpers 17)
eingebohrt sind. Die Positionierung wird durchgeführt, indem
ein einzelner Positionierstift 30 in die beiden Positionierdurchgangslöcher 20A und 20A eingeführt wird.
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6B veranschaulicht
einen zweiten Mechanismus, in dem Positioniernuten 20b und 20b in einander
gegenüberliegenden
Flächen
der beiden Anschlussblöcke 20 und 20 in
ihrer Auskragungsrichtung eingeschnitten oder eingeformt sind, wobei
die Positioniernuten 20b und 20b in im Wesentlichen
einem Zentrum jedes Spulenblocks platziert werden.
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Die
Positionierung wird vorgenommen, indem bei den beiden einander Rücken an
Rücken überlagerten
Statorbaugruppen 14 und 14 ein einzelner Positionierstift 30 entlang
den beiden Positioniernuten angeordnet wird.
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Wenn
die in den 6A und 6B veranschaulichten
Positioniereinrichtungen verwendet werden, wird der Positionierstift 30 entfernt,
nachdem beispielsweise die Anschlussstifte 21 mit einer
Leiterplatine, beispielsweise einer flexiblen Leiterplatte, verbunden
worden sind, was nachstehend in Einzelheiten erläutert ist.
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6C veranschaulicht
eine dritte Einrichtung, bei der entweder eine im Querschnitt V-förmig gestaltete
Ausstülpung
bzw. ein Fortsatz 20c oder eine im Querschnitt V-förmige Nut 20d, die
passend ineinander greifen sollen, auf einer der einander gegenüberliegenden
Flächen
jedes Anschlussblocks 20 und 20 ausgebildet ist.
Die Positionierung wird durchgeführt,
indem man die Ausstülpung 20c in
die Nut 20d eingreifen lässt.
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6D zeigt
eine vierte Einrichtung, bei der eine Positioniereinspannvorrichtung
zur passgenauen Positionierung der Anschlussblöcke 20 und 20 durch
Ausrichtung von Seitenwänden
auf der gleichen Seite der Anschlussblöcke 20 und 20 verwendet
wird.
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7 zeigt
eine Seitenansicht der beiden Statorbaugruppen 14 und 14,
die unter Verwendung einer beliebigen der vorstehend beschriebenen
vier Positioniereinrichtungen richtig positioniert sind. Selbst
wenn es zu einem relativen Winkelversatz zwischen den Kerben 15b und 15b der
Statorbaugruppen 14 und 14 kommt, kann eine beliebige
der vier Positioniereinrichtungen dazu dienen, den relativen Winkelversatz
zu eliminieren.
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Danach,
wenn das äußere und
das innere Statorjoch 15 und 16 und der Anschlussblock 20 genau
positioniert sind, werden die beiden Statorbaugruppen 14 und 14 durch
Harzguss integral miteinander verbunden, um dadurch die Statoranordnung 12 zu
bilden.
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Anschließend wird
der zweite Flansch 24 mit einem durch Schweißen oder
dergleichen daran fixierten Lager an einer Hauptfläche der
Statoranordnung 12 gesichert. Und die Rotoranordnung 13 wird in
einer inneren Fläche
der ringförmigen
Statoranordnung 12 derart untergebracht, dass ein Ende
der Welle 26 sich durch die Lager 27 und 27 erstreckt. Und
der erste Flansch 23 mit dem anderen daran fixierten Lager 27 wird
derart angeordnet, dass das andere Ende der Welle 26 durch
das eine Lager 27 hindurchragt, wobei anschließend die
andere Hauptfläche
der Statoranordnung 12 durch Verschweißen oder dergleichen an dem
ersten Flansch 23 fixiert wird, wodurch der Schrittmotor 11 in
dieser Ausführungsform
fertig gestellt ist.
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Der
durch das vorstehend beschriebene Verfahren zusammengebaute Schrittmotor 11 ist
an einer Vorrichtung, beispielsweise einem Messinstrument, zu montieren.
Eine elektrische Verbindung zwischen dem Schrittmotor 11 und
einer Vorrichtung, an der dieser montiert ist, wird über eine
Platine, beispielsweise eine FPC (flexible gedruckte Schaltung) 32,
hergestellt, die vier Anschlusslöcher 33 aufweist, wie
dies in 8 veranschaulicht ist. Alternativ
kann der Schrittmotor 11 mit einer steifen Leiterplatte verbunden
werden, die, anders als die FPC 32, keine Flexibilität aufweist.
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Es
werden vier Anschlussstifte 21, die an den beiden Anschlussblöcken 20 und 20 vorstehen, in
die vier Anschlusslöcher 33 in
der FPC eingeführt und
darin eingelötet.
