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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Karosserierahmenstruktur für ein Fahrrad,
die geeignet ist, die Lenkbarkeit des Fahrzeugs zu erhöhen und
eine hohe Belastung aufzunehmen, die auf den Karosserierahmen ausgeübt wird.
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Als
Karosserierahmenstrukturen für
ein Fahrrad sind z. B. diejenigen bekannt, die offenbart sind in
(1) dem Amtsblatt des offengelegten japanischen Patents Nr. Hei
9-263282 JP09-263282A "Bicycle
Frame with a Buffer Apparatus" und
(2) dem Amtsblatt der japanischen Patentoffenlegung Nr. Hei 4-43834
JP59-156878 "Frame
for a Motorcycle" und (3)
dem Dokument des neuesten Standes der Technik JP62-238180.
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In 1 des
obenerwähnten
Dokuments (1) wird ein dreieckiger Rahmen offenbart, bei dem ein oberes
Rohr 2 und ein unteres Rohr 3, das an der Unterseite
des oberen Rohrs 2 angeordnet ist und sich von einem Kopfrohr 1 schräg nach hinten
unten erstreckt (als Bezugszeichen wird dasjenige verwendet, das
im Amtsblatt verwendet wird; dies gilt in ähnlicher Weise in der folgenden
Beschreibung), wobei ein aufrechtstehendes Rohr 4 mit einem
hinteren Ende des oberen Rohrs 2 und einem hinteren Ende des
unteren Rohrs 3 verbunden ist.
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In 1 des
obenerwähnten
Dokuments (2) wird ein Motorrad offenbart, das ein Hauptrahmenelement 5,
das sich von einem Kopfrohr 2 schräg nach hinten unten erstreckt
(als Bezugszeichen wird dasjenige verwendet, das im Amtsblatt verwendet
wird; dies gilt in ähnlicher
Weise in der folgenden Beschreibung), einen hinteren Arm 10,
der am hinteren Ende des Hauptrah menelements 5 montiert
ist, und einen hydraulischen Stoßdämpfer 31, der am Hauptrahmenelement 5 und
am hinteren Arm 10 und zwischen diesen über ein Verbindungsstück montiert
ist, enthält.
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Da
im Dokument (1) jedes Teilstück
des dreieckigen Rahmens, der aus dem oberen Rohr 2, dem unteren
Rohr 3 und dem aufrechtstehenden Rohr 4 gebildet
ist, eine feste Außenabmessung
von einem Ende zum anderen Ende desselben aufweist, ist die Steifigkeit
an jedem Abschnitt des Rohres im Wesentlichen fixiert.
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Wenn
die Steifigkeit eines Karosserierahmens zunimmt, nimmt gewöhnlich die
Verzerrung oder Verdrehung des Karosserierahmens ab, wobei dies
vorteilhaft für
eine hohe Belastung ist, die von der Straßenoberfläche hierauf übertragen
wird, und wobei die Sensibilität
der Karosserie gegenüber
der Belastung ansteigt. Wenn jedoch die Steifigkeit des Karosserierahmens übermäßig groß ist, reagiert
z. B. dann, wenn auf den Karosserierahmen eine Stoßbelastung
von der Straßenoberfläche einwirkt,
die Karosserie schnell mit der Stoßbelastung und der Fahrer wird
wahrscheinlich müde,
da der Fahrer auf die Bewegung der Karosserie reagieren muss. Da
ferner die Karosserie weniger wahrscheinlich einer Verdrehung unterliegt,
wird möglicherweise
keine gute Kurvenfahreigenschaft erhalten.
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Wenn
im Gegensatz hierzu die Steifigkeit des Karosserierahmens zu gering
ist, kann eine übermäßig große Verdrehung
der Karosserie auftreten oder es werden kaum genaue Straßenoberflächeninformationen
auf den Fahrer übertragen.
Da dementsprechend der Karosserierahmen unempfindlich auf eine Bewegung
des Fahrers reagiert, ist es schwierig, eine schnelle Bewegung durchzuführen.
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Insbesondere
in einem Wettrennen, wie z. B. einem Bergab-Wettrennen, bei dem
Fahrräder
auf einer Straße
mit beträchtlicher
Rauheit fahren und mit einer hohen Geschwindigkeit um eine Kurve
fahren, ist es aus den obenbeschriebenen Gründen wünschenswert, dass der Karosserierahmen
einen Abschnitt enthält,
der eine hohe Steifigkeit aufweist, sowie einen weiteren Abschnitt
mit einer geringen Steifigkeit, wobei es bei dem dreieckigen Rahmen
des obenerwähnten
Dokuments (1) schwierig ist, sowohl die Aufnahme einer hohen Belastung
als auch die Erhöhung
der Steuerbarkeit zu erfüllen.
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Wenn
indessen bei dem obenerwähnten
Dokument (2) der hintere Arm 10 nach oben und nach unten
schwingt, wirkt eine Biegebelastung auf einen Zwischenabschnitt
des Hauptrahmenelements 5 vom hinteren Arm 10 über das
Verbindungsstück
und dem hydraulischen Stoßdämpfer 31.
Dementsprechend muss die Steifigkeit des Hauptrahmenelements 5 erhöht werden,
so dass es der Biegebelastung standhalten kann.
