DE102005000810B4 - Fahrzeugbremspedalstruktur zur Verhinderung von Verletzungen - Google Patents
Fahrzeugbremspedalstruktur zur Verhinderung von Verletzungen Download PDFInfo
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Abstract
Fahrzeugbremspedalanordnung zur Verhinderung von Verletzungen, die folgendes aufweist: einen Bremspedalmontageträger (5) zum Befestigen eines Gelenks (3) eines Bremspedals (1) an einem Fahrzeugkörper eines Fahrzeugs; ein Blockierteil (9), welches an einem Pedalarm (7) des Bremspedals (1) angeordnet ist und in Richtung zu einer Rückseite des Fahrzeugs vorsteht; und ein Versatzbegrenzungsmittel, welches einen Stützungsträger (17) aufweist, der an einem mit einem Verkleidungsquerträger (11) verbundenen Lenksäulenmontageträger (13) angeordnet ist, wobei eine Blockierplatte (19) an dem Stützungsträger (17) angeordnet ist, um eine Verlagerung des Blockierteils (9) entlang einer Längsachse des Fahrzeugs nach hinten zu begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierteil (9) gebildet ist mit einem davon an einer unteren Seite in Richtung einer Fahrzeugkabine des Fahrzeugs vorstehenden Blockiervorsprung (27), und wobei die Blockierplatte (19) beinhaltet: – einen Blockierabschnitt (31), welcher rechtwinklig zur Ausrichtung des vorstehenden Blockiervorsprungs (27) ausgerichtet ist; und – einen Seitenabschnitt (33), der von dem Blockierabschnitt (31) in Richtung zu einer Vorderseite des Fahrzeugs gebogen ist.
Description
- Querverweis zu verwandten Anmeldungen
- Die vorliegende Anmeldung basiert und erhebt Anspruch auf Priorität von der koreanischen Anmeldung mit der Nummer
, angemeldet am 23. Juni 2004, deren Offenlegung hier mit Bezug auf ihre Gesamtheit berücksichtigt wird.KR1020040047103A - Technisches Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Bremspedal eines Fahrzeugs. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Bremspedalanordnung, die ausgebildet ist, um zu verhindern, dass ein Fahrer bei einer Fahrzeugkollision von dem Bremspedal verletzt wird.
- Technischer Hintergrund der Erfindung
- Tritt eine Fahrzeugkollision während dem Fahren mit hoher Geschwindigkeit auf, wird der Motorraum aufgrund des Aufpralls nach vorne in Richtung des Fahrzeugskabine gedrückt bzw. geschoben und ein Bremspedalmontageabschnitt wird gleichzeitig in Richtung des Fahrers geschoben.
- Das Bremspedal wird auch in Richtung des Fahrers geschoben und verletzt somit das Fußgelenk des Fahrers, welches normalerweise stark das Bremspedal herabdrückt, um das Fahrzeug zu stoppen, oder den Unterschenkel, aufgrund der von dem Bremspedal übertragenen Kraft.
- Während das Bremspedal in Richtung des Fahrers geschoben wird, wird, wenn ein Ende des Bremspedalmontageträgers, welcher zufällig abgetrennt ist, in Eingriff gelangt mit einer umgebenden Komponente, der Bremspedalmontageträger davon in seiner Bewegung eingeschränkt und nur das Bremspedal wird nach vorne geschoben aufgrund des Versatzes eines Druckerhöhers. Das Bremspedal dreht sich gegen ein Gelenk, das an dem Bremspedalmontageträger vorgesehen ist, was den Druck verdoppelt und die Verletzungen des Fahrers erhöht.
