DE60301159T2 - Anordnung zum Ermöglichen des Zurückziehens eines Fahrzeugfußpedals und Fahrzeug mit einer solchen Anordnung - Google Patents
Anordnung zum Ermöglichen des Zurückziehens eines Fahrzeugfußpedals und Fahrzeug mit einer solchen Anordnung Download PDFInfo
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Description
- GEBIET DER ERFINDUNG
- Diese Erfindung betrifft in einem ersten Aspekt eine Anordnung zum Ermöglichen des Zurückziehens des Fußpedals weg vom Fahrer in einer Zusammenstoßsituation und, während die Vorrichtung normalerweise beim Bremspedal seine Anwendung findet, könnten die beschriebenen Lehren auch auf jedes andere Pedal (Kupplungspedal und Gaspedal) angewendet werden, und in einem zweiten Aspekt ein Fahrzeug, welches solch eine Vorrichtung eingebaut hat.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- In
EP 1134128 wird eine Anordnung beschrieben, in welcher in einer Frontalzusammenstoßsituation von ausreichender Größenordnung die Schubstange durch die vom Zusammenstoß ausgelöste Drehung eines drehbaren Elements, welches drehbar am Hebel des Pedals angebracht ist, abgebrochen wird, um das Entkuppeln der Schubstange vom drehbaren Element und folglich das Freigeben des Pedals zu verursachen. In WO97/28029 ist ein Kraftfahrzeug offenbart, welches die vorbestimmenden Merkmale von Anspruch 1 aufweist. - AUFGABE DER ERFINDUNG
- Eine Grundaufgabe der Erfindung ist das Bereitstellen einer verbesserten Anordnung für das Erzeugen einer durch Zusammenstoß ausgelösten Entkupplung der Schubstange vom Pedal, was das Zurückziehen des Fahrzeugfußpedals gestattet, und eines Fahrzeugs, welches eben diese eingebaut aufweist.
- KURZFASSUNG EINES ERSTEN ASPEKTS DER ERFINDUNG
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Anordnung zum Zulassen des Zurückziehens eines Fahrzeugfußpedals bereitgestellt, welche auf eine herkömmliche Schubstange eines Bremskraftverstärkers oder einer Kupplung in einem Frontalzusammenstoß von ausreichender Größenordnung wirkt, wie in Anspruch 1 definiert.
- KURZFASSUNG EINES ZWEITEN ASPEKTS DER ERFINDUNG
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Kraftfahrzeug bereitgestellt, welches eine Anordnung gemäß dem ersten Aspekt umfasst.
- VORTEIL(E) DER ERFINDUNG
- Da das Drehelement so ausgelegt ist, um den Zustand von einem Schubstangenkupplungsmodus im normalen Betrieb in einen Schubstangenentkupplungsmodus in einer Zusammenstoßsituation zu verändern, kann die Schubstange eine Konstruktion gemäß dem Industriestandard sein.
- BEVORZUGTE ODER WAHLWEISE MERKMALE
- Das drehbare Element (
1 ) ist aus Metall, z.B. aus Flussstahl, und das Entkuppelungsmerkmal (3 –8 ) ist durch das drehbare Element (1 ) bereitgestellt, welches eine Einlage (7 ) aus Kunststoffmaterial aufweist, wobei der Einsatzteil (7 ) teilweise eine Bohrung (8 ) definiert, um einen Abschnitt der Schubstange (12 ) aufzunehmen, wobei die Drehung des drehbaren Elements (1 ) in einem Frontalzusammenstoß mit einem Drehmoment, welches einen Schwellenwert übersteigt, dazu führt, dass die Schubstange (12 ) den Einsatzteil (7 ) aus dem drehbaren Element (1 ) hinauszwingt, wodurch die Schubstange (12 ) und der Pedalhebel entkuppelt werden. - Das drehbare Element ist zur Gänze aus Metall und das Entkupplungsmerkmal (
3 ,4 ,8 ) ist durch eine Schwächungszone bereitgestellt. - KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die Erfindung wird nun genauer mittels eines bloßen Beispiels mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
-
1 eine perspektivische Ansicht von einer Seite und von oberhalb einer Anordnung zum Ermöglichen des Zurückziehens eines Fahrzeugfußpedals ist; -
2 eine perspektivische Ansicht von der anderen Seite und von oberhalb ist; -
3 eine perspektivische Ansicht von der einen Seite und von unterhalb ist; und -
