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DE60303607T2 - Gasventil mit proportionalem ausgang - Google Patents

Gasventil mit proportionalem ausgang Download PDF

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DE60303607T2
DE60303607T2 DE60303607T DE60303607T DE60303607T2 DE 60303607 T2 DE60303607 T2 DE 60303607T2 DE 60303607 T DE60303607 T DE 60303607T DE 60303607 T DE60303607 T DE 60303607T DE 60303607 T2 DE60303607 T2 DE 60303607T2
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DE
Germany
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wing
valve
inlet
passage
opening
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DE60303607T
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Simon Royston POWELL
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PBT IP Ltd
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PBT IP Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/004Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by piezoelectric means
    • F16K31/005Piezoelectric benders
    • F16K31/006Piezoelectric benders having a free end
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/18Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with diaphragm secured at one side only, e.g. to be laid on the seat by rolling action

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Steuerung eines Stromes von Niederdruck-Brenngas.
  • Schalteinrichtungen, die Bewegung piezoelektrischer Aktuatoren verstärken, wie sie in der UK-Patentanmeldung GB 0030263.8 und in GB 0011350.3 beschrieben werden, können verwendet werden, um allmähliches Öffnen einer Gleitringdichtung bereitzustellen, jedoch sind die Kosten für ein solches System im Vergleich zu einer manuellen Lösung dieser Aufgabe unvertretbar.
  • Tellerventile, bei denen die Dichtung in eine Öffnung gepresst und angehoben wird, werden häufig in solchen Anwendungsfällen verwendet, jedoch wird die Proportionalregelung solcher Geräte durch die Art und Weise ihres Öffnens erschwert. In einer Situation, in der Gas gegen den Widerstand einer Feder einströmt und der Aktuator die Feder wegzieht, werden die Kräfte, die der Aktuator aufwenden muss, um die Dichtungskraft und zusätzlich um ihre Federkonstante erhöht. Wenn das Ventil durch den Gasdruck geschlossen wird, fällt der Differenzdruck zusammen, wenn die Dichtung beginnt, sich zu öffnen, und der Aktuator überregelt sodann. Lösungen, wie zum Beispiel Motoren mit Schneckenantrieb, können dieses Problem lösen, jedoch zu unvertretbaren Kosten.
  • Aus Kostengründen ist es wünschenswert, einfache Teile mit geringem Energieverbrauch zu verwenden, und dies hat zu der Berücksichtigung von piezoelektrischen Aktuatoren geführt. Jedoch stoßen diese Aktuatoren auf Probleme, wenn die erforderliche Bewegung groß ist. In Bezug auf Gasventile wird die von dem Ventilelement V geforderte Bewegung durch den Durchmesser D der Einlassöffnung bestimmt. Gleichmäßige Strömung wird nur erzielt, wenn das Ventilelement V einen Durchmesser von wenigstens 25% oberhalb der Öffnung hat, wie in 1 gezeigt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Fläche eines Rohrdurchmessers D plus 25% von D gleich der Fläche des Loches D insgesamt ist, so dass die Öffnung keine Verengung darstellt.
  • Gassteuerventile müssen einen Druckabfall von etwa 1 Millibar aufweisen, wenn ihre größte Strömungsgeschwindigkeit hindurchgeht, wenngleich dies mit unterschiedlichen Spezifikationen schwankt. Um einen solchen niedrigen Druckabfall zu erzielen, muss die Öffnung etwa die gleiche Größe haben wie das ankommende Rohr. Bei den meisten Herdanlagen hat das Rohr einen Innendurchmesser von 4 mm, so dass das Ventil wenigstens 1 mm und vorzugsweise mehr von der Öffnung weg angehoben werden muss. Dieser Betrag von Bewegung kann nur von einer piezokeramischen Biegevorrichtung erzielt werden, nicht von einer Klappe, jedoch bietet nur eine begrenzte Anzahl von Ausführungen eine solche Bewegung zu angemessenen Kosten an.
  • Ein weiterer Faktor ist, dass die von der piezoelektrischen Biegevorrichtung verfügbare Kraft mit der Verschiebung linear abnimmt, wie in 2 gezeigt wird. Um die Kraft auf einem nutzbaren Niveau vorzuhalten, muss die Baugruppe innerhalb von 50% der Kraft und von 50% der Durchbiegung im unbelasteten Zustand arbeiten, wie durch das schattierte Kästchen in 2 gezeigt wird.
  • Aus dem Vorgesagten ist zu erkennen, dass das Arbeiten mit einem Unterdrucksystem nicht geeignet ist, da die Schließfeder die von dem Aktuator aufzuwendende Arbeit verdoppeln wird, so dass die Bewegung, die bereits nahe der praktischen Grenzen ist, um die Hälfte reduziert wird. Um die Größe der Bewegung von der Biegevorrichtung zu erzielen, wird ein System relativ geringer Steifigkeit erforderlich sein. Wenn das System geringe Steifigkeit aufweist, muss der Vorgang des Öffnens gegen den Gasdruck dem Impuls widerstehen, der durch den Zusammenbruch verursacht wird, wenn sich das Ventil öffnet. Wenn der Aktuator hinreichend flexibel ist, um die geforderte Bewegung bereitzustellen, neigt er dazu, die Öffnung abzuziehen und in eine nichtkontrollierte Schwingung überzugehen, die es unmöglich macht, den Gasstrom genau zu regeln.
  • Es ist nicht wünschenswert, den Aktuator selbst als die Dichtungseinrichtung zu verwenden, da die Eigenschaft der piezoelektrischen Materialien ein gewisses Maß an Hysterese umfasst, das verhindern wird, dass der Flügel nach Betrieb eine flache Dichtung ausbildet.
  • Es ist wünschenswert, eine Einrichtung zum Öffnen von Oberdruckventilen zu haben, die die ungeregelte Schwingung verhindert und dabei gleichzeitig den vollen Bereich von zu nutzender Aktuatorbewegung zulässt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Ventil zum Steuern von Fluidstrom bereit, das einen Körper, der mit einem Fluiddurchlass mit einem Einlass und einem Auslass versehen ist, ein flexibles Ventilelement, das Fluidstrom durch den Durchlass unterdrückt, und eine Einrichtung umfasst, die das Ventilelement bewegt, um gesteuerten Strom von Fluid von dem Einlass zu dem Auslass zu erzeugen, wobei das Ventilelement die Form eines elastischen Flügels hat, der schwenkbar um eine Achse entfernt von dem Durchlass angeordnet ist.
  • Vorzugsweise wird der Flügel so ausgebildet, dass er die gewünschten Kraft-/Verschiebungs-Merkmale bereitstellt.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung zum Bewegen des Ventilelementes ein piezoelektrischer Aktuator. Weiterhin kann das Ventil mit einer Vielzahl von Eingängen versehen werden, die jeweils ihr eigenes Ventilelement aufweisen. Die Merkmale der Ventilelemente müssen in diesem Fall nicht die gleichen sein, jedoch wird vorzugsweise ein einzelner Aktuator verwendet, um die beiden Ventilelemente zu betätigen.
  • Weiterhin können eine Vielzahl von Ventilen nebeneinander in einer Ventilbaugruppe verwendet werden, so dass die Baugruppe aus einer Anzahl von Schichten aufgebaut werden kann.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird nunmehr ein Ausführungsbeispiel beispielhaft und unter Bezugnahme auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben werden.
  • Kurze Erläuterung der Zeichnungen:
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der grundlegenden Funktionsprinzipien der vorliegenden Erfindung.
  • 2 zeigt eine weitere schematische Darstellung zur Erläuterung der grundlegenden Funktionsprinzipien der vorliegenden Erfindung.
  • 3 zeigt eine schematische Seitenschnittansicht eines Teiles eines Ventils gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Die 4a bis 4c zeigen Draufsichten von drei verschiedenen Formen des in der vorliegenden Erfindung verwendeten Ventilelementes.
  • 5 zeigt eine Modifikation eines Teiles des in 3 gezeigten Ventils.
  • 6 zeigt eine detaillierte Modifikation der in 5 gezeigten Anordnung.
  • 7 zeigt eine Draufsicht einer Gruppe von Ventilelementen, die mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, und
  • 8 zeigt eine Perspektivzeichnung einer kompletten Ventilbaugruppe aus einer Vielzahl von Ventilen, wie sie in 4 dargestellt werden.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das in 3 gezeigt wird, umfasst ein Gasventil einen Hauptventilkörper 100, der mit einem Auslass 90 und einem Abdeckungselement 101 versehen ist, das dichtend mit dem Ventilkörper 100 verbunden ist. Das Abdeckungselement 101 ist mit einem Einlass 10 versehen, das angeordnet ist, um mit einer Quelle von Gas verbunden zu werden, und eine Kammer 102 in dem Ventil ausbildet. Der Gasstrom zwischen dem Einlass 10 und dem Auslass 90 wird durch ein Ventilelement oder durch mehrere Ventilelemente in der Form von Flügeln 40, 50 gesteuert, die so angeordnet sind, dass sie Einlässe zu Durchlässen 70, 80 in dem Hauptventilkörper 100, die mit dem Auslass 90 in Verbindung stehen, abdichten.
  • Der bzw. ein jeder der Ventilelementflügel wird an späterer Stelle ausführlicher beschrieben werden, wird jedoch mittels eines Hebeelementes 60, das mit einem geeigneten Aktuator 61 verbunden ist, bewegt. Die bevorzugte Form eines Aktuators ist ein piezoelektrischer Aktuator, wie er zum Beispiel unter dem Handelsnamen Servocell von der PBT Limited in Harlow, England, erhältlich ist. Andere Aktuatoren können verwendet werden, wie zum Beispiel solche, die magnetostriktives, elektrostriktives oder anderes aktives Material verwenden, das in eine Biegevorrichtung geformt werden kann. Für langsamen Betrieb kann der Mechanismus auch durch ein thermisches Bimetall betätigt werden.
  • Wie in 3 gezeigt wird, ist der Aktuator 61 außerhalb des Ventils angeordnet, und das Hebeelement 60 steht über die Abdeckung 101 hervor. Dies erfordert natürlich, dass die Öffnung durch die Abdeckung eine Gleitdichtung mit dem Hebeelement 60 bildet. In Abhängigkeit von dem betreffenden Fluid kann es möglich sein, den Aktuator 61 in dem Ventil selbst anzuordnen und somit die Notwendigkeit einer abgedichteten Öffnung zu umgehen. Die endgültige Ausführung hat keine separate Kammer für den Aktuator, da der Aktuator mit einer geeigneten Schutzschicht beschichtet ist und auf seiner Oberfläche leitende Oberflächenschichten hat, die Funkenbildung in dem Fall eines Aktuatorbruches verhindern.
  • In Bezug auf die Flügel 40, 50 werden diese jeweils als an der Oberfläche 104 des Körpers 100 an einem Ende 41, 51 montiert gezeigt, so dass das andere Ende 42, 52 durch die Wirkung des Hebeelementes 60 angehoben oder abgelöst werden kann, um die Einlässe zu dem bzw. zu einem jeden der Durchlässe 70, 80 zu öffnen. Die Befestigung kann durch Klemmen, Schweißen oder Fügen erfolgen, und wie an späterer Stelle gezeigt werden wird, wird vorzugsweise eine begrenzte Bewegung der Enden 41, 51 zugelassen, um das gewünschte Maß an Abdichtung zu erhalten.
  • Die Flügel 40, 50 haben die Form eines dünnen Flügels geeigneter Abmessungen und eine Oberflächengüte, um eine gasdichte Dichtung auszubilden, wenn der Oberdruck von 20 mbar aufgebracht wird. Der oder die Flügel sind vorzugsweise aus Metall und weisen ein gewünschtes Maß an Elastizität auf. Eine Anzahl von Flügelformen sind für diese Anwendung geeignet. Ein einfacher Kragarm, ein Träger mit konstanter Spannung oder eine Spiralform, die ihre Steifigkeit beim öffnen geometrisch verändert, sind Beispiele für einen solchen Flügel. Diese grundlegenden Trägerformen werden in 4 lediglich zur Veranschaulichung gezeigt, wobei 4a einen einfachen Kragarm zeigt, 4b einen Träger mit konstanter Spannung zeigt und 4c zeigt eine Spiralenform geometrischer Progression.
  • Die Formen aus 4 können so verändert werden, dass sie eine zunehmende oder abnehmende Steifigkeit aufweisen, indem Ausschnitte oder andere Merkmale eingebracht werden.
  • Der Flügel (40) bildet einen Umgehungsflügel, der den Umgehungskanal (70) abdeckt, der eine begrenzte Menge Gas zu dem Auslass des Ventils (90) strömen lässt, was eine kontrollierte kleine Flamme ergibt, die für Zündflamme und Siedefunktionen geeignet ist. Der Flügel (50) bildet einen Hauptstromflügel, der den Hauptkanal (80) abdeckt, der die Vollströmungsmerkmale des Ventils bereitstellt. Wenn geeignete Rückmeldung in der Form eines Druckmesssystems bereitgestellt wird, können die Pilot- und Hauptbrennerfunktionen von einer einzigen Öffnungs- und Flügel-Anordnung bereitgestellt werden.
  • Die Kraft, die benötigt wird, um den Flügel aus dem abgedichteten Zustand anzuheben, wird durch die folgende Gleichung definiert: F = S1 + (S × d) + (P × A),wobei:
  • S1
    = durch den Dichtungsflügel aufgebrachte Druckkraft;
    S
    = Federkonstante des Dichtungsflügels;
    d
    = Abstand, der erforderlich ist, um Federwirkung in der Dichtung zu überwinden;
    P
    = Gasdruckdifferenz zwischen dem Ventil und dem Auslass;
    A
    = Fläche der zu öffnenden Öffnung.
  • Die gleiche Gleichung gilt für den gesamten Öffnungsvorgang.
  • Die Erscheinung der unkontrollierten Schwingung wird reduziert, indem in einem einfachen Kragarm eine ausreichende Steifigkeit vorhanden ist, jedoch hat der Flügel vorzugsweise eine solche Form, dass seine Steifigkeit rasch zunimmt, wenn die Öffnung geöffnet wird. Die Ablenkung eines Trägers wird durch die folgende Gleichung bestimmt: d = wl3/3EI, wobei:
  • d
    = Ablenkung,
    W
    = Last,
    l
    = Länge des Kragarms,
    B
    = E-Modul des Materials,
    I
    = zweites Trägheitsmoment des Abschnittes.
  • Für einen einfachen Träger wird das zweite Trägheitsmoment definiert durch: I = bd3/12,wobei:
  • b
    = Breite,
    d
    = Trägerdicke.
  • Wenn sich die Breite des Trägers als geometrische Progression ändert, wird sich die relative Ablenkung als linearer Reziprokwert dieses Wertes ändern. In dem in 3c gezeigten Konzept wird das Teil zunehmend steif, um bewegt zu werden. In 5 wird die Position der Öffnung zu dem Durchlass (80) in Bezug auf die Trägerform gezeigt. Wenn der Betriebsdruck-Abfall größer ist, kann es wünschenswert sein, die Rate der Steifigkeitsänderung zu erhöhen, und um dies zu tun, kann der Wert d geändert werden, da es sich hierbei um eine Funktion dritten Grades handelt. Dies wird durch Einführen eines Hilfsflügels (55) erzielt, der in 5 gezeigt wird und der entlang seiner Kante 56 montiert wird. Die Öffnung wird zuerst durch den flexiblen Flügel freigelegt und mit dem Zusammenbruch des Druckgefälles wird die Schwingung durch die steifere Komponente gedämpft.
  • Bei Verwendung der Konstruktion wie in 5 gezeigt wurde als vorteilhaft festgestellt, die Gesamtkonstruktion so zu modifizieren, dass der Einlass zu dem Durchlass 80 mit einer elastischen Dichtungsfläche versehen wird, wie sie zum Beispiel in einer O-Ring-Dichtung 81 vorhanden ist. Dies wird in 6 im Detail gezeigt.
  • Weiterhin wird der Flügel 50 lose an seiner Montagekante 51 so montiert, dass er begrenzte vertikale Bewegung (wie in 3 zu sehen) zulässt, so dass der Flügel 50 gegen den O-Ring 81 abdichtet. Der Hilfsflügel 55 wird so angeordnet, dass er Kontakt mit dem flexiblen Flügel in dem Bereich der Öffnung zu dem Durchlass 80 herstellt. Vorzugsweise ist dies wirksam ein Punktkontakt an der Öffnung. Wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen können die Formen des flexiblen Flügels und des Hilfsflügels 55 so ausgewählt werden, dass sie die gewünschten Ventilkennwerte bereitgestellt werden.
  • In Gebrauch wird der Durchlass 80 geöffnet, indem der Aktuator 61 betätigt wird, um das Ende 52 des Flügels 50 gegen die Federkraft des Flügels 50 und des Hilfsflügels 55 sowie den Gasdruck anzuheben. Der Durchlass wird aufgrund der Federwirkung des Flügels 50, der durch den Hilfsflügel 55 und den Gasdruck ausgeübten Kraft geschlossen. Die Abdichtung wird durch sowohl diese Kräfte als auch durch den Venturi-Effekt aufrechterhalten.
  • Die Art dieser Ventilfunktion ist gut geeignet für die Herstellung von Komponenten in Schichten, was die Wiederholung der Grundkonstruktion als Mehrfachausgangsystem ermöglicht. 7 zeigt eine Gruppe von sieben Ventilflügeln, die aus einer einzigen Materialtafel ausgebildet werden. Die Gruppe kann ein beliebiges geeignetes Mehrfaches sein, wobei sieben ausreichend für vier Kochmulden, einen Grill und zwei Öfen sind.
  • Die Verwendung des piezoelektrischen Biege-Aktuators ermöglicht, dass die Aktuatoren als ein Einzelteil oder, falls dies vorgezogen wird, als eine Vielzahl einzelner Betätigungsvorrichtungen hergestellt wird. 8 zeigt eine komplette Ventilbaugruppe, deren Aktuatoren als eine Einzelgruppe ausgebildet sind.
  • Die in den 7 und 8 gezeigten Anordnungen können modifiziert werden, um die in Bezug auf 6 als die in 4 gezeigte Grundanordnung zu verwenden.
  • Durch die oben genannten und ähnliche Konstruktionen kann ein elektronisches Proportionalventil erzielt werden, das Aktuatoren geringer Kraft und großer Bewegung nutzt, um gegen einen Oberdruck in dem Bereich von 20 bis 200 mbar mit der Steuerung der kritischen Öffnungs- und Begrenzungszonen zu arbeiten, um plötzliches Öffnen und somit unkontrollierte Schwankung in dem Strom zu verhindern.

Claims (6)

  1. Ventil zum Steuern von Fluidstrom, das einen Körper, der mit einem Fluiddurchlass mit einem Einlass und einem Auslass versehen ist, ein Ventilelement (50), das Fluidstrom durch den Durchlass (80) unterdrückt, und eine Einrichtung (61) umfasst, die das Ventilelement (50) bewegt, um gesteuerten Strom von Fluid von dem Einlass zu dem Auslass zu erzeugen, wobei das Ventilelement (50) die Form eines flexiblen Flügels hat und ein Ende (52) desselben an einer von dem Durchlass entfernten Position angebracht ist, und wobei die Einrichtung zum Bewegen des Ventilelementes so eingerichtet ist, dass sie auf das andere Ende des Flügels einwirkt, um so Fluidstrom durch den Durchlass zu steuern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtungselement (81) um den Umfang des Einlasses herum vorhanden ist und der Flügel einen Grad an Steifigkeit hat, durch den er eine Sicherung bildet, die dazu neigt, den Flügel in Kontakt mit dem Dichtungselement zu halten.
  2. Ventil nach Anspruch 1, wobei der Flügel so geformt ist, dass er die gewünschte Steifigkeit erzeugt, wenn er durch die Bewegungseinrichtung bewegt wird.
  3. Ventil nach Anspruch 2, wobei der Flügel lose an dem einen Ende (51) angebracht ist, um ein begrenztes Maß an Bewegung in der Bewegungsrichtung zu erzeugen.
  4. Ventil nach Anspruch 3, wobei sich ein Hilfselement (55) über dem flexiblen Flügel (50) befindet und innerhalb der Grenzen des Umfangs eines Einlasses in den Kanal hinein in Punktkontakt mit dem Flügel kommt.
  5. Ventil nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Hilfselement (55) die Form eines Flügels hat.
  6. Ventil nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei das Dichtungselement in Form eines O-Rings vorhanden ist.
DE60303607T 2002-10-04 2003-10-06 Gasventil mit proportionalem ausgang Expired - Lifetime DE60303607T2 (de)

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GB0223064 2002-10-04
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GB0304673 2003-02-28
GB0304673A GB0304673D0 (en) 2003-02-28 2003-02-28 Gas valve with proportional output
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