Wie vorstehend beschrieben, werden, nachdem das äußere und das innere Statorjoch 15 und 15 relativ
zueinander positioniert worden sind, die beiden. Anschlussblöcke 20 und 20 durch Einstellung
erneut genau positioniert, um dadurch ihren relativen Versatz zu
beseitigen.
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Deshalb
ist zur Eliminierung des Versatzes zwischen den Anschlussstiften 21 nicht
erforderlich, irgendeine zusätzliche
Maßnahme,
wie beispielsweise eine Festlegung eines relativ großen Durchmessers
jedes der Anschlusslöcher 33,
vorzusehen. Demgemäß umfassen
die vorstehend beschriebenen Mechanismen bzw. Einrichtungen keine
irgendwelche Schwierigkeit oder Komplikation, wie beispielsweise
die Unmöglichkeit
einer problemlosen Schweißstellenbildung
zwischen den Anschlusslöchern 33 und
den Anschlussstiften 21 aufgrund des großen Durchmessers
jedes der Anschlusslöcher 33, so
dass dadurch eine leicht zu schaffende und höchst zuverlässige elektrische Verbindung
erreicht wird.
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Kurz
gesagt, kann sich der Anschlussblock 20 in dieser Ausführungsform
um einen vorbestimmten Winkel verdrehen, wenn der Spulenkörper 17 sich
gemeinsam mit dem aus dem Ausschnitt 15b vorragenden Anschlussblock
bewegt.
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Demzufolge
kann diese Ausführungsform den
Versatz zwischen den beiden Anschlussblöcken 20 und 20 beseitigen,
wenn die äußeren Statorjoche 15 und 16 in
einem Prozess ei ner Montage der Statoranordnung 12 in einer
vorbestimmten relativen Lage fixiert werden.
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Deshalb
wird es beispielsweise einfacher, die Anschlussstifte 21 an
der FPC 32 anzulöten,
wodurch eine höchst
zuverlässige
und stabile elektrische Verbindung zwischen dem Schrittmotor und
der Vorrichtung, an der dieser montiert ist, erzielt wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene
Ausführungsform
beschränkt,
und es kann alternativ viele andere Veränderungen und Anwendungen geben.
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In
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ragt der Anschlussblock 20 in
einer derartigen Weise vor, dass er mit einer vorbestimmten Weite
in einer Richtung, die zu einer Axialrichtung des Spulenkörpers 17 im
Wesentlichen senkrecht verläuft,
vorsteht. Eine Gestalt des Anschlussblocks 20 ist jedoch
nicht auf das vorstehend beschriebene Beispiel beschränkt, und
diese kann alternativ eine beliebige Form einnehmen, solange es
möglich
ist, einen Spulendraht mit den Anschlussstiften 21 zu verbinden,
die wiederum mit einer äußeren Elektrode verbunden
sind. Beispielsweise kann der Anschlussblock 20 einen derartigen
Aufbau aufweisen, dass eine Weite eines Abschnitts, der das äußere Statorjoch 15 horizontal überlappt,
kleiner ist als die Weite des anderen Abschnitts (des vorragenden
Abschnitts).
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In
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird der Permanentmagnet-Schrittmotor als
ein Beispiel zur Erläuterung
verwendet. Jedoch kann die vorliegende Erfindung ebenfalls auf andere Schrittmotoren
und beliebige sonstige Motoren, die einen Spulenkörper mit
darum gewickeltem Spu lendraht verwenden, wie beispielsweise Spindelmotoren und
Servomotoren, angewandt werden.
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Es
sollte verständlich
sein, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die in dieser Beschreibung beschriebenen
speziellen Ausführungsformen
beschränkt
ist. Beispielsweise enthält
die Spulenabdeckung 18 in dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel
die Anschlussschutzeinrichtung 22 zum Schutz des Spulenanschlussblocks 20 des
Spulenkörpers 19,
wobei jedoch die Anschlussschutzeinrichtung 22 alternativ
weggelassen werden kann, wie dies in 5 veranschaulicht
ist. Ferner ist in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
der Schrittmotor 11 in der Permanentmagnetbauart beschrieben,
wobei die vorliegende Erfindung jedoch auf andere Arten von Schrittmotoren
oder beliebige andere Arten von Motoren, wie beispielsweise Spindelmotoren
oder Servomotoren, die Spulenkörper
mit um diese herum gewickelten Spulendrähten verwenden, angewandt werden
kann.
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Wie
durch die beigefügten
Ansprüche
angegeben, können
viele verschiedene Ausführungsformen
geschaffen und Veränderungen
an der Erfindung vorgenommen werden, ohne dass dadurch der Schutzumfang
der Erfindung berührt
wird.