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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Fahrräder und insbesondere verschiedene
Merkmale einer Fahrradbremsenvorrichtung.
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Fahrradbremsensteuervorrichtungen
sind typischerweise an der Lenkstange des Fahrrads angebracht. Derartige
Vorrichtungen umfassen oft eine Bremsenhalterung, die an der Lenkstange
angebracht ist und ein Hebelelement, das beweglich an der Bremsenhalterung
angebracht ist. Wenn die Bremsenvorrichtung unter Verwendung hydraulischer
Kraft betätigt
wird, ist das Hebelelement funktionsmäßig mit der Bremsvorrichtung über eine Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
verbunden, die entsprechend der Bewegung des Hebelelements hydraulischen
Druck erzeugt und diesen Druck an die Bremsenvorrichtung überträgt.
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Beispielsweise
offenbart die
US 6,170,617 eine
hydraulisch betätigte
Fahrrad-Scheibenbremse, die einen Bremsenbetätigungsmechanismus zum Betätigen der
hydraulischen Scheibenbremse aufweist. Die
FR 2 674 491 offenbart eine hydraulische Kupplung
zum Verbinden einer Hydraulikflüssigkeitsleitung
mit einer hydraulisch betätigten
Vorrichtung.
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Die
Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit ist
typischerweise integral mit der Halterung ausgebildet. Die Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit besitzt
einen Tank, der die Hydraulikflüssigkeit
speichert, einen Hauptzylinder und einen Kolben. Der Kolben ist
derart aufgebaut, dass eine Ende in Kontakt mit dem Hebelelement
gelangen kann. Wenn das Hebelelement in Richtung zur Lenkstange
bewegt wird, wird Druck auf ein weiteres Ende des Kolbens ausgeübt, um die
Hydraulikflüssigkeit
vom Tank in den Hauptzylinder zu komprimieren.
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Ein Übergangselementbefestigungsbereich zum
Befestigen eines drehbaren verbindenden Übergangselements, genannt „Banjo", ist auf der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
angeordnet. Das verbindende Übergangselement
dient da zu, den Hauptzylinder über
eine Flüssigkeit
mit einem Bremsschlauch zu verbinden, der als Hydraulikleitung dient.
Das verbindende Übergangselement
umfasst typischerweise ein zylindrisches Element, ein Bolzenelement,
das sich durch die Mitte des zylindrischen Elements erstreckt und
in den Übergangselementbefestigungsbereich
schraubt, und ein Schlauchverbindungselement, das sich von der äußeren Umfangsfläche des
zylindrischen Elements radial nach außen erstreckt. Die äußere Umfangsfläche des
Schlauchverbindungselements ist ausgelegt, um in den Bremsschlauch
eingebracht zu werden. Ein Abdichtelement ist am Schlauchverbindungselement
mit einem Zwischenraum zwischen ihm und der äußeren Umfangsfläche des
zylindrischen Elements fixiert, um den Bremsschlauch am Schlauchverbindungselement
abzudichten und zu befestigen.
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Ein
Flüssigkeitsweg
ist im Bolzenelement gebildet, derart dass Flüssigkeit vom Hauptzylinder durch
die Spitze des Bolzenelements und durch die Mitte des Bolzenelements
läuft.
Der Flüssigkeitsweg öffnet sich
zur äußeren Umfangsfläche des
Bolzenelements hin an einer mittleren Stelle des Bolzenelements.
Der Innendurchmesser des zylindrischen Elements ist größer als
der Außendurchmesser
des Bolzenelements, so dass sich ein Hydraulikflüssigkeitsweg zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Bolzenelements und der inneren Umfangsfläche des zylindrischen Elements
bildet. Dieser Flüssigkeitsweg leitet
die Bremsflüssigkeit
zum Schlauchverbindungselement und dann zur Bremsvorrichtung. O-Ringe
sind zwischen einer Seitenfläche
des zylindrischen Elements und der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit und zwischen
der anderen Seitenfläche
des zylindrischen Elements und der Spitze des Bolzenelements angeordnet.
Wenn das verbindende Übergangselement
und der Bremsschlauch auf diese Art zusammengesetzt sind, ist der
Bremsschlauch im allgemeinen in einem Winkel zur Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
auf eine Weise ausgerichtet, dass er auch bei einem Drehen des Lenkrads
kein Hindernis darstellt.