- Aus der
DE 697 17 058 T2 ist ein Pedalverschiebungssteueraufbau für ein Fahrzeug bekannt, der eine an einem ersten Element befestigte Pedalhalterung aufweist, bei der das erste Element einen Abschnitt einer Fahrzeugkarosserie bildet und in Richtung des Hecks des Fahrzeugs verschoben wird, wenn eine externe Kraft gleich oder größer gleich einem vorab bestimmten Wert auf einen Frontalabschnitt des Fahrzeugs wirkt. - In der
wird eine Pedalvorrichtung beschrieben, die ein Pedal eines Kraftfahrzeuges in ausreichender Weise von einer Fahrgastzelle in eine Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs bewegen kann.GB 2 389 565 A - Aus der
DE 697 14 652 T2 ist eine Struktur zum Steuern der Bewegung eines Fahrzeugpedals bekannt, die eine Pedalhalterung aufweist, die einen Rotationswellenabschnitt eines aufgehängten Fahrzeugpedals lagert, wobei ein vorderer Endabschnitt der Pedalhalterung mit einem ersten Fahrzeugstrukturelement verbunden ist und eine Trenneinrichtung zum Aufheben eines verbundenen Zustandes des hinteren Endabschnittes der Pedalhalterung vorgesehen ist. - Zusammenfassung der Erfindung
- Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind vorgesehen, um die Verletzung eines Fahrers aufgrund eines Versatzes des Bremspedals während einer Fahrzeugkollision zu verhindern.
- Eine Fahrzeugbremspedalanordnung zum Verhindern von Verletzungen beinhaltet einen Bremspedalmontageträger zum Befestigen eines Gelenks eines Bremspedals an den Fahrzeugkörper. Ein Blockierteil ist an einem Pedalarm des Bremspedals montiert und steht in Richtung der Rückseite des Fahrzeugs vor. Ein Versatzbegrenzungsmittel ist an einem mit einem Verkleidungsquerträger verbundenen Lenksäulenmontageträger eingerichtet, um eine Verlagerung des Blockierteils nach Hinten zu begrenzen.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung sollte Bezug genommen werden auf folgende detaillierte Beschreibung mit den beigefügten Zeichnungen. Dabei gilt:
-
1 und2 zeigen eine Fahrzeugbremspedalanordnung zum Verhindern von Verletzungen entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und -
3 stellt ein Blockierteil und eine Blockierplatte dar. - Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
- Es wird Bezug genommen auf die
1 bis3 , in welchen eine Fahrzeugbremsanordnung zum Verhindern von Verletzungen entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Bremspedalmontageträger5 zum Befestigen eines Gelenks3 eines Bremspedals1 an dem Fahrzeugkörper beinhaltet. Ein Blockierteil9 ist an einem Pedalarm7 des Bremspedals1 montiert und steht in Richtung der Rückseite des Fahrzeugs vor. Ein Versatzbegrenzungsmittel ist an einem mit einem Verkleidungsquerträger11 verbundenen Lenksäulenmontageträger13 eingerichtet, um eine Verlagerung des Blockierteils9 nach Hinten zu begrenzen. - Der Bremspedalmontageträger
5 ist an einer Abdeckplatte15 des Fahrzeugkörpers fixiert. Somit ist das Gelenk3 des Bremspedals1 in Bezug zu dem Fahrzeugkörper fixiert. - Der Lenksäulenmontageträger
13 ist an dem Verkleidungsquerträger11 befestigt und fixiert und lagert fest eine Lenksäule (nicht gezeigt) in Bezug zu dem Fahrzeugkörper. - Das Versatzbegrenzungsmittel besteht aus einem Stützungsträger
