DE3408371A1 - Einwegkupplungsmechanismus fuer eine fahrradfreilaufnabe - Google Patents
Einwegkupplungsmechanismus fuer eine fahrradfreilaufnabeInfo
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Description
HOFFMÄNI^I · ElTLk"& PARTNER 3408371
PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN · DIPL.-ING. W. LEHN
DIPL1-INe. K. FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN . DR. RER. NAT. H.-A. BRAUNS · DIPU-INe. K.
DIPL.-INe. K, KOHLMANN ■ RECHTSANWALT A. NETTE
39 950 p/hl Maeda Industries, Ltd.
Einwegkupplungsmechanismus für eine Fahrradfreilaufnabe
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einwegkupplungsmechanismus für Fahrradfreilauinaben und insbesondere
auf einen solchen Typ eines Einwegkupplungsmechanismus, welcher ein Paar von konischen Kupplungsflächen aufweist,
die für einen Eingriff miteinander und für ein Lösen voneinander angeordnet sind.
Ein typisches Modell eines Einwegkupplungsmechanismus der vorgenannten Art ist in der US-PS 3 709 341 offenbart-,
bei dem eine "konische Kupplungsfläche an einem
Kupplungsglied ausgebildet ist, welches auf einem Antreiber mittels Gewinde so angebracht ist, daß eine
axiale Bewegung nach außen erfolgt, wenn der Antreiber in Vorwärtsrichtung gedreht wird, während die andere
konische Kupplungsfläche an einer Nabenschale ausgebildet
ist, so daß der Antreiber das Drehmoment auf die Nabenschale überträgt, wenn die Kupplungsflächen in Eingriff
miteinander sind, jedoch eine freie Drehung der Nabenschale erlaubt, wenn die Kupplungsflächen gelöst
sind.
— 5 —
Bei dem vorgenannten herkömmlichen Mechanismus wird der Eingriff des Paares von Kupplungsflächen
durch einen Reibungswiderstand realisiert. Es sind keine formschlüssigen und zuverlässigen Mittel vorgesehen,
um einen unerwünschten Relativschlupf zwischen diesen Teilen zu verhindern. Dementsprechend
sind für den Zweck einer wirksamen Drehmomentübertragung einschließlich der Minimierung des Schlupfes die
Konuswinkel der konischen Kupplungsflächen im allgemeinen kleiner als 30°, so daß der Reibungskontaktbereich
.zwischen ihnen vergrößert ist. Weiterhin ist eine Feder vorgesehen, um das Kupplungsglied axial
nach außen zu drücken, und so die Zuverlässigkeit des Betriebseingriffes zwischen den Kupplungsflächen zu
verbessern.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich wird, erscheint der herkömmliche Mechanismus hinsichtlich
der wirksamen Drehmomentübertragung vorteilhaft zu sein. Jedoch hat diese bekannte Lösung einen Nachteil
dahingehend, daß ein schnelles und leichtes Lösen zwischen den Kupplungsflächen in manchen Fällen schwierig
zu erzielen ist,.und zwar infolge des relativ großen Beruhrungsbereiches und der kleinen Konuswinkel zuzüglieh
zu der Funktion der Feder, die so angeordnet ist, daß sie stets das Kupplungsglied axial nach außen drückt,
um die konische Kupplungsfläche des Antreibers gegen die entsprechende Kupplungsfläche der Nabenschale zu
drücken. Wenn ein Lösen zwischen den Kupplungsflächen nicht plötzlich und momentan erzielt werden kann, setzen
die Pedale ihre Drehung unabhängig von der Tatsache fort, daß der Fahrradfahrer den Pedalbetrieb eigentlich
beendet hat.
Es ist daher eine Aufgabe der· Erfindung, die vorgenannten
Nachteile des herkömmlichen Einwegkupplungsmechanismus für Fahrradfreiläufe zu beseitigen. Erfindungsgemäß soll
der bekannte Einwegkupplungsmechanismus für Fahrradfreilaufnaben dahingehend verbessert werden, daß ein
leichtes und schnellen Lösen zwischen den konischen Kupplungsflächen möglich ist. Dabei soll ein zuverlässiger,
schlupffreier Eingriff zwischen den konischen Kupplungsflächen möglich sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist entsprechend der Erfindung ein Einwegkupplungsmechanismus für Fahrradfreilaufnaben
vorgesehen, welcher umfaßt: einen Antreiber mit einem oder mehreren daran befestigten Kettenrädern, weleher
Antreiber relativ zu einer stationären Achse drehbar ist, eine Nabenschale, die relativ zur Achse drehbar
ist, eine innerhalb der Nabenschale ausgebildete, verzahnte, innere konische Kupplungsfläche, ein mit einem
Innengewinde versehenes Kupplungsglied, welches auf einem Gewindeabschnitt des Antreibers relativ drehbar dazu
befestigt ist, um sich dort innerhalb eines begrenzten Bereiches axial nach vorne und nach hinten zu bewegen,
wobei das Kupplungsglied eine äußere konische Kupplungsfläche mit darin ausgebildeten Klauen umfaßt, und eine
Schraubenfeder, die so angeordnet ist, daß sie das Kupplungsglied nicht axial nach außen sondern axial nach
innen drückt, um so die äußere Kupplungsfläche weg von der inneren Kupplungsfläche zu drücken. Die Konuswinkel
der inneren und äußeren Kupplungsflächen können größer als 30° sein, und zwar für ein besseres Lösen
voneinander und für einen zuverlässigen Eingriff zwischen den Kupplungsflächen, welcher nicht durch Reibung sondern
durch den Eingriff zwischen den Zähnen und den Klauen erzielt wird. Der Kupplungsmechanismus der Erfindung
kann .als bekannter Ratschenmechanismus verwendet
werden, welcher in eine Fahrradfreilaufnabe mit einem solchen Vorteil eingebaut ist, daß die bekannten klimpernden
Geräusche im wesentlichen eliminiert werden
können. Der Kupplungsmechanismus der Erfindung kann
ebenso bei einer Freilaufnabe mit Freilaufbremse verwendet werden.
können. Der Kupplungsmechanismus der Erfindung kann
ebenso bei einer Freilaufnabe mit Freilaufbremse verwendet werden.
J Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der .in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
der .in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise auf ihrer Achse im Schnitt dargestellte Ansicht einer Freilaufnabe der Erfindung,
bei der ein Kupplungsglied sich in seiner
axial äußersten Lage befindet,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, bei der das Kupplungsglied in seiner axial innersten Lage
sich befindet,
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Aufbauelemente der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform,
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht . eines zylindrischen Teiles,
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht mit der Darstellung des Kupplungsgliedes,
30
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Fig. 6 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht mit der Darstellung eines Antreibers,
Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie 7-7 der
Fig. 4,
Fig. 4,
Fig. 8 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 8-8 der Fig. 5,
Fig. 9 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, jedoch mit der
Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 10 und 11 Teilschnittansichten mit der Darstellung der Positionsverhältnisse des Kupplungsgliedes
hinsichtlich des zylindrischen Teiles.
In den beigefügten Zeichnungen ist eine Fahrradfreilaufnabenanordnung
dargestellt, welche auf einer stationären Achse 1 angebracht ist. Diese Achse 1 hat Gewindeendabschnitte
und ist durch herkömmliche Kiemmuttern 2,3 auf einem nicht dargestellten Fahrradrahmen befestigt. Auf
die Gewindeendabschnitte der Achse 1 sind mit einem Innengewinde versehene Lagerglieder 4,5 einstellbar angebracht.
Ein Kugellager 6 auf dem Lagerglied 5 stützt drehbar einen Antreiber 7 ab, welcher ein bekanntes Kettenrad 8 ist,
welches damit integriert ausgebildet ist, wie dies der Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, wobei ein Antrieb durch
eine bekannte, nicht dargestellte Kette erfolgt. Wenn es gewünscht ist, kann natürlich eine Vielzahl von. Kettenrädern
8 auf herkömmliche Weise auf dem Antreiber 7 befestigt sein, wie dies der Fig. 9 zu entnehmen ist.
Ein zylindrisches Teil 9, welches eine innere, verzahnte, konische Kupplungsfläche 10 aufweist, ist relativ
zum Antreiber 7 drehbar, und zwar mittels eines zusätzlichen Kugellagers 11, welches sich dazwischen befindet»
Eine zylindrische Nabenschale 12 mit einem Paar von bekannten
gelochten Speichenflanschen 13 wird drehbar durch ein
weiteres Kugellager 14 an ihrem einen Ende abgestützt und
ist integriert an seinem anderen Ende mittels eines Gewindes 15 auf einen Innenendabschnitt 16 des zylindrischen
Teiles 19 geschraubt, welches frei auf dem Kugellager
11 drehbar ist. So ist die Nabenschale 12 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung frei drehbar. Tatsächlich
jedoch ist die Nabenschale 12 an einer solchen freien Drehung mittels eines Einwegkupplungsmechänismus
gemäß, der Erfindunggehindert. Mehr insbesondere ist die
Nabenschale 12 zusammen mit dem Antreiber 7 in Vorwärtsrichtung drehbar, jedoch von solch einer gemeinsamen
Drehung, in Rückwärtsrichtung gelöst (Rücktrittrichtung). In anderen Worten bedeutet dies, daß die Nabenschale 12
so angeordnet ist, daß nur die Vorwärtsdrehbewegung des Antreibers 7 auf die Nabenschale für eine gemeinsame
Drehung damit übertragen werden kann, und zwar mit dem Ergebnis, daß die Nabenschale 12 von einer gemeinsamen
Drehung frei ist, wenn der Antreiber 7 in Rückwärtsrichtung oder nicht in Drehung gedreht wird. Das zylindrische
Teil 9 und die Nabenschale 12 können wunschgemäß von einstückigem Aufbau sein.
Der Einwegkupplungsmechänismus der Erfindung umfaßt ein
zylindrisches Kupplungsteil 17, welches zwischen dem Innenumfang des zylindrischen Teiles 9 und dem Außenumfang
des Antreibers 7 so angeordnet ist, daß es damit koaxial angeordnet ist.und bildet so eine konische,
nach außen gerichtete Kupplungsfläche 18 mit einer Vielzahl
von darin ausgebildeten Klauen 19. Die konischen Winkel der konischen Kupplungsflächen 10,11 hinsichtlich
ihrer Achsen können vorzugsweise mehr als 30° (bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ungefähr 45°) betragen.
Die in der inneren konischen-Kupplungsfläche 10 des zylindrischen Teiles 9 ausgebildeten Zähne können
vorzugsweise die Form von Ratschenzähnen 10a haben, während die Klauen 19 des Kupplungsgliedes 17 eine
solche Form haben, daß sie betriebsmäßig mit den Zähnen 10a in Eingriff gelangen können, so daß das Drehmoment
oder die Vorwärtsdrehung des Kupplungsgliedes 17 über' das zylindrische Teil 19 wirksam auf die Nabenschale 12 übertragen werden kann. Die Anzahl und die
Gestalt der Zähne 1 Oa und der Klauen 19 kann geändert
werden,;so daß die Erfindung auf die dargestellte Ausführungsform
nicht beschränkt ist.
Das Kupplungsglied 17 ist weiterhin mit einem Innengewinde
20 versehen, welches mit einem Außengewinde 21 des Antreibers in Eingriff bringbar ist, so daß das
Kupplungsglied 17 sich in Richtung eines Pfeiles P nach außen bewegt, bis die Klauen 19 in Betriebsberührung mit
den Zähnen 10a gelangen, wenn der Antreiber 7 in Vorwärtsdrehung
angetrieben wird, während das Kupplungsglied sich axial nach innen in Richtung eines Pfeiles
Q bewegt, um den Eingriff zwischen den Klauen 19 und den Zähnen 1Oa zu lösen.
Der Kupplungsmechanismus umfaßt weiterhin eine Druckschraubenfeder
22, welche innerhalb eines Ringraumes 23 angeordnet ist, der über den Umfang zwischen dem
Antreiber 7 und der Achse 1 angeordnet! ist und dabei die Achse 1 so umgibt, daß sie normalerweise das Kupplungsglied
17 in Axialrichtung des Pfeiles Q drückt, um die Klauen 19 von den Zähnen 10a wegzudrücken. Vorzugsweise
kann die Schraubenfeder 22 so angeordnet sein, daß deren äußeres Ende 22a in Druckberührung mit
einer ringförmigen Innenendwand 5a des Lagergliedes 5
steht, während deren inneres Ende 22b mit einer Öffnung
-11-
im Eingriff steht, welche in einer Ringreibungsscheibe 25 ausgebildet ist, die axial verschiebbar auf der
Achse 1 befestigt ist und gegen eine Außenwand eines bekannten geschlitzten Anschlagringes 26 drückt, der
in einer Ringnut 27 (Fig. 4) befestigt ist, welche in der inneren zylindrischen Wand eines inneren Endabschnittes
des Kupplungsgliedes 17 ausgebildet ist. So werden die Scheibe 25 und daher die Feder 22 durch die
Reibung zwischen der Scheibe und dem Anschlagring an einer Drehung gehindert, und zwar mit dem Ergebnis, daß
ein bestimmter Widerstandsgrad vorhanden ist, um eine Drehung des Kupplungsgliedes 17 um dessen Achse einzuschränken.
Der Widerstandsgrad kann einstellbar dadurch geändert werden, daß eine Federkonstante der Schraubenfeder
22 ausgewählt wird und/oder ein Reibungsfaktor zwischen der Scheibe 25 und dem Anschlagring 26 ausgewählt
wird. Auf diese Weise wirken die Feder 22, die Reibungsscheibe 25 und der Anschlagring 26 dahingehend zusammen,
das Kupplungsglied 17 in Axialrichtung Q zu drücken und somit einen bestimmten Widerstandsgrad hinsichtlich der
Einschränkung der Drehung des Kupplungsgliedes 17 um dessen Achse aufzubringen.
Die Druckschraubenfeder 22 kann, sofern dies erwünscht ist, durch eine Zugschraubenfeder (nicht dargestellt)
ersetzt werden, die an der Innenseite der Reibungsscheibe 25 angeordnet ist, um so die Scheibe 25 axial nach innen
in Richtung des Pfeiles Q zu ziehen.
Die Reibungsscheibe 25 kann in einem Falle weggelassen
werden, wenn das innere Ende 22b der Feder 22 direkt am Anschlagring 26 anliegt. Weiterhin kann der Anschlagring
26 durch einen inneren Ringflansch (nicht dargestellt) ersetzt werden, welcher integriert mit der Innenwand des
Kupplungsgliedes 17 ausgebildet ist.
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- 12 -
Ein weiterer geschlitzter Anschlagring 28 ist vorgesehen, um eine übermäßige Axialbewegung des Kupplungsgliedes 17 in Richtung des Pfeiles Q zu verhindern.
. Solch ein Anschlagring 28 kann in einer Ringnut 29 befestigt sein (Fig. 5), die in der inneren zylindrischen
Wand des Teiles 9 ausgebildet ist.
Wenn.dies erwünscht ist/ können zusätzliche Mittel
vorgesehen sein, um den auf das Kupplungsglied 17 zum Einschränken der Relativdrehung hinsichtlich der stationären
Achse 1 aufzubringenden Widerstandsgrad zu erhöhen. Solche zusätzlichen Mittel können ein geflanschtes rohrförmiges
Teil 30 umfassen, welches fest an der Achse 1 angebracht ist, sowie eine Flachmaterialfeder 31, die
koaxial zwischen dem Kupplungsglied 17 und dem rohrförmigen
Teil 30 auf solche Weise angebracht ist, daß die Feder 31 hinsichtlich der Innenwand des Kupplungsgliedes
17 relativ verschiebbar ist, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist. Für den Fall, daß solche Einschränkungsmittel
vorgesehen sind, kann das innere Ende 22b der Schraubenfeder 22 nur in Druckberührung mit der Reibungsscheibe 22 stehen, wie dies ebenso in Fig. 9 dargestellt
ist.
Bei der' in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform kann eine übermäßige axiale Innenbewegung des (Kupplungsgliedes
durch einen Anschlagring 32 verhindert werden, welcher auf einer nach innen gerichteten Verlängerung 33 des
Antreibers 7 angebracht ist, so daß eine innere vertikale Schulter 34, die in Position mij: dem Kupplungsglied
17 ausgebildet ist, mit dem Anschlagring 32 so in Berührung gelangt, daß eine übermäßige Nachinnenbewegung
desselben verhindert wird. In Fig. 9 bezeichnet das Bezugszeichen 35 eine bekannte Scheibe, die ein
unbeabsichtigtes Herunterfallen der Antriebskette (nicht dargestellt) von dem größten Kettenrad 8 verhindert.
Wenn im Betrieb das Kupplungsglied 17 sich in seiner äußersten Lage gemäß Fig. 2 befindet, wird die Kupplungsfläche 18 von der Kupplungsfläche 10 gelöst, so daß die
Nabenschale 12 von einem antreibenden Drehmoment des Antreibers
frei ist. In dieser Stellung dreht sich das Kupplungsglied 17 gemeinsam mit dem Antreiber 7, weil das
Kupplungsglied 17 an seiner axial nach innen gerichteten Bewegung (Richtung Q) mittels des Anschlagrings 28 gehindert
ist.
Wenn der Antreiber 7 in seine Vorwärtsrichtung angetrieben wird, so wird die Drehung des Kupplungsgliedes 17 durch
den durch die Druckschraubenfeder 22, die Reibungsscheibe 25 und den Anschlagring 26 aufgebrachten Reibungswiderstand
unterbrochen. Folglich bewegt es sich in Richtung des Pfeiles P axial nach außen, bis die Kupplungsfläche
18 in Betriebseingriff mit der Kupplungfläche 10 gelangt,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Daraus resultiert, daß das Kupplungsglied 17 sich nach vorne zusammen mit dem
■ Antreiber 7 dreht, .da die Kupplungsfläche 18 an einer Umkehrdrehung
relativ zur Kupplungsfläche 10 gehindert ist, wie dies Fig. 10 und 11 entnehmbar ist.Als Resultat werden
der Antreiber 7, das Kupplungsglied 17, das zylindrische Teil 9 und die Nabenschale 12 mit derselben Drehzahl von
vorne gedreht, wie die dem Pedalbetrieb des Fahrradfahrer entspricht. So wird ein Fahrrad nach vorne bewegt.
Wenn andererseits der Fahrradfahrer den Pedalbetrieb beendet, kommt auch der Antreiber 7 zur Ruhe. Das zylindrische
Teil 9 und somit die Nabenschale 12 setzen jedoch ihre Drehung in Richtung eines Pfeiles in Fig. 11 fort.
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- 14 -
In diesem Betriebszustand tritt ein bestimmter Reibungseingriff zwischen dem Ratschenrad 10a und den Klauen
19 auf, welches ein zwangsweise gemeinsames Drehen des
Kupplungsgliedes 17 mit dem zylindrischen Teil 9 und somit der Nabenschale 12 verursacht, und zwar mit dem
Ergebnis, daß das Kupplungsglied 17 sich dreht, um eine
Bewegung axial nach innen in Richtung des Pfeiles Q vorzunehmen, bis dessen Kupplungsfläche 18 vollständig von
der Kupplungsfläche 10 gelöst ist und somit die in Fig.2
dargestellte Lage einnimmt.
Da das Kupplungsglied 17 durch die Federkraft der Feder
22 stets nach innen gedruckt wird, wird ein geringer Widerstand auf das Kupplungsglied 17 aufgebracht, wenn
es in den Gewinden 21 relativ nach vorne gedreht wird, um eine Axialbewegung in Richtung Q vorzunehmen, und
zwar im Vergleich dazu, wenn es auf den Gewinden 21 umgekehrt relativ gedreht wird, um sich in Richtung P
axial zu bewegen. So kann die gemeinsame Drehung des Kupplungsgliedes 17 und der Nabenschale 12 glatt und
weich vollzogen werden. Ebenso einfach kann das Lösen der Kupplung erzielt werden. Dieser Vorteil kann ebenso
erzielt werden, wenn der Antreiber 7 intentional durch einen Rücktrittbetrieb des Fahrradfahrers in Umkehrrichtung
angetrieben wird, da das Kupplungsglied 17 an einer Relativdrehung hinsichtlich der stationären Achse durch
einen bestimmten Widerstand gehindert ist, der durch die Federwirkung der Feder 22 entwickelt wird und durch
die Feder 22 stets axial in Richtung Q gedruckt wird.--
-46-
- Leerseite
Claims (10)
1. Einwegkupplungsmechanismus für eine Fahrradfreilauf nabe,
mit einem Antreiber (7), welcher zumindest ein darauf befestigtes Kettenrad (8) aufweist und relativ
zu einer stationären Achse (1) bewegbar ist, einer relativ zur Achse drehbaren, eine nach innen gerichtete
konische Kupplungsfläche (10) aufweisenden Nabenschale (12), ein inneres, mit einem Gewinde versehenes
Kupplungsglied (17), welches koaxial zu einem Gewindeabschnitt
(21) des Antreibers angeordnet und relativ zu diesem drehbar sowie axial nach hinten und nach
vorne auf dem Gewindeabschnitt bewegbar ist, welches Kupplungsglied eine äußere konische Kupplungsfläche
(18) aufweist, sowie mit einer Federeinrichtung (22),
die auf das Kupplungsglied wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung
(22) so angeordnet ist, daß sie das Kupplungsglied (17) für ein Lösen der äußeren konischen Kupplungsfläche (18) von der inneren konischen Kupplungsfläche
(10) axial nach innen drückt.
20
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2. Kupplungsmechanismus nach. Anspruch 1, bei dem weiterhin
ein inneres, mit einem Gewinde versehenes Lagerglied (5) einstellbar auf einem Gewindeabschnitt
der Achse (1) angebracht ist, daß die Federmittel (22) koaxial auf der Achse (1) angeordnet
sind und zwischen einer inneren Endwand (5a) des Lagergliedes (5) und einer Reibungsscheibe (25) verläuft,
welche axial verschiebbar auf der Achse (1) angebracht ist und in Druckberührung mit einer Anschlageinrichtung
(26) besteht, die am Kupplungsglied (17) befestigt ist.
3. Kupplungsmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung (22)
eine Druckschraubenfeder umfaßt.
4. Kupplungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (22b,
24) zum Begrenzen der Relativdrehbewegung der Federeinrichtung (22) um die Achse vorgesehen ist.
5. Kupplungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anschlageinrichtung (28;32) für die Begrenzung einer übermäßigen
axialen Bewegung des Kupplungsgliedes (17) nach innen vorgesehen ist.
6. Kupplungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrisches Teil
(9) fest mit einem Ende der Nabenschale (12) verbunden ist und daß die innere konische Kupplungsfläche (10)
an diesem zylindrischen Teil ausgebildet ist.
7. Kupplungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die innere konische Kupplungsfläche (10) eine Ratschenverzahnung (10a) darin ausgebildet
hat, und daß die äußere konische Kupplungsfläche (18) darin ausgebildete Klauen (19) aufweist.
8. Kupplungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Konuswinkel
der inneren und äußeren konischen Kupplungsfläche (10,8) hinsichtlich der Achse (1) größer als 30°
sind.
9. Kupplungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (31)
zum Begrenzen der Relativdrehung des Kupplungsgliedes (17) relativ zur Achse (1) vorgesehen ist.
10. Kupplungsmechanismus nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Begrenzen der relativen Drehbewegung des Kupplungsgliedes (17)
relativ zur Achse (1) eine Flachmaterialfeder umfaßt, die mit einem bestimmten Teil in Gleitberührung mit
dem Kupplungsglied (17) steht.
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