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Wenn
ein verbindendes Übergangselement mit
einem Bolzenelement wie oben beschrieben an einer herkömmlichen
Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
angebracht ist, wird das Bolzenelement beispielsweise im Uhrzeigersinn
gedreht, um den Bolzen festzuziehen und dabei das verbindende Übergangselement
an der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
zu befestigen. Jedoch kann es sein, dass während das Bolzenelement fester
am Zylinderelement angezogen wird, sich das zylindrische Element
zusammen mit dem Bolzenelement im Uhrzeigersinn dreht, und die Bremsschlauchausrichtung von
der gewünschten
Richtung abweicht. Ähnlich kann
es sein, dass wenn das Bolzenelement entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht wird, um das verbindende Übergangselement von der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
zu entfernen, sich das zylindrische Element zusammen mit dem Bolzenelement entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht, bis die Reibungskraft zwischen dem zylindrischen
Element und dem Bolzenelement ausreichend verringert ist. Dies führt dazu,
dass an dem Bremsschlauch gezogen wird. Folglich wird ein Befestigen
und Entfernen des verbindenden Übergangslements
von der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
schwierig und birgt das Risiko, den Bremsschlauch zu beschädigen und/oder
falsch auszurichten.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft erfinderische Merkmale einer Fahrradbremsenvorrichtung. Eine
Bremsensteuervorrichtung zum Verbinden mit einer Hydraulikflüssigkeitsleitung,
wobei die Hydraulikflüssigkeitsleitung
ein erstes Ende zum Verbinden mit der Bremsensteuervorrichtung und
ein zweites Ende zum Verbinden mit einer Bremsvorrichtung aufweist,
wobei die Bremsensteuervorrichtung umfasst:
eine Halterung,
die an einem Lenkrad des Fahrrads angebracht werden kann;
ein
Bremsenbetätigungselement,
das beweglich mit der Halterung gekoppelt ist;
eine Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit,
die auf der Halterung angeordnet ist, wobei die Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
aufgebaut ist, um eine Hydraulikflüssigkeit in Reaktion auf eine Bewegung
des Bremsenbetätigungselements
zur Hydraulikflüssigkeitsleitung
zu leiten; einen auf der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit angeordneten Übergangselementbefestigungsbereich,
wobei der Übergangselementbefestigungsbereich
aufgebaut ist, um am ersten Ende der Hydraulikflüssigkeitsleitung anzukoppeln;
ein Drehbegrenzungselement, das in enger Nähe zum Übergangselementbefestigungsbereich
angeordnet ist, wobei das Drehbegrenzungselement aufgebaut ist,
um die Drehung des ersten Endes der Hydraulikflüssigkeitsleitung relativ zum Übergangselementbefestigungsbereich
zu begrenzen, wobei es einen ersten Vorsprung, der einen ersten
Anschlag bildet, und einen zweiten Vorsprung, der einen zweiten
Anschlag bildet, aufweist; und ein verbindendes Übergangselement, das ein rohrförmiges Element
und ein Schlauchverbindungselement, das sich von einer äußeren Umfangsfläche des
rohrförmigen
Elements in radialer Richtung nach außen erstreckt, aufweist; wobei
der erste und der zweite Vorsprung integral mit der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit
ausgebildet sind; wobei das Schlauchverbindungselement eine äußere Umfangsfläche aufweist, über der
ein Bremsschlauch platziert ist; und ein Abdichtelement, das ausgelegt
ist, um den Bremsschlauch an der äußeren Umfangsfläche zu befestigen,
wobei der Abdichtelement mit dem rohrförmigen Element einen Zwischenraum
ausbildet; und wobei der erste und der zweite Vorsprung im Zwischenraum
zwischen dem rohrförmigen
Element und dem Abdichtelement angeordnet sind. Zusätzliche
erfinderische Merkmale werden aus der folgenden Beschreibung ersichtlich,
und derartige Merkmale können
mit den obigen Merkmalen kombiniert werden, um zusätzlichen
Nutzen zu liefern.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenansicht eines Vorderbereichs eines Fahrrads umfassend
