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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Bohrhämmer die zum Beispiel zum Bohren
in Beton benutzt werden.
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2. Beschreibung artverwandter
Technik
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Ein
Bohrhammer ist ein Werkzeug, das eine Schlagwirkung auf einen Bohrmeissel
in axialer Richtung ausübt,
während
der Bohrmeissel sich in axialer Richtung um seine Achse dreht, Die
Bewegung eines sich hin und her bewegenden Kolbens pflanzt sich auf
einen Hammer fort, der durch eine Luftfeder gelagert ist, wie der
Mechanismus durch den die Schlagwirkung aufgebracht wird.
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EP-A-1
101 570 beschreibt ein Bohr- oder Meisselgerät, das vier Betriebsarten zulässt. Es
beinhaltet eine Antriebswelle für
ein Werkzeug, eine Gegenwelle, die parallel zur Antriebswelle angeordnet ist
und drehbar mit einem Ritzel eines Antriebmotors im Eingriff steht
und einem Axialschlagantrieb für
ein Schlagwerk, das auf der Gegenwelle montiert ist. In dieser Anordnung
kann der Axialschlagantrieb aktiviert werden, oder auch nicht und
die Geschwindigkeit des Axialschlagantriebs, wenn in Betrieb, verhält sich
direkt proportional zur Geschwindigkeit des Motors.
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Es
ist jedoch schwierig die Schlagenergie bei Bohrhämmern, die diese mechanische
Bauweise zur Bereitstellung der Aufschlagenergie benutzen, einzustellen,
was zu verbogenen Bohrern oder gebrochenen Bohrkronen führt, wenn
kleine Bohrer benutzt werden. Umgekehrt, wenn Bohrer mit grösseren Durchmessern
bei Bohrhämmern
mit relativ kleiner Schlagwirkung eingesetzt werden, ist es schwierig das
Arbeitstempo der Bohrvorgänge
aufrecht zu erhalten, was dazu führt,
dass die Bohrvorgänge
sehr zeitaufwändig
sind.
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In
Anbetracht dieser Probleme ist es das Ziel der vorliegenden Erfindung,
einen Bohrhammer anzubieten, bei dem die Aufschlagenergie in Übereinstimmung
mit dem eingesetzten Bohrer eingestellt werden kann.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist ein Bohrhammer der eine Verbindungswelle
beinhaltet, die drehbar durch einen Motor angetrieben wird, eine
Spindel, auf die die Drehung über
eine Verbindungswelle übertragen
wird, ein Mechanismus mit Schlagwirkung, der eine Schlagenergie
in axialer Richtung auf den Bohrer ausübt, der durch die Spindel gehalten wird
und der in axialer Richtung in Bezug auf die Spindel sich über ein
Bewegungswandlerelement hin und her bewegt und einen Mechanismus
zur Veränderung
der Schlagkraft, der die Schlagkraft des Schlagkraftmechanismus
durch Änderung
des Untersetzungsverhältnis
zwischen Motor und der Verbindungswelle verändert. Dies macht es möglich die Schlagenergie
im Einklang mit dem verwendeten Bohrer anzupassen.
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Der
Vorrichtung zur Umwandlung der Schlagenergie ist eine Übertragungsvorrichtung,
die zwischen Motor und Verbindungswelle eingefügt ist, wo bei der Übertragungsvorrichtung
vorzugsweise mehrere Zahnräder,
die eine voneinander abweichende Anzahl von Zahnradzähnen aufweisen,
die sich in axialer Richtung der Verbindungswelle frei bewegen können und
die nach der Aufnahme einer Drehkraft vom Motor gedreht werden,
vorzugsweise wahlweise durch eine Federkraft eingerückt werden,
wobei die Zahnradzähne
auf der Seite der Verbindungswelle angeordnet sind, wo die Gegenradzähne, die
in die Zähne
auf der Verbindungswelle eingreifen (ineinander kämmen), vorzugsweise
mit einer Seitenwand auf einer Seite in axialer Richtung ausgestattet
sind.