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Wenn
jedoch die Steifigkeit des Hauptrahmenelements 5 erhöht wird,
nimmt das Gewicht der Karosserie zu und die Beweglichkeit wird beeinträchtigt.
Wenn z. B. eine Belastung, die vom hinteren Rahmen 10,
der oben beschrieben worden ist, auf das Hauptrahmenelement 5 zu übertragen
ist, als eine Belastung in einer Axialrichtung des Hauptrahmenelements 5 aufgenommen
werden kann, kann das Hauptrahmenelement 5 eine höhere Last
vom hinteren Rahmen 10 aufnehmen, wobei auch eine Gewichtsreduktion
erreicht werden kann und ferner die Beweglichkeit erhöht wird.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Karosserierahmenstruktur
für ein Fahrrad
zu schaffen, um die Lenkbarkeit des Fahrzeugs zu erhöhen und
eine hohe Belastung von einer Vorderradseite und einer Hinterradseite,
die auf einen Karosserierahmen übertragen
wird, aufzunehmen.
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Um
die obenbeschriebene Aufgabe zu lösen, ist eine Karosserierahmenstruktur
für ein
Fahrrad, bei der ein Vorderrad für
eine Lenkbewegung an einem vorderen Abschnitt eines Karosserierahmens über eine
vordere Gabel montiert ist, während
ein Schwingarm für
eine Aufwärts-
und Abwärts-Schwingbewegung an
einem hinteren Abschnitt des Karosserierahmens montiert ist, wobei ein
Hinterrad an einem hinteren Ende des Schwingarms montiert ist, so
konfiguriert, dass der Karosserierahmen enthält: ein Kopfrohr, an dem die
Vordergabel für
eine Lenkbewegung montiert ist, einen kastenförmigen Kastenrahmenabschnitt,
der sich vom Kopfrohr schräg
nach hinten unten erstreckt, einen Zwillingsrohrabschnitt, der sich
von einem hinteren Ende des Kastenrahmenabschnitts separat auf der linken
und der rechten Seite schräg
nach hinten unten erstreckt und in Breitenrichtung des Fahrrades eine
kleinere Breite aufweist als der Kastenrahmenabschnitt, sowie einen
hinteren Rahmenabschnitt, der sich von den hinteren Enden des Zwillingsrohrabschnitts
schräg
nach hinten unten erstreckt und in Breitenrichtung des Fahrrades
eine größere Breite aufweist
als der Zwillingsrohrabschnitt.
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Da
der Karosserierahmen in der Nähe
des Kopfrohres als Kastenrahmenabschnitt mit einer kastenartigen
Form ausgebildet ist, so dass er eine hohe Steifigkeit aufweist,
jedoch an seinem Zwillingsrohrabschnitt in die linken und rechten
Abschnitte mit einer reduzierten Dicke unterteilt ist, so dass er
eine geringe Steifigkeit aufweist, kann eine hohe Belastung, die
von der Straßenoberfläche über das
Vorderrad und die Vordergabel auf das Kopfrohr übertragen wird, vom Kastenrahmenabschnitt
aufgenommen werden. Ferner kann leicht eine Verdrehung an einem
zentralen Abschnitt der Karosserie erzeugt werden, um somit die
Lenkbarkeit des Fahrzeugs zu erhöhen.
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Anspruch
2 ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Montageabschnitt für den Schwingarm
im Wesentlichen in der Mitte des hinteren Rahmenabschnitts vorgesehen
ist.
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Da
der Schwingarm am hinteren Rahmenabschnitt montiert ist, der eine
erhöhte
Breite in Breitenrichtung des Fahrrades aufweist, kann eine Verdrehbewegung,
die vom Schwingarm zum hinteren Rahmenabschnitt übertragen wird, von den zwei
Drehpunkten aufgenommen werden, die mit einem großen Abstand
beabstandet sind. Folglich kann die durch die Verdrehbewegung erzeugte
Belastung reduziert werden. Wenn die auf dem hinteren Rahmenabschnitt
wirkende Belastung auf diese Weise reduziert wird, kann eine Erhöhung der
Steifigkeit des Schwingarmmontageabschnitts des hinteren Rahmenabschnitts
reduziert werden, wobei eine Erhöhung
des Gewichts des hinteren Rahmenabschnitts vermieden werden kann.
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Da
ferner die Struktur bei einer Verdrehung des Schwingarms vorteilhaft
ist, wird eine gute Schwenkbewegung des Schwingarms (gute Expansion
und Kompression des Dämpfers)
erreicht.
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Anspruch
3 ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingarm ein im Wesentlichen
L-förmiges
Element ist, das einen aufrechten Abschnitt, der sich vom Montageabschnitt,
der am hinteren Frontabschnitt vorgesehen ist, schräg nach hinten
oben erstreckt, und eine hintere Verlängerung, die sich von einem
oberen Ende des aufrechten Abschnitts schräg nach hinten unten erstreckt,
aufweist, wobei ein Verbindungsabschnitt zwischen dem aufrechten Abschnitt
und der hinteren Verlängerung
mit dem hinteren Ende des Zwillingsrohrabschnitts des Karosserierahmens über eine
hintere Dämpfereinheit
verbunden ist, um einen vom Hinterrad auf den Karosserierahmen übertragen
Stoß zu
dämpfen,
so dass der Kastenrahmenabschnitt, der Zwillingsrohrabschnitt, die
hintere Dämpfereinheit
und die hintere Verlängerung
auf im Wesentlichen der gleichen geraden Linie angeordnet sind.
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Da
der Kastenrahmenabschnitt, der Zwillingsrohrabschnitt, der hintere
Dämpfereinheit
und die hintere Verlängerung
im Wesentlichen auf der gleichen geraden Linie angeordnet sind,
ist es möglich,
die vom Schwingarm auf den Kastenrahmenabschnitt und den Zwillingsrohrabschnitt über die
hintere Dämpfereinheit übertragene
Belastung im Wesentlichen als eine axiale Kompressionsbelastung auf
den Kastenrahmenabschnitt und den Zwillingsrohrabschnitt einwirken
zu lassen. Im Vergleich zu einem alternativen Fall, bei dem z. B.
die Belastung, die vom Schwingarm auf den Karosserierahmen übertragen
wird, als Biegebelastung wirkt, kann vom Karosserierahmen eine höhere Belastung
aufgenommen werden.
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Anspruch
4 ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Sattelrahmen, auf dem ein
Sattel unterstützt ist,
am hinteren Ende des Zwillingsrohrabschnitts und des hinteren Rahmenabschnitts
montiert ist, wobei die hintere Dämpfereinheit unterhalb des
Sattelrahmens angeordnet ist.
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Da
die hintere Dämpfereinheit
unterhalb des Sattelrahmens angeordnet ist, ist die hintere Dämpfereinheit
vom Sattelrahmen und dem hinteren Rahmenabschnitt umgeben. Folglich
kann die hintere Dämpfereinheit
vor aufgeschleuderten Steinen und dergleichen geschützt werden.
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Im
Folgenden werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Es ist zu beachten, dass
die Zeichnungen in Richtung der Bezugszeichen betrachtet werden
sollten.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Fahrrades, das eine Karosserierahmenstruktur
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet.
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2 ist
eine Seitenansicht des Fahrrades gemäß der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht eines Karosserierahmens gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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4 ist
eine Ansicht, die in Richtung einer Pfeilmarkierung 4 in 3 betrachtet
wird.
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5 ist
eine Seitenansicht, die die Karosserierahmenstruktur gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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6 ist
eine Seitenansicht, die einen wesentlichen Teil des Karosserierahmens
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen unteren Abschnitt des Karosserierahmens
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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8 ist
eine Rückseitenansicht
des Fahrrades gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Fahrrades, das eine Karosserierahmenanordnungsstruktur
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet. Das Fahrrad 10 ist ein Fahrzeug für ein Bergab-Wettrennen.
Um das Fahrrad 10 in einem Wettrennen zu verwenden, bei
dem Fahrräder
längs einer unbefestigten
Bahn gefahren werden, in der Hochgeschwindigkeitskurven und Sprungabschnitt
längs eines
Waldweges, einer Skipiste oder dergleichen vorgesehen sind, um zeitlich
zu konkurrieren, wird ein Stoß von
der Straßenoberfläche auf
ein Vorderrad 11 und ein Hinterrad 12 von einer
Vordergabel 14 bzw. einer hinteren Dämpfereinheit 15 absorbiert.
Außerdem
wird die Steifigkeit eines Karosserierahmens 16 erhöht, um eine
hohe Belastung aufzunehmen, während
einem Teil des Karosserierahmens 16 Flexibilität verliehen
wird, um die Lenkbarkeit zu erhöhen. Außerdem wird
eine Scheibenbremse (im Folgenden genauer beschrieben) verwendet,
um die Bremskraft des Vorderrades 11 und des Hinterrades 12 zu
erhöhen.
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2 ist
eine Seitenansicht des Fahrrades gemäß der vorliegenden Erfindung.
Das Fahrrad 10 ist ein Fahrzeug, bei dem die obenbeschriebene
Vordergabel 14 für
eine Lenkbewegung an einem Kopfrohr 21 montiert ist; das
Vorderrad 11 ist für
eine Drehung an einem unteren Ende der Vordergabel 14 montiert;
EINE Griffstange 22 ist an einem oberen Abschnitt der Vordergabel 14 montiert;
der Karosserierahmen 16 erstreckt sich vom Kopfrohr 21 schräg nach hinten
unten; ein L-förmiger
Schwingarm 23 ist für
eine Aufwärts-
und Abwärts-Schwingbewegung an
einem hinteren Abschnitt des Karosserierahmens 16 montiert;
das Hinterrad 12 ist für
eine Drehung an einem hinteren Ende des Schwingarms 23 montiert; die
hintere Dämpfereinheit 15 erstreckt
sich zwischen dem Karosserierahmen 16 und dem Schwingarm 23;
ein Übersetzungswechselgetriebe 25 ist
an einem hinteren Abschnitt des Karosserierahmens 16 montiert;
ein Paar Pedale 26 und 27 ist an der linken und
der rechten Seite des Übersetzungswechselgetriebes 25 montiert;
und ein Sattel 28 ist an einem Zwischenabschnitt des Karosserierahmens 16 montiert.