eine besondere Ausführungsform
einer Bremsensteuervorrichtung;
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2 eine
schematische Ansicht einer besonderen Ausführungsform einer bei dem in 1 gezeigten
Fahrrad verwendeten Bremsenvorrichtung;
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3 ist
ein Ausschnitt einer Querschnittsansicht einer besonderen Ausführungsform
einer bei dem in 1 gezeigten Fahrrad verwendeten
Bremsensteuervorrichtung;
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4 ist
eine perspektivische Explosionsansicht einer besonderen Ausführungsform
von bei der in 3 gezeigten Bremsensteuervorrichtung
verwendeten Bremsschlauchverbindungskomponenten;
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5 ist
eine Querschnittsansicht der Bremschlauchverbindungskomponenten
in einem zusammengesetzten Zustand von der Seite;
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6 ist
eine Vorderansicht der Bremschlauchverbindungskomponenten im zusammengesetzten
Zustand; und
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7 ist
eines Explosionsansicht einer anderen Ausführungsform der Bremsschlauchverbindungskomponenten.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 ist
eine Seitenansicht eines Vorderbereichs eines Fahrrads 10 umfassend
eine besondere Ausführungsform
einer Bremsvorrichtung. Das Fahrrad 10 ist im herkömmlichen
Stand der Technik bekannt und es umfasst einen Fahrradrahmen 14,
der eine Lenkstange 15, eine Vorderrad- und eine Hinterradgabel 16 (nur
die eine doppelte Kopfaufhängung aufweisende
Vorderradgabel ist in der Figur gezeigt), ein Vorder- und ein Hinterrad 17 (nur
das Vorderrad ist in der Figur gezeigt), ein Kettenräder und
eine Kette (nicht gezeigt) umfassendes Antriebssystem und ein vorderes
und ein hinteres Scheibenbremsensystem 12 (nur das vordere
Scheibenbremsensystem ist in der Figur gezeigt) aufweist.
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Das
vordere Scheibenbremsensystem 12 umfasst eine Bremsenvorrichtung 18,
eine Bremsensteuervorrichtung 23 und einen Bremsschlauch 25. Die
Bremsenvorrichtung 18 weist einen Bremsensattel 21,
der an der Vordergabel 16 angebracht ist, und einen Scheibenrotor 22,
der am Vorderrad 17 angebracht ist, auf. Die Bremsensteuervorrichtung 23 steuert
die Betätigung
der Bremsenvorrichtung 18, und der Bremsschlauch 25 verbindet
hydraulisch die Bremsenvorrichtung 18 mit der Bremsensteuervorrichtung 23.
Ein verbindendes Übergangselement 26,
das an der Bremsensteuervorrichtung 23 befestigt ist, ist
mit dem oberen Ende des Bremsschlauchs 25 verbunden.
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Der
Scheibenrotor 22 ist, wie in 1 gezeigt,
an der Nabe des Vorderrads 17 befestigt und dreht sich
zusammen mit ihm. Der Scheibenrotor 22 ist ein rundes plattenförmiges Element,
das beispielsweise aus einer rostfreien Stahllegierung gebildet
ist. Der Scheibenrotor 22 weist ein ringförmiges Rotorelement 22b,
dessen Außenfläche Reibungskontaktflächen bildet,
und ein mittig angeordnetes Nabenbefestigungselement 22a,
wobei derartige Elemente als eine einzelne Einheit ausgebildet sind.
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Der
Bremsensattel 21 ist an der Vordergabel 16 des
Fahrrads 10 in einer Position nahe dem Scheibenrotor 22 angebracht,
und er kann eine Zusammenpresskraft auf den Scheibenrotor 22 ausüben, um
seine Drehung zu stoppen. Wie in 2 gezeigt,
umfasst der Bremsensattel 21 ein Gehäuse 70 und eine Kolbeneinheit 71.
Das Gehäuse 70 weist
ein wärmeleitendes
Material wie etwa eine Aluminiumlegierung auf, und es besitzt ein
erstes Gehäuseelement 72a und
ein zweites Gehäuseelement 72b,
die unter Verwendung eines Bolzens miteinander verbunden sind. Die
zwei Gehäuseelemente 72a und 72b weisen
im wesentlichen dieselbe Gestaltung auf. Ein Ende des Bremsschlauchs 25 ist
mit dem zweiten Gehäuseelement 72b verbunden,
um den Gehäuseelementen 72a und 72b Bremsflüssigkeit
zuzuführen.
Die Kolbeneinheit 71 weist vier Kolben 74 (nur zwei
sind in der Figur gezeigt) und ein Paar Bremsklötze 76 auf. Die Kolben 74 sind
beweglich im ersten Gehäuseelement 72a bzw.
im zweiten Gehäuseelement 72b platziert
und bewegen sich zwischen einer gelösten Bremsenposition und einer
Bremsposition. Die Bremsklötze 76 sind
an den Enden der Kolben 74 angeordnet und bewegen sich
integral mit ihnen. Daher bewegen sich, wenn sich die Kolben 74 von
der gelösten
Bremsenposition zur Bremsposition bewegen, die Bremsklötze 76 auch
von der gelösten Bremsenposition
zur Bremsposition. Wenn sich die Bremsklötze 76 in der Bremsposition
befinden, greifen die Bremsenkissen 76 in jede Seite des
Scheibenrotors 22 mittels Reibungseingriff mit ihnen, wodurch
sie das Vorderrad 17 mittels des Scheibenrotors bremsen.
Wenn sie sich in der gelösten
Bremsenposition befinden, werden die Bremsklötze 76 vom Scheibenrotor 22 getrennt,
wodurch der Scheibenrotor 22 gelöst wird und zugelassen wird,
dass er sich frei dreht.
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Die
Bremsensteuervorrichtung 23 ist über Flüssigkeit mit der Bremsenvorrichtung 18 mittels des
Bremsschlauchs 25 verbunden. Wie in den 3 bis 6 gezeigt,
umfasst die Bremsensteuervorrichtung 23 eine Halterung 30,
die an der Lenkstange 15 angebracht werden kann, ein manuell
betätigbares
Hebelelement 31, das beweglich an der Halterung 30 angeordnet
ist, eine Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit 24,
die Bremsflüssigkeit
an das vordere Scheibenbremsensystem 12 mittels des Bremsschlauchs 25 (durch
Komprimieren der Bremsflüssigkeit,
was aus der Bewegung des Hebels 31 resultiert) übertragen
kann, einen auf der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit 24 angeordneten Übergangselementbefestigungsbereich 27 zum
Befestigen des verbindenden Übergangselements 26 und ein
Drehbegrenzungselement 28, der in enger Nähe zum Übergangselementbefestigungsbe reich 27 gebildet
ist, um die Drehung des verbindenden Übergangselements 26 zu
begrenzen.
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In
dieser Ausführungsform
ist die Halterung 30 integral mit der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit 24 ausgebildet.
Die Halterung 30 weist ein Befestigungsstück 40,
das an der Lenkstange 15 angebracht ist, und ein Stützelement 41,
das integral mit dem Befestigungsstück 40 ausgebildet
ist, auf. Ein Befestigungsband 40a ist derart platziert,
dass es die Lenkstange 15 umschließt, und die Halterung 30 kann
an der Lenkstange 15 angebracht werden, indem ein Bolzen
durch das Befestigungsband 40a und in das Befestigungsstück 40 eingebracht
wird. Eine Bewegungswelle 42 ist auf dem Stützelement 41 entlang
einer Achse angeordnet, die im allgemeinen senkrecht zur Lenkstange 15 verläuft. Das
Hebelelement 31 ist drehbar auf der Bewegungwelle 42 angebracht
und ragt von der Halterung 30 hervor. Das Hebelelement 31 kann
sich in einer Richtung bewegen, derart dass es sich der Lenkstange 15 von
der in 3 gezeigten gelösten Bremsenposition nähert.
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Die
Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit 24 weist
einen Hauptzylinder 81, einen Kolben 82, der sich
innerhalb des Hauptzylinders 81 entlang einer Betriebsachse
X bewegt, um die Bremsflüssigkeit zu
komprimieren, und einen Flüssigkeitstank 83,
der die Bremsflüssigkeit
speichert, auf. Der Flüssigkeitstank 83 und
der Hauptzylinder 81 sind integral mit der Halterung 30 ausgebildet.
