DE60301525T2 - Verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit Schwerkraftbehälter - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung nimmt Bezug auf eine verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter.
- Nach dem Stand der Technik sind Farbenspraypistolen für das Aufbringen von Farbe eines ähnlichen Materials auf verschiedene Produkte bekannt.
- Insbesondere bei dem Typ mit einem Schwerkraftbehälter mischt eine Spraypistole komprimierte Luft mit einer Farbe, welche von einem Behälter oder genauer von einer Wanne durch Schwerkraft zugeführt wird. Der Strom von komprimierter Luft ermöglicht, dass eine zerstäubte Farbe nach außen gesprayt wird. Der Luftstrom wird durch einen Hebel auf einem Griff auf der Pistole gesteuert.
- Für diese Pistolen ist insbesondere der Reinigungsschritt nach einer Verwendung wichtig, um für das nächste Mal, wenn sie verwendet werden, einen optimalen Betrieb sicherzustellen.
- Eine bekannte Technik, welche momentan weithin eingesetzt wird, ist, dass eine Reinigungsvorrichtung verwendet wird, welche einen Tank umfasst, welcher mit einer Abdeckung ausgestaltet ist und in welchem die zu waschende Pistole angeordnet wird. In dem Tank sind um die Pistole herum zahlreiche Düsen vorgesehen, welche eine Reinigungsflüssigkeit von allen Seiten der Pistole selbst sprayen. Gewöhnlicher Weise sind konische Düsen vorhanden, deren Strom aufwärts gerichtet ist.
- Die Spraypistole ist mit der Oberseite nach unten angeordnet und eine Reinigungsdüse ist in einen Farbenzufuhrkanal eingeführt, welcher die Pistole mit dem Schwerkraftbehälter verbindet. Natürlich wird der Schwerkraftbehälter entfernt, bevor die Pistole in der Reinigungsvorrichtung angeordnet wird.
- Es sollte angemerkt werden, wie in diesem Fall solch eine Reinigungsdüse auch als eine Stütze für die Pistole selbst dient. In der
US 5937875 wird eine Vorrichtung zum Reinigen einer Sprayvorrichtung bereitgestellt, wobei die Sprayvorrichtung mit einem Materialeinlass ein Gehäuse, ein Gestell in dem Gehäuse zum Halten der Sprayvorrichtung, einen Adapter mit einem Ende, welches derart ausgestaltet ist, dass es mit dem Materialeinlass der Sprayvorrichtung verbunden ist, ein Rohr in dem Gehäuse mit einem Ende, welches mit dem anderen Ende des Adapters verbunden ist, eine Lösungsmittelzufuhr und Mittel, um das Lösungsmit tel zirkulieren zu lassen, welche die Lösungsmittelzufuhr mit dem Rohr verbinden, um das Lösungsmittel von der Lösungsmittelzufuhr durch das Rohr und den Adapter in die Sprayvorrichtung zirkulieren zu lassen, umfasst. Die Vorrichtung weist eine Sprayvorrichtungsabzugshalterung auf, welche einen einheitlichen, nachgiebigen Federdrahthalter umfasst, welcher an einem Ende einen C-förmigen Abschnitt zum Halten des Abzugs in einer zurückgezogenen Position aufweist, und wobei das andere Ende des Drahthalters einen hakenförmigen Abschnitt zum Aufhängen der Sprayvorrichtung aufweist. Wenn die Pistole jedoch in dieser Weise angeordnet wird, sammelt sich in einem Teil eines Zufuhrkanals für komprimierte Luft der Pistole leicht Reinigungsflüssigkeit und anderer Dreck, was viele Probleme verursacht, wie z.B. ein Blockieren einer Bewegung des Abzugs, eine Beschädigung an den Dichtungsringen und Störstellen in der Farbe. - Um dieses Problem zu vermeiden ist nach dem Stand der Technik versucht worden, ein Luftöffnungsloch zu verstopfen, aber dies ist nicht effektiv bezüglich der Reinigungsflüssigkeit, welche durch die Düse der Pistole eindringt, insbesondere wenn sie demontiert ist.
- Daher ist überlegt worden, komprimierte Luft in den Luftzufuhrkanal zu blasen, so dass die Reinigungsflüssigkeit nicht darin eindringt.
- Es gibt dabei auch einen Nachteil. In der Tat ist die Reinigungsflüssigkeit, welche normalerweise verwendet wird, verdünnt: speziell während des Sprayens ist es ein äußerst volatiles Produkt, dass verschmutzende und entflammbaren Gase erzeugt.
- So war klar, wie das Blasen von Luft in solch einen Kanal eine kontinuierliche Emission der schädlichen Gase in die Atmosphäre nach sich zieht, was zu nachfolgenden Problemen von Verschmutzung und auch der Sicherheit des Personals, welches die Reinigungsvorgänge ausführt, führt.
- Der allgemeine Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die vorher erwähnten Nachteile nach dem Stand der Technik zu überwinden und insbesondere eine verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter zu realisieren, was eine effektive Reinigung der Pistole selbst ermöglicht, ohne eine Verschmutzung der Umgebung nach sich zu ziehen.
- Ein anderer Zweck ist, eine verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter in einer äußerst einfachen, kosteneffektiven und insbesondere funktionalen Weise zu realisieren.
- Im Hinblick auf die vorher erwähnten Zwecke ist erfindungsgemäß überlegt worden, eine verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter zu realisieren, welche die in den angefügten Ansprüchen zusammengefassten Eigenschaften aufweist.
- Die strukturellen und funktionalen Eigenschaften der vorliegenden Erfindung und ihre Vorteile im Vergleich zu dem Stand der Technik sollen durch eine Auswertung der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen noch klarer werden, welche eine verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter, die gemäß der innovativen Prinzipien der Erfindung selbst realisiert ist, darstellen.
- In den Zeichnungen:
- stellt
1 eine Querschnittsansicht einer Spraypistole dar, wobei eine Reinigungsdüse in einen Farbenzufuhrkanal eingefügt ist; - ist
2 eine Querschnittsansicht einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform einer verbesserten Reinigungsvorrichtung von oben; - ist
3 eine Querschnittsansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform einer verbesserten Reinigungsvorrichtung von oben. - Mit Bezug auf
2 ist eine verbesserte Reinigungsvorrichtung insgesamt mit10 bezeichnet und umfasst bei dem dargestellten Beispiel gemäß der vorliegenden Erfindung einen Reinigungstank12 , in welchem Reinigungsdüsen14 angeordnet sind. - Der Tank
12 weist eine Öffnung auf, welche mit einem Verschlusselement16 verschlossen werden kann. Durch solch eine Öffnung wird eine Spraypistole20 , welche in1 im Querschnitt dargestellt ist, in den Tank12 eingeführt. - Die Spraypistole
20 weist mindestens einen Farbenzufuhrkanal22 auf, welcher sie mit einem Schwerkraftbehälter, in den Figuren nicht dargestellt, verbindet, der über der Pistole selbst angeordnet ist und in welchen eine zu sprayende Farbe geschüttet wird. - Der Farbenzufuhrkanal
22 endet in einem vorderen Bereich der Pistole20 . In solch einem vorderen Bereich endet noch mindestens ein Kanal24 für komprimierte Luft. - Ein solcher Kanal
24 durchzieht die Pistole20 und endet an einer Basis eines Griffs26 der Pistole20 . Der Kanal24 für komprimierte Luft ist im Wesentlichen L-förmig. - In
2 ist dargestellt, wie innerhalb des Tanks12 eine Stütze18 für die Pistole20 vorgesehen ist, welche in einer Stellung angeordnet ist, die ähnlich zu derjenigen ist, welche während Sprayvorgängen eingenommen wird, d.h. mit einem Farbenzufuhrloch, welches nach oben gerichtet ist, und mit einem Eintrittsloch für komprimierte Luft, welches nach unten gerichtet ist. - Um solch eine Stütze
18 herum sind in dem nicht einschränkenden Beispiel der2 drei Reinigungsdüsen14 vorgesehen, welche eine Reinigungsflüssigkeit auf die Außenseite der Pistole20 sprayen. - Darüber hinaus wird die Reinigungsflüssigkeit durch Einführung einer weiteren Reinigungsdüse
15 , welche zum Beispiel ein konisches Ende aufweist, in den Farbenzugangkanal22 gesprayt. - In
2 ist dargestellt, wie die Reinigungsdüsen14 und die weitere Düse15 zusammen durch eine Rohrleitung19 vorteilhafter Weise verbunden sind, in welche die Reinigungsflüssigkeit eingeführt wird. - Es sollte bei
2 auch angemerkt werden, wie ein Abschnitt der Rohrleitung19 eine flexible Rohrleitung17 umfasst, welche geeignet ist, um eine einfache Einführung der weiteren Reinigungsdüse15 , die zum Beispiel an einem Ende der Rohrleitung19 angeordnet ist, in den Farbenzufuhrkanal22 zu ermöglichen. - Der Betrieb der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
10 ist von demjenigen, was vorab mit Bezug auf1 und2 beschrieben worden ist, verständlich und ist in Kürze das Folgende. - Der Abzug
27 der Pistole wird gezogen und durch eine Sperrvorrichtung28 in der gezogenen Position gehalten, um so das freie Ende des Farbenkanals22 offen zu halten. - Nachdem die Pistole
20 (wobei der Abzug27 gezogen ist) auf der Stütze18 angeordnet ist und nachdem die weitere Reinigungsdüse15 in den Farbenzufuhrkanal22 eingeführt worden ist, wird der Tank12 mit dem Verschlusselement16 verschlossen. - An diesem Punkt wird die Reinigungsflüssigkeit in die Rohrleitung
19 eingeführt. Die Rohrleitung19 versorgt die Reinigungsdüsen14 und die weitere Düse15 . - Die Letztgenannte besorgt, dass der Farbenzufuhrkanal
22 extrem gut gereinigt wird, wobei die Reinigungsflüssigkeit nicht durch die Schwerkraft in den Kanal24 für die komprimierte Luft eindringt, da die Ecke des "L"s des Kanals24 selbst nach oben gerichtet ist. - Auf diese Weise ist es nicht länger notwendig, Luft in den Kanal
24 zu blasen, wie es nach dem Stand der Technik passiert, und dies zieht daher eine geringe Verschmutzung nach sich. -
3 stellt eine weitere mögliche praktische erfindungsgemäße Ausführungsform dar, wobei die Komponenten, welche dieselben wie diejenigen sind, die in den1 und2 dargestellt sind, oder äquivalent zu diesen sind, dieselben Bezugszeichen erhöht um100 tragen. - Eine verbesserte Reinigungsvorrichtung ist insgesamt mit
110 bezeichnet und umfasst einen Reinigungstank112 , in welchem Reinigungsdüsen114 angeordnet sind. - Der Tank
112 weist eine Öffnung auf, welche mit einem Verschlusselement116 verschlossen werden kann. Durch solch eine Öffnung wird eine Spraypistole120 in den Tank112 eingeführt. - Bei diesem Beispiel ist eine Stütze wie die Stütze
18 der2 nicht vorgesehen, da die Pistole120 durch zum Beispiel eine Einführung mit Einwirkung eines konischen Endes der weiteren Reinigungsdüse115 in den Farbenzufuhrkanal122 dennoch in einer Stellung angeordnet wird, welche derjenigen, die während Sprayvorgängen eingenommen wird, ähnlich ist. - Um die Pistole in der hohen Stellung der
3 zu halten, können natürlich verschiedene Mittel für die Stütze18 und die Reinigungsdüse selbst verwendet werden, zum Beispiel Halterungssysteme (nicht dargestellt) der Pistole selbst. - In
3 ist auch dargestellt, wie vorteilhaft die Reinigungsdüsen114 und die weitere Düse115 zusammen durch die Rohrleitung119 verbunden sind, in welche die Reinigungsflüssigkeit eingeführt wird. - Der Betrieb der Reinigungsvorrichtung
110 gemäß der Erfindung ist von demjenigen, was vorab beschrieben worden ist, verständlich und ist vollständig analog zu demjenigen der Reinigungsvorrichtung10 der2 . Auch in dieser Stellung (welche vollständig ähnlich zu derjenigen der2 ist), dringt die Flüssigkeit nicht in den Luftkanal24 ein, wodurch die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden. - Von demjenigen, was vorab beschrieben worden ist, und mit Bezug auf die Figuren, ist verständlich, wie eine verbesserte Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter gemäß der vorliegenden Erfindung besonders nützlich und vorteilhaft ist. Die Zwecke, welche in der Einleitung der Beschreibung erwähnt sind, werden somit erfüllt.