17 und einer Blockierplatte19 . Der Stützungsträger17 ist an dem Lenksäulenmontageträger13 montiert, um den Versatz des Blockierteils9 entlang einer Längsachse des Fahrzeugs zu begrenzen. Die Blockierplatte19 ist an dem Stützungsträger17 montiert, um die Verlagerung des Blockierteils9 nach Hinten zu begrenzen. - Das Blockierteil
9 beinhaltet einen Montageabschnitt21 , einen gebogenen Abschnitt23 , einen Blockierabschnitt25 und einen Blockiervorsprung27 . Der Montageabschnitt21 ist an dem Bremspedal1 montiert. Der gebogene Abschnitt23 ist von dem Montageabschnitt21 schräg gebogen in eine Richtung zu der Achse der Längsrichtung des Fahrzeugs. Der Blockierabschnitt25 ist von dem gebogenen Abschnitt23 aus gebogen, um parallel zu der Längsrichtung des Fahrzeugs zu sein und liegt an der Blockierplatte19 an. Der Blockiervorsprung27 ist vorstehend in Richtung der Fahrzeugkabine an dem unteren Teil des Blockierabschnitts25 gebildet. - Das Blockierteil
9 ist an einem oberen Abschnitt des Pedalarms7 des Bremspedals1 angeordnet, insbesondere auf einer annähernd gleichen Höhe einer Druckstange eines Druckerverstärkers29 (direkt unter dem Gelenk3 ) und steht nach vorne in Richtung der Innenseite der Kabine vor. - Die Blockierplatte
19 beinhaltet einen Blockierabschnitt31 , welcher rechtwinklig ist zu der vorstehenden Richtung des Blockiervorsprungs27 . Ein Seitenabschnitt33 ist von dem Blockierabschnitt31 in Richtung der Vorderseite des Fahrzeugs gebogen. - Die Blockierplatte
19 ist an dem Stützungsträger17 befestigt, um dem Blockierteil9 zugewandt zu sein. - Der Bremspedalmontageträger
5 besitzt in Richtung zur Fahrzeugrückseite einen leicht gekrümmten Aufbau. - Die zufällige Begrenzung des Bremspedalmontageträgers
5 in Richtung der Fahrzeugrückseite ist leicht nach innen gebogen, oder eine Rundungsplatte35 , die sich um das Hinterende des Bremspedalmontageträgers5 wickelt, ist vorgesehen, wie in2 gezeigt. Alle Kanten der Rundungsplatte35 sind welch bzw. sanft gebildet. - Die Funktion der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird jetzt beschrieben.
- Vorausgesetzt, dass eine Fahrzeugkollision auftritt, wird der Motorraum von vorne in Richtung der Fahrgastzelle aufgrund der Aufprallkraft geschoben und der Bremspedalmontageabschnitt wird ebenfalls zur gleichen Zeit nach vorne in Richtung der Kabine geschoben.
- Das Blockierteil
9 , das an einem oberen Abschnitt des Pedalarms7 des Bremspedals1 montiert ist, wird erfasst durch die Blockierplatte19 , die an dem Lenksäulenmontageträger13 durch den Stützungsträger17 befestigt ist, wie in2 dargestellt, wodurch eine Rückverlagerung des Bremspedals1 verhindert wird. - Bewegt sich der Motorraum mit einem bestimmten Kraftbetrag nach hinten, wird der Verkleidungsquerträger
11 , der an dem Lenksäulenmontageträger13 montiert ist nicht deformiert und dient als ein letzter Träger gegen den Versatz des Bremspedals1 . - Somit wird das Bremspedal davon abgehalten sich während der Rückwärtsbewegung des Motorraums zu versetzen, wodurch der Fahrer vor Verletzungen geschützt wird.