4 eine perspektivische Ansicht von der anderen Seite und von unterhalb ist. - GENAUE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Ein drehbares Element (
1 ) weist einen Stift (2 ) auf, welcher drehbar auf einem Hebel (13 ) eines herkömmlichen Fußpedals angebracht ist. Das Element (1 ) weist einen Schlitz (3 ) mit einem gekrümmten Ende (4 ) und ein Paar von gegenüberliegenden Nuten (5 ) auf, in welchen gegenüberliegende Rippen (6 ) eines Kunststoffeinsatzteils (7 ) angeordnet sind, der ebenfalls eine gekrümmte Oberfläche (8 ) aufweist, um eine runde Öffnung (9 ) zu definieren, um einen Abschnitt einer herkömmlichen Schubstange (12 ) (3 ) eines Bremskraftverstärkers oder einer Kupplung aufzunehmen. - Vom Stift (
2 ) entfernt ist ein Hebelarm (10 ) bereitgestellt, wobei ein Stift (11 ) mit einem Abschnitt eines Fahrzeugs in Eingriff steht, welches zum Zusammenknautschen in einer Frontalzusammenstoßsituation von ausreichender Größenordnung vorgesehen ist, was zu einer Rotation des drehbaren Elements (1 ) führt, bis sich ein ausreichendes Drehmoment ergibt, um den Einsatzteil (7 ) aus dem drehbaren Element (1 ) herauszuzwingen, so dass die Schubstange entkuppelt wird und das Fußpedal freigegeben wird.
Claims (4)
- Anordnung zum Ermöglichen des Zurückziehens eines Fußpedals eines Fahrzeugs in einem Frontalzusammenstoß von ausreichender Stärke, wobei ein drehbares Element an einem Hebel des Fußpedals zur freien Rotation um einen Drehpunkt angebracht und befestigt ist und so ausgelegt ist, um mit der Schubstange gekuppelt zu sein, wobei das drehbare Element an einem Entkupplungsmerkmal (
3 –8 ) angebracht ist, welches während des normalen Betriebs nicht aktiviert ist, und ein Versatzmittel (10 ,11 ) bereitgestellt ist, um die teilweise Drehung des drehbaren Elements (1 ) bei einem Frontalzusammenstoß von ausreichender Stärke zu verursachen, wobei die teilweise Drehung des drehbaren Elements (1 ) ein Drehmoment auf das Entkupplungsmerkmal (3 –8 ) anlegt, wobei das Drehmoment gegen die Rückhaltekräfte wirkt, welche durch einen Abschnitt der Schubstange (12 ) auf das Entkupplungsmerkmal (3 –8 ) ausgeübt werden, um das Entkupplungsmerkmal zu belasten, bis ein Schwellenwert erreicht ist, worauf das Entkupplungsmerkmal (3 –8 ) aktiviert wird, was zu einem Auseinanderfallen des Entkupplungsmerkmals (3 –8 ) führt, wodurch die Schubstange (12 ) vom drehbaren Element (1 ) und folglich vom Hebel (13 ) eines Fußpedals getrennt wird, um freie Pedalbewegung zuzulassen, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkupplungsmerkmal (3 –8 ) durch das drehbare Element (1 ) bereitgestellt wird, welches einen Einsatzteil (7 ) aus synthetischem Kunststoffmaterial eingebaut hat, wobei der Einsatzteil (7 ) teilweise eine Bohrung (8 ) definiert, um einen Abschnitt der Schubstange (12 ) aufzunehmen, wobei die Drehung des drehbaren Elements (1 ) in einem Frontalzusammenstoß von ausreichender Stärke, um ein Drehmoment zu erzeugen, welches einen Schwellenwert übersteigt, dazu führt, dass die Schubstange (12 ) den Einsatzteil (7 ) aus dem drehbaren Element (1 ) hinauszwingt, wodurch die Schubstange (12 ) und der Pedalhebel (13 ) entkuppelt werden. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Element (
1 ) aus Metall ist. - Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Element (
1 ) aus weichem, unlegiertem Stahl ist. - Kraftfahrzeug, welches mit einer Anordnung, die mit einer herkömmlichen Schubstange eines Servobremsgeräts oder einer Kupplung anwendbar ist, zum Ermöglichen des Zurückziehens eines Fußpedals eines Fahrzeugs in einem Frontalzusammenstoß von ausreichender Stärke ausgestattet ist, wie in jedem der Ansprüche 1 bis 3 definiert.
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