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Hierbei
bezeichnet das Bezugszeichen 31 eine Vorderrad-Scheibenbremse
(32 einen Bremssattel und 33 eine Bremsscheibe),
während
die Bezugszeichen 34, 34 (das Bezugszeichen 34 auf
der inneren Seite ist nicht gezeigt) Vordergabelprotektoren zum
Schützen
eines unteren Abschnitts der Vordergabel 14 bezeichnen,
das Bezugszeichen 35 einen vorderen Schmutzfänger bezeichnet, 36 einen Vorratstank
bezeichnet, der über
einen Schlauch 37 mit der hinteren Dämpfereinheit 15 verbunden
ist, 38 ein antriebsseitiges Ritzel bezeichnet, das an
einer Abtriebswelle des Übersetzungswechselgetriebes 25 montiert
ist, 41 ein Abtriebsritzel bezeichnet, das am Hinterrad 12 montiert
ist, 42 eine Kette bezeichnet und 43 eine Hinterrad-Scheibenbremse
(44 einen Bremssattel und 45 eine Bremsscheibe)
bezeichnet.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht des Karosserierahmens gemäß der vorliegenden
Erfindung. Der Karosserierahmen 16 enthält einen Kastenrahmenabschnitt 51 mit
einer kastenartigen Form, der sich vom Kopfrohr 21 schrägt nach
hinten unten erstreckt, einen Zwillingsrohrabschnitt 52,
der sich von einem hinteren Ende des Kastenrahmenabschnitts 51 separat
auf der linken und der rechten Seite schräg nach hinten unten erstreckt,
d. h. längs einer
Verlängerungslinie
des Kastenrahmenabschnitts 51, einen hinteren Rahmenabschnitt 53,
der sich von den hinteren Enden des Zwillingsrohrabschnitts 52 mit
einem Neigungswinkel größer als
der Neigungswinkel des Kastenrahmenabschnitts 51 und des
Zwillingsrohrabschnitts 52 schräg nach hinten unten erstreckt,
ein Fallrohr 54, das sich von einem unteren Abschnitt eines
Vorderendes des Kastenrahmenabschnitts 51 schräg nach hinten
unten erstreckt und mit den hinteren Enden des hinteren Rahmenabschnitts 53 verbunden
ist, und einen Sattelrahmen 56 (siehe 2),
der zur Montage des Sattels 28 (siehe 2)
an den hinteren Enden des Zwillingsrohrabschnitts 52 und
des Zwischenabschnitts des hinteren Rahmenabschnitts 53 vorgesehen
ist. Es ist zu beachten, dass die Bezugszeichen 16A und 16B zylindrische
hintere Endverbindungsabschnitte zum Verbinden der Verbindungsabschnitte
zwischen den hinteren Enden des hinteren Rahmenabschnitts 53 und
den hinteren Enden des Fallrohrs 54 auf der linken und
der rechten Seite jeweils mittels eines Bolzens bezeichnen.
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Der
Kastenrahmenabschnitt 51 besitzt eine kastenartige Form,
so dass einem vorderen Abschnitt des Karosserierahmens 16 eine
hohe Steifigkeit verliehen wird.
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Der
Zwillingsrohrabschnitt 52 ist in linke und rechte Rohre 52L und 52R mit
einer reduzierten Dicke unterteilt, um die Steifigkeit zu reduzieren,
so dass ein Zentralabschnitt des Karosserierahmens 16 leicht
verdreht werden kann, und enthält
ein Paar Dämpfermontageabschnitte 52A, 52A zum
Montieren eines vorderen Endes der hinteren Dämpfereinheit 15 (siehe 2)
an den Innenflächen
seiner hinteren Enden. Ferner enthält der Zwillingsrohrabschnitt 52 ein
Paar Sattelrahmenfrontmontageabschnitte 52B, 52B zum
Montieren der vorderen Abschnitte des Sattelrahmens 56 an
den oberen Abschnitten seiner hinteren Enden.
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Der
hintere Rahmenabschnitt 53 weist eine erhöhte Breite
in Links-Rechts- Richtung
auf, um die Aufnahme des Übersetzungswechselgetriebes 25 (siehe 2)
zu erleichtern, die Aufnahme der Kraft zum Unterstützen der
Verdrehung, die auf dem Montageabschnitt des Schwingarms 23 (2)
wirkt, zu erhöhen,
enthält
ein Paar linker und rechter Rahmenabschnitte 53L und 53R,
und weist Armmontageabschnitte 53A und 53B an
den Innenflächen
seines Zwischenabschnitts zur Montage des Vorderendes des Schwingarms 23 auf.
Der hintere Rahmenabschnitt 53 weist ferner ein Paar Sattelrahmenrückseitenmontageabschnitte 53C, 53C an
seinem oberen Zwischenabschnitt zur Montage eines hinteren Abschnitts
des Sattelrahmens 56 auf.
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Das
Fallrohr 54 weist an seinem hinteren Abschnitt einen gegabelten
Abschnitt 54A auf, der in Gabelform ausgebildet ist, um
das Übersetzungswechselgetriebe 25 aufzunehmen
und das Übersetzungswechselgetriebe 25 mit
dem hinteren Ende des hinteren Rahmenabschnitts 53 zu verbinden,
sowie ein Paar Übersetzungswechselgetriebe-Montagelöcher 54B, 54B,
die an den Stammabschnitten des gegabelten Abschnitts 54A für die Montage
des Übersetzungswechselgetriebes 25 ausgebildet
sind. Es ist zu beachten, dass die Bezugszeichen 54C, 54C linke
und rechte gebogene Armabschnitte bezeichnen, die den gegabelten
Abschnitt 54A bilden.
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Der
Kastenrahmenabschnitt 51 mit einer hohen Steifigkeit ist
in der Nähe
des Kopfrohres 21 vorgesehen, wobei der hintere Rahmenabschnitt 53 mit einer
erhöhten
Breite in Breitenrichtung des Fahrrades an den Montageabschnitten
für den
Schwingarm 23 montiert ist, so dass eine hohe Steifigkeit
gegenüber
einer Verdrehbewegung vom Hinterrad 12 (siehe 2)
geschaffen werden kann. An einem im Wesentlichen mittleren Abschnitt
zwischen dem Kastenrahmenabschnitt 51 und dem hinteren
Rahmenabschnitt 53 ist der Zwillingsrohrabschnitt 52 mit
einer reduzierten Breite in Breitenrichtung des Fahrrades vorgesehen,
so dass ein mittlerer Abschnitt der Fahrradkarosserie durch eine
hohe Belastung von den vorderen und hinteren Rädern 11 und 12 (siehe 2)
an einer Position in der Nähe
des Schwerpunkts der Fahrzeugkarosserie einschließlich des Fahrers
verdreht wird, wobei die Lenkbarkeit verbessert werden kann.
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4 ist
eine Ansicht, die in der durch eine Pfeilmarkierung 4 der 3 gezeigten
Richtung betrachtet wird. Dort, wo die Außenabmessungen in Breitenrichtung
des Fahrrades (im Folgenden lediglich als "Breite" bezeichnet) der verschiedenen Abschnitte
des Karosserierahmens 16 mit der Breite B1 am Kastenrahmenabschnitt 51,
der Breite B2 am Zwillingsrohrabschnitt 52 und der Breite
B3 des hinteren Rahmenabschnitts 53 bezeichnet sind, sind
B2 < B1 und B3 > 2 erfüllt.
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Genauer
ist die Breite B2 des Zwillingsrohrabschnitts 52 kleiner
als die Breite B1 des Kastenrahmenabschnitts 51 und die
Breite B3 des hinteren Rahmenabschnitts 53. Als Ergebnis
ist es dann, wenn der Fahrer in die Pedale tritt, weniger wahrscheinlich,
dass der Zwillingsrohrabschnitt 52 mit den Knien des Fahrers
in Kontakt kommt, so dass die Bewegungen der Knie nicht gestört werden
können
und eine gute Pedalbetätigung
erreicht werden kann.
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Da
ferner die Breite B3 des hinteren Rahmenabschnitts 53 größer ist
als die Breite B2 des Zwillingsrohrabschnitts 52, kann
der Raum SP zwischen den linken und rechten Rahmenabschnitten 53L und 53R erhöht sein,
um die Aufnahme von Teilen, wie z. B. dem Übersetzungswechselgetriebe 25 (siehe 2),
im Raum SP zu erleichtern.
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Da
ferner der Schwingarm 23 (siehe 2) mit einer
erhöhten
Breite gegen eine Verdrehung unterstützt wird, wird eine gute Schwenkbewegung
des Hinterrades 12 (siehe 2) erreicht
(eine gute Expansion und Kompression der hinteren Dämpfereinheit 15 (siehe 2)).
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5 ist
eine Seitenansicht der Karosserierahmenstruktur gemäß der vorliegenden
Erfindung. Der Schwingarm 23 ist ein im Wesentlichen L-förmiges Element, das einen aufrechten
Abschnitt 62 aufweist, der sich von einem Gelenkschaft 61,
der am hinteren Rahmenabschnitt 53 montiert ist, schräg nach hinten
oben erstreckt, sowie eine hintere Verlängerung 53, die sich
von einem oberen Ende des aufrechten Abschnitts 62 schräg nach hinten
unten erstreckt. Ein Montageschaft 64 an einem hinteren Ende
der hinteren Dämpfereinheit 15 ist
an einem Verbindungsabschnitt zwischen dem aufrechten Abschnitt 62 und
der hinteren Verlängerung 63 angebracht.
Es ist zu beachten, dass das Bezugszeichen 65 einen Montageschaft
bezeichnet, der am Zwillingsrohrabschnitt 52 vorgesehen
ist, um ein vorderes Ende der hinteren Dämpfereinheit 15 zu
montieren, während 67 ein
langgestrecktes Loch bezeichnet, das an einem hinteren Ende der
hinteren Verlängerung 63 ausgebildet
ist, um eine Achse des Hinterrades 12 (siehe 2)
zu montieren.
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Da
der Schwingarm 23 eine solche Form hat, wie oben beschrieben
worden ist, ist die Karosserierahmenstruktur der vorliegenden Erfindung
so konfiguriert, dass der Kastenrahmenabschnitt 51, der Zwillingsrohrabschnitt 52,
die hintere Dämpfereinheit 15 und
die hintere Verlängerung 63 im
Wesentlichen linear angeordnet sind, d. h. längs einer geraden Linie 70.
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Dementsprechend
ist es möglich,
dass die vom Hinterrad 12 auf den Kastenrahmenabschnitt 51 und
den Zwillingsrohrabschnitt 52 über den Schwingarm 23 und
die hintere Dämpfereinheit 17 übertragene
Belastung im Wesentlichen als eine axiale Kompressionsbelastung
auf den Kastenrahmenabschnitt 51 und den Zwillingsrohrabschnitt 52 einwirkt.
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Obwohl
die vom Schwingarm auf den Karosserierahmen übertragene Kraft als eine Biegebelastung
auf den Karosserierahmen wirkt, wie im Stand der Technik, kann folglich
gemäß der vorliegenden Erfindung
vom Karosserierahmen 16 eine hohe Belastung aufgenommen
werden.
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Der
Sattelrahmen 56 enthält
einen oberen Rahmenabschnitt 56A, der an den Sattelrahmenfrontmontageabschnitten 52B, 53B (der
Sattelrahmenfrontmontageabschnitt 52B auf der Innenseite
ist nicht gezeigt) des Zwillingsrohrabschnitts 52 montiert ist,
einen unteren Rahmenabschnitt 56B, der an den Sattelrahmenrückseitenmontageabschnitten 53C, 53C des
hinteren Rahmenabschnitts 53 montiert ist, und einen zylindrischen
Abschnitt 56C, an dem die Endabschnitte des oberen Rahmenabschnitts 56A und
des unteren Rahmenabschnitts 56B angebracht sind. Die Sattelstütze 28A (siehe 2),
die an einem unteren Abschnitt des Sattels 28 (siehe 2) montiert
ist, ist durch den zylindrischen Abschnitt 56C unterstützt.
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Da
der gesamte Sattelrahmen 56 im Wesentlichen den gesamten
oberen Teil und einen Teil der Seiten der hinteren Dämpfereinheit 15 auf
diese Weise abdeckt, kann die hintere Dämpfereinheit 15 vor aufgeschleuderten
Steinen und dergleichen geschützt
werden.
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6 ist
eine Seitenansicht, die einen wesentlichen Teil des Karosserierahmens
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Oberhalb und unterhalb sind parallel zueinander
auf einer Seitenfläche des
Kastenrahmenabschnitts 51 des Karosserierahmens 16 longitudinal
verlaufende Querrippen 51A und 51B ausgebildet.
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Dort,
wo auf diese Weise die Querrippen 51A und 51B am
Kastenrahmenabschnitt 51 vorgesehen sind, kann der Kastenrahmenabschnitt 51 mit
einer höheren
Steifigkeit zusätzlich
zur kastenartigen Form ausgebildet sein. Wenn dementsprechend versucht wird,
eine vorgegebene Steifigkeit sicherzustellen, kann die Materialdicke
des Kastenrahmenabschnitts 51 stark reduziert werden, wobei
der Kastenrahmenabschnitt 51 mit einem weiter reduzierten
Gewicht hergestellt werden kann.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen unteren Abschnitt des Karosserierahmens
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Das Übersetzungswechselgetriebe 25 ist
an der Innenseite des hinteren Rahmenabschnitts 53 mit
einer erhöhten Breite
angeordnet.
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Das Übersetzungswechselgetriebe 25 ist eine
Vorrichtung, die mittels eines Seils 75 mit einem (nicht
gezeigten) Übersetzungswechselhebel
verbunden ist, der an der Griffstange 22 (siehe 2) vorgesehen
ist, und ändert
durch Betätigung
des obenbeschriebenen Übersetzungswechselhebels, um
an dem mit dem Übersetzungswechselhebel
verbundenen Seil 75 zu ziehen, um einen Verbindungsabschnitt 76 zu
aktivieren, mit dem der Endabschnitt des Seils 75 verbunden
ist, das Übersetzungsverhältnis zwischen
einer Pedalwelle, die als eine Welle der Pedale 26 und 27 (das
Pedal 27 ist nicht gezeigt) dient, und einer Abtriebswelle,
auf der das abtriebsseitige Ritzelrad 38 (siehe 2)
integral montiert ist.
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8 ist
eine Rückseitenansicht
eines wesentlichen Teils des Fahrrades gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die hintere Verlängerung 63 des Schwingarms 23 ist
aus einem Paar linker und rechter Armabschnitte 63L und 64R gebildet,
die sich ausgehend von einem Verbindungsabschnitt 78 zum Verbinden
mit dem aufrechtstehenden Abschnitt 62 (siehe 5)
erstrecken.
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Auf
diese Weise ist der Verbindungsabschnitt 78 ein Abschnitt
mit einer erhöhten
Steifigkeit, um die linken und rechten Armabschnitte 63L und 63R zu
verbinden. Da das hintere Ende der hinteren Dämpfereinheit 15 mit
dem Verbindungsabschnitt 78 verbunden ist, kann eine Belastung
effektiv vom Hinterrad 12 auf die hintere Dämpfereinheit 15 über die hintere
Verlängerung 63 übertragen
werden.
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Wie
mit Bezug auf die 1, 3 und 4 beschrieben
worden ist, enthält
gemäß der vorliegenden
Erfindung zuerst an einem Fahrrad 10, bei dem ein Vorderrad 11 für eine Lenkbewegung
an einem vorderen Abschnitt eines Karosserierahmens 16 über eine
Vordergabel 14 montiert ist, während ein Schwingarm 23 für eine Aufwärts- und
Abwärts-Schwingbewegung
an einem hinteren Abschnitt des Karosserierahmens 16 montiert
ist, und ein Hinterrad 12 an einem hinteren Ende des Schwingarms 23 montiert
ist, der Karosserierahmen 16 ein Kopfrohr 21,
an dem die Vordergabel 14 für eine Drehbewegung montiert
ist, einen kastenförmigen
Kastenrahmenabschnitt 51, der sich vom Kopfrohr 21 schräg nach hinten
unten erstreckt, einen Zwillingsrohrabschnitt 52, der sich
von einem hinteren Ende des Kastenrahmenabschnitts separat auf der
linken und rechten Seiten schräg
nach unten hinten erstreckt und eine kleinere Breite in Breitenrichtung
des Fahrrades aufweist als der Kastenrahmenabschnitt 51,
und einen hinteren Rahmenabschnitt 53, der sich von den
hinteren Enden des Zwillingsrohrabschnitts 52 schräg nach hinten
unten erstreckt und eine größere Breite
in Breitenrichtung des Fahrrades aufweist als der Zwillingsrohrabschnitt 52.
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Da
der Karosserierahmen 16 in der Nähe des Kopfrohres 21 als
Kastenrahmenabschnitt 51 mit einer kastenartigen Form ausgebildet
ist, so dass er eine hohe Steifigkeit aufweist, kann eine hohe Belastung,
die von der Straßenoberfläche über das
Vorderrad 11 und die Vordergabel 14 auf das Kopfrohr 21 übertragen
wird, vom Kastenrahmenabschnitt 51 aufgenommen werden.
Da ferner der Kastenrahmen 16 eine erhöhte Breite an seinem hinteren
Rahmenabschnitt 53 aufweist, der als Montageabschnitt für den Schwingarm 23 dient,
kann eine Verdrehung des Schwingarms 23 durch die auf das
Hinterrad 12 wirkende Belastung verhindert werden.
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Da
ferner eine Verdrehung am Zwillingsrohrabschnitt 52 (Abschnitt
mit geringer Steifigkeit) erzeugt wird, der an einem im Wesentlichen
mittleren Abschnitt des Karosserierahmens 16 angeordnet
ist, wird der Karosserierahmen 16 in der Nähe seines Schwerpunktes
verformt. Folglich kann die Lenkbarkeit des Fahrrades 10 verbessert
werden.
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Da
ferner die Breite B2 des Zwillingsrohrabschnitts 52 kleiner
gemacht ist als die Breite B1 des Kastenrahmenabschnitts 51 und
die Breite B3 des hinteren Rahmenabschnitts 53, stört er nicht
die Bewegungen der Knie des Fahrers, wenn der Fahrer die Pedale 26 und 27 betätigt, wobei
eine gute Pedalbetätigung
durchgeführt
werden kann und die Fahrbarkeit verbessert werden kann.
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Da
ferner die Breite B3 des hinteren Rahmenabschnitts 53 groß ist, kann
der Raum SP zwischen den linken und rechten Rahmenabschnitten 53 vergrößert werden.
Somit kann die Aufnahmefähigkeit
für Teile,
wie z. B. des Übersetzungswechselgetriebes 25,
im Raum SP verbessert werden. Ferner kann eine Verdrehung des Schwingarms 23 unterdrückt werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist zweitens dadurch gekennzeichnet, dass
eine Gelenkwelle 61, die als Montageabschnitt für den Schwingarm 23 dient, an
einem im Wesentlichen mittleren Abschnitt des hinteren Rahmenabschnitts 53 vorgesehen
ist.
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Da
der Schwingarm 23 am hinteren Rahmenabschnitt montiert
ist, der eine erhöhte
Breite in Breitenrichtung des Fahrrades aufweist, kann ein Verdrehmoment,
das vom Schwingarm 23 auf den hinteren Rahmenabschnitt 53 übertragen
wird, von den zwei Drehpunkten, die mit einem großen Abstand
voneinander beabstandet sind, aufgenommen werden. Folglich kann
die Belastung, die durch das Verdrehmoment erzeugt wird, reduziert
werden. Wenn die auf den hinteren Rahmenabschnitt 53 einwirkende
Belastung auf diese Weise reduziert wird, kann eine Erhöhung der
Steifigkeit des Schwingarmmontageabschnitts des hinteren Rahmenabschnitts 53 verringert
werden und eine Gewichtszunahme des hinteren Rahmenabschnitts 53 vermieden
werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist drittens dadurch gekennzeichnet, dass
der Schwingarm 23 eine im Wesentlichen L-förmiges Element
ist, das einen aufrechten Abschnitt 62 aufweist, der sich
von der Gelenkwelle 61 schräg nach hinten oben erstreckt, sowie
eine Verlängerung 63,
die sich von einem oberen Ende des aufrechten Abschnitts 62 schräg nach hinten
unten erstreckt, wobei ein Verbindungsabschnitt 78 zwischen
dem aufrechten Abschnitt 62 und der hinteren Verlängerung 63 mit
dem hinteren Ende des Zwillingsrohrabschnitts 52 des Karosserierahmens 16 über eine
hintere Dämpfereinheit 15 verbunden
ist, um einen vom Hinterrad 12 auf den Karosserierahmen 16 zu übertragenden
Stoß zu
dämpfen,
so dass der Kastenrahmenabschnitt 51, der Zwillingsrohrabschnitt 52,
die hintere Dämpfereinheit 15 und die
hintere Verlängerung 16 im
Wesentlichen auf der gleichen geraden Linie angeordnet sind.