Ein Ende des Kolbens 82 ragt vom Hauptzylinder 81 nach
links in 3, derart dass es in Kontakt
mit einem Kontaktstück 44 des
Hebelelements 31 gelangt, und auf den Kolben 82 wird
in Richtung der linken Seite in 3 mittels
einer Rückstellfeder 84 Kraft
ausgeübt.
Infolgedessen wird auf das Hebelelement 31 in der Richtung
der gelösten
Bremsenposition Kraft ausgeübt.
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Das
verbindende Übergangselement 26 ist an
der Spitze des Hauptzylinders 81 im Übergangselementbefestigungsbereich 27 angebracht.
Wie in 4 gezeigt, weist der Übergangselementbefestigungsbereich 27 eine
Befestigungsfläche 27a und ein
Schraubloch 27b auf. Die Befestigungsfläche 27a ist auf einer
Endfläche
des Hauptzylinders 81 der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit 24 derart ausgebildet,
dass die Befestigungsfläche 27a senkrecht
zur Betriebsachse X liegt. Das Schraubloch 27b ist im wesentlichen
in der Mitte der Befestigungsfläche 27a ausgebildet.
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Das
verbindende Übergangselement 26 weist
ein Bolzenelement 51, das in das Schraubloch 27b geschraubt
ist, eine Übergangselementhaupteinheit 52 und
ein Abdichtelement 53, das den Bremsschlauch 25 abdichtet
und ihn an der Übergangselementeinheit 52 befestigt,
auf. O-Ringe 54 sind zwischen der Spitze 51a des
Bolzenelements 51 und einer Seitenfläche der Übergangselementhaupteinheit 52 bzw.
zwischen der Befestigungsfläche 27a des
Hauptzylinders 81 und der anderen Seitenfläche der Übergangselementhaupteinheit 52 platziert.
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Wie
in 5 gezeigt, ist ein Flüssigkeitsweg 51c in
einem Schaft 51b des Bolzenelements 51 ausgebildet.
Der Flüssigkeitsweg 51c erstreckt
sich durch die Spitze des Bolzenelements 51 und entlang der
Mitte des Bolzenelements 51. Der Flüssigkeitsweg 51c führt nach
einem Teil der Strecke durch den Schaft 51b des Bolzenelements 51 durch
die äußere Umfangsfläche des
Bolzenelements 51 nach außen. Die Öffnung der Flüssigkeitsbahn 51c befindet
sich in enger Nähe
zur inneren Umfangsfläche
der Übergangselementhaupteinheit 52.
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Die Übergangselementhaupteinheit 52 weist ein
zylindrisches Element 52a und ein Schlauchverbindungselement 52b auf.
Das Bolzenelement 51 verläuft durch die Mitte des Zylinderelements 52a und
befestigt das zylindrische Element 52a am Übergangselementbefestigungsbereich 27.
Der Innendurchmesser des zylindrischen Elements 52a ist
größer als
der Außendurchmesser
des Schafts 51b des Bolzenelements 51, wodurch
ein zylindrischer Raum 52d zwischen dem Schaft 51b des
Bolzenelements 51 und der inneren Umfangsfläche des
zylindrischen Elements 52a gebildet wird. Der Flüssigkeitsaustrittsweg 51c führt in den
zylindrischen Raum 52d und zum Schlauchverbindungselement 52b hin.
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Das
Schlauchverbindungselement 52b erstreckt sich von der äußeren Umfangsfläche des
zylindrischen Elements 52a radial nach außen und
bildet einen Flüssigkeitsweg 52c.
Ein Sägezahnbereich 52e,
der als ein Sägezahnquerschnitt
gestaltet ist, ist auf der äußeren Umfangsfläche der
Spitze des Schlauchverbindungselements 52b ausgebildet.
Der Bremsschlauch 25 ist über diesen Sägezahnbereich 52e gepasst,
so dass der Sägezahnbereich
den Bremsschlauch 25 an der Stelle verschließt. Das Schlauchverbindungselement 52b kann
integral mit dem zylindrischen Element 52a ausgebildet
und/oder an diesem unter Verwendung anderer Befestigungsmittel,
wie etwa Schweißen
oder Schraubbefestigung befestigt sein. Bei de Seitenflächen des
zylindrischen Elements 52a sind durch O-Ringe 54 abgedichtet.
Infolgedessen wird ein geschlossener Flüssigkeitskanal, der sich von
der Hydraulikflüssigkeitsübertragungseinheit 24 zum
Bremsschlauch 25 erstreckt, durch den Hydraulikflüssigkeitsweg 51c im
Bolzenelement 51, den zylindrischen Raum 52d und
den Hydraulikflüssigkeitsweg 52c gebildet.
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Das
Abdichtelement 53 ist mit einem Zwischenraum zwischen dem
Sägezahnbereich 52e des Schlauchverbindungselements 52b und
der äußeren Umfangsfläche des
Zylinderelements 52a angeordnet. Das Abdichtelement 53 weist
ein rundes plattenförmiges
fixiertes Stück 53a und
ein zylindrisches Abdichtstück 53b auf.
Das fixierte Stück 53a ist
am Schlauchverbindungselement 52b angeschweißt oder
auf andere Weise befestigt. Das Abdichtstück 53b erstreckt sich
vom äußeren Umfang
des fixierten Stücks 53a und
bedeckt die äußere Umfangsfläche des
Bremsschlauchs 25. Der Bremsschlauch 25 ist am
Schlauchverbindungselement 52b durch Drücken des Abdichtelements 53b zum
Sägezahnbereich
hin, wie etwa durch Bördeln,
sicher befestigt.
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Das
Drehbegrenzungselement 28 weist ein Paar Vorsprünge 29a und 29b auf,
die in der Richtung der Betriebsachse X in enger Nähe zur Befestigungsfläche 27a hervorragen.
Die Vorsprünge 29a und 29b sind
derart angeordnet, dass sie das Schlauchverbindungselement 52b zwischen
der äußeren Umfangsfläche des
Zylinderelements 52a und dem fixierten Stück 53a des
Abdichtelements 53 sandwichartig umschließen. Dieser
Aufbau begrenzt die Drehung des verbindenden Übergangselements 26 um
die Betriebsachse X, wie in 6 gezeigt.
Ein kleiner Zwischenraum ist zwischem dem Schlauchverbindungselement 52b und
dem Paar Vorsprünge 29a und 29b gebildet,
so dass das verbindende Übergangselement 26 sich
nur leicht zwischen den Vorsprüngen 29a und 29b drehen
kann, wenn es angebracht oder gelöst wird.
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Die
Bremsensteuervorrichtung 23 wird folgendermaßen zusammengebaut.
Zunächst
wird der Bremsschlauch 25 mit dem Sägezahnbereich 52e des
Schlauchverbindungselements 52b verbunden und dann durch
Bördeln
des Abdichtelements 53 abgedichtet und befestigt. Die O-Ringe 54 werden
daraufhin auf jeder Seite des zylindrischen Elements 52a wie
in 4 gezeigt platziert, und das Schlauchverbindungselement 52b wird
zwischen die Vorsprünge 29a und 29b eingepasst.
Das Bol zenelement 51 wird durch die Mitte des zylindrischen
Elements 52a geführt
und in das Schraubloch 27b des Übergangsbefestigungsbereichs 27 geschraubt.
Anschließend
wird die Übergangselementhaupteinheit 52 derart
montiert, dass das Schlauchverbindungselement 52b des verbindenden Übergangselements 26 durch
das Paar Vorsprünge 29a und 29b sandwichartig
umschlossen wird. Wenn das Bolzenelement 51 unter Verwendung
eines Werkzeugs, wie etwa eines Schraubenziehers, festgezogen wird,
wobei eine Reibungskraft, die tendenziell die Übergangselementhaupteinheit 52 im
Uhrzeigersinn zusammen mit dem Bolzenelement 51 dreht,
auf die Übergangselementhaupteinheit 52 ausgeübt wird,
wird durch den linken Vorsprung verhindert, dass sich das Schlauchverbindungselement 52 dreht.
Folglich dreht sich die Übergangselementhaupteinheit 52 nicht
zusammen mit dem Bolzenelement 51. Auch weicht die Richtung
der Verbindung des Bremsschlauchs 25 nicht von der voreingestellten
Richtung ab, was es leicht macht, den Bremsschlauch 25 zu verbinden.