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Ausserdem
besitzen die Zähne
auf der Seite der Verbindungswelle, oder die Zähnepaare der Zahnräder, die
in die Zahnradzähne
eingreifen (ineinander kämmen),
bei jedem zweiten Zahn eine unterschiedliche Länge in axialer Richtung, oder
vorzugsweise sind beide Zahnradzähne
auf der Verbindungswelle, oder der Zähnepaare, die in die Zähne eingreifen
(ineinander kämmen),
für jeden
zweiten Zahn eingerichtet.
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Eine
Hülse ist
an der Verbindungswelle befestigt, wo die Hülse mit einem Zahnrad und mit
einer Feder, die eine Kraft auf das Zahnrad ausübt, ausgestattet sein kann.
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Ausserdem
ist die Zahnradgetriebevorrichtung mit einer Schaltwelle ausgestattet,
um zwischen Zahnradpaaren umzuschalten, damit es möglich wird,
falls erforderlich, eine Vorrichtung zu benutzen, bei der die Schaltwelle
in axialer Richtung der Verbindungswelle bewegt wird, um ein Zahnrad
von den Zähnen
auf der Verbindungswelle zu trennen, indem gegen die Kraft einer
Feder gedrückt
wird, während ein
anderes Zahnrad durch die Federkraft in eine Lage gedrückt wird,
in der das Zahnrad in die Zähne auf
der Seite der Verbindungswelle eingreift (ineinander kämmt).
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
ist die Verschiebewelle in einer aussermittigen Lage, in Bezug auf
die Drehmitte des Verschiebschalters auf der Achse der Verbindungswelle,
angeordnet und die Lage auf der Achse der Verbindungswelle wird
beispielsweise durch eine Drehung der Schaltwelle um 180° verändert.
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Das
Zahnradpaar ist nicht nur mit einem speziellen dazwischen liegenden
Spalt in axialer Richtung zur Verbindungswelle versehen, sondern
es sollte dort vorzugsweise ein Abstand zwischen den Zahnrädern bestehen,
um eine neutrale Position zu erhalten, in der keines der beiden
Zahnräder
in die Verbindungswelle eingreift und, wünschenswerterweise, die Gleichgewichtslage
der Federn, die eine Kraft auf jedes der Zahnräder in dem Paar ausübt, sich
in der Lage dieses neutralen Zustandes befinden sollte.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Die 1 ist
eine Teilansicht des Querschnitts eines Bohrhammers nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Die 2 ist
eine Querschnittszeichnung eines Bohrhammers nach einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung.
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Die 3A ist
eine Teilansicht des Querschnitts eines Bohrhammers im Zustand in
dem das Untersetzungsverhältnis
klein ist.
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Die 3B ist
eine Zeichnung, die den Zustand des Verschiebeschalters im Zustand
zeigt, in dem das Untersetzungsverhältnis klein ist.
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Die 4A ist
eine Teilansicht des Querschnitts eines Bohrhammers im neutralen
Zustand.
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Die 4B ist
eine Zeichnung, die den Zustand des Schiebeschalters in neutralem
Zustand zeigt.
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Die 5A ist
eine Teilansicht des Querschnitts eines Bohrhammers, im Zustand,
in dem das Untersetzungsverhältnis
gross ist.
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Die 5B ist
eine Zeichnung, die den Zustand des Verschiebeschalters in dem Zustand
zeigt, in dem das Untersetzungsverhältnis gross ist.
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Die 6 ist
eine Schrägaufsicht
der Hülse und
des Zahnrads.
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Die 7 ist
eine Querschnittszeichnung des Baugruppenblocks zur Änderung
der Drehzahl.
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Die 8A bis 8C sind
Zeichnungen der Eingreifvorgänge
der Zahnräder
und Hülse.
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Die 9 ist
eine Schrägansicht
der Hülse und
der Zahnräder
in einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Die 10 ist
ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Ein
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird unten ausführlich erklärt, in dem auf die beiliegenden
Zeichnungen Bezug genommen wird. Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Bohrhammer
wird die Drehung des Motors 2 als Antriebsquelle und die
in einem Gehäuse 1 untergebracht
ist, auf eine Verbindungswelle 60 übertragen. Da die Drehung der
Verbindungswelle 60 auf eine Ausgangswelle über die
Spindel 7 übertragen
wird, wird bei einem Kolben 8, der so ausgestattet ist,
dass er sich auf seiner Achse frei drehen kann und frei in axialer
Richtung in Bezug auf die Spindel gleiten kann, bewirkt, dass er
sich über
eine Bewegungswandlervorrichtung, die auf der Verbindungswelle untergebracht
ist, hin und her bewegt. Der Hammer 80, der mit dem Kolben 8 verbunden
ist, bewegt sich in dem Zwischenraum, der vom Kolben 8 und
Kolben 9 eingenommen wird, vor und zurück. Der Hammer 80 schlägt gegen
die Rückkante
der Ausgangswelle entsprechend der Hin- und Herbewegung des Kolbens 8.
Luftkammern werden in den Vorwärts-
und Rückwärtsrichtungen
des Hammers 80 gebildet und wirken als Federn.
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Die
Bewegungswandlervorrichtung 6 schliesst einen inneren Laufring 61 ein,
der sich als Einheit mit der Verbindungswelle 60 dreht,
ein äusserer
Laufring 63, der so ausgestattet ist, dass er sich frei
in Bezug auf den inneren Laufring drehen kann, mit Kugellagern 62,
die dazwischen eingebaut sind und eine Stange 64, die vom äusseren
Laufring 63 herausragt. Die Stange 64 ist mit
dem hinteren Ende des Kolbens 8 über ein Kugelgelenk und der
sich drehenden Oberfläche
des äusseren
Laufrings 63 verbunden, das ist eine Oberfläche, die
in Bezug auf die Achse der Verbindungswelle 60 geneigt
ist. Folglich unterliegt der äussere
Laufring 63 und die Stange 64, wenn die Verbindungswelle 60 und
der innere Laufring 61 sich drehen, einer Hin- Und Herbewegung
in axialer Richtung des Kolbens 8.
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Das
Kopfende der Ausgangswelle 9 ist mit einem Bohrfutter 10 versehen,
um einen (nicht dargestellten) Bohrer aufzunehmen. Das Bohrfutter
hält den
Bohrer fest. Wenn der Motor 2 sich dreht, wird auch zur
gleichen Zeit, zu der sich der Bohrer aufgrund der auf die Ausgangswelle übertragenen
Drehkräfte über die
Spindel 7 dreht, eine Schlagwirkung in axialer Richtung
durch den Hammer 80 ausgeübt.
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Die Übertragung
der Drehkräfte
vom Motor 2 auf die Verbindungswelle 9 wird in
diesem Ausführungsbeispiel über eine
zweistufige Übersetzung,
wie unten beschrieben, vorgenommen. Wie in der 1 dargestellt
ist, ist ein Ritzel 22, das mit einem Teil 23 mit
grossem Durchmesser und einem Teil 24 mit einem kleinen
Durchmesser versehen ist, mit der Achse 21 des Motors 2 verbunden.
Zusätzlich
ist ein Zahnrad 3, das in das Teil 23 mit dem
grossen Durchmesser des Ritzels 22 eingreift und das Zahnrad 4, das
in das Teil 24 mit dem kleinen Durchmesser des Ritzels 22 eingreift,
auf der Verbindungswelle 60 über eine Hülse 5 verbunden.
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Die
Hülse 5 ist
auf der Verbindungswelle befestigt. Demgegenüber sind die Zahnräder 3 und 4, die
mit einem speziellen Abstand in axialer Richtung versehen sind,
so angebracht, dass sie frei in axialer Richtung der Hülse 5 gleiten
können
und so angebracht sind, dass sie sich frei in Bezug auf die Hülse 5 drehen
können.
Es gibt einen ringförmigen
Stellring 15, der zwischen den Zahnrädern 3 und 4 angebracht ist
und es gibt auch einen Synchronring 51, der an einem Ende
der Hülse 5 angebracht
ist. Weiterhin gibt es einen Synchronring 56, der an dem
anderen Ende der Hülse 5 angebracht
ist. Zwischen einem Federlager 55 und dem Zahnrad 4 gibt
es eine Feder 54, die eine Kraft auf das Zahnrad 4 in
Richtung des Zahnrads 3 ausübt.
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Die
Zahnradzähne 50 sind
auf der Aussenfläche
der Hülse 4 im
Bereich nahe zur Mitte in der Ist-Richtung angebracht. Der innere
umlaufende Teil des Zahnrades 32, das in die Zahnradzähne 50 eingreift
und der innere umlaufende Teil der Zahnräder 4 auf der Zahnradseite 3 sind
mit Zähnepaaren
versehen, die in die Zahnradzähne 50 eingreifen.
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Das
Zahnpaar 32 des Zahnrads 3 und das Zahnpaar 42 des
Zahnrads 4 können
wahlweise in die Zahnradzähne 50 eingreifen.
In der Position in der die Federkräfte der Federn 53 und 54 im
Gleichgewicht sind (siehe dazu die 4),
befinden sich die Zahnradzähne 50 in
einer Lage zwischen den Zahnrädern 3 und 4 und
weder das Zahnrad 6 noch das Zahnrad 4 greifen
in die Zahnradzähne 50 ein. Wenn
die Zahnräder 3 und 4 in
Rückwärtsrichtung
(in Richtung zum Motor 2) bewegt werden, dann greifen, wie
in der 4 gezeigt wird, das Zahnradzahnpaar 42 des
Zahnrades 4 in die Zahnradzähne 50 ein und umgekehrt,
wenn die Zahnräder 3 und 4 in
Vorwärtsrichtung
(in Richtung des Bewegungsumwandlerelements 6) bewegt werden, dann
greifen, wie in den 1 und 5 dargestellt
wird, das Zahnpaar 32 des Zahnrads 3 in die Zahnradzähne 50 ein.
Ohne Berücksichtigung
der Richtung in der sich die Zahnräder 3 und 4 bewegen,
greifen sie immer in das Ritzel 22 ein und werden immer
von der Drehung des Motors 2 angetrieben.
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Die
vorher erwähnte
Bewegung der Zahnräder 3 und 4 in
axialer Richtung wird durch die Bedienung des Umschalthebels 11 vorgenommen,
der an der äusseren
Oberfläche
des Gehäuses 1 angebracht
ist. Dieser Umschalthebel 11 ist mit einer Verschiebewelle 12 versehen
auf einer Position, die hiervon aussermittig des Drehmittelpunktes
liegt. Die Spitze der Verschiebewelle 12 ist mit einer
Manschette 15 versehen. Wenn die Verschiebewelle 12 durch einen
Drehvorgang in Bezug auf den Umschalthebel 11 bewegt wird,
wird eines der Zahnräder 3 (4)
durch die Manschette 15 verschoben, um sich gegen die Feder 53 (54)
zu bewegen, während
das andere Zahnrad 4 (3), in Anlehnung an das
erste Zahnrad 3 (4), aufgrund der Federkraft 54 (53)
verschoben wird, so dass dabei die Zahnradzahnpaare 42 (32)
in die Zahnradzähne 50 eingreifen.
Mit anderen Worten: der Aufbau ist so, dass das Zahnrad 3 (4),
das durch die Bedienung des Umschalthebels 11 verschoben wird,
nicht mehr in die Zahnradzähne 50 eingreift
und die Kraft der Feder 54 (53) bei dem Zahnrad 4 (3)
bewirkt, in die Zahnradzähne 50 einzugreifen.
Zusätzlich
sind die jeweiligen Zahnpaare 32 und 42 auf der Innenseite
auf der gegenüberliegenden
Seite der Zahnradzähne 50 angebracht.
Auf Grund dessen wird immer, wenn die Zahnpaare 32 oder 34 in
die Zahnradzähne 50 eingreifen
(ineinander kämmen), die
gleiche Verzahnungsposition in der axialen Richtung aufrechterhalten.