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Da
der Kastenrahmenabschnitt 51, der Zwillingsrohrabschnitt 52,
die hintere Dämpfereinheit 15 und
die hintere Verlängerung 63 im
Wesentlichen auf der gleichen geraden Linie angeordnet sind, ist
es möglich,
dass die vom Schwingarm 23 über die hintere Dämpfereinheit 15 auf
den Kastenrahmenabschnitt 51 und den Zwillingsrohrabschnitt 52 übertragene
Belastung im Wesentlichen als axiale Kompressionsbelastung auf den
Kastenrahmenabschnitt 51 und den Zwillingsrohrabschnitt 52 einwirkt.
Im Vergleich zu einem alternativen Fall, bei dem die vom Schwingarm
auf den Karosserierahmen übertragene Belastung
als Biegebelastung einwirkt, kann z. B. gemäß der vorliegenden Erfindung
vom Karosserierahmen 16 eine höhere Belastung aufgenommen
werden.
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Durch Ändern der
Richtung der Belastung, die auf den Karosserierahmen 16 einwirkt,
zusätzlich zur
Erhöhung
der Steifigkeit des Karosserierahmens 16 durch den Kastenrahmenabschnitt 51,
der oben beschrieben worden ist, kann dementsprechend eine höhere Belastung
von der Seite des Vorderrades 11 und der Seite des Hinterrades 12 vom
Karosserierahmen 16 aufgenommen werden. Wenn daher eine Steifigkeit
mit einer vorgegebenen Größe dem Karosserierahmen 16 verliehen
werden soll, kann die Materialdicke des Karosserierahmens 16 reduziert werden,
um eine Gewichtsreduzierung zu erreichen. Folglich kann das Gewicht
des Fahrrades 10 reduziert werden.
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Als
Ergebnis kann die Beweglichkeit des Fahrrades 10 verbessert
werden. Ferner kann auch eine Beschädigung, die mehrere Abschnitte
des Fahrrades 10 während
der Fahrt auf einer unebenen Straße erleiden, reduziert werden,
wobei die Lebensdauer des Fahrrades 10 erhöht werden
kann.
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Die
vorliegende Erfindung ist viertens dadurch gekennzeichnet, dass
ein Sattelrahmen 56, auf dem ein Sattel 28 unterstützt ist,
am hinteren Ende des Zwillingsrohrabschnitts 52 und des
hinteren Rahmenabschnitts 53 unterstützt ist, wobei die hintere Dämpfereinheit 15 unterhalb
des Sattelrahmens 56 angeordnet ist.
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Da
die hintere Dämpfereinheit 15 unterhalb des
Sattelrahmens 56 angeordnet ist, ist die hintere Dämpfereinheit 15 vom
Sattelrahmen 56, der im Wesentlichen den gesamten oberen
Abschnitt und einen Teil der Seiten der hinteren Dämpfereinheit 15 abdeckt,
und dem hinteren Rahmenabschnitt 53, der die Seiten und
den Boden der hinteren Dämpfereinheit 15 abdeckt,
umgeben. Folglich kann die hintere Dämpfereinheit 15 vor
aufgeschleuderten Steinen und dergleichen geschützt werden.
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Es
ist zu beachten, dass die Karosserierahmenstruktur für ein Fahrrad
der vorliegenden Erfindung nicht nur auf ein Fahrrad, sondern auch
auf ein Motorrad, insbesondere auf ein Fahrzeug für den Geländeeinsatz,
angewendet werden kann.
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In
der Erfindung enthält
ein Karosserierahmen 16 ein Kopfrohr 21, an dem
eine Vordergabel für eine
Drehbewegung montiert ist, einen kastenförmigen Kastenrahmenabschnitt 51,
der sich vom Kopfrohr 21 schräg nach hinten unten erstreckt,
einen Zwillingsrohrabschnitt 52, der sich rechts und links von
einem hinteren Ende des Kastenrahmenabschnitts 51 getrennt
schräg
nach unten hinten erstreckt und eine kleinere Breite in Breitenrichtung
des Fahrrades aufweist als der Kastenrahmenabschnitt 51,
und einen hinteren Rahmenabschnitt 53, der sich von den
hinteren Enden des Zwillingsrohrabschnitts 52 schräg nach hinten
unten erstreckt und eine größere Breite
in Breitenrichtung des Fahrrades aufweist als der Zwillingsrohrabschnitt 52.
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Der
Karosserierahmen kann so ausgebildet sein, dass er eine hohe Steifigkeit
in der Nähe
des Kopfrohres aufweist, jedoch eine geringe Steifigkeit in einem
Zentralabschnitt der Karosserie aufweist, wobei eine hohe Belastung,
die von der Straßenoberfläche über das
Vorderrad und die Vordergabel auf das Kopfrohr übertragen wird, vom Kastenrahmenabschnitt
aufgenommen werden kann. Da ferner der hintere Rahmenabschnitt mit
einer erhöhten
Breite ausgebildet ist, kann eine Verdrehung des Schwingarms unterdrückt werden,
wobei leicht eine Verdrehung an einem Zentralabschnitt der Karosserie
erzeugt werden kann, um somit die Lenkbarkeit des Fahrzeugs zu verbessern.