Das verbindende Übergangselement 26 lässt sich
darüber
hinaus am Übergangselementbefestigungsbereich 27 durch
Festziehen des Bolzenelements 51 bis zu dem Punkt, bei
dem ein geeigneter Druck auf die O-Ringe 54 ausgeübt wird,
befestigen, und der oben beschriebene Flüssigkeitskanal bildet sich.
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Nachdem
das Bolzenelement 51 eingeschraubt worden ist, wirkt der
Vorsprung 29 auch als ein Drehanschlagelement, wenn der
Bremsschlauch 25 oder das Abdichtelement 53 einer äußeren Kraft ausgesetzt
wird, die tendenziell die Übergangselementhaupteinheit 52 entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht. Der Vorsprung 29b wirkt somit
so, dass das Lockern des Bolzenelements 51 verhindert wird.
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Um
den Bremsschlauch 25 zu entfernen, sollte das Bolzenelement 51 gelockert
werden. Normalerweise besitzt die Übergangselementhaupteinheit 52 eine
Tendenz, sich zusammen mit dem Bolzenelement 51 aufgrund
der Reibung zwischen der Übergangselementhaupteinheit 52 und
dem Bolzenelement 51 im festgezogenen Zustand zu drehen.
Jedoch ist in diesem Fall eine derartige Drehung des Schlauchverbinderelements 52b entgegen
dem Uhrzeigersinn durch den rechten Vorsprung 29b begrenzt,
so dass sich die Übergangselementhaupteinheit 52 nicht
zusammen mit dem Bolzenelement 51 dreht. Folglich kann
auch der Bremsschlauch 25 leicht entfernt werden. Auf jeden
Fall kann der Übergangselementbefestigungsbereich 27,
da die Befestigungsfläche 27a des
verbindenden Übergangselements 26 senkrecht
zur Betriebsachse X des Hauptzylinders verläuft, mit der Betriebsachse
X fluchten, was den Aufbau des Übergangselementbefestigungsbereichs 27 einfach
macht.
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Beispielsweise
war in der obigen Ausführungsform
die Befestigungsfläche 27a des Übergangselementbefestigungsbereichs 27 senkrecht
zur Betriebsachse X, aber eine Befestigungsfläche 127a eines Übergangselementbefestigungsbereichs 127 kann
parallel zur Betriebsachse X verlaufen, wie in 7 gezeigt.
Die Befestigungsfläche 127a ist
auf der äußeren Umfangsfläche der
Hauptzylinders 81 hervorragend ausgebildet, und ein Schraubloch 127b ist
in der Befestigungsfläche 127a ausgebildet.
Ein Drehbegrenzungselement 128 weist ein Paar Vorsprünge 129a und 129b auf.
Die Vorsprünge 129a und 129b können auf
der rechten Seite der Befestigungsfläche ausgebildet sein, typischerweise
mit einem vertikalen Zwischenraum zwischen ihnen. Der restliche
Aufbau ist mit dem der vorigen Ausführungsform identisch, so dass
eine detaillierte Erklärung
davon weggelassen wird. Da in dieser Ausführungsform das verbindende Übergangselement senkrecht
zur Betriebsachse X angeordnet ist, kann die Bremsensteuervorrichtung 23 entlang
der Betriebsachse X in der Länge
verkürzt
werden, wenn das verbindende Übergangselement 26 an
ihr angebracht wird.
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In
den obigen Ausführungsformen
wies das Drehbegrenzungselement einen oder mehrere Vorsprünge auf,
aber es können
auch ein oder mehrere Vorsprünge
auf dem verbindenden Übergangselement
ausgebildet sein (z.B. von einem Gebiet der äußeren Dichtungsfläche des
zylindrischen Elements 52a der Übergangselementhaupteinheit 52 nach
außen
zur Befestigungsfläche 27a hin
zeigend) und ein oder mehrere Vertiefungen in der Befestigungsfläche 27a gebildet
sein.
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In
den obigen Ausführungsformen
war des Drehbegrenzungselement 28 integral mit dem Hauptzylinder 81 ausgebildet.
Es ist auch möglich,
die Richtung zu wählen,
in der der Bremsschlauch 25 entfernt wird, indem ermöglicht wird,
das verbindende Übergangselement 26 an
mehreren Positionen entlang der Drehrichtung zu positionieren.