- Der Blockiervorsprung
27 ist vorstehend an dem Blockierteil9 gebildet und tritt in Kontakt mit dem Blockierabschnitt31 der Blockierplatte19 , um eine Drehung des Bremspedals1 nach oben in Richtung des Fahrers zu beschränken. - Der Seitenabschnitt
33 der Blockierplatte19 verhindert, dass das Blockierteil9 von der Blockierplatte19 während dem Versatz des Bremspedals1 getrennt wird. Sogar wenn das Bremspedal1 in einem schräg geneigten Zustand in Richtung der Rückseite des Fahrtzeugs geschoben wird, wird das Blockierteil9 in seiner Bewegung begrenzt durch die Blockierplatte19 , wodurch eine Verlagerung des Bremspedals1 nach hinten verhindert wird. - Wenn bei dem herkömmlichen System der Bremspedalmontageabschnitt übermäßig nach hinten verlagert wird aufgrund einer großen Kollision, tritt ein Ende des Bremspedalmontageträgers
5 in Eingriff mit benachbarten Bauelementen und beendet deren Rückwärtsbewegung. Dann dreht sich das Bremspedal1 , das mit dem Druckstab verbunden ist gegen das Gelenk3 aufgrund des Rückbewegung des Druckverstärkers29 , was bei dem Fahrer ernsthafte Verletzungen verursacht. Daher ist ein Ende der Bremspedalmontageträgers5 sanft abgerundet in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und somit wird der Bremspedalmontageträger5 zusammen mit dem Bremspedal1 geschoben, ohne durch umgebende Bauteile beaufschlagt zu werden. Dies verhindert ein Drehen des Bremspedals1 gegen das Gelenk3 und reduziert Verletzungen des Fahrers. - Wie durch Vorstehendes ersichtlich, liegt ein Vorteil in der einfachen Gestaltung bzw. Konfiguration des Versatzes und Drehens des Bremspedals, in welchen es im Falle einer Fahrzeugkollision begrenzt ist, was in einer Verhinderung oder Minimierung von Verletzungen des Fahrers resultiert.
- Zusammenfassung
- Ein einfach gestaltetes Bremspedal wird beschränkt in seinem Versatz und seiner Drehung im Falle einer Fahrzeugkollision, wodurch Verletzungen eines Fahrers verhindert oder minimiert werden. Die Bremspedalanordnung zum Verhindern von Verletzungen beinhaltet einen Bremspedalmontageträger, ein Blockierteil, einen Stützungsträger und eine Blockierplatte.
Claims (2)
- Fahrzeugbremspedalanordnung zur Verhinderung von Verletzungen, die folgendes aufweist: einen Bremspedalmontageträger (
5 ) zum Befestigen eines Gelenks (3 ) eines Bremspedals (1 ) an einem Fahrzeugkörper eines Fahrzeugs; ein Blockierteil (9 ), welches an einem Pedalarm (7 ) des Bremspedals (1 ) angeordnet ist und in Richtung zu einer Rückseite des Fahrzeugs vorsteht; und ein Versatzbegrenzungsmittel, welches einen Stützungsträger (17 ) aufweist, der an einem mit einem Verkleidungsquerträger (11 ) verbundenen Lenksäulenmontageträger (13 ) angeordnet ist, wobei eine Blockierplatte (19 ) an dem Stützungsträger (17 ) angeordnet ist, um eine Verlagerung des Blockierteils (9 ) entlang einer Längsachse des Fahrzeugs nach hinten zu begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierteil (9 ) gebildet ist mit einem davon an einer unteren Seite in Richtung einer Fahrzeugkabine des Fahrzeugs vorstehenden Blockiervorsprung (27 ), und wobei die Blockierplatte (19 ) beinhaltet: – einen Blockierabschnitt (31 ), welcher rechtwinklig zur Ausrichtung des vorstehenden Blockiervorsprungs (27 ) ausgerichtet ist; und – einen Seitenabschnitt (33 ), der von dem Blockierabschnitt (31 ) in Richtung zu einer Vorderseite des Fahrzeugs gebogen ist. - Anordnung nach Anspruch 1, wobei das Blockierteil (
9 ) folgendes beinhaltet: einen Montageabschnitt (21 ), der an dem Bremspedal (1 ) montiert ist; einen gebogenen Abschnitt (23 ), der von dem Montageabschnitt (21 ) schräg gebogen ist in eine Richtung zu der Längsachse des Fahrzeugs; und einen Blockierabschnitt (25 ), der von dem gebogenen Abschnitt (23 ) gebogen ist, um parallel zu der Längsachse des Fahrzeugs zu sein und welcher direkt an der Blockierplatte (19 ) anliegt; wobei der Blockiervorsprung (27 ) an der unteren Seite des Blockierabschnitts (25 ) in Richtung der Fahrzeugkabine vorstehend gebildet ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20141114 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |