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DE60301747T2 - Modulares System zum Herstellen von Verkleidungsschichten - Google Patents

Modulares System zum Herstellen von Verkleidungsschichten Download PDF

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DE60301747T2
DE60301747T2 DE60301747T DE60301747T DE60301747T2 DE 60301747 T2 DE60301747 T2 DE 60301747T2 DE 60301747 T DE60301747 T DE 60301747T DE 60301747 T DE60301747 T DE 60301747T DE 60301747 T2 DE60301747 T2 DE 60301747T2
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DE
Germany
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DE60301747T
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Ferrante Beltrami
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ALUBEL Srl
ALUBEL Srl BAGNOLO IN PIANO
Original Assignee
ALUBEL Srl
ALUBEL Srl BAGNOLO IN PIANO
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/366Connecting; Fastening by closing the space between the slabs or sheets by gutters, bulges, or bridging elements, e.g. strips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/361Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets
    • E04D3/363Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets with snap action
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/361Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets
    • E04D2003/3612Separate fastening elements fixed to the roof structure and comprising plastic parts for avoiding thermal bridges

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Details Of Indoor Wiring (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Ausbildung von Abdeckungs- und/oder Verkleidungsschichten im Allgemeinen für Mauerkonstruktionen wie zum Beispiel Dachunterlagen und Innen- und Außenwände.
  • Ein modulares System für Abdeckungs- und Verkleidungsschichten ist in der EP-A-0787868 dargestellt, welches ein modulares System mit Rückhaltebauteilen, Tafeln und Abdeckungen aufweist, wobei:
    Jedes Rückhaltebauteil hervorstehende Flansche und gegenüberliegende Nuten zur Aufnahme der profilierten Kanten der Tafeln aufweist, und jede Tafel einen kanalförmigen Teil aufweist, der angeordnet ist, um mit seinem Endteil gegen den jeweiligen hervorstehenden Flansch des Rückhaltebauteiles elastisch in Einrasteingriff zu gehen, und jede Abdeckung Seitenwände aufweist, deren Endbiegungen so ausgestaltet sind, dass sie sich dann, wenn sie angebracht sind, elastisch gegen die Innenwände des kanalförmigen Teils drücken.
  • Das System der EP-A-0787868 offenbart alle Merkmale des Oberbegriffes von Anspruch 1.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung des bekannten Systems, um ein modulares System bereitzustellen, welches einerseits im Allgemeinen undurchlässig oder beständig gegen atmosphärische Stoffe ist, und andererseits keinerlei thermische und/oder elektrische „Brücken" aufweist.
  • Die Aufgaben werden durch die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale gelöst.
  • Alle Aufgaben der Erfindung werden durch die zuvor beschriebenen Lösung gelöst, wie nachfolgend offensichtlich werden wird.
  • Die Merkmale und die baulichen Vorzüge der Erfindung werden an Hand der nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figur der beigefügten Zeichnungen gegebene, detaillierte Beschreibung offensichtlich, die eine bestimmte bevorzugte Ausführungsform derselben mittels eines nicht begrenzenden Beispiels veranschaulicht.
  • 1 ist eine Explosions-Vorderansicht, welche die Elemente des Systems in den Positionen darstellt, die sie vor dem Zusammenbau belegen.
  • 2 und 3 sind 1 ähnliche Teilansichten, jedoch in einem vergrößerten Maßstab, die zwei aufeinanderfolgende Positionen/Konfigurationen darstellen, die von der profilierten Längskante einer Fülltafel einge nommen werden, während sie mit dem jeweiligen Rückhaltebauteil verbunden wird.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Elemente der vorangegangenen Figuren nach der Beendigung der Montage darstellt.
  • 5 ist eine der vorangegangenen ähnliche Ansicht, die eine Konfiguration darstellt, welche die Erfindung entlang einer Seitenkante einer Dachunterlage einnehmen kann.
  • Es sollte zuerst bemerkt werden, dass die Bestandteilelemente des in Frage stehenden Systems zur Ausbildung von Abdeckungsschichten für Dachunterlagen und zur Verkleidung von Tafeln für Innen- und Außenwände verwendet werden können.
  • Es sollte auch bemerkt werden, dass das System der Erfindung im Allgemeinen, jedoch nicht ausschließlich, für Abdeckungen geeignet ist, die eine relativ kleine Neigung aufweisen, die im Sinne einer Abwärtsneigung in der Größenordnung von einigen wenigen Grad liegt.
  • Wenn die darunterliegende Konstruktion jedoch entlang der Firstlinie angemessene Verbindungspunkte zum Fixieren einer spezifischen Rückhalteeinrichtung aufweist, kann eine Abdeckung in Übereinstimmung mit der Erfindung sogar auf Dachunterlagen mit einer Neigung angebracht werden, welche die zuvor erwähnte überschreitet.
  • Es wird nachfolgend aus Gründen der Einfachheit auf Dachbedeckungen Bezug genommen.
  • Wie aus allen dazugehörigen Figuren ersichtlich, weist das System erste Elemente auf, die als Rückhaltebauteile 1 bekannt sind, zweite im Allgemeinen als Fülltafeln 2 bekannte im Wesentlichen längliche Elemente auf, und dritte Elemente mit länglicher Form, die als Abdeckungen 3 bekannt sind.
  • Jedes Rückhaltebauteil 1 ist aus einem geeigneten Werkstoff ausgebildet, der im Wesentlichen gegen elektrische und Wärmeleitung beständig ist, wie zum Beispiel ein im Allgemeinen starrer synthetischer Werkstoff.
  • Der synthetische Werkstoff kann mit Fasern oder einem anderem gleichwertigem Werkstoff gefüllt werden.
  • Das Rückhaltebauteil 1 ist zur direkten oder indirekten Fixierung an der jeweiligen darunterliegenden Konstruktion wie zum Beispiel der Dachunterlage 4 (siehe 4 und 5) vorgesehen, wo das Rückhaltebauteil 1 entlang seiner Neigung ausgerichtet ist.
  • Es sollte bemerkt werden, dass das Rückhaltebauteil 1 entweder aus einem einzelnen Stück bestehen kann, das heißt welches eine Länge aufweist, die derjenigen der nach unten gerichteten Leitgeraden der Unterlage 4 entspricht, oder kann aus mehreren Stücken bestehen, die aneinander angrenzen und ausgerichtet sind.
  • Das Rückhaltebauteil 1 weist eine durch bekannte, nicht dargestellte Einrichtungen wie zum Beispiel Schrauben, Bolzen und Ausdehnungszapfen an der Unterlage 4 zu befestigende flache Verbindungsstange 10 auf. Die Oberseite der flachen Stange 10 weist einen sich vollkommen erstreckenden Längskanal auf, wobei von dem Mittelpunkt seiner Basis eine profilierte Rippe aufsteigt, die ebenfalls eine vollkommene Erstreckung aufweist, die den Kanal in zwei identische, in Längsrichtung verlaufende, parallele und einander gegenüberliegende Nuten 12 unterteilt.
  • Der Querschnitt des Kanals weist im Allgemeinen eine Schwalbenschwanzform auf, so dass die Seite der Nuten, die der Rippe 11 gegenüberliegt, einen Unterschnitt 13 ausbildet.
  • Der Querschnitt durch die Rippe 11 weist die Form eines Y auf, welche sich über die Öffnung des Kanals hinaus erstreckt.
  • Schließlich ist der größte Teil der oberen Längskanten des Rückhaltebauteiles 1 passend abgerundet, um ihren Eingriff mit den anderen Bestandteilelementen des Systems zu erleichtern, wie ersichtlich sein wird.
  • Mittels eines Beispiels kann in dem veranschaulichten Fall der Querschnitt durch das Rückhaltebauteil 1 innerhalb eines theoretischen Rechteckes mit Basis 96 mm und Höhe 63 mm eingeschrieben werden, wobei die Neigungsverteilung der Rückhaltebauteile 0,6 m beträgt.
  • Die Fülltafel 2 und die Abdeckung 3 sind aus Metall oder einer Metalllegierung hergestellt, zum Beispiel aus Aluminium, Kupfer oder Edelstahl oder oberflächenbehandeltem Stahlblech, welches zum Beispiel eine Elektrotauchbehandlung durchlaufen hat.
  • Die Tafel 2 weist eine Länge auf, die derjenigen der nach unten gerichteten Leitgeraden der Unterlage 4 entspricht.
  • Gemäß den Lehren der Erfindung können die Tafel und die Abdeckung im Falle von besonders ausgedehnten Dachunterlagen 4, das heißt die eine nach unten gerichtete Abmessung aufweisen, so dass die Tafeln nicht transportiert werden können, vor Ort durch auf einem Anhänger angebrachte Einrichtungen ausgebildet werden.
  • Diese Herstellung vor Ort kann sich auch auf die Kunststoffrückhaltebauteile 1 erstrecken, wobei in diesem Fall eine auf einem Anhänger angebrachte Formgebungsmaschine vorübergehend vor Ort installiert ist.
  • Wie ersichtlich ist, weist die Tafel 2 eine Zentralplatte 24 und zwei sich vollkommen erstreckende, iden tische, einander gegenüberliegende Längsbänder 20 auf, die flach und koplanar sind, wobei sie parallel zu und etwas über der Ebene positioniert sind, in der die Zentralplatte 24 liegt, wobei über ihnen zwei identische, einander gegenüberliegende profilierte Flansche mit vollkommener Erstreckung liegen.
  • In dem veranschaulichten Fall ist die Zentralplatte 24 flach, aber nichts hindert daran, sie den jeweiligen Anforderungen entsprechend zu strukturieren. So kann sie zum Beispiel ein wellenförmiges oder Zickzackprofil aufweisen.
  • Das Längsband 20 und der profilierte Flansch der Tafel 2 weisen insgesamt ein im Allgemeinen winkelförmiges Querprofil auf, welches angeordnet ist, um mit der an der Seite der Rippe 11 des Rückhaltebauteils 1 angeordneten Nut 12 übereinzustimmen.
  • Das Querprofil des Bandes 20 ist im Wesentlichen identisch mit demjenigen des jeweiligen flachen oberen Bereiches des Rückhaltebauteiles 1, der sich in die Nut 12 hinein erstreckt.
  • Das Querprofil des profilierten Flansches weist ausgehend von dem Band 20 einen im Allgemeinen kanalförmigen Teil 22, der unter dem Band 20 positioniert ist, und einen Teil mit einem im Wesentlichen regelmäßig wellenförmigen Profil auf, der sich von dem kanalförmigen Teil 22 bis über das Band 20 erstreckt.
  • Die Form und die äußeren Abmessungen des kanalförmigen Teiles 22 passen im Wesentlichen zu denjenigen der Nut 12 des Rückhaltebauteiles 1.
  • Der kanalförmige Teil 22 weist eine geneigte Seitenwand 23 auf, die zu der Unterschnittseite oder -fläche 13 der Nut 12 passt.
  • Unter Bezugnahme auf den wellenförmigen Teil weist dieser ausgehend von unten nach oben einen der Platte 24 gegenüberliegenden Wellenkamm 21, eine Wellenaussparung 210 und einen abschließenden bogenförmigen Verbindungszahn 222 auf.
  • Die Form und Abmessungen des wellenförmigen Teils passen im Allgemeinen zu denjenigen des seitlichen Bereiches der Rippe 11, der sich über die Nut 12 erstreckt. Das Rückhaltebauteil 21 und die Tafel 2 sind im Wesentlichen wie in 2 bis 5 dargestellt miteinander verbunden.
  • Schließlich wird die an der Basis der geneigten Seitenwand 23 des Kanals 22 angeordnete abgerundete Kante nach passender elastischer Verformung des Längsverbindungsbereiches der Tafel 2, siehe 2, gegen die obere abgerundete Kante des Unterschnittes 13 der Nut 12 in dem Rückhaltebauteil 1 abgestützt.
  • Nachdem dies erfolgt ist, wird die profilierte Längskante der Tafel 2 nach unten gedrückt, so dass der kanalförmige Teil 22 und der wellenförmige Teil sich elastisch verformen (siehe 3), wobei der Former 22 über die Spitze des Unterschnittes geht und der letztere unter dem jeweiligen zusammenlaufenden Flansch 111 der Rippe 11 liegt.
  • Nach Vollendung dieses Einsetzens nimmt die profilierte Längskante praktisch die anfängliche Konfiguration ein, und wurde elastisch von dem Rückhaltebauteil 1 in Einrasteingriff genommen, wie in 4 dargestellt.
  • Das flache Band 20 der Tafel 2 stützt sich insbesondere gegen den flachen Teil des Rückhaltebauteiles 1 ab, welches sich in die Nut 12 hinein erstreckt; die geneigte Seitenwand 23 des kanalförmigen Teils 22 stützt sich vollständig gegen den Unterschnitt 13 ab; die gegenüberliegende Seitenwand des kanalförmigen Teils 22 stützt sich vollständig gegen den unteren Teil der Rippe 11 ab; die Oberseite der Wellenaussparung 210 stützt sich gegen die Außenseite des Flansches 111 der Rippe 11 ab; und der abschließende Zahn 222 wird mit dem oberen freien Ende des Flansches 111 verhakt.
  • Wenn zwei Tafeln 2 mit dem Rückhaltebauteil 1 in Einrasteingriff gebracht wurden, wird die jeweilige Abdeckung 3 elastisch mit den profilierten Längskanten der zwei Tafeln 2 in Einrasteingriff gebracht.
  • Wie zu sehen ist, kann die Abdeckung 3 einen Körper in Form eines umgekehrten Kanals aufweisen, dessen Seitenwände 33 leicht auseinanderlaufen.
  • Jede Seitenwand 33 weist eine sich vollkommen erstreckende Wölbung 322 auf, die in der Nähe der Basis der Kanalform liegt, und eine nach innen gekrümmte, sich vollkommen erstreckende bogenförmige Biegung 333.
  • Die Abdeckung ist montiert, indem sie von oben auf den hervorstehenden Teil gedrückt wird, der von der Rippe 11 des Rückhaltebauteiles 1 und den profilierten Längskanten der zwei Tafeln 2 ausgebildet ist, die zuvor darauf in Einrasteingriff gebracht wurden.
  • Zu Beginn des Montagevorgangs gehen die Biegungen 333 der Abdeckung 3 ohne Interferenz über die Zähne 222 der Tafel 2, wobei danach die Innenseiten der Seitenwände 33 mit den Zähnen 222 kollidieren und sich elastisch weiten.
  • Wenn die Biegungen 333 in der Nähe der flachen Bänder 20 der Tafeln 2 liegen, werden die Biegungen 333 auf geeignete Art und Weise in Richtung der Rippe 11 gedrückt, um sie mit den darunterliegenden Kanälen 22. auszurichten, wodurch sich die Seitenwände 33 durch die Wirkung ihrer Abstützung gegen die Wellenkämme 21 elastisch biegen.
  • Nach dieser Aktion wird die Abdeckung 3 nach unten gedrückt, um eine Einrastverbindung der Abdeckung 3 mit den Tafeln 2 zu bewirken, mit gleichzeitiger vollständiger Verkleidung der Fuge zwischen den zwei Tafeln 2.
  • Wenn die Verbindung vollständig ist (4) nimmt die Abdeckung 3 praktisch ihre Anfangsform ein, wobei ihre Biegungen 333 elastisch gegen die geneigten Seitenwände 23 der kanalförmigen Teile 22 der Tafeln 2 drücken. Ihre Seitenwände 33 drücken elastisch gegen die Wellenkämme 21 der Tafeln 2; und ihre Hohlräume 322 nehmen elastisch die Zähne 222 der Tafeln 2 in Eingriff.
  • Wenn sie auf die zuvor beschriebene Art und Weise montiert ist, erfordert die Deckschicht keinen weiteren Eingriff außer der gewöhnlichen Fertigbearbeitung in der Peripherie an den Dachtraufen, dem Dachfirst und den Giebelstützen.
  • So kann die Abdeckung zum Beispiel an ihren Seitenkanten die in 5 dargestellte Form einnehmen, wobei die abschließende Abdeckungstafel 2 so dargestellt ist, dass sie eine abfallende Deckschürze 5 darstellt, die sich von dem Band 20 erstreckt und gegen die Seitenfläche der darunterliegenden flachen Stange 10 gebogen ist.
  • An diesem Punkt sollte auf das vollständige Fehlen von thermischen und/oder elektrischen Brücken auf Grund des vollständigen Fehlens von durchgehenden Befestigungseinrichtungen gemeinsam mit dem vollständigen Fehlen jeweiliger Dichtungs- oder Dichtigkeitseinrichtungen hingewiesen werden.
  • In dieser Hinsicht ist die Dichtung Kraft der Tatsache wichtig für das System, dass die zuvor beschriebenen Verbindungsanordnungen mit elastischem Einrasteingriff einen Labyrinthpfad zum Ergebnis haben, der, außer dass er verschiedene Anti-Filtrationsbarrieren aufweist, eine besonders hohe Überlaufhöhe aufweist.
  • Die Barrieren sind in 4 und 5 zu sehen, und bestehen aus den Längsbereichen mit gegenseitigem Kontakt zwischen der Abdeckung 3 und den Tafeln 2, wobei die Höhe durch die Höhe der Rippe 11 festgelegt ist.
  • Die Längsbereiche des gegenseitigen Kontaktes dehnen sich im Allgemeinen ohne das Fehlen von Kontinuität, da die Verbindungsanordnungen mit elastischem Einrasteingriff selbst bei Vorhandensein von Störungsfaktoren wie leichtes Rutschen und Absetzen, und Ausdehnung auf Grund von Temperaturveränderungen, was unten abgehandelt werden wird.
  • Der Widerstand der Abdeckung der Erfindung gegenüber nach unten wirkenden statischen und dynamischen senkrechten Belastungen, die entweder verteilt sind, wie Schnee, oder lokalisiert sind, wie Personen, ist mit derjenigen von Bedachungen mit ähnlichen Merkmalen vergleichbar, die mittels traditioneller Befestigungseinrichtungen installiert sind.
  • Ihr Widerstand gegenüber nach oben wirkenden senkrechten Lasten, wie Windstöße, die unter die Abdeckung eindringen, wird durch die beschriebenen Einrastverbindungsanordnungen bereitgestellt, welche die auftretenden Kräfte selbst zu der darunterliegenden Tragkon struktion übertragen, und zwar über die Befestigungseinrichtungen für die Rückhaltebauteile 1.
  • In Bezug auf parallel zu der Schicht und senkrecht zu den Rippen 11 wirkende Belastungen, zum Beispiel auf Grund von Windstößen und/oder Wärmeausdehnung, siehe 4.
  • Weiterhin wird in Bezug auf ihren Widerstand gegenüber Beanspruchungen, die parallel zu der Schicht und zu den Rippen 11 wirken, im Allgemeinen denjenigen, die auf Grund von Komponenten des Gewichtes der Tafeln 2 und der Abdeckungen 3, und der Komponenten der darauf einwirkenden Belastungen eintreten, dies durch die Reibung zwischen den Elementen 1, 2 und 3 der Schicht bewerkstelligt.
  • Das zuvor Gesagte ist für im Allgemeinen mäßige oder geringe Neigungen gültig, die sich in der Größenordnung von einigen wenigen Graden bewegen, wie in der Einleitung angegeben.
  • Bei größeren Neigungen, und wenn die baulichen Merkmale der Dachunterlage 4 dies ermöglichen, wird die Rückhaltung der Schicht in Richtung der Unterlagenneigung durch Verbindungseinrichtungen bereitgestellt, die mit dem First übereinstimmen.
  • Schließlich ist die Abdeckung der Erfindung praktisch frei von Beanspruchungen, die von Temperaturveränderungen herrühren, und zwar auf Grund der Tatsache, dass sie sich auf Grund des vollständigen Fehlens von Durchgangsbefestigungseinrichtungen im Wesentlichen entlang der zwei Hauptrichtungen der Ebene frei ausdehnen und zusammenziehen kann, in der sie liegt.
  • In dieser Hinsicht wird das Ausdehnen oder Zusammenziehen senkrecht zu den Rippen 11 von den elastischen Einrasteingriffen leicht absorbiert, während diejenigen, die parallel zu den Rippen 11 verlaufen, keine Störung irgendwelcher Art verursachen.
  • Schließlich sollte bemerkt werden, dass auf Grund des vollständigen Fehlens von Durchgangsbefestigungseinrichtungen eine Dachabdeckungsschicht oder eine Verkleidungstafel, die in Übereinstimmung mit den Lehren der Erfindung ausgebildet sind, in der Praxis zumindest keine Wartung normaler Art erfordert.

Claims (7)

  1. Modulares System zur Ausbildung von Abdeckungs- und Verkleidungsschichten, welches erste Elemente (1) mit länglicher Form aufweist, die als Rückhaltebauteile bekannt und dazu bestimmt sind, parallel zueinander an der abzudeckenden Konstruktion befestigt zu werden; im Wesentlichen flache zweite Elemente (2), die als Fülltafeln bekannt und dazu bestimmt sind, entlang der einander gegenüberliegenden Seiten eines Paares der ersten Elemente in Einrasteingriff zu gehen; und dritte Elemente (3) mit länglicher Form, die als Abdeckungen bekannt und dazu bestimmt sind, diejenigen Seiten der zweiten Elemente (2) in Einrasteingriff zu nehmen, die mit den entgegengesetzten Seiten eines der ersten Elemente (1) verbunden sind, um die Oberflächenkontinuität zwischen Paaren von mit den ersten Elementen (1) verbundenen zweiten Elementen (2) zu stabilisieren; wobei jedes Rückhaltebauteil (1) eine sich vollkommen erstreckende hervorstehende Rippe (11) aufweist, auf deren zwei Seiten zwei symmetrische entgegengesetzte Nuten (12) zur Aufnahme der profilierten Längskanten von zwei aufeinanderfolgenden Fülltafeln (2) vorgesehen sind, und wobei jedes Rückhaltebauteil (1) von der Spitze der Rippe (11) abzweigende hervorstehende Flansche (111) aufweist, wobei jede Fülltafel (2) eine im Allgemeinen flache Platte (24) und auf ihren entgegengesetzten Kanten einen profilierten Flansch mit einem kanalförmigen Teil (22) aufweist, der dafür vorgesehen ist, gegen den jeweiligen hervorstehenden Flansch (111) der Rippe (11) elastisch in Einrasteingriff zu gehen, und wobei jede Abdeckung (3) einen Körper aufweist, dessen Querschnitt die Form eines umgekehrten Kanals mit auseinanderlaufenden Wänden (33) aufweist, die jeweils eine sich vollkommen erstreckende Zwischenwölbung aufweisen, die dafür vorgesehen ist, den hervorstehenden Flansch (111) elastisch in Eingriff zu nehmen, und eine sich vollkommen erstreckende Endbiegung (333), die zwangsläufig in die Nut (12) einzusetzen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung so ausgebildet ist, dass die Endbiegungen (333), wenn sie angebracht sind, elastisch gegen eine innere Seitenwand (23) des kanalförmigen Teils (22) drücken, wobei die Seitenwand (23) der Rippe (11) gegenüberliegt.
  2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kanalförmige Teil (22) der Fülltafel (2) einen der Platte (24) gegenüberliegenden Wellenkamm (21) und die Abdeckung (3) Seitenwände (33) aufweist, die elastisch gegen die Wellenkämme (21) der Tafeln (2) drücken, sowie Hohlräume (322), welche die Zähne (222) der Tafeln (2) elastisch in Eingriff nehmen.
  3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rückhaltebauteil eine flache Stange (10) aufweist, die mit Einrichtungen zu ihrer Befestigung an der Konstruktion (4) versehen ist, auf der die Schicht gelegt ist, wie zum Beispiel mit Gewindeteilen.
  4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (12) auf einer Seite der Basis der Rippe (11) und auf der entgegengesetzten Seite durch eine Unterschnittfläche festgelegt sind.
  5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Fülltafel (2) über ihre im Allgemeinen flache Platte (24) mit den Rückhaltebauteilen (1) verbunden sein kann, die ein sich vollkommen erstreckendes Band (20) aufweist, welches zum Aufliegen auf den Rückhaltebauteilen (1) vorgesehen ist.
  6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der kanalförmige Teil (22) der Fülltafel (1) in seiner unverformten Ausgestaltung im Allgemeinen die Form und Abmessungen der Nut (12) aufweist.
  7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wand (33) der Abdeckung (3) und dem daran angrenzenden profilierten Flansch der Tafel (2) ein Anti-Infiltrationslabyrinth geschaffen ist, welches eine größte Höhe aufweist, die der Höhe des profilierten Flansches entspricht.
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DE (1) DE60301747T2 (de)
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SI (1) SI1342862T1 (de)

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