- Natürlich können die Formen der verbesserten Reinigungsvorrichtung für eine Spraypistole mit einem Schwerkraftbehälter der Erfindung von derjenigen, welche nur als ein nicht beschränkendes Beispiel in den Zeichnungen dargestellt ist, unterschiedlich sein, wobei gerade auch die Materialien unterschiedlich sein können.
- Der Schutzumfang der Erfindung ist daher durch die beigefügten Ansprüche definiert.
Claims (11)
- Verbesserte Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) für eine Spraypistole (20 ,120 ) mit einem Schwerkraftbehälter von dem Typ, welcher einen Reinigungstank (12 ,112 ) umfasst, in welchem Reinigungsdüsen (14 ,114 ) für die Spraypistole (20 ,120 ) angeordnet sind, wobei die Spraypistole (20 ,120 ) mindestens einen Farbenzufuhrkanal (22 ) aufweist, welcher in einem vorderen Bereich der Pistole (20 ,120 ) endet, wobei mindestens ein Kanal (24 ) für komprimierte Luft in den vorderen Bereich mündet, wobei der Kanal (24 ) für komprimierte Luft L-förmig ist und die Pistole (20 ) durchzieht und an einer Basis eines Griffes (26 ) der Pistole (20 ) endet, dadurch gekennzeichnet, dass die Spraypistole (20 ,120 ) mit einem Farbenzufuhrloch des Farbenzufuhrkanals (22 ), welches nach oben weist, und mit einem Eintrittsloch für komprimierte Luft des Kanals (24 ) für komprimierte Luft, welches nach unten weist, angeordnet ist, wobei eine Reinigungsflüssigkeit in den Farbenzufuhrkanal (22 ) eingeführt ist, und dass die Ecke des "L"s des Kanals (24 ) selbst nach oben weist, wodurch die Reinigungsflüssigkeit aufgrund der Schwerkraft nicht in den Kanal (24 ) von komprimierter Luft eindringen kann. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsflüssigkeit in den Farbenzufuhrkanal (22 ,122 ) durch die Einführung einer weiteren Reinigungsdüse (15 ,115 ) gesprayt wird. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Reinigungsdüse (15 ,115 ) ein konisches Ende aufweist. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsdüsen (14 ,114 ) und die weitere Reinigungsdüse (15 ,115 ) durch eine Rohrleitung (19 ,119 ) verbunden sind, in welche die Reinigungsflüssigkeit eingeführt ist. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt der Rohrleitung (19 ) eine flexible Rohrleitung (17 ) umfasst, welche derart geeignet ist, dass sie eine Einführung der weiteren Reinigungsdüse (15 ), welche an einem Ende der Rohrleitung (19 ) angeordnet ist, in den Farbenzufuhrkanal (22 ) ermöglicht. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühpistole auf einer Stütze (18 ), welche innerhalb des Tanks (12 ) angeordnet ist, ruht. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein konisches Ende der weiteren Reinigungsdüse (115 ) mit einem Eingriff in den Farbenzufuhrkanal (122 ) eingeführt ist. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tank (12 ,112 ) eine Öffnung aufweist, welche mit einem Verschlusselement (16 ,116 ) verschlossen werden kann. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl der Reinigungsdüsen (14 ) um die Stütze (18 ) herum vorgesehen ist. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Kanals (22 ) offen gehalten wird, indem ein Abzug (27 ) der Pistole gezogen wird, wobei Mittel vorgesehen sind, den Abzug (27 ) in der gezogenen Position zu halten. - Reinigungsvorrichtung (
10 ,110 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel aus einer Sperrvorrichtung (28 ) bestehen.
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