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Wie
in der 1 (oder der 2) dargestellt ist,
wird die Drehung des Motors 2 auf die Hülse 5 und die Verbindungswelle 60 mit
einem niedrigen Drehzahlverhältnis übertragen,
wenn die Zahnradzahnpaare 32 des Zahnrads 3, die in
den Abschnitt 23 mit dem grossen Durchmesser des Ritzels 22 eingreifen
(ineinander kämmen),
in die Zahnradzähne 50 der
Hülse 5 eingreifen.
Andererseits, wie in der 3 dargestellt
ist, wird die Drehzahl des Motors 2 auf die Hülse 5 und
auf die Verbindungswelle 60 mit einem grossen Übersetzungsverhältnis übertragen, wenn
die Zahnpaare 42 des Zahnrads 4, die in den Abschnitt 24 mit
dem kleinen Durchmesser des Ritzels 22 eingreifen, in die
Zahnradzähne 50 der
Hülse 5 eingreifen.
Auf diese Art und Weise verändert
der Wechsel des Drehzustands der Verbindungswelle 60 die
Anzahl der Schlagstösse
pro Zeiteinheit des Hammervorgangs, der durch Aufnahme der Umlaufbewegung
dieser Verbindungswelle 60 durch das Bewegungsumwandlungselement 6 ausgeführt wird. Des
Weiteren ändert
sich auch, da die maximale Drehzahl sich ebenfalls verändert, wenn
der Kolben 8 einer Hubbewegung ausgesetzt ist, die Beschleunigung,
die den Hammer 80 in Bewegung setzt, wobei sich nicht nur
die Anzahl der Schlagstösse
verändert, sondern
sich auch die Aufschlagkräfte
verändern.
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Wenn
ein Bohrer mit einem grossen Durchmesser benutzt wird, kann daher
eine grosse Schlagenergie durch die Drehung der Verbindungswelle 60 bei
hoher Drehzahl durch Herabsetzen des Übersetzungsverhältnisses,
das an der Verbindungswelle 60 angelegt wird, erzielt werden,
während
auf der anderen Seite, wenn der Bohrer einen kleinen Durchmesser
hat, die Schlagenergie vermindert werden kann durch Veränderung
des Drehzustands der Verbindungswelle 60, durch Erhöhung des
Untersetzungsverhältnisses,
das an der Verbindungswelle ankommt. Demzufolge, selbst wenn ein
Bohrer mit einem kleinen Durchmesser eingesetzt wird, ist es möglich Probleme
mit Bohrern, die sich verbiegen oder brechen, zu vermeiden.
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Wie
aus der 3 bis 5 klar
hervorgeht, läuft nicht
nur der Drehmittelpunkt des Umschalthebels 11 durch die
Mittelachse der Hülse 5,
sondern die Verschiebewelle 12 ist auch so angebracht,
dass sie durch die Mittelachse der Hülse 5 läuft, wenn
beide Zahnräder 3 oder
Zahnräder 4 in
die Zahnradzähne 50 der
Hülse 5 eingreifen.
Dies beugt den Auswirkungen durch Teilkräfte vor, die dazu neigen, den
Umschalthebel 11 zu drehen. Darüber hinaus verbessert der Umstand
dass die Kräfte
der Federn 52 und 54 im Gleichgewicht sind, wenn
sie sich in der neutralen Lage befinden, wie in der 4 und
der 7 dargestellt ist, nicht nur die Übertragungseigenschaften, sondern
setzt auch den Bedarf an notwendiger Kraft zur Bedienung des Umschalthebels 11 herab,
wobei sicher gestellt wird, dass es keine Ungleichheit in den Kräften gibt,
die in Betriebsrichtung eingesetzt werden müssen.
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Das
Zahnpaar 32 des Zahnrads 3 (wie in der 6 dargestellt
ist) ist vom Zahnpaar 32A, das in axialer Richtung lang
ist, von dem Zahnpaar 32B abgegrenzt, wobei ein Teil in
axialer Richtung für
die Zahnradzähne 50 weggeschnitten
wurde und die daher in axialer Richtung kurz sind. Das Zahnpaar 42 des
Zahnrads 4 schliesst auch das Zahnradpaar 42A,
das in axialer Richtung lang ist und das Zahnpaar 42B ein,
wobei ein Teil für
die Zahnradzähne 50 weggeschnitten
wurde, und somit in axialer Richtung kurz sind. Weiterhin gibt es
halb so viele Zahnradzähne 50,
die auf der aussen umlaufenden Fläche der Hülse 5 angebracht sind,
wie Zahnpaare 32 oder 42, so dass sie damit in
Paaren angeordnet sind.
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Dies
ist wegen des einfacheren Eingreifens, wie in der 8 dargestellt
ist, wenn die Kraft der Feder 32 oder der Feder 42 bei
dem sich drehenden Zahnrad 3 oder 4 bewirkt, dass
es sich zur Seite der Zahnradzähne 50 hin bewegt,
wie in der 8 gezeigt wird, und um Rattern
in radialer Richtung zu vermeiden, nachdem die mechanische Koppelung vollständig ist.
Dieser Aufbau macht es nicht nur möglich die Umschaltvorgänge reibungslos
durchzuführen,
sondern vermindert auch den Verlust an Schlagkraftenergie unter
Beibehaltung der Schlagleistung.
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Zusätzlich,
wie in der 9 dargestellt ist, können die
Zahnradzähne 50 stattdessen
abwechselnd zwischen den Zahnradzähnen 50A, die in axialer
Richtung lang sind und den Zahnradzähnen 50B angebracht
sein, wobei beide Enden in axialer Richtung weggeschnitten wurden,
so dass die Zahnradzähne
in axialer Richtung kurz sind. In diesem Fall sind das Zahnpaar 32 und 42 auf
der Seite des Zahnrads 3 und Zahnrads 4 von den
Zähnen
mit nur einer Länge
gegliedert.
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Es
ist zu beachten, dass alle Komponenten entsprechend angeordnet sind,
um das Zahnrad 4 vor der Berührung mit dem Bewegungsumwandlungselement 6 zu
bewahren, wenn ein Bedienvorgang am Umschalthebel 11 das
Zahnrad 4 auf die Seite des Bewegungsumwandlerelements 6 bewegt. Darüber hinaus
sind die verschiedenen Bauteile entsprechend angeordnet, so dass,
selbst wenn das Zahnrad 4 sich weit genug zur Seite des
Bewegungsumwandlerelements hin bewegt, die Feder 54, die zwischen
dem Zahnrad 4 und dem Bewegungsumwandlerelement liegt,
vollständig
zusammengedrückt ist,
wobei die Windungen einander berühren
und das Zahnrad 4 weder mit dem Bewegungsumwandlerelement 6 noch
mit dem Kolben 8 in Berührung
kommen wird.
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Die
Bereitstellung eines Zahnrads 3 mit einem kleinen Durchmesser
auf der Motorseite 2 und die Bereitstellung eines Zahnrads 4 mit
grossem Durchmesser auf der Seite des Bewegungsumwandlers 6 (Kolben 8)
wurde vorgenommen, um einen Aufbau mit einer Form zu bekommen, der
das Ritzel 22 gut im Gleichgewicht hält und um es zu ermöglichen, dass
die Präzision
der Oszillierbewegung aufrecht erhalten bleibt und um leicht die
Wandstärke
des Drucklagers in Bezug auf die Achse 21 beizubehalten.
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Beim
Bohrhammer nach dem Ausführungsbeispiel
sind die Zahnräder 3 und 4,
die als Getriebe arbeiten, die Hülse 5,
die Federn 53 und 43 und die Feder 15 als
ein einziger Baustein aufgebaut, wie in der 7 dargestellt
ist. Folglich wird hinsichtlich des Zusammenbaus, wie in der 10 dargestellt,
das einfache Anbringen einer Passfeder (key) 69, zum Anhalten
der Drehung in Bezug auf die Verbindungswelle 60, und der
Anschlagringe 68 und 69, zur Vermeidung einer
Bewegung in axialer Richtung, ebenso wirkungsvoll sein.
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Wie
oben beschrieben wurde, werden bei bestimmten Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung einer oder mehrere der unten beschriebenen
Vorteile erzielt:
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Bei
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Schlagenergie für die Bohrer
zu verändern,
indem eine geringere Schlagenergie bei Bohrern mit kleinem Durchmesser
erzeugt wird und eine höhere
Schlagenergie bei Bohrern mit grösserem
Durchmesser erzeugt wird, wobei ermöglicht wird sicher zu stellen,
dass die Bohrung immer stabil bleibt. Weiterhin kann in der vorliegenden
Erfindung auch die Umdrehungszahl gleichzeitig mit der Veränderung
der Schlagenergie verändert
werden und somit wird es möglich,
beim Bohren die elektrische Stromaufnahme zu verringern. Des Weiteren, selbst
wenn der Bohrer mit Zementstaub zugesetzt ist, kann weiterhin mit
Wiederholpräzision
gebohrt werden.
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Bestimmte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung erlauben einen weichen Drehzahlbereichswechsel
und es wird immer ein ausgezeichnetes Ineinandergreifen (Kämmen) der
Zahnräder aufrecht
erhalten und wenn die Getriebeumschaltungen bei Stillstand ausgeführt werden,
selbst wenn das Zahnrad nicht in die Zahnradzähne eingegriffen hat, die in
Kontakt mit den Zahnradzähnen
auf der Seite der Verbindungswelle stehen, werden die Zahnradzähne auf
der Seite der Verbindungswelle in die Zahnräder eingreifen, sobald die
Drehung beginnt.
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Bei
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung ist ausserdem das Einstellen der Zahnradzähne und
der Zahnradzahnpaare in axialer Richtung einfach.
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Zusätzlich wird
in Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung nicht nur der Eingreifvorgang des Zahnrades
in die Zahnradzähne
der Verbindungswelle sanft erfolgen, sondern es wird auch das Rattern
in radialer Richtung nach dem Eingreifen unterdrückt.
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Bei
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung macht es ausserdem die Gestaltung des Getriebes
als einen einzigen Block leicht, den Zusammenbau durchzuführen und
damit in grossem Mass Kosten niedrig zu halten.
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Bei
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung ist darüber hinaus die Umschaltachse
des Umschalthebels 11 aussermittig angeordnet und ist daher
in der Lage, jegliche unvorhergesehene Bewegung des Umschalthebels
aufgrund rückwirkender Kräfte zu verhindern.
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Bei
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung ist darüber hinaus ein Zahnradpaar
mit einem speziellen dazwischen liegenden Abstand in axialer Richtung
versehen und ein neutraler Zustand wird gebildet, wobei die Zahnradzähne der
Verbindungswelle mit keinem der beiden Zahnräder ineinander greifen, was
es erlaubt, die Menge Fett, die abgeworfen wird (die im Eingreifbereich
der Zähne
eingefüllt
wird) zu beseitigen.
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Bei
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung ist es darüber hinaus nicht nur möglich die Umschaltvorgänge und
die Umschaltbewegung sanft durchzuführen, sondern die Umschaltvorgänge können auch
mit einer relativ geringen Betätigungskraft vorgenommen
werden und mit der gleichen Betätigungskraft
ohne Berücksichtigung
der Betriebsrichtung.
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Während die
Erfindung in Bezug auf eine begrenzte Anzahl von Ausführungsbeispielen
beschrieben wurde, werden die Fachleute, die Nutzen aus dieser Erfindung
ziehen, es begrüssen,
dass andere Ausführungsbeispiele
entwickelt werden können,
die sich nicht vom Umfang der Erfindung entfernen, wie hier offen
gelegt wurde. Dementsprechend sollte der Umfang der Erfindung nur
durch die anhängenden Ansprüche eingeschränkt sein.